Sieben Tore von Gondolin: Unterschied zwischen den Versionen

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== Hintergrund ==
== Hintergrund ==
Ursprünglich hatte Turgon sechs Tore anlegen lassen. Das Letzte Tor am Ostende der Orfalch Echor wurde unter Anleitung [[Maeglin]]s nach der [[Nirnaeth Arnoediad]] errichtet.<ref name="NME 1 I"/>
Ursprünglich hatte König [[Turgon (Sohn von Fingolfin)|Turgon]] sechs Tore anlegen lassen. Das Letzte Tor am Ostende der Orfalch Echor wurde unter Anleitung [[Maeglin]]s nach der [[Nirnaeth Arnoediad]] errichtet.<ref name="NME 1 I"/>
 
== Sonstiges ==
Nach den sieben Toren in der Orfalch Echor betrat man das Tal von Tumladen. Über Treppen in den [[Amon Gwareth]] erreichte man das Tor in der westlichen Stadtmauer auf einer hoch gelegenen Terasse, durch das man die eigentliche Stadt betreten konnte. Zwischen dem Stadttor und dem [[Platz des Königs|Platz der Quelle]] befand sich vermutlich ein Hügel mit [[Mellyrn]], Birken und immergrünen Bäumen.<ref name="NME 1 I"/>


== Werkgeschichte ==
== Werkgeschichte ==

Aktuelle Version vom 2. April 2026, 13:19 Uhr

Die sieben Tore von Gondolin befanden sich in der Orfalch Echor und schützten den Zugang zu Gondolin.

Zeitangabe

Beschreibung

Um das Tal von Tumladen und die Stadt Gondolin erreichen zu können, musste man zuerst das Bett des Trockenen Flusses finden und dann die Orfalch Echor durchqueren. Diese tiefe Schlucht wurde von sieben Toren versperrt:[1]

  1. Tor aus Holz
  2. Tor aus Stein
  3. Tor aus Bronze
  4. Eisernes Tor
  5. Silbernes Tor
  6. Goldenes Tor
  7. Letztes Tor

Jedes Tor verfügte über eine eigene Wache mit je eigenen Uniformen und Bewaffnungen.[1] Im Fall von Gondolin wurden die Tore vermutlich zerstört.

Hintergrund

Ursprünglich hatte König Turgon sechs Tore anlegen lassen. Das Letzte Tor am Ostende der Orfalch Echor wurde unter Anleitung Maeglins nach der Nirnaeth Arnoediad errichtet.[1]

Sonstiges

Nach den sieben Toren in der Orfalch Echor betrat man das Tal von Tumladen. Über Treppen in den Amon Gwareth erreichte man das Tor in der westlichen Stadtmauer auf einer hoch gelegenen Terasse, durch das man die eigentliche Stadt betreten konnte. Zwischen dem Stadttor und dem Platz der Quelle befand sich vermutlich ein Hügel mit Mellyrn, Birken und immergrünen Bäumen.[1]

Werkgeschichte

Die sieben Tore entstammen den späteren Schriften J. R. R. Tolkiens, die eine Neufassung der Geschichte vom Fall von Gondolin bilden sollten.[2] Einige Elemente erinnern an die früheren Beschreibungen von Gondolin, die sich im Buch der Verschollenen Geschichten und dem Silmarillion finden. So befanden sich auf dem Silbernen und dem Goldene Tor Abbildungen Telperions bzw. Laurelins, die in früheren Texten jedoch in Gondolin selbst standen (siehe Belthil und Glingal). Die teilweise sehr detailliert beschriebenen Wachmannschaften erinnern an die zwölf Häuser von Gondolin. Da diese Entwürfe nie vollendet wurden, ist jedoch unbekannt, ob es sich hierbei um Ersetzungen oder Ergänzungen handeln sollte.

Quellen

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 J. R. R. Tolkien: Nachrichten aus Mittelerde. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Hans J. Schütz. Klett-Cotta, Stuttgart 1983. (Im Original erschienen 1980 unter dem Titel Unfinished Tales of Númenor and Middle-earth.) Teil Eins: Das Erste Zeitalter I. Von Tuor und seine Ankunft in Gondolin.
  2. J. R. R. Tolkien: Nachrichten aus Mittelerde. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Hans J. Schütz. Klett-Cotta, Stuttgart 1983. (Im Original erschienen 1980 unter dem Titel Unfinished Tales of Númenor and Middle-earth.) Einleitung.


Sieben Tore von Gondolin
1. Tor aus Holz • 2. Tor aus Stein • 3. Tor aus Bronze • 4. Eisernes Tor • 5. Silbernes Tor • 6. Goldenes Tor • 7. Letztes Tor