Benutzer:Rigund
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Zeilenumbruch
„…“ soron ‚Adler‘ und tar ‚König‘.
Quellen
| Ringwil | |
|---|---|
| Eckdaten | |
| Andere Namen | Ingwil[1] |
| Ort | West-Beleriand, Nargothrond[2][3] |
| Typ | Fluss |
| Bewohner und Geschichte | |
| Zerstörung | 587 E. Z. (J. S.) im Krieg des Zorns[4][5] |
Der Ringwil ist im Legendarium ein Fluss in West-Beleriand.
Geographie
Der Ringwil war ein kleiner Bergfluss. Er entsprang im bewaldeten Hochland von Taur-en-Faroth, floß ein kurzes Stück nach Osten und stürzte von dort schäumend in eine Schlucht, durch die aus dem Norden der Narog heranrauschte. Beide Flüsse vereinigten sich dort zu einem schnellen Strom, der den Wall von Andram durchschnitt und erst nach Süden und später nach Osten floss, wo der Narog zuletzt im Waldgebiet von Nan-tathren in den Sirion mündete.[2][3]
Beschreibung
Der Ringwil wird als kurz und schäumend beschrieben. Auch der Narog war in diesem Bereich voller wilder Stromschnellen und konnte nach dem Zusammenfluss mit dem Ginglith weiter im Norden über weite Strecken nicht überschritten werden.[6] In den südlich des Ringwils und westlich des Narogs befindlichen Felswänden befand sich ein großes Höhlensystem.[2][3]
An dieser Stelle, wo der Ringwil in den Narog stürzte, erbaute Finrod seine verborgene Höhlenfestung Nargothrond. Finrods Großonkel König Thingol, dessen Hallen ihn zu Nargothrond inspirierten, hatte den Noldorfürsten zuvor auf die geeignete Stelle für die Festung hingewiesen.[7]
Der Ringwil verschwand nach dem Krieg des Zorns am Ende des Ersten Zeitalters, als durch das Kriegstreiben und die dabei entfesselten Kräfte der größte Teil der Landmasse Beleriands zerstört wurde und im Meer versank.[4]
Etymologie
Der Namensbestandteil Ring ist Sindarin für ‚kalt‘, ‚frostig‘.[8] Die Bedeutung der letzten Silbe ist unklar.
In den frühen Fassungen der Lays of Beleriand aus den 1920er Jahren lautet der Name des Flusses Ingwil.[1]
Quellen
- ↑ 1,0 1,1 J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): The History of Middle-earth Vol. III The Lays of Beleriand. Part One: The Lay of the Children of Húrin. Kapitel III: Failivrin.
- ↑ 2,0 2,1 2,2 J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.),: Das Silmarillion. Quenta Silmarillion, Kapitel XIV: Von Beleriand und seinen Reichen.
- ↑ 3,0 3,1 3,2 Karen Wynn Fonstad: The Atlas of Tolkien's Middle-Earth. Das Erste Zeitalter. Beleriand und die Länder des Nordens, S. 12 u. 21.
- ↑ 4,0 4,1 J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.),: Das Silmarillion. Quenta Silmarillion, Kapitel XXIV: Von Earendils Fahrt und dem Krieg des Zorns.
- ↑ J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): The War of the Jewels. (The History of Middle-earth, Band XI). Part Three: The Wanderings of Húrin and Other Writings not forming part of the Quenta Silmarillion, Kapitel V: The Tale of Years.
- ↑ J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.),: Das Silmarillion. Quenta Silmarillion, Kapitel XIX: Von Beren und Lúthien.
- ↑ J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.),: Das Silmarillion. Quenta Silmarillion, Kapitel XIII: Von der Rückkehr der Noldor.
- ↑ J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): Das Silmarillion. Quenta Silmarillion, Anhang: Elemente in den Quenya- und Sindarin-Namen Eintrag zu ring.
