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	<title>Ardapedia - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-05-16T22:07:26Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Personen,_die_mit_Tolkien_Briefkontakt_hatten&amp;diff=110810</id>
		<title>Personen, die mit Tolkien Briefkontakt hatten</title>
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		<updated>2025-06-22T15:16:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Weas-El: Syntax der Weblinks korrigiert (senkrechten Strich entfernt)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Einleitung==&lt;br /&gt;
Tolkien stand mit vielen Personen in Briefkontakt. Viele dieser Briefe sind erhalten geblieben. In dem Buch J.R.R. Tolkien Briefe &amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, J.R.R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta S. 563 &amp;lt;/ref&amp;gt; sind 354 Antwortbriefe veröffentlicht und u.a. die Absender bzw. Absenderinnen genannt.&lt;br /&gt;
In diesem Artikel werden die Personen aus der Korrespondenz aufgeführt, über die nicht genügend oder relevante Informationen vorliegen, um einen eigenen Artikel für die Ardapedia zu erstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Die Personen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ackerman, Forrest, J. ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Forrest J. Ackerman&#039;&#039;&#039; wurde am 24. November 1916 in Los Angeles, Kalifornien, USA geboren. Er war Schauspieler und Autor, bekannt für Dead Alive (1992), The Wizard of Speed and Time (1988) und Vampirella (1996). Zuvor war er mit Mathilde &amp;quot;Wendayne&amp;quot; Wahrman verheiratet. Er starb am 4. Dezember 2008 in Los Angeles, Kalifornien, USA. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.imdb.com/name/nm0009969/bio/&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Forrest_J._Ackerman&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ackerman war einer von drei amerikanischen Geschäftsleuten, die einen Zeichentrickfilm zu J.R.R. Tolkiens &amp;quot;Herr der Ringe&amp;quot; vorschlugen. 1957 war Tolkien der Idee zunäcsht aufgeschlossen einen Zeichentrickfilm zum Herrn der Ringe zu machen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wayne G. Hammond, Christina Scull und J. R. R. Tolkien: The J. R. R. Tolkien Companion and Guide(Boxed Set] - Reader&#039;s Guide Part I A - M, Harper Collins Publ. UK; Revised and expanded edition (2. November 2017) S. 18&amp;lt;/ref&amp;gt; Doch nach dem Lesen des eingereichten Stoyboards lehnte Tolkien  die eingereichte Geschichte 1958 ab: Es ist &amp;quot;für mich völlig inakzeptabel, im Ganzen und im Detail&amp;quot;. Und an das Ende stellt er den Satz: &amp;quot;So darf man den Herrn der Ringe nicht entstellen&amp;quot;. &amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, J. R. R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta Brief 2010 S. 355- 363&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben dem Brief an Ackerman selbst erwähnt ihn Tolkien in den Briefen [[Brief 202]] und [[Brief 207]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aðalsteinsdottir, Ungfrú ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ungfrú Aðalsteinsdottir&#039;&#039;&#039;, eine isländische Leserin, hat Tolkien über eine bevorstehende Übersetzung des Hobbit ins Isländische informiert. Im [[Brief 352]] antwortet Tolkien, dass er darüber sehr erfreut ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Austin, Ruth ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ruth Austin&#039;&#039;&#039; schreibt Tolkien einen Brief. Mehr ist über sie nicht bekannt. Tolkien interessiert sich in seiner Antwort im [[Brief 320]] besonders für Austins Bemerkungen über Galadriel. Er findet sie richtig und geht kurz auf Galadriels Verhalten ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bailey, Colin ==&lt;br /&gt;
Über die Person konnten keine Informationen gefunden werden. Tolkien beginnt eine Antwort auf einen Brief von Colin Bailey. Nachdem er einen Absatz geschrieben hat, lässt er den Brief unvollendet, wird ihn aber am 6. Juni wieder aufgreifen. &amp;lt;ref&amp;gt;Wayne G. Hammond, Christina Scull und J. R. R. Tolkien: The J. R. R. Tolkien Companion and Guide(Boxed Set] -Chronology, Harper Collins Publ. UK; Revised and expanded edition (2. November 2017) S. 651f &amp;lt;/ref&amp;gt; Der erste Entwurf wurde als [[Brief 256]] veröffentlicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Baillie, James Black==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sir James Black Baillie&#039;&#039;&#039; (* 24. Oktober 1872 in Haddington, Schottland; † 9. Juni 1940 in Weybridge, Surrey) war ein britischer Philosoph. Er war Professor für Logik und Metaphysik an der University of Aberdeen und von 1924 bis 1938 Vice-chancellor der University of Leeds. 1931 wurde er zum Knight Bachelor geschlagen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/James_Black_Baillie&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, The letters of J. R. R. Tolkien - revised and expanded Edition;  Briefe, 1. englische Auflage, HarperCollinsPublisher 2023, S. 11&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er übersetzte Hegels Phänomenologie des Geistes ins Englische (The Phenomenology of Mind, 1910). Die Essays in seinem Hauptwerk Studies in human nature (1921) erstrecken sich über verschiedenartige Themen, von „Anthropomorphism and Truth“ bis zu „Laughter and Tears: The Sense of Incongruity“. &amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/James_Black_Baillie&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tolkien informiert Baillie im [[Brief 8]] (erweiterte Fassung) über seine Ernennung auf die [[Rawlinson und Bosworth-Professur]], wodurch er sehr schnell seine Stellung in Leeds aufgeben muss.&amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, The letters of J. R. R. Tolkien - revised and expanded Edition;  Briefe, 1. englische Auflage, HarperCollinsPublisher 2023, S. 11&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== de Bortadano, Joanna == &lt;br /&gt;
Über &#039;&#039;&#039;Joanna de Bortadano&#039;&#039;&#039; ist in den Nachschlagewerken und im Internet nichts zu finden. Im [[Brief 186 ]] führt Tolkien aus, dass der [[Herr der Ringe]] keine Allegorie auf Atomkraft ist, sondern eine Geschichte über Tod und Unsterblichkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bretherton, Christopher ==&lt;br /&gt;
Über die Person konnten keine Informationen gefunden werden. Laut der Chronology gab es wohl mehrfach einen Briefaustausch. Davon wurde der [[Brief 257]] abgedruckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bowen, Major ==&lt;br /&gt;
Über die Person konnten keine Informationen gefunden werden. Er stellte Tolkien per Brief Fragen zu Sauron und den Ainur. Tolkiens Antwort oder Auszüge davon wurden im [[Brief 200]] abgedruckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Boyer, Robert H. ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Robert H. Boyer&#039;&#039;&#039; kontaktierte Tolkien, um mehr über die Beziehung zwischen Tolkien und Auden zu erfahren. Im [[Brief 327]] vom 25. August 1971 antwortet Tolkien. In der spanischen Wikipedia gibt es einen Eintrag über einen Robert. H. Boyer, geboren 1932, der in Oxford studiert hat. Möglicherweise handelt es sich um dieselben Personen. &amp;lt;ref&amp;gt;https://fr.wikipedia.org/wiki/Robert_H._Boyer&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Browne, Patrick (Sir)==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sir Patrick Reginald Evelyn Browne&#039;&#039;&#039;, PC, OBE, TD (28 May 1907 – 1 October 1996) was an English judge, who was a Lord Justice of Appeal between 1974 and 1980.&amp;lt;ref&amp;gt;https://en.wikipedia.org/wiki/Patrick_Browne_%28judge%29&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Brief 336]] schreibt Tolkien über den Preis des Ruhms und seine Ansichten darüber, eine Kultfigur (zu Lebzeiten) zu sein. Obwohl der Sir Patrick Browne nicht identifiziert werden kan, handelt es sich höchstwahrscheinlich um Sir Patrick Browne, einen Richter, da Tolkien ihn in der vollständigen Abschrift als solchen anspricht (&amp;quot;Dear judge&amp;quot;).&amp;lt;ref&amp;gt;https://tolkiengateway.net/wiki/Letter_336&amp;lt;/ref&amp;gt;. Der Briefumschlag und und der Brief sind noch erhalten. &amp;lt;ref&amp;gt;https://tolkienlibrary.com/sdebelder/sdb002.php&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen zur Person sind hier zu finden:&lt;br /&gt;
* [https://en.wikipedia.org/wiki/Patrick_Browne_%28judge%29  Wikipedia - Patrick Browne (judge)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Browne, Thomas==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sir Thomas Browne&#039;&#039;&#039; (* 19. Oktober 1605 in London; † 19. Oktober 1682 in Norwich) war ein englischer Universalgelehrter, Philosoph und Arzt. Browne studierte am &#039;&#039;Pembroke College&#039;&#039; der &#039;&#039;University of Oxford&#039;&#039; und der &#039;&#039;Universität Leiden&#039;&#039; und ließ sich 1637 als praktischer Arzt in &#039;&#039;Norwich&#039;&#039; nieder, wo er 1671 von &#039;&#039;Karl II.&#039;&#039; zum &#039;&#039;Knight Bachelor&#039;&#039; geschlagen wurde und am 19. Oktober 1682 starb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kapitel X des dritten Buches von &#039;&#039;Pseudodoxia Epidemica („Vulgar Errors“)&#039;&#039; behandelt &#039;&#039;Sir Thomas Browne&#039;&#039; den Volksglauben, dass ein Eisvogel, der an seinem Schnabel aufgehängt wird, seine Körperausrichtung nach dem Wind ausrichte – also zeige, aus welcher Richtung der Wind weht. Browne untersucht diesen Aberglauben kritisch. Er führt eigene Beobachtungen durch und kommt zu dem Schluss, dass sich der Eisvogel keineswegs verlässlich nach dem Wind ausrichtet; der Glaube sei weder durch Erfahrung noch durch Vernunft begründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Topos des aufgehängten Eisvogels greift Tolkien in seinem Gedicht &#039;&#039;[[Tom geht rudern| Tom geht Rundern (Bombadil Goes Boating)]]&#039;&#039; auf, das in der Sammlung &#039;&#039;[[Die Abenteuer des Tom Bombadil| Die Abenteuer des Tom Bombadil (The Adventures of Tom Bombadil)]]&#039;&#039; veröffentlicht wurde. Darin begegnet &#039;&#039;[[Tom Bombadil]]&#039;&#039; einem Eisvogel namens &#039;&#039;Fisher Blue&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;https://tolkiengateway.net/wiki/Fisher_Blue&amp;lt;/ref&amp;gt;, der eine blaue Feder zurücklässt, die Tom auf seinen Hut steckt – als Ersatz für seine alte Schwanenfeder.&amp;lt;ref&amp;gt;J.R.R. Tolkien, Die Abenteuer des Tom Bombadil, Klett Cotta 1984 fünfte Auflage 2008, S. 36&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &#039;&#039;[[Brief 240]]&#039;&#039; äußert sich Tolkien direkt zum Eisvogelmotiv im Gedichtband: Er schreibt an &#039;&#039;[[Pauline Baynes]]&#039;&#039;, die Illustrationen für den Gedichtband gestalten soll, sie solle sich nicht an „professoralen Details“ aufhängen, „die nur ein Privatvergnügen sind.“ &amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, J. R. R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta S.417&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen zur Person finden sich hier:&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Browne_(Philosoph)  Wikipedia - Thomas Browne (Philosoph)]&lt;br /&gt;
* [https://www.britannica.com/biography/Thomas-Browne  Britannica - Sir Thomas Browne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Carter, Douglas==&lt;br /&gt;
Tolkien verband eine langjährige Freundschaft mit &#039;&#039;&#039;Father Douglas Carter&#039;&#039;&#039;, dem Pfarrer von St. Gregory&#039;s Chutch/Oxford. Dessen Predigten beschreibt Tolkien in Briefen an seinen Sohn Christopher mit Begeisterung (u.a. [[Brief 69]], [[Brief 80]], [[Brief 99]], [[Brief 100]].  Der [[Brief 338]] ist Ende Juni 1972 direkt an Carter gerichtet. 1957 war Carter der Kommentator eines Films über Kardinal Newman, dessen Drehbuch Pater John Tolkien geschrieben hatte. &amp;lt;ref&amp;gt;Wayne G. Hammond, Christina Scull und J. R. R. Tolkien: The J. R. R. Tolkien Companion and Guide(Boxed Set] - Reader&#039;s Guide Part I A - M, Harper Collins Publ. UK; Revised and expanded edition (2. November 2017) S. 213&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für die von Tolkien erfundene [[Eukatastrophe]] fand er ein reales Beispiel in einem Vorfall, den Pater Douglas Carter 1944 in einer der gelobten Predigten schilderte &amp;lt;ref&amp;gt; [[Brief 89]] S. S. 134ff&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Couchman, A. E. ==&lt;br /&gt;
In den Nachschlagewerken zu Tolkien findet sich nichts über &#039;&#039;&#039;A.E. Couchman&#039;&#039;&#039; Auch eine kurze Internetrecherche blieb ohne Ergebnis. Tolkien schickt eine zu dem Zeipunkt typische knappe Antwort, abgedruckt als [[Brief 286]], am 27. April  1966.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ehrhart, E. R.==&lt;br /&gt;
Im [[Brief 349]], der sich an Frau &#039;&#039;&#039;E.R. Ehrhart&#039;&#039;&#039; richtet, äußert Tolkien sein Unverständnis über eine falsche Ableitung seines Namens und erläutert die Wurzeln und die Verbreitung des Wortstammes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Di Capua, Michael==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Michael di Capua&#039;&#039;&#039; war ein Mitarbeiter von &#039;&#039;Pantheon Books&#039;&#039; in &#039;&#039;New York&#039;&#039;, in deren Auftrag er Tolkien am 2. September 1964 kontaktierte. Über die Person konnten keine näheren Informationen gefunden werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Brief von 1964 wurde Tolkien gefragt, ob er ein Vorwort für die von &#039;&#039;Maurice Sendak&#039;&#039; illustrierte Neuausgabe von &#039;&#039;Der goldene Schlüssel&#039;&#039; von &#039;&#039;[[George MacDonald]]&#039;&#039; schreiben würde. &lt;br /&gt;
Tolkien schrieb am 7. September ([[Brief 262]]), dass er trotz seiner Zweifel, ob er der richtige Mann sei, der Bitte nachkommt.&amp;lt;ref&amp;gt;Wayne G. Hammond, Christina Scull und J. R. R. Tolkien: The J. R. R. Tolkien Companion and Guide (Boxed Set) - Chronology, Harper Collins Publ. UK; Revised and expanded edition (2. November 2017) S. 656&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;quot;Ich bin kein so großer Bewunderer von George Mac-Donald wie C.S. Lewis, aber ich halte viel von dieser Geschichte von ihm. Ich habe sie in meinem Essay „On Fairy-stories“ erwähnt ...&lt;br /&gt;
Ich bin überhaupt nicht zuversichtlich, dass ich etwas produzieren kann, das dem Honorar, das Sie anbieten, würdig bin. Ich bin von Natur aus nicht von Allegorien angezogen (eigentlich im Gegenteil), seien sie mystisch oder moralisch. Aber ich werde mein Bestes tun, wenn Zeit dafür ist. Auf jeden Fall bin ich Ihnen dankbar für Ihre Aufmerksamkeit.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, The letters of J. R. R. Tolkien - revised and expanded Edition;  Briefe, 1. englische Auflage, HarperCollinsPublisher 2023, S. 492; übersetzt mit deepl.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der weiteren Korrespondenz gibt di Capua an, dass das Vorwort 800 bis 1.500 Wörter umfassen kann, und Tolkien ist der Ansicht, dass sich das Vorwort an ein erwachsenes Publikum richten sollte, da Kinder, die den Inhalt nicht verstehen, das Vorwort einfach überspringen könnten.&amp;lt;ref&amp;gt;Wayne G. Hammond, Christina Scull und J. R. R. Tolkien: The J. R. R. Tolkien Companion and Guide (Boxed Set) - Chronology, Harper Collins Publ. UK; Revised and expanded edition (2. November 2017) S. 657&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Tolkien hat es nie geschafft, das Vorwort zu beenden, aber aus der Arbeit am Vorwort ist eine ganz andere Geschichte entstanden, die als sehr kurze Geschichte in das Vorwort aufgenommen werden sollte. Es handelt sich um die Geschichte &#039;&#039;[[Der Schmied von Großholzingen]]&#039;&#039;, die ursprünglich den Titel &#039;&#039;The Great Cake&#039;&#039; trug.&amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, J. R. R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta S. 458f&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Carpenter, Humphrey. &amp;quot;J.R.R. Tolkien: Eine Biographie, Klett-Cotta 2022, S.377&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elgar, Eileen ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eileen Elgar&#039;&#039;&#039; scheint ein Fan von Tolkien zu sein und steht mit ihm in einem regen Briefwechsel von mindestens 3 Briefen. Zwei Antworten [[Brief 246]] und [[Brief 255]] Tolkien sind veröffentlicht. Am 14. Oktober 1963 besucht Tolkien die &amp;quot; stocktaube&amp;quot; Elgar zu Hause. Sie wohnt in der Nähe des [[Hotel Miramar]]. In einem späteren Brief [[Brief 249]] an seinen Enkel Michael George vom 16. Oktober äußert sich Tolkien über die Unterhaltungen: &amp;quot;Eine Unterhaltung mit per Block ist niederschmetternd.&amp;quot; Im März 1963 machte das Ehepaar Tolkien Urlaub im Hotel Miramar. Es ist anzunehmen, dass Tolkien Elgar erneut besuchte und ihm das Manuskript von [[Smith of Wooton Major]] auslieh. 1970 bat Tolkien [[Joy Hill]], Elgar eine Karte von Mittelerde zu schicken. &amp;lt;ref&amp;gt;Wayne G. Hammond, Christina Scull und J. R. R. Tolkien: The J. R. R. Tolkien Companion and Guide(Boxed Set] -Chronology, Harper Collins Publ. UK; Revised and expanded edition (2. November 2017) S. 640, 642, 650, 663, 664, 789&amp;lt;/ref&amp;gt;. Weitere Informationen zur Person konnten nicht gefunden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Everett (Whiteman), Caroline ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Caroline Everett&#039;&#039;&#039; war zum Zeitpunkt ihres Anliegens an Tolkien Studierende und verfasste ihre Master-Disseration The Imaginative Fiction of J. R. R. Tolkien. Dies ist vermutlich auch die erste wissenschaftliche Arbeit über Tolkien. &amp;lt;ref&amp;gt;Wayne G. Hammond, Christina Scull und J. R. R. Tolkien: The J. R. R. Tolkien Companion and Guide(Boxed Set] - Reader&#039;s Guide Part I A - M, Harper Collins Publ. UK; Revised and expanded edition (2. November 2017) S. 282 &amp;lt;/ref&amp;gt; Tolkien ist nicht sehr erfreut über das Anliegen und äußert das in seinem [[Brief 199]] höflich.&lt;br /&gt;
Orcrist 4 / Tolkien Journal Vol. 4 no. 3 eine Ausgabe der Zeitschrift Orcrist und des Tolkien Journals (Tolkien Journal ganze Nummer 13) enthält auf Seite 7 einen Auszug (in Progress Report on the Variorum Tolkien von Richard C. West) aus dem Brief an Everett.&amp;lt;ref&amp;gt;https://tolkiengateway.net/wiki/Orcrist_4&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Findlay, Catharine==&lt;br /&gt;
Im [[Brief 348]], der sich an &#039;&#039;&#039;Catharine Findlay&#039;&#039;&#039; richtet, äußert Tolkien sich zum Namen Galadriel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Foster, Wiliam ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wiliam Foster&#039;&#039;&#039; arbeitete für die schottische Tageszeitung The Scotsman mit Verlagssitz in Edinburgh. Er fragte 1963 bei Tolkien für ein Interview an. Tolkien lehnte es im [[Brief 293]] ab. In den frühen 1967 konnte Foster Tolkien doch für ein Interview gewinnen. In seinem Artikel &amp;quot;A Benevolent and Furry-footed People&amp;quot; vom 25. März 1967 berichtet Foster, dass Tolkiens Geduld mit seinem Kultstatus allmählich abnimmt, vor allem gegenüber Fans oder Reportern, die unangekündigt vor seiner Haustür auftauchen. Er beschreibt Tolkiens umgebaute Garage: &amp;quot;An die Fensterbank ist eine Karte von Mittelerde geheftet, auf der die Routen von zwei Hobbit-Expeditionen eingezeichnet sind, und eine Liste von Tolkiens Verpflichtungen, sorgfältig mit blauschwarzer Tinte geschrieben. Tolkien steht jeden Morgen um 8.30 Uhr auf und geht manchmal um 2.30 Uhr ins Bett. Er arbeitet unermüdlich an dem [[Silmarillion]], gibt aber zu, dass er es anstrengend findet. Die meiste Zeit kämpft er gegen die natürliche Trägheit eines faulen Menschen an.&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt;Wayne G. Hammond, Christina Scull und J. R. R. Tolkien: The J. R. R. Tolkien Companion and Guide(Boxed Set] -Chronology, Harper Collins Publ. UK; Revised and expanded edition (2. November 2017) S. 719 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vermutlich interviewte Forster Tolkien Anfang 1972 erneut. Dies erschien am 5. Februar 1972 mit dem Titel &amp;quot;An Early History of the Hobbits&amp;quot;. Edinburgh Scotsman (5. Februar 1972). Auszüge können [https://bradbirzer.com/2015/07/12/william-foster-interviews-j-r-r-tolkien-1972/ hier] nachgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forster, L. W. ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;L.W. Forster&#039;&#039;&#039;, der Autor dieses Beitrags vermutet, dass es sich um  Leonard Wilson Forster (30 March 1913 – 18 April 1997) handelt. Er war Professor für Germanistik am University College London und Schröder-Professor für Germanistik an der University of Cambridge. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.independent.co.uk/news/obituaries/obituary-professor-leonard-forster-1269318.html&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Urkunde zum Friedrich-Gundolf-Preis steht &amp;quot;...in Anerkennung der Verdienste des Gelehrten, der mit seien Werken zur deutschen Barockliteratur die Forschung entscheidend gefördert hat und der das Verständnis für die deutsche Literatur überhaupt in der angelsächsischen Welt wesentlich erweitert und vertieft hat.&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.deutscheakademie.de/de/auszeichnungen/friedrich-gundolf-preis/leonard-w-forster/urkundentext&amp;lt;/ref&amp;gt; Tolkiens Antwortschreiben bzw. Auszüge davon ist als [[Brief 226]] abgedruckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gard, Joyce ==&lt;br /&gt;
siehe &#039;&#039;&#039;Reeves, Joyce&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hasting, Peter==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Peter Hastings&#039;&#039;&#039; war der Leiter der (katholischen) Newman-Buchhandlung in [[Oxford]]. Er schrieb an Tolkien und drückte seine Begeisterung für das Buch „Der Herr der Ringe” aus, übte aber heftige Kritik an der Metaphysik des Werkes. Tolkien nimmt sich viel Zeit, um in einem ausführlichen Brief [[Brief 153]] seinen Standpunkt detailliert zu erläutern &amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, J. R. R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta S. 248 - 258&amp;lt;/ref&amp;gt;. Allerdings schickt er diesen niemals ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Wayne G. Hammond, Christina Scull und J. R. R. Tolkien: The J. R. R. Tolkien Companion and Guide (Boxed Set) - Chronology, Harper Collins Publ. UK; Revised and expanded edition (2. November 2017) S461&amp;lt;/ref&amp;gt; Im [[Brief 156]] erwähnt Tolkien Hastings. &amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, J. R. R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta S. 265&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Heppenstall, Rayner ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;John Rayner Heppenstall&#039;&#039;&#039; wurde am 27. Juli 1911 in Lockwood, England geboren und starb am 23. Mai 1981 in Kent, England. Er war ein britischer Romanautor, Lyriker, Tagebuchschreiber und Radiomacher für die BBC, für die er unter anderem 1947 die Adaption von Orwells Farm der Tiere produzierte. &amp;lt;ref&amp;gt;https://en.wikipedia.org/wiki/Rayner_Heppenstall&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
In letzterer Funktion stand er auch über mehrere Monate in Briefkontakt mit Tolkien. In dem einzigen abgedruckten Brief [[Brief 152]] aus einer Reihe von Briefen, die er in den folgenden Monaten an den BBC-Produzenten Rayner Heppenstall schrieb, als Tokiens dramatischer Dialog &amp;quot;[[Homecoming of Beorhtnoth]]&amp;quot; für eine Lesung entwickelt wurde, wies Tolkien darauf hin, dass ein &amp;quot;Dialekt&amp;quot;-Ton oder eine ländliche Färbung nicht notwendig sei. &amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, J. R. R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Ausgabe, Klett-Cotta S. 247 &amp;lt;/ref&amp;gt; In der Chronologie von Scull &amp;amp; Hammond sind Briefkontakte für den 25. August 1954, 22. September 1954 (Brief 152), 27. September 1954, November 1954, 15. November 1954, 1-2. Dezember 1954 und 13. Dezember 1954 verzeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Wayne G. Hammond, Christina Scull und J. R. R. Tolkien: The J. R. R. Tolkien Companion and Guide(Boxed Set] -Chronology, Harper Collins Publ. UK; Revised and expanded edition (2. November 2017) &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hooper, Walter ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;WAlter Hooper&#039;&#039;&#039; wurde 1931 außerhalb von Greensboro, North Carolina, geboren und studierte Englisch und Pädagogik an der University of North Carolina in Chapel Hill. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.christianitytoday.com/news/2020/december/died-obit-walter-hooper-cs-lewis-secretary-legacy.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war ein Besucher der [[Inklings]], die von C.S. Lewis, J.R.R. Tolkien und ihren Freunden veranstaltet wurden. Walter wurde zu einem Lesetreffen eingeladen, bei dem The Horse and His Boy, The Two Towers und andere (damals) in Arbeit befindliche Bücher geschrieben wurden. Bekannt ist er vor allem durch seine Arbeit als literarischer Treuhänder für [[C.S. Lewis]] und [[Owen Barfield]].Der Sekretär des Narnia-Autors, der sein Leben der Bewahrung des Vermächtnisses des Autors gewidmet hat, ist im Alter von 89 Jahren gestorben. Dafür verließ der damals 33 Jahre alte Hooper, einen Lehrauftrag an der Universität von Kentucky, um eine führende Rolle bei der Verwaltung des literarischen Nachlasses von CS Lewis zu übernehmen. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.oxfordmail.co.uk/news/18931952.obituary-walter-hooper-dedicated-life-preserving-legacy-narnia-author-cs-lewis/ &amp;lt;/ref&amp;gt; Er strab 2020 mit 89 Jahren vermutlich am Corona-Virus. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.telegraph.co.uk/obituaries/2020/12/11/walter-hooper-obsessive-scholar-self-described-hero-worshipper/ &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vermutlich lebte er auch eine zeitlang bei Tolkien und arbeitere für ihn als Sekretär, musste aber 1963 wieder nach Hause. &amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, The Inklings, S. 251 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In dem kurzen [[Brief 291]] antwortet Tolkien auf die Sendung. Ein weiterer Auszug aus einem Brief an Hooper ist der [[Brief 300]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Indick, Benjamin P. ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Benjamin P. Indick&#039;&#039;&#039; hatte Tolkien einen langen Brief mit Kommentaren und Rückfragen geschickt. Tolkei antwortete mit einem knappen Brief, abgedruckt als [[Brief 283]]. In den Nachschlagewerken zu Tolkien findet sich nichts über diese Person. Auch eine kurze Internetrecherche blieb ohne gesichertes Ergebnis. Es gibt einen Autor Benjamin Philip Indick, geboren am 11. August 1923 in New Jersey und gestorben am 28. September 2009. Laut WIKIDATA ist er US-amerikanischer Science-Fiction-Fan (..), der sich seit der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg als Fan mit der amerikanischen SF beschäftigte und Mitglied des ersten Fandoms war&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.isfdb.org/cgi-bin/ea.cgi?12970&amp;lt;/ref&amp;gt;, &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.wikidata.org/wiki/Q66439565 &amp;lt;/ref&amp;gt; Ob das aber tatsächlich der Briefverfasserer ist, kann nicht gesagt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lanier, Sterling E.==&lt;br /&gt;
Im [[Brief 343]] drückt Tolkien seine Freude über die Verleihung des Preises an &#039;&#039;&#039;Sterling E. Lanier&#039;&#039;&#039; aus. Tolkien ist jedoch nicht überrascht, dass der Preis nutzlos ist. Ähnlich enttäuscht war er selbst, als ihm ein Fan einen Becher mit der Ringinschrift als Gravur schickte. Er benutzt den Becher ausschließlich als Aschenbecher.  &lt;br /&gt;
Lanier war Schriftsteller, Herausgeber und Bildhauer und wurde 79 Jahre alt. Als Lektor bei Chilton Books in Philadelphia setzte er sich 1965 für die Veröffentlichung von Frank Herberts &amp;quot;Dune&amp;quot; ein, das zu einem der meistverkauften Science-Fiction-Romane aller Zeiten wurde. Zu seinen eigenen Werken zählen &amp;quot;The War for the Lot&amp;quot; (1969), &amp;quot;Hiero&#039;s Journey&amp;quot; (1974), &amp;quot;Menace Under Marswood&amp;quot; (1983) und eine Reihe von Romanen über die seltsamen Abenteuer des Brigadiers Donald Fellowes. Lanier war auch ein Bildhauer von realen und skurrilen Miniaturwesen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.legacy.com/us/obituaries/heraldtribune/name/sterling-lanier-obituary?id=24972771#fbLoggedOut Nachruf veröffentlicht von Herald Tribune on Jul. 1, 2007&amp;lt;/ref&amp;gt; Tolkien mochte laut Wikipedia und Nachruf einige seiner Mittelerde-Skulpturen, wollte aber nicht, dass diese kommerziell vermarktet werden. Lanier akzeptierte dies. &amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Sterling_E._Lanier&amp;lt;/ref&amp;gt; Er gewann 1970 den Verlagspreis der Follett Publishing Company, über den es vermutlich in dem Briefwechsel geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leach, Lyle==&lt;br /&gt;
