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	<title>Ardapedia - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-18T23:44:16Z</updated>
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		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Kategorie:Hobbits&amp;diff=16555</id>
		<title>Kategorie:Hobbits</title>
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		<updated>2005-03-17T13:06:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sindarin: /* Beschreibung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:ursprüngliche siedlungen hobbits.png|thumb|50pix|Die ursprünglichen Siedlungsgebiete der Hobbits]]&#039;&#039;&#039;Hobbits&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangaben ==&lt;br /&gt;
* um &#039;&#039;&#039;[[Drittes Zeitalter|1050 D.Z.]]&#039;&#039;&#039;: Die [[Harfüße]] ziehen nach [[Eriador]].&lt;br /&gt;
* um &#039;&#039;&#039;[[Drittes Zeitalter|1150 D.Z.]]&#039;&#039;&#039;: Die [[Falbhäute]] folgen den Harfüßen nach Eriador; die [[Starren]] überqueren den [[Rothornpaß]] und lassen sich im [[Der Winkel|Winkel]] oder in [[Dunland]] nieder.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Drittes Zeitalter|1356 D.Z.]]&#039;&#039;&#039;: Die meisten [[Starren]] kehren nach [[Wilderland]] zurück.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Drittes Zeitalter|1601 D.Z.]] ([[Auenland-Zeitrechnung|1 A.Z.]])&#039;&#039;&#039;: Viele Hobbits verlassen [[Bree]] und bekommen von [[Argeleb II.]] (auf einen Rat [[Gandalf|Gandalfs]]) westlich des [[Baranduin]] Land zugewiesen. Sie gründen unter der Führung von [[Marcho]] und [[Blanco]] das [[Auenland]]; die [[Auenland-Zeitrechnung]] beginnt.&lt;br /&gt;
* um &#039;&#039;&#039;[[Drittes Zeitalter|1630 D.Z.]]&#039;&#039;&#039;: Die Starren aus Dunland kommen ins Auenland.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Drittes Zeitalter|1636 D.Z.]]&#039;&#039;&#039;: Große Verluste durch die [[Große Pest]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Drittes Zeitalter|1979 D.Z.]]&#039;&#039;&#039;: [[Bucca]] aus dem [[Bruch]], ein Vorfahre der [[Altbocks]], wird zum ersten [[Thain]] des Auenlandes gewählt, das sich nach dem Ende des [[Arnor|Nordkönigreiches]] nun selbst regiert. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Drittes Zeitalter|2463 D.Z.]]&#039;&#039;&#039;: [[Der Eine Ring]] wird von dem Starren [[Déagol]] gefunden. Dieser wird von seinem Vetter [[Sméagol]] ermordert und bringt den Ring in seinen Besitz. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Drittes Zeitalter|2470 D.Z.]]&#039;&#039;&#039;: [[Sméagol]] verbirgt sich im [[Nebelgebirge]], nachdem er von seiner Sippe verstoßen worden ist. &lt;br /&gt;
* ca. &#039;&#039;&#039;[[Drittes Zeitalter|2670 D.Z.]]&#039;&#039;&#039;: [[Tobold Hornbläser]] baut im [[Südviertel]] &amp;quot;[[Pfeifenkraut]]&amp;quot; an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hobbits sind kleine Wesen mit großen Füßen, deren Fußrücken behaart sind (ähnlich ihrem Haupthaar) und die sie in erster Linie dazu benutzen, Vertretern anderer Völker aus dem Weg zu gehen. Wegen ihrer geringen Größe von etwa drei bis vier Fuß (etwa 90 bis 120 cm) werden die Hobbits von den anderen Völker auch &amp;quot;&#039;&#039;Halblinge&#039;&#039;&amp;quot; genannt. Ausgerechnet diese unscheinbaren kleinen Leute aus dem [[Auenland]] erweisen sich im [[Ringkrieg]] als Saurons gefährlichste Gegner, und das, obwohl sie weder sehr kriegerisch noch magiekundig sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den alten Tagen hatten die Hobbits am Oberlauf des [[Anduin]] gelebt, doch als das Leben dort gefährlicher wurde, zog es sie immer weiter nach Westen, bis sie sich schließlich im Hügelland westlich des [[Baranduin]] niederließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hobbits sind ein Volk von Bauern, Gärtnern und Handwerkern und neigen zu einer beschaulichen, sesshaften Lebensweise, ohne sonderlich viel Interesse für andere Dinge als ihr leibliches Wohl und das ihrer Sippe aufzubringen. Sie wohnen gewöhnlich nicht in Häusern, sondern in sogenannten [[Smials]]; das sind in einen Hügel gegrabene, labyrinthische Stollen, die unzählige kleine Kammern miteinander verbinden. Doch es handelt sich natürlich nicht um feuchte Erdlöcher, sondern vielmehr um behagliche Wohnhöhlen mit kleinen Fenstern und Kaminzimmern und unglaublich vielen sinnlosen Andenken (sogenannten &amp;quot;[[Mathom]]s&amp;quot;). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu den Elben oder Zwergen, die ihre eigenen Sprachen besitzen, scheint die &#039;&#039;Sprache&#039;&#039; der Hobbits seit jeher die der benachbarten Menschenvölker gewesen zu sein, wenn sie auch über einige Wörter verfügten, die aus dem Sprachschatz der [[Rohirrim]] entliehen sind, die fr&amp;amp;uuml;her auch am Anduin siedelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre &#039;&#039;Zeitrechnung&#039;&#039; basiert auf dem [[Auenland-Kalender]], der mit dem Jahr 1601 des Dritten Zeitalters als Jahr 1 nach der Besiedelung des Auenlands begann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die berühmtesten aller Hobbits sind [[Bilbo Beutlin]] und sein Neffe [[Frodo]], zu lokalen Legenden zählen der Orkschlächter [[Bandobras Tuk]] und [[Tobold Hornbläser]], der das überaus beliebte [[Pfeifenkraut]] einführte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;Junge Hobbits großzuziehen kostete eine Menge Futter.&#039;&#039;&amp;quot; (Tolkien, Herr der Ringe, I 44)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stämme==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Harfüße]]&lt;br /&gt;
* [[Starren]]&lt;br /&gt;
* [[Falbhäute]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hobbitfamilien==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den vier wohl berühmtesten Hobbitfamilien [[:Kategorie:Familie Beutlin|Beutlin]] (&#039;&#039;Baggins&#039;&#039;), [[:Kategorie:Familie Tuk|Tuk]] (&#039;&#039;Took&#039;&#039;), [[:Kategorie:Familie Brandybock|Brandybock]] (&#039;&#039;Brandybuck&#039;&#039;) und [[:Kategorie:Familie Gamdschie|Gamdschie]] (&#039;&#039;Gamgee&#039;&#039;), schuf [[J.R.R. Tolkien]] noch unzählige weitere Familiennamen für die Hobbits: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Familie Hornbläser|Hornbläser]] (&#039;&#039;Hornblower&#039;&#039;), [[Familie Pausbacken|Pausbacken]] (&#039;&#039;Chubb&#039;&#039;), Gruber (&#039;&#039;Grubb&#039;&#039;), [[Familie Straffgürtel|Straffgürtel]] (&#039;&#039;Bracegirdle&#039;&#039;), [[Familie Gutleib|Gutleib]] (&#039;&#039;Goodbodies&#039;&#039;), Braun (&#039;&#039;Brown&#039;&#039;), Dachsbau (&#039;&#039;Brockhouse&#039;&#039;), Kleinbau (&#039;&#039;Littlehouse&#039;&#039;), [[Familie Stolzfuß|Stolzfuß]] (&#039;&#039;Proudfoot&#039;&#039;), [[Familie Lochner|Lochner]] (&#039;&#039;Burrow&#039;&#039;), [[Seiler]] (&#039;&#039;Roper&#039;&#039;), [[Familie Hang|Hang]] (&#039;&#039;Banks&#039;&#039;), Fleischer (&#039;&#039;Butcher&#039;&#039;), [[Familie Hüttinger|Hüttinger]] (&#039;&#039;Cotton&#039;&#039;), Braunlock (&#039;&#039;Brownlock&#039;&#039;), Zwiefuß (&#039;&#039;Twofoot&#039;&#039;), [[Gärtner]] (&#039;&#039;Gardner&#039;&#039;), Goldwert (&#039;&#039;Goldworthy&#039;&#039;), Guld (&#039;&#039;Goold&#039;&#039;), Grünhand (&#039;&#039;Greenhand&#039;&#039;), Oberberg (&#039;&#039;Overhill&#039;&#039;), [[Unterberg aus Stadel|Unterberg]] (&#039;&#039;Underhill&#039;&#039;), [[Familie Sandigmann|Sandigmann]] (&#039;&#039;Sandyman&#039;&#039;), Weißfuß (&#039;&#039;Whitfoot&#039;&#039;), Eichler (&#039;&#039;Noak&#039;&#039;), Sackheim (&#039;&#039;Sackville&#039;&#039;), Patschfuß (&#039;&#039;Puddifoot&#039;&#039;), [[Familie Schnuth|Schnuth]] (&#039;&#039;Bunce&#039;&#039;), [[Familie Bolger|Bolger]], [[Familie Boffin|Boffin]], Feldhüter, [[Maggot]], Stollen, Starrkopf, Spachtler, etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Zeit entwickelten sich auch zusammenhängende Namen wie [[Sackheim-Beutlin]] oder Pausbacken-Beutlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Etymologisches==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung &#039;&#039;&#039;Hobbit&#039;&#039;&#039; ist eine Erfindung innerhalb des Mittelerde-Kosmos. Im [[Westron]] lautet der Name dieses Volks &amp;quot;&#039;&#039;banakil&#039;&#039;&amp;quot; (&amp;quot;Halbling&amp;quot;). Die Hobbits selber nannten sich &amp;quot;&#039;&#039;kuduk&#039;&#039;&amp;quot;. In der Elbensprache [[Sindarin]] werden sie &amp;quot;&#039;&#039;Periannath&#039;&#039;&amp;quot; genannt. In Rohan werden sie &amp;quot;&#039;&#039;holbytla&#039;&#039;&amp;quot; (&amp;quot;Höhlenbauer&amp;quot;) genannt. König Théoden benutzt die Form &amp;quot;&#039;&#039;kûd-dûkan&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* [[Herr der Ringe]]: Buch I, &#039;&#039;Prolog&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[Das Buch von den Hobbits|Day; David: Das Buch von den Hobbits, Kapitel 17: Die Hobbitgesellschaft]]&lt;br /&gt;
* [http://dedi82.your-server.de/gard08h/allgem.htm Hobbit-Garden (Fan-Seite)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rassen und Völker]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sindarin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Ostlinge&amp;diff=15259</id>
		<title>Ostlinge</title>
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		<updated>2005-02-21T01:02:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sindarin: /* Beschreibung */ typo&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Ostlinge&#039;&#039;&#039;, auch &#039;&#039;&#039;Dunkelmenschen&#039;&#039;&#039; genannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Ostlinge&#039;&#039;&#039; sind Nachfahren der [[Menschen]], die sich geweigert hatten, während der großen westlichen Wanderung im frühen [[Zweites Zeitalter|Zweiten Zeitalter]] Verbindung mit den [[Elben]] aufzunehmen. Stattdessen blieben sie im Osten und gründeten einen Bund vieler Stämme. Sie sind ein stolzes Volk mit einer strengen Hierarchie und einem Kastenwesen, was klare Grenzen zwischen Krieger, Arbeiter und Dienern setzte. Sie sind ein kriegerisches Volk, in dem die stärkeren Stämme die schwächeren unterdrückten und oft Frauen und Kinder aus [[Rhovanion]] und [[Khand]] als Sklaven holten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Dagor Bragollach]] kamen sie nach [[Beleriand]] und kämpften auf beiden Seiten in der [[Nirnaeth Arnoediad]].&lt;br /&gt;
Als Wohnsitz erhielten sie [[Hithlum]] von [[Morgoth]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie erschienen als kriegerische Invasoren [[Gondor|Gondors]] auch im [[Das Dritte Zeitalter|Dritten Zeitalter]], sowie im [[Der Ringkrieg|Ringkrieg]] als Verbündete [[Sauron|Saurons]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Menschen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sindarin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Ingwe&amp;diff=13968</id>
		<title>Ingwe</title>
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		<updated>2004-09-10T16:34:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sindarin: /* Beschreibung */ typo&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Ingwe&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;hoher Fürst der Elben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Volk==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Elb]], [[Vanyar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ingwe war neben [[Finwe]] und [[Elwe]] einer der Botschafter, die [[Orome]] in [[Cuiviénen]] auswählte, um nach [[Valinor]] zu den [[Valar ]] zu ziehen. Denn die Valar wollten, dass die Elben zu ihren Füßen wohnen sollten, um sie zu beschützen und sich an ihrer Gesellschaft zu erfreuen. Als sie sich der Schönheit Valinors bewusst wurden, hatten sie nicht länger Furcht vor den Valar und sie beschlossen dem Aufruf Folge zu leisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kleinste und erste Schar, die aufbrach, waren die Vanyar, dessen Anführer Ingwe war. Dort verblieb Ingwe und kümmerte sich nicht mehr um [[Mittelerde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie gründeten die Elbenstadt [[Tirion]] auf dem Gipfel des [[Túna|Túnas]] und Ingwe wohnte im höchsten Turm dieser Stadt, [[Mindon Eldaliéva]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstiges==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eine nahe Verwandte von Ingwe war [[Indis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Silmarillion]]: Quenta Silmarillion, III &#039;&#039;Vom Erwachen der Elben und von Melkors Gefangenschaft&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[Silmarillion]]: Quenta Silmarillion, V &#039;&#039;Von Eldamar und den Fürsten der Eldalië&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elben]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sindarin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Merchandising&amp;diff=13181</id>
		<title>Merchandising</title>
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		<updated>2004-08-26T10:00:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sindarin: /* Schmuck und Ringe */ typo&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Merchandising – Lust und Leid der Fans&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemein==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon lange vor der Verfilmung des Herrn der Ringe war jegliches Merchandising zu Tolkiens Werken den meisten Fans ein Dorn im Auge. Dies beruht auf einem generellen Konflikt zwischen Kunst und Kommerz, denn offenbar kann das eine neben dem anderen nicht existieren. In dem Moment, wenn ein Kunstwerk kommerziell verwendet wird, wird es zu einem Produkt und ist nach allgemeinem Ermessen nicht länger Kunst. Schon Tolkien betonte zu Lebzeiten in Bezug auf eine Verfilmung: &amp;quot;Es gibt Kunst oder Kommerz. Und das ist Kommerz!&amp;quot; Merchandising hat immer eine Kommerzialisierung zur Folge und eine Kommerzialisierung bedeutet eine Wertminderung des Werkes. Hinzu kommt, dass es sich bei den meisten Merchandising-Artikel um Spielzeug handelt, was ebenfalls den ernsthaften Tenor der Vorlage unglaubwürdiger erscheinen lässt. Tolkien verabscheute den Gedanken, die Charaktere seiner Geschichten auf Waschmittelpackungen oder als Spielzeug zu entdecken. Zu ernsthaft sei die Vorlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Filmtrilogie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vorfeld [[der Herr der Ringe Filmtrilogie]] wurde das Thema abermals aktuell, war doch allen Beteiligten bewusst, dass das größte finanzielle Potenzial im Merchandising rund um das Ring-Epos steckt, und die Produktionsfirma verfolgte nun mal das Ziel finanziell so erfolgreich wie möglich zu sein. Aber dennoch war man sich bei [[New Line Cinema]] durchaus bewusst, dass eine völlige Ausbeutung eines Themas auch nach hinten losgehen kann. So zeigte kurz vorher die Verwertung von &amp;quot;Star Wars: Episode 1&amp;quot;, wie man den Kunden übersättigen und frustrieren kann. So blieb George Lucas auf Tonnen von Spielzeug, Plastikfiguren und Bettwäsche sitzen, die nun irgendwelche Lagerhallen füllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie sollte man also den Spagat bewältigen, sowohl kommerziell erfolgreich zu sein als auch gleichzeitig die Tolkien-Fans nicht zu enttäuschen? Dies lag sowohl im Sinne der New Line Bosse wie auch im Interesse von Regisseur [[Peter Jackson]], der als Tolkien-Fan eine große Verantwortung für dieses Thema verspürt. Also sicherte sich Jackson Mitsprache-Recht für alle Merchandising-Artikel. Jedes Erzeugnis, das von einer Firma produziert werden sollte, musste also das Urteil des Regisseurs erfahren. So sollte eine Reihe hochwertiger Merchandising-Artikel garantiert werden, und blickt man nun auf die Palette der Produkte, stellt man tatsächlich fest, dass ein Großteil eine sehr hohe Qualität besitzt. Bis auf einige kleine Ausnahmen auf dem amerikanischen Markt wurde der Zielgruppe eine hochwertige und exklusive Merchandising-Palette geboten. Außerdem wurden die Lizenzen nicht verschleudert, wie beispielsweise bei &amp;quot;Harry Potter&amp;quot; oder &amp;quot;Episode 1&amp;quot;, sondern alle Lizenznehmer sorgfältig kontrolliert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier eine kleine Übersicht über einige Merchandising-Produkte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schwerter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die amerikanische Firma [[United Cutlery]], der Marktführer für Filmmesser-Nachbildungen, erwarb die exklusive Lizenz, die Original-Filmschwerter nachzubilden und leistete dabei hervorragende Arbeit. Ob Frodos Schwert Stich oder Gandalfs Klinge Glamdring – die hergestellten Schwerter sind von den Original-Schwertern im Film kaum zu unterscheiden. Es wurden die gleichen Materialien wie Stahl, Holz und Leder verarbeitet und darauf geachtet, dass alle Runenbeschriftungen und Verzierungen exakt stimmen! Außerdem wird mit jedem Schwert eine runenverzierte Hartholz-Wandplatte und ein Zertifikat mitgeliefert. Selbstverständlich sind diese Klingen nicht schaukampftauglich und sollen vielmehr als Zierde an den Wohnzimmer-Wänden der Tolkien-Jünger ihren Zweck erfüllen. Dieses Merchandising-Produkt, das in Deutschland von der Solinger Firma [[Heinrich Böker Baumwerk GmbH]] vertrieben wird, kann sich wirklich sehen lassen und hat natürlich seinen Preis. So muss man beispielsweise für Gandalfs magisches Schwert Glamdring etwa 335 Euro auf den Tisch legen. Aber wer dieses Schwert einmal in natura gesehen hat, weiß, dass es jeden Cent wert ist! Aus der ersten Serie erfreute sich aber vor allem Frodos Schwert Stich größter Beliebtheit. Dieses elbische Kurzschwert mit Holzgriff und Runenverzierung ist auf Grund seiner geringeren Größe etwas billiger und wirkt dennoch sehr edel. &lt;br /&gt;
Weitere &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterer beliebte Schwert-Replikate sind Hadhafang (Arwens Schwert), Anduril (Aragorns Schwert) und die Elbenwaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Action-Figuren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die amerikanische Marvel-Tochter Toybiz hat verschiedene erschwingliche Produkte auf den Markt gebracht. Die Plastikschwerter mit &amp;quot;realistischen Kampfgeräuschen&amp;quot; für die jüngere Zielgruppe fallen da eher in die Kategorie &amp;quot;billiger Ramsch&amp;quot;, aber die wurden zum Glück auch nur für den amerikanischen Markt entwickelt. Die Toybiz-Action-Figuren hingegen sind bereits beliebte Sammlerobjekte. Um die Gesichter und Gestalt der Charaktere aus dem Film realistisch für die Figuren einzufangen, wurden alle Schauspieler von einem 3D-Laserscanner eingescannt (dieses Verfahren wurde ursprünglich für die Spezial-Effekte eingesetzt). Dadurch wirken die Figuren sehr detailgetreu und lebensecht. Vor allem die Legolas-Figur aus der ersten Serie erfreute sich großer Beliebtheit bei den Fans. Selbstverständlich wirken die Figuren trotz &amp;quot;Action-Funktionen&amp;quot; immer noch etwas hypnotisiert und sind sicherlich nicht im Sinne des Professors, aber sie sind so liebevoll gestaltet, dass sich das Kind im Fan einfach nicht länger unterdrücken lässt. Und wer diese Art des Merchandising nicht nachvollziehen kann, hat keine Probleme diesem Produkt aus dem Weg zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tabletop-Spiel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die englische Spielfirma [[Games Workshop]] hat sich seit einigen Jahren auf den professionellen Tabeltop-Spiele-Bereich spezialisiert, und die in Nottingham ansässige Schmiedespiele kann mit einer beträchtlichen Anzahl eigener Ladenfilialen aufwarten, davon allein 18 in Deutschland. Bei diesen aufwändigen Strategie-Spielen, die in den 70er Jahren aus dem Bereich der Kriegs- und Schlachtensimulation entstanden sind, dreht sich alles um zwei Spieler, die sich auf einem Miniaturschlachtfeld mit Zinnfiguren ausgeklügelte Gefechte liefern und dabei versuchen, ihre Armeen in Position zu bringen, um auf den Gegner zu feuern oder ihn im Nahkampf anzugreifen und zu besiegen. Der Sieger wird durch eine Kombination aus Können und Glück entschieden, wobei die Spieler Würfel werfen, um zu bestimmen, ob ein Pfeil nun getroffen hat und der Feind niedergeworfen wird. &lt;br /&gt;
Da die meisten Spiele von Games Workshop in phantastischen Welten spielen, lag es nah, auch die Kämpfe und Schlachten aus der Herr-der-Ringe-Verfilmung auf dem Spielbrett umzusetzen. Hinzu kam, dass ein Großteil der Games Workshop Mitarbeiter langjährige Tolkien-Fans sind und nur durch ihr Hobby überhaupt zu diesem Beruf kamen. Die exklusiven Zinnfiguren zum Film wurden von den besten Games-Workshop-Designern entworfen, und bei diesem Spiel handelt es sich tatsächlich um ein Erzeugnis von Fans für Fans. Für Games Workshop bedeutet dieses Produkt einen weiteren Schritt auf den großen Markt, denn die bisherigen Produkte waren eher speziell auf die eingeschworene Games-Workshop-Community zugeschnitten, während das Herr-der-Ringe-Spiel etwas einfacher zu spielen ist und nicht nur in den Games Workshop-Läden, sondern auch in Spielwarenläden und Kaufhäusern vertrieben wird. Peter Jackson und die Schauspieler sollen nach Aussagen der Games-Workshop-Mitarbeiter begeistert von dem Spiel gewesen sein, was durchaus glaubwürdig erscheint, wenn man Jacksons Faible für Kriegs-Miniaturen kennt.&lt;br /&gt;
Aber das Games-Workshop-Spiel kann noch mehr: Die hochwertigen Figuren eignen sich auch für hervorragende Dioramen, kleine perfekt detaillierte Modelllandschaften, die man im Wohnzimmer in der Vitrine dem staunenden Besuch präsentieren kann. Einzige Bedingung: etwas künstlerisches Talent, denn es muss nicht nur die Landschaft gestaltet werden, sondern auch die Figuren müssen noch angemalt werden. Dank ausführlicher Mal-Anleitung im Hauptset sollte dies aber auch für Anfänger kein großes Problem darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rollenspiel / Sammelkartenspiel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die amerikanische Firma [[Decipher]], bisher erfolgreich auf dem Sektor Star-Trek- und Star-Wars-Sammelkartenspiel, sicherte sich sofort die Exklusivrechte für das offizielle Herr-der-Ringe-Sammelkartenspiel, sowie das Rollenspiel zur Verfilmung. Damit beschloss Decipher nicht die große Masse, sondern speziell die Fan-Gemeinde anzusprechen. Hauptstreiter sollte natürlich das Sammelkartenspiel werden, und daher gab sich Decipher damit ganz besondere Mühe. In enger Zusammenarbeit mit New Line Cinema entwarf Decipher ein Spiel mit Hunderten von wunderschönen, atmosphärischen Karten mit exklusiven Fotos in hoher Auflösung. Das Spielprinzip ist nicht allzu schwer und doch clever durchdacht. Es unterscheidet sich grundlegend von anderen Sammelkartenspielen, da jeder Spieler sowohl die Bösen (Schatten), als auch die Guten (Freie Völker) gleichzeitig spielt! Das Spiel für jeweils zwei bis sechs Personen gestaltet sich folgendermaßen: Die Spieler wandern symbolisch durch Mittelerde und müssen ihre freien Völker / Gefährten zum Sieg führen. Dabei spielen sie die Karten gegeneinander aus. Im April 2002 berichtete die Ausgabe des Comics &amp;amp; Games Retailer Magazins, dass das LOTR-Trading-Card-Game die Nr. 1 bei den Sammelkartenspielen ist! Das erste Mal gelang es einem Sammelkartenspiel, den jahrelangen Markführer &amp;quot;Magic – The Gathering&amp;quot; von Wizards of the Coast auf dem ersten Platz abzulösen. In Deutschland wird das Kartenspiel von [[Universal-Cards]] vertrieben, die für eine hochwertige Übersetzung jeder einzelnen Karte in die deutschen Sprache gesorgt haben.&lt;br /&gt;
