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	<title>Ardapedia - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Datei:Logo_Tolkiengesellschaft_2024_RGB_schwarz.png&amp;diff=110434</id>
		<title>Datei:Logo Tolkiengesellschaft 2024 RGB schwarz.png</title>
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		<updated>2025-01-30T07:35:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;StefanBolli: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Logo der Schweizerischen Tolkienfördergesellschaft (C) STG, Julia Nigg&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>StefanBolli</name></author>
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		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Tolkien_Conference_Switzerland&amp;diff=110433</id>
		<title>Tolkien Conference Switzerland</title>
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		<updated>2025-01-30T07:21:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;StefanBolli: Tolkien-Konferenz Zürich&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Omentië nolwë ist der Name der Tolkien-Konferenz in Zürich (Schweiz). 1. Ausgabe ist 2025 am 15. März an der Universität Zürich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Omentie nolwë horizontal.png|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Omentië nolwë ist Quenya und bedeutet Zusammentreffen des geheimen Wissens. Der Name wurde von der Schweizerischen Tolkienfördergesellschaft (STG) gefunden und die Konferenz ins Leben gerufen. Dies geschah in Zusammenarbeit mit den Universitäten Zürich, Lausanne (beide Schweiz) und Jena (Deutschland). Die Konferenzssprache ist offen, doch wird meist Englisch benutzt. Die Teilnahme ist kostenlos und hybrid möglich. Das Organisationskomittee setzt sich auch aus Vertretern vom Lehrkörper und Studenten der entsprechenden Universitäten, der STG und des Stammtisches Zum offenen Steg Esgaroth in Zürich der Deutschen Tolkiengesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thema 2025 ist: &amp;quot;Environmentalism in Tolkien’s World: Ecocritical perspectives on Middle-earth&amp;quot;. Referenten sind: Prof. Dr. Thomas Honegger, Prof. Dr. Christine Lötscher, Dr. Patrick Curry, Dr. Amber Lehning, Dr. Alexandra Filonenko sowie zwei Studentinnen aus Lausanne und Zürich: Hannah Schmidt und Sarah Heinzelmann. Die eingeladene Gastgruppe ist eine Fachschaft von der Universität Lausanne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://omentie-nolwe.ch Webseite]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>StefanBolli</name></author>
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		<title>Datei:Omentie nolwë horizontal.png</title>
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		<updated>2025-01-30T07:20:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;StefanBolli: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Logo der Tolkien-Konferenz Zürich (C) Omentië nolwë, Kathrin Heierli&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>StefanBolli</name></author>
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		<title>Datei Diskussion:Hügelgräberhöhen JGuzi.png</title>
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		<updated>2022-06-23T07:17:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;StefanBolli: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Gibt es irgendwo einen Nachweis für &#039;&#039;&amp;quot;Rechte exklusiv für die Ardapedia&amp;quot;&#039;&#039;?&lt;br /&gt;
Earendil 20:46, 22. Jun. 2022 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erlaubnismail ging an mich und an Tobias M. Eckerich. 23. Juni 2022 09:16 Uhr (StefanBolli)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>StefanBolli</name></author>
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		<title>Datei Diskussion:Hügelgräberhöhen JGuzi.png</title>
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		<updated>2022-06-23T07:16:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;StefanBolli: Beantwortet&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Gibt es irgendwo einen Nachweis für &#039;&#039;&amp;quot;Rechte exklusiv für die Ardapedia&amp;quot;&#039;&#039;?&lt;br /&gt;
Earendil 20:46, 22. Jun. 2022 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erlaubnismail ging an mich und an Tobias M. Eckerich. 23. Juni 2022 09:16 Uhr&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>StefanBolli</name></author>
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		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Celeborn_(Elb)&amp;diff=106049</id>
		<title>Celeborn (Elb)</title>
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		<updated>2022-06-11T20:53:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;StefanBolli: /* Celeborn aus Alqualonde */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Celeborn&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;Herr der Galadhrim&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zeitangabe==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* geboren im [[Das Erste Zeitalter|Ersten Zeitalter]]&lt;br /&gt;
* &amp;amp;dagger; unsterblich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Volk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Elben]], [[Sindar]] oder [[Teleri]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es existieren mehrere Versionen seiner Herkunft:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Celeborn aus Doriath ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Celeborn war ein [[Elda]] aus [[Doriath]]. Sein Vater war [[Galadhon]], Sohn von [[Thingol]]s Bruder [[Elmo]]. Er nahm [[Galadriel]] in Doriath zur Frau und floh vermutlich mit ihr nach dem Fall von Doriath nach [[Arvernien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Celeborn aus Alqualonde ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer anderen, jedoch älteren Version [[J. R. R. Tolkien|Tolkien]]s heißt es, dass Celeborn ein [[Teleri|Teleri]] aus [[Alqualonde]] war. Bei dem dortigen [[Sippenmord]] kämpfte er mit Galadriel auf Seiten der Teleri und sie konnten ein Schiff retten, mit dem sie alleine und direkt nach [[Mittelerde]] segelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Ersten Zeitalters entschied sich Celeborn, in Mittelerde zu bleiben und verweilte eine Zeit lang in [[Lindon]]. Danach gingen er und Galadriel nach [[Eregion]], dort lebten sie in [[Ost-in-Edhil]], der Stadt der [[Gwaith-i-Mírdain]]. Galadriel ging mit [[Celebrían]] nach [[Lothlórien]]. Celeborn blieb jedoch aus Hass den [[Zwerge]]n gegenüber in Eregion, weil er nicht durch [[Moria]] gehen wollte. Er gab ihnen die Schuld an der Zerstörung Doriaths, obwohl unter den Zwergen von Moria nur die Überlebenden der Stadt [[Belegost]] und nicht die Zwerge von [[Nogrod]] lebten. Später gelangte er jedoch auch nach Lothlórien, wo er lange Zeit an Seite Galadriels &amp;quot;Herr der [[Galadhrim]]&amp;quot; war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die [[Gemeinschaft des Ringes]] in Lórien Rast macht, gewährt Celeborn ihnen seine Gastfreundschaft und hilft ihnen mit Rat und nützlichen Geschenken. Jedoch lässt er [[Gimli]] auch hier seinen Hass an den Zwergen spüren. Während des &#039;&#039;[[Ringkrieg]]s&#039;&#039; führte Celeborn das Heer von Lórien an, das [[Dol Guldur]] einnahm. Nach der Niederlage [[Sauron]]s erwies er dem König [[Rohan]]s die letzte Ehre und wohnte dessen Begräbnis bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Das Vierte Zeitalter|Vierten Zeitalter]] wurde Celeborn nach Galadriels Fahrt in den [[Aman|Westen]] seines Reiches müde und ging nach [[Bruchtal]], welches er mit [[Elrohir]], dem Sohn [[Elrond]]s, wieder aufbaute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Tochter war Celebrían. In einer Version Tolkiens war er auch Vater von [[Amroth]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Namen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Elbenfürst der Altvorderenzeit&lt;br /&gt;
* Auch &amp;quot;Der Weise&amp;quot; und &amp;quot;Hohes Silber&amp;quot; (Telerin: &amp;quot;Teleporno&amp;quot;) genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmtrilogie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In [[Peter Jackson]]s [[Der Herr der Ringe (Filmtrilogie)|Filmtrilogie]] &#039;&#039;Der Herr der Ringe&#039;&#039; wird Celeborn von dem Schauspieler [[Marton Csokas]] verkörpert. &lt;br /&gt;
* Celeborn segelt am Ende des dritten Films &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs (Film)|Die Rückkehr des Königs]]&#039;&#039; mit Galadriel, Elrond, [[Bilbo Beutlin]], [[Frodo Beutlin]], [[Círdan]] und [[Gandalf]] nach [[Valinor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Celeborn wurde &amp;quot;der Weise&amp;quot; genannt, auch wenn er von seiner Frau Galadriel an Glanz und Weisheit überstrahlt wurde.&lt;br /&gt;
* Sein Name bedeutet &amp;quot;Hohes Silber&amp;quot; ([[Telerin]]: &#039;&#039;Teleporno&#039;&#039;), aufgrund seiner hochgewachsenen Gestalt.&lt;br /&gt;
* Celeborn ist einer der wenigen Elben, die als silberhaarig beschrieben werden, möglicherweise ein Hinweis auf eine Verwandtschaft zur königlichen Familie der Teleri, für die die Silberhaarigkeit als bezeichnendes Merkmal galt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Ardapedia_Silmarillon_Genealogie.pdf|Silmarillion Stammbaum]] (PDF, ca. 108 kb)&lt;br /&gt;
* [http://gernot-katzers-spice-pages.com/tolkien/edain.pdf Stammbaum der Eldar und Atani]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]].&#039;&#039; Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]].&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;Quenta Silmarillion, Die Geschichte von den Silmaril&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** XIII &#039;&#039;Von der Rückkehr der Noldor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** XXII &#039;&#039;Vom Untergang Doriaths&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** XXIV &#039;&#039;Von Earendils Fahrt und dem Krieg des Zorns&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
** Zweites Buch,&lt;br /&gt;
*** Siebtes Kapitel: &#039;&#039;Galadriels Spiegel&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*** Achtes Kapitel: &#039;&#039;Abschied von Lórien&#039;&#039; &lt;br /&gt;
** Sechstes Buch,&lt;br /&gt;
*** Sechstes Kapitel: &#039;&#039;Viele Abschiede&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Nachrichten aus Mittelerde]].&#039;&#039; Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
** Teil Zwei: &#039;&#039;Das Zweite Zeitalter&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** IV. &#039;&#039;Die Geschichte von Galadriel und Celeborn und von Amroth, König von Lórien&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teleri]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sindar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Celeborn]]&lt;br /&gt;
[[fi:Celeborn]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo:personnages:elfes:teleri:sindar:celeborn]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>StefanBolli</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=H%C3%BCgelgr%C3%A4berh%C3%B6hen&amp;diff=106048</id>
		<title>Hügelgräberhöhen</title>
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		<updated>2022-06-10T11:20:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;StefanBolli: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Hügelgräberhöhen.jpg|thumb|300px|Die Hügelgräberhöhen in [[Eriador]], &amp;lt;small&amp;gt;Zeichnung: [[Anke Eißmann]]&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Hügelgräberhöhen&#039;&#039;&#039; (Original: &#039;&#039;Barrow-Downs&#039;&#039;) sind im [[Legendarium]] ein kleiner Höhenzug in [[Eriador]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hügelgräberhöhen grenzten östlich an den [[Alter Wald|Alten Wald]]. Ihre nördlichste Grenze war die [[Oststraße (Drittes Zeitalter)|Oststraße]]. Im Süden bildete die [[Nordstraße]] eine Grenze zwischen den Hügelgräberhöhen und den [[Südhöhen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihren Namen trugen sie wegen der großen Grabhügel, die dort von den Vorfahren der [[Edain]] im [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalter]] errichtet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Kriege mit [[Angmar]] im Jahre 1409 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]] suchten die letzten [[Dúnedain]] von [[Cardolan]] in dieser Gegend Zuflucht. &lt;br /&gt;
