Benutzer:Rigund: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Ardapedia
Rigund (Diskussion | Beiträge)
K Typo beseitigt
Rigund (Diskussion | Beiträge)
Entwurfarbeit
 
(48 dazwischenliegende Versionen desselben Benutzers werden nicht angezeigt)
Zeile 2: Zeile 2:


{{Inuse|[[Benutzer:Rigund|Rigund]]}}
{{Inuse|[[Benutzer:Rigund|Rigund]]}}
{{Charakterbox
'''Eryn Vorn''',
|Name          = Vardamir Nólimon
|Bild          =
|Bildinfo      =
 
|Bekannt für  = 442 [[Zweites Zeitalter|Z. Z.]]: die erste Abdankung in [[Númenor]]
|Bekannt für 2 =
|Bekannt für 3 =
 
|Titel        = König von Númenor
 
|Geboren      =        61 [[Zweites Zeitalter|Z. Z.]]<ref name="Anhang_A2">[[J. R. R. Tolkien]]: ''[[Der Herr der Ringe]]'': Anhang A, Annalen der Könige und Herrscher, I: Die númenórischen Könige</ref>  <!--Pflichtargument-->
|Gestorben    =        471 [[Zweites Zeitalter|Z. Z.]]<ref name="Anhang_A2">[[J. R. R. Tolkien]]: ''[[Der Herr der Ringe]]'': Anhang A, Annalen der Könige und Herrscher, I: Die númenórischen Könige</ref>  <!--Pflichtargument-->
|Volk          =        [[Menschen]], [[Dúnedain]]  <!--Pflichtargument-->
|Ort          =        [[Númenor]]  <!--Pflichtargument-->
 
|Eltern        =          <!--Nur verwenden, wenn beide Elternteile bekannt sind-->
|Mutter        =          <!--Nur verwenden, wenn nur die Mutter bekannt ist-->
|Vater        =        [[Elros|Elros Tar-Minyatur]] <!--Nur verwenden, wenn nur der Vater bekannt ist-->
|Geschwister  =    [[Manwendil]], [[Atanalcar]], [[Tindómiel]]
|Ehepartner    =
|Kinder        =    [[Tar-Amandil]], [[Vardilme]], [[Aulendil (Sohn von Vardamir)|Aulendil]], [[Nolondil]].
}}
'''Vardamir Nólimon''' gilt im [[Legendarium]] als zweiter König von [[Númenor]].
 
==Zeitangabe==
* geboren 61 [[Zweites Zeitalter|Z. Z.]]
* 442 Z. Z. erhielt das Zepter von seinem Vater, bestieg den Thron aber nicht und gab das Zepter weiter
* gestorben 471 Z. Z. (''er wurde 410 Jahre alt'')


==Beschreibung==
==Beschreibung==
Vardamir wird als zweite König von Númenor angesehen, obwohl er das Zepter sofort an seinen ältesten Sohn [[Tar-Amandil]] weitergab, als er es nach dem Tod von [[Elros|Elros Tar-Minyatur]] erhalten sollte. Er war der einzige männliche Thronerbe, der sofort auf sein Erbe verzichtete. In der Linie der Könige wurde er allerdings so behandelt, als habe er ein Jahr regiert.<ref name ="NaM">[[J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.): ''[[Nachrichten aus Mittelerde]]''. Teil II: ''Das Zweite Zeitalter'', II. ''Aldarion und Erendis; Das Weib des Seefahrers, Anmerkung 26''</ref>
Der Eryn Vorn ist ein Wald auf einem großen Kap an der Küste [[Minhiriath|Minhiriats]] in der Nähe der Mündung des [[Baranduin]] in das [[Belegaer|große Meer]]. Einst war er Teil des großen Waldes, der weite Flächen [[Eriador|Eriadors]] einnahm.


Vardamir hatte außer Tar-Amandil noch drei weitere Kinder, seine Tochter [[Vardilme]] und seine zwei jüngeren Söhne [[Aulendil (Sohn von Vardamir)|Aulendil]] und [[Nolondil]].<ref name ="Stammbaum">[[J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.): ''[[Nachrichten aus Mittelerde]]''. Teil II: ''Das Zweite Zeitalter'', II. ''Aldarion und Erendis; Das Weib des Seefahrers, Stammbaum''</ref>
==Hintergrund==
Als am Ende des ersten Jahrtausends des [[Zweites Zeitalter|Zweiten Zeitalters]] der númenórische König [[Tar-Aldarion]] begann, mit dem Holz von [[Mittelerde]] eine große Schiffsflotte zu bauen, kam es bald zum Streit mit den eingeborenen Waldbewohnern. Die [[Númenórer]] gingen rücksichtslos bei ihren Abholzungen vor und so überfielen die an sich friedlichen Waldbewohner (wahrscheinlich die [[Drúedain]] oder [[Gwathuirim]]) die númenórischen Siedlungen und den Hafen von [[Lond Daer]].  
Gegen Aldarions Streitmächte waren sie jedoch chancenlos und jene, welche nicht vernichtet wurden, flohen zu einem großen Teil in den Eryn Vorn.
Hierher konnten oder wollten die Númenórer nicht folgen, der Wald blieb unangetastet, vermutlich wuchs der sehr dichte Wald auch in einem ungemütlichen Sumpfgebiet. Auch die Flüchtlinge fühlten sich hier nicht so richtig wohl, denn bald machten sie sich wieder auf, in Richtung [[Dunland]].


