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soron ‚Adler‘ und tar ‚König‘.


==Quellen==
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{{Charakterbox
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|Name         = Thráin I,
|Name         = Ringwil
|Bild          = Ted Nasmith – Thrain discovers the Lonely Mountain.jpg
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}}
Der '''Ringwil''' ist im [[Legendarium]] ein Fluss in [[Beleriand|West-Beleriand]].


|Titel        =  [[König unter dem Berg]]
==Geographie==
 
Der Ringwil war ein kleiner Bergfluss. Er entsprang im bewaldeten Hochland von [[Taur-en-Faroth]], floß ein kurzes Stück nach Osten und stürzte von dort schäumend in eine Schlucht, durch die aus dem Norden der [[Narog]] heranrauschte. Beide Flüsse vereinigten sich dort zu einem schnellen Strom, der den Wall von [[Andram]] durchschnitt und erst nach Süden und später nach Osten floss, wo der Narog zuletzt im Waldgebiet von [[Nan-tathren]] in den [[Sirion]] mündete.<ref name="SilmXIV"></ref><ref name="WynnFonstad"></ref>
|Aussprache    =
|Andere Namen  =  Thráin der Alte
 
|Geboren      =  1934 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]]      
|Gestorben    =  2190 D. Z.
|Volk          =  [[Zwerge]], [[Durins Volk]]
|Zugehörigkeit =     
|Ort          =  [[Khazad-dûm]]<br> [[Erebor]]<ref name="Anhang"></ref>
|Sprache      =
 
|Haus          =
|Familie      =
|Eltern        =          <!--Nur verwenden, wenn beide Elternteile bekannt sind-->
|Mutter        =          <!--Nur verwenden, wenn nur die Mutter bekannt ist-->
|Vater        =        [[Náin I.]]<!--Nur verwenden, wenn nur der Vater bekannt ist-->
|Geschwister  =   
|Ehepartner    =
|Kinder        = [[Thorin I.]]<ref name="Anhang">[[J. R. R. Tolkien]]: ''[[Der Herr der Ringe]]. Anhang A (III): ''Durins Volk''.</ref>
 
|Geschlecht    =
|Körpergröße  =
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|Augenfarbe    =
|Kleidung      =
|Waffen        = 
|Pferd        =
 
|Audio        =
|Audioinfo    =
}}'''Thráin I. der Alte''' (Original: ''the Old'') ist im [[Legendarium]] ein König der [[Durins Volk|Langbärte]] und ein [[Zwerge|Zwerg]] aus [[Durins Volk]].


==Beschreibung==
==Beschreibung==
Thráin I. stammte in direkter männlicher Linie von [[Durin I.|Durin dem Unsterblichen]] ab und wuchs in [[Khazad-dûm]] auf. Er wurde bereits in sehr jungen Jahren, nämlich mit 47 Jahren König von Durins Volk, nachdem sein Vater [[Náin I.]] 1981. D.Z: von einem [[Balrog]] getötet worden war. Nur ein Jahr zuvor war derselbe Balrog als [[Durins Fluch]] schon Thráins Großvater [[Durin VI.]] zum Verhängnis geworden.
Der Ringwil wird als kurz und schäumend beschrieben. Auch der Narog war in diesem Bereich voller wilder Stromschnellen und konnte nach dem Zusammenfluss mit dem [[Ginglith]] weiter im Norden über weite Strecken nicht überschritten werden.<ref>[[ J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.),: ''[[Das Silmarillion]].'' Quenta Silmarillion, Kapitel XIX: ''Von Beren und Lúthien''.</ref> In den südlich des Ringwils und westlich des Narogs befindlichen Felswänden befand sich ein großes Höhlensystem.<ref name="SilmXIV"></ref><ref name="WynnFonstad"></ref>  
 
Thráin zog mit seinem Volk aus den Minen von Moria fort. Auch wenn einige Zwerge sich im [[Ered Mithrin|Grauen Gebirge]] niederließen, wanderte der größere Teil doch heimatlos umher, bis Thráin 1999 D.Z: den [[Erebor]] entdeckte. Hier gründeten die Zwerge ein neues Königreich. Thráin wurde erster [[König unter dem Berg]] und fand kurz darauf (um das Jahr 2000 D.Z.) unter den Wurzeln des Berges den [[Arkenstein]], das Herz des Berges.<ref name="Anhang"></ref>
 
Als Thráin I. im Jahr 2190 D. Z starb, lagen 209 Regierungsjahre hinter ihm. Sein Sohn und Nachfolger als König unter dem Berg wurde [[Thorin I.]].<ref name="Anhang"></ref>


==Etymologie== 
An dieser Stelle, wo der Ringwil in den Narog stürzte, erbaute [[Finrod]] seine verborgene Höhlenfestung [[Nargothrond]]. Finrods Großonkel [[Elwe|König Thingol]], dessen Hallen ihn zu Nargothrond inspirierten, hatte den Noldorfürsten zuvor auf die geeignete Stelle für die Festung hingewiesen.<ref name="SilmXIII">[[ J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.),: ''[[Das Silmarillion]].'' Quenta Silmarillion, Kapitel XIII: ''Von der Rückkehr der Noldor''.</ref>
??
Der Name ''Thráin'' ist ein altnordischer Name und bedeutet ‚der Bedrohliche‘<ref>[[Rudolf Simek]]: ''[[Mittelerde – Tolkien und die germanische Mythologie]]''. 3. Personennamen skandinavischer Herkunft: ''Zwerge in der Edda und bei Tolkien''.</ref>
Der Ringwil verschwand nach dem [[Krieg des Zorns]] am Ende des [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalters]], als durch das Kriegstreiben und die dabei entfesselten Kräfte der größte Teil der Landmasse [[Beleriand]]s zerstört wurde und im Meer versank.<ref name="SilmXXIV">[[ J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.),: ''[[Das Silmarillion]].'' Quenta Silmarillion, Kapitel XXIV: ''Von Earendils Fahrt und dem Krieg des Zorns''.</ref>


