Benutzer:Rigund: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Ardapedia
Rigund (Diskussion | Beiträge)
Entwurfarbeit
Rigund (Diskussion | Beiträge)
Entwurfarbeit
 
(5 dazwischenliegende Versionen desselben Benutzers werden nicht angezeigt)
Zeile 11: Zeile 11:
https://www.ardapedia.org/wiki/Ardapedia:Quellen_Filme_und_Serien
https://www.ardapedia.org/wiki/Ardapedia:Quellen_Filme_und_Serien
https://www.ardapedia.org/wiki/Vorlage_Diskussion:Quelle_Der_Herr_der_Ringe
https://www.ardapedia.org/wiki/Vorlage_Diskussion:Quelle_Der_Herr_der_Ringe
Zeilenumbruch <br/>
-------------------------------------
-------------------------------------
{{Charakterbox
{{Charakterbox
|Name          = Grimbeorn
|Name          = Gwindor
|Bild          =  
|Bild          =  
|Bildinfo      =
|Bildinfo      =


|Bekannt für  = Anführer der [[Beorninger]]
|Bekannt für  =
|Bekannt für 2 =
|Bekannt für 2 =
|Bekannt für 3 =
|Bekannt für 3 =
Zeile 24: Zeile 26:


|Aussprache    =
|Aussprache    =
|Andere Namen  = Grimbeorn der Alte
|Andere Namen  =   Flinding
|Geboren      = unbekannt, wohl nach 2941 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]]        
|Geboren      =     unbekannt [[Erstes Zeitalter|E. Z.]]    
|Gestorben    = unbekannt, wohl im [[Viertes Zeitalter|Vierten Zeitalter]]      
|Gestorben    =     495 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. S.)]] Quelle The Grey Annals in volume XI of The History of Middle-earth.
|Volk          =    [[Menschen]], [[Beorninger]]
|Volk          =    [[Elben]], [[Noldor]]  <!--Pflichtargument-->
|Ort                        =        [[Nargothrond]]
|Zugehörigkeit =       
|Zugehörigkeit =       
|Ort          = [[Rhovanion]]
   
|Sprache      =
|Sprache      =


Zeile 36: Zeile 39:
|Eltern        =          <!--Nur verwenden, wenn beide Elternteile bekannt sind-->
|Eltern        =          <!--Nur verwenden, wenn beide Elternteile bekannt sind-->
|Mutter        =          <!--Nur verwenden, wenn nur die Mutter bekannt ist-->
|Mutter        =          <!--Nur verwenden, wenn nur die Mutter bekannt ist-->
|Vater        =   [[Beorn]]     <!--Nur verwenden, wenn nur der Vater bekannt ist-->
|Vater        =       [[Guilin]] <!--Nur verwenden, wenn nur der Vater bekannt ist-->
|Geschwister  =    
|Geschwister  =     [[Gelmir]]
|Ehepartner    =
|Ehepartner    =
|Kinder        =
|Kinder        =
Zeile 52: Zeile 55:
|Audioinfo    =
|Audioinfo    =
}}
}}
'''Grimbeorn''', auch genannt ''' Grimbeorn der Alte''', ist im [[Legendarium]] der Sohn des [[Pelzwechsler]]s [[Beorn]].
'''Gwindor''', Sohn des [[Guilin]], war ein Elb aus [[Nargothrond]], der im [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalter]] lebte. 
 
==Beschreibung==
Gwindor war ein Elb edler Abstammung aus Nargothrond. Sein Bruder [[Gelmir, Elb aus Nargothrond|Gelmir]] geriet während der [[Dagor Bragollach]] in Gefangenschaft. Aus Trauer um diesen Verlust zog Gwindor gegen [[Orodreth (Elb)|Orodreths]] Willen mit einer kleinen Schar weiterer Elben aus Nargothrand aus, um sich an [[Maedhros’ Bund]] und dem Kampf gegen [[Morgoth]] zu beteiligen.


