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	<title>Ardapedia - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Zwei Bäume</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Tilionithilion: /* Das Licht der Zwei Bäume */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;Zwei Bäume von Valinor&#039;&#039; waren das bedeutendste Werk der [[Valar]] und die wichtigste Lichtquelle des Ersten Zeitalters. &amp;lt;br/&amp;gt; Ihretwegen gingen die Elben in den [[Aman|Westen]], und aus ihren Überresten entstanden [[Sonne]] und [[Mond]].  &lt;br /&gt;
[[Bild:The_two_trees.jpg|thumb|280px|Die Zwei Bäume Telperion und Laurelin ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Namen ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Zwei Bäume&#039;&#039;, &#039;&#039;Lichtbäume&#039;&#039;, &#039;&#039;Die Zwei Bäume von Valinor&#039;&#039;, &#039;&#039;Telperion und Laurelin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die beiden Bäume [[Telperion]] und [[Laurelin]] standen auf dem Hügel [[Ezellohar]] in [[Valinor]]. Sie wurden von [[Yavanna]] geschaffen und spendeten den [[Elben]] und [[Valar]] Licht, standen damit in direkter Nachfolge der zwei Leuchten [[Illuin und Ormal]] und bildeten den Ursprung der späteren Gestirne Ardas, der [[Sonne]] und des [[Mond|Mondes]]. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Zwei Bäume galten zusammen mit den [[Silmaril]] als größtes und prächtigstes Werk Ardas.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Blätter des älteren Baumes Telperion waren silbrig und dunkelgrün, die von Laurelin golden und hellgrün. Alle sechs Stunden wurde einer der Bäume heller, während der andere verlosch. Ihr Licht fing der Elb [[Feanor]] in den [[Silmaril]] auf, die deshalb von innen heraus leuchteten. &lt;br /&gt;
Die Zwei Bäume wurden von der Riesenspinne [[Ungoliant]] auf Geheiß ihres Verbündeten [[Melkor|Melkors]] vergiftet und so von beiden zerstört. Mit ihrem Tod endete der [[Mittag von Valinor|Mittag des Segensreiches]], und für diese Tat erhielt Melkor seinen Beinamen &#039;&#039;Morgoth&#039;&#039; (Sindarin für &amp;quot;Schwarzer Feind der Welt&amp;quot;). &amp;lt;br/&amp;gt; Aus der letzten Blüte Telperions entstand durch die Macht der Valar der [[Mond]], und aus Laurelins letzter Frucht wurde die [[Sonne]] gefertigt, ansonsten überlebte ihr Licht nur im Herzen der Silmaril, und nach Tolkiens Aufzeichnungen werden mit ihrer Hilfe die zerstörten Bäume am [[Dagor Dagorath|Ende aller Tage]] wiederbelebt und das Glück von Valinor wiederhergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Licht der Zwei Bäume ==&lt;br /&gt;
Das von den Bäumen ausgehende Licht war das folgenreichste Phänomen des [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalters]]. Es beleuchtete nicht nur Valinor und teilte damit Arda in eine helle Welt der Valar und in eine dunkle Welt Melkors, es wird darüber hinaus als sehr anziehend beschrieben und überzeugte die drei Gesandten der Elben ([[Ingwe]], [[Finwe]] und [[Elwe]]) vorbehaltlos, mit ihren Völkern die [[Große Wanderung]] von [[Cuiviénen]] nach [[Aman]] anzutreten.&lt;br /&gt;
Seitdem werden zwei Hauptgruppierungen der Elben unterschieden; die &amp;quot;Calaquendi&amp;quot;, Lichtelben, also &#039;&#039;jene, die das Licht der Zwei Bäume sahen&#039;&#039;, und die &amp;quot;Moriquendi&amp;quot;, denen dieser Anblick verwehrt blieb. &amp;lt;br/&amp;gt; In ihrer Selbstwahrnehmung sahen sich die Elben in Aman also durch das bloße Licht der Zwei Bäume aufgewertet, und besonders die [[Noldor]], Finwes Volk, äußerten sich im Zuge dessen später geringschätzig gegenüber den Moriquendi. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Darüber hinaus werden im [[Silmarillion]] aber auch Andeutungen gemacht, dass die Aufwertung durch das Licht tatsächlich &#039;&#039;real&#039;&#039; war: In den ersten Tagen ihrer Rückkehr nach Mittelerde verfügten die Noldor demnach noch über eine später unerreichte Stärke und Zähigkeit, da das Licht der Zwei Bäume in ihren Augen noch jung war (&#039;&#039;Zitat einfügen&#039;&#039;). &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Kriege um die von Melkor geraubten [[Silmaril]], in denen erste Bündnisse von Elben und Menschen geschmiedet und erste gemeinsame Nachkommen gezeugt werden, was für den Verlauf der folgenden Zeitalter von größter Bedeutung sein würde, haben neben der Entehrung der Noldor auch hauptsächlich die Sehnsucht nach dem Glanz der Zwei Bäume zur Ursache; die Kriege werden faktisch einzig und allein um die letzten gespeicherten Lichtvorkommen Telperions und Laurelins geführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuletzt lebt das Licht der Zwei Bäume in verwandelter Form noch im Licht der Sonne und des Mondes weiter, was es im weitesten Sinne zur &#039;&#039;einzigen natürlichen Lichtquelle Ardas&#039;&#039; neben Feuer und den Sternen macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Hügel auf dem die beiden Bäume standen wurde auch &#039;&#039;Corollaire&#039;&#039; genannt.&lt;br /&gt;
* Den Mond nannten die Valar &#039;&#039;&#039;Isil&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;der Schein&#039;&#039; und die Sonne &#039;&#039;&#039;Anar&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;die Feuriggoldene&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Wolfgang Krege. Klett-Cotta, Stuttgart 1978. (Im Original erschienen 1977 unter dem Titel &#039;&#039;The Silmarillion&#039;&#039;.) &lt;br /&gt;
** &amp;quot;Quenta Silmarillion&amp;quot;,&lt;br /&gt;
*** I &#039;&#039;Vom Anbeginn der Tage&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** VIII &#039;&#039;Von der Verdunkelung Valinors&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** XI &#039;&#039;Von Sonne und Mond und der Verhüllung Valinors&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bäume]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Two Trees of Valinor]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo:biologie:flore:deux_arbres]]&lt;br /&gt;
[[fi:Valinorin Kaksi Puuta]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tilionithilion</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Zwei_B%C3%A4ume&amp;diff=100943</id>
		<title>Zwei Bäume</title>
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		<updated>2016-01-09T01:47:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tilionithilion: /* Das Licht der Zwei Bäume */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;Zwei Bäume von Valinor&#039;&#039; waren das bedeutendste Werk der [[Valar]] und die wichtigste Lichtquelle des Ersten Zeitalters. &amp;lt;br/&amp;gt; Ihretwegen gingen die Elben in den [[Aman|Westen]], und aus ihren Überresten entstanden [[Sonne]] und [[Mond]].  &lt;br /&gt;
[[Bild:The_two_trees.jpg|thumb|280px|Die Zwei Bäume Telperion und Laurelin ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Namen ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Zwei Bäume&#039;&#039;, &#039;&#039;Lichtbäume&#039;&#039;, &#039;&#039;Die Zwei Bäume von Valinor&#039;&#039;, &#039;&#039;Telperion und Laurelin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die beiden Bäume [[Telperion]] und [[Laurelin]] standen auf dem Hügel [[Ezellohar]] in [[Valinor]]. Sie wurden von [[Yavanna]] geschaffen und spendeten den [[Elben]] und [[Valar]] Licht, standen damit in direkter Nachfolge der zwei Leuchten [[Illuin und Ormal]] und bildeten den Ursprung der späteren Gestirne Ardas, der [[Sonne]] und des [[Mond|Mondes]]. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Zwei Bäume galten zusammen mit den [[Silmaril]] als größtes und prächtigstes Werk Ardas.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Blätter des älteren Baumes Telperion waren silbrig und dunkelgrün, die von Laurelin golden und hellgrün. Alle sechs Stunden wurde einer der Bäume heller, während der andere verlosch. Ihr Licht fing der Elb [[Feanor]] in den [[Silmaril]] auf, die deshalb von innen heraus leuchteten. &lt;br /&gt;
Die Zwei Bäume wurden von der Riesenspinne [[Ungoliant]] auf Geheiß ihres Verbündeten [[Melkor|Melkors]] vergiftet und so von beiden zerstört. Mit ihrem Tod endete der [[Mittag von Valinor|Mittag des Segensreiches]], und für diese Tat erhielt Melkor seinen Beinamen &#039;&#039;Morgoth&#039;&#039; (Sindarin für &amp;quot;Schwarzer Feind der Welt&amp;quot;). &amp;lt;br/&amp;gt; Aus der letzten Blüte Telperions entstand durch die Macht der Valar der [[Mond]], und aus Laurelins letzter Frucht wurde die [[Sonne]] gefertigt, ansonsten überlebte ihr Licht nur im Herzen der Silmaril, und nach Tolkiens Aufzeichnungen werden mit ihrer Hilfe die zerstörten Bäume am [[Dagor Dagorath|Ende aller Tage]] wiederbelebt und das Glück von Valinor wiederhergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Licht der Zwei Bäume ==&lt;br /&gt;
Das von den Bäumen ausgehende Licht war das folgenreichste Phänomen des [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalters]]. Es beleuchtete nicht nur Valinor und teilte damit Arda in eine helle Welt der Valar und in eine dunkle Welt Melkors, es wird darüber hinaus als sehr anziehend beschrieben und überzeugte die drei Gesandten der Elben ([[Ingwe]], [[Finwe]] und [[Elwe]]) vorbehaltlos, mit ihren Völkern die [[Große Wanderung]] von [[Cuiviénen]] nach [[Aman]] anzutreten.&lt;br /&gt;
Seitdem werden zwei Hauptgruppierungen der Elben unterschieden; die &amp;quot;Calaquendi&amp;quot;, Lichtelben, also &#039;&#039;jene, die das Licht der Zwei Bäume sahen&#039;&#039;, und die &amp;quot;Moriquendi&amp;quot;, denen dieser Anblick verwehrt blieb. &amp;lt;br/&amp;gt; In ihrer Selbstwahrnehmung sahen sich die Elben in Aman also durch das bloße Licht der Zwei Bäume aufgewertet, und besonders die [[Noldor]], Finwes Volk, äußerten sich im Zuge dessen später geringschätzig gegenüber den Moriquendi. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Darüber hinaus werden im [[Silmarillion]] aber auch Andeutungen gemacht, dass die Aufwertung durch das Licht tatsächlich &#039;&#039;real&#039;&#039; war: In den ersten Tagen ihrer Rückkehr nach Mittelerde verfügten die Noldor demnach noch über eine später unerreichte Stärke und Zähigkeit, da das Licht der Zwei Bäume in ihren Augen noch jung war (&#039;&#039;Zitat einfügen&#039;&#039;). &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Kriege um die von Melkor geraubten [[Silmaril]], in denen erste Bündnisse von Elben und Menschen geschmiedet und erste gemeinsame Nachkommen gezeugt werden, was für den Verlauf der folgenden Zeitalter von größter Bedeutung sein würde, repräsentieren neben der Entehrung der Noldor auch die Sehnsucht nach dem Glanz der Zwei Bäume; die Kriege werden faktisch einzig und allein um die letzten gespeicherten Lichtvorkommen Telperions und Laurelins geführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuletzt lebt das Licht der Zwei Bäume in verwandelter Form noch im Licht der Sonne und des Mondes weiter, was es im weitesten Sinne zur &#039;&#039;einzigen natürlichen Lichtquelle Ardas&#039;&#039; neben Feuer und den Sternen macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Hügel auf dem die beiden Bäume standen wurde auch &#039;&#039;Corollaire&#039;&#039; genannt.&lt;br /&gt;
* Den Mond nannten die Valar &#039;&#039;&#039;Isil&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;der Schein&#039;&#039; und die Sonne &#039;&#039;&#039;Anar&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;die Feuriggoldene&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Wolfgang Krege. Klett-Cotta, Stuttgart 1978. (Im Original erschienen 1977 unter dem Titel &#039;&#039;The Silmarillion&#039;&#039;.) &lt;br /&gt;
** &amp;quot;Quenta Silmarillion&amp;quot;,&lt;br /&gt;
*** I &#039;&#039;Vom Anbeginn der Tage&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** VIII &#039;&#039;Von der Verdunkelung Valinors&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** XI &#039;&#039;Von Sonne und Mond und der Verhüllung Valinors&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bäume]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Two Trees of Valinor]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo:biologie:flore:deux_arbres]]&lt;br /&gt;
[[fi:Valinorin Kaksi Puuta]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tilionithilion</name></author>
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		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Zwei_B%C3%A4ume&amp;diff=100942</id>
		<title>Zwei Bäume</title>
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		<updated>2016-01-09T01:47:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tilionithilion: /* Das Licht der Zwei Bäume */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;Zwei Bäume von Valinor&#039;&#039; waren das bedeutendste Werk der [[Valar]] und die wichtigste Lichtquelle des Ersten Zeitalters. &amp;lt;br/&amp;gt; Ihretwegen gingen die Elben in den [[Aman|Westen]], und aus ihren Überresten entstanden [[Sonne]] und [[Mond]].  &lt;br /&gt;
[[Bild:The_two_trees.jpg|thumb|280px|Die Zwei Bäume Telperion und Laurelin ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Namen ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Zwei Bäume&#039;&#039;, &#039;&#039;Lichtbäume&#039;&#039;, &#039;&#039;Die Zwei Bäume von Valinor&#039;&#039;, &#039;&#039;Telperion und Laurelin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die beiden Bäume [[Telperion]] und [[Laurelin]] standen auf dem Hügel [[Ezellohar]] in [[Valinor]]. Sie wurden von [[Yavanna]] geschaffen und spendeten den [[Elben]] und [[Valar]] Licht, standen damit in direkter Nachfolge der zwei Leuchten [[Illuin und Ormal]] und bildeten den Ursprung der späteren Gestirne Ardas, der [[Sonne]] und des [[Mond|Mondes]]. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Zwei Bäume galten zusammen mit den [[Silmaril]] als größtes und prächtigstes Werk Ardas.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Blätter des älteren Baumes Telperion waren silbrig und dunkelgrün, die von Laurelin golden und hellgrün. Alle sechs Stunden wurde einer der Bäume heller, während der andere verlosch. Ihr Licht fing der Elb [[Feanor]] in den [[Silmaril]] auf, die deshalb von innen heraus leuchteten. &lt;br /&gt;
Die Zwei Bäume wurden von der Riesenspinne [[Ungoliant]] auf Geheiß ihres Verbündeten [[Melkor|Melkors]] vergiftet und so von beiden zerstört. Mit ihrem Tod endete der [[Mittag von Valinor|Mittag des Segensreiches]], und für diese Tat erhielt Melkor seinen Beinamen &#039;&#039;Morgoth&#039;&#039; (Sindarin für &amp;quot;Schwarzer Feind der Welt&amp;quot;). &amp;lt;br/&amp;gt; Aus der letzten Blüte Telperions entstand durch die Macht der Valar der [[Mond]], und aus Laurelins letzter Frucht wurde die [[Sonne]] gefertigt, ansonsten überlebte ihr Licht nur im Herzen der Silmaril, und nach Tolkiens Aufzeichnungen werden mit ihrer Hilfe die zerstörten Bäume am [[Dagor Dagorath|Ende aller Tage]] wiederbelebt und das Glück von Valinor wiederhergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Licht der Zwei Bäume ==&lt;br /&gt;
Das von den Bäumen ausgehende Licht war das folgenreichste Phänomen des [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalters]]. Es beleuchtete nicht nur Valinor und teilte damit Arda in eine helle Welt der Valar und in eine dunkle Welt Melkors, es wird als sehr anziehend beschrieben und überzeugte die drei Gesandten der Elben ([[Ingwe]], [[Finwe]] und [[Elwe]]) vorbehaltlos, mit ihren Völkern die [[Große Wanderung]] von [[Cuiviénen]] nach [[Aman]] anzutreten.&lt;br /&gt;
Seitdem werden zwei Hauptgruppierungen der Elben unterschieden; die &amp;quot;Calaquendi&amp;quot;, Lichtelben, also &#039;&#039;jene, die das Licht der Zwei Bäume sahen&#039;&#039;, und die &amp;quot;Moriquendi&amp;quot;, denen dieser Anblick verwehrt blieb. &amp;lt;br/&amp;gt; In ihrer Selbstwahrnehmung sahen sich die Elben in Aman also durch das bloße Licht der Zwei Bäume aufgewertet, und besonders die [[Noldor]], Finwes Volk, äußerten sich im Zuge dessen später geringschätzig gegenüber den Moriquendi. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Darüber hinaus werden im [[Silmarillion]] aber auch Andeutungen gemacht, dass die Aufwertung durch das Licht tatsächlich &#039;&#039;real&#039;&#039; war: In den ersten Tagen ihrer Rückkehr nach Mittelerde verfügten die Noldor demnach noch über eine später unerreichte Stärke und Zähigkeit, da das Licht der Zwei Bäume in ihren Augen noch jung war (&#039;&#039;Zitat einfügen&#039;&#039;). &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Kriege um die von Melkor geraubten [[Silmaril]], in denen erste Bündnisse von Elben und Menschen geschmiedet und erste gemeinsame Nachkommen gezeugt werden, was für den Verlauf der folgenden Zeitalter von größter Bedeutung sein würde, repräsentieren neben der Entehrung der Noldor auch die Sehnsucht nach dem Glanz der Zwei Bäume; die Kriege werden faktisch einzig und allein um die letzten gespeicherten Lichtvorkommen Telperions und Laurelins geführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuletzt lebt das Licht der Zwei Bäume in verwandelter Form noch im Licht der Sonne und des Mondes weiter, was es im weitesten Sinne zur &#039;&#039;einzigen natürlichen Lichtquelle Ardas&#039;&#039; neben Feuer und den Sternen macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Hügel auf dem die beiden Bäume standen wurde auch &#039;&#039;Corollaire&#039;&#039; genannt.&lt;br /&gt;
* Den Mond nannten die Valar &#039;&#039;&#039;Isil&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;der Schein&#039;&#039; und die Sonne &#039;&#039;&#039;Anar&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;die Feuriggoldene&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Wolfgang Krege. Klett-Cotta, Stuttgart 1978. (Im Original erschienen 1977 unter dem Titel &#039;&#039;The Silmarillion&#039;&#039;.) &lt;br /&gt;
** &amp;quot;Quenta Silmarillion&amp;quot;,&lt;br /&gt;
*** I &#039;&#039;Vom Anbeginn der Tage&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** VIII &#039;&#039;Von der Verdunkelung Valinors&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** XI &#039;&#039;Von Sonne und Mond und der Verhüllung Valinors&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bäume]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Two Trees of Valinor]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo:biologie:flore:deux_arbres]]&lt;br /&gt;
[[fi:Valinorin Kaksi Puuta]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tilionithilion</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Zwei_B%C3%A4ume&amp;diff=100941</id>
		<title>Zwei Bäume</title>
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		<updated>2016-01-09T01:42:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tilionithilion: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;Zwei Bäume von Valinor&#039;&#039; waren das bedeutendste Werk der [[Valar]] und die wichtigste Lichtquelle des Ersten Zeitalters. &amp;lt;br/&amp;gt; Ihretwegen gingen die Elben in den [[Aman|Westen]], und aus ihren Überresten entstanden [[Sonne]] und [[Mond]].  &lt;br /&gt;
[[Bild:The_two_trees.jpg|thumb|280px|Die Zwei Bäume Telperion und Laurelin ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Namen ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Zwei Bäume&#039;&#039;, &#039;&#039;Lichtbäume&#039;&#039;, &#039;&#039;Die Zwei Bäume von Valinor&#039;&#039;, &#039;&#039;Telperion und Laurelin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die beiden Bäume [[Telperion]] und [[Laurelin]] standen auf dem Hügel [[Ezellohar]] in [[Valinor]]. Sie wurden von [[Yavanna]] geschaffen und spendeten den [[Elben]] und [[Valar]] Licht, standen damit in direkter Nachfolge der zwei Leuchten [[Illuin und Ormal]] und bildeten den Ursprung der späteren Gestirne Ardas, der [[Sonne]] und des [[Mond|Mondes]]. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Zwei Bäume galten zusammen mit den [[Silmaril]] als größtes und prächtigstes Werk Ardas.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Blätter des älteren Baumes Telperion waren silbrig und dunkelgrün, die von Laurelin golden und hellgrün. Alle sechs Stunden wurde einer der Bäume heller, während der andere verlosch. Ihr Licht fing der Elb [[Feanor]] in den [[Silmaril]] auf, die deshalb von innen heraus leuchteten. &lt;br /&gt;
Die Zwei Bäume wurden von der Riesenspinne [[Ungoliant]] auf Geheiß ihres Verbündeten [[Melkor|Melkors]] vergiftet und so von beiden zerstört. Mit ihrem Tod endete der [[Mittag von Valinor|Mittag des Segensreiches]], und für diese Tat erhielt Melkor seinen Beinamen &#039;&#039;Morgoth&#039;&#039; (Sindarin für &amp;quot;Schwarzer Feind der Welt&amp;quot;). &amp;lt;br/&amp;gt; Aus der letzten Blüte Telperions entstand durch die Macht der Valar der [[Mond]], und aus Laurelins letzter Frucht wurde die [[Sonne]] gefertigt, ansonsten überlebte ihr Licht nur im Herzen der Silmaril, und nach Tolkiens Aufzeichnungen werden mit ihrer Hilfe die zerstörten Bäume am [[Dagor Dagorath|Ende aller Tage]] wiederbelebt und das Glück von Valinor wiederhergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Licht der Zwei Bäume ==&lt;br /&gt;
Das von den Bäumen ausgehende Licht war das folgenreichste Phänomen des [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalters]]. Es beleuchtete nicht nur Valinor und teilte damit Arda in eine helle Welt der Valar und in eine dunkle Welt Melkors, es wird als sehr anziehend beschrieben und überzeugte die drei Gesandten der Elben ([[Ingwe]], [[Finwe]] und [[Elwe]]) vorbehaltlos, mit ihren Völkern die [[Große Wanderung]] von [[Cuiviénen]] nach [[Aman]] anzutreten.&lt;br /&gt;
Seitdem werden zwei Hauptgruppierungen der Elben unterschieden; die &amp;quot;Calaquendi&amp;quot;, Lichtelben, also &#039;&#039;jene, die das Licht der Zwei Bäume sahen&#039;&#039;, und die &amp;quot;Moriquendi&amp;quot;, denen dieser Anblick verwehrt blieb. &amp;lt;br/&amp;gt; In ihrer Selbstwahrnehmung sahen sich die Elben in Aman also durch das bloße Licht der Zwei Bäume aufgewertet, und besonders die [[Noldor]], Finwes Volk, äußerten sich im Zuge dessen später geringschätzig gegenüber den Moriquendi. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Darüber hinaus werden im [[Silmarillion]] aber auch Andeutungen gemacht, dass die Aufwertung durch das Licht tatsächlich &#039;&#039;real&#039;&#039; war: In den ersten Tagen ihrer Rückkehr nach Mittelerde verfügten die Noldor demnach noch über eine später unerreichte Stärke und Zähigkeit, da das Licht der Zwei Bäume in ihren Augen noch jung war (&#039;&#039;Zitat einfügen&#039;&#039;). &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verlassen hatten die Noldor Aman im Übrigen nur, um die [[Silmaril]] zurückzuholen, [[Feanor|Feanors]] Edelsteine, die als letzte nach der Zerstörung der Zwei Bäume noch etwas von ihrem Licht in all seiner Reinheit in sich trugen, und die Melkor ihnen geraubt hatte. &lt;br /&gt;
Die folgenden Kriege, in denen erste Bündnisse von Elben und Menschen geschmiedet und erste gemeinsame Nachkommen gezeugt werden, was für den Verlauf der folgenden Zeitalter von größter Bedeutung sein würde, werden einzig und allein um die letzten gespeicherten Lichtvorkommen Telperions und Laurelins geführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuletzt lebt das Licht der Zwei Bäume in verwandelter Form noch im Licht der Sonne und des Mondes weiter, was es im weitesten Sinne zur &#039;&#039;einzigen natürlichen Lichtquelle Ardas&#039;&#039; neben Feuer und den Sternen macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Hügel auf dem die beiden Bäume standen wurde auch &#039;&#039;Corollaire&#039;&#039; genannt.&lt;br /&gt;
* Den Mond nannten die Valar &#039;&#039;&#039;Isil&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;der Schein&#039;&#039; und die Sonne &#039;&#039;&#039;Anar&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;die Feuriggoldene&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Wolfgang Krege. Klett-Cotta, Stuttgart 1978. (Im Original erschienen 1977 unter dem Titel &#039;&#039;The Silmarillion&#039;&#039;.) &lt;br /&gt;
** &amp;quot;Quenta Silmarillion&amp;quot;,&lt;br /&gt;
*** I &#039;&#039;Vom Anbeginn der Tage&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** VIII &#039;&#039;Von der Verdunkelung Valinors&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** XI &#039;&#039;Von Sonne und Mond und der Verhüllung Valinors&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bäume]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Two Trees of Valinor]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo:biologie:flore:deux_arbres]]&lt;br /&gt;
[[fi:Valinorin Kaksi Puuta]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tilionithilion</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Zwei_B%C3%A4ume&amp;diff=100940</id>
		<title>Zwei Bäume</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Zwei_B%C3%A4ume&amp;diff=100940"/>
		<updated>2016-01-08T04:05:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tilionithilion: /* Das Licht der Zwei Bäume */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Zwei Bäume von Valinor waren das bedeutendste Werk der [[Valar]] und die wichtigste Lichtquelle des Ersten Zeitalters. &amp;lt;br/&amp;gt; Ihretwegen gingen die Elben in den [[Aman|Westen]], aus ihren Überresten entstanden [[Sonne]] und [[Mond]].  &lt;br /&gt;
[[Bild:The_two_trees.jpg|thumb|280px|Die Zwei Bäume Telperion und Laurelin ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Namen ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Zwei Bäume&#039;&#039;, &#039;&#039;Lichtbäume&#039;&#039;, &#039;&#039;Die Zwei Bäume von Valinor&#039;&#039;, &#039;&#039;Telperion und Laurelin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die beiden Bäume [[Telperion]] und [[Laurelin]] standen auf dem Hügel [[Ezellohar]] in [[Valinor]]. Sie wurden von [[Yavanna]] geschaffen und spendeten den [[Elben]] und [[Valar]] Licht, standen damit in direkter Nachfolge der zwei Leuchten [[Illuin und Ormal]] und bildeten den Ursprung der späteren Gestirne Ardas, der [[Sonne]] und des [[Mond|Mondes]]. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Zwei Bäume galten zusammen mit den [[Silmaril]] als größtes und prächtigstes Werk Ardas.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Blätter des älteren Baumes Telperion waren silbrig und dunkelgrün, die von Laurelin golden und hellgrün. Alle sechs Stunden wurde einer der Bäume heller, während der andere verlosch. Ihr Licht fing der Elb [[Feanor]] in den [[Silmaril]] auf, die deshalb von innen heraus leuchteten. &lt;br /&gt;
Die Zwei Bäume wurden von der Riesenspinne [[Ungoliant]] auf Geheiß ihres Verbündeten [[Melkor|Melkors]] vergiftet und so von beiden zerstört. Mit ihrem Tod endete der [[Mittag von Valinor|Mittag des Segensreiches]], und für diese Tat erhielt Melkor seinen Beinamen &#039;&#039;Morgoth&#039;&#039; (Sindarin für &amp;quot;Schwarzer Feind der Welt&amp;quot;). &amp;lt;br/&amp;gt; Aus der letzten Blüte Telperions entstand durch die Macht der Valar der [[Mond]], und aus Laurelins letzter Frucht wurde die [[Sonne]] gefertigt, ansonsten überlebte ihr Licht nur im Herzen der Silmaril, und nach Tolkiens Aufzeichnungen werden mit ihrer Hilfe die zerstörten Bäume am [[Dagor Dagorath|Ende aller Tage]] wiederbelebt und das Glück von Valinor wiederhergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Licht der Zwei Bäume ==&lt;br /&gt;
Das von den Bäumen ausgehende Licht war das folgenreichste Phänomen des [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalters]]. Es beleuchtete nicht nur Valinor und teilte damit Arda in eine helle Welt der Valar und in eine dunkle Welt Melkors, es wird als sehr anziehend beschrieben und überzeugte die drei Gesandten der Elben ([[Ingwe]], [[Finwe]] und [[Elwe]]) vorbehaltlos, mit ihren Völkern die [[Große Wanderung]] von [[Cuiviénen]] nach [[Aman]] anzutreten.&lt;br /&gt;
Seitdem werden zwei Hauptgruppierungen der Elben unterschieden; die &amp;quot;Calaquendi&amp;quot;, Lichtelben, also &#039;&#039;jene, die das Licht der Zwei Bäume sahen&#039;&#039;, und die &amp;quot;Moriquendi&amp;quot;, denen dieser Anblick verwehrt blieb. &amp;lt;br/&amp;gt; In ihrer Selbstwahrnehmung sahen sich die Elben in Aman also durch das bloße Licht der Zwei Bäume aufgewertet, und besonders die [[Noldor]], Finwes Volk, äußerten sich im Zuge dessen später geringschätzig gegenüber den Moriquendi. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Darüber hinaus werden im [[Silmarillion]] aber auch Andeutungen gemacht, dass die Aufwertung durch das Licht tatsächlich &#039;&#039;real&#039;&#039; war: In den ersten Tagen ihrer Rückkehr nach Mittelerde verfügten die Noldor demnach noch über eine später unerreichte Stärke und Zähigkeit, da das Licht der Zwei Bäume in ihren Augen noch jung war (&#039;&#039;Zitat einfügen&#039;&#039;). &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verlassen hatten die Noldor Mittelerde im Übrigen nur, um die [[Silmaril]] zurückzuholen, [[Feanor|Feanors]] Edelsteine, die als letzte nach der Zerstörung der Zwei Bäume noch etwas von ihrem Licht in all seiner Reinheit in sich trugen, und die Melkor ihnen geraubt hatte. &lt;br /&gt;
Die folgenden Kriege, in denen erste Bündnisse von Elben und Menschen geschmiedet und erste gemeinsame Nachkommen gezeugt werden, was für den Verlauf der folgenden Zeitalter von größter Bedeutung sein würde, werden einzig und allein um die letzten gespeicherten Lichtvorkommen Telperions und Laurelins geführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuletzt lebt das Licht der Zwei Bäume in verwandelter Form noch im Licht der Sonne und des Mondes weiter, was es im weitesten Sinne zur &#039;&#039;einzigen natürlichen Lichtquelle Ardas&#039;&#039; neben Feuer und den Sternen macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Hügel auf dem die beiden Bäume standen wurde auch &#039;&#039;Corollaire&#039;&#039; genannt.&lt;br /&gt;
* Den Mond nannten die Valar &#039;&#039;&#039;Isil&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;der Schein&#039;&#039; und die Sonne &#039;&#039;&#039;Anar&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;die Feuriggoldene&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Wolfgang Krege. Klett-Cotta, Stuttgart 1978. (Im Original erschienen 1977 unter dem Titel &#039;&#039;The Silmarillion&#039;&#039;.) &lt;br /&gt;
** &amp;quot;Quenta Silmarillion&amp;quot;,&lt;br /&gt;
*** I &#039;&#039;Vom Anbeginn der Tage&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** VIII &#039;&#039;Von der Verdunkelung Valinors&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** XI &#039;&#039;Von Sonne und Mond und der Verhüllung Valinors&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bäume]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Two Trees of Valinor]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo:biologie:flore:deux_arbres]]&lt;br /&gt;
[[fi:Valinorin Kaksi Puuta]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tilionithilion</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Zwei_B%C3%A4ume&amp;diff=100939</id>
		<title>Zwei Bäume</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Zwei_B%C3%A4ume&amp;diff=100939"/>
		<updated>2016-01-08T04:04:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tilionithilion: /* Das Licht der Zwei Bäume */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Zwei Bäume von Valinor waren das bedeutendste Werk der [[Valar]] und die wichtigste Lichtquelle des Ersten Zeitalters. &amp;lt;br/&amp;gt; Ihretwegen gingen die Elben in den [[Aman|Westen]], aus ihren Überresten entstanden [[Sonne]] und [[Mond]].  &lt;br /&gt;
[[Bild:The_two_trees.jpg|thumb|280px|Die Zwei Bäume Telperion und Laurelin ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Namen ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Zwei Bäume&#039;&#039;, &#039;&#039;Lichtbäume&#039;&#039;, &#039;&#039;Die Zwei Bäume von Valinor&#039;&#039;, &#039;&#039;Telperion und Laurelin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die beiden Bäume [[Telperion]] und [[Laurelin]] standen auf dem Hügel [[Ezellohar]] in [[Valinor]]. Sie wurden von [[Yavanna]] geschaffen und spendeten den [[Elben]] und [[Valar]] Licht, standen damit in direkter Nachfolge der zwei Leuchten [[Illuin und Ormal]] und bildeten den Ursprung der späteren Gestirne Ardas, der [[Sonne]] und des [[Mond|Mondes]]. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Zwei Bäume galten zusammen mit den [[Silmaril]] als größtes und prächtigstes Werk Ardas.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Blätter des älteren Baumes Telperion waren silbrig und dunkelgrün, die von Laurelin golden und hellgrün. Alle sechs Stunden wurde einer der Bäume heller, während der andere verlosch. Ihr Licht fing der Elb [[Feanor]] in den [[Silmaril]] auf, die deshalb von innen heraus leuchteten. &lt;br /&gt;
Die Zwei Bäume wurden von der Riesenspinne [[Ungoliant]] auf Geheiß ihres Verbündeten [[Melkor|Melkors]] vergiftet und so von beiden zerstört. Mit ihrem Tod endete der [[Mittag von Valinor|Mittag des Segensreiches]], und für diese Tat erhielt Melkor seinen Beinamen &#039;&#039;Morgoth&#039;&#039; (Sindarin für &amp;quot;Schwarzer Feind der Welt&amp;quot;). &amp;lt;br/&amp;gt; Aus der letzten Blüte Telperions entstand durch die Macht der Valar der [[Mond]], und aus Laurelins letzter Frucht wurde die [[Sonne]] gefertigt, ansonsten überlebte ihr Licht nur im Herzen der Silmaril, und nach Tolkiens Aufzeichnungen werden mit ihrer Hilfe die zerstörten Bäume am [[Dagor Dagorath|Ende aller Tage]] wiederbelebt und das Glück von Valinor wiederhergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Licht der Zwei Bäume ==&lt;br /&gt;
Das von den Bäumen ausgehende Licht war das folgenreichste Phänomen des [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalters]]. Es beleuchtete nicht nur Valinor und teilte damit Arda in eine helle Welt der Valar und in eine dunkle Welt Melkors, es wird als sehr anziehend beschrieben und überzeugte die drei Gesandten der Elben ([[Ingwe]], [[Finwe]] und [[Elwe]]) vorbehaltlos, mit ihren Völkern die [[Große Wanderung]] von [[Cuiviénen]] nach [[Aman]] anzutreten.&lt;br /&gt;
Seitdem werden zwei Hauptgruppierungen der Elben unterschieden; die &amp;quot;Calaquendi&amp;quot;, Lichtelben, also &#039;&#039;jene, die das Licht der Zwei Bäume sahen&#039;&#039;, und die &amp;quot;Moriquendi&amp;quot;, denen dieser Anblick verwehrt blieb. &amp;lt;br/&amp;gt; In ihrer Selbstwahrnehmung sahen sich die Elben in Aman also durch das bloße Licht der Zwei Bäume aufgewertet, und besonders die [[Noldor]], Finwes Volk, äußerten sich im Zuge dessen später geringschätzig gegenüber den Moriquendi. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Darüber hinaus werden im [[Silmarillion]] aber auch Andeutungen gemacht, dass die Aufwertung durch das Licht tatsächlich &#039;&#039;real&#039;&#039; war: In den ersten Tagen ihrer Rückkehr nach Mittelerde verfügten die Noldor demnach noch über eine später unerreichte Stärke und Zähigkeit, da das Licht der Zwei Bäume in ihren Augen noch jung war (&#039;&#039;Zitat einfügen&#039;&#039;). &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verlassen hatten die Noldor Mittelerde im Übrigen nur, um die [[Silmaril]] zurückzuholen, [[Feanor|Feanors]] Edelsteine, die als letzte nach der Zerstörung der Zwei Bäume noch etwas von ihrem Licht in all seiner Reinheit in sich trugen, und die Melkor ihnen geraubt hatte. &lt;br /&gt;
Die folgenden Kriege, in denen erste Bündnisse von Elben und Menschen geschmiedet und erste gemeinsame Nachkommen gezeugt werden, was für den Verlauf der folgenden Zeitalter von größter Bedeutung ist, werden einzig und allein um die letzten gespeicherten Lichtvorkommen Telperions und Laurelins geführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuletzt lebt das Licht der Zwei Bäume in verwandelter Form noch im Licht der Sonne und des Mondes weiter, was es im weitesten Sinne zur &#039;&#039;einzigen natürlichen Lichtquelle Ardas&#039;&#039; neben Feuer und den Sternen macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Hügel auf dem die beiden Bäume standen wurde auch &#039;&#039;Corollaire&#039;&#039; genannt.&lt;br /&gt;
* Den Mond nannten die Valar &#039;&#039;&#039;Isil&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;der Schein&#039;&#039; und die Sonne &#039;&#039;&#039;Anar&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;die Feuriggoldene&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Wolfgang Krege. Klett-Cotta, Stuttgart 1978. (Im Original erschienen 1977 unter dem Titel &#039;&#039;The Silmarillion&#039;&#039;.) &lt;br /&gt;
** &amp;quot;Quenta Silmarillion&amp;quot;,&lt;br /&gt;
*** I &#039;&#039;Vom Anbeginn der Tage&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** VIII &#039;&#039;Von der Verdunkelung Valinors&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** XI &#039;&#039;Von Sonne und Mond und der Verhüllung Valinors&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bäume]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Two Trees of Valinor]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo:biologie:flore:deux_arbres]]&lt;br /&gt;
[[fi:Valinorin Kaksi Puuta]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tilionithilion</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Zwei_B%C3%A4ume&amp;diff=100938</id>
		<title>Zwei Bäume</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Zwei_B%C3%A4ume&amp;diff=100938"/>
		<updated>2016-01-08T04:03:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tilionithilion: /* Das Licht der Zwei Bäume */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Zwei Bäume von Valinor waren das bedeutendste Werk der [[Valar]] und die wichtigste Lichtquelle des Ersten Zeitalters. &amp;lt;br/&amp;gt; Ihretwegen gingen die Elben in den [[Aman|Westen]], aus ihren Überresten entstanden [[Sonne]] und [[Mond]].  &lt;br /&gt;
[[Bild:The_two_trees.jpg|thumb|280px|Die Zwei Bäume Telperion und Laurelin ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Namen ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Zwei Bäume&#039;&#039;, &#039;&#039;Lichtbäume&#039;&#039;, &#039;&#039;Die Zwei Bäume von Valinor&#039;&#039;, &#039;&#039;Telperion und Laurelin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die beiden Bäume [[Telperion]] und [[Laurelin]] standen auf dem Hügel [[Ezellohar]] in [[Valinor]]. Sie wurden von [[Yavanna]] geschaffen und spendeten den [[Elben]] und [[Valar]] Licht, standen damit in direkter Nachfolge der zwei Leuchten [[Illuin und Ormal]] und bildeten den Ursprung der späteren Gestirne Ardas, der [[Sonne]] und des [[Mond|Mondes]]. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Zwei Bäume galten zusammen mit den [[Silmaril]] als größtes und prächtigstes Werk Ardas.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Blätter des älteren Baumes Telperion waren silbrig und dunkelgrün, die von Laurelin golden und hellgrün. Alle sechs Stunden wurde einer der Bäume heller, während der andere verlosch. Ihr Licht fing der Elb [[Feanor]] in den [[Silmaril]] auf, die deshalb von innen heraus leuchteten. &lt;br /&gt;
Die Zwei Bäume wurden von der Riesenspinne [[Ungoliant]] auf Geheiß ihres Verbündeten [[Melkor|Melkors]] vergiftet und so von beiden zerstört. Mit ihrem Tod endete der [[Mittag von Valinor|Mittag des Segensreiches]], und für diese Tat erhielt Melkor seinen Beinamen &#039;&#039;Morgoth&#039;&#039; (Sindarin für &amp;quot;Schwarzer Feind der Welt&amp;quot;). &amp;lt;br/&amp;gt; Aus der letzten Blüte Telperions entstand durch die Macht der Valar der [[Mond]], und aus Laurelins letzter Frucht wurde die [[Sonne]] gefertigt, ansonsten überlebte ihr Licht nur im Herzen der Silmaril, und nach Tolkiens Aufzeichnungen werden mit ihrer Hilfe die zerstörten Bäume am [[Dagor Dagorath|Ende aller Tage]] wiederbelebt und das Glück von Valinor wiederhergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Licht der Zwei Bäume ==&lt;br /&gt;
Das von den Bäumen ausgehende Licht war das folgenreichste Phänomen des [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalters]]. Es beleuchtete nicht nur Valinor und teilte damit Arda in eine helle Welt der Valar und in eine dunkle Welt Melkors, es wird als sehr anziehend beschrieben und überzeugte die drei Gesandten der Elben ([[Ingwe]], [[Finwe]] und [[Elwe]]) vorbehaltlos, mit ihren Völkern die [[Große Wanderung]] von [[Cuiviénen]] nach [[Aman]] anzutreten.&lt;br /&gt;
Seitdem werden zwei Hauptgruppierungen der Elben unterschieden; die &amp;quot;Calaquendi&amp;quot;, Lichtelben, also &#039;&#039;jene, die das Licht der Zwei Bäume sahen&#039;&#039;, und die &amp;quot;Moriquendi&amp;quot;, denen dieser Anblick verwehrt blieb. &amp;lt;br/&amp;gt; In ihrer Selbstwahrnehmung sahen sich die Elben in Aman also durch das bloße Licht der Zwei Bäume aufgewertet, und besonders die [[Noldor]], Finwes Volk, äußerten sich im Zuge dessen später geringschätzig gegenüber den Moriquendi. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Darüber hinaus werden im [[Silmarillion]] aber auch Andeutungen gemacht, dass die Aufwertung durch das Licht tatsächlich &#039;&#039;real&#039;&#039; war: In den ersten Tagen ihrer Rückkehr nach Mittelerde verfügten die Noldor demnach noch über eine später unerreichte Stärke und Zähigkeit, da das Licht der Zwei Bäume in ihren Augen noch jung war (&#039;&#039;Zitat einfügen&#039;&#039;). &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verlassen hatten die Noldor Mittelerde im Übrigen nur, um die [[Silmaril]] zurückzuholen, [[Feanor|Feanors]] Edelsteine, die als letzte nach der Zerstörung der Zwei Bäume noch etwas von ihrem Licht in all seiner Reinheit in ihnen trugen, und die Melkor ihnen geraubt hatte. &lt;br /&gt;
Die folgenden Kriege, in denen erste Bündnisse von Elben und Menschen geschmiedet und erste gemeinsame Nachkommen gezeugt werden, was für den Verlauf der folgenden Zeitalter von größter Bedeutung ist, werden einzig und allein um die letzten gespeicherten Lichtvorkommen Telperions und Laurelins geführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuletzt lebt das Licht der Zwei Bäume in verwandelter Form noch im Licht der Sonne und des Mondes weiter, was es im weitesten Sinne zur &#039;&#039;einzigen natürlichen Lichtquelle Ardas&#039;&#039; neben Feuer und den Sternen macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Hügel auf dem die beiden Bäume standen wurde auch &#039;&#039;Corollaire&#039;&#039; genannt.&lt;br /&gt;
* Den Mond nannten die Valar &#039;&#039;&#039;Isil&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;der Schein&#039;&#039; und die Sonne &#039;&#039;&#039;Anar&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;die Feuriggoldene&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Wolfgang Krege. Klett-Cotta, Stuttgart 1978. (Im Original erschienen 1977 unter dem Titel &#039;&#039;The Silmarillion&#039;&#039;.) &lt;br /&gt;
** &amp;quot;Quenta Silmarillion&amp;quot;,&lt;br /&gt;
*** I &#039;&#039;Vom Anbeginn der Tage&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** VIII &#039;&#039;Von der Verdunkelung Valinors&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** XI &#039;&#039;Von Sonne und Mond und der Verhüllung Valinors&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bäume]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Two Trees of Valinor]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo:biologie:flore:deux_arbres]]&lt;br /&gt;
[[fi:Valinorin Kaksi Puuta]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tilionithilion</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Zwei_B%C3%A4ume&amp;diff=100937</id>
		<title>Zwei Bäume</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Zwei_B%C3%A4ume&amp;diff=100937"/>
		<updated>2016-01-08T04:02:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tilionithilion: /* Das Licht der Zwei Bäume */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Zwei Bäume von Valinor waren das bedeutendste Werk der [[Valar]] und die wichtigste Lichtquelle des Ersten Zeitalters. &amp;lt;br/&amp;gt; Ihretwegen gingen die Elben in den [[Aman|Westen]], aus ihren Überresten entstanden [[Sonne]] und [[Mond]].  &lt;br /&gt;
