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	<title>Ardapedia - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Angband</title>
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		<updated>2015-07-04T23:38:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MrHenryMason: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Angband_by_samice-d5ukyt0.jpg|thumb|Zugang zu Angband]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Angband&#039;&#039;&#039; ([[Sindarin]] für ‚Eisenkerker‘) ist im [[Legendarium]] eine Festung im Nordwesten von [[Mittelerde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* irgendwann nach 3450 [[Zeitalter vor den Tagen|Z. T.]] erbaut  &lt;br /&gt;
* 1091 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. B.)]] teilweise zerstört  &lt;br /&gt;
* 1495 E. Z. (J. B.) wiederaufgebaut &lt;br /&gt;
* von 60 bis 455 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. S.)]] belagert&lt;br /&gt;
* 583 E. Z. (J. S.) beim Untergang [[Beleriand]]s zerstört&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angband war [[Melkor]]s zweite Festung unter dem südwestlichen Zipfel der [[Ered Engrin]]. Sie wurde als Vorposten seiner größeren Burg [[Utumno]] nach der Gründung von [[Valinor]] geschaffen, um jeden Angriff aus [[Aman]] durch die [[Valar]] abwehren zu können. Befehligt wurde sie von Melkors mächtigstem Diener: dem [[Maiar|Maia]] [[Sauron]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Feste war nur wenige hundert Meilen von den Reichen der [[Noldor]] entfernt, die von Angband viel schneller zu erreichen waren als von Utumno. Vor den Toren der Festung lag die Ebene von [[Ard-galen]], die bis zur [[Dagor Bragollach]] grün und fruchtbar gewesen war, dann aber von Flammenströmen aus den [[Thangorodrim]] verbrannt wurde. Die Umgebung von Angband wurde &#039;&#039;[[Dor Daedeloth]]&#039;&#039;, Land des dunklen Schreckens, genannt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Innenraum der Festung war am meisten von der gigantischen [[Labyrinthische Treppe|Labyrinthischen Treppe]] bestimmt. Diese bestand aus einer Vielzahl von Tunneln und Gängen und verband die Verliese und Schächte Angbands miteinander. Den Haupteingang der Burg bildete das [[Tor von Angband|Südtor]]. Es gab jedoch noch andere Tore, wie die, deren sich die Heere Morgoths in der [[Nirnaeth Arnoediad]] bedienten, um die Truppen [[Fingon]]s zu überraschen. Quer durch den Innenraum Angbands verliefen die großen Abgasschächte der Thangorodrim. In der [[Tiefste Halle|Tiefsten Halle]] residierte Morgoth mit seinem Hofstaat und während die Noldor in Beleriand herrschten, verließ er diesen Raum nur sehr selten. Von äußeren Befestigungsanlagen sind nur die Türme und Mauern am Tor bekannt. Der Rest der Festung befand sich unter der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Valar Melkor angriffen, um die [[Elben]] vor ihm zu schützen, zerstörten sie Angband nicht vollkommen, sondern zogen eiligst nach Utumno weiter, weshalb viele seiner Diener, die sich in den tiefen Gewölben der Festung versteckt hatten, den Angriff überlebten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem Melkor aus Aman zurückgekehrt war, ließ er sich in Angband nieder, wo sich immer noch viele seiner Diener versteckten. Über den Toren der Festung ließ er den dreizackigen Gipfel der Thangorodrim auftürmen. Während des Ersten Zeitalters diente Angband als Festung Morgoths. In den tiefen Gewölben und Schächten der Festung gab es Verließe, Arbeitslager, Bergwerke, Waffenschmieden und Gruben, die zum Züchten verschiedenster Kreaturen dienten. Von hier gingen Flammenströme, seuchentragende Winde und Schneestürme aus. In seinem tiefsten Innern brannten vulkanische Feuer und die höchsten Gipfel der Festung ragten bis in die Region des ewigen Eises hinauf. Die Noldor belagerten Angband 400 Jahre lang und versuchten zweimal vergeblich, es zu erstürmen. Die einzigen jedoch, die bis in Morgoths Thronhalle vordringen konnten, waren [[Beren Erchamion|Beren]] und [[Lúthien]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am Ende des Ersten Zeitalters wurde Angband in der [[Krieg des Zorns|Großen Schlacht]] vom Heer der Valar zerstört. Die Festung war jedoch so tief in den Grundfesten der Erde verankert, dass ihre Zerstörung den ganzen Norden Mittelerdes in Mitleidenschaft zog. Durch die großen Erschütterungen war Beleriand verwüstet worden und wurde größtenteils vom Meer überspült.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Namen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Eisenhölle&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Angamando&#039;&#039; ([[Quenya]]-Form des Namens)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nachdem Morgoth aus Aman wiedergekehrt war, schmiedete er dort eine [[Eisenkrone]], in die er die [[Silmaril]] einsetzte. Es heißt, er nahm sie nie von seinem Haupte, obgleich ihm ihre Last zur unerträglichen Qual wurde.&lt;br /&gt;
* Es gibt ein gleichnamiges Computerspiel für Linux, DOS, Windows, Mac OS und viele andere Plattformen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]].&#039;&#039; Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]].&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;Quenta Silmarillion&#039;&#039;,&lt;br /&gt;
*** III &#039;&#039;Vom Erwachen der Elben und von Melkors Gefangenschaft&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** IX &#039;&#039;Von der Verbannung der Noldor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** XIX &#039;&#039;Von Beren und Lúthien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** XXIV &#039;&#039;Von Earendils Fahrt und dem Krieg des Zorns&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Morgoth’s Ring]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien. &lt;br /&gt;
** Part Two: &#039;&#039;The Annals of Aman&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* [[Karen Wynn Fonstad]]: &#039;&#039;[[Historischer Atlas von Mittelerde]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;Das Erste Zeitalter&#039;&#039;, &#039;&#039;Thangorodrim und Angband&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Krege]]: &#039;&#039;[[Handbuch der Weisen von Mittelerde]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
** Seite 18, Artikel &#039;&#039;Angband&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude und Festungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Angband]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo:geographie:villes_tours_et_forteresses:angband]]&lt;br /&gt;
[[fi:Angband]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MrHenryMason</name></author>
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		<title>Datei:Angband by samice-d5ukyt0.jpg</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;MrHenryMason: {{Bildbeschreibung
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|URHEBER=Samice
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|LIZENZ=CC-BY-SA
}}&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bildbeschreibung&lt;br /&gt;
|BESCHREIBUNG=&lt;br /&gt;
|QUELLE=http://samice.deviantart.com/art/Angband-353697588&lt;br /&gt;
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}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MrHenryMason</name></author>
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		<title>Feanor</title>
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		<updated>2015-07-04T23:25:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MrHenryMason: /* Verbannung in Aman */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:word_of_feanor_by_venlian-d7fdp7l.jpg|thumb|Feanor, Hoher König der Noldor]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Feanor&#039;&#039;&#039; (Schreibung im Original: &#039;&#039;Fëanor&#039;&#039;) ist im [[Legendarium]] das größte [[Eruhíni|Kind Ilúvatars]], [[Hoher König der Noldor]] und Schöpfer der [[Silmaril]], der [[Palantíri]] sowie der [[Tengwar]]. Sein Aufruhr gegen die [[Valar]] führt ihn und sein Volk aus dem [[Valinor|Segensreich]] zurück nach Mittelerde. Sein Hass gegen [[Morgoth]] und sein verhängnisvoller [[Eid Feanors|Eid]] gehören jedoch zu den größten Heldentaten, [[Sippenmord|Frevel]] und Tragödien der Eldar im [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalter]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jahreszahlen sind nicht in (unseren) Sonnenjahren, sondern in [[Valisches Jahr|Valischen Jahren]] angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Erstes Zeitalter|Erstes Zeitalter (Jahre der Bäume)]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1169:&#039;&#039;&#039; Geburt Feanors in Tirion.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1170:&#039;&#039;&#039; Tod von Feanors Mutter [[Míriel Serinde|Míriel]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;vor 1175:&#039;&#039;&#039; Feanor heiratet Nerdanel.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1175:&#039;&#039;&#039; Geburt von Feanors Sohn [[Maedhros]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1185:&#039;&#039;&#039; Finwe ehelicht [[Indis]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1190:&#039;&#039;&#039; Geburt von Feanors Halbbruder [[Fingolfin]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;um 1200:&#039;&#039;&#039; Geburt von Feanors Sohn [[Maglor]]. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1250:&#039;&#039;&#039; Feanor entwickelt die Tengwar. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;um 1300:&#039;&#039;&#039; Geburt von Feanors Söhnen [[Celegorm]], [[Caranthir]] und [[Curufin]]. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;um 1400:&#039;&#039;&#039; Geburt von Feanors Zwillingssöhnen [[Amrod]] und [[Amras]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1400:&#039;&#039;&#039; Melkors Gefangenschaft endet.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1449:&#039;&#039;&#039; Feanor beginnt mit der Planung der größten aller elbischen Werke: der Silmaril. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1450:&#039;&#039;&#039; Feanor erschafft die Silmaril.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1450 bis 1490:&#039;&#039;&#039; Feanor verbirgt die Silmaril, nach denen Melkor giert. Daraufhin wiegelt Melkor Fingolfin und Feanor gegeneinander auf. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1490:&#039;&#039;&#039; Feanor wird von den Valar als Unruhestifter aus Tirion verbannt. Er versteckt die Silmaril in seiner neu errichteten Festung in [[Formenos]], wo nun auch Finwe wohnt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1492:&#039;&#039;&#039; Melkor geht nach Formenos, wird aber von Feanor abgewiesen. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1495:&#039;&#039;&#039; Melkor zerstört zusammen mit Ungoliant die [[Zwei Bäume]], anschließend erschlägt er Finwe in Formenos, raubt die Silmaril und entkommt mit seiner Komplizin in den Norden Mittelerdes nach Angband. Feanor verflucht Melkor und gibt ihm den Namen [[Morgoth]] (ursprünglich &#039;&#039;Moriñgotho&#039;&#039;). Später überredet er die Noldor zur Flucht aus Aman und Rückkehr nach Beleriand unter seinem Banner und schwört zusammen mit seinen Söhnen einen Eid, der Melkor ewige Feindschaft verspricht. Nach ihrer Ausreise begehen die Noldor in Alqualonde den [[Sippenmord]], als die Teleri sich weigern, den Noldor ihre Schiffe zu überlassen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1496:&#039;&#039;&#039; Die [[Spruch der Noldor|Weissagung des Nordens]] wird gesprochen. Finarfin kehrt mit vielen seiner Sippe um, empfängt in Valimar die Vergebung der Valar und wird Anführer der in Tirion verbliebenen Noldor. Feanor und Fingolfin setzen ihren Weg fort.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1497:&#039;&#039;&#039; Weit im Norden von [[Araman]] überqueren Feanor und seine Gefolgsleute mit den geraubten Schiffen der Teleri heimlich die Meerenge und lassen Fingolfin zurück. In Mittelerde angekommen, verbrennt Feanor die Schiffe bei [[Losgar]] im Fjord von [[Drengist]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1498 bis 1500:&#039;&#039;&#039; Melkor trägt mit Feanor die [[Dagor-nuin-Giliath|Schlacht unter den Sternen]] aus. Der Anführer der Balrogs, [[Gothmog]], tötet Feanor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Volk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Elben]], [[Noldor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feanor war der erste und einzige Sohn von [[Finwe]] und [[Míriel Serinde|Míriel]], der während des [[Mittag von Valinor|Mittags von Valinor]], der Zeit des größten Glücks in [[Aman]], geboren wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war groß, mit dem typisch schwarzem Haar seines Volkes, durchdringend klaren Augen und schön anzusehen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seiner Gattin [[Nerdanel]] hatte er [[Feanorer|sieben Söhne]]: [[Maedhros]], [[Maglor]], [[Celegorm]], [[Caranthir]], [[Curufin]], [[Amrod]] und [[Amras]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Charakter unterschied sich – bis auf die Starrköpfigkeit – sehr von dem seiner Mutter: Er hatte nicht ihr sanftes Gemüt, sondern war stolz und hitzköpfig. Er fragte nicht nach Hilfe und richtete sich – ebenso wie sie – nach keinem Rat. Bei Widerspruch reagierte er nicht mit der Standhaftigkeit seiner Mutter, sondern mit heftigem Groll. Wie seine Mutter konnte er zwar völlig in seiner Arbeit versinken. Im Gegensatz zu ihr brachte er allerdings oftmals Dinge nicht zu Ende. Ansonsten befand sich sein Körper und Geist in stetigem Aufruhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensgeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kindheit und erstes Schaffen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geburt Feanors 1169 E. Z. in [[Tirion]] kostete Míriel so viel Kraft, dass sie absichtlich ihren Körper aufgab und starb. Ihr Tod bedeutete lang anhaltenden Kummer für Feanor und war der Hauptgrund für seinen desaströsen Einfluss auf die Geschichte der Noldor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Finwe nahm eine zweite Frau [[Indis]], die ihm zwei Söhne, [[Fingolfin]] und [[Finarfin]], und zwei Töchter, [[Findis]] und [[Finvain]], schenkte. Feanor empfand für seine Stiefmutter ebenso wenig Liebe wie für seine zwei Halbbrüder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sein Halbbruder Fingolfin stärker, standhafter und tapferer war als er und Finarfin heiterer und weiser, war Feanor der Gelehrteste und Geschickteste aller Noldor. &lt;br /&gt;
Mit seiner Gelehrtheit meisterte er alle Aspekte der Sprache: Auf der Basis von [[Rumil]]s Zeichen entwarf er die Schriftzeichen [[Tengwar]], die von Eldar als die Schrift schlechthin verwendet wurde. Auch war er ein großer Redner, der mit seiner Rhetorik die Eldar bewegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Geschicklichkeit vervollkommnete er bei einem der größten Schmiede der Noldor: [[Mahtan]], dem Vater seiner späteren Frau [[Nerdanel]]. Mehr noch als alles andere liebte er aber die Edelsteine, und er beschäftigte sich hauptsächlich mit deren Veredelung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So entstanden die [[Palantíri]] und die [[Feanorische Lampen|Feanorischen Lampen]] als Vorboten seines größten Werks, der Silmaril.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erschaffung der Silmaril ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feanor erschuf nach längerer Forschung im Valischen Jahr 1450 die drei [[Silmaril]], das Wunder von Arda. In ihnen fing er das Licht der Zwei Bäume [[Laurelin]] und [[Telperion]] ein. Sie gelten als das größte Werk, das je eines der Kinder Ilúvatars schuf und wurden von den [[Valar]] geheiligt, so dass kein „unreines“ Wesen sie ohne Schmerz berühren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Melkor log, wenn er behauptete, dass Feanor sich nach seinen Anweisungen richtete: Denn dies entsprach nicht Feanors Charakter. Aber Melkor begehrte die Silmaril sehr und er plante, Feanor zu vernichten und mit ihr die Freundschaft der Valar mit den Noldor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verbannung in Aman ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Wp_drawing-of-the-sword_col.jpg|thumb|200px|Feanor zieht das Schwert gegen seinen Bruder]]&lt;br /&gt;
In Folge der Unstimmigkeiten mit seinen Halbbrüdern und besonders durch die Einflüsterungen [[Melkor]]s schloss Feanor die Silmaril weg – niemand außerhalb seiner Familie durfte sie betrachten. Er trug sie nur noch zu großen Festen. Auf Grund von Melkors Intrigen begannen die Noldor Waffen zu schmieden, und Feanor verdächtigte seine Halbbrüder ihn vertreiben zu wollen. Als er Fingolfin in [[Tirion]] mit dem Schwert bedrohte, wurde er für 20 Valische Jahre aus der Stadt verbannt. Er erbaute im Norden die Festung [[Formenos]] und darin eine Schatzkammer für die Silmaril.&lt;br /&gt;
Dorthin folgte ihm Finwe, so dass Fingolfin die Herrschaft über die Noldor in Tirion übernehmen musste, denn, so sagte Finwe: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=Solange der Bann auf Feanor liegt, meinem Sohn, dass er nicht nach Tirion gehen darf, so lange bin ich nicht König und so lange gehe ich nicht zu meinem Volk.&lt;br /&gt;
|Autor=J. R. R. Tolkien&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;Das Silmarillion&#039;&#039;. &#039;&#039;Quenta Silmarillion&#039;&#039;, Kapitel VIII: &#039;&#039;Von der Verdunkelung Valinors&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|Übersetzer=Wolfgang Krege&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittlerweile ergab sich die Gelegenheit, dass die beiden Halbbrüder sich vor den Valar wieder die Hand reichten. Dies taten sie bei einem Fest in Erinnerung an die Ankunft der Eldar in Valinor, bei dem alle Valar und Eldar versammelt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau zu diesem Fest vergiftete [[Melkor]] zusammen mit [[Ungoliant]] die Zwei Bäume. Nur das Licht, das in den Silmaril eingeschlossen war, hätte sie noch retten können. Darum baten die Valar Feanor um Übergabe der Silmaril. Er weigerte sich aber, denn zu diesem Zweck hätten die Steine zerstört werden müssen und sie waren ihm, da sie sein Meisterwerk waren, sehr teuer:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=Der Geringe wie der Hohe kann manches Werk nur einmal vollbringen, und an diesem Werk hängt sein Herz. Ich kann vielleicht meine Steine hergeben, doch nie mehr werde ich ihresgleichen schaffen.&lt;br /&gt;
|Autor=J. R. R. Tolkien&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;Das Silmarillion&#039;&#039;. &#039;&#039;Quenta Silmarillion&#039;&#039;, Kapitel IX: &#039;&#039;Von der Verbannung der Noldor&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|Übersetzer=Wolfgang Krege&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Melkor jedoch war in der Zwischenzeit nach Formenos gezogen, hatte Finwe erschlagen und die Silmaril geraubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Exilierung nach Mittelerde ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ein Bote aus Formenos diese Nachrichten brachte, schworen Feanor und seine Söhne den verhängnisvollen [[Eid Feanors]], in dem sie sich verpflichteten, jeden, der ihnen einen der Silmaril vorenthalten sollte, bis ans Ende der Welt zu verfolgen.&lt;br /&gt;
Feanor überredete einen großen Teil der Noldor nach [[Mittelerde]] zurückzukehren um Melkor zu verfolgen und um frei zu sein von der Herrschaft und Bevormundung der Valar:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=Warum, o Volk der Noldor, sollten wir weiter dem neidischen Volk der Valar dienen, die uns auch in ihrem eignen reich vor ihrem Feinde nicht zu schützen vermögen? [...] Kommt, fort von hier! Mögen die Feiglinge diese Stadt hüten!&lt;br /&gt;
|Autor=J. R. R. Tolkien&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;Das Silmarillion&#039;&#039;. &#039;&#039;Quenta Silmarillion&#039;&#039;, Kapitel IX: &#039;&#039;Von der Verbannung der Noldor&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|Übersetzer=Wolfgang Krege&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um nach Mittelerde zu gelangen, mussten sie den Ozean [[Belegaer]] überqueren und baten daher die an der Küste lebenden [[Teleri]], ihnen ihre weißen Schwanenschiffe zur Verfügung zu stellen. Da diese sich weigerten, nahmen sich die Noldor die Schiffe mit Gewalt und begingen den ersten [[Sippenmord|Sippenmord von Alqualonde]].&lt;br /&gt;
Für diese furchtbare Tat wurden sie von Mandos mit der [[Spruch der Noldor|Prophezeiung des Nordens]] belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur Feanor mit seinen Söhnen und deren Gefolge schiffte sich ein, da nicht genügend Platz für die gesamte Streitmacht war. Eine zweite Gruppe um Finarfin kehrte nach Valinor zurück. Fingolfin führte den Rest der Noldor auf dem Landweg. Bei [[Losgar]] ließ Feanor die Schiffe verbrennen. Die nachfolgende Gruppe konnte die brennenden Schiffe sehen, da die Welt noch flach war. Es blieb ihnen keine andere Wahl als der mühsame und verlustreiche Weg über die [[Helcaraxe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ende ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feanors Streitmacht erreichte Mittelerde in [[Mithrim]]. Dort attackierte ihn Morgoth in der Schlacht [[Dagor-nuin-Giliath]]. Die Noldor gewannen die Schlacht und versprengten Morgoths Armee. Feanor setzte mit seinen Söhnen und wenigen anderen Elben den Feinden bis in Sichtweite Angbands nach. Dort geriet er in einen Hinterhalt von [[Balrog]]s.&lt;br /&gt;
Feanor verstarb nach der Dagor-nuin-Giliath, als er den schweren Verletzungen erlag, die ihm [[Gothmog]], der Anführer der Balrogs, im Kampf zugefügt hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch er wurde nicht beerdigt und hatte kein Grab, denn&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=so heiß brannte sein Geist, als er aus ihm wich, daß sein Leib zu Asche verfiel und wie Rauch davongeweht wurde &lt;br /&gt;
|Autor=J. R. R. Tolkien&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;Das Silmarillion&#039;&#039;. &#039;&#039;Quenta Silmarillion&#039;&#039;, Kapitel IX: &#039;&#039;Von der Verbannung der Noldor&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Fea ging in die [[Hallen von Mandos]]. Als Strafe für seine Untaten muss er dort bleiben bis zum Ende der Zeit und wird nicht in einen neuen Körper wiedergeboren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis auf Maglor fielen auch alle seine Söhne [[Spruch der Noldor|Feanors Fluch]] zum Opfer. Immer noch gebunden an ihren Eid, führten sie sich selbst und viele andere in Tod und Verderben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewissermaßen war Feanor derjenige, der den Noldor den größten Ruhm und gleichzeitig das größte Unheil brachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Esse|Namen]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Vatername]]: Bei seiner Geburt wurde er zunächst (wie auch seine Halbbrüder) nach seinem Vater &#039;&#039;Finwe&#039;&#039; genannt. Später jedoch wurde dies zu &#039;&#039;Curufinwe&#039;&#039; erweitert (&#039;&#039;curu&#039;&#039; ‚Kunst(fertigkeit), Wissenschaft‘). Diese Form seines Namens bedeutet soviel wie ‚geschickter Finwe‘.&lt;br /&gt;
* [[Muttername]]: Seine Mutter nannte ihn später &#039;&#039;Phayanâro&#039;&#039;, etwa ‚Feuergeist‘, was seinen ungestümen Charakter spiegeln sollte. Sein Name schliff sich zu seinem normalen Namen &#039;&#039;Feanáro&#039;&#039; ab. &#039;&#039;Faenor&#039;&#039; ist die korrekte, aber kaum benutzte [[Sindarin]]&amp;lt;span&amp;gt;form&amp;lt;/span&amp;gt;, in den Aufzeichnungen erscheint er fast nur unter der Quenya/Sindarin-Mischform &#039;&#039;Feanor&#039;&#039;, die er selbst nie benutzte (vermutlich nicht einmal kannte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
* Das [[Stern des Hauses Feanor|Wappen]] Feanors war ein Stern: &lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=„Das sind Durins Wahrzeichen!“ rief Gimli. &lt;br /&gt;
„Und das ist der Baum der Hochelben!“ sagte Legolas. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Und der Stern des Hauses Feanor“, sagte Gandalf.&lt;br /&gt;
|Autor=J. R. R. Tolkien&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;Der Herr der Ringe&#039;&#039;. &#039;&#039;Erster Band: Die Gefährten&#039;&#039;, &#039;&#039;Eine Wanderung im Dunkeln&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
Der Hintergrund war - laut [[The Shaping of Middle-earth]] - in Erinnerung an die Zwei Bäume silber und gold. &lt;br /&gt;
* In einigen Quellen - etwa - [[The Lays of Beleriand|HoME III, The Lay of Leithian]] ist Feanor der Schmied von [[Barahirs Ring]] und hat somit indirekte Wirkung bis auf [[Aragorn]].&lt;br /&gt;
* Die Werksgeschichte des Herrn der Ringe nennt Feanor in einer ersten Fassung (s. [[The Treason of Isengard|HoME VII, Kapitel 2]]) als den Erschaffer der drei Elbenringe.&lt;br /&gt;
* Das Motiv, im Moment seines Todes dreimal Melkor zu verfluchen, ist der Geschichte [[Túrin Turambar|Túrins]] entnommen. Dieser tat dasselbe nach dem Tod [[Beleg]]s (s. [[The Shaping of Middle-earth|HoME IV, The Quenta]]).&lt;br /&gt;
* Nach dem Tode Feanors wurden in den Schriften [[J. R. R. Tolkien|Tolkiens]] seine Söhne oft als Gruppe aufgeführt.&lt;br /&gt;
* Bis auf Curufin starben alle Söhne Feanors kinderlos. Celebrimbor, Curufins Sohn, starb jedoch auch kinderlos. Feanor hinterlässt auf längere Sicht also keine Nachkommen, außer Maglor, der jedoch fernab anderer Elben lebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stammbaum ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{chart/start|align=center}}&lt;br /&gt;
{{chart| | |MI|v|FI|v|IN| | |MI=[[Míriel Serinde|Míriel]]|FI=[[Finwe]]|IN=[[Indis]]}}&lt;br /&gt;
{{chart| | | | | |!| | | |)|-|-|-|.| }}&lt;br /&gt;
{{chart|NE|v|FE| |FG| |FN|NE=[[Nerdanel]]|FE=&#039;&#039;&#039;Feanor&#039;&#039;&#039;|FG=[[Fingolfin]]|FN=[[Finarfin]]}}&lt;br /&gt;
{{chart| |,|-|+|-|v|-|v|-|v|-|v|-|.| }}&lt;br /&gt;
{{chart|MA|!|CE|!|CU|!|AR|MA=[[Maedhros]]|CE=[[Celegorm]]|CU=[[Curufin]]|AR=[[Amras]]}}&lt;br /&gt;
{{chart| | | |!| | | |!| |!| |!| | | }}&lt;br /&gt;
{{chart| | |MA| |CA|!|AM| | |MA=[[Maglor]]|CA=[[Caranthir]]|AM=[[Amrod]]}}&lt;br /&gt;
{{chart| | | | | | | | | |!| | | | | }}&lt;br /&gt;
{{chart| | | | | | | | |CE| | | | |CE=[[Celebrimbor]]}}&lt;br /&gt;
{{chart/end}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werksgeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien entwickelte die Geschichte um die Figur Feanors in vielen Fassungen seines Oeuvre, beginnend ca. 1916 mit [[Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 1|HoME I, Die Ankunft der Elben und die Gründung von Kôr]] bis hin zu den [[The Peoples of Middle-earth|HoME XII, Part II, Shibboleth of Feanor]] von 1968. Die publizierte Fassung im [[Silmarillion]] spiegelt dabei etwa den letzten Entwicklungsstand von 1951-1952 aus der [[Morgoth’s Ring|HoME X, Part III, The Later Quenta Silmarillion]]. Eine erste relativ stabile Version mit allen wesentlichen Erzählelementen erreichte Tolkien aber bereits vor 1930 mit dem &amp;quot;Sketch of the Mythology&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Erschienen in [[The Shaping of Middle-earth]]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Werke ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Fassungen der Geschichte wich von den Kernelementen noch sehr stark ab:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies betrifft zum einen die Genealogie Feanors: Im [[Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 1|HoME I, Die Ankunft der Elben und die Gründung von Kôr]]  trat als sein Vater noch nicht Finwe  auf, sondern ein Elb namens Bruthwir. Entsprechend erschlug Melkor auch nicht Finwe, sondern Bruthwir.&amp;lt;ref&amp;gt;s. [[Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 1|HoME I, Melkos Diebstahl und die Verdunkelung von Valinor]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Finwe konnte also die Flucht der Noldor&amp;lt;ref&amp;gt;in den frühen Werken noch &#039;&#039;Noldoli&#039;&#039; genannt&amp;lt;/ref&amp;gt; antreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum anderen findet sich eine weitere wesentliche Abweichung in der – weit ausführlicher beschriebenen – Art wie Feanor die Silmaril erschuf: &lt;br /&gt;
Dort erbat Feanor von den Teleri (noch mit „Solosimpi“ bezeichnet) eine Perle und eine Urne mit phosphoreszierendem Schaum. Er fügte den Glanz von Perlen und die Farben von Opalen hinzu und mischte den strahlenden Tau Telperions und einen winzigen Tropfen Laurelins hinzu. In späteren Versionen spielten die Teleri keine Rolle mehr; und auch die Edelsteine als Trägermaterial fand Feanor im Norden Amans. Die Frucht seines Schaffens konnte er erheblich länger bewundern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch gab es keinen Streit mit seinem Halbbruder Fingolfin, zumal er erst in späteren Versionen überhaupt Halbbrüder hat. Zudem versuchte Feanor die Silmaril neu zu erschaffen, nachdem Melkor sie stahl. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 1|HoME I, Melkos Diebstahl und die Verdunkelung von Valinor]] verlangte Feanor von Manwe, die Noldor nach Mittelerde zurückzubringen. Manwe verweigerte dies mit der Begründung, dass dort die Menschen gerade in ihrer Kindheit seien. Das wirft ein besonderes Licht auf das Motiv der Valar, die Eldar von Mittelerde nach Valinor zu bringen. In späteren Versionen wird dies zum Bestandteil von Melkors Lügengebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Adler [[Thorondor|Sorontur]] berichtete Manwe in [[Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 1|HoME I, Die Geschichte von Sonne und Mond]] von den verbrannten Schiffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Söhne Feanors und er selber sprachen in der ersten Fassung noch nicht den verhängnisvollen Eid. Erst in einer etwas späteren Version&amp;lt;ref&amp;gt;[[Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 1|HoME I, Gilfanons Geschichte: Das Leid der Noldoli und die Ankunft des Menschengeschlechtes]]&amp;lt;/ref&amp;gt;  schworen sie ihn – jedoch nicht in Valinor, sondern erst nach Feanors Tod in Mittelerde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besonders schöne Version des Eids dichtete Tolkien 1920 in alliterativen Versen:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Text=&#039;&#039;Be he friend or foe or foul offspring&amp;lt;br&amp;gt;of Morgoth Bauglir, be he mortal dark&amp;lt;br&amp;gt;that in after days on earth shall dwell,&amp;lt;br&amp;gt;shall no law nor love nor league of Gods,&amp;lt;br&amp;gt;no might nor mercy, not moveless fate,&amp;lt;br&amp;gt;defend him for ever from the fierce vengeance&amp;lt;br&amp;gt;of the sons of Feanor, whoso seize or steal&amp;lt;br&amp;gt;or finding keep the fair enchanted&amp;lt;br&amp;gt;globes of crystal whose glory dies not,&amp;lt;br&amp;gt;the Silmarils. We have sworn for ever!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Autor=J. R. R. Tolkien &lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;The Lays of Beleriand&#039;&#039;.&amp;lt;br&amp;gt;Kapitel VIII: &#039;&#039;Poems early abandoned&#039;&#039;.}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien verfasste nicht nur Reimformen: In [[The Shaping of Middle-earth|HoME IV, The Quenta]] wird eine Version der Geschichte in Altenglisch wiedergegeben. Dort wird Feanor als &#039;&#039;Finbros Gimwyrhta&#039;&#039; (für ‚Juwelenschmied‘) genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen frühen Fassungen nahm Feanor die spätere Rolle Maidros’ ein, der von Melkor gefangennommen und gefoltert wurde, um die Herstellung der Juwelen zu erfahren. Nicht Feanor starb in dieser Version nach der Schlacht unter den Sternen, sondern Finwe (da noch als Noleme bezeichnet).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Charakter Feanors war noch leicht anders ausgeprägt, denn Feanors Eifersucht bzgl. der Silmaril war noch nicht so stark ausgeprägt: In [[Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 1|HoME I, Die Geschichte von Sonne und Mond]] notiert Tolkien: „Increase the element of the desire for Silmarils“ und „the [?first?lust] for juwels – especially for the sacred Silmarils – wants emphasizing“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die frühe Phase schließen 1920 bis 1925 verschiedene Prosa-Fragmente ab, die zusammengenommen als erste Fassung des Silmarillions gelten könnten. Sie sind in [[The Shaping of Middle-earth|HoME IV, Part I]] veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bis zum Erscheinen des Herrn der Ringe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien bezeichnete erstmalig eine Schriftstück mit &#039;Silmarillion&#039; - nämlich das zwischen 1925 und 1930 verfasste [[The Shaping of Middle-earth|HoME IV, Part II, The Earliest &#039;Silmarillion&#039;]]&lt;br /&gt;
In den Jahren von 1926 bis Dezember 1937 festigte sich die Erzählung mit der [[The Shaping of Middle-earth|HoME IV, Part III, The Quenta Noldorinwa]] von 1930 und den gleichzeitig geschriebenen [[The Shaping of Middle-earth|HoME IV, Part VI, The Earliest Annals of Valinor]], sowie den zwischen 1930 und 1937 korrigierten [[The Lost Road and Other Writings|HoME V, Part II, Annals of Valinor]]. Diese Bemühungen mündeten in den etwa 1937 verfassten [[The Lost Road and Other Writings|HoME V, Quenta Silmarillion]]. Dort tauchen alle wesentlichen Elemente auf: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Genealogie entspricht der publizierten Fassung des Silmarillion: Feanor tritt in [[The Shaping of Middle-earth|HoME IV, Part II, The Earliest &#039;Silmarillion&#039;]] erstmals als Sohn von Finwe mit den Halbbrüdern Fingolfin und Finarfin&amp;lt;ref&amp;gt;In der Quenta Noldorinwa heißt Finwe noch Finn.&amp;lt;/ref&amp;gt; auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch die Entwicklung der Geschichte entspricht dem Verlauf im Silmarillion: Feanor bedrohte Fingolfin; Feanor trug zum Fest widerspenstig die Silmaril; während der Rebellion erschlug Melkor Finwe; der Eid Feanors wurde vor der Flucht der Noldor gesprochen; die Weissagung des Nordens wurde erstmals Mandos zugerechnet und Feanor wurde von Gothmog getötet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Späte Werke ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien wendete sich nach dem Erscheinen des Herrn der Ringe eher der Metaphysik von Arda zu, also den Fragen nach der Unsterblichkeit der Elben, [[Fea und Hroa]] und ähnlichen Themen. Inhaltlich veränderte er in den 1951 bis 1952 verfassten [[Morgoth’s Ring|HoME X, Part II, Annals of Aman]] und  [[Morgoth’s Ring|HoME X, Part III, The Later Quenta Silmarillion]] nur noch relativ wenig an der Geschichte Feanors. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herrn der Ringe führte Tolkien ein neues Artefakt ein, das es bis dahin noch nicht gab: die Palantíri. In den Fassungen vor dem Erscheinen des Herrn der Ringe gab es noch keine Verbindung Feanors zu ihnen. Doch im Herrn der Ringe erwähnt Gandalf, dass Feanor während des Zeitalters der Bäume vielleicht auch die [[Palantíri]] erschuf. Mit der ersten Überarbeitung der Quenta Silmarillion zur &#039;&#039;Later Quenta&#039;&#039; 1951 fügte Tolkien den Satz „and other crystals he made also, wherein things far away could be seen small but clear, as with the eyes of the eagles of Manwë“ ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.der-fuchsbau.com/tolkien/familytree/stammbaum.htm Stammbaum der Eldar und Atani]&lt;br /&gt;
* [http://ardapedia.herr-der-ringe-film.de/images/f/f3/Ardapedia_Silmarillon_Genealogie.pdf Silmarillion Stammbaum herunterladen (PDF, ca. 108 kb)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;. Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]].&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Quenta Silmarillion&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** V &#039;&#039;Von Eldamar und den Fürsten der Eldalië&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** VI &#039;&#039;Von Feanor und der Loskettung Melkors&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** VII &#039;&#039;Von den Silmaril und der Unruhe der Noldor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** VIII &#039;&#039;Von der Verdunkelung Valinors&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** IX &#039;&#039;Von der Verbannung der Noldor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** XIII &#039;&#039;Von der Rückkehr der Noldor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 1]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
*Kapitel V: &#039;&#039;Die Ankunft der Elben und die Gründung von Kôr&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Kapitel VI: &#039;&#039;Melkos Diebstahl und die Verdunkelung von Valinor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Kapitel VII: &#039;&#039;Die Flucht der Noldoli&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Kapitel VIII: &#039;&#039;Die Geschichte von Sonne und Mond&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Kapitel X: &#039;&#039;Gilfanons Geschichte: Das Leid der Noldoli und die Ankunft des Menschengeschlechtes&#039;&#039;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The Lays of Beleriand]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
*Kapitel II: &#039;&#039;Poems early abandoned&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*Kapitel III: &#039;&#039;The Lay of Leithian&#039;&#039; &lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The Shaping of Middle-earth]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
*Part I: &#039;&#039;PROSE FRAGMENTS FOLLOWING THE LOST TALES&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Part II: &#039;&#039;THE EARLIEST ‘THE SILMARILLION’&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Part III: &#039;&#039;The Quenta Noldorinwa&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Part VI: &#039;&#039;THE EARLIEST ANNALS OF VALINOR&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The Lost Road and Other Writings]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
*Part II, Kapitel II: &#039;&#039;THE LATER ANNALS OF VALINOR&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The Treason of Isengard]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
*Kapitel XIII: &#039;&#039;Galadriel&#039;&#039;, S. 255&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Morgoth’s Ring]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
*Part II: &#039;&#039;Annals of Aman&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Part III: &#039;&#039;The Later Quenty Silmarillion&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The Peoples of Middle-earth]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
*Part II: &#039;&#039;Late Writings&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Sequence|list=[[Hoher König der Noldor]]|prev=[[Finwe]]|date=1495 – 1497 [[Erstes Zeitalter|E. Z.]] ([[Jahre der Bäume|J. B.]])|next=[[Maedhros]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Noldor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hohe Könige der Noldor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Fëanor]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/personnages/elfes/noldor/feanor]]&lt;br /&gt;
[[fi:Fëanor]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MrHenryMason</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Feanor&amp;diff=100703</id>
		<title>Feanor</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Feanor&amp;diff=100703"/>
		<updated>2015-07-04T23:24:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MrHenryMason: /* Verbannung in Aman */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:word_of_feanor_by_venlian-d7fdp7l.jpg|thumb|Feanor, Hoher König der Noldor]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Feanor&#039;&#039;&#039; (Schreibung im Original: &#039;&#039;Fëanor&#039;&#039;) ist im [[Legendarium]] das größte [[Eruhíni|Kind Ilúvatars]], [[Hoher König der Noldor]] und Schöpfer der [[Silmaril]], der [[Palantíri]] sowie der [[Tengwar]]. Sein Aufruhr gegen die [[Valar]] führt ihn und sein Volk aus dem [[Valinor|Segensreich]] zurück nach Mittelerde. Sein Hass gegen [[Morgoth]] und sein verhängnisvoller [[Eid Feanors|Eid]] gehören jedoch zu den größten Heldentaten, [[Sippenmord|Frevel]] und Tragödien der Eldar im [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalter]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jahreszahlen sind nicht in (unseren) Sonnenjahren, sondern in [[Valisches Jahr|Valischen Jahren]] angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Erstes Zeitalter|Erstes Zeitalter (Jahre der Bäume)]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1169:&#039;&#039;&#039; Geburt Feanors in Tirion.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1170:&#039;&#039;&#039; Tod von Feanors Mutter [[Míriel Serinde|Míriel]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;vor 1175:&#039;&#039;&#039; Feanor heiratet Nerdanel.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1175:&#039;&#039;&#039; Geburt von Feanors Sohn [[Maedhros]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1185:&#039;&#039;&#039; Finwe ehelicht [[Indis]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1190:&#039;&#039;&#039; Geburt von Feanors Halbbruder [[Fingolfin]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;um 1200:&#039;&#039;&#039; Geburt von Feanors Sohn [[Maglor]]. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1250:&#039;&#039;&#039; Feanor entwickelt die Tengwar. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;um 1300:&#039;&#039;&#039; Geburt von Feanors Söhnen [[Celegorm]], [[Caranthir]] und [[Curufin]]. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;um 1400:&#039;&#039;&#039; Geburt von Feanors Zwillingssöhnen [[Amrod]] und [[Amras]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1400:&#039;&#039;&#039; Melkors Gefangenschaft endet.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1449:&#039;&#039;&#039; Feanor beginnt mit der Planung der größten aller elbischen Werke: der Silmaril. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1450:&#039;&#039;&#039; Feanor erschafft die Silmaril.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1450 bis 1490:&#039;&#039;&#039; Feanor verbirgt die Silmaril, nach denen Melkor giert. Daraufhin wiegelt Melkor Fingolfin und Feanor gegeneinander auf. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1490:&#039;&#039;&#039; Feanor wird von den Valar als Unruhestifter aus Tirion verbannt. Er versteckt die Silmaril in seiner neu errichteten Festung in [[Formenos]], wo nun auch Finwe wohnt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1492:&#039;&#039;&#039; Melkor geht nach Formenos, wird aber von Feanor abgewiesen. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1495:&#039;&#039;&#039; Melkor zerstört zusammen mit Ungoliant die [[Zwei Bäume]], anschließend erschlägt er Finwe in Formenos, raubt die Silmaril und entkommt mit seiner Komplizin in den Norden Mittelerdes nach Angband. Feanor verflucht Melkor und gibt ihm den Namen [[Morgoth]] (ursprünglich &#039;&#039;Moriñgotho&#039;&#039;). Später überredet er die Noldor zur Flucht aus Aman und Rückkehr nach Beleriand unter seinem Banner und schwört zusammen mit seinen Söhnen einen Eid, der Melkor ewige Feindschaft verspricht. Nach ihrer Ausreise begehen die Noldor in Alqualonde den [[Sippenmord]], als die Teleri sich weigern, den Noldor ihre Schiffe zu überlassen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1496:&#039;&#039;&#039; Die [[Spruch der Noldor|Weissagung des Nordens]] wird gesprochen. Finarfin kehrt mit vielen seiner Sippe um, empfängt in Valimar die Vergebung der Valar und wird Anführer der in Tirion verbliebenen Noldor. Feanor und Fingolfin setzen ihren Weg fort.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1497:&#039;&#039;&#039; Weit im Norden von [[Araman]] überqueren Feanor und seine Gefolgsleute mit den geraubten Schiffen der Teleri heimlich die Meerenge und lassen Fingolfin zurück. In Mittelerde angekommen, verbrennt Feanor die Schiffe bei [[Losgar]] im Fjord von [[Drengist]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1498 bis 1500:&#039;&#039;&#039; Melkor trägt mit Feanor die [[Dagor-nuin-Giliath|Schlacht unter den Sternen]] aus. Der Anführer der Balrogs, [[Gothmog]], tötet Feanor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Volk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Elben]], [[Noldor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feanor war der erste und einzige Sohn von [[Finwe]] und [[Míriel Serinde|Míriel]], der während des [[Mittag von Valinor|Mittags von Valinor]], der Zeit des größten Glücks in [[Aman]], geboren wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war groß, mit dem typisch schwarzem Haar seines Volkes, durchdringend klaren Augen und schön anzusehen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seiner Gattin [[Nerdanel]] hatte er [[Feanorer|sieben Söhne]]: [[Maedhros]], [[Maglor]], [[Celegorm]], [[Caranthir]], [[Curufin]], [[Amrod]] und [[Amras]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Charakter unterschied sich – bis auf die Starrköpfigkeit – sehr von dem seiner Mutter: Er hatte nicht ihr sanftes Gemüt, sondern war stolz und hitzköpfig. Er fragte nicht nach Hilfe und richtete sich – ebenso wie sie – nach keinem Rat. Bei Widerspruch reagierte er nicht mit der Standhaftigkeit seiner Mutter, sondern mit heftigem Groll. Wie seine Mutter konnte er zwar völlig in seiner Arbeit versinken. Im Gegensatz zu ihr brachte er allerdings oftmals Dinge nicht zu Ende. Ansonsten befand sich sein Körper und Geist in stetigem Aufruhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensgeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kindheit und erstes Schaffen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geburt Feanors 1169 E. Z. in [[Tirion]] kostete Míriel so viel Kraft, dass sie absichtlich ihren Körper aufgab und starb. Ihr Tod bedeutete lang anhaltenden Kummer für Feanor und war der Hauptgrund für seinen desaströsen Einfluss auf die Geschichte der Noldor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Finwe nahm eine zweite Frau [[Indis]], die ihm zwei Söhne, [[Fingolfin]] und [[Finarfin]], und zwei Töchter, [[Findis]] und [[Finvain]], schenkte. Feanor empfand für seine Stiefmutter ebenso wenig Liebe wie für seine zwei Halbbrüder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sein Halbbruder Fingolfin stärker, standhafter und tapferer war als er und Finarfin heiterer und weiser, war Feanor der Gelehrteste und Geschickteste aller Noldor. &lt;br /&gt;