Im [[Brief 346]] an &#039;&#039;&#039;Lyle Leach&#039;&#039;&#039; geht Tolkien auf dessen Bitte ein, lehnt sie aber ab. Leach scheint ein Leser von Tolkiens Werken zu sein, der Tolkien um Hilfe bei einer wissenschaftlichen Arbeit über Tolkiens Werke bat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Marshall, Dora ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dora Marshall&#039;&#039;&#039; ist Leserin des Herrn der Ringe und schrieb einen Brief an Tolkien. Über ihre Person ist nichts Näheres bekannt. In seiner Antwort [[Brief 159]] schreibt er, dass er von dem Erfolg überrascht sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Minchin, H. (Humphrey?) Cotton ==&lt;br /&gt;
In den Nachschlagewerken zu Tolkien findet sich nichts über diese Person. Ein &#039;&#039;&#039;Captain Humphrey Cotton Michin&#039;&#039;&#039; (1894-1966) kämpfte im Ersten Weltkrieg und erreichte den Rang eines Majors bei den Cameronians und im Royal Flying Corps. Er war Herausgeber des Buches The Legion, das vom Prinzen von Wales in Auftrag gegeben wurde, um Geld für die Royal British Legion zu sammeln. Zu den Autoren gehörten (...) und Sir Winston S. Churchill, der auch das Dschungelbuch (1894) (...) schrieb. &amp;lt;ref&amp;gt;https://snaccooperative.org/view/55151220&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.royalacademy.org.uk/art-artists/book/the-legion-bookhttps://www.royalacademy.org.uk/art-artists/book/the-legion-book&amp;lt;/ref&amp;gt;. Es ist sehr wahrscheinlich, dass dies der Minchin ist, an dem Tolkien im April 1956 den [[Brief 186]] schrieb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Murray, Gilbert==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;George Gilbert Aimé Murray&#039;&#039;&#039; (* 2. Januar 1866 in Sydney, Australien; † 20. Mai 1957 in Oxford, England) war ein britischer Altphilologe australischer Herkunft. Murray wurde im Alter von 23 Jahren Professor für Griechisch an der Universität Glasgow und 1908 Regius-Professor für Griechisch an der Universität Oxford, wo er bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1936 blieb. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.britannica.com/biography/Gilbert-Murray&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seit 1910 war er Mitglied (Fellow) der British Academy. 1927 wurde er in die American Academy of Arts and Sciences gewählt. 1931 wurde er zum korrespondierenden Mitglied der Göttinger Akademie der Wissenschaften gewählt. Murray arbeitete insbesondere zum griechischen Drama und seinen Ursprüngen sowie zur griechischen Religion, insbesondere in Zusammenarbeit mit Jane Ellen Harrison und den beiden weiteren „Cambridge Ritualists“ Francis Macdonald Cornford und Arthur Bernard Cook (1868–1952). Im englischsprachigen Raum ist er auch durch seine Übersetzungen griechischer Dramen bekannt. Er stand international mit zahlreichen Forschern in engem Kontakt, darunter Ulrich von Wilamowitz-Moellendorff und dessen Schüler Paul Maas. Darüber hinaus war Gilbert Murray ab 1918 als Jurymitglied im Komitee der Vergabe des Hawthornden-Preises tätig, dem ältesten Literaturpreis in Großbritannien.&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Gilbert_Murray&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien besuchte möglicherweise die Vorlesung von &#039;&#039;Gilbert Murray&#039;&#039; über &#039;&#039;Aischylos&#039;&#039; &#039;&#039;Agamemnon&#039;&#039;,  &#039;&#039;Euripides&#039;&#039; &#039;&#039;Elektra&#039;&#039;,  &#039;&#039;Euripides &#039;&#039;Bacchae&#039;&#039; und &#039;&#039;Skeat&#039;s&#039;&#039; &#039;&#039;Speciments&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Wayne G. Hammond, Christina Scull und J. R. R. Tolkien: The J. R. R. Tolkien Companion and Guide (Boxed Set) - Chronology, Harper Collins Publ. UK; Revised and expanded edition (2. November 2017) S. 40, 42&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2. Januar 1947 antwortete Tolkien auf einen Brief von Gilbert Murray, inzwischen pensionierter Regius Professor für Griechisch in Oxford. Murray schrieb ihm im Namen eines Kollegen, der es vorzog, eine akademische Stelle in Großbritannien anzunehmen, anstatt nach Indien zurückzukehren. Tolkien drückt sein Mitgefühl aus und erklärt, dass er sich als Vorsitzender des englischen Fakultätsrates erfolglos für den Fall eingesetzt habe. Er sei nicht mehr Vorsitzender und habe keinen Einfluss mehr, da die Expertise des Gelehrten außerhalb seines Bereichs liege. Er werde F.P. Wilson, der ihn am Mittwoch (15. Januar) besuchen werde, Murrays Brief zeigen, aber solche Stellen würden nur selten frei. &amp;lt;ref&amp;gt;Wayne G. Hammond, Christina Scull und J. R. R. Tolkien: The J. R. R. Tolkien Companion and Guide (Boxed Set) - Chronology, Harper Collins Publ. UK; Revised and expanded edition (2. November 2017) S.332 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nunn A. C. ==&lt;br /&gt;
In den Nachschlagewerken zu Tolkien findet sich nichts über diese Person. Auch eine kurze Internetrecherche blieb ohne Ergebnis. Er scheint aber ein Leser des Herrn der Ringe zu sein, der auf etwaige Fehler bzw. Widersprüche hinweist. Der Entwurf zu einer ausführlichen Antwort ist erhalten geblieben und abgedruckt, im [[Brief 214]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ossendrijver, E. C. (Mrs. E. C. Ossen Drijver) ==&lt;br /&gt;
In den Nachschlagewerken zu Tolkien findet sich nichts über diese Person. Auch eine kurze Internetrecherche blieb ohne Ergebnis. Sie hat Tolkien Fragen zu [[Númenor]] gestellt. Der [[Brief 227]] ist das Antwortschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Plimmer, Charlotte und Daniel ==&lt;br /&gt;
In den Nachschlagewerken zu Tolkien finden sich keine Angaben zu den beiden Personen. In der Chronology wird an einigen Stellen auf die Korrespondenz eingegangen und der [[Brief 294]] wird an vielen Stellen im  Reader&#039;s Guide zitiert. Eine Internetrecherche lässt vermuten, dass dies die Buchautorin von &amp;quot;Slavery: the Anglo-American involvement&amp;quot; und &amp;quot;London: a visitor&#039;s companion&amp;quot; sein könnte.&lt;br /&gt;
Charlotte und Denis Plimmer interviewten Tolkien am 30. November 1966 für den Sunday Telegraph. Im Januar 1967 schickten sie einen Entwurf an [[Allen &amp;amp; Unwin]], dessen Mitarbeiterin [[Joy Hill]] den Artikel als &amp;quot;das beste, das bisher veröffentlicht wurde&amp;quot; bezeichnet, aber dieser noch Kürzungen benötige. &amp;lt;ref&amp;gt;Wayne G. Hammond, Christina Scull and J. R. R. Tolkien: The J. R. R. Tolkien Companion and Guide(Boxed Set) -Chronology, Harper Collins Publ. UK; Revised and expanded edition (2. November 2017) S. 721 &amp;lt;/ref&amp;gt; Am 6. Februar 1967 las Tolkien den Artikel, beanstandete einige Stellen und äußerte Änderungswünsche.  Am 8. Februar schrieb Tolkien einen Brief, der als [[Brief 294]] abgedruckt ist. Mindestens ein weiterer Brief folgte. &lt;br /&gt;
Am 22. März 1968 erschien der Artikel mit dem Titel &amp;quot;[[The Man Who Understands Hobbits]]&amp;quot; im Daily Telegraph Magazine ([https://tolkienbooks.net/php/details.php?reference=55110| Informationen zum Magazin auf TolkienBooks.net]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rang, Mr. ==&lt;br /&gt;
In den Nachschlagewerken zu Tolkien finden sich keine Angaben zu der Person. In der Chronology wird an einer Stelle auf die Korrespondenz eingegangen und der [[Brief 297]] wird an vielen Stellen im  Reader&#039;s Guide zitiert. Tolkien hatte eine ausführliche Antwort auf die Frage zu seiner Nomenklatur formuliert, aber nur eine knappe Antwort abgeschickt. &amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, J. R. R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta S. 495  &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reeves, Joyce ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Joyce Reeves&#039;&#039;&#039; arbeitete als Verwaltungsangestellte, Lehrerin, Töpferin und Literaturagentin, bevor sie das Pseudonym Gard annahm und eine beliebte englische Kinderbuchautorin wurde. &amp;lt;ref&amp;gt;https://openlibrary.org/authors/OL1808079A/Joyce_Gard&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie scheint 1911 geboren zu sein &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.oxfordreference.com/display/10.1093/acref/9780195146561.001.0001/acref-9780195146561-e-1172&amp;lt;/ref&amp;gt;. Obwohl sie etliche Bücher veröffentlicht hat &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.goodreads.com/author/show/686039.Joyce_Gard&amp;lt;/ref&amp;gt; lässt sich ansonsten nichts über die Autorin finden. Tolkien schreibt ihr am 4. November 1961 [[Brief 232]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ronald, Amy ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Amy Ronald&#039;&#039;&#039; wird von Scull und Hammond als &amp;quot;friend of Tolkien&amp;quot; bezeichnet. &amp;lt;ref&amp;gt;Wayne G. Hammond, Christina Scull and J. R. R. Tolkien: The J. R. R. Tolkien Companion and Guide(Boxed Set) - Reader&#039;s Guide Part I A - M, Harper Collins Publ. UK; Revised and expanded edition (2. November 2017) S. 343 &amp;amp; 446&amp;lt;/ref&amp;gt;, zitieren und erwähnen sie an 22 Stellen, wobei es sich häufig um Querverweise auf dieselben beiden Briefe handelt. In der einschlägigen Literatur wird auf sie jedoch nicht weiter eingegangen. Auch die Internetrecherche brachte keine weiteren Informationen. In den Briefen Tolkiens sind Auszüge aus den Antworten von [[Brief 192]], [[Brief 195]], [[Brief 307]], [[Brief 309]], [[Brief 312]] und [[Brief 317]] abgedruckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Salmon, Michael==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Michael Salmon&#039;&#039;&#039;, ein Leser, schickte einen freundlichen Brief, in dem er sein Interesse an Tolkiens Werk bekundete und anscheinend auch einige Fragen stellte. Tolkien schreibt im [[Brief 335]], dass er keine Zeit habe, Fanbriefe zu beantworten, wenn er das Silmarillion in seinem hohen Alter fertigstellen wolle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schiro, Herbert ==&lt;br /&gt;
Über die Person konnten keine Informationen gefunden werden. Er stellte Tolkien per Brief die Frage, ob der Herr der Ringe eine Allegorie sei bzw. dieser welche enthält. Tolkiens Antwort oder Auszüge davon wurden im [[Brief 203]] abgedruckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sekräter, Stellvertretend, Universität Madras == &lt;br /&gt;
Über die Person konnten keine Informationen gefunden werden. Der Stellvertretende Sekräter der Universität Madras informierte Tolkien über seine Berufung als zum Mitglied des Prüfungsausschusses. Tolkien lehnt im Antwortschreiben [[Brief 216]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tayar, Graham ==&lt;br /&gt;
In einem Brief vom 22. Mai 1971 fragt Tayar nach den Namen Gamgee und Gondor. Tolkien antwortet Anfang Juni [[Brief 324]]. Tolkien wird von Tayar zu einem Abendessen mit den Old Edwardians eingeladen. Tolkien nimmt die Einladung per Brief vom 3. Mai 1972 an, muss aber am 3. November 1972 absagen. Die Briefe sind nicht wiedergegeben. Scull &amp;amp; Hammond schrieben darüber: &amp;quot;Sein schlechter Gesundheitszustand hindert ihn nun daran, seine Verabredung zu einem Abendessen mit den Londoner Old Edwadians einzuhalten. Später wird er mit Hilfe von Tayar eine kurze Rede aufnehmen, die den Old Edwardians bei dieser Gelegenheit vorgespielt werden soll.&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt;Wayne G. Hammond, Christina Scull und J. R. R. Tolkien: The J. R. R. Tolkien Companion and Guide(Boxed Set] -Chronology, Harper Collins Publ. UK; Revised and expanded edition (2. November 2017), übersetzt mit DeepL &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich ist dies der Journalist Graham Joseph Tayar. &amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Graham_Tayar&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Thomas. Nicholas ==&lt;br /&gt;
In den Nachschlagewerken zu Tolkien finden sich keine Angaben zu der Person. Auch eine kurze Internetrecherche blieb ohne Ergebnis. Tolkien antwortet auf eine Anfrage am 6. Mai 1968 an geschrieben. Ein Auszug wurde als [[Brief 303]] veröffentlicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Thurston, Meriel==&lt;br /&gt;
Aus den beiden veröffentlichten Antworten [[Brief 342]] und [[Brief 345]] kann man entnehmen, dass sie ihn fragte, ob sie ihre (Rinder-)Herde &amp;quot;Rivendell&amp;quot; nennen dürfe. Er antwortete, dass er das Tal von Rivendell nicht für einen geeigneten Namen für eine Herde halte und bot an, ihr bei der Benennung der einzelnen Bullen zu helfen. Frau Thurston antwortete später und schlug wahrscheinlich die Namen &amp;quot;Elrond&amp;quot; und &amp;quot;Glorfindel&amp;quot; für ihre Bullen und &amp;quot;Arwen&amp;quot;, &amp;quot;Galadriel&amp;quot; und &amp;quot;Celebrian&amp;quot; für ihre Kühe vor. Er erklärte ihr, was diese elbischen Namen bedeuten und warum sie als Rindernamen ungeeignet sind. Er schrieb ihr fünf elbische Namen auf, die sich besser für Stiere und Kühe eigneten: Aramund (&#039;Königlicher Stier&#039;), Tarmund (&#039;Edler Stier&#039;), Rasmund (&#039;Heimischer Stier&#039;), Turcomund (&#039;Stierführer&#039;) und Galathea (&#039;Göttin der Milch&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tiller, Terence ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Terence Rogers Tiller&#039;&#039;&#039; (19. September 1916 - 24. Dezember 1987) war ein englischer Dichter, Übersetzer und Radioproduzent. Tiller wurde in Truro, Cornwall, geboren und besuchte die Latymer Upper School in Hammersmith.[1] Er studierte Geschichte am Jesus College in Cambridge. Von 1937 bis 1939 war er Dozent für mittelalterliche Geschichte in Cambridge, nahm dann eine akademische Stelle in Kairo an und unterrichtete sechs Jahren englische Literatur an der damaligen König-Fuad-I-Universität. Dort schloss er sich der Dichtergruppe Personal Landscape an, zu der auch Keith Douglas, Lawrence Durrell, Robin Fedden und Bernard Spencer gehörten. Seine am meisten beachtete Gedichtsammlung war Unarm, Eros (1947), die Gedichte mit &amp;quot;starken formalen Mustern, heraldischer Bildsprache und auffallender Sinnlichkeit&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.britannica.com/biography/Terence-Tiller.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt; https://en.wikipedia.org/wiki/Terence_Tiller&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
1946 trat er in die BBC-Feature-Abteilung ein, wo er für Hunderte von Theaterstücken und Feature-Sendungen zu einer breiten Palette von Themen, vor allem aber zu Geschichte, Literatur und Mythologie, verantwortlich war. 1955 war er Produzent der ersten BBC-Radioadaption von Tolkiens Der Herr der Ringe (was dem Autor nicht gefiel). &amp;lt;ref&amp;gt;https://en.wikipedia.org/wiki/Terence_Tiller&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Antwort auf einen Brief von Tiller vom 17. September 1956 erteilt Tolkien Mr. Tiller &amp;quot;im Prinzip&amp;quot; die Erlaubnis, eine Hörspielbearbeitung von Der Herr der Ringe (Hörspielserie von 1955), Die zwei Türme und Die Rückkehr des Königs zu produzieren. Aus der ausführlichen und länger anhaltenden Korrespondenz, die im Reader&#039;s Guide Part I A - M und Chronologie &amp;lt;ref&amp;gt;Wayne G. Hammond, Christina Scull and J. R. R. Tolkien: The J. R. R. Tolkien Companion and Guide [Boxed Set] -Chronology, Harper Collins Publ. UK; Revised and expanded edition (2. November 2017) S11 - 17&amp;lt;/ref&amp;gt; beschrieben wird, sind bisher zwei Briefe [[Brief 159]] und [[Brief 160]] in Tolkiens Briefen erschienen (dazu zählt nicht der Brief v0m 17. September).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tyndall, Edwar Denis ==&lt;br /&gt;
Der Autor des Artikels vermutet, dass damit &#039;&#039;&#039;Edward Denis Tyndall&#039;&#039;&#039; gemeint ist. Reverend Canon Edward Denis Tyndall MC (1890 - 9. Dezember 1965) war ein anglikanischer Priester des 20. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
Nach seiner Ausbildung am Pembroke College in Oxford und seiner Ordination im Jahr 1915 war Tyndall Kurat an der Church of the Ascension in Stirchley. Während des Ersten Weltkriegs diente er als Kaplan bei den britischen Streitkräften und wurde bei den Neujahrsehrungen 1918 mit dem Military Cross ausgezeichnet. Vor seiner Ernennung zum Propst der St. Ninian&#039;s Cathedral in Perth[3] war er Amtsinhaber an der St. Jude&#039;s Church in Birmingham und der St. James&#039; in Whitehaven. Während seiner Amtszeit in St. Jude&#039;s Birmingham verfassten er und sein Kurat Michael Parker das Buch Adoremus: A Book of Eucharistic Worship for the Young&amp;quot;[4] Das Buch wurde als &amp;quot;in erster Linie für den Gebrauch bei der so genannten Kindereucharistie&amp;quot; beschrieben, sollte aber auch &amp;quot;den Bedürfnissen der zunehmenden Zahl von Pfarreien entsprechen, in denen es die &#039;Parish Eucharist&#039; gibt&amp;quot;. Er starb am 9. Dezember 1965.&amp;lt;ref&amp;gt;https://prabook.com/web/denis.tyndall/2383294&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;https://military-history.fandom.com/wiki/Denis_Tyndall&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;https://en.wikipedia.org/wiki/Denis_Tyndall&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tyndall war mit Tolkien auf die King Edward&#039;s School in Birmingham gegangen und hatte über ihre gemeinsame Schulzeit geschrieben. Tolkien antwortete auf Tyndalls Brief am 9. Januar 1964. Dieser ist als [[Brief 254]] abgedruckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unwin, Camilla==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Camilla Unwin&#039;&#039;&#039; ist die Tochter von &#039;&#039;[[Rayner Unwin]]&#039;&#039;, dem ersten Leser und Kritiker des &#039;&#039;[[Der Hobbit| Hobbits]]&#039;&#039;. Im Jahr 1969 schrieb Camilla im Rahmen eines Schulprojekts einen Brief an Tolkien, mit der Frage: &#039;&#039;„What is the purpose of life?“&#039;&#039;. Tolkien antworte mit einem ausführlichen Brief (&#039;&#039;[[Brief 310]]&#039;&#039;), in dem er erklärte, dass für ein so bedeutendes Thema zunächst die Begriffe „Zweck“ und „Leben“ definiert sein müssten, bevor man zu einer Antwort kommen könne und diskutiert verschiedene Dimensionen: individuelles Handeln, moralisches Leben und die Zwecke aller lebenden Dinge im Ganzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen sind hier zu finden:&lt;br /&gt;
* [https://oxfordinklings.blogspot.com/2011/10/rayner-unwins-daughter-camilla-was-told.html  Der Brief 310 auf The Inklings]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Webster (Rogers), Deborah ==&lt;br /&gt;
Zur Person selbst konnten keine Angaben gefunden werden. Sie schrieb ihre Doktorarbeit über J.R.R. Tolkien und C.S. Lewis an der Universität von Wisconsin.&amp;lt;ref&amp;gt;https://tolkiengateway.net/wiki/Deborah_Rogers&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Titel lautet: &amp;quot;The Fictitious Characters of C.S. Lewis and J.R.R. Tolkien in Relation to Their Medieval Sources.&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt;https://tolkienbooks.net/php/details.php?reference=55460&amp;lt;/ref&amp;gt; In diesem Zusammenhang schrieb Webster einen Brief an Tolkien, dessen Antwort der abgedruckte [[Brief 210]] ist. Spätere Veröffentlichung in Bezug auf Tolkien sind J.R.R. Tolkien: A Critical Biography &amp;lt;ref&amp;gt;https://tolkienbooks.net/php/details.php?reference=55480&amp;lt;/ref&amp;gt;, mehrere Artikel, die in der Zeitschriften Orcrist und dem Buch [[A Tolkien Compass]] erschienen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== White, William Luther ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rev. Dr. William Luther White&#039;&#039;&#039; wurde am 7. Juli 1931 in Brazil, IN, geboren. White war Mitglied der First United Methodist Church in Normal, Illinois, und diente 33 Jahre lang als Kaplan an der Illinois Wesleyan University. Pfarrer White starb am 28. Juni 2015 im Alter von 83 Jahren in Bloomington, Illinois. Eine Audioaufnahme über ihn kann hier angehört werden: [https://digitalcommons.iwu.edu/oral_hist/38/].&amp;lt;ref&amp;gt;https://iwu.libraryhost.com/repositories/2/archival_objects/33&amp;lt;/ref&amp;gt;, &amp;lt;ref&amp;gt;Wayne G. Hammond, Christina Scull and J. R. R. Tolkien: The J. R. R. Tolkien Companion and Guide(Boxed Set) -Chronology, Harper Collins Publ. UK; Revised and expanded edition (2. November 2017) &amp;lt;/ref&amp;gt; Er promovierte an der Northwestern University in systematischer Theologie, zeitgenössischer Literatur und christlicher Ethik&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.librarything.de/author/whitewilliamluther&amp;lt;/ref&amp;gt;. Er ist Autor der Biographie The image of man in C. S. Lewis.&lt;br /&gt;
Im September 1967 schrieb er an Tolkien und fragte nach dem Ursprung des Namens [[Inklings]]. Am 11. September 1967 antwortete Tolkien White und gab einige Hintergrundinformationen ([[Brief 298]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wilson, M. ==&lt;br /&gt;
Im [[Brief 189]]  antwortet Tolkien einer Leserin, &#039;&#039;&#039;M. Wilson&#039;&#039;&#039;, die ihn offenbar auf das Interesse von Kindern am Herrn der Ringe anspricht. Tolkien nimmt dies zur Kenntnis, ist aber nicht glücklich darüber und führt dies aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Worskett, Colonel ==&lt;br /&gt;
Über die Person selbst konnten keine Informationen gefunden werden. Tolkien entwarf am 20. September 1963 eine Antwort auf Worsketts Brief. Dieser Entwurf ist [[Brief 247]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wrigley, Mr.==&lt;br /&gt;
Ein gewisser &#039;&#039;&#039;Mr. Wrigley&#039;&#039;&#039; hatte Tolkien geschrieben, dass Akademiker mehrere Generationen damit beschäftigt sein würden, nach Quellen zum [[Herr der Ringe]] zu suchen. In [[Brief 337]] stimmt Tolkien dieser Vermutung zu und geht auf die Verwendung eines Motivs ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Quellen=&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Wayne G. Hammond, Christina Scull und J. R. R. Tolkien: The J. R. R. Tolkien Companion and Guide(Boxed Set] -Chronology, Harper Collins Publ. UK; Revised and expanded edition (2. November 2017) &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Wayne G. Hammond, Christina Scull und J. R. R. Tolkien: The J. R. R. Tolkien Companion and Guide(Boxed Set] - Reader&#039;s Guide Part I A - M, Harper Collins Publ. UK; Revised and expanded edition (2. November 2017) S. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Wayne G. Hammond, Christina Scull und J. R. R. Tolkien: The J. R. R. Tolkien Companion and Guide(Boxed Set] - Reader&#039;s Guide Part II N - Z, Harper Collins Publ. UK; Revised and expanded edition (2. November 2017) S.  &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, The Inklings, S. 257 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Carpenter, Humphrey. &amp;quot;J.R.R. Tolkien: Eine Biographie, Klett-Cotta 2022, S.235  &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; Garth, John. Tolkien und der Erste Weltkrieg - Das Tor zu Mittelerde, Klett-Cotta 2020 S. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; Tom Shippey, Der Weg Nach Mittelerde, Klett Cotta 2008 S. 124&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen (Tolkiens Umfeld)|Personen, die mit Tolkien Briefkontakt hatten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Weas-El</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Personen,_die_in_den_Briefen_Tolkiens_erw%C3%A4hnt_werden&amp;diff=110809</id>
		<title>Personen, die in den Briefen Tolkiens erwähnt werden</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Personen,_die_in_den_Briefen_Tolkiens_erw%C3%A4hnt_werden&amp;diff=110809"/>
		<updated>2025-06-22T15:13:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Weas-El: Syntax der Weblinks korrigiert (senkrechten Strich entfernt)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Einleitung== &lt;br /&gt;
Tolkien stand mit vielen Menschen in Kontakt, die in seiner Korrespondenz erwähnt oder thematisiert werden bzw. indirekt eine Rolle spielen. In dem J.R.R. Tolkien Briefen sind 354 &amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, J. R. R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta &amp;lt;/ref&amp;gt;  und mehr &amp;lt;ref&amp;gt;Humphrey Carpenter, The Letters of J. R. R. Tolkien: Revised and Expanded edition, Gebundene Ausgabe, HarperCollins (9. November 2023) &amp;lt;/ref&amp;gt; seiner Briefe bzw. Ausschnitte davon veröffentlicht. In diesem Artikel werden die Personen aus der Korrespondenz aufgeführt, über die nicht genügend oder relevante Informationen vorliegen, um einen eigenen Artikel für die Ardapedia zu erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Personen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Alexander (der Große)===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Alexander der Große&#039;&#039;&#039; (altgriechisch Ἀλέξανδρος ὁ Μέγας Aléxandros ho Mégas; * 20. Juli 356 v. Chr. in Pella; † 10. Juni 323 v. Chr. in Babylon) war von 336 v. Chr. bis zu seinem Tod als &#039;&#039;&#039;Alexander III. König von Makedonien und Hegemon des Korinthischen Bunde&#039;&#039;&#039; bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_der_Gro%C3%9Fe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &#039;&#039;[[Brief 52]]&#039;&#039; schreibt Tolkien über Alexander: &lt;br /&gt;
 &amp;quot;Alle versuchen wir, wie Alexander den Gordischen Knoten zu lösen – und die Geschichte lehrt, daß Alexabder mitsamt seinen Generäle dabei orientalisiert wurde. Der arme Trottel bildete sich ein (oder wollte es anderen einreden), er wäre der Sohn des Dionysos, und starb im Suff.&amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, J. R. R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta S. 88&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen zur Person sind hier zu finden:&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_der_Gro%C3%9Fe  Wikipedia - Alexander der Große]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Alighieri, Dante=== &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dante Alighieri&#039;&#039;&#039; (* Mai oder Juni 1265 in Florenz; † 14. September 1321 in Ravenna) war ein italienischer Dichter und Philosoph. Er überwand mit der in Altitalienisch (bzw. Toskanisch) verfassten Göttlichen Komödie die Beschränkung auf Latein in der europäischen Literatur und führte das Italienische zu einer Literatursprache. Dante ist einer der bekanntesten Dichter der italienischen Literatur sowie des europäischen Mittelalters. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien schreibt in seinem [[Brief 294]]: &amp;quot;&#039;&#039;Dante.... reiz mich nicht. Er ist voller Tücke und Gehässigkeit. Seine kleinlichen Verhältnisse mit kleinlichen Menschen in kleinlichen Städten sind mir egal&#039;&#039;&#039;. Mein Ausbruch gegen Dante war allzu unbändig. Ich träume nicht ernstlich davon, an Dante gemessen zu werden, einem erhabenen Dichter. Zu einer Zeit haben Lewis und ich uns öfter Dante vorgelesen. Ich war eine Zeitlang Mitglied der Oxforder Dante-Gesellschaft ….&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen zu Dante sind hier zu finden: &lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Dante_Alighieri Wikipediaeintrag Dante Alighieri]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ambrosius von Mailand===&lt;br /&gt;
Der Heilige &#039;&#039;&#039;Ambrosius von Mailand&#039;&#039;&#039; (* 339 in Trier; † 4. April 397 in Mailand) wurde als römischer Politiker zum Bischof von Mailand gewählt. Er ist einer der vier lateinischen Kirchenlehrer der Spätantike der Westkirche, war der jüngere Bruder der Heiligen Marcellina und Satyrus und trägt seit 1295 den Ehrentitel Kirchenvater.&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Ambrosius_von_Mailand&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen über Ambrosius sind hier zu finden: [https://de.wikipedia.org/wiki/Ambrosius_von_Mailand|Wikipedia: Ambrosius von Mailand]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien erwähnt den hl. Ambrosiusm im [[Brief 272]] &amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, J. R. R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta Brief 272 S. 466&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ardizzone, Edward===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Edward Jeffrey Irving Ardizzone&#039;&#039;&#039;, (16. Oktober 1900 – 8. November 1979), der seine Werke manchmal mit „DIZ“ signierte, war ein britischer Maler, Grafiker und Kriegsmaler sowie Autor und Illustrator von Büchern, viele davon für Kinder. [1] Für Tim All Alone (Oxford, 1956), das er schrieb und illustrierte, gewann Ardizzone die erste Kate Greenaway Medal der Library Association für die beste Kinderbuchillustration eines britischen Autors des Jahres. [2] Anlässlich des 50. Jubiläums der Medaille im Jahr 2005 wurde das Buch zu einem der zehn besten Titel gekürt, die von einer Jury ausgewählt wurden, um die Wahl für den Publikumsliebling aller Zeiten zusammenzustellen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://en.wikipedia.org/wiki/Edward_Ardizzone übesetzt mit deepL&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen zur Person sind hier zu finden: [https://en.wikipedia.org/wiki/Edward_Ardizzone| englischer Wikipedia-Artikel Edward_Ardizzone]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Edward Ardizzone hatte keine direkte Beziehung zu Tolkiens Werken im Sinne einer Mitarbeit oder Zusammenarbeit. Er kritisiert im [[Brief 116]] an &#039;&#039;[[Allen &amp;amp; Unwin]]&#039;&#039;, dass die Zeichnungen zwar modisch und vielleicht „schick“ im Stil von &#039;&#039;Feliks Topolski&#039;&#039; oder &#039;&#039;Edward Ardizzone&#039;&#039; seien, aber inhaltlich nicht zur Geschichte passen.&amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, J. R. R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta S. 174&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bemerkung zeigt deutlich Tolkiens Vorliebe für stilistische und inhaltliche Kohärenz zwischen Text und Illustration – und seine Abneigung gegenüber modischen, aber unpassenden künstlerischen Umsetzungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Asimow, Isaac===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Isaac Asimov&#039;&#039;&#039;, (* 2. Januar 1920 in Petrowitschi, Russische Sozialistische Föderative Sowjetrepublik; † 6. April 1992 in New York, Vereinigte Staaten), war ein russisch-amerikanischer Biochemiker, Autor von Sachbüchern, zahlreichen populärwissenschaftlichen Büchern und Artikeln sowie einer der bekanntesten Science-Fiction-Schriftsteller seiner Zeit. Zusammen mit Arthur C. Clarke und Robert A. Heinlein wird er oft als einer der „Big Three“ der englischsprachigen Science-Fiction aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Isaac_Asimov&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen über Ambrosius sind hier zu finden: [https://de.wikipedia.org/wiki/Isaac_Asimov| Wikipediaartikel: Isaac Asimov]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien Erwähnt Asimow im [[Brief 294]] in einer Fußnote: &amp;quot;Die S. F. von Isaac Asimow gefällt mir.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, J. R. R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta S. 492&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auerbach, Erich &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.britannica.com/biography/Erich-Auerbach&amp;lt;/ref&amp;gt;===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erich Auerbach&#039;&#039;&#039; (geboren am 9. November 1892 in Berlin, Deutschland, gestorben am 13. Oktober 1957 in Wallingford, Conn., USA) war ein Pädagoge und Wissenschaftler für romanische Literaturen und Sprachen.&lt;br /&gt;
