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Simbelmyne, wie sie die [[Rohirrim]] nannten, oder Immertreu in der [[Westron|Gemeinsamen Sprache]], war eine kleine weiße Blume. Sie blühte zu allen Jahreszeiten, verwelkte nie, war aber nicht unsterblich. Die Blume gedieh in größeren Teppichen überall dort, wo die Toten ihre letzte Ruhe gefunden hatten. | |||
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Bereits im [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalter]] wuchs die Blume in [[Mittelerde]]. [[Tuor]] erblickte sie in der [[Orfalch Echor]], als er nach [[Gondolin]] kam.<ref>[[J. R. R. Tolkien]]: ''[[Nachrichten aus Mittelerde]]''. Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]]. Übersetzt von Hans J. Schütz. Klett-Cotta, Stuttgart 1983. (Im Original erschienen 1980 unter dem Titel ''Unfinished Tales of Númenor and Middle-earth''.) Teil Eins: ''Das Erste Zeitalter'' I. ''Von Tuor und seine Ankunft in Gondolin''.</ref> Im [[Drittes Zeitalter|Dritten Zeitalter]] gedieh sie unter anderem auf dem geheimen [[Elendils Grab|Grab Elendils]] auf dem [[Halifirien]] und auf dem [[Gräberfeld]] der verstorbenen Könige von [[Rohan]].<ref>[[J. R. R. Tolkien]]: ''[[Der Herr der Ringe]]''. Drittes Buch, Sechstes Kapitel: ''Der König der Goldenen Halle''.</ref> | |||
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Die altenglische Bezeichnung ''Simbelmyne'' setzt sich zusammen aus den Wörtern ''simbel'' für ‚immer, ewig‘ und ''myne'' für ‚Sinn, Gedanke‘. ''Uilos'' ist eine Sindarin-Bezeichnung und bedeutet ‚Immerweiß‘ (Original: ''Everwhite''), zusammengesetzt aus ''los'' (‚Schnee, auch im Sinne von schneeweiß‘) und dem adjektivischen Element ''ui''. | |||
Der Name Immertreu soll an das Vergissmeinnicht erinnern.<ref name="RC"/> | |||
== Sonstiges == | |||
Das Immertreu wurde auch ''Alfirin'' genannt. Sie ist jedoch nicht zu verwechseln mit der [[Alfirin|gleichnamigen Strohblume]].<ref>[[J. R. R. Tolkien]]: ''[[Nachrichten aus Mittelerde]]''. Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]]. Teil III, Das Dritte Zeitalter: ''Cirion und Eorl und die Freundschaft zwischen Gondor und Rohan''.</ref> | |||
== Quellen == | |||
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[[fi:Simbelmynë]] | |||
Aktuelle Version vom 7. Juni 2026, 07:35 Uhr

Die Immertreu (Original: Evermind) oder Uilos (Sindarin für ‚Immerweiß‘) ist im Legendarium eine Blume Ardas. Bekannt war sie auch unter ihrem Namen in der Sprache der Rohirrim Simbelmyne (ins Altenglische übersetzt).
Beschreibung
Simbelmyne, wie sie die Rohirrim nannten, oder Immertreu in der Gemeinsamen Sprache, war eine kleine weiße Blume. Sie blühte zu allen Jahreszeiten, verwelkte nie, war aber nicht unsterblich. Die Blume gedieh in größeren Teppichen überall dort, wo die Toten ihre letzte Ruhe gefunden hatten.
Sie ist eine Art der Anemone, eine Wiesenblume ähnlich der Gewöhnlichen Kuhschelle (Anemone pulsatilla), aber kleiner und weiß, wie das Buschwindröschen (Anemone nemorosa).[1]
Verbreitung
Bereits im Ersten Zeitalter wuchs die Blume in Mittelerde. Tuor erblickte sie in der Orfalch Echor, als er nach Gondolin kam.[2] Im Dritten Zeitalter gedieh sie unter anderem auf dem geheimen Grab Elendils auf dem Halifirien und auf dem Gräberfeld der verstorbenen Könige von Rohan.[3]
Etymologie
Die altenglische Bezeichnung Simbelmyne setzt sich zusammen aus den Wörtern simbel für ‚immer, ewig‘ und myne für ‚Sinn, Gedanke‘. Uilos ist eine Sindarin-Bezeichnung und bedeutet ‚Immerweiß‘ (Original: Everwhite), zusammengesetzt aus los (‚Schnee, auch im Sinne von schneeweiß‘) und dem adjektivischen Element ui.
Der Name Immertreu soll an das Vergissmeinnicht erinnern.[1]
Sonstiges
Das Immertreu wurde auch Alfirin genannt. Sie ist jedoch nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Strohblume.[4]
Quellen
- ↑ 1,0 1,1 Wayne G. Hammond und Christina Scull: The Lord of the Rings: A Reader’s Companion. Nomenclature of The Lord of the Rings, Eintragung für Evermind (p. 780).
- ↑ J. R. R. Tolkien: Nachrichten aus Mittelerde. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Hans J. Schütz. Klett-Cotta, Stuttgart 1983. (Im Original erschienen 1980 unter dem Titel Unfinished Tales of Númenor and Middle-earth.) Teil Eins: Das Erste Zeitalter I. Von Tuor und seine Ankunft in Gondolin.
- ↑ J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Drittes Buch, Sechstes Kapitel: Der König der Goldenen Halle.
- ↑ J. R. R. Tolkien: Nachrichten aus Mittelerde. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Teil III, Das Dritte Zeitalter: Cirion und Eorl und die Freundschaft zwischen Gondor und Rohan.