==Zeitangaben==
Dort spielte Gwindor jedoch eine tragische Rolle. Er befand sich mit dem Westheer in der Festung [[Barad Eithel]], wo [[Fingon]] auf ein vereinbartes Zeichen (ein Feuer auf [[Dorthonion]]) wartete, um dann erst loszuschlagen. Als [[Orks]] jedoch Gelmir in Sichtweite der Festung verstümmelten und töteten, um Fingons Heer von dort vorzeitig herauszulocken, konnte Gwindor sich nicht mehr zurückhalten. Um seinen Bruder zu rächen, stürmte er mit einer kleinen Gruppe von Elben aus Nargothrond gegen die Feinde los. Ein Großteil des Westheeres wurde mitgerissen und gelangte schließlich bis zu den [[Tor von Angband|Toren Angbands]]. Dort wurde der weit bis ins Innere von [[Angband]] vorgedrungene Gwindor gefangen genommen.  
Die genauen Lebensdaten von Grimbeorn sind nicht bekannt. Er wird erstmals erwähnt im Jahr 3018 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]], bereits mit dem Zusatz ''der Alte''. Vermutlich wurde er einige Jahre nach den Ereignissen im ''[[Der Hobbit|Hobbit]]'', also nach 2941 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]] geboren. Als [[Gandalf]], [[Bilbo]] und [[Thorin & Co.]] Grimbeorns Vater Beorn besuchten, lebte dieser allein auf seinem [[Beorns Gehöft|Hof]] und hatte noch keine Familie gegründet.<ref>[[J. R. R. Tolkien]]: ''[[Der kleine Hobbit]]''. Siebtes Kapitel: ''Ein sonderbares Quartier''.</ref>


Da nicht berichtet wird, Grimbeorn sei im Ringkrieg gefallen, kann angenommen werden, dass er erst im [[Viertes Zeitalter|Vierten Zeitalter]] gestorben ist.
Das verfrühte Losbrechen der ersten Kampfhandlungen der Noldor und [[Edain]] in der Nirnaeth Arnoediad wurde zu einem von mehreren Ereignissen, die die Schlachtpläne von Fingon und [[Maedhros]] vereitelten.<ref name ="Kapitel XX">[[J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.): ''[[Das Silmarillion]]'', Quenta Silmarillion, Kapitel XX: ''Von der Fünften Schlacht: Nirnaeth Arnoediad''</ref>


==Beschreibung==
Als Gefangener arbeitete Gwindor in [[Morgoth]]s Bergwerken im Norden, von wo er schließlich flüchten konnte. In den Wäldern von [[Taur-nu-Fuin]] traf er auf [[Beleg Cúthalion|Beleg]] und half ihm bei der Befreiung von [[Túrin Turambar]]. Er musste mit ansehen, wie Túrin aus Angst und Verwirrung seinen Freund Beleg tötete.<ref>[[J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.): ''[[The Children of Húrin]]'', ''The Death of Beleg''</ref>
Es ist sehr wahrscheinlich, dass Grimbeorn als Sohn von Beorn ebenfalls dessen Fähigkeit des Gestaltwandels besaß, die seit langem in der Familie weitervererbt worden war:


{{Zitat
Gwindor blieb an Túrins Seite und brachte ihn zunächst zum See [[Ivrin]], wo sich Túrins geistige Starre lösen und er Trauer und Heilung erfahren kannte.  
|Text=Es wird erzählt, dass viele Generationen lang die Menschen aus seinem (Beorns) Geschlecht Macht hatten, sich in Bären zu verwandeln. Einige waren grimmig und und böse, aber die meisten waren in ihrem Herzen so wie Beorn, wenn auch weniger groß und stark.
|Autor=[[J. R. R. Tolkien]]|Quelle=''[[Der kleine Hobbit]]''. Übersetzt von [[Walter Scherf]]. 17.Auflage. [[Deutscher Taschenbuch Verlag]], München 2024. Achtzehntes Kapitel: ''Der Weg zurück'', S.  .}}


