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Die erste Erwähnung von „Hollin“ und damit der Bezug auf Hulstbäume findet sich auch in in der frühesten erhaltenen Version von Der Ring geht nach Süden, als die Gefährten nur aus Gandalf, Frodo, Sam, Merry, Boromir , Faramond,und Trotter bestanden . Damals lautete der elbische Name des Landes aber noch nicht Eregion, sondern Regornion | Die erste Erwähnung von „Hollin“ und damit der Bezug auf Hulstbäume findet sich auch in in der frühesten erhaltenen Version von ''Der Ring geht nach Süden'', als die Gefährten nur aus Gandalf, Frodo, Sam, Merry, Boromir , Faramond,und Trotter bestanden . Damals lautete der elbische Name des Landes aber noch nicht Eregion, sondern Regornion. <ref>[[J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.): ''[[The History of Middle-earth]] Vol. VI [[The Return of the Shadow]]''. The Story Continued, Kapitel XXIV: ''The Ring goes South'', S. 418f u 432 Anm. 9</ref> | ||
==Etymologie== | ==Etymologie== | ||
Der Name des Hulstbaum enthält das indogermanisches Stammwort als hul- und findet sich im Althochdeutschen (hulis), im Alt-Norwegischen (hulfr) und auch im Alt-Englischen (holegn) , woraus im Englischen Holly wurde. | Der Name des Hulstbaum enthält das indogermanisches Stammwort als hul- und findet sich im Althochdeutschen (hulis), im Alt-Norwegischen (hulfr) und auch im Alt-Englischen (holegn) , woraus im Englischen Holly wurde.[[wikipedia:de:Anachoret|anachorete]] | ||
<ref>{{Internetquelle |url=[https://en.wikisource.org/wiki/An_Etymological_Dictionary_of_the_German_Language/Annotated/Hulst |titel=Friedrich Kluge, John Francis Davis (Übersetzer): ''An_Etymological_Dictionary_of_the_German_Language'' bei Wikisource.org, Eintrag zu ''Hulst''|abruf=17. Juli 2026}}</ref> | |||
Im englischen Original ist der Name des Baumes dementsprechend auch ''holly'' und bezeichnet auch die Stechpalme., der Name des Landes lautet ''Hollin''. | |||
Der Sindarin-Name des Landes Eregion setzt sich zusammen aus ereg („Hulst“, „Holly“) und dem Suffix -ion ("-region")<ref>[[J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.), ''Das Silmarillion''. Quenta Silmarillion, ''Anhang: Elemente in den Quenya- und Sindarin-Namen'' Eintrag zu ''ereg'' </ref> | |||
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==Sonstiges== | ==Sonstiges== | ||
Stechpalmen (''Ilex aquifolium'') | Stechpalmen (''Ilex aquifolium'') [http://de.wikipedia.org/wiki/Europäische_Stechpalme] sind immergrüne Großsträucher mit dunkelgrünen, glänzenden Blättern, deren Ränder stachelig gezähnt sind. Sie wachsen langsam, können jedoch bei freiem Stand bis zu 10 m hoch werden. | ||
Es gibt männliche und weibliche Pflanzen. Im Mai bekommen die Sträucher kleine weiße Blüten, aber nur die weiblichen Pflanzen entwickeln die roten Beeren (Steinfrüchte) und natürlich auch nur, wenn eine männliche Pflanze zur Bestäubung einigermaßen in der Nähe steht. Die Früchte bleiben bis weit in den Winter hinein stehen; sie sind für Menschen leicht giftig, für Vögel dagegen eine Delikatesse und ein beliebtes Winterfutter, sobald sie durch ein paar Frosttage weich und essbar geworden sind. Für kleinere Vögel sind die immergrünen Stechpalmen im Winter auch ein beliebter Schlafplatz. | Es gibt männliche und weibliche Pflanzen. Im Mai bekommen die Sträucher kleine weiße Blüten, aber nur die weiblichen Pflanzen entwickeln die roten Beeren (Steinfrüchte) und natürlich auch nur, wenn eine männliche Pflanze zur Bestäubung einigermaßen in der Nähe steht. Die Früchte bleiben bis weit in den Winter hinein stehen; sie sind für Menschen leicht giftig, für Vögel dagegen eine Delikatesse und ein beliebtes Winterfutter, sobald sie durch ein paar Frosttage weich und essbar geworden sind. Für kleinere Vögel sind die immergrünen Stechpalmen im Winter auch ein beliebter Schlafplatz. | ||
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==Weblinks== | |||
1 [https://en.wikisource.org/wiki/An_Etymological_Dictionary_of_the_German_Language/Annotated/Hulst] | |||
2 [http://de.wikipedia.org/wiki/Europäische_Stechpalme Europäische Stechpalme] Wikipedia-Eintrag zu ''Europäische Stechpalme'' | |||
[[Kategorie:Bäume]] | [[Kategorie:Bäume]] | ||
[[Kategorie:Bilder von Pflanzen]] | [[Kategorie:Bilder von Pflanzen]] | ||
[[en:Holly]] | [[en:Holly]] | ||
Version vom 17. Juli 2026, 15:48 Uhr
vorlage:inuse
| Hulstbaum | |
|---|---|
| Andere Namen | der Hulst, die Hülse, die Stechpalme (Ilex aquifolium) |
| Verbreitungsgebiet | Eregion, Ithilien |
| Zeitraum | Zweites Zeitalter, Drittes Zeitalter |
| Bekannt für | flankierten die Türen von Durin von Moria |
| Beschreibung | Bäume mit dunklen glänzenden Blättern und leuchtend roten Beeren[1] |
Der Hulstbaum, auch der Hulst, die Hülse, ist ein charakteristischer Baum in Mittelerde und Namensgeber für die Region Hulsten,
Beschreibung
Die Hulstbäume werden beschrieben als Bäume mit graugrünen Stämmen, die aus dem Gestein der Berge zu bestehen scheinen, mit dunklen glänzenden Blättern und leuchtend roten Beeren.[1]
Sie waren das Wahrzeichen von Eregion und seinen Bewohnern.[2]
So wurde zum Beispiel das Westtor von Moria von zwei mächtigen Hulstbäumen flankiert, die einst dort gepflanzt wurden, um die Grenze des Landes anzuzeigen.[2]
Bei dem Angriff des krakenähnlichen Untiers aus dem See auf die Gefährten, bei dem das Tor von Moria verschüttet wurde, wurden diese beiden Torbäume zerstört.[2]
Verbreitung
Besonders viele Hulstbäume gab es vor allem in der nach ihnen benannten Region Hulsten (dem ehemaligen Elbenreich Eregion).
