Goldenes Tor
Das Goldene Tor war das sechste der sieben Tore von Gondolin.
Zeitangabe
- erbaut zwischen 64 E. Z. (J. S.) und 116 E. Z. (J. S.)
- wahrscheinlich 510 E. Z. (J. S.) zerstört
Beschreibung
Das auch Sechste Tor oder Tor aus Gold genannte Tor in den Orfalch Echor war durch eine lange, breite, gerade Straße mit dem Fünften Tor verbunden. Der Aufbau der Mauer war dem Fünften Tor sehr ähnlich, doch bestand die Mauer aus gelben Marmor und die Brustwehr, sowie die diesmal sechs Kugeln, waren aus rotem Gold. In der Mitte thronte über dem Tor auf einer goldenen Pyramide ein Bild von Laurelin. Das Tor war mit sonnenähnlichen, goldenen Scheiben geschmückt.[1] Wahrscheinlich wurde das Tor im Fall von Gondolin zerstört.
Wachen
Etwa 300 Bogenschützen mit langen Bögen bewachten das Goldene Tor. Die Panzer waren vergoldet, auf den Helmen waren rote Federn und ihre Schilde waren flammend rot.[1]
Hintergrund
Bis zum Bau des Siebten Tores nach der Nirnaeth Arnoediad war das Goldene Tor das letzte Tor, das passiert werden musste, um Gondolin zu betreten.[1]
Quellen
- ↑ 1,0 1,1 1,2 J. R. R. Tolkien: Nachrichten aus Mittelerde. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Hans J. Schütz. Klett-Cotta, Stuttgart 1983. (Im Original erschienen 1980 unter dem Titel Unfinished Tales of Númenor and Middle-earth.) Teil Eins: Das Erste Zeitalter I. Von Tuor und seine Ankunft in Gondolin.