==Legendarium==
Gwindor führte Túrin schließlich nach Nargothrond. Dort war Orodreths Tochter [[Finduilas aus Nargothrond|Finduilas]], die ihm vor der Nirnaeth Arnoediad zugetan war, die einzige, die Gwindor wiedererkannte. Die Pein der Gefangenschaft in Angband hatte diesen dermaßen ausgezehrt hatte, dass er wie ein Greis aussah. Finduilas verliebte sich nun in Túrin. Gwindor musste dies ohnmächtig hinnehmen, obgleich seine Gefühle für Finduilas unverändert waren.<ref>[[J. R. R. Tolkien]]: ''[[Die Kinder Húrins]]'', Zehntes Kapitel: ''Túrin in Nargothrond''</ref>
Nachdem der Geisterbeschwörer ([[Sauron]]) aus [[Dol Guldur]] vertrieben worden war, hatten sich viele Menschen zwischen dem [[Düsterwald]] und dem [[Nebelgebirge]] angesiedelt. Beorn war ihr Anführer und machte das Gebiet sicherer. Grimbeorn folgte seinem Vater in dieser Funktion.<ref name="Hobbit18">[[J. R. R. Tolkien]]: ''[[Der kleine Hobbit]]''. Achtzehntes Kapitel: ''Der Weg zurück''.</ref>


Kurz vor der [[Elronds Rat|Ratsversammlung]] bei [[Elrond]] in [[Bruchtal]] lobte [[Glóin (Sohn von Gróin)|Glóin]] vom [[Erebor]] die Arbeit der ''"Beorninger":
Bei der Verteidigung von Nargothrond in der [[Schlacht von Tumhalad]] wurde Gwindor tödlich verwundet und erlag, trotz der Hilfe Túrins, seinen Verletzungen. Im Sterben liegend bat er Túrin,  seine Liebe Finduilas zu beschützen, was Túrin jedoch nicht gelang.<ref>[[J. R. R. Tolkien]]: ''[[Die Kinder Húrins]]'', Elftes Kapitel: ''Der Untergang von Nargothrond''</ref>
{{Zitat|Text=Es sind tapfere Männer, und sie halten den Hohen Pass und die Furt von [[Carrock]] offen. Aber ihr Zoll ist hoch.|Autor=[[J. R. R. Tolkien]]|Quelle=''[[Der Herr der Ringe]]''. Übersetzt von [[Margaret Carroux]]. 12. Auflage. [[Klett-Cotta]], Stuttgart 1984. Buch II, Erstes Kapitel: ''Viele Begegnungen'', S.      .}}


==Etymologie==
==Etymologie==
Der Name ''Grimbeorn'' ist nordisch und bedeutet entweder ''Grimmiger Bär'' oder ''Grimmiger Mann''. Das altenglische Word ''beorn'' bedeutet ‚Mann‘, ‚Krieger‘, ,Fürst‘, aber es ist auch eine Nähe zum altnorwegischen ''bjorn'' (altenglisch: ''bera'') vorhanden, welches ‚Bär‘ bedeutet.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.koeblergerhard.deae/ae_b.html |autor=Gerhard Köbler |titel=‚beorn‘ und ‚bera‘.|werk=Altenglisches Wörterbuch, 4. Auflage 2014 |abruf=29. Juli 2026}}</ref>
Die Bedeutung des Namen Gwindor ist nicht verbürgt.
 
==Werkgeschichte==
In [[Tolkien]]s Frühwerk ,,[[The Lays of Beleriand]]‘‘ wird das Wiedersehen zwischen Gwindor, der dort ‚Flinding‘ heißt, mit seinem Vater Guilin (dort ‚Fuilin‘) nach der Rückkehr nach Nargothrond in mehreren Versen geschildert. Dort richtete Guilin für seinen Sohn ein großes Fest aus. Während des Festes goss Guilin seinen wohlgehüteten Met in einen uralten, aufwendig verzierten Silberbecher, der noch aus [[Valinor]] stammte.<ref>[[J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.): ''[[The Lays of Beleriand]]'', I. The Lay of the Children of Húrin: ''III. Failivrin''</ref>
 