Das Rollenspiel war bisher leider nur in einer abgespeckten Version erhältlich, die bei den eingefleischten Rollenspielern bisher nicht zu überzeugen wusste, was unter anderem daran lag, dass die Charakter (übrigens die Gefährten aus dem Film) vorgefertigt waren und auch die Spielregeln in einer abgespeckten Anfängerversion daherkamen. Professionelle Rollenspieler ließ diese Box eher kalt, denn offensichtlich ist sie für Neueinsteiger gedacht gewesen. Positiv aufgefallen ist aber das Design mit vielen Outline-Zeichnungen nach dem Film, die diesem Rollenspiel einen eigenständigen Charakter geben. Rollenspieler sollten auf die Profiversion warten, Anfängern ist die Box durchaus zu empfehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schmuck und Ringe===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der deutsche Goldschmied Oliver Nöll sicherte sich die Lizenzen für die Schmuckstücke und vor allem den [[Der Eine Ring|Einen Ring]] in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Diese Lizenz sollte sich als eine wahre Goldgrube für ihn entpuppen, denn der Eine Ring erwies sich als die begehrteste Devotionalie überhaupt. Die hochwertigen Ringe, wahlweise aus Silber, Gold oder Platin, gingen weg wie warme Semmel und Goldschmied Nöll kam mit der Produktion gar nicht hinterher. Tag und Nacht gingen neue Bestellungen ein. Obwohl der 18-Karat-Goldring ganze 475 Euro kostete, bestellten einige Fans ihn gleich Dutzendweise, und für die Platinversion muss man sogar 1500 Euro hinblättern. Aber genau das macht diese Art des Merchandisings so außergewöhnlich. Anstatt billiger Plastikringe wird hohe Qualität geboten und durch die ebenfalls hohen Preise findet auch keine Verramschung des Artikels statt. Einige Pärchen sollen sich diesen Ring sogar paarweise als Eheringe bestellt haben, &amp;quot;ein Ring sie zu knechten und ewig zu binden.&amp;quot;. &lt;br /&gt;
Aus dem Nöll’schen Familienbetrieb stammen außerdem Arwens Abendstern und Galadriels Ring [[Nenya]]. Beide Schmuckstücke bestehen aus hochwertigen Materialien und sind so akkurat gearbeitet, als seien sie von Elbenhand geschmiedet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Polystone-Collectibles===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den absoluten Merchandising-Höhepunkt bieten die Filmemacher selbst: Die Designer und Künstler der neuseeländischen Effektschmiede [[WETA]] Workshop, die für sämtliche Modelle und Designs in allen drei Teilen zuständig waren, entwarfen einzigartige Polystone-Skulpturen der Charaktere und Monster im Maßstab 1:6 und Büsten und Helme im Maßstab 1:4. Von Anfang an war die gesamte Filmcrew begeistert von der Idee dieser Skulpturen, und die Schauspieler erklärten sich sofort bereit, für diese Figuren Modell zu stehen. Die Künstler bei WETA entschieden sich dafür, den Figuren einen speziellen Look zu verleihen und modellierten alle Körper und Gesichter von Hand. Die fertigen, bemalten Figuren wurden schließlich den Schauspielern vorgelegt, die dem Design dann zustimmen oder es ablehnen konnten. &lt;br /&gt;
Die Auflage der Statuen ist limitiert und hat seinen Preis. So muss man beispielsweise für einen Nazgûl auf seinem Pferd (Höhe 38 cm) bis zu 425 Euro hinblättern. Dafür gibt es weltweit aber auch nur 5000 Stück. Alle diese Sammlerstücke sind handbemalt und sind vom jeweiligen Filmdesigner zertifiziert. Vertrieben werden diese Kunstwerke von der Firma Sideshow Toy. Diese Collectibles sind natürlich die absolute Verkörperung des Edel-Merchandisings. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Virtuelle Welten===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste offizielle Konsolenspiel zum Film von Electronic Arts hieß &amp;quot;The Two Towers&amp;quot; und ist erhältlich für PlayStationÂ®2 und den Nintendo Game BoyÂ® Advance. Trotz des Titels befasst sich das Spiel inhaltlich auch mit dem ersten Teil der Kinotrilogie. Die Spieler können die wichtigsten Kampfsequenzen aus den ersten beiden Kinofilmen nachspielen und sich dabei mit den Charakteren durch originalgetreue Nachbildungen der Filmsets bewegen.&lt;br /&gt;
Auf der PlayStationÂ®2 können die Spieler in 16 Missionen als Aragorn, Legolas und Gimli gegen die unzähligen Feinde, wie beispielsweise die Orks oder den Höhlentroll, antreten. Dabei geht es nicht nur um kämpferisches Geschick, sondern auch um Taktik. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Auf dem Nintendo Game BoyÂ® Advance kann man in die Rollen von Aragorn, Legolas, Frodo oder Gandalf schlüpfen, die sich jeweils durch 30 Level kämpfen müssen. Durch ein GBA Link Cable kann man das Spiel auch gemeinsam mit anderen Spielern spielen. Um die Charaktere in bester Qualität umzusetzen, arbeitete Electronic Arts eng mit WETA Digital zusammen, die bereits alle Schauspieler eingescannt und als virtuelle Charaktere in ihren Datenbanken gespeichert hatten. Diese virtuellen Charaktere wurden einfach ins Spiel übernommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere lizensierte Spiele zum Film sind &amp;quot;Die Rückkehr des Königs&amp;quot; für unterschiedliche Plattformen und &amp;quot;Der Herr der Ringeâ„¢: Die Schlacht um Mittelerdeâ„¢&amp;quot; für PC.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sindarin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Merchandising&amp;diff=6826</id>
		<title>Merchandising</title>
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		<updated>2004-08-26T09:58:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sindarin: /* Rollenspiel / Sammelkartenspiel */ typo&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Merchandising – Lust und Leid der Fans&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemein==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon lange vor der Verfilmung des Herrn der Ringe war jegliches Merchandising zu Tolkiens Werken den meisten Fans ein Dorn im Auge. Dies beruht auf einem generellen Konflikt zwischen Kunst und Kommerz, denn offenbar kann das eine neben dem anderen nicht existieren. In dem Moment, wenn ein Kunstwerk kommerziell verwendet wird, wird es zu einem Produkt und ist nach allgemeinem Ermessen nicht länger Kunst. Schon Tolkien betonte zu Lebzeiten in Bezug auf eine Verfilmung: &amp;quot;Es gibt Kunst oder Kommerz. Und das ist Kommerz!&amp;quot; Merchandising hat immer eine Kommerzialisierung zur Folge und eine Kommerzialisierung bedeutet eine Wertminderung des Werkes. Hinzu kommt, dass es sich bei den meisten Merchandising-Artikel um Spielzeug handelt, was ebenfalls den ernsthaften Tenor der Vorlage unglaubwürdiger erscheinen lässt. Tolkien verabscheute den Gedanken, die Charaktere seiner Geschichten auf Waschmittelpackungen oder als Spielzeug zu entdecken. Zu ernsthaft sei die Vorlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Filmtrilogie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vorfeld [[der Herr der Ringe Filmtrilogie]] wurde das Thema abermals aktuell, war doch allen Beteiligten bewusst, dass das größte finanzielle Potenzial im Merchandising rund um das Ring-Epos steckt, und die Produktionsfirma verfolgte nun mal das Ziel finanziell so erfolgreich wie möglich zu sein. Aber dennoch war man sich bei [[New Line Cinema]] durchaus bewusst, dass eine völlige Ausbeutung eines Themas auch nach hinten losgehen kann. So zeigte kurz vorher die Verwertung von &amp;quot;Star Wars: Episode 1&amp;quot;, wie man den Kunden übersättigen und frustrieren kann. So blieb George Lucas auf Tonnen von Spielzeug, Plastikfiguren und Bettwäsche sitzen, die nun irgendwelche Lagerhallen füllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie sollte man also den Spagat bewältigen, sowohl kommerziell erfolgreich zu sein als auch gleichzeitig die Tolkien-Fans nicht zu enttäuschen? Dies lag sowohl im Sinne der New Line Bosse wie auch im Interesse von Regisseur [[Peter Jackson]], der als Tolkien-Fan eine große Verantwortung für dieses Thema verspürt. Also sicherte sich Jackson Mitsprache-Recht für alle Merchandising-Artikel. Jedes Erzeugnis, das von einer Firma produziert werden sollte, musste also das Urteil des Regisseurs erfahren. So sollte eine Reihe hochwertiger Merchandising-Artikel garantiert werden, und blickt man nun auf die Palette der Produkte, stellt man tatsächlich fest, dass ein Großteil eine sehr hohe Qualität besitzt. Bis auf einige kleine Ausnahmen auf dem amerikanischen Markt wurde der Zielgruppe eine hochwertige und exklusive Merchandising-Palette geboten. Außerdem wurden die Lizenzen nicht verschleudert, wie beispielsweise bei &amp;quot;Harry Potter&amp;quot; oder &amp;quot;Episode 1&amp;quot;, sondern alle Lizenznehmer sorgfältig kontrolliert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier eine kleine Übersicht über einige Merchandising-Produkte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schwerter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die amerikanische Firma [[United Cutlery]], der Marktführer für Filmmesser-Nachbildungen, erwarb die exklusive Lizenz, die Original-Filmschwerter nachzubilden und leistete dabei hervorragende Arbeit. Ob Frodos Schwert Stich oder Gandalfs Klinge Glamdring – die hergestellten Schwerter sind von den Original-Schwertern im Film kaum zu unterscheiden. Es wurden die gleichen Materialien wie Stahl, Holz und Leder verarbeitet und darauf geachtet, dass alle Runenbeschriftungen und Verzierungen exakt stimmen! Außerdem wird mit jedem Schwert eine runenverzierte Hartholz-Wandplatte und ein Zertifikat mitgeliefert. Selbstverständlich sind diese Klingen nicht schaukampftauglich und sollen vielmehr als Zierde an den Wohnzimmer-Wänden der Tolkien-Jünger ihren Zweck erfüllen. Dieses Merchandising-Produkt, das in Deutschland von der Solinger Firma [[Heinrich Böker Baumwerk GmbH]] vertrieben wird, kann sich wirklich sehen lassen und hat natürlich seinen Preis. So muss man beispielsweise für Gandalfs magisches Schwert Glamdring etwa 335 Euro auf den Tisch legen. Aber wer dieses Schwert einmal in natura gesehen hat, weiß, dass es jeden Cent wert ist! Aus der ersten Serie erfreute sich aber vor allem Frodos Schwert Stich größter Beliebtheit. Dieses elbische Kurzschwert mit Holzgriff und Runenverzierung ist auf Grund seiner geringeren Größe etwas billiger und wirkt dennoch sehr edel. &lt;br /&gt;
Weitere &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterer beliebte Schwert-Replikate sind Hadhafang (Arwens Schwert), Anduril (Aragorns Schwert) und die Elbenwaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Action-Figuren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die amerikanische Marvel-Tochter Toybiz hat verschiedene erschwingliche Produkte auf den Markt gebracht. Die Plastikschwerter mit &amp;quot;realistischen Kampfgeräuschen&amp;quot; für die jüngere Zielgruppe fallen da eher in die Kategorie &amp;quot;billiger Ramsch&amp;quot;, aber die wurden zum Glück auch nur für den amerikanischen Markt entwickelt. Die Toybiz-Action-Figuren hingegen sind bereits beliebte Sammlerobjekte. Um die Gesichter und Gestalt der Charaktere aus dem Film realistisch für die Figuren einzufangen, wurden alle Schauspieler von einem 3D-Laserscanner eingescannt (dieses Verfahren wurde ursprünglich für die Spezial-Effekte eingesetzt). Dadurch wirken die Figuren sehr detailgetreu und lebensecht. Vor allem die Legolas-Figur aus der ersten Serie erfreute sich großer Beliebtheit bei den Fans. Selbstverständlich wirken die Figuren trotz &amp;quot;Action-Funktionen&amp;quot; immer noch etwas hypnotisiert und sind sicherlich nicht im Sinne des Professors, aber sie sind so liebevoll gestaltet, dass sich das Kind im Fan einfach nicht länger unterdrücken lässt. Und wer diese Art des Merchandising nicht nachvollziehen kann, hat keine Probleme diesem Produkt aus dem Weg zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tabletop-Spiel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die englische Spielfirma [[Games Workshop]] hat sich seit einigen Jahren auf den professionellen Tabeltop-Spiele-Bereich spezialisiert, und die in Nottingham ansässige Schmiedespiele kann mit einer beträchtlichen Anzahl eigener Ladenfilialen aufwarten, davon allein 18 in Deutschland. Bei diesen aufwändigen Strategie-Spielen, die in den 70er Jahren aus dem Bereich der Kriegs- und Schlachtensimulation entstanden sind, dreht sich alles um zwei Spieler, die sich auf einem Miniaturschlachtfeld mit Zinnfiguren ausgeklügelte Gefechte liefern und dabei versuchen, ihre Armeen in Position zu bringen, um auf den Gegner zu feuern oder ihn im Nahkampf anzugreifen und zu besiegen. Der Sieger wird durch eine Kombination aus Können und Glück entschieden, wobei die Spieler Würfel werfen, um zu bestimmen, ob ein Pfeil nun getroffen hat und der Feind niedergeworfen wird. &lt;br /&gt;
Da die meisten Spiele von Games Workshop in phantastischen Welten spielen, lag es nah, auch die Kämpfe und Schlachten aus der Herr-der-Ringe-Verfilmung auf dem Spielbrett umzusetzen. Hinzu kam, dass ein Großteil der Games Workshop Mitarbeiter langjährige Tolkien-Fans sind und nur durch ihr Hobby überhaupt zu diesem Beruf kamen. Die exklusiven Zinnfiguren zum Film wurden von den besten Games-Workshop-Designern entworfen, und bei diesem Spiel handelt es sich tatsächlich um ein Erzeugnis von Fans für Fans. Für Games Workshop bedeutet dieses Produkt einen weiteren Schritt auf den großen Markt, denn die bisherigen Produkte waren eher speziell auf die eingeschworene Games-Workshop-Community zugeschnitten, während das Herr-der-Ringe-Spiel etwas einfacher zu spielen ist und nicht nur in den Games Workshop-Läden, sondern auch in Spielwarenläden und Kaufhäusern vertrieben wird. Peter Jackson und die Schauspieler sollen nach Aussagen der Games-Workshop-Mitarbeiter begeistert von dem Spiel gewesen sein, was durchaus glaubwürdig erscheint, wenn man Jacksons Faible für Kriegs-Miniaturen kennt.&lt;br /&gt;
Aber das Games-Workshop-Spiel kann noch mehr: Die hochwertigen Figuren eignen sich auch für hervorragende Dioramen, kleine perfekt detaillierte Modelllandschaften, die man im Wohnzimmer in der Vitrine dem staunenden Besuch präsentieren kann. Einzige Bedingung: etwas künstlerisches Talent, denn es muss nicht nur die Landschaft gestaltet werden, sondern auch die Figuren müssen noch angemalt werden. Dank ausführlicher Mal-Anleitung im Hauptset sollte dies aber auch für Anfänger kein großes Problem darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rollenspiel / Sammelkartenspiel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die amerikanische Firma [[Decipher]], bisher erfolgreich auf dem Sektor Star-Trek- und Star-Wars-Sammelkartenspiel, sicherte sich sofort die Exklusivrechte für das offizielle Herr-der-Ringe-Sammelkartenspiel, sowie das Rollenspiel zur Verfilmung. Damit beschloss Decipher nicht die große Masse, sondern speziell die Fan-Gemeinde anzusprechen. Hauptstreiter sollte natürlich das Sammelkartenspiel werden, und daher gab sich Decipher damit ganz besondere Mühe. In enger Zusammenarbeit mit New Line Cinema entwarf Decipher ein Spiel mit Hunderten von wunderschönen, atmosphärischen Karten mit exklusiven Fotos in hoher Auflösung. Das Spielprinzip ist nicht allzu schwer und doch clever durchdacht. Es unterscheidet sich grundlegend von anderen Sammelkartenspielen, da jeder Spieler sowohl die Bösen (Schatten), als auch die Guten (Freie Völker) gleichzeitig spielt! Das Spiel für jeweils zwei bis sechs Personen gestaltet sich folgendermaßen: Die Spieler wandern symbolisch durch Mittelerde und müssen ihre freien Völker / Gefährten zum Sieg führen. Dabei spielen sie die Karten gegeneinander aus. Im April 2002 berichtete die Ausgabe des Comics &amp;amp; Games Retailer Magazins, dass das LOTR-Trading-Card-Game die Nr. 1 bei den Sammelkartenspielen ist! Das erste Mal gelang es einem Sammelkartenspiel, den jahrelangen Markführer &amp;quot;Magic – The Gathering&amp;quot; von Wizards of the Coast auf dem ersten Platz abzulösen. In Deutschland wird das Kartenspiel von [[Universal-Cards]] vertrieben, die für eine hochwertige Übersetzung jeder einzelnen Karte in die deutschen Sprache gesorgt haben.&lt;br /&gt;
Das Rollenspiel war bisher leider nur in einer abgespeckten Version erhältlich, die bei den eingefleischten Rollenspielern bisher nicht zu überzeugen wusste, was unter anderem daran lag, dass die Charakter (übrigens die Gefährten aus dem Film) vorgefertigt waren und auch die Spielregeln in einer abgespeckten Anfängerversion daherkamen. Professionelle Rollenspieler ließ diese Box eher kalt, denn offensichtlich ist sie für Neueinsteiger gedacht gewesen. Positiv aufgefallen ist aber das Design mit vielen Outline-Zeichnungen nach dem Film, die diesem Rollenspiel einen eigenständigen Charakter geben. Rollenspieler sollten auf die Profiversion warten, Anfängern ist die Box durchaus zu empfehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schmuck und Ringe===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der deutsche Goldschmied Oliver Nöll sicherte sich die Lizenzen für die Schmuckstücke und vor allem den [[Der Eine Ring|Einen Ring]] in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Diese Lizenz sollte sich als eine wahre Goldgrube für ihn entpuppen, denn der Eine Ring erwies sich als die begehrteste Devotionalie überhaupt. Die hochwertigen Ringe, wahlweise aus Silber, Gold oder Platin, gingen weg wie warme Semmel und Goldschmied Nöll kam mit der Produktion gar nicht hinterher. Tag und Nacht gingen neue Bestellungen ein. Obwohl der 18-Karat-Goldring ganze 475 Euro kostete bestellten einige Fans ihn gleich Dutzendweise, und für die Platinversion muss man sogar 1500 Euro hinblättern. Aber genau das macht diese Art des Merchandisings so außergewöhnlich. Anstatt billiger Plastikringe wird hohe Qualität geboten und durch die ebenfalls hohen Preise findet auch keine Verramschung des Artikels statt. Einige Pärchen sollen sich diesen Ring sogar paarweise als Eheringe bestellt haben, &amp;quot;ein Ring sie zu knechten und ewig zu binden.&amp;quot; &lt;br /&gt;
Aus dem Nöll’schen Familienbetrieb stammen außerdem Arwens Abendstern und Galadriels Ring [[Nenya]]. Beide Schmuckstücke bestehen aus hochwertigen Materialien und sind so akkurat gearbeitet, als seien sie von Elbenhand geschmiedet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Polystone-Collectibles===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den absoluten Merchandising-Höhepunkt bieten die Filmemacher selbst: Die Designer und Künstler der neuseeländischen Effektschmiede [[WETA]] Workshop, die für sämtliche Modelle und Designs in allen drei Teilen zuständig waren, entwarfen einzigartige Polystone-Skulpturen der Charaktere und Monster im Maßstab 1:6 und Büsten und Helme im Maßstab 1:4. Von Anfang an war die gesamte Filmcrew begeistert von der Idee dieser Skulpturen, und die Schauspieler erklärten sich sofort bereit, für diese Figuren Modell zu stehen. Die Künstler bei WETA entschieden sich dafür, den Figuren einen speziellen Look zu verleihen und modellierten alle Körper und Gesichter von Hand. Die fertigen, bemalten Figuren wurden schließlich den Schauspielern vorgelegt, die dem Design dann zustimmen oder es ablehnen konnten. &lt;br /&gt;
Die Auflage der Statuen ist limitiert und hat seinen Preis. So muss man beispielsweise für einen Nazgûl auf seinem Pferd (Höhe 38 cm) bis zu 425 Euro hinblättern. Dafür gibt es weltweit aber auch nur 5000 Stück. Alle diese Sammlerstücke sind handbemalt und sind vom jeweiligen Filmdesigner zertifiziert. Vertrieben werden diese Kunstwerke von der Firma Sideshow Toy. Diese Collectibles sind natürlich die absolute Verkörperung des Edel-Merchandisings. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Virtuelle Welten===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste offizielle Konsolenspiel zum Film von Electronic Arts hieß &amp;quot;The Two Towers&amp;quot; und ist erhältlich für PlayStationÂ®2 und den Nintendo Game BoyÂ® Advance. Trotz des Titels befasst sich das Spiel inhaltlich auch mit dem ersten Teil der Kinotrilogie. Die Spieler können die wichtigsten Kampfsequenzen aus den ersten beiden Kinofilmen nachspielen und sich dabei mit den Charakteren durch originalgetreue Nachbildungen der Filmsets bewegen.&lt;br /&gt;
Auf der PlayStationÂ®2 können die Spieler in 16 Missionen als Aragorn, Legolas und Gimli gegen die unzähligen Feinde, wie beispielsweise die Orks oder den Höhlentroll, antreten. Dabei geht es nicht nur um kämpferisches Geschick, sondern auch um Taktik. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Auf dem Nintendo Game BoyÂ® Advance kann man in die Rollen von Aragorn, Legolas, Frodo oder Gandalf schlüpfen, die sich jeweils durch 30 Level kämpfen müssen. Durch ein GBA Link Cable kann man das Spiel auch gemeinsam mit anderen Spielern spielen. Um die Charaktere in bester Qualität umzusetzen, arbeitete Electronic Arts eng mit WETA Digital zusammen, die bereits alle Schauspieler eingescannt und als virtuelle Charaktere in ihren Datenbanken gespeichert hatten. Diese virtuellen Charaktere wurden einfach ins Spiel übernommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere lizensierte Spiele zum Film sind &amp;quot;Die Rückkehr des Königs&amp;quot; für unterschiedliche Plattformen und &amp;quot;Der Herr der Ringeâ„¢: Die Schlacht um Mittelerdeâ„¢&amp;quot; für PC.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sindarin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Merchandising&amp;diff=6825</id>
		<title>Merchandising</title>