Um das Jahr 1637, nach der [[Große Pest|Großen Pest]], siedelten sich [[Grabunholde]] (auch Grabwichte genannt) in den Gräbern an und seitdem waren die Hügelgräberhöhen ein Ort des Schreckens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der Gräber lagerten Waffen und Rüstungen, die von den dort bestatteten Kriegern aus [[Arnor]] stammten. Als die Hobbits sich auf ihrem Weg nach Bree im Nebel verliefen und von einem Unhold gefangen genommen wurden, fand [[Merry]], nachdem sie in eine Grabhöhle verschleppt wurden, eine Klinge, die als einzige dem [[Fürst der Nazgûl|Fürsten der Nazgûl]] gefährlich werden konnte. Sie wurde gezielt zu seiner Vernichtung geschmiedet und ihm schließlich auf den [[Pelennor]]-Feldern auch zum Verhängnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im [[Sindarin]] werden sie &#039;&#039;Tyrn Gorthad&#039;&#039; genannt.&lt;br /&gt;
* Die Hügelgräberhöhen müssen aus einem durchlässigen Gestein wie Kalk oder Kreide bestanden haben, da sie ziemlich kahl und wasserlos waren. Deswegen wuchs dort auch nur Gras.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hügelgräberhöhen JGuzi.png|600px|thumb|right|Hügelgräberhöhen von Jonathan Guzi]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
** Erstes Buch,&lt;br /&gt;
*** Siebentes Kapitel: &#039;&#039;In Tom Bombadils Haus&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** Achtes Kapitel: &#039;&#039;Nebel auf den Hügelgräberhöhen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[Karen Wynn Fonstad]]: &#039;&#039;[[Historischer Atlas von Mittelerde]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
** Regionalkarten, &#039;&#039;Eriador&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Der Herr der Ringe, &#039;&#039;Auf den Hügelgräberhöhen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[Robert Foster]]: &#039;&#039;[[Das große Mittelerde-Lexikon]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berge und Hügel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Barrow-downs]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/geographie/reliefs/eriador/hauts_des_galgals]]&lt;br /&gt;
[[fi:Hautakerot]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>StefanBolli</name></author>
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		<title>Hügelgräberhöhen</title>
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		<updated>2022-06-10T11:19:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;StefanBolli: /* Sonstiges */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Hügelgräberhöhen.jpg|thumb|300px|Die Hügelgräberhöhen in [[Eriador]], &amp;lt;small&amp;gt;Zeichnung: [[Anke Eißmann]]&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Hügelgräberhöhen&#039;&#039;&#039; (Original: &#039;&#039;Barrow-Downs&#039;&#039;) sind im [[Legendarium]] ein kleiner Höhenzug in [[Eriador]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hügelgräberhöhen grenzten östlich an den [[Alter Wald|Alten Wald]]. Ihre nördlichste Grenze war die [[Oststraße (Drittes Zeitalter)|Oststraße]]. Im Süden bildete die [[Nordstraße]] eine Grenze zwischen den Hügelgräberhöhen und den [[Südhöhen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihren Namen trugen sie wegen der großen Grabhügel, die dort von den Vorfahren der [[Edain]] im [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalter]] errichtet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Kriege mit [[Angmar]] im Jahre 1409 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]] suchten die letzten [[Dúnedain]] von [[Cardolan]] in dieser Gegend Zuflucht. &lt;br /&gt;
Um das Jahr 1637, nach der [[Große Pest|Großen Pest]], siedelten sich [[Grabunholde]] (auch Grabwichte genannt) in den Gräbern an und seitdem waren die Hügelgräberhöhen ein Ort des Schreckens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der Gräber lagerten Waffen und Rüstungen, die von den dort bestatteten Kriegern aus [[Arnor]] stammten. Als die Hobbits sich auf ihrem Weg nach Bree im Nebel verliefen und von einem Unhold gefangen genommen wurden, fand [[Merry]], nachdem sie in eine Grabhöhle verschleppt wurden, eine Klinge, die als einzige dem [[Fürst der Nazgûl|Fürsten der Nazgûl]] gefährlich werden konnte. Sie wurde gezielt zu seiner Vernichtung geschmiedet und ihm schließlich auf den [[Pelennor]]-Feldern auch zum Verhängnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im [[Sindarin]] werden sie &#039;&#039;Tyrn Gorthad&#039;&#039; genannt.&lt;br /&gt;
* Die Hügelgräberhöhen müssen aus einem durchlässigen Gestein wie Kalk oder Kreide bestanden haben, da sie ziemlich kahl und wasserlos waren. Deswegen wuchs dort auch nur Gras.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hügelgräberhöhen JGuzi.png|200px|thumb|left|Hügelgräberhöhen von Jonathan Guzi]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
** Erstes Buch,&lt;br /&gt;
*** Siebentes Kapitel: &#039;&#039;In Tom Bombadils Haus&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** Achtes Kapitel: &#039;&#039;Nebel auf den Hügelgräberhöhen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[Karen Wynn Fonstad]]: &#039;&#039;[[Historischer Atlas von Mittelerde]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
** Regionalkarten, &#039;&#039;Eriador&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Der Herr der Ringe, &#039;&#039;Auf den Hügelgräberhöhen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[Robert Foster]]: &#039;&#039;[[Das große Mittelerde-Lexikon]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berge und Hügel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Barrow-downs]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/geographie/reliefs/eriador/hauts_des_galgals]]&lt;br /&gt;
[[fi:Hautakerot]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>StefanBolli</name></author>
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		<updated>2022-06-10T11:15:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;StefanBolli: /* Beschreibung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Hügelgräberhöhen von Jonathan Guzi, Los Angeles&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechte exklusiv für die Ardapedia vom 13.12.2021&lt;br /&gt;
Quelle: https://jonathanguzi.com/&lt;br /&gt;
Urheber: Jonathan Guzi&lt;br /&gt;
Kunst: digital&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{Dateiüberprüfung}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>StefanBolli</name></author>
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		<title>Datei:Hügelgräberhöhen JGuzi.png</title>
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		<updated>2022-06-10T11:13:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;StefanBolli: Hügelgräberhöhen von Jonathan Guzi, Los Angeles

Rechte exklusiv für die Ardapedia vom 13.12.2021
https://jonathanguzi.com/&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Hügelgräberhöhen von Jonathan Guzi, Los Angeles&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechte exklusiv für die Ardapedia vom 13.12.2021&lt;br /&gt;
https://jonathanguzi.com/&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{Dateiüberprüfung}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>StefanBolli</name></author>
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		<title>Vaire (Valie)</title>
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		<updated>2021-11-15T19:15:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;StefanBolli: /* Beschreibung */ Ergänzungen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Vaire&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;die Weberin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Volk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ainur]], [[Valar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vairë webt die Ereignisse und Geschichte der Welt in Wandteppiche ein. Diese hängen in den [[Hallen von Mandos|Hallen]] ihres Gatten [[Mandos (Person)|Mandos]].&lt;br /&gt;
Nach dem Tod von [[Finwë]] kehrte seine verstorbene Frau [[Míriel Serinde]] zum Leben zurück und diente Vairë in alle Ewigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Das Silmarillion]]: Valaquenta, &#039;&#039;Von den Valar&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Valar}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ainur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Valar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Vairë]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/personnages/ainur/valar/vaire]]&lt;br /&gt;
[[fi:Vairë]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>StefanBolli</name></author>
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		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Sprachen&amp;diff=105815</id>
		<title>Sprachen</title>
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		<updated>2021-11-13T08:13:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;StefanBolli: /* Weblinks zu den Sprachen Mittelerdes */ veralteter Link richtig eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Es ist kein Geheimnis, dass [[J. R. R. Tolkien]] als Philologe als erstes damit begonnen hatte, Sprachen zu entwickeln, die er später in seine historische Kreation integrierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige dieser Sprachen gehören zu verschiedenen Schaffensperioden, haben also geschichtsintern nie parallel existiert. Aus seiner frühesten Schaffensperiode wissen wir nur mit Sicherheit von seinen beiden wichtigsten Sprachen &#039;&#039;[[Goldogrin]]&#039;&#039; (Gnomisch) und &#039;&#039;[[Quenya]]&#039;&#039; ([[Elbisch (Sprache)|Elbisch]]), doch bereits in &#039;&#039;Lhammas&#039;&#039;, der ausführlichen Schrift über die Sprachen seiner Welt aus den späten Dreißigern und &#039;&#039;Etymologies&#039;&#039;, einer historischen Wortliste der selben Periode präsentiert Tolkien einen umfangreichen Sprachen-Stammbaum, der da beinhaltet (spätere Tabelle):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Valarin, Sprache von Melkor, Sprache von Aule, Sprache von Orome, Sprache der [[Valarindi]], Zwergisch, Orkisch, Menschliche Sprachen, &#039;&#039;&#039;Primitive Quendian&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Eldarin&#039;&#039;&#039;, Lemberin, Sprache der Laiqendi, &#039;&#039;&#039;Danian&#039;&#039;&#039;, [[Taliska]], &#039;&#039;&#039;[[Lindarin]]&#039;&#039;&#039; (Telerin), &#039;&#039;&#039;(Exilic) Noldorin&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Qenya&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Kornoldorin (/Korolambe, Alt-Noldorin)&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;[[Ossiriandeb]]&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Ilkorin&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;[[Doriathrin]]&#039;&#039;&#039;, [[Falathrin]] und diverse Abarten, die von bestimmten Gruppen oder in bestimmten Gegenden gesprochen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprachen, zu denen Vokabular überliefert ist, die also nicht nur in dieser Liste erwähnt werden, um den Stammbaum klar zu machen, sondern wirklichen Anteil an der Geschichte hatten, sind hier &#039;&#039;&#039;fett&#039;&#039;&#039; hervorgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu &#039;&#039;Taliska&#039;&#039; und den in anderem Kontext erwähnten verwandten Sprachen &#039;&#039;Hvendi&#039;&#039; und &#039;&#039;Mork&#039;&#039; existieren Wortlisten und Grammatiken, die aber bis zum heutigen Tage nicht veröffentlicht wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner quasi finalen Konzeption, bekannt aus dem [[Der Herr der Ringe|Herrn der Ringe]], dem [[Das Silmarillion|Silmarillion]] etc. ist die Geschichte der Sprachen [[Arda]]s mehr oder weniger wie folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Durch die Zeitalter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vor dem Ersten Zeitalter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Valar]] und [[Maiar]] steigen auf die Welt, die ist, hinab. Jetzt inkarniert tun sie das, was von [[Eru]] für jene vorgesehen ist: Sie entwickeln eine Sprache. Obwohl sie es nicht brauchen, sprechen sie untereinander ganz herkömmlich und physisch in &#039;&#039;&#039;Valarin&#039;&#039;&#039;, einer sehr konsonantenreichen und langatmigen Sprache (&#039;&#039;Beispiel&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Aþaraphelûn DuÅ¡amanûðân&#039;&#039;&#039; - geschädigte Welt). Als Aule die Zwerge erweckt, gibt er ihnen möglicherweise eine eigene Sprache mit auf den Weg, &#039;&#039;&#039;Khuzdul&#039;&#039;&#039;, welche sich in all den Jahrtausenden fast nicht verändern wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Elben]] [[Cuivienyarna|erwachen]] nun in [[Cuiviénen]] und entwickeln eine eigene Sprache, ganz wie es den Inkarnierten vorbestimmt ist, das sog. &#039;&#039;&#039;Primitive Quendian&#039;&#039;&#039; (Primitives Quendisch bzw. Elbisch; &#039;&#039;Beispiel&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;i ndêro kweti&#039;&#039;&#039; - der Mann spricht). Allerdings erkennt man in dieser Sprache einige Einflüsse vom Valarin, was sich darauf zurückführen lässt, dass in den ersten Jahren nach ihrem Erwachen [[Orome]] Schutzpatron und regelmäßiger Besucher war. Vermutlich spricht der dritte Stamm der [[Teleri]] bereits jetzt einen leicht unterschiedlichen Dialekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige der Elben brechen nunmehr gen Westen auf, man nennt sie die [[Eldar]], ihre Sprache das &#039;&#039;&#039;Common Eldarin&#039;&#039;&#039; ((all)gemeines Eldarin = Gemein-Elbisch; &#039;&#039;Beispiel&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;i ndær kwet?