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Die Rinden der Mellyrn waren silbrig grau und glatt, so dass die Stämme wie silberne Säulen wirkten. Die Blätter waren auf der Oberseite mattgrün, und auf der Unterseite schimmerten sie silbrig. Im Herbst färbten sich die Blätter golden und fielen nicht ab, bis sich im Frühling neue junge Blätter bildeten. Zu dieser Zeit erblühten auch seine goldenen büschelartigen Blüten, die er während des ganzen Sommers trug. So hatte ein Hain von Mellyrn im Frühling und Sommer einen goldenen Boden und ein goldenes Blätterdach.<ref>[[J. R. R. Tolkien]]: ''[[Der Herr der Ringe]]''. Zweites Buch, Sechstes Kapitel: ''Lothlórien''</ref> | |||
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Die Frucht des Mallorn war eine Nuss mit einer silbernen Schale.<ref name="NME 2 I">J. R. R. Tolkien: ''[[Nachrichten aus Mittelerde]]''. Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]]. Teil Zwei: ''Das Zweite Zeitalter.'' I. ''Eine Beschreibung der Insel Númenor''</ref> | |||
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Aktuelle Version vom 3. April 2026, 08:37 Uhr

Mellyrn (Quenya Malinorni) sind im Legendarium golden blühende Bäume. Der Singular ist Mallorn (Quenya Malinorne).
Beschreibung
Die Rinden der Mellyrn waren silbrig grau und glatt, so dass die Stämme wie silberne Säulen wirkten. Die Blätter waren auf der Oberseite mattgrün, und auf der Unterseite schimmerten sie silbrig. Im Herbst färbten sich die Blätter golden und fielen nicht ab, bis sich im Frühling neue junge Blätter bildeten. Zu dieser Zeit erblühten auch seine goldenen büschelartigen Blüten, die er während des ganzen Sommers trug. So hatte ein Hain von Mellyrn im Frühling und Sommer einen goldenen Boden und ein goldenes Blätterdach.[1]

Die Frucht des Mallorn war eine Nuss mit einer silbernen Schale.[2]
Geschichte und Verbreitung
Bereits im Ersten Zeitalter wuchsen in Gondolin Mellyrn, vermutlich auf einem Hügel zwischen dem großen Stadttor und dem Platz der Quelle.[3] Im Zweiten Zeitalter wurde der Mallorn von Tol Eressea nach Eldalonde in Númenor gebracht. Dort in Nísimaldar gedieh er sehr gut, fast wie in Eressea selbst. König Gil-galad von Lindon erhielt einige seiner Früchte zum Geschenk von Tar-Aldarion, dem 6. König von Númenor. In Lindon gingen sie aber nicht auf. Doch Gil-galad schenkte Galadriel einige Mellyrn, die in ihrem Land Lothlórien wuchsen und in denen die Galadhrim Fletts bauten, Plattformen, auf denen sie lebten. Dank der Macht Galadriels blühten die Mellyrn in Lothlórien, bis die Hochelben Mittelerde verließen.[2] Samweis Gamdschie erhielt von Galadriel zum Abschied eine Nuss des Mallorn als Geschenk und pflanzte diese nach seiner Rückkehr an Stelle des großen Festbaumes in Hobbingen ein. Dies war der einzige Mallorn westlich des Nebelgebirges und östlich des Meeres Belegaer.[4]
Quellen
- ↑ J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Zweites Buch, Sechstes Kapitel: Lothlórien
- ↑ 2,0 2,1 J. R. R. Tolkien: Nachrichten aus Mittelerde. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Teil Zwei: Das Zweite Zeitalter. I. Eine Beschreibung der Insel Númenor
- ↑ J. R. R. Tolkien: Nachrichten aus Mittelerde. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Teil Eins: Das Erste Zeitalter. I. Von Tuor und seine Ankunft in Gondolin.
- ↑ J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Sechstes Buch, Neuntes Kapitel: Die grauen Anfurten
