Wachsamer Friede

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John Howe, Wachsamer Frieden, 1990

Der Wachsame Friede beschreibt im Legendarium die Zeit, in der sich Sauron im Osten verbarg.

Zeitangaben

Beschreibung

Der Wachsame Friede ist die Zeitspanne im Dritten Zeitalter, in der sich Sauron aus Dol Guldur zurückzog und sich im Osten von Mittelerde verbarg. Es war eine Zeit, in der die freien Völker weitgehend in Ruhe lebten.

Um die zweite Jahrtausendwende des Dritten Zeitalters wurden Saurons Schatten zunächst länger und eine Reihe von Ereignissen erschütterte Mittelerde. 1980 D.Z. führte das Auftauchen eines Balrogs zum Tod von Durin VI. und im Nachgang dazu, dass die Zwerge Khazad-dûm verließen.[2][1] Von 2000 bis 2002 D.Z. wurde Minas Ithil vom Fürst der Nazgûl belagert und erobert.[1] Earnur, der 33. König Gondors ließ sich 2050 D.Z. dazu verleiten, den Hexenkönig herauszufordern und verschwand für immer in Minas Morgul.[3]

Schließlich begab sich im Jahr 2063 D. Z. Gandalf nach Dol Guldur ging, um herauszufinden, ob Sauron sich dort aufhält. Sauron zog sich daraufhin zurück. Dies war der Beginn des sogenannten Wachsamen Friede.[1]

Erst ca. 400 Jahre später, im Jahr 2460 D. Z., fühlte Sauron sich mächtig genug, um zurückzukehren. Damit endete der Wachsame Friede.[1]

Quellen

  1. ↑ 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Anhang B. Zeittafel: Die Jahre der Westlande. Das Dritte Zeitalter.
  2. ↑ J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Anhang A (III): Durins Volk.
  3. ↑ J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Anhang A, Annalen der Könige und Herrscher: I. Die Númenórischen Könige, 3. Eriador, Arnor und Isildurs Erben.