&#039;&#039;&#039; - der Mann spricht). Die Teleri aber sprechen den Dialekt des sog. &#039;&#039;&#039;Common Telerin&#039;&#039;&#039; (Gemein-Telerin), welcher sich durch Lautverschiebungen definiert (&#039;&#039;Beispiel&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;i ndær peti&#039;&#039;&#039; - der Mann spricht). Die zurückgebliebenen [[Avari]] gehen getrennte Wege und entwickeln bald viele verschiedene Sprachen, über die fast nichts bekannt ist und die oft einfach unter &#039;&#039;&#039;Avarin&#039;&#039;&#039; zusammengefasst werden. Die Namen von sechs bekannten Völkern lassen sich aber allesamt auf das Wort KWENDE (Urelbisch für &amp;quot;Elben&amp;quot;) zurückführen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Westküste Mittelerdes trennen sich die Wege nun erneut: Die &#039;&#039;&#039;Common Eldarin&#039;&#039;&#039; sprechenden Vanyar und Ñoldor gehen nach Valinor und ihre Sprache entwickelt sich zu &#039;&#039;&#039;Quendya&#039;&#039;&#039; (sic!), was sich bei den Vanyar fast nicht verändert und einiges aus dem Valarin übernimmt. Bei den Ñoldor jedoch sagt man bald Quenya und weitere lautliche Vereinfachungen werden durchgeführt, zum Beispiel die Veränderung von TH zu S, gegen die sich [[Fëanor]] vehement aussprach (&#039;&#039;Beispiel&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;i nér quete&#039;&#039;&#039; - der Mann spricht). Diese Mutation war hauptsächlich bei den Exil-Noldor verbreitet. Die Teleri, die nach Valinor gehen, sprechen bald das, was man schlicht &#039;&#039;&#039;Telerin&#039;&#039;&#039; nennt (&#039;&#039;Beispiel&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;i d?r pete&#039;&#039;&#039; - der Mann spricht); bei jenen, die in Mittelerde zurückbleiben, entwickelt sich das, was man später &#039;&#039;&#039;Alt-Sindarin&#039;&#039;&#039; nennt (&#039;&#039;Beispiel&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;i nd?r petæ&#039;&#039;&#039; - der Mann spricht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erstes Zeitalter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten [[Noldor]] kehren nach der Revolte und dem Brudermord nach Mittelerde zurück und treffen dort auf die Grauelben, die gerade die Phase des &#039;&#039;&#039;Alt-Sindarin&#039;&#039;&#039; verlassen und sich zu modernem [[Sindarin]] aufmachen. (Es haben sich bereits verschiedenartige Dialekte entwickelt (Details im [[Sindarin]]-Artikel; &#039;&#039;Beispiel&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;i-ndîr pêd&#039;&#039;&#039; - der Mann spricht.) Bald tauchen die [[Laiquendi]], die Grünelben, in Ossiriand auf, eine große Gruppe von Teleri, die sich bereits auf dem Marsch nach Westen vor dem Nebelgebirge von ihren Brüdern getrennt hatten. Sie sprechen &#039;&#039;&#039;Nandorin&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Beispiel&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;golda dac yrc&#039;&#039;&#039; - ein Ñoldo tötet Orks), wie auch ihre noch immer am Nebelgebirge lebenden Verwandten, doch wie die Ñoldor lernen auch sie bald &#039;&#039;Sindarin&#039;&#039; und benutzen es als allgemeine Verkehrssprache (König [[Thingol]] verbietet den Gebrauch von &#039;&#039;&#039;Quenya&#039;&#039;&#039; und die Sprache seiner Anhänger wird bald bekannt als &#039;&#039;&#039;Doriathrin&#039;&#039;&#039;). Als die Elben auf die Baumhirten, die [[Ents]], stoßen, erwecken sie in ihnen die Lust an der Sprache, und diese lernen die elbischen Sprachen; und obwohl sie mit &#039;&#039;&#039;Entisch&#039;&#039;&#039; auch eine eigene, unglaublich langatmige (schriftlich quasi nicht fest zu haltende) Sprache entwickeln, benutzen sie stets gerne auch &#039;&#039;&#039;Quenya&#039;&#039;&#039; in einer ihnen eigenen Art und Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bereits erwachten Zwerge sprechen nun ihre erwähnte eigene Sprache ungewisser Herkunft (&#039;&#039;Beispiel&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;khazâd ai-mênu&#039;&#039;&#039; - die Zwerge auf Euch); und eine Unterart tritt auf, die &#039;&#039;NÅ“gyth-Nibin&#039;&#039; oder Kleinzwerge, die einen eigenen Dialekt des &#039;&#039;&#039;Khuzdul&#039;&#039;&#039; sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Beginn des Ersten Zeitalters waren des weiteren die ersten Menschen in &#039;&#039;Hildórien&#039;&#039; erwacht und hatten verschiedene Sprachen entwickelt. Als sie nun auf die Elben treffen, sprechen sie mit &#039;&#039;&#039;Taliska&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Mork&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Hvendi&#039;&#039;&#039; Sprachen, die sowohl zwergische als auch verschiedenartigste urelbische Einflüsse zeigen; die Menschen haben offensichtlich das Sprechen nicht von allein gelernt. Auch sie übernehmen &#039;&#039;&#039;Sindarin&#039;&#039;&#039; als gemeine Verkehrssprache. Bereits zu dieser Zeit müssen Menschen nicht nur in den Norden Mittelerdes, sondern auch in den Süden siedeln und dort eigene Sprachen entwickeln, die erst im dritten Zeitalter bekannt werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Kreaturen [[Morgoth]]s, die Orks, Drachen, Balrog etc. ist bezüglich Sprache nichts konkretes überliefert; aber nicht selten wird von Dialogen mit Mensch oder Elb berichtet, also müssen auch sie das [[Sindarin]] erlernt haben.&lt;br /&gt;
Es heißt, dass Morgoth seine dunklen Kreaturen eine eigene selbstentwickelte Sprache lehrte, doch diese ging bald verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweites Zeitalter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menschen in [[Númenor]] fahren fort, Sindarin zu sprechen, bis dies schließlich kritisch betrachtet und nur von den [[Elendili]], den Elbenfreunden, gepflegt wird. Aus den alten menschlichen Sprachen, die sie nie vergessen hatten, entwickelt man eine eigene númenórische Sprache, &#039;&#039;&#039;Adûnaïsch&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Beispiel&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;bâ kitabdahê!&#039;&#039;&#039; - Fass mich nicht an!). Adûnaïsch ist sehr stark ans Zwergische angelehnt und der Beweis für den starken Kontakt zwischen den beiden Völkern im fernen Osten noch vor dem ersten Kontakt mit den West-Elben. Unter Menschen und Elben ist &#039;&#039;&#039;Quenya&#039;&#039;&#039; zu einer toten Sprache der Gelehrten geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elben Beleriands sprechen einheitlich &#039;&#039;&#039;Sindarin&#039;&#039;&#039;; doch trifft man auch auf die Waldelben des großen Grünwaldes und Lóriens, die wohl Blut der [[Nandor]] und [[Avari]] in sich vereinen und mit ihrem &#039;&#039;&#039;Silvan&#039;&#039;&#039; (zu deutsch etwa &amp;quot;Waldisch&amp;quot;) eine eigene, jedoch hauptsächlich aus &#039;&#039;&#039;Nandorin&#039;&#039;&#039; bestehende Sprache sprechen. Auch sie übernehmen das Sindarin, woraus aber unter dem Einfluss ihrer eigenen Sprache ein teils sehr schwer verständlicher Dialekt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die der Vernichtung von Númenor entflohenen Elbenfreunde siedeln in [[Gondor]] und [[Arnor]] und bringen ihre númenórische Sprache nach Mittelerde, wo sie sich zu &#039;&#039;&#039;Westron&#039;&#039;&#039; entwickelt (&#039;&#039;&#039;Adûni&#039;&#039;&#039; in der eigenen Sprache, &#039;&#039;&#039;Annúnaid&#039;&#039;&#039; in Sindarin; &#039;&#039;Beispiel&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Banazîr Galbasi&#039;&#039;&#039; - Samwise Gamdgee).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sauron entwickelt seine eigene Sprache für seine Untertanen, die &#039;&#039;&#039;Schwarze Sprache&#039;&#039;&#039;, zu der keine Bezeichnung in irgendeiner Sprache dieser Zeit bekannt ist. Doch er versagt mit diesem Vorhaben, die meisten seiner Kreaturen sind zu dumm oder faul, sprechen die Gemeinsprache und übernehmen nur wenig aus Saurons Kreation. Nur seine höchsten Würdenträger und die &#039;&#039;Úlairi&#039;&#039; ([[Nazgûl]] in der eigenen Sprache) sprechen sie fließend (&#039;&#039;Beispiel&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;snaga u bagronk!&#039;&#039;&#039; - der Sklave in die Dunggrube!).&lt;br /&gt;
(Eine andere Theorie besagt, dass die Schwarze Sprache hauptsächlich für Flüche und Beschimpfungen geeignet war und weniger für den täglichen Umgang.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Drittes Zeitalter  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Schwinden der Elben wird auch &#039;&#039;&#039;Sindarin&#039;&#039;&#039; mehr und mehr zu einer vergessenen Sprache; das &#039;&#039;&#039;Westron&#039;&#039;&#039; setzt sich als Gemeinsprache durch und wird in der eigenen Sprache nun als &#039;&#039;&#039;Sôval Phâre&#039;&#039;&#039; (Allgemeine Sprache) bezeichnet. Viele Menschenstämme, die im Ersten Zeitalter nicht nach Beleriand gegangen waren, treten auf, besonders im Norden und in [[Dunland]], alle mit eigenen Sprachen oder doch zumindest Dialekten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Reich von &#039;&#039;Rochand&#039;&#039; (später [[Rohan]]) wird gegründet; dort spricht man einen altertümlichen Dialekt, der ähnlicher Herkunft sein muss wie die Sprachen, die letztlich zum &#039;&#039;&#039;Westron&#039;&#039;&#039; führten. (Tolkien &amp;quot;übersetzte&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Westron&#039;&#039;&#039; ins Englische und &#039;&#039;&#039;Rohirrisch&#039;&#039;&#039; ins Angelsächsische, um die Verwandtschaft klar zu machen.) Auch menschlichen Ursprungs sind die [[Hobbits]]; ihre Verwandtschaft zu den [[Rohirrim]] lässt sich auf sprachlicher Ebene am besten nachvollziehen (die Hobbits nennen sich &#039;&#039;&#039;kuduk&#039;&#039;&#039;, in Rohan werden sie als &#039;&#039;&#039;kud-dûkan&#039;&#039;&#039; bezeichnet).&lt;br /&gt;
Die Hobbits übernehmen völlig das Westron, behalten aber manche ihrer eigenen Wörter (nun ungewisser Herkunft).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst die intelligenteren Tiere und Kreaturen Saurons verstehen und sprechen &#039;&#039;&#039;Westron&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
(Einige Worte der &#039;&#039;&#039;schwarzen Sprache&#039;&#039;&#039; haben sich jedoch bei den ansonsten &#039;&#039;&#039;Westron&#039;&#039;&#039; sprechenden Orks eingebürgert, und die neu gezüchteten Kampftrolle ([[Olog-hai]]) sprechen tatsächlich nichts anderes als Saurons dunkle Erfindung.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl man in [[Gondor]] das Sindarin noch immer hoch in Ehren hält und viel nutzt, wird es doch mehr und mehr zu einer Buchsprache, wie &#039;&#039;&#039;Quenya&#039;&#039;&#039; es seit langem ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Sprache hat sich völlig durchgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks zu den Sprachen Mittelerdes ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.science-and-fiction.org/ Science and fiction] - hervorragende Grammatikanalysen etc. (Thorsten Renk)&lt;br /&gt;
