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soron ‚Adler‘ und tar ‚König‘.


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|Name           = Bifur
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}}'''Bifur''' ist im [[Legendarium]] ein [[Zwerge|Zwerg]] aus der Gefolgschaft [[Thorin II.|Thorins II.]].
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Der '''Meringstrom''' (Original Mering Stream) ist im [[Legendarium]] ein Fluss im Grenzgebiet zwischen [[Rohan]] und [[Gondor]].


==Zeitangaben==
==Geographie==
Bifur ist vermutlich um 2800 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]] geboren. Er ist einerseits mindestens 50 Jahre älter als Fíli (geboren 2859 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]]<ref name=“Anhang“></ref>) und Kíli (geboren 2864 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]]<ref name=“Anhang“></ref>), wie man in ''[[Der kleine Hobbit|Der Hobbit]]'' erfährt.<ref>[[J. R. R. Tolkien]]: ''Der Hobbit'', Kapitel IV: ''Drüber hin und unten durch''.</ref> Andererseits ist er aber jünger als der im Jahr 2763 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]]<ref name=“Anhang“></ref> geborene [[Balin]].
Der Meringstrom war ein kleiner Fluss, der im [[Firiental]] hinter dem [[Halifirien]] entsprang, um von den [[Ered Nimrais]] herab durch den [[Firienwald]] und in die Mündungen der [[Onodló|Entwasser]] zu fließen.<ref name="NaM"></ref>


Gestorben ist Bifur nach 3018 D. Z., da sich [[Frodo]] und [[Glóin]] in Bruchtal noch über ihn unterhalten.<ref name=“HdR2,1“></ref>    
Westlich des Meringstroms lag Rohans Provinz [[Ostfold]] und in seinem Osten das zu Gondor gehörende [[Anórien]].<ref>[[Karen Wynn Fonstad]]: ''[[Historischer Atlas von Mittelerde]]''. Das Dritte Zeitalter. Regionalkarten: ''Das Weiße Gebirge'', S. 89.</ref>


==Beschreibung==
==Beschreibung==
Bifur stammte von den Zwergen aus [[Moria]] ab, gehörte aber nicht zu [[Durins Volk]].<ref name=“Anhang“>[[J. R. R. Tolkien]]: ''[[Der Herr der Ringe]]. Anhang A (III): ''Durins Volk''.</ref>
Entlang des Meringstroms befand sich schon früh eine Befestigungslinie Gondors zwischen dem [[Ered Nimrais|Weißen Gebirge]] im Süden und den unpassierbaren Sümpfen seines Mündungsgebiets mit der Entwasser im Nordosten. Dort, wo die [[Große Weststraße]] westwärts aus dem Firienwald herausführte, querte eine Brücke den Fluss.


Er trug eine gelbe [[Kapuzen|Kapuze]] und spielte Klarinette. Seine Vettern waren [[Bofur]] und [[Bombur]].<ref>[[J. R. R. Tolkien]]: ''[[Der kleine Hobbit|Der Hobbit]]''. Kapitel I: ''Eine unvorhergesehene Gesellschaft''.</ref>
Später, nach dem [[Eid von Eorl]] im Jahr 2510 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]], markierte der Fluss die Grenze zwischen Rohan und Gondor.<ref name="NaM">[[J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.): ''[[Nachrichten aus Mittelerde]]''. Teil Drei: ''Das Dritte Zeitalter'', Kapitel II ''Cirion und Eorl und die Freundschaft zwischen Gondor und Rohan'', (iii) ''Cirion und Eorl''.</ref>


Er war einer jener Zwerge, die mit [[Bilbo Beutlin]] und Thorin Eichenschild zum Berg [[Erebor]] zogen. Dort kämpfte Bifur mit den anderen Zwergen in der [[Schlacht der Fünf Heere]]. Nach der Schlacht ließ er sich mit seinem Schatzanteil im Erebor nieder, wo er auch noch zur Zeit von [[Elronds Rat]] lebte.<ref name=“HdR2,1“>[[J. R. R. Tolkien]]: ''[[Der Herr der Ringe]]''. Zweites Buch, Erstes Kapitel: ''Viele Begegnungen''.</ref>
==Legendarium==
Ein wichtiges Ereignis im [[Das Dritte Zeitalter|Dritten Zeitalter]] spielte sich am Meringstrom ab:


==Etymologie==
Nachdem [[Eorl]] im Jahr 2510 dem [[Truchsess]] von Gondor im Kampf gegen die [[Balchoth]] zu Hilfe geeilt und entscheidend zum Sieg in der [[Schlacht auf dem Feld von Celebrant]] am [[15. April]] 2510 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]] beigetragen hatte, trennten sich Eorl und Cirion am Ufer des Mering. Cirion entlohnte die Éothéod zu diesem Zeitpunkt noch nicht für ihren Beistand, bat Eorl aber, ihn in drei Monaten wieder an der selben Stelle zu treffen.
Der Name ''Bifur'' ist ein altnordischer Name und bedeutet ‚der Zitternde‘.<ref>[[Rudolf Simek]]: ''[[Mittelerde – Tolkien und die germanische Mythologie]]''. 3. Personennamen skandinavischer Herkunft: ''Zwerge in der Edda und bei Tolkien''.</ref>