Mit seiner Gelehrtheit meisterte er alle Aspekte der Sprache: Auf der Basis von [[Rumil]]s Zeichen entwarf er die Schriftzeichen [[Tengwar]], die von Eldar als die Schrift schlechthin verwendet wurde. Auch war er ein großer Redner, der mit seiner Rhetorik die Eldar bewegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Geschicklichkeit vervollkommnete er bei einem der größten Schmiede der Noldor: [[Mahtan]], dem Vater seiner späteren Frau [[Nerdanel]]. Mehr noch als alles andere liebte er aber die Edelsteine, und er beschäftigte sich hauptsächlich mit deren Veredelung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So entstanden die [[Palantíri]] und die [[Feanorische Lampen|Feanorischen Lampen]] als Vorboten seines größten Werks, der Silmaril.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erschaffung der Silmaril ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feanor erschuf nach längerer Forschung im Valischen Jahr 1450 die drei [[Silmaril]], das Wunder von Arda. In ihnen fing er das Licht der Zwei Bäume [[Laurelin]] und [[Telperion]] ein. Sie gelten als das größte Werk, das je eines der Kinder Ilúvatars schuf und wurden von den [[Valar]] geheiligt, so dass kein „unreines“ Wesen sie ohne Schmerz berühren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Melkor log, wenn er behauptete, dass Feanor sich nach seinen Anweisungen richtete: Denn dies entsprach nicht Feanors Charakter. Aber Melkor begehrte die Silmaril sehr und er plante, Feanor zu vernichten und mit ihr die Freundschaft der Valar mit den Noldor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verbannung in Aman ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Wp_drawing-of-the-sword_col.jpg|thumb|200px|Feanor bedroht seinen Bruder Fingolfin mit dem Schwert]]&lt;br /&gt;
In Folge der Unstimmigkeiten mit seinen Halbbrüdern und besonders durch die Einflüsterungen [[Melkor]]s schloss Feanor die Silmaril weg – niemand außerhalb seiner Familie durfte sie betrachten. Er trug sie nur noch zu großen Festen. Auf Grund von Melkors Intrigen begannen die Noldor Waffen zu schmieden, und Feanor verdächtigte seine Halbbrüder ihn vertreiben zu wollen. Als er Fingolfin in [[Tirion]] mit dem Schwert bedrohte, wurde er für 20 Valische Jahre aus der Stadt verbannt. Er erbaute im Norden die Festung [[Formenos]] und darin eine Schatzkammer für die Silmaril.&lt;br /&gt;
Dorthin folgte ihm Finwe, so dass Fingolfin die Herrschaft über die Noldor in Tirion übernehmen musste, denn, so sagte Finwe: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=Solange der Bann auf Feanor liegt, meinem Sohn, dass er nicht nach Tirion gehen darf, so lange bin ich nicht König und so lange gehe ich nicht zu meinem Volk.&lt;br /&gt;
|Autor=J. R. R. Tolkien&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;Das Silmarillion&#039;&#039;. &#039;&#039;Quenta Silmarillion&#039;&#039;, Kapitel VIII: &#039;&#039;Von der Verdunkelung Valinors&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|Übersetzer=Wolfgang Krege&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittlerweile ergab sich die Gelegenheit, dass die beiden Halbbrüder sich vor den Valar wieder die Hand reichten. Dies taten sie bei einem Fest in Erinnerung an die Ankunft der Eldar in Valinor, bei dem alle Valar und Eldar versammelt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau zu diesem Fest vergiftete [[Melkor]] zusammen mit [[Ungoliant]] die Zwei Bäume. Nur das Licht, das in den Silmaril eingeschlossen war, hätte sie noch retten können. Darum baten die Valar Feanor um Übergabe der Silmaril. Er weigerte sich aber, denn zu diesem Zweck hätten die Steine zerstört werden müssen und sie waren ihm, da sie sein Meisterwerk waren, sehr teuer:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=Der Geringe wie der Hohe kann manches Werk nur einmal vollbringen, und an diesem Werk hängt sein Herz. Ich kann vielleicht meine Steine hergeben, doch nie mehr werde ich ihresgleichen schaffen.&lt;br /&gt;
|Autor=J. R. R. Tolkien&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;Das Silmarillion&#039;&#039;. &#039;&#039;Quenta Silmarillion&#039;&#039;, Kapitel IX: &#039;&#039;Von der Verbannung der Noldor&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|Übersetzer=Wolfgang Krege&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Melkor jedoch war in der Zwischenzeit nach Formenos gezogen, hatte Finwe erschlagen und die Silmaril geraubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Exilierung nach Mittelerde ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ein Bote aus Formenos diese Nachrichten brachte, schworen Feanor und seine Söhne den verhängnisvollen [[Eid Feanors]], in dem sie sich verpflichteten, jeden, der ihnen einen der Silmaril vorenthalten sollte, bis ans Ende der Welt zu verfolgen.&lt;br /&gt;
Feanor überredete einen großen Teil der Noldor nach [[Mittelerde]] zurückzukehren um Melkor zu verfolgen und um frei zu sein von der Herrschaft und Bevormundung der Valar:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=Warum, o Volk der Noldor, sollten wir weiter dem neidischen Volk der Valar dienen, die uns auch in ihrem eignen reich vor ihrem Feinde nicht zu schützen vermögen? [...] Kommt, fort von hier! Mögen die Feiglinge diese Stadt hüten!&lt;br /&gt;
|Autor=J. R. R. Tolkien&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;Das Silmarillion&#039;&#039;. &#039;&#039;Quenta Silmarillion&#039;&#039;, Kapitel IX: &#039;&#039;Von der Verbannung der Noldor&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|Übersetzer=Wolfgang Krege&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um nach Mittelerde zu gelangen, mussten sie den Ozean [[Belegaer]] überqueren und baten daher die an der Küste lebenden [[Teleri]], ihnen ihre weißen Schwanenschiffe zur Verfügung zu stellen. Da diese sich weigerten, nahmen sich die Noldor die Schiffe mit Gewalt und begingen den ersten [[Sippenmord|Sippenmord von Alqualonde]].&lt;br /&gt;
Für diese furchtbare Tat wurden sie von Mandos mit der [[Spruch der Noldor|Prophezeiung des Nordens]] belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur Feanor mit seinen Söhnen und deren Gefolge schiffte sich ein, da nicht genügend Platz für die gesamte Streitmacht war. Eine zweite Gruppe um Finarfin kehrte nach Valinor zurück. Fingolfin führte den Rest der Noldor auf dem Landweg. Bei [[Losgar]] ließ Feanor die Schiffe verbrennen. Die nachfolgende Gruppe konnte die brennenden Schiffe sehen, da die Welt noch flach war. Es blieb ihnen keine andere Wahl als der mühsame und verlustreiche Weg über die [[Helcaraxe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ende ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feanors Streitmacht erreichte Mittelerde in [[Mithrim]]. Dort attackierte ihn Morgoth in der Schlacht [[Dagor-nuin-Giliath]]. Die Noldor gewannen die Schlacht und versprengten Morgoths Armee. Feanor setzte mit seinen Söhnen und wenigen anderen Elben den Feinden bis in Sichtweite Angbands nach. Dort geriet er in einen Hinterhalt von [[Balrog]]s.&lt;br /&gt;
Feanor verstarb nach der Dagor-nuin-Giliath, als er den schweren Verletzungen erlag, die ihm [[Gothmog]], der Anführer der Balrogs, im Kampf zugefügt hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch er wurde nicht beerdigt und hatte kein Grab, denn&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=so heiß brannte sein Geist, als er aus ihm wich, daß sein Leib zu Asche verfiel und wie Rauch davongeweht wurde &lt;br /&gt;
|Autor=J. R. R. Tolkien&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;Das Silmarillion&#039;&#039;. &#039;&#039;Quenta Silmarillion&#039;&#039;, Kapitel IX: &#039;&#039;Von der Verbannung der Noldor&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Fea ging in die [[Hallen von Mandos]]. Als Strafe für seine Untaten muss er dort bleiben bis zum Ende der Zeit und wird nicht in einen neuen Körper wiedergeboren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis auf Maglor fielen auch alle seine Söhne [[Spruch der Noldor|Feanors Fluch]] zum Opfer. Immer noch gebunden an ihren Eid, führten sie sich selbst und viele andere in Tod und Verderben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewissermaßen war Feanor derjenige, der den Noldor den größten Ruhm und gleichzeitig das größte Unheil brachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Esse|Namen]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Vatername]]: Bei seiner Geburt wurde er zunächst (wie auch seine Halbbrüder) nach seinem Vater &#039;&#039;Finwe&#039;&#039; genannt. Später jedoch wurde dies zu &#039;&#039;Curufinwe&#039;&#039; erweitert (&#039;&#039;curu&#039;&#039; ‚Kunst(fertigkeit), Wissenschaft‘). Diese Form seines Namens bedeutet soviel wie ‚geschickter Finwe‘.&lt;br /&gt;
* [[Muttername]]: Seine Mutter nannte ihn später &#039;&#039;Phayanâro&#039;&#039;, etwa ‚Feuergeist‘, was seinen ungestümen Charakter spiegeln sollte. Sein Name schliff sich zu seinem normalen Namen &#039;&#039;Feanáro&#039;&#039; ab. &#039;&#039;Faenor&#039;&#039; ist die korrekte, aber kaum benutzte [[Sindarin]]&amp;lt;span&amp;gt;form&amp;lt;/span&amp;gt;, in den Aufzeichnungen erscheint er fast nur unter der Quenya/Sindarin-Mischform &#039;&#039;Feanor&#039;&#039;, die er selbst nie benutzte (vermutlich nicht einmal kannte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
* Das [[Stern des Hauses Feanor|Wappen]] Feanors war ein Stern: &lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=„Das sind Durins Wahrzeichen!“ rief Gimli. &lt;br /&gt;
„Und das ist der Baum der Hochelben!“ sagte Legolas. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Und der Stern des Hauses Feanor“, sagte Gandalf.&lt;br /&gt;
|Autor=J. R. R. Tolkien&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;Der Herr der Ringe&#039;&#039;. &#039;&#039;Erster Band: Die Gefährten&#039;&#039;, &#039;&#039;Eine Wanderung im Dunkeln&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
Der Hintergrund war - laut [[The Shaping of Middle-earth]] - in Erinnerung an die Zwei Bäume silber und gold. &lt;br /&gt;
* In einigen Quellen - etwa - [[The Lays of Beleriand|HoME III, The Lay of Leithian]] ist Feanor der Schmied von [[Barahirs Ring]] und hat somit indirekte Wirkung bis auf [[Aragorn]].&lt;br /&gt;
* Die Werksgeschichte des Herrn der Ringe nennt Feanor in einer ersten Fassung (s. [[The Treason of Isengard|HoME VII, Kapitel 2]]) als den Erschaffer der drei Elbenringe.&lt;br /&gt;
* Das Motiv, im Moment seines Todes dreimal Melkor zu verfluchen, ist der Geschichte [[Túrin Turambar|Túrins]] entnommen. Dieser tat dasselbe nach dem Tod [[Beleg]]s (s. [[The Shaping of Middle-earth|HoME IV, The Quenta]]).&lt;br /&gt;
* Nach dem Tode Feanors wurden in den Schriften [[J. R. R. Tolkien|Tolkiens]] seine Söhne oft als Gruppe aufgeführt.&lt;br /&gt;
* Bis auf Curufin starben alle Söhne Feanors kinderlos. Celebrimbor, Curufins Sohn, starb jedoch auch kinderlos. Feanor hinterlässt auf längere Sicht also keine Nachkommen, außer Maglor, der jedoch fernab anderer Elben lebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stammbaum ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{chart/start|align=center}}&lt;br /&gt;
{{chart| | |MI|v|FI|v|IN| | |MI=[[Míriel Serinde|Míriel]]|FI=[[Finwe]]|IN=[[Indis]]}}&lt;br /&gt;
{{chart| | | | | |!| | | |)|-|-|-|.| }}&lt;br /&gt;
{{chart|NE|v|FE| |FG| |FN|NE=[[Nerdanel]]|FE=&#039;&#039;&#039;Feanor&#039;&#039;&#039;|FG=[[Fingolfin]]|FN=[[Finarfin]]}}&lt;br /&gt;
{{chart| |,|-|+|-|v|-|v|-|v|-|v|-|.| }}&lt;br /&gt;
{{chart|MA|!|CE|!|CU|!|AR|MA=[[Maedhros]]|CE=[[Celegorm]]|CU=[[Curufin]]|AR=[[Amras]]}}&lt;br /&gt;
{{chart| | | |!| | | |!| |!| |!| | | }}&lt;br /&gt;
{{chart| | |MA| |CA|!|AM| | |MA=[[Maglor]]|CA=[[Caranthir]]|AM=[[Amrod]]}}&lt;br /&gt;
{{chart| | | | | | | | | |!| | | | | }}&lt;br /&gt;
{{chart| | | | | | | | |CE| | | | |CE=[[Celebrimbor]]}}&lt;br /&gt;
{{chart/end}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werksgeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien entwickelte die Geschichte um die Figur Feanors in vielen Fassungen seines Oeuvre, beginnend ca. 1916 mit [[Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 1|HoME I, Die Ankunft der Elben und die Gründung von Kôr]] bis hin zu den [[The Peoples of Middle-earth|HoME XII, Part II, Shibboleth of Feanor]] von 1968. Die publizierte Fassung im [[Silmarillion]] spiegelt dabei etwa den letzten Entwicklungsstand von 1951-1952 aus der [[Morgoth’s Ring|HoME X, Part III, The Later Quenta Silmarillion]]. Eine erste relativ stabile Version mit allen wesentlichen Erzählelementen erreichte Tolkien aber bereits vor 1930 mit dem &amp;quot;Sketch of the Mythology&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Erschienen in [[The Shaping of Middle-earth]]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Werke ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Fassungen der Geschichte wich von den Kernelementen noch sehr stark ab:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies betrifft zum einen die Genealogie Feanors: Im [[Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 1|HoME I, Die Ankunft der Elben und die Gründung von Kôr]]  trat als sein Vater noch nicht Finwe  auf, sondern ein Elb namens Bruthwir. Entsprechend erschlug Melkor auch nicht Finwe, sondern Bruthwir.&amp;lt;ref&amp;gt;s. [[Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 1|HoME I, Melkos Diebstahl und die Verdunkelung von Valinor]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Finwe konnte also die Flucht der Noldor&amp;lt;ref&amp;gt;in den frühen Werken noch &#039;&#039;Noldoli&#039;&#039; genannt&amp;lt;/ref&amp;gt; antreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum anderen findet sich eine weitere wesentliche Abweichung in der – weit ausführlicher beschriebenen – Art wie Feanor die Silmaril erschuf: &lt;br /&gt;
Dort erbat Feanor von den Teleri (noch mit „Solosimpi“ bezeichnet) eine Perle und eine Urne mit phosphoreszierendem Schaum. Er fügte den Glanz von Perlen und die Farben von Opalen hinzu und mischte den strahlenden Tau Telperions und einen winzigen Tropfen Laurelins hinzu. In späteren Versionen spielten die Teleri keine Rolle mehr; und auch die Edelsteine als Trägermaterial fand Feanor im Norden Amans. Die Frucht seines Schaffens konnte er erheblich länger bewundern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch gab es keinen Streit mit seinem Halbbruder Fingolfin, zumal er erst in späteren Versionen überhaupt Halbbrüder hat. Zudem versuchte Feanor die Silmaril neu zu erschaffen, nachdem Melkor sie stahl. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 1|HoME I, Melkos Diebstahl und die Verdunkelung von Valinor]] verlangte Feanor von Manwe, die Noldor nach Mittelerde zurückzubringen. Manwe verweigerte dies mit der Begründung, dass dort die Menschen gerade in ihrer Kindheit seien. Das wirft ein besonderes Licht auf das Motiv der Valar, die Eldar von Mittelerde nach Valinor zu bringen. In späteren Versionen wird dies zum Bestandteil von Melkors Lügengebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Adler [[Thorondor|Sorontur]] berichtete Manwe in [[Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 1|HoME I, Die Geschichte von Sonne und Mond]] von den verbrannten Schiffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Söhne Feanors und er selber sprachen in der ersten Fassung noch nicht den verhängnisvollen Eid. Erst in einer etwas späteren Version&amp;lt;ref&amp;gt;[[Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 1|HoME I, Gilfanons Geschichte: Das Leid der Noldoli und die Ankunft des Menschengeschlechtes]]&amp;lt;/ref&amp;gt;  schworen sie ihn – jedoch nicht in Valinor, sondern erst nach Feanors Tod in Mittelerde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besonders schöne Version des Eids dichtete Tolkien 1920 in alliterativen Versen:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Text=&#039;&#039;Be he friend or foe or foul offspring&amp;lt;br&amp;gt;of Morgoth Bauglir, be he mortal dark&amp;lt;br&amp;gt;that in after days on earth shall dwell,&amp;lt;br&amp;gt;shall no law nor love nor league of Gods,&amp;lt;br&amp;gt;no might nor mercy, not moveless fate,&amp;lt;br&amp;gt;defend him for ever from the fierce vengeance&amp;lt;br&amp;gt;of the sons of Feanor, whoso seize or steal&amp;lt;br&amp;gt;or finding keep the fair enchanted&amp;lt;br&amp;gt;globes of crystal whose glory dies not,&amp;lt;br&amp;gt;the Silmarils. We have sworn for ever!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Autor=J. R. R. Tolkien &lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;The Lays of Beleriand&#039;&#039;.&amp;lt;br&amp;gt;Kapitel VIII: &#039;&#039;Poems early abandoned&#039;&#039;.}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien verfasste nicht nur Reimformen: In [[The Shaping of Middle-earth|HoME IV, The Quenta]] wird eine Version der Geschichte in Altenglisch wiedergegeben. Dort wird Feanor als &#039;&#039;Finbros Gimwyrhta&#039;&#039; (für ‚Juwelenschmied‘) genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen frühen Fassungen nahm Feanor die spätere Rolle Maidros’ ein, der von Melkor gefangennommen und gefoltert wurde, um die Herstellung der Juwelen zu erfahren. Nicht Feanor starb in dieser Version nach der Schlacht unter den Sternen, sondern Finwe (da noch als Noleme bezeichnet).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Charakter Feanors war noch leicht anders ausgeprägt, denn Feanors Eifersucht bzgl. der Silmaril war noch nicht so stark ausgeprägt: In [[Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 1|HoME I, Die Geschichte von Sonne und Mond]] notiert Tolkien: „Increase the element of the desire for Silmarils“ und „the [?first?lust] for juwels – especially for the sacred Silmarils – wants emphasizing“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die frühe Phase schließen 1920 bis 1925 verschiedene Prosa-Fragmente ab, die zusammengenommen als erste Fassung des Silmarillions gelten könnten. Sie sind in [[The Shaping of Middle-earth|HoME IV, Part I]] veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bis zum Erscheinen des Herrn der Ringe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien bezeichnete erstmalig eine Schriftstück mit &#039;Silmarillion&#039; - nämlich das zwischen 1925 und 1930 verfasste [[The Shaping of Middle-earth|HoME IV, Part II, The Earliest &#039;Silmarillion&#039;]]&lt;br /&gt;
In den Jahren von 1926 bis Dezember 1937 festigte sich die Erzählung mit der [[The Shaping of Middle-earth|HoME IV, Part III, The Quenta Noldorinwa]] von 1930 und den gleichzeitig geschriebenen [[The Shaping of Middle-earth|HoME IV, Part VI, The Earliest Annals of Valinor]], sowie den zwischen 1930 und 1937 korrigierten [[The Lost Road and Other Writings|HoME V, Part II, Annals of Valinor]]. Diese Bemühungen mündeten in den etwa 1937 verfassten [[The Lost Road and Other Writings|HoME V, Quenta Silmarillion]]. Dort tauchen alle wesentlichen Elemente auf: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Genealogie entspricht der publizierten Fassung des Silmarillion: Feanor tritt in [[The Shaping of Middle-earth|HoME IV, Part II, The Earliest &#039;Silmarillion&#039;]] erstmals als Sohn von Finwe mit den Halbbrüdern Fingolfin und Finarfin&amp;lt;ref&amp;gt;In der Quenta Noldorinwa heißt Finwe noch Finn.&amp;lt;/ref&amp;gt; auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch die Entwicklung der Geschichte entspricht dem Verlauf im Silmarillion: Feanor bedrohte Fingolfin; Feanor trug zum Fest widerspenstig die Silmaril; während der Rebellion erschlug Melkor Finwe; der Eid Feanors wurde vor der Flucht der Noldor gesprochen; die Weissagung des Nordens wurde erstmals Mandos zugerechnet und Feanor wurde von Gothmog getötet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Späte Werke ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien wendete sich nach dem Erscheinen des Herrn der Ringe eher der Metaphysik von Arda zu, also den Fragen nach der Unsterblichkeit der Elben, [[Fea und Hroa]] und ähnlichen Themen. Inhaltlich veränderte er in den 1951 bis 1952 verfassten [[Morgoth’s Ring|HoME X, Part II, Annals of Aman]] und  [[Morgoth’s Ring|HoME X, Part III, The Later Quenta Silmarillion]] nur noch relativ wenig an der Geschichte Feanors. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herrn der Ringe führte Tolkien ein neues Artefakt ein, das es bis dahin noch nicht gab: die Palantíri. In den Fassungen vor dem Erscheinen des Herrn der Ringe gab es noch keine Verbindung Feanors zu ihnen. Doch im Herrn der Ringe erwähnt Gandalf, dass Feanor während des Zeitalters der Bäume vielleicht auch die [[Palantíri]] erschuf. Mit der ersten Überarbeitung der Quenta Silmarillion zur &#039;&#039;Later Quenta&#039;&#039; 1951 fügte Tolkien den Satz „and other crystals he made also, wherein things far away could be seen small but clear, as with the eyes of the eagles of Manwë“ ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.der-fuchsbau.com/tolkien/familytree/stammbaum.htm Stammbaum der Eldar und Atani]&lt;br /&gt;
* [http://ardapedia.herr-der-ringe-film.de/images/f/f3/Ardapedia_Silmarillon_Genealogie.pdf Silmarillion Stammbaum herunterladen (PDF, ca. 108 kb)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;. Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]].&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Quenta Silmarillion&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** V &#039;&#039;Von Eldamar und den Fürsten der Eldalië&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** VI &#039;&#039;Von Feanor und der Loskettung Melkors&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** VII &#039;&#039;Von den Silmaril und der Unruhe der Noldor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** VIII &#039;&#039;Von der Verdunkelung Valinors&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** IX &#039;&#039;Von der Verbannung der Noldor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** XIII &#039;&#039;Von der Rückkehr der Noldor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 1]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
*Kapitel V: &#039;&#039;Die Ankunft der Elben und die Gründung von Kôr&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Kapitel VI: &#039;&#039;Melkos Diebstahl und die Verdunkelung von Valinor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Kapitel VII: &#039;&#039;Die Flucht der Noldoli&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Kapitel VIII: &#039;&#039;Die Geschichte von Sonne und Mond&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Kapitel X: &#039;&#039;Gilfanons Geschichte: Das Leid der Noldoli und die Ankunft des Menschengeschlechtes&#039;&#039;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The Lays of Beleriand]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
*Kapitel II: &#039;&#039;Poems early abandoned&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*Kapitel III: &#039;&#039;The Lay of Leithian&#039;&#039; &lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The Shaping of Middle-earth]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
*Part I: &#039;&#039;PROSE FRAGMENTS FOLLOWING THE LOST TALES&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Part II: &#039;&#039;THE EARLIEST ‘THE SILMARILLION’&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Part III: &#039;&#039;The Quenta Noldorinwa&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Part VI: &#039;&#039;THE EARLIEST ANNALS OF VALINOR&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The Lost Road and Other Writings]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
*Part II, Kapitel II: &#039;&#039;THE LATER ANNALS OF VALINOR&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The Treason of Isengard]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
*Kapitel XIII: &#039;&#039;Galadriel&#039;&#039;, S. 255&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Morgoth’s Ring]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
*Part II: &#039;&#039;Annals of Aman&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Part III: &#039;&#039;The Later Quenty Silmarillion&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The Peoples of Middle-earth]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
*Part II: &#039;&#039;Late Writings&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Sequence|list=[[Hoher König der Noldor]]|prev=[[Finwe]]|date=1495 – 1497 [[Erstes Zeitalter|E. Z.]] ([[Jahre der Bäume|J. B.]])|next=[[Maedhros]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Noldor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hohe Könige der Noldor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Fëanor]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/personnages/elfes/noldor/feanor]]&lt;br /&gt;
[[fi:Fëanor]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MrHenryMason</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Feanor&amp;diff=100702</id>
		<title>Feanor</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Feanor&amp;diff=100702"/>
		<updated>2015-07-04T23:23:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MrHenryMason: /* Lebensgeschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:word_of_feanor_by_venlian-d7fdp7l.jpg|thumb|Feanor, Hoher König der Noldor]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Feanor&#039;&#039;&#039; (Schreibung im Original: &#039;&#039;Fëanor&#039;&#039;) ist im [[Legendarium]] das größte [[Eruhíni|Kind Ilúvatars]], [[Hoher König der Noldor]] und Schöpfer der [[Silmaril]], der [[Palantíri]] sowie der [[Tengwar]]. Sein Aufruhr gegen die [[Valar]] führt ihn und sein Volk aus dem [[Valinor|Segensreich]] zurück nach Mittelerde. Sein Hass gegen [[Morgoth]] und sein verhängnisvoller [[Eid Feanors|Eid]] gehören jedoch zu den größten Heldentaten, [[Sippenmord|Frevel]] und Tragödien der Eldar im [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalter]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jahreszahlen sind nicht in (unseren) Sonnenjahren, sondern in [[Valisches Jahr|Valischen Jahren]] angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Erstes Zeitalter|Erstes Zeitalter (Jahre der Bäume)]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1169:&#039;&#039;&#039; Geburt Feanors in Tirion.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1170:&#039;&#039;&#039; Tod von Feanors Mutter [[Míriel Serinde|Míriel]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;vor 1175:&#039;&#039;&#039; Feanor heiratet Nerdanel.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1175:&#039;&#039;&#039; Geburt von Feanors Sohn [[Maedhros]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1185:&#039;&#039;&#039; Finwe ehelicht [[Indis]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1190:&#039;&#039;&#039; Geburt von Feanors Halbbruder [[Fingolfin]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;um 1200:&#039;&#039;&#039; Geburt von Feanors Sohn [[Maglor]]. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1250:&#039;&#039;&#039; Feanor entwickelt die Tengwar. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;um 1300:&#039;&#039;&#039; Geburt von Feanors Söhnen [[Celegorm]], [[Caranthir]] und [[Curufin]]. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;um 1400:&#039;&#039;&#039; Geburt von Feanors Zwillingssöhnen [[Amrod]] und [[Amras]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1400:&#039;&#039;&#039; Melkors Gefangenschaft endet.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1449:&#039;&#039;&#039; Feanor beginnt mit der Planung der größten aller elbischen Werke: der Silmaril. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1450:&#039;&#039;&#039; Feanor erschafft die Silmaril.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1450 bis 1490:&#039;&#039;&#039; Feanor verbirgt die Silmaril, nach denen Melkor giert. Daraufhin wiegelt Melkor Fingolfin und Feanor gegeneinander auf. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1490:&#039;&#039;&#039; Feanor wird von den Valar als Unruhestifter aus Tirion verbannt. Er versteckt die Silmaril in seiner neu errichteten Festung in [[Formenos]], wo nun auch Finwe wohnt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1492:&#039;&#039;&#039; Melkor geht nach Formenos, wird aber von Feanor abgewiesen. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1495:&#039;&#039;&#039; Melkor zerstört zusammen mit Ungoliant die [[Zwei Bäume]], anschließend erschlägt er Finwe in Formenos, raubt die Silmaril und entkommt mit seiner Komplizin in den Norden Mittelerdes nach Angband. Feanor verflucht Melkor und gibt ihm den Namen [[Morgoth]] (ursprünglich &#039;&#039;Moriñgotho&#039;&#039;). Später überredet er die Noldor zur Flucht aus Aman und Rückkehr nach Beleriand unter seinem Banner und schwört zusammen mit seinen Söhnen einen Eid, der Melkor ewige Feindschaft verspricht. Nach ihrer Ausreise begehen die Noldor in Alqualonde den [[Sippenmord]], als die Teleri sich weigern, den Noldor ihre Schiffe zu überlassen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1496:&#039;&#039;&#039; Die [[Spruch der Noldor|Weissagung des Nordens]] wird gesprochen. Finarfin kehrt mit vielen seiner Sippe um, empfängt in Valimar die Vergebung der Valar und wird Anführer der in Tirion verbliebenen Noldor. Feanor und Fingolfin setzen ihren Weg fort.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1497:&#039;&#039;&#039; Weit im Norden von [[Araman]] überqueren Feanor und seine Gefolgsleute mit den geraubten Schiffen der Teleri heimlich die Meerenge und lassen Fingolfin zurück. In Mittelerde angekommen, verbrennt Feanor die Schiffe bei [[Losgar]] im Fjord von [[Drengist]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1498 bis 1500:&#039;&#039;&#039; Melkor trägt mit Feanor die [[Dagor-nuin-Giliath|Schlacht unter den Sternen]] aus. Der Anführer der Balrogs, [[Gothmog]], tötet Feanor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Volk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Elben]], [[Noldor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feanor war der erste und einzige Sohn von [[Finwe]] und [[Míriel Serinde|Míriel]], der während des [[Mittag von Valinor|Mittags von Valinor]], der Zeit des größten Glücks in [[Aman]], geboren wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war groß, mit dem typisch schwarzem Haar seines Volkes, durchdringend klaren Augen und schön anzusehen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seiner Gattin [[Nerdanel]] hatte er [[Feanorer|sieben Söhne]]: [[Maedhros]], [[Maglor]], [[Celegorm]], [[Caranthir]], [[Curufin]], [[Amrod]] und [[Amras]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Charakter unterschied sich – bis auf die Starrköpfigkeit – sehr von dem seiner Mutter: Er hatte nicht ihr sanftes Gemüt, sondern war stolz und hitzköpfig. Er fragte nicht nach Hilfe und richtete sich – ebenso wie sie – nach keinem Rat. Bei Widerspruch reagierte er nicht mit der Standhaftigkeit seiner Mutter, sondern mit heftigem Groll. Wie seine Mutter konnte er zwar völlig in seiner Arbeit versinken. Im Gegensatz zu ihr brachte er allerdings oftmals Dinge nicht zu Ende. Ansonsten befand sich sein Körper und Geist in stetigem Aufruhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensgeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kindheit und erstes Schaffen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geburt Feanors 1169 E. Z. in [[Tirion]] kostete Míriel so viel Kraft, dass sie absichtlich ihren Körper aufgab und starb. Ihr Tod bedeutete lang anhaltenden Kummer für Feanor und war der Hauptgrund für seinen desaströsen Einfluss auf die Geschichte der Noldor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Finwe nahm eine zweite Frau [[Indis]], die ihm zwei Söhne, [[Fingolfin]] und [[Finarfin]], und zwei Töchter, [[Findis]] und [[Finvain]], schenkte. Feanor empfand für seine Stiefmutter ebenso wenig Liebe wie für seine zwei Halbbrüder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sein Halbbruder Fingolfin stärker, standhafter und tapferer war als er und Finarfin heiterer und weiser, war Feanor der Gelehrteste und Geschickteste aller Noldor. &lt;br /&gt;
Mit seiner Gelehrtheit meisterte er alle Aspekte der Sprache: Auf der Basis von [[Rumil]]s Zeichen entwarf er die Schriftzeichen [[Tengwar]], die von Eldar als die Schrift schlechthin verwendet wurde. Auch war er ein großer Redner, der mit seiner Rhetorik die Eldar bewegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Geschicklichkeit vervollkommnete er bei einem der größten Schmiede der Noldor: [[Mahtan]], dem Vater seiner späteren Frau [[Nerdanel]]. Mehr noch als alles andere liebte er aber die Edelsteine, und er beschäftigte sich hauptsächlich mit deren Veredelung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So entstanden die [[Palantíri]] und die [[Feanorische Lampen|Feanorischen Lampen]] als Vorboten seines größten Werks, der Silmaril.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erschaffung der Silmaril ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feanor erschuf nach längerer Forschung im Valischen Jahr 1450 die drei [[Silmaril]], das Wunder von Arda. In ihnen fing er das Licht der Zwei Bäume [[Laurelin]] und [[Telperion]] ein. Sie gelten als das größte Werk, das je eines der Kinder Ilúvatars schuf und wurden von den [[Valar]] geheiligt, so dass kein „unreines“ Wesen sie ohne Schmerz berühren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Melkor log, wenn er behauptete, dass Feanor sich nach seinen Anweisungen richtete: Denn dies entsprach nicht Feanors Charakter. Aber Melkor begehrte die Silmaril sehr und er plante, Feanor zu vernichten und mit ihr die Freundschaft der Valar mit den Noldor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verbannung in Aman ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Folge der Unstimmigkeiten mit seinen Halbbrüdern und besonders durch die Einflüsterungen [[Melkor]]s schloss Feanor die Silmaril weg – niemand außerhalb seiner Familie durfte sie betrachten. Er trug sie nur noch zu großen Festen. Auf Grund von Melkors Intrigen begannen die Noldor Waffen zu schmieden, und Feanor verdächtigte seine Halbbrüder ihn vertreiben zu wollen. Als er Fingolfin in [[Tirion]] mit dem Schwert bedrohte, wurde er für 20 Valische Jahre aus der Stadt verbannt. Er erbaute im Norden die Festung [[Formenos]] und darin eine Schatzkammer für die Silmaril.&lt;br /&gt;
Dorthin folgte ihm Finwe, so dass Fingolfin die Herrschaft über die Noldor in Tirion übernehmen musste, denn, so sagte Finwe: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=Solange der Bann auf Feanor liegt, meinem Sohn, dass er nicht nach Tirion gehen darf, so lange bin ich nicht König und so lange gehe ich nicht zu meinem Volk.&lt;br /&gt;
|Autor=J. R. R. Tolkien&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;Das Silmarillion&#039;&#039;. &#039;&#039;Quenta Silmarillion&#039;&#039;, Kapitel VIII: &#039;&#039;Von der Verdunkelung Valinors&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|Übersetzer=Wolfgang Krege&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittlerweile ergab sich die Gelegenheit, dass die beiden Halbbrüder sich vor den Valar wieder die Hand reichten. Dies taten sie bei einem Fest in Erinnerung an die Ankunft der Eldar in Valinor, bei dem alle Valar und Eldar versammelt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau zu diesem Fest vergiftete [[Melkor]] zusammen mit [[Ungoliant]] die Zwei Bäume. Nur das Licht, das in den Silmaril eingeschlossen war, hätte sie noch retten können. Darum baten die Valar Feanor um Übergabe der Silmaril. Er weigerte sich aber, denn zu diesem Zweck hätten die Steine zerstört werden müssen und sie waren ihm, da sie sein Meisterwerk waren, sehr teuer:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=Der Geringe wie der Hohe kann manches Werk nur einmal vollbringen, und an diesem Werk hängt sein Herz. Ich kann vielleicht meine Steine hergeben, doch nie mehr werde ich ihresgleichen schaffen.&lt;br /&gt;
|Autor=J. R. R. Tolkien&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;Das Silmarillion&#039;&#039;. &#039;&#039;Quenta Silmarillion&#039;&#039;, Kapitel IX: &#039;&#039;Von der Verbannung der Noldor&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|Übersetzer=Wolfgang Krege&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Melkor jedoch war in der Zwischenzeit nach Formenos gezogen, hatte Finwe erschlagen und die Silmaril geraubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Exilierung nach Mittelerde ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ein Bote aus Formenos diese Nachrichten brachte, schworen Feanor und seine Söhne den verhängnisvollen [[Eid Feanors]], in dem sie sich verpflichteten, jeden, der ihnen einen der Silmaril vorenthalten sollte, bis ans Ende der Welt zu verfolgen.&lt;br /&gt;
Feanor überredete einen großen Teil der Noldor nach [[Mittelerde]] zurückzukehren um Melkor zu verfolgen und um frei zu sein von der Herrschaft und Bevormundung der Valar:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=Warum, o Volk der Noldor, sollten wir weiter dem neidischen Volk der Valar dienen, die uns auch in ihrem eignen reich vor ihrem Feinde nicht zu schützen vermögen? [...] Kommt, fort von hier! Mögen die Feiglinge diese Stadt hüten!&lt;br /&gt;
|Autor=J. R. R. Tolkien&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;Das Silmarillion&#039;&#039;. &#039;&#039;Quenta Silmarillion&#039;&#039;, Kapitel IX: &#039;&#039;Von der Verbannung der Noldor&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|Übersetzer=Wolfgang Krege&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um nach Mittelerde zu gelangen, mussten sie den Ozean [[Belegaer]] überqueren und baten daher die an der Küste lebenden [[Teleri]], ihnen ihre weißen Schwanenschiffe zur Verfügung zu stellen. Da diese sich weigerten, nahmen sich die Noldor die Schiffe mit Gewalt und begingen den ersten [[Sippenmord|Sippenmord von Alqualonde]].&lt;br /&gt;
Für diese furchtbare Tat wurden sie von Mandos mit der [[Spruch der Noldor|Prophezeiung des Nordens]] belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur Feanor mit seinen Söhnen und deren Gefolge schiffte sich ein, da nicht genügend Platz für die gesamte Streitmacht war. Eine zweite Gruppe um Finarfin kehrte nach Valinor zurück. Fingolfin führte den Rest der Noldor auf dem Landweg. Bei [[Losgar]] ließ Feanor die Schiffe verbrennen. Die nachfolgende Gruppe konnte die brennenden Schiffe sehen, da die Welt noch flach war. Es blieb ihnen keine andere Wahl als der mühsame und verlustreiche Weg über die [[Helcaraxe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ende ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feanors Streitmacht erreichte Mittelerde in [[Mithrim]]. Dort attackierte ihn Morgoth in der Schlacht [[Dagor-nuin-Giliath]]. Die Noldor gewannen die Schlacht und versprengten Morgoths Armee. Feanor setzte mit seinen Söhnen und wenigen anderen Elben den Feinden bis in Sichtweite Angbands nach. Dort geriet er in einen Hinterhalt von [[Balrog]]s.&lt;br /&gt;
Feanor verstarb nach der Dagor-nuin-Giliath, als er den schweren Verletzungen erlag, die ihm [[Gothmog]], der Anführer der Balrogs, im Kampf zugefügt hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch er wurde nicht beerdigt und hatte kein Grab, denn&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=so heiß brannte sein Geist, als er aus ihm wich, daß sein Leib zu Asche verfiel und wie Rauch davongeweht wurde &lt;br /&gt;
|Autor=J. R. R. Tolkien&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;Das Silmarillion&#039;&#039;. &#039;&#039;Quenta Silmarillion&#039;&#039;, Kapitel IX: &#039;&#039;Von der Verbannung der Noldor&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Fea ging in die [[Hallen von Mandos]]. Als Strafe für seine Untaten muss er dort bleiben bis zum Ende der Zeit und wird nicht in einen neuen Körper wiedergeboren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis auf Maglor fielen auch alle seine Söhne [[Spruch der Noldor|Feanors Fluch]] zum Opfer. Immer noch gebunden an ihren Eid, führten sie sich selbst und viele andere in Tod und Verderben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewissermaßen war Feanor derjenige, der den Noldor den größten Ruhm und gleichzeitig das größte Unheil brachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Esse|Namen]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Vatername]]: Bei seiner Geburt wurde er zunächst (wie auch seine Halbbrüder) nach seinem Vater &#039;&#039;Finwe&#039;&#039; genannt. Später jedoch wurde dies zu &#039;&#039;Curufinwe&#039;&#039; erweitert (&#039;&#039;curu&#039;&#039; ‚Kunst(fertigkeit), Wissenschaft‘). Diese Form seines Namens bedeutet soviel wie ‚geschickter Finwe‘.&lt;br /&gt;
* [[Muttername]]: Seine Mutter nannte ihn später &#039;&#039;Phayanâro&#039;&#039;, etwa ‚Feuergeist‘, was seinen ungestümen Charakter spiegeln sollte. Sein Name schliff sich zu seinem normalen Namen &#039;&#039;Feanáro&#039;&#039; ab. &#039;&#039;Faenor&#039;&#039; ist die korrekte, aber kaum benutzte [[Sindarin]]&amp;lt;span&amp;gt;form&amp;lt;/span&amp;gt;, in den Aufzeichnungen erscheint er fast nur unter der Quenya/Sindarin-Mischform &#039;&#039;Feanor&#039;&#039;, die er selbst nie benutzte (vermutlich nicht einmal kannte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
* Das [[Stern des Hauses Feanor|Wappen]] Feanors war ein Stern: &lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=„Das sind Durins Wahrzeichen!“ rief Gimli. &lt;br /&gt;
„Und das ist der Baum der Hochelben!“ sagte Legolas. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Und der Stern des Hauses Feanor“, sagte Gandalf.&lt;br /&gt;
|Autor=J. R. R. Tolkien&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;Der Herr der Ringe&#039;&#039;. &#039;&#039;Erster Band: Die Gefährten&#039;&#039;, &#039;&#039;Eine Wanderung im Dunkeln&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
Der Hintergrund war - laut [[The Shaping of Middle-earth]] - in Erinnerung an die Zwei Bäume silber und gold. &lt;br /&gt;
* In einigen Quellen - etwa - [[The Lays of Beleriand|HoME III, The Lay of Leithian]] ist Feanor der Schmied von [[Barahirs Ring]] und hat somit indirekte Wirkung bis auf [[Aragorn]].&lt;br /&gt;
* Die Werksgeschichte des Herrn der Ringe nennt Feanor in einer ersten Fassung (s. [[The Treason of Isengard|HoME VII, Kapitel 2]]) als den Erschaffer der drei Elbenringe.&lt;br /&gt;
* Das Motiv, im Moment seines Todes dreimal Melkor zu verfluchen, ist der Geschichte [[Túrin Turambar|Túrins]] entnommen. Dieser tat dasselbe nach dem Tod [[Beleg]]s (s. [[The Shaping of Middle-earth|HoME IV, The Quenta]]).&lt;br /&gt;
* Nach dem Tode Feanors wurden in den Schriften [[J. R. R. Tolkien|Tolkiens]] seine Söhne oft als Gruppe aufgeführt.&lt;br /&gt;
* Bis auf Curufin starben alle Söhne Feanors kinderlos. Celebrimbor, Curufins Sohn, starb jedoch auch kinderlos. Feanor hinterlässt auf längere Sicht also keine Nachkommen, außer Maglor, der jedoch fernab anderer Elben lebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stammbaum ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{chart/start|align=center}}&lt;br /&gt;
{{chart| | |MI|v|FI|v|IN| | |MI=[[Míriel Serinde|Míriel]]|FI=[[Finwe]]|IN=[[Indis]]}}&lt;br /&gt;
{{chart| | | | | |!| | | |)|-|-|-|.| }}&lt;br /&gt;
{{chart|NE|v|FE| |FG| |FN|NE=[[Nerdanel]]|FE=&#039;&#039;&#039;Feanor&#039;&#039;&#039;|FG=[[Fingolfin]]|FN=[[Finarfin]]}}&lt;br /&gt;
{{chart| |,|-|+|-|v|-|v|-|v|-|v|-|.| }}&lt;br /&gt;
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{{chart/end}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werksgeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien entwickelte die Geschichte um die Figur Feanors in vielen Fassungen seines Oeuvre, beginnend ca. 1916 mit [[Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 1|HoME I, Die Ankunft der Elben und die Gründung von Kôr]] bis hin zu den [[The Peoples of Middle-earth|HoME XII, Part II, Shibboleth of Feanor]] von 1968. Die publizierte Fassung im [[Silmarillion]] spiegelt dabei etwa den letzten Entwicklungsstand von 1951-1952 aus der [[Morgoth’s Ring|HoME X, Part III, The Later Quenta Silmarillion]]. Eine erste relativ stabile Version mit allen wesentlichen Erzählelementen erreichte Tolkien aber bereits vor 1930 mit dem &amp;quot;Sketch of the Mythology&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Erschienen in [[The Shaping of Middle-earth]]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Werke ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Fassungen der Geschichte wich von den Kernelementen noch sehr stark ab:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies betrifft zum einen die Genealogie Feanors: Im [[Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 1|HoME I, Die Ankunft der Elben und die Gründung von Kôr]]  trat als sein Vater noch nicht Finwe  auf, sondern ein Elb namens Bruthwir. Entsprechend erschlug Melkor auch nicht Finwe, sondern Bruthwir.&amp;lt;ref&amp;gt;s. [[Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 1|HoME I, Melkos Diebstahl und die Verdunkelung von Valinor]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Finwe konnte also die Flucht der Noldor&amp;lt;ref&amp;gt;in den frühen Werken noch &#039;&#039;Noldoli&#039;&#039; genannt&amp;lt;/ref&amp;gt; antreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum anderen findet sich eine weitere wesentliche Abweichung in der – weit ausführlicher beschriebenen – Art wie Feanor die Silmaril erschuf: &lt;br /&gt;
