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'''Min-Rimmon''', ''Leuchtfeuerberg Gondors'' (oder ''Berg des Leuchtfeuers von Gondor'')
'''Eryn Vorn''',


==Zeitangabe==
==Beschreibung==
Das Leuchtfeuer wurde um 2510 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]] errichtet.<ref name ="NaM"></ref>
Der Eryn Vorn ist ein Wald auf einem großen Kap an der Küste [[Minhiriath|Minhiriats]] in der Nähe der Mündung des [[Baranduin]] in das [[Belegaer|große Meer]]. Einst war er Teil des großen Waldes, der weite Flächen [[Eriador|Eriadors]] einnahm.


==Beschreibung==
==Hintergrund==
Der Min-Rimmon war von Osten aus der fünfte [[Leuchtfeuerberge von Gondor|Leuchtfeuerberg von Gondor]].<ref>[[J. R. R. Tolkien]]: ''[[Der Herr der Ringe]]''. Buch 5, Erstes Kapitel: ''Minas Tirith''</ref> Er lag an der Nordflanke des östlichen Teils des [[Weißes Gebirge|Weißen Gebirges]], ungefähr auf halbem Weg zwischen dem [[Firienwald]] im Westen und dem [[Drúadan-Wald]] im Osten.<ref name="Atlas">[[Karen Wynn Fonstad]]: ''[[Historischer Atlas von Mittelerde|The Atlas of Tolkien’s Middle-earth]] Das Weiße Gebirge'', S. 88</ref>
Als am Ende des ersten Jahrtausends des [[Zweites Zeitalter|Zweiten Zeitalters]] der númenórische König [[Tar-Aldarion]] begann, mit dem Holz von [[Mittelerde]] eine große Schiffsflotte zu bauen, kam es bald zum Streit mit den eingeborenen Waldbewohnern. Die [[Númenórer]] gingen rücksichtslos bei ihren Abholzungen vor und so überfielen die an sich friedlichen Waldbewohner (wahrscheinlich die [[Drúedain]] oder [[Gwathuirim]]) die númenórischen Siedlungen und den Hafen von [[Lond Daer]].
Gegen Aldarions Streitmächte waren sie jedoch chancenlos und jene, welche nicht vernichtet wurden, flohen zu einem großen Teil in den Eryn Vorn.
Hierher konnten oder wollten die Númenórer nicht folgen, der Wald blieb unangetastet, vermutlich wuchs der sehr dichte Wald auch in einem ungemütlichen Sumpfgebiet. Auch die Flüchtlinge fühlten sich hier nicht so richtig wohl, denn bald machten sie sich wieder auf, in Richtung [[Dunland]].


Neben [[Eilenach]] und [[Amon Dîn]] war Min-Rimmon das älteste der Leuchtfeuer von Gondor. Diese drei wurden noch vor der Gründung von [[Rohan]] erbaut.<ref name ="NaM">[[J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.): ''[[Nachrichten aus Mittelerde]]''. Teil III: ''Das Dritte Zeitalter'', II. ''Cirion und Eorl und die Freundschaft zwischen Gondor und Rohan, Anmerkung 35''</ref><ref name ="RC"></ref> Im Jahr 2510 D. Z. war [[Eorl]] der Junge dem [[Truchsess]] von Gondor im Kampf zu Hilfe gekommen und erhielt nach dem entscheidenden Sieg in der [[Schlacht auf dem Feld von Celebrant]] die Provinz [[Calenardhon]], die in der Folge zur Mark der Reiter, in Gondor [[Rohan]] genannt, wurde. Die beiden Reiche schlossen daraufhin ein Verteidigungsbündnis. <ref name ="NaM"></ref>
Eryn Vorn blieb als einer der wenigen Wälder völlig unangetastet und meist auch unbewohnt, bis auf einige verstreute Waldbewohner die vielleicht Überbleibsel der [[Gwathuirim]] darstellten.


