Langer Winter
Als Langer Winter wird im Legendarium Kälteeinbruch in Rohan, Gondor und Eriador bezeichnet, dem eine große Hungersnot folgte.
Zeitangabe
Beschreibung
Rohan
Von November 2758 bis März 2759 D. Z. bedeckte eine geschlossene Schneedecke ganz Rohan. Da das Land kurz zuvor von den Dunländern überrannt und besetzt worden war, herrschten bittere Not und Hunger im ganzen Land. Während des Langen Winters spielt auch die Legende von Helm Hammerhand, nach der er während der Belagerung von Helms Klamm mehrmals die Hornburg verließ und mit bloßer Hand Gegner erschlug. Er wurde schließlich eines Morgens, aufrecht stehend, erfroren auf dem Wall gefunden.[1]
Gondor
Als die Corsaren[1] von Umbar es im Jahr 2758 D. Z. überfallen hatten und mit drei Flotten an den Küsten, sogar an der weit im Norden gelegenen Isenmündung, landeten, brach der Lange Winter auch in Gondor aus. Da der Lange Winter in Gondor nicht so kalt und verzehrend wie in Rohan war, konnte Beregond, der Sohn des damaligen Truchsessen Beren, die Eindringlinge zurückdrängen. Das von ihm um Hilfe gebotene Rohan hatte sich noch nicht erholt, weshalb im Jahr 2759 D. Z. Saruman die Schlüssel des Orthanc von Beren erhielt und dieser seitdem im Turm leben konnte.[2]
Eriador
Auch in Eriador forderten der Lange Winter und die folgende Hungersnot viele Opfer; damals kam Gandalf den Auenland-Bewohnern zu Hilfe.
Sonstiges
Der Lange Winter ist nicht mit dem Grausamen Winter zu verwechseln.
Quellen
- ↑ 1,0 1,1 1,2 J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Übersetzt von Wolfgang Krege. Anhang A: Annalen der Könige und Herrscher, II. Das Haus von Eorl.
- ↑ J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Übersetzt von Wolfgang Krege. Anhang A: Annalen der Könige und Herrscher, I. Die númenorischen Könige, 4. Gondor und Anárions Erben, Die Statthalter.