Dort erbat Feanor von den Teleri (noch mit „Solosimpi“ bezeichnet) eine Perle und eine Urne mit phosphoreszierendem Schaum. Er fügte den Glanz von Perlen und die Farben von Opalen hinzu und mischte den strahlenden Tau Telperions und einen winzigen Tropfen Laurelins hinzu. In späteren Versionen spielten die Teleri keine Rolle mehr; und auch die Edelsteine als Trägermaterial fand Feanor im Norden Amans. Die Frucht seines Schaffens konnte er erheblich länger bewundern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch gab es keinen Streit mit seinem Halbbruder Fingolfin, zumal er erst in späteren Versionen überhaupt Halbbrüder hat. Zudem versuchte Feanor die Silmaril neu zu erschaffen, nachdem Melkor sie stahl. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 1|HoME I, Melkos Diebstahl und die Verdunkelung von Valinor]] verlangte Feanor von Manwe, die Noldor nach Mittelerde zurückzubringen. Manwe verweigerte dies mit der Begründung, dass dort die Menschen gerade in ihrer Kindheit seien. Das wirft ein besonderes Licht auf das Motiv der Valar, die Eldar von Mittelerde nach Valinor zu bringen. In späteren Versionen wird dies zum Bestandteil von Melkors Lügengebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Adler [[Thorondor|Sorontur]] berichtete Manwe in [[Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 1|HoME I, Die Geschichte von Sonne und Mond]] von den verbrannten Schiffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Söhne Feanors und er selber sprachen in der ersten Fassung noch nicht den verhängnisvollen Eid. Erst in einer etwas späteren Version&amp;lt;ref&amp;gt;[[Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 1|HoME I, Gilfanons Geschichte: Das Leid der Noldoli und die Ankunft des Menschengeschlechtes]]&amp;lt;/ref&amp;gt;  schworen sie ihn – jedoch nicht in Valinor, sondern erst nach Feanors Tod in Mittelerde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besonders schöne Version des Eids dichtete Tolkien 1920 in alliterativen Versen:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Text=&#039;&#039;Be he friend or foe or foul offspring&amp;lt;br&amp;gt;of Morgoth Bauglir, be he mortal dark&amp;lt;br&amp;gt;that in after days on earth shall dwell,&amp;lt;br&amp;gt;shall no law nor love nor league of Gods,&amp;lt;br&amp;gt;no might nor mercy, not moveless fate,&amp;lt;br&amp;gt;defend him for ever from the fierce vengeance&amp;lt;br&amp;gt;of the sons of Feanor, whoso seize or steal&amp;lt;br&amp;gt;or finding keep the fair enchanted&amp;lt;br&amp;gt;globes of crystal whose glory dies not,&amp;lt;br&amp;gt;the Silmarils. We have sworn for ever!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Autor=J. R. R. Tolkien &lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;The Lays of Beleriand&#039;&#039;.&amp;lt;br&amp;gt;Kapitel VIII: &#039;&#039;Poems early abandoned&#039;&#039;.}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien verfasste nicht nur Reimformen: In [[The Shaping of Middle-earth|HoME IV, The Quenta]] wird eine Version der Geschichte in Altenglisch wiedergegeben. Dort wird Feanor als &#039;&#039;Finbros Gimwyrhta&#039;&#039; (für ‚Juwelenschmied‘) genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen frühen Fassungen nahm Feanor die spätere Rolle Maidros’ ein, der von Melkor gefangennommen und gefoltert wurde, um die Herstellung der Juwelen zu erfahren. Nicht Feanor starb in dieser Version nach der Schlacht unter den Sternen, sondern Finwe (da noch als Noleme bezeichnet).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Charakter Feanors war noch leicht anders ausgeprägt, denn Feanors Eifersucht bzgl. der Silmaril war noch nicht so stark ausgeprägt: In [[Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 1|HoME I, Die Geschichte von Sonne und Mond]] notiert Tolkien: „Increase the element of the desire for Silmarils“ und „the [?first?lust] for juwels – especially for the sacred Silmarils – wants emphasizing“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die frühe Phase schließen 1920 bis 1925 verschiedene Prosa-Fragmente ab, die zusammengenommen als erste Fassung des Silmarillions gelten könnten. Sie sind in [[The Shaping of Middle-earth|HoME IV, Part I]] veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bis zum Erscheinen des Herrn der Ringe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien bezeichnete erstmalig eine Schriftstück mit &#039;Silmarillion&#039; - nämlich das zwischen 1925 und 1930 verfasste [[The Shaping of Middle-earth|HoME IV, Part II, The Earliest &#039;Silmarillion&#039;]]&lt;br /&gt;
In den Jahren von 1926 bis Dezember 1937 festigte sich die Erzählung mit der [[The Shaping of Middle-earth|HoME IV, Part III, The Quenta Noldorinwa]] von 1930 und den gleichzeitig geschriebenen [[The Shaping of Middle-earth|HoME IV, Part VI, The Earliest Annals of Valinor]], sowie den zwischen 1930 und 1937 korrigierten [[The Lost Road and Other Writings|HoME V, Part II, Annals of Valinor]]. Diese Bemühungen mündeten in den etwa 1937 verfassten [[The Lost Road and Other Writings|HoME V, Quenta Silmarillion]]. Dort tauchen alle wesentlichen Elemente auf: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Genealogie entspricht der publizierten Fassung des Silmarillion: Feanor tritt in [[The Shaping of Middle-earth|HoME IV, Part II, The Earliest &#039;Silmarillion&#039;]] erstmals als Sohn von Finwe mit den Halbbrüdern Fingolfin und Finarfin&amp;lt;ref&amp;gt;In der Quenta Noldorinwa heißt Finwe noch Finn.&amp;lt;/ref&amp;gt; auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch die Entwicklung der Geschichte entspricht dem Verlauf im Silmarillion: Feanor bedrohte Fingolfin; Feanor trug zum Fest widerspenstig die Silmaril; während der Rebellion erschlug Melkor Finwe; der Eid Feanors wurde vor der Flucht der Noldor gesprochen; die Weissagung des Nordens wurde erstmals Mandos zugerechnet und Feanor wurde von Gothmog getötet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Späte Werke ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien wendete sich nach dem Erscheinen des Herrn der Ringe eher der Metaphysik von Arda zu, also den Fragen nach der Unsterblichkeit der Elben, [[Fea und Hroa]] und ähnlichen Themen. Inhaltlich veränderte er in den 1951 bis 1952 verfassten [[Morgoth’s Ring|HoME X, Part II, Annals of Aman]] und  [[Morgoth’s Ring|HoME X, Part III, The Later Quenta Silmarillion]] nur noch relativ wenig an der Geschichte Feanors. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herrn der Ringe führte Tolkien ein neues Artefakt ein, das es bis dahin noch nicht gab: die Palantíri. In den Fassungen vor dem Erscheinen des Herrn der Ringe gab es noch keine Verbindung Feanors zu ihnen. Doch im Herrn der Ringe erwähnt Gandalf, dass Feanor während des Zeitalters der Bäume vielleicht auch die [[Palantíri]] erschuf. Mit der ersten Überarbeitung der Quenta Silmarillion zur &#039;&#039;Later Quenta&#039;&#039; 1951 fügte Tolkien den Satz „and other crystals he made also, wherein things far away could be seen small but clear, as with the eyes of the eagles of Manwë“ ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.der-fuchsbau.com/tolkien/familytree/stammbaum.htm Stammbaum der Eldar und Atani]&lt;br /&gt;
* [http://ardapedia.herr-der-ringe-film.de/images/f/f3/Ardapedia_Silmarillon_Genealogie.pdf Silmarillion Stammbaum herunterladen (PDF, ca. 108 kb)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;. Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]].&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Quenta Silmarillion&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** V &#039;&#039;Von Eldamar und den Fürsten der Eldalië&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** VI &#039;&#039;Von Feanor und der Loskettung Melkors&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** VII &#039;&#039;Von den Silmaril und der Unruhe der Noldor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** VIII &#039;&#039;Von der Verdunkelung Valinors&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** IX &#039;&#039;Von der Verbannung der Noldor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** XIII &#039;&#039;Von der Rückkehr der Noldor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 1]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
*Kapitel V: &#039;&#039;Die Ankunft der Elben und die Gründung von Kôr&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Kapitel VI: &#039;&#039;Melkos Diebstahl und die Verdunkelung von Valinor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Kapitel VII: &#039;&#039;Die Flucht der Noldoli&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Kapitel VIII: &#039;&#039;Die Geschichte von Sonne und Mond&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Kapitel X: &#039;&#039;Gilfanons Geschichte: Das Leid der Noldoli und die Ankunft des Menschengeschlechtes&#039;&#039;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The Lays of Beleriand]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
*Kapitel II: &#039;&#039;Poems early abandoned&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*Kapitel III: &#039;&#039;The Lay of Leithian&#039;&#039; &lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The Shaping of Middle-earth]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
*Part I: &#039;&#039;PROSE FRAGMENTS FOLLOWING THE LOST TALES&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Part II: &#039;&#039;THE EARLIEST ‘THE SILMARILLION’&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Part III: &#039;&#039;The Quenta Noldorinwa&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Part VI: &#039;&#039;THE EARLIEST ANNALS OF VALINOR&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The Lost Road and Other Writings]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
*Part II, Kapitel II: &#039;&#039;THE LATER ANNALS OF VALINOR&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The Treason of Isengard]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
*Kapitel XIII: &#039;&#039;Galadriel&#039;&#039;, S. 255&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Morgoth’s Ring]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
*Part II: &#039;&#039;Annals of Aman&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Part III: &#039;&#039;The Later Quenty Silmarillion&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The Peoples of Middle-earth]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
*Part II: &#039;&#039;Late Writings&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Sequence|list=[[Hoher König der Noldor]]|prev=[[Finwe]]|date=1495 – 1497 [[Erstes Zeitalter|E. Z.]] ([[Jahre der Bäume|J. B.]])|next=[[Maedhros]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Noldor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hohe Könige der Noldor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Fëanor]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/personnages/elfes/noldor/feanor]]&lt;br /&gt;
[[fi:Fëanor]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MrHenryMason</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Feanor&amp;diff=100701</id>
		<title>Feanor</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Feanor&amp;diff=100701"/>
		<updated>2015-07-04T23:23:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MrHenryMason: /* Beschreibung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:word_of_feanor_by_venlian-d7fdp7l.jpg|thumb|Feanor, Hoher König der Noldor]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Feanor&#039;&#039;&#039; (Schreibung im Original: &#039;&#039;Fëanor&#039;&#039;) ist im [[Legendarium]] das größte [[Eruhíni|Kind Ilúvatars]], [[Hoher König der Noldor]] und Schöpfer der [[Silmaril]], der [[Palantíri]] sowie der [[Tengwar]]. Sein Aufruhr gegen die [[Valar]] führt ihn und sein Volk aus dem [[Valinor|Segensreich]] zurück nach Mittelerde. Sein Hass gegen [[Morgoth]] und sein verhängnisvoller [[Eid Feanors|Eid]] gehören jedoch zu den größten Heldentaten, [[Sippenmord|Frevel]] und Tragödien der Eldar im [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalter]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jahreszahlen sind nicht in (unseren) Sonnenjahren, sondern in [[Valisches Jahr|Valischen Jahren]] angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Erstes Zeitalter|Erstes Zeitalter (Jahre der Bäume)]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1169:&#039;&#039;&#039; Geburt Feanors in Tirion.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1170:&#039;&#039;&#039; Tod von Feanors Mutter [[Míriel Serinde|Míriel]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;vor 1175:&#039;&#039;&#039; Feanor heiratet Nerdanel.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1175:&#039;&#039;&#039; Geburt von Feanors Sohn [[Maedhros]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1185:&#039;&#039;&#039; Finwe ehelicht [[Indis]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1190:&#039;&#039;&#039; Geburt von Feanors Halbbruder [[Fingolfin]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;um 1200:&#039;&#039;&#039; Geburt von Feanors Sohn [[Maglor]]. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1250:&#039;&#039;&#039; Feanor entwickelt die Tengwar. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;um 1300:&#039;&#039;&#039; Geburt von Feanors Söhnen [[Celegorm]], [[Caranthir]] und [[Curufin]]. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;um 1400:&#039;&#039;&#039; Geburt von Feanors Zwillingssöhnen [[Amrod]] und [[Amras]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1400:&#039;&#039;&#039; Melkors Gefangenschaft endet.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1449:&#039;&#039;&#039; Feanor beginnt mit der Planung der größten aller elbischen Werke: der Silmaril. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1450:&#039;&#039;&#039; Feanor erschafft die Silmaril.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1450 bis 1490:&#039;&#039;&#039; Feanor verbirgt die Silmaril, nach denen Melkor giert. Daraufhin wiegelt Melkor Fingolfin und Feanor gegeneinander auf. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1490:&#039;&#039;&#039; Feanor wird von den Valar als Unruhestifter aus Tirion verbannt. Er versteckt die Silmaril in seiner neu errichteten Festung in [[Formenos]], wo nun auch Finwe wohnt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1492:&#039;&#039;&#039; Melkor geht nach Formenos, wird aber von Feanor abgewiesen. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1495:&#039;&#039;&#039; Melkor zerstört zusammen mit Ungoliant die [[Zwei Bäume]], anschließend erschlägt er Finwe in Formenos, raubt die Silmaril und entkommt mit seiner Komplizin in den Norden Mittelerdes nach Angband. Feanor verflucht Melkor und gibt ihm den Namen [[Morgoth]] (ursprünglich &#039;&#039;Moriñgotho&#039;&#039;). Später überredet er die Noldor zur Flucht aus Aman und Rückkehr nach Beleriand unter seinem Banner und schwört zusammen mit seinen Söhnen einen Eid, der Melkor ewige Feindschaft verspricht. Nach ihrer Ausreise begehen die Noldor in Alqualonde den [[Sippenmord]], als die Teleri sich weigern, den Noldor ihre Schiffe zu überlassen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1496:&#039;&#039;&#039; Die [[Spruch der Noldor|Weissagung des Nordens]] wird gesprochen. Finarfin kehrt mit vielen seiner Sippe um, empfängt in Valimar die Vergebung der Valar und wird Anführer der in Tirion verbliebenen Noldor. Feanor und Fingolfin setzen ihren Weg fort.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1497:&#039;&#039;&#039; Weit im Norden von [[Araman]] überqueren Feanor und seine Gefolgsleute mit den geraubten Schiffen der Teleri heimlich die Meerenge und lassen Fingolfin zurück. In Mittelerde angekommen, verbrennt Feanor die Schiffe bei [[Losgar]] im Fjord von [[Drengist]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1498 bis 1500:&#039;&#039;&#039; Melkor trägt mit Feanor die [[Dagor-nuin-Giliath|Schlacht unter den Sternen]] aus. Der Anführer der Balrogs, [[Gothmog]], tötet Feanor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Volk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Elben]], [[Noldor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feanor war der erste und einzige Sohn von [[Finwe]] und [[Míriel Serinde|Míriel]], der während des [[Mittag von Valinor|Mittags von Valinor]], der Zeit des größten Glücks in [[Aman]], geboren wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war groß, mit dem typisch schwarzem Haar seines Volkes, durchdringend klaren Augen und schön anzusehen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seiner Gattin [[Nerdanel]] hatte er [[Feanorer|sieben Söhne]]: [[Maedhros]], [[Maglor]], [[Celegorm]], [[Caranthir]], [[Curufin]], [[Amrod]] und [[Amras]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Charakter unterschied sich – bis auf die Starrköpfigkeit – sehr von dem seiner Mutter: Er hatte nicht ihr sanftes Gemüt, sondern war stolz und hitzköpfig. Er fragte nicht nach Hilfe und richtete sich – ebenso wie sie – nach keinem Rat. Bei Widerspruch reagierte er nicht mit der Standhaftigkeit seiner Mutter, sondern mit heftigem Groll. Wie seine Mutter konnte er zwar völlig in seiner Arbeit versinken. Im Gegensatz zu ihr brachte er allerdings oftmals Dinge nicht zu Ende. Ansonsten befand sich sein Körper und Geist in stetigem Aufruhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensgeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kindheit und erstes Schaffen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geburt Feanors 1169 E. Z. in [[Tirion]] kostete Míriel so viel Kraft, dass sie absichtlich ihren Körper aufgab und starb. Ihr Tod bedeutete lang anhaltenden Kummer für Feanor und war der Hauptgrund für seinen desaströsen Einfluss auf die Geschichte der Noldor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Finwe nahm eine zweite Frau [[Indis]], die ihm zwei Söhne, [[Fingolfin]] und [[Finarfin]], und zwei Töchter, [[Findis]] und [[Finvain]], schenkte. Feanor empfand für seine Stiefmutter ebenso wenig Liebe wie für seine zwei Halbbrüder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sein Halbbruder Fingolfin stärker, standhafter und tapferer war als er und Finarfin heiterer und weiser, war Feanor der Gelehrteste und Geschickteste aller Noldor. &lt;br /&gt;
Mit seiner Gelehrtheit meisterte er alle Aspekte der Sprache: Auf der Basis von [[Rumil]]s Zeichen entwarf er die Schriftzeichen [[Tengwar]], die von Eldar als die Schrift schlechthin verwendet wurde. Auch war er ein großer Redner, der mit seiner Rhetorik die Eldar bewegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Geschicklichkeit vervollkommnete er bei einem der größten Schmiede der Noldor: [[Mahtan]], dem Vater seiner späteren Frau [[Nerdanel]]. Mehr noch als alles andere liebte er aber die Edelsteine, und er beschäftigte sich hauptsächlich mit deren Veredelung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So entstanden die [[Palantíri]] und die [[Feanorische Lampen|Feanorischen Lampen]] als Vorboten seines größten Werks, der Silmaril.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erschaffung der Silmaril ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feanor erschuf nach längerer Forschung im Valischen Jahr 1450 die drei [[Silmaril]], das Wunder von Arda. In ihnen fing er das Licht der Zwei Bäume [[Laurelin]] und [[Telperion]] ein. Sie gelten als das größte Werk, das je eines der Kinder Ilúvatars schuf und wurden von den [[Valar]] geheiligt, so dass kein „unreines“ Wesen sie ohne Schmerz berühren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Melkor log, wenn er behauptete, dass Feanor sich nach seinen Anweisungen richtete: Denn dies entsprach nicht Feanors Charakter. Aber Melkor begehrte die Silmaril sehr und er plante, Feanor zu vernichten und mit ihr die Freundschaft der Valar mit den Noldor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verbannung in Aman ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Folge der Unstimmigkeiten mit seinen Halbbrüdern und besonders durch die Einflüsterungen [[Melkor]]s schloss Feanor die Silmaril weg – niemand außerhalb seiner Familie durfte sie betrachten. Er trug sie nur noch zu großen Festen. Auf Grund von Melkors Intrigen begannen die Noldor Waffen zu schmieden, und Feanor verdächtigte seine Halbbrüder ihn vertreiben zu wollen. Als er Fingolfin in [[Tirion]] mit dem Schwert bedrohte, wurde er für 20 Valische Jahre aus der Stadt verbannt. Er erbaute im Norden die Festung [[Formenos]] und darin eine Schatzkammer für die Silmaril.&lt;br /&gt;
Dorthin folgte ihm Finwe, so dass Fingolfin die Herrschaft über die Noldor in Tirion übernehmen musste, denn, so sagte Finwe: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=Solange der Bann auf Feanor liegt, meinem Sohn, dass er nicht nach Tirion gehen darf, so lange bin ich nicht König und so lange gehe ich nicht zu meinem Volk.&lt;br /&gt;
|Autor=J. R. R. Tolkien&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;Das Silmarillion&#039;&#039;. &#039;&#039;Quenta Silmarillion&#039;&#039;, Kapitel VIII: &#039;&#039;Von der Verdunkelung Valinors&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|Übersetzer=Wolfgang Krege&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittlerweile ergab sich die Gelegenheit, dass die beiden Halbbrüder sich vor den Valar wieder die Hand reichten. Dies taten sie bei einem Fest in Erinnerung an die Ankunft der Eldar in Valinor, bei dem alle Valar und Eldar versammelt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau zu diesem Fest vergiftete [[Melkor]] zusammen mit [[Ungoliant]] die Zwei Bäume. Nur das Licht, das in den Silmaril eingeschlossen war, hätte sie noch retten können. Darum baten die Valar Feanor um Übergabe der Silmaril. Er weigerte sich aber, denn zu diesem Zweck hätten die Steine zerstört werden müssen und sie waren ihm, da sie sein Meisterwerk waren, sehr teuer:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=Der Geringe wie der Hohe kann manches Werk nur einmal vollbringen, und an diesem Werk hängt sein Herz. Ich kann vielleicht meine Steine hergeben, doch nie mehr werde ich ihresgleichen schaffen.&lt;br /&gt;
|Autor=J. R. R. Tolkien&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;Das Silmarillion&#039;&#039;. &#039;&#039;Quenta Silmarillion&#039;&#039;, Kapitel IX: &#039;&#039;Von der Verbannung der Noldor&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|Übersetzer=Wolfgang Krege&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Melkor jedoch war in der Zwischenzeit nach Formenos gezogen, hatte Finwe erschlagen und die Silmaril geraubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Exilierung nach Mittelerde ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ein Bote aus Formenos diese Nachrichten brachte, schworen Feanor und seine Söhne den verhängnisvollen [[Eid Feanors]], in dem sie sich verpflichteten, jeden, der ihnen einen der Silmaril vorenthalten sollte, bis ans Ende der Welt zu verfolgen.&lt;br /&gt;
Feanor überredete einen großen Teil der Noldor nach [[Mittelerde]] zurückzukehren um Melkor zu verfolgen und um frei zu sein von der Herrschaft und Bevormundung der Valar:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=Warum, o Volk der Noldor, sollten wir weiter dem neidischen Volk der Valar dienen, die uns auch in ihrem eignen reich vor ihrem Feinde nicht zu schützen vermögen? [...] Kommt, fort von hier! Mögen die Feiglinge diese Stadt hüten!&lt;br /&gt;
|Autor=J. R. R. Tolkien&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;Das Silmarillion&#039;&#039;. &#039;&#039;Quenta Silmarillion&#039;&#039;, Kapitel IX: &#039;&#039;Von der Verbannung der Noldor&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|Übersetzer=Wolfgang Krege&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um nach Mittelerde zu gelangen, mussten sie den Ozean [[Belegaer]] überqueren und baten daher die an der Küste lebenden [[Teleri]], ihnen ihre weißen Schwanenschiffe zur Verfügung zu stellen. Da diese sich weigerten, nahmen sich die Noldor die Schiffe mit Gewalt und begingen den ersten [[Sippenmord|Sippenmord von Alqualonde]].&lt;br /&gt;
Für diese furchtbare Tat wurden sie von Mandos mit der [[Spruch der Noldor|Prophezeiung des Nordens]] belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur Feanor mit seinen Söhnen und deren Gefolge schiffte sich ein, da nicht genügend Platz für die gesamte Streitmacht war. Eine zweite Gruppe um Finarfin kehrte nach Valinor zurück. Fingolfin führte den Rest der Noldor auf dem Landweg. Bei [[Losgar]] ließ Feanor die Schiffe verbrennen. Die nachfolgende Gruppe konnte die brennenden Schiffe sehen, da die Welt noch flach war. Es blieb ihnen keine andere Wahl als der mühsame und verlustreiche Weg über die [[Helcaraxe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ende ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feanors Streitmacht erreichte Mittelerde in [[Mithrim]]. Dort attackierte ihn Morgoth in der Schlacht [[Dagor-nuin-Giliath]]. Die Noldor gewannen die Schlacht und versprengten Morgoths Armee. Feanor setzte mit seinen Söhnen und wenigen anderen Elben den Feinden bis in Sichtweite Angbands nach. Dort geriet er in einen Hinterhalt von [[Balrog]]s.&lt;br /&gt;
Feanor verstarb nach der Dagor-nuin-Giliath, als er den schweren Verletzungen erlag, die ihm [[Gothmog]], der Anführer der Balrogs, im Kampf zugefügt hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch er wurde nicht beerdigt und hatte kein Grab, denn&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=so heiß brannte sein Geist, als er aus ihm wich, daß sein Leib zu Asche verfiel und wie Rauch davongeweht wurde &lt;br /&gt;
|Autor=J. R. R. Tolkien&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;Das Silmarillion&#039;&#039;. &#039;&#039;Quenta Silmarillion&#039;&#039;, Kapitel IX: &#039;&#039;Von der Verbannung der Noldor&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Fea ging in die [[Hallen von Mandos]]. Als Strafe für seine Untaten muss er dort bleiben bis zum Ende der Zeit und wird nicht in einen neuen Körper wiedergeboren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis auf Maglor fielen auch alle seine Söhne [[Spruch der Noldor|Feanors Fluch]] zum Opfer. Immer noch gebunden an ihren Eid, führten sie sich selbst und viele andere in Tod und Verderben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewissermaßen war Feanor derjenige, der den Noldor den größten Ruhm und gleichzeitig das größte Unheil brachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Esse|Namen]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Vatername]]: Bei seiner Geburt wurde er zunächst (wie auch seine Halbbrüder) nach seinem Vater &#039;&#039;Finwe&#039;&#039; genannt. Später jedoch wurde dies zu &#039;&#039;Curufinwe&#039;&#039; erweitert (&#039;&#039;curu&#039;&#039; ‚Kunst(fertigkeit), Wissenschaft‘). Diese Form seines Namens bedeutet soviel wie ‚geschickter Finwe‘.&lt;br /&gt;
* [[Muttername]]: Seine Mutter nannte ihn später &#039;&#039;Phayanâro&#039;&#039;, etwa ‚Feuergeist‘, was seinen ungestümen Charakter spiegeln sollte. Sein Name schliff sich zu seinem normalen Namen &#039;&#039;Feanáro&#039;&#039; ab. &#039;&#039;Faenor&#039;&#039; ist die korrekte, aber kaum benutzte [[Sindarin]]&amp;lt;span&amp;gt;form&amp;lt;/span&amp;gt;, in den Aufzeichnungen erscheint er fast nur unter der Quenya/Sindarin-Mischform &#039;&#039;Feanor&#039;&#039;, die er selbst nie benutzte (vermutlich nicht einmal kannte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
* Das [[Stern des Hauses Feanor|Wappen]] Feanors war ein Stern: &lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=„Das sind Durins Wahrzeichen!“ rief Gimli. &lt;br /&gt;
„Und das ist der Baum der Hochelben!“ sagte Legolas. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Und der Stern des Hauses Feanor“, sagte Gandalf.&lt;br /&gt;
|Autor=J. R. R. Tolkien&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;Der Herr der Ringe&#039;&#039;. &#039;&#039;Erster Band: Die Gefährten&#039;&#039;, &#039;&#039;Eine Wanderung im Dunkeln&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
Der Hintergrund war - laut [[The Shaping of Middle-earth]] - in Erinnerung an die Zwei Bäume silber und gold. &lt;br /&gt;
* In einigen Quellen - etwa - [[The Lays of Beleriand|HoME III, The Lay of Leithian]] ist Feanor der Schmied von [[Barahirs Ring]] und hat somit indirekte Wirkung bis auf [[Aragorn]].&lt;br /&gt;
* Die Werksgeschichte des Herrn der Ringe nennt Feanor in einer ersten Fassung (s. [[The Treason of Isengard|HoME VII, Kapitel 2]]) als den Erschaffer der drei Elbenringe.&lt;br /&gt;
* Das Motiv, im Moment seines Todes dreimal Melkor zu verfluchen, ist der Geschichte [[Túrin Turambar|Túrins]] entnommen. Dieser tat dasselbe nach dem Tod [[Beleg]]s (s. [[The Shaping of Middle-earth|HoME IV, The Quenta]]).&lt;br /&gt;
* Nach dem Tode Feanors wurden in den Schriften [[J. R. R. Tolkien|Tolkiens]] seine Söhne oft als Gruppe aufgeführt.&lt;br /&gt;
* Bis auf Curufin starben alle Söhne Feanors kinderlos. Celebrimbor, Curufins Sohn, starb jedoch auch kinderlos. Feanor hinterlässt auf längere Sicht also keine Nachkommen, außer Maglor, der jedoch fernab anderer Elben lebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stammbaum ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{chart/start|align=center}}&lt;br /&gt;
{{chart| | |MI|v|FI|v|IN| | |MI=[[Míriel Serinde|Míriel]]|FI=[[Finwe]]|IN=[[Indis]]}}&lt;br /&gt;
{{chart| | | | | |!| | | |)|-|-|-|.| }}&lt;br /&gt;
{{chart|NE|v|FE| |FG| |FN|NE=[[Nerdanel]]|FE=&#039;&#039;&#039;Feanor&#039;&#039;&#039;|FG=[[Fingolfin]]|FN=[[Finarfin]]}}&lt;br /&gt;
{{chart| |,|-|+|-|v|-|v|-|v|-|v|-|.| }}&lt;br /&gt;
{{chart|MA|!|CE|!|CU|!|AR|MA=[[Maedhros]]|CE=[[Celegorm]]|CU=[[Curufin]]|AR=[[Amras]]}}&lt;br /&gt;
{{chart| | | |!| | | |!| |!| |!| | | }}&lt;br /&gt;
{{chart| | |MA| |CA|!|AM| | |MA=[[Maglor]]|CA=[[Caranthir]]|AM=[[Amrod]]}}&lt;br /&gt;
{{chart| | | | | | | | | |!| | | | | }}&lt;br /&gt;
{{chart| | | | | | | | |CE| | | | |CE=[[Celebrimbor]]}}&lt;br /&gt;
{{chart/end}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werksgeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien entwickelte die Geschichte um die Figur Feanors in vielen Fassungen seines Oeuvre, beginnend ca. 1916 mit [[Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 1|HoME I, Die Ankunft der Elben und die Gründung von Kôr]] bis hin zu den [[The Peoples of Middle-earth|HoME XII, Part II, Shibboleth of Feanor]] von 1968. Die publizierte Fassung im [[Silmarillion]] spiegelt dabei etwa den letzten Entwicklungsstand von 1951-1952 aus der [[Morgoth’s Ring|HoME X, Part III, The Later Quenta Silmarillion]]. Eine erste relativ stabile Version mit allen wesentlichen Erzählelementen erreichte Tolkien aber bereits vor 1930 mit dem &amp;quot;Sketch of the Mythology&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Erschienen in [[The Shaping of Middle-earth]]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Werke ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Fassungen der Geschichte wich von den Kernelementen noch sehr stark ab:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies betrifft zum einen die Genealogie Feanors: Im [[Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 1|HoME I, Die Ankunft der Elben und die Gründung von Kôr]]  trat als sein Vater noch nicht Finwe  auf, sondern ein Elb namens Bruthwir. Entsprechend erschlug Melkor auch nicht Finwe, sondern Bruthwir.&amp;lt;ref&amp;gt;s. [[Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 1|HoME I, Melkos Diebstahl und die Verdunkelung von Valinor]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Finwe konnte also die Flucht der Noldor&amp;lt;ref&amp;gt;in den frühen Werken noch &#039;&#039;Noldoli&#039;&#039; genannt&amp;lt;/ref&amp;gt; antreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum anderen findet sich eine weitere wesentliche Abweichung in der – weit ausführlicher beschriebenen – Art wie Feanor die Silmaril erschuf: &lt;br /&gt;
Dort erbat Feanor von den Teleri (noch mit „Solosimpi“ bezeichnet) eine Perle und eine Urne mit phosphoreszierendem Schaum. Er fügte den Glanz von Perlen und die Farben von Opalen hinzu und mischte den strahlenden Tau Telperions und einen winzigen Tropfen Laurelins hinzu. In späteren Versionen spielten die Teleri keine Rolle mehr; und auch die Edelsteine als Trägermaterial fand Feanor im Norden Amans. Die Frucht seines Schaffens konnte er erheblich länger bewundern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch gab es keinen Streit mit seinem Halbbruder Fingolfin, zumal er erst in späteren Versionen überhaupt Halbbrüder hat. Zudem versuchte Feanor die Silmaril neu zu erschaffen, nachdem Melkor sie stahl. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 1|HoME I, Melkos Diebstahl und die Verdunkelung von Valinor]] verlangte Feanor von Manwe, die Noldor nach Mittelerde zurückzubringen. Manwe verweigerte dies mit der Begründung, dass dort die Menschen gerade in ihrer Kindheit seien. Das wirft ein besonderes Licht auf das Motiv der Valar, die Eldar von Mittelerde nach Valinor zu bringen. In späteren Versionen wird dies zum Bestandteil von Melkors Lügengebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Adler [[Thorondor|Sorontur]] berichtete Manwe in [[Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 1|HoME I, Die Geschichte von Sonne und Mond]] von den verbrannten Schiffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Söhne Feanors und er selber sprachen in der ersten Fassung noch nicht den verhängnisvollen Eid. Erst in einer etwas späteren Version&amp;lt;ref&amp;gt;[[Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 1|HoME I, Gilfanons Geschichte: Das Leid der Noldoli und die Ankunft des Menschengeschlechtes]]&amp;lt;/ref&amp;gt;  schworen sie ihn – jedoch nicht in Valinor, sondern erst nach Feanors Tod in Mittelerde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besonders schöne Version des Eids dichtete Tolkien 1920 in alliterativen Versen:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Text=&#039;&#039;Be he friend or foe or foul offspring&amp;lt;br&amp;gt;of Morgoth Bauglir, be he mortal dark&amp;lt;br&amp;gt;that in after days on earth shall dwell,&amp;lt;br&amp;gt;shall no law nor love nor league of Gods,&amp;lt;br&amp;gt;no might nor mercy, not moveless fate,&amp;lt;br&amp;gt;defend him for ever from the fierce vengeance&amp;lt;br&amp;gt;of the sons of Feanor, whoso seize or steal&amp;lt;br&amp;gt;or finding keep the fair enchanted&amp;lt;br&amp;gt;globes of crystal whose glory dies not,&amp;lt;br&amp;gt;the Silmarils. We have sworn for ever!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Autor=J. R. R. Tolkien &lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;The Lays of Beleriand&#039;&#039;.&amp;lt;br&amp;gt;Kapitel VIII: &#039;&#039;Poems early abandoned&#039;&#039;.}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien verfasste nicht nur Reimformen: In [[The Shaping of Middle-earth|HoME IV, The Quenta]] wird eine Version der Geschichte in Altenglisch wiedergegeben. Dort wird Feanor als &#039;&#039;Finbros Gimwyrhta&#039;&#039; (für ‚Juwelenschmied‘) genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen frühen Fassungen nahm Feanor die spätere Rolle Maidros’ ein, der von Melkor gefangennommen und gefoltert wurde, um die Herstellung der Juwelen zu erfahren. Nicht Feanor starb in dieser Version nach der Schlacht unter den Sternen, sondern Finwe (da noch als Noleme bezeichnet).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Charakter Feanors war noch leicht anders ausgeprägt, denn Feanors Eifersucht bzgl. der Silmaril war noch nicht so stark ausgeprägt: In [[Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 1|HoME I, Die Geschichte von Sonne und Mond]] notiert Tolkien: „Increase the element of the desire for Silmarils“ und „the [?first?lust] for juwels – especially for the sacred Silmarils – wants emphasizing“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die frühe Phase schließen 1920 bis 1925 verschiedene Prosa-Fragmente ab, die zusammengenommen als erste Fassung des Silmarillions gelten könnten. Sie sind in [[The Shaping of Middle-earth|HoME IV, Part I]] veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bis zum Erscheinen des Herrn der Ringe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien bezeichnete erstmalig eine Schriftstück mit &#039;Silmarillion&#039; - nämlich das zwischen 1925 und 1930 verfasste [[The Shaping of Middle-earth|HoME IV, Part II, The Earliest &#039;Silmarillion&#039;]]&lt;br /&gt;
In den Jahren von 1926 bis Dezember 1937 festigte sich die Erzählung mit der [[The Shaping of Middle-earth|HoME IV, Part III, The Quenta Noldorinwa]] von 1930 und den gleichzeitig geschriebenen [[The Shaping of Middle-earth|HoME IV, Part VI, The Earliest Annals of Valinor]], sowie den zwischen 1930 und 1937 korrigierten [[The Lost Road and Other Writings|HoME V, Part II, Annals of Valinor]]. Diese Bemühungen mündeten in den etwa 1937 verfassten [[The Lost Road and Other Writings|HoME V, Quenta Silmarillion]]. Dort tauchen alle wesentlichen Elemente auf: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Genealogie entspricht der publizierten Fassung des Silmarillion: Feanor tritt in [[The Shaping of Middle-earth|HoME IV, Part II, The Earliest &#039;Silmarillion&#039;]] erstmals als Sohn von Finwe mit den Halbbrüdern Fingolfin und Finarfin&amp;lt;ref&amp;gt;In der Quenta Noldorinwa heißt Finwe noch Finn.&amp;lt;/ref&amp;gt; auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch die Entwicklung der Geschichte entspricht dem Verlauf im Silmarillion: Feanor bedrohte Fingolfin; Feanor trug zum Fest widerspenstig die Silmaril; während der Rebellion erschlug Melkor Finwe; der Eid Feanors wurde vor der Flucht der Noldor gesprochen; die Weissagung des Nordens wurde erstmals Mandos zugerechnet und Feanor wurde von Gothmog getötet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Späte Werke ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien wendete sich nach dem Erscheinen des Herrn der Ringe eher der Metaphysik von Arda zu, also den Fragen nach der Unsterblichkeit der Elben, [[Fea und Hroa]] und ähnlichen Themen. Inhaltlich veränderte er in den 1951 bis 1952 verfassten [[Morgoth’s Ring|HoME X, Part II, Annals of Aman]] und  [[Morgoth’s Ring|HoME X, Part III, The Later Quenta Silmarillion]] nur noch relativ wenig an der Geschichte Feanors. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herrn der Ringe führte Tolkien ein neues Artefakt ein, das es bis dahin noch nicht gab: die Palantíri. In den Fassungen vor dem Erscheinen des Herrn der Ringe gab es noch keine Verbindung Feanors zu ihnen. Doch im Herrn der Ringe erwähnt Gandalf, dass Feanor während des Zeitalters der Bäume vielleicht auch die [[Palantíri]] erschuf. Mit der ersten Überarbeitung der Quenta Silmarillion zur &#039;&#039;Later Quenta&#039;&#039; 1951 fügte Tolkien den Satz „and other crystals he made also, wherein things far away could be seen small but clear, as with the eyes of the eagles of Manwë“ ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.der-fuchsbau.com/tolkien/familytree/stammbaum.htm Stammbaum der Eldar und Atani]&lt;br /&gt;
* [http://ardapedia.herr-der-ringe-film.de/images/f/f3/Ardapedia_Silmarillon_Genealogie.pdf Silmarillion Stammbaum herunterladen (PDF, ca. 108 kb)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;. Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]].&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Quenta Silmarillion&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** V &#039;&#039;Von Eldamar und den Fürsten der Eldalië&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** VI &#039;&#039;Von Feanor und der Loskettung Melkors&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** VII &#039;&#039;Von den Silmaril und der Unruhe der Noldor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** VIII &#039;&#039;Von der Verdunkelung Valinors&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** IX &#039;&#039;Von der Verbannung der Noldor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** XIII &#039;&#039;Von der Rückkehr der Noldor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 1]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
*Kapitel V: &#039;&#039;Die Ankunft der Elben und die Gründung von Kôr&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Kapitel VI: &#039;&#039;Melkos Diebstahl und die Verdunkelung von Valinor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Kapitel VII: &#039;&#039;Die Flucht der Noldoli&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Kapitel VIII: &#039;&#039;Die Geschichte von Sonne und Mond&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Kapitel X: &#039;&#039;Gilfanons Geschichte: Das Leid der Noldoli und die Ankunft des Menschengeschlechtes&#039;&#039;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The Lays of Beleriand]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
*Kapitel II: &#039;&#039;Poems early abandoned&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*Kapitel III: &#039;&#039;The Lay of Leithian&#039;&#039; &lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The Shaping of Middle-earth]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
*Part I: &#039;&#039;PROSE FRAGMENTS FOLLOWING THE LOST TALES&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Part II: &#039;&#039;THE EARLIEST ‘THE SILMARILLION’&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Part III: &#039;&#039;The Quenta Noldorinwa&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Part VI: &#039;&#039;THE EARLIEST ANNALS OF VALINOR&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The Lost Road and Other Writings]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
*Part II, Kapitel II: &#039;&#039;THE LATER ANNALS OF VALINOR&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The Treason of Isengard]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
*Kapitel XIII: &#039;&#039;Galadriel&#039;&#039;, S. 255&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Morgoth’s Ring]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
*Part II: &#039;&#039;Annals of Aman&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Part III: &#039;&#039;The Later Quenty Silmarillion&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The Peoples of Middle-earth]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
*Part II: &#039;&#039;Late Writings&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Sequence|list=[[Hoher König der Noldor]]|prev=[[Finwe]]|date=1495 – 1497 [[Erstes Zeitalter|E. Z.]] ([[Jahre der Bäume|J. B.]])|next=[[Maedhros]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Noldor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hohe Könige der Noldor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Fëanor]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/personnages/elfes/noldor/feanor]]&lt;br /&gt;
[[fi:Fëanor]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MrHenryMason</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Feanor&amp;diff=100700</id>
		<title>Feanor</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Feanor&amp;diff=100700"/>
