Galadhrim

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Die Galadhrim (Baumvolk) sind die Bewohner Lothlóriens.

Beschreibung

Die Galadhrim sind jene Waldelben, die den Wald bzw. das Elbenreich Lothlórien bewohnen. Da sie beim einstigen Zug der Elben nach Westen nicht nach Beleriand kamen, gehören sie weitgehend zu den Nandor.Galadriel, die mit dem Sindar Celeborn im ab dem Jahr 1981 im Dritten Zeitalter über Lothlórien herrscht, ist hingegen eine Noldo, wird aber aufgrund ihrer hohen Herkunft als Herrin akzeptiert.

Verwandtschaftsbeziehungen

Die Galadhrim sind mit den Waldelben aus Thranduils Reich verwandt, den Tawarwaith (Waldvolk), wenn auch am Ende des Dritten Zeitalters nur selten gegenseitige Besuche möglich sind. Die Zurückgezogenheit der Galadhrim geht so weit, dass viele von ihnen neben dem Sindarin und ihrer eigenen, kaum bekannten Sprache das gemeinsame Westron nicht mehr beherrschen.

Im Verlauf der Zeitalter ist es immer wieder zu Zuzügen versprengter Elben anderer Stämme gekommen. So waren die Könige der Galadhrim Amdír und Amroth, die vor Galadriel und Celeborn in Lothlórien herrschten, Sindar. Nach der Verwüstung Eregions im Jahre 1697 Z.Z. flohen viele Elben noldorischer und sindarischer Abstammung nach Lórien.

Über Bruchtal hielten die Waldelben von Lothlórien im Dritten Zeitalter Kontakt zu Eriador und der Verwandtschaft ihrer Herrin, deren Tochter Celebrían einst Elrond heiratete. Deren gemeinsame Tochter Arwen besuchte oft und lange das Reich ihrer Großeltern. Sind die Galadhrim aber der Welt überdrüssig, verlassen sie Mittelerde über die alten Häfen Edhellond und Dol Amroth in Gondor oder über den Anduin. Die Grauen Anfurten von Cirdan sind zu weit und der Weg dorthin kaum noch bekannt.

Kultur

Das Volk von Lothlórien bewohnt zur Zeit des Ringkrieges nur das Kernreich, den Naith von Lórien in dessen Spitze Egladil. Die Wohnstätten, darunter die Hauptstadt Caras Galadhon, werden in den Bäumen als Fletts (talan; pl.: telain) errichtet.

Die Galdhrim sind ein Kunst liebendes Volk. Das Spielen von Instrumenten und der Gesang sind ihnen ebenso vertraut wie das Herstellen schöner und kunstvoller Dinge. Auch gelten alle Handwerke als Künste, sei es die Seilmacherei aus einem Material namens hithlain, der Bootsbau, die Bäckerei, die Bognerei und das Weben von Stoffen. In alle hergestellten Gegenstände fließt wie selbstverständlich der natürliche Zauber ihres Volks ein, so dass die Waren der Galadhrim stets schön und zweckmäßig, sowie mit besonderen Eigenschaften ausgestattet sind. Die Gefährten werden bei ihrem Abschied im Februar 3019 D.Z. reich beschenkt mit elbischen Mänteln, Schmuckstücken, Lembas, einem Bogen und Booten.

Hintergrund

Zur Zeit des Ringkrieges leben die Galadhrim sehr vorsichtig und zurückgezogen. Dennoch ist auch ihr Reich in Gefahr, weshalb sie sich im Umgang mit den Waffen üben müssen, was Haldir sehr bedauert:

"...We live now upon an island amid many perils, and our hands are more often upon the bowstring than upon the harp."

Auch die Galdhrim müssen ihren Beitrag zum Ringkrieg leisten: Sie schlagen im März 3019 D.Z. drei Angriffe aus Dol Guldur erfolgreich zurück, stürmen und säubern schließlich gemeinsam mit Thranduils Heer den südlichen Düsterwald. Zum letzten Ende des Dritten Zeitalters verlieren die Galadhrim ihre Herrin, die in den Westen segelt und ihren Herrn, der nach Bruchtal geht. Arwen verbringt aber nach dem Tod König Elessars den Rest ihres Lebens bei den Galadhrim, die nun auch ein schwindendes Volk sind, deren langsamer Abschied von Mittelerde feststeht.

Bekannte Galadhrim

Galadriel, die Noldo und Celeborn, der Sindar sind die Herren der Galadhrim. Ihre Tochter Celebrían verlässt Mittelerde bereits früh. Amroth, der früherer König und Sohn des Amdírs verlässt sein Volk, um mit der Elbe Nimrodel ein tragisches Schicksal zu teilen. Nimrodels Begleiterin Mithrellas soll die Vorfahrin der Herren von Dol Amroth sein. Die Brüder Haldir, Rúmil und Orophin sind Wachen an der Nordgrenze des Reiches.

Quellen