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{{Inuse|[[Benutzer:Rigund|Rigund]]}}
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{{Infobox Pflanze
| Name              = Hulstbaum
| Bild              = Stechpalme.jpg
| Bildinfo          =Stechpalme (Ilex aquifolium)
| Andere Namen      = der Hulst, die Hülse, die Stechpalme, der Ilex
| Verbreitungsgebiet = [[Eregion]], [[Ithilien]]
| Zeitraum          = [[Zweites Zeitalter]], [[Drittes Zeitalter]]
| Bekannt für        = flankierten die [[Türen von Durin]] von [[Moria]]
| Beschreibung      = Bäume mit dunklen glänzenden Blättern und leuchtend roten Beeren<ref name=“Drittes Kapitel“></ref>
}}
Der '''Hulstbaum''', auch der ''Hulst'', die ''Hülse'', ist ein charakteristischer Baum in Mittelerde und Namensgeber für die Region [[Hulsten]],
==Beschreibung==
Hulstbäume werden als Bäume mit graugrünen Stämmen beschrieben, die aus dem Gestein der Berge zu bestehen scheinen, mit dunklen glänzenden Blättern und leuchtend roten Beeren.<ref name=“Drittes Kapitel“>[[J. R. R. Tolkien]]: ''[[Der Herr der Ringe]]''. Buch II, Drittes Kapitel: ''Der Ring geht nach Süden''</ref>
Sie waren das Wahrzeichen von [[Eregion]] und seinen Bewohnern.<ref name="Viertes Kapitel">[[J. R. R. Tolkien]]: ''[[Der Herr der Ringe]]''. Buch II, Viertes Kapitel: ''Eine Wanderung im Dunkeln''</ref>
So wurde zum Beispiel das [[Türen von Durin|Westtor]] von [[Khazad-dûm|Moria]] von zwei mächtigen Hulstbäumen flankiert, die einst dort gepflanzt wurden, um die Grenze des Landes anzuzeigen.<ref name="Viertes Kapitel"></ref>
Bei dem Angriff des [[Wächter im Wasser|krakenähnlichen Untiers]] aus dem See auf die Gefährten, bei dem das Tor von Moria verschüttet wurde, wurden diese beiden Torbäume zerstört.<ref name="Viertes Kapitel"></ref>
==Verbreitung==
Besonders viele Hulstbäume gab es vor allem in der nach ihnen benannten Region [[Hulsten]] (dem ehemaligen [[Elben]]reich [[Eregion]]).
Uralte Stechpalmen auf einem Hügelkamm markierten die Nordgrenze Hulstens, dort, wo die [[Gemeinschaft des Ringes|Gefährten]] sie auf ihrer Wanderung nach Süden passierten.<ref name=“Drittes Kapitel“></ref>
Wahrscheinlich wurde auch die alte [[Elben]]straße zum Westtor von Moria hin ursprünglich von Hulstbäumen gesäumt. Sie verfaulten und starben jedoch, nachdem das Tal vor dem Tor durch Anstauen des [[Sirannon]] (des Torbachs) weitgehend in einen See verwandelt wurde.<ref name="Viertes Kapitel"></ref>
Frodo und Sam kamen in [[Ithilien]] ebenfalls an großen Hulstbäumen, dort Ilex genannt, vorbei.<ref name="HDR IV 7">[[J. R. R. Tolkien]]: ''[[Der Herr der Ringe]]''. Viertes Buch, Siebtes Kapitel: ''Wanderung zum Scheideweg''</ref>
==Werkgeschichte==
Die erste Erwähnung von „Hollin“ und damit der Bezug auf Hulstbäume findet sich in der frühesten erhaltenen Version von ''Der Ring geht nach Süden''. Damals lautete der elbische Name des Landes aber noch nicht Eregion, sondern Regornion. <ref>[[J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.): ''[[The History of Middle-earth]] Vol. VI [[The Return of the Shadow]]''. The Story Continued, Kapitel XXIV: ''The Ring goes South'', S. 418f u 432 Anm. 9</ref>
==Etymologie==
Der Name des Hulstbaum enthält nach [https://en.wikisource.org/wiki/An_Etymological_Dictionary_of_the_German_Language/Annotated/Hulst Kluges Etymologischem Wörterbuch] das indogermanisches Stammwort als hul- und findet sich im Althochdeutschen (hulis), im Alt-Norwegischen (hulfr) und auch im Alt-Englischen (holegn), woraus im Englischen Holly wurde.
Im englischen Original des Buches [[Der Herr der Ringe]] ist der Name des Hulstbaumes dementsprechend auch ''holly'', der Name des Landes Hulsten lautet ''Hollin''.
Der Sindarin-Name des Landes Eregion setzt sich zusammen aus ereg („Hulst“, „Holly“) und dem Suffix -ion ("-region")<ref>[[J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.), ''Das Silmarillion''. Quenta Silmarillion, ''Anhang: Elemente in den Quenya- und Sindarin-Namen'' Eintrag zu ''ereg'' </ref>
==Sonstiges==
Stechpalmen (''Ilex aquifolium'') [http://de.wikipedia.org/wiki/Europäische_Stechpalme] sind immergrüne Großsträucher mit dunkelgrünen, glänzenden Blättern, deren Ränder stachelig gezähnt sind. Sie wachsen langsam, können jedoch bei freiem Stand bis zu 10 m hoch werden.
Es gibt männliche und weibliche Pflanzen. Im Mai bekommen die Sträucher kleine weiße Blüten, aber nur die weiblichen Pflanzen entwickeln die roten Beeren (Steinfrüchte) und auch dies nur, wenn eine männliche Pflanze zur Bestäubung in der Nähe steht. Die Früchte bleiben bis weit in den Winter hinein stehen; sie sind für Menschen leicht giftig, für Vögel ein beliebtes Winterfutter, sobald sie durch ein paar Frosttage weich und essbar geworden sind. Für kleinere Vögel sind die immergrünen Stechpalmen im Winter auch ein beliebter Schlafplatz.
In Mitteleuropa sind Stechpalmen in klimatisch milderen Regionen verbreitet -- sie vertragen auf die Dauer weder sehr trockene Sommer noch überharte Winter. Sie wachsen hierzulande vor allem als Unterholz in schattigen Wäldern.
Stechpalmen sollen eine große Lebenskraft haben, und auch aufgrund ihrer hohen Lebenserwartung von bis zu 300 Jahren gelten sie als ein Symbol der Unsterblichkeit.
==Quellen==
<references />
==Weblinks==
1 [https://en.wikisource.org/wiki/An_Etymological_Dictionary_of_the_German_Language/Annotated/Hulst] Wikisource-Eintrag zu Friedrich Kluge, John Francis Davis (Übersetzer): ''An_Etymological_Dictionary_of_the_German_Language'': Eintrag zu ''Hulst''
 
2 [http://de.wikipedia.org/wiki/Europäische_Stechpalme Europäische Stechpalme]  Wikipedia-Eintrag zu ''Europäische Stechpalme''
[[Kategorie:Bäume]]
[[Kategorie:Bilder von Pflanzen]]
[[en:Holly]]

Version vom 17. Juli 2026, 16:26 Uhr

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