Kurt Leonhard
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Kurt Leonhard (* 5. Februar 1910 in Berlin; † 10. Oktober 2010 in Esslingen) war ein deutscher Kunsthistoriker, Lyriker und Übersetzer.[1]
In der Zeit der Nationalsozialisten war Leonhard als Nachfolger des emigrierten Curt Valentin unter anderem im Buch- und Kunsthandel in Berlin tätig. Nach dem Zweiten Weltkrieg und der Kriegsgefangenschaft lebte er in Esslingen. In der Nachkriegszeit vertrat er als einflussreicher Kunstschriftsteller die Position ungegenständlicher Künstler, darunter Ida Kerkovius, HAP Grieshaber, Willi Baumeister und Julius Bissier.[2]
Leonhard und Tolkien
Gemeinsam mit Hans J. Schütz und Wolfgang Krege übersetzte er Sir Gawain und der Grüne Ritter ins Deutsche.[3]
Weblinks
- Kurt Leonhard in der Deutschen Nationalbibliothek
- Kurt Leonhard in der Wikipedia
Quellen
- ↑ Kurt Leonhard. Wikipedia – Die freie Enzyklopädie, abgerufen am 27. Juli 2026.
- ↑ Kurt Leonhard. willi-baumeister.org, abgerufen am 27. Juli 2026.
- ↑ Sir Gawain und der grüne Ritter. klett-cotta.de, abgerufen am 27. Juli 2026.
