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'''Rhûn''' ([[Sindarin]] für ‚Osten‘) ist im [[Legendarium]] ein Gebiet östlich von [[Rhovanion]] und nördlich von [[Mordor]]. <br /> Wie weit es sich nach [[Osten von Mittelerde|Osten]] ausdehnt, ist unbekannt.
  
'''Rhûn''',
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== Geographie ==
''[[Mittelerde|Mittelerdes]] Osten''
 
  
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Das Land Rhûn erstreckt sich vom Fluss [[Carnen]] im Westen nach Osten. Im Süden grenzt es an [[Khand]]. Der Carnen und weiter südlich der [[Celduin]], in welchen der Carnen fließt, bilden die Grenze zu [[Rhovanion]]. Der Fluss mündet in das [[Meer von Rhûn]], dem größten Binnenmeer Mittelerdes. Das Klima ist ähnlich wie im [[Auenland]]; es hat kalte Winter und milde Sommer.
'''Rhûn''' ist das Land, das östlich des Binnenmeeres liegt ([[Meer von Rhûn]]). Die Grenze zu [[Rhovanion]] im Westen bildet der Fluss [[Carnen]], der zusammen mit dem Fluss [[Celduin]] das [[Meer von Rhûn]] speist.
 
  
[[Gondor|Gondors]] Einfluss reichte seit König [[Rómendacil II.]] bis weit nach Rhûn hinein.
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== Hintergrund ==
  
Die [[Ostlinge]], wie man die Bewohner Rhûns nannte, betrieben regen Handel mit [[Esgaroth]], [[Thal]] und den Zwergen vom [[Erebor]].
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Rhûn wird von den [[Ostlinge]]n bewohnt, welche regen Handel mit [[Esgaroth]], [[Thal]] und den Zwergen vom [[Erebor]] trieben. Sie sprachen zu allen Zeiten das [[Westron]]. Untereinander waren die Stämme der Ostlinge verfeindet und auch mit ihren Nachbarn in Khand lebten sie in stetigem Zwist. Zu Zeiten König [[Rómendacil II.|Rómendacils II.]] reichte [[Gondor]]s Einfluss bis weit nach Rhûn hinein. Die Ostlinge konnten sich jedoch befreien und unternahmen danach immer wieder Angriffe auf Gondor (z. B. [[Wagenfahrer]]). 1636-1637 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]] wütete in Rhûn wie in vielen Gegenden Mittelerdes die [[Große Pest]]. Auch der [[Langer Winter|Lange Winter]] (November 2758 bis März 2759 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]]) traf die Ostlinge. Nach dem Ringkrieg, in welchem die Ostlinge [[Sauron]] dienten, wurde Rhûn von König [[Aragorn II.|Elessar]] befriedet.
  
Die dort lebenden Auerochsen, [[Rinder von Araw]] genannt (s. mehr dazu unter [[Orome]]), wurden dort noch im Jahr 2000 [[D.Z.]] von [[Vorondil der Jäger|Vorondil]], [[Truchsess]] von Gondor gejagt.
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== Sonstiges ==
  
Untereinander waren die Stämme der [[Ostlinge]] verfeindet und auch mit ihren Nachbarn in [[Khand]] lebten sie im stetigen Zwist.
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[[Orome]] jagte die am Meer von Rhûn lebenden [[Rinder von Araw]]. Auch [[Vorondil]], Truchsess von Gondor unternahm um das Jahr 2000 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]] dort Jagdzüge.
Die [[Ostlinge]] sind im [[Ringkrieg]] dem Dunklen Herrscher [[Sauron]] untertan.
 
  
==Sonstiges==
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== Quellen ==
Rhûn ist [[Sindarin]] und bedeutet Osten.
 
  
==Quellen==
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* [[J. R. R. Tolkien]]: ''[[Der Herr der Ringe]].''
* [[Handbuch der Weisen von Mittelerde]]
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** Erstes Buch. Viertes Kapitel: ''Geradewegs zu den Pilzen''
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** Anhang A
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** Anhang B
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* J. R. R. Tolkien: ''[[Der Hobbit]].'' Kapitel X: ''Ein begeisteter Empfang''
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* [[Wolfgang Krege]]: ''[[Handbuch der Weisen von Mittelerde]].'' ''Rhûn'', S. 159.
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* [[Karen Wynn Fonstad]]: ''[[Historischer Atlas von Mittelerde]].''
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** ''Das Dritte Zeitalter''
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*** ''Die Große Pest''
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*** ''Die Wagenfahrer und das Reich von Angmar''
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*** ''Wachsende Schwierigkeiten''
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** ''Thematische Karten''
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*** ''Klima''
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*** ''Sprachen''
  
 
[[Kategorie:Länder und Regionen]]
 
[[Kategorie:Länder und Regionen]]
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Aktuelle Version vom 4. Juli 2015, 00:54 Uhr

Rhûn

Rhûn (Sindarin für ‚Osten‘) ist im Legendarium ein Gebiet östlich von Rhovanion und nördlich von Mordor.
Wie weit es sich nach Osten ausdehnt, ist unbekannt.

Geographie

Das Land Rhûn erstreckt sich vom Fluss Carnen im Westen nach Osten. Im Süden grenzt es an Khand. Der Carnen und weiter südlich der Celduin, in welchen der Carnen fließt, bilden die Grenze zu Rhovanion. Der Fluss mündet in das Meer von Rhûn, dem größten Binnenmeer Mittelerdes. Das Klima ist ähnlich wie im Auenland; es hat kalte Winter und milde Sommer.

Hintergrund

Rhûn wird von den Ostlingen bewohnt, welche regen Handel mit Esgaroth, Thal und den Zwergen vom Erebor trieben. Sie sprachen zu allen Zeiten das Westron. Untereinander waren die Stämme der Ostlinge verfeindet und auch mit ihren Nachbarn in Khand lebten sie in stetigem Zwist. Zu Zeiten König Rómendacils II. reichte Gondors Einfluss bis weit nach Rhûn hinein. Die Ostlinge konnten sich jedoch befreien und unternahmen danach immer wieder Angriffe auf Gondor (z. B. Wagenfahrer). 1636-1637 D. Z. wütete in Rhûn wie in vielen Gegenden Mittelerdes die Große Pest. Auch der Lange Winter (November 2758 bis März 2759 D. Z.) traf die Ostlinge. Nach dem Ringkrieg, in welchem die Ostlinge Sauron dienten, wurde Rhûn von König Elessar befriedet.

Sonstiges

Orome jagte die am Meer von Rhûn lebenden Rinder von Araw. Auch Vorondil, Truchsess von Gondor unternahm um das Jahr 2000 D. Z. dort Jagdzüge.

Quellen