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		<updated>2004-08-26T09:55:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sindarin: /* Tabletop-Spiel */ typo&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Merchandising – Lust und Leid der Fans&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemein==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon lange vor der Verfilmung des Herrn der Ringe war jegliches Merchandising zu Tolkiens Werken den meisten Fans ein Dorn im Auge. Dies beruht auf einem generellen Konflikt zwischen Kunst und Kommerz, denn offenbar kann das eine neben dem anderen nicht existieren. In dem Moment, wenn ein Kunstwerk kommerziell verwendet wird, wird es zu einem Produkt und ist nach allgemeinem Ermessen nicht länger Kunst. Schon Tolkien betonte zu Lebzeiten in Bezug auf eine Verfilmung: &amp;quot;Es gibt Kunst oder Kommerz. Und das ist Kommerz!&amp;quot; Merchandising hat immer eine Kommerzialisierung zur Folge und eine Kommerzialisierung bedeutet eine Wertminderung des Werkes. Hinzu kommt, dass es sich bei den meisten Merchandising-Artikel um Spielzeug handelt, was ebenfalls den ernsthaften Tenor der Vorlage unglaubwürdiger erscheinen lässt. Tolkien verabscheute den Gedanken, die Charaktere seiner Geschichten auf Waschmittelpackungen oder als Spielzeug zu entdecken. Zu ernsthaft sei die Vorlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Filmtrilogie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vorfeld [[der Herr der Ringe Filmtrilogie]] wurde das Thema abermals aktuell, war doch allen Beteiligten bewusst, dass das größte finanzielle Potenzial im Merchandising rund um das Ring-Epos steckt, und die Produktionsfirma verfolgte nun mal das Ziel finanziell so erfolgreich wie möglich zu sein. Aber dennoch war man sich bei [[New Line Cinema]] durchaus bewusst, dass eine völlige Ausbeutung eines Themas auch nach hinten losgehen kann. So zeigte kurz vorher die Verwertung von &amp;quot;Star Wars: Episode 1&amp;quot;, wie man den Kunden übersättigen und frustrieren kann. So blieb George Lucas auf Tonnen von Spielzeug, Plastikfiguren und Bettwäsche sitzen, die nun irgendwelche Lagerhallen füllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie sollte man also den Spagat bewältigen, sowohl kommerziell erfolgreich zu sein als auch gleichzeitig die Tolkien-Fans nicht zu enttäuschen? Dies lag sowohl im Sinne der New Line Bosse wie auch im Interesse von Regisseur [[Peter Jackson]], der als Tolkien-Fan eine große Verantwortung für dieses Thema verspürt. Also sicherte sich Jackson Mitsprache-Recht für alle Merchandising-Artikel. Jedes Erzeugnis, das von einer Firma produziert werden sollte, musste also das Urteil des Regisseurs erfahren. So sollte eine Reihe hochwertiger Merchandising-Artikel garantiert werden, und blickt man nun auf die Palette der Produkte, stellt man tatsächlich fest, dass ein Großteil eine sehr hohe Qualität besitzt. Bis auf einige kleine Ausnahmen auf dem amerikanischen Markt wurde der Zielgruppe eine hochwertige und exklusive Merchandising-Palette geboten. Außerdem wurden die Lizenzen nicht verschleudert, wie beispielsweise bei &amp;quot;Harry Potter&amp;quot; oder &amp;quot;Episode 1&amp;quot;, sondern alle Lizenznehmer sorgfältig kontrolliert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier eine kleine Übersicht über einige Merchandising-Produkte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schwerter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die amerikanische Firma [[United Cutlery]], der Marktführer für Filmmesser-Nachbildungen, erwarb die exklusive Lizenz, die Original-Filmschwerter nachzubilden und leistete dabei hervorragende Arbeit. Ob Frodos Schwert Stich oder Gandalfs Klinge Glamdring – die hergestellten Schwerter sind von den Original-Schwertern im Film kaum zu unterscheiden. Es wurden die gleichen Materialien wie Stahl, Holz und Leder verarbeitet und darauf geachtet, dass alle Runenbeschriftungen und Verzierungen exakt stimmen! Außerdem wird mit jedem Schwert eine runenverzierte Hartholz-Wandplatte und ein Zertifikat mitgeliefert. Selbstverständlich sind diese Klingen nicht schaukampftauglich und sollen vielmehr als Zierde an den Wohnzimmer-Wänden der Tolkien-Jünger ihren Zweck erfüllen. Dieses Merchandising-Produkt, das in Deutschland von der Solinger Firma [[Heinrich Böker Baumwerk GmbH]] vertrieben wird, kann sich wirklich sehen lassen und hat natürlich seinen Preis. So muss man beispielsweise für Gandalfs magisches Schwert Glamdring etwa 335 Euro auf den Tisch legen. Aber wer dieses Schwert einmal in natura gesehen hat, weiß, dass es jeden Cent wert ist! Aus der ersten Serie erfreute sich aber vor allem Frodos Schwert Stich größter Beliebtheit. Dieses elbische Kurzschwert mit Holzgriff und Runenverzierung ist auf Grund seiner geringeren Größe etwas billiger und wirkt dennoch sehr edel. &lt;br /&gt;
Weitere &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterer beliebte Schwert-Replikate sind Hadhafang (Arwens Schwert), Anduril (Aragorns Schwert) und die Elbenwaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Action-Figuren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die amerikanische Marvel-Tochter Toybiz hat verschiedene erschwingliche Produkte auf den Markt gebracht. Die Plastikschwerter mit &amp;quot;realistischen Kampfgeräuschen&amp;quot; für die jüngere Zielgruppe fallen da eher in die Kategorie &amp;quot;billiger Ramsch&amp;quot;, aber die wurden zum Glück auch nur für den amerikanischen Markt entwickelt. Die Toybiz-Action-Figuren hingegen sind bereits beliebte Sammlerobjekte. Um die Gesichter und Gestalt der Charaktere aus dem Film realistisch für die Figuren einzufangen, wurden alle Schauspieler von einem 3D-Laserscanner eingescannt (dieses Verfahren wurde ursprünglich für die Spezial-Effekte eingesetzt). Dadurch wirken die Figuren sehr detailgetreu und lebensecht. Vor allem die Legolas-Figur aus der ersten Serie erfreute sich großer Beliebtheit bei den Fans. Selbstverständlich wirken die Figuren trotz &amp;quot;Action-Funktionen&amp;quot; immer noch etwas hypnotisiert und sind sicherlich nicht im Sinne des Professors, aber sie sind so liebevoll gestaltet, dass sich das Kind im Fan einfach nicht länger unterdrücken lässt. Und wer diese Art des Merchandising nicht nachvollziehen kann, hat keine Probleme diesem Produkt aus dem Weg zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tabletop-Spiel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die englische Spielfirma [[Games Workshop]] hat sich seit einigen Jahren auf den professionellen Tabeltop-Spiele-Bereich spezialisiert, und die in Nottingham ansässige Schmiedespiele kann mit einer beträchtlichen Anzahl eigener Ladenfilialen aufwarten, davon allein 18 in Deutschland. Bei diesen aufwändigen Strategie-Spielen, die in den 70er Jahren aus dem Bereich der Kriegs- und Schlachtensimulation entstanden sind, dreht sich alles um zwei Spieler, die sich auf einem Miniaturschlachtfeld mit Zinnfiguren ausgeklügelte Gefechte liefern und dabei versuchen, ihre Armeen in Position zu bringen, um auf den Gegner zu feuern oder ihn im Nahkampf anzugreifen und zu besiegen. Der Sieger wird durch eine Kombination aus Können und Glück entschieden, wobei die Spieler Würfel werfen, um zu bestimmen, ob ein Pfeil nun getroffen hat und der Feind niedergeworfen wird. &lt;br /&gt;
Da die meisten Spiele von Games Workshop in phantastischen Welten spielen, lag es nah, auch die Kämpfe und Schlachten aus der Herr-der-Ringe-Verfilmung auf dem Spielbrett umzusetzen. Hinzu kam, dass ein Großteil der Games Workshop Mitarbeiter langjährige Tolkien-Fans sind und nur durch ihr Hobby überhaupt zu diesem Beruf kamen. Die exklusiven Zinnfiguren zum Film wurden von den besten Games-Workshop-Designern entworfen, und bei diesem Spiel handelt es sich tatsächlich um ein Erzeugnis von Fans für Fans. Für Games Workshop bedeutet dieses Produkt einen weiteren Schritt auf den großen Markt, denn die bisherigen Produkte waren eher speziell auf die eingeschworene Games-Workshop-Community zugeschnitten, während das Herr-der-Ringe-Spiel etwas einfacher zu spielen ist und nicht nur in den Games Workshop-Läden, sondern auch in Spielwarenläden und Kaufhäusern vertrieben wird. Peter Jackson und die Schauspieler sollen nach Aussagen der Games-Workshop-Mitarbeiter begeistert von dem Spiel gewesen sein, was durchaus glaubwürdig erscheint, wenn man Jacksons Faible für Kriegs-Miniaturen kennt.&lt;br /&gt;
Aber das Games-Workshop-Spiel kann noch mehr: Die hochwertigen Figuren eignen sich auch für hervorragende Dioramen, kleine perfekt detaillierte Modelllandschaften, die man im Wohnzimmer in der Vitrine dem staunenden Besuch präsentieren kann. Einzige Bedingung: etwas künstlerisches Talent, denn es muss nicht nur die Landschaft gestaltet werden, sondern auch die Figuren müssen noch angemalt werden. Dank ausführlicher Mal-Anleitung im Hauptset sollte dies aber auch für Anfänger kein großes Problem darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rollenspiel / Sammelkartenspiel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die amerikanische Firma [[Decipher]], bisher erfolgreich auf dem Sektor Star-Trek- und Star-Wars-Sammelkartenspiel sicherte sich sofort die Exklusivrechte für das offizielle Herr-der-Ringe-Sammelkartenspiel, sowie das Rollenspiel zur Verfilmung. Damit beschloss Decipher nicht die große Masse, sondern speziell die Fan-Gemeinde anzusprechen. Hauptstreiter sollte natürlich das Sammelkartenspiel werden, und daher gab sich Decipher damit ganz besondere Mühe. In enger Zusammenarbeit mit New Line Cinema entwarf Decipher ein Spiel mit Hunderten von wunderschönen, atmosphärischen Karten mit exklusiven Fotos in hoher Auflösung. Das Spielprinzip ist nicht allzu schwer und doch clever durchdacht. Es unterscheidet sich grundlegend von anderen Sammelkartenspielen, da jeder Spieler sowohl die Bösen (Schatten), als auch die Guten (Freie Völker) gleichzeitig spielt! Das Spiel für jeweils zwei bis sechs Personen gestaltet sich folgendermaßen: Die Spieler wandern symbolisch durch Mittelerde und müssen ihre freien Völker / Gefährten zum Sieg führen. Dabei spielen sie die Karten gegeneinander aus. Im April 2002 berichtete die Ausgabe des Comics &amp;amp; Games Retailer Magazins, dass das LOTR-Trading-Card-Game die Nr. 1 bei den Sammelkartenspielen ist! Das erste Mal gelang es einem Sammelkartenspiel, den jahrelangen Markführer &amp;quot;Magic – The Gathering&amp;quot; von Wizards of the Coast auf dem ersten Platz abzulösen. In Deutschland wird das Kartenspiel von [[Universal-Cards]] vertrieben, die für eine hochwertige Übersetzung jeder einzelnen Karte in die deutschen Sprache gesorgt haben.&lt;br /&gt;
Das Rollenspiel war bisher leider nur in einer abgespeckten Version erhältlich, die bei den eingefleischten Rollenspielern bisher nicht zu überzeugen wusste, was unter anderem daran lag, dass die Charakter (übrigens die Gefährten aus dem Film) vorgefertigt waren und auch die Spielregeln in einer abgespeckten Anfängerversion daherkamen. Professionelle Rollenspieler ließ diese Box eher kalt, denn offensichtlich ist sie für Neueinsteiger gedacht gewesen. Positiv aufgefallen ist aber das Design mit vielen Outline-Zeichnungen nach dem Film, die diesem Rollenspiel einen eigenständigen Charakter geben. Rollenspieler sollten auf die Profiversion warten, Anfängern ist die Box durchaus zu empfehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schmuck und Ringe===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der deutsche Goldschmied Oliver Nöll sicherte sich die Lizenzen für die Schmuckstücke und vor allem den [[Der Eine Ring|Einen Ring]] in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Diese Lizenz sollte sich als eine wahre Goldgrube für ihn entpuppen, denn der Eine Ring erwies sich als die begehrteste Devotionalie überhaupt. Die hochwertigen Ringe, wahlweise aus Silber, Gold oder Platin, gingen weg wie warme Semmel und Goldschmied Nöll kam mit der Produktion gar nicht hinterher. Tag und Nacht gingen neue Bestellungen ein. Obwohl der 18-Karat-Goldring ganze 475 Euro kostete bestellten einige Fans ihn gleich Dutzendweise, und für die Platinversion muss man sogar 1500 Euro hinblättern. Aber genau das macht diese Art des Merchandisings so außergewöhnlich. Anstatt billiger Plastikringe wird hohe Qualität geboten und durch die ebenfalls hohen Preise findet auch keine Verramschung des Artikels statt. Einige Pärchen sollen sich diesen Ring sogar paarweise als Eheringe bestellt haben, &amp;quot;ein Ring sie zu knechten und ewig zu binden.&amp;quot; &lt;br /&gt;
Aus dem Nöll’schen Familienbetrieb stammen außerdem Arwens Abendstern und Galadriels Ring [[Nenya]]. Beide Schmuckstücke bestehen aus hochwertigen Materialien und sind so akkurat gearbeitet, als seien sie von Elbenhand geschmiedet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Polystone-Collectibles===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den absoluten Merchandising-Höhepunkt bieten die Filmemacher selbst: Die Designer und Künstler der neuseeländischen Effektschmiede [[WETA]] Workshop, die für sämtliche Modelle und Designs in allen drei Teilen zuständig waren, entwarfen einzigartige Polystone-Skulpturen der Charaktere und Monster im Maßstab 1:6 und Büsten und Helme im Maßstab 1:4. Von Anfang an war die gesamte Filmcrew begeistert von der Idee dieser Skulpturen, und die Schauspieler erklärten sich sofort bereit, für diese Figuren Modell zu stehen. Die Künstler bei WETA entschieden sich dafür, den Figuren einen speziellen Look zu verleihen und modellierten alle Körper und Gesichter von Hand. Die fertigen, bemalten Figuren wurden schließlich den Schauspielern vorgelegt, die dem Design dann zustimmen oder es ablehnen konnten. &lt;br /&gt;
Die Auflage der Statuen ist limitiert und hat seinen Preis. So muss man beispielsweise für einen Nazgûl auf seinem Pferd (Höhe 38 cm) bis zu 425 Euro hinblättern. Dafür gibt es weltweit aber auch nur 5000 Stück. Alle diese Sammlerstücke sind handbemalt und sind vom jeweiligen Filmdesigner zertifiziert. Vertrieben werden diese Kunstwerke von der Firma Sideshow Toy. Diese Collectibles sind natürlich die absolute Verkörperung des Edel-Merchandisings. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Virtuelle Welten===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste offizielle Konsolenspiel zum Film von Electronic Arts hieß &amp;quot;The Two Towers&amp;quot; und ist erhältlich für PlayStationÂ®2 und den Nintendo Game BoyÂ® Advance. Trotz des Titels befasst sich das Spiel inhaltlich auch mit dem ersten Teil der Kinotrilogie. Die Spieler können die wichtigsten Kampfsequenzen aus den ersten beiden Kinofilmen nachspielen und sich dabei mit den Charakteren durch originalgetreue Nachbildungen der Filmsets bewegen.&lt;br /&gt;
Auf der PlayStationÂ®2 können die Spieler in 16 Missionen als Aragorn, Legolas und Gimli gegen die unzähligen Feinde, wie beispielsweise die Orks oder den Höhlentroll, antreten. Dabei geht es nicht nur um kämpferisches Geschick, sondern auch um Taktik. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Auf dem Nintendo Game BoyÂ® Advance kann man in die Rollen von Aragorn, Legolas, Frodo oder Gandalf schlüpfen, die sich jeweils durch 30 Level kämpfen müssen. Durch ein GBA Link Cable kann man das Spiel auch gemeinsam mit anderen Spielern spielen. Um die Charaktere in bester Qualität umzusetzen, arbeitete Electronic Arts eng mit WETA Digital zusammen, die bereits alle Schauspieler eingescannt und als virtuelle Charaktere in ihren Datenbanken gespeichert hatten. Diese virtuellen Charaktere wurden einfach ins Spiel übernommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere lizensierte Spiele zum Film sind &amp;quot;Die Rückkehr des Königs&amp;quot; für unterschiedliche Plattformen und &amp;quot;Der Herr der Ringeâ„¢: Die Schlacht um Mittelerdeâ„¢&amp;quot; für PC.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sindarin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Peter_Jackson&amp;diff=7264</id>
		<title>Peter Jackson</title>
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		<updated>2004-08-25T17:15:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sindarin: /* Sonstiges */ typo&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:peterjackson01.jpg|thumb|Regisseur Peter Jackson bei der Weltpremiere des dritten Teils in Wellington, Foto: Stefan Servos]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Peter Jackson&#039;&#039;&#039; (* 31. Oktober 1961 in Pukerua Bay, Neuseeland) ist der Regisseur der [[Herr der Ringe Filmtrilogie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biografie==&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;Die Arbeit mit Peter Jackson funktioniert sehr gut, weil Peter die Hobbits wirklich versteht. Er ist eigentlich selbst ein Hobbit.&#039;&#039;&amp;quot;  – Dominic Monaghan (Merry)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kindheit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es mutet geradezu wie ein Omen an, dass Peter Jackson 1961 in einer schaurigen Halloween-Nacht geboren wurde. Er wuchs in dem Küstenort Pukerua Bay, nördlich der neuseeländischen Hauptstadt Wellington, als einziges Kind von Bill und Joan Jackson auf. Von klein auf war er völlig filmverrückt. Mit acht Jahren schnappte er sich die Super-8-Kamera seiner Eltern und filmte Crashs seiner Modelleisenbahn. Mit zehn drehte er einen Kurzfilm mit dem Titel &amp;quot;The Dwarf Patrol&amp;quot;, in dem sich seine Freunde in Soldatenuniformen gegenseitig abmetzelten und bei seinem Werk „World War Two“ stach er mit einer Nadel Löcher in den Super-8-Streifen um die Illusion von Maschinengewehrfeuer zu erzeugen. Seinen, wie er sagt, ersten richtigen Film drehte er mit 12. Die Monty-Python-Parodie führte er in der Aula seiner Schule auf und verlangte pro Nase zehn Cent Eintritt. Der Kassensturz am nächsten Tag brachte zwölf Dollar: &amp;quot;Genau so viel, wie mich der Film gekostet hatte.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er verließ die Schule mit 16 Jahren und wollte sein Hobby zum Beruf machen, was jedoch zunächst nicht klappte. Die neuseeländische Filmindustrie lehnte alle Bewerbungen ab und Jackson begann eine Ausbildung zum Fotolaboranten bei der Tageszeitung ‚The Evening Post’ in Wellington. Nebenbei drehte er weitere Kurzfilme, darunter den Vampirfilm &amp;quot;Curse of the Gravewalker&amp;quot; und Stop-Motion-Animationsfilme im Stil von Effekt-Altmeister Ray Harryhausen (&amp;quot;Kampf der Giganten&amp;quot;). Trotz ihres künstlerischen Wertes konnten diese Frühwerke aber nie in Kinos gezeigt werden, da sie auf Super-8 produziert worden waren. Also schob Jackson bei der ‚Evening Post’ so viele Überstunden, bis er sich schließlich seine erste eigene Bolex-16mm-Kamera leisten konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erste Schritte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dieser Kamera nahm er 1983 sein lang gehegtes Lieblingsprojekt über Aliens in Angriff, die den Erdball besuchen, um Menschen zu fressen. Vier Jahre und 17.000 eigene Dollar später war der Film fertig. Anstatt der geplanten 15 Minuten dauerte der Film mit dem Titel &amp;quot;Bad Taste&amp;quot; nun 75 Minuten. Es geht um den Bösewicht Lord Crumb, der mit seinen Alien-Kollegen in Neuseeland landet, um zerstückelte Menschen an eine Fast-Food-Kette auf seinem Planeten zu verhökern. Eine Spezialeinheit der Queen, darunter Peter Jackson als Waffenfreak, geht nun mit Kettensägen, Pistolen, Raketenwerfern und Maschinengewehren gegen die Alienbrut vor. Seltsamerweise unterstützte die New Zealand Film Commission den Streifen mit einem hübschen Sümmchen an Fördergeldern, die es Jackson ermöglichten, seinen Film in Cannes zu präsentieren. &amp;quot;Bad Taste&amp;quot; schlug ein wie eine Bombe. Mit einem Mal hatte Jackson in der Szene einen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Karriere===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Dreharbeiten zu diesem Erfolg hatte Peter seine zukünftige Frau Frances Walsh und seinen Freund Stephen Sinclair kennen gelernt, die seine Art des schrägen Humors teilten und mit denen er bereits am nächsten Drehbuch arbeitete. Diesmal waren Tierpuppen und nicht Außerirdische die Hauptdarsteller, dennoch war der Film nicht minder ausgefallen, da die Puppen an eine anarchische Version der Muppets auf Drogen erinnern. Es geht um die Künstlergruppe eines Varietee-Theaters und deren seelischen Abgründe. Da gibt es das Karnickel Harry, das sich bei Gruppensex-Orgien im Hinterzimmer eine schreckliche Geschlechtskrankheit zuzieht, eine voyeuristische Paparazzi-Schmeißfliege, einen Frosch, der an einem Vietnam-Trauma leidet und an einer Überdosis verreckt und Heidi, den fettleibigen Star der Feebles, die am Ende mit einem Maschinengewehr Amok läuft und das Varietee-Theater samt Ensemble dem Boden gleich macht. &amp;quot;Meet the Feebles&amp;quot; eroberte die Horror-Festivals rund um die Welt im Sturm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Endlich hatte Peter Jackson das Budget, um einen Film zu inszenieren, dessen Drehbuch schon lange auf seinem Schreibtisch verstaubte. &amp;quot;Braindead&amp;quot; war in Sachen Splatter-Show der absolute Durchbruch und setzte Maßstäbe für alle Horrorfilme, die noch kommen sollten – eine Gedärmorgie (durchschnittlich zehn Liter Kunstblutverbrauch pro Minute), die mit einer guten Prise Selbstironie und einer richtigen Hintergrundgeschichte (!) gewürzt war. Selbst im Blutrausch verstand Peter Jackson es noch, eine gute Story mit außerordentlichen Charakteren zu erzählen. Der finale Höhepunkt dieses Films ist die berüchtigte Rasenmäherszene, in der der Held Lionel mit einem umgeschnallten Rasenmäher gegen eine ganze Armee von Zombies antritt. Die Metzelszenen wirken so übertrieben, dass es schon wieder lustig ist, und spätestens, wenn Lionel von einem lebendig gewordenen Gedärm verfolgt wird, kann der geneigte Zuschauer ein Lächeln nicht mehr unterdrücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stellte sich zunehmend heraus, dass sich hinter der extremen Horrorfassade von Jackson ein feinfühliger Geschichtenerzähler versteckte. 1994 ging der Neuseeländer in sich und drehte das sensible Melodram &amp;quot;Heavenly Creatures&amp;quot; über die beiden Mädchen Pauline Parker und Juliet Hulme (Kate Winslet in ihrem Debüt) und ihre Traumwelt, in die sie sich immer mehr zurückziehen. Kurz darauf gab es einen Anruf aus Hollywood. Peter Jackson kaufte sich einen Smoking und kämmte sich das Haar, denn es ging zur Oscar-Verleihung. Sein &amp;quot;Heavenly Creatures&amp;quot;-Drehbuch war für die begehrte Trophäe nominiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon kurz darauf arbeiteten Peter und Fran an der nächsten Geschichte, Geister sollten diesmal die Oberhand gewinnen. Der kauzige Geisterjäger Frank Bannister, unvergleichlich verkörpert von Michael J. Fox, kommt einem bösen Dämon auf die Schliche und eine aberwitzige Achterbahnfahrt beginnt. Unterstützt wird Bannister von ein paar seiner untoten Kumpels aus dem Geisterreich. Irgendwie fiel dieses neue Drehbuch in die Hände von Hollywood-Produzent Robert Zemeckis, der genau zu der Zeit eine Handlung für seine Fernsehserie &amp;quot;Geschichten aus der Gruft&amp;quot; suchte. Doch er war so begeistert von der Geistermär, dass er sie als einzelnen abendfüllenden Kinofilm produzieren wollte. Mit dem vergleichsweise hohen Budget von dreizehn Millionen Dollar schuf Peter Jackson eine für seine Verhältnisse eher harmlose Gruselkomödie. Auf Grund seines schwachen Kinostarts in den USA schaffte es &amp;quot;The Frighteners&amp;quot; bei uns leider nur in die Regale der Videotheken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Herr der Ringe===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes wollte Jackson eigentlich ein Remake seines Lieblingsfilms &amp;quot;King Kong&amp;quot; auf die Leinwand bringen, aber nach &amp;quot;Godzilla&amp;quot; und &amp;quot;Jurassic Park&amp;quot; waren die Monsterfilme fürs erste ausgereizt. Also entschied er sich, einen gewaltigen Schritt zu machen und sich an ein Werk zu wagen, das er bereits mit 18 verschlungen hatte – J.R.R. Tolkiens &amp;quot;[[Der Herr der Ringe]]&amp;quot;. Für dieses Unterfangen gründete er die Produktionsfirma &amp;quot;Three Foot Six Ltd.&amp;quot;, benannt nach der Körpergröße der Hobbits. Unter Experten galt der Neuseeländer schon seit längerer Zeit als eines der größten Regietalente der letzten Jahre, aber seine Filme waren bisher einfach immer zu brutal oder zu künstlerisch, nicht für die breite Masse geeignet. Erst seine grandiose Verfilmung des &amp;quot;Herrn der Ringe&amp;quot; bedeutete für Peter Jackson den Durchbruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Filmografie==&lt;br /&gt;