* [http://www.elvish.org/ The Elvish Linguistic Society] - Tolkiens Sprachnachlass-Verwalter&lt;br /&gt;
* [http://www.sindarin.de/ Sindarin-Lexikon] - deutsche Sindarin-Grammatik (Christian Buzek, Florian Dombach)&lt;br /&gt;
* [http://www.uib.no/People/hnohf/ Ardalambion] - gute Artikel und Übersichten zu Tolkiens Sprachen (Helge Fauskanger)&lt;br /&gt;
* [http://www.elvish.org/gwaith/ Gwaith-i-Phethdain] - Gedichte, Elbisch in den Filmen, Grammatik,... (Ryszard Derdzinski)&lt;br /&gt;
* [http://www.forodrim.org/daeron/md_home.html Mellonath Daeron] - interessante Artikel zu verschiedensten Aspekten von Tolkiens Sprachen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprachen und Schriften| Sprachen]]&lt;br /&gt;
[[en:Languages]]&lt;br /&gt;
[[fr:langues/langues]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>StefanBolli</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Sprachen&amp;diff=105814</id>
		<title>Sprachen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Sprachen&amp;diff=105814"/>
		<updated>2021-11-13T08:11:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;StefanBolli: Änderung 105813 von StefanBolli (Diskussion) rückgängig gemacht.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Es ist kein Geheimnis, dass [[J. R. R. Tolkien]] als Philologe als erstes damit begonnen hatte, Sprachen zu entwickeln, die er später in seine historische Kreation integrierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige dieser Sprachen gehören zu verschiedenen Schaffensperioden, haben also geschichtsintern nie parallel existiert. Aus seiner frühesten Schaffensperiode wissen wir nur mit Sicherheit von seinen beiden wichtigsten Sprachen &#039;&#039;[[Goldogrin]]&#039;&#039; (Gnomisch) und &#039;&#039;[[Quenya]]&#039;&#039; ([[Elbisch (Sprache)|Elbisch]]), doch bereits in &#039;&#039;Lhammas&#039;&#039;, der ausführlichen Schrift über die Sprachen seiner Welt aus den späten Dreißigern und &#039;&#039;Etymologies&#039;&#039;, einer historischen Wortliste der selben Periode präsentiert Tolkien einen umfangreichen Sprachen-Stammbaum, der da beinhaltet (spätere Tabelle):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Valarin, Sprache von Melkor, Sprache von Aule, Sprache von Orome, Sprache der [[Valarindi]], Zwergisch, Orkisch, Menschliche Sprachen, &#039;&#039;&#039;Primitive Quendian&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Eldarin&#039;&#039;&#039;, Lemberin, Sprache der Laiqendi, &#039;&#039;&#039;Danian&#039;&#039;&#039;, [[Taliska]], &#039;&#039;&#039;[[Lindarin]]&#039;&#039;&#039; (Telerin), &#039;&#039;&#039;(Exilic) Noldorin&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Qenya&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Kornoldorin (/Korolambe, Alt-Noldorin)&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;[[Ossiriandeb]]&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Ilkorin&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;[[Doriathrin]]&#039;&#039;&#039;, [[Falathrin]] und diverse Abarten, die von bestimmten Gruppen oder in bestimmten Gegenden gesprochen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprachen, zu denen Vokabular überliefert ist, die also nicht nur in dieser Liste erwähnt werden, um den Stammbaum klar zu machen, sondern wirklichen Anteil an der Geschichte hatten, sind hier &#039;&#039;&#039;fett&#039;&#039;&#039; hervorgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu &#039;&#039;Taliska&#039;&#039; und den in anderem Kontext erwähnten verwandten Sprachen &#039;&#039;Hvendi&#039;&#039; und &#039;&#039;Mork&#039;&#039; existieren Wortlisten und Grammatiken, die aber bis zum heutigen Tage nicht veröffentlicht wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner quasi finalen Konzeption, bekannt aus dem [[Der Herr der Ringe|Herrn der Ringe]], dem [[Das Silmarillion|Silmarillion]] etc. ist die Geschichte der Sprachen [[Arda]]s mehr oder weniger wie folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Durch die Zeitalter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vor dem Ersten Zeitalter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Valar]] und [[Maiar]] steigen auf die Welt, die ist, hinab. Jetzt inkarniert tun sie das, was von [[Eru]] für jene vorgesehen ist: Sie entwickeln eine Sprache. Obwohl sie es nicht brauchen, sprechen sie untereinander ganz herkömmlich und physisch in &#039;&#039;&#039;Valarin&#039;&#039;&#039;, einer sehr konsonantenreichen und langatmigen Sprache (&#039;&#039;Beispiel&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Aþaraphelûn DuÅ¡amanûðân&#039;&#039;&#039; - geschädigte Welt). Als Aule die Zwerge erweckt, gibt er ihnen möglicherweise eine eigene Sprache mit auf den Weg, &#039;&#039;&#039;Khuzdul&#039;&#039;&#039;, welche sich in all den Jahrtausenden fast nicht verändern wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Elben]] [[Cuivienyarna|erwachen]] nun in [[Cuiviénen]] und entwickeln eine eigene Sprache, ganz wie es den Inkarnierten vorbestimmt ist, das sog. &#039;&#039;&#039;Primitive Quendian&#039;&#039;&#039; (Primitives Quendisch bzw. Elbisch; &#039;&#039;Beispiel&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;i ndêro kweti&#039;&#039;&#039; - der Mann spricht). Allerdings erkennt man in dieser Sprache einige Einflüsse vom Valarin, was sich darauf zurückführen lässt, dass in den ersten Jahren nach ihrem Erwachen [[Orome]] Schutzpatron und regelmäßiger Besucher war. Vermutlich spricht der dritte Stamm der [[Teleri]] bereits jetzt einen leicht unterschiedlichen Dialekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige der Elben brechen nunmehr gen Westen auf, man nennt sie die [[Eldar]], ihre Sprache das &#039;&#039;&#039;Common Eldarin&#039;&#039;&#039; ((all)gemeines Eldarin = Gemein-Elbisch; &#039;&#039;Beispiel&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;i ndær kwet?&#039;&#039;&#039; - der Mann spricht). Die Teleri aber sprechen den Dialekt des sog. &#039;&#039;&#039;Common Telerin&#039;&#039;&#039; (Gemein-Telerin), welcher sich durch Lautverschiebungen definiert (&#039;&#039;Beispiel&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;i ndær peti&#039;&#039;&#039; - der Mann spricht). Die zurückgebliebenen [[Avari]] gehen getrennte Wege und entwickeln bald viele verschiedene Sprachen, über die fast nichts bekannt ist und die oft einfach unter &#039;&#039;&#039;Avarin&#039;&#039;&#039; zusammengefasst werden. Die Namen von sechs bekannten Völkern lassen sich aber allesamt auf das Wort KWENDE (Urelbisch für &amp;quot;Elben&amp;quot;) zurückführen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Westküste Mittelerdes trennen sich die Wege nun erneut: Die &#039;&#039;&#039;Common Eldarin&#039;&#039;&#039; sprechenden Vanyar und Ñoldor gehen nach Valinor und ihre Sprache entwickelt sich zu &#039;&#039;&#039;Quendya&#039;&#039;&#039; (sic!), was sich bei den Vanyar fast nicht verändert und einiges aus dem Valarin übernimmt. Bei den Ñoldor jedoch sagt man bald Quenya und weitere lautliche Vereinfachungen werden durchgeführt, zum Beispiel die Veränderung von TH zu S, gegen die sich [[Fëanor]] vehement aussprach (&#039;&#039;Beispiel&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;i nér quete&#039;&#039;&#039; - der Mann spricht). Diese Mutation war hauptsächlich bei den Exil-Noldor verbreitet. Die Teleri, die nach Valinor gehen, sprechen bald das, was man schlicht &#039;&#039;&#039;Telerin&#039;&#039;&#039; nennt (&#039;&#039;Beispiel&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;i d?r pete&#039;&#039;&#039; - der Mann spricht); bei jenen, die in Mittelerde zurückbleiben, entwickelt sich das, was man später &#039;&#039;&#039;Alt-Sindarin&#039;&#039;&#039; nennt (&#039;&#039;Beispiel&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;i nd?r petæ&#039;&#039;&#039; - der Mann spricht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erstes Zeitalter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten [[Noldor]] kehren nach der Revolte und dem Brudermord nach Mittelerde zurück und treffen dort auf die Grauelben, die gerade die Phase des &#039;&#039;&#039;Alt-Sindarin&#039;&#039;&#039; verlassen und sich zu modernem [[Sindarin]] aufmachen. (Es haben sich bereits verschiedenartige Dialekte entwickelt (Details im [[Sindarin]]-Artikel; &#039;&#039;Beispiel&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;i-ndîr pêd&#039;&#039;&#039; - der Mann spricht.) Bald tauchen die [[Laiquendi]], die Grünelben, in Ossiriand auf, eine große Gruppe von Teleri, die sich bereits auf dem Marsch nach Westen vor dem Nebelgebirge von ihren Brüdern getrennt hatten. Sie sprechen &#039;&#039;&#039;Nandorin&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Beispiel&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;golda dac yrc&#039;&#039;&#039; - ein Ñoldo tötet Orks), wie auch ihre noch immer am Nebelgebirge lebenden Verwandten, doch wie die Ñoldor lernen auch sie bald &#039;&#039;Sindarin&#039;&#039; und benutzen es als allgemeine Verkehrssprache (König [[Thingol]] verbietet den Gebrauch von &#039;&#039;&#039;Quenya&#039;&#039;&#039; und die Sprache seiner Anhänger wird bald bekannt als &#039;&#039;&#039;Doriathrin&#039;&#039;&#039;). Als die Elben auf die Baumhirten, die [[Ents]], stoßen, erwecken sie in ihnen die Lust an der Sprache, und diese lernen die elbischen Sprachen; und obwohl sie mit &#039;&#039;&#039;Entisch&#039;&#039;&#039; auch eine eigene, unglaublich langatmige (schriftlich quasi nicht fest zu haltende) Sprache entwickeln, benutzen sie stets gerne auch &#039;&#039;&#039;Quenya&#039;&#039;&#039; in einer ihnen eigenen Art und Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bereits erwachten Zwerge sprechen nun ihre erwähnte eigene Sprache ungewisser Herkunft (&#039;&#039;Beispiel&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;khazâd ai-mênu&#039;&#039;&#039; - die Zwerge auf Euch); und eine Unterart tritt auf, die &#039;&#039;NÅ“gyth-Nibin&#039;&#039; oder Kleinzwerge, die einen eigenen Dialekt des &#039;&#039;&#039;Khuzdul&#039;&#039;&#039; sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Beginn des Ersten Zeitalters waren des weiteren die ersten Menschen in &#039;&#039;Hildórien&#039;&#039; erwacht und hatten verschiedene Sprachen entwickelt. Als sie nun auf die Elben treffen, sprechen sie mit &#039;&#039;&#039;Taliska&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Mork&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Hvendi&#039;&#039;&#039; Sprachen, die sowohl zwergische als auch verschiedenartigste urelbische Einflüsse zeigen; die Menschen haben offensichtlich das Sprechen nicht von allein gelernt. Auch sie übernehmen &#039;&#039;&#039;Sindarin&#039;&#039;&#039; als gemeine Verkehrssprache. Bereits zu dieser Zeit müssen Menschen nicht nur in den Norden Mittelerdes, sondern auch in den Süden siedeln und dort eigene Sprachen entwickeln, die erst im dritten Zeitalter bekannt werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Kreaturen [[Morgoth]]s, die Orks, Drachen, Balrog etc. ist bezüglich Sprache nichts konkretes überliefert; aber nicht selten wird von Dialogen mit Mensch oder Elb berichtet, also müssen auch sie das [[Sindarin]] erlernt haben.&lt;br /&gt;
