Soul’s Ward: Unterschied zwischen den Versionen

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'''''Soul’s Ward''''' ist der Titel einer Übersetzung der [[Mittelenglische Sprache|mittelenglischen]] Predigt '''''Sawles Warde''''' aus dem frühen 13. Jahrhundert von [[J. R. R. Tolkien]].
'''''Soul’s Ward''''' ist der Titel einer Übersetzung der [[Mittelenglische Sprache|mittelenglischen]] [[wikipedia:de:Homilie|Homilie]] '''''Sawles Warde''''' aus dem frühen 13. Jahrhundert von [[J. R. R. Tolkien]].


Der Text basiert auf dem lateinischen Werk ''De custodia interioris  hominis'' und wurde für [[wikipedia:de:Anachoret|anachorete]], im Kloster lebende Nonnen adaptiert und übersetzt. Es ist eine Allegolrie in der der Körper als ein Haus dargestellt wird. Dieses Haus, die Hochburg der unsterblichen Seele, steht unter dem Ansturm der vom Teufel beherrschten Laster. Verschiedene Rollen im Haushalt sind allegorische Darstellungen. So ist der Herr des Hauses die Vernunft, die Frau der Wille und die Diener sind die fünf Sinne. Die Tochter des Hausherrn, Besonnenheit, geistige Stärke, Mäßigung und Gerichtigkeit spielen eine große Rolle.<ref name="OUP"/>
Der Text basiert auf dem lateinischen Werk ''De custodia interioris  hominis'' und wurde für [[wikipedia:de:Anachoret|anachorete]], im Kloster lebende Nonnen adaptiert und übersetzt. Er ist eine Allegorie in der der Körper als ein Haus dargestellt wird. Dieses Haus, die Hochburg der unsterblichen Seele, steht unter dem Ansturm der vom Teufel beherrschten Laster. Verschiedene Rollen im Haushalt sind allegorische Darstellungen. So ist der Herr des Hauses die Vernunft, die Frau der Wille und die Diener sind die fünf Sinne. Die Tochter des Hausherrn, Besonnenheit, geistige Stärke, Mäßigung und Gerechtigkeit, spielen eine große Rolle.<ref name="OUP"/>


Das zehnseitige, einseitig beschriebene Typoskript, das in den 1950er Jahren angefertigt wurde, wird in der [[Bodleian Library]] aufbewahrt. Am [[8. Juni]] [[2026]] wurde eine kritische Ausgabe der Übersetzung von Andonio Cossio und Nelson Goering in ''The Review of English Studies'' veröffentlicht.<ref name="OUP">{{Internetquelle |url=https://academic.oup.com/res/advance-article/doi/10.1093/res/hgag038/8698084 |titel=J. R. R. Tolkien’s Soul’s Ward: A critical edition of his unpublished translation of the early Middle English homily Sawles Warde |website=academic.oup.com |abruf=21. Juni 2026}}</ref>
Das zehnseitige, einseitig beschriebene Typoskript, das in den 1950er Jahren angefertigt wurde, wird in der [[Bodleian Library]] aufbewahrt. Am [[8. Juni]] [[2026]] wurde eine kritische Ausgabe der Übersetzung von Andonio Cossio und Nelson Goering in ''The Review of English Studies'' veröffentlicht.<ref name="OUP">{{Internetquelle |url=https://academic.oup.com/res/advance-article/doi/10.1093/res/hgag038/8698084 |titel=J. R. R. Tolkien’s Soul’s Ward: A critical edition of his unpublished translation of the early Middle English homily Sawles Warde |website=academic.oup.com |abruf=21. Juni 2026}}</ref>

Aktuelle Version vom 9. Juli 2026, 14:03 Uhr

Soul’s Ward ist der Titel einer Übersetzung der mittelenglischen Homilie Sawles Warde aus dem frühen 13. Jahrhundert von J. R. R. Tolkien.

Der Text basiert auf dem lateinischen Werk De custodia interioris hominis und wurde für anachorete, im Kloster lebende Nonnen adaptiert und übersetzt. Er ist eine Allegorie in der der Körper als ein Haus dargestellt wird. Dieses Haus, die Hochburg der unsterblichen Seele, steht unter dem Ansturm der vom Teufel beherrschten Laster. Verschiedene Rollen im Haushalt sind allegorische Darstellungen. So ist der Herr des Hauses die Vernunft, die Frau der Wille und die Diener sind die fünf Sinne. Die Tochter des Hausherrn, Besonnenheit, geistige Stärke, Mäßigung und Gerechtigkeit, spielen eine große Rolle.[1]

Das zehnseitige, einseitig beschriebene Typoskript, das in den 1950er Jahren angefertigt wurde, wird in der Bodleian Library aufbewahrt. Am 8. Juni 2026 wurde eine kritische Ausgabe der Übersetzung von Andonio Cossio und Nelson Goering in The Review of English Studies veröffentlicht.[1]

Daten

  • Art: Übersetzung
  • in: The Review of English Studies
  • Editoren: Andoni Cossio und Nelson Goering
  • Erscheinungsdatum: 8. Juni 2026
  • Verlag: Oxford University Press

Weblinks

Quellen