Sammath Naur: Unterschied zwischen den Versionen
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Die Sammath Naur befinden sich im oberen Kegel des Vulkans [[Schicksalsberg|Orodruin]]. Der Vulkan ist sehr aktiv und bricht im laufe der Geschichte oft aus. Es ist daher zu vermuten, dass die Sammath Naur sich oft verändern. | Die Sammath Naur befinden sich im oberen Kegel des Vulkans [[Schicksalsberg|Orodruin]]. Der Vulkan ist sehr aktiv und bricht im laufe der Geschichte oft aus. Es ist daher zu vermuten, dass die Sammath Naur sich oft verändern. | ||
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Die Kammern können durch mindestens einen Zugang von der Außenseite des Vulkans betreten werden. Zu diesem führt eine Straße, die nach den Ausbrücken des Vulkans immer wieder ausgebessert wird.<ref name = "HdR1">[[J. R. R. Tolkien]]: ''[[Der Herr der Ringe]]''. Buch | Die Kammern können durch mindestens einen Zugang von der Außenseite des Vulkans betreten werden. Zu diesem führt eine Straße, die nach den Ausbrücken des Vulkans immer wieder ausgebessert wird.<ref name="HdR1">[[J. R. R. Tolkien]]: ''[[Der Herr der Ringe]]''. Sechstes Buch, Drittes Kapitel: ''Der Schicksalsberg''.</ref> | ||
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Aktuelle Version vom 15. Juni 2026, 21:40 Uhr
| Sammath Naur | |
|---|---|
| Sauron schmiedet den Einen Ring in den Sammath Naur (© Ted Nasmith) | |
| Eckdaten | |
| Andere Namen | Kammern des Feuers |
| Ort | Schicksalsberg |
| Beschreibung | Höhlen oder Stollen in dem Kegel des Vulkans |
| Regionen | Mordor |
| Bewohner und Geschichte | |
| Ereignisse | Hier wurde der Eine Ring geschmiedet und zerstört |
Die Sammath Naur (Sindarin für Kammern des Feuers) sind im Legendarium ein Kammersystem im Schicksalsberg.
Zeitangaben
- ca. 1600 Z. Z.: Sauron schmiedet hier den einen Ring.[1]
- 25. März 3019 D. Z.: Der Eine Ring wird in den Schicksalsklüften vernichtet.[1]
Geographie
Die Sammath Naur befinden sich im oberen Kegel des Vulkans Orodruin. Der Vulkan ist sehr aktiv und bricht im laufe der Geschichte oft aus. Es ist daher zu vermuten, dass die Sammath Naur sich oft verändern.
Beschreibung
Die Kammern können durch mindestens einen Zugang von der Außenseite des Vulkans betreten werden. Zu diesem führt eine Straße, die nach den Ausbrücken des Vulkans immer wieder ausgebessert wird.[2] Da hier von Tolkien bewusst der Plural („Kammern“ und „Klüften“) gewählt wurde, handelt es sich vermutlich um mehrere Höhlen oder Stollen, vielleicht sogar um ein System von diesen.[3] Diese Zugänge in dem Berg besitzen Spalten z. B. im Boden der Kammern, die Schicksalsklüfte, durch welche man direkten Zugang zur Magma bekommt.[2]
Legendarium
Die Sammath Naur sind mit dem Einen Ring verbunden. Da Sauron ihn hier in den Feuern des Schicksalsberges geschmiedet hat, kann er nur hier zerstört werden.[4] Sam und Frodo erreichten die Klüfte nur mit großer Mühe. Gollum folgt ihnen. Schließlich wird der Ring hier vernichtet. Es folgte jedoch ein heftiger Ausbruch des Vulkans, bei dem die Kammern mutmaßlich zerstört werden.[2]
Etymologie
„Sammath“ ist Sindarin und bedeutet Kammern (Singular „sam“, Raum).[5]
„Naur“ bedeutet im Sindarin Feuer. [6]
Quellen
- ↑ 1,0 1,1 J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe: Anhänge und Register. Anhang B: Die Aufzählung der Jahre.
- ↑ 2,0 2,1 2,2 J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Sechstes Buch, Drittes Kapitel: Der Schicksalsberg.
- ↑ Karen Wynn Fonstad: The Atlas of Tolkien’s Middle-earth. Der Herr der Ringe. Der Schicksalsberg, S. 146.
- ↑ J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Zweites Buch, Zweites Kapitel: Der Rad von Elrond.
- ↑ Helmut W. Pesch: Elbisch – Grammatik, Schrift und Wörterbuch der Elben; Wörterbuch Sindarin – Deutsch, Eintragung „sambe [Q]“.
- ↑ J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): Das Silmarillion. Anhänge, Anhang: Elemente in den Quenya- und Sindarin-Namen, Eintrag „nar“.