Uralte Stechpalmen auf einem Hügelkamm markierten die Nordgrenze Hulstens, dort, wo sie die Gefährten auf ihrer Wanderung nach Süden passierten.[1]
Wahrscheinlich wurde auch die alte Elbenstraße zum Westtor von Moria hin ursprünglich von Hulstbäumen gesäumt. Sie verfaulten und starben jedoch, nachdem das Tal vor dem Tor durch Anstauen des Sirannon (des Torbachs) weitgehend in einen See verwandelt wurde.[2]
Frodo und Sam kamen auch in Ithilien an großen Hulstbäumen, dort Ilex genannt, vorbei.[3]
Werkgeschichte
Die erste Erwähnung von „Hollin“ und damit der Bezug auf Hulstbäume findet sich auch in in der frühesten erhaltenen Version von Der Ring geht nach Süden, als die Gefährten nur aus Gandalf, Frodo, Sam, Merry, Boromir , Faramond,und Trotter bestanden . Damals lautete der elbische Name des Landes aber noch nicht Eregion, sondern Regornion. [4]
Etymologie
Der Name des Hulstbaum enthält das indogermanisches Stammwort als hul- und findet sich im Althochdeutschen (hulis), im Alt-Norwegischen (hulfr) und auch im Alt-Englischen (holegn) , woraus im Englischen Holly wurde.anachorete
[5]
Im englischen Original ist der Name des Baumes dementsprechend auch holly und bezeichnet auch die Stechpalme., der Name des Landes lautet Hollin.
Der Sindarin-Name des Landes Eregion setzt sich zusammen aus ereg („Hulst“, „Holly“) und dem Suffix -ion ("-region")[6]
Sonstiges
Stechpalmen (Ilex aquifolium) [1] sind immergrüne Großsträucher mit dunkelgrünen, glänzenden Blättern, deren Ränder stachelig gezähnt sind. Sie wachsen langsam, können jedoch bei freiem Stand bis zu 10 m hoch werden.
Es gibt männliche und weibliche Pflanzen. Im Mai bekommen die Sträucher kleine weiße Blüten, aber nur die weiblichen Pflanzen entwickeln die roten Beeren (Steinfrüchte) und natürlich auch nur, wenn eine männliche Pflanze zur Bestäubung einigermaßen in der Nähe steht. Die Früchte bleiben bis weit in den Winter hinein stehen; sie sind für Menschen leicht giftig, für Vögel dagegen eine Delikatesse und ein beliebtes Winterfutter, sobald sie durch ein paar Frosttage weich und essbar geworden sind. Für kleinere Vögel sind die immergrünen Stechpalmen im Winter auch ein beliebter Schlafplatz.
In Mitteleuropa sind Stechpalmen in klimatisch milderen Regionen verbreitet -- sie vertragen auf die Dauer weder sehr trockene Sommer noch überharte Winter. Sie wachsen hierzulande vor allem als Unterholz in schattigen Wäldern.
Sie sollen eine große Lebenskraft haben, und auch aufgrund ihrer hohen Lebenserwartung von bis zu 300 Jahren gelten sie als ein Symbol der Unsterblichkeit.
Quellen
- ↑ 1,0 1,1 1,2 J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Buch II, Drittes Kapitel: Der Ring geht nach Süden
- ↑ 2,0 2,1 2,2 2,3 J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Buch II, Viertes Kapitel: Eine Wanderung im Dunkeln
- ↑ J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Viertes Buch, Siebtes Kapitel: Wanderung zum Scheideweg
- ↑ J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): The History of Middle-earth Vol. VI The Return of the Shadow. The Story Continued, Kapitel XXIV: The Ring goes South, S. 418f u 432 Anm. 9
- ↑ [Friedrich Kluge, John Francis Davis (Übersetzer): An_Etymological_Dictionary_of_the_German_Language bei Wikisource.org, Eintrag zu Hulst., abgerufen am 17. Juli 2026.
- ↑ J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.), Das Silmarillion. Quenta Silmarillion, Anhang: Elemente in den Quenya- und Sindarin-Namen Eintrag zu ereg
Weblinks
1 [2]
2 Europäische Stechpalme Wikipedia-Eintrag zu Europäische Stechpalme