		<updated>2015-07-04T23:22:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MrHenryMason: /* Beschreibung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:word_of_feanor_by_venlian-d7fdp7l.jpg|thumb|Feanor, Hoher König der Noldor]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Feanor&#039;&#039;&#039; (Schreibung im Original: &#039;&#039;Fëanor&#039;&#039;) ist im [[Legendarium]] das größte [[Eruhíni|Kind Ilúvatars]], [[Hoher König der Noldor]] und Schöpfer der [[Silmaril]], der [[Palantíri]] sowie der [[Tengwar]]. Sein Aufruhr gegen die [[Valar]] führt ihn und sein Volk aus dem [[Valinor|Segensreich]] zurück nach Mittelerde. Sein Hass gegen [[Morgoth]] und sein verhängnisvoller [[Eid Feanors|Eid]] gehören jedoch zu den größten Heldentaten, [[Sippenmord|Frevel]] und Tragödien der Eldar im [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalter]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jahreszahlen sind nicht in (unseren) Sonnenjahren, sondern in [[Valisches Jahr|Valischen Jahren]] angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Erstes Zeitalter|Erstes Zeitalter (Jahre der Bäume)]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1169:&#039;&#039;&#039; Geburt Feanors in Tirion.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1170:&#039;&#039;&#039; Tod von Feanors Mutter [[Míriel Serinde|Míriel]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;vor 1175:&#039;&#039;&#039; Feanor heiratet Nerdanel.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1175:&#039;&#039;&#039; Geburt von Feanors Sohn [[Maedhros]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1185:&#039;&#039;&#039; Finwe ehelicht [[Indis]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1190:&#039;&#039;&#039; Geburt von Feanors Halbbruder [[Fingolfin]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;um 1200:&#039;&#039;&#039; Geburt von Feanors Sohn [[Maglor]]. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1250:&#039;&#039;&#039; Feanor entwickelt die Tengwar. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;um 1300:&#039;&#039;&#039; Geburt von Feanors Söhnen [[Celegorm]], [[Caranthir]] und [[Curufin]]. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;um 1400:&#039;&#039;&#039; Geburt von Feanors Zwillingssöhnen [[Amrod]] und [[Amras]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1400:&#039;&#039;&#039; Melkors Gefangenschaft endet.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1449:&#039;&#039;&#039; Feanor beginnt mit der Planung der größten aller elbischen Werke: der Silmaril. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1450:&#039;&#039;&#039; Feanor erschafft die Silmaril.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1450 bis 1490:&#039;&#039;&#039; Feanor verbirgt die Silmaril, nach denen Melkor giert. Daraufhin wiegelt Melkor Fingolfin und Feanor gegeneinander auf. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1490:&#039;&#039;&#039; Feanor wird von den Valar als Unruhestifter aus Tirion verbannt. Er versteckt die Silmaril in seiner neu errichteten Festung in [[Formenos]], wo nun auch Finwe wohnt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1492:&#039;&#039;&#039; Melkor geht nach Formenos, wird aber von Feanor abgewiesen. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1495:&#039;&#039;&#039; Melkor zerstört zusammen mit Ungoliant die [[Zwei Bäume]], anschließend erschlägt er Finwe in Formenos, raubt die Silmaril und entkommt mit seiner Komplizin in den Norden Mittelerdes nach Angband. Feanor verflucht Melkor und gibt ihm den Namen [[Morgoth]] (ursprünglich &#039;&#039;Moriñgotho&#039;&#039;). Später überredet er die Noldor zur Flucht aus Aman und Rückkehr nach Beleriand unter seinem Banner und schwört zusammen mit seinen Söhnen einen Eid, der Melkor ewige Feindschaft verspricht. Nach ihrer Ausreise begehen die Noldor in Alqualonde den [[Sippenmord]], als die Teleri sich weigern, den Noldor ihre Schiffe zu überlassen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1496:&#039;&#039;&#039; Die [[Spruch der Noldor|Weissagung des Nordens]] wird gesprochen. Finarfin kehrt mit vielen seiner Sippe um, empfängt in Valimar die Vergebung der Valar und wird Anführer der in Tirion verbliebenen Noldor. Feanor und Fingolfin setzen ihren Weg fort.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1497:&#039;&#039;&#039; Weit im Norden von [[Araman]] überqueren Feanor und seine Gefolgsleute mit den geraubten Schiffen der Teleri heimlich die Meerenge und lassen Fingolfin zurück. In Mittelerde angekommen, verbrennt Feanor die Schiffe bei [[Losgar]] im Fjord von [[Drengist]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1498 bis 1500:&#039;&#039;&#039; Melkor trägt mit Feanor die [[Dagor-nuin-Giliath|Schlacht unter den Sternen]] aus. Der Anführer der Balrogs, [[Gothmog]], tötet Feanor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Volk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Elben]], [[Noldor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Wp_drawing-of-the-sword_col.jpg|thumb|200px|Feanor und Fingolfin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feanor war der erste und einzige Sohn von [[Finwe]] und [[Míriel Serinde|Míriel]], der während des [[Mittag von Valinor|Mittags von Valinor]], der Zeit des größten Glücks in [[Aman]], geboren wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war groß, mit dem typisch schwarzem Haar seines Volkes, durchdringend klaren Augen und schön anzusehen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seiner Gattin [[Nerdanel]] hatte er [[Feanorer|sieben Söhne]]: [[Maedhros]], [[Maglor]], [[Celegorm]], [[Caranthir]], [[Curufin]], [[Amrod]] und [[Amras]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Charakter unterschied sich – bis auf die Starrköpfigkeit – sehr von dem seiner Mutter: Er hatte nicht ihr sanftes Gemüt, sondern war stolz und hitzköpfig. Er fragte nicht nach Hilfe und richtete sich – ebenso wie sie – nach keinem Rat. Bei Widerspruch reagierte er nicht mit der Standhaftigkeit seiner Mutter, sondern mit heftigem Groll. Wie seine Mutter konnte er zwar völlig in seiner Arbeit versinken. Im Gegensatz zu ihr brachte er allerdings oftmals Dinge nicht zu Ende. Ansonsten befand sich sein Körper und Geist in stetigem Aufruhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensgeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kindheit und erstes Schaffen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geburt Feanors 1169 E. Z. in [[Tirion]] kostete Míriel so viel Kraft, dass sie absichtlich ihren Körper aufgab und starb. Ihr Tod bedeutete lang anhaltenden Kummer für Feanor und war der Hauptgrund für seinen desaströsen Einfluss auf die Geschichte der Noldor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Finwe nahm eine zweite Frau [[Indis]], die ihm zwei Söhne, [[Fingolfin]] und [[Finarfin]], und zwei Töchter, [[Findis]] und [[Finvain]], schenkte. Feanor empfand für seine Stiefmutter ebenso wenig Liebe wie für seine zwei Halbbrüder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sein Halbbruder Fingolfin stärker, standhafter und tapferer war als er und Finarfin heiterer und weiser, war Feanor der Gelehrteste und Geschickteste aller Noldor. &lt;br /&gt;
Mit seiner Gelehrtheit meisterte er alle Aspekte der Sprache: Auf der Basis von [[Rumil]]s Zeichen entwarf er die Schriftzeichen [[Tengwar]], die von Eldar als die Schrift schlechthin verwendet wurde. Auch war er ein großer Redner, der mit seiner Rhetorik die Eldar bewegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Geschicklichkeit vervollkommnete er bei einem der größten Schmiede der Noldor: [[Mahtan]], dem Vater seiner späteren Frau [[Nerdanel]]. Mehr noch als alles andere liebte er aber die Edelsteine, und er beschäftigte sich hauptsächlich mit deren Veredelung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So entstanden die [[Palantíri]] und die [[Feanorische Lampen|Feanorischen Lampen]] als Vorboten seines größten Werks, der Silmaril.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erschaffung der Silmaril ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feanor erschuf nach längerer Forschung im Valischen Jahr 1450 die drei [[Silmaril]], das Wunder von Arda. In ihnen fing er das Licht der Zwei Bäume [[Laurelin]] und [[Telperion]] ein. Sie gelten als das größte Werk, das je eines der Kinder Ilúvatars schuf und wurden von den [[Valar]] geheiligt, so dass kein „unreines“ Wesen sie ohne Schmerz berühren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Melkor log, wenn er behauptete, dass Feanor sich nach seinen Anweisungen richtete: Denn dies entsprach nicht Feanors Charakter. Aber Melkor begehrte die Silmaril sehr und er plante, Feanor zu vernichten und mit ihr die Freundschaft der Valar mit den Noldor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verbannung in Aman ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Folge der Unstimmigkeiten mit seinen Halbbrüdern und besonders durch die Einflüsterungen [[Melkor]]s schloss Feanor die Silmaril weg – niemand außerhalb seiner Familie durfte sie betrachten. Er trug sie nur noch zu großen Festen. Auf Grund von Melkors Intrigen begannen die Noldor Waffen zu schmieden, und Feanor verdächtigte seine Halbbrüder ihn vertreiben zu wollen. Als er Fingolfin in [[Tirion]] mit dem Schwert bedrohte, wurde er für 20 Valische Jahre aus der Stadt verbannt. Er erbaute im Norden die Festung [[Formenos]] und darin eine Schatzkammer für die Silmaril.&lt;br /&gt;
Dorthin folgte ihm Finwe, so dass Fingolfin die Herrschaft über die Noldor in Tirion übernehmen musste, denn, so sagte Finwe: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=Solange der Bann auf Feanor liegt, meinem Sohn, dass er nicht nach Tirion gehen darf, so lange bin ich nicht König und so lange gehe ich nicht zu meinem Volk.&lt;br /&gt;
|Autor=J. R. R. Tolkien&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;Das Silmarillion&#039;&#039;. &#039;&#039;Quenta Silmarillion&#039;&#039;, Kapitel VIII: &#039;&#039;Von der Verdunkelung Valinors&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|Übersetzer=Wolfgang Krege&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittlerweile ergab sich die Gelegenheit, dass die beiden Halbbrüder sich vor den Valar wieder die Hand reichten. Dies taten sie bei einem Fest in Erinnerung an die Ankunft der Eldar in Valinor, bei dem alle Valar und Eldar versammelt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau zu diesem Fest vergiftete [[Melkor]] zusammen mit [[Ungoliant]] die Zwei Bäume. Nur das Licht, das in den Silmaril eingeschlossen war, hätte sie noch retten können. Darum baten die Valar Feanor um Übergabe der Silmaril. Er weigerte sich aber, denn zu diesem Zweck hätten die Steine zerstört werden müssen und sie waren ihm, da sie sein Meisterwerk waren, sehr teuer:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=Der Geringe wie der Hohe kann manches Werk nur einmal vollbringen, und an diesem Werk hängt sein Herz. Ich kann vielleicht meine Steine hergeben, doch nie mehr werde ich ihresgleichen schaffen.&lt;br /&gt;
|Autor=J. R. R. Tolkien&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;Das Silmarillion&#039;&#039;. &#039;&#039;Quenta Silmarillion&#039;&#039;, Kapitel IX: &#039;&#039;Von der Verbannung der Noldor&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|Übersetzer=Wolfgang Krege&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Melkor jedoch war in der Zwischenzeit nach Formenos gezogen, hatte Finwe erschlagen und die Silmaril geraubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Exilierung nach Mittelerde ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ein Bote aus Formenos diese Nachrichten brachte, schworen Feanor und seine Söhne den verhängnisvollen [[Eid Feanors]], in dem sie sich verpflichteten, jeden, der ihnen einen der Silmaril vorenthalten sollte, bis ans Ende der Welt zu verfolgen.&lt;br /&gt;
Feanor überredete einen großen Teil der Noldor nach [[Mittelerde]] zurückzukehren um Melkor zu verfolgen und um frei zu sein von der Herrschaft und Bevormundung der Valar:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=Warum, o Volk der Noldor, sollten wir weiter dem neidischen Volk der Valar dienen, die uns auch in ihrem eignen reich vor ihrem Feinde nicht zu schützen vermögen? [...] Kommt, fort von hier! Mögen die Feiglinge diese Stadt hüten!&lt;br /&gt;
|Autor=J. R. R. Tolkien&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;Das Silmarillion&#039;&#039;. &#039;&#039;Quenta Silmarillion&#039;&#039;, Kapitel IX: &#039;&#039;Von der Verbannung der Noldor&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|Übersetzer=Wolfgang Krege&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um nach Mittelerde zu gelangen, mussten sie den Ozean [[Belegaer]] überqueren und baten daher die an der Küste lebenden [[Teleri]], ihnen ihre weißen Schwanenschiffe zur Verfügung zu stellen. Da diese sich weigerten, nahmen sich die Noldor die Schiffe mit Gewalt und begingen den ersten [[Sippenmord|Sippenmord von Alqualonde]].&lt;br /&gt;
Für diese furchtbare Tat wurden sie von Mandos mit der [[Spruch der Noldor|Prophezeiung des Nordens]] belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur Feanor mit seinen Söhnen und deren Gefolge schiffte sich ein, da nicht genügend Platz für die gesamte Streitmacht war. Eine zweite Gruppe um Finarfin kehrte nach Valinor zurück. Fingolfin führte den Rest der Noldor auf dem Landweg. Bei [[Losgar]] ließ Feanor die Schiffe verbrennen. Die nachfolgende Gruppe konnte die brennenden Schiffe sehen, da die Welt noch flach war. Es blieb ihnen keine andere Wahl als der mühsame und verlustreiche Weg über die [[Helcaraxe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ende ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feanors Streitmacht erreichte Mittelerde in [[Mithrim]]. Dort attackierte ihn Morgoth in der Schlacht [[Dagor-nuin-Giliath]]. Die Noldor gewannen die Schlacht und versprengten Morgoths Armee. Feanor setzte mit seinen Söhnen und wenigen anderen Elben den Feinden bis in Sichtweite Angbands nach. Dort geriet er in einen Hinterhalt von [[Balrog]]s.&lt;br /&gt;
Feanor verstarb nach der Dagor-nuin-Giliath, als er den schweren Verletzungen erlag, die ihm [[Gothmog]], der Anführer der Balrogs, im Kampf zugefügt hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch er wurde nicht beerdigt und hatte kein Grab, denn&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=so heiß brannte sein Geist, als er aus ihm wich, daß sein Leib zu Asche verfiel und wie Rauch davongeweht wurde &lt;br /&gt;
|Autor=J. R. R. Tolkien&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;Das Silmarillion&#039;&#039;. &#039;&#039;Quenta Silmarillion&#039;&#039;, Kapitel IX: &#039;&#039;Von der Verbannung der Noldor&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Fea ging in die [[Hallen von Mandos]]. Als Strafe für seine Untaten muss er dort bleiben bis zum Ende der Zeit und wird nicht in einen neuen Körper wiedergeboren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis auf Maglor fielen auch alle seine Söhne [[Spruch der Noldor|Feanors Fluch]] zum Opfer. Immer noch gebunden an ihren Eid, führten sie sich selbst und viele andere in Tod und Verderben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewissermaßen war Feanor derjenige, der den Noldor den größten Ruhm und gleichzeitig das größte Unheil brachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Esse|Namen]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Vatername]]: Bei seiner Geburt wurde er zunächst (wie auch seine Halbbrüder) nach seinem Vater &#039;&#039;Finwe&#039;&#039; genannt. Später jedoch wurde dies zu &#039;&#039;Curufinwe&#039;&#039; erweitert (&#039;&#039;curu&#039;&#039; ‚Kunst(fertigkeit), Wissenschaft‘). Diese Form seines Namens bedeutet soviel wie ‚geschickter Finwe‘.&lt;br /&gt;
* [[Muttername]]: Seine Mutter nannte ihn später &#039;&#039;Phayanâro&#039;&#039;, etwa ‚Feuergeist‘, was seinen ungestümen Charakter spiegeln sollte. Sein Name schliff sich zu seinem normalen Namen &#039;&#039;Feanáro&#039;&#039; ab. &#039;&#039;Faenor&#039;&#039; ist die korrekte, aber kaum benutzte [[Sindarin]]&amp;lt;span&amp;gt;form&amp;lt;/span&amp;gt;, in den Aufzeichnungen erscheint er fast nur unter der Quenya/Sindarin-Mischform &#039;&#039;Feanor&#039;&#039;, die er selbst nie benutzte (vermutlich nicht einmal kannte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
* Das [[Stern des Hauses Feanor|Wappen]] Feanors war ein Stern: &lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=„Das sind Durins Wahrzeichen!“ rief Gimli. &lt;br /&gt;
„Und das ist der Baum der Hochelben!“ sagte Legolas. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Und der Stern des Hauses Feanor“, sagte Gandalf.&lt;br /&gt;
|Autor=J. R. R. Tolkien&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;Der Herr der Ringe&#039;&#039;. &#039;&#039;Erster Band: Die Gefährten&#039;&#039;, &#039;&#039;Eine Wanderung im Dunkeln&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
Der Hintergrund war - laut [[The Shaping of Middle-earth]] - in Erinnerung an die Zwei Bäume silber und gold. &lt;br /&gt;
* In einigen Quellen - etwa - [[The Lays of Beleriand|HoME III, The Lay of Leithian]] ist Feanor der Schmied von [[Barahirs Ring]] und hat somit indirekte Wirkung bis auf [[Aragorn]].&lt;br /&gt;
* Die Werksgeschichte des Herrn der Ringe nennt Feanor in einer ersten Fassung (s. [[The Treason of Isengard|HoME VII, Kapitel 2]]) als den Erschaffer der drei Elbenringe.&lt;br /&gt;
* Das Motiv, im Moment seines Todes dreimal Melkor zu verfluchen, ist der Geschichte [[Túrin Turambar|Túrins]] entnommen. Dieser tat dasselbe nach dem Tod [[Beleg]]s (s. [[The Shaping of Middle-earth|HoME IV, The Quenta]]).&lt;br /&gt;
* Nach dem Tode Feanors wurden in den Schriften [[J. R. R. Tolkien|Tolkiens]] seine Söhne oft als Gruppe aufgeführt.&lt;br /&gt;
* Bis auf Curufin starben alle Söhne Feanors kinderlos. Celebrimbor, Curufins Sohn, starb jedoch auch kinderlos. Feanor hinterlässt auf längere Sicht also keine Nachkommen, außer Maglor, der jedoch fernab anderer Elben lebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stammbaum ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{chart/start|align=center}}&lt;br /&gt;
{{chart| | |MI|v|FI|v|IN| | |MI=[[Míriel Serinde|Míriel]]|FI=[[Finwe]]|IN=[[Indis]]}}&lt;br /&gt;
{{chart| | | | | |!| | | |)|-|-|-|.| }}&lt;br /&gt;
{{chart|NE|v|FE| |FG| |FN|NE=[[Nerdanel]]|FE=&#039;&#039;&#039;Feanor&#039;&#039;&#039;|FG=[[Fingolfin]]|FN=[[Finarfin]]}}&lt;br /&gt;
{{chart| |,|-|+|-|v|-|v|-|v|-|v|-|.| }}&lt;br /&gt;
{{chart|MA|!|CE|!|CU|!|AR|MA=[[Maedhros]]|CE=[[Celegorm]]|CU=[[Curufin]]|AR=[[Amras]]}}&lt;br /&gt;
{{chart| | | |!| | | |!| |!| |!| | | }}&lt;br /&gt;
{{chart| | |MA| |CA|!|AM| | |MA=[[Maglor]]|CA=[[Caranthir]]|AM=[[Amrod]]}}&lt;br /&gt;
{{chart| | | | | | | | | |!| | | | | }}&lt;br /&gt;
{{chart| | | | | | | | |CE| | | | |CE=[[Celebrimbor]]}}&lt;br /&gt;
{{chart/end}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werksgeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien entwickelte die Geschichte um die Figur Feanors in vielen Fassungen seines Oeuvre, beginnend ca. 1916 mit [[Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 1|HoME I, Die Ankunft der Elben und die Gründung von Kôr]] bis hin zu den [[The Peoples of Middle-earth|HoME XII, Part II, Shibboleth of Feanor]] von 1968. Die publizierte Fassung im [[Silmarillion]] spiegelt dabei etwa den letzten Entwicklungsstand von 1951-1952 aus der [[Morgoth’s Ring|HoME X, Part III, The Later Quenta Silmarillion]]. Eine erste relativ stabile Version mit allen wesentlichen Erzählelementen erreichte Tolkien aber bereits vor 1930 mit dem &amp;quot;Sketch of the Mythology&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Erschienen in [[The Shaping of Middle-earth]]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Werke ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Fassungen der Geschichte wich von den Kernelementen noch sehr stark ab:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies betrifft zum einen die Genealogie Feanors: Im [[Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 1|HoME I, Die Ankunft der Elben und die Gründung von Kôr]]  trat als sein Vater noch nicht Finwe  auf, sondern ein Elb namens Bruthwir. Entsprechend erschlug Melkor auch nicht Finwe, sondern Bruthwir.&amp;lt;ref&amp;gt;s. [[Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 1|HoME I, Melkos Diebstahl und die Verdunkelung von Valinor]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Finwe konnte also die Flucht der Noldor&amp;lt;ref&amp;gt;in den frühen Werken noch &#039;&#039;Noldoli&#039;&#039; genannt&amp;lt;/ref&amp;gt; antreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum anderen findet sich eine weitere wesentliche Abweichung in der – weit ausführlicher beschriebenen – Art wie Feanor die Silmaril erschuf: &lt;br /&gt;
Dort erbat Feanor von den Teleri (noch mit „Solosimpi“ bezeichnet) eine Perle und eine Urne mit phosphoreszierendem Schaum. Er fügte den Glanz von Perlen und die Farben von Opalen hinzu und mischte den strahlenden Tau Telperions und einen winzigen Tropfen Laurelins hinzu. In späteren Versionen spielten die Teleri keine Rolle mehr; und auch die Edelsteine als Trägermaterial fand Feanor im Norden Amans. Die Frucht seines Schaffens konnte er erheblich länger bewundern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch gab es keinen Streit mit seinem Halbbruder Fingolfin, zumal er erst in späteren Versionen überhaupt Halbbrüder hat. Zudem versuchte Feanor die Silmaril neu zu erschaffen, nachdem Melkor sie stahl. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 1|HoME I, Melkos Diebstahl und die Verdunkelung von Valinor]] verlangte Feanor von Manwe, die Noldor nach Mittelerde zurückzubringen. Manwe verweigerte dies mit der Begründung, dass dort die Menschen gerade in ihrer Kindheit seien. Das wirft ein besonderes Licht auf das Motiv der Valar, die Eldar von Mittelerde nach Valinor zu bringen. In späteren Versionen wird dies zum Bestandteil von Melkors Lügengebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Adler [[Thorondor|Sorontur]] berichtete Manwe in [[Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 1|HoME I, Die Geschichte von Sonne und Mond]] von den verbrannten Schiffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Söhne Feanors und er selber sprachen in der ersten Fassung noch nicht den verhängnisvollen Eid. Erst in einer etwas späteren Version&amp;lt;ref&amp;gt;[[Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 1|HoME I, Gilfanons Geschichte: Das Leid der Noldoli und die Ankunft des Menschengeschlechtes]]&amp;lt;/ref&amp;gt;  schworen sie ihn – jedoch nicht in Valinor, sondern erst nach Feanors Tod in Mittelerde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besonders schöne Version des Eids dichtete Tolkien 1920 in alliterativen Versen:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Text=&#039;&#039;Be he friend or foe or foul offspring&amp;lt;br&amp;gt;of Morgoth Bauglir, be he mortal dark&amp;lt;br&amp;gt;that in after days on earth shall dwell,&amp;lt;br&amp;gt;shall no law nor love nor league of Gods,&amp;lt;br&amp;gt;no might nor mercy, not moveless fate,&amp;lt;br&amp;gt;defend him for ever from the fierce vengeance&amp;lt;br&amp;gt;of the sons of Feanor, whoso seize or steal&amp;lt;br&amp;gt;or finding keep the fair enchanted&amp;lt;br&amp;gt;globes of crystal whose glory dies not,&amp;lt;br&amp;gt;the Silmarils. We have sworn for ever!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Autor=J. R. R. Tolkien &lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;The Lays of Beleriand&#039;&#039;.&amp;lt;br&amp;gt;Kapitel VIII: &#039;&#039;Poems early abandoned&#039;&#039;.}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien verfasste nicht nur Reimformen: In [[The Shaping of Middle-earth|HoME IV, The Quenta]] wird eine Version der Geschichte in Altenglisch wiedergegeben. Dort wird Feanor als &#039;&#039;Finbros Gimwyrhta&#039;&#039; (für ‚Juwelenschmied‘) genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen frühen Fassungen nahm Feanor die spätere Rolle Maidros’ ein, der von Melkor gefangennommen und gefoltert wurde, um die Herstellung der Juwelen zu erfahren. Nicht Feanor starb in dieser Version nach der Schlacht unter den Sternen, sondern Finwe (da noch als Noleme bezeichnet).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Charakter Feanors war noch leicht anders ausgeprägt, denn Feanors Eifersucht bzgl. der Silmaril war noch nicht so stark ausgeprägt: In [[Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 1|HoME I, Die Geschichte von Sonne und Mond]] notiert Tolkien: „Increase the element of the desire for Silmarils“ und „the [?first?lust] for juwels – especially for the sacred Silmarils – wants emphasizing“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die frühe Phase schließen 1920 bis 1925 verschiedene Prosa-Fragmente ab, die zusammengenommen als erste Fassung des Silmarillions gelten könnten. Sie sind in [[The Shaping of Middle-earth|HoME IV, Part I]] veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bis zum Erscheinen des Herrn der Ringe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien bezeichnete erstmalig eine Schriftstück mit &#039;Silmarillion&#039; - nämlich das zwischen 1925 und 1930 verfasste [[The Shaping of Middle-earth|HoME IV, Part II, The Earliest &#039;Silmarillion&#039;]]&lt;br /&gt;
In den Jahren von 1926 bis Dezember 1937 festigte sich die Erzählung mit der [[The Shaping of Middle-earth|HoME IV, Part III, The Quenta Noldorinwa]] von 1930 und den gleichzeitig geschriebenen [[The Shaping of Middle-earth|HoME IV, Part VI, The Earliest Annals of Valinor]], sowie den zwischen 1930 und 1937 korrigierten [[The Lost Road and Other Writings|HoME V, Part II, Annals of Valinor]]. Diese Bemühungen mündeten in den etwa 1937 verfassten [[The Lost Road and Other Writings|HoME V, Quenta Silmarillion]]. Dort tauchen alle wesentlichen Elemente auf: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Genealogie entspricht der publizierten Fassung des Silmarillion: Feanor tritt in [[The Shaping of Middle-earth|HoME IV, Part II, The Earliest &#039;Silmarillion&#039;]] erstmals als Sohn von Finwe mit den Halbbrüdern Fingolfin und Finarfin&amp;lt;ref&amp;gt;In der Quenta Noldorinwa heißt Finwe noch Finn.&amp;lt;/ref&amp;gt; auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch die Entwicklung der Geschichte entspricht dem Verlauf im Silmarillion: Feanor bedrohte Fingolfin; Feanor trug zum Fest widerspenstig die Silmaril; während der Rebellion erschlug Melkor Finwe; der Eid Feanors wurde vor der Flucht der Noldor gesprochen; die Weissagung des Nordens wurde erstmals Mandos zugerechnet und Feanor wurde von Gothmog getötet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Späte Werke ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien wendete sich nach dem Erscheinen des Herrn der Ringe eher der Metaphysik von Arda zu, also den Fragen nach der Unsterblichkeit der Elben, [[Fea und Hroa]] und ähnlichen Themen. Inhaltlich veränderte er in den 1951 bis 1952 verfassten [[Morgoth’s Ring|HoME X, Part II, Annals of Aman]] und  [[Morgoth’s Ring|HoME X, Part III, The Later Quenta Silmarillion]] nur noch relativ wenig an der Geschichte Feanors. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herrn der Ringe führte Tolkien ein neues Artefakt ein, das es bis dahin noch nicht gab: die Palantíri. In den Fassungen vor dem Erscheinen des Herrn der Ringe gab es noch keine Verbindung Feanors zu ihnen. Doch im Herrn der Ringe erwähnt Gandalf, dass Feanor während des Zeitalters der Bäume vielleicht auch die [[Palantíri]] erschuf. Mit der ersten Überarbeitung der Quenta Silmarillion zur &#039;&#039;Later Quenta&#039;&#039; 1951 fügte Tolkien den Satz „and other crystals he made also, wherein things far away could be seen small but clear, as with the eyes of the eagles of Manwë“ ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.der-fuchsbau.com/tolkien/familytree/stammbaum.htm Stammbaum der Eldar und Atani]&lt;br /&gt;
* [http://ardapedia.herr-der-ringe-film.de/images/f/f3/Ardapedia_Silmarillon_Genealogie.pdf Silmarillion Stammbaum herunterladen (PDF, ca. 108 kb)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;. Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]].&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Quenta Silmarillion&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** V &#039;&#039;Von Eldamar und den Fürsten der Eldalië&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** VI &#039;&#039;Von Feanor und der Loskettung Melkors&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** VII &#039;&#039;Von den Silmaril und der Unruhe der Noldor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** VIII &#039;&#039;Von der Verdunkelung Valinors&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** IX &#039;&#039;Von der Verbannung der Noldor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** XIII &#039;&#039;Von der Rückkehr der Noldor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 1]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
*Kapitel V: &#039;&#039;Die Ankunft der Elben und die Gründung von Kôr&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Kapitel VI: &#039;&#039;Melkos Diebstahl und die Verdunkelung von Valinor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Kapitel VII: &#039;&#039;Die Flucht der Noldoli&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Kapitel VIII: &#039;&#039;Die Geschichte von Sonne und Mond&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Kapitel X: &#039;&#039;Gilfanons Geschichte: Das Leid der Noldoli und die Ankunft des Menschengeschlechtes&#039;&#039;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The Lays of Beleriand]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
*Kapitel II: &#039;&#039;Poems early abandoned&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*Kapitel III: &#039;&#039;The Lay of Leithian&#039;&#039; &lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The Shaping of Middle-earth]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
*Part I: &#039;&#039;PROSE FRAGMENTS FOLLOWING THE LOST TALES&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Part II: &#039;&#039;THE EARLIEST ‘THE SILMARILLION’&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Part III: &#039;&#039;The Quenta Noldorinwa&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Part VI: &#039;&#039;THE EARLIEST ANNALS OF VALINOR&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The Lost Road and Other Writings]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
*Part II, Kapitel II: &#039;&#039;THE LATER ANNALS OF VALINOR&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The Treason of Isengard]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
*Kapitel XIII: &#039;&#039;Galadriel&#039;&#039;, S. 255&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Morgoth’s Ring]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
*Part II: &#039;&#039;Annals of Aman&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Part III: &#039;&#039;The Later Quenty Silmarillion&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The Peoples of Middle-earth]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
*Part II: &#039;&#039;Late Writings&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Sequence|list=[[Hoher König der Noldor]]|prev=[[Finwe]]|date=1495 – 1497 [[Erstes Zeitalter|E. Z.]] ([[Jahre der Bäume|J. B.]])|next=[[Maedhros]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Noldor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hohe Könige der Noldor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Fëanor]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/personnages/elfes/noldor/feanor]]&lt;br /&gt;
[[fi:Fëanor]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MrHenryMason</name></author>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bildbeschreibung&lt;br /&gt;
|QUELLE= https://goldseven.files.wordpress.com/2013/01/wp_drawing-of-the-sword_col.jpg&lt;br /&gt;
|URHEBER= Jenny Dolfen&lt;br /&gt;
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}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MrHenryMason</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;MrHenryMason: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:word_of_feanor_by_venlian-d7fdp7l.jpg|thumb|Feanor, Hoher König der Noldor]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Feanor&#039;&#039;&#039; (Schreibung im Original: &#039;&#039;Fëanor&#039;&#039;) ist im [[Legendarium]] das größte [[Eruhíni|Kind Ilúvatars]], [[Hoher König der Noldor]] und Schöpfer der [[Silmaril]], der [[Palantíri]] sowie der [[Tengwar]]. Sein Aufruhr gegen die [[Valar]] führt ihn und sein Volk aus dem [[Valinor|Segensreich]] zurück nach Mittelerde. Sein Hass gegen [[Morgoth]] und sein verhängnisvoller [[Eid Feanors|Eid]] gehören jedoch zu den größten Heldentaten, [[Sippenmord|Frevel]] und Tragödien der Eldar im [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalter]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jahreszahlen sind nicht in (unseren) Sonnenjahren, sondern in [[Valisches Jahr|Valischen Jahren]] angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Erstes Zeitalter|Erstes Zeitalter (Jahre der Bäume)]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1169:&#039;&#039;&#039; Geburt Feanors in Tirion.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1170:&#039;&#039;&#039; Tod von Feanors Mutter [[Míriel Serinde|Míriel]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;vor 1175:&#039;&#039;&#039; Feanor heiratet Nerdanel.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1175:&#039;&#039;&#039; Geburt von Feanors Sohn [[Maedhros]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1185:&#039;&#039;&#039; Finwe ehelicht [[Indis]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1190:&#039;&#039;&#039; Geburt von Feanors Halbbruder [[Fingolfin]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;um 1200:&#039;&#039;&#039; Geburt von Feanors Sohn [[Maglor]]. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1250:&#039;&#039;&#039; Feanor entwickelt die Tengwar. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;um 1300:&#039;&#039;&#039; Geburt von Feanors Söhnen [[Celegorm]], [[Caranthir]] und [[Curufin]]. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;um 1400:&#039;&#039;&#039; Geburt von Feanors Zwillingssöhnen [[Amrod]] und [[Amras]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1400:&#039;&#039;&#039; Melkors Gefangenschaft endet.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1449:&#039;&#039;&#039; Feanor beginnt mit der Planung der größten aller elbischen Werke: der Silmaril. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1450:&#039;&#039;&#039; Feanor erschafft die Silmaril.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1450 bis 1490:&#039;&#039;&#039; Feanor verbirgt die Silmaril, nach denen Melkor giert. Daraufhin wiegelt Melkor Fingolfin und Feanor gegeneinander auf. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1490:&#039;&#039;&#039; Feanor wird von den Valar als Unruhestifter aus Tirion verbannt. Er versteckt die Silmaril in seiner neu errichteten Festung in [[Formenos]], wo nun auch Finwe wohnt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1492:&#039;&#039;&#039; Melkor geht nach Formenos, wird aber von Feanor abgewiesen. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1495:&#039;&#039;&#039; Melkor zerstört zusammen mit Ungoliant die [[Zwei Bäume]], anschließend erschlägt er Finwe in Formenos, raubt die Silmaril und entkommt mit seiner Komplizin in den Norden Mittelerdes nach Angband. Feanor verflucht Melkor und gibt ihm den Namen [[Morgoth]] (ursprünglich &#039;&#039;Moriñgotho&#039;&#039;). Später überredet er die Noldor zur Flucht aus Aman und Rückkehr nach Beleriand unter seinem Banner und schwört zusammen mit seinen Söhnen einen Eid, der Melkor ewige Feindschaft verspricht. Nach ihrer Ausreise begehen die Noldor in Alqualonde den [[Sippenmord]], als die Teleri sich weigern, den Noldor ihre Schiffe zu überlassen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1496:&#039;&#039;&#039; Die [[Spruch der Noldor|Weissagung des Nordens]] wird gesprochen. Finarfin kehrt mit vielen seiner Sippe um, empfängt in Valimar die Vergebung der Valar und wird Anführer der in Tirion verbliebenen Noldor. Feanor und Fingolfin setzen ihren Weg fort.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1497:&#039;&#039;&#039; Weit im Norden von [[Araman]] überqueren Feanor und seine Gefolgsleute mit den geraubten Schiffen der Teleri heimlich die Meerenge und lassen Fingolfin zurück. In Mittelerde angekommen, verbrennt Feanor die Schiffe bei [[Losgar]] im Fjord von [[Drengist]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1498 bis 1500:&#039;&#039;&#039; Melkor trägt mit Feanor die [[Dagor-nuin-Giliath|Schlacht unter den Sternen]] aus. Der Anführer der Balrogs, [[Gothmog]], tötet Feanor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Volk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Elben]], [[Noldor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Feanor und Fingolfin.jpg|thumb|200px|Feanor und Fingolfin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feanor war der erste und einzige Sohn von [[Finwe]] und [[Míriel Serinde|Míriel]], der während des [[Mittag von Valinor|Mittags von Valinor]], der Zeit des größten Glücks in [[Aman]], geboren wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war groß, mit dem typisch schwarzem Haar seines Volkes, durchdringend klaren Augen und schön anzusehen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seiner Gattin [[Nerdanel]] hatte er [[Feanorer|sieben Söhne]]: [[Maedhros]], [[Maglor]], [[Celegorm]], [[Caranthir]], [[Curufin]], [[Amrod]] und [[Amras]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Charakter unterschied sich – bis auf die Starrköpfigkeit – sehr von dem seiner Mutter: Er hatte nicht ihr sanftes Gemüt, sondern war stolz und hitzköpfig. Er fragte nicht nach Hilfe und richtete sich – ebenso wie sie – nach keinem Rat. Bei Widerspruch reagierte er nicht mit der Standhaftigkeit seiner Mutter, sondern mit heftigem Groll. Wie seine Mutter konnte er zwar völlig in seiner Arbeit versinken. Im Gegensatz zu ihr brachte er allerdings oftmals Dinge nicht zu Ende. Ansonsten befand sich sein Körper und Geist in stetigem Aufruhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensgeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kindheit und erstes Schaffen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geburt Feanors 1169 E. Z. in [[Tirion]] kostete Míriel so viel Kraft, dass sie absichtlich ihren Körper aufgab und starb. Ihr Tod bedeutete lang anhaltenden Kummer für Feanor und war der Hauptgrund für seinen desaströsen Einfluss auf die Geschichte der Noldor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Finwe nahm eine zweite Frau [[Indis]], die ihm zwei Söhne, [[Fingolfin]] und [[Finarfin]], und zwei Töchter, [[Findis]] und [[Finvain]], schenkte. Feanor empfand für seine Stiefmutter ebenso wenig Liebe wie für seine zwei Halbbrüder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sein Halbbruder Fingolfin stärker, standhafter und tapferer war als er und Finarfin heiterer und weiser, war Feanor der Gelehrteste und Geschickteste aller Noldor. &lt;br /&gt;
Mit seiner Gelehrtheit meisterte er alle Aspekte der Sprache: Auf der Basis von [[Rumil]]s Zeichen entwarf er die Schriftzeichen [[Tengwar]], die von Eldar als die Schrift schlechthin verwendet wurde. Auch war er ein großer Redner, der mit seiner Rhetorik die Eldar bewegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Geschicklichkeit vervollkommnete er bei einem der größten Schmiede der Noldor: [[Mahtan]], dem Vater seiner späteren Frau [[Nerdanel]]. Mehr noch als alles andere liebte er aber die Edelsteine, und er beschäftigte sich hauptsächlich mit deren Veredelung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So entstanden die [[Palantíri]] und die [[Feanorische Lampen|Feanorischen Lampen]] als Vorboten seines größten Werks, der Silmaril.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erschaffung der Silmaril ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feanor erschuf nach längerer Forschung im Valischen Jahr 1450 die drei [[Silmaril]], das Wunder von Arda. In ihnen fing er das Licht der Zwei Bäume [[Laurelin]] und [[Telperion]] ein. Sie gelten als das größte Werk, das je eines der Kinder Ilúvatars schuf und wurden von den [[Valar]] geheiligt, so dass kein „unreines“ Wesen sie ohne Schmerz berühren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Melkor log, wenn er behauptete, dass Feanor sich nach seinen Anweisungen richtete: Denn dies entsprach nicht Feanors Charakter. Aber Melkor begehrte die Silmaril sehr und er plante, Feanor zu vernichten und mit ihr die Freundschaft der Valar mit den Noldor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verbannung in Aman ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Folge der Unstimmigkeiten mit seinen Halbbrüdern und besonders durch die Einflüsterungen [[Melkor]]s schloss Feanor die Silmaril weg – niemand außerhalb seiner Familie durfte sie betrachten. Er trug sie nur noch zu großen Festen. Auf Grund von Melkors Intrigen begannen die Noldor Waffen zu schmieden, und Feanor verdächtigte seine Halbbrüder ihn vertreiben zu wollen. Als er Fingolfin in [[Tirion]] mit dem Schwert bedrohte, wurde er für 20 Valische Jahre aus der Stadt verbannt. Er erbaute im Norden die Festung [[Formenos]] und darin eine Schatzkammer für die Silmaril.&lt;br /&gt;
Dorthin folgte ihm Finwe, so dass Fingolfin die Herrschaft über die Noldor in Tirion übernehmen musste, denn, so sagte Finwe: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=Solange der Bann auf Feanor liegt, meinem Sohn, dass er nicht nach Tirion gehen darf, so lange bin ich nicht König und so lange gehe ich nicht zu meinem Volk.&lt;br /&gt;
|Autor=J. R. R. Tolkien&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;Das Silmarillion&#039;&#039;. &#039;&#039;Quenta Silmarillion&#039;&#039;, Kapitel VIII: &#039;&#039;Von der Verdunkelung Valinors&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|Übersetzer=Wolfgang Krege&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittlerweile ergab sich die Gelegenheit, dass die beiden Halbbrüder sich vor den Valar wieder die Hand reichten. Dies taten sie bei einem Fest in Erinnerung an die Ankunft der Eldar in Valinor, bei dem alle Valar und Eldar versammelt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau zu diesem Fest vergiftete [[Melkor]] zusammen mit [[Ungoliant]] die Zwei Bäume. Nur das Licht, das in den Silmaril eingeschlossen war, hätte sie noch retten können. Darum baten die Valar Feanor um Übergabe der Silmaril. Er weigerte sich aber, denn zu diesem Zweck hätten die Steine zerstört werden müssen und sie waren ihm, da sie sein Meisterwerk waren, sehr teuer:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=Der Geringe wie der Hohe kann manches Werk nur einmal vollbringen, und an diesem Werk hängt sein Herz. Ich kann vielleicht meine Steine hergeben, doch nie mehr werde ich ihresgleichen schaffen.&lt;br /&gt;
|Autor=J. R. R. Tolkien&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;Das Silmarillion&#039;&#039;. &#039;&#039;Quenta Silmarillion&#039;&#039;, Kapitel IX: &#039;&#039;Von der Verbannung der Noldor&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|Übersetzer=Wolfgang Krege&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Melkor jedoch war in der Zwischenzeit nach Formenos gezogen, hatte Finwe erschlagen und die Silmaril geraubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Exilierung nach Mittelerde ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ein Bote aus Formenos diese Nachrichten brachte, schworen Feanor und seine Söhne den verhängnisvollen [[Eid Feanors]], in dem sie sich verpflichteten, jeden, der ihnen einen der Silmaril vorenthalten sollte, bis ans Ende der Welt zu verfolgen.&lt;br /&gt;
Feanor überredete einen großen Teil der Noldor nach [[Mittelerde]] zurückzukehren um Melkor zu verfolgen und um frei zu sein von der Herrschaft und Bevormundung der Valar:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=Warum, o Volk der Noldor, sollten wir weiter dem neidischen Volk der Valar dienen, die uns auch in ihrem eignen reich vor ihrem Feinde nicht zu schützen vermögen? [...] Kommt, fort von hier! Mögen die Feiglinge diese Stadt hüten!&lt;br /&gt;
|Autor=J. R. R. Tolkien&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;Das Silmarillion&#039;&#039;. &#039;&#039;Quenta Silmarillion&#039;&#039;, Kapitel IX: &#039;&#039;Von der Verbannung der Noldor&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|Übersetzer=Wolfgang Krege&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um nach Mittelerde zu gelangen, mussten sie den Ozean [[Belegaer]] überqueren und baten daher die an der Küste lebenden [[Teleri]], ihnen ihre weißen Schwanenschiffe zur Verfügung zu stellen. Da diese sich weigerten, nahmen sich die Noldor die Schiffe mit Gewalt und begingen den ersten [[Sippenmord|Sippenmord von Alqualonde]].&lt;br /&gt;
Für diese furchtbare Tat wurden sie von Mandos mit der [[Spruch der Noldor|Prophezeiung des Nordens]] belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur Feanor mit seinen Söhnen und deren Gefolge schiffte sich ein, da nicht genügend Platz für die gesamte Streitmacht war. Eine zweite Gruppe um Finarfin kehrte nach Valinor zurück. Fingolfin führte den Rest der Noldor auf dem Landweg. Bei [[Losgar]] ließ Feanor die Schiffe verbrennen. Die nachfolgende Gruppe konnte die brennenden Schiffe sehen, da die Welt noch flach war. Es blieb ihnen keine andere Wahl als der mühsame und verlustreiche Weg über die [[Helcaraxe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ende ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feanors Streitmacht erreichte Mittelerde in [[Mithrim]]. Dort attackierte ihn Morgoth in der Schlacht [[Dagor-nuin-Giliath]]. Die Noldor gewannen die Schlacht und versprengten Morgoths Armee. Feanor setzte mit seinen Söhnen und wenigen anderen Elben den Feinden bis in Sichtweite Angbands nach. Dort geriet er in einen Hinterhalt von [[Balrog]]s.&lt;br /&gt;
Feanor verstarb nach der Dagor-nuin-Giliath, als er den schweren Verletzungen erlag, die ihm [[Gothmog]], der Anführer der Balrogs, im Kampf zugefügt hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch er wurde nicht beerdigt und hatte kein Grab, denn&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=so heiß brannte sein Geist, als er aus ihm wich, daß sein Leib zu Asche verfiel und wie Rauch davongeweht wurde &lt;br /&gt;
|Autor=J. R. R. Tolkien&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;Das Silmarillion&#039;&#039;. &#039;&#039;Quenta Silmarillion&#039;&#039;, Kapitel IX: &#039;&#039;Von der Verbannung der Noldor&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Fea ging in die [[Hallen von Mandos]]. Als Strafe für seine Untaten muss er dort bleiben bis zum Ende der Zeit und wird nicht in einen neuen Körper wiedergeboren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis auf Maglor fielen auch alle seine Söhne [[Spruch der Noldor|Feanors Fluch]] zum Opfer. Immer noch gebunden an ihren Eid, führten sie sich selbst und viele andere in Tod und Verderben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewissermaßen war Feanor derjenige, der den Noldor den größten Ruhm und gleichzeitig das größte Unheil brachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Esse|Namen]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Vatername]]: Bei seiner Geburt wurde er zunächst (wie auch seine Halbbrüder) nach seinem Vater &#039;&#039;Finwe&#039;&#039; genannt. Später jedoch wurde dies zu &#039;&#039;Curufinwe&#039;&#039; erweitert (&#039;&#039;curu&#039;&#039; ‚Kunst(fertigkeit), Wissenschaft‘). Diese Form seines Namens bedeutet soviel wie ‚geschickter Finwe‘.&lt;br /&gt;
* [[Muttername]]: Seine Mutter nannte ihn später &#039;&#039;Phayanâro&#039;&#039;, etwa ‚Feuergeist‘, was seinen ungestümen Charakter spiegeln sollte. Sein Name schliff sich zu seinem normalen Namen &#039;&#039;Feanáro&#039;&#039; ab. &#039;&#039;Faenor&#039;&#039; ist die korrekte, aber kaum benutzte [[Sindarin]]&amp;lt;span&amp;gt;form&amp;lt;/span&amp;gt;, in den Aufzeichnungen erscheint er fast nur unter der Quenya/Sindarin-Mischform &#039;&#039;Feanor&#039;&#039;, die er selbst nie benutzte (vermutlich nicht einmal kannte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
* Das [[Stern des Hauses Feanor|Wappen]] Feanors war ein Stern: &lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=„Das sind Durins Wahrzeichen!“ rief Gimli. &lt;br /&gt;
„Und das ist der Baum der Hochelben!“ sagte Legolas. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Und der Stern des Hauses Feanor“, sagte Gandalf.&lt;br /&gt;
|Autor=J. R. R. Tolkien&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;Der Herr der Ringe&#039;&#039;. &#039;&#039;Erster Band: Die Gefährten&#039;&#039;, &#039;&#039;Eine Wanderung im Dunkeln&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
Der Hintergrund war - laut [[The Shaping of Middle-earth]] - in Erinnerung an die Zwei Bäume silber und gold. &lt;br /&gt;
* In einigen Quellen - etwa - [[The Lays of Beleriand|HoME III, The Lay of Leithian]] ist Feanor der Schmied von [[Barahirs Ring]] und hat somit indirekte Wirkung bis auf [[Aragorn]].&lt;br /&gt;
* Die Werksgeschichte des Herrn der Ringe nennt Feanor in einer ersten Fassung (s. [[The Treason of Isengard|HoME VII, Kapitel 2]]) als den Erschaffer der drei Elbenringe.&lt;br /&gt;