[[Bild:The_two_trees.jpg|thumb|280px|Die Zwei Bäume Telperion und Laurelin ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Namen ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Zwei Bäume&#039;&#039;, &#039;&#039;Lichtbäume&#039;&#039;, &#039;&#039;Die Zwei Bäume von Valinor&#039;&#039;, &#039;&#039;Telperion und Laurelin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die beiden Bäume [[Telperion]] und [[Laurelin]] standen auf dem Hügel [[Ezellohar]] in [[Valinor]]. Sie wurden von [[Yavanna]] geschaffen und spendeten den [[Elben]] und [[Valar]] Licht, standen damit in direkter Nachfolge der zwei Leuchten [[Illuin und Ormal]] und bildeten den Ursprung der späteren Gestirne Ardas, der [[Sonne]] und des [[Mond|Mondes]]. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Zwei Bäume galten zusammen mit den [[Silmaril]] als größtes und prächtigstes Werk Ardas.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Blätter des älteren Baumes Telperion waren silbrig und dunkelgrün, die von Laurelin golden und hellgrün. Alle sechs Stunden wurde einer der Bäume heller, während der andere verlosch. Ihr Licht fing der Elb [[Feanor]] in den [[Silmaril]] auf, die deshalb von innen heraus leuchteten. &lt;br /&gt;
Die Zwei Bäume wurden von der Riesenspinne [[Ungoliant]] auf Geheiß ihres Verbündeten [[Melkor|Melkors]] vergiftet und so von beiden zerstört. Mit ihrem Tod endete der [[Mittag von Valinor|Mittag des Segensreiches]], und für diese Tat erhielt Melkor seinen Beinamen &#039;&#039;Morgoth&#039;&#039; (Sindarin für &amp;quot;Schwarzer Feind der Welt&amp;quot;). &amp;lt;br/&amp;gt; Aus der letzten Blüte Telperions entstand durch die Macht der Valar der [[Mond]], und aus Laurelins letzter Frucht wurde die [[Sonne]] gefertigt, ansonsten überlebte ihr Licht nur im Herzen der Silmaril, und nach Tolkiens Aufzeichnungen werden mit ihrer Hilfe die zerstörten Bäume am [[Dagor Dagorath|Ende aller Tage]] wiederbelebt und das Glück von Valinor wiederhergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Licht der Zwei Bäume ==&lt;br /&gt;
Das von den Bäumen ausgehende Licht war das folgenreichste Phänomen des [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalters]]. Es beleuchtete nicht nur Valinor und teilte damit Arda in eine helle Welt der Valar und in eine dunkle Welt Melkors, es wird als sehr anziehend beschrieben und überzeugte die drei Gesandten der Elben ([[Ingwe]], [[Finwe]] und [[Elwe]]) vorbehaltlos, mit ihren Völkern die [[Große Wanderung]] von [[Cuiviénen]] nach [[Aman]] anzutreten. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seitdem werden zwei Hauptgruppierungen der Elben unterschieden; die &amp;quot;Calaquendi&amp;quot;, Lichtelben, also &#039;&#039;jene, die das Licht der Zwei Bäume sahen&#039;&#039;, und die &amp;quot;Moriquendi&amp;quot;, denen dieser Anblick verwehrt blieb. &amp;lt;br/&amp;gt; In ihrer Selbstwahrnehmung sahen sich die Elben in Aman also durch das bloße Licht der Zwei Bäume aufgewertet, und besonders die [[Noldor]], Finwes Volk, äußerten sich im Zuge dessen später geringschätzig gegenüber den Moriquendi. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Darüber hinaus werden im [[Silmarillion]] aber auch Andeutungen gemacht, dass die Aufwertung durch das Licht tatsächlich &#039;&#039;real&#039;&#039; war: In den ersten Tagen ihrer Rückkehr nach Mittelerde verfügten die Noldor demnach noch über eine später unerreichte Stärke und Zähigkeit, da das Licht der Zwei Bäume in ihren Augen noch jung war (&#039;&#039;Zitat einfügen&#039;&#039;). &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verlassen hatten die Noldor Mittelerde im Übrigen nur, um die [[Silmaril]] zurückzuholen, [[Feanor|Feanors]] Edelsteine, die als letzte nach der Zerstörung der Zwei Bäume noch etwas von ihrem Licht in all seiner Reinheit in ihnen trugen, und die Melkor ihnen geraubt hatte. &lt;br /&gt;
Die folgenden Kriege, in denen erste Bündnisse von Elben und Menschen geschmiedet und erste gemeinsame Nachkommen gezeugt werden, was für den Verlauf der folgenden Zeitalter von größter Bedeutung ist, werden einzig und allein um die letzten gespeicherten Lichtvorkommen Telperions und Laurelins geführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuletzt lebt das Licht der Zwei Bäume in verwandelter Form noch im Licht der Sonne und des Mondes weiter, was es im weitesten Sinne zur &#039;&#039;einzigen natürlichen Lichtquelle Ardas&#039;&#039; neben Feuer und den Sternen macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Hügel auf dem die beiden Bäume standen wurde auch &#039;&#039;Corollaire&#039;&#039; genannt.&lt;br /&gt;
* Den Mond nannten die Valar &#039;&#039;&#039;Isil&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;der Schein&#039;&#039; und die Sonne &#039;&#039;&#039;Anar&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;die Feuriggoldene&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Wolfgang Krege. Klett-Cotta, Stuttgart 1978. (Im Original erschienen 1977 unter dem Titel &#039;&#039;The Silmarillion&#039;&#039;.) &lt;br /&gt;
** &amp;quot;Quenta Silmarillion&amp;quot;,&lt;br /&gt;
*** I &#039;&#039;Vom Anbeginn der Tage&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** VIII &#039;&#039;Von der Verdunkelung Valinors&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** XI &#039;&#039;Von Sonne und Mond und der Verhüllung Valinors&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bäume]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Two Trees of Valinor]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo:biologie:flore:deux_arbres]]&lt;br /&gt;
[[fi:Valinorin Kaksi Puuta]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tilionithilion</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Zwei_B%C3%A4ume&amp;diff=100936</id>
		<title>Zwei Bäume</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Zwei_B%C3%A4ume&amp;diff=100936"/>
		<updated>2016-01-08T04:00:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tilionithilion: /* Das Licht der Zwei Bäume */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Zwei Bäume von Valinor waren das bedeutendste Werk der [[Valar]] und die wichtigste Lichtquelle des Ersten Zeitalters. &amp;lt;br/&amp;gt; Ihretwegen gingen die Elben in den [[Aman|Westen]], aus ihren Überresten entstanden [[Sonne]] und [[Mond]].  &lt;br /&gt;
[[Bild:The_two_trees.jpg|thumb|280px|Die Zwei Bäume Telperion und Laurelin ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Namen ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Zwei Bäume&#039;&#039;, &#039;&#039;Lichtbäume&#039;&#039;, &#039;&#039;Die Zwei Bäume von Valinor&#039;&#039;, &#039;&#039;Telperion und Laurelin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die beiden Bäume [[Telperion]] und [[Laurelin]] standen auf dem Hügel [[Ezellohar]] in [[Valinor]]. Sie wurden von [[Yavanna]] geschaffen und spendeten den [[Elben]] und [[Valar]] Licht, standen damit in direkter Nachfolge der zwei Leuchten [[Illuin und Ormal]] und bildeten den Ursprung der späteren Gestirne Ardas, der [[Sonne]] und des [[Mond|Mondes]]. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Zwei Bäume galten zusammen mit den [[Silmaril]] als größtes und prächtigstes Werk Ardas.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Blätter des älteren Baumes Telperion waren silbrig und dunkelgrün, die von Laurelin golden und hellgrün. Alle sechs Stunden wurde einer der Bäume heller, während der andere verlosch. Ihr Licht fing der Elb [[Feanor]] in den [[Silmaril]] auf, die deshalb von innen heraus leuchteten. &lt;br /&gt;
Die Zwei Bäume wurden von der Riesenspinne [[Ungoliant]] auf Geheiß ihres Verbündeten [[Melkor|Melkors]] vergiftet und so von beiden zerstört. Mit ihrem Tod endete der [[Mittag von Valinor|Mittag des Segensreiches]], und für diese Tat erhielt Melkor seinen Beinamen &#039;&#039;Morgoth&#039;&#039; (Sindarin für &amp;quot;Schwarzer Feind der Welt&amp;quot;). &amp;lt;br/&amp;gt; Aus der letzten Blüte Telperions entstand durch die Macht der Valar der [[Mond]], und aus Laurelins letzter Frucht wurde die [[Sonne]] gefertigt, ansonsten überlebte ihr Licht nur im Herzen der Silmaril, und nach Tolkiens Aufzeichnungen werden mit ihrer Hilfe die zerstörten Bäume am [[Dagor Dagorath|Ende aller Tage]] wiederbelebt und das Glück von Valinor wiederhergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Licht der Zwei Bäume ==&lt;br /&gt;
Das von den Bäumen ausgehende Licht war das folgenreichste Phänomen des [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalters]]. Es beleuchtete nicht nur Valinor und teilte damit Arda in eine helle Welt der Valar und in eine dunkle Welt Melkors, es wird als sehr anziehend beschrieben und überzeugte die drei Gesandten der Elben ([[Ingwe]], [[Finwe]] und [[Elwe]]) vorbehaltlos, mit ihren Völkern die [[Große Wanderung]] von [[Cuiviénen]] nach [[Aman]] anzutreten. &lt;br /&gt;
Seitdem werden zwei Hauptgruppierungen der Elben unterschieden; die &amp;quot;Calaquendi&amp;quot;, Lichtelben, also &#039;&#039;jene, die das Licht der Zwei Bäume sahen&#039;&#039;, und die &amp;quot;Moriquendi&amp;quot;, denen dieser Anblick verwehrt blieb. &amp;lt;br/&amp;gt; In ihrer Selbstwahrnehmung sahen sich die Elben in Aman also durch das bloße Licht der Zwei Bäume aufgewertet, und besonders die [[Noldor]], Finwes Volk, äußerten sich im Zuge dessen später geringschätzig gegenüber den Moriquendi. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Darüber hinaus werden im [[Silmarillion]] aber auch Andeutungen gemacht, dass die Aufwertung durch das Licht tatsächlich &#039;&#039;real&#039;&#039; war: In den ersten Tagen ihrer Rückkehr nach Mittelerde verfügten die Noldor demnach noch über eine später unerreichte Stärke und Zähigkeit, da das Licht der Zwei Bäume in ihren Augen noch jung war (&#039;&#039;Zitat einfügen&#039;&#039;). &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verlassen hatten die Noldor Mittelerde im Übrigen nur, um die [[Silmaril]] zurückzuholen, [[Feanor|Feanors]] Edelsteine, die als letzte nach der Zerstörung der Zwei Bäume noch etwas von ihrem Licht in all seiner Reinheit in ihnen trugen, und die Melkor ihnen geraubt hatte. &lt;br /&gt;
Die folgenden Kriege, in denen erste Bündnisse von Elben und Menschen geschmiedet und erste gemeinsame Nachkommen gezeugt werden, was für den Verlauf der folgenden Zeitalter von größter Bedeutung ist, werden einzig und allein um die letzten gespeicherten Lichtvorkommen Telperions und Laurelins geführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuletzt lebt das Licht der Zwei Bäume in verwandelter Form noch im Licht der Sonne und des Mondes weiter, was es im weitesten Sinne zur &#039;&#039;einzigen natürlichen Lichtquelle Ardas&#039;&#039; neben Feuer und den Sternen macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Hügel auf dem die beiden Bäume standen wurde auch &#039;&#039;Corollaire&#039;&#039; genannt.&lt;br /&gt;
* Den Mond nannten die Valar &#039;&#039;&#039;Isil&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;der Schein&#039;&#039; und die Sonne &#039;&#039;&#039;Anar&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;die Feuriggoldene&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Wolfgang Krege. Klett-Cotta, Stuttgart 1978. (Im Original erschienen 1977 unter dem Titel &#039;&#039;The Silmarillion&#039;&#039;.) &lt;br /&gt;
** &amp;quot;Quenta Silmarillion&amp;quot;,&lt;br /&gt;
*** I &#039;&#039;Vom Anbeginn der Tage&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** VIII &#039;&#039;Von der Verdunkelung Valinors&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** XI &#039;&#039;Von Sonne und Mond und der Verhüllung Valinors&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bäume]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Two Trees of Valinor]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo:biologie:flore:deux_arbres]]&lt;br /&gt;
[[fi:Valinorin Kaksi Puuta]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tilionithilion</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Zwei_B%C3%A4ume&amp;diff=100935</id>
		<title>Zwei Bäume</title>
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		<updated>2016-01-08T04:00:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tilionithilion: /* Das Licht der Zwei Bäume */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Zwei Bäume von Valinor waren das bedeutendste Werk der [[Valar]] und die wichtigste Lichtquelle des Ersten Zeitalters. &amp;lt;br/&amp;gt; Ihretwegen gingen die Elben in den [[Aman|Westen]], aus ihren Überresten entstanden [[Sonne]] und [[Mond]].  &lt;br /&gt;
[[Bild:The_two_trees.jpg|thumb|280px|Die Zwei Bäume Telperion und Laurelin ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Namen ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Zwei Bäume&#039;&#039;, &#039;&#039;Lichtbäume&#039;&#039;, &#039;&#039;Die Zwei Bäume von Valinor&#039;&#039;, &#039;&#039;Telperion und Laurelin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die beiden Bäume [[Telperion]] und [[Laurelin]] standen auf dem Hügel [[Ezellohar]] in [[Valinor]]. Sie wurden von [[Yavanna]] geschaffen und spendeten den [[Elben]] und [[Valar]] Licht, standen damit in direkter Nachfolge der zwei Leuchten [[Illuin und Ormal]] und bildeten den Ursprung der späteren Gestirne Ardas, der [[Sonne]] und des [[Mond|Mondes]]. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Zwei Bäume galten zusammen mit den [[Silmaril]] als größtes und prächtigstes Werk Ardas.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Blätter des älteren Baumes Telperion waren silbrig und dunkelgrün, die von Laurelin golden und hellgrün. Alle sechs Stunden wurde einer der Bäume heller, während der andere verlosch. Ihr Licht fing der Elb [[Feanor]] in den [[Silmaril]] auf, die deshalb von innen heraus leuchteten. &lt;br /&gt;
Die Zwei Bäume wurden von der Riesenspinne [[Ungoliant]] auf Geheiß ihres Verbündeten [[Melkor|Melkors]] vergiftet und so von beiden zerstört. Mit ihrem Tod endete der [[Mittag von Valinor|Mittag des Segensreiches]], und für diese Tat erhielt Melkor seinen Beinamen &#039;&#039;Morgoth&#039;&#039; (Sindarin für &amp;quot;Schwarzer Feind der Welt&amp;quot;). &amp;lt;br/&amp;gt; Aus der letzten Blüte Telperions entstand durch die Macht der Valar der [[Mond]], und aus Laurelins letzter Frucht wurde die [[Sonne]] gefertigt, ansonsten überlebte ihr Licht nur im Herzen der Silmaril, und nach Tolkiens Aufzeichnungen werden mit ihrer Hilfe die zerstörten Bäume am [[Dagor Dagorath|Ende aller Tage]] wiederbelebt und das Glück von Valinor wiederhergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Licht der Zwei Bäume ==&lt;br /&gt;
Das von den Bäumen ausgehende Licht war das folgenreichste Phänomen des [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalters]]. Es beleuchtete nicht nur Valinor und teilte damit Arda in eine helle Welt der Valar und in eine dunkle Welt Melkors, es wird als sehr anziehend beschrieben und überzeugte die drei Gesandten der Elben ([[Ingwe]], [[Finwe]] und [[Elwe]]) vorbehaltlos, mit ihren Völkern die [[Große Wanderung]] von [[Cuiviénen]] nach [[Aman]] anzutreten. &lt;br /&gt;
Seitdem werden zwei Hauptgruppierungen der Elben unterschieden; die &amp;quot;Calaquendi&amp;quot;, Lichtelben, also &#039;&#039;jene, die das Licht der Zwei Bäume sahen&#039;&#039;, und die &amp;quot;Moriquendi&amp;quot;, denen dieser Anblick verwehrt blieb. &amp;lt;br/&amp;gt; In ihrer Selbstwahrnehmung sahen sich die Elben in Aman also durch das bloße Licht der Zwei Bäume aufgewertet, und besonders die [[Noldor]], Finwes Volk, äußerten sich im Zuge dessen später geringschätzig gegenüber den Moriquendi. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Darüber hinaus werden im [[Silmarillion]] aber auch Andeutungen gemacht, dass die Aufwertung durch das Licht tatsächlich &#039;&#039;real&#039;&#039; war: In den ersten Tagen ihrer Rückkehr nach Mittelerde verfügten die Noldor demnach noch über eine später unerreichte Stärke und Zähigkeit, da das Licht der Zwei Bäume in ihren Augen noch jung war (&#039;&#039;Zitat einfügen&#039;&#039;). &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verlassen hatten die Noldor Mittelerde im Übrigen nur, um die [[Silmarill]] zurückzuholen, [[Feanor|Feanors]] Edelsteine, die als letzte nach der Zerstörung der Zwei Bäume noch etwas von ihrem Licht in all seiner Reinheit in ihnen trugen, und die Melkor ihnen geraubt hatte. &lt;br /&gt;
Die folgenden Kriege, in denen erste Bündnisse von Elben und Menschen geschmiedet und erste gemeinsame Nachkommen gezeugt werden, was für den Verlauf der folgenden Zeitalter von größter Bedeutung ist, werden einzig und allein um die letzten gespeicherten Lichtvorkommen Telperions und Laurelins geführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuletzt lebt das Licht der Zwei Bäume in verwandelter Form noch im Licht der Sonne und des Mondes weiter, was es im weitesten Sinne zur &#039;&#039;einzigen natürlichen Lichtquelle Ardas&#039;&#039; neben Feuer und den Sternen macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Hügel auf dem die beiden Bäume standen wurde auch &#039;&#039;Corollaire&#039;&#039; genannt.&lt;br /&gt;
* Den Mond nannten die Valar &#039;&#039;&#039;Isil&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;der Schein&#039;&#039; und die Sonne &#039;&#039;&#039;Anar&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;die Feuriggoldene&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Wolfgang Krege. Klett-Cotta, Stuttgart 1978. (Im Original erschienen 1977 unter dem Titel &#039;&#039;The Silmarillion&#039;&#039;.) &lt;br /&gt;
** &amp;quot;Quenta Silmarillion&amp;quot;,&lt;br /&gt;
*** I &#039;&#039;Vom Anbeginn der Tage&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** VIII &#039;&#039;Von der Verdunkelung Valinors&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** XI &#039;&#039;Von Sonne und Mond und der Verhüllung Valinors&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bäume]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Two Trees of Valinor]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo:biologie:flore:deux_arbres]]&lt;br /&gt;
[[fi:Valinorin Kaksi Puuta]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tilionithilion</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Zwei_B%C3%A4ume&amp;diff=100934</id>
		<title>Zwei Bäume</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Zwei_B%C3%A4ume&amp;diff=100934"/>
		<updated>2016-01-08T03:55:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tilionithilion: *Text erweitert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Zwei Bäume von Valinor waren das bedeutendste Werk der [[Valar]] und die wichtigste Lichtquelle des Ersten Zeitalters. &amp;lt;br/&amp;gt; Ihretwegen gingen die Elben in den [[Aman|Westen]], aus ihren Überresten entstanden [[Sonne]] und [[Mond]].  &lt;br /&gt;
[[Bild:The_two_trees.jpg|thumb|280px|Die Zwei Bäume Telperion und Laurelin ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Namen ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Zwei Bäume&#039;&#039;, &#039;&#039;Lichtbäume&#039;&#039;, &#039;&#039;Die Zwei Bäume von Valinor&#039;&#039;, &#039;&#039;Telperion und Laurelin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die beiden Bäume [[Telperion]] und [[Laurelin]] standen auf dem Hügel [[Ezellohar]] in [[Valinor]]. Sie wurden von [[Yavanna]] geschaffen und spendeten den [[Elben]] und [[Valar]] Licht, standen damit in direkter Nachfolge der zwei Leuchten [[Illuin und Ormal]] und bildeten den Ursprung der späteren Gestirne Ardas, der [[Sonne]] und des [[Mond|Mondes]]. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Zwei Bäume galten zusammen mit den [[Silmaril]] als größtes und prächtigstes Werk Ardas.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Blätter des älteren Baumes Telperion waren silbrig und dunkelgrün, die von Laurelin golden und hellgrün. Alle sechs Stunden wurde einer der Bäume heller, während der andere verlosch. Ihr Licht fing der Elb [[Feanor]] in den [[Silmaril]] auf, die deshalb von innen heraus leuchteten. &lt;br /&gt;
Die Zwei Bäume wurden von der Riesenspinne [[Ungoliant]] auf Geheiß ihres Verbündeten [[Melkor|Melkors]] vergiftet und so von beiden zerstört. Mit ihrem Tod endete der [[Mittag von Valinor|Mittag des Segensreiches]], und für diese Tat erhielt Melkor seinen Beinamen &#039;&#039;Morgoth&#039;&#039; (Sindarin für &amp;quot;Schwarzer Feind der Welt&amp;quot;). &amp;lt;br/&amp;gt; Aus der letzten Blüte Telperions entstand durch die Macht der Valar der [[Mond]], und aus Laurelins letzter Frucht wurde die [[Sonne]] gefertigt, ansonsten überlebte ihr Licht nur im Herzen der Silmaril, und nach Tolkiens Aufzeichnungen werden mit ihrer Hilfe die zerstörten Bäume am [[Dagor Dagorath|Ende aller Tage]] wiederbelebt und das Glück von Valinor wiederhergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Licht der Zwei Bäume ==&lt;br /&gt;
Das von den Bäumen ausgehende Licht war das folgenreichste Phänomen des [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalters]]. Es beleuchtete nicht nur Valinor und teilte damit Arda in eine helle Welt der Valar und in eine dunkle Welt Melkors, es wird als sehr anziehend beschrieben und überzeugte die drei Gesandten der Elben [[Ingwe]], [[Finwe]] und [[Elwe]], mit ihren Völkern die [[Große Wanderung]] von [[Cuiviénen]] nach [[Aman]] anzutreten. &lt;br /&gt;
Seitdem werden zwei Hauptgruppierungen der Elben unterschieden; die &amp;quot;Calaquendi&amp;quot;, Lichtelben, also &#039;&#039;jene, die das Licht der Zwei Bäume sahen&#039;&#039;, und die &amp;quot;Moriquendi&amp;quot;, denen dieser Anblick verwehrt blieb. &amp;lt;br/&amp;gt; In ihrer Selbstwahrnehmung sahen sich die Elben in Aman also durch das bloße Licht der Zwei Bäume aufgewertet, und besonders die [[Noldor]], Finwes Volk, äußerten sich im Zuge dessen geringschätzig gegenüber den Moriquendi.&lt;br /&gt;
Darüber hinaus werden im [[Silmarillion]] aber auch Andeutungen gemacht, dass die Aufwertung durch das Licht tatsächlich real war: In den ersten Tagen ihrer Rückkehr nach Mittelerde verfügten die Noldor demnach noch über eine später unerreichte Stärke und Zähigkeit, da das Licht der Zwei Bäume in ihren Augen noch jung war (&#039;&#039;Zitat einfügen&#039;&#039;). &lt;br /&gt;
Verlassen hatten die Noldor Mittelerde im Übrigen nur, um die [[Silmarill]] zurückzuholen, [[Feanor|Feanors]] Edelsteine, die als letzte nach der Zerstörung der Zwei Bäume noch etwas von ihrem Licht in all seiner Reinheit in ihnen trugen, und die Melkor ihnen geraubt hatte. &lt;br /&gt;
Die folgenden Kriege, in denen erste Bündnisse von Elben und Menschen geschmiedet und erste gemeinsame Nachkommen gezeugt werden, was für den Verlauf der folgenden Zeitalter von größter Bedeutung ist, werden einzig und allein um die letzten gespeicherten Lichtvorkommen Telperions und Laurelins geführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich lebt das Licht der Zwei Bäume in verwandelter Form im Licht der Sonne und des Mondes weiter, was es im weitesten Sinne zur einzigen natürlichen Lichtquelle Ardas neben Feuer und den Sternen macht. &lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Hügel auf dem die beiden Bäume standen wurde auch &#039;&#039;Corollaire&#039;&#039; genannt.&lt;br /&gt;
* Den Mond nannten die Valar &#039;&#039;&#039;Isil&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;der Schein&#039;&#039; und die Sonne &#039;&#039;&#039;Anar&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;die Feuriggoldene&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Wolfgang Krege. Klett-Cotta, Stuttgart 1978. (Im Original erschienen 1977 unter dem Titel &#039;&#039;The Silmarillion&#039;&#039;.) &lt;br /&gt;
** &amp;quot;Quenta Silmarillion&amp;quot;,&lt;br /&gt;
*** I &#039;&#039;Vom Anbeginn der Tage&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** VIII &#039;&#039;Von der Verdunkelung Valinors&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** XI &#039;&#039;Von Sonne und Mond und der Verhüllung Valinors&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bäume]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Two Trees of Valinor]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo:biologie:flore:deux_arbres]]&lt;br /&gt;
[[fi:Valinorin Kaksi Puuta]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tilionithilion</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Zwei_B%C3%A4ume&amp;diff=100933</id>
		<title>Zwei Bäume</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Zwei_B%C3%A4ume&amp;diff=100933"/>
		<updated>2016-01-08T03:39:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tilionithilion: * neuer Abschnitt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Zwei Bäume von Valinor waren das bedeutendste Werk der [[Valar]] und die wichtigste Lichtquelle des Ersten Zeitalters. &amp;lt;br/&amp;gt; Ihretwegen gingen die Elben in den [[Aman|Westen]], aus ihren Überresten entstanden [[Sonne]] und [[Mond]].  &lt;br /&gt;
[[Bild:The_two_trees.jpg|thumb|280px|Die Zwei Bäume Telperion und Laurelin ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Namen ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Zwei Bäume&#039;&#039;, &#039;&#039;Lichtbäume&#039;&#039;, &#039;&#039;Die Zwei Bäume von Valinor&#039;&#039;, &#039;&#039;Telperion und Laurelin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die beiden Bäume [[Telperion]] und [[Laurelin]] standen auf dem Hügel [[Ezellohar]] in [[Valinor]]. Sie wurden von [[Yavanna]] geschaffen und spendeten den [[Elben]] und [[Valar]] Licht, standen damit in direkter Nachfolge der zwei Leuchten [[Illuin und Ormal]] und bildeten den Ursprung der späteren Gestirne Ardas, der [[Sonne]] und des [[Mond|Mondes]]. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Zwei Bäume galten zusammen mit den [[Silmaril]] als größtes und prächtigstes Werk Ardas.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Blätter des älteren Baumes Telperion waren silbrig und dunkelgrün, die von Laurelin golden und hellgrün. Alle sechs Stunden wurde einer der Bäume heller, während der andere verlosch. Ihr Licht fing der Elb [[Feanor]] in den [[Silmaril]] auf, die deshalb von innen heraus leuchteten. &lt;br /&gt;
Die Zwei Bäume wurden von der Riesenspinne [[Ungoliant]] auf Geheiß ihres Verbündeten [[Melkor|Melkors]] vergiftet und so von beiden zerstört. Mit ihrem Tod endete der [[Mittag von Valinor|Mittag des Segensreiches]], und für diese Tat erhielt Melkor seinen Beinamen &#039;&#039;Morgoth&#039;&#039; (Sindarin für &amp;quot;Schwarzer Feind der Welt&amp;quot;). &amp;lt;br/&amp;gt; Aus der letzten Blüte Telperions entstand durch die Macht der Valar der [[Mond]], und aus Laurelins letzter Frucht wurde die [[Sonne]] gefertigt, ansonsten überlebte ihr Licht nur im Herzen der Silmaril, und nach Tolkiens Aufzeichnungen werden mit ihrer Hilfe die zerstörten Bäume am [[Dagor Dagorath|Ende aller Tage]] wiederbelebt und das Glück von Valinor wiederhergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Licht der Zwei Bäume ==&lt;br /&gt;
Das von den Bäumen ausgehende Licht ist das folgenreichste Phänomen des [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalters]]. Es beleuchtete nicht nur Valinor und teilte damit Arda in eine helle Welt der Valar und in eine dunkle Welt Melkors, es wird als sehr anziehend beschrieben und überzeugte die drei Gesandten der Elben [[Ingwe]], [[Finwe]] und [[Elwe]], mit ihren Völkern die [[Große Wanderung]]von [[Cuiviénen]] nach [[Aman]] anzutreten. &lt;br /&gt;
Seitdem werden zwei Hauptgruppierungen der Elben unterschieden; die &amp;quot;Calaquendi&amp;quot;, Lichtelben, also &#039;&#039;jene, die das Licht der Zwei Bäume sahen&#039;&#039;, und die &amp;quot;Moriquendi&amp;quot;, denen dieser Anblick verwehrt blieb. &amp;lt;br/&amp;gt; Das Licht allein wertete also die Elben in ihrer Selbstwahrnehmung auf, und besonders die [[Noldor]], Finwes Volk, äußerten sich geringschätzig gegenüber den Moriquendi.&lt;br /&gt;
Darüber hinaus werden im [[Silmarillion]] Andeutungen gemacht, dass die Aufwertung durch das Licht tatsächlich real war:    &lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Hügel auf dem die beiden Bäume standen wurde auch &#039;&#039;Corollaire&#039;&#039; genannt.&lt;br /&gt;
* Den Mond nannten die Valar &#039;&#039;&#039;Isil&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;der Schein&#039;&#039; und die Sonne &#039;&#039;&#039;Anar&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;die Feuriggoldene&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Wolfgang Krege. Klett-Cotta, Stuttgart 1978. (Im Original erschienen 1977 unter dem Titel &#039;&#039;The Silmarillion&#039;&#039;.) &lt;br /&gt;
** &amp;quot;Quenta Silmarillion&amp;quot;,&lt;br /&gt;
*** I &#039;&#039;Vom Anbeginn der Tage&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** VIII &#039;&#039;Von der Verdunkelung Valinors&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** XI &#039;&#039;Von Sonne und Mond und der Verhüllung Valinors&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bäume]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Two Trees of Valinor]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo:biologie:flore:deux_arbres]]&lt;br /&gt;
[[fi:Valinorin Kaksi Puuta]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tilionithilion</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Zwei_B%C3%A4ume&amp;diff=100932</id>
		<title>Zwei Bäume</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Zwei_B%C3%A4ume&amp;diff=100932"/>
		<updated>2016-01-08T03:22:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tilionithilion: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Zwei Bäume von Valinor waren das bedeutendste Werk der [[Valar]] und die wichtigste Lichtquelle des Ersten Zeitalters. &amp;lt;br/&amp;gt; Ihretwegen gingen die Elben in den [[Aman|Westen]], aus ihren Überresten entstanden [[Sonne]] und [[Mond]].  &lt;br /&gt;
[[Bild:The_two_trees.jpg|thumb|280px|Die Zwei Bäume Telperion und Laurelin ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Namen ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Zwei Bäume&#039;&#039;, &#039;&#039;Lichtbäume&#039;&#039;, &#039;&#039;Die Zwei Bäume von Valinor&#039;&#039;, &#039;&#039;Telperion und Laurelin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die beiden Bäume [[Telperion]] und [[Laurelin]] standen auf dem Hügel [[Ezellohar]] in [[Valinor]]. Sie wurden von [[Yavanna]] geschaffen und spendeten den [[Elben]] und [[Valar]] Licht, standen damit in direkter Nachfolge der zwei Leuchten [[Illuin und Ormal]] und bildeten den Ursprung der späteren Gestirne Ardas, der [[Sonne]] und des [[Mond|Mondes]]. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Zwei Bäume galten zusammen mit den [[Silmaril]] als größtes und prächtigstes Werk Ardas.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Blätter des älteren Baumes Telperion waren silbrig und dunkelgrün, die von Laurelin golden und hellgrün. Alle sechs Stunden wurde einer der Bäume heller, während der andere verlosch. Ihr Licht fing der Elb [[Feanor]] in den [[Silmaril]] auf, die deshalb von innen heraus leuchteten. &lt;br /&gt;
Die Zwei Bäume wurden von der Riesenspinne [[Ungoliant]] auf Geheiß ihres Verbündeten [[Melkor|Melkors]] vergiftet und so von beiden zerstört. Mit ihrem Tod endete der [[Mittag von Valinor|Mittag des Segensreiches]], und für diese Tat erhielt Melkor seinen Beinamen &#039;&#039;Morgoth&#039;&#039; (Sindarin für &amp;quot;Schwarzer Feind der Welt&amp;quot;). &amp;lt;br/&amp;gt; Aus der letzten Blüte Telperions entstand durch die Macht der Valar der [[Mond]], und aus Laurelins letzter Frucht wurde die [[Sonne]] gefertigt, ansonsten überlebte ihr Licht nur im Herzen der Silmaril, und nach Tolkiens Aufzeichnungen werden mit ihrer Hilfe die zerstörten Bäume am [[Dagor Dagorath|Ende aller Tage]] wiederbelebt und das Glück von Valinor wiederhergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Hügel auf dem die beiden Bäume standen wurde auch &#039;&#039;Corollaire&#039;&#039; genannt.&lt;br /&gt;
* Den Mond nannten die Valar &#039;&#039;&#039;Isil&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;der Schein&#039;&#039; und die Sonne &#039;&#039;&#039;Anar&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;die Feuriggoldene&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Wolfgang Krege. Klett-Cotta, Stuttgart 1978. (Im Original erschienen 1977 unter dem Titel &#039;&#039;The Silmarillion&#039;&#039;.) &lt;br /&gt;
** &amp;quot;Quenta Silmarillion&amp;quot;,&lt;br /&gt;
*** I &#039;&#039;Vom Anbeginn der Tage&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** VIII &#039;&#039;Von der Verdunkelung Valinors&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** XI &#039;&#039;Von Sonne und Mond und der Verhüllung Valinors&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bäume]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Two Trees of Valinor]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo:biologie:flore:deux_arbres]]&lt;br /&gt;
[[fi:Valinorin Kaksi Puuta]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tilionithilion</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Zwei_B%C3%A4ume&amp;diff=100931</id>
		<title>Zwei Bäume</title>
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		<updated>2016-01-08T03:21:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tilionithilion: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Zwei Bäume von Valinor waren das bedeutendste Werk der [[Valar]] und wichtigste Lichtquelle des Ersten Zeitalters. &amp;lt;br/&amp;gt; Ihretwegen gingen die Elben in den [[Aman|Westen]], aus ihren Überresten entstanden [[Sonne]] und [[Mond]].  &lt;br /&gt;
[[Bild:The_two_trees.jpg|thumb|280px|Die Zwei Bäume Telperion und Laurelin ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Namen ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Zwei Bäume&#039;&#039;, &#039;&#039;Lichtbäume&#039;&#039;, &#039;&#039;Die Zwei Bäume von Valinor&#039;&#039;, &#039;&#039;Telperion und Laurelin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die beiden Bäume [[Telperion]] und [[Laurelin]] standen auf dem Hügel [[Ezellohar]] in [[Valinor]]. Sie wurden von [[Yavanna]] geschaffen und spendeten den [[Elben]] und [[Valar]] Licht, standen damit in direkter Nachfolge der zwei Leuchten [[Illuin und Ormal]] und bildeten den Ursprung der späteren Gestirne Ardas, der [[Sonne]] und des [[Mond|Mondes]]. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Zwei Bäume galten zusammen mit den [[Silmaril]] als größtes und prächtigstes Werk Ardas.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Blätter des älteren Baumes Telperion waren silbrig und dunkelgrün, die von Laurelin golden und hellgrün. Alle sechs Stunden wurde einer der Bäume heller, während der andere verlosch. Ihr Licht fing der Elb [[Feanor]] in den [[Silmaril]] auf, die deshalb von innen heraus leuchteten. &lt;br /&gt;
Die Zwei Bäume wurden von der Riesenspinne [[Ungoliant]] auf Geheiß ihres Verbündeten [[Melkor|Melkors]] vergiftet und so von beiden zerstört. Mit ihrem Tod endete der [[Mittag von Valinor|Mittag des Segensreiches]], und für diese Tat erhielt Melkor seinen Beinamen &#039;&#039;Morgoth&#039;&#039; (Sindarin für &amp;quot;Schwarzer Feind der Welt&amp;quot;). &amp;lt;br/&amp;gt; Aus der letzten Blüte Telperions entstand durch die Macht der Valar der [[Mond]], und aus Laurelins letzter Frucht wurde die [[Sonne]] gefertigt, ansonsten überlebte ihr Licht nur im Herzen der Silmaril, und nach Tolkiens Aufzeichnungen werden mit ihrer Hilfe die zerstörten Bäume am [[Dagor Dagorath|Ende aller Tage]] wiederbelebt und das Glück von Valinor wiederhergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Hügel auf dem die beiden Bäume standen wurde auch &#039;&#039;Corollaire&#039;&#039; genannt.&lt;br /&gt;
* Den Mond nannten die Valar &#039;&#039;&#039;Isil&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;der Schein&#039;&#039; und die Sonne &#039;&#039;&#039;Anar&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;die Feuriggoldene&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Wolfgang Krege. Klett-Cotta, Stuttgart 1978. (Im Original erschienen 1977 unter dem Titel &#039;&#039;The Silmarillion&#039;&#039;.) &lt;br /&gt;
** &amp;quot;Quenta Silmarillion&amp;quot;,&lt;br /&gt;
*** I &#039;&#039;Vom Anbeginn der Tage&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** VIII &#039;&#039;Von der Verdunkelung Valinors&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** XI &#039;&#039;Von Sonne und Mond und der Verhüllung Valinors&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bäume]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Two Trees of Valinor]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo:biologie:flore:deux_arbres]]&lt;br /&gt;
[[fi:Valinorin Kaksi Puuta]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tilionithilion</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Zwei_B%C3%A4ume&amp;diff=100930</id>
		<title>Zwei Bäume</title>
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		<updated>2016-01-08T03:20:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tilionithilion: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Zwei Bäume von Valinor waren das bedeutendste Werk der [[Valar]] und die wichtigste Lichtquelle des Ersten Zeitalters. &amp;lt;br/&amp;gt; Ihretwegen gingen die Elben in den [[Aman|Westen]], und sie bildeten die Vorgänger von [[Sonne]] und [[Mond]].  &lt;br /&gt;
[[Bild:The_two_trees.jpg|thumb|280px|Die Zwei Bäume Telperion und Laurelin ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Namen ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Zwei Bäume&#039;&#039;, &#039;&#039;Lichtbäume&#039;&#039;, &#039;&#039;Die Zwei Bäume von Valinor&#039;&#039;, &#039;&#039;Telperion und Laurelin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die beiden Bäume [[Telperion]] und [[Laurelin]] standen auf dem Hügel [[Ezellohar]] in [[Valinor]]. Sie wurden von [[Yavanna]] geschaffen und spendeten den [[Elben]] und [[Valar]] Licht, standen damit in direkter Nachfolge der zwei Leuchten [[Illuin und Ormal]] und bildeten den Ursprung der späteren Gestirne Ardas, der [[Sonne]] und des [[Mond|Mondes]]. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Zwei Bäume galten zusammen mit den [[Silmaril]] als größtes und prächtigstes Werk Ardas.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Blätter des älteren Baumes Telperion waren silbrig und dunkelgrün, die von Laurelin golden und hellgrün. Alle sechs Stunden wurde einer der Bäume heller, während der andere verlosch. Ihr Licht fing der Elb [[Feanor]] in den [[Silmaril]] auf, die deshalb von innen heraus leuchteten. &lt;br /&gt;
Die Zwei Bäume wurden von der Riesenspinne [[Ungoliant]] auf Geheiß ihres Verbündeten [[Melkor|Melkors]] vergiftet und so von beiden zerstört. Mit ihrem Tod endete der [[Mittag von Valinor|Mittag des Segensreiches]], und für diese Tat erhielt Melkor seinen Beinamen &#039;&#039;Morgoth&#039;&#039; (Sindarin für &amp;quot;Schwarzer Feind der Welt&amp;quot;). &amp;lt;br/&amp;gt; Aus der letzten Blüte Telperions entstand durch die Macht der Valar der [[Mond]], und aus Laurelins letzter Frucht wurde die [[Sonne]] gefertigt, ansonsten überlebte ihr Licht nur im Herzen der Silmaril, und nach Tolkiens Aufzeichnungen werden mit ihrer Hilfe die zerstörten Bäume am [[Dagor Dagorath|Ende aller Tage]] wiederbelebt und das Glück von Valinor wiederhergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Hügel auf dem die beiden Bäume standen wurde auch &#039;&#039;Corollaire&#039;&#039; genannt.&lt;br /&gt;
* Den Mond nannten die Valar &#039;&#039;&#039;Isil&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;der Schein&#039;&#039; und die Sonne &#039;&#039;&#039;Anar&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;die Feuriggoldene&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Wolfgang Krege. Klett-Cotta, Stuttgart 1978. (Im Original erschienen 1977 unter dem Titel &#039;&#039;The Silmarillion&#039;&#039;.) &lt;br /&gt;
** &amp;quot;Quenta Silmarillion&amp;quot;,&lt;br /&gt;
*** I &#039;&#039;Vom Anbeginn der Tage&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** VIII &#039;&#039;Von der Verdunkelung Valinors&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** XI &#039;&#039;Von Sonne und Mond und der Verhüllung Valinors&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bäume]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Two Trees of Valinor]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo:biologie:flore:deux_arbres]]&lt;br /&gt;
[[fi:Valinorin Kaksi Puuta]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tilionithilion</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Zwei_B%C3%A4ume&amp;diff=100929</id>
		<title>Zwei Bäume</title>
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		<updated>2016-01-08T03:19:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tilionithilion: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Zwei Bäume von Valinor waren das bedeutendste Werk der [[Valar]] und die wichtigste Lichtquelle des Ersten Zeitalters. &amp;lt;br/&amp;gt; Ihretwegen gingen die Elben in den [[Aman|Westen]], und sie bildeten die Vorgänger von [[Sonne]] und [[Mond]].  &lt;br /&gt;
[[Bild:The_two_trees.jpg|thumb|280px|Die Zwei Bäume Telperion und Laurelin ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Namen ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Zwei Bäume&#039;&#039;, &#039;&#039;Lichtbäume&#039;&#039;, &#039;&#039;Die Zwei Bäume von Valinor&#039;&#039;, &#039;&#039;Telperion und Laurelin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die beiden lichtspendenden Bäume [[Telperion]] und [[Laurelin]] standen auf dem Hügel [[Ezellohar]] in [[Valinor]]. Sie wurden von [[Yavanna]] geschaffen und spendeten den [[Elben]] und [[Valar]] Licht, standen damit in direkter Nachfolge der zwei Leuchten [[Illuin und Ormal]] und bildeten den Ursprung der späteren Gestirne Ardas, der [[Sonne]] und des [[Mond|Mondes]]. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Zwei Bäume galten zusammen mit den [[Silmaril]] als größtes und prächtigstes Werk Ardas.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Blätter des älteren Baumes Telperion waren silbrig und dunkelgrün, die von Laurelin golden und hellgrün. Alle sechs Stunden wurde einer der Bäume heller, während der andere verlosch. Ihr Licht fing der Elb [[Feanor]] in den [[Silmaril]] auf, die deshalb von innen heraus leuchteten. &lt;br /&gt;
Die Zwei Bäume wurden von der Riesenspinne [[Ungoliant]] auf Geheiß ihres Verbündeten [[Melkor|Melkors]] vergiftet und so von beiden zerstört. Mit ihrem Tod endete der [[Mittag von Valinor|Mittag des Segensreiches]], und für diese Tat erhielt Melkor seinen Beinamen &#039;&#039;Morgoth&#039;&#039; (Sindarin für &amp;quot;Schwarzer Feind der Welt&amp;quot;). &amp;lt;br/&amp;gt; Aus der letzten Blüte Telperions entstand durch die Macht der Valar der [[Mond]], und aus Laurelins letzter Frucht wurde die [[Sonne]] gefertigt, ansonsten überlebte ihr Licht nur im Herzen der Silmaril, und nach Tolkiens Aufzeichnungen werden mit ihrer Hilfe die zerstörten Bäume am [[Dagor Dagorath|Ende aller Tage]] wiederbelebt und das Glück von Valinor wiederhergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Hügel auf dem die beiden Bäume standen wurde auch &#039;&#039;Corollaire&#039;&#039; genannt.&lt;br /&gt;
* Den Mond nannten die Valar &#039;&#039;&#039;Isil&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;der Schein&#039;&#039; und die Sonne &#039;&#039;&#039;Anar&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;die Feuriggoldene&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Wolfgang Krege. Klett-Cotta, Stuttgart 1978. (Im Original erschienen 1977 unter dem Titel &#039;&#039;The Silmarillion&#039;&#039;.) &lt;br /&gt;
** &amp;quot;Quenta Silmarillion&amp;quot;,&lt;br /&gt;
*** I &#039;&#039;Vom Anbeginn der Tage&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** VIII &#039;&#039;Von der Verdunkelung Valinors&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** XI &#039;&#039;Von Sonne und Mond und der Verhüllung Valinors&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bäume]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Two Trees of Valinor]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo:biologie:flore:deux_arbres]]&lt;br /&gt;
[[fi:Valinorin Kaksi Puuta]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tilionithilion</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Zwei_B%C3%A4ume&amp;diff=100928</id>
		<title>Zwei Bäume</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Zwei_B%C3%A4ume&amp;diff=100928"/>
		<updated>2016-01-08T03:18:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tilionithilion: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Zwei Bäume von Valinor waren das bedeutendste Werk der [[Valar]] und die wichtigste Lichtquelle des Ersten Zeitalters. Ihretwegen gingen die Elben in den [[Aman|Westen]], und sie bildeten die Vorgänger von [[Sonne]] und [[Mond]].  &lt;br /&gt;