* King Kong (2005)&lt;br /&gt;
* Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs (2003) &lt;br /&gt;
* Der Herr der Ringe: Die zwei Türme (2002) &lt;br /&gt;
* Der Herr der Ringe: Die Gefährten (2001)&lt;br /&gt;
* The Frighteners (1996)&lt;br /&gt;
* Forgotten Silver (1995)&lt;br /&gt;
* Heavenly Creatures (1994)&lt;br /&gt;
* Braindead (1992)&lt;br /&gt;
* Meet the Feebles (1989)&lt;br /&gt;
* Bad Taste (1987) &lt;br /&gt;
* The Valley (1976) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstiges==&lt;br /&gt;
Peter Jackson hat in allen drei Herr der Ringe Filmen einen kurzen Gastauftritt. Im ersten Teil ist er kurz auf den Straßen von Bree zu sehen, im zweiten Teil verteidigt er Helms Klamm und im dritten Teil ist er der Kapitän der Korsaren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://tbhl.theonering.net/ Official Peter Jackson Fanclub]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaihoro.de/ Kaihoro - Deutsche PJ-Fanpage]&lt;br /&gt;
* [http://www.imdb.com/name/nm0001392/ Peter Jackson, IMDB Seite]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sindarin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Peter_Jackson&amp;diff=6680</id>
		<title>Peter Jackson</title>
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		<updated>2004-08-25T17:07:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sindarin: /* Kindheit */ typo&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:peterjackson01.jpg|thumb|Regisseur Peter Jackson bei der Weltpremiere des dritten Teils in Wellington, Foto: Stefan Servos]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Peter Jackson&#039;&#039;&#039; (* 31. Oktober 1961 in Pukerua Bay, Neuseeland) ist der Regisseur der [[Herr der Ringe Filmtrilogie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biografie==&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;Die Arbeit mit Peter Jackson funktioniert sehr gut, weil Peter die Hobbits wirklich versteht. Er ist eigentlich selbst ein Hobbit.&#039;&#039;&amp;quot;  – Dominic Monaghan (Merry)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kindheit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es mutet geradezu wie ein Omen an, dass Peter Jackson 1961 in einer schaurigen Halloween-Nacht geboren wurde. Er wuchs in dem Küstenort Pukerua Bay, nördlich der neuseeländischen Hauptstadt Wellington, als einziges Kind von Bill und Joan Jackson auf. Von klein auf war er völlig filmverrückt. Mit acht Jahren schnappte er sich die Super-8-Kamera seiner Eltern und filmte Crashs seiner Modelleisenbahn. Mit zehn drehte er einen Kurzfilm mit dem Titel &amp;quot;The Dwarf Patrol&amp;quot;, in dem sich seine Freunde in Soldatenuniformen gegenseitig abmetzelten und bei seinem Werk „World War Two“ stach er mit einer Nadel Löcher in den Super-8-Streifen um die Illusion von Maschinengewehrfeuer zu erzeugen. Seinen, wie er sagt, ersten richtigen Film drehte er mit 12. Die Monty-Python-Parodie führte er in der Aula seiner Schule auf und verlangte pro Nase zehn Cent Eintritt. Der Kassensturz am nächsten Tag brachte zwölf Dollar: &amp;quot;Genau so viel, wie mich der Film gekostet hatte.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er verließ die Schule mit 16 Jahren und wollte sein Hobby zum Beruf machen, was jedoch zunächst nicht klappte. Die neuseeländische Filmindustrie lehnte alle Bewerbungen ab und Jackson begann eine Ausbildung zum Fotolaboranten bei der Tageszeitung ‚The Evening Post’ in Wellington. Nebenbei drehte er weitere Kurzfilme, darunter den Vampirfilm &amp;quot;Curse of the Gravewalker&amp;quot; und Stop-Motion-Animationsfilme im Stil von Effekt-Altmeister Ray Harryhausen (&amp;quot;Kampf der Giganten&amp;quot;). Trotz ihres künstlerischen Wertes konnten diese Frühwerke aber nie in Kinos gezeigt werden, da sie auf Super-8 produziert worden waren. Also schob Jackson bei der ‚Evening Post’ so viele Überstunden, bis er sich schließlich seine erste eigene Bolex-16mm-Kamera leisten konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erste Schritte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dieser Kamera nahm er 1983 sein lang gehegtes Lieblingsprojekt über Aliens in Angriff, die den Erdball besuchen, um Menschen zu fressen. Vier Jahre und 17.000 eigene Dollar später war der Film fertig. Anstatt der geplanten 15 Minuten dauerte der Film mit dem Titel &amp;quot;Bad Taste&amp;quot; nun 75 Minuten. Es geht um den Bösewicht Lord Crumb, der mit seinen Alien-Kollegen in Neuseeland landet, um zerstückelte Menschen an eine Fast-Food-Kette auf seinem Planeten zu verhökern. Eine Spezialeinheit der Queen, darunter Peter Jackson als Waffenfreak, geht nun mit Kettensägen, Pistolen, Raketenwerfern und Maschinengewehren gegen die Alienbrut vor. Seltsamerweise unterstützte die New Zealand Film Commission den Streifen mit einem hübschen Sümmchen an Fördergeldern, die es Jackson ermöglichten, seinen Film in Cannes zu präsentieren. &amp;quot;Bad Taste&amp;quot; schlug ein wie eine Bombe. Mit einem Mal hatte Jackson in der Szene einen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Karriere===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Dreharbeiten zu diesem Erfolg hatte Peter seine zukünftige Frau Frances Walsh und seinen Freund Stephen Sinclair kennen gelernt, die seine Art des schrägen Humors teilten und mit denen er bereits am nächsten Drehbuch arbeitete. Diesmal waren Tierpuppen und nicht Außerirdische die Hauptdarsteller, dennoch war der Film nicht minder ausgefallen, da die Puppen an eine anarchische Version der Muppets auf Drogen erinnern. Es geht um die Künstlergruppe eines Varietee-Theaters und deren seelischen Abgründe. Da gibt es das Karnickel Harry, das sich bei Gruppensex-Orgien im Hinterzimmer eine schreckliche Geschlechtskrankheit zuzieht, eine voyeuristische Paparazzi-Schmeißfliege, einen Frosch, der an einem Vietnam-Trauma leidet und an einer Überdosis verreckt und Heidi, den fettleibigen Star der Feebles, die am Ende mit einem Maschinengewehr Amok läuft und das Varietee-Theater samt Ensemble dem Boden gleich macht. &amp;quot;Meet the Feebles&amp;quot; eroberte die Horror-Festivals rund um die Welt im Sturm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Endlich hatte Peter Jackson das Budget, um einen Film zu inszenieren, dessen Drehbuch schon lange auf seinem Schreibtisch verstaubte. &amp;quot;Braindead&amp;quot; war in Sachen Splatter-Show der absolute Durchbruch und setzte Maßstäbe für alle Horrorfilme, die noch kommen sollten – eine Gedärmorgie (durchschnittlich zehn Liter Kunstblutverbrauch pro Minute), die mit einer guten Prise Selbstironie und einer richtigen Hintergrundgeschichte (!) gewürzt war. Selbst im Blutrausch verstand Peter Jackson es noch, eine gute Story mit außerordentlichen Charakteren zu erzählen. Der finale Höhepunkt dieses Films ist die berüchtigte Rasenmäherszene, in der der Held Lionel mit einem umgeschnallten Rasenmäher gegen eine ganze Armee von Zombies antritt. Die Metzelszenen wirken so übertrieben, dass es schon wieder lustig ist, und spätestens, wenn Lionel von einem lebendig gewordenen Gedärm verfolgt wird, kann der geneigte Zuschauer ein Lächeln nicht mehr unterdrücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stellte sich zunehmend heraus, dass sich hinter der extremen Horrorfassade von Jackson ein feinfühliger Geschichtenerzähler versteckte. 1994 ging der Neuseeländer in sich und drehte das sensible Melodram &amp;quot;Heavenly Creatures&amp;quot; über die beiden Mädchen Pauline Parker und Juliet Hulme (Kate Winslet in ihrem Debüt) und ihre Traumwelt, in die sie sich immer mehr zurückziehen. Kurz darauf gab es einen Anruf aus Hollywood. Peter Jackson kaufte sich einen Smoking und kämmte sich das Haar, denn es ging zur Oscar-Verleihung. Sein &amp;quot;Heavenly Creatures&amp;quot;-Drehbuch war für die begehrte Trophäe nominiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon kurz darauf arbeiteten Peter und Fran an der nächsten Geschichte, Geister sollten diesmal die Oberhand gewinnen. Der kauzige Geisterjäger Frank Bannister, unvergleichlich verkörpert von Michael J. Fox, kommt einem bösen Dämon auf die Schliche und eine aberwitzige Achterbahnfahrt beginnt. Unterstützt wird Bannister von ein paar seiner untoten Kumpels aus dem Geisterreich. Irgendwie fiel dieses neue Drehbuch in die Hände von Hollywood-Produzent Robert Zemeckis, der genau zu der Zeit eine Handlung für seine Fernsehserie &amp;quot;Geschichten aus der Gruft&amp;quot; suchte. Doch er war so begeistert von der Geistermär, dass er sie als einzelnen abendfüllenden Kinofilm produzieren wollte. Mit dem vergleichsweise hohen Budget von dreizehn Millionen Dollar schuf Peter Jackson eine für seine Verhältnisse eher harmlose Gruselkomödie. Auf Grund seines schwachen Kinostarts in den USA schaffte es &amp;quot;The Frighteners&amp;quot; bei uns leider nur in die Regale der Videotheken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Herr der Ringe===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes wollte Jackson eigentlich ein Remake seines Lieblingsfilms &amp;quot;King Kong&amp;quot; auf die Leinwand bringen, aber nach &amp;quot;Godzilla&amp;quot; und &amp;quot;Jurassic Park&amp;quot; waren die Monsterfilme fürs erste ausgereizt. Also entschied er sich, einen gewaltigen Schritt zu machen und sich an ein Werk zu wagen, das er bereits mit 18 verschlungen hatte – J.R.R. Tolkiens &amp;quot;[[Der Herr der Ringe]]&amp;quot;. Für dieses Unterfangen gründete er die Produktionsfirma &amp;quot;Three Foot Six Ltd.&amp;quot;, benannt nach der Körpergröße der Hobbits. Unter Experten galt der Neuseeländer schon seit längerer Zeit als eines der größten Regietalente der letzten Jahre, aber seine Filme waren bisher einfach immer zu brutal oder zu künstlerisch, nicht für die breite Masse geeignet. Erst seine grandiose Verfilmung des &amp;quot;Herrn der Ringe&amp;quot; bedeutete für Peter Jackson den Durchbruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Filmografie==&lt;br /&gt;
* King Kong (2005)&lt;br /&gt;
* Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs (2003) &lt;br /&gt;
* Der Herr der Ringe: Die zwei Türme (2002) &lt;br /&gt;
* Der Herr der Ringe: Die Gefährten (2001)&lt;br /&gt;
* The Frighteners (1996)&lt;br /&gt;
* Forgotten Silver (1995)&lt;br /&gt;
* Heavenly Creatures (1994)&lt;br /&gt;
* Braindead (1992)&lt;br /&gt;
* Meet the Feebles (1989)&lt;br /&gt;
* Bad Taste (1987) &lt;br /&gt;
* The Valley (1976) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstiges==&lt;br /&gt;
Peter Jackson hat in allen drei Herr der Ringen Filmen einen kurzen Gastauftritt. Im ersten Teil ist er kurz auf den Straßen von Bree zu sehen, im zweiten Teil verteidigt er Helms Klamm und im dritten Teil ist er der Kapitän der Korsaren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://tbhl.theonering.net/ Official Peter Jackson Fanclub]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaihoro.de/ Kaihoro - Deutsche PJ-Fanpage]&lt;br /&gt;
* [http://www.imdb.com/name/nm0001392/ Peter Jackson, IMDB Seite]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sindarin</name></author>
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		<title>Sindarin</title>
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		<updated>2004-08-23T17:17:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sindarin: /* Interne Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Sindarin&#039;&#039;&#039; ist die Sprache der Elben aus Beleriand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Externe Geschichte==&lt;br /&gt;
Im kreativen Schaffen des jungen [[J.R.R. Tolkien|Tolkien]] war eines Tages ein Punkt erreicht, an dem er eine eigene Sprache zu entwickeln gedachte, die Walisisch bzw. Keltisch in Klang und Gefühl widerspiegelt. &lt;br /&gt;
Die Entwicklung dieser Sprache lässt sich grob in drei Stufen aufteilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Goldogrin===&lt;br /&gt;
• Von 1917 an war &#039;&#039;Goldogrin&#039;&#039; oder &#039;&#039;I-Lam na-Ngoldathon&#039;&#039; (die Sprache der &#039;&#039;Gnome&#039;&#039; oder [[Noldor]]) die erste Form dieser Sprache, die er in einer ausführlichen Wortliste sowie einer Grammatik festhielt (veröffentlicht in [http://www.eldalamberon.com/parma14.html &#039;&#039;Parma Eldalamberon&#039;&#039;]). Einige dieser Wörter sind zu finden im &amp;quot;Buch der verschollenen Geschichten&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Beispiel&amp;lt;/u&amp;gt;: &#039;&#039;&#039;Ôni cailthi aÂ·mabwid glen irtha&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;he pressed a kiss upon her slender hands.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Noldorin===&lt;br /&gt;
• In der 30er Jahren nun, als Tolkien am &amp;quot;[[Herr der Ringe]]&amp;quot; arbeitete, hatte sich diese Sprache weiterentwickelt zu &#039;&#039;Noldorin&#039;&#039;, die Geschichte sah noch immer vor, dass dies die Sprache der [[Noldor]] sei, die sie aus [[Valinor]] nach Mittelerde gebracht hatten. Das späte Noldorin ist am besten in &#039;&#039;Etymologies&#039;&#039; überliefert, einer historischen Wortliste, die Tolkien während seiner Arbeit am HdR anlegte und die in Band V der &amp;quot;History of Middle-earth&amp;quot; (&amp;quot;The Lost Road &amp;amp; Other Writings&amp;quot;) veröffentlicht wurde (bislang ohne deutsche Übersetzung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Beispiel&amp;lt;/u&amp;gt;: &#039;&#039;&#039;Lheben teil brann i annon ar neledh neledhi gar godrebh&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;Fünf Fuß hoch ist die Tür und drei nebeneinander können hindurch.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sindarin===&lt;br /&gt;
• Gegen Ende der Arbeit am [[Der Herr der Ringe|Herrn der Ringe]] änderte Tolkien die Hintergrundgeschichte seiner Sprachen grundlegend, und die &amp;quot;keltische&amp;quot; Gemeinsprache der Elben hieß nun nicht mehr &#039;&#039;Noldorin&#039;&#039; sondern &#039;&#039;Sindarin&#039;&#039; und es war nicht länger die Sprache jener, die nach Mittelerde zurückkamen, sondern jener, die Mittelerde nie verlassen hatten. &#039;&#039;Sindarin&#039;&#039; nahm somit nun den Platz von &#039;&#039;Ilkorin&#039;&#039; ein, was bis auf wenige übernommene Wörter im archaischen &#039;&#039;Nordsindarin&#039;&#039;-Dialekt völlig verworfen wurde. Tolkien bezog sich später mehrfach auf das &#039;&#039;Sindarin im HdR&#039;&#039;, denn obgleich dies währenddessen eigentlich &#039;&#039;Noldorin&#039;&#039; gewesen war, waren die Veränderungen, die Tolkien von der einen zur anderen Sprache vorgenommen hatte, vergleichsweise minimal und in den im HdR belegten Formen ist quasi keine, die sich nicht voll und ganz auch in Tolkiens späteren Konzeptionen des Sindarin nachvollziehen lassen würde. &lt;br /&gt;
Da der Unterschied in der Tat so gering war, dass nur wenige Lautveränderungen durchgeführt werden mussten, stellt &amp;quot;Etymologies&amp;quot; auch für &#039;&#039;Sindarin&#039;&#039; die wichtigste Wortliste überhaupt dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Beispiel&amp;lt;/u&amp;gt;: &#039;&#039;&#039;Naur an edraith ammen! Naur dan i ngaurhoth!&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;Feuer zu unserem Schutze! Feuer gegen die Werwolf-Horde!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Interne Geschichte==&lt;br /&gt;
Die interne Geschichte des Sindarin ist &#039;&#039;en detail&#039;&#039; nicht attestiert, aber aus den späten post-HdR-Unterlagen Tolkiens (wie das [[Das Silmarillion|Silmarillion]]) und früheren Konzepten aus der Zeit des Goldogrin und Noldorin lässt sich folgendes Bild mehr oder minder stark herauslesen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stämme hatten sich getrennt, und die allgemeine Sprache der [[Teleri]] änderte sich in Valinor kaum. In Mittelerde aber hatten sich schon bald verschiedene Dialekte entwickelt, die allesamt die gemeinsame Herkunft zwar erahnbar machten, aber nur wenige wussten wohl, dass man vor nicht allzu langer Zeit z.B. einen &amp;quot;Schwäne&amp;quot; noch &#039;&#039;&#039;alpai&#039;&#039;&#039; nannte (was man jenseits des Meeres noch immer tat), im Sindarin nun sagte man &#039;&#039;&#039;eilph&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
Es existierten wohl drei Hauptdialekte, der von der Küste (&#039;&#039;Falathrin&#039;&#039;), den der Mithrim aus dem Norden ([[Nord-Sindarin]]) und der von [[Doriath]] (&#039;&#039;Doriathrin&#039;&#039;). Während die Teleri früher gemeinsam wohl &#039;&#039;&#039;Wopentassê Arâmeo&#039;&#039;&#039; (&amp;quot;die Geschichte von Oromë&amp;quot;) gesagt hätten (in Valinor fast unverändert als einheitlich &#039;&#039;&#039;Vopentasse Arámeo&#039;&#039;&#039;), sagte man an der Küste Mittelerdes wohl &#039;&#039;&#039;Gobennas Araumh&#039;&#039;&#039;, im Norden aber &#039;&#039;&#039;Gobentas Arum&#039;&#039;&#039;, in Doriath gar &#039;&#039;&#039;Gobentas Aroma&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
Die Sprache hatte in Doriath teils recht eigene Wege genommen, war in mancher Hinsicht relativ archaisch geblieben, während im Norden wieder andere Aspekte archaisch geblieben waren; dieser nördliche Dialekt war aber wohl näher an dem am weitesten veränderten, dem der Küste. Später, als die Noldor zurückkamen und Sindarin lernten, mag ihre Muttersprache [[Quenya]] ihren Anteil dazu geleistet haben, die archaischen Aspekte des Nordsindarin archaisch zu halten, denn die Noldor waren später die Hauptvertreter der Nordsindarin-Sprecher. [[Feanor]] selbst hat es nie geschafft mehr als den nördlichen Dialekt überhaupt kennen zu lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht klar, welchen Dialekt die Menschen sprachen, die nach [[Númenor]] auswanderten, aber auch hier muss sich zumindest später ein eigener Dialekt entwickelt haben. Die Vernichtung [[Beleriand]]s aber überlebte nur der Dialekt der Küste, in Sprechern wie [[Círdan]] und bereits im zweiten Zeitalter verbreitete sich die Sprache im Nordwesten Mittelerdes, wurde zur allgemeinen Verkehrssprache (aber auch jetzt noch war die Sprache natürlich Veränderungen unterworfen, und der oben als Beispiel dienende fiktive Titel hätte bereits &#039;&#039;&#039;Gobennas Araw&#039;&#039;&#039; gelautet) und ist in der damaligen Form z.B. erhalten am Westtor von Moria: &#039;&#039;&#039;Ennyn Durin Aran Moria. Pedo mellon a minno. Im narvi hain echant. Celebrimbor o Eregion teithant i thiw hin&#039;&#039;&#039; (&amp;quot;die Tore von Durin, des Herrn von Moria. Sprich &amp;quot;Freund&amp;quot; und tritt ein. Ich, Narvi baute sie. Celebrimbor aus Hulsten schrieb diese Zeichen&amp;quot;). &lt;br /&gt;
Weiterhin entwickelten sich nun verschiedene Dialekte und während beim Sindarin der Noldor in [[Imladris]] beispielsweise ein deutlicher Quenya-Einfluss zu bemerken war, sprach man in [[Lothlórien]] und im [[Düsterwald]] vom &#039;&#039;Nandorin&#039;&#039; (die Sprache eines verwandten Teleri-Stammes) beeinflusste Dialekte; hier war z.B. &#039;&#039;&#039;laeg&#039;&#039;&#039; (&amp;quot;grün&amp;quot;) zu schlichtem &#039;&#039;&#039;leg&#039;&#039;&#039; geworden (vgl. reines &#039;&#039;Laegolas&#039;&#039; [&#039;&#039;laeg golas&#039;&#039; - &amp;quot;grünes Laub&amp;quot;] mit waldländischem &#039;&#039;Legolas&#039;&#039;). Die Menschen in [[Gondor]] hatten wiederum ihre Eigenarten in der Benutzung mancher Wörter (&#039;&#039;&#039;erui&#039;&#039;&#039; [&amp;quot;allein&amp;quot;] benutzten sie für &amp;quot;erst[e/er/es]&amp;quot;) wie auch in der Aussprache (&#039;&#039;&#039;Rohan&#039;&#039;&#039; für reines &#039;&#039;&#039;Rochan&#039;&#039;&#039;), und sie hatten teils ganz eigenes Vokabular (&#039;&#039;&#039;mirian&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;canath&#039;&#039;&#039; um zwei ihrer Münzen zu nennen).&lt;br /&gt;
Des weiteren tendierte Sindarin scheinbar immer mehr auch zu einer grammatischen Vereinfachung (z.B. tendierten offenbar die Verben dazu ihre Vergangenheitsform später fast einheitlich einfach mittels der Endung &#039;&#039;&#039;-ant&#039;&#039;&#039; zu bilden, obwohl es ursprünglich verschiedenste Verbklassen gegeben hatte, die diesen Aspekt teils sehr unterschiedlich behandelt hatten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Finaler Vergleich==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sindarin&#039;&#039; ist also nicht gleich &#039;&#039;Sindarin&#039;&#039;, die aus dem &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039; und anderen Werken Tolkiens so vielen bekannte Sprache war story-intern sowie story-extern vielen Veränderungen unterworfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Satz wie &amp;quot;er erzählte von der Sprache der Noldor&amp;quot; hätte während dem Schreiben des HdR z.B. noch &#039;&#039;&#039;ho trenor o thlamb ngloeloeidh&#039;&#039;&#039; lauten können, während Tolkien in seinen späteren Tagen vermutlich etwas wie &#039;&#039;&#039;e trenor o lam gelydh&#039;&#039;&#039; geschrieben hätte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch in dieser späteren, den Interessierten verständlichen Version hätte quasi die Information verborgen gelegen, dass ein [[Beren Erchamion]] vermutlich eher &#039;&#039;&#039;e trenaur o lam goelydh&#039;&#039;&#039; gesagt hätte, die Enkel eines König [[Elessar]] vielleicht &#039;&#039;&#039;e trenerant o lam geledh&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprachen und Schriften]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sindarin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Sindarin&amp;diff=5932</id>
		<title>Sindarin</title>
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		<updated>2004-08-23T17:07:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sindarin: /* Sindarin */ typo&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Sindarin&#039;&#039;&#039; ist die Sprache der Elben aus Beleriand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Externe Geschichte==&lt;br /&gt;
