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'''Eryn Vorn''',
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|Name          = Tar-Amandil
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|Titel        = König von Númenor
 
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|Kinder        =    [[Tar-Elendil]], [[Earendur]], [[Mairen]]
}}
 
 
'''Tar-Amandil''' ist im [[Legendarium]] der dritte König von [[Númenor]].
 
==Zeitangabe==
König von Númenor von 442 bis 590 Z. Z. (''148 Jahre Regierungszeit'').
Er starb 603 Z.Z. im Alter von 411 Jahren.
 
==Volk==
[[Menschen]], [[Dúnedain]]


==Beschreibung==
==Beschreibung==
Tar-Amandil war der dritte König von Númenor. Er war der Sohn von [[Vardamir|Vardamir Nólimon]] und bestieg den Thron schon kurz nach dem Tod seines Großvaters [[Elros]] Tar-Minyatur, da sein Vater nicht selbst regieren wollte und das Zepter sofort an ihn weitergab.<ref name ="NaM">[[J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.): ''[[Nachrichten aus Mittelerde]]''. Teil II: ''Das Zweite Zeitalter'', III. ''Die Linie von Elros: Könige von Númenor''</ref> 
Der Eryn Vorn ist ein Wald auf einem großen Kap an der Küste [[Minhiriath|Minhiriats]] in der Nähe der Mündung des [[Baranduin]] in das [[Belegaer|große Meer]]. Einst war er Teil des großen Waldes, der weite Flächen [[Eriador|Eriadors]] einnahm.


Tar-Amandil hatte drei Kinder. Neben seinem Sohn, dem Thronfolger [[Tar-Elendil]], hatte er noch einen Sohn namens [[Earendur (Sohn von Amandil)|Earendur]] und eine Tochter, die [[Mairen]] hieß.<ref name ="Stammbaum">[[J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.): ''[[Nachrichten aus Mittelerde]]''. Teil II: ''Das Zweite Zeitalter'', II. ''Aldarion und Erendis; Das Weib des Seefahrers, Stammbaum''</ref>
==Hintergrund==
Als am Ende des ersten Jahrtausends des [[Zweites Zeitalter|Zweiten Zeitalters]] der númenórische König [[Tar-Aldarion]] begann, mit dem Holz von [[Mittelerde]] eine große Schiffsflotte zu bauen, kam es bald zum Streit mit den eingeborenen Waldbewohnern. Die [[Númenórer]] gingen rücksichtslos bei ihren Abholzungen vor und so überfielen die an sich friedlichen Waldbewohner (wahrscheinlich die [[Drúedain]] oder [[Gwathuirim]]) die númenórischen Siedlungen und den Hafen von [[Lond Daer]].  
Gegen Aldarions Streitmächte waren sie jedoch chancenlos und jene, welche nicht vernichtet wurden, flohen zu einem großen Teil in den Eryn Vorn.
Hierher konnten oder wollten die Númenórer nicht folgen, der Wald blieb unangetastet, vermutlich wuchs der sehr dichte Wald auch in einem ungemütlichen Sumpfgebiet. Auch die Flüchtlinge fühlten sich hier nicht so richtig wohl, denn bald machten sie sich wieder auf, in Richtung [[Dunland]].


Seinem Sohn [[Tar-Elendil|Elendil]] übertrug er noch zu eigenen Lebzeiten das Szepter, als er im Jahre 590 Z.Z. abdankte. <ref name ="NaM">[[J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.): ''[[Nachrichten aus Mittelerde]]''. Teil II: ''Das Zweite Zeitalter'', III. ''Die Linie von Elros: Könige von Númenor''</ref> 
Eryn Vorn blieb als einer der wenigen Wälder völlig unangetastet und meist auch unbewohnt, bis auf einige verstreute Waldbewohner die vielleicht Überbleibsel der [[Gwathuirim]] darstellten.