[[Bild:The_two_trees.jpg|thumb|280px|Die Zwei Bäume Telperion und Laurelin ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Namen ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Zwei Bäume&#039;&#039;, &#039;&#039;Lichtbäume&#039;&#039;, &#039;&#039;Die Zwei Bäume von Valinor&#039;&#039;, &#039;&#039;Telperion und Laurelin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die beiden lichtspendenden Bäume [[Telperion]] und [[Laurelin]] standen auf dem Hügel [[Ezellohar]] in [[Valinor]]. Sie wurden von [[Yavanna]] geschaffen und spendeten den [[Elben]] und [[Valar]] Licht, standen damit in direkter Nachfolge der zwei Leuchten [[Illuin und Ormal]] und bildeten den Ursprung der späteren Gestirne Ardas, der [[Sonne]] und des [[Mond|Mondes]]. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Zwei Bäume galten zusammen mit den [[Silmaril]] als größtes und prächtigstes Werk Ardas.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Blätter des älteren Baumes Telperion waren silbrig und dunkelgrün, die von Laurelin golden und hellgrün. Alle sechs Stunden wurde einer der Bäume heller, während der andere verlosch. Ihr Licht fing der Elb [[Feanor]] in den [[Silmaril]] auf, die deshalb von innen heraus leuchteten. &lt;br /&gt;
Die Zwei Bäume wurden von der Riesenspinne [[Ungoliant]] auf Geheiß ihres Verbündeten [[Melkor|Melkors]] vergiftet und so von beiden zerstört. Mit ihrem Tod endete der [[Mittag von Valinor|Mittag des Segensreiches]], und für diese Tat erhielt Melkor seinen Beinamen &#039;&#039;Morgoth&#039;&#039; (Sindarin für &amp;quot;Schwarzer Feind der Welt&amp;quot;). &amp;lt;br/&amp;gt; Aus der letzten Blüte Telperions entstand durch die Macht der Valar der [[Mond]], und aus Laurelins letzter Frucht wurde die [[Sonne]] gefertigt, ansonsten überlebte ihr Licht nur im Herzen der Silmaril, und nach Tolkiens Aufzeichnungen werden mit ihrer Hilfe die zerstörten Bäume am [[Dagor Dagorath|Ende aller Tage]] wiederbelebt und das Glück von Valinor wiederhergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Hügel auf dem die beiden Bäume standen wurde auch &#039;&#039;Corollaire&#039;&#039; genannt.&lt;br /&gt;
* Den Mond nannten die Valar &#039;&#039;&#039;Isil&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;der Schein&#039;&#039; und die Sonne &#039;&#039;&#039;Anar&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;die Feuriggoldene&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Wolfgang Krege. Klett-Cotta, Stuttgart 1978. (Im Original erschienen 1977 unter dem Titel &#039;&#039;The Silmarillion&#039;&#039;.) &lt;br /&gt;
** &amp;quot;Quenta Silmarillion&amp;quot;,&lt;br /&gt;
*** I &#039;&#039;Vom Anbeginn der Tage&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** VIII &#039;&#039;Von der Verdunkelung Valinors&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** XI &#039;&#039;Von Sonne und Mond und der Verhüllung Valinors&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bäume]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Two Trees of Valinor]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo:biologie:flore:deux_arbres]]&lt;br /&gt;
[[fi:Valinorin Kaksi Puuta]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tilionithilion</name></author>
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	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Zwei_B%C3%A4ume&amp;diff=100927</id>
		<title>Zwei Bäume</title>
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		<updated>2016-01-08T03:17:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tilionithilion: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Zwei Bäume von Valinor waren das bedeutendste Werk der [[Valar]] und die wichtigste Lichtquelle des Ersten Zeitalters. Sie waren der Grund für die Elben, in den [[Aman|Westen]] zu gehen, und bildeten die Vorgänger von [[Sonne]] und [[Mond]].  &lt;br /&gt;
[[Bild:The_two_trees.jpg|thumb|280px|Die Zwei Bäume Telperion und Laurelin ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Namen ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Zwei Bäume&#039;&#039;, &#039;&#039;Lichtbäume&#039;&#039;, &#039;&#039;Die Zwei Bäume von Valinor&#039;&#039;, &#039;&#039;Telperion und Laurelin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die beiden lichtspendenden Bäume [[Telperion]] und [[Laurelin]] standen auf dem Hügel [[Ezellohar]] in [[Valinor]]. Sie wurden von [[Yavanna]] geschaffen und spendeten den [[Elben]] und [[Valar]] Licht, standen damit in direkter Nachfolge der zwei Leuchten [[Illuin und Ormal]] und bildeten den Ursprung der späteren Gestirne Ardas, der [[Sonne]] und des [[Mond|Mondes]]. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Zwei Bäume galten zusammen mit den [[Silmaril]] als größtes und prächtigstes Werk Ardas.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Blätter des älteren Baumes Telperion waren silbrig und dunkelgrün, die von Laurelin golden und hellgrün. Alle sechs Stunden wurde einer der Bäume heller, während der andere verlosch. Ihr Licht fing der Elb [[Feanor]] in den [[Silmaril]] auf, die deshalb von innen heraus leuchteten. &lt;br /&gt;
Die Zwei Bäume wurden von der Riesenspinne [[Ungoliant]] auf Geheiß ihres Verbündeten [[Melkor|Melkors]] vergiftet und so von beiden zerstört. Mit ihrem Tod endete der [[Mittag von Valinor|Mittag des Segensreiches]], und für diese Tat erhielt Melkor seinen Beinamen &#039;&#039;Morgoth&#039;&#039; (Sindarin für &amp;quot;Schwarzer Feind der Welt&amp;quot;). &amp;lt;br/&amp;gt; Aus der letzten Blüte Telperions entstand durch die Macht der Valar der [[Mond]], und aus Laurelins letzter Frucht wurde die [[Sonne]] gefertigt, ansonsten überlebte ihr Licht nur im Herzen der Silmaril, und nach Tolkiens Aufzeichnungen werden mit ihrer Hilfe die zerstörten Bäume am [[Dagor Dagorath|Ende aller Tage]] wiederbelebt und das Glück von Valinor wiederhergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Hügel auf dem die beiden Bäume standen wurde auch &#039;&#039;Corollaire&#039;&#039; genannt.&lt;br /&gt;
* Den Mond nannten die Valar &#039;&#039;&#039;Isil&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;der Schein&#039;&#039; und die Sonne &#039;&#039;&#039;Anar&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;die Feuriggoldene&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Wolfgang Krege. Klett-Cotta, Stuttgart 1978. (Im Original erschienen 1977 unter dem Titel &#039;&#039;The Silmarillion&#039;&#039;.) &lt;br /&gt;
** &amp;quot;Quenta Silmarillion&amp;quot;,&lt;br /&gt;
*** I &#039;&#039;Vom Anbeginn der Tage&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** VIII &#039;&#039;Von der Verdunkelung Valinors&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** XI &#039;&#039;Von Sonne und Mond und der Verhüllung Valinors&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bäume]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Two Trees of Valinor]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo:biologie:flore:deux_arbres]]&lt;br /&gt;
[[fi:Valinorin Kaksi Puuta]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tilionithilion</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Zwei_B%C3%A4ume&amp;diff=100926</id>
		<title>Zwei Bäume</title>
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		<updated>2016-01-08T03:13:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tilionithilion: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Zwei Bäume von Valinor waren das bedeutendste Werk der [[Valar]] und die wichtigste Lichtquelle des Ersten Zeitalters.  &lt;br /&gt;
[[Bild:The_two_trees.jpg|thumb|280px|Die Zwei Bäume Telperion und Laurelin ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Namen ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Zwei Bäume&#039;&#039;, &#039;&#039;Lichtbäume&#039;&#039;, &#039;&#039;Die Zwei Bäume von Valinor&#039;&#039;, &#039;&#039;Telperion und Laurelin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die beiden lichtspendenden Bäume [[Telperion]] und [[Laurelin]] standen auf dem Hügel [[Ezellohar]] in [[Valinor]]. Sie wurden von [[Yavanna]] geschaffen und spendeten den [[Elben]] und [[Valar]] Licht, standen damit in direkter Nachfolge der zwei Leuchten [[Illuin und Ormal]] und bildeten den Ursprung der späteren Gestirne Ardas, der [[Sonne]] und des [[Mond|Mondes]]. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Zwei Bäume galten zusammen mit den [[Silmaril]] als größtes und prächtigstes Werk Ardas.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Blätter des älteren Baumes Telperion waren silbrig und dunkelgrün, die von Laurelin golden und hellgrün. Alle sechs Stunden wurde einer der Bäume heller, während der andere verlosch. Ihr Licht fing der Elb [[Feanor]] in den [[Silmaril]] auf, die deshalb von innen heraus leuchteten. &lt;br /&gt;
Die Zwei Bäume wurden von der Riesenspinne [[Ungoliant]] auf Geheiß ihres Verbündeten [[Melkor|Melkors]] vergiftet und so von beiden zerstört. Mit ihrem Tod endete der [[Mittag von Valinor|Mittag des Segensreiches]], und für diese Tat erhielt Melkor seinen Beinamen &#039;&#039;Morgoth&#039;&#039; (Sindarin für &amp;quot;Schwarzer Feind der Welt&amp;quot;). &amp;lt;br/&amp;gt; Aus der letzten Blüte Telperions entstand durch die Macht der Valar der [[Mond]], und aus Laurelins letzter Frucht wurde die [[Sonne]] gefertigt, ansonsten überlebte ihr Licht nur im Herzen der Silmaril, und nach Tolkiens Aufzeichnungen werden mit ihrer Hilfe die zerstörten Bäume am [[Dagor Dagorath|Ende aller Tage]] wiederbelebt und das Glück von Valinor wiederhergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Hügel auf dem die beiden Bäume standen wurde auch &#039;&#039;Corollaire&#039;&#039; genannt.&lt;br /&gt;
* Den Mond nannten die Valar &#039;&#039;&#039;Isil&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;der Schein&#039;&#039; und die Sonne &#039;&#039;&#039;Anar&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;die Feuriggoldene&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Wolfgang Krege. Klett-Cotta, Stuttgart 1978. (Im Original erschienen 1977 unter dem Titel &#039;&#039;The Silmarillion&#039;&#039;.) &lt;br /&gt;
** &amp;quot;Quenta Silmarillion&amp;quot;,&lt;br /&gt;
*** I &#039;&#039;Vom Anbeginn der Tage&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** VIII &#039;&#039;Von der Verdunkelung Valinors&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** XI &#039;&#039;Von Sonne und Mond und der Verhüllung Valinors&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bäume]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Two Trees of Valinor]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo:biologie:flore:deux_arbres]]&lt;br /&gt;
[[fi:Valinorin Kaksi Puuta]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tilionithilion</name></author>
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		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Zwei_B%C3%A4ume&amp;diff=100925</id>
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		<updated>2016-01-08T03:11:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tilionithilion: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Zwei Bäume von Valinor waren das Hauptwerk der Valar und die wichtigste Lichtquelle des Ersten Zeitalters. &lt;br /&gt;
[[Bild:The_two_trees.jpg|thumb|280px|Die Zwei Bäume Telperion und Laurelin ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Namen ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Zwei Bäume&#039;&#039;, &#039;&#039;Lichtbäume&#039;&#039;, &#039;&#039;Die Zwei Bäume von Valinor&#039;&#039;, &#039;&#039;Telperion und Laurelin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die beiden lichtspendenden Bäume [[Telperion]] und [[Laurelin]] standen auf dem Hügel [[Ezellohar]] in [[Valinor]]. Sie wurden von [[Yavanna]] geschaffen und spendeten den [[Elben]] und [[Valar]] Licht, standen damit in direkter Nachfolge der zwei Leuchten [[Illuin und Ormal]] und bildeten den Ursprung der späteren Gestirne Ardas, der [[Sonne]] und des [[Mond|Mondes]]. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Zwei Bäume galten zusammen mit den [[Silmaril]] als größtes und prächtigstes Werk Ardas.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Blätter des älteren Baumes Telperion waren silbrig und dunkelgrün, die von Laurelin golden und hellgrün. Alle sechs Stunden wurde einer der Bäume heller, während der andere verlosch. Ihr Licht fing der Elb [[Feanor]] in den [[Silmaril]] auf, die deshalb von innen heraus leuchteten. &lt;br /&gt;
Die Zwei Bäume wurden von der Riesenspinne [[Ungoliant]] auf Geheiß ihres Verbündeten [[Melkor|Melkors]] vergiftet und so von beiden zerstört. Mit ihrem Tod endete der [[Mittag von Valinor|Mittag des Segensreiches]], und für diese Tat erhielt Melkor seinen Beinamen &#039;&#039;Morgoth&#039;&#039; (Sindarin für &amp;quot;Schwarzer Feind der Welt&amp;quot;). &amp;lt;br/&amp;gt; Aus der letzten Blüte Telperions entstand durch die Macht der Valar der [[Mond]], und aus Laurelins letzter Frucht wurde die [[Sonne]] gefertigt, ansonsten überlebte ihr Licht nur im Herzen der Silmaril, und nach Tolkiens Aufzeichnungen werden mit ihrer Hilfe die zerstörten Bäume am [[Dagor Dagorath|Ende aller Tage]] wiederbelebt und das Glück von Valinor wiederhergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Hügel auf dem die beiden Bäume standen wurde auch &#039;&#039;Corollaire&#039;&#039; genannt.&lt;br /&gt;
* Den Mond nannten die Valar &#039;&#039;&#039;Isil&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;der Schein&#039;&#039; und die Sonne &#039;&#039;&#039;Anar&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;die Feuriggoldene&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Wolfgang Krege. Klett-Cotta, Stuttgart 1978. (Im Original erschienen 1977 unter dem Titel &#039;&#039;The Silmarillion&#039;&#039;.) &lt;br /&gt;
** &amp;quot;Quenta Silmarillion&amp;quot;,&lt;br /&gt;
*** I &#039;&#039;Vom Anbeginn der Tage&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** VIII &#039;&#039;Von der Verdunkelung Valinors&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** XI &#039;&#039;Von Sonne und Mond und der Verhüllung Valinors&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bäume]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Two Trees of Valinor]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo:biologie:flore:deux_arbres]]&lt;br /&gt;
[[fi:Valinorin Kaksi Puuta]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tilionithilion</name></author>
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		<updated>2016-01-08T03:04:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tilionithilion: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
Die zwei Bäume waren. &lt;br /&gt;
[[Bild:The_two_trees.jpg|thumb|280px|Die Zwei Bäume Telperion und Laurelin ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Namen ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Zwei Bäume&#039;&#039;, &#039;&#039;Lichtbäume&#039;&#039;, &#039;&#039;Die Zwei Bäume von Valinor&#039;&#039;, &#039;&#039;Telperion und Laurelin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die beiden lichtspendenden Bäume [[Laurelin]] und [[Telperion]] standen auf dem Hügel [[Ezellohar]] in [[Valinor]]. Sie wurden von [[Yavanna]] geschaffen und spendeten den [[Elben]] und [[Valar]] Licht, standen damit in direkter Nachfolge der zwei Leuchten [[Illuin und Ormal]] und bildeten den Ursprung der späteren Gestirne Ardas, der [[Sonne]] und des [[Mond|Mondes]]. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Zwei Bäume galten zusammen mit den [[Silmaril]] als größtes und prächtigstes Werk Ardas.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Blätter des älteren Baumes Telperion waren silbrig und dunkelgrün, die von Laurelin golden und hellgrün. Alle sechs Stunden wurde einer der Bäume heller, während der andere verlosch. Ihr Licht fing der Elb [[Feanor]] in den [[Silmaril]] auf, die deshalb von innen heraus leuchteten. &lt;br /&gt;
Die Zwei Bäume wurden von der Riesenspinne [[Ungoliant]] auf Geheiß ihres Verbündeten [[Melkor|Melkors]] vergiftet und so von beiden zerstört. Mit ihrem Tod endete der [[Mittag von Valinor|Mittag des Segensreiches]], und für diese Tat erhielt Melkor seinen Beinamen &#039;&#039;Morgoth&#039;&#039; (Sindarin für &amp;quot;Schwarzer Feind der Welt&amp;quot;). &amp;lt;br/&amp;gt; Aus der letzten Blüte Telperions entstand durch die Macht der Valar der [[Mond]], und aus Laurelins letzter Frucht wurde die [[Sonne]] gefertigt, ansonsten überlebte ihr Licht nur im Herzen der Silmaril, und nach Tolkiens Aufzeichnungen werden mit ihrer Hilfe die zerstörten Bäume am [[Dagor Dagorath|Ende aller Tage]] wiederbelebt und das Glück von Valinor wiederhergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Hügel auf dem die beiden Bäume standen wurde auch &#039;&#039;Corollaire&#039;&#039; genannt.&lt;br /&gt;
* Den Mond nannten die Valar &#039;&#039;&#039;Isil&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;der Schein&#039;&#039; und die Sonne &#039;&#039;&#039;Anar&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;die Feuriggoldene&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Wolfgang Krege. Klett-Cotta, Stuttgart 1978. (Im Original erschienen 1977 unter dem Titel &#039;&#039;The Silmarillion&#039;&#039;.) &lt;br /&gt;
** &amp;quot;Quenta Silmarillion&amp;quot;,&lt;br /&gt;
*** I &#039;&#039;Vom Anbeginn der Tage&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** VIII &#039;&#039;Von der Verdunkelung Valinors&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** XI &#039;&#039;Von Sonne und Mond und der Verhüllung Valinors&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bäume]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Two Trees of Valinor]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo:biologie:flore:deux_arbres]]&lt;br /&gt;
[[fi:Valinorin Kaksi Puuta]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tilionithilion</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Zwei_B%C3%A4ume&amp;diff=100923</id>
		<title>Zwei Bäume</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Zwei_B%C3%A4ume&amp;diff=100923"/>
		<updated>2016-01-08T03:03:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tilionithilion: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:The_two_trees.jpg|thumb|280px|Die Zwei Bäume Telperion und Laurelin ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Namen ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Zwei Bäume&#039;&#039;, &#039;&#039;Lichtbäume&#039;&#039;, &#039;&#039;Die Zwei Bäume von Valinor&#039;&#039;, &#039;&#039;Telperion und Laurelin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die beiden lichtspendenden Bäume [[Laurelin]] und [[Telperion]] standen auf dem Hügel [[Ezellohar]] in [[Valinor]]. Sie wurden von [[Yavanna]] geschaffen und spendeten den [[Elben]] und [[Valar]] Licht, standen damit in direkter Nachfolge der zwei Leuchten [[Illuin und Ormal]] und bildeten den Ursprung der späteren Gestirne Ardas, der [[Sonne]] und des [[Mond|Mondes]]. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Zwei Bäume galten zusammen mit den [[Silmaril]] als größtes und prächtigstes Werk Ardas.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Blätter des älteren Baumes Telperion waren silbrig und dunkelgrün, die von Laurelin golden und hellgrün. Alle sechs Stunden wurde einer der Bäume heller, während der andere verlosch. Ihr Licht fing der Elb [[Feanor]] in den [[Silmaril]] auf, die deshalb von innen heraus leuchteten. &lt;br /&gt;
Die Zwei Bäume wurden von der Riesenspinne [[Ungoliant]] auf Geheiß ihres Verbündeten [[Melkor|Melkors]] vergiftet und so von beiden zerstört. Mit ihrem Tod endete der [[Mittag von Valinor|Mittag des Segensreiches]], und für diese Tat erhielt Melkor seinen Beinamen &#039;&#039;Morgoth&#039;&#039; (Sindarin für &amp;quot;Schwarzer Feind der Welt&amp;quot;). &amp;lt;br/&amp;gt; Aus der letzten Blüte Telperions entstand durch die Macht der Valar der [[Mond]], und aus Laurelins letzter Frucht wurde die [[Sonne]] gefertigt, ansonsten überlebte ihr Licht nur im Herzen der Silmaril, und nach Tolkiens Aufzeichnungen werden mit ihrer Hilfe die zerstörten Bäume am [[Dagor Dagorath|Ende aller Tage]] wiederbelebt und das Glück von Valinor wiederhergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Hügel auf dem die beiden Bäume standen wurde auch &#039;&#039;Corollaire&#039;&#039; genannt.&lt;br /&gt;
* Den Mond nannten die Valar &#039;&#039;&#039;Isil&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;der Schein&#039;&#039; und die Sonne &#039;&#039;&#039;Anar&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;die Feuriggoldene&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Wolfgang Krege. Klett-Cotta, Stuttgart 1978. (Im Original erschienen 1977 unter dem Titel &#039;&#039;The Silmarillion&#039;&#039;.) &lt;br /&gt;
** &amp;quot;Quenta Silmarillion&amp;quot;,&lt;br /&gt;
*** I &#039;&#039;Vom Anbeginn der Tage&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** VIII &#039;&#039;Von der Verdunkelung Valinors&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** XI &#039;&#039;Von Sonne und Mond und der Verhüllung Valinors&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bäume]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Two Trees of Valinor]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo:biologie:flore:deux_arbres]]&lt;br /&gt;
[[fi:Valinorin Kaksi Puuta]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tilionithilion</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Zwei_B%C3%A4ume&amp;diff=100922</id>
		<title>Zwei Bäume</title>
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		<updated>2016-01-08T03:03:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tilionithilion: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:The_two_trees.jpg|thumb|300px|Die Zwei Bäume Telperion und Laurelin ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Namen ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Zwei Bäume&#039;&#039;, &#039;&#039;Lichtbäume&#039;&#039;, &#039;&#039;Die Zwei Bäume von Valinor&#039;&#039;, &#039;&#039;Telperion und Laurelin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die beiden lichtspendenden Bäume [[Laurelin]] und [[Telperion]] standen auf dem Hügel [[Ezellohar]] in [[Valinor]]. Sie wurden von [[Yavanna]] geschaffen und spendeten den [[Elben]] und [[Valar]] Licht, standen damit in direkter Nachfolge der zwei Leuchten [[Illuin und Ormal]] und bildeten den Ursprung der späteren Gestirne Ardas, der [[Sonne]] und des [[Mond|Mondes]]. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Zwei Bäume galten zusammen mit den [[Silmaril]] als größtes und prächtigstes Werk Ardas.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Blätter des älteren Baumes Telperion waren silbrig und dunkelgrün, die von Laurelin golden und hellgrün. Alle sechs Stunden wurde einer der Bäume heller, während der andere verlosch. Ihr Licht fing der Elb [[Feanor]] in den [[Silmaril]] auf, die deshalb von innen heraus leuchteten. &lt;br /&gt;
Die Zwei Bäume wurden von der Riesenspinne [[Ungoliant]] auf Geheiß ihres Verbündeten [[Melkor|Melkors]] vergiftet und so von beiden zerstört. Mit ihrem Tod endete der [[Mittag von Valinor|Mittag des Segensreiches]], und für diese Tat erhielt Melkor seinen Beinamen &#039;&#039;Morgoth&#039;&#039; (Sindarin für &amp;quot;Schwarzer Feind der Welt&amp;quot;). &amp;lt;br/&amp;gt; Aus der letzten Blüte Telperions entstand durch die Macht der Valar der [[Mond]], und aus Laurelins letzter Frucht wurde die [[Sonne]] gefertigt, ansonsten überlebte ihr Licht nur im Herzen der Silmaril, und nach Tolkiens Aufzeichnungen werden mit ihrer Hilfe die zerstörten Bäume am [[Dagor Dagorath|Ende aller Tage]] wiederbelebt und das Glück von Valinor wiederhergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Hügel auf dem die beiden Bäume standen wurde auch &#039;&#039;Corollaire&#039;&#039; genannt.&lt;br /&gt;
* Den Mond nannten die Valar &#039;&#039;&#039;Isil&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;der Schein&#039;&#039; und die Sonne &#039;&#039;&#039;Anar&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;die Feuriggoldene&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Wolfgang Krege. Klett-Cotta, Stuttgart 1978. (Im Original erschienen 1977 unter dem Titel &#039;&#039;The Silmarillion&#039;&#039;.) &lt;br /&gt;
** &amp;quot;Quenta Silmarillion&amp;quot;,&lt;br /&gt;
*** I &#039;&#039;Vom Anbeginn der Tage&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** VIII &#039;&#039;Von der Verdunkelung Valinors&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** XI &#039;&#039;Von Sonne und Mond und der Verhüllung Valinors&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bäume]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Two Trees of Valinor]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo:biologie:flore:deux_arbres]]&lt;br /&gt;
[[fi:Valinorin Kaksi Puuta]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tilionithilion</name></author>
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		<title>Zwei Bäume</title>
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		<updated>2016-01-08T03:02:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tilionithilion: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:The_two_trees.jpg|thumb|250px|Die Zwei Bäume Telperion und Laurelin ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Namen ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Zwei Bäume&#039;&#039;, &#039;&#039;Lichtbäume&#039;&#039;, &#039;&#039;Die Zwei Bäume von Valinor&#039;&#039;, &#039;&#039;Telperion und Laurelin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die beiden lichtspendenden Bäume [[Laurelin]] und [[Telperion]] standen auf dem Hügel [[Ezellohar]] in [[Valinor]]. Sie wurden von [[Yavanna]] geschaffen und spendeten den [[Elben]] und [[Valar]] Licht, standen damit in direkter Nachfolge der zwei Leuchten [[Illuin und Ormal]] und bildeten den Ursprung der späteren Gestirne Ardas, der [[Sonne]] und des [[Mond|Mondes]]. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Zwei Bäume galten zusammen mit den [[Silmaril]] als größtes und prächtigstes Werk Ardas.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Blätter des älteren Baumes Telperion waren silbrig und dunkelgrün, die von Laurelin golden und hellgrün. Alle sechs Stunden wurde einer der Bäume heller, während der andere verlosch. Ihr Licht fing der Elb [[Feanor]] in den [[Silmaril]] auf, die deshalb von innen heraus leuchteten. &lt;br /&gt;
Die Zwei Bäume wurden von der Riesenspinne [[Ungoliant]] auf Geheiß ihres Verbündeten [[Melkor|Melkors]] vergiftet und so von beiden zerstört. Mit ihrem Tod endete der [[Mittag von Valinor|Mittag des Segensreiches]], und für diese Tat erhielt Melkor seinen Beinamen &#039;&#039;Morgoth&#039;&#039; (Sindarin für &amp;quot;Schwarzer Feind der Welt&amp;quot;). &amp;lt;br/&amp;gt; Aus der letzten Blüte Telperions entstand durch die Macht der Valar der [[Mond]], und aus Laurelins letzter Frucht wurde die [[Sonne]] gefertigt, ansonsten überlebte ihr Licht nur im Herzen der Silmaril, und nach Tolkiens Aufzeichnungen werden mit ihrer Hilfe die zerstörten Bäume am [[Dagor Dagorath|Ende aller Tage]] wiederbelebt und das Glück von Valinor wiederhergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Hügel auf dem die beiden Bäume standen wurde auch &#039;&#039;Corollaire&#039;&#039; genannt.&lt;br /&gt;
* Den Mond nannten die Valar &#039;&#039;&#039;Isil&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;der Schein&#039;&#039; und die Sonne &#039;&#039;&#039;Anar&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;die Feuriggoldene&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Wolfgang Krege. Klett-Cotta, Stuttgart 1978. (Im Original erschienen 1977 unter dem Titel &#039;&#039;The Silmarillion&#039;&#039;.) &lt;br /&gt;
** &amp;quot;Quenta Silmarillion&amp;quot;,&lt;br /&gt;
*** I &#039;&#039;Vom Anbeginn der Tage&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** VIII &#039;&#039;Von der Verdunkelung Valinors&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** XI &#039;&#039;Von Sonne und Mond und der Verhüllung Valinors&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bäume]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Two Trees of Valinor]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo:biologie:flore:deux_arbres]]&lt;br /&gt;
[[fi:Valinorin Kaksi Puuta]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tilionithilion</name></author>
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		<title>Zwei Bäume</title>
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		<updated>2016-01-08T03:01:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tilionithilion: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:The_two_trees.jpg|thumb|Die Zwei Bäume Telperion und Laurelin ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Namen ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Zwei Bäume&#039;&#039;, &#039;&#039;Lichtbäume&#039;&#039;, &#039;&#039;Die Zwei Bäume von Valinor&#039;&#039;, &#039;&#039;Telperion und Laurelin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die beiden lichtspendenden Bäume [[Laurelin]] und [[Telperion]] standen auf dem Hügel [[Ezellohar]] in [[Valinor]]. Sie wurden von [[Yavanna]] geschaffen und spendeten den [[Elben]] und [[Valar]] Licht, standen damit in direkter Nachfolge der zwei Leuchten [[Illuin und Ormal]] und bildeten den Ursprung der späteren Gestirne Ardas, der [[Sonne]] und des [[Mond|Mondes]]. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Zwei Bäume galten zusammen mit den [[Silmaril]] als größtes und prächtigstes Werk Ardas.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Blätter des älteren Baumes Telperion waren silbrig und dunkelgrün, die von Laurelin golden und hellgrün. Alle sechs Stunden wurde einer der Bäume heller, während der andere verlosch. Ihr Licht fing der Elb [[Feanor]] in den [[Silmaril]] auf, die deshalb von innen heraus leuchteten. &lt;br /&gt;
Die Zwei Bäume wurden von der Riesenspinne [[Ungoliant]] auf Geheiß ihres Verbündeten [[Melkor|Melkors]] vergiftet und so von beiden zerstört. Mit ihrem Tod endete der [[Mittag von Valinor|Mittag des Segensreiches]], und für diese Tat erhielt Melkor seinen Beinamen &#039;&#039;Morgoth&#039;&#039; (Sindarin für &amp;quot;Schwarzer Feind der Welt&amp;quot;). &amp;lt;br/&amp;gt; Aus der letzten Blüte Telperions entstand durch die Macht der Valar der [[Mond]], und aus Laurelins letzter Frucht wurde die [[Sonne]] gefertigt, ansonsten überlebte ihr Licht nur im Herzen der Silmaril, und nach Tolkiens Aufzeichnungen werden mit ihrer Hilfe die zerstörten Bäume am [[Dagor Dagorath|Ende aller Tage]] wiederbelebt und das Glück von Valinor wiederhergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Hügel auf dem die beiden Bäume standen wurde auch &#039;&#039;Corollaire&#039;&#039; genannt.&lt;br /&gt;
* Den Mond nannten die Valar &#039;&#039;&#039;Isil&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;der Schein&#039;&#039; und die Sonne &#039;&#039;&#039;Anar&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;die Feuriggoldene&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Wolfgang Krege. Klett-Cotta, Stuttgart 1978. (Im Original erschienen 1977 unter dem Titel &#039;&#039;The Silmarillion&#039;&#039;.) &lt;br /&gt;
** &amp;quot;Quenta Silmarillion&amp;quot;,&lt;br /&gt;
*** I &#039;&#039;Vom Anbeginn der Tage&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** VIII &#039;&#039;Von der Verdunkelung Valinors&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** XI &#039;&#039;Von Sonne und Mond und der Verhüllung Valinors&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bäume]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Two Trees of Valinor]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo:biologie:flore:deux_arbres]]&lt;br /&gt;
[[fi:Valinorin Kaksi Puuta]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tilionithilion</name></author>
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		<title>Zwei Bäume</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Tilionithilion: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:The_two_trees.jpg|thumb|Die Zwei Bäume Telperion und Laurelin ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Namen ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Zwei Bäume&#039;&#039;, &#039;&#039;Die Zwei Bäume von Valinor&#039;&#039;, &#039;&#039;Telperion und Laurelin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die beiden lichtspendenden Bäume [[Laurelin]] und [[Telperion]] standen auf dem Hügel [[Ezellohar]] in [[Valinor]]. Sie wurden von [[Yavanna]] geschaffen und spendeten den [[Elben]] und [[Valar]] Licht, standen damit in direkter Nachfolge der zwei Leuchten [[Illuin und Ormal]] und bildeten den Ursprung der späteren Gestirne Ardas, der [[Sonne]] und des [[Mond|Mondes]]. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Zwei Bäume galten zusammen mit den [[Silmaril]] als größtes und prächtigstes Werk Ardas.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Blätter des älteren Baumes Telperion waren silbrig und dunkelgrün, die von Laurelin golden und hellgrün. Alle sechs Stunden wurde einer der Bäume heller, während der andere verlosch. Ihr Licht fing der Elb [[Feanor]] in den [[Silmaril]] auf, die deshalb von innen heraus leuchteten. &lt;br /&gt;
Die Zwei Bäume wurden von der Riesenspinne [[Ungoliant]] auf Geheiß ihres Verbündeten [[Melkor|Melkors]] vergiftet und so von beiden zerstört. Mit ihrem Tod endete der [[Mittag von Valinor|Mittag des Segensreiches]], und für diese Tat erhielt Melkor seinen Beinamen &#039;&#039;Morgoth&#039;&#039; (Sindarin für &amp;quot;Schwarzer Feind der Welt&amp;quot;). &amp;lt;br/&amp;gt; Aus der letzten Blüte Telperions entstand durch die Macht der Valar der [[Mond]], und aus Laurelins letzter Frucht wurde die [[Sonne]] gefertigt, ansonsten überlebte ihr Licht nur im Herzen der Silmaril, und nach Tolkiens Aufzeichnungen werden mit ihrer Hilfe die zerstörten Bäume am [[Dagor Dagorath|Ende aller Tage]] wiederbelebt und das Glück von Valinor wiederhergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Hügel auf dem die beiden Bäume standen wurde auch &#039;&#039;Corollaire&#039;&#039; genannt.&lt;br /&gt;
* Den Mond nannten die Valar &#039;&#039;&#039;Isil&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;der Schein&#039;&#039; und die Sonne &#039;&#039;&#039;Anar&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;die Feuriggoldene&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Wolfgang Krege. Klett-Cotta, Stuttgart 1978. (Im Original erschienen 1977 unter dem Titel &#039;&#039;The Silmarillion&#039;&#039;.) &lt;br /&gt;
** &amp;quot;Quenta Silmarillion&amp;quot;,&lt;br /&gt;
*** I &#039;&#039;Vom Anbeginn der Tage&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** VIII &#039;&#039;Von der Verdunkelung Valinors&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** XI &#039;&#039;Von Sonne und Mond und der Verhüllung Valinors&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bäume]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Two Trees of Valinor]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo:biologie:flore:deux_arbres]]&lt;br /&gt;
[[fi:Valinorin Kaksi Puuta]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tilionithilion</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Gil-galad&amp;diff=100918</id>
		<title>Gil-galad</title>
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		<updated>2016-01-08T02:46:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tilionithilion: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Ereinion Gil-galad&#039;&#039;&#039; ist im [[Legendarium]] [[J. R. R. Tolkien]]s der letzte [[Hoher König der Noldor|Hohe König]] des Elbenvolks der [[Noldor]] in [[Mittelerde]]. Im [[Zweites Zeitalter|Zweiten Zeitalter]] ist er einer der bedeutendsten Gegner des Dunklen Herrschers [[Sauron]]. Zusammen mit [[Elendil der Lange|Elendil]] führt er das [[Letztes Bündnis|Letzte Bündnis]] von [[Elben]] und [[Menschen]] an, dem es schließlich gelingt, Sauron zu stürzen. [[Bild:Gil-Galad_2.jpg|thumb|300px|Gil-galad]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erstes Zeitalter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Stammbaum - Gil-galad - Silmarillion.gif|thumb|250px|Vereinfachter Stammbaum Gil-galads nach dem Silmarillion]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Tolkiens Schriften gibt es verschiedene Versionen von Gil-galads Abstammung. Einzelheiten dazu finden sich im Abschnitt „Werkgeschichte“. Im Folgenden soll von der im veröffentlichten &#039;&#039;[[Das Silmarillion|Silmarillion]]&#039;&#039; überlieferten Fassung ausgegangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gil-galad war demnach der Sohn von [[Fingon]], dem ältesten Sohn von [[Fingolfin]]. Dieser wiederum war der ältere Sohn von [[Finwe]], dem [[Hoher König der Noldor|Hohen König der Noldor]] in [[Valinor]], mit dessen zweiter Frau, der [[Vanyar|Vanya]] [[Indis]]. Das Geburtsjahr Gil-galads ist nicht überliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr der Sonne 456 des [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalters]] fiel Fingolfin, der König der Noldor, in [[Beleriand]] im Zweikampf mit [[Melkor|Morgoth]], dem Dunklen Herrscher des Ersten Zeitalters. Fingon wurde sein Nachfolger und schickte seinen jungen Sohn Gil-galad zu den Häfen an der [[Falas]] im Westen Beleriands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fingon wurde im Jahr 472 in der Schlacht [[Nirnaeth Arnoediad]] getötet. König wurde nun sein Bruder [[Turgon (Sohn von Fingolfin)|Turgon]], der sich nach [[Gondolin]] zurückzog. Morgoth ließ die Häfen angreifen. Einige Überlebende, zu denen auch Gil-galad gehörte, konnten mit [[Círdan]] auf die Insel [[Balar (Insel)|Balar]] fliehen. Círdan unterhielt außerdem einen Stützpunkt auf dem Festland, im Mündungsgebiet des [[Sirion]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Beleriand.gif|thumb|400px|Beleriand im Ersten Zeitalter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Turgon beim Fall Gondolins im Jahr 510 starb, erhielt Gil-galad die Würde des Königs der Noldor in Mittelerde und galt als Hoher König aller Elben des Westens. Nach dem Kampf der Söhne [[Feanor]]s gegen die Elben vom Sirion um 538 schlossen sich ihm die Überlebenden an und folgten ihm auf die Insel Balar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Krieg des Zorns]], der vermutlich etwa von 545 bis 587 geschlagen wurde, wurde Morgoth schließlich um 590 mit Hilfe der [[Valar]] gestürzt, sodass das Ende des Ersten Zeitalters eingeläutet wurde. In Folge dieser gewaltigen Schlacht wurde Beleriand weitestgehend zerstört, es versank größtenteils im [[Belegaer|Meer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweites Zeitalter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele der Elben folgten nun dem Aufruf der Valar, nach [[Tol Eressea]] zu kommen, einer großen Insel vor [[Valinor]]. Gil-galad gehörte jedoch zu denjenigen, die in Mittelerde blieben. Im ersten Jahr des Zweiten Zeitalters gründete er das Reich [[Lindon]], das an der Nordwestküste Mittelerdes lag, nördlich und südlich des [[Golf von Lhûn|Golfs von Lhûn]], westlich des Gebirges [[Ered Luin]] – also in dem Gebiet, das im Ersten Zeitalter [[Ossiriand]] genannt wurde. Hier legte er die [[Graue Anfurten|Grauen Anfurten]] an, von wo aus die verbliebenen Elben Mittelerde in Richtung [[Aman]] verlassen konnten. Zu seinem Volk gehörten hauptsächlich Noldor. In [[Harlindon]] jedoch, einem von [[Celeborn (Elb)|Celeborn]] regierten Lehen, lebten vor allem [[Sindar]]. Gil-galads Knappe und Bannerträger zu dieser Zeit war [[Elrond]], ein Sohn [[Earendil der Seefahrer|Earendils]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Sauron, der einst mächtigste Diener Morgoths, erneut an Macht gewann, war Gil-galad dessen bedeutendster Gegner in Mittelerde. Gil-galad hielt Kontakt zu den Menschen, die Mittelerde nach [[Númenor]] verlassen hatten. Diese unterstützten ihn im Kampf gegen Sauron. Eine enge Freundschaft unterhielt er mit [[Tar-Aldarion]], dem sechsten König von Númenor. Dessen Tochter [[Tar-Ancalime]] brach die Beziehungen zu Gil-galad jedoch ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Jahr 1200 des Zweiten Zeitalters versuchte Sauron, unter falschem Namen und in schöner Gestalt, die Elben auf seine Seite zu ziehen. Gil-galad lehnte jeden Kontakt ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Nach einem späten Manuskript über [[Glorfindel]], abgedruckt in &#039;&#039;[[The Peoples of Middle-earth]]&#039;&#039;, empfängt Gil-galad Sauron, geht aber auf dessen Angebot zur Zusammenarbeit nicht ein.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Elben von [[Eregion]] um [[Celebrimbor]] ließen sich allerdings verführen und schmiedeten mit der Hilfe Saurons die [[Ringe der Macht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Krieg gegen Sauron von 1693 bis 1701 des Zweiten Zeitalters schickte Gil-galad Elrond nach Eregion, um die dort lebenden Elben zu unterstützen. Nachdem diese dort zunächst unterlagen, zogen sich die Überlebenden unter Elrond zurück und gründeten 1697 [[Imladris]]. Als Sauron schließlich auch Eriador angriff, konnte ihn Gil-galad mit Hilfe einer von König [[Tar-Minastir]] von Númenor gesandten Flotte besiegen. Es folgte eine lange Zeit des Friedens für den Nordwesten Mittelerdes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sauron war von 3262 bis zum Untergang der Insel im Jahr 3319 als Geisel auf Númenor. Als er zurückkehrte, hatte Gil-galad seine Macht weit ausdehnen können; sie reichte schließlich von der Westküste bis zum [[Düsterwald|Großen Grünwald]], der später Düsterwald genannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Elendil der Lange|Elendil]] gehörte zu den wenigen Menschen, die sich vor dem Untergang Númenors retten konnten. Er landete in Lindon und freundete sich mit Gil-galad an, der für ihn die [[Weiße Türme|Weißen Türme]] von [[Emyn Beraid]] errichtete. Im Jahr 3430 des Zweiten Zeitalters schloss Gil-galad zusammen mit Elendil, der inzwischen König der Menschen von [[Arnor]] und [[Gondor]] war, das so genannte [[Letztes Bündnis|Letzte Bündnis]] von Elben und Menschen, um den wieder erstarkten Dunklen Herrscher Sauron zu stürzen. Ihr Heer marschierte nach Süden und traf 3434 vor [[Mordor]] auf der Ebene [[Dagorlad]] auf Saurons Truppen. Das Letzte Bündnis war erfolgreich und drang nach Mordor ein, wo es Saurons Festung [[Barad-dûr]] belagerte. Nach sieben Jahren stellte sich Sauron selbst zum Kampf. Gil-galad und Elendil besiegten Sauron, mussten dabei aber selbst ihr Leben lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin endet das Zweite Zeitalter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Drittes Zeitalter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten der Überlebenden aus Gil-galads Volk lebten fortan unter Elrond in Imladris, ein Teil aber auch unter Círdan bei den Grauen Anfurten. Den Titel des Hohen Königs der Noldor trug nach Gil-galad niemand mehr. Da der [[Der Eine Ring|Eine Ring]] Saurons nicht zerstört wurde, konnte der Dunkle Herrscher im [[Drittes Zeitalter|Dritten Zeitalter]] wieder mächtig werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Gil-galads entstand ein Gedicht mit dem Titel &#039;&#039;Gil-galads Untergang&#039;&#039; (im Original &#039;&#039;The Fall of Gil-galad&#039;&#039;), verfasst in einer der Elbensprachen. Der [[Hobbits|Hobbit]] [[Bilbo Beutlin]] hörte es vermutlich in Imladris und übersetzte es in die [[Westron|Gemeinsame Sprache]]. In dieser Form lernte es [[Samweis Gamdschie]] kennen, einer der Begleiter des Ringträgers [[Frodo Beutlin]]. Er zitierte einen Teil des Gedichts auf dem Weg von [[Bree]] zur [[Wetterspitze]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namen und Titel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gil-galad ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gil-galad&#039;&#039; ist der Name dieser Figur schon in sehr frühen Manuskripten Tolkiens, in denen sie erwähnt wird. &#039;&#039;Gil-galad&#039;&#039;, ausgesprochen vermutlich in etwa {{IPA|/ËˆgilgÉ‘lÉ‘d/}}, ist kein Geburtsname, sondern ein später verliehener [[Epesse|Beiname]]. Er ist [[Sindarin]] und wird mit ‚Strahlenstern‘ oder ‚Strahlender Stern‘ übersetzt (im Original mit ‚Star of Radiance‘). Es heißt, Gil-galad werde so genannt, weil seine silbern leuchtende Rüstung schon von weitem erkannt werden könne.&amp;lt;ref&amp;gt;In einem Manuskript zur &#039;&#039;[[Quenta Silmarillion]]&#039;&#039;, abgedruckt in &#039;&#039;[[The War of the Jewels]]&#039;&#039; (S. 242), erklärt Tolkien den Namen dagegen mit den strahlenden Augen Gil-galads.