Er ist der [[Edda|Älteren Edda]] entlehnt. In der ''[[Völuspá]]'' wird er in derselben Verszeile wie  [[Bombur]] und [[Nori]] genannt.<ref>Karl Simrock, (Übersetzer u. Herausgeber): ''Die Edda – Nordische Götter- und Heldensagen'' I. Die ältere Edda. 1. ''Wöluspa'', Vers 11.</ref>
Zur verabredeten Zeit kamen beide erneut an den Stegen des Meringstroms zusammen. Auf dem nahe gelegenen Berg Amon Anwar, von den [[Rohirrim]] später Halifirien genannt, bekräftigte Eorl mit einem Eid vor Cirion die Freundschaft zwischen Rohan und Gondor. Am Abend kehrten sie zum Flussufer des Mering in ein dort gebautes Lager zurück und einigten sich auf die Grenzen ihrer Reiche. Eine dieser neuen Grenzlinien verlief am Meringstrom.<ref name="NaM"></ref><ref name="Jahre">[[J. R. R. Tolkien]]: ''[[Der Herr der Ringe]]''. ''[[Anhänge und Register]]''. Anhang B: ''Die Aufzählung der Jahre (Zeittafel der Westlande)''.</ref>


==Hobbit-Trilogie==
Mehr als 500 Jahre später müssen [[Gandalf]] und [[Pippin]] im März 3019 D. Z. den Meringstrom überquert haben, als sie nach [[Minas Tirith]] ritten, um dem aktuellen Truchsess von Gondor Nachrichten von seinen Verbündeten aus Rohan zu bringen.<ref>[[J. R. R. Tolkien]]: ''[[Der Herr der Ringe]]''. Fünftes Buch, Erstes Kapitel: ''Minas Tirith''.</ref><ref name="Jahre"></ref>
In [[Peter Jackson]]s Interpretation vom ''[[Der Hobbit (Film)|Hobbit]]'' wird Bifur von [[William Kircher]] verkörpert.<ref>[[Peter Jackson]]: ''[[Der Hobbit (Filmtrilogie)]]'' (2012-2014). [[New Line Cinema]], [[Metro-Goldwyn-Mayer]], [[WingNut Films]].</ref>


==Sonstiges==
==Etymologie==
[[J. R. R. Tolkien]] vertrat in seiner nie erschienen, überarbeiteten Ausgabe des ''Hobbit'' (1960) die Meinung, dass Bifur, Bofur und Bombur Thorin Eichenschilds Ehrengarde beziehungsweise Diener gewesen seien. Es heißt hier sogar, sie seien die Erben von [[Durin I.|Durin]]s Dienerschaft.<ref>[[John D. Rateliff]]: ''[[The History of the Hobbit]]''. The Fifth Phase, ''The 1960 Hobbit'', ''A well-planned Party'' (p. 774; siehe auch ''Notes (32)'', p. 808).</ref>
Der Name ''Mering'' ist die rohirrische Bezeichnung und bedeutet ‚Grenzstrom‘. Dabei stammt der erste Bestandteil des Namens vermutlich vom angelsächsischen Wort ''mǽre'' für ‚Grenze‘.<ref>{{Internetquelle|url=https://bosworthtoller.com/22174|titel=mǽre|datum=|website=BT|abruf=13. Oktober 2026|archiv-url=|archiv-titel=|archiv-datum=}}</ref>  


In Gondor war dagegen der [[Sindarin]]-Name ''Glanhír'' gebräuchlich, der dieselbe Bedeutung hat.<ref name="Anm">[[J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.): ''[[Nachrichten aus Mittelerde]]''. Teil Drei: ''Das Dritte Zeitalter'', Kapitel II ''Cirion und Eorl und die Freundschaft zwischen Gondor und Rohan'', (iii) ''Cirion und Eorl'', Anmerkung Nr. 46.</ref> Er könnte aus der Zusammensetzung der Worte ''glan(d)'' für ‚Grenze‘ und ''sîr'' für ‚Fluss‘ herrühren<ref>[[Wolfgang Krege]]: ''[[Elbisches Wörterbuch]]''. Wörterbuch Sindarin – Deutsch, Eintragungen zu ''gland'' und ''sîr''.</ref>, letzteres in einer durch Lautverschiebungen veränderten Form.
==Quellen==
==Quellen==
<references/>
<references/>




{{Navigationsleiste Thorin & Co.}}
[[Kategorie:Flüsse]]
[[Kategorie:Grenzen]]
 


[[Kategorie:Personen]]
[[en:Mering Stream]]
[[Kategorie:Zwerge]]
[[fr:encyclo/geographie/eaux/rohan/mering]]
[[en:Bifur]]
[[fi:Mering]]
[[fr:encyclo:personnages:nains:3a:bifur]]
[[fi:Bifur]]

Aktuelle Version vom 20. Oktober 2026, 18:14 Uhr

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„…“ soron ‚Adler‘ und tar ‚König‘.

