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„…“
soron ‚Adler‘ und tar ‚König‘.
==Quellen==
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{{Infobox Person
| Name                = Daniel Reeve
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| Website            =   https://www.danielreeve.co.nz/<ref name="reeve"></ref>
{{Infobox Ort
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|Zerstörung  = 587 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. S.)]] im [[Krieg des Zorns]]<ref name="SilmXXIV"></ref><ref>[[J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.): ''[[The War of the Jewels]]''. (The History of Middle-earth, Band XI). Part Three: ''The Wanderings of Húrin and Other Writings not forming part of the Quenta Silmarillion'', Kapitel V: ''The Tale of Years''.</ref>
|Wiederaufbau =
|Ereignisse  =
}}
}}
'''Daniel Reeve''' ist ein neuseeländischer  Künstler, Kalligraph und Kartograph. Viele Karten und Schriften, die in [[Peter Jackson]]s Filmen zu sehen ist, stammen aus seiner Feder.
Der '''Ringwil''' ist im [[Legendarium]] ein Fluss in [[Beleriand|West-Beleriand]].


==Biographie==
==Geographie==
Daniel Reeve lebt in der Nähe von Wellington, Neuseeland. Er illustrierte schon als Jugendlicher die Cover seiner ersten [[Herr der Ringe]]-Buchausgaben und brachte sich aufgrund seiner Faszination für Runen und besondere Schriften das Kalligraphie-Handwerk selbst bei. Er arbeitete ursprünglich als Computerprogrammierer in einer Bank. Als er von dem Beginn der Dreharbeiten für die [[Der Herr der Ringe (Filmtrilogie)|''Herr der Ringe''-Filmtrilogie]] erfuhr, schrieb er die Filmgesellschaft in elbischer Runenschrift an, woraufhin sich diese bei ihm meldete und ihn engagierte. Inzwischen ist er selbstständiger Künstler.<ref name="Podcast"></ref>.
Der Ringwil war ein kleiner Bergfluss. Er entsprang im bewaldeten Hochland von  [[Taur-en-Faroth]], floß ein kurzes Stück nach Osten und stürzte von dort schäumend in eine Schlucht, durch die aus dem Norden der [[Narog]] heranrauschte. Beide Flüsse vereinigten sich dort zu einem schnellen Strom, der den Wall von [[Andram]] durchschnitt und erst nach Süden und später nach Osten floss, wo der Narog zuletzt im Waldgebiet von [[Nan-tathren]] in den [[Sirion]] mündete.<ref name="SilmXIV"></ref><ref name="WynnFonstad"></ref>


Gemälde von Daniel Reeve waren schon häufiger in Ausstellungen der New Zealand Academy of Fine Arts und der Watercolour NZ in Wellington zu sehen. Reeves Werke befinden sich in Privatsammlungen in Neuseeland, den Vereinigten Staaten, dem Vereinigten Königreich und Südafrika.<ref name="reeve"></ref>
==Beschreibung==
Der Ringwil wird als kurz und schäumend beschrieben. Auch der Narog war in diesem Bereich voller wilder Stromschnellen und konnte nach dem Zusammenfluss mit dem [[Ginglith]] weiter im Norden über weite Strecken nicht überschritten werden.<ref>[[ J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.),: ''[[Das Silmarillion]].'' Quenta Silmarillion, Kapitel XIX: ''Von Beren und Lúthien''.</ref> In den südlich des Ringwils und westlich des Narogs befindlichen Felswänden befand sich ein großes Höhlensystem.<ref name="SilmXIV"></ref><ref name="WynnFonstad"></ref>  


==Tolkien-Verfilmungen==
An dieser Stelle, wo der Ringwil in den Narog stürzte, erbaute [[Finrod]] seine verborgene Höhlenfestung [[Nargothrond]]. Finrods Großonkel [[Elwe|König Thingol]], dessen Hallen ihn zu Nargothrond inspirierten, hatte den Noldorfürsten zuvor auf die geeignete Stelle für die Festung hingewiesen.<ref name="SilmXIII">[[ J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.),: ''[[Das Silmarillion]].'' Quenta Silmarillion, Kapitel XIII: ''Von der Rückkehr der Noldor''.</ref>
Daniel Reeve fertigte für die [[Der Herr der Ringe (Filmtrilogie)|''Herr der Ringe''-Filmtrilogie]] unzählige Requisiten, Karten und Dokumente an. Er schrieb dabei in den verschiedenen Arten der [[Mittelerde|mittelirdischen]] [[Runen]] unter anderem Schriftrollen für das Set der Bibliothek [[Minas Tirith (Gondor)|Minas Tiriths]], Bücher für [[Bruchtal]] und [[Saruman]]s Bibliothek im [[Orthanc]]. Ebenso fertigte er Karten, Inschriften für [[Gandalf]]s Feuerwerkskörper und Designs für [[Orks|Ork]]-Schmierereien in den [[Khazad-dûm|Minen von Moria]] an.
<ref name="reeve">{{Internetquelle |url=https://www.danielreeve.co.nz/about.php |titel=Daniel Reeve: Homepage |website=www.danielreeve.co.nz  |abruf=4. August 2026}}</ref>
Der Ringwil verschwand nach dem [[Krieg des Zorns]] am Ende des [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalters]], als durch das Kriegstreiben und die dabei entfesselten Kräfte der größte Teil der Landmasse [[Beleriand]]s zerstört wurde und im Meer versank.<ref name="SilmXXIV">[[ J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.),: ''[[Das Silmarillion]].'' Quenta Silmarillion, Kapitel XXIV: ''Von Earendils Fahrt und dem Krieg des Zorns''.</ref>