Nachdem er 1921 an der Universität Greifswald in Philologie promoviert hatte, arbeitete Auerbach als Bibliothekar an der Preußischen Staatsbibliothek. Von 1929 bis zu seiner Entlassung durch die Nazipartei im Jahr 1936 war er Ordinarius für romanische Philologie an der Universität Marburg. Von 1936 bis 1947 lehrte Auerbach an der Türkischen Staatsuniversität in Istanbul, wo er seinen bekanntestes Werk Mimesis: Dargestellte Wirklichkeit in der abendländischen Literatur (1946; Mimesis: The Representation of Reality in Western Literature) verfasste. Er trat 1947 in den Lehrkörper der Yale University ein und wurde 1956 zum Sterling-Professor für romanische Philologie ernannt. In den Jahren 1949-50 war er Mitglied des Institute for Advanced Study in Princeton, N.J.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ausführliche Biographie findet man auf [https://de.wikipedia.org/wiki/Erich_Auerbach| Wikipedia: Erich Auerbach]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien nimmt im [[Brief 183]] Bezug auf Auerbachers Verwendung des Wortes &amp;quot;politisch&amp;quot; im Zusammenhang mit Ritterromane. &amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, J. R. R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta Brief 183 S. 318 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Baillie, James Black===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sir James Black Baillie&#039;&#039;&#039; (* 24. Oktober 1872 in Haddington, Schottland; † 9. Juni 1940 in Weybridge, Surrey) war ein britischer Philosoph. Er war Professor für Logik und Metaphysik an der University of Aberdeen und von 1924 bis 1938 Vicekanzler der University of Leeds. &amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/James_Black_Baillie&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.tolkiens-briefe.de/episode/tolkiens-brief-008&amp;lt;/ref&amp;gt; 1931 wurde er zum Knight Bachelor geschlagen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.maltagenealogy.com/LeighRayment/knights/knightsabec.htm&amp;lt;/ref&amp;gt; Er übersetzte Hegels Phänomenologie des Geistes ins Englische (The Phenomenology of Mind, 1910). &lt;br /&gt;
Die Essays in seinem Hauptwerk Studies in human nature (1921) erstrecken sich über verschiedenartige Themen, von „Anthropomorphism and Truth“ bis zu „Laughter and Tears: The Sense of Incongruity“. &lt;br /&gt;
Tolkiens [[Brief 008]] richtet sich an den Vizekanzler der Universität. Der veröffentlichte Aussshnitt des Briefes in der deutschen Ausgabe gibt darauf keinen Hinweis. In der neuen, erweiterten Ausgabe (englisch) ist die Anrede &amp;quot;Dear Dr. Baillie&amp;quot; abgedruckt. &lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Humphrey Carpenter, The Letters of J. R. R. Tolkien: Revised and Expanded edition, Gebundene Ausgabe, HarperCollins (9. November 2023), Brief 8  S. 11&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, J. R. R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta Brief 8 S. 20&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weitere Erwähnungen:&lt;br /&gt;
* [https://www.tolkiens-briefe.de/episode/tolkiens-brief-008 Podcast zu Brief 8]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Infos findet man hier: https://de.wikipedia.org/wiki/James_Black_Baillie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bailey, Bede (OP),===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bede Bailey (OP)&#039;&#039;&#039; war ein englischer Dominikaner, der 1926 als &#039;&#039;&#039;David Bailey&#039;&#039;&#039; geboren wurde und 2014 im Alter von 97 Jahren starb. Er war der letzte lebende Bruder, der noch eine persönliche Verbindung zu &#039;&#039;Bede Jarrett&#039;&#039; hatte, dessen Namen er bei seinem Ordenseintritt übernahm. In seinem langen Ordensleben wirkte er an zahlreichen Orten, oft gleichzeitig in mehreren Funktionen, unter anderem als Prior, Kantor, Archivar, Seelsorger und Historiker. Besonders engagierte er sich für die Archivierung und Bewahrung des dominikanischen Erbes und war bis ins hohe Alter ein gefragter Gesprächspartner mit großer geistlicher Tiefe. Trotz seines kritischen Geistes war er geprägt von Versöhnungsbereitschaft, einem Sinn für Humor und der Überzeugung, dass Gnade und Liebe im konkreten Leben Gestalt annehmen müssen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.english.op.org/godzdogz/sermon-for-the-funeral-of-fr-bede-bailey-op/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem &#039;&#039;[[Brief 290]]&#039;&#039; erwähnt Tolkien den „Herrn von Pusey House“ und Bailey (nur unter seinem Titel „Prior von Blackfriars“) als die Veranstalter eines Vortragsabends, an dem er teilnimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen zur Person sind hier zu finden:&lt;br /&gt;
* [https://www.english.op.org/godzdogz/sermon-for-the-funeral-of-fr-bede-bailey-op/  Dominican Friars -Sermon for the Funeral of Fr Bede Bailey OP]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beasly, John===&lt;br /&gt;
In den Nachschlagewerken zu Tolkien finden sich keine Angaben zu der Person. Auch eine kurze Internetrecherche blieb ohne Ergebnis. Es könnte allerding sein, dass ein Schreibfehler vorliegt. Es gab in Oxford einen Professor der Archeologie, namens Sir John Beazley (1885 - 1970). Tolkien erwähnt die Person im [[Brief 182]].&amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, J. R. R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta S. 313&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beveridge, William Henry&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.oxfordreference.com/display/10.1093/oi/authority.20110803095503419&amp;lt;/ref&amp;gt;=== &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;W. H. Beveridge&#039;&#039;&#039; (5. März 1879 - 16. März 1963) war britischer Ökonom und Sozialreformer. Geboren in Rangpur, Bengalen, erhielt William Henry Beveridge seine Ausbildung an der Charterhouse School und an der Universität Oxford. Anschließend hatte er bis 1909 ein Fellowship am University College Oxford inne.&lt;br /&gt;
Von 1906 bis 1908 war Beveridge zudem Chefredakteur für soziale Angelegenheiten beim Morning Post. 1909 trat er als persönlicher Assistent von Winston Churchill dem Board of Trade bei und war maßgeblich an der Ausarbeitung sozialer Gesetzgebung beteiligt, darunter die Einrichtung von Arbeitsvermittlungen und der National Insurance Act (1911).&lt;br /&gt;
Von 1919 bis 1937 war er Direktor der London School of Economics und von 1926 bis 1928 Vizekanzler der Universität London. 1937 kehrte er als Master des University College nach Oxford zurück. In diesen Jahren diente er auch in zahlreichen öffentlichen Komitees, beispielsweise als Vorsitzender des Unemployment Insurance Statutory Committee (1934–1944).&lt;br /&gt;
Ab 1940 diente er erneut als Beamter im Arbeitsministerium; nach Meinungsverschiedenheiten mit Ernest Bevin wurde er Vorsitzender des interministeriellen Komitees für Sozialversicherung und verwandte Dienstleistungen. In dieser Position erstellte er 1942 sein bedeutendstes Werk, den Beveridge-Report, eine umfassende Überprüfung der sozialen Dienste in Großbritannien.&lt;br /&gt;
1944 wurde er als liberaler Abgeordneter ins Parlament gewählt, um den Bericht zu unterstützen. Nach dem Verlust seines Sitzes 1945 trat er 1946 als Liberaler ins House of Lords ein. Anschließend widmete er seine Energie dem Schreiben über historische, soziale, wirtschaftliche und philosophische Themen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien erwähnt Beveridge und einen von ihm verfassten Artikel in der &#039;&#039;Picture Post&#039;&#039; im [[Brief 79]].&amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, J. R. R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta Brief 79 S. 123&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Infos zu Beveridge: &lt;br /&gt;
* [https://blogstest.lse.ac.uk/lsehistory/2018/01/31/william-beveridge-and-his-report/  Artikel über den Beveridge-Report]&lt;br /&gt;
* [https://heritage.humanists.uk/william-beveridge/   Heritiage.Humanist: Ausführlicher Artikel mit einigen Bildern]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/William_Henry_Beveridge  Wikipediaeintrag: William Henry Beveridge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Binney, John===&lt;br /&gt;
In den Nachschlagewerken zu Tolkien finden sich keine Angaben zu der Person. Auch eine kurze Internetrecherche blieb ohne Ergebnis. In einer Fußnote zu [[Brief 8b]] wird er als  ein enger Freund Tolkiens beschrieben, der in den 1930er Jahren die Familie oft auf Reisen begleitete. Er war Christophers Lehrer während der Krankheit, die ihn die meiste Zeit seiner Schulzeit von der Oratory School fernhielt. &amp;lt;ref&amp;gt;Humphrey Carpenter, The Letters of J. R. R. Tolkien: Revised and Expanded edition, Gebundene Ausgabe, HarperCollins (9. November 2023), S. 607&amp;lt;/ref&amp;gt;) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien erwähnt Binney in mehreren Briefen. Im [[Brief 8b]] berichtet er, dass er von Binney in seiner Wohnung bekocht wurde. Im [[Brief 17]] bedauert er mit einem Augenzwinkern, dass er mit &#039;&#039;[[Priscilla Tolkien]]&#039;&#039; und Binney mit dem Auto unterwegs war, anstatt zu schreiben. Im [[Brief 42]] erwähnt er Binneys Geburtstagsgeschenk (Schnupftabakdose) an Tolkien und im [[Brief 77]] Binneys Besuch zum Tee.&amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, J. R. R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta S. 34, 65, 120&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;Humphrey Carpenter, The Letters of J. R. R. Tolkien: Revised and Expanded edition, Gebundene Ausgabe, HarperCollins (9. November 2023), S. 13, 28, 63, 126 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Boorde, Andrew===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Andrew Boorde&#039;&#039;&#039; wird von Tolkien im [[Brief 241]] erwähnt. In der Anmerkung wird er als (Leib-)Arzt von Heinrich VIII. bezeichnet. &amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, J. R. R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta S. 418, 584&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bostock, Stephen (?)===&lt;br /&gt;
Im [[Brief 11a]] wird ein Herr Bostock und Herr Welch erwähnt, die beide an der Oratory School Lehrer oder Mitglieder der Schulverwaltung waren. In den Nachschlagewerken ist zu den Personen nichts zu finden. Eine Internetrecherche hat einen kurzen Artikel im &#039;&#039;CatholicHerald&#039;&#039; vom 6. Mai 1938 ergeben. Unter der Überschrift &#039;&#039;Oratory Schoolmaster&#039;s Play&#039;&#039; wird berichtet: &amp;quot;Ein neues Theaterstück, „They Also Serve“, wird am Samstag in der Oratory School in Caversham aufgeführt, bevor es am 11. Mai im Portfolio Theatre in London Premiere feiert. Der Autor, Stephen Bostock, gehört zum Lehrkörper für klassische Literatur an der Oratory School.&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt;https://archive.catholicherald.co.uk/article/6th-may-1938/14/oratory-schoolmasters-play&amp;lt;/ref&amp;gt;. Es ist zu vermuten, dass dies die gleiche Person ist, die Tolkien in seinem Brief erwähnt.&lt;br /&gt;
Herr Bostock wird erwähnt im [https://www.tolkiens-briefe.de/21-tolkiens-brief-011 Podcast zu Brief 11]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bradley, Henry &amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Henry_Bradley_(Philologe)&amp;lt;/ref&amp;gt;===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dr. Henry Bradley&#039;&#039;&#039; (* 3. Dezember 1845 in Nottinghamshire; † 23. Mai 1923 in Oxford) war ein britischer Anglist (Philologe) und Lexikograph. Er war 1933 mit [[W.A. Craigie]] (1867–1957) Herausgeber des ersten Supplements des Oxford English Dictionary (OED) und davor vierter Herausgeber des [[OED]]. Tolkien war Bradleys Assistent im OED-Team. &amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, J. R. R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta S. 20, 560&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bradley war der Sohn eines Bauern. Von 1855 bis 1859 ging er auf die Chesterfield Grammar School, danach zog die Familie nach Sheffield. Er war zwanzig Jahre lang (1863 bis 1883) Angestellter einer Firma für Besteck in Sheffield, zuständig für die Korrespondenz. Daneben studierte er Sprachen und verfasste literaturgeschichtliche und literaturkritische Arbeiten. 1884 machte er das zu seinem Lebensunterhalt und zog nach London. Neben wirtschaftlichen Gründen spielte auch die Gesundheit seiner Frau eine Rolle. &lt;br /&gt;
Er wurde Fellow des [[Magdalen College]] in Oxford (ab 1916), Ehrendoktor in Oxford (Honorary MA 1896, D. Litt. 1914 mit Murray) und Heidelberg und war seit 1907 Fellow der British Academy. Er war Präsident der Philological Society in London und Mitgründer der Society for Pure English (SPE).&lt;br /&gt;
1904 veröffentlichte er eine Geschichte der englischen Sprache, die nach seinem Willen auch für Laien verständlich sein sollte.&lt;br /&gt;
1872 heiratete er Eleanor Kate Hides. Er liegt auf dem St. Cross Churchyard in Oxford begraben.&lt;br /&gt;
In dem 2019 veröffentlichten Film The Professor and the Madman wird Bradley von Ioan Gruffudd dargestellt. &amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bradley wird im [[Brief 7]] erwähnt &amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, J. R. R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta S. 20, 560&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
Weitere Erwähnungen:&lt;br /&gt;
* [https://www.tolkienin5minuten.de/episode/011-erste-akademische-sporen Podcast Tolkien in 5 Minuten 011 Erste akademische Sporen]&lt;br /&gt;
* [https://www.tolkiens-briefe.de/episode/tolkiens-brief-007 Podcast zu Brief 7]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Infos findet man hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Henry_Bradley_(Philologe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Browne, Thomas===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sir Thomas Browne&#039;&#039;&#039; (*19. Oktober 1605 in London; †19. Oktober 1682 in Norwich) war ein englischer Arzt und Schriftsteller, bekannt für seine Werke zur Naturphilosophie, Medizin und Theologie. Browne studierte in &#039;&#039;Winchester&#039;&#039; und &#039;&#039;Oxford&#039;&#039;, promovierte 1633 in &#039;&#039;Leiden&#039;&#039; und ließ sich später in &#039;&#039;Norwich&#039;&#039; als Arzt nieder. Werke von ihm sind &#039;&#039;Religio Medici (1642)&#039;&#039;, &#039;&#039;Pseudodoxia Epidemica (1646)&#039;&#039;, &#039;&#039;Hydriotaphia, Urne-Buriall&#039;&#039;, sowie &#039;&#039;The Garden of Cyrus&#039;&#039;. Browne war ein überzeugter Royalist und wurde 1671 von &#039;&#039;König Charles II.&#039;&#039; zum Ritter geschlagen. Sein wissenschaftlicher und literarischer Austausch mit Zeitgenossen wie &#039;&#039;John Evelyn&#039;&#039; und &#039;&#039;John Aubrey&#039;&#039; machte ihn zu einer bedeutenden intellektuellen Figur seiner Zeit. Sein Ruf wurde jedoch durch seine Beteiligung an einem Hexenprozess im Jahr 1664 getrübt. Seine gesammelten Werke wurden erstmals 1686 veröffentlicht, die maßgebliche Ausgabe stammt von Geoffrey Keynes (1964).&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.britannica.com/biography/Thomas-Browne&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien erwähnt ihn im &#039;&#039;[[Brief 240]]&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, The letters of J. R. R. Tolkien - revised and expanded Edition;  Briefe, 1. englische Auflage, HarperCollinsPublisher 2023, S. 451, 630&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Infos findet man hier: https://www.britannica.com/biography/Thomas-Browne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Browning, Robert===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Robert Browning&#039;&#039;&#039; (* 7. Mai 1812 im Londoner Stadtteil Camberwell; † 12. Dezember 1889 in Venedig) war ein englischer Dichter und Dramatiker.&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Browning&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien las neben anderen Autoren wie [[Andrew Lang]], [[lewis Caroll]] und &#039;&#039;[[Hans Christian Andersen]]&#039;&#039; auch &#039;&#039;Robert Browning&#039;&#039;. Tolkien äußert im [[Brief 234]] seine Ablehnung für die beiden letzten genannten Autoren: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;quot;Das mit dem &#039;&#039;Pied Piper&#039;&#039; bekümmert mich. Ich finde ihn abscheulich. (…) Mir gab man natürlich Hans Andersen, als ich noch ziemlich klein war. Eine Zeitlang hörte ich aufmerksam zu, was vielleicht so ausgesehen hat, als wäre ich ganz hingerissen von einen Geschichten, wenn man sie mir vorlas. Ich habe sie selbst noch oft gelesen. Tatsächlich mißfiel er mir heftig; und die Lebhaftigkeit dieser Abneigung ist das Wichtigste, was ich in Verbindung mit seinem Namen in die späteren Jahre mitnahm.&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, J. R. R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta S. 406f&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Infos über Browning sind hier zu finden: [https://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Browning| Wikipediaeintrag: Robert Browning]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Buchan, Alexander===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Alexander Buchan&#039;&#039;&#039; (* 11. April 1829 in &#039;&#039;Kinnesswood&#039;&#039;; † 13. Mai 1907 in &#039;&#039;Edinburgh&#039;&#039;) war ein britischer Klimatologe und Meteorologe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er gilt als Vater der Meteorologie. Bis 1860 hatte man das Prinzip der Isobaren kaum verstanden. Es war bis dahin üblich, die Beobachtung des Luftdrucks als Differenz vom Mittelwert anzugeben. Buchan erkannte, dass es weitaus nützlicher sei, für alle Stationen den Luftdruck auf Meereshöhe zu berechnen und dann die „Punkte zu verbinden“, also Isobaren zu zeichnen, und schuf so die Grundlage heutiger Wetterkarten, auf denen die Lage der Hoch- und Tiefdruckgebiete zu erkennen sind. Ihm zu Ehren ist die &#039;&#039;Buchan Bay&#039;&#039; in der &#039;&#039;Antarktis&#039;&#039; benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_Buchan&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.britannica.com/biography/Alexander-Buchan| Britannica: Alexander Buchan&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buchan sagte bestimmte Kälteperioden als jährlich wiederkehrend voraus und gab der Kältewelle vom 9. bis 14. Mai seinen Namen. Diese ist deswegen als „Buchan-Winter“ bekannt ist.&amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, J. R. R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta S. 514&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien gibt im &#039;&#039;[[Brief 66]]&#039;&#039; einen Einblick in das Wetter und erwähnt dabei Buchan: &amp;quot;Seit meinem letzten Bericht am Donnerstag hat sich hier nicht viel getan. Schlechtes Wetter. Kalt, windig; die Straßen sind mit abgerissenen Blättern und abgebrochenen Blüten übersät. Der Wind hat gedreht von SW &amp;gt; W &amp;gt; NW &amp;gt; NE. Buchan ist dabei (wie immer).&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, J. R. R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta S. 107&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen zu Buchan sind hier zu finden:&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_Buchan  Wikipedia Artikel - Alexander Buchan]&lt;br /&gt;
* [https://www.britannica.com/biography/Alexander-Buchan  Britannica: Alexander Buchan]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bulwer-Lytton, Edward===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Edward George Bulwer-Lytton&#039;&#039;&#039;,  1. Baron Lytton PC (geborener Bulwer, * 25. Mai 1803 in London; † 18. Januar 1873 in Torquay) war ein britischer Romanautor und Politiker des 19. Jahrhunderts. &amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Edward_Bulwer-Lytton,_1._Baron_Lytton&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &#039;&#039;[[Brief 319]]&#039;&#039; an &#039;&#039;Roger Lanclyn Green&#039;&#039; schreibt Tolkien am 8. Januar 1971, dass er vor 1900 oft aus einem alten, zerfledderten Buch ohne Schutzumschlag vorgelesen bekam. Nach Tolkiens Meinung musste es von Bulwer-Lytthon stammen und enthielt eine Geschichte namens &#039;&#039;Pussy Cat Mew&#039;&#039;, die Tolkien sehr mochte. &#039;&#039;Green&#039;&#039; teilte Tolkien mit, dass es sich bei dem Autor um &#039;&#039;E.H. Knatchbull Hugessen&#039;&#039; handelte und das Buch den Titel &#039;&#039;Stories For My Children (1869)&#039;&#039; trug.&amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, J. R. R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta S. 530, 588&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen zu Edward George Bulwer-Lytton sind hier zu finden:  &lt;br /&gt;
* [https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-edward-george-bulwer-lytton-100.html  WDR - Podcast: 25. Mai 1803 - Der Schriftsteller Edward George Bulwer-Lytton wird geboren]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Edward_Bulwer-Lytton,_1._Baron_Lytton  Wikipedia - Edward Bulwer-Lytton]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Butler, Samuel===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Samuel Butler&#039;&#039;&#039; (* 4. Dezember 1835 in Langar bei Bingham, Nottinghamshire; † 18. Juni 1902 in London) war ein britischer Schriftsteller, Komponist, Philologe, Maler und Gelehrter. 1872 veröffentlichte er in seinem utopischen Roman „Erewhon“ eine Satire auf die Gesellschaft im viktorianischen England. Er blieb in mancherlei Hinsicht ein Außenseiter, auch in seiner Absage an den ungebrochenen Fortschrittsglauben des Viktorianischen Zeitalters. &amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Samuel_Butler_(Schriftsteller)&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
In seinem Werk [[The Notion Club Papers]] lässt Tolkien seine Charaktere unter anderem Butlers Roman &#039;&#039;Erewhon&#039;&#039; diskutieren. &amp;lt;ref&amp;gt;Wayne G. Hammond, Christina Scull und J. R. R. Tolkien: The J. R. R. Tolkien Companion and Guide (Boxed Set) - Reader&#039;s Guide Part II N - Z, Harper Collins Publ. UK; Revised and expanded edition (2. November 2017) S. 1057&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien bezieht sich im [[Brief 75]] auf eines seiner Werke. &amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, J. R. R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta S. 116&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Infos über Butler findet man hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Samuel_Butler_(Schriftsteller)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Cherryman, A.E. alias Levin, Bernard===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bernard Levin&#039;&#039;&#039; (19 August 1928 – 7 August 2004) war britischer Journalist, Kolumnist, Buchautor und Fernsehmoderator, bekannt für seinen scharfsinnigen Witz und seine unerschrockene Kritik. Unter anderem schrieb er bei Truth unter dem Pseudonym &#039;&#039;&#039;A. E. Cherryman&#039;&#039;&#039;, bevor er bei &#039;&#039;The Spectator&#039;&#039;, &#039;&#039;Daily Mail&#039;&#039; und ab 1970 bei &#039;&#039;The Times&#039;&#039; arbeitete. Bekannt wurde er durch seine politischen Parlamentsskizzen im Stil eines Theaterkritikers („Vater der modernen parliamentary sketch“) und seine pointierten Medien-, Theater- und TV-Kritiken. Ab 1970 veröffentlichte Levin zahlreiche Werke, darunter &#039;&#039;The Pendulum Years&#039;&#039; (1970), &#039;&#039;Enthusiasms&#039;&#039; (1983) und Reisebücher zu seinen TV-Serien. In den 1990er Jahren wurde bei ihm Alzheimer diagnostiziert – er hörte 1997 auf zu schreiben – und verstarb 2004 im Alter von 75 Jahren .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cherryman schrieb in &#039;&#039;The Truth&#039;&#039; am 6. August 1954 über den &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe| Herrn der Ringe]]&#039;&#039;: &lt;br /&gt;
    &amp;quot;It is an amazing piece of work … He has added something, not only to the world’s literature, but to its history.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 „Es ist ein erstaunliches Werk … Er hat der Welt nicht nur etwas zur Literatur hinzugefügt, sondern auch zu ihrer Geschichte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien erwähnt diese Rezension im &#039;&#039;[[Brief 149]]&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, J. R. R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta S. 244&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, The letters of J. R. R. Tolkien - revised and expanded Edition;  Briefe, 1. englische Auflage, HarperCollinsPublisher 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen zur Person sind hier zu finden: &lt;br /&gt;
* [https://en.wikipedia.org/wiki/Bernard_Levin  Wikipedia - Bernard Levin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lord Cherwell - Frederik Alexander Lindemann &amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Frederick_Lindemann%2C_1._Viscount_Cherwell&amp;lt;/ref&amp;gt;===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Frederick Alexander Lindemann&#039;&#039;&#039;, 1. Viscount Cherwell (* 5. April 1886 in Baden-Baden; † 3. Juli 1957 in London) war ein britischer Physiker und Beamter. Er wurde vor allem berühmt als Vertrauter und Ratgeber des britischen Kriegspremiers Winston Churchill in Wissenschaftsfragen. In dieser Eigenschaft war Lindemann einer der wichtigsten Befürworter der flächendeckenden Bombardierung Deutschlands während des Zweiten Weltkrieges durch alliierte Bomberflotten. In der britischen Öffentlichkeit war er weithin unter seinen Spitznamen „der Professor“ und „Baron Berlin“ bekannt. In der Zwischenkriegszeit war Lindemann als Professor für Experimentalphysik in Oxford und als Direktor des Clarendon-Laboratoriums tätig. Seit den 1920er Jahren pflegte er eine enge Freundschaft zu Winston Churchill, den er regelmäßig auf seinem Landsitz Chartwell besuchte. Churchill schätzte an Lindemann insbesondere seine Fähigkeit, komplizierte wissenschaftliche Zusammenhänge auf verständliche und unumfängliche Weise erklären zu können, ohne dabei wesentliche Zusammenhänge auszusparen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. Juni 1941 wurde er als Baron Cherwell, of Oxford in the County of Oxford, in den erblichen Adelsstand erhoben. 1943 wurde er zum Privy Counsellor ernannt und 1956 zum Mitglied des Order of the Companions of Honour. 1956 wurde er zum Viscount Cherwell, of Oxford in the County of Oxford, erhoben. Seit 1955 war er korrespondierendes Mitglied der Académie des sciences.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien erwähnt Lindemann als &#039;&#039;Lord Cherwells&#039;&#039; im [[Brief 182]]. Er benennt ihn und sich selbst als die dienstältesten Professoren an der alterwürdigen Institution. &amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, J. R. R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta, Brief 182 S. 313&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Infos: [https://de.wikipedia.org/wiki/Frederick_Lindemann%2C_1._Viscount_Cherwell| Wikipedia: Frederick Lindemann, 1. Viscount Cherwell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Cole, Phoebe===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Phoebe Coles&#039;&#039;&#039; war die Haushälterin und Köchen der Familie Tolkien, als sie in der 20 Northmoor Road wohnten. Sie kündigte 1939 um im Krieg zu dienen. Tolkien erwähnt sie im [[Brief 8b]] &amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, The letters of J. R. R. Tolkien - revised and expanded Edition;  Briefe, 1. englische Auflage, HarperCollinsPublisher 2023, S. 607f &amp;lt;/ref&amp;gt; Carpenter führt aus, dass sie ein Segen für den Haushalt war, da es in der Vergangenheit wiederholt zu Schwierigkeiten mit den Dienstboten kam. &amp;lt;ref&amp;gt;Carpenter, Humphrey. &amp;quot;J.R.R. Tolkien: Eine Biographie, Klett-Cotta 2022, S.184&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Connaughton, Sarah===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sarah Connaughton&#039;&#039;&#039; muss eine Freundin der Familie gewesen sein (laut Fußnote des Briefes 60). Über die Person an sich, konnten keine näheren Informationen gefunden werden.&lt;br /&gt;
