Hithlain

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Hithlain war ein in Lothlórien gebräuchliches Material.

Beschreibung

Aus Hithlain stellte die Galadhrim, die Bewohner Lothlóriens, Seile her.[1] Weitere Verwendungen des Stoffes sind nicht überliefert. Die Seilmacherei galt in Lórien als Kunst. Dementsprechend waren die Hithlain-Seile wahre Kunstwerke: schön und geschmeidig, dabei lang, leicht und absolut reißfest. Einem Knoten aus Hithlain-Seilen konnte man getrost sein Leben anvertrauen, er löste sich hingegen von selbst, wenn das Seil nach einer Kletterpartie abwärts nicht hängen gelassen werden sollte.[2]

Hintergrund

Das Elbenseil, das Samweis Gamdschie verwandte, bestand aus Hithlain.[2]

Etymologie

Hithlain besteht aus den Sindarin-Wörtern hîth (Nebel) und vermutlich laith, dem Plural von lath (Riemen).

Werkgeschichte

In ersten Entwürfen zu seinem epischen Roman Der Herr der Ringe notierte J. R. R. Tolkien, dass die Galadhrim Seile aus silbernen Fasern der Mallornrinden herstellten.[3]

Quellen

  1. J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Zweites Buch, Achtes Kapitel: Abschied von Lórien
  2. 2,0 2,1 J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Viertes Buch, Erstes Kapitel: Sméagols Zähmung.
  3. J. R. R. Tolkien: The Treason of Isengard. (The History of Middle-earth, Band VII.) Herausgegeben von Christopher Tolkien. HarperCollins, London 1992. III. Galadriel