* Das Motiv, im Moment seines Todes dreimal Melkor zu verfluchen, ist der Geschichte [[Túrin Turambar|Túrins]] entnommen. Dieser tat dasselbe nach dem Tod [[Beleg]]s (s. [[The Shaping of Middle-earth|HoME IV, The Quenta]]).&lt;br /&gt;
* Nach dem Tode Feanors wurden in den Schriften [[J. R. R. Tolkien|Tolkiens]] seine Söhne oft als Gruppe aufgeführt.&lt;br /&gt;
* Bis auf Curufin starben alle Söhne Feanors kinderlos. Celebrimbor, Curufins Sohn, starb jedoch auch kinderlos. Feanor hinterlässt auf längere Sicht also keine Nachkommen, außer Maglor, der jedoch fernab anderer Elben lebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stammbaum ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{chart/start|align=center}}&lt;br /&gt;
{{chart| | |MI|v|FI|v|IN| | |MI=[[Míriel Serinde|Míriel]]|FI=[[Finwe]]|IN=[[Indis]]}}&lt;br /&gt;
{{chart| | | | | |!| | | |)|-|-|-|.| }}&lt;br /&gt;
{{chart|NE|v|FE| |FG| |FN|NE=[[Nerdanel]]|FE=&#039;&#039;&#039;Feanor&#039;&#039;&#039;|FG=[[Fingolfin]]|FN=[[Finarfin]]}}&lt;br /&gt;
{{chart| |,|-|+|-|v|-|v|-|v|-|v|-|.| }}&lt;br /&gt;
{{chart|MA|!|CE|!|CU|!|AR|MA=[[Maedhros]]|CE=[[Celegorm]]|CU=[[Curufin]]|AR=[[Amras]]}}&lt;br /&gt;
{{chart| | | |!| | | |!| |!| |!| | | }}&lt;br /&gt;
{{chart| | |MA| |CA|!|AM| | |MA=[[Maglor]]|CA=[[Caranthir]]|AM=[[Amrod]]}}&lt;br /&gt;
{{chart| | | | | | | | | |!| | | | | }}&lt;br /&gt;
{{chart| | | | | | | | |CE| | | | |CE=[[Celebrimbor]]}}&lt;br /&gt;
{{chart/end}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werksgeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien entwickelte die Geschichte um die Figur Feanors in vielen Fassungen seines Oeuvre, beginnend ca. 1916 mit [[Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 1|HoME I, Die Ankunft der Elben und die Gründung von Kôr]] bis hin zu den [[The Peoples of Middle-earth|HoME XII, Part II, Shibboleth of Feanor]] von 1968. Die publizierte Fassung im [[Silmarillion]] spiegelt dabei etwa den letzten Entwicklungsstand von 1951-1952 aus der [[Morgoth’s Ring|HoME X, Part III, The Later Quenta Silmarillion]]. Eine erste relativ stabile Version mit allen wesentlichen Erzählelementen erreichte Tolkien aber bereits vor 1930 mit dem &amp;quot;Sketch of the Mythology&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Erschienen in [[The Shaping of Middle-earth]]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Werke ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Fassungen der Geschichte wich von den Kernelementen noch sehr stark ab:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies betrifft zum einen die Genealogie Feanors: Im [[Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 1|HoME I, Die Ankunft der Elben und die Gründung von Kôr]]  trat als sein Vater noch nicht Finwe  auf, sondern ein Elb namens Bruthwir. Entsprechend erschlug Melkor auch nicht Finwe, sondern Bruthwir.&amp;lt;ref&amp;gt;s. [[Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 1|HoME I, Melkos Diebstahl und die Verdunkelung von Valinor]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Finwe konnte also die Flucht der Noldor&amp;lt;ref&amp;gt;in den frühen Werken noch &#039;&#039;Noldoli&#039;&#039; genannt&amp;lt;/ref&amp;gt; antreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum anderen findet sich eine weitere wesentliche Abweichung in der – weit ausführlicher beschriebenen – Art wie Feanor die Silmaril erschuf: &lt;br /&gt;
Dort erbat Feanor von den Teleri (noch mit „Solosimpi“ bezeichnet) eine Perle und eine Urne mit phosphoreszierendem Schaum. Er fügte den Glanz von Perlen und die Farben von Opalen hinzu und mischte den strahlenden Tau Telperions und einen winzigen Tropfen Laurelins hinzu. In späteren Versionen spielten die Teleri keine Rolle mehr; und auch die Edelsteine als Trägermaterial fand Feanor im Norden Amans. Die Frucht seines Schaffens konnte er erheblich länger bewundern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch gab es keinen Streit mit seinem Halbbruder Fingolfin, zumal er erst in späteren Versionen überhaupt Halbbrüder hat. Zudem versuchte Feanor die Silmaril neu zu erschaffen, nachdem Melkor sie stahl. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 1|HoME I, Melkos Diebstahl und die Verdunkelung von Valinor]] verlangte Feanor von Manwe, die Noldor nach Mittelerde zurückzubringen. Manwe verweigerte dies mit der Begründung, dass dort die Menschen gerade in ihrer Kindheit seien. Das wirft ein besonderes Licht auf das Motiv der Valar, die Eldar von Mittelerde nach Valinor zu bringen. In späteren Versionen wird dies zum Bestandteil von Melkors Lügengebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Adler [[Thorondor|Sorontur]] berichtete Manwe in [[Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 1|HoME I, Die Geschichte von Sonne und Mond]] von den verbrannten Schiffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Söhne Feanors und er selber sprachen in der ersten Fassung noch nicht den verhängnisvollen Eid. Erst in einer etwas späteren Version&amp;lt;ref&amp;gt;[[Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 1|HoME I, Gilfanons Geschichte: Das Leid der Noldoli und die Ankunft des Menschengeschlechtes]]&amp;lt;/ref&amp;gt;  schworen sie ihn – jedoch nicht in Valinor, sondern erst nach Feanors Tod in Mittelerde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besonders schöne Version des Eids dichtete Tolkien 1920 in alliterativen Versen:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Text=&#039;&#039;Be he friend or foe or foul offspring&amp;lt;br&amp;gt;of Morgoth Bauglir, be he mortal dark&amp;lt;br&amp;gt;that in after days on earth shall dwell,&amp;lt;br&amp;gt;shall no law nor love nor league of Gods,&amp;lt;br&amp;gt;no might nor mercy, not moveless fate,&amp;lt;br&amp;gt;defend him for ever from the fierce vengeance&amp;lt;br&amp;gt;of the sons of Feanor, whoso seize or steal&amp;lt;br&amp;gt;or finding keep the fair enchanted&amp;lt;br&amp;gt;globes of crystal whose glory dies not,&amp;lt;br&amp;gt;the Silmarils. We have sworn for ever!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Autor=J. R. R. Tolkien &lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;The Lays of Beleriand&#039;&#039;.&amp;lt;br&amp;gt;Kapitel VIII: &#039;&#039;Poems early abandoned&#039;&#039;.}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien verfasste nicht nur Reimformen: In [[The Shaping of Middle-earth|HoME IV, The Quenta]] wird eine Version der Geschichte in Altenglisch wiedergegeben. Dort wird Feanor als &#039;&#039;Finbros Gimwyrhta&#039;&#039; (für ‚Juwelenschmied‘) genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen frühen Fassungen nahm Feanor die spätere Rolle Maidros’ ein, der von Melkor gefangennommen und gefoltert wurde, um die Herstellung der Juwelen zu erfahren. Nicht Feanor starb in dieser Version nach der Schlacht unter den Sternen, sondern Finwe (da noch als Noleme bezeichnet).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Charakter Feanors war noch leicht anders ausgeprägt, denn Feanors Eifersucht bzgl. der Silmaril war noch nicht so stark ausgeprägt: In [[Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 1|HoME I, Die Geschichte von Sonne und Mond]] notiert Tolkien: „Increase the element of the desire for Silmarils“ und „the [?first?lust] for juwels – especially for the sacred Silmarils – wants emphasizing“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die frühe Phase schließen 1920 bis 1925 verschiedene Prosa-Fragmente ab, die zusammengenommen als erste Fassung des Silmarillions gelten könnten. Sie sind in [[The Shaping of Middle-earth|HoME IV, Part I]] veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bis zum Erscheinen des Herrn der Ringe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien bezeichnete erstmalig eine Schriftstück mit &#039;Silmarillion&#039; - nämlich das zwischen 1925 und 1930 verfasste [[The Shaping of Middle-earth|HoME IV, Part II, The Earliest &#039;Silmarillion&#039;]]&lt;br /&gt;
In den Jahren von 1926 bis Dezember 1937 festigte sich die Erzählung mit der [[The Shaping of Middle-earth|HoME IV, Part III, The Quenta Noldorinwa]] von 1930 und den gleichzeitig geschriebenen [[The Shaping of Middle-earth|HoME IV, Part VI, The Earliest Annals of Valinor]], sowie den zwischen 1930 und 1937 korrigierten [[The Lost Road and Other Writings|HoME V, Part II, Annals of Valinor]]. Diese Bemühungen mündeten in den etwa 1937 verfassten [[The Lost Road and Other Writings|HoME V, Quenta Silmarillion]]. Dort tauchen alle wesentlichen Elemente auf: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Genealogie entspricht der publizierten Fassung des Silmarillion: Feanor tritt in [[The Shaping of Middle-earth|HoME IV, Part II, The Earliest &#039;Silmarillion&#039;]] erstmals als Sohn von Finwe mit den Halbbrüdern Fingolfin und Finarfin&amp;lt;ref&amp;gt;In der Quenta Noldorinwa heißt Finwe noch Finn.&amp;lt;/ref&amp;gt; auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch die Entwicklung der Geschichte entspricht dem Verlauf im Silmarillion: Feanor bedrohte Fingolfin; Feanor trug zum Fest widerspenstig die Silmaril; während der Rebellion erschlug Melkor Finwe; der Eid Feanors wurde vor der Flucht der Noldor gesprochen; die Weissagung des Nordens wurde erstmals Mandos zugerechnet und Feanor wurde von Gothmog getötet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Späte Werke ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien wendete sich nach dem Erscheinen des Herrn der Ringe eher der Metaphysik von Arda zu, also den Fragen nach der Unsterblichkeit der Elben, [[Fea und Hroa]] und ähnlichen Themen. Inhaltlich veränderte er in den 1951 bis 1952 verfassten [[Morgoth’s Ring|HoME X, Part II, Annals of Aman]] und  [[Morgoth’s Ring|HoME X, Part III, The Later Quenta Silmarillion]] nur noch relativ wenig an der Geschichte Feanors. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herrn der Ringe führte Tolkien ein neues Artefakt ein, das es bis dahin noch nicht gab: die Palantíri. In den Fassungen vor dem Erscheinen des Herrn der Ringe gab es noch keine Verbindung Feanors zu ihnen. Doch im Herrn der Ringe erwähnt Gandalf, dass Feanor während des Zeitalters der Bäume vielleicht auch die [[Palantíri]] erschuf. Mit der ersten Überarbeitung der Quenta Silmarillion zur &#039;&#039;Later Quenta&#039;&#039; 1951 fügte Tolkien den Satz „and other crystals he made also, wherein things far away could be seen small but clear, as with the eyes of the eagles of Manwë“ ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.der-fuchsbau.com/tolkien/familytree/stammbaum.htm Stammbaum der Eldar und Atani]&lt;br /&gt;
* [http://ardapedia.herr-der-ringe-film.de/images/f/f3/Ardapedia_Silmarillon_Genealogie.pdf Silmarillion Stammbaum herunterladen (PDF, ca. 108 kb)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;. Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]].&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Quenta Silmarillion&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** V &#039;&#039;Von Eldamar und den Fürsten der Eldalië&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** VI &#039;&#039;Von Feanor und der Loskettung Melkors&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** VII &#039;&#039;Von den Silmaril und der Unruhe der Noldor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** VIII &#039;&#039;Von der Verdunkelung Valinors&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** IX &#039;&#039;Von der Verbannung der Noldor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** XIII &#039;&#039;Von der Rückkehr der Noldor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 1]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
*Kapitel V: &#039;&#039;Die Ankunft der Elben und die Gründung von Kôr&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Kapitel VI: &#039;&#039;Melkos Diebstahl und die Verdunkelung von Valinor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Kapitel VII: &#039;&#039;Die Flucht der Noldoli&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Kapitel VIII: &#039;&#039;Die Geschichte von Sonne und Mond&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Kapitel X: &#039;&#039;Gilfanons Geschichte: Das Leid der Noldoli und die Ankunft des Menschengeschlechtes&#039;&#039;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The Lays of Beleriand]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
*Kapitel II: &#039;&#039;Poems early abandoned&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*Kapitel III: &#039;&#039;The Lay of Leithian&#039;&#039; &lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The Shaping of Middle-earth]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
*Part I: &#039;&#039;PROSE FRAGMENTS FOLLOWING THE LOST TALES&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Part II: &#039;&#039;THE EARLIEST ‘THE SILMARILLION’&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Part III: &#039;&#039;The Quenta Noldorinwa&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Part VI: &#039;&#039;THE EARLIEST ANNALS OF VALINOR&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The Lost Road and Other Writings]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
*Part II, Kapitel II: &#039;&#039;THE LATER ANNALS OF VALINOR&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The Treason of Isengard]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
*Kapitel XIII: &#039;&#039;Galadriel&#039;&#039;, S. 255&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Morgoth’s Ring]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
*Part II: &#039;&#039;Annals of Aman&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Part III: &#039;&#039;The Later Quenty Silmarillion&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The Peoples of Middle-earth]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
*Part II: &#039;&#039;Late Writings&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Sequence|list=[[Hoher König der Noldor]]|prev=[[Finwe]]|date=1495 – 1497 [[Erstes Zeitalter|E. Z.]] ([[Jahre der Bäume|J. B.]])|next=[[Maedhros]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Noldor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hohe Könige der Noldor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Fëanor]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/personnages/elfes/noldor/feanor]]&lt;br /&gt;
[[fi:Fëanor]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MrHenryMason</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Feanor&amp;diff=100697</id>
		<title>Feanor</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Feanor&amp;diff=100697"/>
		<updated>2015-07-04T23:19:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MrHenryMason: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:word_of_feanor_by_venlian-d7fdp7l.jpg|thumb|]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Feanor&#039;&#039;&#039; (Schreibung im Original: &#039;&#039;Fëanor&#039;&#039;) ist im [[Legendarium]] das größte [[Eruhíni|Kind Ilúvatars]], [[Hoher König der Noldor]] und Schöpfer der [[Silmaril]], der [[Palantíri]] sowie der [[Tengwar]]. Sein Aufruhr gegen die [[Valar]] führt ihn und sein Volk aus dem [[Valinor|Segensreich]] zurück nach Mittelerde. Sein Hass gegen [[Morgoth]] und sein verhängnisvoller [[Eid Feanors|Eid]] gehören jedoch zu den größten Heldentaten, [[Sippenmord|Frevel]] und Tragödien der Eldar im [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalter]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jahreszahlen sind nicht in (unseren) Sonnenjahren, sondern in [[Valisches Jahr|Valischen Jahren]] angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Erstes Zeitalter|Erstes Zeitalter (Jahre der Bäume)]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1169:&#039;&#039;&#039; Geburt Feanors in Tirion.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1170:&#039;&#039;&#039; Tod von Feanors Mutter [[Míriel Serinde|Míriel]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;vor 1175:&#039;&#039;&#039; Feanor heiratet Nerdanel.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1175:&#039;&#039;&#039; Geburt von Feanors Sohn [[Maedhros]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1185:&#039;&#039;&#039; Finwe ehelicht [[Indis]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1190:&#039;&#039;&#039; Geburt von Feanors Halbbruder [[Fingolfin]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;um 1200:&#039;&#039;&#039; Geburt von Feanors Sohn [[Maglor]]. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1250:&#039;&#039;&#039; Feanor entwickelt die Tengwar. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;um 1300:&#039;&#039;&#039; Geburt von Feanors Söhnen [[Celegorm]], [[Caranthir]] und [[Curufin]]. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;um 1400:&#039;&#039;&#039; Geburt von Feanors Zwillingssöhnen [[Amrod]] und [[Amras]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1400:&#039;&#039;&#039; Melkors Gefangenschaft endet.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1449:&#039;&#039;&#039; Feanor beginnt mit der Planung der größten aller elbischen Werke: der Silmaril. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1450:&#039;&#039;&#039; Feanor erschafft die Silmaril.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1450 bis 1490:&#039;&#039;&#039; Feanor verbirgt die Silmaril, nach denen Melkor giert. Daraufhin wiegelt Melkor Fingolfin und Feanor gegeneinander auf. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1490:&#039;&#039;&#039; Feanor wird von den Valar als Unruhestifter aus Tirion verbannt. Er versteckt die Silmaril in seiner neu errichteten Festung in [[Formenos]], wo nun auch Finwe wohnt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1492:&#039;&#039;&#039; Melkor geht nach Formenos, wird aber von Feanor abgewiesen. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1495:&#039;&#039;&#039; Melkor zerstört zusammen mit Ungoliant die [[Zwei Bäume]], anschließend erschlägt er Finwe in Formenos, raubt die Silmaril und entkommt mit seiner Komplizin in den Norden Mittelerdes nach Angband. Feanor verflucht Melkor und gibt ihm den Namen [[Morgoth]] (ursprünglich &#039;&#039;Moriñgotho&#039;&#039;). Später überredet er die Noldor zur Flucht aus Aman und Rückkehr nach Beleriand unter seinem Banner und schwört zusammen mit seinen Söhnen einen Eid, der Melkor ewige Feindschaft verspricht. Nach ihrer Ausreise begehen die Noldor in Alqualonde den [[Sippenmord]], als die Teleri sich weigern, den Noldor ihre Schiffe zu überlassen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1496:&#039;&#039;&#039; Die [[Spruch der Noldor|Weissagung des Nordens]] wird gesprochen. Finarfin kehrt mit vielen seiner Sippe um, empfängt in Valimar die Vergebung der Valar und wird Anführer der in Tirion verbliebenen Noldor. Feanor und Fingolfin setzen ihren Weg fort.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1497:&#039;&#039;&#039; Weit im Norden von [[Araman]] überqueren Feanor und seine Gefolgsleute mit den geraubten Schiffen der Teleri heimlich die Meerenge und lassen Fingolfin zurück. In Mittelerde angekommen, verbrennt Feanor die Schiffe bei [[Losgar]] im Fjord von [[Drengist]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1498 bis 1500:&#039;&#039;&#039; Melkor trägt mit Feanor die [[Dagor-nuin-Giliath|Schlacht unter den Sternen]] aus. Der Anführer der Balrogs, [[Gothmog]], tötet Feanor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Volk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Elben]], [[Noldor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Feanor und Fingolfin.jpg|thumb|200px|Feanor und Fingolfin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feanor war der erste und einzige Sohn von [[Finwe]] und [[Míriel Serinde|Míriel]], der während des [[Mittag von Valinor|Mittags von Valinor]], der Zeit des größten Glücks in [[Aman]], geboren wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war groß, mit dem typisch schwarzem Haar seines Volkes, durchdringend klaren Augen und schön anzusehen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seiner Gattin [[Nerdanel]] hatte er [[Feanorer|sieben Söhne]]: [[Maedhros]], [[Maglor]], [[Celegorm]], [[Caranthir]], [[Curufin]], [[Amrod]] und [[Amras]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Charakter unterschied sich – bis auf die Starrköpfigkeit – sehr von dem seiner Mutter: Er hatte nicht ihr sanftes Gemüt, sondern war stolz und hitzköpfig. Er fragte nicht nach Hilfe und richtete sich – ebenso wie sie – nach keinem Rat. Bei Widerspruch reagierte er nicht mit der Standhaftigkeit seiner Mutter, sondern mit heftigem Groll. Wie seine Mutter konnte er zwar völlig in seiner Arbeit versinken. Im Gegensatz zu ihr brachte er allerdings oftmals Dinge nicht zu Ende. Ansonsten befand sich sein Körper und Geist in stetigem Aufruhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensgeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kindheit und erstes Schaffen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geburt Feanors 1169 E. Z. in [[Tirion]] kostete Míriel so viel Kraft, dass sie absichtlich ihren Körper aufgab und starb. Ihr Tod bedeutete lang anhaltenden Kummer für Feanor und war der Hauptgrund für seinen desaströsen Einfluss auf die Geschichte der Noldor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Finwe nahm eine zweite Frau [[Indis]], die ihm zwei Söhne, [[Fingolfin]] und [[Finarfin]], und zwei Töchter, [[Findis]] und [[Finvain]], schenkte. Feanor empfand für seine Stiefmutter ebenso wenig Liebe wie für seine zwei Halbbrüder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sein Halbbruder Fingolfin stärker, standhafter und tapferer war als er und Finarfin heiterer und weiser, war Feanor der Gelehrteste und Geschickteste aller Noldor. &lt;br /&gt;
Mit seiner Gelehrtheit meisterte er alle Aspekte der Sprache: Auf der Basis von [[Rumil]]s Zeichen entwarf er die Schriftzeichen [[Tengwar]], die von Eldar als die Schrift schlechthin verwendet wurde. Auch war er ein großer Redner, der mit seiner Rhetorik die Eldar bewegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Geschicklichkeit vervollkommnete er bei einem der größten Schmiede der Noldor: [[Mahtan]], dem Vater seiner späteren Frau [[Nerdanel]]. Mehr noch als alles andere liebte er aber die Edelsteine, und er beschäftigte sich hauptsächlich mit deren Veredelung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So entstanden die [[Palantíri]] und die [[Feanorische Lampen|Feanorischen Lampen]] als Vorboten seines größten Werks, der Silmaril.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erschaffung der Silmaril ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feanor erschuf nach längerer Forschung im Valischen Jahr 1450 die drei [[Silmaril]], das Wunder von Arda. In ihnen fing er das Licht der Zwei Bäume [[Laurelin]] und [[Telperion]] ein. Sie gelten als das größte Werk, das je eines der Kinder Ilúvatars schuf und wurden von den [[Valar]] geheiligt, so dass kein „unreines“ Wesen sie ohne Schmerz berühren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Melkor log, wenn er behauptete, dass Feanor sich nach seinen Anweisungen richtete: Denn dies entsprach nicht Feanors Charakter. Aber Melkor begehrte die Silmaril sehr und er plante, Feanor zu vernichten und mit ihr die Freundschaft der Valar mit den Noldor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verbannung in Aman ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Folge der Unstimmigkeiten mit seinen Halbbrüdern und besonders durch die Einflüsterungen [[Melkor]]s schloss Feanor die Silmaril weg – niemand außerhalb seiner Familie durfte sie betrachten. Er trug sie nur noch zu großen Festen. Auf Grund von Melkors Intrigen begannen die Noldor Waffen zu schmieden, und Feanor verdächtigte seine Halbbrüder ihn vertreiben zu wollen. Als er Fingolfin in [[Tirion]] mit dem Schwert bedrohte, wurde er für 20 Valische Jahre aus der Stadt verbannt. Er erbaute im Norden die Festung [[Formenos]] und darin eine Schatzkammer für die Silmaril.&lt;br /&gt;
Dorthin folgte ihm Finwe, so dass Fingolfin die Herrschaft über die Noldor in Tirion übernehmen musste, denn, so sagte Finwe: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=Solange der Bann auf Feanor liegt, meinem Sohn, dass er nicht nach Tirion gehen darf, so lange bin ich nicht König und so lange gehe ich nicht zu meinem Volk.&lt;br /&gt;
|Autor=J. R. R. Tolkien&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;Das Silmarillion&#039;&#039;. &#039;&#039;Quenta Silmarillion&#039;&#039;, Kapitel VIII: &#039;&#039;Von der Verdunkelung Valinors&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|Übersetzer=Wolfgang Krege&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittlerweile ergab sich die Gelegenheit, dass die beiden Halbbrüder sich vor den Valar wieder die Hand reichten. Dies taten sie bei einem Fest in Erinnerung an die Ankunft der Eldar in Valinor, bei dem alle Valar und Eldar versammelt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau zu diesem Fest vergiftete [[Melkor]] zusammen mit [[Ungoliant]] die Zwei Bäume. Nur das Licht, das in den Silmaril eingeschlossen war, hätte sie noch retten können. Darum baten die Valar Feanor um Übergabe der Silmaril. Er weigerte sich aber, denn zu diesem Zweck hätten die Steine zerstört werden müssen und sie waren ihm, da sie sein Meisterwerk waren, sehr teuer:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=Der Geringe wie der Hohe kann manches Werk nur einmal vollbringen, und an diesem Werk hängt sein Herz. Ich kann vielleicht meine Steine hergeben, doch nie mehr werde ich ihresgleichen schaffen.&lt;br /&gt;
|Autor=J. R. R. Tolkien&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;Das Silmarillion&#039;&#039;. &#039;&#039;Quenta Silmarillion&#039;&#039;, Kapitel IX: &#039;&#039;Von der Verbannung der Noldor&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|Übersetzer=Wolfgang Krege&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Melkor jedoch war in der Zwischenzeit nach Formenos gezogen, hatte Finwe erschlagen und die Silmaril geraubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Exilierung nach Mittelerde ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ein Bote aus Formenos diese Nachrichten brachte, schworen Feanor und seine Söhne den verhängnisvollen [[Eid Feanors]], in dem sie sich verpflichteten, jeden, der ihnen einen der Silmaril vorenthalten sollte, bis ans Ende der Welt zu verfolgen.&lt;br /&gt;
Feanor überredete einen großen Teil der Noldor nach [[Mittelerde]] zurückzukehren um Melkor zu verfolgen und um frei zu sein von der Herrschaft und Bevormundung der Valar:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=Warum, o Volk der Noldor, sollten wir weiter dem neidischen Volk der Valar dienen, die uns auch in ihrem eignen reich vor ihrem Feinde nicht zu schützen vermögen? [...] Kommt, fort von hier! Mögen die Feiglinge diese Stadt hüten!&lt;br /&gt;
|Autor=J. R. R. Tolkien&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;Das Silmarillion&#039;&#039;. &#039;&#039;Quenta Silmarillion&#039;&#039;, Kapitel IX: &#039;&#039;Von der Verbannung der Noldor&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|Übersetzer=Wolfgang Krege&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um nach Mittelerde zu gelangen, mussten sie den Ozean [[Belegaer]] überqueren und baten daher die an der Küste lebenden [[Teleri]], ihnen ihre weißen Schwanenschiffe zur Verfügung zu stellen. Da diese sich weigerten, nahmen sich die Noldor die Schiffe mit Gewalt und begingen den ersten [[Sippenmord|Sippenmord von Alqualonde]].&lt;br /&gt;
Für diese furchtbare Tat wurden sie von Mandos mit der [[Spruch der Noldor|Prophezeiung des Nordens]] belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur Feanor mit seinen Söhnen und deren Gefolge schiffte sich ein, da nicht genügend Platz für die gesamte Streitmacht war. Eine zweite Gruppe um Finarfin kehrte nach Valinor zurück. Fingolfin führte den Rest der Noldor auf dem Landweg. Bei [[Losgar]] ließ Feanor die Schiffe verbrennen. Die nachfolgende Gruppe konnte die brennenden Schiffe sehen, da die Welt noch flach war. Es blieb ihnen keine andere Wahl als der mühsame und verlustreiche Weg über die [[Helcaraxe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ende ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feanors Streitmacht erreichte Mittelerde in [[Mithrim]]. Dort attackierte ihn Morgoth in der Schlacht [[Dagor-nuin-Giliath]]. Die Noldor gewannen die Schlacht und versprengten Morgoths Armee. Feanor setzte mit seinen Söhnen und wenigen anderen Elben den Feinden bis in Sichtweite Angbands nach. Dort geriet er in einen Hinterhalt von [[Balrog]]s.&lt;br /&gt;
Feanor verstarb nach der Dagor-nuin-Giliath, als er den schweren Verletzungen erlag, die ihm [[Gothmog]], der Anführer der Balrogs, im Kampf zugefügt hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch er wurde nicht beerdigt und hatte kein Grab, denn&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=so heiß brannte sein Geist, als er aus ihm wich, daß sein Leib zu Asche verfiel und wie Rauch davongeweht wurde &lt;br /&gt;
|Autor=J. R. R. Tolkien&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;Das Silmarillion&#039;&#039;. &#039;&#039;Quenta Silmarillion&#039;&#039;, Kapitel IX: &#039;&#039;Von der Verbannung der Noldor&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Fea ging in die [[Hallen von Mandos]]. Als Strafe für seine Untaten muss er dort bleiben bis zum Ende der Zeit und wird nicht in einen neuen Körper wiedergeboren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis auf Maglor fielen auch alle seine Söhne [[Spruch der Noldor|Feanors Fluch]] zum Opfer. Immer noch gebunden an ihren Eid, führten sie sich selbst und viele andere in Tod und Verderben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewissermaßen war Feanor derjenige, der den Noldor den größten Ruhm und gleichzeitig das größte Unheil brachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Esse|Namen]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Vatername]]: Bei seiner Geburt wurde er zunächst (wie auch seine Halbbrüder) nach seinem Vater &#039;&#039;Finwe&#039;&#039; genannt. Später jedoch wurde dies zu &#039;&#039;Curufinwe&#039;&#039; erweitert (&#039;&#039;curu&#039;&#039; ‚Kunst(fertigkeit), Wissenschaft‘). Diese Form seines Namens bedeutet soviel wie ‚geschickter Finwe‘.&lt;br /&gt;
* [[Muttername]]: Seine Mutter nannte ihn später &#039;&#039;Phayanâro&#039;&#039;, etwa ‚Feuergeist‘, was seinen ungestümen Charakter spiegeln sollte. Sein Name schliff sich zu seinem normalen Namen &#039;&#039;Feanáro&#039;&#039; ab. &#039;&#039;Faenor&#039;&#039; ist die korrekte, aber kaum benutzte [[Sindarin]]&amp;lt;span&amp;gt;form&amp;lt;/span&amp;gt;, in den Aufzeichnungen erscheint er fast nur unter der Quenya/Sindarin-Mischform &#039;&#039;Feanor&#039;&#039;, die er selbst nie benutzte (vermutlich nicht einmal kannte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
* Das [[Stern des Hauses Feanor|Wappen]] Feanors war ein Stern: &lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=„Das sind Durins Wahrzeichen!“ rief Gimli. &lt;br /&gt;
„Und das ist der Baum der Hochelben!“ sagte Legolas. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Und der Stern des Hauses Feanor“, sagte Gandalf.&lt;br /&gt;
|Autor=J. R. R. Tolkien&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;Der Herr der Ringe&#039;&#039;. &#039;&#039;Erster Band: Die Gefährten&#039;&#039;, &#039;&#039;Eine Wanderung im Dunkeln&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
Der Hintergrund war - laut [[The Shaping of Middle-earth]] - in Erinnerung an die Zwei Bäume silber und gold. &lt;br /&gt;
* In einigen Quellen - etwa - [[The Lays of Beleriand|HoME III, The Lay of Leithian]] ist Feanor der Schmied von [[Barahirs Ring]] und hat somit indirekte Wirkung bis auf [[Aragorn]].&lt;br /&gt;
* Die Werksgeschichte des Herrn der Ringe nennt Feanor in einer ersten Fassung (s. [[The Treason of Isengard|HoME VII, Kapitel 2]]) als den Erschaffer der drei Elbenringe.&lt;br /&gt;
* Das Motiv, im Moment seines Todes dreimal Melkor zu verfluchen, ist der Geschichte [[Túrin Turambar|Túrins]] entnommen. Dieser tat dasselbe nach dem Tod [[Beleg]]s (s. [[The Shaping of Middle-earth|HoME IV, The Quenta]]).&lt;br /&gt;
* Nach dem Tode Feanors wurden in den Schriften [[J. R. R. Tolkien|Tolkiens]] seine Söhne oft als Gruppe aufgeführt.&lt;br /&gt;
* Bis auf Curufin starben alle Söhne Feanors kinderlos. Celebrimbor, Curufins Sohn, starb jedoch auch kinderlos. Feanor hinterlässt auf längere Sicht also keine Nachkommen, außer Maglor, der jedoch fernab anderer Elben lebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stammbaum ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{chart/start|align=center}}&lt;br /&gt;
{{chart| | |MI|v|FI|v|IN| | |MI=[[Míriel Serinde|Míriel]]|FI=[[Finwe]]|IN=[[Indis]]}}&lt;br /&gt;
{{chart| | | | | |!| | | |)|-|-|-|.| }}&lt;br /&gt;
{{chart|NE|v|FE| |FG| |FN|NE=[[Nerdanel]]|FE=&#039;&#039;&#039;Feanor&#039;&#039;&#039;|FG=[[Fingolfin]]|FN=[[Finarfin]]}}&lt;br /&gt;
{{chart| |,|-|+|-|v|-|v|-|v|-|v|-|.| }}&lt;br /&gt;
{{chart|MA|!|CE|!|CU|!|AR|MA=[[Maedhros]]|CE=[[Celegorm]]|CU=[[Curufin]]|AR=[[Amras]]}}&lt;br /&gt;
{{chart| | | |!| | | |!| |!| |!| | | }}&lt;br /&gt;
{{chart| | |MA| |CA|!|AM| | |MA=[[Maglor]]|CA=[[Caranthir]]|AM=[[Amrod]]}}&lt;br /&gt;
{{chart| | | | | | | | | |!| | | | | }}&lt;br /&gt;
{{chart| | | | | | | | |CE| | | | |CE=[[Celebrimbor]]}}&lt;br /&gt;
{{chart/end}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werksgeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien entwickelte die Geschichte um die Figur Feanors in vielen Fassungen seines Oeuvre, beginnend ca. 1916 mit [[Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 1|HoME I, Die Ankunft der Elben und die Gründung von Kôr]] bis hin zu den [[The Peoples of Middle-earth|HoME XII, Part II, Shibboleth of Feanor]] von 1968. Die publizierte Fassung im [[Silmarillion]] spiegelt dabei etwa den letzten Entwicklungsstand von 1951-1952 aus der [[Morgoth’s Ring|HoME X, Part III, The Later Quenta Silmarillion]]. Eine erste relativ stabile Version mit allen wesentlichen Erzählelementen erreichte Tolkien aber bereits vor 1930 mit dem &amp;quot;Sketch of the Mythology&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Erschienen in [[The Shaping of Middle-earth]]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Werke ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Fassungen der Geschichte wich von den Kernelementen noch sehr stark ab:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies betrifft zum einen die Genealogie Feanors: Im [[Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 1|HoME I, Die Ankunft der Elben und die Gründung von Kôr]]  trat als sein Vater noch nicht Finwe  auf, sondern ein Elb namens Bruthwir. Entsprechend erschlug Melkor auch nicht Finwe, sondern Bruthwir.&amp;lt;ref&amp;gt;s. [[Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 1|HoME I, Melkos Diebstahl und die Verdunkelung von Valinor]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Finwe konnte also die Flucht der Noldor&amp;lt;ref&amp;gt;in den frühen Werken noch &#039;&#039;Noldoli&#039;&#039; genannt&amp;lt;/ref&amp;gt; antreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum anderen findet sich eine weitere wesentliche Abweichung in der – weit ausführlicher beschriebenen – Art wie Feanor die Silmaril erschuf: &lt;br /&gt;
Dort erbat Feanor von den Teleri (noch mit „Solosimpi“ bezeichnet) eine Perle und eine Urne mit phosphoreszierendem Schaum. Er fügte den Glanz von Perlen und die Farben von Opalen hinzu und mischte den strahlenden Tau Telperions und einen winzigen Tropfen Laurelins hinzu. In späteren Versionen spielten die Teleri keine Rolle mehr; und auch die Edelsteine als Trägermaterial fand Feanor im Norden Amans. Die Frucht seines Schaffens konnte er erheblich länger bewundern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch gab es keinen Streit mit seinem Halbbruder Fingolfin, zumal er erst in späteren Versionen überhaupt Halbbrüder hat. Zudem versuchte Feanor die Silmaril neu zu erschaffen, nachdem Melkor sie stahl. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 1|HoME I, Melkos Diebstahl und die Verdunkelung von Valinor]] verlangte Feanor von Manwe, die Noldor nach Mittelerde zurückzubringen. Manwe verweigerte dies mit der Begründung, dass dort die Menschen gerade in ihrer Kindheit seien. Das wirft ein besonderes Licht auf das Motiv der Valar, die Eldar von Mittelerde nach Valinor zu bringen. In späteren Versionen wird dies zum Bestandteil von Melkors Lügengebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Adler [[Thorondor|Sorontur]] berichtete Manwe in [[Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 1|HoME I, Die Geschichte von Sonne und Mond]] von den verbrannten Schiffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Söhne Feanors und er selber sprachen in der ersten Fassung noch nicht den verhängnisvollen Eid. Erst in einer etwas späteren Version&amp;lt;ref&amp;gt;[[Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 1|HoME I, Gilfanons Geschichte: Das Leid der Noldoli und die Ankunft des Menschengeschlechtes]]&amp;lt;/ref&amp;gt;  schworen sie ihn – jedoch nicht in Valinor, sondern erst nach Feanors Tod in Mittelerde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besonders schöne Version des Eids dichtete Tolkien 1920 in alliterativen Versen:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Text=&#039;&#039;Be he friend or foe or foul offspring&amp;lt;br&amp;gt;of Morgoth Bauglir, be he mortal dark&amp;lt;br&amp;gt;that in after days on earth shall dwell,&amp;lt;br&amp;gt;shall no law nor love nor league of Gods,&amp;lt;br&amp;gt;no might nor mercy, not moveless fate,&amp;lt;br&amp;gt;defend him for ever from the fierce vengeance&amp;lt;br&amp;gt;of the sons of Feanor, whoso seize or steal&amp;lt;br&amp;gt;or finding keep the fair enchanted&amp;lt;br&amp;gt;globes of crystal whose glory dies not,&amp;lt;br&amp;gt;the Silmarils. We have sworn for ever!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Autor=J. R. R. Tolkien &lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;The Lays of Beleriand&#039;&#039;.&amp;lt;br&amp;gt;Kapitel VIII: &#039;&#039;Poems early abandoned&#039;&#039;.}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien verfasste nicht nur Reimformen: In [[The Shaping of Middle-earth|HoME IV, The Quenta]] wird eine Version der Geschichte in Altenglisch wiedergegeben. Dort wird Feanor als &#039;&#039;Finbros Gimwyrhta&#039;&#039; (für ‚Juwelenschmied‘) genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen frühen Fassungen nahm Feanor die spätere Rolle Maidros’ ein, der von Melkor gefangennommen und gefoltert wurde, um die Herstellung der Juwelen zu erfahren. Nicht Feanor starb in dieser Version nach der Schlacht unter den Sternen, sondern Finwe (da noch als Noleme bezeichnet).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Charakter Feanors war noch leicht anders ausgeprägt, denn Feanors Eifersucht bzgl. der Silmaril war noch nicht so stark ausgeprägt: In [[Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 1|HoME I, Die Geschichte von Sonne und Mond]] notiert Tolkien: „Increase the element of the desire for Silmarils“ und „the [?first?lust] for juwels – especially for the sacred Silmarils – wants emphasizing“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die frühe Phase schließen 1920 bis 1925 verschiedene Prosa-Fragmente ab, die zusammengenommen als erste Fassung des Silmarillions gelten könnten. Sie sind in [[The Shaping of Middle-earth|HoME IV, Part I]] veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bis zum Erscheinen des Herrn der Ringe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien bezeichnete erstmalig eine Schriftstück mit &#039;Silmarillion&#039; - nämlich das zwischen 1925 und 1930 verfasste [[The Shaping of Middle-earth|HoME IV, Part II, The Earliest &#039;Silmarillion&#039;]]&lt;br /&gt;
In den Jahren von 1926 bis Dezember 1937 festigte sich die Erzählung mit der [[The Shaping of Middle-earth|HoME IV, Part III, The Quenta Noldorinwa]] von 1930 und den gleichzeitig geschriebenen [[The Shaping of Middle-earth|HoME IV, Part VI, The Earliest Annals of Valinor]], sowie den zwischen 1930 und 1937 korrigierten [[The Lost Road and Other Writings|HoME V, Part II, Annals of Valinor]]. Diese Bemühungen mündeten in den etwa 1937 verfassten [[The Lost Road and Other Writings|HoME V, Quenta Silmarillion]]. Dort tauchen alle wesentlichen Elemente auf: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Genealogie entspricht der publizierten Fassung des Silmarillion: Feanor tritt in [[The Shaping of Middle-earth|HoME IV, Part II, The Earliest &#039;Silmarillion&#039;]] erstmals als Sohn von Finwe mit den Halbbrüdern Fingolfin und Finarfin&amp;lt;ref&amp;gt;In der Quenta Noldorinwa heißt Finwe noch Finn.&amp;lt;/ref&amp;gt; auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch die Entwicklung der Geschichte entspricht dem Verlauf im Silmarillion: Feanor bedrohte Fingolfin; Feanor trug zum Fest widerspenstig die Silmaril; während der Rebellion erschlug Melkor Finwe; der Eid Feanors wurde vor der Flucht der Noldor gesprochen; die Weissagung des Nordens wurde erstmals Mandos zugerechnet und Feanor wurde von Gothmog getötet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Späte Werke ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien wendete sich nach dem Erscheinen des Herrn der Ringe eher der Metaphysik von Arda zu, also den Fragen nach der Unsterblichkeit der Elben, [[Fea und Hroa]] und ähnlichen Themen. Inhaltlich veränderte er in den 1951 bis 1952 verfassten [[Morgoth’s Ring|HoME X, Part II, Annals of Aman]] und  [[Morgoth’s Ring|HoME X, Part III, The Later Quenta Silmarillion]] nur noch relativ wenig an der Geschichte Feanors. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herrn der Ringe führte Tolkien ein neues Artefakt ein, das es bis dahin noch nicht gab: die Palantíri. In den Fassungen vor dem Erscheinen des Herrn der Ringe gab es noch keine Verbindung Feanors zu ihnen. Doch im Herrn der Ringe erwähnt Gandalf, dass Feanor während des Zeitalters der Bäume vielleicht auch die [[Palantíri]] erschuf. Mit der ersten Überarbeitung der Quenta Silmarillion zur &#039;&#039;Later Quenta&#039;&#039; 1951 fügte Tolkien den Satz „and other crystals he made also, wherein things far away could be seen small but clear, as with the eyes of the eagles of Manwë“ ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.der-fuchsbau.com/tolkien/familytree/stammbaum.htm Stammbaum der Eldar und Atani]&lt;br /&gt;
* [http://ardapedia.herr-der-ringe-film.de/images/f/f3/Ardapedia_Silmarillon_Genealogie.pdf Silmarillion Stammbaum herunterladen (PDF, ca. 108 kb)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;. Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]].&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Quenta Silmarillion&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** V &#039;&#039;Von Eldamar und den Fürsten der Eldalië&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** VI &#039;&#039;Von Feanor und der Loskettung Melkors&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** VII &#039;&#039;Von den Silmaril und der Unruhe der Noldor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** VIII &#039;&#039;Von der Verdunkelung Valinors&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** IX &#039;&#039;Von der Verbannung der Noldor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** XIII &#039;&#039;Von der Rückkehr der Noldor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 1]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
*Kapitel V: &#039;&#039;Die Ankunft der Elben und die Gründung von Kôr&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Kapitel VI: &#039;&#039;Melkos Diebstahl und die Verdunkelung von Valinor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Kapitel VII: &#039;&#039;Die Flucht der Noldoli&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Kapitel VIII: &#039;&#039;Die Geschichte von Sonne und Mond&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Kapitel X: &#039;&#039;Gilfanons Geschichte: Das Leid der Noldoli und die Ankunft des Menschengeschlechtes&#039;&#039;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The Lays of Beleriand]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
*Kapitel II: &#039;&#039;Poems early abandoned&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*Kapitel III: &#039;&#039;The Lay of Leithian&#039;&#039; &lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The Shaping of Middle-earth]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
*Part I: &#039;&#039;PROSE FRAGMENTS FOLLOWING THE LOST TALES&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Part II: &#039;&#039;THE EARLIEST ‘THE SILMARILLION’&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Part III: &#039;&#039;The Quenta Noldorinwa&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Part VI: &#039;&#039;THE EARLIEST ANNALS OF VALINOR&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The Lost Road and Other Writings]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
*Part II, Kapitel II: &#039;&#039;THE LATER ANNALS OF VALINOR&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The Treason of Isengard]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
*Kapitel XIII: &#039;&#039;Galadriel&#039;&#039;, S. 255&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Morgoth’s Ring]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
*Part II: &#039;&#039;Annals of Aman&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Part III: &#039;&#039;The Later Quenty Silmarillion&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The Peoples of Middle-earth]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
*Part II: &#039;&#039;Late Writings&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Sequence|list=[[Hoher König der Noldor]]|prev=[[Finwe]]|date=1495 – 1497 [[Erstes Zeitalter|E. Z.]] ([[Jahre der Bäume|J. B.]])|next=[[Maedhros]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Noldor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hohe Könige der Noldor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Fëanor]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/personnages/elfes/noldor/feanor]]&lt;br /&gt;