In der Chronologie wird für den 13. April 1944 vermerkt, dass sie aus &#039;&#039;Carmarthen&#039;&#039; kam und essbare Geschenke mitbrachte. Tolkien berichtet Christopher davon in &#039;&#039;[[Brief 60]]&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, J. R. R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta S. 97&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie wird zudem als Empfängerin einer Ausgabe des &#039;&#039;Herrn der Ringe - Die Gefährten&#039;&#039; erwähnt. &amp;lt;ref&amp;gt;Wayne G. Hammond, Christina Scull und J. R. R. Tolkien: The J. R. R. Tolkien Companion and Guide (Boxed Set) - Chronology, Harper Collins Publ. UK; Revised and expanded edition (2. November 2017) 285, 459&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Cowper, William===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;William Cowper&#039;&#039;&#039; (* 26. November 1731 in Berkhamstead, Hertfordshire; † 25. April 1800 in East Dereham, Norfolk) war ein englischer Dichter.&lt;br /&gt;
Im April 1944 erhielt Tolkien einen Brief von einer Dame namens &amp;quot;Eighth Army&amp;quot;, der als Beispiel für viele ähnliche Briefe gelten kann. Darin wird Tolkien um seine fachliche Meinung zur korrekten Aussprache des Nachnamens des Dichters Cowper gebeten. &amp;lt;ref&amp;gt;Wayne G. Hammond, Christina Scull und J. R. R. Tolkien: The J. R. R. Tolkien Companion and Guide (Boxed Set) - Chronology, Harper Collins Publ. UK; Revised and expanded edition (2. November 2017) S. 286&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tolkien erwähnt in &#039;&#039;[[Brief 61]]&#039;&#039; Cowpers Hauptwerk &#039;&#039;The Task&#039;&#039;. Cowpers schrieb es im Herbst 1784. Es wurde 1785 erstmals veröffentlicht und ist ein von &#039;&#039;John Gay&#039;&#039; und &#039;&#039;James Thomson&#039;&#039; beeinflusstes Lehrgedicht in sechs Büchern. Der Essay in Blankversen besticht durch wechselnde Perspektiven: er ist naturalistisch in präziser Deskription, frühromantisch in der Allegorisierung von „Natur“ als einer Chiffre göttlicher Offenbarung, realistisch im desillusionierten Benennen der Gefahren, von denen die Gesellschaft sich bedroht sah, hymnisch antikisierend. &amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/William_Cowper_(Dichter)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter Infos zum Dichter findet man hier: &lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/William_Cowper_(Dichter)  Wikipediaeintrag William Cowper]&lt;br /&gt;
* [https://www.britannica.com/biography/William-Cowper  Britannicaartikel - William Cowper]&lt;br /&gt;
* [https://www.planetlyrik.de/william-cowper-die-aufgabe-the-task/2010/02/  Plantlyirk - Rezensionen &#039;&#039;Die Aufgabe&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Crockett, Samuel Rutherford===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Samuel Rutherford Crockett&#039;&#039;&#039; (* 24. September 1859 in Little Duchrae, Kirkcudbright, Schottland; † 16. April 1914 in Tarascon, Frankreich) war schottischer Theologe und Schriftsteller, der später seinen zweiten Vornamen Rutherford hinzufügte.&amp;lt;ref&amp;gt;https://sf-encyclopedia.com/entry/crockett_s_r&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Schulbesuch studierte er an der &#039;&#039;University of Edinburgh&#039;&#039; sowie dem &#039;&#039;New College&#039;&#039; in &#039;&#039;Edinburgh&#039;&#039; und war danach als Journalist und Tutor tätig. Später wurde er Geistlicher der &#039;&#039;Free Church of Scotland&#039;&#039; und verfasste als solcher sarkastische Sketche, von denen er 24 in der Sammlung &#039;&#039;The Stickit Minister&#039;&#039; (1893) veröffentlichte, die ihm Ruhm einbrachte.&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Samuel_Rutherford_Crockett&amp;lt;/ref&amp;gt; Er ist vor allem für eine große Anzahl von Romanen bekannt, die in den schottischen Lowlands spielen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://sf-encyclopedia.com/entry/crockett_s_r&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien erwähnt in einer Fußnote im &#039;&#039;[[Brief 306]]&#039;&#039;, dass ihn Crocketts Roman &#039;&#039;Black Douglas&#039;&#039; während seiner Schulzeit stark beeindruckt habe und dass ihn eine Szene zu der Warg-Episode im [[Der kleine Hobbit| Hobbit]] inspiriert habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen zur Person sind hier zu finden:&lt;br /&gt;
* [https://srcrockett.weebly.com/  S.R. Crockett Archive]&lt;br /&gt;
* [https://sf-encyclopedia.com/entry/crockett_s_r  Encyclopedia of Sciencefiction - Crockett, S R]&lt;br /&gt;
* [https://www.dumfries-and-galloway.co.uk/people/crockett.htm  Dumfries and Galloway - Samuel Rutherford Crockett and Dumfries &amp;amp; Galloway]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dane, Clemence===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Clemence Dane&#039;&#039;&#039; (21. Februar 1888 - 28. März 1965) war eine britische Schriftstellerin und Drehbuchautorin, die bei der Oscarverleihung 1947 den Oscar für die beste Originalgeschichte gewann. Winifred Ashton wurde in Blackheath, England geboren. Sie nahm ihren Künstlernamen Clemence Dane nach der Kirche St Clement Danes in der City of Westminster an&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Clemence_Dane&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Beim 15. Science-Fiction-Weltkongress 1957 erhielt Tolkien den &#039;&#039;International Fantasy Award&#039;&#039; und Dane hielt eine Rede. Tolkien schreibt über die Verleihung Dane in dem Brief an Christopher und Faith vom 11. September 1957 ([[Brief 202]]): &amp;quot;Aber die Reden waren viel gescheiter, besonders die einleitenden Worte von Clemence Dane, einer massigen Frau von beinahe Sitwellschem Auftreten.&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, J. R. R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta S. 563 Brief 202 S. 343&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen zu Dane findet man hier: [https://de.wikipedia.org/wiki/Clemence_Dane|Wikipediaartikel: Clemence Dane]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===de Rais, Gilles alias de Rez, Gil===&lt;br /&gt;
Graf Gilles de Montmorency-Laval, Baron de Rais (* 1405 (?) auf Schloss Champtocé bei Angers; † 26. Oktober 1440 in Nantes) war ein französischer Heerführer, Marschall von Frankreich, Alchemist und Serienmörder und Mitkämpfer der &#039;&#039;Jeanne d’Arc&#039;&#039;. Er stammte aus der Linie Laval der berühmten französischen Familie der Montmorency. Der gefeierte Held des Hundertjährigen Krieges gilt wegen der hohen Zahl seiner vermutlichen Opfer als einer der größten Serienmörder der Geschichte.&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Gilles_de_Rais&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
De Rais wird zudem als historisches Vorbild für die Märchenfigur &#039;&#039;(Ritter) Blaubart&#039;&#039; und der Romanfigur Gil de Rez im historischen Fantasy-Roman &#039;&#039;The Black Douglas&#039;&#039; des schottischen Autors &#039;&#039;Samuel Rutherford Crockett&#039;&#039; (1899), betrachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman handelt von den historischen Persönlichkeiten &#039;&#039;William Douglas, 6. Earl of Douglas&#039;&#039; (der „Black Douglas“) und eben &#039;&#039;Gilles de Retz&#039;&#039; („Bluebeard“), die sich in Wirklichkeit jedoch nie begegnet sind. Der Roman spielt im Schottland und Frankreich des 15. Jahrhunderts und vermischt Geschichte mit übernatürlichen Elementen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman wird als Einfluss für J.R.R. Tolkiens „Der Hobbit“ und „Der Herr der Ringe“ genannt. Der Tolkien selbst sagte, dass er die Schlacht mit den Wargs in „Der Herr der Ringe“ auf Crocketts Kampf mit den Werwölfen basierte. Tolkien gab jedoch an, dass er den Roman als Erwachsener nicht gelesen hatte. Der Wissenschaftler &#039;&#039;Douglas A. Anderson&#039;&#039; hat Parallelen zum Angriff der Warge in „Der Hobbit“ gezogen. Darüber hinaus ist seiner Meinung nach das Ende des Kapitels „Die Schlacht der Werwölfe“ in „The Black Douglas“ ähnlich wie das Ende von „Die Belagerung von Gondor“ in „Der Herr der Ringe“. &#039;&#039;Jared Lobdell&#039;&#039; vermutet, dass der allgemeine Stil und die Bildsprache von „The Black Douglas“ Tolkien beeinflusst haben und dass De Retz Tolkien zu seiner Figur Sauron inspiriert hat. Sholtos geheimer Kettenmantel könnte Inspirationsquelle zu Frodo&#039;s Mithril-Mantel sein.&amp;lt;ref&amp;gt;https://en.wikipedia.org/wiki/The_Black_Douglas_(novel): Drout, Michael (2013). J.R.R. Tolkien Encyclopedia: Scholarship and Critical Assessment. Taylor and Francis. p. 367.; Anderson, Douglas (1988). The Annotated Hobbit. pp. 114–115.; Lobdell, Jared C. (2004). The World of the Rings: Language, Religion, and Adventure in Tolkien. Open Court. pp. 6–7.; Drout, Michael (2013). J.R.R. Tolkien Encyclopedia: Scholarship and Critical Assessment. Taylor and Francis. p. 367.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien erwähnt die Person bzw. Romanfigur in der Fußnote zu &#039;&#039;[[Brief 306]]&#039;&#039; &amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, J. R. R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta S. 510&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen zur Person und der Novelle sind hier zu finden:&lt;br /&gt;
* [https://en.wikipedia.org/wiki/The_Black_Douglas_(novel)  Wikipedia - The Black Douglas (novel)]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Gilles_de_Rais  Wikipedia - Gilles de Rais]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Blaubart  Wikipedia - Blaubart]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Drake, Herbert Lionel===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;H. L. Drake&#039;&#039;&#039; (1873-1958) war ein Fellow des [[Pembroke College]] und Kollege Tolkiens.&amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, J. R. R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta Anmerkungen zum Brief 72 S. 570&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erwähnt wird er zusammen mit Dr. Walter Ramsden im [[Brief 072]] &amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, J. R. R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta Brief 72 S. 112&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Portrait von ihm findet man unter [https://artuk.org/discover/artworks/herbert-lionel-drake-18731958-223039| Art UK: Portrait von Drake]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dutton, Geoff===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geoff Dutton&#039;&#039;&#039; war ein Student, den Tolkien im &#039;&#039;[[Brief 261]]&#039;&#039; erwähnt. In Scull &amp;amp; Hammond und ähnlicher Fachliteratur sind keine Einträge und Hinweise zur Person vorhanden. &lt;br /&gt;
Es könnte sich aber um Geoffrey &#039;Geppie&#039; Piers Henry Dutton handeln, der laut [https://en.wikipedia.org/wiki/Geoffrey_Dutton| Wikipedia - Geoffrey Dutton] am &#039;&#039;[[Magdalen College ]]&#039;&#039; studierte. &#039;&#039;[[George Bailey]]&#039;&#039; schreibt über ihn: „Vom allerersten Tutorium an verwechselte Lewis mich ständig mit Geoff Dutton, einem Australier und ausgezeichneten Studenten, und Dutton mit mir.“&amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, J. R. R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta S. 458, 585&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Elton, Oliver===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Oliver Elton&#039;&#039; (* 3. Juni 1861 in Holt, Norfolk, England; † 4. Juni 1945 in Oxford) war ein englischer &#039;&#039;Literaturwissenschaftler&#039;&#039; und Mitglied der &#039;&#039;British Academy&#039;&#039; (FBA). Er wurde 1861 geboren und war vor allem im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert als Professor für Englische Literatur tätig. Elton lehrte an verschiedenen Universitäten, darunter &#039;&#039;Liverpool&#039;&#039;, und trug maßgeblich zur akademischen Etablierung der englischen Literaturgeschichte bei.&lt;br /&gt;
Neben seiner Lehrtätigkeit war Elton als &#039;&#039;Übersetzer&#039;&#039; tätig, unter anderem aus dem Russischen, und galt als vielseitig gebildeter Gelehrter. Obwohl er heute weitgehend in Vergessenheit geraten ist, wurde er zu seiner Zeit als bedeutende Stimme im Bereich der englischen Literaturwissenschaft geschätzt.&amp;lt;/ref&amp;gt;https://www.liverpoolfootprint.co.uk/elton-o&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 1924 war &#039;&#039;[[J.R.R. Tolkien| Tolkien]]&#039;&#039; &#039;&#039;Professor für English Language&#039;&#039; an der &#039;&#039;Universität Leeds&#039;&#039; und wirkte 1924 und 1925 als externer Prüfer bei Examina in &#039;&#039;[[Oxford]]&#039;&#039; mit, gemeinsam mit anderen Professoren, darunter auch Oliver Elton. Im Juni 1937 erhielt &#039;&#039;[[J.R.R. Tolkien| Tolkien]]&#039;&#039; einen Brief von Oliver Elton – als Reaktion auf die Veröffentlichung seiner Schrift &#039;&#039;[[Beowulf: A Translation and Commentary together with Sellic Spell| Beowulf: The Monsters and the Critics]]&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Wayne G. Hammond, Christina Scull und J. R. R. Tolkien: The J. R. R. Tolkien Companion and Guide (Boxed Set) - Chronology, Harper Collins Publ. UK; Revised and expanded edition (2. November 2017) S. 134, 211&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
In einem Brief vom 1. November 1963 (&#039;&#039;[[Brief 250]]&#039;&#039;) an seinen Sohn &#039;&#039;[[Michael Tolkien]]&#039;&#039; erwähnte &#039;&#039;[[J.R.R. Tolkien| Tolkien]]&#039;&#039; Elton. Dieser habe ihm nach einem Rundfunkvortrag in den 1930er-Jahren geschrieben und sich darin erstaunt über Tolkiens Verständnis des Altenglischen geäußert – einer Sprache, die Elton selbst als schwieriger empfand als Russisch.&amp;lt;ref&amp;gt;Humphrey Carpenter, J. R. R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta S. 444 übersetzt mit ChatGPT aus der englischen digitalen Ausgabe S. 532&amp;lt;/ref&amp;gt;:  &lt;br /&gt;
 &amp;quot;Ich erinnere mich jedoch, dass mir einst Oliver Elton – ehemals ein berühmter Literaturwissenschaftler, aber auch ein „Linguist“, der aus dem Russischen übersetzte – nach einer Rundfunksendung, die ich in den Dreißigern hielt, schrieb. Er meinte, ich schiene die Sprache zu verstehen, die er selbst schwieriger fand als Russisch. Für mich völlig unverständlich; aber es scheint in der Tat so zu sein, dass das „Altenglische“ eine Art Prüfstein darstellt, an dem sich die echten Sprachliebhaber – die Studenten und Freunde der Sprache – von den bloßen Nutzanwendungs-Menschen unterscheiden lassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen zur Person sind hier zu finden: &lt;br /&gt;
* [https://www.liverpoolfootprint.co.uk/elton-o  Liverpoolfootprint: ELTON, Oliver]&lt;br /&gt;
* [https://en.wikipedia.org/wiki/Oliver_Elton  Ardapedia: Oliver Elton]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epstein, Jacob===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sir Jacob Epstein&#039;&#039;&#039; KBE (geboren am 10. November 1880 in New York; gestorben am 19. August 1959 in London) war ein amerikanisch-britischer Bildhauer und Zeichner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde als Sohn polnisch-jüdischer Eltern in New York geboren. Nach dem Studium an der All Students League in New York von 1894 bis 1902 und an der Académie Julian und der École nationale supérieure des beaux-arts in Paris lebte er ab 1905 in England und nahm 1910 die britische Staatsbürgerschaft an. 1954 wurde er zum Ritter geschlagen. 1955 wurde er zum auswärtigen Ehrenmitglied der American Academy of Arts and Letters gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Epstein wird in folgenden Briefen erwähnt:&lt;br /&gt;
* [[Brief 83]]&amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, J. R. R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta S. 129 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Infos zu Epstein:&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Jacob_Epstein  Wikipedia: Jacob Epstein]&lt;br /&gt;
* [https://www.britannica.com/biography/Jacob-Epstein  Artikel auf Britannica: Sir Jacob Epstein]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fribourg &amp;amp; Treyer===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fribourg &amp;amp; Treyer&#039;&#039;&#039; war ein britischer Hersteller und Einzelhändler für Schnupftabak und Tabakwaren. Das Unternehmen wurde 1720 von Herrn Fribourg in 34 Haymarket, London, gegründet. Es war für den Verkauf von türkischem Tabak bekannt. Das Unternehmen wurde zu Fribourg &amp;amp; Treyer, nachdem der in Deutschland geborene Gottlieb Treyer Frau Martha Evans heiratete, deren Familie bereits in das Unternehmen eingetreten war. Sie verkauften Zigarren und Schnupftabak und (mindestens seit 1852) auch Zigaretten. Zu den Kunden gehörten David Garrick, König Georg IV. und Beau Brummell. Das Geschäft wurde 1981 geschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://en.wikipedia.org/wiki/Fribourg_%26_Treyer&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien erwähnt den Händler im [[Brief 42]]&amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, J. R. R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta S. 65&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Georg V.===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;George Frederick Ernest Albert von Wales&#039;&#039;&#039; kurz Georg V. (* 3. Juni 1865 in Marlborough House, City of Westminster, London; † 20. Januar 1936 in Sandringham House, Norfolk) aus dem Haus Sachsen-Coburg und Gotha war vom 6. Mai 1910 bis zu seinem Tod König des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Irland (ab 1927 Nordirland), König der britischen Dominions sowie Kaiser von Indien. &lt;br /&gt;
Aufgrund des innenpolitischen Drucks während des Ersten Weltkriegs änderte Georg V. am 17. Juli 1917 den anglisierten Namen seiner Dynastie Saxe-Coburg and Gotha in den bis heute verwendeten Namen Windsor. &lt;br /&gt;
Im [[Brief 306]] berichtet Tolkien in der zweiten Fußnote, dass er mit seinen Kommelitonen bei der Krönungsfeier von George V. vor dem &#039;&#039;Buckingham Palace&#039;&#039; Spalier stehen durfte: &amp;quot;Ich stand genau vor dem Buck. Palace, (...). Wir hatten einen guten Ausblick auf die Reitertrupps, und mir blieb immer die eine Szene im Gedächtnis (...): Als die Kutsche der Königskinder  bei der Rückkehr hereingerauscht kam, steckte der P of W (ein hübscher Junge) den Kopf heraus wobei er anstieß, so daß ihm die Krone verrutsche. Er wurde von seiner Schwester wieder hineingezogen und scharf zurechtgewiesen. &amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, J. R. R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta S. 510&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Infos zu George V.: [https://de.wikipedia.org/wiki/Georg_V._(Vereinigtes_K%C3%B6nigreich)| Wikipedia: ausführliche Biographie - George V.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Girdlestone, G.R.===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gathorne Robert Girdlestone&#039;&#039;&#039;, &amp;quot;Growler&amp;quot; (1881-1950), war ein wegweisender orthopädischer Chirurg, der Gründer des Nuffield Orthopaedic Centre in Oxford und der erste Nuffield-Professor für orthopädische Chirurgie an der Universität Oxford. Er behandelte Michael Tolkien, nachdem dieser seine Hand an einem Fenster der Oratory School verletzt hatte. Tolkien erwähnt ihn im [[Brief 8c]] unter seinem Spitznamen. &amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, The letters of J. R. R. Tolkien - revised and expanded Edition;  Briefe, 1. englische Auflage, HarperCollinsPublisher 2023, S. 21&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wird erwähnt im Podcast: [https://www.tolkiens-briefe.de/episode/tolkiens-brief-008c Podcast zu Brief 8c]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Infos zur Person: [https://en.wikipedia.org/wiki/Gathorne_Robert_Girdlestone| Wikipediaartikel zur Person]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gresham, Douglas===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Douglas Gresham&#039;&#039;&#039; (* 10. November 1945 in New York City, New York, USA) ist ein britischer Autor und Filmproduzent. Er ist der jüngere von zwei Söhnen der beiden Schriftsteller &#039;&#039;William Lindsay Gresham&#039;&#039; und &#039;&#039;Joy Davidman&#039;&#039;. Nach der Scheidung von Gresham heiratete seine Mutter &#039;&#039;[[C.S. Lewis]]&#039;&#039;, der Douglas und David 1956 adoptierte. Nach Lewis’ Tod im November 1963 verwaltete sein Bruder &#039;&#039;[[Warren Hamilton Lewis]]&#039;&#039; den Nachlass. Dieser übergab die Rechte an den Werken, von denen &#039;&#039;Die Chroniken von Narnia&#039;&#039; heute am bekanntesten sind, zehn Jahre später an David und Douglas Gresham.&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Douglas_Gresham&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien schreibt, dass Douglas das einzige Familienmitglied war, das an der Beerdigung von &#039;&#039;[[C.S. Lewis]]&#039;&#039; teilnahm ([[Brief 251]] an seine Tochter &#039;&#039;[[Priscilla Tolkien| Priscilla]]&#039;&#039;).&amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, J. R. R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta S. 445&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden sich weitere Informationen:&lt;br /&gt;
* [https://www.cslewis.com/remembering-my-stepdad-reflections-from-c-s-lewiss-stepson/  cslewis.com - Artikel: Remembering my stepdad ...]&lt;br /&gt;
* [https://www.cslewis.com/8-part-interview-with-c-s-lewiss-stepson-douglas-gresham/  cslewis.com - Podcast: 8-part interview with Lewis’s stepson]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=QQv_bHZHdZc  youtube: Interview with Douglas Gresham at the C.S. Lewis Symposium]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Haecker, Theodor===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Theodor Haecker&#039;&#039;&#039; (auch: Häcker; * 4. Juni 1879 in Eberbach (Mulfingen); † 9. April 1945 in Ustersbach) war ein deutscher Schriftsteller, Kulturkritiker, Übersetzer und Philosoph. Er zählt zu den sprachmächtigsten Vertretern des katholischen Existentialismus und zu den radikalsten Kulturkritikern in der Weimarer Republik und im „Dritten Reich“....“&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Haecker&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien nimmt im &#039;&#039;[[Brief 338]]&#039;&#039; Bezug auf Haecker: &lt;br /&gt;
 &amp;quot;Wenn ich mich mit dem Griechischen befasse, komme ich mir vor wie ein Abtrünniger – ein Fremdling, der viele Jahre bewusst unter den „Barbaren“ gelebt hat, obgleich ich einst etwas davon verstand. Und doch ziehe ich das Lateinische vor. Ich fühle mich wie Theodor Haecker – oder wie jener gelehrte Philologe Bazell, einst ein Schüler von mir, der nun ein Meister solcher „barbarischer“ Zungen ist wie dem Türkischen. Er schrieb mir einst über eine neuentdeckte Sprache: „Sie ist von jener Art, die du wie ich als natürlich empfindest – eingebettet in die zentrale Weise des Menschseins. Sie ähnelt in der Tat dem Lateinischen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen zur Person sind hier zu finden: &lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Haecker  Wikipediartikel - Theodor Haecker]&lt;br /&gt;
* [https://www.deutsche-biographie.de/sfz25115.html#ndbcontent   Deutsche Biographie - Haecker, Theodor]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Harting, P.N.U. (Piet) ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Piet Harting&#039;&#039;&#039; war ein Philologe, der sich auf Sanskrit und die niederländische Sprache und Literatur spezialisierte. Das Harting-Programm ist nach ihm benannt. Dabei handelt es sich um ein Austauschprogramm für englische Studenten, das es einigen von ihnen ermöglicht, ein Jahr lang an einer Universität in Großbritannien oder Irland zu studieren. &amp;lt;ref&amp;gt;https://nl.wikisage.org/wiki/Pieter_Harting_(filoloog)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pieter Nicolaas Ubbo, kurz Piet, Harting (1892-1970) wurde am 15. Januar in Batavia geboren. 1918 erwarb er an der Universität Utrecht den Magistertitel in niederländischer Sprachwissenschaft. Er heiratete am 28. August Cornelia Nobel. Von 1920 bis 1924 unterrichtete er am University College London, am Bedford College for Women und als Dozent für Niederlandistik an der Universität Oxford. 1922 promovierte er in Utrecht (Sanskrit) bei W. Caland. Von 1924 bis 1937 war er ordentlicher Professor für englische Sprache und Literatur und von 1933 bis 1937 auch für Sanskrit an der Universität Groningen. Von 1937 bis 1962 war er ordentlicher Professor für englische Sprache und Literatur an der Universität Amsterdam. Außerdem war er Präsident des Nederlandsche Philologencongres (1958-1966) und Vorsitzender des Redaktionskomitees von Neophilologus (1958-1966). Er starb am 11. August 1970 in Amsterdam.  &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.dutchstudies-satsea.nl/deelnemers/harting-pieter-nicolaas-ubbo-peter&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://van-lessen.org/individual.php?pid=I0237&amp;amp;ged=van-Lessen&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://nl.wikisage.org/wiki/Pieter_Harting_(filoloog)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tolkien bat Rayner Unwin, Harting eine Kopie des niederländischen Transkripts von &amp;quot;Der Herr der Ringe&amp;quot; zukommen zu lassen, mit der Bitte, dieses Korrektur zu lesen. Hartings geht auf die Bitte ein und schickt am 3. Februar 1957 einen Antwortbrief mit Anmerkungen und Korrekturen. 1958 plant Tolkien eine Reise in die Niederlande und möchte auch Hartings besuchen. Der Besuch erfolgte dann im März 1958&amp;lt;ref&amp;gt;Wayne G. Hammond, Christina Scull und J. R. R. Tolkien: The J. R. R. Tolkien Companion and Guide (Boxed Set) - Chronology, Harper Collins Publ. UK; Revised and expanded edition (2. November 2017) S.524, 528f, 549ff &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die Korrespondenz über die niederländische Übersetzung und ein Brief mit der Bezugnahme auf Hastings ist teilweise erhalten und veröffentlicht. Dies sind [[Brief 194b]] und [[Brief 206]]&amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, J. R. R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta S. 563  &amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;Humphrey Carpenter, The Letters of J. R. R. Tolkien: Revised and Expanded edition, Gebundene Ausgabe, HarperCollins (9. November 2023), Brief 11  S. 367&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hastings, Peter===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Peter Hastings&#039;&#039;&#039; war der Leiter der (katholischen) Newman-Buchhandlung in [[Oxford]]. Er schrieb an Tolkien und drückte seine Begeisterung für das Buch „Der Herr der Ringe” aus, übte aber heftige Kritik an der Metaphysik des Werkes. Tolkien nimmt sich viel Zeit, um in einem ausführlichen Brief [[Brief 153]] seinen Standpunkt detailliert zu erläutern &amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, J. R. R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta S. 248 - 258&amp;lt;/ref&amp;gt;. Allerdings schickt er diesen niemals ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Wayne G. Hammond, Christina Scull und J. R. R. Tolkien: The J. R. R. Tolkien Companion and Guide (Boxed Set) - Chronology, Harper Collins Publ. UK; Revised and expanded edition (2. November 2017) S461&amp;lt;/ref&amp;gt; Im [[Brief 156]] erwähnt Tolkien Hastings. &amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, J. R. R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta S. 265&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hodgkin, Robert Howard===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Robert Howard Hodgkin&#039;&#039;&#039; FSA (24. April 1877 – 28. Juni 1951), der Robin genannt wurde, war ein englischer Historiker. Er lehrte von 1900 bis 1937 am Queen&#039;s College in Oxford und war von 1937 bis 1946 dessen Provost. Er war besonders bekannt für sein Werk „A History of the Anglo-Saxons“ aus dem Jahr 1935 und für sein Buch „Six Centuries of an Oxford College“ aus dem Jahr 1949.&lt;br /&gt;
Tolkien erwähnt ihn im [[Brief 11a]], als er Michael fragt, ob von dem Autor Literatur zur Verfügung steht oder ob Tolkien welche zur Verfügung stellen soll. &amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, The letters of J. R. R. Tolkien - revised and expanded Edition;  Briefe, 1. englische Auflage, HarperCollinsPublisher 2023, S. 17 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Infos zur Person:&lt;br /&gt;
* [https://en.wikipedia.org/wiki/Robert_Howard_Hodgkin  Wikipedia: ausführliche Biographie]&lt;br /&gt;
* [https://www.journals.uchicago.edu/doi/abs/10.2307/2853872?journalCode=spc Reviews: A History of the Anglo-Saxons. Robert Howard Hodgkin]&lt;br /&gt;
* Hodgkin wird erwähnt im [https://www.tolkiens-briefe.de/21-tolkiens-brief-011 Podcast zu Brief 11]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hope, ?===&lt;br /&gt;
In den Nachschlagewerken zu Tolkien finden sich keine Angaben zu der Person. Auch eine kurze Internetrecherche blieb ohne Ergebnis.&lt;br /&gt;