Im kreativen Schaffen des jungen [[J.R.R. Tolkien|Tolkien]] war eines Tages ein Punkt erreicht, an dem er eine eigene Sprache zu entwickeln gedachte, die Walisisch bzw. Keltisch in Klang und Gefühl widerspiegelt. &lt;br /&gt;
Die Entwicklung dieser Sprache lässt sich grob in drei Stufen aufteilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Goldogrin===&lt;br /&gt;
• Von 1917 an war &#039;&#039;Goldogrin&#039;&#039; oder &#039;&#039;I-Lam na-Ngoldathon&#039;&#039; (die Sprache der &#039;&#039;Gnome&#039;&#039; oder [[Noldor]]) die erste Form dieser Sprache, die er in einer ausführlichen Wortliste sowie einer Grammatik festhielt (veröffentlicht in [http://www.eldalamberon.com/parma14.html &#039;&#039;Parma Eldalamberon&#039;&#039;]). Einige dieser Wörter sind zu finden im &amp;quot;Buch der verschollenen Geschichten&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Beispiel&amp;lt;/u&amp;gt;: &#039;&#039;&#039;Ôni cailthi aÂ·mabwid glen irtha&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;he pressed a kiss upon her slender hands.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Noldorin===&lt;br /&gt;
• In der 30er Jahren nun, als Tolkien am &amp;quot;[[Herr der Ringe]]&amp;quot; arbeitete, hatte sich diese Sprache weiterentwickelt zu &#039;&#039;Noldorin&#039;&#039;, die Geschichte sah noch immer vor, dass dies die Sprache der [[Noldor]] sei, die sie aus [[Valinor]] nach Mittelerde gebracht hatten. Das späte Noldorin ist am besten in &#039;&#039;Etymologies&#039;&#039; überliefert, einer historischen Wortliste, die Tolkien während seiner Arbeit am HdR anlegte und die in Band V der &amp;quot;History of Middle-earth&amp;quot; (&amp;quot;The Lost Road &amp;amp; Other Writings&amp;quot;) veröffentlicht wurde (bislang ohne deutsche Übersetzung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Beispiel&amp;lt;/u&amp;gt;: &#039;&#039;&#039;Lheben teil brann i annon ar neledh neledhi gar godrebh&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;Fünf Fuß hoch ist die Tür und drei nebeneinander können hindurch.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sindarin===&lt;br /&gt;
• Gegen Ende der Arbeit am [[Der Herr der Ringe|Herrn der Ringe]] änderte Tolkien die Hintergrundgeschichte seiner Sprachen grundlegend, und die &amp;quot;keltische&amp;quot; Gemeinsprache der Elben hieß nun nicht mehr &#039;&#039;Noldorin&#039;&#039; sondern &#039;&#039;Sindarin&#039;&#039; und es war nicht länger die Sprache jener, die nach Mittelerde zurückkamen, sondern jener, die Mittelerde nie verlassen hatten. &#039;&#039;Sindarin&#039;&#039; nahm somit nun den Platz von &#039;&#039;Ilkorin&#039;&#039; ein, was bis auf wenige übernommene Wörter im archaischen &#039;&#039;Nordsindarin&#039;&#039;-Dialekt völlig verworfen wurde. Tolkien bezog sich später mehrfach auf das &#039;&#039;Sindarin im HdR&#039;&#039;, denn obgleich dies währenddessen eigentlich &#039;&#039;Noldorin&#039;&#039; gewesen war, waren die Veränderungen, die Tolkien von der einen zur anderen Sprache vorgenommen hatte, vergleichsweise minimal und in den im HdR belegten Formen ist quasi keine, die sich nicht voll und ganz auch in Tolkiens späteren Konzeptionen des Sindarin nachvollziehen lassen würde. &lt;br /&gt;
Da der Unterschied in der Tat so gering war, dass nur wenige Lautveränderungen durchgeführt werden mussten, stellt &amp;quot;Etymologies&amp;quot; auch für &#039;&#039;Sindarin&#039;&#039; die wichtigste Wortliste überhaupt dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Beispiel&amp;lt;/u&amp;gt;: &#039;&#039;&#039;Naur an edraith ammen! Naur dan i ngaurhoth!&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;Feuer zu unserem Schutze! Feuer gegen die Werwolf-Horde!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Interne Geschichte==&lt;br /&gt;
Die interne Geschichte des Sindarin ist &#039;&#039;en detail&#039;&#039; nicht attestiert, aber aus den späten post-HdR-Unterlagen Tolkiens (wie das [[Das Silmarillion|Silmarillion]]) und früheren Konzepten aus der Zeit des Goldogrin und Noldorin lässt sich folgendes Bild mehr oder minder stark herauslesen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stämme hatten sich getrennt, und die allgemeine Sprache der [[Teleri]] änderte sich in Valinor kaum. In Mittelerde aber hatten sich schon bald verschiedene Dialekte entwickelt, die allesamt die gemeinsame Herkunft zwar erahnbar machten, aber nur wenige wussten wohl, dass man vor nicht allzu langer Zeit z.B. einen &amp;quot;Schwäne&amp;quot; noch &#039;&#039;&#039;alpai&#039;&#039;&#039; nannte (was man jenseits des Meeres noch immer tat), im Sindarin nun sagte man &#039;&#039;&#039;eilph&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
Es existierten wohl drei Hauptdialekte, der von der Küste (&#039;&#039;Falathrin&#039;&#039;), den der Mithrim aus dem Norden ([[Nord-Sindarin]]) und der von [[Doriath]] (&#039;&#039;Doriathrin&#039;&#039;). Während die Teleri früher gemeinsam wohl &#039;&#039;&#039;Wopentassê Arâmeo&#039;&#039;&#039; (&amp;quot;die Geschichte von Oromë&amp;quot;) gesagt hätten (in Valinor fast unverändert als einheitlich &#039;&#039;&#039;Vopentasse Arámeo&#039;&#039;&#039;), sagte man an der Küste Mittelerdes wohl &#039;&#039;&#039;Gobennas Araumh&#039;&#039;&#039;, im Norden aber &#039;&#039;&#039;Gobentas Arum&#039;&#039;&#039;, in Doriath gar &#039;&#039;&#039;Gobentas Aroma&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
Die Sprache hatte in Doriath teils recht eigene Wege genommen, war in mancher Hinsicht relativ archaisch geblieben, während im Norden wieder andere Aspekte archaisch geblieben waren, dieser nördliche Dialekt war aber wohl näher an dem am weitesten veränderten, dem der Küste. Später, als die Noldor zurückkamen und Sindarin lernten, mag ihre Muttersprache [[Quenya]] ihren Anteil dazu geleistet haben, die archaischen Aspekte des Nordsindarin archaisch zu halten, denn die Noldor waren später die Hauptvertreter der Nordsindarin-Sprecher. [[Feanor]] selbst hat es nie geschafft mehr als den nördlichen Dialekt überhaupt kennen zu lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht klar, welchen Dialekt die Menschen sprachen, die nach [[Númenor]] auswanderten, aber auch hier muss sich zumindest später ein eigener Dialekt entwickelt haben. Die Vernichtung [[Beleriand]]s aber überlebte nur der Dialekt der Küste, in Sprechern wie [[Círdan]] und bereits im zweiten Zeitalter verbreitete sich die Sprache im Nordwesten Mittelerdes, wurde zur allgemeinen Verkehrssprache (aber auch jetzt noch war die Sprache natürlich Veränderungen unterworfen, und der oben als Beispiel dienende filtive Titel hätte bereits &#039;&#039;&#039;Gobennas Araw&#039;&#039;&#039; gelautet) und ist in der damaligen Form z.B. erhalten am Westtor von Moria: &#039;&#039;&#039;Ennyn Durin Aran Moria. Pedo mellon a minno. Im narvi hain echant. Celebrimbor o Eregion teithant i thiw hin&#039;&#039;&#039; (&amp;quot;die Tore von Durin, des Herrn von Moria. Sprich &amp;quot;Freund&amp;quot; und tritt ein. Ich, Narvi baute sie. Celebrimbor aus Hulsten schrieb diese Zeichen&amp;quot;). &lt;br /&gt;
Weiterhin entwickelten sich nun verschiedene Dialekte und während beim Sindarin der Noldor in [[Imladris]] beispielsweise ein deutlicher Quenya-Einfluss zu bemerken war, sprach man in [[Lothlórien]] und im [[Düsterwald]] vom &#039;&#039;Nandorin&#039;&#039; (die Sprache eines verwandten Teleri-Stammes) beeinflusste Dialekte; hier war z.B. &#039;&#039;&#039;laeg&#039;&#039;&#039; (&amp;quot;grün&amp;quot;) zu schlichtem &#039;&#039;&#039;leg&#039;&#039;&#039; geworden (vgl. reines &#039;&#039;Laegolas&#039;&#039; [&#039;&#039;laeg golas&#039;&#039; - &amp;quot;grünes Laub&amp;quot;] mit waldländischem &#039;&#039;Legolas&#039;&#039;). Die Menschen in [[Gondor]] hatten wiederum ihre Eigenarten in der Benutzung mancher Wörter (&#039;&#039;&#039;erui&#039;&#039;&#039; [&amp;quot;allein&amp;quot;] benutzten sie für &amp;quot;erst[e/er/es]&amp;quot;) wie auch in der Aussprache (&#039;&#039;&#039;Rohan&#039;&#039;&#039; für reines &#039;&#039;&#039;Rochan&#039;&#039;&#039;), und sie hatten teils ganz eigenes Vokabular (&#039;&#039;&#039;mirian&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;canath&#039;&#039;&#039; um zwei ihrer Münzen zu nennen).&lt;br /&gt;
Des weiteren tendierte Sindarin scheinbar immer mehr auch zu einer grammatischen Vereinfachung (z.B. tendierten offenbar die Verben dazu ihre Vergangenheitsform später fast einheitlich einfach mittels der Endung &#039;&#039;&#039;-ant&#039;&#039;&#039; zu bilden, obwohl es ursprünglich verschiedenste Verbklassen gegeben hatte, die diesen Aspekt teils sehr unterschiedlich behandelt hatten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Finaler Vergleich==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sindarin&#039;&#039; ist also nicht gleich &#039;&#039;Sindarin&#039;&#039;, die aus dem &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039; und anderen Werken Tolkiens so vielen bekannte Sprache war story-intern sowie story-extern vielen Veränderungen unterworfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Satz wie &amp;quot;er erzählte von der Sprache der Noldor&amp;quot; hätte während dem Schreiben des HdR z.B. noch &#039;&#039;&#039;ho trenor o thlamb ngloeloeidh&#039;&#039;&#039; lauten können, während Tolkien in seinen späteren Tagen vermutlich etwas wie &#039;&#039;&#039;e trenor o lam gelydh&#039;&#039;&#039; geschrieben hätte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch in dieser späteren, den Interessierten verständlichen Version hätte quasi die Information verborgen gelegen, dass ein [[Beren Erchamion]] vermutlich eher &#039;&#039;&#039;e trenaur o lam goelydh&#039;&#039;&#039; gesagt hätte, die Enkel eines König [[Elessar]] vielleicht &#039;&#039;&#039;e trenerant o lam geledh&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprachen und Schriften]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sindarin</name></author>
	</entry>
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		<title>Sindarin</title>
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		<updated>2004-08-23T17:05:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sindarin: /* Sindarin */ stil&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Sindarin&#039;&#039;&#039; ist die Sprache der Elben aus Beleriand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Externe Geschichte==&lt;br /&gt;
Im kreativen Schaffen des jungen [[J.R.R. Tolkien|Tolkien]] war eines Tages ein Punkt erreicht, an dem er eine eigene Sprache zu entwickeln gedachte, die Walisisch bzw. Keltisch in Klang und Gefühl widerspiegelt. &lt;br /&gt;
Die Entwicklung dieser Sprache lässt sich grob in drei Stufen aufteilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Goldogrin===&lt;br /&gt;
• Von 1917 an war &#039;&#039;Goldogrin&#039;&#039; oder &#039;&#039;I-Lam na-Ngoldathon&#039;&#039; (die Sprache der &#039;&#039;Gnome&#039;&#039; oder [[Noldor]]) die erste Form dieser Sprache, die er in einer ausführlichen Wortliste sowie einer Grammatik festhielt (veröffentlicht in [http://www.eldalamberon.com/parma14.html &#039;&#039;Parma Eldalamberon&#039;&#039;]). Einige dieser Wörter sind zu finden im &amp;quot;Buch der verschollenen Geschichten&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Beispiel&amp;lt;/u&amp;gt;: &#039;&#039;&#039;Ôni cailthi aÂ·mabwid glen irtha&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;he pressed a kiss upon her slender hands.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Noldorin===&lt;br /&gt;
• In der 30er Jahren nun, als Tolkien am &amp;quot;[[Herr der Ringe]]&amp;quot; arbeitete, hatte sich diese Sprache weiterentwickelt zu &#039;&#039;Noldorin&#039;&#039;, die Geschichte sah noch immer vor, dass dies die Sprache der [[Noldor]] sei, die sie aus [[Valinor]] nach Mittelerde gebracht hatten. Das späte Noldorin ist am besten in &#039;&#039;Etymologies&#039;&#039; überliefert, einer historischen Wortliste, die Tolkien während seiner Arbeit am HdR anlegte und die in Band V der &amp;quot;History of Middle-earth&amp;quot; (&amp;quot;The Lost Road &amp;amp; Other Writings&amp;quot;) veröffentlicht wurde (bislang ohne deutsche Übersetzung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Beispiel&amp;lt;/u&amp;gt;: &#039;&#039;&#039;Lheben teil brann i annon ar neledh neledhi gar godrebh&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;Fünf Fuß hoch ist die Tür und drei nebeneinander können hindurch.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sindarin===&lt;br /&gt;
• Gegen Ende der Arbeit am [[Der Herr der Ringe|Herrn der Ringe]] änderte Tolkien die Hintergrundgeschichte seiner Sprachen grundlegend, und die &amp;quot;keltische&amp;quot; Gemeinsprache der Elben hieß nun nicht mehr &#039;&#039;Noldorin&#039;&#039; sondern &#039;&#039;Sindarin&#039;&#039; und es war nicht länger die Sprache jener, die nach Mittelerde zurückkamen, sondern jener, die Mittelerde nie verlassen hatten. &#039;&#039;Sindarin&#039;&#039; nahm somit nun den Platz von &#039;&#039;Ilkorin&#039;&#039; ein, was bis auf wenige übernommene Wörter im archaischen &#039;&#039;Nordsindarin&#039;&#039;-Dialekt völlig verworfen wurde. Tolkien bezog sich später mehrfach auf das &#039;&#039;Sindarin im HdR&#039;&#039;, denn obgleich dies währenddessen eigentlich &#039;&#039;Noldorin&#039;&#039; gewesen war, waren die Veränderungen die Tolkien von der einen zur anderen Sprache vorgenommen hatte vergleichsweise minimal und in den im HdR belegten Formen ist quasi keine, die sich nicht voll und ganz auch in Tolkiens späteren Konzeptionen des Sindarin nachvollziehen lassen würde. &lt;br /&gt;
Da der Unterschied in der Tat so gering war, dass nur wenige Lautveränderungen durchgeführt werden mussten, stellt &amp;quot;Etymologies&amp;quot; auch für &#039;&#039;Sindarin&#039;&#039; die wichtigste Wortliste überhaupt dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Beispiel&amp;lt;/u&amp;gt;: &#039;&#039;&#039;Naur an edraith ammen! Naur dan i ngaurhoth!&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;Feuer zu unserem Schutze! Feuer gegen die Werwolf-Horde!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Interne Geschichte==&lt;br /&gt;
Die interne Geschichte des Sindarin ist &#039;&#039;en detail&#039;&#039; nicht attestiert, aber aus den späten post-HdR-Unterlagen Tolkiens (wie das [[Das Silmarillion|Silmarillion]]) und früheren Konzepten aus der Zeit des Goldogrin und Noldorin lässt sich folgendes Bild mehr oder minder stark herauslesen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stämme hatten sich getrennt, und die allgemeine Sprache der [[Teleri]] änderte sich in Valinor kaum. In Mittelerde aber hatten sich schon bald verschiedene Dialekte entwickelt, die allesamt die gemeinsame Herkunft zwar erahnbar machten, aber nur wenige wussten wohl, dass man vor nicht allzu langer Zeit z.B. einen &amp;quot;Schwäne&amp;quot; noch &#039;&#039;&#039;alpai&#039;&#039;&#039; nannte (was man jenseits des Meeres noch immer tat), im Sindarin nun sagte man &#039;&#039;&#039;eilph&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
Es existierten wohl drei Hauptdialekte, der von der Küste (&#039;&#039;Falathrin&#039;&#039;), den der Mithrim aus dem Norden ([[Nord-Sindarin]]) und der von [[Doriath]] (&#039;&#039;Doriathrin&#039;&#039;). Während die Teleri früher gemeinsam wohl &#039;&#039;&#039;Wopentassê Arâmeo&#039;&#039;&#039; (&amp;quot;die Geschichte von Oromë&amp;quot;) gesagt hätten (in Valinor fast unverändert als einheitlich &#039;&#039;&#039;Vopentasse Arámeo&#039;&#039;&#039;), sagte man an der Küste Mittelerdes wohl &#039;&#039;&#039;Gobennas Araumh&#039;&#039;&#039;, im Norden aber &#039;&#039;&#039;Gobentas Arum&#039;&#039;&#039;, in Doriath gar &#039;&#039;&#039;Gobentas Aroma&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
Die Sprache hatte in Doriath teils recht eigene Wege genommen, war in mancher Hinsicht relativ archaisch geblieben, während im Norden wieder andere Aspekte archaisch geblieben waren, dieser nördliche Dialekt war aber wohl näher an dem am weitesten veränderten, dem der Küste. Später, als die Noldor zurückkamen und Sindarin lernten, mag ihre Muttersprache [[Quenya]] ihren Anteil dazu geleistet haben, die archaischen Aspekte des Nordsindarin archaisch zu halten, denn die Noldor waren später die Hauptvertreter der Nordsindarin-Sprecher. [[Feanor]] selbst hat es nie geschafft mehr als den nördlichen Dialekt überhaupt kennen zu lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht klar, welchen Dialekt die Menschen sprachen, die nach [[Númenor]] auswanderten, aber auch hier muss sich zumindest später ein eigener Dialekt entwickelt haben. Die Vernichtung [[Beleriand]]s aber überlebte nur der Dialekt der Küste, in Sprechern wie [[Círdan]] und bereits im zweiten Zeitalter verbreitete sich die Sprache im Nordwesten Mittelerdes, wurde zur allgemeinen Verkehrssprache (aber auch jetzt noch war die Sprache natürlich Veränderungen unterworfen, und der oben als Beispiel dienende filtive Titel hätte bereits &#039;&#039;&#039;Gobennas Araw&#039;&#039;&#039; gelautet) und ist in der damaligen Form z.B. erhalten am Westtor von Moria: &#039;&#039;&#039;Ennyn Durin Aran Moria. Pedo mellon a minno. Im narvi hain echant. Celebrimbor o Eregion teithant i thiw hin&#039;&#039;&#039; (&amp;quot;die Tore von Durin, des Herrn von Moria. Sprich &amp;quot;Freund&amp;quot; und tritt ein. Ich, Narvi baute sie. Celebrimbor aus Hulsten schrieb diese Zeichen&amp;quot;). &lt;br /&gt;
Weiterhin entwickelten sich nun verschiedene Dialekte und während beim Sindarin der Noldor in [[Imladris]] beispielsweise ein deutlicher Quenya-Einfluss zu bemerken war, sprach man in [[Lothlórien]] und im [[Düsterwald]] vom &#039;&#039;Nandorin&#039;&#039; (die Sprache eines verwandten Teleri-Stammes) beeinflusste Dialekte; hier war z.B. &#039;&#039;&#039;laeg&#039;&#039;&#039; (&amp;quot;grün&amp;quot;) zu schlichtem &#039;&#039;&#039;leg&#039;&#039;&#039; geworden (vgl. reines &#039;&#039;Laegolas&#039;&#039; [&#039;&#039;laeg golas&#039;&#039; - &amp;quot;grünes Laub&amp;quot;] mit waldländischem &#039;&#039;Legolas&#039;&#039;). Die Menschen in [[Gondor]] hatten wiederum ihre Eigenarten in der Benutzung mancher Wörter (&#039;&#039;&#039;erui&#039;&#039;&#039; [&amp;quot;allein&amp;quot;] benutzten sie für &amp;quot;erst[e/er/es]&amp;quot;) wie auch in der Aussprache (&#039;&#039;&#039;Rohan&#039;&#039;&#039; für reines &#039;&#039;&#039;Rochan&#039;&#039;&#039;), und sie hatten teils ganz eigenes Vokabular (&#039;&#039;&#039;mirian&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;canath&#039;&#039;&#039; um zwei ihrer Münzen zu nennen).&lt;br /&gt;
Des weiteren tendierte Sindarin scheinbar immer mehr auch zu einer grammatischen Vereinfachung (z.B. tendierten offenbar die Verben dazu ihre Vergangenheitsform später fast einheitlich einfach mittels der Endung &#039;&#039;&#039;-ant&#039;&#039;&#039; zu bilden, obwohl es ursprünglich verschiedenste Verbklassen gegeben hatte, die diesen Aspekt teils sehr unterschiedlich behandelt hatten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Finaler Vergleich==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sindarin&#039;&#039; ist also nicht gleich &#039;&#039;Sindarin&#039;&#039;, die aus dem &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039; und anderen Werken Tolkiens so vielen bekannte Sprache war story-intern sowie story-extern vielen Veränderungen unterworfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Satz wie &amp;quot;er erzählte von der Sprache der Noldor&amp;quot; hätte während dem Schreiben des HdR z.B. noch &#039;&#039;&#039;ho trenor o thlamb ngloeloeidh&#039;&#039;&#039; lauten können, während Tolkien in seinen späteren Tagen vermutlich etwas wie &#039;&#039;&#039;e trenor o lam gelydh&#039;&#039;&#039; geschrieben hätte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch in dieser späteren, den Interessierten verständlichen Version hätte quasi die Information verborgen gelegen, dass ein [[Beren Erchamion]] vermutlich eher &#039;&#039;&#039;e trenaur o lam goelydh&#039;&#039;&#039; gesagt hätte, die Enkel eines König [[Elessar]] vielleicht &#039;&#039;&#039;e trenerant o lam geledh&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprachen und Schriften]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sindarin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Sindarin&amp;diff=5928</id>
		<title>Sindarin</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Sindarin&amp;diff=5928"/>
		<updated>2004-08-23T17:05:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sindarin: /* Externe Geschichte */ typo&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Sindarin&#039;&#039;&#039; ist die Sprache der Elben aus Beleriand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Externe Geschichte==&lt;br /&gt;
Im kreativen Schaffen des jungen [[J.R.R. Tolkien|Tolkien]] war eines Tages ein Punkt erreicht, an dem er eine eigene Sprache zu entwickeln gedachte, die Walisisch bzw. Keltisch in Klang und Gefühl widerspiegelt. &lt;br /&gt;
Die Entwicklung dieser Sprache lässt sich grob in drei Stufen aufteilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Goldogrin===&lt;br /&gt;
• Von 1917 an war &#039;&#039;Goldogrin&#039;&#039; oder &#039;&#039;I-Lam na-Ngoldathon&#039;&#039; (die Sprache der &#039;&#039;Gnome&#039;&#039; oder [[Noldor]]) die erste Form dieser Sprache, die er in einer ausführlichen Wortliste sowie einer Grammatik festhielt (veröffentlicht in [http://www.eldalamberon.com/parma14.html &#039;&#039;Parma Eldalamberon&#039;&#039;]). Einige dieser Wörter sind zu finden im &amp;quot;Buch der verschollenen Geschichten&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Beispiel&amp;lt;/u&amp;gt;: &#039;&#039;&#039;Ôni cailthi aÂ·mabwid glen irtha&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;he pressed a kiss upon her slender hands.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Noldorin===&lt;br /&gt;
• In der 30er Jahren nun, als Tolkien am &amp;quot;[[Herr der Ringe]]&amp;quot; arbeitete, hatte sich diese Sprache weiterentwickelt zu &#039;&#039;Noldorin&#039;&#039;, die Geschichte sah noch immer vor, dass dies die Sprache der [[Noldor]] sei, die sie aus [[Valinor]] nach Mittelerde gebracht hatten. Das späte Noldorin ist am besten in &#039;&#039;Etymologies&#039;&#039; überliefert, einer historischen Wortliste, die Tolkien während seiner Arbeit am HdR anlegte und die in Band V der &amp;quot;History of Middle-earth&amp;quot; (&amp;quot;The Lost Road &amp;amp; Other Writings&amp;quot;) veröffentlicht wurde (bislang ohne deutsche Übersetzung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Beispiel&amp;lt;/u&amp;gt;: &#039;&#039;&#039;Lheben teil brann i annon ar neledh neledhi gar godrebh&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;Fünf Fuß hoch ist die Tür und drei nebeneinander können hindurch.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sindarin===&lt;br /&gt;