[[fi:Fëanor]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MrHenryMason</name></author>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bildbeschreibung&lt;br /&gt;
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		<summary type="html">&lt;p&gt;MrHenryMason: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Glorfindel_and_ecthelion_by_turnermohan-d7hp4mo.jpg|thumb|300px|Ecthelion (rechts) und Glorfindel]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ecthelion&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&amp;quot;Der Herr der Quellen&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Volk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Elben]], [[Noldor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* geboren unbekannt&lt;br /&gt;
* gestorben 510 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. S.)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ecthelion war ein Elbenfürst aus [[Gondolin]]. Er war der Wächter des [[sieben Tore von Gondolin|letzten Tores]] in der [[Orfalch Echor]] zum Zeitpunkt der Ankunft [[Tuor]]s und [[Voronwe]]s. Während der [[Schlacht um Gondolin]] war er mit seinem [[Haus der Quelle]] so erfolgreich, dass sein Name noch heute ein elbischer Schlachtruf ist und die [[Orks]] seinen Namen noch immer fürchten. Er blieb die Schlacht über meist in der Nähe Tuors. Gemeinsam mit diesem tötete er mehrere Hauptleute der Orks und sogar mehrere [[Balrogs]], bevor er von einem dieser Dämonen verletzt wurde und von Tuor aus der Schlacht getragen werden musste. Ecthelion erfrischte sich daraufhin an der Quelle des Königs, konnte jedoch immer noch nicht in den Kampf zurückkehren. Erst als Tuor beinahe von [[Gothmog (Balrog)|Gothmog]] erschlagen wurde, griff Ecthelion wieder an. Obwohl ihm die Waffe entrissen wurde, sprang er von der Mauer und rammte Gothmog seinen Helmsporn in den Körper. Gothmog verlor das Gleichgewicht und beide fielen in die Quelle des Königs, worin sie beide ertranken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ecthelion wird als schönster der Noldor beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Das Silmarillion]]: Quenta Silmarillion, XIII &#039;&#039;Von der Rückkehr der Noldor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[Das Silmarillion]]: Quenta Silmarillion, XXIII &#039;&#039;Von Tuor und dem Fall von Gondolin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 2]], III Der Fall von Gondolin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Noldor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Ecthelion of the Fountain]]&lt;br /&gt;
[[fi:Ecthelion (Gondolin)]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo:personnages:elfes:noldor:ecthelion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MrHenryMason</name></author>
	</entry>
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		<updated>2015-07-03T15:05:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MrHenryMason: {{Bildbeschreibung
|QUELLE= http://turnermohan.deviantart.com/art/Glorfindel-and-Ecthelion-452989104
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}}&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bildbeschreibung&lt;br /&gt;
|QUELLE= http://turnermohan.deviantart.com/art/Glorfindel-and-Ecthelion-452989104&lt;br /&gt;
|URHEBER=Turner Mohan&lt;br /&gt;
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}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MrHenryMason</name></author>
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		<title>Elben</title>
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		<updated>2015-07-03T14:59:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MrHenryMason: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Green_elves_by_turnermohan-d7iakuy.jpg|thumb|280px|Zwei Elben-Späher der Laiquendi]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Elben&#039;&#039;&#039;, von [[J. R. R. Tolkien]] auch die „Erstgeborenen“ genannt (ursprünglicher Name &#039;&#039;Quendi&#039;&#039;, „die mit Stimme reden“), wurden von [[Ilúvatar]] geschaffen. Sie kamen vor den [[Menschen]] in die Welt und haben das Vorrecht der Unsterblichkeit, sind jedoch „an die Kreise der Welt gebunden“. Es ist ihnen bestimmt, in [[Aman]], den „Unsterblichen Landen“, zu leben und viele verließen [[Mittelerde]], um dorthin zu segeln. Außerdem erliegen Elben keinen Krankheiten und ihre Seelen wandern, sofern sie sterben, in [[Hallen von Mandos|Mandos’ Hallen]], in denen sie auf das Ende der Zeit und das Kommen Ilúvatars warten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einst gefürchtete Krieger und begabte Künstler, bestimmen sie über viele Jahrhunderte das Schicksal von Mittelerde, sind aber gegen Ende des [[Drittes Zeitalter|Dritten Zeitalters]] weniger mächtig, in ihre Reiche zurückgezogen und des Lebens in Mittelerde überdrüssig. Zu Beginn des [[Viertes Zeitalter|Vierten Zeitalters]], nach dem Ende des [[Ringkrieg]]es, verlassen die meisten der [[Eldar]] Mittelerde, die verbleibenden [[Dunkelelben]] werden ein schwindendes, vergessenes Volk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elben sind die ersten denkenden Lebewesen [[Arda]]s, die Kinder [[Ilúvatar]]s. Sie sind unsterblich, können jedoch durch fremde Hand den Tod erleiden oder  auch an Weltmüdigkeit sterben. Nach dem Tod fliehen ihre Geister, die &#039;&#039;[[Fea und Hroa|Fear]]&#039;&#039;, in die [[Hallen von Mandos]], wo sie solange ruhen, bis sie einen neuen Körper, den &#039;&#039;[[Fea und Hroa|Hroa]]&#039;&#039; erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elben gehören zu den intelligentesten und geschicktesten Lebewesen Ardas. Sie sind fähig, starke Magie einzusetzen, doch begreifen sie diese nicht als außergewöhnlich wie so manche Menschen, da Magie für Elben etwas Alltägliches ist. Elben sind groß gewachsen, oft über zwei Meter groß, von anmutiger Gestalt und trotzdem außergewöhnlich stark und zäh. Elben können längere Strecken in kurzer Zeit zurücklegen ohne zu schlafen oder sich zur Ruhe begeben, was sie zu einer der ausdauerndsten Rassen Ardas macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werden Elben geboren dauert es etwa 50 Jahre, bis sie ganz ausgewachsen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Elben den Menschen in vielen Gebieten überlegen sind, werden sie keineswegs als bessere Menschen angesehen. Man kann sagen, dass sie &#039;extremere&#039; Menschen sind, zwar größer, geschickter, schöner und intelligenter als diese, doch können sie ebenso skrupelloser, brutaler, arroganter, eitler und stolzer sein. Hierfür sind [[Feanor]] und einige seiner Söhne gute Beispiele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings haben Elben nie etwas für schwarze Magie und Orks übrig gehabt; zumindest die Waldelben haben sich diesen dunklen Kräften immer widersetzt. In [[Bruchtal]] wurde auch die Gemeinschaft des Ringes begründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aussehen ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Legolas.jpg|thumb|220px|Legolas, Thranduils Sohn &amp;lt;small&amp;gt;Bild: Anke Eißmann&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Tolkien zeichnete seine Elben als blasses, hochgewachsenes und schlankes Volk, ähnlich besonders schönen und edel aussehenden Menschen. Konträr zu populären Darstellungen gleichen seine Elben weder den kleinen verniedlichten,   viktorianischen Feen noch den modernen eher androgynen und häufig comic-haften Fantasy-Elfen, er beschreibt Legolas als &amp;quot;(...) groß wie ein junger Baum, schlank, sehr stark, fähig einen großen Kriegsbogen zu zücken und einen Nazgûl abzuschießen, versehen mit immenser Lebenskraft der elbischen Körper, so hart und schwer zu verletzen, dass er nur mit leichten Schuhen über Felsen oder Schnee ging, der unermüdlichste von allen Gefährten&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;The Book of Lost Tales, II, The History of Eriol or Ælfwine, p. 333&amp;lt;/ref&amp;gt; Über die Noldor schrieb er &amp;quot;sie waren hochgewachsen, hellhäutig und grauäugig, doch ihre Locken waren dunkel, außer im goldenen Hause Finarfins; und ihre Stimmen hatten mehr Melodie als jede menschliche die nun gehört wird&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt;LOTR, Appendix F&amp;lt;/ref&amp;gt;. Auch die Frauen der Elben waren sehr groß, wie das Beispiel [[Galadriel]]s verdeutlicht. Große menschliche Krieger der altvorderen Zeit wie [[Tuor]] oder [[Túrin Turambar]] konnten auf den ersten Blick mit jungen Elben verwechselt werden, ihnen fehlte lediglich der besondere Glanz der elbischen Augen. Biologisch betrachtete Tolkien Menschen und Elben als der gleichen Rasse angehörig&amp;lt;ref&amp;gt;Morgoth’s Ring, Athrabeth Finrod ah Andreth&amp;lt;/ref&amp;gt;. Tolkien sah in seinen Vorstellungen die Elben größtenteils als eher dunkelhaariges Volk an, lediglich die [[Vanyar]] beschreibt er als goldblond, obgleich es auch Ausnahmen gegeben zu haben scheint, so waren unter den Teleri [[Círdan]] und [[Celeborn (Elb)|Celeborn]] silberhaarig und [[Thranduil]] blond.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die häufig anzutreffende Darstellung der Elben mit spitzen Ohren findet sich in keiner von Tolkiens Erzählungen, allerdings schreibt Tolkien in einer Fußnote seiner elbischen &amp;quot;Etymologies&amp;quot; (in &amp;quot;the Lost Road and other writings&amp;quot;) &amp;quot;LAS(1) - *lasse Blatt (...) einige glauben dies sei am nächsten verwandt mit *lasse &#039;Ohr&#039;. Die Ohren der Quendi waren spitzer und blattförmiger als die menschlichen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gruppierungen ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Galdriel.jpg|thumb|250px|Galadriel, eine Elbenfrau der Noldor &amp;lt;small&amp;gt;Bild: Anke Eißmann&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Die Elben lassen sich nach verschiedenen Kriterien in Gruppen einteilen. Einerseits wurden Elben danach unterschieden, ob sie (oder ihre Vorfahren) das Licht der [[Zwei Bäume]] erblickt hatten:&lt;br /&gt;
* [[Calaquendi]], „Lichtelben“ wurden diejenigen Elben und ihre Nachkommen genannt, die in Valinor waren, während die Zwei Bäume noch blühten.&lt;br /&gt;
* [[Moriquendi]], „Dunkelelben“ wurden diejenigen Elben und ihre Nachkommen genannt, die &#039;&#039;nicht&#039;&#039; in Valinor waren, während die Zwei Bäume noch blühten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem wurden die Elben nach Volkszugehörigkeit und ihrer Teilnahme an der [[Große Wanderung|Großen Wanderung]] von [[Cuiviénen]] nach [[Aman]] bzw. späteren Wanderungen westwärts unterschieden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Quendi, „die Sprechenden“, alle Elben&lt;br /&gt;
**[[Eldar]], „das Sternenvolk“ (Hochelben), brachen zur Großen Wanderung auf&lt;br /&gt;
***[[Vanyar]], „die Hellen“ (Lichtelben), erstes Volk der Eldar, das nach Aman gelangte; ihr König war [[Ingwe]]&lt;br /&gt;
***[[Noldor]], „die Gelehrten“ (Tiefelben), zweites Volk der Eldar, das nach Aman gelangte; ihr König war [[Finwe]]&lt;br /&gt;
***[[Teleri]], „die Letzten“, drittes Volk der Eldar, das nur teilweise nach Aman gelangte&lt;br /&gt;
****[[Falmari]] (Meerelben), die &#039;&#039;Amanyar Teleri&#039;&#039;, die nach Aman gelangten; ihr König war [[Olwe]]&lt;br /&gt;
****[[Sindar]], „die Grauen“ (Grauelben), &lt;br /&gt;
*****[[Eglath]], „die Verlassenen“, das Volk König [[Elwe]]s, das in Beleriand blieb&lt;br /&gt;
******[[Mithrim]], „die Grauen“, ein Stamm der Sindar  der in den Norden nach [[Hithlum]] wanderte.&lt;br /&gt;
*****[[Falathrim]], „das Küstenvolk“, die Bewohner der [[Falas]]; ihr Fürst war [[Círdan]]&lt;br /&gt;
****[[Nandor]], „die sich Abwendenden“, begannen die Große Wanderung, wagten jedoch nicht das [[Nebelgebirge]] zu überqueren und wandten sich nach Süden ab; ihr Führer war [[Lenwe]]&lt;br /&gt;
*****[[Laiquendi]], „Grünelben“, kamen später unter dem Fürst [[Denethor (Fürst der Nandor)|Denethor]] nach Beleriand&lt;br /&gt;
*****[[Waldelben|Tawarwaith]], „das Waldvolk“ (Waldelben), die späteren Bewohner [[Lothlórien]]s und des [[Waldlandreich]]es&lt;br /&gt;
**[[Avari]], „die Widerstrebenden“, brachen nicht zur Großen Wanderung auf; nur einige der Avari-Völker sind bekannt:&lt;br /&gt;
***[[Penni]], kamen bis nach [[Rhovanion]]&lt;br /&gt;
***[[Hwenti]]&lt;br /&gt;
***[[Kinn-Lai]]&lt;br /&gt;
***[[Cuind]]&lt;br /&gt;
***[[Windan]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übersicht ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Chart/start|align=center}}&lt;br /&gt;
{{Chart| | | | | | |QU| | | | | | |QU=Quendi}}&lt;br /&gt;
{{Chart| | | | | |,|-|^|-|.}}&lt;br /&gt;
{{Chart| | | | |EL| |AV| | | | |EL=[[Eldar]]|AV=[[Avari]]}}&lt;br /&gt;
{{Chart| |,|-|-|-|+|-|-|-|.| | | | | }}&lt;br /&gt;
{{Chart|VA| |NO| |TE| | | | |VA=[[Vanyar]]|NO=[[Noldor]]|TE=[[Teleri]]}}&lt;br /&gt;
{{Chart| |,|-|-|-|v|-|-|-|(| | | | | }}&lt;br /&gt;
{{Chart|FA| |SI| |NA| | | | |FA=[[Falmari]]|SI=[[Sindar]]|NA=[[Nandor]]}}&lt;br /&gt;
{{Chart| |,|-|-|-|(| | | |)|-|-|-|.| }}&lt;br /&gt;
{{Chart|FA| |EG| |LA| |TA|FA=[[Falathrim]]|EG=[[Eglath]]|LA=[[Laiquendi]]|TA=[[Tawarwaith]]}}&lt;br /&gt;
{{Chart/end}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übersicht ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Tabellendesign}} width=100%&lt;br /&gt;
|+ Sonderungen der Elben&lt;br /&gt;
| colspan=9 align=center valign=top | Quendi&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=7 align=center valign=top | Eldar&lt;br /&gt;
| colspan=2 align=center valign=top | Avari&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rowspan=3 valign=top {{Highlight}} width=11% | Vanyar&lt;br /&gt;
! rowspan=3 valign=top {{Highlight}} width=11% | Noldor&lt;br /&gt;
! colspan=5 valign=top {{Highlight}} | Teleri&lt;br /&gt;
! {{Highlight}} rules=none | Penni&lt;br /&gt;
! {{Highlight}} rules=none | Cuind&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rowspan=2 valign=top {{Highlight}} | Falmari&lt;br /&gt;
! colspan=2 valign=top {{Highlight}} | Sindar&lt;br /&gt;
! colspan=2 valign=top {{Highlight}} | Nandor&lt;br /&gt;
! {{Highlight}} width=11% rules=none | Hwenti&lt;br /&gt;
! {{Highlight}} width=11% rules=none | Windan&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! valign=top {{Highlight}} width=11% | Eglath&lt;br /&gt;
! valign=top {{Highlight}} width=11% | Falathrim&lt;br /&gt;
! valign=top {{Highlight}} width=11% | Laiquendi&lt;br /&gt;
! valign=top {{Highlight}} width=11% | Tawarwaith&lt;br /&gt;
! {{Highlight}} rules=none | Kinn-Lai&lt;br /&gt;
! {{Highlight}} | ...&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=3 align=center valign=top | Aman&lt;br /&gt;
| colspan=3 align=center valign=top | Beleriand&lt;br /&gt;
| colspan=3 align=center valign=top | Eriador, Rhovanion und östlich&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=3 align=center valign=bottom | Calaquendi&lt;br /&gt;
| colspan=6 align=center valign=bottom | Moriquendi&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Schicksal der Elben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schicksal der Elben machte Tolkien unterschiedliche, teils widersprüchliche Angaben. Am genauesten äußerte er sich über elbische Traditionen in seinem Artikel „Laws and Customs among the Eldar“ (veröffentlicht in: [[Morgoth’s Ring]]).&lt;br /&gt;
Durch das dritte Lied Ilúvatars unterscheiden sich die Elben von den [[Menschen]] dadurch, dass sie anders als diese an ein Schicksal gebunden sind. Sie können also nicht über jene Dinge die in der großen Musik bereits entschieden wurden hinauswachsen. Prinzipiell gelten sie als unsterblich, doch können ihre Körper durch Gewalt getötet werden, wonach ihre Geister in die Hallen des [[Mandos]] einziehen, wo sie gereinigt und geheilt werden. Danach können sie in wiederhergestellten Leibern in [[Aman]] weiter existieren (so vermutlich geschehen bei [[Finrod Felagund]]). Alternativ steht ihnen jedoch auch die Wahl, wiedergeboren zu werden, wobei ihre Erinnerung an ihr früheres Leben erlischt und ihre Seele im Körper eines neugeborenen Elben zurückkehrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrem Leben durchlaufen die Elben verschiedene Stadien der Existenz. Zuerst haben sie eine sehr lange Kindheit, weitaus länger als Menschenkinder. Danach nehmen sie einen großen Teil ihres Lebens jugendliche oder junge Gestalt an (in dieser Lebensphase scheint sich Legolas noch zu befinden). Anschließend erscheinen sie nach langen Jahren als alterslos (die Lebensphase in der sich [[Elrond]] oder [[Galadriel]] bereits befinden). Diese Lebensphase dauert wiederum lange Zeit, bis sie schließlich nach Jahrtausenden das Aussehen greiser, alter Menschen erlangen (diese Lebensphase hat bereits der uralte Elb [[Círdan]] erreicht). Nach dieser Zeit verlieren ihre Körper immer mehr die Bindung an die Welt und sie werden mehr und mehr zu ätherischen Erscheinungsformen, bis sie schließlich für Menschen gänzlich unsichtbar geworden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Elben nach ihrem Erwachen von [[Orome]] eingeladen wurden, in die unsterblichen Lande zu ziehen, teilen sie sich seit jener Zeit in [[Eldar]], diejenigen die sich in den Westen aufmachten, sowie [[Avari]], diejenigen die im Osten verblieben. Später wurden auch die Noldo-Exilisten aus Aman verbannt, sodass sie zwar nach Tol Eressea zurückkehren, nicht aber Aman selbst betreten durften, allerdings wurden die meisten Noldor von den Valar wieder begnadigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Erstes Zeitalter]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Jahre der Bäume|Die Jahre der Bäume]] ====&lt;br /&gt;
[[Bild:OromeAnkeEißmann.jpg|thumb|350px|Orome erblickt die Elben &amp;lt;small&amp;gt;Bild: Anke Eißmann&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Das Erste Zeitalter begann, als die Elben [[Cuivienyarna|erwachten]], lange bevor Sonne und Mond aufgingen, an den Wassern des Sees [[Cuiviénen]], vermutlich einer Bucht des Binnenmeeres von [[Helcar]], weit im Osten [[Mittelerde]]s. Der Vala [[Orome]] traf sie auf einem seiner Jagdausflüge. Zu jener Zeit weilte [[Melkor]] noch in seiner großen Festung [[Utumno]] hoch im Norden von Mittelerde.&lt;br /&gt;
Um die Elben vor ihm zu schützen, griffen die [[Valar]] ihn an. Im [[Krieg der Mächte]] wurde er besiegt und anschließend mit der Kette [[Angainor]] gefesselt und für drei Zeitalter in ein Verlies in der Feste von Mandos gesteckt. Melkor vergaß nicht, dass der Grund seiner Niederlage die Elben waren und hasste sie seitdem zutiefst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da noch viele von Melkors Kreaturen in Mittelerde herum schweiften, beschlossen die Valar, die Elben nach [[Aman]] zu führen. Die Entscheidung zu gehen oder zu bleiben entzweite die Elben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diejenigen die gingen, teilten sich in drei Völker, die [[Vanyar]], die [[Noldor]] und die [[Teleri]]. Als die drei Völker nach [[Beleriand]] im Westen Mittelerdes kamen, wurden die Vanyar und Noldor mit Hilfe des [[Maiar|Maias]] [[Osse]] über das Meer nach Aman verschifft. In der Zwischenzeit war der König der Teleri, [[Elwe]] verschwunden. Aus diesem Grund blieben viele der Teleri in Beleriand während andere unter Elwes Bruder [[Olwe]] nach Aman gingen. Jene die blieben wurden später [[Sindar]] genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solange Melkor in Gefangenschaft war und die Zwei Bäume [[Laurelin]] und [[Telperion]] lebten, herrschte in Aman der [[Mittag von Valinor]]. Die Elben erreichten den Höhepunkt ihrer Fertigkeiten, in Beleriand gründeten die Sindar unter [[Elwe]], der später &#039;&#039;Thingol&#039;&#039; genannt wurde, ein großes Reich und knüpften erste Kontakte zu den [[Zwerge]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Melkor freigelassen worden war, begann er Intrigen zu spinnen, die hauptsächlich auf die Noldor abzielten, da die Königsfamilie zerstritten war. König Finwe hatte nach dem Tod seiner Frau ein zweites Mal geheiratet und sein erster Sohn [[Feanor]] verachtete seine beiden Halbbrüder [[Finarfin]] und [[Fingolfin]]. Nachdem Melkor die [[Silmaril]], von Feanor erschaffen und sein geliebtestes Gut, gestohlen und dessen Vater [[Finwe]] erschlagen hatte, bezichtigte Feanor die übrigen Valar der Mitschuld und stachelte die Noldor zur Rebellion auf. Er und seine Söhne schworen den Eid jeden zu töten, der ihnen die Silmaril vorenthielt oder sie daran hinderte sie sich zurückzuholen. Feanor nannte Melkor fortan [[Morgoth]], ein Name, den dieser von nun an behielt. Nach dem Raub der Silmaril floh Morgoth zurück nach Mittelerde, bezog seine alte Festung [[Angband]], ein alter Vorposten seiner Burg Utumno und überzog Beleriand und König Thingol mit Krieg. Die Noldor machten sich daran Aman zu verlassen und nach Mittelerde zurückzukehren, um die [[Silmaril]] zurückzuerobern und Finwes Tod zu rächen.&lt;br /&gt;
Dabei kam es gewissermaßen zum &amp;quot;Sündenfall&amp;quot; der Eldar, denn um das Meer zu überqueren benötigten sie die Schiffe der [[Teleri]]. Da Feanor sie nicht überzeugen konnte, sich den Noldor anzuschließen, nahmen die Söhne Feanors die Schiffe mit Gewalt und töteten viele ihrer schlechter bewaffneten Verwandten. Dies hatte zur Folge, dass die Noldor, die Aman verließen von den [[Valar]] mit einem Bann belegt wurden, der ihnen eine Rückkehr unmöglich machte. Finarfin bereute daraufhin die Rebellion gegen die Valar und kehrte um, seine Kinder folgten ihm jedoch nicht.&lt;br /&gt;
Feanor und sein Gefolge überquerten schließlich das Meer hoch im Norden, da es dort nicht so breit war, mit Hilfe der Schiffe, verriet jedoch seinen ungeliebten Halbbruder [[Fingolfin]] und die Kinder Finarfins und verbrannte die Schiffe. Die Zurückgebliebenen sahen sich daraufhin gezwungen das Meer anderweitig zu überqueren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Jahre der Sonne|Die Jahre der Sonne]] ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erste Zeitalter war die große Zeit der Elben, in der sie ihre größten Taten vollbrachten, die meisten Kriege fochten, jedoch auch am meisten litten.&lt;br /&gt;
Die Jahre der Sonne begannen, als zum ersten Mal der [[Mond]] über Arda aufging. Zur gleichen Zeit hatten die zurückgelassenen Noldor die [[Helcaraxe]], eine Meerenge hoch im Norden voller Eisberge, überquert.&lt;br /&gt;
Schon kurz nach ihrer Landung war Feanors Gefolge von einem Heer Morgoths angegriffen worden, was sie jedoch in die Flucht schlugen. Feanor selbst starb jedoch im Kampf mit Morgoths [[Balrog|Balrogs]].&lt;br /&gt;
Die Noldor ließen sich in den Ländern nördlich von Beleriand, wo König Thingol herrschte, nahe Angbands nieder, Feanors Halbbrüder im Westen, Feanors Söhne im Osten des Hochlandes von [[Dorthonion]]. &lt;br /&gt;
Nach einer weiteren siegreichen Schlacht gegen Morgoth, der [[Dagor Aglareb]], schlossen die Noldor einen Belagerungsring um Angband, den sie 400 Jahre lang hielten. Als Dank für seine Rettung übergab [[Maedhros]], Feanors ältester Sohn, das Hochkönigtum der Noldor an seinen Onkel Fingolfin, in dessen Familie diese Würde blieb.&lt;br /&gt;
Während dieses unsicheren Friedens kamen die ersten Menschen nach Beleriand. Einige schlossen sich den Elben an, andere Morgoth.&lt;br /&gt;
Die Elben waren jedoch Morgoths (früher wurde er Melkor genannt) Streitkräften unterlegen, und nach einigen Siegen wurden ihre Reiche überrannt. In der [[Dagor Bragollach]] wurde ihr Belagerungsring gesprengt und ihre endgültige Niederlage war mit der [[Nirnaeth Arnoediad]] und dem Fall [[Nargothrond]]s besiegelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft versuchten sie, die Valar um Hilfe zu bitten und schickten Schiffe über das Meer, doch nie kehrte eines zurück. Schließlich (um 600 E. Z.) schaffte es der Halbelb [[Earendil der Seefahrer|Earendil]] das Meer zu überqueren und Hilfe von den Valar zu erbitten. Diese und die in Aman gebliebenen Elben überzogen Morgoth mit Krieg. Seine Streitmacht wurde zersprengt und er selbst in die Äußere Leere geworfen.&lt;br /&gt;
Die Auseinandersetzung zwischen den Valar war jedoch so heftig, dass Beleriand in den Fluten des Meeres versank. Hiermit endete das Erste Zeitalter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Zweites Zeitalter]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die verbliebenen [[Edain]] sich nach [[Númenor]] einschifften, schifften sich viele Noldor und Sindar nach dem Verlust ihrer Heimat und den Schrecken des Krieges nach Aman ein. Die Übrigen ließen sich in [[Lindon]], dem letzten Rest Beleriands, unter [[Gil-galad]] nieder. Einige Noldor zogen in das Land [[Eregion]] nahe der Zwergenstadt [[Khazad-dûm]]. Zu eben diesen Elben nahm später [[Sauron]] Kontakt auf, und sie schmiedeten zusammen mit ihm die [[Ringe der Macht]]. Sauron überzog die Elben bald darauf mit Krieg und Eregion wurde überrannt. [[Elrond]] zog sich daraufhin mit dem aus Lindon entsandten, jedoch viel zu schwachen, Entsatzheer nach Norden zurück und gründete die Festung [[Imladris]], wo er belagert wurde. Saurons Heer wurde schließlich mit vereinten Kräften der Elben und der [[Númenórer]] zurückgeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Untergang [[Númenor]]s und der Rückkehr Saurons schlossen die Elben mit [[Elendil der Lange|Elendil]] und seinen Söhnen das sogenannte &amp;quot;Letzte Bündnis&amp;quot; und griffen Sauron an. Dieser wurde besiegt, doch sein Ring nicht zerstört.&lt;br /&gt;
Während dieses Krieges fielen auf der [[Dagorlad]] und in Mordor viele Elben und während der sogenannten &#039;&#039;[[Dunkle Jahre|Dunklen Jahre]]&#039;&#039; davor hatten bereits viele Elben Mittelerde gen Westen verlassen. Somit war das Volk der Elben stark geschwächt, als das Dritte Zeitalter anbrach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Drittes Zeitalter]] ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Arwens Geschenk.jpg|thumb|350px|Arwen und Aragorn &amp;lt;small&amp;gt;Bild: Anke EIßmann&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Für die Elben war das Dritte Zeitalter die Zeit ihres Schwindens. Immer mehr Menschen zogen von Osten nach Westen und ihre Zahl wuchs, während die Zahl der Elben sich verringerte und sie sich immer mehr an entlegene Orte zurückzogen. Viele waren im Krieg des Letzten Bündnisses gefallen, andere hielt nach dem letztlich fruchtlosen Sieg über Sauron nichts mehr in Mittelerde und sie gingen nach Aman. Zwar unterstützten die Elben noch das Königreich [[Arnor]] der verbündeten Edain im Kampf gegen den [[Fürst der Nazgûl|Hexenkönig von Angmar]], doch nach dessen Fall zogen sie sich immer mehr zurück, bis sie Menschen und auch den Hobbits mehr und mehr aus dem Bewusstsein schwanden und nur selten ließen sie sich bei diesen sehen. Anders als in den Zeitaltern davor waren zumindest die Noldor und Sindar keine große politische und militärische Macht mehr. Die einzigen Elben, die noch in den Krieg zogen waren die Elben im [[Düsterwald]] die in der [[Schlacht der Fünf Heere]] teilnahmen und die [[Galadhrim]] aus [[Lothlórien]] die im Ringkrieg mehrere Angriffen Saurons aus [[Dol Guldur]] zurückwarfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Zerstörung des Einen Ringes zogen sich die letzten der Hochelben nach Aman zurück. In Mittelerde blieben im Vierten Zeitalter nur noch die Waldelben unter König Thranduil im [[Düsterwald]] und einige Elben verweilten noch an den [[Graue Anfurten|Grauen Anfurten]] und in [[Ithilien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sprache ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Siehe Hauptartikel [[Elbisch]])&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gängigsten Sprachen der Elben waren das Noldorin, ein Abart des [[Quenya]], und das [[Sindarin]], das sich als allgemeine Verkehrssprache durchsetzte, während Quenya eine Art Gelehrtensprache wurde. &lt;br /&gt;
Es gab viele Dialekte, die von den einzelnen Gruppen gesprochen wurden und das Nandorin, die Sprache der Waldelben. Die Sprache, die die Elben von [[Lothlórien]] sprechen, ist eine Mischung aus Sindarin und Nandorin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== In der Mythologie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Elfen“ in Mythologie und Literatur erscheinen wohl zum ersten Mal in der um 1200 verfassten &#039;&#039;Snorra-[[Edda]]&#039;&#039;, dort treten sie als &#039;&#039;alfa(r)&#039;&#039; (übersetzt als „Alben“) häufig im Zusammenhang mit dem nordischen Göttergeschlecht der Asen auf, dort wird auch zwischen &#039;&#039;Ljósálfar&#039;&#039; (Lichtalben) und &#039;&#039;Dökkálfar&#039;&#039; (Schwarzalben) unterschieden, aus denen dann die Mischform Dunkelalben hervorging. Die Alben wurden dem nordischen Fruchtbarkeitsgott Freyr zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autoren der &#039;&#039;Edda&#039;&#039; legten eine gewisse Hierarchie fest: nach den Asen kamen die Alben an zweiter und die Zwerge an letzter Stelle. Manche näherten Alben und Zwerge einander an, was sich unter anderem in dem Namensbestandteil &#039;&#039;álfr&#039;&#039; von Zwergennamen, wie Gandálfr oder Alberich, dem Zwerg aus dem &#039;&#039;Nibelungenlied&#039;&#039; zeigte. Die Herkunft des englischen Wortes &#039;&#039;Dwarf&#039;&#039; von &#039;&#039;Dwarftalf&#039;&#039;, was Schwarzalb bedeutet, greift diese Verbindung ebenfalls auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im heidnischen Europa brachte man den Alben Opfer. Im Mittelalter wurden die Alben vor allem als böse Unholde angesehen, so verbinden Wörter wie &#039;&#039;Albschuss&#039;&#039; (Hexenschuss), Albtraum beziehungsweise &#039;&#039;Albdruck&#039;&#039; sie mit physischen oder geistigen Schmerzen. So glaubte man, dass Alben sich des Nachts auf die Brust der Schlafenden hockten und ihnen so Beklemmungen und schlechte Träume brachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Etymologie ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien war mit der &#039;&#039;Edda&#039;&#039; vertraut, war sich aber auch über die moderne Assoziation von Begriffen wie &#039;&#039;Elf&#039;&#039; oder &#039;&#039;Dwarf&#039;&#039; als kleine niedliche Gestalten aus Volkserzählungen bewusst, so dass er die modernen Plurale &#039;&#039;Elfs&#039;&#039; beziehungsweise &#039;&#039;Dwarfs&#039;&#039; durch die altertümelnden &#039;&#039;Elves&#039;&#039; und &#039;&#039;Dwarves&#039;&#039; ersetzte – ein literarisches Vorgehen, welches er den Verlagslektoren häufiger erklären musste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der deutschen Übersetzung stellte jedoch die schlichte Übernahme der Originalbezeichnung Elf, Plural Elfen ein Problem dar, das Tolkien bereits in seiner &#039;&#039;[[Nomenclature of The Lord of the Rings]]&#039;&#039; erkannte und ansprach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=[...] With regard to German: I would suggest with diffidence that &#039;&#039;Elf&#039;&#039;, &#039;&#039;elfen&#039;&#039;, are perhaps to be avoided as equivalents of &#039;&#039;Elf&#039;&#039;, &#039;&#039;elven&#039;&#039;. &#039;&#039;Elf&#039;&#039; is, I believe, borrowed from English, and may retain some of the associations of a kind that I should particularly desire not to be present (if possible): e.&amp;amp;nbsp;g. those of a Drayton or of &#039;&#039;A Midsummer Night’s Dream&#039;&#039; (in the translation of which, I believe, &#039;&#039;Elf&#039;&#039; was first used in German&amp;lt;ref&amp;gt;In seinem Aufsatz &#039;&#039;[[Über Märchen]]&#039;&#039; geht Tolkien von einem ersten Auftauchen des Wortes &#039;&#039;Elf(e)&#039;&#039; in der deutschsprachigen Literatur durch Christoph Martin Wielands Übersetzung &#039;&#039;Sommernachtstraum&#039;&#039; (1764) aus.&amp;lt;/ref&amp;gt;). That is the pretty fanciful reduction of &#039;&#039;elf&#039;&#039; to a butterfly-like creature inhabiting flowers. I wonder whether the word &#039;&#039;Alp&#039;&#039; (or better still the form &#039;&#039;Alb&#039;&#039;, still given in modern dictionairies as a variant, which is historically the more normal form) could not be used. [...]&lt;br /&gt;
|Übersetzung=Im Bezug auf das Deutsche: Ich würde zaghaft vorschlagen, dass &#039;&#039;Elf&#039;&#039;, &#039;&#039;Elfen&#039;&#039;, vielleicht als Äquivalente von &#039;&#039;Elf&#039;&#039;, &#039;&#039;elven&#039;&#039; vermieden werden sollten. &#039;&#039;Elf&#039;&#039; ist, glaube ich, dem Englischen entlehnt und mag manche Assoziationen der Art hervorrufen, wie ich sie ausdrücklich nicht wünsche (wenn möglich): zum Beispiel solche eines Drayton oder die von &#039;&#039;A Midsummer Night’s Dream&#039;&#039; (in der Übersetzung desselbigen, glaube ich, wurde &#039;&#039;Elf&#039;&#039; zum ersten Mal im Deutschen benutzt). Das ist eine sehr abstruse Herabsetzung von &#039;&#039;elf&#039;&#039; zu einem schmetterlingsgleichen Wesen, das Blumen bewohnt. Ich frage mich, ob nicht das Wort &#039;&#039;Alp&#039;&#039; (oder noch besser die Form &#039;&#039;Alb&#039;&#039;, die in modernen Wörterbüchern immer noch als Alternative gegeben wird, welche die historisch gesehen, normalere Form ist) gebraucht werden könnte.&lt;br /&gt;
|Autor=[[J. R. R. Tolkien]]&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;Nomenclature of The Lord of the Rings&#039;&#039;, Eintragung für &#039;&#039;Elven-smiths&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|Übersetzer=Ardapedia}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien schrieb weiter, dass es das nächstverwandte Wort zum Englischen &#039;&#039;elf&#039;&#039; wäre. Endgültig wählte [[Margaret Carroux]] allerdings nicht die von Tolkien vorgeschlagene Übertragung Alp oder Alb, sondern die Bezeichnung Elb/Elben. Die Bezeichnung erschien passend, weil so die Ähnlichkeit zum Original erhalten blieb und es zugleich eine Vermischung von Elf und Alb darstellte. Der Begriff Elb stammt allerdings erst aus dem 19. Jahrhundert und ist so das erste Mal im &#039;&#039;Deutschen Wörterbuch&#039;&#039; (1839) und später dann auch in &#039;&#039;Deutsche Mythologie&#039;&#039; von Jacob Grimm zu finden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=ELB, m. genius [...] habe ich statt des unhochdeutschen &#039;&#039;elf&#039;&#039; hergestellt, welches man, des eignen wortes uneingedenk, ohne überlegung, dem engl. &#039;&#039;elf&#039;&#039; nachgebildet hatte; &#039;&#039;elf&#039;&#039; klingt in unsrer sprache so, als wollten wir &#039;&#039;kalf&#039;&#039;, &#039;&#039;half&#039;&#039; anstatt &#039;&#039;kalb&#039;&#039;, &#039;&#039;halb&#039;&#039; sagen, zu geschweigen, dasz die form &#039;&#039;elf&#039;&#039; den zusammenhang mit &#039;&#039;Elbe&#039;&#039; und &#039;&#039;elbisz&#039;&#039; stört, [...] ableitungen wie zusammensetzungen &#039;&#039;elbisch&#039;&#039;, &#039;&#039;Elbegast&#039;&#039;, &#039;&#039;Elbenstein&#039;&#039;, &#039;&#039;Elberich&#039;&#039;, &#039;&#039;Elblin&#039;&#039; sind gewähr genug. nur vermag ich den sg. &#039;&#039;elb&#039;&#039; nicht ausdrücklich zu belegen, da der mhd. pl. &#039;&#039;elbe&#039;&#039; auch von dem sg. &#039;&#039;alb&#039;&#039; [...] rühren könnte [...]; vielleicht dasz sich ein sg. &#039;&#039;elbi&#039;&#039;, später &#039;&#039;elbe&#039;&#039; erzeugte und zuletzt in &#039;&#039;elb&#039;&#039;, wie &#039;&#039;hirte&#039;&#039; in &#039;&#039;hirt&#039;&#039; gekürzt wurde. solch ein sg. &#039;&#039;elbe&#039;&#039; kann denn leicht für schwach genommen und dazu der pl. &#039;&#039;elben&#039;&#039; gebildet worden sein, heutige schriftsteller setzen ohne weiteres im sg. &#039;&#039;elfe&#039;&#039;, pl. &#039;&#039;elfen&#039;&#039; an; [...]&lt;br /&gt;
|Autor=Jacob Grimm&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;Deutsches Wörterbuch&#039;&#039; (1839), Stichwort [http://www.woerterbuchnetz.de/DWB/wbgui_py?lemma=elb ELB].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Singular Elb wurde also von Jacob Grimm gebildet und basiert auf dem Verhältnis, dass Elbe oder Elber rein etymologisch als Plural von Alb angesehen wird. Aus dem Femininum Elbe wurde dann im 16. Jahrhundert der schwache Plural Elben. Im &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039; spricht Tolkien generell immer nur von &#039;&#039;Elf&#039;&#039;, als Bezeichnung für das ganze Volk, wenn er einmal zwischen den Geschlechtern unterscheidet, so verwendet er bei den Frauen die Bezeichnung &#039;&#039;Elf-maiden&#039;&#039; oder &#039;&#039;Elf-woman&#039;&#039;, was Margaret Carroux mit „Elbenmaid“ oder „Elbenfrau“ wiedergibt. [[Wolfgang Krege]] und [[Hans J. Schütz]] verwenden dagegen mit „die Elbin“ ein auf den deutschen Wortstamm „Elb“ zurückgehendes Femininum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Externe Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.der-fuchsbau.com/tolkien/familytree/stammbaum.htm Stammbaum der Eldar und Atani]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Übersetzt von [[Margaret Carroux]] und [[Ebba-Margareta von Freymann]]. Klett-Cotta, Stuttgart 1969/1970. (Im Original erschienen 1954/55 unter dem Titel &#039;&#039;The Lord of the Rings&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
** Zweites Buch, Zweites Kapitel: &#039;&#039;Elronds Rat&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Anhang E&lt;br /&gt;
** Anhang F.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der kleine Hobbit]]&#039;&#039;. Übersetzt von [[Walter Scherf]]. Paulus Verlag, Recklinghausen 1957 (unter dem Titel &#039;&#039;Kleiner Hobbit und der Große Zauberer&#039;&#039;). (Im Original erschienen 1937 unter dem Titel &#039;&#039;The Hobbit or There and Back Again&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;. Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]]. Übersetzt von [[Wolfgang Krege]]. Klett-Cotta, Stuttgart 1978. (Im Original erschienen 1977 unter dem Titel &#039;&#039;The Silmarillion&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
** Quenta Silmarillion, &lt;br /&gt;
*** I &#039;&#039;Vom Anbeginn der Tage&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** III &#039;&#039;Vom Erwachen der Elben und von Melkors Gefangenschaft&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Von den Ringen der Macht und dem Dritten Zeitalter.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Nachrichten aus Mittelerde]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von [[Hans J. Schütz]]. Klett-Cotta, Stuttgart 1983. (Im Original erschienen 1980 unter dem Titel &#039;&#039;Unfinished Tales of Númenor and Middle-earth&#039;&#039;.) &lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Morgoth’s Ring]]&#039;&#039;. (The History of Middle-earth, Band X.) Herausgegeben von Christopher Tolkien. HarperCollins, London 1992.&lt;br /&gt;
** II. THE SECOND PHASE&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;Laws and Customs among the Eldar&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[Robert Foster]]: &#039;&#039;[[Das große Mittelerde-Lexikon]]&#039;&#039;. Übersetzt von [[Helmut W. Pesch]]. Bastei Lübbe, Bergisch Gladbach 2002. (Im Original erschienen 1971 unter dem Titel &#039;&#039;The Complete Guide to Middle-Earth&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
* [[Wayne G. Hammond]] und [[Christina Scull]]: &#039;&#039;[[The Lord of the Rings: A Reader’s Companion]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;Nomenclature of The Lord of the Rings&#039;&#039;, Eintragung für &#039;&#039;Elven-smiths&#039;&#039; (p. 756).&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Elfen Wikipediaartikel zu Elfen]&lt;br /&gt;
* [http://www.glyphweb.com/arda/default.htm The Encyclopedia of Arda (ref.:Elves)]&lt;br /&gt;
* [http://www.harad.de/ardawiki/index.php/Elben ArdaWiki: Elben] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elben| Elben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Elves]]&lt;br /&gt;
[[fi:Haltiat]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/peuples/elfes/elfes]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MrHenryMason</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Elben&amp;diff=100629</id>
		<title>Elben</title>
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		<updated>2015-07-03T14:48:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MrHenryMason: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Green_elves_by_turnermohan-d7iakuy.jpg|thumb|280px|zwei Elben]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Elben&#039;&#039;&#039;, von [[J. R. R. Tolkien]] auch die „Erstgeborenen“ genannt (ursprünglicher Name &#039;&#039;Quendi&#039;&#039;, „die mit Stimme reden“), wurden von [[Ilúvatar]] geschaffen. Sie kamen vor den [[Menschen]] in die Welt und haben das Vorrecht der Unsterblichkeit, sind jedoch „an die Kreise der Welt gebunden“. Es ist ihnen bestimmt, in [[Aman]], den „Unsterblichen Landen“, zu leben und viele verließen [[Mittelerde]], um dorthin zu segeln. Außerdem erliegen Elben keinen Krankheiten und ihre Seelen wandern, sofern sie sterben, in [[Hallen von Mandos|Mandos’ Hallen]], in denen sie auf das Ende der Zeit und das Kommen Ilúvatars warten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einst gefürchtete Krieger und begabte Künstler, bestimmen sie über viele Jahrhunderte das Schicksal von Mittelerde, sind aber gegen Ende des [[Drittes Zeitalter|Dritten Zeitalters]] weniger mächtig, in ihre Reiche zurückgezogen und des Lebens in Mittelerde überdrüssig. Zu Beginn des [[Viertes Zeitalter|Vierten Zeitalters]], nach dem Ende des [[Ringkrieg]]es, verlassen die meisten der [[Eldar]] Mittelerde, die verbleibenden [[Dunkelelben]] werden ein schwindendes, vergessenes Volk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elben sind die ersten denkenden Lebewesen [[Arda]]s, die Kinder [[Ilúvatar]]s. Sie sind unsterblich, können jedoch durch fremde Hand den Tod erleiden oder  auch an Weltmüdigkeit sterben. Nach dem Tod fliehen ihre Geister, die &#039;&#039;[[Fea und Hroa|Fear]]&#039;&#039;, in die [[Hallen von Mandos]], wo sie solange ruhen, bis sie einen neuen Körper, den &#039;&#039;[[Fea und Hroa|Hroa]]&#039;&#039; erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elben gehören zu den intelligentesten und geschicktesten Lebewesen Ardas. Sie sind fähig, starke Magie einzusetzen, doch begreifen sie diese nicht als außergewöhnlich wie so manche Menschen, da Magie für Elben etwas Alltägliches ist. Elben sind groß gewachsen, oft über zwei Meter groß, von anmutiger Gestalt und trotzdem außergewöhnlich stark und zäh. Elben können längere Strecken in kurzer Zeit zurücklegen ohne zu schlafen oder sich zur Ruhe begeben, was sie zu einer der ausdauerndsten Rassen Ardas macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werden Elben geboren dauert es etwa 50 Jahre, bis sie ganz ausgewachsen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Elben den Menschen in vielen Gebieten überlegen sind, werden sie keineswegs als bessere Menschen angesehen. Man kann sagen, dass sie &#039;extremere&#039; Menschen sind, zwar größer, geschickter, schöner und intelligenter als diese, doch können sie ebenso skrupelloser, brutaler, arroganter, eitler und stolzer sein. Hierfür sind [[Feanor]] und einige seiner Söhne gute Beispiele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings haben Elben nie etwas für schwarze Magie und Orks übrig gehabt; zumindest die Waldelben haben sich diesen dunklen Kräften immer widersetzt. In [[Bruchtal]] wurde auch die Gemeinschaft des Ringes begründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aussehen ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Legolas.jpg|thumb|220px|Legolas, Thranduils Sohn &amp;lt;small&amp;gt;Bild: Anke Eißmann&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Tolkien zeichnete seine Elben als blasses, hochgewachsenes und schlankes Volk, ähnlich besonders schönen und edel aussehenden Menschen. Konträr zu populären Darstellungen gleichen seine Elben weder den kleinen verniedlichten,   viktorianischen Feen noch den modernen eher androgynen und häufig comic-haften Fantasy-Elfen, er beschreibt Legolas als &amp;quot;(...) groß wie ein junger Baum, schlank, sehr stark, fähig einen großen Kriegsbogen zu zücken und einen Nazgûl abzuschießen, versehen mit immenser Lebenskraft der elbischen Körper, so hart und schwer zu verletzen, dass er nur mit leichten Schuhen über Felsen oder Schnee ging, der unermüdlichste von allen Gefährten&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;The Book of Lost Tales, II, The History of Eriol or Ælfwine, p. 333&amp;lt;/ref&amp;gt; Über die Noldor schrieb er &amp;quot;sie waren hochgewachsen, hellhäutig und grauäugig, doch ihre Locken waren dunkel, außer im goldenen Hause Finarfins; und ihre Stimmen hatten mehr Melodie als jede menschliche die nun gehört wird&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt;LOTR, Appendix F&amp;lt;/ref&amp;gt;. Auch die Frauen der Elben waren sehr groß, wie das Beispiel [[Galadriel]]s verdeutlicht. Große menschliche Krieger der altvorderen Zeit wie [[Tuor]] oder [[Túrin Turambar]] konnten auf den ersten Blick mit jungen Elben verwechselt werden, ihnen fehlte lediglich der besondere Glanz der elbischen Augen. Biologisch betrachtete Tolkien Menschen und Elben als der gleichen Rasse angehörig&amp;lt;ref&amp;gt;Morgoth’s Ring, Athrabeth Finrod ah Andreth&amp;lt;/ref&amp;gt;. Tolkien sah in seinen Vorstellungen die Elben größtenteils als eher dunkelhaariges Volk an, lediglich die [[Vanyar]] beschreibt er als goldblond, obgleich es auch Ausnahmen gegeben zu haben scheint, so waren unter den Teleri [[Círdan]] und [[Celeborn (Elb)|Celeborn]] silberhaarig und [[Thranduil]] blond.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die häufig anzutreffende Darstellung der Elben mit spitzen Ohren findet sich in keiner von Tolkiens Erzählungen, allerdings schreibt Tolkien in einer Fußnote seiner elbischen &amp;quot;Etymologies&amp;quot; (in &amp;quot;the Lost Road and other writings&amp;quot;) &amp;quot;LAS(1) - *lasse Blatt (...) einige glauben dies sei am nächsten verwandt mit *lasse &#039;Ohr&#039;. Die Ohren der Quendi waren spitzer und blattförmiger als die menschlichen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gruppierungen ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Galdriel.jpg|thumb|250px|Galadriel, eine Elbenfrau der Noldor &amp;lt;small&amp;gt;Bild: Anke Eißmann&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Die Elben lassen sich nach verschiedenen Kriterien in Gruppen einteilen. Einerseits wurden Elben danach unterschieden, ob sie (oder ihre Vorfahren) das Licht der [[Zwei Bäume]] erblickt hatten:&lt;br /&gt;