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl was die Bedeutung des Namens als auch was die Schreibweise angeht, gibt es in Tolkiens Schriften mehrere Varianten. Frodo Beutlin übersetzt im &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe|Herrn der Ringe]]&#039;&#039; den Namen mit ‚Sternenlicht‘ (im Original mit ‚Starlight‘), ebenso Tolkien in [[Briefe|Brief]] Nr. 211 an Rhona Beare. In Brief Nr. 347 gibt Tolkien die Bedeutung von &#039;&#039;Gil-galad&#039;&#039; mit ‚star of brilliance‘ an, was in der deutschen Übersetzung mit ‚Stern von Leuchten‘ wiedergegeben wird. Tolkien schreibt den Namen manchmal auch ohne Bindestrich – &#039;&#039;Gilgalad&#039;&#039; – beispielsweise in den &#039;&#039;Etymologies&#039;&#039;, in manchen Entwürfen für den &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039; und einigen Briefen, beispielsweise an Milton Waldman.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Element von &#039;&#039;Gil-galad&#039;&#039; ist &#039;&#039;gîl&#039;&#039; ‚Stern‘, von einer Wurzel &#039;&#039;GIL-&#039;&#039; ‚(weiß oder hell) leuchten, glänzen‘, im Original ‚shine (white or pale)‘. Der zweite Bestandteil ist eine Form von &#039;&#039;calad&#039;&#039; ‚Licht‘, von einer Wurzel &#039;&#039;KAL-&#039;&#039; ‚leuchten, glänzen‘, im Original ‚shine‘.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Namen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Beinamen &#039;&#039;Gil-galad&#039;&#039; trägt die Figur in verschiedenen Manuskripten Tolkiens weitere Namen. In den zu Lebzeiten Tolkiens erschienenen Werken wird keiner von ihnen erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Manuskript für &#039;&#039;Aldarion und Erendis&#039;&#039; ist Gil-galads eigentlicher Name zunächst &#039;&#039;Finlachen&#039;&#039;, dann &#039;&#039;Finhenlach&#039;&#039;, und schließlich &#039;&#039;Finellach&#039;&#039;. Die letzte Form erscheint auch im Manuskript für &#039;&#039;Eine Beschreibung der Insel Númenor&#039;&#039;. Beide Texte sind vermutlich um 1960 entstanden. Die Formen sind wohl Sindarin und enthalten vermutlich die Bezeichnungen &#039;&#039;fîn&#039;&#039; ‚Haar‘ und &#039;&#039;lachend&#039;&#039; ‚Noldo‘ (wörtlich ‚flammenäugig‘, im Original ‚flame-eyed‘). In der gedruckten Fassung dieser Texte in den &#039;&#039;[[Nachrichten aus Mittelerde]]&#039;&#039; lässt Herausgeber [[Christopher Tolkien]] den Namen weg oder ersetzt ihn durch &#039;&#039;Ereinion&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien denkt in den &#039;&#039;Grey Annals&#039;&#039; über den Namen &#039;&#039;Findor Gilgalad&#039;&#039; nach. In einer späteren Notiz von 1965&amp;lt;ref&amp;gt;Abgedruckt in &#039;&#039;The Peoples of Middle-earth&#039;&#039; (S. 350).&amp;lt;/ref&amp;gt; sind Gil-galads eigentliche Namen &#039;&#039;Artanáro&#039;&#039; und &#039;&#039;Rodnor&#039;&#039;. Diese beiden sind [[Quenya]] und Sindarin und bedeuten wohl in etwa ‚hohe Flamme‘.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem frühestens 1968 entstandenen Text &#039;&#039;The Shibboleth of Fëanor&#039;&#039; trägt Gil-galad den weiteren Namen &#039;&#039;Ereinion&#039;&#039;, ausgesprochen vermutlich in etwa {{IPA|/É›rËˆeÉªÌ¯nÉªÉ”n/}}. Das ist Sindarin und bedeutet ‚Sprössling der Könige‘ (im Original ‚Scion of Kings‘). Der erste Bestandteil von &#039;&#039;Ereinion&#039;&#039; ist eine Form von &#039;&#039;erain&#039;&#039;, dem Plural von &#039;&#039;aran&#039;&#039; ‚König‘. Der zweite Teil ist die Endung &#039;&#039;-ion&#039;&#039; ‚Sohn‘, von einer gleichbedeutenden Wurzel &#039;&#039;YÔ, YON-&#039;&#039;. Diesen Namen übernimmt Christopher Tolkien in die von ihm zusammengestellten Bücher wie das &#039;&#039;Silmarillion&#039;&#039; und die &#039;&#039;Nachrichten aus Mittelerde&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hoher König ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 510. Jahr der Sonne des Ersten Zeitalters wurde Gil-galad [[Hoher König der Noldor]] in Mittelerde. Da die Noldor in der Hierarchie der Elben Mittelerdes an der Spitze standen, galt er damit gleichzeitig als Hoher König aller Elben des Westens. Diese Position hatte Gil-galad mehr als 3500 Jahre inne, bis zu seinem Tod im Jahr 3441 des Zweiten Zeitalters. Danach trug diesen Titel niemand mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Attribute und Symbole ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ring der Macht ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gil-galad trug den Zauberring [[Vilya]], den mächtigsten der drei [[Elbenringe]]. Kurz vor seinem Tod gab er ihn an seinen Herold Elrond weiter. In einem Konzept Tolkiens findet diese Übergabe schon etwa 1700 Jahre früher statt, nach dem ersten Sieg über Sauron. Dafür behält Gil-galad in diesem Text den Ring [[Narya]], bis er sich als Anführer des Letzten Bündnisses auf den Weg nach Mordor macht. Erst dann gibt er ihn an Círdan weiter, während in anderen Schriften Tolkiens, etwa der &#039;&#039;Aufzählung der Jahre&#039;&#039; im &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039;, Círdan den Ring von Anfang an trägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gil-galads Wappen bestand aus weißen Sternen auf blauem Hintergrund. In &#039;&#039;[[Pictures by J. R. R. Tolkien]]&#039;&#039; ist eine von Tolkien gefertigte Zeichnung des Symbols abgedruckt. Hier besteht es aus zwölf weißen Sternen in einem blauen, auf der Spitze stehenden Quadrat. Im Zentrum stehen vier fünfstrahlige Sterne, in den Ecken je ein vierstrahliger Stern, und zwischen diesen je ein sechsstrahliger Stern. Jeweils ein Strahl der vierstrahligen Sterne ist länger als die anderen, dieser zeigt in Richtung der Ecke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien – Der Künstler]]&#039;&#039; ist diese Zeichnung ebenfalls abgedruckt, daneben eine weitere Fassung, die der ersten sehr ähnlich sieht. Der lange Strahl der vierstrahligen Sterne zeigt hier nicht in die Ecke, sondern nach unten. Außerdem befinden sich zwischen den vier- und sechsstrahligen Sterne insgesamt sechs kleine weiße Kreise.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Zeichnungen hat Tolkien auf einem an ihn adressierten Briefumschlag mit Poststempel vom 13. Dezember 1960 angefertigt, zusammen mit einem Symbol für Earendil.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Waffe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gil-galads bekannteste Waffe war der Speer [[Aeglos (Speer)|Aiglos]], manchmal auch in der Form &#039;&#039;Aeglos&#039;&#039; überliefert. Elrond berichtete beim Rat in Bruchtal im Jahr 3018 des Dritten Zeitalters, dem Speer von Gil-galad und dem Schwert von Elendil habe bei der Schlacht des Letzten Bündnisses niemand widerstehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werkgeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entstehung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Konzept des Elbenführers, der mit den Menschen ein Letztes Bündnis eingeht, um den Dunklen Herrscher zu besiegen, entstand vermutlich um 1936/37 im Rahmen der Arbeit an der Zeitreisegeschichte &#039;&#039;The Lost Road&#039;&#039;. Tolkien entwickelte die Geschichte vom Untergang der Insel Númenor im Zweiten Zeitalter und schrieb mehrere Fassungen des Textes &#039;&#039;The Fall of Númenor&#039;&#039;, dem ersten Vorläufer der &#039;&#039;Akallabêth&#039;&#039;. In der ersten Version kämpfen Elrond und Amroth als Anführer der Elben und Menschen von Beleriand gegen den Dunklen Herrscher Thû. In der zweiten Fassung wurde Elrond zum König der Menschen von Númenor, die Rolle des Elbenkönigs übernimmt jetzt Gil-galad. Dieser schließt mit dem Menschenkönig Elendil das Letzte Bündnis, um Sauron in dessen Land Mordor anzugreifen. Gil-galad und Elendil gelingt es, Sauron niederzuwerfen, und beide kommen dabei um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien machte sich dann daran, einen Nachfolger für den &#039;&#039;[[Der Hobbit|Hobbit]]&#039;&#039; zu schreiben. Schon in frühen Manuskripten für den &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039; nahm er Bezug auf die Geschichte von Gil-galad und Elendil und entwickelte sie weiter. Trotter, der Vorläufer von [[Aragorn II.|Streicher]], erwähnt das Letzte Bündnis, als er mit Bingo, dem Vorläufer von Frodo, und den anderen auf dem Weg zur Wetterspitze ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Im veröffentlichten &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039; im Kapitel &#039;&#039;Ein Messer im Dunkeln&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gedicht über Gil-galad existierte jedoch noch nicht. Es entstand erst 1939, während der von Christopher Tolkien so genannten vierten Phase der Arbeit Tolkiens am &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ausführlichere Fassung der Geschichte vom Letzten Bündnis gab Tolkien als Erzählung von Elrond, die Bingo/Frodo in Bruchtal hört.&amp;lt;ref&amp;gt;Im veröffentlichten &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039; ist sie in überarbeiteter Form ein Bestandteil von Elronds Bericht beim Rat von Bruchtal.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Rolle des ersten Königs von Númenor hat jetzt Elronds Bruder [[Elros]] inne, Elrond wird zum Berater Gil-galads. Im Laufe der Arbeit am &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039; entwickelte Tolkien die Geschichte weiter, beispielsweise im Kapitel &#039;&#039;Ancient History&#039;&#039;, dem Vorläufer von &#039;&#039;Der Schatten der Vergangenheit&#039;&#039; und in den Anhängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den ersten Versuch, Gil-galad in die Erzählungen vom Ersten Zeitalter einzufügen, unternahm Tolkien mit einem Zusatz zur &#039;&#039;Quenta Silmarillion&#039;&#039;. Aufgrund seines niedrigen Alters spielt Gil-galad im Ersten Zeitalter aber keine große Rolle, er wird lediglich an einigen Stellen kurz erwähnt, beispielsweise als sein Vater stirbt und sein Onkel König wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abstammung ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Stammbaum - Gil-galad - Silmarillion - Version 2.gif|thumb|400px|Abstammung Gil-galads nach dem Silmarillion]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Stammbaum - Gil-galad - PM.gif|thumb|250px|Letztes Konzept der Abstammung Gil-galads]]&lt;br /&gt;
Im Laufe der Zeit hat Tolkien mehrfach mit unterschiedlichen Konzepten von Gil-galads Abstammung experimentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gil-galad ist im frühesten Text, &#039;&#039;The Fall of Númenor&#039;&#039;, ein Abkömmling von [[Feanor]], dem ersten Sohn von [[Finwe]]. Genaueres über seine Abstammung wird hier nicht gesagt. Auch in einem frühen Manuskript des &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039;, einer Unterhaltung von Bingo/Frodo mit Elrond, ist Gil-galad ein Abkömmling Feanors.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Arbeit am &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039; nahm Tolkien einige Änderungen an &#039;&#039;The Fall of Númenor&#039;&#039; vor. Gil-galad stammt demnach von Finwes drittem Sohn [[Finarfin]] ab (der zu dieser Zeit noch Finrod heißt). Tolkien präzisierte das später dazu, dass Gil-galad der Sohn von [[Felagund]] sei, dem Sohn von Finarfin. Bei dieser Abstammung blieb es lange, bis nach der Fertigstellung des Manuskripts des &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039;. Ein späterer Zusatz zur &#039;&#039;Quenta Silmarillion&#039;&#039; ist die einzige Stelle, an der ein Name von Gil-galads Mutter genannt wird. Hier wird berichtet, wie Felagund seine Frau Meril und seinen Sohn Gilgalad vor Morgoth in Sicherheit bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann entschied Tolkien jedoch, dass Felagund keine Kinder habe. In einer späteren Ergänzung zum Eintrag für das Jahr 456 des Ersten Zeitalters der &#039;&#039;Grey Annals&#039;&#039;, die 1951 entstanden, machte er Gil-galad zum Sohn [[Fingon]]s, also zu einem Abkömmling von Finwes zweitem Sohn [[Fingolfin]]. Dieses Konzept übernahm Christopher Tolkien später in das von ihm zusammengestellte &#039;&#039;Silmarillion&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Vater fand 1965 jedoch eine andere Lösung für das Problem von Gil-galads Abstammung. Er machte ihn in einer Notiz zu Stammbäumen von 1959 erneut zu einem Abkömmling von Finwes drittem Sohn Finarfin. Gil-galad ist nun aber nicht mehr ein Sohn von Felagund, sondern von [[Orodreth (Elb)|Orodreth]], den Tolkien zuvor von einem Bruder Felagunds und [[Angrod]]s zu einem Sohn von Angrod machte. Gil-galads Mutter ist nach diesem Text eine Sinda, deren Name nicht überliefert ist. Außerdem hat Gil-galad mit [[Finduilas aus Nargothrond|Finduilas]] eine Schwester. Dieses Konzept arbeitete Tolkien aber nicht mehr in die Texte des Silmarillions ein. Auch sein Sohn Christopher sah sich außerstande, dies bei der Vorbereitung der Herausgabe des Silmarillions zu tun, äußerte aber später die Ansicht, es wäre besser gewesen, er hätte Gil-galads Abstammung im &#039;&#039;Silmarillion&#039;&#039; im Dunkeln gelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Adaptionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Peter Jackson]]s Verfilmung des &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039; ist im Prolog des ersten Films, &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe: Die Gefährten (Film)|Die Gefährten]]&#039;&#039;, für einige Momente Gil-galad bei der Schlacht des Letzten Bündnisses zu sehen. Die Bedeutung, die Gil-galad bei Tolkien für die Niederwerfung Saurons hat, ist jedoch nicht ersichtlich. Die von [[Mark Ferguson]] gespielte Figur wird nicht im Film selbst, sondern erst im Abspann als Gil-galad identifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Briefe]]&#039;&#039;. Ausgewählt und herausgegeben von Humphrey Carpenter mit der Hilfe von Christopher Tolkien. Übersetzt von Wolfgang Krege. Klett-Cotta, Stuttgart 1991. (Im Original erschienen 1981 unter dem Titel &#039;&#039;Letters of J. R. R. Tolkien&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
* Nr. 131 an Milton Waldman von vermutlich Ende 1951&lt;br /&gt;
* Nr. 211 an Rhona Beare vom 14. Oktober 1958&lt;br /&gt;
* Nr. 347 an Richard Jeffrey vom 17. Dezember 1972&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Übersetzt von Margaret Carroux und Ebba-Margareta von Freymann. Klett-Cotta, Stuttgart 1969/1970. (Im Original erschienen 1954/55 unter dem Titel &#039;&#039;The Lord of the Rings&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
* Erstes Buch&lt;br /&gt;
** Zweites Kapitel: &#039;&#039;Der Schatten der Vergangenheit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Elftes Kapitel: &#039;&#039;Ein Messer im Dunkeln&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Zweites Buch&lt;br /&gt;
** Zweites Kapitel: &#039;&#039;Der Rat von Elrond&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Anhang B: &#039;&#039;Die Aufzählung der Jahre&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [Karte:] &#039;&#039;Der Westen von Mittelerde&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The Lost Road and Other Writings]]&#039;&#039;. (The History of Middle-earth, Band V.) Herausgegeben von Christopher Tolkien. Unwin Hyman, London 1987.&lt;br /&gt;
* Part One: &#039;&#039;The Fall of Númenor and The Lost Road&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** I. &#039;&#039;The Early History of the Work&#039;&#039;, S. 7–10&lt;br /&gt;
** II. &#039;&#039;The Fall of Númenor&#039;&#039;, S. 11–35&lt;br /&gt;
* Part Three: &#039;&#039;The Etymologies&#039;&#039;. [Wurzeln] „GIL-“; „KAL-“; „YÔ, YON-“, S. 358; 362; 400&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Nachrichten aus Mittelerde]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Hans J. Schütz. Klett-Cotta, Stuttgart 1983. (Im Original erschienen 1980 unter dem Titel &#039;&#039;Unfinished Tales of Númenor and Middle-earth&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
* Teil Zwei: &#039;&#039;Das Zweite Zeitalter&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** II. &#039;&#039;Aldarion und Erendis: Das Weib des Seefahrers&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** III. &#039;&#039;Die Linie von Elros: Könige von Númenor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** IV. &#039;&#039;Die Geschichte von Galadriel und Celeborn und von Amroth, König von Lórien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;Über Galadriel und Celeborn&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** Anhang E: &#039;&#039;Die Namen von Celeborn und Galadriel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The Peoples of Middle-earth]]&#039;&#039;. (The History of Middle-earth, Band XII.) Herausgegeben von Christopher Tolkien. HarperCollins, London 1996.&lt;br /&gt;
* Part One: &#039;&#039;The Prologue and Appendices to The Lord of the Rings&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** VI. &#039;&#039;The Tale of Years of the Second Age&#039;&#039;, S. 173&lt;br /&gt;
* Part Two: &#039;&#039;Late Writings&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** X. &#039;&#039;Of Dwarves and Men&#039;&#039;, S. 313; 328 (Anm. 65)&lt;br /&gt;
** XI. &#039;&#039;The Shibboleth of Fëanor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;The names of Finwë’s descendants&#039;&#039;, S. 347–348; 362 (Anm. 37); 364 (Anm. 47)&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;The parentage of Gil-galad&#039;&#039;, S. 349–351&lt;br /&gt;
** XIII. &#039;&#039;Last Writings&#039;&#039;. [Kapitel] &#039;&#039;Glorfindel&#039;&#039;, S. 382; 390 (Anm. 14, 15)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Pictures by J. R. R. Tolkien]]&#039;&#039;. Vorwort und Anmerkungen von Christopher Tolkien. George Allen &amp;amp; Unwin, London 1979.&lt;br /&gt;
* Nr. 47: &#039;&#039;Heraldic Devices&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The Return of the Shadow]]&#039;&#039;. (The History of Middle-earth, Band VI.) Herausgegeben von Christopher Tolkien. Unwin Hyman, London 1988.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;The First Phase&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** IX. &#039;&#039;Trotter and the Journey to Weathertop&#039;&#039;, S. 169&lt;br /&gt;
** X. &#039;&#039;The Attack on Weathertop&#039;&#039;, S. 179&lt;br /&gt;
** XII. &#039;&#039;At Rivendell&#039;&#039;, S. 214–216&lt;br /&gt;
** XIII. &#039;&#039;Queries and Alterations&#039;&#039;, S. 226–227&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;The Second Phase&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** XV. &#039;&#039;Ancient History&#039;&#039;, S. 260–262; 271&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Wolfgang Krege. Klett-Cotta, Stuttgart 1978. (Im Original erschienen 1977 unter dem Titel &#039;&#039;The Silmarillion&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Quenta Silmarillion&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** XVIII &#039;&#039;Vom Verderben Beleriands und von Fingolfins Ende&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** XX &#039;&#039;Von der fünften Schlacht: Nirnaeth Arnoediad&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** XXIII &#039;&#039;Von Tuor und dem Fall von Gondolin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** XXIV &#039;&#039;Von Earendils Fahrt und dem Krieg des Zorns&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Akallabêth&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Von den Ringen der Macht und dem Dritten Zeitalter&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Anhänge&lt;br /&gt;
** [Stammbaum] I. &#039;&#039;Das Haus Finwe und die noldorische Abstammung von Elrond und Elros&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;Elemente in Quenya- und Sindarinnamen&#039;&#039;, [Stichworte:] „ar(a)-“; „nár“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The Treason of Isengard]]&#039;&#039;. (The History of Middle-earth, Band VII.) Herausgegeben von Christopher Tolkien. Unwin Hyman, London 1989.&lt;br /&gt;
* III. &#039;&#039;The Fourth Phase (2): From Bree to the Ford of Rivendell&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Chapter XI: &#039;&#039;A Knife in the Dark&#039;&#039;, S. 56; 64–65 (Anm. 25)&lt;br /&gt;
* VI. &#039;&#039;The Council of Elrond (1)&#039;&#039;, S. 110–111; 122–127&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The War of the Jewels]]&#039;&#039;. (The History of Middle-earth, Band XI.) Herausgegeben von Christopher Tolkien. HarperCollins, London 1994.&lt;br /&gt;
* Part One: &#039;&#039;The Grey Annals&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Â§ 157, S. 56; 126&lt;br /&gt;
** Â§ 233, S. 75&lt;br /&gt;
* Part Two: &#039;&#039;The Later Quenta Silmarillion&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** 15 &#039;&#039;Of the Ruin of Beleriand and the Fall of Fingolfin&#039;&#039;, S. 242–243&lt;br /&gt;
* Part Three: &#039;&#039;The Wanderings of Húrin and Other Writings&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** V. &#039;&#039;The Tale of Years&#039;&#039;, S. 342–356&lt;br /&gt;
* Part Four: &#039;&#039;Quendi and Eldar&#039;&#039;, S. 384&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wayne G. Hammond,  Christina Scull:  &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien – Der Künstler]]&#039;&#039;.  Übersetzt von Hans J. Schütz. Klett-Cotta, Stuttgart 1996. (Im  Original erschienen 1995 unter dem Titel &#039;&#039;J. R. R. Tolkien: Artist &amp;amp; Illustrator&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
* Nr. 190: &#039;&#039;Earendel and Gil-galad&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wayne G. Hammond, Christina Scull: &#039;&#039;[[The Lord of the Rings: A Reader’s Companion]]&#039;&#039;. HarperCollins, London 2005.&lt;br /&gt;
* [Eintrag:] &#039;&#039;80 (I: 89). Gildor Inglorion of the House of Finrod&#039;&#039;, S. 103&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter Jackson et. al.: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe: Die Gefährten (Film)| Die Gefährten]].&#039;&#039; DVD-Video. Warner Home Video 2002. (Im Original erschienen 2002 unter dem Titel &#039;&#039;The Lord of the Rings: The Fellowship of the Ring&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
* 1. [Szene:] &#039;&#039;Prolog: Ein Ring, sie zu knechten ...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 40. [Szene:] &#039;&#039;Abspann&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.imdb.com/name/nm0272527/ Profil von Mark Ferguson in der Internet Movie Database] &#039;&#039;(englisch; abgerufen am 18. August 2008)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Sequence|list=[[Hoher König der Noldor]]|prev=[[Turgon (Sohn von Fingolfin)|Turgon]]|date=510 [[Erstes Zeitalter|E. Z.]] ([[Jahre der Sonne|J. S.]]) – 3441 [[Zweites Zeitalter|Z. Z.]]|next=—”}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Gilgalad}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Noldor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hohe Könige der Noldor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Exzellent}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Ereinion Gil-galad]]&lt;br /&gt;
[[fi:Gil-galad]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo:personnages:elfes:noldor:gil-galad]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tilionithilion</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Gil-galad&amp;diff=100917</id>
		<title>Gil-galad</title>
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		<updated>2016-01-08T02:43:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tilionithilion: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Ereinion Gil-galad&#039;&#039;&#039; ist im [[Legendarium]] [[J. R. R. Tolkien]]s der letzte Hohe König des Elbenvolks der [[Noldor]] in [[Mittelerde]]. Im [[Zweites Zeitalter|Zweiten Zeitalter]] ist er einer der bedeutendsten Gegner des Dunklen Herrschers [[Sauron]]. Zusammen mit [[Elendil der Lange|Elendil]] führt er das [[Letztes Bündnis|Letzte Bündnis]] von [[Elben]] und [[Menschen]] an, dem es schließlich gelingt, Sauron zu stürzen. [[Bild:Gil-Galad_2.jpg|thumb|300px|Gil-galad]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erstes Zeitalter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Stammbaum - Gil-galad - Silmarillion.gif|thumb|250px|Vereinfachter Stammbaum Gil-galads nach dem Silmarillion]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Tolkiens Schriften gibt es verschiedene Versionen von Gil-galads Abstammung. Einzelheiten dazu finden sich im Abschnitt „Werkgeschichte“. Im Folgenden soll von der im veröffentlichten &#039;&#039;[[Das Silmarillion|Silmarillion]]&#039;&#039; überlieferten Fassung ausgegangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gil-galad war demnach der Sohn von [[Fingon]], dem ältesten Sohn von [[Fingolfin]]. Dieser wiederum war der ältere Sohn von [[Finwe]], dem [[Hoher König der Noldor|Hohen König der Noldor]] in [[Valinor]], mit dessen zweiter Frau, der [[Vanyar|Vanya]] [[Indis]]. Das Geburtsjahr Gil-galads ist nicht überliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr der Sonne 456 des [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalters]] fiel Fingolfin, der König der Noldor, in [[Beleriand]] im Zweikampf mit [[Melkor|Morgoth]], dem Dunklen Herrscher des Ersten Zeitalters. Fingon wurde sein Nachfolger und schickte seinen jungen Sohn Gil-galad zu den Häfen an der [[Falas]] im Westen Beleriands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fingon wurde im Jahr 472 in der Schlacht [[Nirnaeth Arnoediad]] getötet. König wurde nun sein Bruder [[Turgon (Sohn von Fingolfin)|Turgon]], der sich nach [[Gondolin]] zurückzog. Morgoth ließ die Häfen angreifen. Einige Überlebende, zu denen auch Gil-galad gehörte, konnten mit [[Círdan]] auf die Insel [[Balar (Insel)|Balar]] fliehen. Círdan unterhielt außerdem einen Stützpunkt auf dem Festland, im Mündungsgebiet des [[Sirion]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Beleriand.gif|thumb|400px|Beleriand im Ersten Zeitalter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Turgon beim Fall Gondolins im Jahr 510 starb, erhielt Gil-galad die Würde des Königs der Noldor in Mittelerde und galt als Hoher König aller Elben des Westens. Nach dem Kampf der Söhne [[Feanor]]s gegen die Elben vom Sirion um 538 schlossen sich ihm die Überlebenden an und folgten ihm auf die Insel Balar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Krieg des Zorns]], der vermutlich etwa von 545 bis 587 geschlagen wurde, wurde Morgoth schließlich um 590 mit Hilfe der [[Valar]] gestürzt, sodass das Ende des Ersten Zeitalters eingeläutet wurde. In Folge dieser gewaltigen Schlacht wurde Beleriand weitestgehend zerstört, es versank größtenteils im [[Belegaer|Meer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweites Zeitalter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele der Elben folgten nun dem Aufruf der Valar, nach [[Tol Eressea]] zu kommen, einer großen Insel vor [[Valinor]]. Gil-galad gehörte jedoch zu denjenigen, die in Mittelerde blieben. Im ersten Jahr des Zweiten Zeitalters gründete er das Reich [[Lindon]], das an der Nordwestküste Mittelerdes lag, nördlich und südlich des [[Golf von Lhûn|Golfs von Lhûn]], westlich des Gebirges [[Ered Luin]] – also in dem Gebiet, das im Ersten Zeitalter [[Ossiriand]] genannt wurde. Hier legte er die [[Graue Anfurten|Grauen Anfurten]] an, von wo aus die verbliebenen Elben Mittelerde in Richtung [[Aman]] verlassen konnten. Zu seinem Volk gehörten hauptsächlich Noldor. In [[Harlindon]] jedoch, einem von [[Celeborn (Elb)|Celeborn]] regierten Lehen, lebten vor allem [[Sindar]]. Gil-galads Knappe und Bannerträger zu dieser Zeit war [[Elrond]], ein Sohn [[Earendil der Seefahrer|Earendils]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Sauron, der einst mächtigste Diener Morgoths, erneut an Macht gewann, war Gil-galad dessen bedeutendster Gegner in Mittelerde. Gil-galad hielt Kontakt zu den Menschen, die Mittelerde nach [[Númenor]] verlassen hatten. Diese unterstützten ihn im Kampf gegen Sauron. Eine enge Freundschaft unterhielt er mit [[Tar-Aldarion]], dem sechsten König von Númenor. Dessen Tochter [[Tar-Ancalime]] brach die Beziehungen zu Gil-galad jedoch ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Jahr 1200 des Zweiten Zeitalters versuchte Sauron, unter falschem Namen und in schöner Gestalt, die Elben auf seine Seite zu ziehen. Gil-galad lehnte jeden Kontakt ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Nach einem späten Manuskript über [[Glorfindel]], abgedruckt in &#039;&#039;[[The Peoples of Middle-earth]]&#039;&#039;, empfängt Gil-galad Sauron, geht aber auf dessen Angebot zur Zusammenarbeit nicht ein.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Elben von [[Eregion]] um [[Celebrimbor]] ließen sich allerdings verführen und schmiedeten mit der Hilfe Saurons die [[Ringe der Macht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Krieg gegen Sauron von 1693 bis 1701 des Zweiten Zeitalters schickte Gil-galad Elrond nach Eregion, um die dort lebenden Elben zu unterstützen. Nachdem diese dort zunächst unterlagen, zogen sich die Überlebenden unter Elrond zurück und gründeten 1697 [[Imladris]]. Als Sauron schließlich auch Eriador angriff, konnte ihn Gil-galad mit Hilfe einer von König [[Tar-Minastir]] von Númenor gesandten Flotte besiegen. Es folgte eine lange Zeit des Friedens für den Nordwesten Mittelerdes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sauron war von 3262 bis zum Untergang der Insel im Jahr 3319 als Geisel auf Númenor. Als er zurückkehrte, hatte Gil-galad seine Macht weit ausdehnen können; sie reichte schließlich von der Westküste bis zum [[Düsterwald|Großen Grünwald]], der später Düsterwald genannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Elendil der Lange|Elendil]] gehörte zu den wenigen Menschen, die sich vor dem Untergang Númenors retten konnten. Er landete in Lindon und freundete sich mit Gil-galad an, der für ihn die [[Weiße Türme|Weißen Türme]] von [[Emyn Beraid]] errichtete. Im Jahr 3430 des Zweiten Zeitalters schloss Gil-galad zusammen mit Elendil, der inzwischen König der Menschen von [[Arnor]] und [[Gondor]] war, das so genannte [[Letztes Bündnis|Letzte Bündnis]] von Elben und Menschen, um den wieder erstarkten Dunklen Herrscher Sauron zu stürzen. Ihr Heer marschierte nach Süden und traf 3434 vor [[Mordor]] auf der Ebene [[Dagorlad]] auf Saurons Truppen. Das Letzte Bündnis war erfolgreich und drang nach Mordor ein, wo es Saurons Festung [[Barad-dûr]] belagerte. Nach sieben Jahren stellte sich Sauron selbst zum Kampf. Gil-galad und Elendil besiegten Sauron, mussten dabei aber selbst ihr Leben lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin endet das Zweite Zeitalter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Drittes Zeitalter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten der Überlebenden aus Gil-galads Volk lebten fortan unter Elrond in Imladris, ein Teil aber auch unter Círdan bei den Grauen Anfurten. Den Titel des Hohen Königs der Noldor trug nach Gil-galad niemand mehr. Da der [[Der Eine Ring|Eine Ring]] Saurons nicht zerstört wurde, konnte der Dunkle Herrscher im [[Drittes Zeitalter|Dritten Zeitalter]] wieder mächtig werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Gil-galads entstand ein Gedicht mit dem Titel &#039;&#039;Gil-galads Untergang&#039;&#039; (im Original &#039;&#039;The Fall of Gil-galad&#039;&#039;), verfasst in einer der Elbensprachen. Der [[Hobbits|Hobbit]] [[Bilbo Beutlin]] hörte es vermutlich in Imladris und übersetzte es in die [[Westron|Gemeinsame Sprache]]. In dieser Form lernte es [[Samweis Gamdschie]] kennen, einer der Begleiter des Ringträgers [[Frodo Beutlin]]. Er zitierte einen Teil des Gedichts auf dem Weg von [[Bree]] zur [[Wetterspitze]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namen und Titel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gil-galad ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gil-galad&#039;&#039; ist der Name dieser Figur schon in sehr frühen Manuskripten Tolkiens, in denen sie erwähnt wird. &#039;&#039;Gil-galad&#039;&#039;, ausgesprochen vermutlich in etwa {{IPA|/ËˆgilgÉ‘lÉ‘d/}}, ist kein Geburtsname, sondern ein später verliehener [[Epesse|Beiname]]. Er ist [[Sindarin]] und wird mit ‚Strahlenstern‘ oder ‚Strahlender Stern‘ übersetzt (im Original mit ‚Star of Radiance‘). Es heißt, Gil-galad werde so genannt, weil seine silbern leuchtende Rüstung schon von weitem erkannt werden könne.&amp;lt;ref&amp;gt;In einem Manuskript zur &#039;&#039;[[Quenta Silmarillion]]&#039;&#039;, abgedruckt in &#039;&#039;[[The War of the Jewels]]&#039;&#039; (S. 242), erklärt Tolkien den Namen dagegen mit den strahlenden Augen Gil-galads.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl was die Bedeutung des Namens als auch was die Schreibweise angeht, gibt es in Tolkiens Schriften mehrere Varianten. Frodo Beutlin übersetzt im &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe|Herrn der Ringe]]&#039;&#039; den Namen mit ‚Sternenlicht‘ (im Original mit ‚Starlight‘), ebenso Tolkien in [[Briefe|Brief]] Nr. 211 an Rhona Beare. In Brief Nr. 347 gibt Tolkien die Bedeutung von &#039;&#039;Gil-galad&#039;&#039; mit ‚star of brilliance‘ an, was in der deutschen Übersetzung mit ‚Stern von Leuchten‘ wiedergegeben wird. Tolkien schreibt den Namen manchmal auch ohne Bindestrich – &#039;&#039;Gilgalad&#039;&#039; – beispielsweise in den &#039;&#039;Etymologies&#039;&#039;, in manchen Entwürfen für den &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039; und einigen Briefen, beispielsweise an Milton Waldman.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Element von &#039;&#039;Gil-galad&#039;&#039; ist &#039;&#039;gîl&#039;&#039; ‚Stern‘, von einer Wurzel &#039;&#039;GIL-&#039;&#039; ‚(weiß oder hell) leuchten, glänzen‘, im Original ‚shine (white or pale)‘. Der zweite Bestandteil ist eine Form von &#039;&#039;calad&#039;&#039; ‚Licht‘, von einer Wurzel &#039;&#039;KAL-&#039;&#039; ‚leuchten, glänzen‘, im Original ‚shine‘.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Namen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Beinamen &#039;&#039;Gil-galad&#039;&#039; trägt die Figur in verschiedenen Manuskripten Tolkiens weitere Namen. In den zu Lebzeiten Tolkiens erschienenen Werken wird keiner von ihnen erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Manuskript für &#039;&#039;Aldarion und Erendis&#039;&#039; ist Gil-galads eigentlicher Name zunächst &#039;&#039;Finlachen&#039;&#039;, dann &#039;&#039;Finhenlach&#039;&#039;, und schließlich &#039;&#039;Finellach&#039;&#039;. Die letzte Form erscheint auch im Manuskript für &#039;&#039;Eine Beschreibung der Insel Númenor&#039;&#039;. Beide Texte sind vermutlich um 1960 entstanden. Die Formen sind wohl Sindarin und enthalten vermutlich die Bezeichnungen &#039;&#039;fîn&#039;&#039; ‚Haar‘ und &#039;&#039;lachend&#039;&#039; ‚Noldo‘ (wörtlich ‚flammenäugig‘, im Original ‚flame-eyed‘). In der gedruckten Fassung dieser Texte in den &#039;&#039;[[Nachrichten aus Mittelerde]]&#039;&#039; lässt Herausgeber [[Christopher Tolkien]] den Namen weg oder ersetzt ihn durch &#039;&#039;Ereinion&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien denkt in den &#039;&#039;Grey Annals&#039;&#039; über den Namen &#039;&#039;Findor Gilgalad&#039;&#039; nach. In einer späteren Notiz von 1965&amp;lt;ref&amp;gt;Abgedruckt in &#039;&#039;The Peoples of Middle-earth&#039;&#039; (S. 350).&amp;lt;/ref&amp;gt; sind Gil-galads eigentliche Namen &#039;&#039;Artanáro&#039;&#039; und &#039;&#039;Rodnor&#039;&#039;. Diese beiden sind [[Quenya]] und Sindarin und bedeuten wohl in etwa ‚hohe Flamme‘.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem frühestens 1968 entstandenen Text &#039;&#039;The Shibboleth of Fëanor&#039;&#039; trägt Gil-galad den weiteren Namen &#039;&#039;Ereinion&#039;&#039;, ausgesprochen vermutlich in etwa {{IPA|/É›rËˆeÉªÌ¯nÉªÉ”n/}}. Das ist Sindarin und bedeutet ‚Sprössling der Könige‘ (im Original ‚Scion of Kings‘). Der erste Bestandteil von &#039;&#039;Ereinion&#039;&#039; ist eine Form von &#039;&#039;erain&#039;&#039;, dem Plural von &#039;&#039;aran&#039;&#039; ‚König‘. Der zweite Teil ist die Endung &#039;&#039;-ion&#039;&#039; ‚Sohn‘, von einer gleichbedeutenden Wurzel &#039;&#039;YÔ, YON-&#039;&#039;. Diesen Namen übernimmt Christopher Tolkien in die von ihm zusammengestellten Bücher wie das &#039;&#039;Silmarillion&#039;&#039; und die &#039;&#039;Nachrichten aus Mittelerde&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hoher König ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 510. Jahr der Sonne des Ersten Zeitalters wurde Gil-galad [[Hoher König der Noldor]] in Mittelerde. Da die Noldor in der Hierarchie der Elben Mittelerdes an der Spitze standen, galt er damit gleichzeitig als Hoher König aller Elben des Westens. Diese Position hatte Gil-galad mehr als 3500 Jahre inne, bis zu seinem Tod im Jahr 3441 des Zweiten Zeitalters. Danach trug diesen Titel niemand mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Attribute und Symbole ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ring der Macht ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gil-galad trug den Zauberring [[Vilya]], den mächtigsten der drei [[Elbenringe]]. Kurz vor seinem Tod gab er ihn an seinen Herold Elrond weiter. In einem Konzept Tolkiens findet diese Übergabe schon etwa 1700 Jahre früher statt, nach dem ersten Sieg über Sauron. Dafür behält Gil-galad in diesem Text den Ring [[Narya]], bis er sich als Anführer des Letzten Bündnisses auf den Weg nach Mordor macht. Erst dann gibt er ihn an Círdan weiter, während in anderen Schriften Tolkiens, etwa der &#039;&#039;Aufzählung der Jahre&#039;&#039; im &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039;, Círdan den Ring von Anfang an trägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gil-galads Wappen bestand aus weißen Sternen auf blauem Hintergrund. In &#039;&#039;[[Pictures by J. R. R. Tolkien]]&#039;&#039; ist eine von Tolkien gefertigte Zeichnung des Symbols abgedruckt. Hier besteht es aus zwölf weißen Sternen in einem blauen, auf der Spitze stehenden Quadrat. Im Zentrum stehen vier fünfstrahlige Sterne, in den Ecken je ein vierstrahliger Stern, und zwischen diesen je ein sechsstrahliger Stern. Jeweils ein Strahl der vierstrahligen Sterne ist länger als die anderen, dieser zeigt in Richtung der Ecke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien – Der Künstler]]&#039;&#039; ist diese Zeichnung ebenfalls abgedruckt, daneben eine weitere Fassung, die der ersten sehr ähnlich sieht. Der lange Strahl der vierstrahligen Sterne zeigt hier nicht in die Ecke, sondern nach unten. Außerdem befinden sich zwischen den vier- und sechsstrahligen Sterne insgesamt sechs kleine weiße Kreise.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Zeichnungen hat Tolkien auf einem an ihn adressierten Briefumschlag mit Poststempel vom 13. Dezember 1960 angefertigt, zusammen mit einem Symbol für Earendil.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Waffe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gil-galads bekannteste Waffe war der Speer [[Aeglos (Speer)|Aiglos]], manchmal auch in der Form &#039;&#039;Aeglos&#039;&#039; überliefert. Elrond berichtete beim Rat in Bruchtal im Jahr 3018 des Dritten Zeitalters, dem Speer von Gil-galad und dem Schwert von Elendil habe bei der Schlacht des Letzten Bündnisses niemand widerstehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werkgeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entstehung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Konzept des Elbenführers, der mit den Menschen ein Letztes Bündnis eingeht, um den Dunklen Herrscher zu besiegen, entstand vermutlich um 1936/37 im Rahmen der Arbeit an der Zeitreisegeschichte &#039;&#039;The Lost Road&#039;&#039;. Tolkien entwickelte die Geschichte vom Untergang der Insel Númenor im Zweiten Zeitalter und schrieb mehrere Fassungen des Textes &#039;&#039;The Fall of Númenor&#039;&#039;, dem ersten Vorläufer der &#039;&#039;Akallabêth&#039;&#039;. In der ersten Version kämpfen Elrond und Amroth als Anführer der Elben und Menschen von Beleriand gegen den Dunklen Herrscher Thû. In der zweiten Fassung wurde Elrond zum König der Menschen von Númenor, die Rolle des Elbenkönigs übernimmt jetzt Gil-galad. Dieser schließt mit dem Menschenkönig Elendil das Letzte Bündnis, um Sauron in dessen Land Mordor anzugreifen. Gil-galad und Elendil gelingt es, Sauron niederzuwerfen, und beide kommen dabei um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien machte sich dann daran, einen Nachfolger für den &#039;&#039;[[Der Hobbit|Hobbit]]&#039;&#039; zu schreiben. Schon in frühen Manuskripten für den &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039; nahm er Bezug auf die Geschichte von Gil-galad und Elendil und entwickelte sie weiter. Trotter, der Vorläufer von [[Aragorn II.|Streicher]], erwähnt das Letzte Bündnis, als er mit Bingo, dem Vorläufer von Frodo, und den anderen auf dem Weg zur Wetterspitze ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Im veröffentlichten &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039; im Kapitel &#039;&#039;Ein Messer im Dunkeln&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gedicht über Gil-galad existierte jedoch noch nicht. Es entstand erst 1939, während der von Christopher Tolkien so genannten vierten Phase der Arbeit Tolkiens am &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ausführlichere Fassung der Geschichte vom Letzten Bündnis gab Tolkien als Erzählung von Elrond, die Bingo/Frodo in Bruchtal hört.&amp;lt;ref&amp;gt;Im veröffentlichten &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039; ist sie in überarbeiteter Form ein Bestandteil von Elronds Bericht beim Rat von Bruchtal.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Rolle des ersten Königs von Númenor hat jetzt Elronds Bruder [[Elros]] inne, Elrond wird zum Berater Gil-galads. Im Laufe der Arbeit am &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039; entwickelte Tolkien die Geschichte weiter, beispielsweise im Kapitel &#039;&#039;Ancient History&#039;&#039;, dem Vorläufer von &#039;&#039;Der Schatten der Vergangenheit&#039;&#039; und in den Anhängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den ersten Versuch, Gil-galad in die Erzählungen vom Ersten Zeitalter einzufügen, unternahm Tolkien mit einem Zusatz zur &#039;&#039;Quenta Silmarillion&#039;&#039;. Aufgrund seines niedrigen Alters spielt Gil-galad im Ersten Zeitalter aber keine große Rolle, er wird lediglich an einigen Stellen kurz erwähnt, beispielsweise als sein Vater stirbt und sein Onkel König wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abstammung ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Stammbaum - Gil-galad - Silmarillion - Version 2.gif|thumb|400px|Abstammung Gil-galads nach dem Silmarillion]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Stammbaum - Gil-galad - PM.gif|thumb|250px|Letztes Konzept der Abstammung Gil-galads]]&lt;br /&gt;
