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'''Eryn Vorn''',
|Name          = Elemmakil
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|Bekannt für  = Torwächter in [[Gondolin]]
==Beschreibung==
|Bekannt für 2 =
Der Eryn Vorn ist ein Wald auf einem großen Kap an der Küste [[Minhiriath|Minhiriats]] in der Nähe der Mündung des [[Baranduin]] in das [[Belegaer|große Meer]]. Einst war er Teil des großen Waldes, der weite Flächen [[Eriador|Eriadors]] einnahm.
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'''Elemmakil''' ist ein Elb aus [[Gondolin]], der im Ersten Zeitalter bei [[Tuor]]s Ankunft das äußerste Tor von [[Turgon]]s geheimen Reich Gondolin bewachte.<ref name ="NaM">[[J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.): ''[[Nachrichten aus Mittelerde]]''. ''Teil I: ''Das Erste Zeitalter'', I. ''Von Tuor und seiner Ankunft in Gondolin''</ref>


==Beschreibung==
==Hintergrund==
Elemmakil war der Hauptmann der Wächter Gondolins am ersten der [[sieben Tore von Gondolin|sieben Tore]], die Tuor und [[Voronwe]] bei ihrer Ankunft anhielten. Nachdem Tuor sich durch [[Tuors Rüstung|seine Rüstung]] als Gesandter [[Ulmo]]s zu erkennen gegeben hatte, führte Elemmakil die beiden durch die ersten sechs Tore von Gondolin, bis zum [[Letztes Tor|Großen Tor]], das [[Maeglin]] erbaut hatte, von wo Tuor und Voronwe von [[Ecthelion (Hauptmann von Gondolin)|Ecthelion]] weiter nach Gondolin geführt wurden.<ref name = "NaM"></ref>
Als am Ende des ersten Jahrtausends des [[Zweites Zeitalter|Zweiten Zeitalters]] der númenórische König [[Tar-Aldarion]] begann, mit dem Holz von [[Mittelerde]] eine große Schiffsflotte zu bauen, kam es bald zum Streit mit den eingeborenen Waldbewohnern. Die [[Númenórer]] gingen rücksichtslos bei ihren Abholzungen vor und so überfielen die an sich friedlichen Waldbewohner (wahrscheinlich die [[Drúedain]] oder [[Gwathuirim]]) die númenórischen Siedlungen und den Hafen von [[Lond Daer]].
Gegen Aldarions Streitmächte waren sie jedoch chancenlos und jene, welche nicht vernichtet wurden, flohen zu einem großen Teil in den Eryn Vorn.
Hierher konnten oder wollten die Númenórer nicht folgen, der Wald blieb unangetastet, vermutlich wuchs der sehr dichte Wald auch in einem ungemütlichen Sumpfgebiet. Auch die Flüchtlinge fühlten sich hier nicht so richtig wohl, denn bald machten sie sich wieder auf, in Richtung [[Dunland]].


Es ist nicht bekannt, ob Elemmakil die [[Schlacht um Gondolin]] überlebte.
Eryn Vorn blieb als einer der wenigen Wälder völlig unangetastet und meist auch unbewohnt, bis auf einige verstreute Waldbewohner die vielleicht Überbleibsel der [[Gwathuirim]] darstellten.


==Etymologie==
==Etymologie==
Der Name Elemmakil ist [[Quenya]] und bedeute''t Sternenschwert'', zusammengesetzt aus  '' él/elen'' für Stern und ''macil'' für Schwert.<ref>[[Wolfgang Krege]]: ''[[Elbisches Wörterbuch]]; Wörterbuch Sindarin – Deutsch, Eintragungen für zu él/elen und macil“ </ref>
[[Sindarin]] für ''Dunkler Wald''
<ref>[[Wolfgang Krege]]: ''[[Elbisches Wörterbuch]]; Wörterbuch Sindarin – Deutsch, Eintragung ''</ref> ‚  ‘ stehen und der Name die Bedeutung ‚    ‘ gehabt haben.


==Sonstiges==
==Sonstiges==
Als er auf Tuor und Voronwe traf, trug er eine der blauen Lampen der Noldor bei sich.<ref name = "NaM"></ref>
Im Jahre 1969 hat [[J. R. R. Tolkien]] der Kartenzeichnerin [[Pauline Baynes ]] zusätzliche Namen zur Aufnahme in ihre Karte von [[Mittelerde]] mitgeteilt. Darunter befand sich unter anderem auch der Begriff '''Eryn Vorn'''.


==Quellen==
==Quellen==
<references/>
<references/>


[[Kategorie:Personen]]
[[Kategorie:Wälder]]
[[Kategorie:Elben]]
[[en:Eryn Vorn]]
[[Kategorie:Noldor]]
[[fi:Eryn Vorn]]
 
[[en:Elemmakil]]

Aktuelle Version vom 25. Juli 2026, 18:14 Uhr

vorlage:inuse

Eryn Vorn,

Beschreibung

Der Eryn Vorn ist ein Wald auf einem großen Kap an der Küste Minhiriats in der Nähe der Mündung des Baranduin in das große Meer. Einst war er Teil des großen Waldes, der weite Flächen Eriadors einnahm.

Hintergrund

Als am Ende des ersten Jahrtausends des Zweiten Zeitalters der númenórische König Tar-Aldarion begann, mit dem Holz von Mittelerde eine große Schiffsflotte zu bauen, kam es bald zum Streit mit den eingeborenen Waldbewohnern. Die Númenórer gingen rücksichtslos bei ihren Abholzungen vor und so überfielen die an sich friedlichen Waldbewohner (wahrscheinlich die Drúedain oder Gwathuirim) die númenórischen Siedlungen und den Hafen von Lond Daer. Gegen Aldarions Streitmächte waren sie jedoch chancenlos und jene, welche nicht vernichtet wurden, flohen zu einem großen Teil in den Eryn Vorn. Hierher konnten oder wollten die Númenórer nicht folgen, der Wald blieb unangetastet, vermutlich wuchs der sehr dichte Wald auch in einem ungemütlichen Sumpfgebiet. Auch die Flüchtlinge fühlten sich hier nicht so richtig wohl, denn bald machten sie sich wieder auf, in Richtung Dunland.

Eryn Vorn blieb als einer der wenigen Wälder völlig unangetastet und meist auch unbewohnt, bis auf einige verstreute Waldbewohner die vielleicht Überbleibsel der Gwathuirim darstellten.

Etymologie

Sindarin für Dunkler Wald

[1] ‚ ‘ stehen und der Name die Bedeutung ‚ ‘ gehabt haben.

Sonstiges

Im Jahre 1969 hat J. R. R. Tolkien der Kartenzeichnerin Pauline Baynes zusätzliche Namen zur Aufnahme in ihre Karte von Mittelerde mitgeteilt. Darunter befand sich unter anderem auch der Begriff Eryn Vorn.

Quellen

  1. Wolfgang Krege: Elbisches Wörterbuch; Wörterbuch Sindarin – Deutsch, Eintragung