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Dunland war ein Land westlich des [[Nebelgebirge]]s und südlich des [[Glanduin]].<ref>[[J. R. R. Tolkien]]: ''[[Nachrichten aus Mittelerde]]''. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Hans J. Schütz. Klett-Cotta, Stuttgart 1983. (Im Original erschienen 1980 unter dem Titel ''Unfinished Tales of Númenor and Middle-earth''.) Teil 2: Das Zweite Zeitalter. IV. ''Die Geschichte von Galadriel und Celeborn und von Amroth, König von Lórien.'' Anhang D: ''Der Hafen von Lond Daer''</ref> Etwas weiter südöstlich befand sich die Festung [[Isengart]]. Zur Zeit des [[Ringkrieg]]es war es nicht besonders fruchtbar und weder kulturell noch politisch sehr bedeutend. Die Bewohner von Dunland waren größtenteils Hirten und lebten in Hügeln.<ref name="Foster">[[Robert Foster]]: ''[[Das große Mittelerde-Lexikon]]''. Seite 178, Artikel ''Dunland''.</ref> | |||
Dunland war ein Land westlich des [[Nebelgebirge]]s und südlich des [[Glanduin]]. Etwas weiter südöstlich befand sich die Festung [[Isengart]]. Zur Zeit des [[Ringkrieg]]es war es nicht besonders fruchtbar und weder kulturell noch politisch sehr bedeutend. Die Bewohner von Dunland waren größtenteils Hirten und lebten in Hügeln. | |||
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Vor der Gründung [[Gondor]]s wurde das Land von den [[Dunländer]]n bewohnt. Um das Jahr 1150 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]] kamen einige [[Hobbits]] vom Stamm der [[Starren]] nach Dunland und wohnten eine lange Zeit dort. Doch im Jahr 1630 zogen sie in das [[Auenland]]. Zwischen 2770 und 2800, nach der Eroberung des [[Erebor]] durch [[Smaug]], lebten die Zwerge unter der Führung [[Thrór]]s in Dunland. Im [[Viertes Zeitalter|Vierten Zeitalter]] war es nur dünn besiedelt.<ref name="Foster"></ref> | |||
Vor der Gründung [[Gondor]]s wurde das Land von den [[Dunländer]]n bewohnt. Um das Jahr 1150 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]] kamen einige [[Hobbits]] vom Stamm der [[Starren]] nach Dunland und wohnten eine lange Zeit dort. Doch im Jahr 1630 zogen sie in das [[Auenland]]. Zwischen 2770 und 2800, nach der Eroberung des [[Erebor]] durch [[Smaug]], lebten die Zwerge unter der Führung [[Thrór]]s in Dunland. Im [[Viertes Zeitalter|Vierten Zeitalter]] war es nur dünn besiedelt. | |||
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Das Wort ''dunn'' stammt aus der [[Sprache der Rohirrim]] und bedeutet ''dunkel''. Die [[Rohirrim]] benannten das Land nach den dunkelhäutigen und schwarzhaarigen Dunländern.<ref>J. R. R. Tolkien: ''[[Der Herr der Ringe]]'', Anhang F, I. Sprachen und Völker des Dritten Zeitalters: ''Von den Menschen''</ref> | |||
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Aktuelle Version vom 10. März 2026, 20:38 Uhr
Dunland ist im Legendarium ein Gebiet in Enedwaith.
Beschreibung
Dunland war ein Land westlich des Nebelgebirges und südlich des Glanduin.[1] Etwas weiter südöstlich befand sich die Festung Isengart. Zur Zeit des Ringkrieges war es nicht besonders fruchtbar und weder kulturell noch politisch sehr bedeutend. Die Bewohner von Dunland waren größtenteils Hirten und lebten in Hügeln.[2]
Hintergrund
Vor der Gründung Gondors wurde das Land von den Dunländern bewohnt. Um das Jahr 1150 D. Z. kamen einige Hobbits vom Stamm der Starren nach Dunland und wohnten eine lange Zeit dort. Doch im Jahr 1630 zogen sie in das Auenland. Zwischen 2770 und 2800, nach der Eroberung des Erebor durch Smaug, lebten die Zwerge unter der Führung Thrórs in Dunland. Im Vierten Zeitalter war es nur dünn besiedelt.[2]
Etymologie
Das Wort dunn stammt aus der Sprache der Rohirrim und bedeutet dunkel. Die Rohirrim benannten das Land nach den dunkelhäutigen und schwarzhaarigen Dunländern.[3]
Quellen
- ↑ J. R. R. Tolkien: Nachrichten aus Mittelerde. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Hans J. Schütz. Klett-Cotta, Stuttgart 1983. (Im Original erschienen 1980 unter dem Titel Unfinished Tales of Númenor and Middle-earth.) Teil 2: Das Zweite Zeitalter. IV. Die Geschichte von Galadriel und Celeborn und von Amroth, König von Lórien. Anhang D: Der Hafen von Lond Daer
- ↑ 2,0 2,1 Robert Foster: Das große Mittelerde-Lexikon. Seite 178, Artikel Dunland.
- ↑ J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe, Anhang F, I. Sprachen und Völker des Dritten Zeitalters: Von den Menschen