* [[Calaquendi]], „Lichtelben“ wurden diejenigen Elben und ihre Nachkommen genannt, die in Valinor waren, während die Zwei Bäume noch blühten.&lt;br /&gt;
* [[Moriquendi]], „Dunkelelben“ wurden diejenigen Elben und ihre Nachkommen genannt, die &#039;&#039;nicht&#039;&#039; in Valinor waren, während die Zwei Bäume noch blühten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem wurden die Elben nach Volkszugehörigkeit und ihrer Teilnahme an der [[Große Wanderung|Großen Wanderung]] von [[Cuiviénen]] nach [[Aman]] bzw. späteren Wanderungen westwärts unterschieden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Quendi, „die Sprechenden“, alle Elben&lt;br /&gt;
**[[Eldar]], „das Sternenvolk“ (Hochelben), brachen zur Großen Wanderung auf&lt;br /&gt;
***[[Vanyar]], „die Hellen“ (Lichtelben), erstes Volk der Eldar, das nach Aman gelangte; ihr König war [[Ingwe]]&lt;br /&gt;
***[[Noldor]], „die Gelehrten“ (Tiefelben), zweites Volk der Eldar, das nach Aman gelangte; ihr König war [[Finwe]]&lt;br /&gt;
***[[Teleri]], „die Letzten“, drittes Volk der Eldar, das nur teilweise nach Aman gelangte&lt;br /&gt;
****[[Falmari]] (Meerelben), die &#039;&#039;Amanyar Teleri&#039;&#039;, die nach Aman gelangten; ihr König war [[Olwe]]&lt;br /&gt;
****[[Sindar]], „die Grauen“ (Grauelben), &lt;br /&gt;
*****[[Eglath]], „die Verlassenen“, das Volk König [[Elwe]]s, das in Beleriand blieb&lt;br /&gt;
******[[Mithrim]], „die Grauen“, ein Stamm der Sindar  der in den Norden nach [[Hithlum]] wanderte.&lt;br /&gt;
*****[[Falathrim]], „das Küstenvolk“, die Bewohner der [[Falas]]; ihr Fürst war [[Círdan]]&lt;br /&gt;
****[[Nandor]], „die sich Abwendenden“, begannen die Große Wanderung, wagten jedoch nicht das [[Nebelgebirge]] zu überqueren und wandten sich nach Süden ab; ihr Führer war [[Lenwe]]&lt;br /&gt;
*****[[Laiquendi]], „Grünelben“, kamen später unter dem Fürst [[Denethor (Fürst der Nandor)|Denethor]] nach Beleriand&lt;br /&gt;
*****[[Waldelben|Tawarwaith]], „das Waldvolk“ (Waldelben), die späteren Bewohner [[Lothlórien]]s und des [[Waldlandreich]]es&lt;br /&gt;
**[[Avari]], „die Widerstrebenden“, brachen nicht zur Großen Wanderung auf; nur einige der Avari-Völker sind bekannt:&lt;br /&gt;
***[[Penni]], kamen bis nach [[Rhovanion]]&lt;br /&gt;
***[[Hwenti]]&lt;br /&gt;
***[[Kinn-Lai]]&lt;br /&gt;
***[[Cuind]]&lt;br /&gt;
***[[Windan]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übersicht ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Chart/start|align=center}}&lt;br /&gt;
{{Chart| | | | | | |QU| | | | | | |QU=Quendi}}&lt;br /&gt;
{{Chart| | | | | |,|-|^|-|.}}&lt;br /&gt;
{{Chart| | | | |EL| |AV| | | | |EL=[[Eldar]]|AV=[[Avari]]}}&lt;br /&gt;
{{Chart| |,|-|-|-|+|-|-|-|.| | | | | }}&lt;br /&gt;
{{Chart|VA| |NO| |TE| | | | |VA=[[Vanyar]]|NO=[[Noldor]]|TE=[[Teleri]]}}&lt;br /&gt;
{{Chart| |,|-|-|-|v|-|-|-|(| | | | | }}&lt;br /&gt;
{{Chart|FA| |SI| |NA| | | | |FA=[[Falmari]]|SI=[[Sindar]]|NA=[[Nandor]]}}&lt;br /&gt;
{{Chart| |,|-|-|-|(| | | |)|-|-|-|.| }}&lt;br /&gt;
{{Chart|FA| |EG| |LA| |TA|FA=[[Falathrim]]|EG=[[Eglath]]|LA=[[Laiquendi]]|TA=[[Tawarwaith]]}}&lt;br /&gt;
{{Chart/end}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übersicht ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Tabellendesign}} width=100%&lt;br /&gt;
|+ Sonderungen der Elben&lt;br /&gt;
| colspan=9 align=center valign=top | Quendi&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=7 align=center valign=top | Eldar&lt;br /&gt;
| colspan=2 align=center valign=top | Avari&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rowspan=3 valign=top {{Highlight}} width=11% | Vanyar&lt;br /&gt;
! rowspan=3 valign=top {{Highlight}} width=11% | Noldor&lt;br /&gt;
! colspan=5 valign=top {{Highlight}} | Teleri&lt;br /&gt;
! {{Highlight}} rules=none | Penni&lt;br /&gt;
! {{Highlight}} rules=none | Cuind&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rowspan=2 valign=top {{Highlight}} | Falmari&lt;br /&gt;
! colspan=2 valign=top {{Highlight}} | Sindar&lt;br /&gt;
! colspan=2 valign=top {{Highlight}} | Nandor&lt;br /&gt;
! {{Highlight}} width=11% rules=none | Hwenti&lt;br /&gt;
! {{Highlight}} width=11% rules=none | Windan&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! valign=top {{Highlight}} width=11% | Eglath&lt;br /&gt;
! valign=top {{Highlight}} width=11% | Falathrim&lt;br /&gt;
! valign=top {{Highlight}} width=11% | Laiquendi&lt;br /&gt;
! valign=top {{Highlight}} width=11% | Tawarwaith&lt;br /&gt;
! {{Highlight}} rules=none | Kinn-Lai&lt;br /&gt;
! {{Highlight}} | ...&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=3 align=center valign=top | Aman&lt;br /&gt;
| colspan=3 align=center valign=top | Beleriand&lt;br /&gt;
| colspan=3 align=center valign=top | Eriador, Rhovanion und östlich&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=3 align=center valign=bottom | Calaquendi&lt;br /&gt;
| colspan=6 align=center valign=bottom | Moriquendi&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Schicksal der Elben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schicksal der Elben machte Tolkien unterschiedliche, teils widersprüchliche Angaben. Am genauesten äußerte er sich über elbische Traditionen in seinem Artikel „Laws and Customs among the Eldar“ (veröffentlicht in: [[Morgoth’s Ring]]).&lt;br /&gt;
Durch das dritte Lied Ilúvatars unterscheiden sich die Elben von den [[Menschen]] dadurch, dass sie anders als diese an ein Schicksal gebunden sind. Sie können also nicht über jene Dinge die in der großen Musik bereits entschieden wurden hinauswachsen. Prinzipiell gelten sie als unsterblich, doch können ihre Körper durch Gewalt getötet werden, wonach ihre Geister in die Hallen des [[Mandos]] einziehen, wo sie gereinigt und geheilt werden. Danach können sie in wiederhergestellten Leibern in [[Aman]] weiter existieren (so vermutlich geschehen bei [[Finrod Felagund]]). Alternativ steht ihnen jedoch auch die Wahl, wiedergeboren zu werden, wobei ihre Erinnerung an ihr früheres Leben erlischt und ihre Seele im Körper eines neugeborenen Elben zurückkehrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrem Leben durchlaufen die Elben verschiedene Stadien der Existenz. Zuerst haben sie eine sehr lange Kindheit, weitaus länger als Menschenkinder. Danach nehmen sie einen großen Teil ihres Lebens jugendliche oder junge Gestalt an (in dieser Lebensphase scheint sich Legolas noch zu befinden). Anschließend erscheinen sie nach langen Jahren als alterslos (die Lebensphase in der sich [[Elrond]] oder [[Galadriel]] bereits befinden). Diese Lebensphase dauert wiederum lange Zeit, bis sie schließlich nach Jahrtausenden das Aussehen greiser, alter Menschen erlangen (diese Lebensphase hat bereits der uralte Elb [[Círdan]] erreicht). Nach dieser Zeit verlieren ihre Körper immer mehr die Bindung an die Welt und sie werden mehr und mehr zu ätherischen Erscheinungsformen, bis sie schließlich für Menschen gänzlich unsichtbar geworden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Elben nach ihrem Erwachen von [[Orome]] eingeladen wurden, in die unsterblichen Lande zu ziehen, teilen sie sich seit jener Zeit in [[Eldar]], diejenigen die sich in den Westen aufmachten, sowie [[Avari]], diejenigen die im Osten verblieben. Später wurden auch die Noldo-Exilisten aus Aman verbannt, sodass sie zwar nach Tol Eressea zurückkehren, nicht aber Aman selbst betreten durften, allerdings wurden die meisten Noldor von den Valar wieder begnadigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Erstes Zeitalter]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Jahre der Bäume|Die Jahre der Bäume]] ====&lt;br /&gt;
[[Bild:OromeAnkeEißmann.jpg|thumb|350px|Orome erblickt die Elben &amp;lt;small&amp;gt;Bild: Anke Eißmann&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Das Erste Zeitalter begann, als die Elben [[Cuivienyarna|erwachten]], lange bevor Sonne und Mond aufgingen, an den Wassern des Sees [[Cuiviénen]], vermutlich einer Bucht des Binnenmeeres von [[Helcar]], weit im Osten [[Mittelerde]]s. Der Vala [[Orome]] traf sie auf einem seiner Jagdausflüge. Zu jener Zeit weilte [[Melkor]] noch in seiner großen Festung [[Utumno]] hoch im Norden von Mittelerde.&lt;br /&gt;
Um die Elben vor ihm zu schützen, griffen die [[Valar]] ihn an. Im [[Krieg der Mächte]] wurde er besiegt und anschließend mit der Kette [[Angainor]] gefesselt und für drei Zeitalter in ein Verlies in der Feste von Mandos gesteckt. Melkor vergaß nicht, dass der Grund seiner Niederlage die Elben waren und hasste sie seitdem zutiefst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da noch viele von Melkors Kreaturen in Mittelerde herum schweiften, beschlossen die Valar, die Elben nach [[Aman]] zu führen. Die Entscheidung zu gehen oder zu bleiben entzweite die Elben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diejenigen die gingen, teilten sich in drei Völker, die [[Vanyar]], die [[Noldor]] und die [[Teleri]]. Als die drei Völker nach [[Beleriand]] im Westen Mittelerdes kamen, wurden die Vanyar und Noldor mit Hilfe des [[Maiar|Maias]] [[Osse]] über das Meer nach Aman verschifft. In der Zwischenzeit war der König der Teleri, [[Elwe]] verschwunden. Aus diesem Grund blieben viele der Teleri in Beleriand während andere unter Elwes Bruder [[Olwe]] nach Aman gingen. Jene die blieben wurden später [[Sindar]] genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solange Melkor in Gefangenschaft war und die Zwei Bäume [[Laurelin]] und [[Telperion]] lebten, herrschte in Aman der [[Mittag von Valinor]]. Die Elben erreichten den Höhepunkt ihrer Fertigkeiten, in Beleriand gründeten die Sindar unter [[Elwe]], der später &#039;&#039;Thingol&#039;&#039; genannt wurde, ein großes Reich und knüpften erste Kontakte zu den [[Zwerge]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Melkor freigelassen worden war, begann er Intrigen zu spinnen, die hauptsächlich auf die Noldor abzielten, da die Königsfamilie zerstritten war. König Finwe hatte nach dem Tod seiner Frau ein zweites Mal geheiratet und sein erster Sohn [[Feanor]] verachtete seine beiden Halbbrüder [[Finarfin]] und [[Fingolfin]]. Nachdem Melkor die [[Silmaril]], von Feanor erschaffen und sein geliebtestes Gut, gestohlen und dessen Vater [[Finwe]] erschlagen hatte, bezichtigte Feanor die übrigen Valar der Mitschuld und stachelte die Noldor zur Rebellion auf. Er und seine Söhne schworen den Eid jeden zu töten, der ihnen die Silmaril vorenthielt oder sie daran hinderte sie sich zurückzuholen. Feanor nannte Melkor fortan [[Morgoth]], ein Name, den dieser von nun an behielt. Nach dem Raub der Silmaril floh Morgoth zurück nach Mittelerde, bezog seine alte Festung [[Angband]], ein alter Vorposten seiner Burg Utumno und überzog Beleriand und König Thingol mit Krieg. Die Noldor machten sich daran Aman zu verlassen und nach Mittelerde zurückzukehren, um die [[Silmaril]] zurückzuerobern und Finwes Tod zu rächen.&lt;br /&gt;
Dabei kam es gewissermaßen zum &amp;quot;Sündenfall&amp;quot; der Eldar, denn um das Meer zu überqueren benötigten sie die Schiffe der [[Teleri]]. Da Feanor sie nicht überzeugen konnte, sich den Noldor anzuschließen, nahmen die Söhne Feanors die Schiffe mit Gewalt und töteten viele ihrer schlechter bewaffneten Verwandten. Dies hatte zur Folge, dass die Noldor, die Aman verließen von den [[Valar]] mit einem Bann belegt wurden, der ihnen eine Rückkehr unmöglich machte. Finarfin bereute daraufhin die Rebellion gegen die Valar und kehrte um, seine Kinder folgten ihm jedoch nicht.&lt;br /&gt;
Feanor und sein Gefolge überquerten schließlich das Meer hoch im Norden, da es dort nicht so breit war, mit Hilfe der Schiffe, verriet jedoch seinen ungeliebten Halbbruder [[Fingolfin]] und die Kinder Finarfins und verbrannte die Schiffe. Die Zurückgebliebenen sahen sich daraufhin gezwungen das Meer anderweitig zu überqueren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Jahre der Sonne|Die Jahre der Sonne]] ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erste Zeitalter war die große Zeit der Elben, in der sie ihre größten Taten vollbrachten, die meisten Kriege fochten, jedoch auch am meisten litten.&lt;br /&gt;
Die Jahre der Sonne begannen, als zum ersten Mal der [[Mond]] über Arda aufging. Zur gleichen Zeit hatten die zurückgelassenen Noldor die [[Helcaraxe]], eine Meerenge hoch im Norden voller Eisberge, überquert.&lt;br /&gt;
Schon kurz nach ihrer Landung war Feanors Gefolge von einem Heer Morgoths angegriffen worden, was sie jedoch in die Flucht schlugen. Feanor selbst starb jedoch im Kampf mit Morgoths [[Balrog|Balrogs]].&lt;br /&gt;
Die Noldor ließen sich in den Ländern nördlich von Beleriand, wo König Thingol herrschte, nahe Angbands nieder, Feanors Halbbrüder im Westen, Feanors Söhne im Osten des Hochlandes von [[Dorthonion]]. &lt;br /&gt;
Nach einer weiteren siegreichen Schlacht gegen Morgoth, der [[Dagor Aglareb]], schlossen die Noldor einen Belagerungsring um Angband, den sie 400 Jahre lang hielten. Als Dank für seine Rettung übergab [[Maedhros]], Feanors ältester Sohn, das Hochkönigtum der Noldor an seinen Onkel Fingolfin, in dessen Familie diese Würde blieb.&lt;br /&gt;
Während dieses unsicheren Friedens kamen die ersten Menschen nach Beleriand. Einige schlossen sich den Elben an, andere Morgoth.&lt;br /&gt;
Die Elben waren jedoch Morgoths (früher wurde er Melkor genannt) Streitkräften unterlegen, und nach einigen Siegen wurden ihre Reiche überrannt. In der [[Dagor Bragollach]] wurde ihr Belagerungsring gesprengt und ihre endgültige Niederlage war mit der [[Nirnaeth Arnoediad]] und dem Fall [[Nargothrond]]s besiegelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft versuchten sie, die Valar um Hilfe zu bitten und schickten Schiffe über das Meer, doch nie kehrte eines zurück. Schließlich (um 600 E. Z.) schaffte es der Halbelb [[Earendil der Seefahrer|Earendil]] das Meer zu überqueren und Hilfe von den Valar zu erbitten. Diese und die in Aman gebliebenen Elben überzogen Morgoth mit Krieg. Seine Streitmacht wurde zersprengt und er selbst in die Äußere Leere geworfen.&lt;br /&gt;
Die Auseinandersetzung zwischen den Valar war jedoch so heftig, dass Beleriand in den Fluten des Meeres versank. Hiermit endete das Erste Zeitalter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Zweites Zeitalter]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die verbliebenen [[Edain]] sich nach [[Númenor]] einschifften, schifften sich viele Noldor und Sindar nach dem Verlust ihrer Heimat und den Schrecken des Krieges nach Aman ein. Die Übrigen ließen sich in [[Lindon]], dem letzten Rest Beleriands, unter [[Gil-galad]] nieder. Einige Noldor zogen in das Land [[Eregion]] nahe der Zwergenstadt [[Khazad-dûm]]. Zu eben diesen Elben nahm später [[Sauron]] Kontakt auf, und sie schmiedeten zusammen mit ihm die [[Ringe der Macht]]. Sauron überzog die Elben bald darauf mit Krieg und Eregion wurde überrannt. [[Elrond]] zog sich daraufhin mit dem aus Lindon entsandten, jedoch viel zu schwachen, Entsatzheer nach Norden zurück und gründete die Festung [[Imladris]], wo er belagert wurde. Saurons Heer wurde schließlich mit vereinten Kräften der Elben und der [[Númenórer]] zurückgeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Untergang [[Númenor]]s und der Rückkehr Saurons schlossen die Elben mit [[Elendil der Lange|Elendil]] und seinen Söhnen das sogenannte &amp;quot;Letzte Bündnis&amp;quot; und griffen Sauron an. Dieser wurde besiegt, doch sein Ring nicht zerstört.&lt;br /&gt;
Während dieses Krieges fielen auf der [[Dagorlad]] und in Mordor viele Elben und während der sogenannten &#039;&#039;[[Dunkle Jahre|Dunklen Jahre]]&#039;&#039; davor hatten bereits viele Elben Mittelerde gen Westen verlassen. Somit war das Volk der Elben stark geschwächt, als das Dritte Zeitalter anbrach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Drittes Zeitalter]] ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Arwens Geschenk.jpg|thumb|350px|Arwen und Aragorn &amp;lt;small&amp;gt;Bild: Anke EIßmann&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Für die Elben war das Dritte Zeitalter die Zeit ihres Schwindens. Immer mehr Menschen zogen von Osten nach Westen und ihre Zahl wuchs, während die Zahl der Elben sich verringerte und sie sich immer mehr an entlegene Orte zurückzogen. Viele waren im Krieg des Letzten Bündnisses gefallen, andere hielt nach dem letztlich fruchtlosen Sieg über Sauron nichts mehr in Mittelerde und sie gingen nach Aman. Zwar unterstützten die Elben noch das Königreich [[Arnor]] der verbündeten Edain im Kampf gegen den [[Fürst der Nazgûl|Hexenkönig von Angmar]], doch nach dessen Fall zogen sie sich immer mehr zurück, bis sie Menschen und auch den Hobbits mehr und mehr aus dem Bewusstsein schwanden und nur selten ließen sie sich bei diesen sehen. Anders als in den Zeitaltern davor waren zumindest die Noldor und Sindar keine große politische und militärische Macht mehr. Die einzigen Elben, die noch in den Krieg zogen waren die Elben im [[Düsterwald]] die in der [[Schlacht der Fünf Heere]] teilnahmen und die [[Galadhrim]] aus [[Lothlórien]] die im Ringkrieg mehrere Angriffen Saurons aus [[Dol Guldur]] zurückwarfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Zerstörung des Einen Ringes zogen sich die letzten der Hochelben nach Aman zurück. In Mittelerde blieben im Vierten Zeitalter nur noch die Waldelben unter König Thranduil im [[Düsterwald]] und einige Elben verweilten noch an den [[Graue Anfurten|Grauen Anfurten]] und in [[Ithilien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sprache ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Siehe Hauptartikel [[Elbisch]])&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gängigsten Sprachen der Elben waren das Noldorin, ein Abart des [[Quenya]], und das [[Sindarin]], das sich als allgemeine Verkehrssprache durchsetzte, während Quenya eine Art Gelehrtensprache wurde. &lt;br /&gt;
Es gab viele Dialekte, die von den einzelnen Gruppen gesprochen wurden und das Nandorin, die Sprache der Waldelben. Die Sprache, die die Elben von [[Lothlórien]] sprechen, ist eine Mischung aus Sindarin und Nandorin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== In der Mythologie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Elfen“ in Mythologie und Literatur erscheinen wohl zum ersten Mal in der um 1200 verfassten &#039;&#039;Snorra-[[Edda]]&#039;&#039;, dort treten sie als &#039;&#039;alfa(r)&#039;&#039; (übersetzt als „Alben“) häufig im Zusammenhang mit dem nordischen Göttergeschlecht der Asen auf, dort wird auch zwischen &#039;&#039;Ljósálfar&#039;&#039; (Lichtalben) und &#039;&#039;Dökkálfar&#039;&#039; (Schwarzalben) unterschieden, aus denen dann die Mischform Dunkelalben hervorging. Die Alben wurden dem nordischen Fruchtbarkeitsgott Freyr zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autoren der &#039;&#039;Edda&#039;&#039; legten eine gewisse Hierarchie fest: nach den Asen kamen die Alben an zweiter und die Zwerge an letzter Stelle. Manche näherten Alben und Zwerge einander an, was sich unter anderem in dem Namensbestandteil &#039;&#039;álfr&#039;&#039; von Zwergennamen, wie Gandálfr oder Alberich, dem Zwerg aus dem &#039;&#039;Nibelungenlied&#039;&#039; zeigte. Die Herkunft des englischen Wortes &#039;&#039;Dwarf&#039;&#039; von &#039;&#039;Dwarftalf&#039;&#039;, was Schwarzalb bedeutet, greift diese Verbindung ebenfalls auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im heidnischen Europa brachte man den Alben Opfer. Im Mittelalter wurden die Alben vor allem als böse Unholde angesehen, so verbinden Wörter wie &#039;&#039;Albschuss&#039;&#039; (Hexenschuss), Albtraum beziehungsweise &#039;&#039;Albdruck&#039;&#039; sie mit physischen oder geistigen Schmerzen. So glaubte man, dass Alben sich des Nachts auf die Brust der Schlafenden hockten und ihnen so Beklemmungen und schlechte Träume brachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Etymologie ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien war mit der &#039;&#039;Edda&#039;&#039; vertraut, war sich aber auch über die moderne Assoziation von Begriffen wie &#039;&#039;Elf&#039;&#039; oder &#039;&#039;Dwarf&#039;&#039; als kleine niedliche Gestalten aus Volkserzählungen bewusst, so dass er die modernen Plurale &#039;&#039;Elfs&#039;&#039; beziehungsweise &#039;&#039;Dwarfs&#039;&#039; durch die altertümelnden &#039;&#039;Elves&#039;&#039; und &#039;&#039;Dwarves&#039;&#039; ersetzte – ein literarisches Vorgehen, welches er den Verlagslektoren häufiger erklären musste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der deutschen Übersetzung stellte jedoch die schlichte Übernahme der Originalbezeichnung Elf, Plural Elfen ein Problem dar, das Tolkien bereits in seiner &#039;&#039;[[Nomenclature of The Lord of the Rings]]&#039;&#039; erkannte und ansprach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=[...] With regard to German: I would suggest with diffidence that &#039;&#039;Elf&#039;&#039;, &#039;&#039;elfen&#039;&#039;, are perhaps to be avoided as equivalents of &#039;&#039;Elf&#039;&#039;, &#039;&#039;elven&#039;&#039;. &#039;&#039;Elf&#039;&#039; is, I believe, borrowed from English, and may retain some of the associations of a kind that I should particularly desire not to be present (if possible): e.&amp;amp;nbsp;g. those of a Drayton or of &#039;&#039;A Midsummer Night’s Dream&#039;&#039; (in the translation of which, I believe, &#039;&#039;Elf&#039;&#039; was first used in German&amp;lt;ref&amp;gt;In seinem Aufsatz &#039;&#039;[[Über Märchen]]&#039;&#039; geht Tolkien von einem ersten Auftauchen des Wortes &#039;&#039;Elf(e)&#039;&#039; in der deutschsprachigen Literatur durch Christoph Martin Wielands Übersetzung &#039;&#039;Sommernachtstraum&#039;&#039; (1764) aus.&amp;lt;/ref&amp;gt;). That is the pretty fanciful reduction of &#039;&#039;elf&#039;&#039; to a butterfly-like creature inhabiting flowers. I wonder whether the word &#039;&#039;Alp&#039;&#039; (or better still the form &#039;&#039;Alb&#039;&#039;, still given in modern dictionairies as a variant, which is historically the more normal form) could not be used. [...]&lt;br /&gt;
|Übersetzung=Im Bezug auf das Deutsche: Ich würde zaghaft vorschlagen, dass &#039;&#039;Elf&#039;&#039;, &#039;&#039;Elfen&#039;&#039;, vielleicht als Äquivalente von &#039;&#039;Elf&#039;&#039;, &#039;&#039;elven&#039;&#039; vermieden werden sollten. &#039;&#039;Elf&#039;&#039; ist, glaube ich, dem Englischen entlehnt und mag manche Assoziationen der Art hervorrufen, wie ich sie ausdrücklich nicht wünsche (wenn möglich): zum Beispiel solche eines Drayton oder die von &#039;&#039;A Midsummer Night’s Dream&#039;&#039; (in der Übersetzung desselbigen, glaube ich, wurde &#039;&#039;Elf&#039;&#039; zum ersten Mal im Deutschen benutzt). Das ist eine sehr abstruse Herabsetzung von &#039;&#039;elf&#039;&#039; zu einem schmetterlingsgleichen Wesen, das Blumen bewohnt. Ich frage mich, ob nicht das Wort &#039;&#039;Alp&#039;&#039; (oder noch besser die Form &#039;&#039;Alb&#039;&#039;, die in modernen Wörterbüchern immer noch als Alternative gegeben wird, welche die historisch gesehen, normalere Form ist) gebraucht werden könnte.&lt;br /&gt;
|Autor=[[J. R. R. Tolkien]]&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;Nomenclature of The Lord of the Rings&#039;&#039;, Eintragung für &#039;&#039;Elven-smiths&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|Übersetzer=Ardapedia}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien schrieb weiter, dass es das nächstverwandte Wort zum Englischen &#039;&#039;elf&#039;&#039; wäre. Endgültig wählte [[Margaret Carroux]] allerdings nicht die von Tolkien vorgeschlagene Übertragung Alp oder Alb, sondern die Bezeichnung Elb/Elben. Die Bezeichnung erschien passend, weil so die Ähnlichkeit zum Original erhalten blieb und es zugleich eine Vermischung von Elf und Alb darstellte. Der Begriff Elb stammt allerdings erst aus dem 19. Jahrhundert und ist so das erste Mal im &#039;&#039;Deutschen Wörterbuch&#039;&#039; (1839) und später dann auch in &#039;&#039;Deutsche Mythologie&#039;&#039; von Jacob Grimm zu finden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=ELB, m. genius [...] habe ich statt des unhochdeutschen &#039;&#039;elf&#039;&#039; hergestellt, welches man, des eignen wortes uneingedenk, ohne überlegung, dem engl. &#039;&#039;elf&#039;&#039; nachgebildet hatte; &#039;&#039;elf&#039;&#039; klingt in unsrer sprache so, als wollten wir &#039;&#039;kalf&#039;&#039;, &#039;&#039;half&#039;&#039; anstatt &#039;&#039;kalb&#039;&#039;, &#039;&#039;halb&#039;&#039; sagen, zu geschweigen, dasz die form &#039;&#039;elf&#039;&#039; den zusammenhang mit &#039;&#039;Elbe&#039;&#039; und &#039;&#039;elbisz&#039;&#039; stört, [...] ableitungen wie zusammensetzungen &#039;&#039;elbisch&#039;&#039;, &#039;&#039;Elbegast&#039;&#039;, &#039;&#039;Elbenstein&#039;&#039;, &#039;&#039;Elberich&#039;&#039;, &#039;&#039;Elblin&#039;&#039; sind gewähr genug. nur vermag ich den sg. &#039;&#039;elb&#039;&#039; nicht ausdrücklich zu belegen, da der mhd. pl. &#039;&#039;elbe&#039;&#039; auch von dem sg. &#039;&#039;alb&#039;&#039; [...] rühren könnte [...]; vielleicht dasz sich ein sg. &#039;&#039;elbi&#039;&#039;, später &#039;&#039;elbe&#039;&#039; erzeugte und zuletzt in &#039;&#039;elb&#039;&#039;, wie &#039;&#039;hirte&#039;&#039; in &#039;&#039;hirt&#039;&#039; gekürzt wurde. solch ein sg. &#039;&#039;elbe&#039;&#039; kann denn leicht für schwach genommen und dazu der pl. &#039;&#039;elben&#039;&#039; gebildet worden sein, heutige schriftsteller setzen ohne weiteres im sg. &#039;&#039;elfe&#039;&#039;, pl. &#039;&#039;elfen&#039;&#039; an; [...]&lt;br /&gt;
|Autor=Jacob Grimm&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;Deutsches Wörterbuch&#039;&#039; (1839), Stichwort [http://www.woerterbuchnetz.de/DWB/wbgui_py?lemma=elb ELB].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Singular Elb wurde also von Jacob Grimm gebildet und basiert auf dem Verhältnis, dass Elbe oder Elber rein etymologisch als Plural von Alb angesehen wird. Aus dem Femininum Elbe wurde dann im 16. Jahrhundert der schwache Plural Elben. Im &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039; spricht Tolkien generell immer nur von &#039;&#039;Elf&#039;&#039;, als Bezeichnung für das ganze Volk, wenn er einmal zwischen den Geschlechtern unterscheidet, so verwendet er bei den Frauen die Bezeichnung &#039;&#039;Elf-maiden&#039;&#039; oder &#039;&#039;Elf-woman&#039;&#039;, was Margaret Carroux mit „Elbenmaid“ oder „Elbenfrau“ wiedergibt. [[Wolfgang Krege]] und [[Hans J. Schütz]] verwenden dagegen mit „die Elbin“ ein auf den deutschen Wortstamm „Elb“ zurückgehendes Femininum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Externe Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.der-fuchsbau.com/tolkien/familytree/stammbaum.htm Stammbaum der Eldar und Atani]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Übersetzt von [[Margaret Carroux]] und [[Ebba-Margareta von Freymann]]. Klett-Cotta, Stuttgart 1969/1970. (Im Original erschienen 1954/55 unter dem Titel &#039;&#039;The Lord of the Rings&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
** Zweites Buch, Zweites Kapitel: &#039;&#039;Elronds Rat&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Anhang E&lt;br /&gt;
** Anhang F.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der kleine Hobbit]]&#039;&#039;. Übersetzt von [[Walter Scherf]]. Paulus Verlag, Recklinghausen 1957 (unter dem Titel &#039;&#039;Kleiner Hobbit und der Große Zauberer&#039;&#039;). (Im Original erschienen 1937 unter dem Titel &#039;&#039;The Hobbit or There and Back Again&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;. Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]]. Übersetzt von [[Wolfgang Krege]]. Klett-Cotta, Stuttgart 1978. (Im Original erschienen 1977 unter dem Titel &#039;&#039;The Silmarillion&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
** Quenta Silmarillion, &lt;br /&gt;
*** I &#039;&#039;Vom Anbeginn der Tage&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** III &#039;&#039;Vom Erwachen der Elben und von Melkors Gefangenschaft&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Von den Ringen der Macht und dem Dritten Zeitalter.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Nachrichten aus Mittelerde]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von [[Hans J. Schütz]]. Klett-Cotta, Stuttgart 1983. (Im Original erschienen 1980 unter dem Titel &#039;&#039;Unfinished Tales of Númenor and Middle-earth&#039;&#039;.) &lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Morgoth’s Ring]]&#039;&#039;. (The History of Middle-earth, Band X.) Herausgegeben von Christopher Tolkien. HarperCollins, London 1992.&lt;br /&gt;
** II. THE SECOND PHASE&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;Laws and Customs among the Eldar&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[Robert Foster]]: &#039;&#039;[[Das große Mittelerde-Lexikon]]&#039;&#039;. Übersetzt von [[Helmut W. Pesch]]. Bastei Lübbe, Bergisch Gladbach 2002. (Im Original erschienen 1971 unter dem Titel &#039;&#039;The Complete Guide to Middle-Earth&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
* [[Wayne G. Hammond]] und [[Christina Scull]]: &#039;&#039;[[The Lord of the Rings: A Reader’s Companion]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;Nomenclature of The Lord of the Rings&#039;&#039;, Eintragung für &#039;&#039;Elven-smiths&#039;&#039; (p. 756).&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Elfen Wikipediaartikel zu Elfen]&lt;br /&gt;
* [http://www.glyphweb.com/arda/default.htm The Encyclopedia of Arda (ref.:Elves)]&lt;br /&gt;
* [http://www.harad.de/ardawiki/index.php/Elben ArdaWiki: Elben] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elben| Elben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Elves]]&lt;br /&gt;
[[fi:Haltiat]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/peuples/elfes/elfes]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MrHenryMason</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Datei:Green_elves_by_turnermohan-d7iakuy.jpg&amp;diff=100628</id>
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		<updated>2015-07-03T14:43:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MrHenryMason: {{Bildbeschreibung
|QUELLE=http://www.deviantart.com/art/Green-Elves-453989914
|URHEBER=Turner Mohan
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}}&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bildbeschreibung&lt;br /&gt;
|QUELLE=http://www.deviantart.com/art/Green-Elves-453989914&lt;br /&gt;
|URHEBER=Turner Mohan&lt;br /&gt;
|LIZENZ=CA-BY-SA&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MrHenryMason</name></author>
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		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Zwerge&amp;diff=100627</id>
		<title>Zwerge</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;MrHenryMason: /* Bekannte Zwergenstädte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Dwarvish_armor_by_turnermohan-d7hgbrm.jpg|thumb|200px|Zwergenkrieger]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Zwerge&#039;&#039;&#039; (Original: &#039;&#039;Dwarves&#039;&#039;; Singular: &#039;&#039;Dwarf&#039;&#039;; [[Sindarin]]: &#039;&#039;Hadhod&#039;&#039;) sind im [[Legendarium]] ein Volk von niedrigem Wuchs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangaben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Erste Zeitalter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;nach 1050 ([[Jahre der Bäume|J. B.]])&#039;&#039;&#039; Die sieben Väter der Zwerge erwachen irgendwann während des [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalters]] nach dem [[Cuivienyarna|Erwachen der Elben]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1250 (J. B.)&#039;&#039;&#039; In [[Beleriand]] begegnen Zwerge und [[Sindar]] einander zum ersten Mal.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1300 (J. B.)&#039;&#039;&#039; Die Zwerge von [[Belegost]] helfen König [[Thingol]] beim Bau von [[Menegroth]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;um 60-473 ([[Jahre der Sonne|J. S.]])&#039;&#039;&#039; In Beleriand unterstützen die Zwerge die Elben im Kampf gegen [[Morgoth]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;um 100 (J. S.)&#039;&#039;&#039; Zwerge helfen [[Finrod]] beim Bau von [[Nargothrond]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;473 (J. S.)&#039;&#039;&#039; [[Azaghâl]], der Fürst von Belegost, verwundet in der [[Nirnaeth Arnoediad]] den Drachen [[Glaurung]] schwer, er erliegt jedoch seinen Verletzungen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;500 (J. S.)&#039;&#039;&#039; Der letzte bekannte Kleinzwerg [[Mîm]] stirbt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;505 (J. S.)&#039;&#039;&#039; Zwerge aus [[Nogrod]] erschlagen Thingol. Um ihre daraufhin getöteten Verwandten zu rächen, greifen die Zwerge aus Nogrod [[Doriath]] an und verwüsten es. Auf dem Heimweg wird ihr Heer von den [[Laiquendi]] [[Ossiriand]]s und den [[Ent]]s, angeführt von [[Beren Erchamion|Beren]], vernichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Zweite Zeitalter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;ca. 20&#039;&#039;&#039; viele Zwerge aus den zerstörten Städten in den [[Ered Luin]] kommen nach [[Khazad-dûm]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1697&#039;&#039;&#039; Sauron fällt in [[Eriador]] ein und erobert [[Eregion]]. Die Zwerge kämpfen aufseiten der Elben von Lórien, müssen sich jedoch zurückziehen und verschließen die [[Türen von Durin]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;3434&#039;&#039;&#039; Krieg des [[Letztes Bündnis|Letzten Bündnisses]], doch nur wenige Zwerge nehmen teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Dritte Zeitalter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1980-1981&#039;&#039;&#039; Ein [[Durins Fluch|Balrog]] vertreibt die Zwerge aus der großen Zwergenstadt Khazad-dûm.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1999 &#039;&#039;&#039; Gründung des Zwergenreiches am [[Erebor]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2770&#039;&#039;&#039; Der Drache [[Smaug]] erobert den Erebor.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2790–2799&#039;&#039;&#039; Mord an [[Thrór]] in Moria. Daraufhin findet die Musterung der Zwerge und deren Krieg gegen die [[Orks]] statt, der in der [[Schlacht von Azanulbizar]] gipfelt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2850&#039;&#039;&#039; Tod [[Thráin II.|Thráins II.]] in den Verliesen von [[Dol Guldur]]. Als Letzter der verbliebenen [[Zwergenringe|Sieben Ringe der Zwerge]] gelangt sein Ring in Saurons Besitz zurück.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2941&#039;&#039;&#039; Tod Smaugs und Rückeroberung des Erebors, [[Schlacht der Fünf Heere]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;3019&#039;&#039;&#039; In der [[Schlacht von Thal]] kämpfen die Menschen von [[Thal]] und die Zwerge vom Erebor gemeinsam gegen Sauron und seine verbündeten [[Ostlinge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Dwarven_smith_by_turnermohan-d61if00.jpg|thumb|Zwerge sind bekannt für ihre Schmiedekunst]]&lt;br /&gt;
Die Zwerge waren ein Volk von Handwerkern, das in unterirdischen Bauten im Gebirge lebte. Sie waren von kleinem Wuchs, kräftig und trugen volle, lange Bärte. Im Allgemeinen galten Zwerge als tüchtig. Sie verfügten über eine hoch entwickelte Schmiedekunst und waren hervorragende Steinmetze, die prachtvolle Höhlenstädte errichteten und Straßen anlegten. Zwerge galten ebenso als tapfere und starke Krieger, sowie als zuverlässige Verbündete, wenngleich sie sehr eigensinnig, aufdringlich und bisweilen habgierig waren. Sie liebten alles Schöne, solange es aus Metall, Kristall oder Gestein bestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl sie tapfer und unbeirrbar waren, würden Zwerge niemals freiwillig auf Pferden reiten (Stattdessen besaßen einige kleine, kräftige [[Ponys]]). Sie hielten sich auch keine Tiere, nicht einmal Hunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Legenden der Elben zufolge wurden die Zwerge von dem [[Vala]] [[Aule]] erschaffen. Da Aule schwierige Zeiten kommen sah, machte er die Zwerge klein, zäh und stark. Während die Elben der Ansicht waren, dass die Zwerge nach ihrem Tod wieder zu dem Stein werden würden, aus dem sie einst geschaffen wurden, glaubten die Zwerge selbst, dass sie nach ihrem Tod von Aule nach [[Mandos (Gebäude)|Mandos]] in eigene Hallen geführt werden würden. Nach der [[Dagor Dagorath|Letzten Schlacht]], so glaubten die Zwerge, würden sie Aule dabei helfen [[Arda]] wieder aufzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fremden gegenüber hielten sich Zwerge stets sehr bedeckt, sodass unser Wissen über diese Rasse allein auf den Überlieferungen der anderen Völker von Mittelerde basiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die sieben Väter der Zwerge ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Ungeduld die [[Kinder Ilúvatars]] zu sehen erschuf Aule die sieben Väter der Zwerge, die er paarweise in unterirdischen Hallen in verschiedenen Gegenden Mittelerdes schlafen gelegt hatte, ausgenommen [[Durin I.|Durin]], den ältesten von ihnen. Sie sollten auf [[Ilúvatar]]s Wunsch erst nach den Elben erwachen. Von den sieben Stämmen der Zwerge geht je einer auf einen dieser sieben Väter zurück, von denen jeder innerhalb seines eigenen Stammes mehrfach wiederauferstand. Neben den sieben Vätern erwähnt Tolkien sechs Mütter der Zwerge, Durin heiratete bei jedem neuen Erwachen eine Tochter aus einem anderen Stamm, sodass Durins Volk mit allen anderen sechs Zwergenstämmen versippt war &amp;lt;ref&amp;gt;HoME11, Concerning the Dwarves&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die sieben Stämme der Zwerge ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am bekanntesten war der Stamm der [[Durins Volk|Langbärte]] (Original: &#039;&#039;Longbearts&#039;&#039;), der aufgrund seines Stammesvaters Durin auch als &#039;&#039;Durins Volk&#039;&#039; bezeichnet wurde und lange Zeit Khazad-dûm bewohnte. Die Stämme der [[Feuerbärte]] und [[Breitstämme]] erwachten in den Ered Luin und gründeten offensichtlich die Städte Nogrod und Belegost. Weiterhin gab es die Stämme der [[Eisenfäuste]] und [[Steifbärte]], die ihre Hallen weit im Osten hatten. Ebenfalls östlich lebten die [[Schwarzschmiede]] und die [[Steinfüße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine „Unterart“ der Zwerge waren die [[Kleinzwerge]], die vermutlich noch vor dem Ende des Ersten Zeitalters ausstarben. Es handelte sich um Verbannte aus den östlichen Zwergenreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwergenfrauen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zwergenfrauen machten nur etwa ein Drittel der Gesamtzahl aller Zwerge aus. Das Besondere an ihnen war, dass sie ebenfalls Bärte trugen. Auch sonst waren sie den männlichen Zwergen in Stimme, Erscheinung und Kleidung recht ähnlich, sodass andere Völker sie nicht voneinander unterscheiden konnten. Sie gingen nur in Notzeiten auf Reisen und waren daher selten anzutreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzige bekannte Zwergenfrau war [[Dís]], die Tochter von [[Thráin II.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Linie der Familie wurde durch den Mann fortgesetzt, dem sich die  Frau anschloss. Zwergenfrauen heirateten selten, bevor sie 90 Jahre alt  waren, und hatten nur wenig Kinder. Auch ließen sie sich nicht gegen ihren Willen verheiraten. Auch viele Zwergenmänner heirateten  nicht, weil sie lieber ganz ihren Geschäften nachgingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihren Kindern waren die Zwerge leidenschaftlich ergeben. Sie erzogen sie zwar recht streng, damit sie robust, erfahren und unbeirrbar wurden, verteidigten sie aber mit aller Macht gegenüber Feinden, da Eltern Angriffe auf ihre Kinder ernster als auf sich selbst nahmen. Auf der anderen Seite hatten die Kinder die gleiche Einstellung gegenüber ihren Eltern. Jede Verletzung oder Beraubung der Eltern wurde von den Kindern vergolten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ersten Zeitalter pflegten die Zwerge aus Belegost und Nogrod Handelsbeziehungen zu den Sindar und statteten sie insbesondere mit Waffen und Rüstungen aus. Auch ihre architektonischen Fähigkeiten wurden geschätzt, sowie ihr Kampffertigkeiten als Verbündete im Kampf gegen Morgoth. Dank ihrer Standhaftigkeit und ihren vortrefflich gearbeiteten Rüstungen und Masken konnten sie dem Wüten der Feuerdrachen als Einzige in offener Feldschlacht widerstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Erwachen der [[Menschen]] waren die Zwerge noch vor den Elben das erste Volk, das in Kontakt mit den Menschen kam. Die Spur dieses frühen Einflusses auf die Menschen lässt sich selbst in späteren Zeitaltern verfolgen, da viele Sprachen der Ostlinge mehr Ähnlichkeit mit der Sprache der Zwerge aufweisen als mit den elbischen Sprachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Dain_by_turnermohan-d4eyzq7.jpg|thumb|250px|Dain Eisenfuß]]&lt;br /&gt;
Im [[Zweites Zeitalter|Zweiten Zeitalter]] versuchte [[Sauron]] sich die Zwergenkönige mithilfe der [[Ringe der Macht]] gefügig zu machen, doch gegen die legendäre Dickköpfigkeit der Zwerge kamen selbst seine magischen Kräfte nicht an. Durch die Macht der Ringe wurden die Zwerge nur gieriger nach Reichtümern. Sie hatten ansonsten keinen Einfluss auf die Zwerge. Weder machten die Ringe ihre Träger zu Geistern, noch verlängerten oder verkürzten sie deren Leben. Aus diesem Grund hasste Sauron die Zwerge und versuchte, die Ringe wiederzuerlangen. Nur drei konnte er zurückgewinnen; die anderen vier wurden von Drachenfeuer zerstört.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Erstes Buch, Zweites Kapitel: &#039;&#039;Der Schatten der Vergangenheit&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dritten Zeitalter zählten Drachen und Orks, aber auch verschiedene Gruppierungen von Menschen, zu den ärgsten Widersachern der Zwerge, nicht zuletzt, weil sie es auf die zwergischen Reichtümer abgesehen hatten. Die Ermordung Thrórs in Khazad-dûm durch den Orkhäuptling [[Azog]] leitete einen Höhepunkt in der Auseinandersetzung zwischen Zwergen und Orks ein. Nicht nur die Zwerge aus [[Durins Volk]], sondern auch aus den übrigen Zwergenstämmen, beteiligten sich an dem Rachefeldzug, der in der verlustreichen Schlacht von Azanulbizar gipfelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da außer über Durins Volk wenig über die Stämme der Zwerge bekannt ist, lassen sich keine weiteren allgemeingültigen Aussagen über die Zwerge treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Durins Volk ist bekannt, dass es wiederkehrend Bündnisse und Freundschaften mit Elben und vor allem Menschen schloss. Gemeinsam mit den Waldelben aus [[Waldland-Reich|Thranduils Reich]] und den Menschen von Thal besiegten sie eine Ork-Armee in der [[Schlacht der Fünf Heere]]. Unter König [[Dáin Eisenfuß]] kämpften sie im [[Ringkrieg]] erneut an der Seite der Menschen von Thal mit großem Erfolg gegen die mit Sauron verbündeten Ostlinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob und inwieweit die Zwerge der übrigen Stämme Bündnisse mit den Menschen und Elben in ihrer Nachbarschaft schlossen, ist nicht bekannt. Ebenso ist ihre Rolle im Ringkrieg unklar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sprache ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sprache der Zwerge war das [[Khuzdul]], welches neben der gesprochenen Sprache &amp;quot;Agla&amp;quot; auch aus einer Gestensprache, dem sogenannten &amp;quot;Iglishmek&amp;quot; bestand. Aule erdachte die Sprache und brachte sie den Vätern der Zwerge bei. Bis auf wenige Begriffe war das Khuzdul weitgehend unbekannt. Die Zwerge brachten es nur selten anderen Völkern bei, zumal sie es ausschließlich zur Verständigung untereinander und als Gelehrtensprache gebrauchten. Zur Verständigung mit den Völkern in ihrer Nachbarschaft erlernten die Zwerge deren Sprache; dies eher aus praktischem Nutzen denn aus sprachlichem Interesse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um ihren Namen machten die Zwerge ein großes Geheimnis. Deswegen besaßen Zwerge zwei Namen; ihren wahren Khuzdul-Namen, den sie stets vor fremden Völkern geheim hielten, und einen Namen in der mit ihren Nachbarn gemeinsam genutzten Sprache. Selbst auf ihren Grabsteinen standen niemals ihre wirklichen zwergischen, sondern ihre öffentlich bekannten Namen. [[Balin]]s Grab in der [[Kammer von Mazarbul]] ist hierfür ein Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geheimniskrämerei um ihre wahren Namen mag einer der Gründe dafür sein, dass die Zwerge schwer zu verzaubern waren und selbst die Ringe der Macht praktisch keine Wirkung an ihnen zeigten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schrift ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zwerge besaßen kein eigenes Buchstabenalphabet. Stattdessen verfügten sie über eine komplizierte und von ihnen streng geheim gehaltene piktographische bzw. ideographische Schrift. Lediglich die Zwergenstämme der Ered Luin und Durins Volk benutzten die [[Cirth]], ein Runenalphabet der Sindar, das sich für Gravuren in Stein gut eignete. Doch obwohl Zwerge Gefallen an in Stein gearbeitete Inschriften fanden, gebrauchten sie die ihnen geläufigen Schriften nur sehr wenig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Zwergenstädte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Moria_throne_room_by_moondoodles-d322n02.jpg|thumb|Der Thronraum von Khazad-dûm]]&lt;br /&gt;
