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Erendis: Unterschied zwischen den Versionen

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Beschreibung ausführlicher gestaltet insbesondere in Hinblick auf die Gründe für ihren Rückzug nach Emerië. Ergänzung der Scheidung (Zeitangabe und Beschreibung) und Umständen ihres Todes.
 
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'''Erendis''', ''Herrin des Westlandes''
'''Erendis''', ''Herrin des Westlandes''; Ein späterer Name war ''Tar-Elestirne'' (''Die Frau mit der Stern-Stirn'').


Späterer Name war '''Tar Elestirne''', ''Die Frau mit der Stern-Stirn''
== Zeitangabe ==


==Zeitangabe==
* geboren 771 [[Zweites Zeitalter|Z. Z.]]
* 806 [[Zweites Zeitalter|Z. Z.]] macht sie die Bekanntschaft mit Tar-Aldarion
* Im Jahre 858 [[Zweites Zeitalter|Z. Z.]] verlobt sie sich mit ihm
* 870 [[Zweites Zeitalter|Z. Z.]] heiratet sie Tar-Aldarion
* 882 [[Zweites Zeitalter|Z. Z.]] lässt sie sich von ihm scheiden
* —  985 [[Zweites Zeitalter|Z. Z.]]


* geb.
== Volk ==
* [[Zweites Zeitalter|806 Z.Z.]] macht sie die Bekanntschaft mit Tar-Aldarion
* Im Jahre [[Zweites Zeitalter|858 Z.Z.]] verlobte sie sich mit ihm.
* [[Zweites Zeitalter|871 Z.Z.]] heiratet sie Tar-Aldarion
* —  [[Zweites Zeitalter|985 Z.Z.]]


==Volk==
[[Menschen]], [[Dúnedain]]


[[Mensch]], [[Edain]], [[Dúnadan]]
== Beschreibung ==


==Beschreibung==
Sie war die Frau von [[Tar-Aldarion]], Mutter von [[Tar-Ancalime]], der ersten Königin von [[Númenor]], und Tochter von [[Núneth]] und [[Beregar]]. Von Tar-Aldarion bekam sie einen weißen Edelstein, den Tar-Aldarion von seiner Reise nach [[Mittelerde]] mitbrachte. Sie ließ ihn einfassen in einen Stirnreif aus [[Mithril]] und bekam dadurch ihren späteren Namen. Auch wurde es Brauch in Númenor, statt einer Krone einen Stern zu tragen.


Sie war die Frau von [[Tar-Aldarion]], Mutter von [[Tar-Ancalime]], der ersten Königin von [[Númenor]] und Tochter von [[Núneth]] und [[Beregar]]. Von Tar-Aldarion bekam sie einen weißen Edelstein, den Tar-Ancalime von seiner Reise nach [[Mittelerde]] mitbrachte. Sie ließ ihn einfassen in ein Stirnreif aus [[Mithril]] und bekam dadurch ihren späteren Namen. Auch wurde es Brauch in Númenor, statt einer Krone einen Stern zu tragen.
Aldarion war aufgrund seiner Sehnsucht nach dem Meer mehrfach auf jahrelangen Reisen in Mittelerde. Erendis verbrachte sechs der zwölf Jahre ihrer Verlobung von Aldarion getrennt und litt unter der Einsamkeit auch deshalb besonders stark, da sie im Vergleich zur Linie der Könige eine bedeutend kürzere Lebensspanne zu erwarten hatte und die Jahre der Abwesenheit für sie von deutlich größerem Gewicht waren als für Aldarion. Als er sich nach sieben Jahren Ehe wieder auf eine Reise begeben wollte, die aufgrund der erst vier Jahre zurückliegenden Geburt seiner Tochter nach numenorischen Maßstäben extrem früh erfolgte, rang sie ihm das Versprechen ab, dass diese nur zwei Jahre dauern würde. Als er nicht wie versprochen zurückkam, zog sie sich mit ihrer Tochter Ancalime in ihr [[Weißes Haus (Emerië)|Weißes Haus]] in [[Emerië]] zurück. Sie entwickelte aufgrund ihrer Erfahrungen mit ihrem Ehemann eine Abneigung gegenüber Männern, die sie für ausgesprochen rücksichtslose Menschen hielt, die mit einer Selbstverständlichkeit darauf beharrten, dass andere Menschen ihrem Wohlergehen zuarbeiten müssten. Alle ihre Bediensteten auf ihrem Hof waren daher Frauen, namentlich bekannt ist [[Zamîn]]. Nach der Rückkehr ihres Ehemannes lässt sie sich von ihm scheiden. Für ihr Leben nach ihrer Scheidung gibt es keine genauen Informationen und es lässt sich nur vermuten, dass sie ein zurückgezogenes Leben in [[Emerië]] führte. Kurz vor ihrem Tod soll sie sich doch noch einmal nach Aldarion gesehnt haben. Als dieser von seiner letzten Reise zurückerwartet wurde, reiste sie inkognito nach [[Rómenna]] und kam dort im Wasser um (Im Original heißt es: ''she perished in the waters'').