Im Laufe der Zeit hat Tolkien mehrfach mit unterschiedlichen Konzepten von Gil-galads Abstammung experimentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gil-galad ist im frühesten Text, &#039;&#039;The Fall of Númenor&#039;&#039;, ein Abkömmling von [[Feanor]], dem ersten Sohn von [[Finwe]]. Genaueres über seine Abstammung wird hier nicht gesagt. Auch in einem frühen Manuskript des &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039;, einer Unterhaltung von Bingo/Frodo mit Elrond, ist Gil-galad ein Abkömmling Feanors.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Arbeit am &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039; nahm Tolkien einige Änderungen an &#039;&#039;The Fall of Númenor&#039;&#039; vor. Gil-galad stammt demnach von Finwes drittem Sohn [[Finarfin]] ab (der zu dieser Zeit noch Finrod heißt). Tolkien präzisierte das später dazu, dass Gil-galad der Sohn von [[Felagund]] sei, dem Sohn von Finarfin. Bei dieser Abstammung blieb es lange, bis nach der Fertigstellung des Manuskripts des &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039;. Ein späterer Zusatz zur &#039;&#039;Quenta Silmarillion&#039;&#039; ist die einzige Stelle, an der ein Name von Gil-galads Mutter genannt wird. Hier wird berichtet, wie Felagund seine Frau Meril und seinen Sohn Gilgalad vor Morgoth in Sicherheit bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann entschied Tolkien jedoch, dass Felagund keine Kinder habe. In einer späteren Ergänzung zum Eintrag für das Jahr 456 des Ersten Zeitalters der &#039;&#039;Grey Annals&#039;&#039;, die 1951 entstanden, machte er Gil-galad zum Sohn [[Fingon]]s, also zu einem Abkömmling von Finwes zweitem Sohn [[Fingolfin]]. Dieses Konzept übernahm Christopher Tolkien später in das von ihm zusammengestellte &#039;&#039;Silmarillion&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Vater fand 1965 jedoch eine andere Lösung für das Problem von Gil-galads Abstammung. Er machte ihn in einer Notiz zu Stammbäumen von 1959 erneut zu einem Abkömmling von Finwes drittem Sohn Finarfin. Gil-galad ist nun aber nicht mehr ein Sohn von Felagund, sondern von [[Orodreth (Elb)|Orodreth]], den Tolkien zuvor von einem Bruder Felagunds und [[Angrod]]s zu einem Sohn von Angrod machte. Gil-galads Mutter ist nach diesem Text eine Sinda, deren Name nicht überliefert ist. Außerdem hat Gil-galad mit [[Finduilas aus Nargothrond|Finduilas]] eine Schwester. Dieses Konzept arbeitete Tolkien aber nicht mehr in die Texte des Silmarillions ein. Auch sein Sohn Christopher sah sich außerstande, dies bei der Vorbereitung der Herausgabe des Silmarillions zu tun, äußerte aber später die Ansicht, es wäre besser gewesen, er hätte Gil-galads Abstammung im &#039;&#039;Silmarillion&#039;&#039; im Dunkeln gelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Adaptionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Peter Jackson]]s Verfilmung des &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039; ist im Prolog des ersten Films, &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe: Die Gefährten (Film)|Die Gefährten]]&#039;&#039;, für einige Momente Gil-galad bei der Schlacht des Letzten Bündnisses zu sehen. Die Bedeutung, die Gil-galad bei Tolkien für die Niederwerfung Saurons hat, ist jedoch nicht ersichtlich. Die von [[Mark Ferguson]] gespielte Figur wird nicht im Film selbst, sondern erst im Abspann als Gil-galad identifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Briefe]]&#039;&#039;. Ausgewählt und herausgegeben von Humphrey Carpenter mit der Hilfe von Christopher Tolkien. Übersetzt von Wolfgang Krege. Klett-Cotta, Stuttgart 1991. (Im Original erschienen 1981 unter dem Titel &#039;&#039;Letters of J. R. R. Tolkien&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
* Nr. 131 an Milton Waldman von vermutlich Ende 1951&lt;br /&gt;
* Nr. 211 an Rhona Beare vom 14. Oktober 1958&lt;br /&gt;
* Nr. 347 an Richard Jeffrey vom 17. Dezember 1972&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Übersetzt von Margaret Carroux und Ebba-Margareta von Freymann. Klett-Cotta, Stuttgart 1969/1970. (Im Original erschienen 1954/55 unter dem Titel &#039;&#039;The Lord of the Rings&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
* Erstes Buch&lt;br /&gt;
** Zweites Kapitel: &#039;&#039;Der Schatten der Vergangenheit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Elftes Kapitel: &#039;&#039;Ein Messer im Dunkeln&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Zweites Buch&lt;br /&gt;
** Zweites Kapitel: &#039;&#039;Der Rat von Elrond&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Anhang B: &#039;&#039;Die Aufzählung der Jahre&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [Karte:] &#039;&#039;Der Westen von Mittelerde&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The Lost Road and Other Writings]]&#039;&#039;. (The History of Middle-earth, Band V.) Herausgegeben von Christopher Tolkien. Unwin Hyman, London 1987.&lt;br /&gt;
* Part One: &#039;&#039;The Fall of Númenor and The Lost Road&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** I. &#039;&#039;The Early History of the Work&#039;&#039;, S. 7–10&lt;br /&gt;
** II. &#039;&#039;The Fall of Númenor&#039;&#039;, S. 11–35&lt;br /&gt;
* Part Three: &#039;&#039;The Etymologies&#039;&#039;. [Wurzeln] „GIL-“; „KAL-“; „YÔ, YON-“, S. 358; 362; 400&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Nachrichten aus Mittelerde]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Hans J. Schütz. Klett-Cotta, Stuttgart 1983. (Im Original erschienen 1980 unter dem Titel &#039;&#039;Unfinished Tales of Númenor and Middle-earth&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
* Teil Zwei: &#039;&#039;Das Zweite Zeitalter&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** II. &#039;&#039;Aldarion und Erendis: Das Weib des Seefahrers&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** III. &#039;&#039;Die Linie von Elros: Könige von Númenor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** IV. &#039;&#039;Die Geschichte von Galadriel und Celeborn und von Amroth, König von Lórien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;Über Galadriel und Celeborn&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** Anhang E: &#039;&#039;Die Namen von Celeborn und Galadriel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The Peoples of Middle-earth]]&#039;&#039;. (The History of Middle-earth, Band XII.) Herausgegeben von Christopher Tolkien. HarperCollins, London 1996.&lt;br /&gt;
* Part One: &#039;&#039;The Prologue and Appendices to The Lord of the Rings&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** VI. &#039;&#039;The Tale of Years of the Second Age&#039;&#039;, S. 173&lt;br /&gt;
* Part Two: &#039;&#039;Late Writings&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** X. &#039;&#039;Of Dwarves and Men&#039;&#039;, S. 313; 328 (Anm. 65)&lt;br /&gt;
** XI. &#039;&#039;The Shibboleth of Fëanor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;The names of Finwë’s descendants&#039;&#039;, S. 347–348; 362 (Anm. 37); 364 (Anm. 47)&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;The parentage of Gil-galad&#039;&#039;, S. 349–351&lt;br /&gt;
** XIII. &#039;&#039;Last Writings&#039;&#039;. [Kapitel] &#039;&#039;Glorfindel&#039;&#039;, S. 382; 390 (Anm. 14, 15)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Pictures by J. R. R. Tolkien]]&#039;&#039;. Vorwort und Anmerkungen von Christopher Tolkien. George Allen &amp;amp; Unwin, London 1979.&lt;br /&gt;
* Nr. 47: &#039;&#039;Heraldic Devices&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The Return of the Shadow]]&#039;&#039;. (The History of Middle-earth, Band VI.) Herausgegeben von Christopher Tolkien. Unwin Hyman, London 1988.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;The First Phase&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** IX. &#039;&#039;Trotter and the Journey to Weathertop&#039;&#039;, S. 169&lt;br /&gt;
** X. &#039;&#039;The Attack on Weathertop&#039;&#039;, S. 179&lt;br /&gt;
** XII. &#039;&#039;At Rivendell&#039;&#039;, S. 214–216&lt;br /&gt;
** XIII. &#039;&#039;Queries and Alterations&#039;&#039;, S. 226–227&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;The Second Phase&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** XV. &#039;&#039;Ancient History&#039;&#039;, S. 260–262; 271&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Wolfgang Krege. Klett-Cotta, Stuttgart 1978. (Im Original erschienen 1977 unter dem Titel &#039;&#039;The Silmarillion&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Quenta Silmarillion&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** XVIII &#039;&#039;Vom Verderben Beleriands und von Fingolfins Ende&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** XX &#039;&#039;Von der fünften Schlacht: Nirnaeth Arnoediad&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** XXIII &#039;&#039;Von Tuor und dem Fall von Gondolin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** XXIV &#039;&#039;Von Earendils Fahrt und dem Krieg des Zorns&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Akallabêth&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Von den Ringen der Macht und dem Dritten Zeitalter&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Anhänge&lt;br /&gt;
** [Stammbaum] I. &#039;&#039;Das Haus Finwe und die noldorische Abstammung von Elrond und Elros&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;Elemente in Quenya- und Sindarinnamen&#039;&#039;, [Stichworte:] „ar(a)-“; „nár“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The Treason of Isengard]]&#039;&#039;. (The History of Middle-earth, Band VII.) Herausgegeben von Christopher Tolkien. Unwin Hyman, London 1989.&lt;br /&gt;
* III. &#039;&#039;The Fourth Phase (2): From Bree to the Ford of Rivendell&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Chapter XI: &#039;&#039;A Knife in the Dark&#039;&#039;, S. 56; 64–65 (Anm. 25)&lt;br /&gt;
* VI. &#039;&#039;The Council of Elrond (1)&#039;&#039;, S. 110–111; 122–127&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The War of the Jewels]]&#039;&#039;. (The History of Middle-earth, Band XI.) Herausgegeben von Christopher Tolkien. HarperCollins, London 1994.&lt;br /&gt;
* Part One: &#039;&#039;The Grey Annals&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Â§ 157, S. 56; 126&lt;br /&gt;
** Â§ 233, S. 75&lt;br /&gt;
* Part Two: &#039;&#039;The Later Quenta Silmarillion&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** 15 &#039;&#039;Of the Ruin of Beleriand and the Fall of Fingolfin&#039;&#039;, S. 242–243&lt;br /&gt;
* Part Three: &#039;&#039;The Wanderings of Húrin and Other Writings&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** V. &#039;&#039;The Tale of Years&#039;&#039;, S. 342–356&lt;br /&gt;
* Part Four: &#039;&#039;Quendi and Eldar&#039;&#039;, S. 384&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wayne G. Hammond,  Christina Scull:  &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien – Der Künstler]]&#039;&#039;.  Übersetzt von Hans J. Schütz. Klett-Cotta, Stuttgart 1996. (Im  Original erschienen 1995 unter dem Titel &#039;&#039;J. R. R. Tolkien: Artist &amp;amp; Illustrator&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
* Nr. 190: &#039;&#039;Earendel and Gil-galad&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wayne G. Hammond, Christina Scull: &#039;&#039;[[The Lord of the Rings: A Reader’s Companion]]&#039;&#039;. HarperCollins, London 2005.&lt;br /&gt;
* [Eintrag:] &#039;&#039;80 (I: 89). Gildor Inglorion of the House of Finrod&#039;&#039;, S. 103&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter Jackson et. al.: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe: Die Gefährten (Film)| Die Gefährten]].&#039;&#039; DVD-Video. Warner Home Video 2002. (Im Original erschienen 2002 unter dem Titel &#039;&#039;The Lord of the Rings: The Fellowship of the Ring&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
* 1. [Szene:] &#039;&#039;Prolog: Ein Ring, sie zu knechten ...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 40. [Szene:] &#039;&#039;Abspann&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.imdb.com/name/nm0272527/ Profil von Mark Ferguson in der Internet Movie Database] &#039;&#039;(englisch; abgerufen am 18. August 2008)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Sequence|list=[[Hoher König der Noldor]]|prev=[[Turgon (Sohn von Fingolfin)|Turgon]]|date=510 [[Erstes Zeitalter|E. Z.]] ([[Jahre der Sonne|J. S.]]) – 3441 [[Zweites Zeitalter|Z. Z.]]|next=—”}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Gilgalad}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Noldor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hohe Könige der Noldor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Exzellent}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Ereinion Gil-galad]]&lt;br /&gt;
[[fi:Gil-galad]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo:personnages:elfes:noldor:gil-galad]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tilionithilion</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Gil-galad&amp;diff=100916</id>
		<title>Gil-galad</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Gil-galad&amp;diff=100916"/>
		<updated>2016-01-08T02:43:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tilionithilion: *Bild verbessert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Ereinion Gil-galad&#039;&#039;&#039; ist im [[Legendarium]] [[J. R. R. Tolkien]]s der letzte Hohe König des Elbenvolks der [[Noldor]] in [[Mittelerde]]. Im [[Zweites Zeitalter|Zweiten Zeitalter]] ist er einer der bedeutendsten Gegner des Dunklen Herrschers [[Sauron]]. Zusammen mit [[Elendil der Lange|Elendil]] führt er das [[Letztes Bündnis|Letzte Bündnis]] von [[Elben]] und [[Menschen]] an, dem es schließlich gelingt, Sauron zu stürzen.&lt;br /&gt;
[[Bild:Gil-Galad_2.jpg|thumb|300px|Gil-galad]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erstes Zeitalter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Stammbaum - Gil-galad - Silmarillion.gif|thumb|250px|Vereinfachter Stammbaum Gil-galads nach dem Silmarillion]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Tolkiens Schriften gibt es verschiedene Versionen von Gil-galads Abstammung. Einzelheiten dazu finden sich im Abschnitt „Werkgeschichte“. Im Folgenden soll von der im veröffentlichten &#039;&#039;[[Das Silmarillion|Silmarillion]]&#039;&#039; überlieferten Fassung ausgegangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gil-galad war demnach der Sohn von [[Fingon]], dem ältesten Sohn von [[Fingolfin]]. Dieser wiederum war der ältere Sohn von [[Finwe]], dem [[Hoher König der Noldor|Hohen König der Noldor]] in [[Valinor]], mit dessen zweiter Frau, der [[Vanyar|Vanya]] [[Indis]]. Das Geburtsjahr Gil-galads ist nicht überliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr der Sonne 456 des [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalters]] fiel Fingolfin, der König der Noldor, in [[Beleriand]] im Zweikampf mit [[Melkor|Morgoth]], dem Dunklen Herrscher des Ersten Zeitalters. Fingon wurde sein Nachfolger und schickte seinen jungen Sohn Gil-galad zu den Häfen an der [[Falas]] im Westen Beleriands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fingon wurde im Jahr 472 in der Schlacht [[Nirnaeth Arnoediad]] getötet. König wurde nun sein Bruder [[Turgon (Sohn von Fingolfin)|Turgon]], der sich nach [[Gondolin]] zurückzog. Morgoth ließ die Häfen angreifen. Einige Überlebende, zu denen auch Gil-galad gehörte, konnten mit [[Círdan]] auf die Insel [[Balar (Insel)|Balar]] fliehen. Círdan unterhielt außerdem einen Stützpunkt auf dem Festland, im Mündungsgebiet des [[Sirion]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Beleriand.gif|thumb|400px|Beleriand im Ersten Zeitalter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Turgon beim Fall Gondolins im Jahr 510 starb, erhielt Gil-galad die Würde des Königs der Noldor in Mittelerde und galt als Hoher König aller Elben des Westens. Nach dem Kampf der Söhne [[Feanor]]s gegen die Elben vom Sirion um 538 schlossen sich ihm die Überlebenden an und folgten ihm auf die Insel Balar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Krieg des Zorns]], der vermutlich etwa von 545 bis 587 geschlagen wurde, wurde Morgoth schließlich um 590 mit Hilfe der [[Valar]] gestürzt, sodass das Ende des Ersten Zeitalters eingeläutet wurde. In Folge dieser gewaltigen Schlacht wurde Beleriand weitestgehend zerstört, es versank größtenteils im [[Belegaer|Meer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweites Zeitalter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele der Elben folgten nun dem Aufruf der Valar, nach [[Tol Eressea]] zu kommen, einer großen Insel vor [[Valinor]]. Gil-galad gehörte jedoch zu denjenigen, die in Mittelerde blieben. Im ersten Jahr des Zweiten Zeitalters gründete er das Reich [[Lindon]], das an der Nordwestküste Mittelerdes lag, nördlich und südlich des [[Golf von Lhûn|Golfs von Lhûn]], westlich des Gebirges [[Ered Luin]] – also in dem Gebiet, das im Ersten Zeitalter [[Ossiriand]] genannt wurde. Hier legte er die [[Graue Anfurten|Grauen Anfurten]] an, von wo aus die verbliebenen Elben Mittelerde in Richtung [[Aman]] verlassen konnten. Zu seinem Volk gehörten hauptsächlich Noldor. In [[Harlindon]] jedoch, einem von [[Celeborn (Elb)|Celeborn]] regierten Lehen, lebten vor allem [[Sindar]]. Gil-galads Knappe und Bannerträger zu dieser Zeit war [[Elrond]], ein Sohn [[Earendil der Seefahrer|Earendils]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Sauron, der einst mächtigste Diener Morgoths, erneut an Macht gewann, war Gil-galad dessen bedeutendster Gegner in Mittelerde. Gil-galad hielt Kontakt zu den Menschen, die Mittelerde nach [[Númenor]] verlassen hatten. Diese unterstützten ihn im Kampf gegen Sauron. Eine enge Freundschaft unterhielt er mit [[Tar-Aldarion]], dem sechsten König von Númenor. Dessen Tochter [[Tar-Ancalime]] brach die Beziehungen zu Gil-galad jedoch ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Jahr 1200 des Zweiten Zeitalters versuchte Sauron, unter falschem Namen und in schöner Gestalt, die Elben auf seine Seite zu ziehen. Gil-galad lehnte jeden Kontakt ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Nach einem späten Manuskript über [[Glorfindel]], abgedruckt in &#039;&#039;[[The Peoples of Middle-earth]]&#039;&#039;, empfängt Gil-galad Sauron, geht aber auf dessen Angebot zur Zusammenarbeit nicht ein.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Elben von [[Eregion]] um [[Celebrimbor]] ließen sich allerdings verführen und schmiedeten mit der Hilfe Saurons die [[Ringe der Macht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Krieg gegen Sauron von 1693 bis 1701 des Zweiten Zeitalters schickte Gil-galad Elrond nach Eregion, um die dort lebenden Elben zu unterstützen. Nachdem diese dort zunächst unterlagen, zogen sich die Überlebenden unter Elrond zurück und gründeten 1697 [[Imladris]]. Als Sauron schließlich auch Eriador angriff, konnte ihn Gil-galad mit Hilfe einer von König [[Tar-Minastir]] von Númenor gesandten Flotte besiegen. Es folgte eine lange Zeit des Friedens für den Nordwesten Mittelerdes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sauron war von 3262 bis zum Untergang der Insel im Jahr 3319 als Geisel auf Númenor. Als er zurückkehrte, hatte Gil-galad seine Macht weit ausdehnen können; sie reichte schließlich von der Westküste bis zum [[Düsterwald|Großen Grünwald]], der später Düsterwald genannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Elendil der Lange|Elendil]] gehörte zu den wenigen Menschen, die sich vor dem Untergang Númenors retten konnten. Er landete in Lindon und freundete sich mit Gil-galad an, der für ihn die [[Weiße Türme|Weißen Türme]] von [[Emyn Beraid]] errichtete. Im Jahr 3430 des Zweiten Zeitalters schloss Gil-galad zusammen mit Elendil, der inzwischen König der Menschen von [[Arnor]] und [[Gondor]] war, das so genannte [[Letztes Bündnis|Letzte Bündnis]] von Elben und Menschen, um den wieder erstarkten Dunklen Herrscher Sauron zu stürzen. Ihr Heer marschierte nach Süden und traf 3434 vor [[Mordor]] auf der Ebene [[Dagorlad]] auf Saurons Truppen. Das Letzte Bündnis war erfolgreich und drang nach Mordor ein, wo es Saurons Festung [[Barad-dûr]] belagerte. Nach sieben Jahren stellte sich Sauron selbst zum Kampf. Gil-galad und Elendil besiegten Sauron, mussten dabei aber selbst ihr Leben lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin endet das Zweite Zeitalter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Drittes Zeitalter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten der Überlebenden aus Gil-galads Volk lebten fortan unter Elrond in Imladris, ein Teil aber auch unter Círdan bei den Grauen Anfurten. Den Titel des Hohen Königs der Noldor trug nach Gil-galad niemand mehr. Da der [[Der Eine Ring|Eine Ring]] Saurons nicht zerstört wurde, konnte der Dunkle Herrscher im [[Drittes Zeitalter|Dritten Zeitalter]] wieder mächtig werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Gil-galads entstand ein Gedicht mit dem Titel &#039;&#039;Gil-galads Untergang&#039;&#039; (im Original &#039;&#039;The Fall of Gil-galad&#039;&#039;), verfasst in einer der Elbensprachen. Der [[Hobbits|Hobbit]] [[Bilbo Beutlin]] hörte es vermutlich in Imladris und übersetzte es in die [[Westron|Gemeinsame Sprache]]. In dieser Form lernte es [[Samweis Gamdschie]] kennen, einer der Begleiter des Ringträgers [[Frodo Beutlin]]. Er zitierte einen Teil des Gedichts auf dem Weg von [[Bree]] zur [[Wetterspitze]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namen und Titel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gil-galad ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gil-galad&#039;&#039; ist der Name dieser Figur schon in sehr frühen Manuskripten Tolkiens, in denen sie erwähnt wird. &#039;&#039;Gil-galad&#039;&#039;, ausgesprochen vermutlich in etwa {{IPA|/ËˆgilgÉ‘lÉ‘d/}}, ist kein Geburtsname, sondern ein später verliehener [[Epesse|Beiname]]. Er ist [[Sindarin]] und wird mit ‚Strahlenstern‘ oder ‚Strahlender Stern‘ übersetzt (im Original mit ‚Star of Radiance‘). Es heißt, Gil-galad werde so genannt, weil seine silbern leuchtende Rüstung schon von weitem erkannt werden könne.&amp;lt;ref&amp;gt;In einem Manuskript zur &#039;&#039;[[Quenta Silmarillion]]&#039;&#039;, abgedruckt in &#039;&#039;[[The War of the Jewels]]&#039;&#039; (S. 242), erklärt Tolkien den Namen dagegen mit den strahlenden Augen Gil-galads.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl was die Bedeutung des Namens als auch was die Schreibweise angeht, gibt es in Tolkiens Schriften mehrere Varianten. Frodo Beutlin übersetzt im &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe|Herrn der Ringe]]&#039;&#039; den Namen mit ‚Sternenlicht‘ (im Original mit ‚Starlight‘), ebenso Tolkien in [[Briefe|Brief]] Nr. 211 an Rhona Beare. In Brief Nr. 347 gibt Tolkien die Bedeutung von &#039;&#039;Gil-galad&#039;&#039; mit ‚star of brilliance‘ an, was in der deutschen Übersetzung mit ‚Stern von Leuchten‘ wiedergegeben wird. Tolkien schreibt den Namen manchmal auch ohne Bindestrich – &#039;&#039;Gilgalad&#039;&#039; – beispielsweise in den &#039;&#039;Etymologies&#039;&#039;, in manchen Entwürfen für den &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039; und einigen Briefen, beispielsweise an Milton Waldman.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Element von &#039;&#039;Gil-galad&#039;&#039; ist &#039;&#039;gîl&#039;&#039; ‚Stern‘, von einer Wurzel &#039;&#039;GIL-&#039;&#039; ‚(weiß oder hell) leuchten, glänzen‘, im Original ‚shine (white or pale)‘. Der zweite Bestandteil ist eine Form von &#039;&#039;calad&#039;&#039; ‚Licht‘, von einer Wurzel &#039;&#039;KAL-&#039;&#039; ‚leuchten, glänzen‘, im Original ‚shine‘.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Namen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Beinamen &#039;&#039;Gil-galad&#039;&#039; trägt die Figur in verschiedenen Manuskripten Tolkiens weitere Namen. In den zu Lebzeiten Tolkiens erschienenen Werken wird keiner von ihnen erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Manuskript für &#039;&#039;Aldarion und Erendis&#039;&#039; ist Gil-galads eigentlicher Name zunächst &#039;&#039;Finlachen&#039;&#039;, dann &#039;&#039;Finhenlach&#039;&#039;, und schließlich &#039;&#039;Finellach&#039;&#039;. Die letzte Form erscheint auch im Manuskript für &#039;&#039;Eine Beschreibung der Insel Númenor&#039;&#039;. Beide Texte sind vermutlich um 1960 entstanden. Die Formen sind wohl Sindarin und enthalten vermutlich die Bezeichnungen &#039;&#039;fîn&#039;&#039; ‚Haar‘ und &#039;&#039;lachend&#039;&#039; ‚Noldo‘ (wörtlich ‚flammenäugig‘, im Original ‚flame-eyed‘). In der gedruckten Fassung dieser Texte in den &#039;&#039;[[Nachrichten aus Mittelerde]]&#039;&#039; lässt Herausgeber [[Christopher Tolkien]] den Namen weg oder ersetzt ihn durch &#039;&#039;Ereinion&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien denkt in den &#039;&#039;Grey Annals&#039;&#039; über den Namen &#039;&#039;Findor Gilgalad&#039;&#039; nach. In einer späteren Notiz von 1965&amp;lt;ref&amp;gt;Abgedruckt in &#039;&#039;The Peoples of Middle-earth&#039;&#039; (S. 350).&amp;lt;/ref&amp;gt; sind Gil-galads eigentliche Namen &#039;&#039;Artanáro&#039;&#039; und &#039;&#039;Rodnor&#039;&#039;. Diese beiden sind [[Quenya]] und Sindarin und bedeuten wohl in etwa ‚hohe Flamme‘.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem frühestens 1968 entstandenen Text &#039;&#039;The Shibboleth of Fëanor&#039;&#039; trägt Gil-galad den weiteren Namen &#039;&#039;Ereinion&#039;&#039;, ausgesprochen vermutlich in etwa {{IPA|/É›rËˆeÉªÌ¯nÉªÉ”n/}}. Das ist Sindarin und bedeutet ‚Sprössling der Könige‘ (im Original ‚Scion of Kings‘). Der erste Bestandteil von &#039;&#039;Ereinion&#039;&#039; ist eine Form von &#039;&#039;erain&#039;&#039;, dem Plural von &#039;&#039;aran&#039;&#039; ‚König‘. Der zweite Teil ist die Endung &#039;&#039;-ion&#039;&#039; ‚Sohn‘, von einer gleichbedeutenden Wurzel &#039;&#039;YÔ, YON-&#039;&#039;. Diesen Namen übernimmt Christopher Tolkien in die von ihm zusammengestellten Bücher wie das &#039;&#039;Silmarillion&#039;&#039; und die &#039;&#039;Nachrichten aus Mittelerde&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hoher König ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 510. Jahr der Sonne des Ersten Zeitalters wurde Gil-galad [[Hoher König der Noldor]] in Mittelerde. Da die Noldor in der Hierarchie der Elben Mittelerdes an der Spitze standen, galt er damit gleichzeitig als Hoher König aller Elben des Westens. Diese Position hatte Gil-galad mehr als 3500 Jahre inne, bis zu seinem Tod im Jahr 3441 des Zweiten Zeitalters. Danach trug diesen Titel niemand mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Attribute und Symbole ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ring der Macht ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gil-galad trug den Zauberring [[Vilya]], den mächtigsten der drei [[Elbenringe]]. Kurz vor seinem Tod gab er ihn an seinen Herold Elrond weiter. In einem Konzept Tolkiens findet diese Übergabe schon etwa 1700 Jahre früher statt, nach dem ersten Sieg über Sauron. Dafür behält Gil-galad in diesem Text den Ring [[Narya]], bis er sich als Anführer des Letzten Bündnisses auf den Weg nach Mordor macht. Erst dann gibt er ihn an Círdan weiter, während in anderen Schriften Tolkiens, etwa der &#039;&#039;Aufzählung der Jahre&#039;&#039; im &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039;, Círdan den Ring von Anfang an trägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gil-galads Wappen bestand aus weißen Sternen auf blauem Hintergrund. In &#039;&#039;[[Pictures by J. R. R. Tolkien]]&#039;&#039; ist eine von Tolkien gefertigte Zeichnung des Symbols abgedruckt. Hier besteht es aus zwölf weißen Sternen in einem blauen, auf der Spitze stehenden Quadrat. Im Zentrum stehen vier fünfstrahlige Sterne, in den Ecken je ein vierstrahliger Stern, und zwischen diesen je ein sechsstrahliger Stern. Jeweils ein Strahl der vierstrahligen Sterne ist länger als die anderen, dieser zeigt in Richtung der Ecke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien – Der Künstler]]&#039;&#039; ist diese Zeichnung ebenfalls abgedruckt, daneben eine weitere Fassung, die der ersten sehr ähnlich sieht. Der lange Strahl der vierstrahligen Sterne zeigt hier nicht in die Ecke, sondern nach unten. Außerdem befinden sich zwischen den vier- und sechsstrahligen Sterne insgesamt sechs kleine weiße Kreise.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Zeichnungen hat Tolkien auf einem an ihn adressierten Briefumschlag mit Poststempel vom 13. Dezember 1960 angefertigt, zusammen mit einem Symbol für Earendil.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Waffe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gil-galads bekannteste Waffe war der Speer [[Aeglos (Speer)|Aiglos]], manchmal auch in der Form &#039;&#039;Aeglos&#039;&#039; überliefert. Elrond berichtete beim Rat in Bruchtal im Jahr 3018 des Dritten Zeitalters, dem Speer von Gil-galad und dem Schwert von Elendil habe bei der Schlacht des Letzten Bündnisses niemand widerstehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werkgeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entstehung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Konzept des Elbenführers, der mit den Menschen ein Letztes Bündnis eingeht, um den Dunklen Herrscher zu besiegen, entstand vermutlich um 1936/37 im Rahmen der Arbeit an der Zeitreisegeschichte &#039;&#039;The Lost Road&#039;&#039;. Tolkien entwickelte die Geschichte vom Untergang der Insel Númenor im Zweiten Zeitalter und schrieb mehrere Fassungen des Textes &#039;&#039;The Fall of Númenor&#039;&#039;, dem ersten Vorläufer der &#039;&#039;Akallabêth&#039;&#039;. In der ersten Version kämpfen Elrond und Amroth als Anführer der Elben und Menschen von Beleriand gegen den Dunklen Herrscher Thû. In der zweiten Fassung wurde Elrond zum König der Menschen von Númenor, die Rolle des Elbenkönigs übernimmt jetzt Gil-galad. Dieser schließt mit dem Menschenkönig Elendil das Letzte Bündnis, um Sauron in dessen Land Mordor anzugreifen. Gil-galad und Elendil gelingt es, Sauron niederzuwerfen, und beide kommen dabei um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien machte sich dann daran, einen Nachfolger für den &#039;&#039;[[Der Hobbit|Hobbit]]&#039;&#039; zu schreiben. Schon in frühen Manuskripten für den &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039; nahm er Bezug auf die Geschichte von Gil-galad und Elendil und entwickelte sie weiter. Trotter, der Vorläufer von [[Aragorn II.|Streicher]], erwähnt das Letzte Bündnis, als er mit Bingo, dem Vorläufer von Frodo, und den anderen auf dem Weg zur Wetterspitze ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Im veröffentlichten &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039; im Kapitel &#039;&#039;Ein Messer im Dunkeln&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gedicht über Gil-galad existierte jedoch noch nicht. Es entstand erst 1939, während der von Christopher Tolkien so genannten vierten Phase der Arbeit Tolkiens am &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ausführlichere Fassung der Geschichte vom Letzten Bündnis gab Tolkien als Erzählung von Elrond, die Bingo/Frodo in Bruchtal hört.&amp;lt;ref&amp;gt;Im veröffentlichten &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039; ist sie in überarbeiteter Form ein Bestandteil von Elronds Bericht beim Rat von Bruchtal.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Rolle des ersten Königs von Númenor hat jetzt Elronds Bruder [[Elros]] inne, Elrond wird zum Berater Gil-galads. Im Laufe der Arbeit am &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039; entwickelte Tolkien die Geschichte weiter, beispielsweise im Kapitel &#039;&#039;Ancient History&#039;&#039;, dem Vorläufer von &#039;&#039;Der Schatten der Vergangenheit&#039;&#039; und in den Anhängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den ersten Versuch, Gil-galad in die Erzählungen vom Ersten Zeitalter einzufügen, unternahm Tolkien mit einem Zusatz zur &#039;&#039;Quenta Silmarillion&#039;&#039;. Aufgrund seines niedrigen Alters spielt Gil-galad im Ersten Zeitalter aber keine große Rolle, er wird lediglich an einigen Stellen kurz erwähnt, beispielsweise als sein Vater stirbt und sein Onkel König wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abstammung ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Stammbaum - Gil-galad - Silmarillion - Version 2.gif|thumb|400px|Abstammung Gil-galads nach dem Silmarillion]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Stammbaum - Gil-galad - PM.gif|thumb|250px|Letztes Konzept der Abstammung Gil-galads]]&lt;br /&gt;
Im Laufe der Zeit hat Tolkien mehrfach mit unterschiedlichen Konzepten von Gil-galads Abstammung experimentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gil-galad ist im frühesten Text, &#039;&#039;The Fall of Númenor&#039;&#039;, ein Abkömmling von [[Feanor]], dem ersten Sohn von [[Finwe]]. Genaueres über seine Abstammung wird hier nicht gesagt. Auch in einem frühen Manuskript des &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039;, einer Unterhaltung von Bingo/Frodo mit Elrond, ist Gil-galad ein Abkömmling Feanors.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Arbeit am &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039; nahm Tolkien einige Änderungen an &#039;&#039;The Fall of Númenor&#039;&#039; vor. Gil-galad stammt demnach von Finwes drittem Sohn [[Finarfin]] ab (der zu dieser Zeit noch Finrod heißt). Tolkien präzisierte das später dazu, dass Gil-galad der Sohn von [[Felagund]] sei, dem Sohn von Finarfin. Bei dieser Abstammung blieb es lange, bis nach der Fertigstellung des Manuskripts des &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039;. Ein späterer Zusatz zur &#039;&#039;Quenta Silmarillion&#039;&#039; ist die einzige Stelle, an der ein Name von Gil-galads Mutter genannt wird. Hier wird berichtet, wie Felagund seine Frau Meril und seinen Sohn Gilgalad vor Morgoth in Sicherheit bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann entschied Tolkien jedoch, dass Felagund keine Kinder habe. In einer späteren Ergänzung zum Eintrag für das Jahr 456 des Ersten Zeitalters der &#039;&#039;Grey Annals&#039;&#039;, die 1951 entstanden, machte er Gil-galad zum Sohn [[Fingon]]s, also zu einem Abkömmling von Finwes zweitem Sohn [[Fingolfin]]. Dieses Konzept übernahm Christopher Tolkien später in das von ihm zusammengestellte &#039;&#039;Silmarillion&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Vater fand 1965 jedoch eine andere Lösung für das Problem von Gil-galads Abstammung. Er machte ihn in einer Notiz zu Stammbäumen von 1959 erneut zu einem Abkömmling von Finwes drittem Sohn Finarfin. Gil-galad ist nun aber nicht mehr ein Sohn von Felagund, sondern von [[Orodreth (Elb)|Orodreth]], den Tolkien zuvor von einem Bruder Felagunds und [[Angrod]]s zu einem Sohn von Angrod machte. Gil-galads Mutter ist nach diesem Text eine Sinda, deren Name nicht überliefert ist. Außerdem hat Gil-galad mit [[Finduilas aus Nargothrond|Finduilas]] eine Schwester. Dieses Konzept arbeitete Tolkien aber nicht mehr in die Texte des Silmarillions ein. Auch sein Sohn Christopher sah sich außerstande, dies bei der Vorbereitung der Herausgabe des Silmarillions zu tun, äußerte aber später die Ansicht, es wäre besser gewesen, er hätte Gil-galads Abstammung im &#039;&#039;Silmarillion&#039;&#039; im Dunkeln gelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Adaptionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Peter Jackson]]s Verfilmung des &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039; ist im Prolog des ersten Films, &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe: Die Gefährten (Film)|Die Gefährten]]&#039;&#039;, für einige Momente Gil-galad bei der Schlacht des Letzten Bündnisses zu sehen. Die Bedeutung, die Gil-galad bei Tolkien für die Niederwerfung Saurons hat, ist jedoch nicht ersichtlich. Die von [[Mark Ferguson]] gespielte Figur wird nicht im Film selbst, sondern erst im Abspann als Gil-galad identifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Briefe]]&#039;&#039;. Ausgewählt und herausgegeben von Humphrey Carpenter mit der Hilfe von Christopher Tolkien. Übersetzt von Wolfgang Krege. Klett-Cotta, Stuttgart 1991. (Im Original erschienen 1981 unter dem Titel &#039;&#039;Letters of J. R. R. Tolkien&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
* Nr. 131 an Milton Waldman von vermutlich Ende 1951&lt;br /&gt;
* Nr. 211 an Rhona Beare vom 14. Oktober 1958&lt;br /&gt;
* Nr. 347 an Richard Jeffrey vom 17. Dezember 1972&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Übersetzt von Margaret Carroux und Ebba-Margareta von Freymann. Klett-Cotta, Stuttgart 1969/1970. (Im Original erschienen 1954/55 unter dem Titel &#039;&#039;The Lord of the Rings&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
* Erstes Buch&lt;br /&gt;
** Zweites Kapitel: &#039;&#039;Der Schatten der Vergangenheit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Elftes Kapitel: &#039;&#039;Ein Messer im Dunkeln&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Zweites Buch&lt;br /&gt;
** Zweites Kapitel: &#039;&#039;Der Rat von Elrond&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Anhang B: &#039;&#039;Die Aufzählung der Jahre&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [Karte:] &#039;&#039;Der Westen von Mittelerde&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The Lost Road and Other Writings]]&#039;&#039;. (The History of Middle-earth, Band V.) Herausgegeben von Christopher Tolkien. Unwin Hyman, London 1987.&lt;br /&gt;
* Part One: &#039;&#039;The Fall of Númenor and The Lost Road&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** I. &#039;&#039;The Early History of the Work&#039;&#039;, S. 7–10&lt;br /&gt;
** II. &#039;&#039;The Fall of Númenor&#039;&#039;, S. 11–35&lt;br /&gt;
* Part Three: &#039;&#039;The Etymologies&#039;&#039;. [Wurzeln] „GIL-“; „KAL-“; „YÔ, YON-“, S. 358; 362; 400&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Nachrichten aus Mittelerde]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Hans J. Schütz. Klett-Cotta, Stuttgart 1983. (Im Original erschienen 1980 unter dem Titel &#039;&#039;Unfinished Tales of Númenor and Middle-earth&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
* Teil Zwei: &#039;&#039;Das Zweite Zeitalter&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** II. &#039;&#039;Aldarion und Erendis: Das Weib des Seefahrers&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** III. &#039;&#039;Die Linie von Elros: Könige von Númenor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** IV. &#039;&#039;Die Geschichte von Galadriel und Celeborn und von Amroth, König von Lórien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;Über Galadriel und Celeborn&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** Anhang E: &#039;&#039;Die Namen von Celeborn und Galadriel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The Peoples of Middle-earth]]&#039;&#039;. (The History of Middle-earth, Band XII.) Herausgegeben von Christopher Tolkien. HarperCollins, London 1996.&lt;br /&gt;
* Part One: &#039;&#039;The Prologue and Appendices to The Lord of the Rings&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** VI. &#039;&#039;The Tale of Years of the Second Age&#039;&#039;, S. 173&lt;br /&gt;
* Part Two: &#039;&#039;Late Writings&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** X. &#039;&#039;Of Dwarves and Men&#039;&#039;, S. 313; 328 (Anm. 65)&lt;br /&gt;
** XI. &#039;&#039;The Shibboleth of Fëanor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;The names of Finwë’s descendants&#039;&#039;, S. 347–348; 362 (Anm. 37); 364 (Anm. 47)&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;The parentage of Gil-galad&#039;&#039;, S. 349–351&lt;br /&gt;
** XIII. &#039;&#039;Last Writings&#039;&#039;. [Kapitel] &#039;&#039;Glorfindel&#039;&#039;, S. 382; 390 (Anm. 14, 15)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Pictures by J. R. R. Tolkien]]&#039;&#039;. Vorwort und Anmerkungen von Christopher Tolkien. George Allen &amp;amp; Unwin, London 1979.&lt;br /&gt;
* Nr. 47: &#039;&#039;Heraldic Devices&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The Return of the Shadow]]&#039;&#039;. (The History of Middle-earth, Band VI.) Herausgegeben von Christopher Tolkien. Unwin Hyman, London 1988.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;The First Phase&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** IX. &#039;&#039;Trotter and the Journey to Weathertop&#039;&#039;, S. 169&lt;br /&gt;
** X. &#039;&#039;The Attack on Weathertop&#039;&#039;, S. 179&lt;br /&gt;
** XII. &#039;&#039;At Rivendell&#039;&#039;, S. 214–216&lt;br /&gt;
** XIII. &#039;&#039;Queries and Alterations&#039;&#039;, S. 226–227&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;The Second Phase&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** XV. &#039;&#039;Ancient History&#039;&#039;, S. 260–262; 271&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Wolfgang Krege. Klett-Cotta, Stuttgart 1978. (Im Original erschienen 1977 unter dem Titel &#039;&#039;The Silmarillion&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Quenta Silmarillion&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** XVIII &#039;&#039;Vom Verderben Beleriands und von Fingolfins Ende&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** XX &#039;&#039;Von der fünften Schlacht: Nirnaeth Arnoediad&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** XXIII &#039;&#039;Von Tuor und dem Fall von Gondolin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** XXIV &#039;&#039;Von Earendils Fahrt und dem Krieg des Zorns&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Akallabêth&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Von den Ringen der Macht und dem Dritten Zeitalter&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Anhänge&lt;br /&gt;
** [Stammbaum] I. &#039;&#039;Das Haus Finwe und die noldorische Abstammung von Elrond und Elros&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;Elemente in Quenya- und Sindarinnamen&#039;&#039;, [Stichworte:] „ar(a)-“; „nár“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The Treason of Isengard]]&#039;&#039;. (The History of Middle-earth, Band VII.) Herausgegeben von Christopher Tolkien. Unwin Hyman, London 1989.&lt;br /&gt;
* III. &#039;&#039;The Fourth Phase (2): From Bree to the Ford of Rivendell&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Chapter XI: &#039;&#039;A Knife in the Dark&#039;&#039;, S. 56; 64–65 (Anm. 25)&lt;br /&gt;
* VI. &#039;&#039;The Council of Elrond (1)&#039;&#039;, S. 110–111; 122–127&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The War of the Jewels]]&#039;&#039;. (The History of Middle-earth, Band XI.) Herausgegeben von Christopher Tolkien. HarperCollins, London 1994.&lt;br /&gt;
* Part One: &#039;&#039;The Grey Annals&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Â§ 157, S. 56; 126&lt;br /&gt;
** Â§ 233, S. 75&lt;br /&gt;
* Part Two: &#039;&#039;The Later Quenta Silmarillion&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** 15 &#039;&#039;Of the Ruin of Beleriand and the Fall of Fingolfin&#039;&#039;, S. 242–243&lt;br /&gt;
* Part Three: &#039;&#039;The Wanderings of Húrin and Other Writings&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** V. &#039;&#039;The Tale of Years&#039;&#039;, S. 342–356&lt;br /&gt;
* Part Four: &#039;&#039;Quendi and Eldar&#039;&#039;, S. 384&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wayne G. Hammond,  Christina Scull:  &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien – Der Künstler]]&#039;&#039;.  Übersetzt von Hans J. Schütz. Klett-Cotta, Stuttgart 1996. (Im  Original erschienen 1995 unter dem Titel &#039;&#039;J. R. R. Tolkien: Artist &amp;amp; Illustrator&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
* Nr. 190: &#039;&#039;Earendel and Gil-galad&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wayne G. Hammond, Christina Scull: &#039;&#039;[[The Lord of the Rings: A Reader’s Companion]]&#039;&#039;. HarperCollins, London 2005.&lt;br /&gt;
* [Eintrag:] &#039;&#039;80 (I: 89). Gildor Inglorion of the House of Finrod&#039;&#039;, S. 103&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter Jackson et. al.: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe: Die Gefährten (Film)| Die Gefährten]].&#039;&#039; DVD-Video. Warner Home Video 2002. (Im Original erschienen 2002 unter dem Titel &#039;&#039;The Lord of the Rings: The Fellowship of the Ring&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
* 1. [Szene:] &#039;&#039;Prolog: Ein Ring, sie zu knechten ...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 40. [Szene:] &#039;&#039;Abspann&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.imdb.com/name/nm0272527/ Profil von Mark Ferguson in der Internet Movie Database] &#039;&#039;(englisch; abgerufen am 18. August 2008)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Sequence|list=[[Hoher König der Noldor]]|prev=[[Turgon (Sohn von Fingolfin)|Turgon]]|date=510 [[Erstes Zeitalter|E. Z.]] ([[Jahre der Sonne|J. S.]]) – 3441 [[Zweites Zeitalter|Z. Z.]]|next=—”}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Gilgalad}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Noldor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hohe Könige der Noldor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Exzellent}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Ereinion Gil-galad]]&lt;br /&gt;
[[fi:Gil-galad]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo:personnages:elfes:noldor:gil-galad]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tilionithilion</name></author>
	</entry>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Tilionithilion: Beschreibung: Portrait Gil-galads, des Letzten Hohen Königs der Noldor.

