Forochel

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Forochel (Sindarin für ‚Nordfrost‘), auch Kap Forochel genannt, ist eine ungefähr 300 Meilen nördlich des Auenlandes gelegene Region. Es handelt sich dabei um ein kaltes und ödes Gebiet im äußersten Nordwesten von Mittelerde. Die Region enthält im Nordwesten eine große Eisbucht, in der Arvedui im Dritten Zeitalter ertrank. Im Westen liegen die nördlichen Ausläufer der Blauen Berge.

Einst gehörte dieses Gebiet zum Reich des Dunklen Herrschers Morgoth. Als dieses zusammen mit Beleriand am Ende des Ersten Zeitalters unterging blieb nur Forochel als Teil des Festlandes erhalten. Das eisige Klima, das die Region noch immer beherrscht, rührt von der bitteren Kälte, die in Morgoths Reich herrschte. Im Ersten Zeitalter lebten als einzige Menschen die Forodwaith dort, die sich an die Kälte gewöhnt hatten. Ihre Nachfahren sind die Lossoth, die im Dritten Zeitalter an den nördlichen Ausläufern der Ered Luin lebten.

Der Süden der Eisbucht von Forochel

Quellen

  • J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Übersetzt von Margaret Carroux und Ebba-Margareta von Freymann. Klett-Cotta, Stuttgart 1969/1970. (Im Original erschienen 1954/55 unter dem Titel The Lord of the Rings.)
    • Erstes Buch, Drittes Kapitel: „Drei Mann hoch“
    • Anhang A: „Annalen der Könige und Herrscher“. I „Die Númenorischen Könige“.