==Sonstiges==
Gwindor konnte mithilfe einer [[Feanorische Lampen|feanorischen Lampe]] aus Morgoths Gefangenschaft entkommen.<ref>[[J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.): ''[[Nachrichten aus Mittelerde]]''. Teil Eins: ''Das Erste Zeitalter'' II. ''[[Narn i Hîn Húrin]]''. Anhang</ref>  
 
Im Buch [[Pictures by J. R. R. Tolkien]] wird Gwindor auf Bild 37 mit dieser Lampe dargestellt, in der Szene, in der er nach seiner Flucht aus [[Angband]] von Beleg im Wald [[Taur-nu-Fuin]] gefunden wurde. Das Licht zeigte auch [[Túrin Turambar|Túrin]] das Gesicht Belegs, den er im Wahn getötet hatte.<ref>[[Pictures by J. R. R. Tolkien]] Bild 37</ref>


Der Wortbestandteil ''Grim'' findet sich heute noch in den Begriffen und ‚Grimm‘ und ‚grimmig‘ und hat seine Wurzeln im altnordischen ‚grimmr‘.<ref>Friedrich Kluge: ''Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache''. ''Eintrag'' Grimm </ref>
Gwindor erkannte den Fluch, den Morgoth auf [[Húrin Thalion|Húrin]]s Sippe gesprochen hat, und sah Túrins unglückliches Schicksal voraus. Er fand in Nargothrond aber damit kein Gehör.


==Quellen==
==Quellen==
<references/>
<references/>


[[Kategorie:Personen]]
[[Kategorie:Personen]]
[[Kategorie:Menschen]]
[[Kategorie:Elben]]
[[Kategorie:Nordmenschen]]
[[Kategorie:Noldor]]
[[en:Grimbeorn the Old]]
[[en:Gwindor]]
[[fi:Grimbeorn]]
[[fr:encyclo:personnages:elfes:noldor:gwindor]]
[[fi:Gwindor]]

Aktuelle Version vom 30. Juli 2026, 19:24 Uhr

vorlage:inuse

Wichtige Links: https://www.ardapedia.org/wiki/Ardapedia:Quellen#Quellen https://www.ardapedia.org/wiki/Ardapedia:Typografie https://www.ardapedia.org/wiki/Ardapedia:Literaturformatierung

https://www.ardapedia.org/wiki/Vorlage:Charakterbox https://www.ardapedia.org/wiki/Ardapedia:Quellen_Filme_und_Serien https://www.ardapedia.org/wiki/Vorlage_Diskussion:Quelle_Der_Herr_der_Ringe Zeilenumbruch


Gwindor
Eckdaten
Andere Namen Flinding
Geboren unbekannt E. Z.
Gestorben 495 E. Z. (J. S.) Quelle The Grey Annals in volume XI of The History of Middle-earth.
Volk Elben, Noldor
Ort Nargothrond
Familie
Vater Guilin
Geschwister Gelmir

Gwindor, Sohn des Guilin, war ein Elb aus Nargothrond, der im Ersten Zeitalter lebte.

Beschreibung

Gwindor war ein Elb edler Abstammung aus Nargothrond. Sein Bruder Gelmir geriet während der Dagor Bragollach in Gefangenschaft. Aus Trauer um diesen Verlust zog Gwindor gegen Orodreths Willen mit einer kleinen Schar weiterer Elben aus Nargothrand aus, um sich an Maedhros’ Bund und dem Kampf gegen Morgoth zu beteiligen.

Dort spielte Gwindor jedoch eine tragische Rolle. Er befand sich mit dem Westheer in der Festung Barad Eithel, wo Fingon auf ein vereinbartes Zeichen (ein Feuer auf Dorthonion) wartete, um dann erst loszuschlagen. Als Orks jedoch Gelmir in Sichtweite der Festung verstümmelten und töteten, um Fingons Heer von dort vorzeitig herauszulocken, konnte Gwindor sich nicht mehr zurückhalten. Um seinen Bruder zu rächen, stürmte er mit einer kleinen Gruppe von Elben aus Nargothrond gegen die Feinde los. Ein Großteil des Westheeres wurde mitgerissen und gelangte schließlich bis zu den Toren Angbands. Dort wurde der weit bis ins Innere von Angband vorgedrungene Gwindor gefangen genommen.