Quelle: selbst gezeichnet.

Urheber: Kai Hogenacker.

Lizenz: CC-BY-SA&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Beschreibung: Portrait Gil-galads, des Letzten Hohen Königs der Noldor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: selbst gezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urheber: Kai Hogenacker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lizenz: CC-BY-SA&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tilionithilion</name></author>
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		<title>Gil-galad</title>
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		<updated>2016-01-08T02:38:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tilionithilion: *Bild hochgeladen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Ereinion Gil-galad&#039;&#039;&#039; ist im [[Legendarium]] [[J. R. R. Tolkien]]s der letzte Hohe König des Elbenvolks der [[Noldor]] in [[Mittelerde]]. Im [[Zweites Zeitalter|Zweiten Zeitalter]] ist er einer der bedeutendsten Gegner des Dunklen Herrschers [[Sauron]]. Zusammen mit [[Elendil der Lange|Elendil]] führt er das [[Letztes Bündnis|Letzte Bündnis]] von [[Elben]] und [[Menschen]] an, dem es schließlich gelingt, Sauron zu stürzen.&lt;br /&gt;
[[Bild:Gil-Galad.jpg|thumb|300px|Gil-galad]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erstes Zeitalter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Stammbaum - Gil-galad - Silmarillion.gif|thumb|250px|Vereinfachter Stammbaum Gil-galads nach dem Silmarillion]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Tolkiens Schriften gibt es verschiedene Versionen von Gil-galads Abstammung. Einzelheiten dazu finden sich im Abschnitt „Werkgeschichte“. Im Folgenden soll von der im veröffentlichten &#039;&#039;[[Das Silmarillion|Silmarillion]]&#039;&#039; überlieferten Fassung ausgegangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gil-galad war demnach der Sohn von [[Fingon]], dem ältesten Sohn von [[Fingolfin]]. Dieser wiederum war der ältere Sohn von [[Finwe]], dem [[Hoher König der Noldor|Hohen König der Noldor]] in [[Valinor]], mit dessen zweiter Frau, der [[Vanyar|Vanya]] [[Indis]]. Das Geburtsjahr Gil-galads ist nicht überliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr der Sonne 456 des [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalters]] fiel Fingolfin, der König der Noldor, in [[Beleriand]] im Zweikampf mit [[Melkor|Morgoth]], dem Dunklen Herrscher des Ersten Zeitalters. Fingon wurde sein Nachfolger und schickte seinen jungen Sohn Gil-galad zu den Häfen an der [[Falas]] im Westen Beleriands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fingon wurde im Jahr 472 in der Schlacht [[Nirnaeth Arnoediad]] getötet. König wurde nun sein Bruder [[Turgon (Sohn von Fingolfin)|Turgon]], der sich nach [[Gondolin]] zurückzog. Morgoth ließ die Häfen angreifen. Einige Überlebende, zu denen auch Gil-galad gehörte, konnten mit [[Círdan]] auf die Insel [[Balar (Insel)|Balar]] fliehen. Círdan unterhielt außerdem einen Stützpunkt auf dem Festland, im Mündungsgebiet des [[Sirion]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Beleriand.gif|thumb|400px|Beleriand im Ersten Zeitalter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Turgon beim Fall Gondolins im Jahr 510 starb, erhielt Gil-galad die Würde des Königs der Noldor in Mittelerde und galt als Hoher König aller Elben des Westens. Nach dem Kampf der Söhne [[Feanor]]s gegen die Elben vom Sirion um 538 schlossen sich ihm die Überlebenden an und folgten ihm auf die Insel Balar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Krieg des Zorns]], der vermutlich etwa von 545 bis 587 geschlagen wurde, wurde Morgoth schließlich um 590 mit Hilfe der [[Valar]] gestürzt, sodass das Ende des Ersten Zeitalters eingeläutet wurde. In Folge dieser gewaltigen Schlacht wurde Beleriand weitestgehend zerstört, es versank größtenteils im [[Belegaer|Meer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweites Zeitalter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele der Elben folgten nun dem Aufruf der Valar, nach [[Tol Eressea]] zu kommen, einer großen Insel vor [[Valinor]]. Gil-galad gehörte jedoch zu denjenigen, die in Mittelerde blieben. Im ersten Jahr des Zweiten Zeitalters gründete er das Reich [[Lindon]], das an der Nordwestküste Mittelerdes lag, nördlich und südlich des [[Golf von Lhûn|Golfs von Lhûn]], westlich des Gebirges [[Ered Luin]] – also in dem Gebiet, das im Ersten Zeitalter [[Ossiriand]] genannt wurde. Hier legte er die [[Graue Anfurten|Grauen Anfurten]] an, von wo aus die verbliebenen Elben Mittelerde in Richtung [[Aman]] verlassen konnten. Zu seinem Volk gehörten hauptsächlich Noldor. In [[Harlindon]] jedoch, einem von [[Celeborn (Elb)|Celeborn]] regierten Lehen, lebten vor allem [[Sindar]]. Gil-galads Knappe und Bannerträger zu dieser Zeit war [[Elrond]], ein Sohn [[Earendil der Seefahrer|Earendils]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Sauron, der einst mächtigste Diener Morgoths, erneut an Macht gewann, war Gil-galad dessen bedeutendster Gegner in Mittelerde. Gil-galad hielt Kontakt zu den Menschen, die Mittelerde nach [[Númenor]] verlassen hatten. Diese unterstützten ihn im Kampf gegen Sauron. Eine enge Freundschaft unterhielt er mit [[Tar-Aldarion]], dem sechsten König von Númenor. Dessen Tochter [[Tar-Ancalime]] brach die Beziehungen zu Gil-galad jedoch ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Jahr 1200 des Zweiten Zeitalters versuchte Sauron, unter falschem Namen und in schöner Gestalt, die Elben auf seine Seite zu ziehen. Gil-galad lehnte jeden Kontakt ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Nach einem späten Manuskript über [[Glorfindel]], abgedruckt in &#039;&#039;[[The Peoples of Middle-earth]]&#039;&#039;, empfängt Gil-galad Sauron, geht aber auf dessen Angebot zur Zusammenarbeit nicht ein.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Elben von [[Eregion]] um [[Celebrimbor]] ließen sich allerdings verführen und schmiedeten mit der Hilfe Saurons die [[Ringe der Macht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Krieg gegen Sauron von 1693 bis 1701 des Zweiten Zeitalters schickte Gil-galad Elrond nach Eregion, um die dort lebenden Elben zu unterstützen. Nachdem diese dort zunächst unterlagen, zogen sich die Überlebenden unter Elrond zurück und gründeten 1697 [[Imladris]]. Als Sauron schließlich auch Eriador angriff, konnte ihn Gil-galad mit Hilfe einer von König [[Tar-Minastir]] von Númenor gesandten Flotte besiegen. Es folgte eine lange Zeit des Friedens für den Nordwesten Mittelerdes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sauron war von 3262 bis zum Untergang der Insel im Jahr 3319 als Geisel auf Númenor. Als er zurückkehrte, hatte Gil-galad seine Macht weit ausdehnen können; sie reichte schließlich von der Westküste bis zum [[Düsterwald|Großen Grünwald]], der später Düsterwald genannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Elendil der Lange|Elendil]] gehörte zu den wenigen Menschen, die sich vor dem Untergang Númenors retten konnten. Er landete in Lindon und freundete sich mit Gil-galad an, der für ihn die [[Weiße Türme|Weißen Türme]] von [[Emyn Beraid]] errichtete. Im Jahr 3430 des Zweiten Zeitalters schloss Gil-galad zusammen mit Elendil, der inzwischen König der Menschen von [[Arnor]] und [[Gondor]] war, das so genannte [[Letztes Bündnis|Letzte Bündnis]] von Elben und Menschen, um den wieder erstarkten Dunklen Herrscher Sauron zu stürzen. Ihr Heer marschierte nach Süden und traf 3434 vor [[Mordor]] auf der Ebene [[Dagorlad]] auf Saurons Truppen. Das Letzte Bündnis war erfolgreich und drang nach Mordor ein, wo es Saurons Festung [[Barad-dûr]] belagerte. Nach sieben Jahren stellte sich Sauron selbst zum Kampf. Gil-galad und Elendil besiegten Sauron, mussten dabei aber selbst ihr Leben lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin endet das Zweite Zeitalter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Drittes Zeitalter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten der Überlebenden aus Gil-galads Volk lebten fortan unter Elrond in Imladris, ein Teil aber auch unter Círdan bei den Grauen Anfurten. Den Titel des Hohen Königs der Noldor trug nach Gil-galad niemand mehr. Da der [[Der Eine Ring|Eine Ring]] Saurons nicht zerstört wurde, konnte der Dunkle Herrscher im [[Drittes Zeitalter|Dritten Zeitalter]] wieder mächtig werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Gil-galads entstand ein Gedicht mit dem Titel &#039;&#039;Gil-galads Untergang&#039;&#039; (im Original &#039;&#039;The Fall of Gil-galad&#039;&#039;), verfasst in einer der Elbensprachen. Der [[Hobbits|Hobbit]] [[Bilbo Beutlin]] hörte es vermutlich in Imladris und übersetzte es in die [[Westron|Gemeinsame Sprache]]. In dieser Form lernte es [[Samweis Gamdschie]] kennen, einer der Begleiter des Ringträgers [[Frodo Beutlin]]. Er zitierte einen Teil des Gedichts auf dem Weg von [[Bree]] zur [[Wetterspitze]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namen und Titel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gil-galad ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gil-galad&#039;&#039; ist der Name dieser Figur schon in sehr frühen Manuskripten Tolkiens, in denen sie erwähnt wird. &#039;&#039;Gil-galad&#039;&#039;, ausgesprochen vermutlich in etwa {{IPA|/ËˆgilgÉ‘lÉ‘d/}}, ist kein Geburtsname, sondern ein später verliehener [[Epesse|Beiname]]. Er ist [[Sindarin]] und wird mit ‚Strahlenstern‘ oder ‚Strahlender Stern‘ übersetzt (im Original mit ‚Star of Radiance‘). Es heißt, Gil-galad werde so genannt, weil seine silbern leuchtende Rüstung schon von weitem erkannt werden könne.&amp;lt;ref&amp;gt;In einem Manuskript zur &#039;&#039;[[Quenta Silmarillion]]&#039;&#039;, abgedruckt in &#039;&#039;[[The War of the Jewels]]&#039;&#039; (S. 242), erklärt Tolkien den Namen dagegen mit den strahlenden Augen Gil-galads.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl was die Bedeutung des Namens als auch was die Schreibweise angeht, gibt es in Tolkiens Schriften mehrere Varianten. Frodo Beutlin übersetzt im &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe|Herrn der Ringe]]&#039;&#039; den Namen mit ‚Sternenlicht‘ (im Original mit ‚Starlight‘), ebenso Tolkien in [[Briefe|Brief]] Nr. 211 an Rhona Beare. In Brief Nr. 347 gibt Tolkien die Bedeutung von &#039;&#039;Gil-galad&#039;&#039; mit ‚star of brilliance‘ an, was in der deutschen Übersetzung mit ‚Stern von Leuchten‘ wiedergegeben wird. Tolkien schreibt den Namen manchmal auch ohne Bindestrich – &#039;&#039;Gilgalad&#039;&#039; – beispielsweise in den &#039;&#039;Etymologies&#039;&#039;, in manchen Entwürfen für den &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039; und einigen Briefen, beispielsweise an Milton Waldman.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Element von &#039;&#039;Gil-galad&#039;&#039; ist &#039;&#039;gîl&#039;&#039; ‚Stern‘, von einer Wurzel &#039;&#039;GIL-&#039;&#039; ‚(weiß oder hell) leuchten, glänzen‘, im Original ‚shine (white or pale)‘. Der zweite Bestandteil ist eine Form von &#039;&#039;calad&#039;&#039; ‚Licht‘, von einer Wurzel &#039;&#039;KAL-&#039;&#039; ‚leuchten, glänzen‘, im Original ‚shine‘.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Namen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Beinamen &#039;&#039;Gil-galad&#039;&#039; trägt die Figur in verschiedenen Manuskripten Tolkiens weitere Namen. In den zu Lebzeiten Tolkiens erschienenen Werken wird keiner von ihnen erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Manuskript für &#039;&#039;Aldarion und Erendis&#039;&#039; ist Gil-galads eigentlicher Name zunächst &#039;&#039;Finlachen&#039;&#039;, dann &#039;&#039;Finhenlach&#039;&#039;, und schließlich &#039;&#039;Finellach&#039;&#039;. Die letzte Form erscheint auch im Manuskript für &#039;&#039;Eine Beschreibung der Insel Númenor&#039;&#039;. Beide Texte sind vermutlich um 1960 entstanden. Die Formen sind wohl Sindarin und enthalten vermutlich die Bezeichnungen &#039;&#039;fîn&#039;&#039; ‚Haar‘ und &#039;&#039;lachend&#039;&#039; ‚Noldo‘ (wörtlich ‚flammenäugig‘, im Original ‚flame-eyed‘). In der gedruckten Fassung dieser Texte in den &#039;&#039;[[Nachrichten aus Mittelerde]]&#039;&#039; lässt Herausgeber [[Christopher Tolkien]] den Namen weg oder ersetzt ihn durch &#039;&#039;Ereinion&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien denkt in den &#039;&#039;Grey Annals&#039;&#039; über den Namen &#039;&#039;Findor Gilgalad&#039;&#039; nach. In einer späteren Notiz von 1965&amp;lt;ref&amp;gt;Abgedruckt in &#039;&#039;The Peoples of Middle-earth&#039;&#039; (S. 350).&amp;lt;/ref&amp;gt; sind Gil-galads eigentliche Namen &#039;&#039;Artanáro&#039;&#039; und &#039;&#039;Rodnor&#039;&#039;. Diese beiden sind [[Quenya]] und Sindarin und bedeuten wohl in etwa ‚hohe Flamme‘.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem frühestens 1968 entstandenen Text &#039;&#039;The Shibboleth of Fëanor&#039;&#039; trägt Gil-galad den weiteren Namen &#039;&#039;Ereinion&#039;&#039;, ausgesprochen vermutlich in etwa {{IPA|/É›rËˆeÉªÌ¯nÉªÉ”n/}}. Das ist Sindarin und bedeutet ‚Sprössling der Könige‘ (im Original ‚Scion of Kings‘). Der erste Bestandteil von &#039;&#039;Ereinion&#039;&#039; ist eine Form von &#039;&#039;erain&#039;&#039;, dem Plural von &#039;&#039;aran&#039;&#039; ‚König‘. Der zweite Teil ist die Endung &#039;&#039;-ion&#039;&#039; ‚Sohn‘, von einer gleichbedeutenden Wurzel &#039;&#039;YÔ, YON-&#039;&#039;. Diesen Namen übernimmt Christopher Tolkien in die von ihm zusammengestellten Bücher wie das &#039;&#039;Silmarillion&#039;&#039; und die &#039;&#039;Nachrichten aus Mittelerde&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hoher König ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 510. Jahr der Sonne des Ersten Zeitalters wurde Gil-galad [[Hoher König der Noldor]] in Mittelerde. Da die Noldor in der Hierarchie der Elben Mittelerdes an der Spitze standen, galt er damit gleichzeitig als Hoher König aller Elben des Westens. Diese Position hatte Gil-galad mehr als 3500 Jahre inne, bis zu seinem Tod im Jahr 3441 des Zweiten Zeitalters. Danach trug diesen Titel niemand mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Attribute und Symbole ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ring der Macht ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gil-galad trug den Zauberring [[Vilya]], den mächtigsten der drei [[Elbenringe]]. Kurz vor seinem Tod gab er ihn an seinen Herold Elrond weiter. In einem Konzept Tolkiens findet diese Übergabe schon etwa 1700 Jahre früher statt, nach dem ersten Sieg über Sauron. Dafür behält Gil-galad in diesem Text den Ring [[Narya]], bis er sich als Anführer des Letzten Bündnisses auf den Weg nach Mordor macht. Erst dann gibt er ihn an Círdan weiter, während in anderen Schriften Tolkiens, etwa der &#039;&#039;Aufzählung der Jahre&#039;&#039; im &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039;, Círdan den Ring von Anfang an trägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gil-galads Wappen bestand aus weißen Sternen auf blauem Hintergrund. In &#039;&#039;[[Pictures by J. R. R. Tolkien]]&#039;&#039; ist eine von Tolkien gefertigte Zeichnung des Symbols abgedruckt. Hier besteht es aus zwölf weißen Sternen in einem blauen, auf der Spitze stehenden Quadrat. Im Zentrum stehen vier fünfstrahlige Sterne, in den Ecken je ein vierstrahliger Stern, und zwischen diesen je ein sechsstrahliger Stern. Jeweils ein Strahl der vierstrahligen Sterne ist länger als die anderen, dieser zeigt in Richtung der Ecke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien – Der Künstler]]&#039;&#039; ist diese Zeichnung ebenfalls abgedruckt, daneben eine weitere Fassung, die der ersten sehr ähnlich sieht. Der lange Strahl der vierstrahligen Sterne zeigt hier nicht in die Ecke, sondern nach unten. Außerdem befinden sich zwischen den vier- und sechsstrahligen Sterne insgesamt sechs kleine weiße Kreise.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Zeichnungen hat Tolkien auf einem an ihn adressierten Briefumschlag mit Poststempel vom 13. Dezember 1960 angefertigt, zusammen mit einem Symbol für Earendil.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Waffe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gil-galads bekannteste Waffe war der Speer [[Aeglos (Speer)|Aiglos]], manchmal auch in der Form &#039;&#039;Aeglos&#039;&#039; überliefert. Elrond berichtete beim Rat in Bruchtal im Jahr 3018 des Dritten Zeitalters, dem Speer von Gil-galad und dem Schwert von Elendil habe bei der Schlacht des Letzten Bündnisses niemand widerstehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werkgeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entstehung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Konzept des Elbenführers, der mit den Menschen ein Letztes Bündnis eingeht, um den Dunklen Herrscher zu besiegen, entstand vermutlich um 1936/37 im Rahmen der Arbeit an der Zeitreisegeschichte &#039;&#039;The Lost Road&#039;&#039;. Tolkien entwickelte die Geschichte vom Untergang der Insel Númenor im Zweiten Zeitalter und schrieb mehrere Fassungen des Textes &#039;&#039;The Fall of Númenor&#039;&#039;, dem ersten Vorläufer der &#039;&#039;Akallabêth&#039;&#039;. In der ersten Version kämpfen Elrond und Amroth als Anführer der Elben und Menschen von Beleriand gegen den Dunklen Herrscher Thû. In der zweiten Fassung wurde Elrond zum König der Menschen von Númenor, die Rolle des Elbenkönigs übernimmt jetzt Gil-galad. Dieser schließt mit dem Menschenkönig Elendil das Letzte Bündnis, um Sauron in dessen Land Mordor anzugreifen. Gil-galad und Elendil gelingt es, Sauron niederzuwerfen, und beide kommen dabei um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien machte sich dann daran, einen Nachfolger für den &#039;&#039;[[Der Hobbit|Hobbit]]&#039;&#039; zu schreiben. Schon in frühen Manuskripten für den &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039; nahm er Bezug auf die Geschichte von Gil-galad und Elendil und entwickelte sie weiter. Trotter, der Vorläufer von [[Aragorn II.|Streicher]], erwähnt das Letzte Bündnis, als er mit Bingo, dem Vorläufer von Frodo, und den anderen auf dem Weg zur Wetterspitze ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Im veröffentlichten &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039; im Kapitel &#039;&#039;Ein Messer im Dunkeln&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gedicht über Gil-galad existierte jedoch noch nicht. Es entstand erst 1939, während der von Christopher Tolkien so genannten vierten Phase der Arbeit Tolkiens am &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ausführlichere Fassung der Geschichte vom Letzten Bündnis gab Tolkien als Erzählung von Elrond, die Bingo/Frodo in Bruchtal hört.&amp;lt;ref&amp;gt;Im veröffentlichten &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039; ist sie in überarbeiteter Form ein Bestandteil von Elronds Bericht beim Rat von Bruchtal.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Rolle des ersten Königs von Númenor hat jetzt Elronds Bruder [[Elros]] inne, Elrond wird zum Berater Gil-galads. Im Laufe der Arbeit am &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039; entwickelte Tolkien die Geschichte weiter, beispielsweise im Kapitel &#039;&#039;Ancient History&#039;&#039;, dem Vorläufer von &#039;&#039;Der Schatten der Vergangenheit&#039;&#039; und in den Anhängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den ersten Versuch, Gil-galad in die Erzählungen vom Ersten Zeitalter einzufügen, unternahm Tolkien mit einem Zusatz zur &#039;&#039;Quenta Silmarillion&#039;&#039;. Aufgrund seines niedrigen Alters spielt Gil-galad im Ersten Zeitalter aber keine große Rolle, er wird lediglich an einigen Stellen kurz erwähnt, beispielsweise als sein Vater stirbt und sein Onkel König wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abstammung ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Stammbaum - Gil-galad - Silmarillion - Version 2.gif|thumb|400px|Abstammung Gil-galads nach dem Silmarillion]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Stammbaum - Gil-galad - PM.gif|thumb|250px|Letztes Konzept der Abstammung Gil-galads]]&lt;br /&gt;
Im Laufe der Zeit hat Tolkien mehrfach mit unterschiedlichen Konzepten von Gil-galads Abstammung experimentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gil-galad ist im frühesten Text, &#039;&#039;The Fall of Númenor&#039;&#039;, ein Abkömmling von [[Feanor]], dem ersten Sohn von [[Finwe]]. Genaueres über seine Abstammung wird hier nicht gesagt. Auch in einem frühen Manuskript des &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039;, einer Unterhaltung von Bingo/Frodo mit Elrond, ist Gil-galad ein Abkömmling Feanors.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Arbeit am &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039; nahm Tolkien einige Änderungen an &#039;&#039;The Fall of Númenor&#039;&#039; vor. Gil-galad stammt demnach von Finwes drittem Sohn [[Finarfin]] ab (der zu dieser Zeit noch Finrod heißt). Tolkien präzisierte das später dazu, dass Gil-galad der Sohn von [[Felagund]] sei, dem Sohn von Finarfin. Bei dieser Abstammung blieb es lange, bis nach der Fertigstellung des Manuskripts des &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039;. Ein späterer Zusatz zur &#039;&#039;Quenta Silmarillion&#039;&#039; ist die einzige Stelle, an der ein Name von Gil-galads Mutter genannt wird. Hier wird berichtet, wie Felagund seine Frau Meril und seinen Sohn Gilgalad vor Morgoth in Sicherheit bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann entschied Tolkien jedoch, dass Felagund keine Kinder habe. In einer späteren Ergänzung zum Eintrag für das Jahr 456 des Ersten Zeitalters der &#039;&#039;Grey Annals&#039;&#039;, die 1951 entstanden, machte er Gil-galad zum Sohn [[Fingon]]s, also zu einem Abkömmling von Finwes zweitem Sohn [[Fingolfin]]. Dieses Konzept übernahm Christopher Tolkien später in das von ihm zusammengestellte &#039;&#039;Silmarillion&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Vater fand 1965 jedoch eine andere Lösung für das Problem von Gil-galads Abstammung. Er machte ihn in einer Notiz zu Stammbäumen von 1959 erneut zu einem Abkömmling von Finwes drittem Sohn Finarfin. Gil-galad ist nun aber nicht mehr ein Sohn von Felagund, sondern von [[Orodreth (Elb)|Orodreth]], den Tolkien zuvor von einem Bruder Felagunds und [[Angrod]]s zu einem Sohn von Angrod machte. Gil-galads Mutter ist nach diesem Text eine Sinda, deren Name nicht überliefert ist. Außerdem hat Gil-galad mit [[Finduilas aus Nargothrond|Finduilas]] eine Schwester. Dieses Konzept arbeitete Tolkien aber nicht mehr in die Texte des Silmarillions ein. Auch sein Sohn Christopher sah sich außerstande, dies bei der Vorbereitung der Herausgabe des Silmarillions zu tun, äußerte aber später die Ansicht, es wäre besser gewesen, er hätte Gil-galads Abstammung im &#039;&#039;Silmarillion&#039;&#039; im Dunkeln gelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Adaptionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Peter Jackson]]s Verfilmung des &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039; ist im Prolog des ersten Films, &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe: Die Gefährten (Film)|Die Gefährten]]&#039;&#039;, für einige Momente Gil-galad bei der Schlacht des Letzten Bündnisses zu sehen. Die Bedeutung, die Gil-galad bei Tolkien für die Niederwerfung Saurons hat, ist jedoch nicht ersichtlich. Die von [[Mark Ferguson]] gespielte Figur wird nicht im Film selbst, sondern erst im Abspann als Gil-galad identifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Briefe]]&#039;&#039;. Ausgewählt und herausgegeben von Humphrey Carpenter mit der Hilfe von Christopher Tolkien. Übersetzt von Wolfgang Krege. Klett-Cotta, Stuttgart 1991. (Im Original erschienen 1981 unter dem Titel &#039;&#039;Letters of J. R. R. Tolkien&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
* Nr. 131 an Milton Waldman von vermutlich Ende 1951&lt;br /&gt;
* Nr. 211 an Rhona Beare vom 14. Oktober 1958&lt;br /&gt;
* Nr. 347 an Richard Jeffrey vom 17. Dezember 1972&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Übersetzt von Margaret Carroux und Ebba-Margareta von Freymann. Klett-Cotta, Stuttgart 1969/1970. (Im Original erschienen 1954/55 unter dem Titel &#039;&#039;The Lord of the Rings&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
* Erstes Buch&lt;br /&gt;
** Zweites Kapitel: &#039;&#039;Der Schatten der Vergangenheit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Elftes Kapitel: &#039;&#039;Ein Messer im Dunkeln&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Zweites Buch&lt;br /&gt;
** Zweites Kapitel: &#039;&#039;Der Rat von Elrond&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Anhang B: &#039;&#039;Die Aufzählung der Jahre&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [Karte:] &#039;&#039;Der Westen von Mittelerde&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The Lost Road and Other Writings]]&#039;&#039;. (The History of Middle-earth, Band V.) Herausgegeben von Christopher Tolkien. Unwin Hyman, London 1987.&lt;br /&gt;
* Part One: &#039;&#039;The Fall of Númenor and The Lost Road&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** I. &#039;&#039;The Early History of the Work&#039;&#039;, S. 7–10&lt;br /&gt;
** II. &#039;&#039;The Fall of Númenor&#039;&#039;, S. 11–35&lt;br /&gt;
* Part Three: &#039;&#039;The Etymologies&#039;&#039;. [Wurzeln] „GIL-“; „KAL-“; „YÔ, YON-“, S. 358; 362; 400&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Nachrichten aus Mittelerde]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Hans J. Schütz. Klett-Cotta, Stuttgart 1983. (Im Original erschienen 1980 unter dem Titel &#039;&#039;Unfinished Tales of Númenor and Middle-earth&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
* Teil Zwei: &#039;&#039;Das Zweite Zeitalter&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** II. &#039;&#039;Aldarion und Erendis: Das Weib des Seefahrers&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** III. &#039;&#039;Die Linie von Elros: Könige von Númenor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** IV. &#039;&#039;Die Geschichte von Galadriel und Celeborn und von Amroth, König von Lórien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;Über Galadriel und Celeborn&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** Anhang E: &#039;&#039;Die Namen von Celeborn und Galadriel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The Peoples of Middle-earth]]&#039;&#039;. (The History of Middle-earth, Band XII.) Herausgegeben von Christopher Tolkien. HarperCollins, London 1996.&lt;br /&gt;
* Part One: &#039;&#039;The Prologue and Appendices to The Lord of the Rings&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** VI. &#039;&#039;The Tale of Years of the Second Age&#039;&#039;, S. 173&lt;br /&gt;
* Part Two: &#039;&#039;Late Writings&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** X. &#039;&#039;Of Dwarves and Men&#039;&#039;, S. 313; 328 (Anm. 65)&lt;br /&gt;
** XI. &#039;&#039;The Shibboleth of Fëanor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;The names of Finwë’s descendants&#039;&#039;, S. 347–348; 362 (Anm. 37); 364 (Anm. 47)&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;The parentage of Gil-galad&#039;&#039;, S. 349–351&lt;br /&gt;
** XIII. &#039;&#039;Last Writings&#039;&#039;. [Kapitel] &#039;&#039;Glorfindel&#039;&#039;, S. 382; 390 (Anm. 14, 15)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Pictures by J. R. R. Tolkien]]&#039;&#039;. Vorwort und Anmerkungen von Christopher Tolkien. George Allen &amp;amp; Unwin, London 1979.&lt;br /&gt;
* Nr. 47: &#039;&#039;Heraldic Devices&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The Return of the Shadow]]&#039;&#039;. (The History of Middle-earth, Band VI.) Herausgegeben von Christopher Tolkien. Unwin Hyman, London 1988.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;The First Phase&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** IX. &#039;&#039;Trotter and the Journey to Weathertop&#039;&#039;, S. 169&lt;br /&gt;
** X. &#039;&#039;The Attack on Weathertop&#039;&#039;, S. 179&lt;br /&gt;
** XII. &#039;&#039;At Rivendell&#039;&#039;, S. 214–216&lt;br /&gt;
** XIII. &#039;&#039;Queries and Alterations&#039;&#039;, S. 226–227&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;The Second Phase&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** XV. &#039;&#039;Ancient History&#039;&#039;, S. 260–262; 271&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Wolfgang Krege. Klett-Cotta, Stuttgart 1978. (Im Original erschienen 1977 unter dem Titel &#039;&#039;The Silmarillion&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Quenta Silmarillion&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** XVIII &#039;&#039;Vom Verderben Beleriands und von Fingolfins Ende&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** XX &#039;&#039;Von der fünften Schlacht: Nirnaeth Arnoediad&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** XXIII &#039;&#039;Von Tuor und dem Fall von Gondolin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** XXIV &#039;&#039;Von Earendils Fahrt und dem Krieg des Zorns&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Akallabêth&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Von den Ringen der Macht und dem Dritten Zeitalter&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Anhänge&lt;br /&gt;
** [Stammbaum] I. &#039;&#039;Das Haus Finwe und die noldorische Abstammung von Elrond und Elros&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;Elemente in Quenya- und Sindarinnamen&#039;&#039;, [Stichworte:] „ar(a)-“; „nár“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The Treason of Isengard]]&#039;&#039;. (The History of Middle-earth, Band VII.) Herausgegeben von Christopher Tolkien. Unwin Hyman, London 1989.&lt;br /&gt;
* III. &#039;&#039;The Fourth Phase (2): From Bree to the Ford of Rivendell&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Chapter XI: &#039;&#039;A Knife in the Dark&#039;&#039;, S. 56; 64–65 (Anm. 25)&lt;br /&gt;
* VI. &#039;&#039;The Council of Elrond (1)&#039;&#039;, S. 110–111; 122–127&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The War of the Jewels]]&#039;&#039;. (The History of Middle-earth, Band XI.) Herausgegeben von Christopher Tolkien. HarperCollins, London 1994.&lt;br /&gt;
* Part One: &#039;&#039;The Grey Annals&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Â§ 157, S. 56; 126&lt;br /&gt;
** Â§ 233, S. 75&lt;br /&gt;
* Part Two: &#039;&#039;The Later Quenta Silmarillion&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** 15 &#039;&#039;Of the Ruin of Beleriand and the Fall of Fingolfin&#039;&#039;, S. 242–243&lt;br /&gt;
* Part Three: &#039;&#039;The Wanderings of Húrin and Other Writings&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** V. &#039;&#039;The Tale of Years&#039;&#039;, S. 342–356&lt;br /&gt;
* Part Four: &#039;&#039;Quendi and Eldar&#039;&#039;, S. 384&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wayne G. Hammond,  Christina Scull:  &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien – Der Künstler]]&#039;&#039;.  Übersetzt von Hans J. Schütz. Klett-Cotta, Stuttgart 1996. (Im  Original erschienen 1995 unter dem Titel &#039;&#039;J. R. R. Tolkien: Artist &amp;amp; Illustrator&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
* Nr. 190: &#039;&#039;Earendel and Gil-galad&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wayne G. Hammond, Christina Scull: &#039;&#039;[[The Lord of the Rings: A Reader’s Companion]]&#039;&#039;. HarperCollins, London 2005.&lt;br /&gt;
* [Eintrag:] &#039;&#039;80 (I: 89). Gildor Inglorion of the House of Finrod&#039;&#039;, S. 103&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter Jackson et. al.: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe: Die Gefährten (Film)| Die Gefährten]].&#039;&#039; DVD-Video. Warner Home Video 2002. (Im Original erschienen 2002 unter dem Titel &#039;&#039;The Lord of the Rings: The Fellowship of the Ring&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
* 1. [Szene:] &#039;&#039;Prolog: Ein Ring, sie zu knechten ...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 40. [Szene:] &#039;&#039;Abspann&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.imdb.com/name/nm0272527/ Profil von Mark Ferguson in der Internet Movie Database] &#039;&#039;(englisch; abgerufen am 18. August 2008)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Sequence|list=[[Hoher König der Noldor]]|prev=[[Turgon (Sohn von Fingolfin)|Turgon]]|date=510 [[Erstes Zeitalter|E. Z.]] ([[Jahre der Sonne|J. S.]]) – 3441 [[Zweites Zeitalter|Z. Z.]]|next=—”}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Gilgalad}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Noldor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hohe Könige der Noldor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Exzellent}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Ereinion Gil-galad]]&lt;br /&gt;
[[fi:Gil-galad]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo:personnages:elfes:noldor:gil-galad]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tilionithilion</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Tilionithilion: Beschreibung: Portrait Gil-galads, des Letzten Hohen Königs der Noldor.