Es heißt, dass Morgoth seine dunklen Kreaturen eine eigene selbstentwickelte Sprache lehrte, doch diese ging bald verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweites Zeitalter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menschen in [[Númenor]] fahren fort, Sindarin zu sprechen, bis dies schließlich kritisch betrachtet und nur von den [[Elendili]], den Elbenfreunden, gepflegt wird. Aus den alten menschlichen Sprachen, die sie nie vergessen hatten, entwickelt man eine eigene númenórische Sprache, &#039;&#039;&#039;Adûnaïsch&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Beispiel&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;bâ kitabdahê!&#039;&#039;&#039; - Fass mich nicht an!). Adûnaïsch ist sehr stark ans Zwergische angelehnt und der Beweis für den starken Kontakt zwischen den beiden Völkern im fernen Osten noch vor dem ersten Kontakt mit den West-Elben. Unter Menschen und Elben ist &#039;&#039;&#039;Quenya&#039;&#039;&#039; zu einer toten Sprache der Gelehrten geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elben Beleriands sprechen einheitlich &#039;&#039;&#039;Sindarin&#039;&#039;&#039;; doch trifft man auch auf die Waldelben des großen Grünwaldes und Lóriens, die wohl Blut der [[Nandor]] und [[Avari]] in sich vereinen und mit ihrem &#039;&#039;&#039;Silvan&#039;&#039;&#039; (zu deutsch etwa &amp;quot;Waldisch&amp;quot;) eine eigene, jedoch hauptsächlich aus &#039;&#039;&#039;Nandorin&#039;&#039;&#039; bestehende Sprache sprechen. Auch sie übernehmen das Sindarin, woraus aber unter dem Einfluss ihrer eigenen Sprache ein teils sehr schwer verständlicher Dialekt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die der Vernichtung von Númenor entflohenen Elbenfreunde siedeln in [[Gondor]] und [[Arnor]] und bringen ihre númenórische Sprache nach Mittelerde, wo sie sich zu &#039;&#039;&#039;Westron&#039;&#039;&#039; entwickelt (&#039;&#039;&#039;Adûni&#039;&#039;&#039; in der eigenen Sprache, &#039;&#039;&#039;Annúnaid&#039;&#039;&#039; in Sindarin; &#039;&#039;Beispiel&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Banazîr Galbasi&#039;&#039;&#039; - Samwise Gamdgee).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sauron entwickelt seine eigene Sprache für seine Untertanen, die &#039;&#039;&#039;Schwarze Sprache&#039;&#039;&#039;, zu der keine Bezeichnung in irgendeiner Sprache dieser Zeit bekannt ist. Doch er versagt mit diesem Vorhaben, die meisten seiner Kreaturen sind zu dumm oder faul, sprechen die Gemeinsprache und übernehmen nur wenig aus Saurons Kreation. Nur seine höchsten Würdenträger und die &#039;&#039;Úlairi&#039;&#039; ([[Nazgûl]] in der eigenen Sprache) sprechen sie fließend (&#039;&#039;Beispiel&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;snaga u bagronk!&#039;&#039;&#039; - der Sklave in die Dunggrube!).&lt;br /&gt;
(Eine andere Theorie besagt, dass die Schwarze Sprache hauptsächlich für Flüche und Beschimpfungen geeignet war und weniger für den täglichen Umgang.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Drittes Zeitalter  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Schwinden der Elben wird auch &#039;&#039;&#039;Sindarin&#039;&#039;&#039; mehr und mehr zu einer vergessenen Sprache; das &#039;&#039;&#039;Westron&#039;&#039;&#039; setzt sich als Gemeinsprache durch und wird in der eigenen Sprache nun als &#039;&#039;&#039;Sôval Phâre&#039;&#039;&#039; (Allgemeine Sprache) bezeichnet. Viele Menschenstämme, die im Ersten Zeitalter nicht nach Beleriand gegangen waren, treten auf, besonders im Norden und in [[Dunland]], alle mit eigenen Sprachen oder doch zumindest Dialekten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Reich von &#039;&#039;Rochand&#039;&#039; (später [[Rohan]]) wird gegründet; dort spricht man einen altertümlichen Dialekt, der ähnlicher Herkunft sein muss wie die Sprachen, die letztlich zum &#039;&#039;&#039;Westron&#039;&#039;&#039; führten. (Tolkien &amp;quot;übersetzte&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Westron&#039;&#039;&#039; ins Englische und &#039;&#039;&#039;Rohirrisch&#039;&#039;&#039; ins Angelsächsische, um die Verwandtschaft klar zu machen.) Auch menschlichen Ursprungs sind die [[Hobbits]]; ihre Verwandtschaft zu den [[Rohirrim]] lässt sich auf sprachlicher Ebene am besten nachvollziehen (die Hobbits nennen sich &#039;&#039;&#039;kuduk&#039;&#039;&#039;, in Rohan werden sie als &#039;&#039;&#039;kud-dûkan&#039;&#039;&#039; bezeichnet).&lt;br /&gt;
Die Hobbits übernehmen völlig das Westron, behalten aber manche ihrer eigenen Wörter (nun ungewisser Herkunft).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst die intelligenteren Tiere und Kreaturen Saurons verstehen und sprechen &#039;&#039;&#039;Westron&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
(Einige Worte der &#039;&#039;&#039;schwarzen Sprache&#039;&#039;&#039; haben sich jedoch bei den ansonsten &#039;&#039;&#039;Westron&#039;&#039;&#039; sprechenden Orks eingebürgert, und die neu gezüchteten Kampftrolle ([[Olog-hai]]) sprechen tatsächlich nichts anderes als Saurons dunkle Erfindung.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl man in [[Gondor]] das Sindarin noch immer hoch in Ehren hält und viel nutzt, wird es doch mehr und mehr zu einer Buchsprache, wie &#039;&#039;&#039;Quenya&#039;&#039;&#039; es seit langem ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Sprache hat sich völlig durchgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks zu den Sprachen Mittelerdes ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.phy.duke.edu/~trenk/elvish Parma Tyelpelassiva] - hervorragende Grammatikanalysen etc. (Thorsten Renk)&lt;br /&gt;
* [http://www.elvish.org/ The Elvish Linguistic Society] - Tolkiens Sprachnachlass-Verwalter&lt;br /&gt;
* [http://www.sindarin.de/ Sindarin-Lexikon] - deutsche Sindarin-Grammatik (Christian Buzek, Florian Dombach)&lt;br /&gt;
* [http://www.uib.no/People/hnohf/ Ardalambion] - gute Artikel und Übersichten zu Tolkiens Sprachen (Helge Fauskanger)&lt;br /&gt;
* [http://www.elvish.org/gwaith/ Gwaith-i-Phethdain] - Gedichte, Elbisch in den Filmen, Grammatik,... (Ryszard Derdzinski)&lt;br /&gt;
* [http://www.forodrim.org/daeron/md_home.html Mellonath Daeron] - interessante Artikel zu verschiedensten Aspekten von Tolkiens Sprachen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprachen und Schriften| Sprachen]]&lt;br /&gt;
[[en:Languages]]&lt;br /&gt;
[[fr:langues/langues]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>StefanBolli</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Sprachen&amp;diff=105813</id>
		<title>Sprachen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Sprachen&amp;diff=105813"/>
		<updated>2021-11-13T08:11:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;StefanBolli: /* Weblinks zu den Sprachen Mittelerdes */ veralteter Link&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Es ist kein Geheimnis, dass [[J. R. R. Tolkien]] als Philologe als erstes damit begonnen hatte, Sprachen zu entwickeln, die er später in seine historische Kreation integrierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige dieser Sprachen gehören zu verschiedenen Schaffensperioden, haben also geschichtsintern nie parallel existiert. Aus seiner frühesten Schaffensperiode wissen wir nur mit Sicherheit von seinen beiden wichtigsten Sprachen &#039;&#039;[[Goldogrin]]&#039;&#039; (Gnomisch) und &#039;&#039;[[Quenya]]&#039;&#039; ([[Elbisch (Sprache)|Elbisch]]), doch bereits in &#039;&#039;Lhammas&#039;&#039;, der ausführlichen Schrift über die Sprachen seiner Welt aus den späten Dreißigern und &#039;&#039;Etymologies&#039;&#039;, einer historischen Wortliste der selben Periode präsentiert Tolkien einen umfangreichen Sprachen-Stammbaum, der da beinhaltet (spätere Tabelle):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Valarin, Sprache von Melkor, Sprache von Aule, Sprache von Orome, Sprache der [[Valarindi]], Zwergisch, Orkisch, Menschliche Sprachen, &#039;&#039;&#039;Primitive Quendian&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Eldarin&#039;&#039;&#039;, Lemberin, Sprache der Laiqendi, &#039;&#039;&#039;Danian&#039;&#039;&#039;, [[Taliska]], &#039;&#039;&#039;[[Lindarin]]&#039;&#039;&#039; (Telerin), &#039;&#039;&#039;(Exilic) Noldorin&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Qenya&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Kornoldorin (/Korolambe, Alt-Noldorin)&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;[[Ossiriandeb]]&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Ilkorin&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;[[Doriathrin]]&#039;&#039;&#039;, [[Falathrin]] und diverse Abarten, die von bestimmten Gruppen oder in bestimmten Gegenden gesprochen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprachen, zu denen Vokabular überliefert ist, die also nicht nur in dieser Liste erwähnt werden, um den Stammbaum klar zu machen, sondern wirklichen Anteil an der Geschichte hatten, sind hier &#039;&#039;&#039;fett&#039;&#039;&#039; hervorgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu &#039;&#039;Taliska&#039;&#039; und den in anderem Kontext erwähnten verwandten Sprachen &#039;&#039;Hvendi&#039;&#039; und &#039;&#039;Mork&#039;&#039; existieren Wortlisten und Grammatiken, die aber bis zum heutigen Tage nicht veröffentlicht wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner quasi finalen Konzeption, bekannt aus dem [[Der Herr der Ringe|Herrn der Ringe]], dem [[Das Silmarillion|Silmarillion]] etc. ist die Geschichte der Sprachen [[Arda]]s mehr oder weniger wie folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Durch die Zeitalter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vor dem Ersten Zeitalter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Valar]] und [[Maiar]] steigen auf die Welt, die ist, hinab. Jetzt inkarniert tun sie das, was von [[Eru]] für jene vorgesehen ist: Sie entwickeln eine Sprache. Obwohl sie es nicht brauchen, sprechen sie untereinander ganz herkömmlich und physisch in &#039;&#039;&#039;Valarin&#039;&#039;&#039;, einer sehr konsonantenreichen und langatmigen Sprache (&#039;&#039;Beispiel&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Aþaraphelûn DuÅ¡amanûðân&#039;&#039;&#039; - geschädigte Welt). Als Aule die Zwerge erweckt, gibt er ihnen möglicherweise eine eigene Sprache mit auf den Weg, &#039;&#039;&#039;Khuzdul&#039;&#039;&#039;, welche sich in all den Jahrtausenden fast nicht verändern wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Elben]] [[Cuivienyarna|erwachen]] nun in [[Cuiviénen]] und entwickeln eine eigene Sprache, ganz wie es den Inkarnierten vorbestimmt ist, das sog. &#039;&#039;&#039;Primitive Quendian&#039;&#039;&#039; (Primitives Quendisch bzw. Elbisch; &#039;&#039;Beispiel&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;i ndêro kweti&#039;&#039;&#039; - der Mann spricht). Allerdings erkennt man in dieser Sprache einige Einflüsse vom Valarin, was sich darauf zurückführen lässt, dass in den ersten Jahren nach ihrem Erwachen [[Orome]] Schutzpatron und regelmäßiger Besucher war. Vermutlich spricht der dritte Stamm der [[Teleri]] bereits jetzt einen leicht unterschiedlichen Dialekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige der Elben brechen nunmehr gen Westen auf, man nennt sie die [[Eldar]], ihre Sprache das &#039;&#039;&#039;Common Eldarin&#039;&#039;&#039; ((all)gemeines Eldarin = Gemein-Elbisch; &#039;&#039;Beispiel&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;i ndær kwet?&#039;&#039;&#039; - der Mann spricht). Die Teleri aber sprechen den Dialekt des sog. &#039;&#039;&#039;Common Telerin&#039;&#039;&#039; (Gemein-Telerin), welcher sich durch Lautverschiebungen definiert (&#039;&#039;Beispiel&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;i ndær peti&#039;&#039;&#039; - der Mann spricht). Die zurückgebliebenen [[Avari]] gehen getrennte Wege und entwickeln bald viele verschiedene Sprachen, über die fast nichts bekannt ist und die oft einfach unter &#039;&#039;&#039;Avarin&#039;&#039;&#039; zusammengefasst werden. Die Namen von sechs bekannten Völkern lassen sich aber allesamt auf das Wort KWENDE (Urelbisch für &amp;quot;Elben&amp;quot;) zurückführen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Westküste Mittelerdes trennen sich die Wege nun erneut: Die &#039;&#039;&#039;Common Eldarin&#039;&#039;&#039; sprechenden Vanyar und Ñoldor gehen nach Valinor und ihre Sprache entwickelt sich zu &#039;&#039;&#039;Quendya&#039;&#039;&#039; (sic!), was sich bei den Vanyar fast nicht verändert und einiges aus dem Valarin übernimmt. Bei den Ñoldor jedoch sagt man bald Quenya und weitere lautliche Vereinfachungen werden durchgeführt, zum Beispiel die Veränderung von TH zu S, gegen die sich [[Fëanor]] vehement aussprach (&#039;&#039;Beispiel&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;i nér quete&#039;&#039;&#039; - der Mann spricht). Diese Mutation war hauptsächlich bei den Exil-Noldor verbreitet. Die Teleri, die nach Valinor gehen, sprechen bald das, was man schlicht &#039;&#039;&#039;Telerin&#039;&#039;&#039; nennt (&#039;&#039;Beispiel&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;i d?r pete&#039;&#039;&#039; - der Mann spricht); bei jenen, die in Mittelerde zurückbleiben, entwickelt sich das, was man später &#039;&#039;&#039;Alt-Sindarin&#039;&#039;&#039; nennt (&#039;&#039;Beispiel&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;i nd?r