==Etymologie==
==Etymologie==
Im Index von [[Tolkien]]s ‚[[Nachrichten aus Mittelerde]]‘ wird Min-Rimmon mit ‚Bergspitze des Rimmon‘ übersetzt.<ref>[[J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.): ''Nachrichten aus Mittelerde''. Index, Eintrag zu Min-Rimmon</ref> 
[[Sindarin]] für ''Dunkler Wald''
''Min'' ist  [[Sindarin]] und bedeutet ‚Gipfel‘.<ref name ="RC">[[Wayne G. Hammond]] und [[Christina Scull]]: ''[[The Lord of the Rings: A Reader’s Companion]]''. Book 5, Chapter I: ''Minas Tirith'' (p. 510-511).</ref>
<ref>[[Wolfgang Krege]]: ''[[Elbisches Wörterbuch]]; Wörterbuch Sindarin – Deutsch, Eintragung ''</ref> ‚  ‘ stehen und der Name die Bedeutung ‚    ‘ gehabt haben.
Der Ursprung des Namens ''Rimmon'' und seine Bedeutung sind unbekannt. Der Name stammt schon aus Zeiten, bevor die [[Númenorer]] zu den Küsten [[Mittelerde]]s kamen.<ref>[[J. R. R. Tolkien]]: ''[[Der Herr der Ringe]]''. Anhang F: ''Von den Menschen''</ref>
 
==Sonstiges==
Im Jahre 1969 hat [[J. R. R. Tolkien]] der Kartenzeichnerin [[Pauline Baynes ]] zusätzliche Namen zur Aufnahme in ihre Karte von [[Mittelerde]] mitgeteilt. Darunter befand sich unter anderem auch der Begriff '''Eryn Vorn'''.


==Quellen==
==Quellen==
<references/>
<references/>


{{Navigationsleiste Leuchtfeuerberge von Gondor}}
[[Kategorie:Wälder]]
 
[[en:Eryn Vorn]]
[[Kategorie:Berge und Hügel]]
[[fi:Eryn Vorn]]
 
[[en:Min-Rimmon]]
[[fr:encyclo/geographie/reliefs/montagnes_blanches/min-rimmon]]
[[fi:Min-Rimmon]]

Aktuelle Version vom 25. Juli 2026, 18:14 Uhr

vorlage:inuse

Eryn Vorn,

Beschreibung

Der Eryn Vorn ist ein Wald auf einem großen Kap an der Küste Minhiriats in der Nähe der Mündung des Baranduin in das große Meer. Einst war er Teil des großen Waldes, der weite Flächen Eriadors einnahm.

Hintergrund

Als am Ende des ersten Jahrtausends des Zweiten Zeitalters der númenórische König Tar-Aldarion begann, mit dem Holz von Mittelerde eine große Schiffsflotte zu bauen, kam es bald zum Streit mit den eingeborenen Waldbewohnern. Die Númenórer gingen rücksichtslos bei ihren Abholzungen vor und so überfielen die an sich friedlichen Waldbewohner (wahrscheinlich die Drúedain oder Gwathuirim) die númenórischen Siedlungen und den Hafen von Lond Daer. Gegen Aldarions Streitmächte waren sie jedoch chancenlos und jene, welche nicht vernichtet wurden, flohen zu einem großen Teil in den Eryn Vorn. Hierher konnten oder wollten die Númenórer nicht folgen, der Wald blieb unangetastet, vermutlich wuchs der sehr dichte Wald auch in einem ungemütlichen Sumpfgebiet. Auch die Flüchtlinge fühlten sich hier nicht so richtig wohl, denn bald machten sie sich wieder auf, in Richtung Dunland.

Eryn Vorn blieb als einer der wenigen Wälder völlig unangetastet und meist auch unbewohnt, bis auf einige verstreute Waldbewohner die vielleicht Überbleibsel der Gwathuirim darstellten.

Etymologie

Sindarin für Dunkler Wald

[1] ‚ ‘ stehen und der Name die Bedeutung ‚ ‘ gehabt haben.

Sonstiges

Im Jahre 1969 hat J. R. R. Tolkien der Kartenzeichnerin Pauline Baynes zusätzliche Namen zur Aufnahme in ihre Karte von Mittelerde mitgeteilt. Darunter befand sich unter anderem auch der Begriff Eryn Vorn.

Quellen

  1. Wolfgang Krege: Elbisches Wörterbuch; Wörterbuch Sindarin – Deutsch, Eintragung