Goldbeere

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Goldbeere die Flusstochter

Goldbeere (orig.: Goldberry) ist die Tochter der Flussfrau der Weidenwinde und die Gattin von Tom Bombadil.

Beschreibung

Goldbeere hat langes goldblondes Haar und trägt ein grünes, silberdurchwirktes Gewand mit einem goldenen, edelsteinbesetzten Gürtel, der wie eine Kette von Schwertlilien geformt ist. Sie ist schlank, fröhlich und bewegt sich äußerst anmutig. Das Entzücken, das Sterbliche in Goldbeeres Gegenwart ergreift, wird beschrieben als "nicht so glühend und überirdisch" wie die Gegenwart von Elben, "vielmehr tiefer und dem sterblichen Herzen näher; wunderbar, und dennoch nicht unvertraut."

Goldbeere lebt zusammen mit Tom Bombadil in dessen Haus. Bombadil sagt über Goldbeere, dass er sie bei der Weidenwinde "vor langer Zeit" getroffen habe. Er beschenkt sie häufig mit Wasserlilien. Sie wandelt wie Tom Bombadil häufig über die Hügel und an den nahen Ufern der Weidenwinde umher, im Frühling badet sie im Fluss.

Wayne G. Hammond und Christina Scull vermuten in ihrem Buch The Lord of the Rings: A Reader's Companion, dass Goldbeere es durch ihr singen regnen lassen konnte:

"it seemed plain to them that it was a rain-song" (Book One; Chapter VII: In the House of Tom Bombadil)

Hintergrund

Goldbeere ist wohl wie Bombadil eine Art Naturgeist, da Tolkien schreibt: "Goldbeere steht für die wirklichen jahreszeitlichen Veränderungen in solchen Gegenden [der Flusslandschaft der Weidenwinde]." (Briefe, Nr. 210, S. 357)

Etymologie

Vielfach wird vermutet, dass der Name Goldberry eine Westronübersetzung des Sindarinnamens Golodh-bereth sein könnte, was "Blumenkönigin" bedeutet.

Sonstiges

  • Wie Tom Bombadil kommt auch Goldbeere aus zeitlichen und dramaturgischen Gründen in der Der Herr der Ringe (Filmtrilogie) nicht vor, allerdings designte das neuseeländische Special-effects-Unternehmen WETA - sie waren bereits für die Effekte und die Visualisierung der Filmtrilogie verantwortlich, eine Goldbeere-Sammelkarte für Decipher. Dort wird Goldbeere von Amanda Neil dargestellt und ähnelt in ihrer Erscheinung einer griechischen bzw. römischen Nymphe oder Najade.

Quellen