Schlacht an den Sirionmündungen: Unterschied zwischen den Versionen

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== Beschreibung ==
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Als [[Maedhros]] erfuhr, dass Elwing den [[Untergang Doriaths]] überlebt hatte, ließ er sie, in Gedenken an das Blutvergießen in [[Doriath]], zunächst in Frieden. Doch der [[Feanors Eid|Eid]], die [[Silmaril]] zurück zu holen, ließ ihn nicht in Ruhe und die vier verbliebenen [[Söhne Feanors]] schickten den [[Häfen des Sirion|Häfen]] an den [[Mündungen des Sirion]], wo die Flüchtlinge aus [[Gondolin]] und Doriath lebten, Botschaften, Freundschaft versichernd und gleichwohl ihren Besitz zurückfordernd. Die Elben der Sirionmündungen weigerten sich jedoch, da ihr Fürst [[Earendil der Seefahrer|Earendil]] zu der Zeit auf See war und da sie glaubten der Silmaril brächte ihnen Segen und Heilung. Überraschend griffen Feanors Söhne die Sirion-Häfen an und ein Teil ihrer Leute wechselte während des Überfalls die Fronten und stellte sich gegen seine Herren. Dennoch errangen Feanors Söhne den Sieg und vernichteten fast das gesamte Volk vom Sirion. Allerdings überlebten Maedhros und Maglor als einzige der Brüder die Kämpfe, denn [[Amrod]] und [[Amras]] wurden erschlagen.<ref name="QS XXIV">[[J. R. R. Tolkien]]: [[Das Silmarillion]]: ''[[Quenta Silmarillion]]'', XXIV ''Von Earendils Fahrt und dem Krieg des Zorns''</ref>
Als [[Maedhros]] erfuhr, dass Elwing den [[Untergang Doriaths]] überlebt hatte, ließ er sie, in Gedenken an das Blutvergießen in [[Doriath]], zunächst in Frieden. Doch der [[Feanors Eid|Eid]], die [[Silmaril]] zurück zu holen, ließ ihn nicht in Ruhe und die vier verbliebenen [[Söhne Feanors]] schickten den [[Häfen des Sirion|Häfen]] an den [[Mündungen des Sirion]], wo die Flüchtlinge aus [[Gondolin]] und Doriath lebten, Botschaften, Freundschaft versichernd und gleichwohl ihren Besitz zurückfordernd. Die Elben der [[Sirionmündungen]] weigerten sich jedoch, da ihr Fürst [[Earendil der Seefahrer|Earendil]] zu der Zeit auf See war und da sie glaubten der Silmaril brächte ihnen Segen und Heilung. Überraschend griffen Feanors Söhne die Sirion-Häfen an und ein Teil ihrer Leute wechselte während des Überfalls die Fronten und stellte sich gegen seine Herren. Dennoch errangen Feanors Söhne den Sieg und vernichteten fast das gesamte Volk vom Sirion. Allerdings überlebten Maedhros und Maglor als einzige der Brüder die Kämpfe, denn [[Amrod]] und [[Amras]] wurden erschlagen.<ref name="QS XXIV">[[J. R. R. Tolkien]]: [[Das Silmarillion]]: ''[[Quenta Silmarillion]]'', XXIV ''Von Earendils Fahrt und dem Krieg des Zorns''</ref>


Auch dieses Mal konnte das Haus Feanor den Silmaril nicht zurückerlangen, denn Elwing stürzte sich mit ihm ins Meer und wurde anschließend von [[Ulmo]] gerettet.<ref name="QS XXIV"></ref>
Auch dieses Mal konnte das Haus Feanor den Silmaril nicht zurückerlangen, denn Elwing stürzte sich mit ihm ins Meer und wurde anschließend von [[Ulmo]] gerettet.<ref name="QS XXIV"></ref>

Version vom 14. März 2026, 14:17 Uhr

Die Schlacht an den Sirionmündungen war das dritte und grausamste Morden zwischen Elben und Elben.

Zeitangabe

Beschreibung

Als Maedhros erfuhr, dass Elwing den Untergang Doriaths überlebt hatte, ließ er sie, in Gedenken an das Blutvergießen in Doriath, zunächst in Frieden. Doch der Eid, die Silmaril zurück zu holen, ließ ihn nicht in Ruhe und die vier verbliebenen Söhne Feanors schickten den Häfen an den Mündungen des Sirion, wo die Flüchtlinge aus Gondolin und Doriath lebten, Botschaften, Freundschaft versichernd und gleichwohl ihren Besitz zurückfordernd. Die Elben der Sirionmündungen weigerten sich jedoch, da ihr Fürst Earendil zu der Zeit auf See war und da sie glaubten der Silmaril brächte ihnen Segen und Heilung. Überraschend griffen Feanors Söhne die Sirion-Häfen an und ein Teil ihrer Leute wechselte während des Überfalls die Fronten und stellte sich gegen seine Herren. Dennoch errangen Feanors Söhne den Sieg und vernichteten fast das gesamte Volk vom Sirion. Allerdings überlebten Maedhros und Maglor als einzige der Brüder die Kämpfe, denn Amrod und Amras wurden erschlagen.[1]

Auch dieses Mal konnte das Haus Feanor den Silmaril nicht zurückerlangen, denn Elwing stürzte sich mit ihm ins Meer und wurde anschließend von Ulmo gerettet.[1]

Sonstiges

  • Gil-galad, Hoher König der Noldor, und Círdan kamen den Elben vom Sirion zu spät zu Hilfe und konnten nicht mehr rechtzeitig eingreifen. Die Überlebenden des letzten Sippenmordes folgten Gil-galad und fuhren mit ihm auf die Insel Balar.[1]
  • Elwings Söhne, Elros und Elrond, wurden entgegen Elwings Befürchtungen nicht getötet, sondern vom reuherzigen Maglor aufgenommen.[1]

Quellen

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 J. R. R. Tolkien: Das Silmarillion: Quenta Silmarillion, XXIV Von Earendils Fahrt und dem Krieg des Zorns


Die Sippenmorde der Elben
Erstes Morden (Alqualonde) • Zweites Morden (Doriath) • Drittes Morden (Mündungen des Sirion)