Letztes Tor: Unterschied zwischen den Versionen
Angaben aus Sieben Tore von Gondolin eingefügt |
→Beschreibung: Angaben hinzugefügt |
||
| (Eine dazwischenliegende Version desselben Benutzers wird nicht angezeigt) | |||
| Zeile 6: | Zeile 6: | ||
== Beschreibung == | == Beschreibung == | ||
Das Letzte Tor | Das Letzte Tor schloss die [[Orfalch Echor]] nach Osten ab. Im Gegensatz zu den anderen sechs Toren war es nicht in eine Mauer eingelassen. Vielmehr standen an den Seiten zwei hohe Türme mit sieben Stockwerken und vielen Festern. Nach oben verjüngten sich die Türme und liefen in je einem kleinen Turm aus hellem Stahl aus. Zwischen den Türmen befand sich ein stählener Zaun. Dort standen sieben große Säulen, die sich, nach oben hin, von der Größe eines starken Baumes zu der Größe einer Nadel zuspitzten. Zwischen diesen sieben Säulen waren sieben Querstreben. Jeder Zwischenraum hatte 77 aufrecht stehende Stahlstäbe, die am oberen Ende wie die Blätter von Speeren geformt waren. Wenn man den Zaun berührte, begann er wie eine vielsaitige Harfe zu erklingen. Über der mittleren Säule prangte eine Nachbildung von [[Turgon (Sohn von Fingolfin)|Turgons]] diamantbesetzter Krone. Der Zaun, der kein Tor erkennen ließ, konnte durch eine Tür in der mittleren Säule betreten werden.<ref name="NME 1 I">[[J. R. R. Tolkien]]: ''[[Nachrichten aus Mittelerde]]''. Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]]. Übersetzt von Hans J. Schütz. Klett-Cotta, Stuttgart 1983. (Im Original erschienen 1980 unter dem Titel ''Unfinished Tales of Númenor and Middle-earth''.) Teil Eins: ''Das Erste Zeitalter'' I. ''Von Tuor und seine Ankunft in Gondolin''.</ref> Wahrscheinlich wurde das Tor im [[Fall von Gondolin]] zerstört. | ||
== Hintergrund == | == Hintergrund == | ||
| Zeile 20: | Zeile 20: | ||
== Quellen == | == Quellen == | ||
<references/> | <references/> | ||
{{Navigationsleiste Tore von Gondolin}} | |||
[[Kategorie:Tore von Gondolin| 7]] | |||
[[en:Gate of Steel]] | |||
Aktuelle Version vom 28. März 2026, 10:04 Uhr
Das Letzte Tor war das siebte der sieben Tore von Gondolin.
Zeitangabe
- 471 E. Z. (J. S.) erbaut
- wahrscheinlich 510 E. Z. (J. S.) zerstört
Beschreibung
Das Letzte Tor schloss die Orfalch Echor nach Osten ab. Im Gegensatz zu den anderen sechs Toren war es nicht in eine Mauer eingelassen. Vielmehr standen an den Seiten zwei hohe Türme mit sieben Stockwerken und vielen Festern. Nach oben verjüngten sich die Türme und liefen in je einem kleinen Turm aus hellem Stahl aus. Zwischen den Türmen befand sich ein stählener Zaun. Dort standen sieben große Säulen, die sich, nach oben hin, von der Größe eines starken Baumes zu der Größe einer Nadel zuspitzten. Zwischen diesen sieben Säulen waren sieben Querstreben. Jeder Zwischenraum hatte 77 aufrecht stehende Stahlstäbe, die am oberen Ende wie die Blätter von Speeren geformt waren. Wenn man den Zaun berührte, begann er wie eine vielsaitige Harfe zu erklingen. Über der mittleren Säule prangte eine Nachbildung von Turgons diamantbesetzter Krone. Der Zaun, der kein Tor erkennen ließ, konnte durch eine Tür in der mittleren Säule betreten werden.[1] Wahrscheinlich wurde das Tor im Fall von Gondolin zerstört.
Hintergrund
Das Letzte Tor wurde erst nach der Nirnaeth Arnoediad unter der Leitung von Maeglin gebaut.[1]
Der Hüter des Großen Tores war zur Zeit von Tuors Ankunft in Gondolin Ecthelion. Er war in Silber gekleidet und trug einen schimmernden Helm, mit einer von einem Diamanten gekrönten Spitze. Sein Schild war mit Kristallsplittern überzogen.[1]
Andere Namen
- Siebtes Tor
- Großes Tor
- Tor aus Stahl
Quellen
- ↑ 1,0 1,1 1,2 J. R. R. Tolkien: Nachrichten aus Mittelerde. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Hans J. Schütz. Klett-Cotta, Stuttgart 1983. (Im Original erschienen 1980 unter dem Titel Unfinished Tales of Númenor and Middle-earth.) Teil Eins: Das Erste Zeitalter I. Von Tuor und seine Ankunft in Gondolin.
| Sieben Tore von Gondolin | |
| 1. Tor aus Holz • 2. Tor aus Stein • 3. Tor aus Bronze • 4. Eisernes Tor • 5. Silbernes Tor • 6. Goldenes Tor • 7. Letztes Tor | |