==Etymologie==
==Etymologie==
Der Name Amandil bedeutet ''Freund von Aman'' . Er setzt sich aus den Begriffen ''[[Aman]]'' und ''(n)dil'' zusammen.
[[Sindarin]] für ''Dunkler Wald''
 
<ref>[[Wolfgang Krege]]: ''[[Elbisches Wörterbuch]]; Wörterbuch Sindarin – Deutsch, Eintragung ''</ref> ‚  ‘ stehen und der Name die Bedeutung ‚    ‘ gehabt haben.
Aman ist der Name der Wohnstatt der [[Valar]] im Westen und bedeutet ''Gesegnet, frei von Unheil''.<ref>[[J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.): ''[[Das Silmarillion]]''. Quenta Silmarillion,'' Namensregister'' Eintrag zu Aman </ref>


''(n)dil'' bedeutet ''Hingabe, uneigennützige Liebe''.<ref>[[J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.): ''[[Das Silmarillion]]''. Quenta Silmarillion, ''Anhang: Elemente in den Quenya- und Sindarin-Namen'' Eintrag zu ''(n)dil'' </ref>
==Sonstiges==
Im Jahre 1969 hat [[J. R. R. Tolkien]] der Kartenzeichnerin [[Pauline Baynes ]] zusätzliche Namen zur Aufnahme in ihre Karte von [[Mittelerde]] mitgeteilt. Darunter befand sich unter anderem auch der Begriff '''Eryn Vorn'''.


Die Vorsilbe ''Tar'', die in [[Quenya]] für ''hoch'' steht, wurde von númenorischen Herrschern als Präfix geführt, soweit sie einen Königsnamen in der Sprache der Elben annahmen.<ref>[[J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.): ''[[Das Silmarillion]]''. Quenta Silmarillion, ''Anhang: Elemente in den Quenya- und Sindarin-Namen'' Eintrag zu ''tar''.</ref>
Die adûnaische Version des Namen Amandil lautete Aphanuzîr,<ref>[[J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.): ''[[Sauron Defeated]]''"Part Three: The Drowning of Anadûnê: (iii) The second text: Commentary", p. 389</ref>
==Quellen==
==Quellen==
<references/>
<references/>


 
[[Kategorie:Wälder]]
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[[en:Eryn Vorn]]
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[[fi:Eryn Vorn]]
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[[Kategorie:Personen]]
[[Kategorie:Menschen]]
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[[en:Tar-Amandil]]
[[fr:encyclo/personnages/hommes/2a/numenoreens/tar-amandil]]
[[fi:Tar-Amandil]]

Aktuelle Version vom 25. Juli 2026, 18:14 Uhr

vorlage:inuse

Eryn Vorn,

Beschreibung

Der Eryn Vorn ist ein Wald auf einem großen Kap an der Küste Minhiriats in der Nähe der Mündung des Baranduin in das große Meer. Einst war er Teil des großen Waldes, der weite Flächen Eriadors einnahm.

Hintergrund

Als am Ende des ersten Jahrtausends des Zweiten Zeitalters der númenórische König Tar-Aldarion begann, mit dem Holz von Mittelerde eine große Schiffsflotte zu bauen, kam es bald zum Streit mit den eingeborenen Waldbewohnern. Die Númenórer gingen rücksichtslos bei ihren Abholzungen vor und so überfielen die an sich friedlichen Waldbewohner (wahrscheinlich die Drúedain oder Gwathuirim) die númenórischen Siedlungen und den Hafen von Lond Daer. Gegen Aldarions Streitmächte waren sie jedoch chancenlos und jene, welche nicht vernichtet wurden, flohen zu einem großen Teil in den Eryn Vorn. Hierher konnten oder wollten die Númenórer nicht folgen, der Wald blieb unangetastet, vermutlich wuchs der sehr dichte Wald auch in einem ungemütlichen Sumpfgebiet. Auch die Flüchtlinge fühlten sich hier nicht so richtig wohl, denn bald machten sie sich wieder auf, in Richtung Dunland.

Eryn Vorn blieb als einer der wenigen Wälder völlig unangetastet und meist auch unbewohnt, bis auf einige verstreute Waldbewohner die vielleicht Überbleibsel der Gwathuirim darstellten.

Etymologie

Sindarin für Dunkler Wald

[1] ‚ ‘ stehen und der Name die Bedeutung ‚ ‘ gehabt haben.

Sonstiges

Im Jahre 1969 hat J. R. R. Tolkien der Kartenzeichnerin Pauline Baynes zusätzliche Namen zur Aufnahme in ihre Karte von Mittelerde mitgeteilt. Darunter befand sich unter anderem auch der Begriff Eryn Vorn.

Quellen

  1. Wolfgang Krege: Elbisches Wörterbuch; Wörterbuch Sindarin – Deutsch, Eintragung