Er taucht in der [[Edda|Älteren Edda]] auf, wenn auch in geringfügig anderer Schreibweise. In der ''[[Völuspá]]'' wird der Namen ''Gloi'' genannt.<ref>Karl Simrock, (Übersetzer u. Herausgeber): ''Die Edda – Nordische Götter- und Heldensagen'' I. Die ältere Edda. 1. ''Wöluspa'', Vers  ?? .</ref>
==Etymologie==
Der Namensbestandteil ''Ring'' ist [[Sindarin]] für ‚kalt‘, ‚frostig‘.<ref>[[J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.): ''[[Das Silmarillion]]''. Quenta Silmarillion, ''Anhang: Elemente in den Quenya- und Sindarin-Namen'' Eintrag zu ''ring''.</ref> Die Bedeutung der letzten Silbe ist unklar.


In den frühen Fassungen der [[The Lays of Beleriand|Lays of Beleriand]] aus den 1920er Jahren lautet der Name des Flusses ''Ingwil''.<ref name="HoME III">[[J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.): ''[[The History of Middle-earth]] Vol. III [[The Lays of Beleriand]]''. Part One: ''The Lay of the Children of Húrin''. Kapitel III: ''Failivrin''.</ref>


==Quellen==
==Quellen==
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[[Kategorie:Flüsse]]
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[[Kategorie:Personen]]
[[Kategorie:Zwerge]]


[[en:Thráin I]]
[[en:Ringwil]]
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[[fi:Thráin I]]
[[fi:Ringwil]]

Aktuelle Version vom 13. Oktober 2026, 08:52 Uhr

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„…“ soron ‚Adler‘ und tar ‚König‘.

Quellen




Ringwil
Eckdaten
Andere Namen Ingwil[1]
Ort West-Beleriand, Nargothrond[2][3]
Typ Fluss
Bewohner und Geschichte
Zerstörung 587 E. Z. (J. S.) im Krieg des Zorns[4][5]

Der Ringwil ist im Legendarium ein Fluss in West-Beleriand.

Geographie

Der Ringwil war ein kleiner Bergfluss. Er entsprang im bewaldeten Hochland von Taur-en-Faroth, floß ein kurzes Stück nach Osten und stürzte von dort schäumend in eine Schlucht, durch die aus dem Norden der Narog heranrauschte. Beide Flüsse vereinigten sich dort zu einem schnellen Strom, der den Wall von Andram durchschnitt und erst nach Süden und später nach Osten floss, wo der Narog zuletzt im Waldgebiet von Nan-tathren in den Sirion mündete.[2][3]

Beschreibung

Der Ringwil wird als kurz und schäumend beschrieben. Auch der Narog war in diesem Bereich voller wilder Stromschnellen und konnte nach dem Zusammenfluss mit dem Ginglith weiter im Norden über weite Strecken nicht überschritten werden.[6] In den südlich des Ringwils und westlich des Narogs befindlichen Felswänden befand sich ein großes Höhlensystem.[2][3]

An dieser Stelle, wo der Ringwil in den Narog stürzte, erbaute Finrod seine verborgene Höhlenfestung Nargothrond. Finrods Großonkel König Thingol, dessen Hallen ihn zu Nargothrond inspirierten, hatte den Noldorfürsten zuvor auf die geeignete Stelle für die Festung hingewiesen.[7]

Der Ringwil verschwand nach dem Krieg des Zorns am Ende des Ersten Zeitalters, als durch das Kriegstreiben und die dabei entfesselten Kräfte der größte Teil der Landmasse Beleriands zerstört wurde und im Meer versank.[4]

Etymologie

Der Namensbestandteil Ring ist Sindarin für ‚kalt‘, ‚frostig‘.[8] Die Bedeutung der letzten Silbe ist unklar.

In den frühen Fassungen der Lays of Beleriand aus den 1920er Jahren lautet der Name des Flusses Ingwil.[1]

Quellen

  1. ↑ 1,0 1,1 J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): The History of Middle-earth Vol. III The Lays of Beleriand. Part One: The Lay of the Children of Húrin. Kapitel III: Failivrin.
  2. ↑ 2,0 2,1 2,2 J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.),: Das Silmarillion. Quenta Silmarillion, Kapitel XIV: Von Beleriand und seinen Reichen.
  3. ↑ 3,0 3,1 3,2 Karen Wynn Fonstad: The Atlas of Tolkien's Middle-Earth. Das Erste Zeitalter. Beleriand und die Länder des Nordens, S. 12 u. 21.
  4. ↑ 4,0 4,1 J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.),: Das Silmarillion. Quenta Silmarillion, Kapitel XXIV: Von Earendils Fahrt und dem Krieg des Zorns.
  5. ↑ J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): The War of the Jewels. (The History of Middle-earth, Band XI). Part Three: The Wanderings of Húrin and Other Writings not forming part of the Quenta Silmarillion, Kapitel V: The Tale of Years.
  6. ↑ J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.),: Das Silmarillion. Quenta Silmarillion, Kapitel XIX: Von Beren und Lúthien.
  7. ↑ J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.),: Das Silmarillion. Quenta Silmarillion, Kapitel XIII: Von der Rückkehr der Noldor.
  8. ↑ J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): Das Silmarillion. Quenta Silmarillion, Anhang: Elemente in den Quenya- und Sindarin-Namen Eintrag zu ring.