Sammath Naur: Unterschied zwischen den Versionen

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== Beschreibung ==
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Die Kammern können durch mindestens einen Zugang von der Außenseite des Vulkans betreten werden. Zu diesem führt eine Straße, die nach den Ausbrücken des Vulkans immer wieder ausgebessert wird.<ref name = "HdR1">[[J. R. R. Tolkien]]: ''[[Der Herr der Ringe]]''. Buch VI, Drittes Kapitel: ''Der Schicksalsberg''.</ref>
Die Kammern können durch mindestens einen Zugang von der Außenseite des Vulkans betreten werden. Zu diesem führt eine Straße, die nach den Ausbrücken des Vulkans immer wieder ausgebessert wird.<ref name = "HdR1">[[J. R. R. Tolkien]]: ''[[Der Herr der Ringe]]''. Buch VI, Drittes Kapitel: ''Der Schicksalsberg''.</ref>
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== Legendarium ==
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== Etymologie ==
== Etymologie ==
"Sammath" ist Sindarin und bedeutet ''Kammern'' (singular "sam")
„Sammath“ ist Sindarin und bedeutet ''Kammern'' (singular "sam" Raum)<ref>[[Helmut W. Pesch]]: ''[[Elbisch (Bücher)|Elbisch – Grammatik, Schrift und Wörterbuch der Elben]]; Wörterbuch Sindarin – Deutsch, Eintragung „sambe [Q]“</ref>


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== Quellen ==
== Quellen ==

Version vom 14. Juni 2026, 12:10 Uhr

Sammath Naur
Sauron schmiedet den Einen Ring in den Sammath Naur (© Ted Nasmith)
Sauron schmiedet den Einen Ring in den Sammath Naur Ted Nasmith)
Eckdaten
Andere Namen Kammern des Feuers
Ort Schicksalsberg
Beschreibung Höhlen oder Stollen in dem Kegel des Vulkans
Regionen Mordor
Bewohner und Geschichte
Ereignisse Hier wurde der Eine Ring geschmiedet und zerstört


Die Sammath Naur (Sindarin für Kammern des Feuers) sind im Legendarium ein Kammersystem im Schicksalsberg.

Zeitangabe

Geographie

Die Sammath Naur befinden sich im oberen Kegel des Vulkans Orodruin. Der Vulkan ist sehr aktiv und bricht im laufe der Geschichte oft aus. Es ist daher zu vermuten, dass die Sammath Naur sich oft verändern. (s.u.)

Beschreibung

Die Kammern können durch mindestens einen Zugang von der Außenseite des Vulkans betreten werden. Zu diesem führt eine Straße, die nach den Ausbrücken des Vulkans immer wieder ausgebessert wird.[2] Da hier von Tolkien bewusst der Plural („Kammern“ und „Klüften“) gewählt wurde, handelt es sich vermutlich um mehrere Höhlen oder Stollen, vielleicht sogar um ein System von diesen.[3] Diese Zugänge in dem Berg besitzen Spalten z.B. im Boden der Kammern, die Schicksalsklüfte, durch welche man direkten Zugang zur Magma bekommt.[2]

Legendarium

Die Sammath Naur sind mit dem Einen Ring verbunden. Da Sauron ihn hier in den Feuern des Schicksalsberges geschmiedet hat, kann er nur hier zerstört werden.[4] Sam und Frodo erreichten die Klüfte nur mit großer Mühe. Gollum folgt ihnen. Schließlich wird der Ring hier vernichtet. Es folgte jedoch ein heftiger Ausbruch des Vulkans, bei dem die Kammern mutmaßlich zerströt werden.[2]

Etymologie

„Sammath“ ist Sindarin und bedeutet Kammern (singular "sam" Raum)[5]

„Naur“ bedeutet im Sindarin Feuer. [6]

Quellen

  1. 1,0 1,1 J. R. R. Tolkien: Herr der Ringe: Anhänge und Register; Anhang B: Die Aufzählung der Jahre
  2. 2,0 2,1 2,2 J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Buch VI, Drittes Kapitel: Der Schicksalsberg.
  3. Karen Wynn Fonstad: The Atlas of Tolkien's Middle-earth. Der Herr der Ring. Der Schicksalsberg, S. 146
  4. J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Buch II, Zweites Kapitel: Der Rad von Elrond.
  5. Helmut W. Pesch: Elbisch – Grammatik, Schrift und Wörterbuch der Elben; Wörterbuch Sindarin – Deutsch, Eintragung „sambe [Q]“
  6. J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): Das Silmarillion. Anhänge, Anhang: Elemente in den Quenya- und Sindarin-Namen, Eintrag nar.