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Als '''Umaiar''', [[Quenya]] für ''Unschöne'', werden in den [[Annalen von Aman]] zusammenfassend jene [[Maiar]] bezeichnet, die [[Melkor]] folgten und zu seinen Dienern wurden. Die bekanntesten und mächtigsten unter ihnen waren [[Sauron]] und die [[Balrogs]]. Vermutlich gehörte auch [[Thuringwethil]] zu den Umaiar.<ref>[[Robert Foster]]: ''[[Das große Mittelerde-Lexikon]]'', Artikel ''Thuringwethil''.</ref>
Als '''Úmaiar''', [[Quenya]] für ''Unschöne'', werden in den [[Annalen von Aman]] zusammenfassend jene [[Maiar]] bezeichnet, die [[Melkor]] folgten und zu seinen Dienern wurden. Die bekanntesten und mächtigsten unter ihnen waren [[Sauron]] und die [[Balrogs]]. Vermutlich gehörte auch [[Thuringwethil]] zu den Úmaiar.<ref>[[Robert Foster]]: ''[[Das große Mittelerde-Lexikon]]'', Artikel ''Thuringwethil''.</ref>


== Hintergrund ==
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== Sonstiges ==
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Möglicherweise sind auch [[Werwölfe]] und/oder [[Warge]] von Umaiar besessen.
Möglicherweise sind auch [[Werwölfe]] und/oder [[Warge]] von Úmaiar besessen.


== Werkgeschichte ==
== Werkgeschichte ==
Böse dämonenartige Ainur, die Melkor dienten, tauchten bereits früh im [[Buch der Verschollenen Geschichten]] auf. So zählten die [[Oger]], darunter [[Ulbandi]], die Mutter von Melkors Sohn [[Gothmog (Balrog)|Kosomot]], sowie Melkors Diener [[Langon]] und [[Fankil]], die großen [[Katzen]] [[Tevildo]]s, zu dieser Art der Maiar. In früheren Fassungen wurden diese Wesen ''Melkorindi'' (''Kinder Melkors'') oder ''Uvanimor'' (''Die Unschönen'') genannt und zu verdorbenen [[Valarindi]] erklärt. Der spätere Begriff ''Umaiar'' erscheint nur in den ''Annalen von Aman''.<ref>[[J. R. R. Tolkien]]: ''[[The Shaping of Middle-earth]]''. (The History of Middle-earth, Band IV.) Herausgegeben von Christopher Tolkien. HarperCollins, London 1992. Part Two: The Annals of Aman.</ref> Im [[Silmarillion]] findet sich der Begriff ''Umaiar'' nicht mehr.
Böse dämonenartige Ainur, die Melkor dienten, tauchten bereits früh im [[Buch der Verschollenen Geschichten]] auf. So zählten die [[Oger]], darunter [[Ulbandi]], die Mutter von Melkors Sohn [[Gothmog (Balrog)|Kosomot]], sowie Melkors Diener [[Langon]] und [[Fankil]], die großen [[Katzen]] [[Tevildo]]s, zu dieser Art der Maiar. In früheren Fassungen wurden diese Wesen ''Melkorindi'' (''Kinder Melkors'') oder ''Uvanimor'' (''Die Unschönen'') genannt und zu verdorbenen [[Valarindi]] erklärt. Der spätere Begriff ''Úmaiar'' erscheint nur in den ''Annalen von Aman''.<ref>[[J. R. R. Tolkien]]: ''[[The Shaping of Middle-earth]]''. (The History of Middle-earth, Band IV.) Herausgegeben von Christopher Tolkien. HarperCollins, London 1992. Part Two: The Annals of Aman.</ref> Im [[Silmarillion]] findet sich der Begriff ''Úmaiar'' nicht mehr.


== Quellen ==
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[[en:Úmaiar]]
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Aktuelle Version vom 21. März 2026, 21:13 Uhr

Als Úmaiar, Quenya für Unschöne, werden in den Annalen von Aman zusammenfassend jene Maiar bezeichnet, die Melkor folgten und zu seinen Dienern wurden. Die bekanntesten und mächtigsten unter ihnen waren Sauron und die Balrogs. Vermutlich gehörte auch Thuringwethil zu den Úmaiar.[1]

Hintergrund

Bereits während der Ainulindale folgten einige der Ainur Melkors Thema.[2] Viele Maiar, die auf Arda niederstiegen, waren durch seine Pracht angezogen. Andere Maiar machte er sich später durch Lügen und betrügerische Geschenke zu Willen.[3]

Sonstiges

Möglicherweise sind auch Werwölfe und/oder Warge von Úmaiar besessen.

Werkgeschichte

Böse dämonenartige Ainur, die Melkor dienten, tauchten bereits früh im Buch der Verschollenen Geschichten auf. So zählten die Oger, darunter Ulbandi, die Mutter von Melkors Sohn Kosomot, sowie Melkors Diener Langon und Fankil, die großen Katzen Tevildos, zu dieser Art der Maiar. In früheren Fassungen wurden diese Wesen Melkorindi (Kinder Melkors) oder Uvanimor (Die Unschönen) genannt und zu verdorbenen Valarindi erklärt. Der spätere Begriff Úmaiar erscheint nur in den Annalen von Aman.[4] Im Silmarillion findet sich der Begriff Úmaiar nicht mehr.

Quellen

  1. Robert Foster: Das große Mittelerde-Lexikon, Artikel Thuringwethil.
  2. J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (Hrsg.): Das Silmarillion, Ainulindale.
  3. J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (Hrsg.): Das Silmarillion, Valaquenta: Von den Feinden.
  4. J. R. R. Tolkien: The Shaping of Middle-earth. (The History of Middle-earth, Band IV.) Herausgegeben von Christopher Tolkien. HarperCollins, London 1992. Part Two: The Annals of Aman.