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''(n)dil'' bedeutet ''Hingabe, uneigennützige Liebe''.<ref>[[J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.): ''[[Das Silmarillion]]''. Quenta Silmarillion, ''Anhang: Elemente in den Quenya- und Sindarin-Namen'' Eintrag zu ''(n)dil'' </ref>
''(n)dil'' bedeutet ''Hingabe, uneigennützige Liebe''.<ref>[[J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.): ''[[Das Silmarillion]]''. Quenta Silmarillion, ''Anhang: Elemente in den Quenya- und Sindarin-Namen'' Eintrag zu ''(n)dil'' </ref>


Die Vorsilbe ''Tar'', die in [[Quenya]] für ''hoch'' steht, wurde von númenorischen Herrschern als Präfix geführt, soweit sie einen Königsnamen in der Sprache der Elben annahmen.<ref>[[J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.): ''[[Das Silmarillion]]''. Quenta Silmarillion, ''Anhang: Elemente in den Quenya- und Sindarin-Namen'' Eintrag zu ''tar''.</ref>
Die Vorsilbe ''Tar'', die in [[Quenya]] für ''hoch'' steht, wurde von númenorischen Herrschern als Präfix geführt, soweit sie einen Königsnamen in der Sprache der Elben annahmen.<ref>[[J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.): ''[[Das Silmarillion]]''. Quenta Silmarillion, ''Anhang: Elemente in den Quenya- und Sindarin-Namen'' Eintrag zu ''tar''</ref>


Die adûnaische Version des Namen Amandil lautete Aphanuzîr,<ref>[[J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.): ''[[Sauron Defeated]]''"Part Three: The Drowning of Anadûnê: (iii) The second text: Commentary", p. 389</ref>
Die adûnaische Version des Namen Amandil lautete Aphanuzîr.<ref>[[J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.): ''[[Sauron Defeated]]'' ''Part Three: The Drowning of Anadûnê: (iii) The second text: Commentary'', p. 389</ref>
   
   
==Quellen==
==Quellen==

Version vom 6. Juli 2026, 18:12 Uhr

vorlage:inuse

Tar-Amandil
Titel
König von Númenor
Eckdaten
Geboren 192 Z. Z.[1]
Gestorben 603 Z. Z.[1]
Volk Menschen, Dúnedain
Ort Númenor
Familie
Vater Vardamir Nólimon
Geschwister Vardilme, Aulendil, Nolondil
Kinder Tar-Elendil, Earendur, Mairen


Tar-Amandil ist im Legendarium der dritte König von Númenor.

Zeitangabe

König von Númenor von 442 bis 590 Z. Z. (148 Jahre Regierungszeit). Er starb 603 Z.Z. im Alter von 411 Jahren.

Volk

Menschen, Dúnedain

Beschreibung

Tar-Amandil war der dritte König von Númenor. Er war der Sohn von Vardamir Nólimon und bestieg den Thron schon kurz nach dem Tod seines Großvaters Elros Tar-Minyatur, da sein Vater nicht selbst regieren wollte und das Zepter sofort an ihn weitergab.[2]

Tar-Amandil hatte drei Kinder. Neben seinem Sohn, dem Thronfolger Tar-Elendil, hatte er noch einen Sohn namens Earendur und eine Tochter, die Mairen hieß.[3]

Seinem Sohn Elendil übertrug er noch zu eigenen Lebzeiten das Szepter, als er im Jahre 590 Z.Z. abdankte. [2]

Etymologie

Der Name Amandil bedeutet Freund von Aman . Er setzt sich aus den Begriffen Aman und (n)dil zusammen.

Aman ist der Name der Wohnstatt der Valar im Westen und bedeutet Gesegnet, frei von Unheil.[4]

(n)dil bedeutet Hingabe, uneigennützige Liebe.[5]

Die Vorsilbe Tar, die in Quenya für hoch steht, wurde von númenorischen Herrschern als Präfix geführt, soweit sie einen Königsnamen in der Sprache der Elben annahmen.[6]

Die adûnaische Version des Namen Amandil lautete Aphanuzîr.[7]

Quellen

  1. 1,0 1,1 J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe: Anhang A, Annalen der Könige und Herrscher, I: Die númenórischen Könige
  2. 2,0 2,1 J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): Nachrichten aus Mittelerde. Teil II: Das Zweite Zeitalter, III. Die Linie von Elros: Könige von Númenor
  3. J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): Nachrichten aus Mittelerde. Teil II: Das Zweite Zeitalter, II. Aldarion und Erendis; Das Weib des Seefahrers, Stammbaum
  4. J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): Das Silmarillion. Quenta Silmarillion, Namensregister Eintrag zu Aman
  5. J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): Das Silmarillion. Quenta Silmarillion, Anhang: Elemente in den Quenya- und Sindarin-Namen Eintrag zu (n)dil
  6. J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): Das Silmarillion. Quenta Silmarillion, Anhang: Elemente in den Quenya- und Sindarin-Namen Eintrag zu tar
  7. J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): Sauron Defeated Part Three: The Drowning of Anadûnê: (iii) The second text: Commentary, p. 389


Vorgänger König von Númenor Nachfolger
Vardamir Nólimon 442–590 Z. Z. Tar-Elendil