Glingal: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Glingal''' | '''Glingal''' ([[Sindarin]] für ''Hängende Flamme'') war ein von [[Turgon (Sohn von Fingolfin)|Turgon]] aus Gold gefertigtes Abbild [[Laurelin]]s. Es stand in den königlichen Gärten [[Gondolin]]s. | ||
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* Im [[Leithian-Lied]] ist Glingal der Name Laurelins.<ref>[[J. R. R. Tolkien]]: ''[[The Lays of Beleriand]].'' (The History of Middle-earth, Band III.) Herausgegeben von Christopher Tolkien. George Allen & Unwin, London 1985. ''The Lay of Leithian''. Canto VI</ref> | * Im [[Leithian-Lied]] ist Glingal der Name Laurelins.<ref>[[J. R. R. Tolkien]]: ''[[The Lays of Beleriand]].'' (The History of Middle-earth, Band III.) Herausgegeben von Christopher Tolkien. George Allen & Unwin, London 1985. ''The Lay of Leithian''. Canto VI</ref> | ||
* In den [[Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 2|Verschollenen Geschichten]] heißt er ''Glingol'' (''singendes Gold''). Dort war er kein Abbild, sondern ein Schößling Laurelins.<ref>[[J. R. R. Tolkien]]: [[Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 2]]. Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]]. ''Der Fall von Gondolin''</ref> | * In den [[Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 2|Verschollenen Geschichten]] heißt er ''Glingol'' (''singendes Gold''). Dort war er kein Abbild, sondern ein Schößling Laurelins. Er stand auf dem [[Platz des Königs]]. Im [[Fall von Gondolin]] vertrocknete Glingal wegen der Hitze der [[Drachen]] bis auf einen Stumpf.<ref>[[J. R. R. Tolkien]]: [[Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 2]]. Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]]. ''Der Fall von Gondolin''</ref> | ||
* In der unvollendeten Neufassung der Geschichte vom Fall von Gondolin befand sich ein Abbild [[Laurelin]]s auf dem [[Goldenes Tor|Goldenen Tor]].<ref>[[J. R. R. Tolkien]]: ''[[Nachrichten aus Mittelerde]]''. Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]]. Übersetzt von Hans J. Schütz. Klett-Cotta, Stuttgart 1983. (Im Original erschienen 1980 unter dem Titel ''Unfinished Tales of Númenor and Middle-earth''.) Teil Eins: ''Das Erste Zeitalter'' I. ''Von Tuor und seine Ankunft in Gondolin''.</ref> Ob in dieser Fassung auch ein Abbild Laurelins in Gondolin selbst stand, ist unbekannt. | |||
== Quellen == | == Quellen == | ||
Version vom 27. März 2026, 18:55 Uhr
Glingal (Sindarin für Hängende Flamme) war ein von Turgon aus Gold gefertigtes Abbild Laurelins. Es stand in den königlichen Gärten Gondolins.
Zeitangabe
- nach 116 E. Z. (J. S.) gefertigt
- 510 E. Z. (J. S.) zerstört
Werkgeschichte
- Im Leithian-Lied ist Glingal der Name Laurelins.[1]
- In den Verschollenen Geschichten heißt er Glingol (singendes Gold). Dort war er kein Abbild, sondern ein Schößling Laurelins. Er stand auf dem Platz des Königs. Im Fall von Gondolin vertrocknete Glingal wegen der Hitze der Drachen bis auf einen Stumpf.[2]
- In der unvollendeten Neufassung der Geschichte vom Fall von Gondolin befand sich ein Abbild Laurelins auf dem Goldenen Tor.[3] Ob in dieser Fassung auch ein Abbild Laurelins in Gondolin selbst stand, ist unbekannt.
Quellen
- ↑ J. R. R. Tolkien: The Lays of Beleriand. (The History of Middle-earth, Band III.) Herausgegeben von Christopher Tolkien. George Allen & Unwin, London 1985. The Lay of Leithian. Canto VI
- ↑ J. R. R. Tolkien: Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 2. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Der Fall von Gondolin
- ↑ J. R. R. Tolkien: Nachrichten aus Mittelerde. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Hans J. Schütz. Klett-Cotta, Stuttgart 1983. (Im Original erschienen 1980 unter dem Titel Unfinished Tales of Númenor and Middle-earth.) Teil Eins: Das Erste Zeitalter I. Von Tuor und seine Ankunft in Gondolin.