petæ&#039;&#039;&#039; - der Mann spricht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erstes Zeitalter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten [[Noldor]] kehren nach der Revolte und dem Brudermord nach Mittelerde zurück und treffen dort auf die Grauelben, die gerade die Phase des &#039;&#039;&#039;Alt-Sindarin&#039;&#039;&#039; verlassen und sich zu modernem [[Sindarin]] aufmachen. (Es haben sich bereits verschiedenartige Dialekte entwickelt (Details im [[Sindarin]]-Artikel; &#039;&#039;Beispiel&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;i-ndîr pêd&#039;&#039;&#039; - der Mann spricht.) Bald tauchen die [[Laiquendi]], die Grünelben, in Ossiriand auf, eine große Gruppe von Teleri, die sich bereits auf dem Marsch nach Westen vor dem Nebelgebirge von ihren Brüdern getrennt hatten. Sie sprechen &#039;&#039;&#039;Nandorin&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Beispiel&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;golda dac yrc&#039;&#039;&#039; - ein Ñoldo tötet Orks), wie auch ihre noch immer am Nebelgebirge lebenden Verwandten, doch wie die Ñoldor lernen auch sie bald &#039;&#039;Sindarin&#039;&#039; und benutzen es als allgemeine Verkehrssprache (König [[Thingol]] verbietet den Gebrauch von &#039;&#039;&#039;Quenya&#039;&#039;&#039; und die Sprache seiner Anhänger wird bald bekannt als &#039;&#039;&#039;Doriathrin&#039;&#039;&#039;). Als die Elben auf die Baumhirten, die [[Ents]], stoßen, erwecken sie in ihnen die Lust an der Sprache, und diese lernen die elbischen Sprachen; und obwohl sie mit &#039;&#039;&#039;Entisch&#039;&#039;&#039; auch eine eigene, unglaublich langatmige (schriftlich quasi nicht fest zu haltende) Sprache entwickeln, benutzen sie stets gerne auch &#039;&#039;&#039;Quenya&#039;&#039;&#039; in einer ihnen eigenen Art und Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bereits erwachten Zwerge sprechen nun ihre erwähnte eigene Sprache ungewisser Herkunft (&#039;&#039;Beispiel&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;khazâd ai-mênu&#039;&#039;&#039; - die Zwerge auf Euch); und eine Unterart tritt auf, die &#039;&#039;NÅ“gyth-Nibin&#039;&#039; oder Kleinzwerge, die einen eigenen Dialekt des &#039;&#039;&#039;Khuzdul&#039;&#039;&#039; sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Beginn des Ersten Zeitalters waren des weiteren die ersten Menschen in &#039;&#039;Hildórien&#039;&#039; erwacht und hatten verschiedene Sprachen entwickelt. Als sie nun auf die Elben treffen, sprechen sie mit &#039;&#039;&#039;Taliska&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Mork&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Hvendi&#039;&#039;&#039; Sprachen, die sowohl zwergische als auch verschiedenartigste urelbische Einflüsse zeigen; die Menschen haben offensichtlich das Sprechen nicht von allein gelernt. Auch sie übernehmen &#039;&#039;&#039;Sindarin&#039;&#039;&#039; als gemeine Verkehrssprache. Bereits zu dieser Zeit müssen Menschen nicht nur in den Norden Mittelerdes, sondern auch in den Süden siedeln und dort eigene Sprachen entwickeln, die erst im dritten Zeitalter bekannt werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Kreaturen [[Morgoth]]s, die Orks, Drachen, Balrog etc. ist bezüglich Sprache nichts konkretes überliefert; aber nicht selten wird von Dialogen mit Mensch oder Elb berichtet, also müssen auch sie das [[Sindarin]] erlernt haben.&lt;br /&gt;
Es heißt, dass Morgoth seine dunklen Kreaturen eine eigene selbstentwickelte Sprache lehrte, doch diese ging bald verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweites Zeitalter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menschen in [[Númenor]] fahren fort, Sindarin zu sprechen, bis dies schließlich kritisch betrachtet und nur von den [[Elendili]], den Elbenfreunden, gepflegt wird. Aus den alten menschlichen Sprachen, die sie nie vergessen hatten, entwickelt man eine eigene númenórische Sprache, &#039;&#039;&#039;Adûnaïsch&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Beispiel&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;bâ kitabdahê!&#039;&#039;&#039; - Fass mich nicht an!). Adûnaïsch ist sehr stark ans Zwergische angelehnt und der Beweis für den starken Kontakt zwischen den beiden Völkern im fernen Osten noch vor dem ersten Kontakt mit den West-Elben. Unter Menschen und Elben ist &#039;&#039;&#039;Quenya&#039;&#039;&#039; zu einer toten Sprache der Gelehrten geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elben Beleriands sprechen einheitlich &#039;&#039;&#039;Sindarin&#039;&#039;&#039;; doch trifft man auch auf die Waldelben des großen Grünwaldes und Lóriens, die wohl Blut der [[Nandor]] und [[Avari]] in sich vereinen und mit ihrem &#039;&#039;&#039;Silvan&#039;&#039;&#039; (zu deutsch etwa &amp;quot;Waldisch&amp;quot;) eine eigene, jedoch hauptsächlich aus &#039;&#039;&#039;Nandorin&#039;&#039;&#039; bestehende Sprache sprechen. Auch sie übernehmen das Sindarin, woraus aber unter dem Einfluss ihrer eigenen Sprache ein teils sehr schwer verständlicher Dialekt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die der Vernichtung von Númenor entflohenen Elbenfreunde siedeln in [[Gondor]] und [[Arnor]] und bringen ihre númenórische Sprache nach Mittelerde, wo sie sich zu &#039;&#039;&#039;Westron&#039;&#039;&#039; entwickelt (&#039;&#039;&#039;Adûni&#039;&#039;&#039; in der eigenen Sprache, &#039;&#039;&#039;Annúnaid&#039;&#039;&#039; in Sindarin; &#039;&#039;Beispiel&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Banazîr Galbasi&#039;&#039;&#039; - Samwise Gamdgee).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sauron entwickelt seine eigene Sprache für seine Untertanen, die &#039;&#039;&#039;Schwarze Sprache&#039;&#039;&#039;, zu der keine Bezeichnung in irgendeiner Sprache dieser Zeit bekannt ist. Doch er versagt mit diesem Vorhaben, die meisten seiner Kreaturen sind zu dumm oder faul, sprechen die Gemeinsprache und übernehmen nur wenig aus Saurons Kreation. Nur seine höchsten Würdenträger und die &#039;&#039;Úlairi&#039;&#039; ([[Nazgûl]] in der eigenen Sprache) sprechen sie fließend (&#039;&#039;Beispiel&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;snaga u bagronk!&#039;&#039;&#039; - der Sklave in die Dunggrube!).&lt;br /&gt;
(Eine andere Theorie besagt, dass die Schwarze Sprache hauptsächlich für Flüche und Beschimpfungen geeignet war und weniger für den täglichen Umgang.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Drittes Zeitalter  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Schwinden der Elben wird auch &#039;&#039;&#039;Sindarin&#039;&#039;&#039; mehr und mehr zu einer vergessenen Sprache; das &#039;&#039;&#039;Westron&#039;&#039;&#039; setzt sich als Gemeinsprache durch und wird in der eigenen Sprache nun als &#039;&#039;&#039;Sôval Phâre&#039;&#039;&#039; (Allgemeine Sprache) bezeichnet. Viele Menschenstämme, die im Ersten Zeitalter nicht nach Beleriand gegangen waren, treten auf, besonders im Norden und in [[Dunland]], alle mit eigenen Sprachen oder doch zumindest Dialekten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Reich von &#039;&#039;Rochand&#039;&#039; (später [[Rohan]]) wird gegründet; dort spricht man einen altertümlichen Dialekt, der ähnlicher Herkunft sein muss wie die Sprachen, die letztlich zum &#039;&#039;&#039;Westron&#039;&#039;&#039; führten. (Tolkien &amp;quot;übersetzte&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Westron&#039;&#039;&#039; ins Englische und &#039;&#039;&#039;Rohirrisch&#039;&#039;&#039; ins Angelsächsische, um die Verwandtschaft klar zu machen.) Auch menschlichen Ursprungs sind die [[Hobbits]]; ihre Verwandtschaft zu den [[Rohirrim]] lässt sich auf sprachlicher Ebene am besten nachvollziehen (die Hobbits nennen sich &#039;&#039;&#039;kuduk&#039;&#039;&#039;, in Rohan werden sie als &#039;&#039;&#039;kud-dûkan&#039;&#039;&#039; bezeichnet).&lt;br /&gt;
Die Hobbits übernehmen völlig das Westron, behalten aber manche ihrer eigenen Wörter (nun ungewisser Herkunft).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst die intelligenteren Tiere und Kreaturen Saurons verstehen und sprechen &#039;&#039;&#039;Westron&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
(Einige Worte der &#039;&#039;&#039;schwarzen Sprache&#039;&#039;&#039; haben sich jedoch bei den ansonsten &#039;&#039;&#039;Westron&#039;&#039;&#039; sprechenden Orks eingebürgert, und die neu gezüchteten Kampftrolle ([[Olog-hai]]) sprechen tatsächlich nichts anderes als Saurons dunkle Erfindung.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl man in [[Gondor]] das Sindarin noch immer hoch in Ehren hält und viel nutzt, wird es doch mehr und mehr zu einer Buchsprache, wie &#039;&#039;&#039;Quenya&#039;&#039;&#039; es seit langem ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Sprache hat sich völlig durchgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks zu den Sprachen Mittelerdes ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.science-and-fiction.org/] - hervorragende Grammatikanalysen etc. (Thorsten Renk)&lt;br /&gt;
* [http://www.elvish.org/ The Elvish Linguistic Society] - Tolkiens Sprachnachlass-Verwalter&lt;br /&gt;
* [http://www.sindarin.de/ Sindarin-Lexikon] - deutsche Sindarin-Grammatik (Christian Buzek, Florian Dombach)&lt;br /&gt;
* [http://www.uib.no/People/hnohf/ Ardalambion] - gute Artikel und Übersichten zu Tolkiens Sprachen (Helge Fauskanger)&lt;br /&gt;
* [http://www.elvish.org/gwaith/ Gwaith-i-Phethdain] - Gedichte, Elbisch in den Filmen, Grammatik,... (Ryszard Derdzinski)&lt;br /&gt;
* [http://www.forodrim.org/daeron/md_home.html Mellonath Daeron] - interessante Artikel zu verschiedensten Aspekten von Tolkiens Sprachen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprachen und Schriften| Sprachen]]&lt;br /&gt;
[[en:Languages]]&lt;br /&gt;
[[fr:langues/langues]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>StefanBolli</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Tom_Bombadil&amp;diff=105812</id>
		<title>Tom Bombadil</title>
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		<updated>2021-11-01T20:07:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;StefanBolli: /* Beschreibung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Bombadil.jpg|thumb|350px|Tom Bombadil &amp;lt;small&amp;gt;Bild: [[Anke Eißmann]]&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tom Bombadil&#039;&#039;&#039;, auch &#039;&#039;&#039;Iarwain Ben-adar&#039;&#039;&#039; genannt, ist im [[Legendarium]] eine mysteriöse Gestalt unbekannter Art und Herkunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wird beschrieben als etwas größer und dicklicher als ein [[Hobbits|Hobbit]], aber nicht groß genug, um ein Mensch zu sein. Er trug einen alten, schäbigen Hut mit einem hohen Hutkopf und einer langen blauen Feder, einen blauen Mantel, dazu einen grünen Gürtel, lederne Hosen und hohe, gelbe Stiefel. Sein Gesicht war „rot wie ein reifer Apfel, aber zerknittert von hundert Lachfalten“, er hatte blaue Augen und einen langen braunen Bart. Blau wird als seine Lieblingsfarbe genannt. Er kam hin und wieder nach [[Bockland]] oder in das [[Ostviertel]] des [[Auenland]]es, wo er Freunde, wie etwa den [[Bauer Maggot|Bauern Maggot]], besuchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Frau ist [[Goldbeere]], die Tochter der [[Wasserfrau]]. Sein Gesang wendet dunkle Mächte ab. Sein &amp;quot;Reich&amp;quot; ist der Alte Wald und die [[Hügelgräberhöhen]] und er war schon da, bevor alle anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe|Herrn der Ringe]]&#039;&#039; rettete er [[Meriadoc Brandybock|Merry]] und [[Peregrin Tuk|Pippin]] aus den Fängen des [[Alter Weidenmann|Alten Weidenmanns]] und lud die Hobbits in sein [[Tom Bombadils Haus|Haus]] am Ufer der [[Weidenwinde]] ein. Dort wurden sie fürstlich bewirtet und gut vorbereitet auf ihre weitere Reise geschickt. Wenig später, als die [[Grabunholde]] in den [[Hügelgräberhöhen]] das Leben der Hobbits bedrohten, rettete Tom Bombadil sie ein zweites Mal und begleitete sie bis zur [[Oststraße (Drittes Zeitalter)|Großen Oststraße]]. Er besaß ein [[Ponys|Pony]] namens [[Dickes Plumpel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich selbst nannte Bombadil „Ältester“. Der Name Tom Bombadil wurde ihm von den Hobbits von Bockland gegeben, während er bei [[Gandalf]] und den [[Elben]] aus [[Bruchtal]] als Iarwain Ben-adar, der Älteste und Vaterlose, bei den [[Menschen]] als Orald, der Uralte, und bei den [[Zwerge]]n als Forn, der aus ferner Vergangenheit stammende, bekannt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tom Bombadil ist eine der geheimnisvollsten Figuren in [[J. R. R. Tolkien]]s literarischem Werk. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft wird darüber gesprochen, wer er war und woher er kam. [[Goldbeere]], seine Gattin, Tochter der [[Wasserfrau]] der Weidenwinde, beschrieb ihn als den Meister von Wald, Wasser und Berg. Er schien sich nicht sehr für die Ereignisse im [[Drittes Zeitalter|Dritten Zeitalter]] zu interessieren. Auch als er den [[Der Eine Ring|Ring]] auf seinen Finger setzte, blieb er sichtbar und gab ihn [[Frodo Beutlin|Frodo]] unbeeindruckt zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er scheint älter als jeder andere auf der Welt zu sein, was vor allem durch seine eigenen Worte deutlich wird: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=Der Älteste bin ich. Merkt euch meine Worte, liebe Freunde: Tom war hier vor dem Fluß und vor den Blumen; Tom erinnert sich an den ersten Regentropfen und die erste Eichel. [...] Als die Elben nach Westen zogen, war Tom schon hier, ehe die Meere bezwungen wurden. Er kannte das Dunkel unter den Sternen, als es noch ohne Schrecken war - ehe der Dunkle Herrscher von Außen kam.&lt;br /&gt;