Es könnte der Kunstlehrer von John Tolkien an der [[Oratory School]], ein Mitglied der Schulverwaltung o.ä. gewesen sein. Tolkien erwähnt ihn im [[Brief 8a]].&amp;lt;ref&amp;gt;Humphrey Carpenter, The Letters of J. R. R. Tolkien: Revised and Expanded edition, Gebundene Ausgabe, HarperCollins (9. November 2023), Brief 8a  S.12&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Er wird erwähnt im [https://www.tolkiens-briefe.de/episode/tolkiens-brief-008a Podcast zu Brief 8a]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Huxley, Julian Sorell===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sir Julian Huxley&#039;&#039;&#039; (geboren am 22. Juni 1887 in London, gestorben am 14. Februar 1975 in London) war ein englischer Biologe, Philosoph, Pädagoge und Autor, der die moderne Entwicklung der Embryologie, Systematik und Verhaltens- und Evolutionsforschung maßgeblich beeinflusste.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.britannica.com/biography/Julian-Huxley&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Julian, ein Enkel des bekannten Biologen T. H. Huxley, Bruder des Schriftstellers Aldous Huxley und ältester Sohn des Biografen und Literaten Leonard Huxley, wurde in Eton und am Balliol College in Oxford ausgebildet. Zu seinen wissenschaftlichen Forschungsarbeiten gehörten wichtige Arbeiten über Hormone, Entwicklungsprozesse, Ornithologie und Ethologie. Unter Biologen ist er vielleicht am bekanntesten dafür, dass er in den 1940er Jahren den Begriff „evolutionäre Synthese“ prägte, um die Vereinigung von Taxonomie, Genetik und darwinistischer Theorie zu bezeichnen. Er war der erste Generaldirektor der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) von 1946 bis 1948. 1958 wurde er zum Ritter geschlagen. 1961 war er Mitbegründer des World Wildlife Fund for Nature.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.britannica.com/biography/Julian-Huxley&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Einordnung von [[Brief 25]] wird Huxley als potentieller Ideengeber für die [[Hobbits]] angeführt. Dieser Brief ist die Reaktion auf den Artikel im &#039;&#039;The Observer&#039;&#039;, in dem ein Leserbrief eines gewissen &#039;&#039;Habit&#039;&#039; abgedruckt wurde. Dieser fragt Tolkien, ob seine Hobbits von den kleinen, dichtbehaarten Menschen Afrikas inspiriert seien, von denen Julian Huxley berichtete. Auch im [[Brief 26]] nimmt Tolkien Bezug auf Huxley im Kontext des Leserbriefes.&amp;lt;ref&amp;gt;Humphrey Carpenter, J. R. R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta S. 43, 49&amp;lt;/ref&amp;gt; Im [[Brief 49]] an &#039;&#039;[[C.S. Lewis]]&#039;&#039; fragt er &#039;&#039;Lewis&#039;&#039;: &amp;quot;Ich würde gerne wissen, auf welchen Gründen Du Dein System der „Zweiehe“ begründest! Aus biologisch-soziologischer Sicht (von Huxley und anderen) geht hervor, dass Monogamie für eine Gemeinschaft wahrscheinlich sehr vorteilhaft ist. Auf dieser Ebene scheinen Beständigkeit und unerschütterliche Treue nicht unbedingt erforderlich zu sein. Alles, was der „Sozialdirektor“ verlangt, scheint ein hohes Maß an sexueller Enthaltsamkeit zu sein.&amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, The letters of J. R. R. Tolkien - revised and expanded Edition;  Briefe, 1. englische Auflage, HarperCollinsPublisher 2023, S. 84, mit deepl übersetzt.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im In [[Brief 306]] schreibt Tolkien, dass Huxley ihm geschrieben habe. In diesem Brief begrüßte Huxley Tolkiens Anpassungen an die Lehrmethoden der Universität und ermutigte ihn, diese beizubehalten. &amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, J. R. R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta S. 516&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ausführliche Biographie ist hier zu finden: [https://de.wikipedia.org/wiki/Julian_Huxley| Wikipediaartikel Julian Huxley]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Jennings, Elizabeth ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Elizabeth Joan Jennings&#039;&#039;&#039; (* 18. Juli 1926 in Boston, Lincolnshire; † 26. Oktober 2001 in Bampton, Oxfordshire) war eine britische Dichterin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jennings wurde 1926 als jüngere von zwei Töchtern geboren. Ihre Eltern waren der Arzt Henry Cecil Jennings (1893–1967)und (Helen) Mary, geborene Turner. Die Familie zog in Früher Kindheit Jennings nach Oxford, da der Vater im Oxhforfshire als  &#039;&#039;Medical Officer of Health&#039;&#039; tätig wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Wayne G. Hammond, Christina Scull und J. R. R. Tolkien: The J. R. R. Tolkien Companion and Guide (Boxed Set) - Reader&#039;s Guide Part I A - M, Harper Collins Publ. UK; Revised and expanded edition (2. November 2017) S. &amp;lt;/ref&amp;gt; Jennings blieb den Rest ihres Lebens in Oxford.&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Elizabeth_Jennings&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Familie besuchte die gleiche Pfarrkirche wie die Tolkiens und lernte sie in den frühen dreißiger Jahren kennen. Aus dieser Zeit stammt vermutlich auch der Spitzname &#039;&#039;Betty&#039;&#039;, den Tolkien im [[Brief 89]] für Jennings verwendet. [[Priscilla Tolkien]] erinnert sich an den Beginn ihrer Freundschaft: &#039;Wir teilten eine Nachbarschaft, eine Kultur, sowohl religiös als auch weltlich, und die Freundschaft, die zwischen unseren Familien, sowohl Eltern als auch Geschwistern, wuchs&#039;. &amp;lt;ref&amp;gt;Wayne G. Hammond, Christina Scull und J. R. R. Tolkien: The J. R. R. Tolkien Companion and Guide (Boxed Set) - Reader&#039;s Guide Part I A - M, Harper Collins Publ. UK; Revised and expanded edition (2. November 2017) S. 583&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jennings besuchte das St Anne’s College. Zwischen 1950 und 1958 arbeitete sie als Bibliothekarin in der Oxford Stadtbibliothek, danach 3 Jahre in London. Nebenbei war sie freischaffende Autorin, Lyrikerin und Kritikerin.&amp;lt;ref&amp;gt;Wayne G. Hammond, Christina Scull und J. R. R. Tolkien: The J. R. R. Tolkien Companion and Guide (Boxed Set) - Reader&#039;s Guide Part I A - M, Harper Collins Publ. UK; Revised and expanded edition (2. November 2017) S. 585&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Elizabeth_Jennings&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jennings&#039; frühe Gedichte wurden in Zeitschriften wie Oxford Poetry, New English Weekly, The Spectator, Outposts oder Poetry Review veröffentlicht, aber ihr erstes Buch veröffentlichte sie erst 1953, mit 27 Jahren. Es erhielt im selben Jahr den Preis des Arts Council of Great Britain für das beste lyrische Erstlingswerk. Als lyrische Dichter, die sie beeinflussten, nannte sie Gerard Manley Hopkins, [[W.H. Auden]], Robert Graves und [[Edwin Muir]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr zweites Buch, &#039;&#039;A Way of Looking&#039;&#039;, gewann 1955 den Somerset Maugham Award und markierte einen Wendepunkt, denn das Preisgeld ermöglichte ihr einen fast dreimonatigen Aufenthalt in Rom. Die Reise brachte eine neue Dimension in ihren religiösen Glauben und beflügelte ihre Fantasie.[4] 1987 erhielt sie den WH Smith Literary Award für die Sammlung Collected Poems 1953–1985.&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Elizabeth_Jennings&amp;lt;/ref&amp;gt;Tolkien gratulierte Jennings zum Erscheinen ihres Gedichtbandes im Dezember 1955, woraufhin Jennings ihm ein Exemplar schickte und Tolkien mit einem vierseitigen Brief antwortete, in dem er sich ausführlich zu einigen Gedichten äußerte.&amp;lt;ref&amp;gt;Wayne G. Hammond, Christina Scull und J. R. R. Tolkien: The J. R. R. Tolkien Companion and Guide (Boxed Set) - Chronology, Harper Collins Publ. UK; Revised and expanded edition (2. November 2017) S. 506, 508&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Hobbit erschien, erhielt die Familie zwei signierte Autorenexemplare des Hobbits. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen findet man hier: &lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Elizabeth_Jennings  Wikipediaeintrag über Jennings]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kirby, William Forsell===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;William Forsell Kirby&#039;&#039;&#039; (* 14. Januar 1844 in Leicester; † 20. November 1912 in London) war ein englischer Entomologe und Volkskundler. Er spezialisierte sich auf Schmetterlinge und erlangte durch seine Forschungsarbeit &#039;&#039;„A Synonymic Catalogue of Diurnal Lepidoptera“&#039;&#039; (1871) internationale Bekanntheit.&amp;lt;ref&amp;gt;https://kalevalamaailmalla.kalevalaseura.fi/en/w-f-kirby-1907/&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/William_Forsell_Kirby&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er war auch ein versierter Linguist, der zehn Sprachen beherrschte, und übersetzte oder redigierte Übersetzungen verschiedener literarischer Werke. Er übersetzte das finnische Epos &#039;&#039;[[Kalevala]]&#039;&#039; unter Beibehaltung seines trochäischen Tetrameters und trug zu &#039;&#039;Richard Burtons&#039;&#039; berühmter zehnbändiger Übersetzung der &#039;&#039;Märchen aus 1001 Nacht&#039;&#039; bei. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.royensoc.co.uk/publications/book-reviews/fact-and-fable-life-of-w-f-kirby/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien erwähnt im &#039;&#039;[[Brief 75]]&#039;&#039; die Übersetzung (1907) von Kilby und meint, dass diese lustiger sei das Original. Auch im &#039;&#039;[[Brief 163]]&#039;&#039; nimmt er Bezug auf Kilby&amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, The letters of J. R. R. Tolkien - revised and expanded Edition;  Briefe, 1. englische Auflage, HarperCollinsPublisher 2023, S.  125, 313&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen über Kirby sind hier zu finden:&lt;br /&gt;
* [https://www.royensoc.co.uk/publications/book-reviews/fact-and-fable-life-of-w-f-kirby/  Royal Entomolofical Society - Fact and Fable, Life of W.F. Kirby]&lt;br /&gt;
* [https://kalevalamaailmalla.kalevalaseura.fi/en/w-f-kirby-1907/  kalevalamaailmalla.kalevalaseura.fi: Kalevala Around the World]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/William_Forsell_Kirby  Wikipedia: William Forsell Kirby]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lane, Allen===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sir Allen Lane&#039;&#039;&#039; (eigentlich Allen Williams; * 21. September 1902 in Bristol, Gloucestershire; † 7. Juli 1970 in Northwood, Middlesex) war ein englischer Verleger. Er war einer der bedeutendsten britischen Verleger des 20. Jahrhunderts, Pionier des Taschenbuchs in England und Gründer des Penguin-Verlags (Penguin Books, Ltd.). Dieser Verlag veröffentlichte u. a. den &#039;&#039;Hobbit&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien schickte Lane eine signierte Ausgabe des &#039;&#039;Puffin-Hobbits&#039;&#039;. &amp;lt;ref&amp;gt;Wayne G. Hammond, Christina Scull und J. R. R. Tolkien: The J. R. R. Tolkien Companion and Guide (Boxed Set) - Chronology, Harper Collins Publ. UK; Revised and expanded edition (2. November 2017) S. 610&amp;lt;/ref&amp;gt; Im [[Brief 236]] an Rayner Unwin, ärgert er sich darüber. &amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, J. R. R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta S. 410&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen zu Lane findet man hier: &lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Allen_Lane  Wikipediaeintrag zu Allen Lane]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Loth, Joseph&amp;lt;ref&amp;gt;https://en.wikipedia.org/wiki/Joseph_Loth&amp;lt;/ref&amp;gt;===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Joseph Loth&#039;&#039;&#039; (27. Dezember 1847 - 1. April 1934) war ein französischer Linguist und Historiker, der sich auf das Studium der keltischen Sprachen spezialisiert hatte. Loth wurde in Guémené-sur-Scorff in der Bretagne geboren. Nach seinem Studium in Sainte-Anne-d&#039;Auray wurde er Lehrer in Pontivy, dann in Quimper und Saumur bis zum Ausbruch des Deutsch-Französischen Krieges im Jahr 1870. Nach dem Ende des Konflikts arbeitete er in verschiedenen Einrichtungen in Paris. In dieser Zeit machte er die Bekanntschaft von Henri d&#039;Arbois de Jubainville, der ihn ermutigte, keltische Sprachen zu studieren. &lt;br /&gt;
Loth entwickelte ein einflussreiches Modell der historischen Ausbreitung der bretonischen Sprache in Frankreich. Die äußerste Grenze des gesprochenen Bretonischen ist als die &amp;quot;Loth-Linie&amp;quot; bekannt. Sie verläuft vom Mont-Saint-Michel über Hédé und weiter westlich von Rennes bis zur Loire. &amp;lt;ref&amp;gt;(Atlas d’histoire de Bretagne, ed. Bernard Tanguy and Michel Lagrée, Morlaix, 2002, p. 158-159)&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Juni 1901 erhielt er die Ehrendoktorwürde (LL.D.) der Universität Glasgow.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.newspapers.com/article/the-times-glasgow-university-jubilee/131294008/&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Loth wird im [[Brief 241]] erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, J. R. R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta Brief 241 S. 418&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lukas, der Evangelist===&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;heilige Lukas&#039;&#039;&#039; ist neben Johannes, Markus und Matthäus einer der vier Evangelisten in der Bibel. Geboren wurde Lukas vermutlich in Antiochia/Syrien. Er soll aus einer vornehmen Familie stammen und war mit dem Apostel Paulus befreundet, wie eine Stelle im Brief an die Kolosser (Kol 4,14) bezeugt. Zudem vermutet man, dass er ein Arzt war. Im Alter von 84 Jahren soll er um das Jahr 63 als Bischof von Theben in Böotien/Griechenland gestorben sein. Ob er den Märtyrertod erleiden musste, ist nicht belegt. Seine Reliquien wurden im Jahr 357 nach Konstantinopel, dem heutigen Istanbul, gebracht und dort in der Apostelkirche beigesetzt. Reliquien liegen aber auch in der Basilika von Padua. Sein Kopf soll im russisch-orthodoxen Panteleimon-Kloster auf dem Berg Athos ruhen. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.katholisch.de/artikel/6645-treuer-begleiter-und-wunderbarer-schriftsteller&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien berichtet im [[Brief 89]] von einem gemeinsamen Gottesdienstbesuch mit &#039;&#039;[[Priscilla Tolkien|Prisca]]&#039;&#039;, bei dem sie sich über einen Teil der Predigt amüsierte, in dem Lukas vorkommt.&amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, J. R. R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta S. 134&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Brief &#039;&#039;[[134a]]&#039;&#039; schreibt er seinem Sohn &#039;&#039;[[Michael Tolkien| Michael]]&#039;&#039;: &amp;quot;St. Lukas gibt dieses Jahr nicht sein Bestes, nicht so gut wie im Oktober 1920, mit heißer Sonne und noch blühenden Rosen. Er hat am 18. für etwas Sonne gesorgt und uns dann uns am Sonntag in der Oktave.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lycett, C.V.L===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;C.V.L. Lycett&#039;&#039;&#039; war ein Schulfreund von &#039;&#039;[[J.R.R. Tolkien]]&#039;&#039; an der &#039;&#039;[[King Edward&#039;s School]]&#039;&#039; in &#039;&#039;[[Birmingham]]&#039;&#039;, der sich aus &#039;&#039;Los Angeles&#039;&#039; gemeldet hat. Im &#039;&#039;[[Brief 350]]&#039;&#039; an &#039;&#039;[[Christopher Wiseman]]&#039;&#039; vom Mai 1972  berichtet Tolkien, dass der Brief voller Erinnerungen an ihre Schulzeit war und Lycett seine Bewunderung für die &#039;&#039;[[Tea Club Barrovian Society]]&#039;&#039;&amp;quot; (&#039;&#039;[[T.C.B.S.]]&#039;&#039;) ausdrückte. Zu der Gruppe gehörten auch &#039;&#039;[[Christopher Wiseman]]&#039;&#039;, &#039;&#039;[[Geoffrey Bache Smith]]&#039;&#039;, &#039;&#039;[[Robert Gilson]]&#039;&#039; und &#039;&#039;[[Vincent Trought]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien hatte in seinem Bericht über seine eigene Rede in der Debatte im Oktober 1910 von „einem Bogey“  gesprochen, einem der Schulportiers. Dies war mit ziemlicher Sicherheit der Portier, den C.V.L. Lycett in seinem Brief an das &#039;&#039;Old Edwardians Gazette&#039;&#039; vom Januar 1973 erwähnte: „... Dick, der Höhlenbewohner, der den Ofen schürte, in den unteren Regionen arbeitete und unsere O.T.C.-Gewehre reinigte...“ &amp;lt;ref&amp;gt;Mallorn, The Journal of the Tolkien Society Issue 46, Autumn 2008&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Index &#039;&#039;Graduates Of Cambridge University Who Served During World War 1&#039;&#039; wird ein C.V.L. Lycett aufgeführt. Dies könnte die identische Person sein.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In den Nachschlagewerken zu Tolkien finden sich keine Angaben zu der Person. Auch eine kurze Internetrecherche blieb ohne Ergebnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===MacCarthy, Rachel===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rachel Cecil, geborene  MacCarthy&#039;&#039;&#039; (1909-1982), war die Tochter von &#039;&#039;Sir Charles Otto Desmond MacCarthy&#039;&#039; und die Ehrefrau von &#039;&#039;[[Lord David Cecil]]&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.thepeerage.com/p1641.htm&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.xwhos.com/person/rachel_maccarthy-whois.html&amp;lt;/ref&amp;gt;. Weiter Angaben zur Person konnten nicht gefunden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien erwähnt sie im &#039;&#039;[[Brief 354]]&#039;&#039; als &amp;quot;Mrs. C.&amp;quot; und gemeinsam mit ihren Eheman David als &amp;quot;the Cs.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===de la Mare, Walter John===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Walter John de la Mare&#039;&#039;&#039; (* 25. April 1873 in Charlton, Grafschaft Kent; † 22. Juni 1956 in Twickenham, London) war ein englischer Dichter, Autor von Kurzgeschichten, Romanen und Kinderbüchern. De la Mare ist vor allem für seine phantasievollen Kinder- und Nonsensverse berühmt. In seinen erzählerischen Werken vertritt er eine romantische, gegen die Vorherrschaft des „Wirklichen“ oder „Sichtbaren“ gerichtete Weltsicht, in denen immer wieder das jenseits der sinnlichen Erfahrung Liegende in die reale Welt hereinbricht. &amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Walter_de_la_Mare&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien schreibt in seinem [[Brief 193]] über de la Mare: &amp;quot; Ich glaube nicht, daß Walter de la Mare je mein Land betreten hat, ob Sie damit nun meinen, daß er mein Werk gelesen hätte, bevor er starb, oder eine ähnliche Welt bewohnt, oder beides. Ich bin ihm nur einmal begegnet, vor vielen Jahren, und wir hatten uns nicht viel zu sagen; aber soweit mein Gefühl und Verständnis für sein Werk reichen, würde ich vermuten, daß er in einer sehr viel dunkleren und hoffnungsloseren Welt zu Hause war: eine Welt jedenfalls, die mich tief erschreckt.&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, J. R. R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta Brief 192 S. 333&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier sind weitere Infos zu de la Mare zu finden:&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Walter_de_la_Mare  Wikipediaeintrag Walter John de la Mare]&lt;br /&gt;
* [https://www.britannica.com/biography/Walter-de-la-Mare  Britannicaeintrag Walter John de la Mare]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Maycock, Francis, Hugh „Herrn von Pusey House“ ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Francis Hugh Maycock&#039;&#039;&#039; war ein anglikanischer Theologe und von 1952 bis 1970 Leiter (Warden) des &#039;&#039;Pusey House&#039;&#039; in &#039;&#039;Oxford&#039;&#039;. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.puseyhouse.org.uk/info/principals&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Vertreter der anglo-katholischen Tradition wirkte er an der Schnittstelle von Wissenschaft, Liturgie und ökumenischem Dialog. In den 1960er Jahren organisierte er gemeinsam mit dem Dominikaner &#039;&#039;Bede Bailey&#039;&#039; (s.o.) öffentliche Vortragsabende in &#039;&#039;Blackfriars&#039;&#039; – an einem davon nahm auch &#039;&#039;[[J.R.R. Tolkien| Tolkien]]&#039;&#039; teil, wie im &#039;&#039;[[Brief 290]]&#039;&#039; vermerkt. Maycock galt als intellektuell profilierter Prediger und Seelsorger innerhalb der Church of England. Seine Amtszeit war geprägt von der Öffnung des &#039;&#039;Pusey House&#039;&#039; für interkonfessionellen Austausch in einer Zeit wachsender ökumenischer Bewegung.&amp;lt;ref&amp;gt;https://middleearthreflections.wordpress.com/2019/05/15/reading-smith-of-wootton-major-introduction/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maycock stand mit Tolkien im persönlichen Briefkontakt. Leider wurden diese nicht veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://tolkiengateway.net/wiki/Letters_not_published_in_The_Letters_of_J.R.R._Tolkien&amp;lt;/ref&amp;gt; In einem Exemplar des japanischen Hobbit hat Tolkien eine kurze Notiz an Maycock eingefügt, in der er sich für die Verzögerung „bei der Erfüllung meines Versprechens” entschuldigt und ihm nun „ein Exemplar des japanischen Hobbit mit den besten Wünschen und Weihnachtsgrüßen” schickt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.tolkienguide.com/guide/letters/791&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.sothebys.com/en/auctions/ecatalogue/2013/english-literature-history-l13408/lot.405.html&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Infos zur Person sind hier zu finden:&lt;br /&gt;
* [https://www.sothebys.com/en/auctions/ecatalogue/2013/english-literature-history-l13408/lot.405.html  sothebys.com: Foto der Innenseite mit Widmumg der zu versteigernden Ausgabe des Hobbits]&lt;br /&gt;
* [https://en.wikipedia.org/wiki/Pusey_House%2C_Oxford  Wikipediaeintrag - Pusey House, Oxford]&lt;br /&gt;
* [https://crisismagazine.com/vault/cloud-of-witnesses-hugh-maycock  crisimagazin - Artikel &amp;quot;Cloud of Witnesses: Hugh Maycock&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===McCallum, Ronald Buchanan===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ronald Buchanan McCallum&#039;&#039;&#039; wurde am 28. August 1898 in Paisley geboren. Der britische Historiker war Fellow und später Master des [[Pembroke College]] in [[Oxford]]. Dort lehrte er moderne Geschichte und Politik. Er wurde mit der Ehrendoktorwürde ausgezeichnet, weil er den Vorsitz des Akademischen Beratungsausschusses innehatte, der 1967 die Gründung der Universität von Dundee prüfte und unterstützte. &amp;lt;ref&amp;gt;https://archives.dundee.ac.uk/ronald-buchanan-mccallum-1898-1973&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;https://tolkiengateway.net/wiki/R.B._McCallum&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er zählt zu dem erweiterten Kreis der [[Inklings]].&lt;br /&gt;
In folgenden Briefen wird er erwähnt &amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, J. R. R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta S. 107, 560&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
* [[Brief 67]]&lt;br /&gt;
* [[Brief 351]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Infos findet man hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Ronald_Buchanan_McCallum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meiggs, Russel===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Russel Meiggs&#039;&#039;&#039; (* 20. Oktober 1902 in London; † 24. Juni 1989) war ein britischer Althistoriker. Meiggs stammte aus sehr ärmlichen Verhältnissen und konnte nur dank der Hilfe eines Onkels die &#039;&#039;Christ’s-Hospital-Schule&#039;&#039; in &#039;&#039;Sussex&#039;&#039; besuchen, an der &#039;&#039;William Hamilton Fyfe&#039;&#039; sein prägender Lehrer wurde. Anschließend studierte er am &#039;&#039;[[Keble College]]&#039;&#039; in &#039;&#039;[[Oxford]]&#039;&#039;, wo &#039;&#039;H. M. D. Parker&#039;&#039; sein Tutor war. 1925 machte er seinen Abschluss und ging mit einem Stipendium an die &#039;&#039;British School&#039;&#039; in &#039;&#039;Rom&#039;&#039;. Anschließend lehrte er zwei Jahre als Lehrer am &#039;&#039;Christ’s Hospital&#039;&#039;. 1928 wurde er Tutor, 1930 &#039;&#039;Fellow&#039;&#039; am &#039;&#039;[[Keble College]]&#039;&#039;. Von 1939 bis zu seinem Ruhestand 1969 lehrte er &#039;&#039;Alte Geschichte&#039;&#039; als Tutor und Fellow am &#039;&#039;[[Balliol College]]&#039;&#039; in &#039;&#039;[[Oxford]]&#039;&#039;. &amp;lt;Ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Russell_Meiggs&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Zeit der Veröffentlichung des &#039;&#039;[[Der Hobbit| Hobbits]]&#039;&#039; gab er das &#039;&#039;Oxford Magazine&#039;&#039; heraus, in dem Tolkiens Gedichte &#039;&#039;„The Dragon&#039;s Visit“&#039;&#039; und &#039;&#039;„Iumonna Gold Galdre Bewunden“ (The Hoard)&#039;&#039; im Februar und März 1937 veröffentlicht worden waren.&amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, J. R. R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta S. 564&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.tolkiens-briefe.de/30-neue-episode&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien erwähnt ihn in den Briefen &#039;&#039;[[Brief 15]] sowie &#039;&#039;[[Brief 14]]&#039;&#039; und schreibt da, dass Meiggs eine &amp;quot;kräftige Dosis seiner Drachenkunde abbekommen hat&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, J. R. R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta S. 28ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen zur Person sind hier zu finden:&lt;br /&gt;
* [https://www.thebritishacademy.ac.uk/publishing/memoirs/pba-80/meiggs-russell-1902-1989/  The British Academy - Pdf-Download Meiggs, Russell, 1902-1989 by Kenneth Dover]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Russell_Meiggs  Wikipediartikel - Russel Meiggs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Milton, John===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;John Milton&#039;&#039;&#039;, geboren am 9. Dezember 1608, &#039;&#039;London&#039;&#039;, England – gestorben am 8. November 1674, London?, war ein englischer Dichter, Pamphletist und Historiker, der nach &#039;&#039;William Shakespeare&#039;&#039; als der bedeutendste englische Autor gilt.&lt;br /&gt;
Milton ist vor allem für sein Werk &#039;&#039;Paradise Lost&#039;&#039; bekannt, das weithin als das größte epische Gedicht der englischen Sprache gilt. Zusammen mit &#039;&#039;Paradise Regained&#039;&#039; und &#039;&#039;Samson Agonistes&#039;&#039; bestätigt es Miltons Ruf als einer der größten englischen Dichter.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.britannica.com/biography/John-Milton&amp;lt;/ref&amp;gt; Er vertrat in all seinen Werken eine politische Philosophie, die sich gegen Tyrannei und staatlich sanktionierte Religion richtet. Sein Einfluss reichte nicht nur über die Bürgerkriege und das Interregnum hinaus, sondern auch bis zur Revolution in Amerika und Frankreich.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.britannica.com/biography/John-Milton&amp;lt;/ref&amp;gt; In seinen Werken zur Theologie legte er Wert auf die Freiheit des Gewissens, die überragende Bedeutung der Heiligen Schrift als Richtschnur in Glaubensfragen und die religiöse Toleranz gegenüber Andersdenkenden. Als Beamter wurde Milton nach 1649 durch die Abwicklung der internationalen Korrespondenz und die Verteidigung der Regierung gegen polemische Angriffe aus dem Ausland zur Stimme des englischen Commonwealth.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.britannica.com/biography/John-Milton&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Milton stand an verschiedenen Stellen auf dem Lehrplan in Oxford.&amp;lt;ref&amp;gt;Wayne G. Hammond, Christina Scull und J. R. R. Tolkien: The J. R. R. Tolkien Companion and Guide (Boxed Set) - Reader&#039;s Guide Part II N - Z, Harper Collins Publ. UK; Revised and expanded edition (2. November 2017) S. 955&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien scheint ihn immer mal wieder zu zitieren oder im Alltag Anspielungen auf Milton&#039;s Werke zu machen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wayne G. Hammond, Christina Scull und J. R. R. Tolkien: The J. R. R. Tolkien Companion and Guide (Boxed Set) - Chronology, Harper Collins Publ. UK; Revised and expanded edition (2. November 2017) 811&amp;lt;/ref&amp;gt; Im &#039;&#039;[[Brief 255]]&#039;&#039; an &#039;&#039;Eileen Elgar&#039;&#039; schreibt Tolkien über das Meereslebewesen &#039;&#039;[[Fastitocalon]]&#039;&#039;, dass &amp;quot;in den moralischen Bestiarien eine natürliche Allegorie des Teufels ist, und als solches von Milton verwendet wird.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, J. R. R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta S. 449&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Buch &#039;&#039;The Book of Fairy Poetry&#039;&#039; ist eine Sammlung von Gedichten und Erzählungen über Feen, von Dora Owen herausgegeben und von Warwick Goble illustriert. Die Erstausgabe erschien 1920. In Teil III („Fairyland and Fairy Lore“) ist auf den Seiten 177–178 Tolkiens Gedicht &#039;&#039;[[Goblin feet]]&#039;&#039; enthalten. Weitere Werke stammen von einigen der großen Namen der englischen Literatur, wie William Shakespeare, und eben John Milton.&amp;lt;ref&amp;gt;https://tolkiengateway.net/wiki/The_Book_of_Fairy_Poetry&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen zu John Milton sind hier zu finden:  &lt;br /&gt;