Quellen



Meringstrom
Eckdaten
Andere Namen Glanhír[1]
Ort an der Grenze zwischen Rohan und Gondor[2][3]
Typ Fluss
Bewohner und Geschichte
Ereignisse Festlegung der Grenzen Rohans, 2510 D. Z.[2][4]

Der Meringstrom (Original Mering Stream) ist im Legendarium ein Fluss im Grenzgebiet zwischen Rohan und Gondor.

Geographie

Der Meringstrom war ein kleiner Fluss, der im Firiental hinter dem Halifirien entsprang, um von den Ered Nimrais herab durch den Firienwald und in die Mündungen der Entwasser zu fließen.[2]

Westlich des Meringstroms lag Rohans Provinz Ostfold und in seinem Osten das zu Gondor gehörende Anórien.[5]

Beschreibung

Entlang des Meringstroms befand sich schon früh eine Befestigungslinie Gondors zwischen dem Weißen Gebirge im Süden und den unpassierbaren Sümpfen seines Mündungsgebiets mit der Entwasser im Nordosten. Dort, wo die Große Weststraße westwärts aus dem Firienwald herausführte, querte eine Brücke den Fluss.

Später, nach dem Eid von Eorl im Jahr 2510 D. Z., markierte der Fluss die Grenze zwischen Rohan und Gondor.[2]

Legendarium

Ein wichtiges Ereignis im Dritten Zeitalter spielte sich am Meringstrom ab:

Nachdem Eorl im Jahr 2510 dem Truchsess von Gondor im Kampf gegen die Balchoth zu Hilfe geeilt und entscheidend zum Sieg in der Schlacht auf dem Feld von Celebrant am 15. April 2510 D. Z. beigetragen hatte, trennten sich Eorl und Cirion am Ufer des Mering. Cirion entlohnte die Éothéod zu diesem Zeitpunkt noch nicht für ihren Beistand, bat Eorl aber, ihn in drei Monaten wieder an der selben Stelle zu treffen.

Zur verabredeten Zeit kamen beide erneut an den Stegen des Meringstroms zusammen. Auf dem nahe gelegenen Berg Amon Anwar, von den Rohirrim später Halifirien genannt, bekräftigte Eorl mit einem Eid vor Cirion die Freundschaft zwischen Rohan und Gondor. Am Abend kehrten sie zum Flussufer des Mering in ein dort gebautes Lager zurück und einigten sich auf die Grenzen ihrer Reiche. Eine dieser neuen Grenzlinien verlief am Meringstrom.[2][4]

Mehr als 500 Jahre später müssen Gandalf und Pippin im März 3019 D. Z. den Meringstrom überquert haben, als sie nach Minas Tirith ritten, um dem aktuellen Truchsess von Gondor Nachrichten von seinen Verbündeten aus Rohan zu bringen.[6][4]

Etymologie

Der Name Mering ist die rohirrische Bezeichnung und bedeutet ‚Grenzstrom‘. Dabei stammt der erste Bestandteil des Namens vermutlich vom angelsächsischen Wort mǽre für ‚Grenze‘.[7]

In Gondor war dagegen der Sindarin-Name Glanhír gebräuchlich, der dieselbe Bedeutung hat.[1] Er könnte aus der Zusammensetzung der Worte glan(d) für ‚Grenze‘ und sîr für ‚Fluss‘ herrühren[8], letzteres in einer durch Lautverschiebungen veränderten Form.

Quellen

  1. ↑ 1,0 1,1 J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): Nachrichten aus Mittelerde. Teil Drei: Das Dritte Zeitalter, Kapitel II Cirion und Eorl und die Freundschaft zwischen Gondor und Rohan, (iii) Cirion und Eorl, Anmerkung Nr. 46.
  2. ↑ 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): Nachrichten aus Mittelerde. Teil Drei: Das Dritte Zeitalter, Kapitel II Cirion und Eorl und die Freundschaft zwischen Gondor und Rohan, (iii) Cirion und Eorl.
  3. ↑ Karen Wynn Fonstad: Historischer Atlas von Mittelerde. Das Dritte Zeitalter. Regionalkarten: Die Braunen Lande, das Ödland, die Hügellande und der Emyn Muil, S. 85f.
  4. ↑ 4,0 4,1 4,2 J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Anhänge und Register. Anhang B: Die Aufzählung der Jahre (Zeittafel der Westlande).
  5. ↑ Karen Wynn Fonstad: Historischer Atlas von Mittelerde. Das Dritte Zeitalter. Regionalkarten: Das Weiße Gebirge, S. 89.
  6. ↑ J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Fünftes Buch, Erstes Kapitel: Minas Tirith.
  7. ↑ mǽre. Bosworth-Toller Anglo-Saxon Dictionary, abgerufen am 13. Oktober 2026.
  8. ↑ Wolfgang Krege: Elbisches Wörterbuch. Wörterbuch Sindarin – Deutsch, Eintragungen zu gland und sîr.