Quelle: selbst gezeichnet

Urheber: Kai Hogenacker

Lizenz: CC-BY-SA&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Beschreibung: Portrait Gil-galads, des Letzten Hohen Königs der Noldor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: selbst gezeichnet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urheber: Kai Hogenacker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lizenz: CC-BY-SA&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tilionithilion</name></author>
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		<title>Turgon (Sohn von Fingolfin)</title>
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		<updated>2015-08-16T17:39:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tilionithilion: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Turgon&#039;&#039;&#039; ist der zweite Sohn [[Fingolfin]]s und der sechste [[Hoher König der Noldor|Hohe König der Noldor]]. &amp;lt;br&amp;gt;  Er war der Urgroßvater [[Elrond|Elronds]], Onkel [[Gil-galad|Gil-galads]] und Erbauer der legendären Stadt [[Gondolin]]. &lt;br /&gt;
[[Bild:Turgon Gondolin .jpg|thumb|300px|Turgon]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* geboren 1300 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. B.)]]&lt;br /&gt;
* gestorben 510 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. S.)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Volk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Elben]], [[Noldor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Vermächtnis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Der Fall Turgons Turm.jpg|thumb|200px|Turgon beim Fall Gondolins]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie sein älterer Bruder [[Fingon]] folgte Turgon dem Rufe [[Feanor|Feanors]] nach Mittelerde. Angeführt von seinem Vater [[Fingolfin]] nahmen er und seine Gefolgsleute den beschwerlichen Weg über die [[Helcaraxe]], den eisigen Pass im Norden, der [[Aman]] mit dem damaligen [[Beleriand]] verband.  &amp;lt;br&amp;gt; Seine Frau [[Elenwe]], eine Vanya, kam wie viele andere bei dem Übergang ums Leben, ihre gemeinsame Tochter [[Idril]] hingegen erreichte den Kontinent unbeschadet. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
An der Küste von [[Mittelerde]] - in Nevrast - gründete Turgon sein Königreich [[Vinyamar]]. In Träumen führte der Vala [[Ulmo]] ihn in das unzugängliche Tal von [[Tumladen (Beleriand)|Tumladen]] und riet ihm, im Verborgenen ein zweites Reich zu gründen, das auf diese Weise vor [[Morgoth|Morgoths]] Streitmacht sicher sein würde. Heimlich ließ Turgon an dieser Stelle eine Stadt in Gedenken an [[Tirion|Tirion im Westen]]  erbauen. Im Jahre 104 [[Erstes Zeitalter|E. Z.]] zog er, nach 52 Jahren Bauzeit, heimlich mit dem größten Teil seines Volkes in die Berge und nahm dort die Stadt, die seitdem [[Gondolin]] hieß, in Besitz. &lt;br /&gt;
Von hier aus regierte er bis zum Ende seines Lebens und hütete mit großer Strenge das Geheimnis um den Standort der Stadt. So bescherte er Gondolin eine lange Friedenszeit; es wurde zur kulturellen Blüte der Elben in Mittelerde. &amp;lt;br&amp;gt; Wegen ihrer Schönheit und Macht und wegen ihrer Rolle als letzte Bastion der Noldor im [[Juwelenkrieg]] entwickelte sich Gondolin in der darauffolgenden Zeit zur legendärsten Elbenstadt aller Zeitalter in Mittelerde.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Turgon mied den Kontakt zu seinen Verwandten im Rest von Beleriand - nur im Jahre 473 [[Erstes Zeitalter|E. Z.]] erschien er völlig überraschend mit einem mächtigen Heer von 10.000 Kämpfern seines Volkes auf dem Schlachtfeld der [[Nirnaeth Arnoediad]], um Fingon bei dem Feldzug gegen Morgoth zu unterstützen, konnte aber die furchtbare Niederlage nicht abwenden. &amp;lt;br&amp;gt; Sein Bruder fiel im Zweikampf gegen den Fürsten der Balrogs, und so ging der Titel des [[Hoher König der Noldor|Hohen Königs der Noldor]] noch im Kampf auf Turgon über. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit danach gestattete er seiner Tochter [[Idril]], sich mit dem Menschen [[Tuor]] zu vermählen, der von Ulmo in die Stadt geführt worden war, um vor dem nahenden Ende Gondolins zu warnen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letzten Endes fiel Gondolin durch den Verrat [[Maeglin|Maeglins]], und Turgon starb in den Trümmern seines Palastes. Der Schlacht um die Verborgene Stadt entkamen nur wenige unter der Führung von [[Idril]] und [[Tuor]]. Dieser Beiden Sohn war [[Earendil der Seefahrer]], Vater von [[Elrond]] und Ahnherr der [[Elros|Linie Númenors]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Name bedeutet übersetzt &#039;&#039;Machtvoller Herrscher&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* Sein [[Quenya]]-Name war Turukáno (Tur- Stärke, Macht; Cáno Herrscher, Beherrscher).&lt;br /&gt;
* Sein Schwert [[Glamdring]] wurde im [[Drittes Zeitalter|Dritten Zeitalter]] von [[Gandalf]] getragen.&lt;br /&gt;
* Der Song &amp;quot;Mirror Mirror&amp;quot; von [[Blind Guardian]] behandelt Turgons Träume, die er von Ulmo gesandt bekam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Externe Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.der-fuchsbau.com/tolkien/familytree/stammbaum.htm Stammbaum der Eldar und Atani]&lt;br /&gt;
* [http://ardapedia.herr-der-ringe-film.de/images/f/f3/Ardapedia_Silmarillon_Genealogie.pdf Silmarillion Stammbaum herunterladen (PDF, ca. 108 kb)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Das Silmarillion]]: Quenta Silmarillion,&lt;br /&gt;
** XIV &#039;&#039;Von Beleriand und seinen Reichen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** XV &#039;&#039;Von den Noldor in Beleriand&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** XX &#039;&#039;Von der Fünften Schlacht: Nirnaeth Arnoediad&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** XXIII &#039;&#039;Von Tuor und dem Fall von Gondolin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Sequence|list=[[Hoher König der Noldor]]|prev=[[Fingon]]|date=471 – 510 [[Erstes Zeitalter|E. Z.]] ([[Jahre der Sonne|J. S.]])|next=[[Gil-galad]]}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Noldor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hohe Könige der Noldor]]&lt;br /&gt;
[[en:Turgon the Wise]]&lt;br /&gt;
[[fi:Turgon (haltia)]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/personnages/elfes/noldor/turukano]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tilionithilion</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Turgon_(Sohn_von_Fingolfin)&amp;diff=100814</id>
		<title>Turgon (Sohn von Fingolfin)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Turgon_(Sohn_von_Fingolfin)&amp;diff=100814"/>
		<updated>2015-08-16T17:38:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tilionithilion: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Turgon&#039;&#039;&#039; ist der zweite Sohn [[Fingolfin]]s und der sechste [[Hoher König der Noldor|Hohe König der Noldor]]. &amp;lt;br&amp;gt; [[Bild:Turgon Gondolin .jpg|thumb|300px|Turgon]] Er war der Urgroßvater [[Elrond|Elronds]], Onkel [[Gil-galad|Gil-galads]] und Erbauer der legendären Stadt [[Gondolin]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* geboren 1300 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. B.)]]&lt;br /&gt;
* gestorben 510 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. S.)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Volk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Elben]], [[Noldor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Vermächtnis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Der Fall Turgons Turm.jpg|thumb|200px|Turgon beim Fall Gondolins]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie sein älterer Bruder [[Fingon]] folgte Turgon dem Rufe [[Feanor|Feanors]] nach Mittelerde. Angeführt von seinem Vater [[Fingolfin]] nahmen er und seine Gefolgsleute den beschwerlichen Weg über die [[Helcaraxe]], den eisigen Pass im Norden, der [[Aman]] mit dem damaligen [[Beleriand]] verband.  &amp;lt;br&amp;gt; Seine Frau [[Elenwe]], eine Vanya, kam wie viele andere bei dem Übergang ums Leben, ihre gemeinsame Tochter [[Idril]] hingegen erreichte den Kontinent unbeschadet. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
An der Küste von [[Mittelerde]] - in Nevrast - gründete Turgon sein Königreich [[Vinyamar]]. In Träumen führte der Vala [[Ulmo]] ihn in das unzugängliche Tal von [[Tumladen (Beleriand)|Tumladen]] und riet ihm, im Verborgenen ein zweites Reich zu gründen, das auf diese Weise vor [[Morgoth|Morgoths]] Streitmacht sicher sein würde. Heimlich ließ Turgon an dieser Stelle eine Stadt in Gedenken an [[Tirion|Tirion im Westen]]  erbauen. Im Jahre 104 [[Erstes Zeitalter|E. Z.]] zog er, nach 52 Jahren Bauzeit, heimlich mit dem größten Teil seines Volkes in die Berge und nahm dort die Stadt, die seitdem [[Gondolin]] hieß, in Besitz. &lt;br /&gt;
Von hier aus regierte er bis zum Ende seines Lebens und hütete mit großer Strenge das Geheimnis um den Standort der Stadt. So bescherte er Gondolin eine lange Friedenszeit; es wurde zur kulturellen Blüte der Elben in Mittelerde. &amp;lt;br&amp;gt; Wegen ihrer Schönheit und Macht und wegen ihrer Rolle als letzte Bastion der Noldor im [[Juwelenkrieg]] entwickelte sich Gondolin in der darauffolgenden Zeit zur legendärsten Elbenstadt aller Zeitalter in Mittelerde.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Turgon mied den Kontakt zu seinen Verwandten im Rest von Beleriand - nur im Jahre 473 [[Erstes Zeitalter|E. Z.]] erschien er völlig überraschend mit einem mächtigen Heer von 10.000 Kämpfern seines Volkes auf dem Schlachtfeld der [[Nirnaeth Arnoediad]], um Fingon bei dem Feldzug gegen Morgoth zu unterstützen, konnte aber die furchtbare Niederlage nicht abwenden. &amp;lt;br&amp;gt; Sein Bruder fiel im Zweikampf gegen den Fürsten der Balrogs, und so ging der Titel des [[Hoher König der Noldor|Hohen Königs der Noldor]] noch im Kampf auf Turgon über. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit danach gestattete er seiner Tochter [[Idril]], sich mit dem Menschen [[Tuor]] zu vermählen, der von Ulmo in die Stadt geführt worden war, um vor dem nahenden Ende Gondolins zu warnen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letzten Endes fiel Gondolin durch den Verrat [[Maeglin|Maeglins]], und Turgon starb in den Trümmern seines Palastes. Der Schlacht um die Verborgene Stadt entkamen nur wenige unter der Führung von [[Idril]] und [[Tuor]]. Dieser Beiden Sohn war [[Earendil der Seefahrer]], Vater von [[Elrond]] und Ahnherr der [[Elros|Linie Númenors]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Name bedeutet übersetzt &#039;&#039;Machtvoller Herrscher&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* Sein [[Quenya]]-Name war Turukáno (Tur- Stärke, Macht; Cáno Herrscher, Beherrscher).&lt;br /&gt;
* Sein Schwert [[Glamdring]] wurde im [[Drittes Zeitalter|Dritten Zeitalter]] von [[Gandalf]] getragen.&lt;br /&gt;
* Der Song &amp;quot;Mirror Mirror&amp;quot; von [[Blind Guardian]] behandelt Turgons Träume, die er von Ulmo gesandt bekam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Externe Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.der-fuchsbau.com/tolkien/familytree/stammbaum.htm Stammbaum der Eldar und Atani]&lt;br /&gt;
* [http://ardapedia.herr-der-ringe-film.de/images/f/f3/Ardapedia_Silmarillon_Genealogie.pdf Silmarillion Stammbaum herunterladen (PDF, ca. 108 kb)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Das Silmarillion]]: Quenta Silmarillion,&lt;br /&gt;
** XIV &#039;&#039;Von Beleriand und seinen Reichen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** XV &#039;&#039;Von den Noldor in Beleriand&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** XX &#039;&#039;Von der Fünften Schlacht: Nirnaeth Arnoediad&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** XXIII &#039;&#039;Von Tuor und dem Fall von Gondolin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Sequence|list=[[Hoher König der Noldor]]|prev=[[Fingon]]|date=471 – 510 [[Erstes Zeitalter|E. Z.]] ([[Jahre der Sonne|J. S.]])|next=[[Gil-galad]]}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Noldor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hohe Könige der Noldor]]&lt;br /&gt;
[[en:Turgon the Wise]]&lt;br /&gt;
[[fi:Turgon (haltia)]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/personnages/elfes/noldor/turukano]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tilionithilion</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Turgon_(Sohn_von_Fingolfin)&amp;diff=100813</id>
		<title>Turgon (Sohn von Fingolfin)</title>
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		<updated>2015-08-16T17:36:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tilionithilion: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Turgon&#039;&#039;&#039; ist der zweite Sohn [[Fingolfin]]s und der sechste [[Hoher König der Noldor|Hohe König der Noldor]]. [[Bild:Turgon Gondolin .jpg|thumb|300px|Turgon]] &amp;lt;br&amp;gt; Er war der Urgroßvater [[Elrond|Elronds]], Onkel [[Gil-galad|Gil-galads]] und Erbauer der legendären Stadt [[Gondolin]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* geboren 1300 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. B.)]]&lt;br /&gt;
* gestorben 510 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. S.)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Volk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Elben]], [[Noldor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Vermächtnis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Der Fall Turgons Turm.jpg|thumb|200px|Turgon beim Fall Gondolins]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie sein älterer Bruder [[Fingon]] folgte Turgon dem Rufe [[Feanor|Feanors]] nach Mittelerde. Angeführt von seinem Vater [[Fingolfin]] nahmen er und seine Gefolgsleute den beschwerlichen Weg über die [[Helcaraxe]], den eisigen Pass im Norden, der [[Aman]] mit dem damaligen [[Beleriand]] verband.  &amp;lt;br&amp;gt; Seine Frau [[Elenwe]], eine Vanya, kam wie viele andere bei dem Übergang ums Leben, ihre gemeinsame Tochter [[Idril]] hingegen erreichte den Kontinent unbeschadet. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
An der Küste von [[Mittelerde]] - in Nevrast - gründete Turgon sein Königreich [[Vinyamar]]. In Träumen führte der Vala [[Ulmo]] ihn in das unzugängliche Tal von [[Tumladen (Beleriand)|Tumladen]] und riet ihm, im Verborgenen ein zweites Reich zu gründen, das auf diese Weise vor [[Morgoth|Morgoths]] Streitmacht sicher sein würde. Heimlich ließ Turgon an dieser Stelle eine Stadt in Gedenken an [[Tirion|Tirion im Westen]]  erbauen. Im Jahre 104 [[Erstes Zeitalter|E. Z.]] zog er, nach 52 Jahren Bauzeit, heimlich mit dem größten Teil seines Volkes in die Berge und nahm dort die Stadt, die seitdem [[Gondolin]] hieß, in Besitz. &lt;br /&gt;
Von hier aus regierte er bis zum Ende seines Lebens und hütete mit großer Strenge das Geheimnis um den Standort der Stadt. So bescherte er Gondolin eine lange Friedenszeit; es wurde zur kulturellen Blüte der Elben in Mittelerde. &amp;lt;br&amp;gt; Wegen ihrer Schönheit und Macht und wegen ihrer Rolle als letzte Bastion der Noldor im [[Juwelenkrieg]] entwickelte sich Gondolin in der darauffolgenden Zeit zur legendärsten Elbenstadt aller Zeitalter in Mittelerde.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Turgon mied den Kontakt zu seinen Verwandten im Rest von Beleriand - nur im Jahre 473 [[Erstes Zeitalter|E. Z.]] erschien er völlig überraschend mit einem mächtigen Heer von 10.000 Kämpfern seines Volkes auf dem Schlachtfeld der [[Nirnaeth Arnoediad]], um Fingon bei dem Feldzug gegen Morgoth zu unterstützen, konnte aber die furchtbare Niederlage nicht abwenden. &amp;lt;br&amp;gt; Sein Bruder fiel im Zweikampf gegen den Fürsten der Balrogs, und so ging der Titel des [[Hoher König der Noldor|Hohen Königs der Noldor]] noch im Kampf auf Turgon über. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit danach gestattete er seiner Tochter [[Idril]], sich mit dem Menschen [[Tuor]] zu vermählen, der von Ulmo in die Stadt geführt worden war, um vor dem nahenden Ende Gondolins zu warnen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letzten Endes fiel Gondolin durch den Verrat [[Maeglin|Maeglins]], und Turgon starb in den Trümmern seines Palastes. Der Schlacht um die Verborgene Stadt entkamen nur wenige unter der Führung von [[Idril]] und [[Tuor]]. Dieser Beiden Sohn war [[Earendil der Seefahrer]], Vater von [[Elrond]] und Ahnherr der [[Elros|Linie Númenors]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Name bedeutet übersetzt &#039;&#039;Machtvoller Herrscher&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* Sein [[Quenya]]-Name war Turukáno (Tur- Stärke, Macht; Cáno Herrscher, Beherrscher).&lt;br /&gt;
* Sein Schwert [[Glamdring]] wurde im [[Drittes Zeitalter|Dritten Zeitalter]] von [[Gandalf]] getragen.&lt;br /&gt;
* Der Song &amp;quot;Mirror Mirror&amp;quot; von [[Blind Guardian]] behandelt Turgons Träume, die er von Ulmo gesandt bekam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Externe Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.der-fuchsbau.com/tolkien/familytree/stammbaum.htm Stammbaum der Eldar und Atani]&lt;br /&gt;
* [http://ardapedia.herr-der-ringe-film.de/images/f/f3/Ardapedia_Silmarillon_Genealogie.pdf Silmarillion Stammbaum herunterladen (PDF, ca. 108 kb)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Das Silmarillion]]: Quenta Silmarillion,&lt;br /&gt;
** XIV &#039;&#039;Von Beleriand und seinen Reichen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** XV &#039;&#039;Von den Noldor in Beleriand&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** XX &#039;&#039;Von der Fünften Schlacht: Nirnaeth Arnoediad&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** XXIII &#039;&#039;Von Tuor und dem Fall von Gondolin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Sequence|list=[[Hoher König der Noldor]]|prev=[[Fingon]]|date=471 – 510 [[Erstes Zeitalter|E. Z.]] ([[Jahre der Sonne|J. S.]])|next=[[Gil-galad]]}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Noldor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hohe Könige der Noldor]]&lt;br /&gt;
[[en:Turgon the Wise]]&lt;br /&gt;
[[fi:Turgon (haltia)]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/personnages/elfes/noldor/turukano]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tilionithilion</name></author>
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		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Turgon_(Sohn_von_Fingolfin)&amp;diff=100812</id>
		<title>Turgon (Sohn von Fingolfin)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Turgon_(Sohn_von_Fingolfin)&amp;diff=100812"/>
		<updated>2015-08-16T17:36:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tilionithilion: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Turgon&#039;&#039;&#039; ist der zweite Sohn [[Fingolfin]]s und der sechste [[Hoher König der Noldor|Hohe König der Noldor]]. &amp;lt;br&amp;gt; [[Bild:Turgon Gondolin .jpg|thumb|300px|Turgon]] &amp;lt;br&amp;gt; Er war der Urgroßvater [[Elrond|Elronds]], Onkel [[Gil-galad|Gil-galads]] und Erbauer der legendären Stadt [[Gondolin]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* geboren 1300 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. B.)]]&lt;br /&gt;
* gestorben 510 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. S.)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Volk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Elben]], [[Noldor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Vermächtnis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Der Fall Turgons Turm.jpg|thumb|200px|Turgon beim Fall Gondolins]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie sein älterer Bruder [[Fingon]] folgte Turgon dem Rufe [[Feanor|Feanors]] nach Mittelerde. Angeführt von seinem Vater [[Fingolfin]] nahmen er und seine Gefolgsleute den beschwerlichen Weg über die [[Helcaraxe]], den eisigen Pass im Norden, der [[Aman]] mit dem damaligen [[Beleriand]] verband.  &amp;lt;br&amp;gt; Seine Frau [[Elenwe]], eine Vanya, kam wie viele andere bei dem Übergang ums Leben, ihre gemeinsame Tochter [[Idril]] hingegen erreichte den Kontinent unbeschadet. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
An der Küste von [[Mittelerde]] - in Nevrast - gründete Turgon sein Königreich [[Vinyamar]]. In Träumen führte der Vala [[Ulmo]] ihn in das unzugängliche Tal von [[Tumladen (Beleriand)|Tumladen]] und riet ihm, im Verborgenen ein zweites Reich zu gründen, das auf diese Weise vor [[Morgoth|Morgoths]] Streitmacht sicher sein würde. Heimlich ließ Turgon an dieser Stelle eine Stadt in Gedenken an [[Tirion|Tirion im Westen]]  erbauen. Im Jahre 104 [[Erstes Zeitalter|E. Z.]] zog er, nach 52 Jahren Bauzeit, heimlich mit dem größten Teil seines Volkes in die Berge und nahm dort die Stadt, die seitdem [[Gondolin]] hieß, in Besitz. &lt;br /&gt;
Von hier aus regierte er bis zum Ende seines Lebens und hütete mit großer Strenge das Geheimnis um den Standort der Stadt. So bescherte er Gondolin eine lange Friedenszeit; es wurde zur kulturellen Blüte der Elben in Mittelerde. &amp;lt;br&amp;gt; Wegen ihrer Schönheit und Macht und wegen ihrer Rolle als letzte Bastion der Noldor im [[Juwelenkrieg]] entwickelte sich Gondolin in der darauffolgenden Zeit zur legendärsten Elbenstadt aller Zeitalter in Mittelerde.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Turgon mied den Kontakt zu seinen Verwandten im Rest von Beleriand - nur im Jahre 473 [[Erstes Zeitalter|E. Z.]] erschien er völlig überraschend mit einem mächtigen Heer von 10.000 Kämpfern seines Volkes auf dem Schlachtfeld der [[Nirnaeth Arnoediad]], um Fingon bei dem Feldzug gegen Morgoth zu unterstützen, konnte aber die furchtbare Niederlage nicht abwenden. &amp;lt;br&amp;gt; Sein Bruder fiel im Zweikampf gegen den Fürsten der Balrogs, und so ging der Titel des [[Hoher König der Noldor|Hohen Königs der Noldor]] noch im Kampf auf Turgon über. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit danach gestattete er seiner Tochter [[Idril]], sich mit dem Menschen [[Tuor]] zu vermählen, der von Ulmo in die Stadt geführt worden war, um vor dem nahenden Ende Gondolins zu warnen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letzten Endes fiel Gondolin durch den Verrat [[Maeglin|Maeglins]], und Turgon starb in den Trümmern seines Palastes. Der Schlacht um die Verborgene Stadt entkamen nur wenige unter der Führung von [[Idril]] und [[Tuor]]. Dieser Beiden Sohn war [[Earendil der Seefahrer]], Vater von [[Elrond]] und Ahnherr der [[Elros|Linie Númenors]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Name bedeutet übersetzt &#039;&#039;Machtvoller Herrscher&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* Sein [[Quenya]]-Name war Turukáno (Tur- Stärke, Macht; Cáno Herrscher, Beherrscher).&lt;br /&gt;
* Sein Schwert [[Glamdring]] wurde im [[Drittes Zeitalter|Dritten Zeitalter]] von [[Gandalf]] getragen.&lt;br /&gt;
* Der Song &amp;quot;Mirror Mirror&amp;quot; von [[Blind Guardian]] behandelt Turgons Träume, die er von Ulmo gesandt bekam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Externe Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.der-fuchsbau.com/tolkien/familytree/stammbaum.htm Stammbaum der Eldar und Atani]&lt;br /&gt;
* [http://ardapedia.herr-der-ringe-film.de/images/f/f3/Ardapedia_Silmarillon_Genealogie.pdf Silmarillion Stammbaum herunterladen (PDF, ca. 108 kb)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Das Silmarillion]]: Quenta Silmarillion,&lt;br /&gt;
** XIV &#039;&#039;Von Beleriand und seinen Reichen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** XV &#039;&#039;Von den Noldor in Beleriand&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** XX &#039;&#039;Von der Fünften Schlacht: Nirnaeth Arnoediad&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** XXIII &#039;&#039;Von Tuor und dem Fall von Gondolin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Sequence|list=[[Hoher König der Noldor]]|prev=[[Fingon]]|date=471 – 510 [[Erstes Zeitalter|E. Z.]] ([[Jahre der Sonne|J. S.]])|next=[[Gil-galad]]}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Noldor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hohe Könige der Noldor]]&lt;br /&gt;
[[en:Turgon the Wise]]&lt;br /&gt;
[[fi:Turgon (haltia)]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/personnages/elfes/noldor/turukano]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tilionithilion</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Turgon_(Sohn_von_Fingolfin)&amp;diff=100811</id>
		<title>Turgon (Sohn von Fingolfin)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Turgon_(Sohn_von_Fingolfin)&amp;diff=100811"/>
		<updated>2015-08-16T17:34:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tilionithilion: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Turgon&#039;&#039;&#039; ist der zweite Sohn [[Fingolfin]]s und der sechste [[Hoher König der Noldor|Hohe König der Noldor]].  [[Bild:Turgon Gondolin .jpg|thumb|300px|Turgon]] &amp;lt;br&amp;gt; Er war der Urgroßvater [[Elrond|Elronds]], Onkel [[Gil-galad|Gil-galads]] und Erbauer der legendären Stadt [[Gondolin]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* geboren 1300 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. B.)]]&lt;br /&gt;
* gestorben 510 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. S.)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Volk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Elben]], [[Noldor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Vermächtnis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Der Fall Turgons Turm.jpg|thumb|200px|Turgon beim Fall Gondolins]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie sein älterer Bruder [[Fingon]] folgte Turgon dem Rufe [[Feanor|Feanors]] nach Mittelerde. Angeführt von seinem Vater [[Fingolfin]] nahmen er und seine Gefolgsleute den beschwerlichen Weg über die [[Helcaraxe]], den eisigen Pass im Norden, der [[Aman]] mit dem damaligen [[Beleriand]] verband.  &amp;lt;br&amp;gt; Seine Frau [[Elenwe]], eine Vanya, kam wie viele andere bei dem Übergang ums Leben, ihre gemeinsame Tochter [[Idril]] hingegen erreichte den Kontinent unbeschadet. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
An der Küste von [[Mittelerde]] - in Nevrast - gründete Turgon sein Königreich [[Vinyamar]]. In Träumen führte der Vala [[Ulmo]] ihn in das unzugängliche Tal von [[Tumladen (Beleriand)|Tumladen]] und riet ihm, im Verborgenen ein zweites Reich zu gründen, das auf diese Weise vor [[Morgoth|Morgoths]] Streitmacht sicher sein würde. Heimlich ließ Turgon an dieser Stelle eine Stadt in Gedenken an [[Tirion|Tirion im Westen]]  erbauen. Im Jahre 104 [[Erstes Zeitalter|E. Z.]] zog er, nach 52 Jahren Bauzeit, heimlich mit dem größten Teil seines Volkes in die Berge und nahm dort die Stadt, die seitdem [[Gondolin]] hieß, in Besitz. &lt;br /&gt;
Von hier aus regierte er bis zum Ende seines Lebens und hütete mit großer Strenge das Geheimnis um den Standort der Stadt. So bescherte er Gondolin eine lange Friedenszeit; es wurde zur kulturellen Blüte der Elben in Mittelerde. &amp;lt;br&amp;gt; Wegen ihrer Schönheit und Macht und wegen ihrer Rolle als letzte Bastion der Noldor im [[Juwelenkrieg]] entwickelte sich Gondolin in der darauffolgenden Zeit zur legendärsten Elbenstadt aller Zeitalter in Mittelerde.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Turgon mied den Kontakt zu seinen Verwandten im Rest von Beleriand - nur im Jahre 473 [[Erstes Zeitalter|E. Z.]] erschien er völlig überraschend mit einem mächtigen Heer von 10.000 Kämpfern seines Volkes auf dem Schlachtfeld der [[Nirnaeth Arnoediad]], um Fingon bei dem Feldzug gegen Morgoth zu unterstützen, konnte aber die furchtbare Niederlage nicht abwenden. &amp;lt;br&amp;gt; Sein Bruder fiel im Zweikampf gegen den Fürsten der Balrogs, und so ging der Titel des [[Hoher König der Noldor|Hohen Königs der Noldor]] noch im Kampf auf Turgon über. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit danach gestattete er seiner Tochter [[Idril]], sich mit dem Menschen [[Tuor]] zu vermählen, der von Ulmo in die Stadt geführt worden war, um vor dem nahenden Ende Gondolins zu warnen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letzten Endes fiel Gondolin durch den Verrat [[Maeglin|Maeglins]], und Turgon starb in den Trümmern seines Palastes. Der Schlacht um die Verborgene Stadt entkamen nur wenige unter der Führung von [[Idril]] und [[Tuor]]. Dieser Beiden Sohn war [[Earendil der Seefahrer]], Vater von [[Elrond]] und Ahnherr der [[Elros|Linie Númenors]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Name bedeutet übersetzt &#039;&#039;Machtvoller Herrscher&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* Sein [[Quenya]]-Name war Turukáno (Tur- Stärke, Macht; Cáno Herrscher, Beherrscher).&lt;br /&gt;
* Sein Schwert [[Glamdring]] wurde im [[Drittes Zeitalter|Dritten Zeitalter]] von [[Gandalf]] getragen.&lt;br /&gt;
* Der Song &amp;quot;Mirror Mirror&amp;quot; von [[Blind Guardian]] behandelt Turgons Träume, die er von Ulmo gesandt bekam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Externe Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.der-fuchsbau.com/tolkien/familytree/stammbaum.htm Stammbaum der Eldar und Atani]&lt;br /&gt;
* [http://ardapedia.herr-der-ringe-film.de/images/f/f3/Ardapedia_Silmarillon_Genealogie.pdf Silmarillion Stammbaum herunterladen (PDF, ca. 108 kb)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Das Silmarillion]]: Quenta Silmarillion,&lt;br /&gt;
** XIV &#039;&#039;Von Beleriand und seinen Reichen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** XV &#039;&#039;Von den Noldor in Beleriand&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** XX &#039;&#039;Von der Fünften Schlacht: Nirnaeth Arnoediad&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** XXIII &#039;&#039;Von Tuor und dem Fall von Gondolin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Sequence|list=[[Hoher König der Noldor]]|prev=[[Fingon]]|date=471 – 510 [[Erstes Zeitalter|E. Z.]] ([[Jahre der Sonne|J. S.]])|next=[[Gil-galad]]}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Noldor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hohe Könige der Noldor]]&lt;br /&gt;
[[en:Turgon the Wise]]&lt;br /&gt;
[[fi:Turgon (haltia)]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/personnages/elfes/noldor/turukano]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tilionithilion</name></author>
	</entry>
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		<title>Datei:Turgon Gondolin .jpg</title>
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		<updated>2015-08-16T17:21:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tilionithilion: Beschreibung: Portrait Turgons kurz vor dem Fall Gondolins;

Quelle: selbst gezeichnet;

Urheber: Kai H.;

Lizenz: CC-BY-SA&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Beschreibung: Portrait Turgons kurz vor dem Fall Gondolins;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: selbst gezeichnet;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urheber: Kai H.;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lizenz: CC-BY-SA&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tilionithilion</name></author>
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	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Turgon_(Sohn_von_Fingolfin)&amp;diff=100809</id>
		<title>Turgon (Sohn von Fingolfin)</title>
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		<updated>2015-08-16T17:19:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tilionithilion: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Turgon&#039;&#039;&#039; ist der zweite Sohn [[Fingolfin]]s und der sechste [[Hoher König der Noldor|Hohe König der Noldor]].  &amp;lt;br&amp;gt; Er war der Urgroßvater [[Elrond|Elronds]], Onkel [[Gil-galad|Gil-galads]] und Erbauer der legendären Stadt [[Gondolin]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Turgon Gondolin .jpg|thumb|300px|Turgon]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* geboren 1300 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. B.)]]&lt;br /&gt;
* gestorben 510 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. S.)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Volk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Elben]], [[Noldor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Vermächtnis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Der Fall Turgons Turm.jpg|thumb|200px|Turgon beim Fall Gondolins]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie sein älterer Bruder [[Fingon]] folgte Turgon dem Rufe [[Feanor|Feanors]] nach Mittelerde. Angeführt von seinem Vater [[Fingolfin]] nahmen er und seine Gefolgsleute den beschwerlichen Weg über die [[Helcaraxe]], den eisigen Pass im Norden, der [[Aman]] mit dem damaligen [[Beleriand]] verband.  &amp;lt;br&amp;gt; Seine Frau [[Elenwe]], eine Vanya, kam wie viele andere bei dem Übergang ums Leben, ihre gemeinsame Tochter [[Idril]] hingegen erreichte den Kontinent unbeschadet. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
An der Küste von [[Mittelerde]] - in Nevrast - gründete Turgon sein Königreich [[Vinyamar]]. In Träumen führte der Vala [[Ulmo]] ihn in das unzugängliche Tal von [[Tumladen (Beleriand)|Tumladen]] und riet ihm, im Verborgenen ein zweites Reich zu gründen, das auf diese Weise vor [[Morgoth|Morgoths]] Streitmacht sicher sein würde. Heimlich ließ Turgon an dieser Stelle eine Stadt in Gedenken an [[Tirion|Tirion im Westen]]  erbauen. Im Jahre 104 [[Erstes Zeitalter|E. Z.]] zog er, nach 52 Jahren Bauzeit, heimlich mit dem größten Teil seines Volkes in die Berge und nahm dort die Stadt, die seitdem [[Gondolin]] hieß, in Besitz. &lt;br /&gt;
Von hier aus regierte er bis zum Ende seines Lebens und hütete mit großer Strenge das Geheimnis um den Standort der Stadt. So bescherte er Gondolin eine lange Friedenszeit; es wurde zur kulturellen Blüte der Elben in Mittelerde. &amp;lt;br&amp;gt; Wegen ihrer Schönheit und Macht und wegen ihrer Rolle als letzte Bastion der Noldor im [[Juwelenkrieg]] entwickelte sich Gondolin in der darauffolgenden Zeit zur legendärsten Elbenstadt aller Zeitalter in Mittelerde.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Turgon mied den Kontakt zu seinen Verwandten im Rest von Beleriand - nur im Jahre 473 [[Erstes Zeitalter|E. Z.]] erschien er völlig überraschend mit einem mächtigen Heer von 10.000 Kämpfern seines Volkes auf dem Schlachtfeld der [[Nirnaeth Arnoediad]], um Fingon bei dem Feldzug gegen Morgoth zu unterstützen, konnte aber die furchtbare Niederlage nicht abwenden. &amp;lt;br&amp;gt; Sein Bruder fiel im Zweikampf gegen den Fürsten der Balrogs, und so ging der Titel des [[Hoher König der Noldor|Hohen Königs der Noldor]] noch im Kampf auf Turgon über. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit danach gestattete er seiner Tochter [[Idril]], sich mit dem Menschen [[Tuor]] zu vermählen, der von Ulmo in die Stadt geführt worden war, um vor dem nahenden Ende Gondolins zu warnen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letzten Endes fiel Gondolin durch den Verrat [[Maeglin|Maeglins]], und Turgon starb in den Trümmern seines Palastes. Der Schlacht um die Verborgene Stadt entkamen nur wenige unter der Führung von [[Idril]] und [[Tuor]]. Dieser Beiden Sohn war [[Earendil der Seefahrer]], Vater von [[Elrond]] und Ahnherr der [[Elros|Linie Númenors]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Name bedeutet übersetzt &#039;&#039;Machtvoller Herrscher&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* Sein [[Quenya]]-Name war Turukáno (Tur- Stärke, Macht; Cáno Herrscher, Beherrscher).&lt;br /&gt;
* Sein Schwert [[Glamdring]] wurde im [[Drittes Zeitalter|Dritten Zeitalter]] von [[Gandalf]] getragen.&lt;br /&gt;
* Der Song &amp;quot;Mirror Mirror&amp;quot; von [[Blind Guardian]] behandelt Turgons Träume, die er von Ulmo gesandt bekam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Externe Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.der-fuchsbau.com/tolkien/familytree/stammbaum.htm Stammbaum der Eldar und Atani]&lt;br /&gt;
* [http://ardapedia.herr-der-ringe-film.de/images/f/f3/Ardapedia_Silmarillon_Genealogie.pdf Silmarillion Stammbaum herunterladen (PDF, ca. 108 kb)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Das Silmarillion]]: Quenta Silmarillion,&lt;br /&gt;
** XIV &#039;&#039;Von Beleriand und seinen Reichen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** XV &#039;&#039;Von den Noldor in Beleriand&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** XX &#039;&#039;Von der Fünften Schlacht: Nirnaeth Arnoediad&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** XXIII &#039;&#039;Von Tuor und dem Fall von Gondolin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Sequence|list=[[Hoher König der Noldor]]|prev=[[Fingon]]|date=471 – 510 [[Erstes Zeitalter|E. Z.]] ([[Jahre der Sonne|J. S.]])|next=[[Gil-galad]]}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Noldor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hohe Könige der Noldor]]&lt;br /&gt;
[[en:Turgon the Wise]]&lt;br /&gt;
[[fi:Turgon (haltia)]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/personnages/elfes/noldor/turukano]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tilionithilion</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Hoher_K%C3%B6nig_der_Noldor&amp;diff=100805</id>
		<title>Hoher König der Noldor</title>
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		<updated>2015-08-12T22:39:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tilionithilion: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Würde des &#039;&#039;&#039;Hohen Königs der Noldor&#039;&#039;&#039; ist in den Werken [[J. R. R. Tolkien]]s einer der höchsten [[Elben|elbischen]] Ränge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Könige der Noldor.jpg|350px|thumb|Finwe (l.) und Turgon (r.), zwei Hochkönige der Noldor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rang des Hohen Königs der [[Noldor]] wurde von [[Finwe]] und seinen Erben getragen. Die Machtfülle, die diesem Rang innewohnte, schwankte erheblich. So waren wohl nur unter Finwe selbst alle Noldor unter einem Herrscher vereint. Später teilte sich die Macht mit der Aufspaltung der Noldor immer weiter. Vermutlich wurde der Titel immer an den ältesten lebenden Sohn des vorherigen Königs weitergeben. [[Fingolfin]] erhielt den Titel von [[Maedhros]], als Dank für seine Rettung von [[Thangorodrim]]. Nach dem Tod [[Gil-galad]]s erhielt kein Elb mehr diesen Titel, da dieser keine Söhne hatte. [[Elrond]] oder auch [[Galadriel]] hätten als nächste Verwandte Anspruch auf diesen Titel erheben können. Der Titel wanderte mit den Noldor zurück nach Mittelerde und wird nicht für [[Finarfin]] genutzt, der die verbleibenden Noldor in [[Aman]] regiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Liste der Könige ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Finwe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Finwe]] regierte die Noldor, seit er sie vom See [[Cuiviénen]] nach Aman führte. Er erhielt den Titel aber wohl erst, als sich die Noldor in [[Valinor]] niederließen. Er behielt den Titel, bis er von [[Melkor]] erschlagen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Feanor ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Feanor]] hatte nur in der Zeit nach der Zerstörung der [[Zwei Bäume]] bis in das Jahr 1 des [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalters der Sonne]] die Herrschaft über die [[Noldor]], auch wenn er sie nutzte wie kein anderer. Er führte seine Sippe zurück nach [[Mittelerde]], um Rache an Melkor zu nehmen. Dieses Ziel verfolgte er ohne Rücksicht auf Verluste. Siehe auch [[Fluch der Noldor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maedhros ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Maedhros]] erhob als ältester Sohn Feanors nach dessen Tod in der [[Dagor-nuin-Giliath]] berechtigterweise Anspruch auf den Titel. Ob er ihn erhielt, wird aus dem [[Silmarillion]] nicht vollständig klar. Nach seiner Befreiung von den [[Thangorodrim]] durch Fingolfins Sohn [[Fingon]] sprach er zu Fingolfin:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Text=Denn Maedhros bat um Verzeihung für die Flucht aus Aman, indem er zu  Fingolfin sagte: &amp;quot;Wenn kein Streit zwischen uns ist, Herr, so ist die  Königswürde rechtens dein, denn der Älteste hier bist du aus Finwes Haus  und nicht der Geringste an Weisheit.&amp;quot;|Autor=[[J. R. R. Tolkien]]|Quelle=[[Das Silmarillion]]: Kapitel XIII &#039;&#039;Von der Rückkehr der Noldor&#039;&#039;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fingolfin ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Fingolfin]], zweiter Sohn von Finwe. Er wurde, obwohl sie ihn eigentlich hassten, von den Söhnen seines Halbbruders Feanor als König anerkannt, um eine stärkere Spaltung der Noldor zu vermeiden. Er hatte nämlich den Großteil der Noldor über die  [[Helcaraxe]] geführt, während Feanor ihn verraten und mit einer kleineren Gruppe per Schiff nach [[Mittelerde]] gelangt war. Er starb im Jahre 455 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. S.)]] im Zweikampf mit [[Morgoth]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fingon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Fingolfins Tod übernahm sein Sohn [[Fingon]] die Herrschaft. Doch sie war nur von kurzer Dauer, da er im Jahre 473 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. S.)]] von [[Gothmog (Balrog)|Gothmog]], dem Fürsten der [[Balrog]]s, in der [[Nirnaeth Arnoediad]] erschlagen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Turgon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Turgon (Sohn von Fingolfin)|Turgon]], der zweite Sohn Fingolfins, regierte bis zu seinem Tod im Jahre 511 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. S.)]]. Seine Macht war allerdings auf [[Gondolin]] beschränkt, das er erst zur [[Nirnaeth Arnoediad]] verließ. Bevor er Gondolin gründete und dann König wurde, war er der Herrscher von [[Vinyamar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gil-galad ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gil-galad]], oder auch Ereinion, war der letzte in der Reihe der Könige. Allerdings regierte er - abgesehen von Finwe selbst - auch am längsten. Seine Herrschaft dauerte bis ins Jahre 3441 [[Zweites Zeitalter|Z. Z.]]. Er war der einzige Sohn Fingons und herrschte die längste Zeit in [[Lindon]]. Später formte er mit [[Elendil der Lange|Elendil]] das [[Letztes Bündnis|Letzte Bündnis]] und fiel an den Hängen des [[Schicksalsberg|Orodruin]] im Kampf gegen [[Sauron]]. Er hinterließ keinen Erben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Das Silmarillion]]&lt;br /&gt;
* [[Nachrichten aus Mittelerde]]&lt;br /&gt;
* [[The Peoples of Middle-earth]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Noldor]]&lt;br /&gt;
[[en:High King of the Noldor]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/personnages/elfes/noldor/haut_roi_des_noldor]]&lt;br /&gt;
[[fi:Noldorin Korkea Kuningas]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tilionithilion</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Hoher_K%C3%B6nig_der_Noldor&amp;diff=100804</id>
		<title>Hoher König der Noldor</title>
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		<updated>2015-08-12T22:38:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tilionithilion: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Würde des &#039;&#039;&#039;Hohen Königs der Noldor&#039;&#039;&#039; ist in den Werken [[J. R. R. Tolkien]]s einer der höchsten [[Elben|elbischen]] Ränge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Könige der Noldor.jpg|400px|thumb|Finwe (l.) und Turgon (r.), zwei Hochkönige der Noldor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rang des Hohen Königs der [[Noldor]] wurde von [[Finwe]] und seinen Erben getragen. Die Machtfülle, die diesem Rang innewohnte, schwankte erheblich. So waren wohl nur unter Finwe selbst alle Noldor unter einem Herrscher vereint. Später teilte sich die Macht mit der Aufspaltung der Noldor immer weiter. Vermutlich wurde der Titel immer an den ältesten lebenden Sohn des vorherigen Königs weitergeben. [[Fingolfin]] erhielt den Titel von [[Maedhros]], als Dank für seine Rettung von [[Thangorodrim]]. Nach dem Tod [[Gil-galad]]s erhielt kein Elb mehr diesen Titel, da dieser keine Söhne hatte. [[Elrond]] oder auch [[Galadriel]] hätten als nächste Verwandte Anspruch auf diesen Titel erheben können. Der Titel wanderte mit den Noldor zurück nach Mittelerde und wird nicht für [[Finarfin]] genutzt, der die verbleibenden Noldor in [[Aman]] regiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Liste der Könige ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Finwe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Finwe]] regierte die Noldor, seit er sie vom See [[Cuiviénen]] nach Aman führte. Er erhielt den Titel aber wohl erst, als sich die Noldor in [[Valinor]] niederließen. Er behielt den Titel, bis er von [[Melkor]] erschlagen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Feanor ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Feanor]] hatte nur in der Zeit nach der Zerstörung der [[Zwei Bäume]] bis in das Jahr 1 des [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalters der Sonne]] die Herrschaft über die [[Noldor]], auch wenn er sie nutzte wie kein anderer. Er führte seine Sippe zurück nach [[Mittelerde]], um Rache an Melkor zu nehmen. Dieses Ziel verfolgte er ohne Rücksicht auf Verluste. Siehe auch [[Fluch der Noldor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maedhros ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Maedhros]] erhob als ältester Sohn Feanors nach dessen Tod in der [[Dagor-nuin-Giliath]] berechtigterweise Anspruch auf den Titel. Ob er ihn erhielt, wird aus dem [[Silmarillion]] nicht vollständig klar. Nach seiner Befreiung von den [[Thangorodrim]] durch Fingolfins Sohn [[Fingon]] sprach er zu Fingolfin:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Text=Denn Maedhros bat um Verzeihung für die Flucht aus Aman, indem er zu  Fingolfin sagte: &amp;quot;Wenn kein Streit zwischen uns ist, Herr, so ist die  Königswürde rechtens dein, denn der Älteste hier bist du aus Finwes Haus  und nicht der Geringste an Weisheit.&amp;quot;|Autor=[[J. R. R. Tolkien]]|Quelle=[[Das Silmarillion]]: Kapitel XIII &#039;&#039;Von der Rückkehr der Noldor&#039;&#039;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fingolfin ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Fingolfin]], zweiter Sohn von Finwe. Er wurde, obwohl sie ihn eigentlich hassten, von den Söhnen seines Halbbruders Feanor als König anerkannt, um eine stärkere Spaltung der Noldor zu vermeiden. Er hatte nämlich den Großteil der Noldor über die  [[Helcaraxe]] geführt, während Feanor ihn verraten und mit einer kleineren Gruppe per Schiff nach [[Mittelerde]] gelangt war. Er starb im Jahre 455 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. S.)]] im Zweikampf mit [[Morgoth]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fingon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Fingolfins Tod übernahm sein Sohn [[Fingon]] die Herrschaft. Doch sie war nur von kurzer Dauer, da er im Jahre 473 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. S.)]] von [[Gothmog (Balrog)|Gothmog]], dem Fürsten der [[Balrog]]s, in der [[Nirnaeth Arnoediad]] erschlagen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Turgon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Turgon (Sohn von Fingolfin)|Turgon]], der zweite Sohn Fingolfins, regierte bis zu seinem Tod im Jahre 511 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. S.)]]. Seine Macht war allerdings auf [[Gondolin]] beschränkt, das er erst zur [[Nirnaeth Arnoediad]] verließ. Bevor er Gondolin gründete und dann König wurde, war er der Herrscher von [[Vinyamar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gil-galad ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gil-galad]], oder auch Ereinion, war der letzte in der Reihe der Könige. Allerdings regierte er - abgesehen von Finwe selbst - auch am längsten. Seine Herrschaft dauerte bis ins Jahre 3441 [[Zweites Zeitalter|Z. Z.]]. Er war der einzige Sohn Fingons und herrschte die längste Zeit in [[Lindon]]. Später formte er mit [[Elendil der Lange|Elendil]] das [[Letztes Bündnis|Letzte Bündnis]] und fiel an den Hängen des [[Schicksalsberg|Orodruin]] im Kampf gegen [[Sauron]]. Er hinterließ keinen Erben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Das Silmarillion]]&lt;br /&gt;
* [[Nachrichten aus Mittelerde]]&lt;br /&gt;
* [[The Peoples of Middle-earth]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Noldor]]&lt;br /&gt;
[[en:High King of the Noldor]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/personnages/elfes/noldor/haut_roi_des_noldor]]&lt;br /&gt;
[[fi:Noldorin Korkea Kuningas]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tilionithilion</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Hoher_K%C3%B6nig_der_Noldor&amp;diff=100803</id>
		<title>Hoher König der Noldor</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Hoher_K%C3%B6nig_der_Noldor&amp;diff=100803"/>
		<updated>2015-08-12T22:38:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tilionithilion: Bild eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Würde des &#039;&#039;&#039;Hohen Königs der Noldor&#039;&#039;&#039; ist in den Werken [[J. R. R. Tolkien]]s einer der höchsten [[Elben|elbischen]] Ränge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Könige der Noldor.jpg|300px|thumb|Finwe (l.) und Turgon (r.), zwei Hochkönige der Noldor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rang des Hohen Königs der [[Noldor]] wurde von [[Finwe]] und seinen Erben getragen. Die Machtfülle, die diesem Rang innewohnte, schwankte erheblich. So waren wohl nur unter Finwe selbst alle Noldor unter einem Herrscher vereint. Später teilte sich die Macht mit der Aufspaltung der Noldor immer weiter. Vermutlich wurde der Titel immer an den ältesten lebenden Sohn des vorherigen Königs weitergeben. [[Fingolfin]] erhielt den Titel von [[Maedhros]], als Dank für seine Rettung von [[Thangorodrim]]. Nach dem Tod [[Gil-galad]]s erhielt kein Elb mehr diesen Titel, da dieser keine Söhne hatte. [[Elrond]] oder auch [[Galadriel]] hätten als nächste Verwandte Anspruch auf diesen Titel erheben können. Der Titel wanderte mit den Noldor zurück nach Mittelerde und wird nicht für [[Finarfin]] genutzt, der die verbleibenden Noldor in [[Aman]] regiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Liste der Könige ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Finwe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Finwe]] regierte die Noldor, seit er sie vom See [[Cuiviénen]] nach Aman führte. Er erhielt den Titel aber wohl erst, als sich die Noldor in [[Valinor]] niederließen. Er behielt den Titel, bis er von [[Melkor]] erschlagen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Feanor ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Feanor]] hatte nur in der Zeit nach der Zerstörung der [[Zwei Bäume]] bis in das Jahr 1 des [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalters der Sonne]] die Herrschaft über die [[Noldor]], auch wenn er sie nutzte wie kein anderer. Er führte seine Sippe zurück nach [[Mittelerde]], um Rache an Melkor zu nehmen. Dieses Ziel verfolgte er ohne Rücksicht auf Verluste. Siehe auch [[Fluch der Noldor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maedhros ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Maedhros]] erhob als ältester Sohn Feanors nach dessen Tod in der [[Dagor-nuin-Giliath]] berechtigterweise Anspruch auf den Titel. Ob er ihn erhielt, wird aus dem [[Silmarillion]] nicht vollständig klar. Nach seiner Befreiung von den [[Thangorodrim]] durch Fingolfins Sohn [[Fingon]] sprach er zu Fingolfin:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Text=Denn Maedhros bat um Verzeihung für die Flucht aus Aman, indem er zu  Fingolfin sagte: &amp;quot;Wenn kein Streit zwischen uns ist, Herr, so ist die  Königswürde rechtens dein, denn der Älteste hier bist du aus Finwes Haus  und nicht der Geringste an Weisheit.&amp;quot;|Autor=[[J. R. R. Tolkien]]|Quelle=[[Das Silmarillion]]: Kapitel XIII &#039;&#039;Von der Rückkehr der Noldor&#039;&#039;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fingolfin ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Fingolfin]], zweiter Sohn von Finwe. Er wurde, obwohl sie ihn eigentlich hassten, von den Söhnen seines Halbbruders Feanor als König anerkannt, um eine stärkere Spaltung der Noldor zu vermeiden. Er hatte nämlich den Großteil der Noldor über die  [[Helcaraxe]] geführt, während Feanor ihn verraten und mit einer kleineren Gruppe per Schiff nach [[Mittelerde]] gelangt war. Er starb im Jahre 455 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. S.)]] im Zweikampf mit [[Morgoth]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fingon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Fingolfins Tod übernahm sein Sohn [[Fingon]] die Herrschaft. Doch sie war nur von kurzer Dauer, da er im Jahre 473 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. S.)]] von [[Gothmog (Balrog)|Gothmog]], dem Fürsten der [[Balrog]]s, in der [[Nirnaeth Arnoediad]] erschlagen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Turgon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Turgon (Sohn von Fingolfin)|Turgon]], der zweite Sohn Fingolfins, regierte bis zu seinem Tod im Jahre 511 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. S.)]]. Seine Macht war allerdings auf [[Gondolin]] beschränkt, das er erst zur [[Nirnaeth Arnoediad]] verließ. Bevor er Gondolin gründete und dann König wurde, war er der Herrscher von [[Vinyamar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gil-galad ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gil-galad]], oder auch Ereinion, war der letzte in der Reihe der Könige. Allerdings regierte er - abgesehen von Finwe selbst - auch am längsten. Seine Herrschaft dauerte bis ins Jahre 3441 [[Zweites Zeitalter|Z. Z.]]. Er war der einzige Sohn Fingons und herrschte die längste Zeit in [[Lindon]]. Später formte er mit [[Elendil der Lange|Elendil]] das [[Letztes Bündnis|Letzte Bündnis]] und fiel an den Hängen des [[Schicksalsberg|Orodruin]] im Kampf gegen [[Sauron]]. Er hinterließ keinen Erben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Das Silmarillion]]&lt;br /&gt;
* [[Nachrichten aus Mittelerde]]&lt;br /&gt;
* [[The Peoples of Middle-earth]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Noldor]]&lt;br /&gt;
[[en:High King of the Noldor]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/personnages/elfes/noldor/haut_roi_des_noldor]]&lt;br /&gt;
[[fi:Noldorin Korkea Kuningas]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tilionithilion</name></author>
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	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Datei:K%C3%B6nige_der_Noldor.jpg&amp;diff=100802</id>
		<title>Datei:Könige der Noldor.jpg</title>
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		<updated>2015-08-12T22:37:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tilionithilion: Beschreibung: Finwe und Turgon nebeneinander

Quelle: selbst gezeichnet

Urheber: Kai H. 