* [https://www.britannica.com/biography/John-Milton  Britannica - John Milton]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/John_Milton  Wikipedia - John Milton]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Moore, Dorothy und Charlie===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dorothy&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Charlie Moore&#039;&#039;&#039; (Dorothy ?-1940) waren Freunde der Familie Tolkien, mit denen Christopher verreist war. Dorothy war eine langjährige Freundin von Edith. Eines von Tolkiens eigenen Belegexemplaren des Hobbits ist für &amp;quot;Charles &amp;amp; Dorothy Moore&amp;quot; signiert. Tolkien erwähnt die beiden im &#039;&#039;[[Brief 8b]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Moorman, Frederic, William===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Frederic William Moorman&#039;&#039;&#039; (1872–1919) war ein Dichter und Dramatiker und von 1912 bis 1918 Professor für englische Sprache an der Universität Leeds. Moorman wuchs in Devon auf. Er heiratete Frances Beatrice Humpidge (1867–1956) und war der Vater von John Moorman, der Bischof von Ripon werden sollte. &amp;lt;ref&amp;gt;https://en.wikipedia.org/wiki/F._W._Moorman&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tolkien erwähnt Moorman im [[Brief 46]]: &#039;&#039;Ich traf Gordon zum ersten Mal beim Vorstellungsgespräch in Leeds (Juni 1920) für die „Readership“ in englischer Sprache: gegründet nach dem Tod durch Ertrinken von Moorman. Ich nehme an, dass der Titel (Roman in Leeds) und das hohe Gehalt (so wie die Dinge laufen) sowohl Gordon als auch seiner weitsichtigen Politik zu verdanken waren. Ich war, glaube ich, nur ein Ersatz für Sisam.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, J. R. R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta S. 77&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier sind weitere Informationen zu Moorman zu finden:&lt;br /&gt;
* [https://en.wikipedia.org/wiki/F._W._Moorman  englischer Wikipediaeintrag -F. W. Moorman] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Morris-Jones, John&amp;lt;ref&amp;gt;https://biography.wales/article/s-MORR-JOH-1864#?c=0&amp;amp;m=0&amp;amp;s=0&amp;amp;cv=0&amp;amp;manifest=https%3A%2F%2Fdamsssl.llgc.org.uk%2Fiiif%2F2.0%2F1126709%2Fmanifest.json&amp;amp;xywh=-163%2C655%2C4497%2C3629&amp;lt;/ref&amp;gt;===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sir John Morris-Jones&#039;&#039;&#039; wurde am 17. Oktober 1864 in Trefor, Llandrygarn, Anglesey geboren. 1868 zog seine Familie nach Llanfair-pwll, wo er seine Grundschulausbildung erhielt. 1876 wechselte er an die Friars School in Bangor. Er schrieb sich 1883 als Stipendiat am Jesus College in Oxford ein und schloss sein Studium 1887 mit Auszeichnung in Mathematik ab. Als Student hatte er in der Bodleian Library walisische Bücher und Manuskripte gelesen und die Vorlesungen von John Rhys besucht. Er war auch eines der Gründungsmitglieder von „Cymdeithas Dafydd ab Gwilym”, das am 6. Mai 1886 gegründet wurde. Nachdem er ein Stipendium für das Studium der keltischen Sprache erhalten hatte, wurde er im Januar 1889 zum Dozenten für Walisisch am University College of North Wales in Bangor ernannt. 1895 wurde diese Stelle in einen Lehrstuhl umgewandelt. 1897 heiratete er Mary Hughes aus Siglan, Llanfair-pwll, und hatte vier Töchter. 1918 wurde er zum Ritter geschlagen. Im folgenden Jahr verlieh ihm die Universität Glasgow den Ehrendoktortitel (LL.D.) und 1927 die National University of Ireland den Ehrendoktortitel (D.Litt.). Er starb am 16. April 1929.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien erwähnt Morris im [[Brief 241]].&amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, J. R. R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta S. 563 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Infos über Jones:&lt;br /&gt;
* [https://biography.wales/article/s-MORR-JOH-1864#?c=0&amp;amp;m=0&amp;amp;s=0&amp;amp;cv=0&amp;amp;manifest=https%3A%2F%2Fdamsssl.llgc.org.uk%2Fiiif%2F2.0%2F1126709%2Fmanifest.json&amp;amp;xywh=-163%2C655%2C4497%2C3629  Dictionary of Welsh Biographiy: ausführlicher Artikel über Morris]&lt;br /&gt;
* [https://en.wikipedia.org/wiki/John_Morris-Jones Artapediaartikel: John Morris-Jones]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Murdoch, Iris&amp;lt;ref&amp;gt;https://plato.stanford.edu/entries/murdoch/index.html&amp;lt;/ref&amp;gt;===&lt;br /&gt;
Iris Murdoch (1919–1999) war eine prominente britische Philosophin der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, die vor allem für ihre Moralphilosophie bekannt war. Ungewöhnlich für ihre Zeit war, dass sie ihre Grundlagen in der Wittgensteinschen und der sprachlich-analytischen Philosophie mit einem starken Einfluss der kontinentalen Philosophie des 19. und 20. Jahrhunderts, der christlichen Religion und des christlichen Denkens sowie der hinduistischen und buddhistischen Philosophie verband. Obwohl sie mit Tugendethik, Fürsorgeethik und Partikularismus verbunden war, entwickelte sie eine einzigartige Form des platonischen moralischen Realismus, der sich nicht ohne weiteres mit einem der vorherrschenden ethischen Ansätze in der angloamerikanischen Philosophie des 20. Jahrhunderts assimilieren oder gar vergleichen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien schreibt 1965 im [[Brief 267]] an [[Michael Tolkien]], dass er einen &amp;quot;herzlichen Fan-Brief&amp;quot; von Murdoch erhalten habe. &amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, J. R. R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta S. 461&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Infos zu Murdoch sind hier zu finden: [https://de.wikipedia.org/wiki/Iris_Murdoch|Wikipediaeintrag Iris Murdoch]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mure, G.R.G.&amp;lt;ref&amp;gt;https://en.wikipedia.org/wiki/G._R._G._Mure&amp;lt;/ref&amp;gt;===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geoffrey Reginald Gilchrist Mure&#039;&#039;&#039; (1893 - 1979) war ein britischer idealistischer Philosoph und Oxford-Akademiker, der sich auf die Werke des deutschen Philosophen Hegel spezialisiert hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mure wurde am 8. April 1893 als Sohn von Reginald James Mure und Anna Charlotte Neave geboren. Er besuchte das Eton College und setzte seine Ausbildung am Merton College in Oxford fort, wo er unter der Leitung von Harold Joachim Philosophie studierte. 1913 schloss er sein Studium mit höchsten Auszeichnungen in den Classical Moderations ab. Als der Erste Weltkrieg 1914 ausbrach, trat Mure der Warwicks Royal Horse Artillery bei. Während seiner Dienstzeit von 1915 bis 1918 in Frankreich und Belgien wurde er für seinen Einsatz mit dem Militärkreuz, dem Chevalier Ordre de la Couronne und dem Croix de Guerre geehrt und mehrfach in Berichten erwähnt. Nach Kriegsende kehrte er 1919 nach Oxford zurück und erhielt seinen Master-Abschluss. &lt;br /&gt;
1922 wurde Mure Fellow und Tutor am Merton College. Seine akademische Karriere erstreckte sich über fast fünf Jahrzehnte, von 1929 bis 1977, in denen er als Dozent für Philosophie an der Universität Oxford tätig war und maßgeblich zur philosophischen Bildung zahlreicher Studierender beitrug.&lt;br /&gt;
Während des Zweiten Weltkriegs diente er im Generalstab, in der Gruppe 21 des Kriegsministeriums und im Obersten Hauptquartier der Alliierten Expeditionsstreitkräfte. Seine Tätigkeit konzentrierte sich auf Propaganda.&lt;br /&gt;
1947 wurde er zum Direktor des [[Merton College]] ernannt und hatte dieses Amt bis 1963 inne. 1957 war er Pro-Vizekanzler der University of Oxford.&lt;br /&gt;
Mure heiratete 1927 Kathleen Mary Seton (die Ehe wurde 1963 aufgelöst) und 1964 Josephine Browne (gest. 1974).&lt;br /&gt;
Als seine Freizeitbeschäftigungen nannte er Rudern, Fuchsjagd, verschiedene Ballspiele und Skizzieren.&lt;br /&gt;
Er starb am 24. Mai 1979.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In folgenden Briefen wird Mure erwähnt &amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, J. R. R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta S. 240, 560&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
* [[Brief 145]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lord Nelson, Horatio - eigentlich unbekannte Person, die sich als Lord Nelson ausgibt===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Horatio Nelson&#039;&#039;&#039;, 1. Viscount Nelson, Herzog von Bronte, KB (* 29. September 1758 in Burnham Thorpe, Norfolk, England; † 21. Oktober 1805, vor Kap Trafalgar, Spanien) war ein britischer Vizeadmiral. Zu seinen zahlreichen Siegen zählen unter anderem die Schlachten von St. Vincent 1797, Abukir 1798, Kopenhagen 1801 sowie Trafalgar 1805. Nelson gilt als der bedeutendste Offizier in der Geschichte der Royal Navy und als britischer Nationalheld.&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Horatio_Nelson,_1._Viscount_Nelson&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien erwähnt in den Briefen &#039;&#039;[[Brief 73| 73]]&#039;&#039; und &#039;&#039;[[Brief 89|89]]&#039;&#039; eine ihm persönlich unbekannte Person, die bei öffentlichen Versammlungen und Theateraufführungen durch laute Zwischenrufe auffällt und mehrfach behauptet, in einem früheren Leben Lord Nelson gewesen zu sein.&amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, J. R. R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta S. 114, 137&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sir Norwood, Cyril &amp;lt;ref&amp;gt;https://en.wikipedia.org/wiki/Cyril_Norwood&amp;lt;/ref&amp;gt;===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Cyril Norwood&#039;&#039;&#039; (15. September 1875 – 13. März 1956) war ein englischer Pädagoge, der als Altphilologe an der Leeds Grammar School tätig und als Schulleiter der Bristol Grammar School und der Harrow School, als Rektor des Marlborough College und als Präsident des &#039;&#039;[[St John&#039;s College]] in [[Oxford]] tätig war. Der Sohn des Reverend Samuel Norwood aus Whalley, Lancashire, besuchte die Merchant Taylors&#039; School und das St John&#039;s College in Oxford. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Prüfung für den öffentlichen Dienst trat er 1899 in die Admiralität ein, verließ diese jedoch 1901, um eine Karriere im Bildungswesen anzustreben. &lt;br /&gt;
Norwood-Bericht&lt;br /&gt;
Nachdem Norwood vom Vorsitzenden des Bildungsausschusses, R. A. Butler, zum Vorsitzenden eines Ausschusses ernannt worden war, verfasste er zusammen mit dem Ausschuss ein 151-seitiges Dokument mit dem Titel „Curriculum and Examinations in Secondary Schools: Report of the Committee of the Secondary School Examinations Council Appointed by the President of the Board of Education in 1941”. Im Juni 1943 veröffentlichten sie den Norwood-Bericht über die Sekundarschulbildung: In der Folge wurden einige seiner Empfehlungen übernommen. Insbesondere führte der Bericht im Laufe der Zeit zur Schaffung von drei Arten von Sekundarschulen: Gymnasien, technische Sekundarschulen und Realschulen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Brief 275]] erwähnt Tolkien Norwood, über den sich [[Nevill Coghill]] laut Tolkien in einem Gedicht lustig gemacht hat. &amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, J. R. R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta S. 275&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen über Norwood sind hier zu finden: &lt;br /&gt;
* [https://education-uk.org/documents/norwood/ Der Nordwood Report]&lt;br /&gt;
* [https://en.wikipedia.org/wiki/Cyril_Norwood Englischer Wikipediaartikel: Cyril Norwood]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Offa===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Offa of Angel&#039;&#039;&#039; (lebte im 4. Jahrhundert n. Chr.?) war ein kontinentaler anglischer Herrscher, von dem das Königshaus des angelsächsischen Mercia abstammte.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.britannica.com/biography/Offa-of-Angel&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die englische Fassung nennt Offa (oder Uffe) den Sohn Wermunds, König der Westangeln im englischen Warwick. Offa ist blind bis zum Alter von sieben Jahren, stumm bis zum Alter von 30. Durch ein Wunder geheilt, verteidigt er die Herrschaft Wermunds gegen zwei Herausforderer.&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Offa_(Angeln)&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unklarem Kontext ist ein Offa auch in dem angelsächsischen Heldenepos von Beowulf erwähnt (V. 1944–1962). Im Artikel auf Wikipedia heisst es, dass es nicht ganz  sicher, ob damit dieselbe Sagenfigur gemeint war;&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Offa_(Angeln)&amp;lt;/ref&amp;gt; der Artikel auf Britannica kommt hingegen zu dem Schluss, dass Offa von Angel wahrscheinlich nicht derselbe Offa ist, der in dem altenglischen Gedicht Beowulf erwähnt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.britannica.com/biography/Offa-of-Angel&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien erwähnt eine Vorlesung über Offa im [[Brief 96]], die beim Publikum nicht so gut ankam.&amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, The letters of J. R. R. Tolkien - revised and expanded Edition;  Briefe, 1. englische Auflage, HarperCollinsPublisher 2023, S. 157&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen über Offa findet man hier&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Offa_(Angeln)  Wikipedia - Offa] &lt;br /&gt;
* [https://www.britannica.com/biography/Offa-of-Angel  Britannica - Offa]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Oswald, Merlin===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Merlin Oswald&#039;&#039;&#039; ist der zweite Sohn von Professor &#039;&#039;Turville Petre&#039;&#039;. Tolkien merkt im Brief &#039;&#039;[[Brief 145]]&#039;&#039; an: &amp;quot;Das ist schon der zweite Merlin, den ich kenne. Der zweite Sohn von Professor Turville Petre heißt Merlin Oswald (das ist keine anglo-walisische Annäherung; ich glaube, Oswald kommt von den Eltern oder Großeltern)&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, J. R. R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta S. 241&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Publius Ovidius Naso, Ovid===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publius Ovidius Naso&#039;&#039;&#039;, deutsch kurz &#039;&#039;&#039;Ovid&#039;&#039;&#039; [ˀoˈviːt] (* 20. März 43 v. Chr. in Sulmo; † wohl 17 n. Chr. in Tomis), war ein antiker römischer Dichter. Er zählt in der römischen Literaturgeschichte neben Horaz und Vergil zu den drei großen Poeten der klassischen Epoche. Ovid schrieb in einer Frühphase Liebesgedichte, in einer mittleren Phase Sagenzyklen und in einer Spätphase Klagelieder.&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Ovid&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien vergleicht sich im &#039;&#039;[[Brief 163]]&#039;&#039; mit einem Schuljungen, der im Ovid herumstochert bzw. herumtappst&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, J. R. R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta S. 283&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen zur Person sind hier zu finden:&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Ovid  Wikipedia - Ovid]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pakenham, Fancis===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Francis „Frank“ Aungier Pakenham&#039;&#039;&#039;, 7. Earl of Longford (* 5. Dezember 1905 in London; † 3. August 2001 ebenda) war ein britischer Politiker und Sozialreformer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien berichtet im [[Brief 61]]: &amp;quot;Gestern (17. April 1944] hatte ich Besuch von F. Pakenham, der einen gemeinsamen Christlichen Rat aller Konfessionen für diese Stadt auf die Beine stellt, wie jetzt in 50 anderen. Ich habe mich angeschlossen, aber das angebotene Amt des Sekretärs abgelehnt (was sonst!).&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, The letters of J. R. R. Tolkien - revised and expanded Edition;  Briefe, 1. englische Auflage, HarperCollinsPublisher 2023, S. 106 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen über Pakeham sind hier zu finden: [https://de.wikipedia.org/wiki/Frank_Pakenham,_7._Earl_of_Longford| Wikipediaeintrag: Frank Pakenham, 7. Earl of Longford] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Parke, ? Mrs.===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mrs. Parke&#039;&#039;&#039; ist eine Zeitlang Haushaltshilfe bei den Tolkiens. Über sie sind so gut wie keine Informationen öffentlich zu finden. Sie wurde im August 1968 von Tolkien angestellt. Er kannte sie aus der Zeit, in der er in Poole lebte. Sie stand dort mehrere Stunden pro Woche als Fahrerin und allgemeine Hilfe zur Verfügung. Im Januar 1970 machen die Tolkiens einen mehrtägigen Aufenthalt im Hotel Miramar, da Mrs. Parke krank ist&amp;lt;ref&amp;gt;Wayne G. Hammond, Christina Scull und J. R. R. Tolkien: The J. R. R. Tolkien Companion and Guide (Boxed Set) - Chronology, Harper Collins Publ. UK; Revised and expanded edition (2. November 2017) S767&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Wayne G. Hammond, Christina Scull und J. R. R. Tolkien: The J. R. R. Tolkien Companion and Guide (Boxed Set) - Reader&#039;s Guide Part I A - M, Harper Collins Publ. UK; Revised and expanded edition (2. November 2017) S. 307 &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, J. R. R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta [[Brief 311, S. 522&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Parker, Joseph - Parker&#039;s Buchhandlung &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.oxfordhistory.org.uk/broad/buildings/south/26,27.html&amp;lt;/ref&amp;gt;===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Joseph Parker&#039;&#039;&#039;, ein direkter Nachkomme von &#039;&#039;Samuel Parker&#039;&#039;, von 1686 bis 1688 Bischof in &#039;&#039;[[Oxford ]]&#039;&#039; wurde am 27. Januar 1798 an der Universität Oxford als „Bibliopola“ immatrikuliert. Er machte seine Lehre im Buchhandel bei &#039;&#039;Daniel Prince&#039;&#039;  und dessen Großonkel &#039;&#039;Sackville Parker&#039;&#039; betrieb eine Buchhandlung in der &#039;&#039;High Street 88&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
1817 besaß Joseph Parker sowohl östlich als auch südlich der 26 Broad Street Eigentum, nämlich Nr. 27 und ein altes Geschäft in der &#039;&#039;Turl Street&#039;&#039;. Vermutlich betrieb Parker seine Buchhandlung in der Broad Street und lebte in der Turl Street.&lt;br /&gt;
1937 erweiterte Parker sein Geschäft um die Nummer 26 nebenan. Als er 1850 starb, ging das Buchgeschäft an seinen in London geborenen Neffen John Henry Parker über. &lt;br /&gt;
1964 wurden die beiden Häuser, die sich an dieser Stelle befanden und damals von Parker&#039;s Bookshop bewohnt wurden, vom &#039;&#039;[[Exeter College]]&#039;&#039; abgerissen und durch das Thomas Wood Building ersetzt, das von Brett &amp;amp; Pollen entworfen wurde. In das Design wurde eine neue Buchhandlung mit zwei Ebenen für Parker&#039;s integriert, die vom Kanzler der Universität, &#039;&#039;Harold Macmillan&#039;&#039;, eröffnet wurde. Seit Anfang der 1990er Jahre gehört sie zu &#039;Blackwell&#039;s&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien erwähnt im &#039;&#039;[[Brief 17]]&#039;&#039;, dass &#039;&#039;[[Der Hobbit]]&#039;&#039; bisher nur im Fenster von Parkers steht.&amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, J. R. R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta S. 36&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Powell, Yorke===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Frederick York Powell&#039;&#039;&#039; von Tolkien als Yorke Powell bezeichnet, (* 4. Januar 1850 in Bloomsbury, London; † 8. Mai 1904 in Oxford) war ein Historiker. Er war &#039;&#039;Regius Professor of Modern History&#039;&#039; an der &#039;&#039;Universität Oxford&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien schreibt im &#039;&#039;[[Brief 308]]&#039;&#039;: &amp;quot;(...Farnell, mein Tutor und später der Rektor, hatte Respekt vor der Philologie und war einer von den Dons, die in der Zeit von Yorke Powell und Vigfusson auf die Nordistik aufmerksam geworden waren – erlaubte mir, daß ich zu &amp;quot;Englisch&amp;quot; überwechselte, eingestandenermaßen als reiner Philologe, ohne jede Liebe zum Englischen)...&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, J. R. R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta S. 518&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen zur Person sind hier zu finden:&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Frederick_York_Powell  Wikipedia - Frederick York Powell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rackham, Arthur===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arthur Rackham&#039;&#039;&#039; (* 19. September 1867 in London; † 6. September 1939 in Limpsfield, Surrey) war ein britischer Illustrator, der durch seine zahlreichen Buchillustrationen, insbesondere für Volksmärchen und andere Kinderbücher wie &#039;&#039;Alice im Wunderland&#039;&#039;, &#039;&#039;Äsops Fabeln&#039;&#039; und &#039;&#039;Ein Sommernachtstraum&#039;&#039;, bekannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf die Inspirationsquelle für den &#039;&#039;[[Alter Weidenmann| Alten Weidenmann]]&#039;&#039; angesprochen, erklärte Tolkien, dass seine Inspiration möglicherweise durch die besonders knorrigen Bäume in den Illustrationen des berühmten britischen Fantasy-Künstlers Arthur Rackham geweckt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;https://tolkiengateway.net/wiki/Old_Man_Willow&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch &#039;&#039;Jenny Dolfen&#039;&#039;, bekannt für ihre Zeichnungen von Figuren aus der keltischen Fantasie, dem Legendarium von J.R.R. Tolkien und traditionellen Volksmärchen, lässt u. a. von den Illustrationen von Arthur Rackham inspirieren.&amp;lt;ref&amp;gt;https://tolkiengateway.net/wiki/Songs_of_Sorrow_and_Hope&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[[C.S. Lewis]]&#039;&#039; war ein begeisterter Wagner-Fan und sammelte Wagner-Aufnahmen, die Illustrationen von Arthur Rackham enthielten.&amp;lt;ref&amp;gt;https://tolkiengateway.net/wiki/Richard_Wagner&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Brief 202]] erwähnt Tolkien, dass &#039;&#039;Herr Ackermann&#039;&#039; &amp;quot;erstaunlich gute Bilder (Rackham statt Disney) und einige bemerkenswerte Farbfotos mitbrachte.&amp;quot; Der Diskurs über die visuelle Umsetzung des &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe| Herrn der Ringe]]&#039;&#039; ging eine Zeit lang weiter und im [[Brief 204a]] schreibt Tolkien: &amp;quot;Ackerman. Was für ein Brief! Genau wie der Mann, als ich ihn traf. Aber ich kam damals zu dem Schluss, dass er trotz seines Stils ein echter Enthusiast war ... Cobb und Lackey haben offensichtlich echtes Talent … und der Vergleich von Cobb mit Rackham ist gerechtfertigt. Auch Cobbs Geschmack und Stil scheinen im Großen und Ganzen besser zum L. R. zu passen, als ich es für möglich gehalten habe.&amp;quot; Auch m [[Brief 235]] an &#039;&#039;[[Pauline Baynes]]&#039;&#039; dient Rackham als Referenz.&amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, The letters of J. R. R. Tolkien - revised and expanded Edition;  Briefe, 1. englische Auflage, HarperCollinsPublisher 2023, S.  377, 380, 443&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen über Rackham findet man auf [https://de.wikipedia.org/wiki/Arthur_Rackham| Wikipedia: Arthur Rackham] und [https://www.britannica.com/biography/Arthur-Rackham| Britannica: Arthur Rackham]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ramsden, Walter===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dr. Walter Ramsden&#039;&#039;&#039; (4. Oktober 1868 – 26. März 1947) war ein britischer Biochemiker und Physiologe. Er entdeckte 1903 das Phänomen, das heute als Pickering-Stabilisierung bekannt ist, bevor der Effekt 1907 von Spencer U. Pickering unabhängig wiederentdeckt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;https://en.wikipedia.org/wiki/Walter_Ramsden&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl er Inhaber des Sheppard Prize Fellowship in Medicine am Pembroke College war, war Ramsden nicht verpflichtet, zu unterrichten oder am College zu wohnen. Er nahm 1914 eine Stelle an der Universität Liverpool an und kehrte 1931, als er in den Ruhestand ging, nach Pembroke zurück. Dort blieb er bis zu seinem Tod im März 1947.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.pmb.ox.ac.uk/college-war-time&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war ein Fellow des [[Pembroke College]], [[Oxford]] und Tolkiens Kollege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Briefen Tolkien wird er zusammen mit H. L. Drake im [[Brief 72]] erwähnt. &amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, J. R. R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta Brief 72 S. 112f, 570 &amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;Humphrey Carpenter, The Letters of J. R. R. Tolkien: Revised and Expanded edition, Gebundene Ausgabe, HarperCollins (9. November 2023), Brief 72  S. 119f, 616&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Infos findet man hier: &lt;br /&gt;
* [https://allpoetry.com/I.M.-Walter-Ramsden-OB.-March-26,-1947,-Pembroke-College,-Oxford Gedicht von John Betjeman anlässlich seines Todes ein Gedicht]&lt;br /&gt;
* [https://en.wikipedia.org/wiki/Walter_Ramsden Kurzbiographie auf Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Renault, Mary===&lt;br /&gt;
Mary Renault, geborene Mary Challans, (4. September 1905 – 13. Dezember 1983) war eine englische Autorin, die vor allem historische Romane schrieb. &amp;lt;ref&amp;gt;https://en.wikipedia.org/wiki/Mary_Renault&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Renault studierte Englisch in Oxford und schloss ihr Studium 1928 ab. Sie war eine Schülerin von J.R.R. Tolkien,[1] wahrscheinlich besuchte sie jedoch nur seine Vorlesungen, anstatt direkt von ihm unterrichtet zu werden.[2]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Brief ([[Brief 294]])an Charlotte und Denis Plimmer vom 8. Februar 1967 schreibt Tolkien, dass er sich „kürzlich intensiv mit den Büchern“ von Renault beschäftigt habe, und erwähnt insbesondere ihre Werke The King Must Die und The Bull from the Sea (beide über Theseus). Tolkien erzählt den Plimmers auch, dass Renault ihm eine Dankeskarte geschrieben habe, „vielleicht das Stück ‚Fanpost‘, das mir am meisten Freude bereitet“. &amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, J. R. R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta S. 492&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem weiteren (nicht veröffentlichten) Brief an seine Sekretärin Joy Hill vom 25. August 1967 erwähnt er den Fanbrief erneut (den er „vor nicht allzu langer Zeit“ erhalten habe) und teilt Hill mit, dass er sich fragt, wie Renault auf eine bestimmte Frage antworten würde.&amp;lt;ref&amp;gt;Wayne G. Hammond, Christina Scull und J. R. R. Tolkien: The J. R. R. Tolkien Companion and Guide (Boxed Set) - Chronology, Harper Collins Publ. UK; Revised and expanded edition (2. November 2017) S. 741&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen zu Renault findet man hier: &lt;br /&gt;
* [https://en.wikipedia.org/wiki/Mary_Renault Englischer Wikipediaartikel: Mary Renault]&lt;br /&gt;
* [https://www.maryrenaultsociety.org/who-is-mary-renault.html Homepage Mary Renault Society]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Roberts, ?, Mrs.===&lt;br /&gt;
In den Nachschlagewerken zu Tolkien finden sich keine Angaben zu der Person. Auch eine kurze Internetrecherche blieb ohne Ergebnis.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mrs. Roberts&#039;&#039;&#039; wird im [[Brief 133]] als &amp;quot;Gastgeberin mit gebrochenen Arm&amp;quot; von Tolkien beschrieben. &amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, J. R. R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta Brief 133 S. 216&amp;lt;/ref&amp;gt; Tolkien erwähnt ihre Kritik: &amp;quot;sie kann nicht &amp;gt;&amp;gt;verstehen, wie die Verse so lange unveröffentlicht bleiben konnten&amp;lt;&amp;lt;, ohne das O. M. (Anmerkung: Oxford Magazine) zu berücksichtigen. &amp;gt;&amp;gt;Ich fürchte, Ihr Publicity Manager muß inkompetent sein.&amp;lt;&amp;lt;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, J. R. R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta Brief 133 S. 216&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Scull &amp;amp; Hammond vermuten, dass diese Aussage Tolkien veranlasst haben könnte, weiter an Bilbo&#039;s [[Lied über Earendil]] zu arbeiten. &amp;lt;ref&amp;gt;Wayne G. Hammond, Christina Scull und J. R. R. Tolkien: The J. R. R. Tolkien Companion and Guide (Boxed Set) - Chronology, Harper Collins Publ. UK; Revised and expanded edition (2. November 2017) S. 411&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Robinson, John Arthur Thomas===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;John A. T. Robinson&#039;&#039;&#039; (* 16. Mai 1919 in &#039;&#039;Canterbury&#039;&#039;; † 5. Dezember 1983 in &#039;&#039;Arncliffe&#039;&#039;, &#039;&#039;Yorkshire&#039;&#039;) war ein anglikanischer &#039;&#039;Theologe&#039;&#039; und &#039;&#039;Bischof&#039;&#039; von &#039;&#039;Woolwich&#039;&#039;. Sein Buch &#039;&#039;Honest to God&#039;&#039; (1963), worin er eine Situationsethik verteidigte, war eine Provokation. Sein Datieren sämtlicher Bücher des Neuen Testaments (Redating the New Testament, 1976) auf die Zeit vor der Zerstörung Jerusalems (70 n. Chr.) wurde von bibeltheologisch konservativen Neutestamentlern aufgegriffen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/John_A._T._Robinson&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien nimmt im &#039;&#039;[[Brief 306]]&#039;&#039; Bezug auf Robinson.&amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, J. R. R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta S. 514&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen zu Robinson sind hier zu finden:&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/John_A._T._Robinson  Wikipedia Artikel - John A. T. Robinson]&lt;br /&gt;