Reeve achtete dabei auf Authentizität:
==Etymologie==
{{Zitat
Der Namensbestandteil ''Ring'' ist [[Sindarin]] für ‚kalt‘, ‚frostig‘.<ref>[[J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.): ''[[Das Silmarillion]]''. Quenta Silmarillion, ''Anhang: Elemente in den Quenya- und Sindarin-Namen'' Eintrag zu ''ring''.</ref> Die Bedeutung der letzten Silbe ist unklar.
|Text=Die Schrift sollte ja so aussehen, als ob sie vor Hunderten von Jahren mit einer Feder von Hand aufgetragen worden wäre, und die beste Methode um das zu erzeugen, war eben auch eine Feder zu benutzen. Das ist auch nur ein Beispiel unter vielen, wie für diesen Film Requisiten auf ursprüngliche Art und Weise durch echtes Kunsthandwerk hergestellt wurden, nur damit man das richtige Aussehen hinbekommt. Ähnlich aufwendig wie die Herstellung der Federkiele war auch das künstliche Altern des Papiers. Ich arbeitete viel mit Wasserfarben, um das Papier oder Pergament alt aussehen zu lassen. und ich entwickelte jede Menge Techniken, um gute Alterseffekte zu erzeugen, wie beispielsweise Schimmel oder Flecken, geschwärzte Ränder und andere Dinge, die das Papier alt aussehen lassen.
|Autor=Aus einem Interview mit Daniel Reeve
|Quelle=[[Benutzer:Cirdan|Stefan Servos]]: ''Der Herr der Ringe – Ein Blick hinter die Kulissen von „Die Rückkehr des Königs“'', in: ''Space View Fantasy'', 2003 (S. 68).}}


[[Ian Holm]] und [[Elijah Wood]] brachte er vor den Dreharbeiten das richtige Schreiben mit Feder und Tinte bei.
In den frühen Fassungen der [[The Lays of Beleriand|Lays of Beleriand]] aus den 1920er Jahren lautet der Name des Flusses ''Ingwil''.<ref name="HoME III">[[J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.): ''[[The History of Middle-earth]] Vol. III [[The Lays of Beleriand]]''. Part One: ''The Lay of the Children of Húrin''. Kapitel III: ''Failivrin''.</ref>


Daniel Reeve hat auch an der [[Der Hobbit (Film)|''Hobbit''-Filmtrilogie]] und an den bisherigen Staffeln zu ''[[Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht]]'' mitgearbeitet.
==Quellen==
<references/>
Für das Merchandising der Filme lieferte Reeve ebenfalls Designs.<ref name="reeve"></ref>
 
==Filmographie (Auswahl)==  
Filme, bei denen Reeve künstlerisch beteiligt war:<ref>{{Internetquelle |url=https://www.imdb.com/de/name/nm1400382/?ref_=fn_t_2|titel=IMDB: Daniel Reeve |abruf=4. August 2026}}</ref><ref name="reeve"></ref>


* 2001: [[Der Herr der Ringe: Die Gefährten]] (''The Lord of the Rings: The Fellowship of the Ring'')
* 2002: [[Der Herr der Ringe: Die Zwei Türme|''Der Herr der Ringe: Die Zwei Türme'']] (''The Lord of the Rings: The Two Towers'')
* 2004 Van Helsing (''Van Helsing'')
* 2005 Die Chroniken von Narnia – Der König von Narnia (''The Chronicles of Narnia: The Lion, the Witch and the Wardrobe'')
* 2005 King Kong (''King Kong'')
* 2008: [[Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs]] (''The Lord of the Rings: The Return of the King'')
* 2011 Die Abenteuer von Tim und Struppi – Das Geheimnis der Einhorn (''The Adventures of Tintin'')
* 2012 [[Der Hobbit (Filmtrilogie)| Der Hobbit: Eine unerwartete Reise]] (''The Hobbit: An Unexpected Journey'')
* 2013: [[Der Hobbit: Smaugs Einöde]] (''The Hobbit: The Desolation of Smaug'')
* 2014 [[Der Hobbit (Filmtrilogie)| Der Hobbit: Die Schlacht der Fünf Heere]] (''The Hobbit: The Battle of the Five Armies'')
* 2016: Liebe zwischen den Meeren (''The Light Between Oceans'')