|Autor=J. R. R. Tolkien&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;Der Herr der Ringe&#039;&#039;. Erstes Buch, Siebtes Kapitel: &#039;&#039;In Tom Bombadils Haus&#039;&#039;.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim [[Elronds Rat|Rat Elronds]] wurde darüber diskutiert, ob er nicht den Ring an sich nehmen sollte. Gandalf jedoch erwiderte, dass er die Notwendigkeit nicht einsehen und ihn höchstwahrscheinlich wegwerfen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Aussagen lassen immer wieder Diskussionen aufkommen, wer oder was Tom Bombadil wirklich ist. Ist er ein [[Valar|Vala]]? Ein [[Maiar|Maia]]? Hin und wieder lässt sich die Vermutung finden, Bombadil sei [[Ilúvatar]], der Schöpfergott selbst. Sein Erfinder, J. R. R. Tolkien, hat dies aber mehrmals bestritten. Eine konkrete Antwort auf die Frage nach Bombadils Wesen und Herkunft innerhalb der mittelirdischen Kosmologie gibt es aber nicht und wird es wohl auch nie geben. Tolkien sagt in einem Brief über Tom Bombadil: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=Ein paar Rätsel muss es immer geben, sogar in einem mythischen Zeitalter. Tom Bombadil ist eines (absichtsgemäß).&lt;br /&gt;
|Autor=J. R. R. Tolkien&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;[[Briefe]]&#039;&#039;. Herausgegeben von [[Humphrey Carpenter]]. Brief #144 &#039;&#039;An Naomi Mitchison (25. April 1954)&#039;&#039;.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziemlich sicher lässt sich allerdings sagen, dass sich in Tom Bombadil und seinem fröhlichen, unbeschwerten, der Pflege der Natur zugeneigten Charakter Tolkiens eigene Liebe zur Natur niederschlug. In der Planungszeit des &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039;, der zunächst als Nachfolger des Romans &#039;&#039;[[Der kleine Hobbit]]&#039;&#039; gedacht war, erklärte Tolkien gegenüber seinen Verlegern, Bombadil repräsentiere den Geist der schwindenden ländlichen Gegend in Oxford und Berkshire.&lt;br /&gt;
Tolkiens vielleicht aufschlussreichste Bemerkung über Tom Bombadil findet sich in &#039;&#039;Briefe&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=Ich glaube, etwas Bedeutung hat er als »Kommentar« [...] er steht für etwas ein, das ich wichtig finde, obwohl ich  nicht bereit wäre, dies genau zu analysieren. [...] So, wie die Geschichte angelegt ist, gibt es eine gute und eine böse Seite, Schönheit gegen gnadenlose Abscheulichkeit, Tyrannei gegen Königtum, maßvolle Freiheit mit Zustimmung gegen einen Zwang, der längst jeden Zweck außer dem bloßen Machtstreben verloren hat, und so weiter; aber beide Seiten, die konservative wie die destruktive, erfordern ein gewisses Maß an Herrschaft. Wenn man aber sozusagen ein »Armutsgelübde« abgelegt hat, auf Herrschaft verzichtet und sich an den Dingen um ihrer selbst willen, ohne Bezug auf uns selbst, erfreut, sie beobachtet, ihnen zusieht und sie bis zu einem gewissen Maß kennt, dann könnte einem die Frage nach dem Recht und Unrecht von Macht und Herrschaft völlig sinnlos werden, und die Machtmittel würden ziemlich wertlos.&lt;br /&gt;
|Autor=J. R. R. Tolkien&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;Briefe&#039;&#039;. Herausgegeben von Humphrey Carpenter. Brief #153 &#039;&#039;An Peter Hastings (Entwurf) (September 1954)&#039;&#039;.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher war Tolkien zu Folge Goldbeeres einfache Bemerkung „Er ist“ die beste Beschreibung für Tom Bombadil. Er definierte sich weder über einen besonderen Namen noch über Besitz, was man daran sieht, dass Goldbeere auf die Frage Frodos, ob Bombadil das umliegende Land gehörte, antwortete, dass das Land und alles sich selber gehören würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmtrilogie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Passage im [[Alter Wald|Alten Wald]], in der die Hobbits auf Bombadil und seine Frau Goldbeere treffen, ist nicht in [[Peter Jackson]]s Verfilmung aufgenommen worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Freude vieler Fans ist aber in der Special Extended Edition von &#039;&#039;Die Zwei Türme&#039;&#039; eine Anspielung auf ihn zu sehen: Merry und Pippin werden in den Wurzeln eines Baumes eingeklemmt und [[Baumbart]] befreit sie mit den Worten, die Bombadil im Roman zum Alten Weidenmann sagt: „Iss Erde! Grabe tief! Trink Wasser! Geh schlafen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Angaben Peter Jacksons passte der Alte Wald nicht in das dramaturgische Konzept, den Konflikt der Hobbits mit den [[Nazgûl]] und das möglichst früh im Film angesiedelte Auftreten [[Aragorn II.|Aragorn]]s in [[Bree]] in den Vordergrund zu rücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über weitere Gründe gibt es nur Vermutungen. Ansichten, Vorstellungen und Meinungen zur Figur des Tom Bombadil klaffen, wie oben gezeigt, bei der weltweiten Fangemeinde, bei &#039;&#039;Experten&#039;&#039; und nicht zuletzt bei Tolkien selbst mitunter weit auseinander. Das in einer Verfilmung dieses eigenartigen Charakters liegende Konfliktpotential wäre bei den Fans wohl größer gewesen als jenes, das die Nicht-Verfilmung schließlich eröffnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Erzählung &#039;&#039;[[Roverandom]]&#039;&#039; von Kindern begeistert aufgenommen worden war, begann Tolkien weitere amüsante Geschichten zu schreiben. Darunter war auch die Geschichte von Tom Bombadil, die in den Tagen des Königs [[Bonhedig]] spielt und deren Hauptfigur dem Leser des &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039; sehr vertraut erscheinen dürfte: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=Tom Bombadil war der Name eines der ältesten Bewohner des Königreichs; doch er war ein gesunder, munterer Geselle. Vier Fuß hoch war er in seinen Stiefeln und drei Fuß breit. Er trug einen hohen Hut mit einer blauen Feder, seine Jacke war blau, und seine Stiefel waren gelb.&lt;br /&gt;
|Autor=J. R. R. Tolkien&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien: Eine Biographie]]&#039;&#039; von Humphrey Carpenter. IV &#039;&#039;1925–1949(a):»In einem Loch im Boden, da lebte ein Hobbit.«&#039;&#039;, 6 &#039;&#039;Der Geschichtenerzähler&#039;&#039;.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer im &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039; ist Bombadil in zwei Gedichten namens &#039;&#039;[[Die Abenteuer des Tom Bombadil (Gedicht)|Die Abenteuer des Tom Bombadil]]&#039;&#039; und &#039;&#039;[[Tom geht rudern]]&#039;&#039; verewigt. Ersteres wurde bereits 1934 im &#039;&#039;Oxford Magazine&#039;&#039; veröffentlicht, bevor es in den sechziger Jahren zusammen mit &#039;&#039;Tom geht rudern&#039;&#039; und weiteren Gedichten unter dem Titel &#039;&#039;[[Die Abenteuer des Tom Bombadil|Die Abenteuer des Tom Bombadil und andere Gedichte aus dem Roten Buch]]&#039;&#039; erneut erschien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Gedicht ist die Feder, die an Bombadils Hut steckt, noch eine Schwanenfeder. &#039;&#039;Tom geht rudern&#039;&#039; erzählt dann, wie Bombadil zu der blauen Feder eines Eisvogels kommt. Die Notwendigkeit, die Geschichte dieser Veränderung zu erzählen, ergab sich für Tolkien, weil Bombadils Feder im &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039; als blau bezeichnet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Name und Gestalt des Tom Bombadil gehen auf eine holländische Puppe, die Tolkiens Sohn [[Michael Tolkien|Michael]] gehörte, zurück. Michaels Bruder [[John Tolkien|John]] konnte die Puppe nicht leiden und versuchte erfolglos, sie im WC hinunterzuspülen. Daraufhin schuf Tolkien die literarische Figur Tom Bombadil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;Der Herr der Ringe&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
** Erstes Buch, &lt;br /&gt;
*** Sechstes Kapitel: &#039;&#039;Der Alte Wald&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
*** Siebtes Kapitel: &#039;&#039;In Tom Bombadils Haus&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
** Zweites Buch, Zweites Kapitel: &#039;&#039;Der Rat von Elrond&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;Die Abenteuer des Tom Bombadil&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
** Vorwort.&lt;br /&gt;
** Erstes Gedicht: &#039;&#039;Die Abenteuer des Tom Bombadil&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
** Zweites Gedicht: &#039;&#039;Tom geht rudern&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;Briefe&#039;&#039;. Herausgegeben von Humphrey Carpenter.&lt;br /&gt;
** Brief #144 &#039;&#039;An Naomi Mitchison (25. April 1954)&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
** Brief #153 &#039;&#039;An Peter Hastings (Entwurf) (September 1954)&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* Humphrey Carpenter: &#039;&#039;J. R. R. Tolkien: Eine Biographie&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
**  IV &#039;&#039;1925–1949(a):»In einem Loch im Boden, da lebte ein Hobbit.«&#039;&#039;, 6 &#039;&#039;Der Geschichtenerzähler&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.cas.unt.edu/~hargrove/bombadil.html Essay &amp;quot;Who is Tom Bombadil?&amp;quot;] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.glyphweb.com/arda/t/tombombadil.html Untersuchung der Frage, ob Tom ein Vala, Maia, Elb etc. ist] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen|Bombadil, Tom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arten]]&lt;br /&gt;
[[en:Tom Bombadil]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/personnages/tom_bombadil]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>StefanBolli</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Tom_Bombadil&amp;diff=105811</id>
		<title>Tom Bombadil</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Tom_Bombadil&amp;diff=105811"/>