• Gegen Ende der Arbeit am [[Der Herr der Ringe|Herrn der Ringe]] nun änderte Tolkien die Hintergrundgeschichte seiner Sprachen grundlegend, und die &amp;quot;keltische&amp;quot; Gemeinsprache der Elben hieß nun nicht mehr &#039;&#039;Noldorin&#039;&#039; sondern &#039;&#039;Sindarin&#039;&#039; und es war nicht länger die Sprache jener, die nach Mittelerde zurückkamen, sondern jener, die Mittelerde nie verlassen hatten. &#039;&#039;Sindarin&#039;&#039; nahm somit nun den Platz von &#039;&#039;Ilkorin&#039;&#039; ein, was bis auf wenige übernommene Wörter im archaischen &#039;&#039;Nordsindarin&#039;&#039;-Dialekt völlig verworfen wurde. Tolkien bezog sich später mehrfach auf das &#039;&#039;Sindarin im HdR&#039;&#039;, denn obgleich dies währenddessen eigentlich &#039;&#039;Noldorin&#039;&#039; gewesen war, waren die Veränderungen die Tolkien von der einen zur anderen Sprache vorgenommen hatte vergleichsweise minimal und in den im HdR belegten Formen ist quasi keine, die sich nicht voll und ganz auch in Tolkiens späteren Konzeptionen des Sindarin nachvollziehen lassen würde. &lt;br /&gt;
Da der Unterschied in der Tat so gering war, dass nur wenige Lautveränderungen durchgeführt werden mussten, stellt &amp;quot;Etymologies&amp;quot; auch für &#039;&#039;Sindarin&#039;&#039; die wichtigste Wortliste überhaupt dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Beispiel&amp;lt;/u&amp;gt;: &#039;&#039;&#039;Naur an edraith ammen! Naur dan i ngaurhoth!&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;Feuer zu unserem Schutze! Feuer gegen die Werwolf-Horde!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Interne Geschichte==&lt;br /&gt;
Die interne Geschichte des Sindarin ist &#039;&#039;en detail&#039;&#039; nicht attestiert, aber aus den späten post-HdR-Unterlagen Tolkiens (wie das [[Das Silmarillion|Silmarillion]]) und früheren Konzepten aus der Zeit des Goldogrin und Noldorin lässt sich folgendes Bild mehr oder minder stark herauslesen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stämme hatten sich getrennt, und die allgemeine Sprache der [[Teleri]] änderte sich in Valinor kaum. In Mittelerde aber hatten sich schon bald verschiedene Dialekte entwickelt, die allesamt die gemeinsame Herkunft zwar erahnbar machten, aber nur wenige wussten wohl, dass man vor nicht allzu langer Zeit z.B. einen &amp;quot;Schwäne&amp;quot; noch &#039;&#039;&#039;alpai&#039;&#039;&#039; nannte (was man jenseits des Meeres noch immer tat), im Sindarin nun sagte man &#039;&#039;&#039;eilph&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
Es existierten wohl drei Hauptdialekte, der von der Küste (&#039;&#039;Falathrin&#039;&#039;), den der Mithrim aus dem Norden ([[Nord-Sindarin]]) und der von [[Doriath]] (&#039;&#039;Doriathrin&#039;&#039;). Während die Teleri früher gemeinsam wohl &#039;&#039;&#039;Wopentassê Arâmeo&#039;&#039;&#039; (&amp;quot;die Geschichte von Oromë&amp;quot;) gesagt hätten (in Valinor fast unverändert als einheitlich &#039;&#039;&#039;Vopentasse Arámeo&#039;&#039;&#039;), sagte man an der Küste Mittelerdes wohl &#039;&#039;&#039;Gobennas Araumh&#039;&#039;&#039;, im Norden aber &#039;&#039;&#039;Gobentas Arum&#039;&#039;&#039;, in Doriath gar &#039;&#039;&#039;Gobentas Aroma&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
Die Sprache hatte in Doriath teils recht eigene Wege genommen, war in mancher Hinsicht relativ archaisch geblieben, während im Norden wieder andere Aspekte archaisch geblieben waren, dieser nördliche Dialekt war aber wohl näher an dem am weitesten veränderten, dem der Küste. Später, als die Noldor zurückkamen und Sindarin lernten, mag ihre Muttersprache [[Quenya]] ihren Anteil dazu geleistet haben, die archaischen Aspekte des Nordsindarin archaisch zu halten, denn die Noldor waren später die Hauptvertreter der Nordsindarin-Sprecher. [[Feanor]] selbst hat es nie geschafft mehr als den nördlichen Dialekt überhaupt kennen zu lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht klar, welchen Dialekt die Menschen sprachen, die nach [[Númenor]] auswanderten, aber auch hier muss sich zumindest später ein eigener Dialekt entwickelt haben. Die Vernichtung [[Beleriand]]s aber überlebte nur der Dialekt der Küste, in Sprechern wie [[Círdan]] und bereits im zweiten Zeitalter verbreitete sich die Sprache im Nordwesten Mittelerdes, wurde zur allgemeinen Verkehrssprache (aber auch jetzt noch war die Sprache natürlich Veränderungen unterworfen, und der oben als Beispiel dienende filtive Titel hätte bereits &#039;&#039;&#039;Gobennas Araw&#039;&#039;&#039; gelautet) und ist in der damaligen Form z.B. erhalten am Westtor von Moria: &#039;&#039;&#039;Ennyn Durin Aran Moria. Pedo mellon a minno. Im narvi hain echant. Celebrimbor o Eregion teithant i thiw hin&#039;&#039;&#039; (&amp;quot;die Tore von Durin, des Herrn von Moria. Sprich &amp;quot;Freund&amp;quot; und tritt ein. Ich, Narvi baute sie. Celebrimbor aus Hulsten schrieb diese Zeichen&amp;quot;). &lt;br /&gt;
Weiterhin entwickelten sich nun verschiedene Dialekte und während beim Sindarin der Noldor in [[Imladris]] beispielsweise ein deutlicher Quenya-Einfluss zu bemerken war, sprach man in [[Lothlórien]] und im [[Düsterwald]] vom &#039;&#039;Nandorin&#039;&#039; (die Sprache eines verwandten Teleri-Stammes) beeinflusste Dialekte; hier war z.B. &#039;&#039;&#039;laeg&#039;&#039;&#039; (&amp;quot;grün&amp;quot;) zu schlichtem &#039;&#039;&#039;leg&#039;&#039;&#039; geworden (vgl. reines &#039;&#039;Laegolas&#039;&#039; [&#039;&#039;laeg golas&#039;&#039; - &amp;quot;grünes Laub&amp;quot;] mit waldländischem &#039;&#039;Legolas&#039;&#039;). Die Menschen in [[Gondor]] hatten wiederum ihre Eigenarten in der Benutzung mancher Wörter (&#039;&#039;&#039;erui&#039;&#039;&#039; [&amp;quot;allein&amp;quot;] benutzten sie für &amp;quot;erst[e/er/es]&amp;quot;) wie auch in der Aussprache (&#039;&#039;&#039;Rohan&#039;&#039;&#039; für reines &#039;&#039;&#039;Rochan&#039;&#039;&#039;), und sie hatten teils ganz eigenes Vokabular (&#039;&#039;&#039;mirian&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;canath&#039;&#039;&#039; um zwei ihrer Münzen zu nennen).&lt;br /&gt;
Des weiteren tendierte Sindarin scheinbar immer mehr auch zu einer grammatischen Vereinfachung (z.B. tendierten offenbar die Verben dazu ihre Vergangenheitsform später fast einheitlich einfach mittels der Endung &#039;&#039;&#039;-ant&#039;&#039;&#039; zu bilden, obwohl es ursprünglich verschiedenste Verbklassen gegeben hatte, die diesen Aspekt teils sehr unterschiedlich behandelt hatten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Finaler Vergleich==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sindarin&#039;&#039; ist also nicht gleich &#039;&#039;Sindarin&#039;&#039;, die aus dem &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039; und anderen Werken Tolkiens so vielen bekannte Sprache war story-intern sowie story-extern vielen Veränderungen unterworfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Satz wie &amp;quot;er erzählte von der Sprache der Noldor&amp;quot; hätte während dem Schreiben des HdR z.B. noch &#039;&#039;&#039;ho trenor o thlamb ngloeloeidh&#039;&#039;&#039; lauten können, während Tolkien in seinen späteren Tagen vermutlich etwas wie &#039;&#039;&#039;e trenor o lam gelydh&#039;&#039;&#039; geschrieben hätte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch in dieser späteren, den Interessierten verständlichen Version hätte quasi die Information verborgen gelegen, dass ein [[Beren Erchamion]] vermutlich eher &#039;&#039;&#039;e trenaur o lam goelydh&#039;&#039;&#039; gesagt hätte, die Enkel eines König [[Elessar]] vielleicht &#039;&#039;&#039;e trenerant o lam geledh&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprachen und Schriften]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sindarin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Karen_Wynn_Fonstad&amp;diff=5952</id>
		<title>Karen Wynn Fonstad</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Karen_Wynn_Fonstad&amp;diff=5952"/>
		<updated>2004-08-23T17:00:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sindarin: typo&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Kurzbiografie:&#039;&#039;&#039; Die Autorin und Kartographin Karen Wynn Fonstad hat neben dem &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Historischer Atlas von Mittelerde|Historischen Atlas von Mittelerde]]&#039;&#039;&#039; auch Atlanten zu den Welten Pern, den vergessenen Reichen (Fearun) und anderen Fantasywelten entworfen.&lt;br /&gt;
Sie lebt in Wisconsin, USA.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sindarin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=J._R._R._Tolkien&amp;diff=6480</id>
		<title>J. R. R. Tolkien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=J._R._R._Tolkien&amp;diff=6480"/>
		<updated>2004-08-21T23:42:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sindarin: /* Biographie */ typo&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;John Ronald Reuel Tolkien&#039;&#039;&#039; (* 3. Januar 1892 in [[Bloemfontein]], heute Südafrika; &amp;amp;dagger; 2. September 1973 in [[Bournemouth]]) war ein englischer Schriftsteller und Philologe. Mit dem in der fantastischen Mythenwelt [[Mittelerde]] spielenden Roman [[Der Herr der Ringe]] (&#039;&#039;The Lord of the Rings&#039;&#039;, 1954/55, auf Deutsch erschienen 1969/70) wurde er zum Begründer der modernen [[Fantasy]]-Literatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biographie ==&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien wird im Jahre 1892 als Sohn englischer Eltern, des Bankmanagers Arthur Tolkien und seiner Frau Mabel Suffield, in Bloemfontein im Oranjefreistaat (heute in Südafrika)  geboren, wo sich sein Vater aus beruflichen Gründen aufhielt. Dessen Familie hat sächsische Wurzeln (Tolkien&amp;lt;&amp;lt;&#039;&#039;tollkühn&#039;&#039;), lebt aber schon mehrere Generationen in England. Die meisten von Tolkiens Vorfahren waren Handwerker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kindheit ===&lt;br /&gt;
Seine frühe Kindheit verläuft bis auf einen Tarantelbiss, der als möglicher Auslöser für das wiederholte Auftreten von giftigen Riesenspinnen in seinen Werken gelten kann, weitgehend ereignislos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1895 kommt er mit seiner Mutter, die das afrikanische Klima nicht gut verträgt, und seinem 1894 geborenen Bruder Hilary zu einem Urlaub nach [[Birmingham]], [[England]]; dort erreicht seine Mutter im darauffolgenden Jahr die Nachricht vom Tode ihres Mannes aufgrund schwerer innerer Blutungen. Die Familie zieht daraufhin zur Miete nach Sarehole Mill, einen Vorort von Birmingham, der zu diesem Zeitpunkt noch weitgehend von der Industrialisierung verschont geblieben ist. Die folgenden vier Jahre seiner Kindheit verbringt Tolkien in dieser ländlichen Idylle, die später zur literarischen Vorlage für das Auenland, Teil seiner selbsterschaffenen mythologischen Welt, werden wird. Hier wird er auch zuerst mit dem Dialektwort &#039;&#039;Gamgee&#039;&#039; für Baumwolle vertraut, das später zum Namen eines der [[Hobbit]]-Protagonisten in seinem Hauptwerk [[Der Herr der Ringe|&#039;&#039;Lord of the Rings&#039;&#039;]] werden wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Mutter, die im Jahre 1900 gegen den Willen ihrer Eltern und Schwiegereltern zum Katholizismus konvertiert, erzieht ihn unterdessen in ihrem Glauben. Diese weltanschauliche Grundprägung sollte sich durch Tolkiens gesamtes Leben ziehen und auch weitreichende Auswirkungen auf sein Werk haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da er sich früh an Sprachen interessiert zeigt, bringt ihm seine Mutter Grundzüge des Lateinischen, Französischen und Deutschen bei. Durch sie wird er auch mit den Geschichten von [[Lewis Carroll]]s &#039;&#039;[[Alice im Wunderland]]&#039;&#039;, der &#039;&#039;[[Artus-Sage]]&#039;&#039; und den Märchenbüchern von Andrew Lang vertraut gemacht, in denen er zum ersten Mal von den nordischen Sagen um Sigurd und den Drachen Fafnir hört.&lt;br /&gt;
Zwischen 1900 und 1902 zieht Tolkien mit seiner Mutter mehrfach innerhalb von Birmingham um, zunächst in den Stadtteil Moseley, dann nach King&#039;s Heath, wo er durch die ungewohnten Namen auf den hinter dem Haus vorbeifahrenden Kohlewaggons zum ersten Mal auf das ihn ästhetisch berührende [[Walisische Sprache|Walisisch]] stößt, schließlich nach Edgbaston.&lt;br /&gt;
Da all diese Orte städtisch geprägt sind, sind seine vom Landleben geprägten Kindertage endgültig vorbei. Hinzu kommt eine Odyssee durch verschiedene Schulen: Zunächst auf der King Edward&#039;s School angenommen, wechselt er 1902 an die St.&lt;br /&gt;
Philips Grammar School, um dann 1903 mit einem Stipendium wieder an die King Edward&#039;s School zurückzukehren. Dort lernt er neben den klassischen Sprachen Latein und Griechisch durch einen engagierten Lehrer auch das Mittelenglische kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14. November 1904 - Tolkien ist 12 Jahre alt - stirbt seine Mutter für ihn völlig überraschend nach einem sechstägigen Diabetischen Koma. Dieser frühe Tod bewirkt für Tolkien zweierlei: Zum einen eine starke emotionale Bindung an die katholische Kirche und zum anderen eine pessimistische Grundhaltung, die Vorstellung, dass diese Welt eine unwiderruflich gefallene sei, in der jeder Sieg nur vorübergehend das Dunkel erhellen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend ===&lt;br /&gt;
Die beiden Brüder kommen in die Obhut von Pater Francis Morgan, eines mit ihrer Mutter befreundeten Priesters, der sie zunächst bei ihrer Tante Beatrice Bartlett, später bei einer befreundeten Pensionswirtin unterbringt.&lt;br /&gt;
Dort lernt Tolkien 1908 seine spätere Frau Edith Bratt kennen, in die er sich bald verliebt. Die geheime Affäre fliegt jedoch bald auf und Tolkien wird von seinem Vormund gezwungen, auf jedes Wiedersehen mit Edith bis zum Zeitpunkt seiner Volljährigkeit mit einundzwanzig Jahren (ein Zeitraum von mehr als drei Jahren) zu verzichten.&lt;br /&gt;
Vermutlich erst dadurch verwandelt sich die jugendliche Romanze zwischen den beiden in eine tragische Liebesgeschichte, die Tolkien später verhüllt in seiner Sage von [[Beren_Erchamion|Beren]] und [[Lúthien Tinúviel|Lúthien]] literarisch verarbeitet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Schule wird Tolkien unterdessen durch seinen Schulrektor nicht nur auf die Philologie, die Wissenschaft von den Gesetzmäßigkeiten der Sprache, aufmerksam, sondern wird durch einen befreundeten Lehrer auch mit dem&lt;br /&gt;
[[Altenglisch]]en in Berührung gebracht. Zu dieser Zeit liest er zum ersten Mal ein Herzstück der altenglischen Literatur, das Gedicht &#039;&#039;[[Beowulf]]&#039;&#039;, und ist sofort begeistert. Im Mittelenglischen macht er sich selbst mit den Dichtungen &#039;&#039;[[Sir Gawain and the Green Knight]]&#039;&#039; und &#039;&#039;[[Pearl]]&#039;&#039; vertraut. Über alle drei Werke wird er später bedeutsame akademische Arbeiten vorlegen. Schließlich wendet er sich auch dem [[Altnordische Sprache|Altnordisch]]en zu, um die Geschichte um Sigurd und den Drachen Fafnir, die ihn als Kind so fasziniert hatte, im Original lesen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den neu erworbenen philologischen Kenntnissen angespornt, beginnt Tolkien bald damit, eigene Sprachen zu erfinden, die aber auf seinem zu diesem Zeitpunkt bereits gut ausgebildeten Wissen um philologische Entwicklungsprinzipien beruhen.&lt;br /&gt;
Frühe Versuche basiert er auf dem Spanischen, doch als er durch einen Schulfreund auf das [[Gotische Sprache|Gotisch]]e aufmerksam wird, beginnt er nicht nur damit, die in dieser toten Sprache enthaltenen Lücken selbsttätig aufzufüllen, sondern versucht auch das Gotische zu einer hypothetischen Ursprache zurückzuführen.&lt;br /&gt;
Diese enge Beschäftigung mit Sprachen zeigt sich bald auch in der Schule, wo Tolkien seine Zuhörer bei (damals meist in Latein gehaltenen) Debatten bald mit fließenden Vorträgen in Griechisch, Gotisch oder Altenglisch überrascht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer des Jahres 1911 bildet Tolkien mit einigen Freunden, darunter Christopher Wiseman, Robert Quilter Gilson und Geoffrey Bache Smith, den T.C.B.S. (Tea Club - Barrovian Society), eine informelle Gemeinschaft von Freunden, die sich zunächst in der Schulbibliothek, später dann in Barrow&#039;s Stores regelmäßig trifft, um miteinander über Literatur zu diskutieren.&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit und möglicherweise durch den T.C.B.S. inspiriert, beginnt Tolkien ernsthaft damit, Gedichte zu schreiben, in denen erstmals im Waldland tanzende Feenwesen (&#039;&#039;fairies&#039;&#039;) auftreten. Ein möglicher Anstoß dazu könnte von dem katholischen Dichter mystischer Gedichte, Francis Thompson, gekommen sein, mit dessem dichterischen Werk Tolkien sich zu dieser Zeit nachweislich auseinandergesetzt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem fehlgeschlagenen Versuch im Jahre 1909 gelingt es ihm im Dezember 1910, ein Stipendium des [[Exeter College]] in [[Oxford]] zu ergattern. Mit dem Wissen, dass seine unmittelbare Zukunft damit gesichert ist, geht Tolkien in den Rest seiner Schulzeit, in der er u.a. durch das finnische Nationalepos [[Kalevala]] auf das [[Finnische Sprache|Finnische]] aufmerksam wird, auf dem er später seine Kunstsprache [[Quenya]] aufbaut.&lt;br /&gt;
Trotz seiner späteren Abneigung gegen das Theater nimmt Tolkien bereitwillig in der Rolle des Hermes an einer Aufführung von Aristophanes&#039; Theaterstück &#039;&#039;Der Frieden&#039;&#039; teil und kehrt auch im Dezember 1911 noch einmal für eine Aufführung von [[Richard Brinsley Sheridan|R. B. Sheridan]]s &#039;&#039;The Rivals&#039;&#039; durch Mitglieder des T.C.B.S., in der er die Rolle der Mrs. Malaprop übernimmt, an seine alte Schule zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit zwischen Schulende und Studienbeginn in Oxford verbringt Tolkien zusammen mit seinem Bruder und weiteren Freunden einen Wanderurlaub in der Schweiz. Eine Postkarte mit dem Namen &#039;&#039;Der Berggeist&#039;&#039;, auf der ein unter einer Kiefer auf einem Felsen sitzender alter Mann dargestellt ist, wird nach seinen späteren Angaben zur Inspiration für die Figur des Zauberers [[Gandalf]] in seiner selbst erschaffenen Welt [[Mittelerde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Studienzeit ===&lt;br /&gt;
Im Oktober 1911 beginnt Tolkien sein Studium in [[Oxford]], zunächst in &#039;&#039;Classics&#039;&#039;, dem Studium der klassischen Sprachen Latein und Griechisch und ihrer Literatur, langweilt sich aber schon bald. Einzig die vergleichende [[Philologie]] kann sein Interesse auf sich ziehen; sein Professor in diesem Fach weist ihn auf das [[Walisische Sprache|Walisische]] hin, dem sich Tolkien daraufhin begeistert zuwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem zweiwöchigen Sommerurlaub 1912, den er bei King Edward&#039;s Horse, einem Kavallerieregiment, hauptsächlich im Pferdesattel verbringt (was ein wenig Licht auf das Auftreten der Reiterkultur von Rohan im &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039; werfen könnte), kehrt er nach [[Oxford]] zurück.&lt;br /&gt;
Hier beginnt er bald, sich mit dem Finnischen auseinanderzusetzen. Dieser Einfluss zeigt sich auch darin, dass er sein Projekt einer auf dem Gotischen aufgebauten Kunstsprache aufgibt und sich stattdessen an seiner neuen Lieblingssprache orientiert. Das Ergebnis sollte Jahre später als [[Quenya]], Hochsprache der Elben, Eingang in seine mythologische Welt Mittelerde finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weihnachten 1912 verbringt Tolkien bei Verwandten, wo er als Regisseur und Hauptdarsteller ein selbstgeschriebenes Theaterstück zur Aufführung bringt - eine in Anbetracht seiner späteren Abneigung gegen das Drama bemerkenswerte Tatsache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 3. Januar 1913, dem Tage seiner Volljährigkeit, schreibt er das erste Mal wieder an seine Jugendliebe Edith, muss aber erfahren, dass sie sich in der Zwischenzeit mit dem Bruder einer Schulfreundin verlobt hat.&lt;br /&gt;
Nicht geneigt, seine große Liebe aufzugeben, sucht Tolkien sie daraufhin persönlich an ihrem neuen Wohnort auf, wo es ihm gelingt, sie umzustimmen. Ein Jahr später, nach der Aufnahme Ediths in die katholische Kirche, findet die offizielle Verlobung statt, nach weiteren zwei Jahren, am 22. Januar 1916, die Hochzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterdessen verläuft auch sein akademischer Weg nicht geradlinig. Durch seine Vernachlässigung des eigentlichen Lehrstoffs zugunsten seiner zahlreichen Sprachinteressen schließt er eine Zwischenprüfung nach zwei Jahren Studium  enttäuschend nur mit einem &amp;quot;Second&amp;quot; (vergleichbar der deutschen Note &amp;quot;Gut&amp;quot;) ab.&lt;br /&gt;
Auf Anregung seines Colleges, wo sein Interesse an germanischen Sprachen aufgefallen war, wechselt er daraufhin an das Institut für englische Sprache und Literatur. Dort liest er im Rahmen des anspruchsvollen altenglischen Literaturkanons das Werk &#039;&#039;Crist&#039;&#039; des angelsächsischen Dichters [[Cynewulf]] (frühes 8. Jahrhundert), eine Sammlung religiöser Dichtung.&lt;br /&gt;
Zwei Zeilen dieses Gedichtes sollten ihn nachhaltig beeinflussen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Eala Earendel engla beorhtast&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;ofer middangeard monnum sended&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Heil dir Earendel, strahlendster Engel,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;über Mittelerde den Menschen gesandt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit &amp;quot;middangeard&amp;quot; oder &amp;quot;[[Mittelerde]]&amp;quot; ist hier die Welt der Menschen gemeint. Traditionell als &amp;quot;Lichtstrahl&amp;quot; übersetzt, glaubte Tolkien, dass der Name Earendel auf den Morgenstern, die Venus, verweist, der mit seinem Aufgehen das  Ende der Nacht und den Anbruch des Tages ankündigt. Er selbst beschrieb später die Wirkung dieser Zeilen auf sich so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;I felt a curious thrill, as if something had stirred in me, half wakened from sleep. There was something very remote and strange and beautiful behind those words, ..., far beyond ancient English.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Ich fühlte mich auf seltsame Weise beflügelt, als ob sich in mir etwas geregt hätte, halb aus dem Schlaf erweckt. Da steckte etwas ungeheuer Fernes, Wundersames und Schönes hinter diesen Worten, ..., weit jenseits des archaischen Englisch.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Zeitpunkt kann vorsichtig als Geburtsstunde seiner Mythologie angesetzt werden, denn schon ein Jahr später schreibt er das Gedicht &#039;&#039;The Voyage of Earendel the Evening Star&#039;&#039;, das mit den oben zitierten Zeilen beginnt und den Keim seiner Mittelerde-Mythologie bildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine weitere Studienzeit verläuft unterdessen weitgehend ereignislos - von wiederholten Treffen mit seinen Freunden vom T. C. B. S. abgesehen, die ihn in seinen dichterischen Bemühungen unterstützen. Eine Anekdote aus dieser Zeit wirft ein bezeichnendes Licht auf die auch später noch für Tolkien charakteristische Arbeitsweise: Auf die Frage seines Freundes G. B. Smith nach dem Hintergrund seines Earendel-Gedichtes antwortet Tolkien: &amp;quot;I don&#039;t know.&lt;br /&gt;