Von ihrem Mann fühlte sie sich vernachlässigt, der die Meere mehr liebte als sie. Als er von einer Reise nach versprochenen zwei Jahren nicht zurückkam, zog sie sich mit ihrem Kind in ihr Haus zurück.
== Andere Namen ==


==Andere Namen==
* ''Uinéniel'', ''Tochter von Uinen
* ''Herrin der See'' - was sie sehr ärgerte, denn im Meer und in [[Uinen]] sah sie Rivalen.
* ''Herrin des Westlands'', denn [[Andustar]], das Westland war ihre Heimat
* ''Weiße Herrin''


* '''Uinéniel''', ''Tochter von Uinen
== Sonstiges ==
* '''Herrin der See''' - was sie sehr ärgerte, denn im Meer und in [[Uinen]] sah sie Rivalen.


==Sonstiges==
* Bei dem Stein, den Erendis einfassen läßt, handelt es sich nicht um den [[Elendilmir]], denn dieser existiert bereits zuvor und gehört den Herren von [[Andúnië]].


* Um den [[Elendilmir]] handelte es sich nicht, den Erendis einfassen ließ, denn dieser existierte schon davor und gehörte den Herren von [[Andúnie]].
== Links ==


==Quellen==
* [[Medium:Ardapedia_Silmarillon_Genealogie.pdf|Silmarillion Stammbaum]] (PDF, ca. 108 kb)
* [https://web.archive.org/web/20250403151539/http://gernot-katzers-spice-pages.com/tolkien/edain.pdf Stammbaum der Eldar und Atani]
 
== Quellen ==


* [[Nachrichten aus Mittelerde]]: Aldarion und Erendis: Das Weib des Seefahrers
* [[Nachrichten aus Mittelerde]]: Aldarion und Erendis: Das Weib des Seefahrers
[[Kategorie:Personen]]
[[Kategorie:Menschen]]
[[Kategorie:Dúnedain]]
[[en:Erendis]]
[[fi:Erendis]]
[[fr:encyclo:personnages:hommes:2a:numenoreens:erendis]]

Aktuelle Version vom 26. Januar 2026, 14:00 Uhr

Erendis, Herrin des Westlandes; Ein späterer Name war Tar-Elestirne (Die Frau mit der Stern-Stirn).

Zeitangabe

  • geboren 771 Z. Z.
  • 806 Z. Z. macht sie die Bekanntschaft mit Tar-Aldarion
  • Im Jahre 858 Z. Z. verlobt sie sich mit ihm
  • 870 Z. Z. heiratet sie Tar-Aldarion
  • 882 Z. Z. lässt sie sich von ihm scheiden
  • —  985 Z. Z.

Volk

Menschen, Dúnedain

Beschreibung

Sie war die Frau von Tar-Aldarion, Mutter von Tar-Ancalime, der ersten Königin von Númenor, und Tochter von Núneth und Beregar. Von Tar-Aldarion bekam sie einen weißen Edelstein, den Tar-Aldarion von seiner Reise nach Mittelerde mitbrachte. Sie ließ ihn einfassen in einen Stirnreif aus Mithril und bekam dadurch ihren späteren Namen. Auch wurde es Brauch in Númenor, statt einer Krone einen Stern zu tragen.

Aldarion war aufgrund seiner Sehnsucht nach dem Meer mehrfach auf jahrelangen Reisen in Mittelerde. Erendis verbrachte sechs der zwölf Jahre ihrer Verlobung von Aldarion getrennt und litt unter der Einsamkeit auch deshalb besonders stark, da sie im Vergleich zur Linie der Könige eine bedeutend kürzere Lebensspanne zu erwarten hatte und die Jahre der Abwesenheit für sie von deutlich größerem Gewicht waren als für Aldarion. Als er sich nach sieben Jahren Ehe wieder auf eine Reise begeben wollte, die aufgrund der erst vier Jahre zurückliegenden Geburt seiner Tochter nach numenorischen Maßstäben extrem früh erfolgte, rang sie ihm das Versprechen ab, dass diese nur zwei Jahre dauern würde. Als er nicht wie versprochen zurückkam, zog sie sich mit ihrer Tochter Ancalime in ihr Weißes Haus in Emerië zurück. Sie entwickelte aufgrund ihrer Erfahrungen mit ihrem Ehemann eine Abneigung gegenüber Männern, die sie für ausgesprochen rücksichtslose Menschen hielt, die mit einer Selbstverständlichkeit darauf beharrten, dass andere Menschen ihrem Wohlergehen zuarbeiten müssten. Alle ihre Bediensteten auf ihrem Hof waren daher Frauen, namentlich bekannt ist Zamîn. Nach der Rückkehr ihres Ehemannes lässt sie sich von ihm scheiden. Für ihr Leben nach ihrer Scheidung gibt es keine genauen Informationen und es lässt sich nur vermuten, dass sie ein zurückgezogenes Leben in Emerië führte. Kurz vor ihrem Tod soll sie sich doch noch einmal nach Aldarion gesehnt haben. Als dieser von seiner letzten Reise zurückerwartet wurde, reiste sie inkognito nach Rómenna und kam dort im Wasser um (Im Original heißt es: she perished in the waters).

Andere Namen

  • Uinéniel, Tochter von Uinen
  • Herrin der See - was sie sehr ärgerte, denn im Meer und in Uinen sah sie Rivalen.
  • Herrin des Westlands, denn Andustar, das Westland war ihre Heimat
  • Weiße Herrin

Sonstiges

  • Bei dem Stein, den Erendis einfassen läßt, handelt es sich nicht um den Elendilmir, denn dieser existiert bereits zuvor und gehört den Herren von Andúnië.

Links

Quellen