* [http://trinitycollegechapel.com//about/memorials/brasses/robinson/  TrinityCollegeChapel: John Arthur Thomas Robinson]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Salt, Lionel Edgar===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;L.E. Salt&#039;&#039;&#039;  war der Schatzmeister des Pembroke College. In dieser Funktion hatte er punktuell mit Tolkien zu tun. &lt;br /&gt;
Im [[Brief 72]] berichtet Tolkien über ein gemeinsames Abendessen mit ihm und zwei weiteren Personen. &amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, J. R. R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta Brief 72&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In einem nicht veröffentlichten Brief vom 31. Mai 1937 informiert Tolkien Salt, &#039;&#039;&amp;quot;dass er heute Abend ein Theaterstück verpassen muss, da einer seiner Söhne wegen einer Blinddarmentzündung operiert wird.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Wayne G. Hammond, Christina Scull und J. R. R. Tolkien: The J. R. R. Tolkien Companion and Guide (Boxed Set) - Chronology, Harper Collins Publ. UK; Revised and expanded edition (2. November 2017) S. 210&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Saurat, Denis===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Denis Saurat&#039;&#039;&#039; (* 21. März 1890 in Toulouse; † 7. Juni 1958 in Nizza) war ein anglo-französischer Literaturwissenschaftler, Schriftsteller und Kulturvermittler. Er wirkte vor allem in London, wo er Professor am &#039;&#039;King&#039;s College&#039;&#039; war und das &#039;&#039;Französische Institut&#039;&#039; leitete. In seinen Studien verband er frühzeitig Dichtung, Mystik und Esoterik, etwa bei &#039;&#039;John Milton&#039;&#039;, &#039;&#039;William Blake&#039;&#039; und &#039;&#039;Edmund Spenser&#039;&#039;, und prägte den Begriff der „philosophischen Poesie“. In späteren Jahren schrieb er populärwissenschaftlich über &#039;&#039;Atlantis&#039;&#039; und Frühgeschichte. Der Begriff „Scottish Renaissance“ wurde durch einen Artikel Saurats im Jahr 1924 bekannt gemacht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://en.wikipedia.org/wiki/Denis_Saurat&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[J.R.R. Tolkien]] nimmt im [[Brief 154]] Bezug auf &#039;&#039;Denis Saurat&#039;&#039;, als er über den atlantisähnlichen Hintergrund von &#039;&#039;[[Der Untergang von Númenor]]&#039;&#039; schreibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen zur Person sind hier zu finden:&lt;br /&gt;
* [https://atlantisforschung.de/index.php?title=Dr._Denis_Saurat  atlantisforschung.de]&lt;br /&gt;
* [https://atlantipedia.ie/samples/denis-saurat-amended/  Atlantipdedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Shikibu, Murasaki===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Murasaki Shikibu&#039;&#039;&#039; (* Ende des 10. Jahrhunderts in Kyōto; † Anfang des 11. Jahrhunderts) war im Japan der Heian-Zeit eine Hofdame am Kaiserhof und Schriftstellerin. Sie ist die Autorin des Genji Monogatari (Geschichten des Prinzen Genji), des ersten bedeutenden Romans der östlichen Welt und eines Meisterwerks der klassischen japanischen und Weltliteratur. &amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Murasaki_Shikibu&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien nimmt im [[Brief 126]] im Zusammenhang der Diskussion um die Aufteilung des Herrn der Ringe in mehrere Bände  Bezug auf die Buchaufteilung bei der Drucklegung von Genji Monogatarie.&amp;lt;ref&amp;gt;Humphrey Carpenter, The Letters of J. R. R. Tolkien: Revised and Expanded edition, Gebundene Ausgabe, HarperCollins (9. November 2023), Brief 126  S. 185&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Weitere Infos zu Murasaki und dem Werk Genji findet man hier:&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Genji_Monogatari Wikipediaeintrag Genji Monogatari]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Murasaki_Shikibu Wikipediaeintrag Murasaki Shikibu]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Shorthouse, Joseph Henry ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;J.H. Shorthouse&#039;&#039;&#039; (9. September 1834 – 4. März 1903) war ein englischer Romanautor. Sein erster Roman, John Inglesant, wurde besonders als „philosophischer Liebesroman“ bewundert. Er handelt von einer religiösen Intrige im England des 17. Jahrhunderts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shorthouse wurde am 9. September 1834 in der Great Charles Street in Birmingham geboren. Er wuchs in der Calthorpe Street in Edgbaston auf. Sein Vater hatte eine chemische Fabrik der Familie geerbt, in der Vitriol hergestellt wurde, und der Vater seiner Mutter hatte das erste Gewächshaus in Birmingham gegründet. &lt;br /&gt;
Am 19. August 1857 heiratete er Sarah Scott (1832–1909).&lt;br /&gt;
Im Januar 1862 erlitt er den ersten von vielen epileptischen Anfällen. Shorthouses Gesundheitszustand verschlechterte sich ab 1900 und er starb am 4. März 1903 in seinem Haus in der 60 Wellington Road in Edgbaston. Er hinterließ keine Kinder. &amp;lt;ref&amp;gt;https://en.wikipedia.org/wiki/Joseph_Henry_Shorthouse&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.britannica.com/biography/Joseph-Henry-Shorthouse&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien erwähnt und beschreibt Shorthouse in seinem [[Brief 257]]. In einem anderen Brief schreibt er,  dass das öffentliche Interesse an &#039;&#039;John Inglesant&#039;&#039; von J. H. Shorthouse Ähnlichkeiten mit seiner eigenen Erfahrung aufweist. Der Aufsatz hatte ihn davor gewarnt, den Fehler von Shorthouse zu begehen, zu viel Zeit damit zu verbringen, sein Buch zu erklären.&amp;lt;ref&amp;gt;Wayne G. Hammond, Christina Scull und J. R. R. Tolkien: The J. R. R. Tolkien Companion and Guide (Boxed Set) - Chronology, Harper Collins Publ. UK; Revised and expanded edition (2. November 2017) S. 739&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen über Shorthouse sind hier zu finden: [https://en.wikipedia.org/wiki/Joseph_Henry_Shorthouse| Wikipediaeintrag zu Shorthouse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Silvestris, Bernardus===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bernardus Silvestris&#039;&#039;&#039; (* 1085; † 1160 oder 1178) war ein Philosoph und Dichter. Er ist vor allem als Autor einer Cosmographia bekannt. Über Bernardus’ Leben ist wenig bekannt. André Vernet, der Herausgeber von Bernardus’ Hauptwerk Cosmographia, gibt an, dass er von 1085 bis 1178 gelebt habe, andere Forscher nennen 1160 als Todesjahr. Gesichert ist, dass die Cosmographia 1147 Papst Eugen III. vorgelegt wurde. Es gibt Hinweise darauf, dass Bernardus einer spanischen philosophischen Tradition verbunden war. Wahrscheinlich stammte er aus Tours, denn dass er mit dieser Stadt und ihrer Umgebung vertraut war, zeigen die genauen Beschreibungen in der Cosmographia. Auch spätere mittelalterliche Autoren haben ihn mit Tours in Verbindung gebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Bernardus_Silvestris&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien nimmt im &#039;&#039;[[Brief 26]]&#039;&#039; Bezug auf Silvestris und eines seiner Werke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen zur Person sind hier zu finden: [https://de.wikipedia.org/wiki/Bernardus_Silvestris| Wikipediaeintrag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Spenser, Edmund===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Edmund Spenser&#039;&#039;&#039; (* um 1552 in London; † 13. Januar 1599 ebenda) war ein bedeutender englischer Dichter des elisabethanischen Zeitalters, der als älterer Zeitgenosse zu einem der Vorbilder William Shakespeares wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Brief 131]] bezieht sich Tolkien in einer Fußnote auf Spenser &amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, J. R. R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta S. 191  &amp;lt;/ref&amp;gt;, im [[Brief 145]] nimmt er Bezug auf Rezensionen, die ihn mit Spenser, Malory und Ariost vergleichen. Er meint, dass dies für seine Eitelkeit Zuviel wäre.&amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, J. R. R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta S. 240&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Infos zu Spenser findet man hier: [https://de.wikipedia.org/wiki/Edmund_Spenser| Wikipediaeintrag zu Spenser]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Spring, Howard===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Howard Spring&#039;&#039;&#039; (geboren am 10. Februar 1889 in &#039;&#039;Cardiff, Wales&#039;&#039; – gestorben am 3. Mai 1965 in &#039;&#039;Falmouth&#039;&#039;, &#039;&#039;Cornwall&#039;&#039;, &#039;&#039;England&#039;&#039;) war ein in &#039;&#039;Wales&#039;&#039; geborener britischer Romanautor, dessen größte Stärke in seinem Verständnis des Lebens und der Ambitionen in der Provinz liegt. Die meisten seiner Bücher erzählen den Aufstieg einer Figur aus der Armut in den Wohlstand, oft auf melodramatische Weise. Als Sohn eines Gärtners verließ Spring die Schule im Alter von 11 Jahren, setzte seine Ausbildung jedoch abends fort und wurde schließlich Zeitungsreporter und Buchkritiker.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.britannica.com/biography/Howard-Spring&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spring schrieb 1954 für die &#039;&#039;Country Life&#039;&#039; eine Rezension. Tolkien führt diese in seinem &#039;&#039;[[Brief 149]]&#039;&#039; neben anderen Rezensionen auf und meint, dass diese  &amp;quot;schmeichelhaft für die Eitelkeit war&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, J. R. R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta S. 244&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen zu Howard Spring sind hier zu finden:  &lt;br /&gt;
* [https://www.britannica.com/biography/Howard-Spring  Britannica - Howard Spring]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Howard_Spring  Wikipedia - Howard Spring]&lt;br /&gt;
* [https://www.fantasticfiction.com/s/howard-spring/  Fantastic Fiction - Howard Spring]&lt;br /&gt;
* [https://www.tolkienguide.com/modules/newbb/viewtopic.php?topic_id=6093  Tolkien Collector&#039;s Guide - Tolkien criticism 1954 - 1973]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Swift, Jonathan===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Jonathan Swift&#039;&#039;&#039; (* 30. November 1667 in Dublin, Königreich Irland; † 19. Oktober 1745 Dublin) war ein irischer Schriftsteller und Satiriker der frühen Aufklärung. Er hat auch unter folgenden Pseudonymen geschrieben: Isaac Bickerstaff, A Dissenter, A Person of Quality, A Person of Honour, M.B. Drapier, T.R.D.J.S.D.O.P.I.I. (The Reverend Doctor Jonathan Swift, Dean of Patrick’s in Ireland). Eines seiner bekanntesten Werke ist &#039;&#039;Gullivers Reisen&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Jonathan_Swift&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien bezeichnet Swift im [[Brief 19]] als &#039;Namenserfinder&#039; und stellt fest, dass dessen &#039;&#039;Realitätsgrad&#039;&#039; nicht so hoch ist wie bei seinen Namensschöpfungen im Silmarillion. &amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, J. R. R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta Brief 19 S. 38&amp;lt;/ref&amp;gt; In seiner Fußnote zu [[Brief 131]] nimmt Tolkien dann Bezug auf die Liliputaner, um die Hobbits zu beschreiben.&amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, J. R. R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta Brief 131 S. 210&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Infos findet man hier:&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Jonathan_Swift  Wikipediaeintrag Jonathan Swift]&lt;br /&gt;
* [https://www.britannica.com/biography/Jonathan-Swift  Britannicaeintrag Jonathan Swift]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Teresa von Ávilia===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die heilige Teresa von Ávila&#039;&#039;&#039; (1515–1582) war eine bedeutende spanische Mystikerin, Kirchenlehrerin und Reformerin des Karmelitenordens. Ihre Reliquien wurden über Jahrhunderte verehrt, insbesondere ihre rechte Hand, die als Symbol des Segens galt. Diese Hand wurde während der politischen Wirren des 20. Jahrhunderts mehrfach bewegt und befand sich zeitweise tatsächlich im Besitz von General Franco, der sie angeblich auf seinem Nachttisch aufbewahrte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Brief 83]] an &#039;&#039;[[Christopher Tolkien]]&#039;&#039; vom 30. September 1944 geht J. R. R. Tolkien auf eine bemerkenswerte Anekdote im Zusammenhang mit dem Spanischen Bürgerkrieg (1936–1939) ein. Er schreibt über einen Mann, der auf der Seite Francos kämpfte und an der Rückeroberung der Stadt Málaga beteiligt war. Im Zuge dieser Offensive soll der republikanische General Villalba so eilig geflohen sein, dass er auf seinem Schreibtisch eine kostbare Reliquie zurückließ: die mit Juwelen geschmückte Hand der heiligen Teresa von Ávila.&amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, J. R. R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta Brief 131 S. 129&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen zur Person sind hier zu finden: [https://de.wikipedia.org/wiki/Teresa_von_%C3%81vila| Wikipediaartikel Teresa von Ávila]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Trend, Burke===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Burke St. John Trend&#039;&#039;&#039;, Baron Trend PC GCB CVO (* 2. Januar 1914; † 21. Juli 1987) war ein britischer Regierungsbeamter, der zehn Jahre lang Kabinettsekretär (Cabinet Secretary) unter den Premierministern Alec Douglas-Home, Harold Wilson sowie Edward Heath war und 1974 als Life Peer aufgrund des Life Peerages Act 1958 Mitglied des House of Lords wurde. Zuletzt war er zehn Jahre lang zwischen 1973 und 1983 Rektor des Lincoln College der University of Oxford.&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Burke_Trend,_Baron_Trend&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Brief 267]] beschreibt Tolkien das Treffen mit Trend: &amp;quot;Das alte Ego bekommt immer noch hin und wieder einen kräftigen Schub, was mich nach wie vor überrascht. Ich traf Burke Trend am 29. September beim Merton Septcentenary Dinner – er ist seit kurzem Ehrenmitglied und Sekretär des Kabinetts damals wie heute: und er erklärte sich selbst zum „Fan“ und fügte hinzu, dass die meisten Kabinettsmitglieder seiner Meinung seien, und was das Parlament betrifft, so seien ähnliche Ansichten auf beiden Seiten weit verbreitet.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Ein weiterer Anlass, bei dem sich die beiden trafen, war ein Abendessen, das &#039;&#039;[[Rayner Unwin]]&#039;&#039; und seine Frau &#039;&#039;Carol&#039;&#039; am 22. März 1972 im Carrick Club in London gaben.&amp;lt;ref&amp;gt;Wayne G. Hammond, Christina Scull und J. R. R. Tolkien: The J. R. R. Tolkien Companion and Guide (Boxed Set) - Chronology, Harper Collins Publ. UK; Revised and expanded edition (2. November 2017) S. 799&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Wikipedia ist eine Kurzbiographie zu Trend zu finden: [https://de.wikipedia.org/wiki/Burke_Trend,_Baron_Trend| Wikipedia: Burke Trend, Baron Trend]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tolhurst, Martin===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Michael Tolhurst&#039;&#039;&#039; ist vermutlich der Sohn von Denis und Jocelyn Tolhurst. Denis Tolhurst ist Tolkiens Leibarzt.   Tolkien erwähnt Michael im [[Brief 354]]. In den Chronology wird erwähnt, dass er mit dem Red Lion telefonierte und dadurch heraus fand, dass Tolkien seine Bankkart dort liegen gelassen hat.&amp;lt;ref&amp;gt;Wayne G. Hammond, Christina Scull und J. R. R. Tolkien: The J. R. R. Tolkien Companion and Guide (Boxed Set) - Chronology, Harper Collins Publ. UK; Revised and expanded edition (2. November 2017) S. 815&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Topolski, Feliks===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Feliks Topolski&#039;&#039;&#039; (14 August 1907 – 24 August 1989) (14. August 1907 – 24. August 1989) war ein polnischer Maler und Zeichner, der hauptsächlich in Großbritannien arbeitete.&lt;br /&gt;
Im &#039;&#039;[[Brief 116]]&#039;&#039; äußert sich [[J.R.R. Tolkien]] zu einer Anfrage von &#039;&#039;[[Allen &amp;amp; Unwin]]&#039;&#039; bezüglich der Illustration von &#039;&#039;[[Farmer Giles of Ham]]&#039;&#039;, für die der Künstler &#039;&#039;[[Emilie (Milein) Cosman]]&#039;&#039; Bilder ausgewählt hatte, und stellt dazu folgendes fest: „Mir ist es nicht besonders wichtig, ob diese Zeichnungen modisch sind oder ob sie Ähnlichkeiten mit den Arbeiten von Topolski oder Ardizzone aufweisen. Viel eher fällt mir ihr auffälliger Mangel an Übereinstimmung mit dem Text auf.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nähere Informationen zur Person sind hier zu finden:&lt;br /&gt;
* [https://www.tate.org.uk/art/artists/feliks-topolski-2056  tate.org: Feliks Topolskis Werke]&lt;br /&gt;
* [https://en.wikipedia.org/wiki/Feliks_Topolski  Wikipedia-Artikel - Felix Topolski]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Trollope, Anthony===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Anthony Trollope&#039;&#039;&#039; (* 24. April 1815 in London; † 6. Dezember 1882) war ein englischer Schriftsteller und einer der erfolgreichsten und meistgelesenen Romanautoren der viktorianischen Ära. Er gilt mit insgesamt 47 Romanen, etlichen Reisebeschreibungen, Erzählungen, Essays, Biographien und einem Bühnenstück als vielseitig aktiver Autor. Sechs seiner Romane spielen in der imaginären Grafschaft Barsetshire.&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Anthony_Trollope&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien nimmt im [[Brief 49]] Bezug auf die Gesellschaft in Trollopes Romanen. &amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, J. R. R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta S. 83f&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Chronolgien ist überliefert, dass Tolkien sich mit den Lewis-Brüdern am 15. Januar 1933 im Anschluss an das Abendessen sich in den Gemeinschaftsraum begeben haben, wo sie sich dem Dessert und Wein widmeten. In dieser Runde thematisierten sie hauptsächlich &#039;&#039;Samuel Johnson&#039;&#039; und &#039;&#039;Anthony Trollope&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Wayne G. Hammond, Christina Scull und J. R. R. Tolkien: The J. R. R. Tolkien Companion and Guide (Boxed Set) - Chronology, Harper Collins Publ. UK; Revised and expanded edition (2. November 2017) S179&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen über Trollope findet man hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Anthony_Trollope&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unwin, &#039;&#039;Chris&#039;&#039; Harold===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Harold Unwin&#039;&#039;&#039;, genannt Chris, ist Vetter zweiten Grades von [[Rayner Unwin]]. Tolkien erwähnt ihn in [[Brief 88a]] und schreibt in [[Brief 98]] an &#039;&#039;[[Stanley Unwin]]&#039;&#039;, dass &#039;&#039;Chris&#039;&#039; ein enger Freund seines dritten Sohnes &#039;&#039;[[Christopher Tolkien| Christopher]]&#039;&#039; ist und dass die beiden zusammen in &#039;&#039;Standerton, Transvaal&#039;&#039; stationiert waren&amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, J. R. R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta S. 151&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vendryes, Joseph===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Joseph Vendryes&#039;&#039;&#039; (* 13. Januar 1875 in Paris; † 30. Januar 1960) war ein französischer Linguist, Keltologe und Religionswissenschaftler. Er hatte einen Lehrstuhl für Linguistik an der Universität Paris (Sorbonne) und einen für keltische Sprachen und Literaturen an der École pratique des hautes études inne.&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Vendryes&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien schreibt in seinem [[Brief 17]] an &#039;&#039;[[Stanley Unwin]]&#039;&#039;: &amp;quot;Ich komme wahrscheinlich in die Stadt, um Professor Joseph Vendryes am Mittwoch, dem 27. Oktober, in der Akademie zu hören.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, The letters of J. R. R. Tolkien - revised and expanded Edition;  Briefe, 1. englische Auflage, HarperCollinsPublisher 2023, S.  &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Kurzbiographie ist auf [https://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Vendryes| Wikipedia] zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vergil&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Vergil&amp;lt;/ref&amp;gt;===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publius Vergilius Maro&#039;&#039;&#039;, deutsch gewöhnlich Vergil, spätantik und mittellateinisch Virgilius und später im Deutschen auch Virgil (* 15. Oktober 70 v. Chr. bei Mantua; † 21. September 19 v. Chr. in Brindisi) war ein römischer Dichter und Epiker, der während der Zeit der Römischen Bürgerkriege und des Prinzipats des Octavian (ab 27 v. Chr. Augustus) lebte. Er gilt als wichtigster Autor der klassischen römischen Antike und ist ein Klassiker der lateinischen Schullektüre. Neben Horaz und Lucius Varius Rufus, mit denen zusammen er zum Kreis des Gaius Maecenas gehörte, sowie den Elegikern Gaius Cornelius Gallus, Properz und Tibull dürfte Vergil bereits unter Zeitgenossen zu den bekanntesten Dichtern der „augusteischen Literatur“ gezählt haben. Seine Werke, die Eclogae (auch Bucolica), die Georgica und die Aeneis und deren Gedanken revolutionierten die lateinische Dichtung und sind kurz nach seinem Tode immer wieder abgeschrieben, herausgegeben, kommentiert und intertextuell verarbeitet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Epos &#039;&#039;Aeneis&#039;&#039; liefert den Gründungsmythos bzw. die Vorgeschichte zur Gründung der Stadt Rom unter Verarbeitung der mythologischen Stoffe aus den homerischen Epen Ilias und Odyssee. Die Aeneis löste damit die Annales des Quintus Ennius quasi als römisches Nationalepos ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien setzte sich mit Vergil während seines Studiums in Oxford intensiv auseinander und begegnete seinen Werken später in unterschiedlichen beruflichen und privaten Kontexten, wie z. B. in Sitzungen der &#039;&#039;[[Oxford Dante Society]]&#039;&#039; und bei mindestens einem Treffen der &#039;&#039;[[Inklings]]&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Wayne G. Hammond, Christina Scull und J. R. R. Tolkien: The J. R. R. Tolkien Companion and Guide (Boxed Set) - Chronology, Harper Collins Publ. UK; Revised and expanded edition (2. November 2017) 34, 42ff, 330, 333, 365,378&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist zu vermuten, dass Tolkien auch von den Werken Vergils inspiriert wurde: Elendil und seine Söhne entkommen der Zerstörung von &#039;&#039;[[Númenor]]&#039;&#039; und gründen neue Städte, genau wie &#039;&#039;Aeneas&#039;&#039; in Vergils Aeneis vor dem &#039;&#039;Fall Trojas&#039;&#039; flieht und in &#039;&#039;Italien&#039;&#039; eine neue Stadt gründet. An anderer Stelle werden z. B. auch Parallelen zwischen den Charakteren von &#039;&#039;Aeneas&#039;&#039; und &#039;&#039;[[Aragorn]]&#039;&#039; gezogen (David Paul Pace).&amp;lt;ref&amp;gt;Wayne G. Hammond, Christina Scull und J. R. R. Tolkien: The J. R. R. Tolkien Companion and Guide (Boxed Set) - Reader&#039;s Guide Part I A - M, Harper Collins Publ. UK; Revised and expanded edition (2. November 2017) S. 242ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &#039;&#039;[[Brief 49e]]&#039;&#039; an &#039;&#039;[[Christopher Tolkien]]&#039;&#039; schreibt Tolkien am 19. September 1943: &amp;quot;Aber es gelang mir, Zeit zu finden, um einen Teil von C.S.L.s äußerst produktiver – was denkst du? – neuer Übersetzung der Aeneis in gereimten Alexandrinern zu hören!&amp;quot; Im &#039;&#039;[[Brief 81]]&#039;&#039; berichtet er, dass Lewis bei einem Treffen der &#039;&#039;[[Inklings]]&#039;&#039; etwas aus seiner Vergil-Übersetzung vorlas. Ein weiterer Brief, in dem er auf Vergil eingeht  ist &#039;&#039;[[Brief 156]]&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, The letters of J. R. R. Tolkien - revised and expanded Edition;  Briefe, 1. englische Auflage, HarperCollinsPublisher 2023, S. 88, 133, 297, 609&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen zu Vergil und seiner &#039;&#039;Aeneis&#039;&#039; sind hier zu finden:  &lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Vergil#Aeneis  Wikipedia - Vergil]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Aeneis  Wikipedia - Aeneis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===von Papen, Franz===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Franz Joseph Hermann Michael Maria von Papen&#039;&#039;&#039;, Erbsälzer zu Werl und Neuwerk (* 29. Oktober 1879 in Werl; † 2. Mai 1969 in Obersasbach) war ein deutscher Politiker (1921 bis 1932 Deutsche Zentrumspartei, dann parteilos, 1938 NSDAP) und Diplomat, der am Ende der Weimarer Republik entscheidend dazu beitrug, Adolf Hitler und die NSDAP an die Macht zu bringen. Er war 1932 kurzzeitig Reichskanzler und von 1933 bis 1934 Vizekanzler unter Hitler.&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Franz_von_Papen&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Brief 77]] stellt Tolkien die Frage, &amp;quot;wie lange sich Papen wohl noch halten wird?&amp;quot; Es waren zu dem Zeitpunkt Nachrichten vom Vordringen der Alliierten in der Normandie an die Öffentlichkeit gekommen. Papen war deutscher Botschafter in der Türkei und die diplomatischen Beziehungen zwischen der Türkei und Deutschland war am Tiefpunkt zu jener Zeit. &amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, J. R. R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta Brief 77 S. 120 und Fußnote zu Brief 77 S. 570&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Walton, Williams===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sir Walton Williams&#039;&#039;&#039; (* 29. März 1902 in Oldham, Lancashire; † 8. März 1983 in Forio auf Ischia) war ein englischer Komponist und Dirigent.&lt;br /&gt;
Im [[Brief 83]] schreibt Tolkien, dass William mit &#039;&#039;[[Roy Campbell]]&#039;&#039; zusammengewohnt hat.&amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, J. R. R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta S. 129&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Kurzbiographie ist auf [https://de.wikipedia.org/wiki/William_Walton| Wikipedia: Williams Walton] zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Welch, ?===&lt;br /&gt;
Im [[Brief 11a]] wird ein &#039;&#039;&#039;Herr Welch&#039;&#039;&#039; und ein Herr Bostock erwähnt, beide waren an der Oratory School Lehrer oder Mitglieder der Schulverwaltung. In den Nachschlagewerken ist zu den Personen nichts zu finden.&lt;br /&gt;
Herr Welch wird wird erwähnt im [https://www.tolkiens-briefe.de/21-tolkiens-brief-011 Podcast zu Brief 11]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wilkinson, Cyril Hacket===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; C. H. Wilkinson&#039;&#039;&#039; (1888-1960) war ein britischer Anglist und Literaturwissenschaftler, der besonders für seine Forschungen zur Renaissance- und Barockliteratur bekannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er stammte aus einer Familie, deren Verbindungen zum [[Worcester College]] bis ins 18. Jahrhundert zurückreichen (sein Vater hatte sich hier 1848 immatrikuliert).  Er absolvierte das College 1906 als Student und erwarb seinen B.A. im Jahr 1910. Im Anschluss war er zunächst als Dozent für englische Literatur tätig, wurde 1918 zum Fellow in English gewählt, anschließend zum Bibliothekar, Gartenmeister, Dekan und Verwalter des Senior Common Room.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.worc.ox.ac.uk/wp-content/uploads/2023/12/worcester_college_magazine_21.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;Wayne G. Hammond, Christina Scull und J. R. R. Tolkien: The J. R. R. Tolkien Companion and Guide (Boxed Set) - Reader&#039;s Guide Part II N - Z, Harper Collins Publ. UK; Revised and expanded edition (2. November 2017) S. 1416f&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während des 1. Weltkrieges diente er in Frankreich bei den &#039;&#039;Coldstream Guards&#039;&#039; und in Italien als Versorgungsoffizier. &lt;br /&gt;
