Cuiviénen

Cuiviénen (Quenya für ‚Wasser des Erwachens‘) war eine Bucht im Osten von Mittelerde.
Geographie
Cuiviénen lag am Ostufer des Binnenmeeres Helcar, das durch den Sturz des Leuchtpfeilers Illuin entstanden sein soll, am Fuß der Orocarni. In der Nähe befand sich der Wilde Wald.[1] Robert Foster vermutete, dass Cuiviénen bei der Wandlung der Welt zerstört wurde.[2]
Hintergrund
Bei Cuiviénen erwachten die ersten Elben und sie blieben dort, bis sie der Vala Orome fand und sie überzeugte, nach Aman zu ziehen. Fast alle zogen daraufhin nach Westen aus, einige blieben jedoch zurück. Auch die, die an der Großen Wanderung teilnahmen, vergaßen ihren Geburtsort nie und die Nandor kehrten bald nach Cuiviénen zurück, da sie den Valar nicht vollauf vertrauten.[1] Somit lässt sich vermuten, dass die Bucht nie ganz verlassen wurde.
Quellen
- ↑ 1,0 1,1 J. R. R. Tolkien: Das Silmarillion. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Quenta Silmarillion, III Vom Erwachen der Elben und von Melkors Gefangenschaft
- ↑ Robert Foster: Das große Mittelerde-Lexikon, Artikel Cuiviénen.