Lizenz: CC-BY-SA&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Beschreibung: Finwe und Turgon nebeneinander&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: selbst gezeichnet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urheber: Kai H. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lizenz: CC-BY-SA&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tilionithilion</name></author>
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		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Hoher_K%C3%B6nig_der_Noldor&amp;diff=100801</id>
		<title>Hoher König der Noldor</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Hoher_K%C3%B6nig_der_Noldor&amp;diff=100801"/>
		<updated>2015-08-12T22:36:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tilionithilion: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Würde des &#039;&#039;&#039;Hohen Königs der Noldor&#039;&#039;&#039; ist in den Werken [[J. R. R. Tolkien]]s einer der höchsten [[Elben|elbischen]] Ränge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Könige der Noldor.jpg|thumb|Finwe (l.) und Turgon (r.), zwei Hochkönige der Noldor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rang des Hohen Königs der [[Noldor]] wurde von [[Finwe]] und seinen Erben getragen. Die Machtfülle, die diesem Rang innewohnte, schwankte erheblich. So waren wohl nur unter Finwe selbst alle Noldor unter einem Herrscher vereint. Später teilte sich die Macht mit der Aufspaltung der Noldor immer weiter. Vermutlich wurde der Titel immer an den ältesten lebenden Sohn des vorherigen Königs weitergeben. [[Fingolfin]] erhielt den Titel von [[Maedhros]], als Dank für seine Rettung von [[Thangorodrim]]. Nach dem Tod [[Gil-galad]]s erhielt kein Elb mehr diesen Titel, da dieser keine Söhne hatte. [[Elrond]] oder auch [[Galadriel]] hätten als nächste Verwandte Anspruch auf diesen Titel erheben können. Der Titel wanderte mit den Noldor zurück nach Mittelerde und wird nicht für [[Finarfin]] genutzt, der die verbleibenden Noldor in [[Aman]] regiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Liste der Könige ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Finwe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Finwe]] regierte die Noldor, seit er sie vom See [[Cuiviénen]] nach Aman führte. Er erhielt den Titel aber wohl erst, als sich die Noldor in [[Valinor]] niederließen. Er behielt den Titel, bis er von [[Melkor]] erschlagen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Feanor ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Feanor]] hatte nur in der Zeit nach der Zerstörung der [[Zwei Bäume]] bis in das Jahr 1 des [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalters der Sonne]] die Herrschaft über die [[Noldor]], auch wenn er sie nutzte wie kein anderer. Er führte seine Sippe zurück nach [[Mittelerde]], um Rache an Melkor zu nehmen. Dieses Ziel verfolgte er ohne Rücksicht auf Verluste. Siehe auch [[Fluch der Noldor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maedhros ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Maedhros]] erhob als ältester Sohn Feanors nach dessen Tod in der [[Dagor-nuin-Giliath]] berechtigterweise Anspruch auf den Titel. Ob er ihn erhielt, wird aus dem [[Silmarillion]] nicht vollständig klar. Nach seiner Befreiung von den [[Thangorodrim]] durch Fingolfins Sohn [[Fingon]] sprach er zu Fingolfin:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Text=Denn Maedhros bat um Verzeihung für die Flucht aus Aman, indem er zu  Fingolfin sagte: &amp;quot;Wenn kein Streit zwischen uns ist, Herr, so ist die  Königswürde rechtens dein, denn der Älteste hier bist du aus Finwes Haus  und nicht der Geringste an Weisheit.&amp;quot;|Autor=[[J. R. R. Tolkien]]|Quelle=[[Das Silmarillion]]: Kapitel XIII &#039;&#039;Von der Rückkehr der Noldor&#039;&#039;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fingolfin ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Fingolfin]], zweiter Sohn von Finwe. Er wurde, obwohl sie ihn eigentlich hassten, von den Söhnen seines Halbbruders Feanor als König anerkannt, um eine stärkere Spaltung der Noldor zu vermeiden. Er hatte nämlich den Großteil der Noldor über die  [[Helcaraxe]] geführt, während Feanor ihn verraten und mit einer kleineren Gruppe per Schiff nach [[Mittelerde]] gelangt war. Er starb im Jahre 455 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. S.)]] im Zweikampf mit [[Morgoth]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fingon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Fingolfins Tod übernahm sein Sohn [[Fingon]] die Herrschaft. Doch sie war nur von kurzer Dauer, da er im Jahre 473 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. S.)]] von [[Gothmog (Balrog)|Gothmog]], dem Fürsten der [[Balrog]]s, in der [[Nirnaeth Arnoediad]] erschlagen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Turgon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Turgon (Sohn von Fingolfin)|Turgon]], der zweite Sohn Fingolfins, regierte bis zu seinem Tod im Jahre 511 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. S.)]]. Seine Macht war allerdings auf [[Gondolin]] beschränkt, das er erst zur [[Nirnaeth Arnoediad]] verließ. Bevor er Gondolin gründete und dann König wurde, war er der Herrscher von [[Vinyamar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gil-galad ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gil-galad]], oder auch Ereinion, war der letzte in der Reihe der Könige. Allerdings regierte er - abgesehen von Finwe selbst - auch am längsten. Seine Herrschaft dauerte bis ins Jahre 3441 [[Zweites Zeitalter|Z. Z.]]. Er war der einzige Sohn Fingons und herrschte die längste Zeit in [[Lindon]]. Später formte er mit [[Elendil der Lange|Elendil]] das [[Letztes Bündnis|Letzte Bündnis]] und fiel an den Hängen des [[Schicksalsberg|Orodruin]] im Kampf gegen [[Sauron]]. Er hinterließ keinen Erben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Das Silmarillion]]&lt;br /&gt;
* [[Nachrichten aus Mittelerde]]&lt;br /&gt;
* [[The Peoples of Middle-earth]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Noldor]]&lt;br /&gt;
[[en:High King of the Noldor]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/personnages/elfes/noldor/haut_roi_des_noldor]]&lt;br /&gt;
[[fi:Noldorin Korkea Kuningas]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tilionithilion</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Noldor&amp;diff=100800</id>
		<title>Noldor</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Noldor&amp;diff=100800"/>
		<updated>2015-08-12T22:34:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tilionithilion: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Navigationsleiste Elben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Noldor&#039;&#039;&#039; (Singular &#039;&#039;Noldo&#039;&#039;, übersetzt für &#039;&#039;Gelehrte&#039;&#039;) stellen neben den [[Sindar]] und [[Waldelben]] wohl die wichtigste Gruppe von [[Elben]] in Tolkiens Werken dar. &amp;lt;br/&amp;gt; Zu ihrer Sippe zählen unter anderem [[Elrond]] und [[Galadriel]].     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Volk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Elben]], [[Tatyar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Noldor waren die zweite Gruppe der Elben, die von [[Cuiviénen]] nach Westen zog. Ihr Anführer war [[Finwe]]. Sie waren wie die [[Vanyar]] hochgewachsen und schlank, aber doch kräftiger und sehniger als diese. Ihr Haar war dunkelbraun bis schwarz, ihre Augen grau. Einige unter ihnen - so wie [[Maedhros]] - hatten auch kupferfarbenes Haar. Die einzigen Noldor, welche goldenes Haar hatten, waren die von der Sippe [[Finarfin]]s und [[Fingolfin]]s. Alle Noldor besaßen elfenbeinfarbene Haut. [[Bild:Hochkönig Finwe (Noldor).jpg|thumb|150px|Finwe, der erste König der Noldor]] Ihre Muttersprache war [[Quenya]]. In [[Aman]] sprachen sie den Hoch-Eldarin Dialekt des Quenya, während die in [[Mittelerde]] lebenden Noldor den Exil-Noldorin Dialekt benutzten. &lt;br /&gt;
Die Noldor lebten anfangs, zusammen mit den Vanyar, in [[Tirion]], auf dem [[Túna]] im [[Calacirya]], doch die Vanyar zogen später fort nach [[Valmar]], um zu Füßen der [[Valar]] zu leben. Die Noldor waren die kunstfertigsten aller [[Elben]], vor allem  die Silmarilli, Werke [[Feanor]]s, sind als besonders wichtig einzustufen, doch schmiedete Feanor auch als erster Waffen im Segensreich. Der einzige Elb, der kein Noldo war, aber eine mit den Noldor vergleichbare Leistungsstufe erreichte, war [[Eol]]  der [[Dunkelelb]], der [[Anglachel]] und [[Anguirel]] schuf. [[Anglachel]] trugen später unter Anderen [[Túrin Turambar]] und [[Beleg Cúthalion]]. Es sei jedoch angemerkt, dass Eol in späteren Versionen einer der [[Avari]] ist und somit auch von den Tatyar abstammt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Noldor werden als das zweitedelste der Elbenvölker bezeichnet. Die Noldor zogen auf der Großen Wanderung nach Aman, wo sie ihre Stadt [[Tirion]] auf dem Túna im Calacirya erbauten. Ihr König war [[Finwe]]. Die Noldor waren geschickte Handwerker und erschufen viele wunderschöne Dinge, doch am geschicktesten von ihnen war [[Feanor]], Finwes ältester Sohn, der das Schicksal der Noldor wie kein anderer bestimmen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach der Geburt Feanors verstarb seine Mutter [[Míriel Serinde|Míriel]]. Finwe heiratete später [[Indis]] vom Volk der Vanyar, was genaugenommen gegen das Gesetz Amans war. Feanor war kein Freund von Indis und ihren und Finwes Söhnen, seinen Halbbrüdern [[Fingolfin]] und Finarfin. Auch Feanors Söhne teilten diese Abneigung. Als Morgoth nach seiner Drei Alter dauernden Gefangenschaft freigelassen wurde, nutzte er geschickt diesen Unfrieden in Finwes Haus zu seinen Zwecken. Den Einflüsterungen Morgoths Glauben schenkend, seine Halbbrüder wollten ihm seine Stellung streitig machen, schmiedete Feanor als erster Waffen im Segensreich. Seine Halbbrüder taten ihm gleich, doch dachte jeder, er hätte als einziger Morgoths Warnung erhalten.&lt;br /&gt;
Als Morgoth schließlich sein wahres Gesicht zeigte, mit Hilfe [[Ungoliant]]s die [[Zwei Bäume]] zerstörte, die Silmaril raubte und Finwe erschlug, schworen Feanor und seine sieben Söhne einen furchtbaren [[Eid Feanors|Eid]], Morgoth zu jagen, die Silmaril wiederzugewinnen und Finwes Tod zu rächen. Feanor wiegelte die Noldor zur Rebellion gegen die Valar auf und sie beschlossen Tirion zu verlassen und Morgoth nach Mittelerde zu verfolgen. Um das Meer zu überqueren, plante Feanor die [[Teleri]] zu überreden ihnen zu folgen, denn diese besaßen Schiffe. Die Teleri jedoch wollten Feanor in seinem blinden Zorn nicht folgen. Feanor beschloss nun, die Schiffe mit Gewalt zu nehmen. Auf Grund der Gegenwehr der Teleri kam es zum [[Sippenmord von Alqualonde]], und das erste Mal kämpften Elben gegen Elben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Noldo2.jpg|thumb|320px|Ein Krieger der Feanorer in Weiß und Gold]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Noldor eroberten schließlich die Schiffe von den nur leicht gerüsteten Teleri und setzten ihren Weg nach Norden entlang der Küste Amans fort. Die Valar indes, die zwar den Rachefeldzug nicht gut hießen, aber auch nicht verhindern wollten, hatten infolge des Sippenmordes einen Bann über die Noldor verhängt. Als die Noldor [[Araman]] passierten wurde ihnen die Entscheidung als [[Spruch der Noldor]], auch bekannt als Prophezeiung des Nordens, durch [[Mandos (Person)|Mandos]] bekannt gegeben. Finarfin, der am Sippenmord nicht beteiligt war, kehrte daraufhin mit einigen Noldor zurück und erlangte die Gnade der Valar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feanor lachte nur über den Fluch und setzte sein Gefolge über das Meer und landete in [[Drengist]] wo er in seinem Wahn die Schiffe verbrennen ließ, seinen Halbbruder Fingolfin in Araman zurücklassend.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Dies spaltete die Noldor in 3 Stämme:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der erste Stamm bestand aus den &#039;&#039;Feanorim&#039;&#039;, den Gefolgsleute [[Feanor]]s und seiner Söhne, die am Sippenmord den größten Anteil hatten. Diese Noldor waren von den [[Valar]] verbannt worden und durften Aman nicht mehr betreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der zweite Stamm waren die Gefolgsleute [[Fingolfin]]s, Feanors Halbbruder, die über die [[Helcaraxe]] nach Mittelerde zurückkehrten. Sie brachen auf, weil sie nichts mehr in Aman hielt, nachdem das Licht der [[Zwei Bäume]] erloschen war. Dieser Stamm begab sich freiwillig ins Exil, und den meisten von ihnen, bis auf einige der Anführer, war die Rückkehr nach Aman nicht versagt, obwohl die meisten aus Stolz eine Rückkehr dorthin ablehnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der dritte Stamm war der der Gefolgsleute [[Finarfin]]s, des Bruders Fingolfins und Halbbruders Feanors. Sie bereuten die Taten ihrer Brüder und blieben bis zum [[Krieg des Zorns]] in Aman zurück, in dem ihr gewaltiges Heer auf der Seite der Valar gegen Morgoths [[Valarindi|Uvanimor]] kämpfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgoth hatte zur Zeit der Rückkehr der Noldor [[Angband]] schon befestigt und Heere aufgestellt und in der ersten großen Schlacht von [[Beleriand]], der [[Dagor-nuin-Giliath]] wurde Feanor von [[Balrog]]s erschlagen. Fingolfins Volk, verlassen in Araman, gelang die Tat, die [[Helcaraxe]] unter großen Verlusten zu überqueren, so dass die Zahl der Noldor bedeutend zunahm. In den folgenden Kriegen gelang es den Noldor für 400 Jahre Angband zu belagern, und ihre Reiche blühten auf. Zu dieser Zeit entstand eine enge freundschaftliche Beziehung zu einigen [[Menschen]]völkern, den [[Edain]]. Doch nach der verheerenden Niederlage in der [[Dagor Bragollach]] wurden die Reiche der Noldor eines nach dem anderen von Morgoth zerstört. Ein Großteil der Noldor starb. Von Feanors sieben Söhnen überlebte nur [[Maglor]] das Ende des [[Erstes Zeitalter|E. Z.]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In späterer Zeit war der einzige lebende Nachkomme Feanors [[Celebrimbor]]. Er und [[Galadriel]] waren die einzigen der Noldor, die vom Hochkönig [[Finwe]] abstammten, die noch in Aman geboren waren, und das E. Z. überlebten. Ein weiterer Nachfahre war [[Gil-galad]], der jedoch bereits in Mittelerde geboren worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweites Zeitalter|Zweiten Zeitalter]] blieben die Noldor eine bedeutende Macht in Mittelerde, auch wenn viele nach Aman zurückgekehrt waren, doch hatten sie sich sehr mit ihren Brüdern, den [[Sindar]] vermischt. Als einziges Noldorreich entstand [[Eregion]], wo einige Noldorschmiede unter Celebrimbor mit [[Sauron]]s Hilfe die [[Ringe der Macht]] herstellten. Im Krieg gegen Sauron wurde Eregion zerstört und viele Noldor getötet, doch [[Lindon]], das Königreich [[Gil-galad]]s hielt stand. Im Krieg des [[Das Letzte Bündnis|Letzten Bündnisses]] errangen die Elben zwar den Sieg, doch litten sowohl Noldor als auch Sindar unter schweren Verlusten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Drittes Zeitalter|Dritten Zeitalter]], als sich Saurons Schatten auf den [[Düsterwald]] legte und seine Macht wieder zunahm, flohen viele Elben beider Völker aus Mittelerde. Im späteren Dritten Zeitalter nahmen die Elben nur noch an wenigen Kriegen Teil, unterstützten insbesondere das Königreich der [[Dúnedain]], [[Arnor]], im Kampf gegen den [[Fürst der Nazgûl|Hexenkönig von Angmar]]. Gegen Ende des Zeitalters waren sie zu einer eher beratenden Macht im Hintergrund geworden, insbesondere im [[Weißer Rat|Weißen Rat]]. Nach Saurons Ende durch die Zerstörung des [[Der Eine Ring|Einen Ringes]] und dem damit einhergehenden Machtverlust der [[Elbenringe]], verließen auch die letzten Noldor, unter ihnen [[Elrond]] und [[Galadriel]], Mittelerde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Aule]] wurde als &#039;&#039;&amp;quot;Freund der Noldor&amp;quot;&#039;&#039; bezeichnet, denn durch ihn erlernten sie ihre Kunstfertigkeit.&lt;br /&gt;
* Die Noldor waren die ersten, die [[Gemmen]] schnitzten.&lt;br /&gt;
* In [[Sindarin]] wurden sie &#039;&#039;Golodh&#039;&#039; (&#039;&#039;&amp;quot;die Weisen&amp;quot;&#039;&#039;) oder Golodhrim (&#039;&#039;&amp;quot;Volk der Weisen&amp;quot;&#039;&#039;) genannt.&lt;br /&gt;
* Die Orks des [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalters]] nannten sie auch &#039;&#039;Golug&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* Im [[Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 1|Buch der Verschollenen Geschichten Teil 1]] werden die Noldor noch Gnome und Noldoli genannt (vgl. S.79f.).&lt;br /&gt;
* In der Erweiterung des PC-Spiels [[Die Schlacht um Mittelerde]] II kann man im Volk der Elben die dort sogenannten &amp;quot;Noldor Krieger&amp;quot; erschaffen, welche mit dem Schwert oder mit dem Bogen kämpfen (Quelle: Die Schlacht um Mittelerde II: Aufstieg des Hexenkönigs).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Externe Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.der-fuchsbau.com/tolkien/familytree/stammbaum.htm Stammbaum der Eldar und Atani]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Der Herr der Ringe, Übersetzt von Margaret Carroux und E.-M. von Freymann, Stuttgart, Klett-Cotta: 2009, Seiten 1200f, 1241&lt;br /&gt;
* Der Herr der Ringe, Übersetzt von Wolfgang Krege, Stuttgart, Klett-Cotta: 2000, Seiten 1149f, 1186&lt;br /&gt;
* Der Hobbit, Übersetzt von Wolfgang Krege, Stuttgart, Klett-Cotta: 1998, Seite 194&lt;br /&gt;
* Der Hobbit, Übersetzt von Walter Sherf, Recklinghausen, Georg Bitter Verlag: 1994, Seite 176&lt;br /&gt;
* Das Silmarillon,  Übersetzt von Wolfgang Krege, Stuttgart, Klett-Cotta: 1978, Seiten 34, 48, 63, 65, 68 - 82, 87, 94 - 103, 117, 120 - 146, 175, 277, 339, 379&lt;br /&gt;
* The Road Goes Ever On (Der Tolkien Liederzirkus), Hamburg, Olaf Hille Verlag: 1993, Seite 68, Beilage 7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Noldor| ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Noldor]]&lt;br /&gt;
[[fa:Ù†ÙˆÙ„Ø¯ÙˆØ±]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/peuples/elfes/noldor]]&lt;br /&gt;
[[fi:Noldor]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tilionithilion</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Noldor&amp;diff=100799</id>
		<title>Noldor</title>
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		<updated>2015-08-12T22:33:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tilionithilion: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Navigationsleiste Elben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Noldor&#039;&#039;&#039; (Singular &#039;&#039;Noldo&#039;&#039;, übersetzt für &#039;&#039;Gelehrte&#039;&#039;) stellen neben den [[Sindar]] und [[Waldelben]] wohl die wichtigste Gruppe von Elben in Tolkiens Werken dar. &amp;lt;br/&amp;gt; Zu ihrer Sippe zählen unter anderem [[Elrond]] und [[Galadriel]].     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Volk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Elben]], [[Tatyar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Noldor waren die zweite Gruppe der Elben, die von [[Cuiviénen]] nach Westen zog. Ihr Anführer war [[Finwe]]. Sie waren wie die [[Vanyar]] hochgewachsen und schlank, aber doch kräftiger und sehniger als diese. Ihr Haar war dunkelbraun bis schwarz, ihre Augen grau. Einige unter ihnen - so wie [[Maedhros]] - hatten auch kupferfarbenes Haar. Die einzigen Noldor, welche goldenes Haar hatten, waren die von der Sippe [[Finarfin]]s und [[Fingolfin]]s. Alle Noldor besaßen elfenbeinfarbene Haut. [[Bild:Hochkönig Finwe (Noldor).jpg|thumb|150px|Finwe, der erste König der Noldor]] Ihre Muttersprache war [[Quenya]]. In [[Aman]] sprachen sie den Hoch-Eldarin Dialekt des Quenya, während die in [[Mittelerde]] lebenden Noldor den Exil-Noldorin Dialekt benutzten. &lt;br /&gt;
Die Noldor lebten anfangs, zusammen mit den Vanyar, in [[Tirion]], auf dem [[Túna]] im [[Calacirya]], doch die Vanyar zogen später fort nach [[Valmar]], um zu Füßen der [[Valar]] zu leben. Die Noldor waren die kunstfertigsten aller [[Elben]], vor allem  die Silmarilli, Werke [[Feanor]]s, sind als besonders wichtig einzustufen, doch schmiedete Feanor auch als erster Waffen im Segensreich. Der einzige Elb, der kein Noldo war, aber eine mit den Noldor vergleichbare Leistungsstufe erreichte, war [[Eol]]  der [[Dunkelelb]], der [[Anglachel]] und [[Anguirel]] schuf. [[Anglachel]] trugen später unter Anderen [[Túrin Turambar]] und [[Beleg Cúthalion]]. Es sei jedoch angemerkt, dass Eol in späteren Versionen einer der [[Avari]] ist und somit auch von den Tatyar abstammt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Noldor werden als das zweitedelste der Elbenvölker bezeichnet. Die Noldor zogen auf der Großen Wanderung nach Aman, wo sie ihre Stadt [[Tirion]] auf dem Túna im Calacirya erbauten. Ihr König war [[Finwe]]. Die Noldor waren geschickte Handwerker und erschufen viele wunderschöne Dinge, doch am geschicktesten von ihnen war [[Feanor]], Finwes ältester Sohn, der das Schicksal der Noldor wie kein anderer bestimmen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach der Geburt Feanors verstarb seine Mutter [[Míriel Serinde|Míriel]]. Finwe heiratete später [[Indis]] vom Volk der Vanyar, was genaugenommen gegen das Gesetz Amans war. Feanor war kein Freund von Indis und ihren und Finwes Söhnen, seinen Halbbrüdern [[Fingolfin]] und Finarfin. Auch Feanors Söhne teilten diese Abneigung. Als Morgoth nach seiner Drei Alter dauernden Gefangenschaft freigelassen wurde, nutzte er geschickt diesen Unfrieden in Finwes Haus zu seinen Zwecken. Den Einflüsterungen Morgoths Glauben schenkend, seine Halbbrüder wollten ihm seine Stellung streitig machen, schmiedete Feanor als erster Waffen im Segensreich. Seine Halbbrüder taten ihm gleich, doch dachte jeder, er hätte als einziger Morgoths Warnung erhalten.&lt;br /&gt;
Als Morgoth schließlich sein wahres Gesicht zeigte, mit Hilfe [[Ungoliant]]s die [[Zwei Bäume]] zerstörte, die Silmaril raubte und Finwe erschlug, schworen Feanor und seine sieben Söhne einen furchtbaren [[Eid Feanors|Eid]], Morgoth zu jagen, die Silmaril wiederzugewinnen und Finwes Tod zu rächen. Feanor wiegelte die Noldor zur Rebellion gegen die Valar auf und sie beschlossen Tirion zu verlassen und Morgoth nach Mittelerde zu verfolgen. Um das Meer zu überqueren, plante Feanor die [[Teleri]] zu überreden ihnen zu folgen, denn diese besaßen Schiffe. Die Teleri jedoch wollten Feanor in seinem blinden Zorn nicht folgen. Feanor beschloss nun, die Schiffe mit Gewalt zu nehmen. Auf Grund der Gegenwehr der Teleri kam es zum [[Sippenmord von Alqualonde]], und das erste Mal kämpften Elben gegen Elben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Noldo2.jpg|thumb|320px|Ein Krieger der Feanorer in Weiß und Gold]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Noldor eroberten schließlich die Schiffe von den nur leicht gerüsteten Teleri und setzten ihren Weg nach Norden entlang der Küste Amans fort. Die Valar indes, die zwar den Rachefeldzug nicht gut hießen, aber auch nicht verhindern wollten, hatten infolge des Sippenmordes einen Bann über die Noldor verhängt. Als die Noldor [[Araman]] passierten wurde ihnen die Entscheidung als [[Spruch der Noldor]], auch bekannt als Prophezeiung des Nordens, durch [[Mandos (Person)|Mandos]] bekannt gegeben. Finarfin, der am Sippenmord nicht beteiligt war, kehrte daraufhin mit einigen Noldor zurück und erlangte die Gnade der Valar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feanor lachte nur über den Fluch und setzte sein Gefolge über das Meer und landete in [[Drengist]] wo er in seinem Wahn die Schiffe verbrennen ließ, seinen Halbbruder Fingolfin in Araman zurücklassend.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Dies spaltete die Noldor in 3 Stämme:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der erste Stamm bestand aus den &#039;&#039;Feanorim&#039;&#039;, den Gefolgsleute [[Feanor]]s und seiner Söhne, die am Sippenmord den größten Anteil hatten. Diese Noldor waren von den [[Valar]] verbannt worden und durften Aman nicht mehr betreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der zweite Stamm waren die Gefolgsleute [[Fingolfin]]s, Feanors Halbbruder, die über die [[Helcaraxe]] nach Mittelerde zurückkehrten. Sie brachen auf, weil sie nichts mehr in Aman hielt, nachdem das Licht der [[Zwei Bäume]] erloschen war. Dieser Stamm begab sich freiwillig ins Exil, und den meisten von ihnen, bis auf einige der Anführer, war die Rückkehr nach Aman nicht versagt, obwohl die meisten aus Stolz eine Rückkehr dorthin ablehnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der dritte Stamm war der der Gefolgsleute [[Finarfin]]s, des Bruders Fingolfins und Halbbruders Feanors. Sie bereuten die Taten ihrer Brüder und blieben bis zum [[Krieg des Zorns]] in Aman zurück, in dem ihr gewaltiges Heer auf der Seite der Valar gegen Morgoths [[Valarindi|Uvanimor]] kämpfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgoth hatte zur Zeit der Rückkehr der Noldor [[Angband]] schon befestigt und Heere aufgestellt und in der ersten großen Schlacht von [[Beleriand]], der [[Dagor-nuin-Giliath]] wurde Feanor von [[Balrog]]s erschlagen. Fingolfins Volk, verlassen in Araman, gelang die Tat, die [[Helcaraxe]] unter großen Verlusten zu überqueren, so dass die Zahl der Noldor bedeutend zunahm. In den folgenden Kriegen gelang es den Noldor für 400 Jahre Angband zu belagern, und ihre Reiche blühten auf. Zu dieser Zeit entstand eine enge freundschaftliche Beziehung zu einigen [[Menschen]]völkern, den [[Edain]]. Doch nach der verheerenden Niederlage in der [[Dagor Bragollach]] wurden die Reiche der Noldor eines nach dem anderen von Morgoth zerstört. Ein Großteil der Noldor starb. Von Feanors sieben Söhnen überlebte nur [[Maglor]] das Ende des [[Erstes Zeitalter|E. Z.]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In späterer Zeit war der einzige lebende Nachkomme Feanors [[Celebrimbor]]. Er und [[Galadriel]] waren die einzigen der Noldor, die vom Hochkönig [[Finwe]] abstammten, die noch in Aman geboren waren, und das E. Z. überlebten. Ein weiterer Nachfahre war [[Gil-galad]], der jedoch bereits in Mittelerde geboren worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweites Zeitalter|Zweiten Zeitalter]] blieben die Noldor eine bedeutende Macht in Mittelerde, auch wenn viele nach Aman zurückgekehrt waren, doch hatten sie sich sehr mit ihren Brüdern, den [[Sindar]] vermischt. Als einziges Noldorreich entstand [[Eregion]], wo einige Noldorschmiede unter Celebrimbor mit [[Sauron]]s Hilfe die [[Ringe der Macht]] herstellten. Im Krieg gegen Sauron wurde Eregion zerstört und viele Noldor getötet, doch [[Lindon]], das Königreich [[Gil-galad]]s hielt stand. Im Krieg des [[Das Letzte Bündnis|Letzten Bündnisses]] errangen die Elben zwar den Sieg, doch litten sowohl Noldor als auch Sindar unter schweren Verlusten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Drittes Zeitalter|Dritten Zeitalter]], als sich Saurons Schatten auf den [[Düsterwald]] legte und seine Macht wieder zunahm, flohen viele Elben beider Völker aus Mittelerde. Im späteren Dritten Zeitalter nahmen die Elben nur noch an wenigen Kriegen Teil, unterstützten insbesondere das Königreich der [[Dúnedain]], [[Arnor]], im Kampf gegen den [[Fürst der Nazgûl|Hexenkönig von Angmar]]. Gegen Ende des Zeitalters waren sie zu einer eher beratenden Macht im Hintergrund geworden, insbesondere im [[Weißer Rat|Weißen Rat]]. Nach Saurons Ende durch die Zerstörung des [[Der Eine Ring|Einen Ringes]] und dem damit einhergehenden Machtverlust der [[Elbenringe]], verließen auch die letzten Noldor, unter ihnen [[Elrond]] und [[Galadriel]], Mittelerde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Aule]] wurde als &#039;&#039;&amp;quot;Freund der Noldor&amp;quot;&#039;&#039; bezeichnet, denn durch ihn erlernten sie ihre Kunstfertigkeit.&lt;br /&gt;
* Die Noldor waren die ersten, die [[Gemmen]] schnitzten.&lt;br /&gt;
* In [[Sindarin]] wurden sie &#039;&#039;Golodh&#039;&#039; (&#039;&#039;&amp;quot;die Weisen&amp;quot;&#039;&#039;) oder Golodhrim (&#039;&#039;&amp;quot;Volk der Weisen&amp;quot;&#039;&#039;) genannt.&lt;br /&gt;
* Die Orks des [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalters]] nannten sie auch &#039;&#039;Golug&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* Im [[Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 1|Buch der Verschollenen Geschichten Teil 1]] werden die Noldor noch Gnome und Noldoli genannt (vgl. S.79f.).&lt;br /&gt;
* In der Erweiterung des PC-Spiels [[Die Schlacht um Mittelerde]] II kann man im Volk der Elben die dort sogenannten &amp;quot;Noldor Krieger&amp;quot; erschaffen, welche mit dem Schwert oder mit dem Bogen kämpfen (Quelle: Die Schlacht um Mittelerde II: Aufstieg des Hexenkönigs).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Externe Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.der-fuchsbau.com/tolkien/familytree/stammbaum.htm Stammbaum der Eldar und Atani]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Der Herr der Ringe, Übersetzt von Margaret Carroux und E.-M. von Freymann, Stuttgart, Klett-Cotta: 2009, Seiten 1200f, 1241&lt;br /&gt;
* Der Herr der Ringe, Übersetzt von Wolfgang Krege, Stuttgart, Klett-Cotta: 2000, Seiten 1149f, 1186&lt;br /&gt;
* Der Hobbit, Übersetzt von Wolfgang Krege, Stuttgart, Klett-Cotta: 1998, Seite 194&lt;br /&gt;
* Der Hobbit, Übersetzt von Walter Sherf, Recklinghausen, Georg Bitter Verlag: 1994, Seite 176&lt;br /&gt;
* Das Silmarillon,  Übersetzt von Wolfgang Krege, Stuttgart, Klett-Cotta: 1978, Seiten 34, 48, 63, 65, 68 - 82, 87, 94 - 103, 117, 120 - 146, 175, 277, 339, 379&lt;br /&gt;
* The Road Goes Ever On (Der Tolkien Liederzirkus), Hamburg, Olaf Hille Verlag: 1993, Seite 68, Beilage 7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Noldor| ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Noldor]]&lt;br /&gt;
[[fa:Ù†ÙˆÙ„Ø¯ÙˆØ±]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/peuples/elfes/noldor]]&lt;br /&gt;
[[fi:Noldor]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tilionithilion</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Turgon_(Sohn_von_Fingolfin)&amp;diff=100798</id>
		<title>Turgon (Sohn von Fingolfin)</title>
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		<updated>2015-08-12T22:14:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tilionithilion: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Turgon&#039;&#039;&#039; ist der zweite Sohn [[Fingolfin]]s und der sechste [[Hoher König der Noldor|Hohe König der Noldor]].  &amp;lt;br&amp;gt; Er war der Urgroßvater [[Elrond|Elronds]], Onkel [[Gil-galad|Gil-galads]] und Erbauer der legendären Stadt [[Gondolin]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Turgon Gondolin.jpg|thumb|300px|Turgon]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* geboren 1300 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. B.)]]&lt;br /&gt;
* gestorben 510 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. S.)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Volk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Elben]], [[Noldor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Vermächtnis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Der Fall Turgons Turm.jpg|thumb|200px|Turgon beim Fall Gondolins]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie sein älterer Bruder [[Fingon]] folgte Turgon dem Rufe [[Feanor|Feanors]] nach Mittelerde. Angeführt von seinem Vater [[Fingolfin]] nahmen er und seine Gefolgsleute den beschwerlichen Weg über die [[Helcaraxe]], den eisigen Pass im Norden, der [[Aman]] mit dem damaligen [[Beleriand]] verband.  &amp;lt;br&amp;gt; Seine Frau [[Elenwe]], eine Vanya, kam wie viele andere bei dem Übergang ums Leben, ihre gemeinsame Tochter [[Idril]] hingegen erreichte den Kontinent unbeschadet. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
An der Küste von [[Mittelerde]] - in Nevrast - gründete Turgon sein Königreich [[Vinyamar]]. In Träumen führte der Vala [[Ulmo]] ihn in das unzugängliche Tal von [[Tumladen (Beleriand)|Tumladen]] und riet ihm, im Verborgenen ein zweites Reich zu gründen, das auf diese Weise vor [[Morgoth|Morgoths]] Streitmacht sicher sein würde. Heimlich ließ Turgon an dieser Stelle eine Stadt in Gedenken an [[Tirion|Tirion im Westen]]  erbauen. Im Jahre 104 [[Erstes Zeitalter|E. Z.]] zog er, nach 52 Jahren Bauzeit, heimlich mit dem größten Teil seines Volkes in die Berge und nahm dort die Stadt, die seitdem [[Gondolin]] hieß, in Besitz. &lt;br /&gt;
Von hier aus regierte er bis zum Ende seines Lebens und hütete mit großer Strenge das Geheimnis um den Standort der Stadt. So bescherte er Gondolin eine lange Friedenszeit; es wurde zur kulturellen Blüte der Elben in Mittelerde. &amp;lt;br&amp;gt; Wegen ihrer Schönheit und Macht und wegen ihrer Rolle als letzte Bastion der Noldor im [[Juwelenkrieg]] entwickelte sich Gondolin in der darauffolgenden Zeit zur legendärsten Elbenstadt aller Zeitalter in Mittelerde.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Turgon mied den Kontakt zu seinen Verwandten im Rest von Beleriand - nur im Jahre 473 [[Erstes Zeitalter|E. Z.]] erschien er völlig überraschend mit einem mächtigen Heer von 10.000 Kämpfern seines Volkes auf dem Schlachtfeld der [[Nirnaeth Arnoediad]], um Fingon bei dem Feldzug gegen Morgoth zu unterstützen, konnte aber die furchtbare Niederlage nicht abwenden. &amp;lt;br&amp;gt; Sein Bruder fiel im Zweikampf gegen den Fürsten der Balrogs, und so ging der Titel des [[Hoher König der Noldor|Hohen Königs der Noldor]] noch im Kampf auf Turgon über. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit danach gestattete er seiner Tochter [[Idril]], sich mit dem Menschen [[Tuor]] zu vermählen, der von Ulmo in die Stadt geführt worden war, um vor dem nahenden Ende Gondolins zu warnen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letzten Endes fiel Gondolin durch den Verrat [[Maeglin|Maeglins]], und Turgon starb in den Trümmern seines Palastes. Der Schlacht um die Verborgene Stadt entkamen nur wenige unter der Führung von [[Idril]] und [[Tuor]]. Dieser Beiden Sohn war [[Earendil der Seefahrer]], Vater von [[Elrond]] und Ahnherr der [[Elros|Linie Númenors]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Name bedeutet übersetzt &#039;&#039;Machtvoller Herrscher&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* Sein [[Quenya]]-Name war Turukáno (Tur- Stärke, Macht; Cáno Herrscher, Beherrscher).&lt;br /&gt;
* Sein Schwert [[Glamdring]] wurde im [[Drittes Zeitalter|Dritten Zeitalter]] von [[Gandalf]] getragen.&lt;br /&gt;
* Der Song &amp;quot;Mirror Mirror&amp;quot; von [[Blind Guardian]] behandelt Turgons Träume, die er von Ulmo gesandt bekam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Externe Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.der-fuchsbau.com/tolkien/familytree/stammbaum.htm Stammbaum der Eldar und Atani]&lt;br /&gt;
* [http://ardapedia.herr-der-ringe-film.de/images/f/f3/Ardapedia_Silmarillon_Genealogie.pdf Silmarillion Stammbaum herunterladen (PDF, ca. 108 kb)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Das Silmarillion]]: Quenta Silmarillion,&lt;br /&gt;
** XIV &#039;&#039;Von Beleriand und seinen Reichen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** XV &#039;&#039;Von den Noldor in Beleriand&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** XX &#039;&#039;Von der Fünften Schlacht: Nirnaeth Arnoediad&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** XXIII &#039;&#039;Von Tuor und dem Fall von Gondolin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Sequence|list=[[Hoher König der Noldor]]|prev=[[Fingon]]|date=471 – 510 [[Erstes Zeitalter|E. Z.]] ([[Jahre der Sonne|J. S.]])|next=[[Gil-galad]]}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Noldor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hohe Könige der Noldor]]&lt;br /&gt;
[[en:Turgon the Wise]]&lt;br /&gt;
[[fi:Turgon (haltia)]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/personnages/elfes/noldor/turukano]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tilionithilion</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Datei:Turgon_Gondolin.jpg&amp;diff=100797</id>
		<title>Datei:Turgon Gondolin.jpg</title>
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		<updated>2015-08-12T22:08:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tilionithilion: Beschreibung: Portrait Turgons kurz vor dem Fall Gondolins

Quelle: selbst gezeichnet

Urheber: Kai H.

Lizenz: CC-BY-SA&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Beschreibung: Portrait Turgons kurz vor dem Fall Gondolins&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: selbst gezeichnet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urheber: Kai H.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lizenz: CC-BY-SA&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tilionithilion</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Turgon_(Sohn_von_Fingolfin)&amp;diff=100796</id>
		<title>Turgon (Sohn von Fingolfin)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Turgon_(Sohn_von_Fingolfin)&amp;diff=100796"/>
		<updated>2015-08-12T22:07:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tilionithilion: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Turgon&#039;&#039;&#039; ist der zweite Sohn [[Fingolfin]]s und der sechste [[Hoher König der Noldor|Hohe König der Noldor]].  &amp;lt;br&amp;gt; Er war der Urgroßvater [[Elrond|Elronds]] und Onkel [[Gil-galad|Gil-galads]] und Erbauer der legendären Stadt [[Gondolin]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Turgon Gondolin.jpg|thumb|300px|Turgon]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* geboren 1300 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. B.)]]&lt;br /&gt;
* gestorben 510 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. S.)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Volk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Elben]], [[Noldor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Vermächtnis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Der Fall Turgons Turm.jpg|thumb|200px|Turgon beim Fall Gondolins]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie sein älterer Bruder [[Fingon]] folgte Turgon dem Rufe [[Feanor|Feanors]] nach Mittelerde. Angeführt von seinem Vater [[Fingolfin]] nahmen er und seine Gefolgsleute den beschwerlichen Weg über die [[Helcaraxe]], den eisigen Pass im Norden, der [[Aman]] mit dem damaligen [[Beleriand]] verband.  &amp;lt;br&amp;gt; Seine Frau [[Elenwe]], eine Vanya, kam wie viele andere bei dem Übergang ums Leben, ihre gemeinsame Tochter [[Idril]] hingegen erreichte den Kontinent unbeschadet. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
An der Küste von [[Mittelerde]] - in Nevrast - gründete Turgon sein Königreich [[Vinyamar]]. In Träumen führte der Vala [[Ulmo]] ihn in das unzugängliche Tal von [[Tumladen (Beleriand)|Tumladen]] und riet ihm, im Verborgenen ein zweites Reich zu gründen, das auf diese Weise vor [[Morgoth|Morgoths]] Streitmacht sicher sein würde. Heimlich ließ Turgon an dieser Stelle eine Stadt in Gedenken an [[Tirion|Tirion im Westen]]  erbauen. Im Jahre 104 [[Erstes Zeitalter|E. Z.]] zog er, nach 52 Jahren Bauzeit, heimlich mit dem größten Teil seines Volkes in die Berge und nahm dort die Stadt, die seitdem [[Gondolin]] hieß, in Besitz. &lt;br /&gt;
Von hier aus regierte er bis zum Ende seines Lebens und hütete mit großer Strenge das Geheimnis um den Standort der Stadt. So bescherte er Gondolin eine lange Friedenszeit; es wurde zur kulturellen Blüte der Elben in Mittelerde. &amp;lt;br&amp;gt; Wegen ihrer Schönheit und Macht und wegen ihrer Rolle als letzte Bastion der Noldor im [[Juwelenkrieg]] entwickelte sich Gondolin in der darauffolgenden Zeit zur legendärsten Elbenstadt aller Zeitalter in Mittelerde.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Turgon mied den Kontakt zu seinen Verwandten im Rest von Beleriand - nur im Jahre 473 [[Erstes Zeitalter|E. Z.]] erschien er völlig überraschend mit einem mächtigen Heer von 10.000 Kämpfern seines Volkes auf dem Schlachtfeld der [[Nirnaeth Arnoediad]], um Fingon bei dem Feldzug gegen Morgoth zu unterstützen, konnte aber die furchtbare Niederlage nicht abwenden. &amp;lt;br&amp;gt; Sein Bruder fiel im Zweikampf gegen den Fürsten der Balrogs, und so ging der Titel des [[Hoher König der Noldor|Hohen Königs der Noldor]] noch im Kampf auf Turgon über. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit danach gestattete er seiner Tochter [[Idril]], sich mit dem Menschen [[Tuor]] zu vermählen, der von Ulmo in die Stadt geführt worden war, um vor dem nahenden Ende Gondolins zu warnen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letzten Endes fiel Gondolin durch den Verrat [[Maeglin|Maeglins]], und Turgon starb in den Trümmern seines Palastes. Der Schlacht um die Verborgene Stadt entkamen nur wenige unter der Führung von [[Idril]] und [[Tuor]]. Dieser Beiden Sohn war [[Earendil der Seefahrer]], Vater von [[Elrond]] und Ahnherr der [[Elros|Linie Númenors]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Name bedeutet übersetzt &#039;&#039;Machtvoller Herrscher&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* Sein [[Quenya]]-Name war Turukáno (Tur- Stärke, Macht; Cáno Herrscher, Beherrscher).&lt;br /&gt;
* Sein Schwert [[Glamdring]] wurde im [[Drittes Zeitalter|Dritten Zeitalter]] von [[Gandalf]] getragen.&lt;br /&gt;
* Der Song &amp;quot;Mirror Mirror&amp;quot; von [[Blind Guardian]] behandelt Turgons Träume, die er von Ulmo gesandt bekam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Externe Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.der-fuchsbau.com/tolkien/familytree/stammbaum.htm Stammbaum der Eldar und Atani]&lt;br /&gt;
* [http://ardapedia.herr-der-ringe-film.de/images/f/f3/Ardapedia_Silmarillon_Genealogie.pdf Silmarillion Stammbaum herunterladen (PDF, ca. 108 kb)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Das Silmarillion]]: Quenta Silmarillion,&lt;br /&gt;
** XIV &#039;&#039;Von Beleriand und seinen Reichen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** XV &#039;&#039;Von den Noldor in Beleriand&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** XX &#039;&#039;Von der Fünften Schlacht: Nirnaeth Arnoediad&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** XXIII &#039;&#039;Von Tuor und dem Fall von Gondolin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Sequence|list=[[Hoher König der Noldor]]|prev=[[Fingon]]|date=471 – 510 [[Erstes Zeitalter|E. Z.]] ([[Jahre der Sonne|J. S.]])|next=[[Gil-galad]]}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Noldor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hohe Könige der Noldor]]&lt;br /&gt;
[[en:Turgon the Wise]]&lt;br /&gt;
[[fi:Turgon (haltia)]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/personnages/elfes/noldor/turukano]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tilionithilion</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Turgon_(Sohn_von_Fingolfin)&amp;diff=100795</id>
		<title>Turgon (Sohn von Fingolfin)</title>
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		<updated>2015-08-12T21:50:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tilionithilion: Bild eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Turgon&#039;&#039;&#039; ist der zweite Sohn [[Fingolfin]]s und der sechste [[Hoher König der Noldor|Hohe König der Noldor]].  &amp;lt;br&amp;gt; Er war der Urgroßvater [[Elrond|Elronds]] und Onkel [[Gil-galad|Gil-galads]] und Erbauer der legendären Stadt [[Gondolin]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Turgon.jpg|thumb|300px|Turgon]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* geboren 1300 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. B.)]]&lt;br /&gt;
* gestorben 510 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. S.)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Volk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Elben]], [[Noldor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Vermächtnis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Der Fall Turgons Turm.jpg|thumb|200px|Turgon beim Fall Gondolins]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie sein älterer Bruder [[Fingon]] folgte Turgon dem Rufe [[Feanor|Feanors]] nach Mittelerde. Angeführt von seinem Vater [[Fingolfin]] nahmen er und seine Gefolgsleute den beschwerlichen Weg über die [[Helcaraxe]], den eisigen Pass im Norden, der [[Aman]] mit dem damaligen [[Beleriand]] verband.  &amp;lt;br&amp;gt; Seine Frau [[Elenwe]], eine Vanya, kam wie viele andere bei dem Übergang ums Leben, ihre gemeinsame Tochter [[Idril]] hingegen erreichte den Kontinent unbeschadet. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
An der Küste von [[Mittelerde]] - in Nevrast - gründete Turgon sein Königreich [[Vinyamar]]. In Träumen führte der Vala [[Ulmo]] ihn in das unzugängliche Tal von [[Tumladen (Beleriand)|Tumladen]] und riet ihm, im Verborgenen ein zweites Reich zu gründen, das auf diese Weise vor [[Morgoth|Morgoths]] Streitmacht sicher sein würde. Heimlich ließ Turgon an dieser Stelle eine Stadt in Gedenken an [[Tirion|Tirion im Westen]]  erbauen. Im Jahre 104 [[Erstes Zeitalter|E. Z.]] zog er, nach 52 Jahren Bauzeit, heimlich mit dem größten Teil seines Volkes in die Berge und nahm dort die Stadt, die seitdem [[Gondolin]] hieß, in Besitz. &lt;br /&gt;
Von hier aus regierte er bis zum Ende seines Lebens und hütete mit großer Strenge das Geheimnis um den Standort der Stadt. So bescherte er Gondolin eine lange Friedenszeit; es wurde zur kulturellen Blüte der Elben in Mittelerde. &amp;lt;br&amp;gt; Wegen ihrer Schönheit und Macht und wegen ihrer Rolle als letzte Bastion der Noldor im [[Juwelenkrieg]] entwickelte sich Gondolin in der darauffolgenden Zeit zur legendärsten Elbenstadt aller Zeitalter in Mittelerde.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Turgon mied den Kontakt zu seinen Verwandten im Rest von Beleriand - nur im Jahre 473 [[Erstes Zeitalter|E. Z.]] erschien er völlig überraschend mit einem mächtigen Heer von 10.000 Kämpfern seines Volkes auf dem Schlachtfeld der [[Nirnaeth Arnoediad]], um Fingon bei dem Feldzug gegen Morgoth zu unterstützen, konnte aber die furchtbare Niederlage nicht abwenden. &amp;lt;br&amp;gt; Sein Bruder fiel im Zweikampf gegen den Fürsten der Balrogs, und so ging der Titel des [[Hoher König der Noldor|Hohen Königs der Noldor]] noch im Kampf auf Turgon über. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit danach gestattete er seiner Tochter [[Idril]], sich mit dem Menschen [[Tuor]] zu vermählen, der von Ulmo in die Stadt geführt worden war, um vor dem nahenden Ende Gondolins zu warnen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letzten Endes fiel Gondolin durch den Verrat [[Maeglin|Maeglins]], und Turgon starb in den Trümmern seines Palastes. Der Schlacht um die Verborgene Stadt entkamen nur wenige unter der Führung von [[Idril]] und [[Tuor]]. Dieser Beiden Sohn war [[Earendil der Seefahrer]], Vater von [[Elrond]] und Ahnherr der [[Elros|Linie Númenors]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Name bedeutet übersetzt &#039;&#039;Machtvoller Herrscher&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* Sein [[Quenya]]-Name war Turukáno (Tur- Stärke, Macht; Cáno Herrscher, Beherrscher).&lt;br /&gt;
* Sein Schwert [[Glamdring]] wurde im [[Drittes Zeitalter|Dritten Zeitalter]] von [[Gandalf]] getragen.&lt;br /&gt;
* Der Song &amp;quot;Mirror Mirror&amp;quot; von [[Blind Guardian]] behandelt Turgons Träume, die er von Ulmo gesandt bekam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Externe Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.der-fuchsbau.com/tolkien/familytree/stammbaum.htm Stammbaum der Eldar und Atani]&lt;br /&gt;
* [http://ardapedia.herr-der-ringe-film.de/images/f/f3/Ardapedia_Silmarillon_Genealogie.pdf Silmarillion Stammbaum herunterladen (PDF, ca. 108 kb)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Das Silmarillion]]: Quenta Silmarillion,&lt;br /&gt;
** XIV &#039;&#039;Von Beleriand und seinen Reichen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** XV &#039;&#039;Von den Noldor in Beleriand&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** XX &#039;&#039;Von der Fünften Schlacht: Nirnaeth Arnoediad&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** XXIII &#039;&#039;Von Tuor und dem Fall von Gondolin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Sequence|list=[[Hoher König der Noldor]]|prev=[[Fingon]]|date=471 – 510 [[Erstes Zeitalter|E. Z.]] ([[Jahre der Sonne|J. S.]])|next=[[Gil-galad]]}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Noldor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hohe Könige der Noldor]]&lt;br /&gt;
[[en:Turgon the Wise]]&lt;br /&gt;
[[fi:Turgon (haltia)]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/personnages/elfes/noldor/turukano]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tilionithilion</name></author>
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