==Weblinks==
[[Kategorie:Flüsse]]
* [https://www.danielreeve.co.nz Offizielle Website]
* [https://www.youtube.com/watch?v=m13NFLhYacw Folge 22] des Calligraphy Masters Podcast zu Daniel Reeve & Lord Of The Rings
* [http://www.elvish.org/gwaith/movie_inscriptions.htm Schwertinschriften in der Verfilmung des Herrn der Ringe] ''(englisch)''
* [http://www.elvish.org/gwaith/movie_otherinscr.htm Andere Inschriften in der Verfilmung] ''(englisch)''


==Quellen==
[[en:Ringwil]]
<references/>
[[fr:encyclo/geographie/eaux/beleriand/ringwil]]
[[fi:Ringwil]]

Aktuelle Version vom 13. Oktober 2026, 08:52 Uhr

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„…“ soron ‚Adler‘ und tar ‚König‘.

Quellen




Ringwil
Eckdaten
Andere Namen Ingwil[1]
Ort West-Beleriand, Nargothrond[2][3]
Typ Fluss
Bewohner und Geschichte
Zerstörung 587 E. Z. (J. S.) im Krieg des Zorns[4][5]

Der Ringwil ist im Legendarium ein Fluss in West-Beleriand.

Geographie

Der Ringwil war ein kleiner Bergfluss. Er entsprang im bewaldeten Hochland von Taur-en-Faroth, floß ein kurzes Stück nach Osten und stürzte von dort schäumend in eine Schlucht, durch die aus dem Norden der Narog heranrauschte. Beide Flüsse vereinigten sich dort zu einem schnellen Strom, der den Wall von Andram durchschnitt und erst nach Süden und später nach Osten floss, wo der Narog zuletzt im Waldgebiet von Nan-tathren in den Sirion mündete.[2][3]

Beschreibung

Der Ringwil wird als kurz und schäumend beschrieben. Auch der Narog war in diesem Bereich voller wilder Stromschnellen und konnte nach dem Zusammenfluss mit dem Ginglith weiter im Norden über weite Strecken nicht überschritten werden.[6] In den südlich des Ringwils und westlich des Narogs befindlichen Felswänden befand sich ein großes Höhlensystem.[2][3]

An dieser Stelle, wo der Ringwil in den Narog stürzte, erbaute Finrod seine verborgene Höhlenfestung Nargothrond. Finrods Großonkel König Thingol, dessen Hallen ihn zu Nargothrond inspirierten, hatte den Noldorfürsten zuvor auf die geeignete Stelle für die Festung hingewiesen.[7]

Der Ringwil verschwand nach dem Krieg des Zorns am Ende des Ersten Zeitalters, als durch das Kriegstreiben und die dabei entfesselten Kräfte der größte Teil der Landmasse Beleriands zerstört wurde und im Meer versank.[4]

Etymologie

Der Namensbestandteil Ring ist Sindarin für ‚kalt‘, ‚frostig‘.[8] Die Bedeutung der letzten Silbe ist unklar.

In den frühen Fassungen der Lays of Beleriand aus den 1920er Jahren lautet der Name des Flusses Ingwil.[1]

Quellen

  1. ↑ 1,0 1,1 J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): The History of Middle-earth Vol. III The Lays of Beleriand. Part One: The Lay of the Children of Húrin. Kapitel III: Failivrin.
  2. ↑ 2,0 2,1 2,2 J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.),: Das Silmarillion. Quenta Silmarillion, Kapitel XIV: Von Beleriand und seinen Reichen.
  3. ↑ 3,0 3,1 3,2 Karen Wynn Fonstad: The Atlas of Tolkien's Middle-Earth. Das Erste Zeitalter. Beleriand und die Länder des Nordens, S. 12 u. 21.
  4. ↑ 4,0 4,1 J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.),: Das Silmarillion. Quenta Silmarillion, Kapitel XXIV: Von Earendils Fahrt und dem Krieg des Zorns.
  5. ↑ J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): The War of the Jewels. (The History of Middle-earth, Band XI). Part Three: The Wanderings of Húrin and Other Writings not forming part of the Quenta Silmarillion, Kapitel V: The Tale of Years.
  6. ↑ J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.),: Das Silmarillion. Quenta Silmarillion, Kapitel XIX: Von Beren und Lúthien.
  7. ↑ J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.),: Das Silmarillion. Quenta Silmarillion, Kapitel XIII: Von der Rückkehr der Noldor.
  8. ↑ J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): Das Silmarillion. Quenta Silmarillion, Anhang: Elemente in den Quenya- und Sindarin-Namen Eintrag zu ring.