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Er wohnte an den Mündungen des Sirion und sammelte von dort aus alle verfügbaren Informationen über das [[Haus Hador]], sei es von Flüchtlingen oder Wanderern. | Er wohnte an den Mündungen des Sirion und sammelte von dort aus alle verfügbaren Informationen über das [[Haus Hador]], sei es von Flüchtlingen oder Wanderern. | ||
Aktuelle Version vom 8. März 2026, 13:03 Uhr
Dírhavel war ein Mensch, der gegen Ende des Ersten Zeitalters an den Mündungen des Sirion lebte.
Zeitangaben
- geboren unbekannt
- gestorben 534 E. Z. (J. S.)
Volk
Beschreibung
Dírhavel war ein Dichter, dessen Lebenswerk die Narn i Hín Húrin war, ein episches Gedicht über Túrin Turambar und Nienor, die Kinder Húrin Thalions.
Er wohnte an den Mündungen des Sirion und sammelte von dort aus alle verfügbaren Informationen über das Haus Hador, sei es von Flüchtlingen oder Wanderern.
Dírhavel schrieb das Lied auf Elbisch und benutzte einen elbischen Vers, der Minlamed thent/estent genannt wird und speziell für eine "Narn" verwendet wird. Das ist auch der Grund, warum das Lied von den Elben so gerühmt wird.
Dírhavel starb beim Angriff der Söhne Feanors auf die Sirionmündungen.[1]
Werkgeschichte
In der zweiten (jüngeren) Version einer Einleitung zur Narn[2] wird der Name Dírhavel eindeutig Dírhaval geschrieben. In den dazugehörenden Anmerkungen schreibt Christopher Tolkien, er hätte diese Schreibweise auch bei den Nachrichten aus Mittelerde verwenden müssen.
Quellen
- ↑ J. R. R. Tolkien: Nachrichten aus Mittelerde. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Hans J. Schütz. Klett-Cotta, Stuttgart 1983. (Im Original erschienen 1980 unter dem Titel Unfinished Tales of Númenor and Middle-earth.) Narn i Hín Húrin
- ↑ J. R. R. Tolkien: The War of the Jewels. (The History of Middle-earth, Band XI.) Herausgegeben von Christopher Tolkien. HarperCollins, London 1992., Part Three; The Wanderings of Húrin and other writings; Chapter II Ælfwine and Dírhaval
