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Die feanorischen Lampen waren weiße Kristalle in einem feinen Netz aus Ketten, in denen eine Flamme ein klares blaues Licht abstrahlte. Ihr Licht konnte weder durch Wind noch durch Wasser ausgelöscht werden. Um sie zu verdunkeln, wurden sie in eine Umhüllung gegeben.<ref name ="NME 1 I">[[J. R. R. Tolkien]]: ''[[Nachrichten aus Mittelerde]]''. Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]]. Übersetzt von Hans J. Schütz. Klett-Cotta, Stuttgart 1983. (Im Original erschienen 1980 unter dem Titel ''Unfinished Tales of Númenor and Middle-earth''.) Teil Eins: ''Das Erste Zeitalter'' I. ''Von Tuor und seine Ankunft in Gondolin''.</ref> | |||
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Aktuelle Version vom 17. April 2026, 12:49 Uhr
Die feanorischen Lampen waren leuchtende Artefakte der Noldor.
Zeitangabe
- zwischen 1300 und 1400 E. Z. (J. B.) zum ersten Mal gefertigt.
Beschreibung
Die feanorischen Lampen waren weiße Kristalle in einem feinen Netz aus Ketten, in denen eine Flamme ein klares blaues Licht abstrahlte. Ihr Licht konnte weder durch Wind noch durch Wasser ausgelöscht werden. Um sie zu verdunkeln, wurden sie in eine Umhüllung gegeben.[1]
Geschichte
Die Lampen stammten aus Valinor.[1] Der Name lässt vermuten, dass die Kunst der Herstellung der Lampen von Feanor entwickelt wurde. Sie war selbst anderen Noldor unbekannt, allerdings sollen eingeweihte Juwelenschmiede die Kunst nach Beleriand gebracht haben. So eifersüchtig sollen sie ihr Wissen gehütet haben, dass sie es nicht einmal unter Morgoths Folter preisgaben.[2]
Hintergrund
In den Annon-in-Gelydh trug Gelmir eine solche Lampe. In ihrem Licht sah Tuor den Eingang des Tunnels, der ihn nach Gondolin führte.[1]
Gwindor konnte mithilfe einer feanorischen Lampe Morgoths Sklaverei entkommen.[3] Bild 37 in Pictures by J. R. R. Tolkien zeigt Gwindor mit dieser Lampe, wie er nach seiner Flucht aus Angband von Beleg im Wald Taur-nu-Fuin gefunden wurde. Das Licht zeigte Túrin das Gesicht Belegs, den er im Wahn getötet hatte.[4]
Quellen
- ↑ 1,0 1,1 1,2 J. R. R. Tolkien: Nachrichten aus Mittelerde. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Hans J. Schütz. Klett-Cotta, Stuttgart 1983. (Im Original erschienen 1980 unter dem Titel Unfinished Tales of Númenor and Middle-earth.) Teil Eins: Das Erste Zeitalter I. Von Tuor und seine Ankunft in Gondolin.
- ↑ J. R. R. Tolkien: The Lays of Beleriand. (The History of Middle-earth, Band III.) Herausgegeben von Christopher Tolkien. George Allen & Unwin, London 1985. I The Lay of the Children of Húrin. II. Beleg
- ↑ J. R. R. Tolkien: Nachrichten aus Mittelerde. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Hans J. Schütz. Klett-Cotta, Stuttgart 1983. (Im Original erschienen 1980 unter dem Titel Unfinished Tales of Númenor and Middle-earth.) Teil Eins: Das Erste Zeitalter II. Narn i Hîn Húrin. Anhang
- ↑ Pictures by J. R. R. Tolkien Bild 37
