Lisgardh: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Lisgardh''' ([[Sindarin]] für ‚''Schilfgebiet''‘), sind im [[Legendarium]] die Schilfwälder an den [[Mündungen des Sirion]] in [[Beleriand]].
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'''Lisgardh''' („Schilfgebiet“) ist im [[Legendarium]] eine Region in [[Beleriand]].


== Zeitangabe ==
== Geographie ==
[[Erstes Zeitalter]]
Das als Lisgardh bezeichnete Gebiet liegt westlich und östlich um das Mündungsdelta des Sirion. Westlich von Lisgardh liegen die Birkenwälder von [[Nimbrethil]]. Im Osten der [[Taur-im-Duinath]]. Weiter nördlich finden sich das Weidental [[Nan-tathren]]. Lisgardh grenzt im Süden an die [[Balar (Bucht)|Bucht von Balar]].<ref name = "Altas">[[Karen Wynn Fonstad]]: ''[[Historischer Atlas von Mittelerde]]''. Beleriand und die Reiche im Norden. S. 12.</ref>


== Beschreibung ==
== Beschreibung==
Die Lisgardh waren Schilfwälder an den Mündungen des Sirion und Zufluchtsstätte vieler [[Elben]] während der [[Nirnaeth Arnoediad]].
Vermutlich wächst dort sehr viel Schilfgras, aus als Ried bezeichnet.


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== Legendarium ==
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== Etymologie ==
Die erste Bezeichnung für ein Schilfgebiet, durch welches der Sirion fließt war ''Garlisgion'' und stammt aus der älteren Gnomensprache. Später wurde daraus ''Arlisgion'' und schließlich in der letzten Version ''Lisgardh''.
 
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== Sonstiges ==
Die Geographie ist in führeren Texten abweichend. In der ursprünglischen Geschichte Der Fall von Gondolin, reist Tuor durch ein Gebiet namens ''Arlisgion'' ("Ort des Rieds") der offensichtlich Lisgardh entspricht, jedoch südlich von [[Dor-lómin]] verortet wird.<ref name = "HoMe2">[[J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.): ''[[Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 2]]''. Kapitel III: ''Der Fall von Gondolin''.</ref><ref name = "FvG">[[J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.): ''[[Der Fall von Gondolin]]''. Verzeichnis der Namen: ''Arlisgion''.</ref>


== Quellen ==
== Quellen ==
* [[J. R. R. Tolkien]]: ''[[Nachrichten aus Mittelerde]]''.
<references/>
** Teil Eins, Das Erste Zeitalter: I. ''Von Tuor und seiner Ankunft in Gondolin''
 
* [[Karen Wynn Fonstad]]: ''[[Historischer Atlas von Mittelerde]]''.
** Das Erste Zeitalter: ''Beleriand und die Länder im Norden'', Seite 12/13.
* [[Helmut W. Pesch]]: ''[[Das große Elbisch-Buch]]''. ''Wörterbuch Sindarin - Deutsch'', Seite 534


[[Kategorie:Wälder]]
[[Kategorie:Orte]]


[[en:Lisgardh]]
[[en:Lisgardh]]
[[fi:Lisgardh]]
[[fi:Lisgardh]]

Version vom 14. Juni 2026, 23:40 Uhr

Lisgardh
Eckdaten
Andere Namen Arlisgion, Garlisgion
Ort Beleriand
Beschreibung Schilfwälder an der Mündung des Sirion
Regionen Arvernien
Große Siedlungen Anfuhrten des Sirion
Bewohner und Geschichte
Bewohner Elben, Menschen
Zerstörung Krieg des Zorns
Ereignisse Zufluchtsort der Elben nach der Zerstörung von Doriath, Nargothrond und Gondolin.

Lisgardh („Schilfgebiet“) ist im Legendarium eine Region in Beleriand.

Geographie

Das als Lisgardh bezeichnete Gebiet liegt westlich und östlich um das Mündungsdelta des Sirion. Westlich von Lisgardh liegen die Birkenwälder von Nimbrethil. Im Osten der Taur-im-Duinath. Weiter nördlich finden sich das Weidental Nan-tathren. Lisgardh grenzt im Süden an die Bucht von Balar.[1]

Beschreibung

Vermutlich wächst dort sehr viel Schilfgras, aus als Ried bezeichnet.

Legendarium

In der letzen, ausführlichsten Fassung der Geschichte Der Fall von Gondolin erzählt Voronwe kurz nach ihren Aufbruch aus Vinyamar seinen Gefährten Tuor viel über die Insel Balar und Lisgardh, die Schilfwälder an der Mündung des Sirion.[2]

Etymologie

Die erste Bezeichnung für ein Schilfgebiet, durch welches der Sirion fließt war Garlisgion und stammt aus der älteren Gnomensprache. Später wurde daraus Arlisgion und schließlich in der letzten Version Lisgardh.

Die Bezeichnungen setzen sich zusammen aus „lisg“ Sindarin Ried (Quenya „liske“)[3] und „gar“ Gnomisch Ort, Gegend[4].

Sonstiges

Die Geographie ist in führeren Texten abweichend. In der ursprünglischen Geschichte Der Fall von Gondolin, reist Tuor durch ein Gebiet namens Arlisgion ("Ort des Rieds") der offensichtlich Lisgardh entspricht, jedoch südlich von Dor-lómin verortet wird.[5][6]

Quellen

  1. Karen Wynn Fonstad: Historischer Atlas von Mittelerde. Beleriand und die Reiche im Norden. S. 12.
  2. J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): Nachrichten aus Mittelerde. Teil Eins, Das Erste Zeitalter, Kapitel I: Von Tuor und seiner Ankunft in Gondolin.
  3. J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 2. Anhang. Namen: Arlisgion.
  4. J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 1. Anhang. Namen: Dor Faidwen.
  5. J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 2. Kapitel III: Der Fall von Gondolin.
  6. J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): Der Fall von Gondolin. Verzeichnis der Namen: Arlisgion.