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{{Inuse|[[Benutzer:Rigund|Rigund]]}}
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'''Eryn Vorn''',
{{Charakterbox
|Name          = Gothmog
|Bild          =
|Bildinfo      =
 
|Bekannt für  = Diener [[Sauron]]s
|Bekannt für 2 =
|Bekannt für 3 =
 
|Titel        = Statthalter von Minas Morgul
|Andere Namen  =
|Geboren      =        unbekannt  <!--Pflichtargument-->
|Gestorben    =      unbekannt; vermutlich [[15. März]] 3019 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]] <!--Pflichtargument-->
|Volk          =        unbekannt  <!--Pflichtargument-->
|Ort          =        [[Minas Morgul]]    <!--Pflichtargument-->
 
|Eltern        =          <!--Nur verwenden, wenn beide Elternteile bekannt sind-->
|Mutter        =          <!--Nur verwenden, wenn nur die Mutter bekannt ist-->
|Vater        =          <!--Nur verwenden, wenn nur der Vater bekannt ist-->
|Geschwister  =   
|Ehepartner    = 
|Kinder        =   
}}
'''Gothmog''' ist im [[Legendarium]] ein Diener des Dunklen Herrschers [[Sauron]] und dessen Statthalter von [[Minas Morgul]]'.
 
==Zeitangabe==
Seine Lebensdaten sind unbekannt, auch wenn vermutet werden kann, dass er am [[15. März]] 3019 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]] gestorben ist.


==Beschreibung==
==Beschreibung==
Gothmog war der Statthalter von [[Minas Morgul]], dem früheren [[Minas Ithil]], das seit 2002 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]] eine Festung Saurons und der Sitz der [[Nazgûl]] war. Nach dem Tod des [[Fürst der Nazgûl|Fürsten der Nazgûl]] befehligte er außerdem [[Sauron]]s Truppen in der [[Schlacht auf den Pelennor-Feldern]].<ref>[[J. R. R. Tolkien]]: ''[[Der Herr der Ringe]]''. Fünftes Buch, Sechstes Kapitel: ''Die Schlacht auf den Pelennor-Feldern''.</ref>
Der Eryn Vorn ist ein Wald auf einem großen Kap an der Küste [[Minhiriath|Minhiriats]] in der Nähe der Mündung des [[Baranduin]] in das [[Belegaer|große Meer]]. Einst war er Teil des großen Waldes, der weite Flächen [[Eriador|Eriadors]] einnahm.
 
[[J. R. R. Tolkien]] ließ offen, ob es sich bei Gothmog um einen [[Nazgûl]], einen [[Orks|Ork]] oder ein anderes Wesen handelt. → Quelle Reader´s Companion Book 5,Chapter 6 Rn. 846


Auch ist nicht verbürgt, wie und wann Gothmog zu Tode kam.
==Hintergrund==
Als am Ende des ersten Jahrtausends des [[Zweites Zeitalter|Zweiten Zeitalters]] der númenórische König [[Tar-Aldarion]] begann, mit dem Holz von [[Mittelerde]] eine große Schiffsflotte zu bauen, kam es bald zum Streit mit den eingeborenen Waldbewohnern. Die [[Númenórer]] gingen rücksichtslos bei ihren Abholzungen vor und so überfielen die an sich friedlichen Waldbewohner (wahrscheinlich die [[Drúedain]] oder [[Gwathuirim]]) die númenórischen Siedlungen und den Hafen von [[Lond Daer]].
Gegen Aldarions Streitmächte waren sie jedoch chancenlos und jene, welche nicht vernichtet wurden, flohen zu einem großen Teil in den Eryn Vorn.
Hierher konnten oder wollten die Númenórer nicht folgen, der Wald blieb unangetastet, vermutlich wuchs der sehr dichte Wald auch in einem ungemütlichen Sumpfgebiet. Auch die Flüchtlinge fühlten sich hier nicht so richtig wohl, denn bald machten sie sich wieder auf, in Richtung [[Dunland]].


==Filmtrilogie==
Eryn Vorn blieb als einer der wenigen Wälder völlig unangetastet und meist auch unbewohnt, bis auf einige verstreute Waldbewohner die vielleicht Überbleibsel der [[Gwathuirim]] darstellten.
In der [[Der Herr der Ringe Filmtrilogie|Filmtrilogie]] von [[Peter Jackson]] wird Gothmog von dem neuseeländischen Schauspieler [[Lawrence Makoare]] verkörpert und kommt im Unterschied zum Buch in mehreren Szenen vor. Allerdings sind diese teils nur in der Special Extended Edition zu finden. So leitet Gothmog den Orkangriff auf [[Osgiliath]], gibt bei der Belagerung von [[Minas Tirith]] den Befehl, die Köpfe der Gefallenen in die Stadt zu katapultieren und ordnet den Einsatz des Sturmbocks [[Grond (Riesenramme)|Grond]] an.  


