Glingal

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Glingal (Sindarin für Hängende Flamme) war ein von Turgon aus Gold gefertigtes Abbild Laurelins. Es stand in den königlichen Gärten Gondolins.[1]

Zeitangabe

Werkgeschichte

  • Im Leithian-Lied ist Glingal der Name Laurelins.[2]
  • In den Verschollenen Geschichten heißt er Glingol (singendes Gold). Dort war er kein Abbild, sondern ein Schößling Laurelins. Er stand auf dem Platz des Königs. Im Fall von Gondolin vertrocknete Glingol wegen der Hitze der Drachen bis auf einen Stumpf.[3]
  • In der unvollendeten Neufassung der Geschichte vom Fall von Gondolin befand sich ein Abbild Laurelins auf dem Goldenen Tor.[4] Ob in dieser Fassung auch ein Abbild Laurelins in Gondolin selbst stand, ist unbekannt.

Quellen

  1. J. R. R. Tolkien: Das Silmarillion. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Quenta Silmarillion, XV: Von den Noldor in Beleriand
  2. J. R. R. Tolkien: The Lays of Beleriand. (The History of Middle-earth, Band III.) Herausgegeben von Christopher Tolkien. George Allen & Unwin, London 1985. The Lay of Leithian. Canto VI
  3. J. R. R. Tolkien: Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 2. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Der Fall von Gondolin
  4. J. R. R. Tolkien: Nachrichten aus Mittelerde. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Hans J. Schütz. Klett-Cotta, Stuttgart 1983. (Im Original erschienen 1980 unter dem Titel Unfinished Tales of Númenor and Middle-earth.) Teil Eins: Das Erste Zeitalter I. Von Tuor und seine Ankunft in Gondolin.