Vardamir wurde Nólimon genannt, da er sich voll und ganz dem überlieferten Wissen widmete, das er von [[Elben]] und Menschen erwarb. Dieses Wissen gab er weiter und zwar vor allem an seinen Enkel, den späteren König [[Tar-Elendil]], genannt Parmaite. Dieser verfasste zahlreichen Bücher und Sammelwerke, um die Überlieferungen seines Großvaters für die Nachwelt festzuhalten.  
Eryn Vorn blieb als einer der wenigen Wälder völlig unangetastet und meist auch unbewohnt, bis auf einige verstreute Waldbewohner die vielleicht Überbleibsel der [[Gwathuirim]] darstellten.


==Etymologie==
==Etymologie==
Der Name Vardamir bedeutet Juwel der [[Varda]] und setzt sich aus dem Namen der [[Valar|Valie]] Varda sowie dem [[Quenya]]-Wort míre für Juwel zusammen.<ref>[[J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.): ''[[Das Silmarillion]]''. Quenta Silmarillion, Anhang: Elemente in den Quenya- und Sindarin-Namen'' Eintrag zu mír.</ref>
[[Sindarin]] für ''Dunkler Wald''
 
<ref>[[Wolfgang Krege]]: ''[[Elbisches Wörterbuch]]; Wörterbuch Sindarin – Deutsch, Eintragung ''</ref> ‚  ‘ stehen und der Name die Bedeutung ‚    ‘ gehabt haben.
Der Name Nólimon enthält den Quenya-Begriff ''nóle'' für ''langes Mühen, Kunde, Wissen'' und bedeutet damit ''der Gelehrte''.<ref>[[J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.): ''[[Das Silmarillion]]''. Quenta Silmarillion, Anhang: Elemente in den Quenya- und Sindarin-Namen'' Eintrag zu gúl.</ref>


==Sonstiges==
==Sonstiges==
Seit Vardamir war es in Númenor Brauch, dass die Könige ihren Nachfolgern das Zepter vor ihrem Tod überließen.<ref>[[J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.): ''[[Nachrichten aus Mittelerde]]''. Teil II: ''Das Zweite Zeitalter'', III. ''Die Linie der Könige von Elros. Könige von Númenor</ref>
Im Jahre 1969 hat [[J. R. R. Tolkien]] der Kartenzeichnerin [[Pauline Baynes ]] zusätzliche Namen zur Aufnahme in ihre Karte von [[Mittelerde]] mitgeteilt. Darunter befand sich unter anderem auch der Begriff '''Eryn Vorn'''.
 
==Links==
* [[Medium:Ardapedia_Silmarillon_Genealogie.pdf|Silmarillion Stammbaum]] (PDF, ca. 108 kb)
* [https://web.archive.org/web/20250403151539/http://gernot-katzers-spice-pages.com/tolkien/edain.pdf Stammbaum der Eldar und Atani]


==Quellen==
==Quellen==
<references/>


{{Sequence
[[Kategorie:Wälder]]
|list=König von Númenor
[[en:Eryn Vorn]]
|prev=[[Elros|Elros Tar-Minyatur]]
[[fi:Eryn Vorn]]
|next=[[Tar-Amandil]]
|date=442 [[Zweites Zeitalter|Z. Z.]]
}}
 
[[Kategorie:Personen]]
[[Kategorie:Menschen]]
[[Kategorie:Dúnedain]]
 
[[en:Vardamir Nólimon]]
[[fi:Vardamir]]
[[fr:encyclo/personnages/hommes/2a/numenoreens/vardamir]]

Aktuelle Version vom 25. Juli 2026, 18:14 Uhr

vorlage:inuse

Eryn Vorn,

Beschreibung

Der Eryn Vorn ist ein Wald auf einem großen Kap an der Küste Minhiriats in der Nähe der Mündung des Baranduin in das große Meer. Einst war er Teil des großen Waldes, der weite Flächen Eriadors einnahm.

Hintergrund

Als am Ende des ersten Jahrtausends des Zweiten Zeitalters der númenórische König Tar-Aldarion begann, mit dem Holz von Mittelerde eine große Schiffsflotte zu bauen, kam es bald zum Streit mit den eingeborenen Waldbewohnern. Die Númenórer gingen rücksichtslos bei ihren Abholzungen vor und so überfielen die an sich friedlichen Waldbewohner (wahrscheinlich die Drúedain oder Gwathuirim) die númenórischen Siedlungen und den Hafen von Lond Daer. Gegen Aldarions Streitmächte waren sie jedoch chancenlos und jene, welche nicht vernichtet wurden, flohen zu einem großen Teil in den Eryn Vorn. Hierher konnten oder wollten die Númenórer nicht folgen, der Wald blieb unangetastet, vermutlich wuchs der sehr dichte Wald auch in einem ungemütlichen Sumpfgebiet. Auch die Flüchtlinge fühlten sich hier nicht so richtig wohl, denn bald machten sie sich wieder auf, in Richtung Dunland.

Eryn Vorn blieb als einer der wenigen Wälder völlig unangetastet und meist auch unbewohnt, bis auf einige verstreute Waldbewohner die vielleicht Überbleibsel der Gwathuirim darstellten.

Etymologie

Sindarin für Dunkler Wald

[1] ‚ ‘ stehen und der Name die Bedeutung ‚ ‘ gehabt haben.

Sonstiges

Im Jahre 1969 hat J. R. R. Tolkien der Kartenzeichnerin Pauline Baynes zusätzliche Namen zur Aufnahme in ihre Karte von Mittelerde mitgeteilt. Darunter befand sich unter anderem auch der Begriff Eryn Vorn.

Quellen

  1. Wolfgang Krege: Elbisches Wörterbuch; Wörterbuch Sindarin – Deutsch, Eintragung