Zum Abschluss wird er - auch nur in der Special Extended Edition - in der [[Schlacht auf den Pelennor-Feldern]]
==Etymologie==
von [[Éowyn]] verwundet. Er will sie mit einem Streitkolben erschlagen, als sie bereits nach dem Kampf gegen den  [[Fürst der Nazgûl|Hexenkönig von Angmar]] schwer verletzt ist, wird aber kurz vorher seinerseits von [[Aragorn II.|Aragorn]] und [[Gimli]] getötet.
[[Sindarin]] für ''Dunkler Wald''
 
<ref>[[Wolfgang Krege]]: ''[[Elbisches Wörterbuch]]; Wörterbuch Sindarin – Deutsch, Eintragung ''</ref> ‚  ‘ stehen und der Name die Bedeutung ‚    ‘ gehabt haben.
Der Name Gothmog fällt im Filmwerk allerdings nicht.
 
Zu den bekanntesten Filmzitaten von Gothmog gehört seine Aussage:
„The Age of Men is over. The Time of the Orc has come.“ (Übersetzung:„Die Ära der Menschen ist vorüber, die Zeit der Orks ist gekommen.")


==Sonstiges==
==Sonstiges==
* Der Fürst der [[Balrog]]s hieß ebenfalls [[Gothmog (Balrog)|Gothmog]].
Im Jahre 1969 hat [[J. R. R. Tolkien]] der Kartenzeichnerin [[Pauline Baynes ]] zusätzliche Namen zur Aufnahme in ihre Karte von [[Mittelerde]] mitgeteilt. Darunter befand sich unter anderem auch der Begriff '''Eryn Vorn'''.
 
==Etymologie==
Gothmog
GOS-/GOTH- und MBAW-
->The History of Middle-earth, Band V: The Lost Road and Other Writings, Part Three: The Etymologies, S. 359 zu  "GOS-, GOTH-"
und The History of Middle-earth, Band V: The Lost Road and Other Writings, Part Three: The Etymologies, S. 372 zu  "MBAW-"
siehe auch The History of Middle-earth, Band V: The Lost Road and Other Writings, Appendix, II: "The List of Names, S. 406 (zu "Gothmog")


==Quellen==
==Quellen==
<references/>
<references/>


==Weblinks==
[[Kategorie:Wälder]]
 
[[en:Eryn Vorn]]
* [https://www.warnerbros.com/movies/lord-rings-return-king/ Offizielle Homepage zum Film (engl.)]
[[fi:Eryn Vorn]]
 
 
[[Kategorie:Personen]]
[[Kategorie:Arten]]
[[en:Gothmog (Lieutenant of Morgul)]]
[[fi:Gothmog (Morgulin komentaja)]]

Aktuelle Version vom 25. Juli 2026, 18:14 Uhr

vorlage:inuse

Eryn Vorn,

Beschreibung

Der Eryn Vorn ist ein Wald auf einem großen Kap an der Küste Minhiriats in der Nähe der Mündung des Baranduin in das große Meer. Einst war er Teil des großen Waldes, der weite Flächen Eriadors einnahm.

Hintergrund

Als am Ende des ersten Jahrtausends des Zweiten Zeitalters der númenórische König Tar-Aldarion begann, mit dem Holz von Mittelerde eine große Schiffsflotte zu bauen, kam es bald zum Streit mit den eingeborenen Waldbewohnern. Die Númenórer gingen rücksichtslos bei ihren Abholzungen vor und so überfielen die an sich friedlichen Waldbewohner (wahrscheinlich die Drúedain oder Gwathuirim) die númenórischen Siedlungen und den Hafen von Lond Daer. Gegen Aldarions Streitmächte waren sie jedoch chancenlos und jene, welche nicht vernichtet wurden, flohen zu einem großen Teil in den Eryn Vorn. Hierher konnten oder wollten die Númenórer nicht folgen, der Wald blieb unangetastet, vermutlich wuchs der sehr dichte Wald auch in einem ungemütlichen Sumpfgebiet. Auch die Flüchtlinge fühlten sich hier nicht so richtig wohl, denn bald machten sie sich wieder auf, in Richtung Dunland.

Eryn Vorn blieb als einer der wenigen Wälder völlig unangetastet und meist auch unbewohnt, bis auf einige verstreute Waldbewohner die vielleicht Überbleibsel der Gwathuirim darstellten.

Etymologie

Sindarin für Dunkler Wald

[1] ‚ ‘ stehen und der Name die Bedeutung ‚ ‘ gehabt haben.

Sonstiges

Im Jahre 1969 hat J. R. R. Tolkien der Kartenzeichnerin Pauline Baynes zusätzliche Namen zur Aufnahme in ihre Karte von Mittelerde mitgeteilt. Darunter befand sich unter anderem auch der Begriff Eryn Vorn.

Quellen

  1. Wolfgang Krege: Elbisches Wörterbuch; Wörterbuch Sindarin – Deutsch, Eintragung