Besonders prägend für sein Denken war Walter Raleigh, einem bedeutenden Literaturkritiker und Historiker. &amp;lt;ref&amp;gt;Wayne G. Hammond, Christina Scull und J. R. R. Tolkien: The J. R. R. Tolkien Companion and Guide (Boxed Set) - Reader&#039;s Guide Part II N - Z, Harper Collins Publ. UK; Revised and expanded edition (2. November 2017) S. 1416f&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner Tätigkeit am [[Worcester College]] war er Mitglied der &#039;&#039;Lovelace Society&#039;&#039; sowie gemeinsam mit Tolkien im Wahlausschuss für die Merton Professur für Englische Literatur.&amp;lt;ref&amp;gt;Wayne G. Hammond, Christina Scull und J. R. R. Tolkien: The J. R. R. Tolkien Companion and Guide (Boxed Set) - Chronology, Harper Collins Publ. UK; Revised and expanded edition (2. November 2017) S. 324&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14. Februar 1938 hielt Tolkien im [[Worcester College]] Lesung aus seiner als Auftragswerk entstandene Geschichte &#039;&#039;[[Bauer Giles von Ham]]&#039;&#039; &#039;&#039;([[Farmer Giles of Ham]])&#039;&#039;. Wilkinson nahm an der Lesung teil und setzte sich für die Publikation des Werkes ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Wayne G. Hammond, Christina Scull und J. R. R. Tolkien: The J. R. R. Tolkien Companion and Guide (Boxed Set) - Reader&#039;s Guide Part I A - M, Harper Collins Publ. UK; Revised and expanded edition (2. November 2017) S. 930&amp;lt;/ref&amp;gt; In einem Schreiben an Allen &amp;amp; Unwin ([[Brief 108]]) äußerte Tolkien den Wunsch, auf einer Vorsatzseite eine Widmung an Wilkinson aufnehmen zu dürfen.&amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, J. R. R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta S. 563  &amp;lt;/ref&amp;gt; In einem früheren, nicht veröffentlichen oder gekürzt veröffentlichten Brief (Anmerkung des Autors: evtl. [[Brief 106]]) vom 30. September 1906, bezeichnet Tolkien Wilkinson als &#039;&#039;old war-horse&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Wayne G. Hammond, Christina Scull und J. R. R. Tolkien: The J. R. R. Tolkien Companion and Guide (Boxed Set) - Reader&#039;s Guide Part II N - Z, Harper Collins Publ. UK; Revised and expanded edition (2. November 2017) S. 1416  &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien war in der Vorstandsitzung der Englisch Fakultät anwesend, in der Wilkinson für seine Leistung gewürdigt wurde und in den Ruhestand verabschiedet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Wayne G. Hammond, Christina Scull und J. R. R. Tolkien: The J. R. R. Tolkien Companion and Guide (Boxed Set) - Chronology, Harper Collins Publ. UK; Revised and expanded edition (2. November 2017) S. 324, 337, 519&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wilkinson verstarb am 19. Januar 1960.  &amp;lt;ref&amp;gt;Wayne G. Hammond, Christina Scull und J. R. R. Tolkien: The J. R. R. Tolkien Companion and Guide (Boxed Set) - Chronology, Harper Collins Publ. UK; Revised and expanded edition (2. November 2017) S. 583&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wilmart, Dom André&amp;lt;ref&amp;gt;https://en.wikipedia.org/wiki/Andr%C3%A9_Wilmart&amp;lt;/ref&amp;gt;===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dom André Wilmart&#039;&#039;&#039; (1876 – 21. April 1941 in Paris) war ein französischer Benediktiner, Mediävist und Liturgiker, der den größten Teil seiner Karriere in der St. Michael&#039;s Abbey in Farnborough verbrachte. In den Jahrzehnten zwischen den Weltkriegen war er ein führender Experte für mittelalterliche Spiritualität. Er studierte an der Universität Paris und am Priesterseminar Saint-Sulpice in Issy. Nach einem längeren Aufenthalt in der Abtei von Solesmes beschloss er, Mönch zu werden, und legte 1901 seine Profess ab. Kurz nach seinem Eintritt in Solesmes reisten die Mönche aufgrund anhaltender Konflikte zwischen der katholischen Kirche und der Regierung der Dritten Republik nach England ab. Wilmart wurde 1906 zum Priester geweiht. Bald darauf wurde er nach Farnborough geschickt, wo er für den Rest seines Lebens lebte. Neben seiner Arbeit als Gelehrter kannte und wurde Wilmart von katholischen Intellektuellen wie Charles Péguy und Baron von Hügel beeinflusst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien erwähnt ihn im [[Brief 18a]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Xerxes===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Xerxes I.&#039;&#039;&#039; war ein persischer Herrscher. Er regierte von 486 bis 465 v. Chr. als achämenidischer Großkönig und ägyptischer Pharao. Sein Name bedeutet „Über Helden herrschend“.&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Xerxes_I.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Angaben zur Person sind hier zu finden: [https://de.wikipedia.org/wiki/Xerxes_I.| Wikipedia-Artikel Xerxes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien erwähnt Xerxes im [[Brief 52]].&amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, The letters of J. R. R. Tolkien - revised and expanded Edition;  Briefe, 1. englische Auflage, HarperCollinsPublisher 2023, S. 90&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Young, Brigham===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Brigham Young&#039;&#039;&#039; (* 1. Juni 1801 in &#039;&#039;Whitingham, Vermont, USA&#039;&#039;; † 29. August 1877 in Salt Lake City) war der zweite Präsident und Prophet der &#039;&#039;Mormonen&#039;&#039;. Er war auch der erste Gouverneur des &#039;&#039;Utah-Territoriums&#039;&#039;. Im Jahre 1852 veröffentlichte er dort die bis dahin nur im Geheimen von den Kirchenführern praktizierte Lehre von der Polygamie, ließ eine entsprechende Offenbarung Smiths in das Buch „Lehre und Bündnisse“ aufnehmen, und rief seine Anhänger auf, mehrere Frauen zu heiraten. Brigham Young machte sich vor allem einen Namen als Kolonisator im Westen der USA, und er ist bis heute wegen seiner zahlreichen Ehefrauen allgemein bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Brigham_Young&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die nach ihm benannte &#039;&#039;Brigham Young University&#039;&#039; ist eine konfessionelle Universität im Besitz der &#039;&#039;Mormonen&#039;&#039; und ist Teil des Bildungswesens der Kirche. Sie liegt in &#039;&#039;Provo&#039;&#039; im &#039;&#039;US-Bundesstaat Utah&#039;&#039;. Die Bildungseinrichtung wurde 1875 vom deutschen Gymnasiallehrer &#039;&#039;Karl G. Mäser&#039;&#039; als &#039;&#039;Brigham Young-Akademie&#039;&#039; gegründet.&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Brigham_Young_University&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In &#039;&#039;[[Brief 43]]&#039;&#039; erwähnt Tolkien &#039;&#039;Brigham Young&#039;&#039; und äußert sich zur unterschiedlichen Sexualität von Männern und Frauen.&amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, J. R. R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta S. 70&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen zur Person sind hier zu finden:&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Brigham_Young  Wikipedia Artikel: Brigham Young]&lt;br /&gt;
* [https://www.britannica.com/biography/Brigham-Young  Britannica: Brigham Young]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zimmerman, Morton Grady===&lt;br /&gt;
In den Nachschlagewerken zu Tolkien finden sich keine Angaben zu der Person. Auch eine kurze Internetrecherche blieb ohne Ergebnis. Zu den beruflichen Kontakten gibt es Informationen: &lt;br /&gt;
1956 trat der amerikanische Agent [[Forrest J. Ackerman]] an Tolkien heran, um für den Amateur-Drehbuchautor &#039;&#039;&#039;Morton Grady Zimmerman&#039;&#039;&#039; einen Zeichentrickfilm auf der Grundlage von Tolkiens Werk zu produzieren. &lt;br /&gt;
In Brief 207 vom 7. September 1957 äußert sich Tolkien über Zimmerman: &amp;quot;Ich würde sagen, Zimmerman, ..., ist ganz unfähig die &amp;gt;&amp;gt;gesprochenen Worte&amp;lt;&amp;lt; aus dem Buch zu exerpieren oder zu adaptieren. Er ist hastig, instinktlos und unverschämt. .... Ich bin ganz unglücklich pber die extreme Dummheit und Inkompetenz von Z. und seine völlige Achtlosigkeit gegen das Original ... .&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt;Humphrey Carpenter, J. R. R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta Brief 207 S. 350&amp;lt;/ref&amp;gt; Ackermann und Zimmeman erhalten eine kostenlose Option auf die Filmrechte von [[Der Herr der Ringe]] für sechs Monate. In dieser Zeit wird Zimmerman versuchen, eine Geschichte zu entwickeln, die Tolkien mehr zusagt. &amp;lt;ref&amp;gt;Wayne G. Hammond, Christina Scull und J. R. R. Tolkien: The J. R. R. Tolkien Companion and Guide (Boxed Set) - Chronology, Harper Collins Publ. UK; Revised and expanded edition (2. November 2017) S. 550&amp;lt;/ref&amp;gt; In Brief 210 sind Auszüge aus Tolkiens detailierten Anmerkungen zur Storyline abegruckt. Diese enden mit der Aussage &amp;quot;... So darf man den Herrn der Ringe nicht entstellen. &amp;lt;ref&amp;gt;Humphrey Carpenter, J. R. R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta Brief 210 S. 363&amp;lt;/ref&amp;gt; Ackermann beantragte eine Fristverlängerung für die Überarbeitung. Da dieser aber nicht bereit war, mehr Geld für die Verlängerung zu invenstieren, wurde das Projekt beeendet. &lt;br /&gt;
Die Soryline und das Treatment Zimmermans wurde u. a. von Tom Shippey und anderen kritisiert; Kristin Thompson wies auf den Amateurcharakter des Unternehmens hin und sagte, dass es nie einen ernsthaften Versuch eines kommerziellen Films darstellte. Zimmerman spendete sein Drehbuch mit den Notizen Tolkiens.&amp;lt;ref&amp;gt;https://en.wikipedia.org/wiki/Middle-earth_in_motion_pictures&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In folgenden Briefen wird Zimmerman erwähnt&amp;lt;ref&amp;gt;Humphrey Carpenter, The Letters of J. R. R. Tolkien: Revised and Expanded edition, Gebundene Ausgabe, HarperCollins (9. November 2023)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, J. R. R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta S. 563  &amp;lt;/ref&amp;gt;: &lt;br /&gt;
* [[Brief 200a]]&lt;br /&gt;
* [[Brief 201]]&lt;br /&gt;
* [[Brief 205]]&lt;br /&gt;
* [[Brief 207]]&lt;br /&gt;
* [[Brief 210]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links:&lt;br /&gt;
* [https://www.jstor.org/stable/26810963  &amp;quot;Gandalf, Please Should Not &#039;Sputter&#039;&amp;quot;: Journal Artikel über die Story-Line und Tolkiens Kritik]&lt;br /&gt;
* [https://tolkiengateway.net/wiki/Licensing  Tolkiengateway: Artikel zur Historie der Tolkien-Adaptionen]&lt;br /&gt;
* [http://faculty-staff.ou.edu/C/Janet.B.Croft-1/three_rings_for_hollywood.htm   Three Rings for Hollywood: Scripts for The Lord of the Rings by Zimmerman, Boorman, and Beagle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Liste wird fortlaufend ergänzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Weas-El</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Diskussion:Noel_Appleby&amp;diff=110687</id>
		<title>Diskussion:Noel Appleby</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Diskussion:Noel_Appleby&amp;diff=110687"/>
		<updated>2025-04-19T00:09:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Weas-El: AW&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== IMDb-Link ==&lt;br /&gt;
Moin allerseits, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die IMDB-Vorlage, die auf german.imdb.com führt, führt bei mir im Firefox zu einer Fehlermeldung, die auch nicht umgangen werden kann. [SSL_ERROR_BAD_CERT_DOMAIN] Ich spreche hierbei bei dem Link zu Noel Appleby am Ende der Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ich mich nicht genug mit den Vorlagen hier auskenne - könnte das jemand aktualisieren? Die URL-Struktur auf IMDB hat sich offensichtlich auch geändert, denn der aktuell korrekte Link lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.imdb.com/de/name/nm0032370/ [aus Marketingzwecken wurde offensichtlich die Subdomain rausgenommen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch einen schönen Tag,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Olwe|Olwe]] ([[Benutzer Diskussion:Olwe|Diskussion]]) 14:51, 18. Apr. 2025 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hallo Olwe, ist korrigiert.&lt;br /&gt;
:Gruß --[[Benutzer:Weas-El|Weas-El]] ([[Benutzer Diskussion:Weas-El|Diskussion]]) 02:09, 19. Apr. 2025 (CEST)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Weas-El</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Vorlage:IMDb_Name&amp;diff=110686</id>
		<title>Vorlage:IMDb Name</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Vorlage:IMDb_Name&amp;diff=110686"/>
		<updated>2025-04-19T00:04:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Weas-El: Link-Update&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[https://www.imdb.com/de/name/nm{{{ID}}}/ {{{NAME}}}] in der Internet Movie Database&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Weas-El</name></author>
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		<title>Kategorie:Ardapedia:Bilder</title>
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		<updated>2024-05-01T20:08:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Weas-El: durch Weiterleitung auf Kategorie:Bilder ersetzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Kategorie:Bilder]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Weas-El</name></author>
	</entry>
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		<title>Kategorie:Bilder</title>
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		<updated>2024-05-01T19:57:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Weas-El: Kategorie verschoben von Kategorie:Ardapedia:Bilder; Namensgebung passt nicht zum Rest des Kategoriesystems&lt;/p&gt;
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		<author><name>Weas-El</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Weas-El: Kategorie umbenannt&lt;/p&gt;
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Weas-El: Kategorie umbenannt&lt;/p&gt;
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		<author><name>Weas-El</name></author>
	</entry>
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		<title>Kategorie:Bilder nach Motiv</title>
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		<updated>2024-05-01T19:54:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Weas-El: Kategorie umbenannt&lt;/p&gt;
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|}&lt;br /&gt;
Die Kategorie &#039;&#039;&#039;Bilder nach Motiv&#039;&#039;&#039; ist die Oberkategorie für die nach Motiven geordneten Bilder.&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Bilder| nach Motiv]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Weas-El</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Benutzer:Weas-El&amp;diff=109867</id>
		<title>Benutzer:Weas-El</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Benutzer:Weas-El&amp;diff=109867"/>
		<updated>2024-05-01T19:10:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Weas-El: +&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Siehe auch:&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Thingol Thingol bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://lotr.fandom.com/de/wiki/Benutzer:Weas-El Weas-El bei Fandom]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Weas-El</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Fingolfin&amp;diff=109866</id>
		<title>Fingolfin</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Fingolfin&amp;diff=109866"/>
		<updated>2024-05-01T19:04:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Weas-El: Wordlaut und Interpunktion der Zitate korrigiert gemäß Silmarillion Taschenbuch 13. Ausgabe 2003&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Fingolfins Ritt.jpg|thumb|hochkant|Fingolfin]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fingolfin&#039;&#039;&#039; ist im [[Legendarium]] der zweite Sohn [[Finwe]]s und der dritte [[Hoher König der Noldor|Hohe König der Noldor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* geboren 1190 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. B.)]]&lt;br /&gt;
* gestorben 455 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. S.)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Volk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Elben]], [[Noldor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Abschnitt überarbeiten}}&lt;br /&gt;
Seine Mutter [[Indis]], die zweite Frau von [[Finwe]], nannte ihn &#039;&#039;&#039;Arakáno&#039;&#039;&#039;. Seine Geschwister waren der ältere Halbbruder [[Feanor]], der Schöpfer der [[Silmaril]], und der jüngere Bruder [[Finarfin]], Vater von [[Galadriel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hatte vier Kinder, drei Söhne und eine Tochter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fingon]], der älteste, Vater von [[Gil-galad]].&lt;br /&gt;
* [[Turgon (Sohn von Fingolfin)|Turgon]], der mittlere, Erbauer von [[Gondolin]] und Ur-Großvater von [[Elrond]].&lt;br /&gt;
* [[Aredhel]], die mittlere, Mutter von [[Maeglin]] dem Verräter.&lt;br /&gt;
* [[Argon]], der jüngste Sohn von Fingolfin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem [[Melkor]] verbreitet hatte, Fingolfin stünde höher in der Gunst der [[Valar]] als Feanor, wurde er in [[Valinor]] von ihm mit einem Schwert bedroht. Feanor verdächtigte seine Halbbrüder, ihn vertreiben zu wollen, und wurde daraufhin von den Valar aus [[Tirion]] verbannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Feanor und Fingolfin.jpg|thumb|200px|Feanor und Fingolfin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fingolfin nahm an der Rebellion gegen die Valar teil und zog mit seinen Kindern nach Mittelerde. Seine Gemahlin [[Anairë]] blieb jedoch in Aman. &lt;br /&gt;
Durch den Verrat Feanors und die Verbrennung der Schiffe bei [[Losgar]] blieb ihm nichts anderes übrig, als sein Volk über die [[Helcaraxe]] von [[Aman]] nach [[Mittelerde]] zu führen. &lt;br /&gt;
Der Übergang über den beschwerlichen Weg der Eisregion war sehr gefährlich und viele von Fingolfins Sippe starben, darunter [[Elenwe]], Turgons Geliebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über ihren Einzug in Mittelerde wird Folgendes berichtet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Als aber Fingolfins Schar in Mithrim einzog, da ging flammend im Westen die Sonne auf, und Fingolfin entrollte seine blausilbernen Banner und ließ die Hörner blasen; und zu Füßen seiner Schar wuchsen Blumen auf, und die Zeitalter der Sterne waren zu Ende.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[[Das Silmarillion]], XIII Von der Rückkehr der Noldor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine neue Heimat fand er in [[Hithlum]], wo er an den Hängen der [[Ered Wethrin]] in der Nähe der Quelle des [[Eithel Sirion]] seine Festung, [[Barad Eithel]], erbaute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch im Jahr 1 E. Z. wurde er [[Hoher König der Noldor]], nachdem sein Sohn [[Fingon]] [[Maedhros]] aus der Gefangenschaft Morgoths befreit hatte. Die Würde des Hohen König der Noldor, die eigentlich Maedhros zustand, wurde Fingolfin übertragen, um eine stärkere Spaltung der Noldor zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Dagor Aglareb]] wurde in der Ebene von [[Ard-galen]] ein Orkheer, das von [[Angband]] nach [[Dorthonion]] vorstieß, zwischen Fingolfins und Maedhros’ Heeren in die Zange genommen und vernichtet. Daraufhin regierte Fingolfin vierhundert Jahre, in denen er den Belagerungsgürtel um Angband geschlossen hielt. Im Jahr 455 E. Z., nach der Niederlage in der [[Dagor Bragollach]], ritt er auf [[Rochallor]] allein bis zu den Toren der großen Festung und alles floh vor ihm in dem Glauben [[Orome]] selbst käme auf sie hinabgefahren. Dann forderte er [[Morgoth]] zum Zweikampf heraus und der [[Valar]] fürchtete sich vor Fingolfins Zorn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Kampf wird berichtet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Fingolfin aber leuchtete daraus hervor wie ein Stern, denn sein Kettenhemd war mit Silber ausgelegt und sein blauer Schild mit Kristallen besetzt; und er zog sein Schwert Ringil, das glitzerte wie Eis. Dann schwang Morgoth Grond hoch in die Luft, den Unterwelthammer, und schmetterte ihn nieder wie einen Donnerschlag. Doch Fingolfin sprang beiseite, und Grond schlug eine mächtige Grube in die Erde, aus der Rauch und Feuer hervorsprühten. Viele Male versuchte Morgoth, ihn zu zerschmettern, und jedesmal wich Fingolfin aus, wie der Blitz unter einer dunklen Wolke hervorspringt; und er verwundete Morgoth mit sieben Wunden, und siebenmal stieß Morgoth einen Schmerzensschrei aus, bei dem die Heere von Angband mit den Gesichtern zu Boden fielen vor Furcht, und seine Schreie hallten in den Nordlanden wider.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[[Das Silmarillion|Silmarillion]], XVIII Vom Verderben Beleriands und von Fingolfins Ende&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz seiner Anstregungen unterlag Fingolfin aufgrund schlussendlich, da er vor lauter Erschöpfung strauchelte. Morgoth erdrückte ihn mit seinem Fuß, Fingolfin stieß dabei jedoch [[Ringil]] in den Fuß.&lt;br /&gt;
Fingolfin ist somit der einzige Sterbliche, der Morgoth jemals verwundete.&lt;br /&gt;
Morgoth warf den Leichnam den Wölfen zum Fraß vor, doch [[Thorondor]] rettete den Leichnam und brachte ihn zu seinem Sohn Turgon in die Stadt [[Gondolin]] im verborgenen Tal von Tumladen. Dort wurde er begraben und ihm ein Cairn (Steinpyramide) als Grabmal errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namen und Titel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei seiner Geburt wird er zunächst (wie seine Brüder) nach seinem Vater &#039;&#039;Finwe&#039;&#039; genannt, doch später erweiterte dieser den Namen zu &#039;&#039;Ñolofinwe&#039;&#039; (weiser Finwe). Um seinen Anspruch auf das Erbe seines Vaters zu unterstreichen nannte er sich selbst &#039;&#039;Finwe Ñolofinwe&#039;&#039; (was Feanor sehr erzürnte), was zur Sindarinform &#039;&#039;Fingolfin&#039;&#039; führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Song &#039;&#039;Time Stands Still (at The Iron Hill)&#039;&#039; von [[Blind Guardian]] behandelt den Kampf zwischen Fingolfin und Morgoth vor den Toren von Angband.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stammbaum ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Chart/start|align=center}}&lt;br /&gt;
{{chart| | |MI|v|FI|v|IN|MI=[[Míriel Serinde|Míriel]]|FI=[[Finwe]]|IN=[[Indis]]}}&lt;br /&gt;
{{chart| |,|-|-|-|&#039;| | | |)|-|-|-|.| }}&lt;br /&gt;
{{chart|FE| |AN|v|FG| |FN|FE=[[Feanor]]|AN=[[Anairë]]|FG=Fingolfin|FN=[[Finarfin]]|boxstyle_FG=background-color: #336633}}&lt;br /&gt;
{{chart| |,|-|-|-|v|-|^|-|v|-|-|-|.}}&lt;br /&gt;
{{chart|FI| |TU| |AR| |AG|FI=[[Fingon]]|TU=[[Turgon (Sohn von Fingolfin)|Turgon]]|AR=[[Aredhel]]|AG=[[Argon]]}}&lt;br /&gt;
{{chart/end}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Ardapedia_Silmarillon_Genealogie.pdf|Silmarillion Stammbaum]] (PDF, ca. 108 kb)&lt;br /&gt;
* [http://gernot-katzers-spice-pages.com/tolkien/edain.pdf Stammbaum der Eldar und Atani]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Wolfgang Krege. Klett-Cotta, Stuttgart 1978. (Im Original erschienen 1977 unter dem Titel &#039;&#039;The Silmarillion&#039;&#039;.) Quenta Silmarillion, &lt;br /&gt;
:* V &#039;&#039;Von Eldamar und den Fürsten der Eldalië&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:* IX &#039;&#039;Von der Verbannung der Noldor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:* XIII &#039;&#039;Von der Rückkehr der Noldor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:* XVIII &#039;&#039;Vom Verderben Beleriands und von Fingolfins Ende&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Sequence|list=[[Hoher König der Noldor]]|prev=[[Maedhros]]|date=7 – 455 [[Erstes Zeitalter|E. Z.]] ([[Jahre der Sonne|J. S.]])|next=[[Fingon]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Noldor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hohe Könige der Noldor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Fingolfin]]&lt;br /&gt;
[[fi:Fingolfin]]&lt;br /&gt;
[[fr:/encyclo/personnages/elfes/noldor/fingolfin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Weas-El</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Werw%C3%B6lfe&amp;diff=109862</id>
		<title>Werwölfe</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Werw%C3%B6lfe&amp;diff=109862"/>
		<updated>2024-04-26T19:54:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Weas-El: Präzisierung und formale Korrekturen, Tempus gemäß :Ardapedia:Zeitform, es fehlen Belege für &amp;quot;Sonstiges&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Gaurhoth.jpg|thumb|hochkant|Ein Werwolf von Morgoth]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Werwölfe&#039;&#039;&#039; waren von [[Sauron]] gezüchtete Kreaturen. Es handelte sich um verfluchte [[Geister]], die in die Körper von Wölfen gesperrt worden waren. Diese Werwölfe konnten sich aber nicht in Menschen zurückverwandeln, wie es häufig in US-amerikanischen Filmen des zwanzigsten Jahrhunderts dargestellt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bekanntesten Werwölfe waren [[Draugluin]] und [[Carcharoth]]. Carcharoth verschlang den [[Silmaril]], den Beren erlangt hatte, und wurde daraufhin, von rasendem Schmerz geplagt, wild. Er drang in das Reich König [[Thingol]]s ein und wurde dort von [[Huan]], dem Hund [[Lúthien]]s, getötet, der daraufhin ebenfalls verendete. Draugluin war vorher schon von Huan auf [[Tol Sirion]] getötet worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Manche Leser vermuten, dass es sich auch bei den Wesen, die die Gefährten im Jahre 3018 [[Das Dritte Zeitalter|D. Z.]] auf ihrem Weg über das [[Nebelgebirge]] angriffen, um Werwölfe gehandelt haben könnte, da [[Gandalf]] sie in seinen Zaubersprüchen &#039;&#039;Gaurhoth&#039;&#039; nannte, die [[Sindarin]]-Bezeichnung für &#039;&#039;Werwölfe&#039;&#039;. So seltsam doch die Verwendung dieses Wortes hier zu sein scheint, so ist Gandalfs Verwendung desselben nicht ausreichend, um eine weitere Mutmaßung um Werwölfe zu stützen. Auch bezeichnet [[Aragorn II.|Aragorn]] die Kreaturen als &amp;quot;[[Warge]]&amp;quot;, die über das Nebelgebirge gekommen waren. Werwölfe waren mächtige, in Wolfskörper gesperrte Geister, die kaum so einfach zu besiegen waren, wie es den Gefährten bei den Wölfen am [[Caradhras]] möglich war. Obskur bleibt das Verschwinden der Kadaver, was jedoch die Überlegung zulässt, dass [[Saruman]] möglicherweise die Wölfe sandte. Das Fehlen von Kadavern ist keine Bestätigung dafür, dass es sich um Werwölfe handelte, da Beren sich im Ersten Zeitalter in das Fell Draugluins kleidete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Das Silmarillion]]: Quenta Silmarillion, XIX &#039;&#039;Von Beren und Lúthien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Werewolves]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Weas-El</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Mond&amp;diff=109859</id>
		<title>Mond</title>
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		<updated>2024-04-19T22:33:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Weas-El: Sonderzeichen korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:lunarcorona.jpg|thumb|350px|Der Mond]]&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Mond&#039;&#039;&#039; (original: &#039;&#039;Moon&#039;&#039;) ist im [[Legendarium]] das ältere der beiden Himmelslichter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1500 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. B.)]] zum ersten Mal aufgegangen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mond wurde zusammen mit der [[Sonne]] nach der Vergiftung der [[Zwei Bäume]] von [[Varda]] geschaffen. Er sollte den [[Elben]] Mut und Kraft im Kampf gegen [[Melkor]] spenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Licht des Mondes war die letzte Blüte des Silberbaums [[Telperion]]. [[Aule]] fertigte ein Gefäß an, in das der Mond gesetzt wurde, und der [[Maiar|Maia]] [[Tilion]] wurde auserwählt, das Gefäß durch die Luftschicht des [[Ilmen]] zu geleiten. Wie die Sonne wanderte der Mond anfangs zuerst von West nach Ost und dann wieder zurück. Varda änderte jedoch ihren Plan und gab Arda die Nacht zurück, indem sie die beiden Himmelslichter unter der Erde von West nach Ost schickte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Fingolfin]] mit seiner Schar [[Mittelerde]] betrat, ging der Mond zum ersten Mal auf, und er vollendete sieben Läufe, bis die Sonne aufstieg. Die Läufe des Mondes wurden danach immer unregelmäßiger, da Tilion sich der Sonne zu nähern versuchte, aber von ihrer Hitze verbrannt und geschwärzt wurde. Noch vor dem Aufgang der Sonne wurde der Mond von Melkor angegriffen. Tilion gelang es jedoch, den Angriff zurückzuschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Namen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Isil&#039;&#039; ([[Quenya]] für ‚Schein‘)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Ithil&#039;&#039; ([[Sindarin]] für ‚Schein‘) &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Rána&#039;&#039; (,Der Wanderer‘, bei den [[Noldor]]) &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Bummler&#039;&#039; (bei den [[Noldor]])&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Weiße Fratze&#039;&#039; (von [[Gollum]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Mond in Tolkien Briefe==&lt;br /&gt;
Der Mond wird in folgenden Briefen erwähnt: &lt;br /&gt;
[[Brief 012]] | [[Brief 025]] | [[Brief 063]] | [[Brief 069]] | [[Brief 081]] | [[Brief 094]] | [[Brief 131]] | [[Brief 210]]&lt;br /&gt;
So berichtet Tolkien im Brief 69 über den Ärger mit dem Mond, der in zwei unterschiedlichen Handlungssträngen gleichzeitig an zwei Orten in Mittelerde auf- bzw. untergeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links==&lt;br /&gt;
* [[Die Abenteuer des Tom Bombadil]]&lt;br /&gt;
* [[Der Mann im Mond kam viel zu früh]]&lt;br /&gt;
* [[Der Mann im Mond trank gutes Bier]]&lt;br /&gt;
* Mond wird erwähnt im [https://www.tolkienin5minuten.de/episode/019-viele-ehrungen-fuer-professor-tolkien Podcast Tolkien in 5 Minuten 019 Viele Ehrungen für Professor Tolkien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;. Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]].&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;Quenta Silmarillion&#039;&#039;, XI &#039;&#039;Von Sonne und Mond und der Verhüllung Valinors&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* [[Robert Foster]]: &#039;&#039;[[Das große Mittelerde-Lexikon]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
** Seite 494/495, Artikel &#039;&#039;Mond&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Astronomie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Moon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Weas-El</name></author>
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