Tinfang Gelion: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Tinfang Gelion'''  ist einer der größten Musiker der Elben.  
'''Tinfang Gelion'''  ist einer der größten Musiker der [[Elben]].


== Zeitangabe ==
== Zeitangabe ==
* geboren im [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalter]]
* lebte im [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalter]]


== Volk ==
== Volk ==
unbekannt. Gerüchte besagen, er sei zur Hälfte ein Geist aus den Scharen Kementáris und entstamme zur anderen Hälfte entweder den [[Teleri|''Solosimpi'' (Teleri)]] oder den [[Noldor|Gnomen (Noldor)]]<ref>[[J. R. R. Tolkien]]; [[Christopher Tolkien]] (Hrsg.): Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 1; Kapitel IV ''Die Einkerkerung Melkors''</ref>
[[Elben]]


== Namen ==
== Beschreibung ==
Im Original ''Tinfang, Gnomish name of Timpinen the piper''<ref>John R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (Hrsg.): The History of Middle-Earth; 3; Index of ''The Lays of Beleriand'' ISBN 978-0-00-714915-5</ref>
Tinfang Gelion ist neben [[Maglor]] und [[Daeron]] einer der größten der elbischen Musiker. Bevor [[Beren Erchamion|Beren]] nach [[Doriath]] kam, musizierte Tinfang dort mit [[Lúthien]], Maglor und Daeron.<ref>[[J. R. R. Tolkien]]: ''[[The Lays of Beleriand]].'' (The History of Middle-earth, Band III.) Herausgegeben von Christopher Tolkien. George Allen & Unwin, London 1985. ''The Lay of Leithian''. Canto III</ref>
* anfänglich Tinfang Warble
* später Tinfang Gelion
* Zwitschervogel


== Beschreibung ==
== Etymologie ==
Tinfang Gelion ist neben [[Maglor]] und [[Daeron]] einer der größten der elbischen Musiker.  
Tinfang bedeutet Sternenbart. Der Name leitet sich von ''tinu'' (kleiner [[Stern]], Funke) und ''fang'' (Bart) ab.


== Sonstiges ==
== Sonstiges ==
* Sein Name kommt möglicherweise von einem Gedicht Tolkiens, welches dieser "Tinfang Warble" nannte und in dem es um einen Feenvogel geht.
Sein Name entstammt möglicherweise einem Gedicht [[J. R. R. Tolkien]]s, welches dieser "Tinfang Warble" nannte und das von einem Feenvogel handelt.
* Tinfang bedeutet Sternenbart (von tinu "kleiner Stern" und fang "Bart").
 
== Werkgeschichte ==
Tinfang Gelion wird nur in zwei frühen Texten des [[Legendarium]]s genannt, dem [[Buch der Verschollenen Geschichten]] und der frühen Fassung des [[Leithian-Lied]]s. In ersterem heißt er ''Tinfang Zwitschervogel'', [[Quenya]] ''Timpinen'' (Flötenspieler), und ist Gerüchten zufolge zu Hälfte ein [[Maiar|Geist]] aus den Scharen [[Kementári]]s und zur anderen Hälfte ein [[Teleri|Solosimp]] oder ein [[Gnom]].<ref>[[J. R. R. Tolkien]]; [[Christopher Tolkien]] (Hrsg.): ''[[Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 1]]''; Kapitel IV ''Die Einkerkerung Melkors''</ref> Dies widerspricht allerdings späteren Texten, nach denen als einziger Elb [[Thingol]] mit einer der Maiar, [[Melian]], vereint war.<ref>[[J. R. R. Tolkien]]: ''[[Das Silmarillion]]''. Herausgegeben von Christopher Tolkien. ''Quenta Silmarillion'', XXII ''Vom Untergang Doriaths''.</ref>


== Quellen ==
== Quellen ==
<references/>
<references/>
== Quellen ==
* John R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (Hrsg.): The Lays of Beleriand. -London : Unwin, 1989. - ISBN 0-04-440018-7 (The History of Middle-Earth; 3)
*J. R. R. Tolkien: Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 1. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Hans J. Schütz. Klett-Cotta, Stuttgart 1999. (Im Original erschienen 1983 unter dem Titel The Book Of Lost Tales. Part One.)


[[Kategorie:Personen]]
[[Kategorie:Personen]]
[[Kategorie:Elben]]
[[Kategorie:Elben]]


[[en:Tinfang Gelion]]
[[en:Tinfang Warble]]

Aktuelle Version vom 18. April 2026, 09:10 Uhr

Tinfang Gelion ist einer der größten Musiker der Elben.

Zeitangabe

Volk

Elben

Beschreibung

Tinfang Gelion ist neben Maglor und Daeron einer der größten der elbischen Musiker. Bevor Beren nach Doriath kam, musizierte Tinfang dort mit Lúthien, Maglor und Daeron.[1]

Etymologie

Tinfang bedeutet Sternenbart. Der Name leitet sich von tinu (kleiner Stern, Funke) und fang (Bart) ab.

Sonstiges

Sein Name entstammt möglicherweise einem Gedicht J. R. R. Tolkiens, welches dieser "Tinfang Warble" nannte und das von einem Feenvogel handelt.

Werkgeschichte

Tinfang Gelion wird nur in zwei frühen Texten des Legendariums genannt, dem Buch der Verschollenen Geschichten und der frühen Fassung des Leithian-Lieds. In ersterem heißt er Tinfang Zwitschervogel, Quenya Timpinen (Flötenspieler), und ist Gerüchten zufolge zu Hälfte ein Geist aus den Scharen Kementáris und zur anderen Hälfte ein Solosimp oder ein Gnom.[2] Dies widerspricht allerdings späteren Texten, nach denen als einziger Elb Thingol mit einer der Maiar, Melian, vereint war.[3]

Quellen

  1. J. R. R. Tolkien: The Lays of Beleriand. (The History of Middle-earth, Band III.) Herausgegeben von Christopher Tolkien. George Allen & Unwin, London 1985. The Lay of Leithian. Canto III
  2. J. R. R. Tolkien; Christopher Tolkien (Hrsg.): Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 1; Kapitel IV Die Einkerkerung Melkors
  3. J. R. R. Tolkien: Das Silmarillion. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Quenta Silmarillion, XXII Vom Untergang Doriaths.