Cuind

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Cuind ist im Legendarium eine bei den Avari überlieferte Form der alten Selbstbezeichnung „kwendî“.

Beschreibung

Als Avari wurden jene Elben bezeichnet, die sich nicht der großen Wanderung nach Westen anschlossen.[1] Cuind ist eine in den Schriften J. R. R. Tolkiens überlieferte Avari-Form der elbischen Selbstbezeichnung „kwendî“ (‚das Volk‘).

Die Form Cuind erscheint in Tolkiens Ausführungen zu Quendi and Eldar in The War of the Jewels. Dort erklärt Tolkien, dass die Avari die alte Bezeichnung „kwendî“ bewahrten und sich selbst weiterhin als „The People“ bezeichneten.

Tolkien macht an dieser Stelle nicht ausdrücklich deutlich, dass Cuind die Eigenbezeichnung eines bestimmten Avari-Stammes oder Volkes ist. Zunächst ist Cuind als eine sprachliche Form der alten Selbstbezeichnung belegt.

Neben Cuind nennt Tolkien weitere Formen, die mit den Avari verbunden sind, darunter Hwenti, Kindi, Kinn-Lai, Penni und Windan.[2]

Quellen

  1. J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): Das Silmarillion. Anhänge: Namensregister, Avari
  2. J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): The History of Middle-earth Vol. XI The War of the Jewels. Part Four: Quendi and Eldar, S. 410, Note 9.


Avari
CuindHwentiKindiKinn-LaiPenniWindan