Das verfrühte Losbrechen der ersten Kampfhandlungen der Noldor und Edain in der Nirnaeth Arnoediad wurde zu einem von mehreren Ereignissen, die die Schlachtpläne von Fingon und Maedhros vereitelten.[1]

Als Gefangener arbeitete Gwindor in Morgoths Bergwerken im Norden, von wo er schließlich flüchten konnte. In den Wäldern von Taur-nu-Fuin traf er auf Beleg und half ihm bei der Befreiung von Túrin Turambar. Er musste mit ansehen, wie Túrin aus Angst und Verwirrung seinen Freund Beleg tötete.[2]

Gwindor blieb an Túrins Seite und brachte ihn zunächst zum See Ivrin, wo sich Túrins geistige Starre lösen und er Trauer und Heilung erfahren kannte.

Gwindor führte Túrin schließlich nach Nargothrond. Dort war Orodreths Tochter Finduilas, die ihm vor der Nirnaeth Arnoediad zugetan war, die einzige, die Gwindor wiedererkannte. Die Pein der Gefangenschaft in Angband hatte diesen dermaßen ausgezehrt hatte, dass er wie ein Greis aussah. Finduilas verliebte sich nun in Túrin. Gwindor musste dies ohnmächtig hinnehmen, obgleich seine Gefühle für Finduilas unverändert waren.[3]

Bei der Verteidigung von Nargothrond in der Schlacht von Tumhalad wurde Gwindor tödlich verwundet und erlag, trotz der Hilfe Túrins, seinen Verletzungen. Im Sterben liegend bat er Túrin, seine Liebe Finduilas zu beschützen, was Túrin jedoch nicht gelang.[4]

Etymologie

Die Bedeutung des Namen Gwindor ist nicht verbürgt.

Werkgeschichte

In Tolkiens Frühwerk ,,The Lays of Beleriand‘‘ wird das Wiedersehen zwischen Gwindor, der dort ‚Flinding‘ heißt, mit seinem Vater Guilin (dort ‚Fuilin‘) nach der Rückkehr nach Nargothrond in mehreren Versen geschildert. Dort richtete Guilin für seinen Sohn ein großes Fest aus. Während des Festes goss Guilin seinen wohlgehüteten Met in einen uralten, aufwendig verzierten Silberbecher, der noch aus Valinor stammte.[5]

Sonstiges

Gwindor konnte mithilfe einer feanorischen Lampe aus Morgoths Gefangenschaft entkommen.[6]

Im Buch Pictures by J. R. R. Tolkien wird Gwindor auf Bild 37 mit dieser Lampe dargestellt, in der Szene, in der er nach seiner Flucht aus Angband von Beleg im Wald Taur-nu-Fuin gefunden wurde. Das Licht zeigte auch Túrin das Gesicht Belegs, den er im Wahn getötet hatte.[7]

Gwindor erkannte den Fluch, den Morgoth auf Húrins Sippe gesprochen hat, und sah Túrins unglückliches Schicksal voraus. Er fand in Nargothrond aber damit kein Gehör.

Quellen

  1. J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): Das Silmarillion, Quenta Silmarillion, Kapitel XX: Von der Fünften Schlacht: Nirnaeth Arnoediad
  2. J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): The Children of Húrin, The Death of Beleg
  3. J. R. R. Tolkien: Die Kinder Húrins, Zehntes Kapitel: Túrin in Nargothrond
  4. J. R. R. Tolkien: Die Kinder Húrins, Elftes Kapitel: Der Untergang von Nargothrond
  5. J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): The Lays of Beleriand, I. The Lay of the Children of Húrin: III. Failivrin
  6. J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): Nachrichten aus Mittelerde. Teil Eins: Das Erste Zeitalter II. Narn i Hîn Húrin. Anhang
  7. Pictures by J. R. R. Tolkien Bild 37