		<updated>2021-11-01T20:07:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;StefanBolli: /* Beschreibung */ Goldbeere in Beschreibung.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Bombadil.jpg|thumb|350px|Tom Bombadil &amp;lt;small&amp;gt;Bild: [[Anke Eißmann]]&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tom Bombadil&#039;&#039;&#039;, auch &#039;&#039;&#039;Iarwain Ben-adar&#039;&#039;&#039; genannt, ist im [[Legendarium]] eine mysteriöse Gestalt unbekannter Art und Herkunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wird beschrieben als etwas größer und dicklicher als ein [[Hobbits|Hobbit]], aber nicht groß genug, um ein Mensch zu sein. Er trug einen alten, schäbigen Hut mit einem hohen Hutkopf und einer langen blauen Feder, einen blauen Mantel, dazu einen grünen Gürtel, lederne Hosen und hohe, gelbe Stiefel. Sein Gesicht war „rot wie ein reifer Apfel, aber zerknittert von hundert Lachfalten“, er hatte blaue Augen und einen langen braunen Bart. Blau wird als seine Lieblingsfarbe genannt. Er kam hin und wieder nach [[Bockland]] oder in das [[Ostviertel]] des [[Auenland]]es, wo er Freunde, wie etwa den [[Bauer Maggot|Bauern Maggot]], besuchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Frau ist [[Goldbeere|Goldbeere]], die Tochter der [[Wasserfau|Wasserfrau]]. Sein Gesang wendet dunkle Mächte ab. Sein &amp;quot;Reich&amp;quot; ist der Alte Wald und die [[Hügelgräberhöhen]] und er war schon da, bevor alle anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe|Herrn der Ringe]]&#039;&#039; rettete er [[Meriadoc Brandybock|Merry]] und [[Peregrin Tuk|Pippin]] aus den Fängen des [[Alter Weidenmann|Alten Weidenmanns]] und lud die Hobbits in sein [[Tom Bombadils Haus|Haus]] am Ufer der [[Weidenwinde]] ein. Dort wurden sie fürstlich bewirtet und gut vorbereitet auf ihre weitere Reise geschickt. Wenig später, als die [[Grabunholde]] in den [[Hügelgräberhöhen]] das Leben der Hobbits bedrohten, rettete Tom Bombadil sie ein zweites Mal und begleitete sie bis zur [[Oststraße (Drittes Zeitalter)|Großen Oststraße]]. Er besaß ein [[Ponys|Pony]] namens [[Dickes Plumpel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich selbst nannte Bombadil „Ältester“. Der Name Tom Bombadil wurde ihm von den Hobbits von Bockland gegeben, während er bei [[Gandalf]] und den [[Elben]] aus [[Bruchtal]] als Iarwain Ben-adar, der Älteste und Vaterlose, bei den [[Menschen]] als Orald, der Uralte, und bei den [[Zwerge]]n als Forn, der aus ferner Vergangenheit stammende, bekannt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tom Bombadil ist eine der geheimnisvollsten Figuren in [[J. R. R. Tolkien]]s literarischem Werk. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft wird darüber gesprochen, wer er war und woher er kam. [[Goldbeere]], seine Gattin, Tochter der [[Wasserfrau]] der Weidenwinde, beschrieb ihn als den Meister von Wald, Wasser und Berg. Er schien sich nicht sehr für die Ereignisse im [[Drittes Zeitalter|Dritten Zeitalter]] zu interessieren. Auch als er den [[Der Eine Ring|Ring]] auf seinen Finger setzte, blieb er sichtbar und gab ihn [[Frodo Beutlin|Frodo]] unbeeindruckt zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er scheint älter als jeder andere auf der Welt zu sein, was vor allem durch seine eigenen Worte deutlich wird: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=Der Älteste bin ich. Merkt euch meine Worte, liebe Freunde: Tom war hier vor dem Fluß und vor den Blumen; Tom erinnert sich an den ersten Regentropfen und die erste Eichel. [...] Als die Elben nach Westen zogen, war Tom schon hier, ehe die Meere bezwungen wurden. Er kannte das Dunkel unter den Sternen, als es noch ohne Schrecken war - ehe der Dunkle Herrscher von Außen kam.&lt;br /&gt;
|Autor=J. R. R. Tolkien&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;Der Herr der Ringe&#039;&#039;. Erstes Buch, Siebtes Kapitel: &#039;&#039;In Tom Bombadils Haus&#039;&#039;.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim [[Elronds Rat|Rat Elronds]] wurde darüber diskutiert, ob er nicht den Ring an sich nehmen sollte. Gandalf jedoch erwiderte, dass er die Notwendigkeit nicht einsehen und ihn höchstwahrscheinlich wegwerfen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Aussagen lassen immer wieder Diskussionen aufkommen, wer oder was Tom Bombadil wirklich ist. Ist er ein [[Valar|Vala]]? Ein [[Maiar|Maia]]? Hin und wieder lässt sich die Vermutung finden, Bombadil sei [[Ilúvatar]], der Schöpfergott selbst. Sein Erfinder, J. R. R. Tolkien, hat dies aber mehrmals bestritten. Eine konkrete Antwort auf die Frage nach Bombadils Wesen und Herkunft innerhalb der mittelirdischen Kosmologie gibt es aber nicht und wird es wohl auch nie geben. Tolkien sagt in einem Brief über Tom Bombadil: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=Ein paar Rätsel muss es immer geben, sogar in einem mythischen Zeitalter. Tom Bombadil ist eines (absichtsgemäß).&lt;br /&gt;
|Autor=J. R. R. Tolkien&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;[[Briefe]]&#039;&#039;. Herausgegeben von [[Humphrey Carpenter]]. Brief #144 &#039;&#039;An Naomi Mitchison (25. April 1954)&#039;&#039;.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziemlich sicher lässt sich allerdings sagen, dass sich in Tom Bombadil und seinem fröhlichen, unbeschwerten, der Pflege der Natur zugeneigten Charakter Tolkiens eigene Liebe zur Natur niederschlug. In der Planungszeit des &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039;, der zunächst als Nachfolger des Romans &#039;&#039;[[Der kleine Hobbit]]&#039;&#039; gedacht war, erklärte Tolkien gegenüber seinen Verlegern, Bombadil repräsentiere den Geist der schwindenden ländlichen Gegend in Oxford und Berkshire.&lt;br /&gt;
Tolkiens vielleicht aufschlussreichste Bemerkung über Tom Bombadil findet sich in &#039;&#039;Briefe&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=Ich glaube, etwas Bedeutung hat er als »Kommentar« [...] er steht für etwas ein, das ich wichtig finde, obwohl ich  nicht bereit wäre, dies genau zu analysieren. [...] So, wie die Geschichte angelegt ist, gibt es eine gute und eine böse Seite, Schönheit gegen gnadenlose Abscheulichkeit, Tyrannei gegen Königtum, maßvolle Freiheit mit Zustimmung gegen einen Zwang, der längst jeden Zweck außer dem bloßen Machtstreben verloren hat, und so weiter; aber beide Seiten, die konservative wie die destruktive, erfordern ein gewisses Maß an Herrschaft. Wenn man aber sozusagen ein »Armutsgelübde« abgelegt hat, auf Herrschaft verzichtet und sich an den Dingen um ihrer selbst willen, ohne Bezug auf uns selbst, erfreut, sie beobachtet, ihnen zusieht und sie bis zu einem gewissen Maß kennt, dann könnte einem die Frage nach dem Recht und Unrecht von Macht und Herrschaft völlig sinnlos werden, und die Machtmittel würden ziemlich wertlos.&lt;br /&gt;
|Autor=J. R. R. Tolkien&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;Briefe&#039;&#039;. Herausgegeben von Humphrey Carpenter. Brief #153 &#039;&#039;An Peter Hastings (Entwurf) (September 1954)&#039;&#039;.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher war Tolkien zu Folge Goldbeeres einfache Bemerkung „Er ist“ die beste Beschreibung für Tom Bombadil. Er definierte sich weder über einen besonderen Namen noch über Besitz, was man daran sieht, dass Goldbeere auf die Frage Frodos, ob Bombadil das umliegende Land gehörte, antwortete, dass das Land und alles sich selber gehören würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmtrilogie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Passage im [[Alter Wald|Alten Wald]], in der die Hobbits auf Bombadil und seine Frau Goldbeere treffen, ist nicht in [[Peter Jackson]]s Verfilmung aufgenommen worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Freude vieler Fans ist aber in der Special Extended Edition von &#039;&#039;Die Zwei Türme&#039;&#039; eine Anspielung auf ihn zu sehen: Merry und Pippin werden in den Wurzeln eines Baumes eingeklemmt und [[Baumbart]] befreit sie mit den Worten, die Bombadil im Roman zum Alten Weidenmann sagt: „Iss Erde! Grabe tief! Trink Wasser! Geh schlafen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Angaben Peter Jacksons passte der Alte Wald nicht in das dramaturgische Konzept, den Konflikt der Hobbits mit den [[Nazgûl]] und das möglichst früh im Film angesiedelte Auftreten [[Aragorn II.|Aragorn]]s in [[Bree]] in den Vordergrund zu rücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über weitere Gründe gibt es nur Vermutungen. Ansichten, Vorstellungen und Meinungen zur Figur des Tom Bombadil klaffen, wie oben gezeigt, bei der weltweiten Fangemeinde, bei &#039;&#039;Experten&#039;&#039; und nicht zuletzt bei Tolkien selbst mitunter weit auseinander. Das in einer Verfilmung dieses eigenartigen Charakters liegende Konfliktpotential wäre bei den Fans wohl größer gewesen als jenes, das die Nicht-Verfilmung schließlich eröffnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Erzählung &#039;&#039;[[Roverandom]]&#039;&#039; von Kindern begeistert aufgenommen worden war, begann Tolkien weitere amüsante Geschichten zu schreiben. Darunter war auch die Geschichte von Tom Bombadil, die in den Tagen des Königs [[Bonhedig]] spielt und deren Hauptfigur dem Leser des &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039; sehr vertraut erscheinen dürfte: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=Tom Bombadil war der Name eines der ältesten Bewohner des Königreichs; doch er war ein gesunder, munterer Geselle. Vier Fuß hoch war er in seinen Stiefeln und drei Fuß breit. Er trug einen hohen Hut mit einer blauen Feder, seine Jacke war blau, und seine Stiefel waren gelb.&lt;br /&gt;
|Autor=J. R. R. Tolkien&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien: Eine Biographie]]&#039;&#039; von Humphrey Carpenter. IV &#039;&#039;1925–1949(a):»In einem Loch im Boden, da lebte ein Hobbit.«&#039;&#039;, 6 &#039;&#039;Der Geschichtenerzähler&#039;&#039;.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer im &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039; ist Bombadil in zwei Gedichten namens &#039;&#039;[[Die Abenteuer des Tom Bombadil (Gedicht)|Die Abenteuer des Tom Bombadil]]&#039;&#039; und &#039;&#039;[[Tom geht rudern]]&#039;&#039; verewigt. Ersteres wurde bereits 1934 im &#039;&#039;Oxford Magazine&#039;&#039; veröffentlicht, bevor es in den sechziger Jahren zusammen mit &#039;&#039;Tom geht rudern&#039;&#039; und weiteren Gedichten unter dem Titel &#039;&#039;[[Die Abenteuer des Tom Bombadil|Die Abenteuer des Tom Bombadil und andere Gedichte aus dem Roten Buch]]&#039;&#039; erneut erschien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Gedicht ist die Feder, die an Bombadils Hut steckt, noch eine Schwanenfeder. &#039;&#039;Tom geht rudern&#039;&#039; erzählt dann, wie Bombadil zu der blauen Feder eines Eisvogels kommt. Die Notwendigkeit, die Geschichte dieser Veränderung zu erzählen, ergab sich für Tolkien, weil Bombadils Feder im &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039; als blau bezeichnet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Name und Gestalt des Tom Bombadil gehen auf eine holländische Puppe, die Tolkiens Sohn [[Michael Tolkien|Michael]] gehörte, zurück. Michaels Bruder [[John Tolkien|John]] konnte die Puppe nicht leiden und versuchte erfolglos, sie im WC hinunterzuspülen. Daraufhin schuf Tolkien die literarische Figur Tom Bombadil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;Der Herr der Ringe&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
** Erstes Buch, &lt;br /&gt;
*** Sechstes Kapitel: &#039;&#039;Der Alte Wald&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
*** Siebtes Kapitel: &#039;&#039;In Tom Bombadils Haus&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
** Zweites Buch, Zweites Kapitel: &#039;&#039;Der Rat von Elrond&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;Die Abenteuer des Tom Bombadil&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
** Vorwort.&lt;br /&gt;
** Erstes Gedicht: &#039;&#039;Die Abenteuer des Tom Bombadil&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
** Zweites Gedicht: &#039;&#039;Tom geht rudern&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;Briefe&#039;&#039;. Herausgegeben von Humphrey Carpenter.&lt;br /&gt;
** Brief #144 &#039;&#039;An Naomi Mitchison (25. April 1954)&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
** Brief #153 &#039;&#039;An Peter Hastings (Entwurf) (September 1954)&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* Humphrey Carpenter: &#039;&#039;J. R. R. Tolkien: Eine Biographie&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
**  IV &#039;&#039;1925–1949(a):»In einem Loch im Boden, da lebte ein Hobbit.«&#039;&#039;, 6 &#039;&#039;Der Geschichtenerzähler&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.cas.unt.edu/~hargrove/bombadil.html Essay &amp;quot;Who is Tom Bombadil?&amp;quot;] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.glyphweb.com/arda/t/tombombadil.html Untersuchung der Frage, ob Tom ein Vala, Maia, Elb etc. ist] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen|Bombadil, Tom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arten]]&lt;br /&gt;
[[en:Tom Bombadil]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/personnages/tom_bombadil]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>StefanBolli</name></author>
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