I&#039;ll try to find out.&amp;quot; - &amp;quot;Ich weiß es nicht. Ich werde versuchen es herauszufinden.&amp;quot; Diese Sicht des Schreibens nicht als Neuschöpfung, sondern als Entdeckungsreise bleibt für ihn sein Leben lang bestimmend. Im Jahr nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges, in der zweiten Juniwoche 1915, schließt er sein Studium - diesmal mit Auszeichnung, &amp;quot;First Class Honours&amp;quot; - ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krieg ===&lt;br /&gt;
Er wird als Battalionsoffizier für Signalwesen in das 11. Battalion des Regiments der &amp;quot;Lancashire Fusiliers&amp;quot; berufen und nimmt durch aktiven Frontdienst an der Schlacht um die Somme teil, der blutigsten Schlacht des ersten Weltkrieges.&lt;br /&gt;
Die unmittelbare Erfahrung der Grausamkeiten des Stellungskrieges trifft ihn tief und lässt den Einbruch des Bösen in eine friedvolle Welt zu einem Grundthema seines Lebens und seiner Literatur werden.&lt;br /&gt;
Am 27. Oktober 1916 zeigt er jedoch die Symptome eines durch Läuse übertragenen und in den Schützengraben grassierenden Fiebers und wird am 8. November zur Behandlung nach England verschifft.&lt;br /&gt;
Während seines Genesungsurlaubes, zunächst in [[Birmingham (England)|Birmingham]] und dann in Great Haywood, erfährt er vom Tode seines T.-C.-B.-S.-Kameraden G. B. Smith, nachdem er noch in Frankreich den Verlust seines Schulfreundes Rob Gilson hatte hinnehmen müssen.&lt;br /&gt;
Der letzte Brief von Smith schließt mit den bewegenden Zeilen: &amp;quot;May God bless you, my dear John Ronald, and may you say the things I have tried to say long after I am not there to say them, if such be my lot.&amp;quot; - &amp;quot;Möge Gott Dich segnen, mein lieber John Ronald, und mögest Du die Dinge sagen, die ich zu sagen versucht habe, lange nachdem ich selbst nicht mehr da sein werde, um sie zu sagen, sollte dies mein Schicksal sein.&amp;quot; Für Tolkien werden sie zum Vermächtnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er beginnt mit einem Projekt, das in der Literaturgeschichte ohne große Vorbilder dasteht, der Erschaffung eines vollständigen und mit nichts weniger als der Schöpfung der Welt beginnenden Sagenzyklus. Mit der Niederschrift von [[Das Buch der verschollenen Geschichten|&#039;&#039;The Book of Lost Tales&#039;&#039;]], das in dieser Form erst postum durch seinen Sohn [[Christopher Tolkien|Christopher]] veröffentlicht werden wird, existieren erstmals größere Teile seiner später im [[Das Silmarillion|&#039;&#039;The Silmarillion&#039;&#039;]] ausgearbeiteten Mythologie.&lt;br /&gt;
Hier benutzt er auch erstmals konsequent seine erfundenen Sprachen, insbesondere [[Quenya]], das auf dem [[Finnische Sprache|Finnischen]] basiert, und [[Sindarin]], das auf das [[Walisische Sprache|Walisische]] zurückgeht. Beide setzt er nun als Sprache der Elben in [[Mittelerde]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterdessen schwankt sein Gesundheitszustand und die Gefahr, an die Front zurückgeschickt zu werden, schwebt ständig über ihm. Vorübergehend nach Yorkshire versetzt, erkrankt er bald wieder und wird in das Sanatorium Harrogate verlegt. Wieder genesen zu einer Signalschule im Nordosten geschickt, erkrankt er nach Abschluss erneut und kommt diesmal in das Offizierskrankenhaus nach [[Kingston upon Hull]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während dieser Zeit, am 16. November 1917, gebärt Edith ihren ersten gemeinsamen Sohn, der zu Ehren von Pater Francis auf den Namen John Francis Reuel getauft wird. Ihm werden noch im Oktober 1920 Michael Hilary Reuel, im November 1924 [[Christopher Tolkien|Christopher Reuel]] und schließlich 1929 die Tochter Priscilla Mary folgen.&lt;br /&gt;
Die Zeit nach der Geburt des ersten Sohnes ist durch glückliche Momente geprägt: Bei Landausflügen  in die Wälder der Umgebung singt und tanzt Edith für ihn - daraus entsteht schließlich die Geschichte der großen Liebe zwischen dem sterblichen Helden [[Beren]] und der wunderschönen, aber unsterblichen  Elbin [[Lúthien]], die als ein Mittelpunkt des [[Das Silmarillion|Silmarillions]] gelten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach weiteren Versetzungen im Frühjahr 1918, u. a. nach Penkridge in der Grafschaft Staffordshire und wieder zurück nach Hull, erkrankt er erneut und muss wiederum ins Offizierskrankenhaus eingewiesen werden.&lt;br /&gt;
Er nutzt die Zeit diesmal, um sich neben der Arbeit an seiner Mythologie etwas Russisch beizubringen. Nach seiner Entlassung im Oktober steht schließlich fest, dass das Ende des Krieges kurz bevorsteht.&lt;br /&gt;
Auf der Suche nach Arbeit wendet er sich daraufhin an einen seiner ehemaligen Oxforder Dozenten, William Craigie, der ihm eine Anstellung beim &#039;&#039;New English Dictionary&#039;&#039; verschafft, so dass Tolkien endlich im November 1918 mit Frau und Kind nach [[Oxford]] umziehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Berufsjahre ===&lt;br /&gt;
Auch wenn sich in seiner Satire &#039;&#039;[[Bauer Giles von Ham]]&#039;&#039; einige ironische Anspielungen auf seine Zeit beim &#039;&#039;New English Dictionary&#039;&#039; finden, ist dies doch insgesamt eine glückliche Zeit.&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal dauerhaft mit Edith vereint und im eigenen Haus lebend, findet er seine Tätigkeit auch intellektuell anregend. Später wird er über die zwei Jahre, in denen er an der Produktion des Wörterbuchs beteiligt ist, sagen, er habe zu keiner Zeit seines Lebens mehr gelernt.&lt;br /&gt;
Tagfüllend sind die ihm gestellten Aufgaben jedoch nicht, so dass er nebenbei noch Zeit findet, als Privatlehrer Studenten zu unterrichten, eine Tätigkeit, die sich als lukrativ genug herausstellt, um im Jahre 1920 die Mitarbeit am &#039;&#039;New English Dictionary&#039;&#039; beenden zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch wenn auch die finanzielle Situation akzeptabel ist, hat Tolkien seinen Wunsch, eine akademische Laufbahn anzutreten, nicht aufgegeben. Da ergibt sich überraschend im Sommer des Jahres 1920 eine Möglichkeit: In Leeds ist die Stelle eines &amp;quot;Reader&amp;quot; (eine Art Juniorprofessor) am Institut für englische Sprache freigeworden.&lt;br /&gt;
Obwohl anfänglich skeptisch über seine Chancen erhält er die ersehnte Stelle. Dies bedeutet allerdings auch eine weitere Trennung von Edith, die mit den jetzt zwei Söhnen in Oxford zurückbleibt, bis sie 1921 nachziehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von seinem Vorgesetzten wird er zunächst mit der Organisation des Studienplans für Alt- und Mittelenglisch betraut. Daneben erarbeitet er zusammen mit seinem Kollegen Eric V. Gordon eine Neuedition des mittelenglischen Gedichts &#039;&#039;[[Sir Gawain and the Green Knight]]&#039;&#039;, die nach ihrer Veröffentlichung 1925 bald als herausragender Beitrag zur mittelenglischen Philologie gilt.&lt;br /&gt;
Auch privat kommen sich die beiden Kollegen näher und formen zusammen mit Studenten den Viking-Club, in dem außer reichlichem Biergenuss altnordische Trinklieder und teilweise recht derbe Gesänge in altenglischer Sprache im Mittelpunkt stehen, ein Umstand, der vermutlich nicht unwesentlich zur Beliebtheit Tolkiens bei seinen Studenten beiträgt. Nach vier Jahren in Leeds im Jahr 1924 wird Tolkien schließlich zum vollen Professor befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Gedichten aus dieser Zeit finden sich die ersten Hinweise auf Kreaturen, die später in seiner Mittelerde-Mythologie ihren Platz finden werden: Das Gedicht &#039;&#039;Glib&#039;&#039; zum Beispiel beschreibt ein schleimiges Wesen mit schwach-leuchtenden Augen, das tief in einer Höhle lebt, und erinnert damit an die Figur des [[Gollum]]. Seine &amp;quot;seriöse&amp;quot; Mythologie, heute im &#039;&#039;Buch der verlorenen Geschichten&#039;&#039; vorliegend, ist unterdessen fast fertiggestellt. Zwei der Sagen, die Geschichte von Turin Turambar und die Erzählung von Lúthien und Beren, wählt er aus, um sie in eine ausführlichere Gedichtform zu übersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1925 wird plötzlich der Rawlinson und Bosworth Lehrstuhl für Angelsächsisch in Oxford vakant. Tolkien bewirbt sich und erhält, wohl u. a. durch die Reputation seiner &#039;&#039;Sir Gawain&#039;&#039;-Übersetzung, den Posten zugesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Der kleine Hobbit|The Hobbit]] und [[Der Herr der Ringe|The Lord of the Rings]]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den frühen 1920er und 1930er Jahren beginnt er, seinen Kindern regelmäßig fantasievolle Geschichten zu erzählen, die allerdings meist außerhalb der Mythenwelt spielen, an der er zu dieser Zeit bereits ernsthaft arbeitet. Aus dieser Zeit stammt unter anderem die Erzählung [[Roverandom|&#039;&#039;Roverandom&#039;&#039;]], die auf das Verschwinden eines Spielzeughundes seines zweiten Sohnes Michael zurückgeht. &lt;br /&gt;
Anders als diese Erzählung verweist die 1930 begonnene Geschichte [[Der kleine Hobbit|&#039;&#039;The Hobbit&#039;&#039;]] teilweise auf Ereignisse aus seiner ernsthaften [[Mythologie]], so in den Verweisen auf die Elbenstadt [[Gondolin]] und die Gestalt des [[Necromant]] (Sauron), die zu dieser Zeit bereits Teil seiner später im [[Erstes Zeitalter|ersten Zeitalter von Mittelerde]] angesiedelten Sagenwelt ist. Durch Vermittlung einer ehemaligen Studentin wird der [[Verlag Allen&amp;amp;Unwin]] auf seine Erzählung aufmerksam, die nach begeisterter Rezension durch den Sohn des Verlegers, Rayner Unwin, im Jahre 1937 veröffentlicht wird. Auf dringenden Wunsch des Verlages beginnt Tolkien mit der Arbeit an einer Nachfolgeerzählung, die zunächst wie der [[Der kleine Hobbit|&#039;&#039;The Hobbit&#039;&#039;]] als Kinderbuch angelegt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende der dreißiger Jahre und nach Inspiration durch [[Clive Staples Lewis]], einen engen Freund, der mit ihm in dem literarischen Zirkel der &amp;quot;[[Inklings]]&amp;quot; verbunden ist, hält er den vielbeachteten Vortrag &#039;&#039;On Fairy-Stories&#039;&#039;, in dem er die Grundsätze des später entstehenden Fantasy-Genres beschreibt und energisch gegen Vorwürfe des [[Eskapismus]] verteidigt.&lt;br /&gt;
Während des zweiten Weltkrieges zieht sich die Arbeit an seinem Nachfolgeprojekt für den [[Der kleine Hobbit|&#039;&#039;The Hobbit&#039;&#039;]] hin, das jetzt den Namen [[Der Herr der Ringe|&#039;&#039;The Lord of the Rings&#039;&#039;]] trägt, wird aber immer wieder durch andere Aufgaben unterbrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 wechselt er, immer noch in [[Oxford]], auf die Professur für Anglistik. Erst im Jahre 1954 aber wird [[Der Herr der Ringe|&#039;&#039;The Lord of the Rings&#039;&#039;]] endlich veröffentlicht. Die Verzögerung hatte zum einen mit Tolkiens Perfektionismus, zum anderen aber auch mit Tolkiens Wunsch nach einem Verlagswechsel zu tun, der durch die vermeintliche Ablehnung seines ernsthaften Mythenwerkes [[Das Silmarillion|&#039;&#039;The Silmarillion&#039;&#039;]] motiviert war.&lt;br /&gt;
Als sein alter Verleger Allen&amp;amp;Unwin ein Ultimatum zur Veröffentlichung seiner Gesamtmythologie ([[Der Herr der Ringe|&#039;&#039;The Lord of the Rings&#039;&#039;]] und [[Das Silmarillion|&#039;&#039;The Silmarillion&#039;&#039;]]) ohne Möglichkeit zur Ansicht des Manuskripts ablehnt, trägt Tolkien sein Werk dem Verlagshaus Collins an.&lt;br /&gt;
Nach anfänglichem Enthusiasmus besteht man dort jedoch auf weitreichenden Kürzungen, zu denen Tolkien nicht bereit ist, so dass er sich reumütig wieder an seinen alten Verlag wendet. Rayner Unwin, der als Kind den [[Der kleine Hobbit|&#039;&#039; The Hobbit&#039;&#039;]] begutachtet hatte, ist mittlerweile zum Juniorverleger aufgestiegen und nimmt das Buch ohne weitere Korrekturen an.&lt;br /&gt;
Aufgrund der im Gefolge des Krieges exorbitanten Papierpreise in England wird das Werk in drei Bänden ([[Die Gefährten|&#039;&#039;The Fellowship of the Ring&#039;&#039;]], [[Die zwei Türme|&#039;&#039;The Two Towers&#039;&#039;]], [[Die Rückkehr des Königs|&#039;&#039;The Return of the King&#039;&#039;]]) veröffentlicht, so dass jeder Einzelband zu erschwinglichen Preisen angeboten werden kann.&lt;br /&gt;
Daher stammt der noch heute fälschlicherweise gebrauchte Name [[Trilogie]] für das Gesamtwerk, eine Bezeichnung, die Tolkien Zeit seines Lebens ablehnte, da er das Werk in sechs Bücher unterteilt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1960er erscheint in den USA eine unautorisierte Kopie von [[Der Herr der Ringe|&#039;&#039;The Lord of the Rings&#039;&#039;]] und löst eine Kultbewegung unter den Studenten aus, was Tolkien schnell zu einer Berühmtheit macht.&lt;br /&gt;
Durch enge Anbindung an seine immer zahlreicher werdenden Fans, die zu seinen Gunsten erheblichen Druck auf den Verleger der Piratenausgabe ausüben, gelingt es Tolkien jedoch entgegen der für ihn ungünstigen Rechtslage, dass die Piratenedition eingestellt wird, so dass bald nur noch die durch ihn autorisierte Fassung auf dem US-amerikanischen Markt erhältlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Letzte Jahre===&lt;br /&gt;
Sein weiteres Leben verbringt er mit dem Ausarbeiten des [[Das Silmarillion|&#039;&#039;Silmarillion&#039;&#039;]], dass er jedoch bis zu seinem Lebensende nicht mehr fertigstellt und das erst nach seinem Tode von seinem Sohn [[Christopher Tolkien]] herausgegeben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ein paar Jahre ziehen er und seine Frau Edith in das englische Seebad Bournemouth. Dort stirbt Edith im Jahre 1971, woraufhin Tolkien zurück nach [[Oxford]] zieht.&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später stirbt auch J.R.R. Tolkien im Alter von 81 Jahren nach kurzer Krankheit in einem privaten Hospital in Bournemouth, wohin er für einen kurzen Urlaub zurückgekehrt war.&lt;br /&gt;
Das Grabmal der beiden befindet sich auf dem katholischen Teil des &amp;quot;Jordan Hill Cemetery&amp;quot; in [[Oxford]]; auf den Grabsteinen stehen neben ihren Namen auch die Namen [[Beren]] und [[Lúthien]] - Zeichen für eine den Tod überdauernde Liebe.&lt;br /&gt;
Bereits vor dem Tod seines Vaters bearbeitete [[Christopher Tolkien]] die Schriftstücke seines Vaters und veröffentlichte seit 1977 unter anderem das [[Das Silmarillion|&#039;&#039;Silmarillion&#039;&#039;]] und von 1983 bis 1996 auch die [[History of Middle-Earth]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werkverzeichnis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden sind sowohl Tolkiens akademische Veröffentlichungen als auch seine literarischen Werke aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akademisches===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;A Middle English Vocabulary&#039;&#039; 1922&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Some Contributions to Middle-English Lexicography&#039;&#039; 1925&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;The Devil&#039;s Coach Horses&#039;&#039; 1925&lt;br /&gt;
* Edition von &#039;&#039;[[Sir Garwain and the Green Knight]]&#039;&#039; 1925&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Ancrene Wisse and Hali Meiohad&#039;&#039; 1929&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Sigelwara Land&#039;&#039; Teile I/II 1932/1935&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Chaucer as a Philologist: The Reeve&#039;s Tale&#039;&#039; 1935&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Beowulf: The Monsters and the Critics&#039;&#039; 1936&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Sir Orfeo&#039;&#039; 1944&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Ipplen&#039;&#039; 1947&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;On Fairy-Stories&#039;&#039; 1947&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;The Homecoming of Beorhtnoth, Beorhthelm&#039;s Son&#039;&#039; 1953&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Middle English &amp;quot;Losenger&amp;quot;&#039;&#039; 1953&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Ancrene Wisse: The English Text of the Ancrene Riwle&#039;&#039; 1962&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;English and Welsh&#039;&#039; 1963&lt;br /&gt;
* Übersetzungen von &#039;&#039;[[Pearl]]&#039;&#039; und &#039;&#039;[[Sir Orfeo]]&#039;&#039; postum 1975&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;The Old English Exodus&#039;&#039; Text, Übersetzung, Kommentar des altengl. Gedichts &#039;&#039;Exodus&#039;&#039; postum 1981&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Finn and Hengest]]: The Fragment and the Episode&#039;&#039; postum 1982, Übersetzung und Kommentar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Prosawerke===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Der kleine Hobbit]]&#039;&#039; (&#039;&#039;The Hobbit: or There and Back Again&#039;&#039;),  1937, dt. 1957&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Blatt von Tüftler]]&#039;&#039; (&#039;&#039;Leaf by Niggle&#039;&#039;), 1945&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Bauer Giles von Ham]]&#039;&#039; (&#039;&#039;Farmer Giles of Ham&#039;&#039;), 1949&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039; (&#039;&#039;The Lord of the Rings&#039;&#039;), 1969/1970, erschienen in drei Bänden als&lt;br /&gt;
** [[Die Gefährten|&#039;&#039;The Fellowship of the Ring: being the first part of The Lord of the Rings&#039;&#039;]] 1954,&lt;br /&gt;
** [[Die zwei Türme|&#039;&#039;The Two Towers: being the second part of The Lord of the Rings&#039;&#039;]] 1954,&lt;br /&gt;
** [[Die Rückkehr des Königs|&#039;&#039;The Return of the King: being the third part of The Lord of the Rings&#039;&#039;]] 1955&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Der Schmied von Großholzingen]]&#039;&#039; (&#039;&#039;Smith of Wootton Major&#039;&#039;) 1967&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Guide to the Names in &amp;quot;The Lord of the Rings&amp;quot;, A Tolkien Compass&#039;&#039;, postum 1975 (Anmerkungen zur Namensgebung in seinem Hauptwerk mit Übersetzungs-Empfehlungen)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Die Briefe vom Weihnachtsmann]]&#039;&#039; (&#039;&#039;The Letters of Father Christmas&#039;&#039;), postum 1976, dt. 1977&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039; (&#039;&#039;The Silmarillion&#039;&#039;), postum 1977, dt. 1978&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Nachrichten aus Mittelerde]]&#039;&#039; (&#039;&#039;Unfinished Tales of Númenor and Middle-earth&#039;&#039;), postum 1980, dt. 1983&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Mr Bliss]]&#039;&#039; postum 1982&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[The History of Middle-earth]]&#039;&#039; postum 1983-1996, erschienen in zwölf Bänden als&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;[[The History of Middle-earth volume I, The Book of Lost Tales, part I|The Book of Lost Tales, Part I]]&#039;&#039; postum 1983, dt. Übersetzung in &#039;&#039;Das Buch der verschollenen Geschichten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;[[The History of Middle-earth volume II, The Book of Lost Tales, part II|The Book of Lost Tales, Part II]]&#039;&#039; postum 1984, dt. Übersetzung in &#039;&#039;Das Buch der verschollenen Geschichten, Teil 2&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;[[The History of Middle-earth volume III, The Lays of Beleriand|The Lays of Beleriand]]&#039;&#039; postum 1985&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;[[The History of Middle-earth volume IV, The Shaping of Middle-earth|The Shaping of Middle-earth]]&#039;&#039; postum 1986&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;[[The History of Middle-earth volume V, The Lost Road (and other writings)|The Lost Road and Other Writings]]&#039;&#039; postum 1987&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;[[The History of Middle-earth volume VI, The Return of the Shadow|The Return of the Shadow]]&#039;&#039; postum 1988&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;[[The History of Middle-earth volume VII, The Treason of Isengard|The Treason of Isengard]]&#039;&#039; postum 1989&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;[[The History of Middle-earth volume VIII, The War of the Ring|The War of the Ring]]&#039;&#039; postum 1990&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;[[The History of Middle-earth volume IX, Sauron Defeated|Sauron Defeated]]&#039;&#039; postum 1992&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;[[The History of Middle-earth volume X, Morgoth&#039;s Ring|Morgoth&#039;s Ring]]&#039;&#039; postum 1993&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;[[The History of Middle-earth volume XI, The War of the Jewels|The War of the Jewels]]&#039;&#039; postum 1994&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;[[The History of Middle-earth volume XII, The Peoples of Middle-earth|The Peoples of Middle-earth]]&#039;&#039; postum 1996&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Roverandom]]&#039;&#039; postum 1998&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lyrik ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gedicht &#039;&#039;The Battle of the Eastern Field&#039;&#039; 1911&lt;br /&gt;
* Gedicht &#039;&#039;From the many-willow&#039;d margin of the immemorial Thames&#039;&#039; 1913&lt;br /&gt;
* Gedicht &#039;&#039;Goblin Feet&#039;&#039; 1915&lt;br /&gt;
* Gedicht &#039;&#039;The Happy Mariners&#039;&#039; 1920&lt;br /&gt;
* Gedicht &#039;&#039;The Clerke&#039;s Compleinte&#039;&#039; 1922&lt;br /&gt;
* Gedicht &#039;&#039;Iumonna Gold Galdre Bewunden&#039;&#039; 1923&lt;br /&gt;
* Gedicht &#039;&#039;The City of the Gods&#039;&#039; 1923&lt;br /&gt;
* Gedicht &#039;&#039;The Eadigan Saelidan&#039;&#039; 1923&lt;br /&gt;
* Gedicht &#039;&#039;Why the Man in the Moon Came Down Too Soon&#039;&#039; 1923&lt;br /&gt;
* Gedicht &#039;&#039;Enigmala Saxonic - a Nuper Inventa Duo&#039;&#039; 1923&lt;br /&gt;
* Gedicht &#039;&#039;The Cat and the Fiddle: A Nursery-Rhyme Undone and its Scandalous secret Unlocked&#039;&#039; 1923&lt;br /&gt;
