Orfalch Echor

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Die Orfalch Echor (Sindarin für ‚Hohe Schlucht des Außenkreises‘) war eine Schlucht, durch die man nach Gondolin gelangte. Sie befand sich in den Echoriath und war eine sehr tiefe Schlucht, die vom Tunnel des Trockenen Flusses heraufführte. Ihre Wände waren so glatt wie mit einer Axt behauen, was von einem Krieg der Valar gegen Melkor (vermutlich dem Krieg der Mächte) herrührte. Die Orfalch Echor war durch die sieben Tore von Gondolin versperrt, durch die man gehen musste, um in das Tal von Tumladen zu gelangen. Die Schlucht verlief, beginnend beim Tor aus Holz, von Westen nach Osten, anfangs noch steil nach oben, ab dem Eisernen Tor aber beinahe waagerecht, breiter und mit niedrigeren Seitenwänden. Außerdem wuchsen hierauch Blumen, vor allem weiße Immertreu, neben dem Weg. Nach Osten wurde die Orfalch Echor vom Letzten Tor abgeschlossen. Die Noldor legten in der Schlucht einen gepflasterten Weg an, der auch manchmal in eine Treppe überging. Neben diesem Weg verlief ein kleiner Bach.[1]

Quellen

  1. J. R. R. Tolkien: Nachrichten aus Mittelerde. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Hans J. Schütz. Klett-Cotta, Stuttgart 1983. (Im Original erschienen 1980 unter dem Titel Unfinished Tales of Númenor and Middle-earth.) Teil Eins: Das Erste Zeitalter I. Von Tuor und seine Ankunft in Gondolin.