* Gedicht &#039;&#039;An Evening in Tavrobel&#039;&#039; 1924&lt;br /&gt;
* Gedicht &#039;&#039;The Lonely Isle&#039;&#039; 1924&lt;br /&gt;
* Gedicht &#039;&#039;The Princess Ni&#039;&#039; 1924&lt;br /&gt;
* Gedicht &#039;&#039;Light as Leaf on Lindentree&#039;&#039; 1925&lt;br /&gt;
* Gedicht &#039;&#039;The Nameless Land&#039;&#039; 1926&lt;br /&gt;
* Gedicht &#039;&#039;Adventures in Unnatural History and Medieval Metres, being the Freaks of Fisiologus&#039;&#039; 1927&lt;br /&gt;
* Gedicht &#039;&#039;Progress in Bimble Town&#039;&#039; 1931&lt;br /&gt;
* Gedicht &#039;&#039;Errantry&#039;&#039; 1933&lt;br /&gt;
* Gedicht &#039;&#039;Firiel&#039;&#039; 1934&lt;br /&gt;
* Gedicht &#039;&#039;The Adventures of Tom Bombadil&#039;&#039; 1934&lt;br /&gt;
* Gedichtsammlung &#039;&#039;Songs for the Philologists&#039;&#039;, zusammen mit E.V. Gordon u.a. 1936&lt;br /&gt;
* Gedicht &#039;&#039;The Dragon&#039;s Visit&#039;&#039; 1937&lt;br /&gt;
* Gedicht &#039;&#039;Knocking at the Door: Lines induced by sensations when waiting for an answer a the door of an Exalted Academic Person&#039;&#039; 1937&lt;br /&gt;
* Gedicht &#039;&#039;The Lay of Aotrou and Itroun&#039;&#039; 1945&lt;br /&gt;
* Gedicht &#039;&#039;Imram&#039;&#039; 1955&lt;br /&gt;
* Gedichtsammlung &#039;&#039;The Adventures of Tom Bombadil and other verses from The Red Book&#039;&#039; 1962&lt;br /&gt;
* Gedicht &#039;&#039;Once upon a time&#039;&#039; 1965&lt;br /&gt;
* Gedicht &#039;&#039;For W. H. A.&#039;&#039; 1967&lt;br /&gt;
* Gedichtzyklus &#039;&#039;The Road Goes Ever On: A Song Cycle&#039;&#039; 1967, vertont durch Donald Swann&lt;br /&gt;
* Gedicht &#039;&#039;Bilbo&#039;s Last Song&#039;&#039; postum 1974&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sonstiges===&lt;br /&gt;
* Autobiographischer Bericht &#039;&#039;Tolkien on Tolkien&#039;&#039; 1966&lt;br /&gt;
* LP &#039;&#039;Poems and Songs of Middle-Earth&#039;&#039; 1968 (Tolkien liest u.a. einige seiner Gedichte)&lt;br /&gt;
* LPs &#039;&#039;The Hobbit&#039;&#039; und &#039;&#039;The Lord of the Rings&#039;&#039; postum 1975 (Tolkien liest Auszüge aus seinen Werken)&lt;br /&gt;
* Bildband &#039;&#039;Pictures by J. R. R. Tolkien&#039;&#039; postum 1979 (Sammlung von Tolkiens Zeichnungen)&lt;br /&gt;
* Briefe &#039;&#039;Letters of J. R. R. Tolkien&#039;&#039; postum 1981&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.tolkienist.de Tolkienist]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;border:1px solid #388240; background-color:#336633;padding:5px;font-size:95%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sindarin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Aragorn_II.&amp;diff=6003</id>
		<title>Aragorn II.</title>
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		<updated>2004-08-21T22:56:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sindarin: /* Beschreibung */ typo&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Zeitangabe==&lt;br /&gt;
* geb. 1. März [[Drittes Zeitalter|2931 D.Z.]]&lt;br /&gt;
* —  1. März [[Viertes Zeitalter|120 V.Z.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Volk==&lt;br /&gt;
[[Mensch]], [[Dúnadan]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Aragorn, der sechzehnte Stammesführer der [[Dúnedain]], hat keine leichte Jugend. Nach dem frühen Tod seines Vaters [[Arathorn]] bringt seine Mutter [[Gilraen]] ihn nach [[Bruchtal]], wo sich der weise Halbelb [[Elrond]] um seine Erziehung kümmert. Er wird inkognito unter dem Namen Estel (Sindarin: Hoffnung) aufgezogen. Sein wirklicher Name wird geheimgehalten, denn die Weisen wussten damals, dass der Feind nach [[Isildur]]s Erben suchte. Im Alter von 20 erfährt Aragorn, wer er ist, und [[Elrond]] übergibt ihm die Erbstücke seines Hauses: [[Barahirs Ring]] und das zerbrochene Schwert [[Narsil]], das Szepter des nördlichen Nördlichen Königreiches hält Elrond noch zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit begegnet Aragorn  [[Arwen]], Elronds Tochter, und verliebt sich in sie. Aber so sehr Elrond seinen Schützling auch schätzt, widerstrebt es ihm doch zutiefst, [[Arwen]] einem Sterblichen zu überlassen, weshalb er seine Zustimmung zu ihrer Beziehung an die Bedingung knüpft, Aragorn müsse zunächst zum Erneuerer der vereinigten Reiche von [[Arnor]] und [[Gondor]] werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zieht Aragorn aus und leistet viele Jahre Kriegsdienste in [[Rohan]] und [[Gondor]] unter dem Namen Thorongil (Sindarin: Adler des Sterns), bis er von seinem Freund, dem [[Zauberer]] [[Gandalf]], erfährt, dass [[der Eine Ring]], der Meister-Ring, gefunden worden  sei. In [[Bree]] macht Aragorn unter dem Namen &#039;&#039;Streicher&#039;&#039; die Bekanntschaft des augenblicklichen Ringträgers [[Frodo Beutlin]] und bringt ihn und seine Freunde zu [[Elrond]] nach [[Bruchtal]].&lt;br /&gt;
[[Narsil]] kann neu geschmiedet werden, und er nennt es [[Andúril]] (&amp;quot;Flamme des Westens&amp;quot;). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst als Teil, später als Anführer der [[Gemeinschaft des Rings]] reist er danach Richtung [[Mordor]], kann aber den Zerfall der Gruppe bei den Wasserfällen von [[Rauros]] nicht verhindern. Mit den verbliebenen [[Gefährten]] geht er zunächst nach Rohan,... . Er reitet über die [[Pfade der Toten]] und hebt am [[Stein von Erech]], unter der Berufung auf alte Treueide, die einst von den Bergbewohnern gebrochen wurden, ein Heer aus, erobert damit die Flotte der [[Korsaren]] bei [[Pelargir]] und erscheint in der Stunde der höchsten Not auf dem [[Pelennor]]. Er betritt die Stadt heimlich und leistet unerkannt Dienste als Heiler, indem er die Pflanze [[Athelas]] als Medizin gegen den Schwarzen Atem der [[Nazgûl]] verwendet. Nach der Schlacht vor dem [[Morannon]] und dem Niederfall Saurons, wird Aragorn unter dem Namen &#039;&#039;Elessar&#039;&#039; (&amp;quot;Elbenstein&amp;quot;) zum König von [[Gondor]] und [[Arnor]] gekrönt und kann endlich um die Hand von [[Arwen]] anhalten, mit der er zusammen für 120 Jahre gut und weise regiert. Arwen schenkt ihm einen Sohn, [[Eldarion]], und mehrere Töchter, die aber nicht namentlich erwähnt werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Filmtrilogie==&lt;br /&gt;
In der Filmtrilogie wird Aragorn von [[Viggo Mortensen]] gespielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Andere Namen==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Streicher&#039;&#039;&#039; (nennen ihn die Bewohner von [[Bree]])&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Estel&#039;&#039;&#039; ([[Sindarin]]: Hoffnung) hieß er in seiner Jugend&lt;br /&gt;
* Unter &#039;&#039;&#039;Thorongil&#039;&#039;&#039; diente er [[Thengel]] von [[Rohan]] und [[Ecthelion]] von [[Gondor]]&lt;br /&gt;
* [[Bilbo]] nennt ihn nach seinem Volk &#039;&#039;&#039;[[Dúnedain|Dúnadan]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* als König wird er &#039;&#039;&#039;Elessar&#039;&#039;&#039; (Sindarin: Elbenstein) genannt&lt;br /&gt;
* seinem Haus gibt er den Namen &#039;&#039;&#039;[[Telcontar]]&#039;&#039;&#039; ([[Quenya]]: Streicher)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gefährten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sindarin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Sindar&amp;diff=6333</id>
		<title>Sindar</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Sindar&amp;diff=6333"/>
		<updated>2004-08-21T18:29:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sindarin: typo&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Grauelben. Die Sindar waren alle [[Elben]] [[Teleri|telerischer]] Herkunft, welche die zurückgekehrten [[Noldor]] in [[Beleriand]] vorfanden, ausgenommen die Grünelben von [[Ossiriand]].&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sindarin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Vanyar&amp;diff=5428</id>
		<title>Vanyar</title>
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		<updated>2004-08-21T18:12:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sindarin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;quot;Blond-Elben&amp;quot;, die erste (und zahlenmäßig kleinste) Schar der [[Elben]], die nach [[Valinor]] aufbrach, geführt von [[Ingwe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name wurde ihnen von den [[Noldor]] gegeben - selbst  bezeichneten sie sich jedoch lieber als die &amp;quot;Minyar&amp;quot; (Ersten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung ist darauf zurückzuführen, dass beinahe alle Angehörigen dieser Sippe goldenes Haar besaßen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sindarin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Vanyar&amp;diff=5403</id>
		<title>Vanyar</title>
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		<updated>2004-08-21T18:11:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sindarin: stil&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;quot;Blond-Elben&amp;quot;, die erste (und zahlenmäßig kleinste) Schar der [[Elben]], die nach [[Valinor]] aufbrach, geführt von [[Ingwe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name wurde ihnen von den [[Noldor]] gegeben - selbst  bezeichnen sie sich jedoch lieber als die &amp;quot;Minyar&amp;quot; (Ersten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung ist darauf zurückzuführen, dass beinahe alle Angehörigen dieser Sippe goldenes Haar besaßen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sindarin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=K%C3%B6nig_der_Toten&amp;diff=5447</id>
		<title>König der Toten</title>
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		<updated>2004-08-21T18:08:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sindarin: /* Beschreibung */  typo&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;König der Toten&#039;&#039;&#039;,&lt;br /&gt;
&#039;&#039;früherer König des Berglandes&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zeitangabe==&lt;br /&gt;
* Seine Herrschaft lag vermutlich am Ende des [[Zweites Zeitalter|Zweiten Zeitalters]]&lt;br /&gt;
* am 13.3.3019 [[Drittes Zeitalter|D.Z.]] wurde er durch [[Aragorn]] erlöst und durfte sterben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Volk==&lt;br /&gt;
[[Mensch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Der König der Toten war der letzte König des Berglandes. Gegen Ende des [[Das Zweite Zeitalter|Zweiten Zeitalters]] schwor er [[Isildur]] von [[Gondor]] einen Eid, ihn in jeglicher Gefahr zur Hilfe zu eilen. Doch als es zur Schlacht zwischen dem [[letztes Bündnis|letzten Bündnis]] und [[Sauron]] kam, brachen er und sein Volk den Eid und wurden deshalb von Isilder verflucht und zu Untoten gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit harrte der Totenkönig ein Zeitalter in [[Mittelerde]] aus, bis [[Aragorn]], [[Arathorn II|Arathorns]] Sohn, am [[Drittes Zeitalter| 8. März 3019 D. Z.]] die [[Die Pfade der Toten|Pfade der Toten]] betrat. Am [[Stein von Erech]] wurde der König der Toten gerufen und er und sein Heer begleiteten Aragorn fünf Tage lang bis zum [[Pelargir]], wobei mehrere Heere vor dem König der Toten und seinen Begleitern flohen, bevor es überhaupt zum Kampf kam. In [[Pelargir]] floh das [[Corsaren]]heer ebenfalls vor dem furchteinflößenden König. Daraufhin entließ Aragorn die Toten aus ihrem Dienst und sah den Eid als erfüllt an. Somit konnten der König der Toten und seine Männer endlich Ruhe finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Filmtrilogie==&lt;br /&gt;
Im Film ist die Rolle des Königs der Toten bis zu den [[Pelennorfelder]]n erweitert. Außerdem folgt er [[Aragorn]] widerwilliger als im Buch. Die Figur wird von dem Schauspieler [[Paul Norell]] verkörpert.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sindarin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Drittes_Zeitalter&amp;diff=4897</id>
		<title>Drittes Zeitalter</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Drittes_Zeitalter&amp;diff=4897"/>
		<updated>2004-08-19T20:18:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sindarin: /* Zeitleiste */ typo&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Das Dritte Zeitalter&#039;&#039;&#039; ist wohl das bekannteste Zeitalter Mittelerdes, denn es sind die Jahre, in denen u.a. die Handlung des [[Herr der Ringe|Herrn der Ringe]] spielt. Das dritte Zeitalter begann, als [[Sauron]] vom [[Das letzte Bündnis|letzten Bündnis]] vernichtet wurde und als [[Isildur]] den [[Weißer Baum|Weißen Baum]] in [[Minas Anor]] pflanzte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3021 Jahre später endete dieses Zeitalter nach der Vernichtung des [[Der Eine Ring|Einen Rings]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zeitleiste==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2&#039;&#039;&#039; [[Isildur]] pflanzt den [[Weißer Baum|Weißen Baum]] in [[Minas Anor]] und beschließt, nachdem er [[Meneldil]], [[Anárion]]s Sohn, die Herrschaft über [[Gondor]] überlassen hat, mit dem [[Meister-Ring|Einen Ring]] über [[Imladris]] nach [[Arnor]] zurückzukehren. Auf seinem Weg werden er und seine drei ältesten Söhne auf den [[Schwertelfelder|Schwertelfeldern]] von [[Orks]] erschlagen.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;3&#039;&#039;&#039; Die Bruchstücke [[Narsil]]s werden von Isildurs Knappen [[Ohtar]] nach Imladris gebracht.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;10&#039;&#039;&#039; Valandil, Isilurs jüngster und einzig überlebender Sohn, wird König von Arnor.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;109&#039;&#039;&#039; [[Elrond]] heiratet [[Celebrían]], die Tochter von [[Galadriel]] und [[Celeborn]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;130&#039;&#039;&#039; Die Zwillingsbrüder [[Elladan]] und [[Elrohir]], Elronds Söhne, werden geboren.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;241&#039;&#039;&#039; [[Arwen]] wird geboren.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;420&#039;&#039;&#039; Unter [[Gondor]]s König [[Ondoher]] erfolgt ein Umbau der Stadt [[Minas Anor]], des späteren [[Minas Tirith]]. Die Könige nutzten die Stadt seitdem als Sommersitz und gaben ihr den Vorzug vor der Hauptstadt [[Osgiliath]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;490&#039;&#039;&#039; [[Gondor]] wird von wilden Menschen aus dem Osten angegriffen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;500&#039;&#039;&#039; Die Ostlinge werden von König [[Tarostar]] besiegt, der sich daraufhin den Namen [[Rómendacil I.]],&amp;quot;Ost-Sieger&amp;quot;, zulegt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;541&#039;&#039;&#039; Rómendacil I. fällt im Kampf gegen die erneut herandrängenden Ostlinge.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;830&#039;&#039;&#039; Mit der Krönung des zwölften Königs [[Tarannon]], der zum Gedenken an seine Siege als Feldherr den Namen [[Falastur]], &amp;quot;Herr der Küsten&amp;quot;, annimmt, beginnt in Gondor die Zeit der sogenannten [[Schiffskönige]], die große Flotten bauen ließen und Gondors Macht an den Küsten ausdehnten, die westlich und südlich der [[Anduin]]-Mündung gelegen waren.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039; 913&#039;&#039;&#039; Falastur stirbt als erster kinderloser König Gondors. Der Sohn seines Bruders [[Tarciryan]] wird als [[Earnil I.]] der dreizehnte König des [[Südliches Königreich|Südlichen Königreiches]]. Er lässt in den darauffolgenden Jahren den alten Hafen [[Pelargir]] ausbessern und eine starke Flotte aufbauen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;933&#039;&#039;&#039; Earnil I. erobert das zuvor von der See und vom Land aus belagerte [[Umbar]] und macht es zu einem großen Hafen und einer Festung Gondors.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;936&#039;&#039;&#039; Earnil stirbt, als er zusammen mit vielen Schiffen und Menschen in einem großen Sturm vor Umbar untergeht. Sein Sohn [[Ciryandil]], der vierzehnte König Gondors, setzt den von ihm begonnenen Flottenbau fort.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;1015&#039;&#039;&#039; Ciryandil fällt in einer Schlacht gegen die Menschen von [[Harad]] in [[Haradwaith]], die zusammen mit den aus Umbar vertriebenen Fürsten gegen die Festung vorgerückt waren und sie fortan viele Jahre belagerten. Aufgrund von Gondors Stärke zur See konnte sie aber nicht zurückerobert werden.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1050&#039;&#039;&#039; Ciryandils Sohn [[Ciryaher]], der vorher genügend Streitkräfte gesammelt hatte, greift die [[Haradrim]] zu Lande und zu Wasser an und schlägt sie vernichtend, nachdem sein Heer den Fluss [[Poros]] überschritten hat. Die Könige der Haradrim müssen seine Oberhoheit anerkennen, wodurch die Harad an Gondor fällt, welches nun den Höhepunkt seiner Macht erreicht. Ciryaher nimmt daraufhin den Namen [[Hyarmendacil I.]], &amp;quot;Südsieger&amp;quot;, an. Während seiner langen Herrschaftszeit wird Gondor fortan eine Phase des Friedens erleben, mit 134 Jahren ist er längere Zeit König als alle anderen Nachfahren [[Anárion]]s, abgesehen von einem. Zeitgleich fällt jedoch der erste Schatten des zurückkehrenden Sauron auf den Großen Grünwald, den die Menschen fortan [[Düsterwald]] nennen. Kurz darauf betreten fünf [[Istari]] (darunter auch [[Gandalf]]) das nördliche Mittelerde.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1409&#039;&#039;&#039; Der [[Hexenkönig|Hexenkönig von Angmar]] erobert nördliche Königreiche.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1432&#039;&#039;&#039; Bürgerkrieg in Gondor. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1437&#039;&#039;&#039; Im [[Sippenstreit]] wird [[Osgiliath]] beinahe ganz niedergebrannt und der größte der [[Palantíri]] geht verloren. [[Eldacar]] flieht nach [[Rhovanion]], sein Sohn [[Ornendil]] wird von [[Castamir]] ermordet.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1601&#039;&#039;&#039; Das [[Auenland]] wird gegründet.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1636&#039;&#039;&#039; Die in Gondor ausgebrochene Pest sucht ganz [[Mittelerde]] heim; auch der König von Gondor, [[Telemnar]] und seine Kinder fallen ihr zum Opfer. Auch die [[Periannath]] müssen viele Opfer beklagen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1640&#039;&#039;&#039; Die Hauptstadt Gondors wird durch König [[Tarondor]] von Osgiliath nach [[Minas Tirith, Gondor|Minas Tirith]] verlegt, wo er einen Weißen Baum pflanzt. Dadurch ist [[Mordor]] unbewacht.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1980&#039;&#039;&#039; Die Zwerge in [[Moria]] entfesseln [[Durins Fluch]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1981&#039;&#039;&#039; Die Zwerge verlassen Moria.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2002&#039;&#039;&#039; [[Minas Ithil]] wird von den [[Nazgûl]] eingenommen und in Minas Morgul umbenannt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2050&#039;&#039;&#039; Ein Truchsess ersetzt den König in Gondor&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2475&#039;&#039;&#039; Angriff [[Sauron]]s auf Gondor, bei dem Osgiliath und die Steinbrücke über den [[Anduin]] zerstört werden.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2941&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
** [[Bilbo Beutlin]] reist mit den Zwergen zum [[Erebor]]. Die [[Schlacht der fünf Heere]].&lt;br /&gt;
** Sauron kehrt nach Mordor zurück.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;3018&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;20. Juni:&#039;&#039; Sauron greift Osgiliath an; [[Thranduil]] wird angegriffen, und [[Gollum]] kann entkommen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;3019&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;11. März:&#039;&#039; [[Denethor II.|Denethor]] schickt [[Faramir, Sohn von Denethor II|Faramir]] und die Waldläufer von [[Ithilien]] nach Osgiliath, um in einem verzweifelten Angriff die von Sauron genommene Stadt zurückzuerobern.&lt;br /&gt;
** Zerstörung des Einen Rings, [[Aragorn]] wird neuer König von Gondor. [[Befreiung des Auenlands]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;3021&#039;&#039;&#039; Die [[Ringträger]] fahren nach Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitspannen, Epochen|3 Drittes Zeitalter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sindarin</name></author>
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		<title>Elwe</title>
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		<updated>2004-08-19T20:12:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sindarin: /* Beschreibung */ typo&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Elwe&#039;&#039;&#039;,&lt;br /&gt;
&#039;&#039;der Elbenfürst&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;König Thingol&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zeitangabe==&lt;br /&gt;
* geb. 1050 VJ (Valisches Jahr)&lt;br /&gt;
* —  [[Erstes Zeitalter|5021 E.Z.]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Volk==&lt;br /&gt;
[[Elb]], [[Sindar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Elwe&#039;&#039;&#039; war einer der ersten Elben, die am See von [[Cuiviénen]] erwachten, und gilt als der größte Elbenfürst aller Zeiten. &lt;br /&gt;
Er war der Bruder von [[Olwe]].&lt;br /&gt;
Elwe war einer jener Elben, die richtung Westen zogen um nach [[Valinor]] zu gelangen.&lt;br /&gt;
Doch auf dem Weg traf er in [[Ossiriand]]&lt;br /&gt;
die [[Maia]] [[Melian]] und sie heirateten.&lt;br /&gt;
Sie bekamen eine Tochter, [[Lúthien]], die als Schönste aller Elben galt.&lt;br /&gt;
Als der sterbliche [[Beren]] sie heiraten wollte, bekam er von Elwe (zu der Zeit hieß er schon Thingol) die Aufgabe gestellt einen [[Silmaril]] aus&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Morgoth]]s&#039;&#039;&#039; Krone stehlen.&lt;br /&gt;
Damit geriet er in den [[Fluch der Noldor]].&lt;br /&gt;
Thingol verbat die Sprache [[Quenya]] in seinem Reich, verschanzte sich immer mehr in [[Doriath]] und verweigerte vielen den Eintritt.&lt;br /&gt;
Den &#039;&#039;&#039;Söhnen Feanors&#039;&#039;&#039; wollte er den [[Silmaril]] nicht zurück geben und als er&lt;br /&gt;
ihn in&lt;br /&gt;
ein Halsgeschmeide einsetzen lassen wollte, wurde er von den Schmieden, &#039;&#039;&#039;den Zwergen von&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nogrod&#039;&#039;&#039;, erschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Andere Namen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Elwe Sindacollo (übersetzt aus dem Quenya: &#039;&#039;&#039;Graumantel&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* Elu Thingol (übersetzt aus dem Sindarin: &#039;&#039;&#039;Graumantel&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* König Thingol&lt;br /&gt;
* König Graumantel&lt;br /&gt;
* Der Verborgene König&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sindarin</name></author>
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