Zwergenstädte zeichneten sich durch riesige Höhlen und Hallen aus. Zudem siedelten die Zwerge nur in der Nähe von Bodenschätzen. Die drei bekanntesten Zwergenstädte waren [[Nogrod]], [[Belegost]] und vor allem [[Khazad-dûm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin waren Zwergenhallen in [[Gundabad]] und im [[Erebor]] bekannt, sowie diverse Siedlungen in den [[Eisenberge (Rhûn)|Eisenberge]]n, den [[Ered Mithrin]] und den [[Blaue Berge|Blauen Bergen]], darunter auch [[Thorins Hallen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ringkrieg wurde von [[Gimli]] ein kleines Reich in [[Aglarond]] gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Zwergenstädte im Osten Mittelerdes ist nichts überliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Namen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Kinder von Aule&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* In ihrer eigenen Sprache bezeichnen sich die Zwerge als &#039;&#039;Khazâd&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* Auf [[Sindarin]] werden die Zwerge &#039;&#039;Naugrim&#039;&#039; („die Kurzgewachsenen“) &amp;quot;&#039;&#039;der gebräuchlichste Name, insbesondere im Ersten&#039;&#039; &#039;&#039;Zeitalter&#039;&#039;&amp;quot; und &#039;&#039;Gonnhirrim&#039;&#039; („Herren der Steine“) genannt.&lt;br /&gt;
* Auf [[Westron]] werden die Zwerge &#039;&#039;nargian&#039;&#039;, Singular &#039;&#039;narag&#039;&#039;- (?) genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
* Die Feindschaft zwischen Zwergen und Elben scheint sich erst im Laufe der Zeit entwickelt zu haben.&lt;br /&gt;
* Die Zwerge sind keine Kreation J. R. R Tolkiens, sondern stammen aus der nordischen und germanischen Mythenwelt. Deshalb spielen sie auch in den Volksmärchen, die im 19. Jahrhundert gesammelt wurden (z. B. durch die Gebrüder Grimm), eine große Rolle.&lt;br /&gt;
* Im Roman [[Der kleine Hobbit]] spielen die Zwerge eine herausragende Rolle. Allerdings handelt es sich dabei vornehmlich um Zwerge aus Durins Volk.&lt;br /&gt;
* Hinweise deuten darauf, dass die Zwerge als drittes Volk zu den Kindern Ilúvatars gezählt werden können. Im Gespräch mit Aule bezeichnet Ilúvatar die Zwerge als seine „angenommenen Kinder“. (Vgl. J. R. R. Tolkien: Das Silmarillion. Quenta Silmarillion. II „Von Aule und Yavanna“.) Ebenso glauben die Zwerge selbst, dass Ilúvatar ihnen „einen Platz unter den Kindern gewähren“ wird. (Ibid.) &lt;br /&gt;
* In einem Essay über Zwerge vermerkt Tolkien, dass die Wahrscheinlichkeit bestünde, dass die am weitesten östlich lebenden Zwergenstämme unter Morgoths Schatten gerieten und dem Bösen verfallen sein könnten. Wie es um die Zwergenstämme des Nahen Ostens steht, bleibt in diesem Zusammenhang unklar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]].&#039;&#039; Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]]. Übersetzt von [[Wolfgang Krege]]. Klett-Cotta, Stuttgart 1978. (Im Original erschienen 1977 unter dem Titel &#039;&#039;The Silmarillion&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
** „Quenta Silmarillion“,&lt;br /&gt;
*** II „Von Aule und Yavanna“&lt;br /&gt;
*** X „Von den Sindar“&lt;br /&gt;
*** XXI „Von Túrin Turambar“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der kleine Hobbit]]&#039;&#039;. Übersetzt von [[Walter Scherf]]. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1956. (Im Original erschienen 1937 unter dem Titel &#039;&#039;The Hobbit or There and Back Again&#039;&#039;.) &lt;br /&gt;
** „passim“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]].&#039;&#039; Übersetzt von [[Margaret Carroux]] und [[Ebba-Margareta von Freymann]]. Klett-Cotta, Stuttgart 1969/1970. (Im Original erschienen 1954/55 unter dem Titel &#039;&#039;The Lord of the Rings&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
** Zweites Buch, Viertes Kapitel: „Eine Wanderung im Dunkeln“&lt;br /&gt;
** [[Anhänge und Register]]&lt;br /&gt;
*** Anhang A: Annalen der Könige und Herrscher. III „Durins Volk“&lt;br /&gt;
*** Anhang F: I) Sprachen und Völker des Dritten Zeitalters (&#039;&#039;4. Von anderen Rassen, d) „Zwerge“&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The War of the Jewels]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien. [[HarperCollins]]&lt;br /&gt;
**  PART TWO: THE LATER QUENTA SILMARILLION: „Concerning the Dwarves“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The Peoples of Middle-earth]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien. HarperCollins&lt;br /&gt;
** PART ONE: THE PROLOGUE AND APPENDICES TO THE LORD OF THE RINGS: &amp;quot;The Appendix of Languages&amp;quot;&lt;br /&gt;
***  PART TWO: LATE WRITINGS: „Of Dwarves and Men“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zwerge| ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Dwarves]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/peuples/nains/nains]]&lt;br /&gt;
[[fi:Kääpiöt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MrHenryMason</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<updated>2015-07-03T12:15:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MrHenryMason: {{Bildbeschreibung
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bildbeschreibung&lt;br /&gt;
|QUELLE=http://moondoodles.deviantart.com/art/Moria-Throne-Room-184880882&lt;br /&gt;
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}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MrHenryMason</name></author>
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	<entry>
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		<title>Zwerge</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;MrHenryMason: /* Beschreibung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Dwarvish_armor_by_turnermohan-d7hgbrm.jpg|thumb|200px|Zwergenkrieger]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Zwerge&#039;&#039;&#039; (Original: &#039;&#039;Dwarves&#039;&#039;; Singular: &#039;&#039;Dwarf&#039;&#039;; [[Sindarin]]: &#039;&#039;Hadhod&#039;&#039;) sind im [[Legendarium]] ein Volk von niedrigem Wuchs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangaben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Erste Zeitalter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;nach 1050 ([[Jahre der Bäume|J. B.]])&#039;&#039;&#039; Die sieben Väter der Zwerge erwachen irgendwann während des [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalters]] nach dem [[Cuivienyarna|Erwachen der Elben]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1250 (J. B.)&#039;&#039;&#039; In [[Beleriand]] begegnen Zwerge und [[Sindar]] einander zum ersten Mal.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1300 (J. B.)&#039;&#039;&#039; Die Zwerge von [[Belegost]] helfen König [[Thingol]] beim Bau von [[Menegroth]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;um 60-473 ([[Jahre der Sonne|J. S.]])&#039;&#039;&#039; In Beleriand unterstützen die Zwerge die Elben im Kampf gegen [[Morgoth]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;um 100 (J. S.)&#039;&#039;&#039; Zwerge helfen [[Finrod]] beim Bau von [[Nargothrond]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;473 (J. S.)&#039;&#039;&#039; [[Azaghâl]], der Fürst von Belegost, verwundet in der [[Nirnaeth Arnoediad]] den Drachen [[Glaurung]] schwer, er erliegt jedoch seinen Verletzungen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;500 (J. S.)&#039;&#039;&#039; Der letzte bekannte Kleinzwerg [[Mîm]] stirbt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;505 (J. S.)&#039;&#039;&#039; Zwerge aus [[Nogrod]] erschlagen Thingol. Um ihre daraufhin getöteten Verwandten zu rächen, greifen die Zwerge aus Nogrod [[Doriath]] an und verwüsten es. Auf dem Heimweg wird ihr Heer von den [[Laiquendi]] [[Ossiriand]]s und den [[Ent]]s, angeführt von [[Beren Erchamion|Beren]], vernichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Zweite Zeitalter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;ca. 20&#039;&#039;&#039; viele Zwerge aus den zerstörten Städten in den [[Ered Luin]] kommen nach [[Khazad-dûm]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1697&#039;&#039;&#039; Sauron fällt in [[Eriador]] ein und erobert [[Eregion]]. Die Zwerge kämpfen aufseiten der Elben von Lórien, müssen sich jedoch zurückziehen und verschließen die [[Türen von Durin]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;3434&#039;&#039;&#039; Krieg des [[Letztes Bündnis|Letzten Bündnisses]], doch nur wenige Zwerge nehmen teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Dritte Zeitalter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1980-1981&#039;&#039;&#039; Ein [[Durins Fluch|Balrog]] vertreibt die Zwerge aus der großen Zwergenstadt Khazad-dûm.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1999 &#039;&#039;&#039; Gründung des Zwergenreiches am [[Erebor]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2770&#039;&#039;&#039; Der Drache [[Smaug]] erobert den Erebor.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2790–2799&#039;&#039;&#039; Mord an [[Thrór]] in Moria. Daraufhin findet die Musterung der Zwerge und deren Krieg gegen die [[Orks]] statt, der in der [[Schlacht von Azanulbizar]] gipfelt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2850&#039;&#039;&#039; Tod [[Thráin II.|Thráins II.]] in den Verliesen von [[Dol Guldur]]. Als Letzter der verbliebenen [[Zwergenringe|Sieben Ringe der Zwerge]] gelangt sein Ring in Saurons Besitz zurück.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2941&#039;&#039;&#039; Tod Smaugs und Rückeroberung des Erebors, [[Schlacht der Fünf Heere]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;3019&#039;&#039;&#039; In der [[Schlacht von Thal]] kämpfen die Menschen von [[Thal]] und die Zwerge vom Erebor gemeinsam gegen Sauron und seine verbündeten [[Ostlinge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Dwarven_smith_by_turnermohan-d61if00.jpg|thumb|Zwerge sind bekannt für ihre Schmiedekunst]]&lt;br /&gt;
Die Zwerge waren ein Volk von Handwerkern, das in unterirdischen Bauten im Gebirge lebte. Sie waren von kleinem Wuchs, kräftig und trugen volle, lange Bärte. Im Allgemeinen galten Zwerge als tüchtig. Sie verfügten über eine hoch entwickelte Schmiedekunst und waren hervorragende Steinmetze, die prachtvolle Höhlenstädte errichteten und Straßen anlegten. Zwerge galten ebenso als tapfere und starke Krieger, sowie als zuverlässige Verbündete, wenngleich sie sehr eigensinnig, aufdringlich und bisweilen habgierig waren. Sie liebten alles Schöne, solange es aus Metall, Kristall oder Gestein bestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl sie tapfer und unbeirrbar waren, würden Zwerge niemals freiwillig auf Pferden reiten (Stattdessen besaßen einige kleine, kräftige [[Ponys]]). Sie hielten sich auch keine Tiere, nicht einmal Hunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Legenden der Elben zufolge wurden die Zwerge von dem [[Vala]] [[Aule]] erschaffen. Da Aule schwierige Zeiten kommen sah, machte er die Zwerge klein, zäh und stark. Während die Elben der Ansicht waren, dass die Zwerge nach ihrem Tod wieder zu dem Stein werden würden, aus dem sie einst geschaffen wurden, glaubten die Zwerge selbst, dass sie nach ihrem Tod von Aule nach [[Mandos (Gebäude)|Mandos]] in eigene Hallen geführt werden würden. Nach der [[Dagor Dagorath|Letzten Schlacht]], so glaubten die Zwerge, würden sie Aule dabei helfen [[Arda]] wieder aufzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fremden gegenüber hielten sich Zwerge stets sehr bedeckt, sodass unser Wissen über diese Rasse allein auf den Überlieferungen der anderen Völker von Mittelerde basiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die sieben Väter der Zwerge ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Ungeduld die [[Kinder Ilúvatars]] zu sehen erschuf Aule die sieben Väter der Zwerge, die er paarweise in unterirdischen Hallen in verschiedenen Gegenden Mittelerdes schlafen gelegt hatte, ausgenommen [[Durin I.|Durin]], den ältesten von ihnen. Sie sollten auf [[Ilúvatar]]s Wunsch erst nach den Elben erwachen. Von den sieben Stämmen der Zwerge geht je einer auf einen dieser sieben Väter zurück, von denen jeder innerhalb seines eigenen Stammes mehrfach wiederauferstand. Neben den sieben Vätern erwähnt Tolkien sechs Mütter der Zwerge, Durin heiratete bei jedem neuen Erwachen eine Tochter aus einem anderen Stamm, sodass Durins Volk mit allen anderen sechs Zwergenstämmen versippt war &amp;lt;ref&amp;gt;HoME11, Concerning the Dwarves&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die sieben Stämme der Zwerge ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am bekanntesten war der Stamm der [[Durins Volk|Langbärte]] (Original: &#039;&#039;Longbearts&#039;&#039;), der aufgrund seines Stammesvaters Durin auch als &#039;&#039;Durins Volk&#039;&#039; bezeichnet wurde und lange Zeit Khazad-dûm bewohnte. Die Stämme der [[Feuerbärte]] und [[Breitstämme]] erwachten in den Ered Luin und gründeten offensichtlich die Städte Nogrod und Belegost. Weiterhin gab es die Stämme der [[Eisenfäuste]] und [[Steifbärte]], die ihre Hallen weit im Osten hatten. Ebenfalls östlich lebten die [[Schwarzschmiede]] und die [[Steinfüße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine „Unterart“ der Zwerge waren die [[Kleinzwerge]], die vermutlich noch vor dem Ende des Ersten Zeitalters ausstarben. Es handelte sich um Verbannte aus den östlichen Zwergenreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwergenfrauen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zwergenfrauen machten nur etwa ein Drittel der Gesamtzahl aller Zwerge aus. Das Besondere an ihnen war, dass sie ebenfalls Bärte trugen. Auch sonst waren sie den männlichen Zwergen in Stimme, Erscheinung und Kleidung recht ähnlich, sodass andere Völker sie nicht voneinander unterscheiden konnten. Sie gingen nur in Notzeiten auf Reisen und waren daher selten anzutreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzige bekannte Zwergenfrau war [[Dís]], die Tochter von [[Thráin II.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Linie der Familie wurde durch den Mann fortgesetzt, dem sich die  Frau anschloss. Zwergenfrauen heirateten selten, bevor sie 90 Jahre alt  waren, und hatten nur wenig Kinder. Auch ließen sie sich nicht gegen ihren Willen verheiraten. Auch viele Zwergenmänner heirateten  nicht, weil sie lieber ganz ihren Geschäften nachgingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihren Kindern waren die Zwerge leidenschaftlich ergeben. Sie erzogen sie zwar recht streng, damit sie robust, erfahren und unbeirrbar wurden, verteidigten sie aber mit aller Macht gegenüber Feinden, da Eltern Angriffe auf ihre Kinder ernster als auf sich selbst nahmen. Auf der anderen Seite hatten die Kinder die gleiche Einstellung gegenüber ihren Eltern. Jede Verletzung oder Beraubung der Eltern wurde von den Kindern vergolten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ersten Zeitalter pflegten die Zwerge aus Belegost und Nogrod Handelsbeziehungen zu den Sindar und statteten sie insbesondere mit Waffen und Rüstungen aus. Auch ihre architektonischen Fähigkeiten wurden geschätzt, sowie ihr Kampffertigkeiten als Verbündete im Kampf gegen Morgoth. Dank ihrer Standhaftigkeit und ihren vortrefflich gearbeiteten Rüstungen und Masken konnten sie dem Wüten der Feuerdrachen als Einzige in offener Feldschlacht widerstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Erwachen der [[Menschen]] waren die Zwerge noch vor den Elben das erste Volk, das in Kontakt mit den Menschen kam. Die Spur dieses frühen Einflusses auf die Menschen lässt sich selbst in späteren Zeitaltern verfolgen, da viele Sprachen der Ostlinge mehr Ähnlichkeit mit der Sprache der Zwerge aufweisen als mit den elbischen Sprachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Dain_by_turnermohan-d4eyzq7.jpg|thumb|250px|Dain Eisenfuß]]&lt;br /&gt;
Im [[Zweites Zeitalter|Zweiten Zeitalter]] versuchte [[Sauron]] sich die Zwergenkönige mithilfe der [[Ringe der Macht]] gefügig zu machen, doch gegen die legendäre Dickköpfigkeit der Zwerge kamen selbst seine magischen Kräfte nicht an. Durch die Macht der Ringe wurden die Zwerge nur gieriger nach Reichtümern. Sie hatten ansonsten keinen Einfluss auf die Zwerge. Weder machten die Ringe ihre Träger zu Geistern, noch verlängerten oder verkürzten sie deren Leben. Aus diesem Grund hasste Sauron die Zwerge und versuchte, die Ringe wiederzuerlangen. Nur drei konnte er zurückgewinnen; die anderen vier wurden von Drachenfeuer zerstört.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Erstes Buch, Zweites Kapitel: &#039;&#039;Der Schatten der Vergangenheit&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dritten Zeitalter zählten Drachen und Orks, aber auch verschiedene Gruppierungen von Menschen, zu den ärgsten Widersachern der Zwerge, nicht zuletzt, weil sie es auf die zwergischen Reichtümer abgesehen hatten. Die Ermordung Thrórs in Khazad-dûm durch den Orkhäuptling [[Azog]] leitete einen Höhepunkt in der Auseinandersetzung zwischen Zwergen und Orks ein. Nicht nur die Zwerge aus [[Durins Volk]], sondern auch aus den übrigen Zwergenstämmen, beteiligten sich an dem Rachefeldzug, der in der verlustreichen Schlacht von Azanulbizar gipfelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da außer über Durins Volk wenig über die Stämme der Zwerge bekannt ist, lassen sich keine weiteren allgemeingültigen Aussagen über die Zwerge treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Durins Volk ist bekannt, dass es wiederkehrend Bündnisse und Freundschaften mit Elben und vor allem Menschen schloss. Gemeinsam mit den Waldelben aus [[Waldland-Reich|Thranduils Reich]] und den Menschen von Thal besiegten sie eine Ork-Armee in der [[Schlacht der Fünf Heere]]. Unter König [[Dáin Eisenfuß]] kämpften sie im [[Ringkrieg]] erneut an der Seite der Menschen von Thal mit großem Erfolg gegen die mit Sauron verbündeten Ostlinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob und inwieweit die Zwerge der übrigen Stämme Bündnisse mit den Menschen und Elben in ihrer Nachbarschaft schlossen, ist nicht bekannt. Ebenso ist ihre Rolle im Ringkrieg unklar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sprache ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sprache der Zwerge war das [[Khuzdul]], welches neben der gesprochenen Sprache &amp;quot;Agla&amp;quot; auch aus einer Gestensprache, dem sogenannten &amp;quot;Iglishmek&amp;quot; bestand. Aule erdachte die Sprache und brachte sie den Vätern der Zwerge bei. Bis auf wenige Begriffe war das Khuzdul weitgehend unbekannt. Die Zwerge brachten es nur selten anderen Völkern bei, zumal sie es ausschließlich zur Verständigung untereinander und als Gelehrtensprache gebrauchten. Zur Verständigung mit den Völkern in ihrer Nachbarschaft erlernten die Zwerge deren Sprache; dies eher aus praktischem Nutzen denn aus sprachlichem Interesse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um ihren Namen machten die Zwerge ein großes Geheimnis. Deswegen besaßen Zwerge zwei Namen; ihren wahren Khuzdul-Namen, den sie stets vor fremden Völkern geheim hielten, und einen Namen in der mit ihren Nachbarn gemeinsam genutzten Sprache. Selbst auf ihren Grabsteinen standen niemals ihre wirklichen zwergischen, sondern ihre öffentlich bekannten Namen. [[Balin]]s Grab in der [[Kammer von Mazarbul]] ist hierfür ein Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geheimniskrämerei um ihre wahren Namen mag einer der Gründe dafür sein, dass die Zwerge schwer zu verzaubern waren und selbst die Ringe der Macht praktisch keine Wirkung an ihnen zeigten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schrift ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zwerge besaßen kein eigenes Buchstabenalphabet. Stattdessen verfügten sie über eine komplizierte und von ihnen streng geheim gehaltene piktographische bzw. ideographische Schrift. Lediglich die Zwergenstämme der Ered Luin und Durins Volk benutzten die [[Cirth]], ein Runenalphabet der Sindar, das sich für Gravuren in Stein gut eignete. Doch obwohl Zwerge Gefallen an in Stein gearbeitete Inschriften fanden, gebrauchten sie die ihnen geläufigen Schriften nur sehr wenig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Zwergenstädte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwergenstädte zeichneten sich durch riesige Höhlen und Hallen aus. Zudem siedelten die Zwerge nur in der Nähe von Bodenschätzen. Die drei bekanntesten Zwergenstädte waren [[Nogrod]], [[Belegost]] und vor allem [[Khazad-dûm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin waren Zwergenhallen in [[Gundabad]] und im [[Erebor]] bekannt, sowie diverse Siedlungen in den [[Eisenberge (Rhûn)|Eisenberge]]n, den [[Ered Mithrin]] und den [[Blaue Berge|Blauen Bergen]], darunter auch [[Thorins Hallen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ringkrieg wurde von [[Gimli]] ein kleines Reich in [[Aglarond]] gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Zwergenstädte im Osten Mittelerdes ist nichts überliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Namen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Kinder von Aule&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* In ihrer eigenen Sprache bezeichnen sich die Zwerge als &#039;&#039;Khazâd&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* Auf [[Sindarin]] werden die Zwerge &#039;&#039;Naugrim&#039;&#039; („die Kurzgewachsenen“) &amp;quot;&#039;&#039;der gebräuchlichste Name, insbesondere im Ersten&#039;&#039; &#039;&#039;Zeitalter&#039;&#039;&amp;quot; und &#039;&#039;Gonnhirrim&#039;&#039; („Herren der Steine“) genannt.&lt;br /&gt;
* Auf [[Westron]] werden die Zwerge &#039;&#039;nargian&#039;&#039;, Singular &#039;&#039;narag&#039;&#039;- (?) genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
* Die Feindschaft zwischen Zwergen und Elben scheint sich erst im Laufe der Zeit entwickelt zu haben.&lt;br /&gt;
* Die Zwerge sind keine Kreation J. R. R Tolkiens, sondern stammen aus der nordischen und germanischen Mythenwelt. Deshalb spielen sie auch in den Volksmärchen, die im 19. Jahrhundert gesammelt wurden (z. B. durch die Gebrüder Grimm), eine große Rolle.&lt;br /&gt;
* Im Roman [[Der kleine Hobbit]] spielen die Zwerge eine herausragende Rolle. Allerdings handelt es sich dabei vornehmlich um Zwerge aus Durins Volk.&lt;br /&gt;
* Hinweise deuten darauf, dass die Zwerge als drittes Volk zu den Kindern Ilúvatars gezählt werden können. Im Gespräch mit Aule bezeichnet Ilúvatar die Zwerge als seine „angenommenen Kinder“. (Vgl. J. R. R. Tolkien: Das Silmarillion. Quenta Silmarillion. II „Von Aule und Yavanna“.) Ebenso glauben die Zwerge selbst, dass Ilúvatar ihnen „einen Platz unter den Kindern gewähren“ wird. (Ibid.) &lt;br /&gt;
* In einem Essay über Zwerge vermerkt Tolkien, dass die Wahrscheinlichkeit bestünde, dass die am weitesten östlich lebenden Zwergenstämme unter Morgoths Schatten gerieten und dem Bösen verfallen sein könnten. Wie es um die Zwergenstämme des Nahen Ostens steht, bleibt in diesem Zusammenhang unklar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]].&#039;&#039; Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]]. Übersetzt von [[Wolfgang Krege]]. Klett-Cotta, Stuttgart 1978. (Im Original erschienen 1977 unter dem Titel &#039;&#039;The Silmarillion&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
** „Quenta Silmarillion“,&lt;br /&gt;
*** II „Von Aule und Yavanna“&lt;br /&gt;
*** X „Von den Sindar“&lt;br /&gt;
*** XXI „Von Túrin Turambar“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der kleine Hobbit]]&#039;&#039;. Übersetzt von [[Walter Scherf]]. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1956. (Im Original erschienen 1937 unter dem Titel &#039;&#039;The Hobbit or There and Back Again&#039;&#039;.) &lt;br /&gt;
** „passim“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]].&#039;&#039; Übersetzt von [[Margaret Carroux]] und [[Ebba-Margareta von Freymann]]. Klett-Cotta, Stuttgart 1969/1970. (Im Original erschienen 1954/55 unter dem Titel &#039;&#039;The Lord of the Rings&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
** Zweites Buch, Viertes Kapitel: „Eine Wanderung im Dunkeln“&lt;br /&gt;
** [[Anhänge und Register]]&lt;br /&gt;
*** Anhang A: Annalen der Könige und Herrscher. III „Durins Volk“&lt;br /&gt;
*** Anhang F: I) Sprachen und Völker des Dritten Zeitalters (&#039;&#039;4. Von anderen Rassen, d) „Zwerge“&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The War of the Jewels]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien. [[HarperCollins]]&lt;br /&gt;
**  PART TWO: THE LATER QUENTA SILMARILLION: „Concerning the Dwarves“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The Peoples of Middle-earth]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien. HarperCollins&lt;br /&gt;
** PART ONE: THE PROLOGUE AND APPENDICES TO THE LORD OF THE RINGS: &amp;quot;The Appendix of Languages&amp;quot;&lt;br /&gt;
***  PART TWO: LATE WRITINGS: „Of Dwarves and Men“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zwerge| ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Dwarves]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/peuples/nains/nains]]&lt;br /&gt;
[[fi:Kääpiöt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MrHenryMason</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Datei:Dwarven_smith_by_turnermohan-d61if00.jpg&amp;diff=100624</id>
		<title>Datei:Dwarven smith by turnermohan-d61if00.jpg</title>
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		<updated>2015-07-03T12:07:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MrHenryMason: {{Bildbeschreibung
|QUELLE=http://turnermohan.deviantart.com/art/Dwarven-Smith-365335920
|URHEBER= Turner Mohan
|LIZENZ= CC-BY-SA
}}&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bildbeschreibung&lt;br /&gt;
|QUELLE=http://turnermohan.deviantart.com/art/Dwarven-Smith-365335920&lt;br /&gt;
|URHEBER= Turner Mohan&lt;br /&gt;
|LIZENZ= CC-BY-SA&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MrHenryMason</name></author>
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	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Zwerge&amp;diff=100623</id>
		<title>Zwerge</title>
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		<updated>2015-07-03T12:06:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MrHenryMason: /* Bekannte Zwergenstädte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Dwarvish_armor_by_turnermohan-d7hgbrm.jpg|thumb|200px|Zwergenkrieger]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Zwerge&#039;&#039;&#039; (Original: &#039;&#039;Dwarves&#039;&#039;; Singular: &#039;&#039;Dwarf&#039;&#039;; [[Sindarin]]: &#039;&#039;Hadhod&#039;&#039;) sind im [[Legendarium]] ein Volk von niedrigem Wuchs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangaben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Erste Zeitalter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;nach 1050 ([[Jahre der Bäume|J. B.]])&#039;&#039;&#039; Die sieben Väter der Zwerge erwachen irgendwann während des [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalters]] nach dem [[Cuivienyarna|Erwachen der Elben]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1250 (J. B.)&#039;&#039;&#039; In [[Beleriand]] begegnen Zwerge und [[Sindar]] einander zum ersten Mal.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1300 (J. B.)&#039;&#039;&#039; Die Zwerge von [[Belegost]] helfen König [[Thingol]] beim Bau von [[Menegroth]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;um 60-473 ([[Jahre der Sonne|J. S.]])&#039;&#039;&#039; In Beleriand unterstützen die Zwerge die Elben im Kampf gegen [[Morgoth]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;um 100 (J. S.)&#039;&#039;&#039; Zwerge helfen [[Finrod]] beim Bau von [[Nargothrond]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;473 (J. S.)&#039;&#039;&#039; [[Azaghâl]], der Fürst von Belegost, verwundet in der [[Nirnaeth Arnoediad]] den Drachen [[Glaurung]] schwer, er erliegt jedoch seinen Verletzungen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;500 (J. S.)&#039;&#039;&#039; Der letzte bekannte Kleinzwerg [[Mîm]] stirbt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;505 (J. S.)&#039;&#039;&#039; Zwerge aus [[Nogrod]] erschlagen Thingol. Um ihre daraufhin getöteten Verwandten zu rächen, greifen die Zwerge aus Nogrod [[Doriath]] an und verwüsten es. Auf dem Heimweg wird ihr Heer von den [[Laiquendi]] [[Ossiriand]]s und den [[Ent]]s, angeführt von [[Beren Erchamion|Beren]], vernichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Zweite Zeitalter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;ca. 20&#039;&#039;&#039; viele Zwerge aus den zerstörten Städten in den [[Ered Luin]] kommen nach [[Khazad-dûm]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1697&#039;&#039;&#039; Sauron fällt in [[Eriador]] ein und erobert [[Eregion]]. Die Zwerge kämpfen aufseiten der Elben von Lórien, müssen sich jedoch zurückziehen und verschließen die [[Türen von Durin]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;3434&#039;&#039;&#039; Krieg des [[Letztes Bündnis|Letzten Bündnisses]], doch nur wenige Zwerge nehmen teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Dritte Zeitalter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1980-1981&#039;&#039;&#039; Ein [[Durins Fluch|Balrog]] vertreibt die Zwerge aus der großen Zwergenstadt Khazad-dûm.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1999 &#039;&#039;&#039; Gründung des Zwergenreiches am [[Erebor]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2770&#039;&#039;&#039; Der Drache [[Smaug]] erobert den Erebor.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2790–2799&#039;&#039;&#039; Mord an [[Thrór]] in Moria. Daraufhin findet die Musterung der Zwerge und deren Krieg gegen die [[Orks]] statt, der in der [[Schlacht von Azanulbizar]] gipfelt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2850&#039;&#039;&#039; Tod [[Thráin II.|Thráins II.]] in den Verliesen von [[Dol Guldur]]. Als Letzter der verbliebenen [[Zwergenringe|Sieben Ringe der Zwerge]] gelangt sein Ring in Saurons Besitz zurück.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2941&#039;&#039;&#039; Tod Smaugs und Rückeroberung des Erebors, [[Schlacht der Fünf Heere]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;3019&#039;&#039;&#039; In der [[Schlacht von Thal]] kämpfen die Menschen von [[Thal]] und die Zwerge vom Erebor gemeinsam gegen Sauron und seine verbündeten [[Ostlinge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zwerge waren ein Volk von Handwerkern, das in unterirdischen Bauten im Gebirge lebte. Sie waren von kleinem Wuchs, kräftig und trugen volle, lange Bärte. Im Allgemeinen galten Zwerge als tüchtig. Sie verfügten über eine hoch entwickelte Schmiedekunst und waren hervorragende Steinmetze, die prachtvolle Höhlenstädte errichteten und Straßen anlegten. Zwerge galten ebenso als tapfere und starke Krieger, sowie als zuverlässige Verbündete, wenngleich sie sehr eigensinnig, aufdringlich und bisweilen habgierig waren. Sie liebten alles Schöne, solange es aus Metall, Kristall oder Gestein bestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl sie tapfer und unbeirrbar waren, würden Zwerge niemals freiwillig auf Pferden reiten (Stattdessen besaßen einige kleine, kräftige [[Ponys]]). Sie hielten sich auch keine Tiere, nicht einmal Hunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Legenden der Elben zufolge wurden die Zwerge von dem [[Vala]] [[Aule]] erschaffen. Da Aule schwierige Zeiten kommen sah, machte er die Zwerge klein, zäh und stark. Während die Elben der Ansicht waren, dass die Zwerge nach ihrem Tod wieder zu dem Stein werden würden, aus dem sie einst geschaffen wurden, glaubten die Zwerge selbst, dass sie nach ihrem Tod von Aule nach [[Mandos (Gebäude)|Mandos]] in eigene Hallen geführt werden würden. Nach der [[Dagor Dagorath|Letzten Schlacht]], so glaubten die Zwerge, würden sie Aule dabei helfen [[Arda]] wieder aufzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fremden gegenüber hielten sich Zwerge stets sehr bedeckt, sodass unser Wissen über diese Rasse allein auf den Überlieferungen der anderen Völker von Mittelerde basiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die sieben Väter der Zwerge ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Ungeduld die [[Kinder Ilúvatars]] zu sehen erschuf Aule die sieben Väter der Zwerge, die er paarweise in unterirdischen Hallen in verschiedenen Gegenden Mittelerdes schlafen gelegt hatte, ausgenommen [[Durin I.|Durin]], den ältesten von ihnen. Sie sollten auf [[Ilúvatar]]s Wunsch erst nach den Elben erwachen. Von den sieben Stämmen der Zwerge geht je einer auf einen dieser sieben Väter zurück, von denen jeder innerhalb seines eigenen Stammes mehrfach wiederauferstand. Neben den sieben Vätern erwähnt Tolkien sechs Mütter der Zwerge, Durin heiratete bei jedem neuen Erwachen eine Tochter aus einem anderen Stamm, sodass Durins Volk mit allen anderen sechs Zwergenstämmen versippt war &amp;lt;ref&amp;gt;HoME11, Concerning the Dwarves&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die sieben Stämme der Zwerge ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am bekanntesten war der Stamm der [[Durins Volk|Langbärte]] (Original: &#039;&#039;Longbearts&#039;&#039;), der aufgrund seines Stammesvaters Durin auch als &#039;&#039;Durins Volk&#039;&#039; bezeichnet wurde und lange Zeit Khazad-dûm bewohnte. Die Stämme der [[Feuerbärte]] und [[Breitstämme]] erwachten in den Ered Luin und gründeten offensichtlich die Städte Nogrod und Belegost. Weiterhin gab es die Stämme der [[Eisenfäuste]] und [[Steifbärte]], die ihre Hallen weit im Osten hatten. Ebenfalls östlich lebten die [[Schwarzschmiede]] und die [[Steinfüße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine „Unterart“ der Zwerge waren die [[Kleinzwerge]], die vermutlich noch vor dem Ende des Ersten Zeitalters ausstarben. Es handelte sich um Verbannte aus den östlichen Zwergenreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwergenfrauen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zwergenfrauen machten nur etwa ein Drittel der Gesamtzahl aller Zwerge aus. Das Besondere an ihnen war, dass sie ebenfalls Bärte trugen. Auch sonst waren sie den männlichen Zwergen in Stimme, Erscheinung und Kleidung recht ähnlich, sodass andere Völker sie nicht voneinander unterscheiden konnten. Sie gingen nur in Notzeiten auf Reisen und waren daher selten anzutreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzige bekannte Zwergenfrau war [[Dís]], die Tochter von [[Thráin II.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Linie der Familie wurde durch den Mann fortgesetzt, dem sich die  Frau anschloss. Zwergenfrauen heirateten selten, bevor sie 90 Jahre alt  waren, und hatten nur wenig Kinder. Auch ließen sie sich nicht gegen ihren Willen verheiraten. Auch viele Zwergenmänner heirateten  nicht, weil sie lieber ganz ihren Geschäften nachgingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihren Kindern waren die Zwerge leidenschaftlich ergeben. Sie erzogen sie zwar recht streng, damit sie robust, erfahren und unbeirrbar wurden, verteidigten sie aber mit aller Macht gegenüber Feinden, da Eltern Angriffe auf ihre Kinder ernster als auf sich selbst nahmen. Auf der anderen Seite hatten die Kinder die gleiche Einstellung gegenüber ihren Eltern. Jede Verletzung oder Beraubung der Eltern wurde von den Kindern vergolten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ersten Zeitalter pflegten die Zwerge aus Belegost und Nogrod Handelsbeziehungen zu den Sindar und statteten sie insbesondere mit Waffen und Rüstungen aus. Auch ihre architektonischen Fähigkeiten wurden geschätzt, sowie ihr Kampffertigkeiten als Verbündete im Kampf gegen Morgoth. Dank ihrer Standhaftigkeit und ihren vortrefflich gearbeiteten Rüstungen und Masken konnten sie dem Wüten der Feuerdrachen als Einzige in offener Feldschlacht widerstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Erwachen der [[Menschen]] waren die Zwerge noch vor den Elben das erste Volk, das in Kontakt mit den Menschen kam. Die Spur dieses frühen Einflusses auf die Menschen lässt sich selbst in späteren Zeitaltern verfolgen, da viele Sprachen der Ostlinge mehr Ähnlichkeit mit der Sprache der Zwerge aufweisen als mit den elbischen Sprachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Dain_by_turnermohan-d4eyzq7.jpg|thumb|250px|Dain Eisenfuß]]&lt;br /&gt;
Im [[Zweites Zeitalter|Zweiten Zeitalter]] versuchte [[Sauron]] sich die Zwergenkönige mithilfe der [[Ringe der Macht]] gefügig zu machen, doch gegen die legendäre Dickköpfigkeit der Zwerge kamen selbst seine magischen Kräfte nicht an. Durch die Macht der Ringe wurden die Zwerge nur gieriger nach Reichtümern. Sie hatten ansonsten keinen Einfluss auf die Zwerge. Weder machten die Ringe ihre Träger zu Geistern, noch verlängerten oder verkürzten sie deren Leben. Aus diesem Grund hasste Sauron die Zwerge und versuchte, die Ringe wiederzuerlangen. Nur drei konnte er zurückgewinnen; die anderen vier wurden von Drachenfeuer zerstört.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Erstes Buch, Zweites Kapitel: &#039;&#039;Der Schatten der Vergangenheit&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dritten Zeitalter zählten Drachen und Orks, aber auch verschiedene Gruppierungen von Menschen, zu den ärgsten Widersachern der Zwerge, nicht zuletzt, weil sie es auf die zwergischen Reichtümer abgesehen hatten. Die Ermordung Thrórs in Khazad-dûm durch den Orkhäuptling [[Azog]] leitete einen Höhepunkt in der Auseinandersetzung zwischen Zwergen und Orks ein. Nicht nur die Zwerge aus [[Durins Volk]], sondern auch aus den übrigen Zwergenstämmen, beteiligten sich an dem Rachefeldzug, der in der verlustreichen Schlacht von Azanulbizar gipfelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da außer über Durins Volk wenig über die Stämme der Zwerge bekannt ist, lassen sich keine weiteren allgemeingültigen Aussagen über die Zwerge treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Durins Volk ist bekannt, dass es wiederkehrend Bündnisse und Freundschaften mit Elben und vor allem Menschen schloss. Gemeinsam mit den Waldelben aus [[Waldland-Reich|Thranduils Reich]] und den Menschen von Thal besiegten sie eine Ork-Armee in der [[Schlacht der Fünf Heere]]. Unter König [[Dáin Eisenfuß]] kämpften sie im [[Ringkrieg]] erneut an der Seite der Menschen von Thal mit großem Erfolg gegen die mit Sauron verbündeten Ostlinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob und inwieweit die Zwerge der übrigen Stämme Bündnisse mit den Menschen und Elben in ihrer Nachbarschaft schlossen, ist nicht bekannt. Ebenso ist ihre Rolle im Ringkrieg unklar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sprache ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sprache der Zwerge war das [[Khuzdul]], welches neben der gesprochenen Sprache &amp;quot;Agla&amp;quot; auch aus einer Gestensprache, dem sogenannten &amp;quot;Iglishmek&amp;quot; bestand. Aule erdachte die Sprache und brachte sie den Vätern der Zwerge bei. Bis auf wenige Begriffe war das Khuzdul weitgehend unbekannt. Die Zwerge brachten es nur selten anderen Völkern bei, zumal sie es ausschließlich zur Verständigung untereinander und als Gelehrtensprache gebrauchten. Zur Verständigung mit den Völkern in ihrer Nachbarschaft erlernten die Zwerge deren Sprache; dies eher aus praktischem Nutzen denn aus sprachlichem Interesse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um ihren Namen machten die Zwerge ein großes Geheimnis. Deswegen besaßen Zwerge zwei Namen; ihren wahren Khuzdul-Namen, den sie stets vor fremden Völkern geheim hielten, und einen Namen in der mit ihren Nachbarn gemeinsam genutzten Sprache. Selbst auf ihren Grabsteinen standen niemals ihre wirklichen zwergischen, sondern ihre öffentlich bekannten Namen. [[Balin]]s Grab in der [[Kammer von Mazarbul]] ist hierfür ein Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geheimniskrämerei um ihre wahren Namen mag einer der Gründe dafür sein, dass die Zwerge schwer zu verzaubern waren und selbst die Ringe der Macht praktisch keine Wirkung an ihnen zeigten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schrift ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zwerge besaßen kein eigenes Buchstabenalphabet. Stattdessen verfügten sie über eine komplizierte und von ihnen streng geheim gehaltene piktographische bzw. ideographische Schrift. Lediglich die Zwergenstämme der Ered Luin und Durins Volk benutzten die [[Cirth]], ein Runenalphabet der Sindar, das sich für Gravuren in Stein gut eignete. Doch obwohl Zwerge Gefallen an in Stein gearbeitete Inschriften fanden, gebrauchten sie die ihnen geläufigen Schriften nur sehr wenig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Zwergenstädte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwergenstädte zeichneten sich durch riesige Höhlen und Hallen aus. Zudem siedelten die Zwerge nur in der Nähe von Bodenschätzen. Die drei bekanntesten Zwergenstädte waren [[Nogrod]], [[Belegost]] und vor allem [[Khazad-dûm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin waren Zwergenhallen in [[Gundabad]] und im [[Erebor]] bekannt, sowie diverse Siedlungen in den [[Eisenberge (Rhûn)|Eisenberge]]n, den [[Ered Mithrin]] und den [[Blaue Berge|Blauen Bergen]], darunter auch [[Thorins Hallen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ringkrieg wurde von [[Gimli]] ein kleines Reich in [[Aglarond]] gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Zwergenstädte im Osten Mittelerdes ist nichts überliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Namen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Kinder von Aule&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* In ihrer eigenen Sprache bezeichnen sich die Zwerge als &#039;&#039;Khazâd&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* Auf [[Sindarin]] werden die Zwerge &#039;&#039;Naugrim&#039;&#039; („die Kurzgewachsenen“) &amp;quot;&#039;&#039;der gebräuchlichste Name, insbesondere im Ersten&#039;&#039; &#039;&#039;Zeitalter&#039;&#039;&amp;quot; und &#039;&#039;Gonnhirrim&#039;&#039; („Herren der Steine“) genannt.&lt;br /&gt;
* Auf [[Westron]] werden die Zwerge &#039;&#039;nargian&#039;&#039;, Singular &#039;&#039;narag&#039;&#039;- (?) genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
* Die Feindschaft zwischen Zwergen und Elben scheint sich erst im Laufe der Zeit entwickelt zu haben.&lt;br /&gt;
* Die Zwerge sind keine Kreation J. R. R Tolkiens, sondern stammen aus der nordischen und germanischen Mythenwelt. Deshalb spielen sie auch in den Volksmärchen, die im 19. Jahrhundert gesammelt wurden (z. B. durch die Gebrüder Grimm), eine große Rolle.&lt;br /&gt;
* Im Roman [[Der kleine Hobbit]] spielen die Zwerge eine herausragende Rolle. Allerdings handelt es sich dabei vornehmlich um Zwerge aus Durins Volk.&lt;br /&gt;
* Hinweise deuten darauf, dass die Zwerge als drittes Volk zu den Kindern Ilúvatars gezählt werden können. Im Gespräch mit Aule bezeichnet Ilúvatar die Zwerge als seine „angenommenen Kinder“. (Vgl. J. R. R. Tolkien: Das Silmarillion. Quenta Silmarillion. II „Von Aule und Yavanna“.) Ebenso glauben die Zwerge selbst, dass Ilúvatar ihnen „einen Platz unter den Kindern gewähren“ wird. (Ibid.) &lt;br /&gt;
* In einem Essay über Zwerge vermerkt Tolkien, dass die Wahrscheinlichkeit bestünde, dass die am weitesten östlich lebenden Zwergenstämme unter Morgoths Schatten gerieten und dem Bösen verfallen sein könnten. Wie es um die Zwergenstämme des Nahen Ostens steht, bleibt in diesem Zusammenhang unklar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]].&#039;&#039; Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]]. Übersetzt von [[Wolfgang Krege]]. Klett-Cotta, Stuttgart 1978. (Im Original erschienen 1977 unter dem Titel &#039;&#039;The Silmarillion&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
** „Quenta Silmarillion“,&lt;br /&gt;
*** II „Von Aule und Yavanna“&lt;br /&gt;
*** X „Von den Sindar“&lt;br /&gt;
*** XXI „Von Túrin Turambar“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der kleine Hobbit]]&#039;&#039;. Übersetzt von [[Walter Scherf]]. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1956. (Im Original erschienen 1937 unter dem Titel &#039;&#039;The Hobbit or There and Back Again&#039;&#039;.) &lt;br /&gt;
** „passim“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]].&#039;&#039; Übersetzt von [[Margaret Carroux]] und [[Ebba-Margareta von Freymann]]. Klett-Cotta, Stuttgart 1969/1970. (Im Original erschienen 1954/55 unter dem Titel &#039;&#039;The Lord of the Rings&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
** Zweites Buch, Viertes Kapitel: „Eine Wanderung im Dunkeln“&lt;br /&gt;
** [[Anhänge und Register]]&lt;br /&gt;
*** Anhang A: Annalen der Könige und Herrscher. III „Durins Volk“&lt;br /&gt;
*** Anhang F: I) Sprachen und Völker des Dritten Zeitalters (&#039;&#039;4. Von anderen Rassen, d) „Zwerge“&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The War of the Jewels]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien. [[HarperCollins]]&lt;br /&gt;
**  PART TWO: THE LATER QUENTA SILMARILLION: „Concerning the Dwarves“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The Peoples of Middle-earth]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien. HarperCollins&lt;br /&gt;
** PART ONE: THE PROLOGUE AND APPENDICES TO THE LORD OF THE RINGS: &amp;quot;The Appendix of Languages&amp;quot;&lt;br /&gt;
***  PART TWO: LATE WRITINGS: „Of Dwarves and Men“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zwerge| ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Dwarves]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/peuples/nains/nains]]&lt;br /&gt;
[[fi:Kääpiöt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MrHenryMason</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Zwerge&amp;diff=100622</id>
		<title>Zwerge</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Zwerge&amp;diff=100622"/>
		<updated>2015-07-03T12:06:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MrHenryMason: /* Zwergenfrauen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Dwarvish_armor_by_turnermohan-d7hgbrm.jpg|thumb|200px|Zwergenkrieger]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Zwerge&#039;&#039;&#039; (Original: &#039;&#039;Dwarves&#039;&#039;; Singular: &#039;&#039;Dwarf&#039;&#039;; [[Sindarin]]: &#039;&#039;Hadhod&#039;&#039;) sind im [[Legendarium]] ein Volk von niedrigem Wuchs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangaben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Erste Zeitalter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;nach 1050 ([[Jahre der Bäume|J. B.]])&#039;&#039;&#039; Die sieben Väter der Zwerge erwachen irgendwann während des [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalters]] nach dem [[Cuivienyarna|Erwachen der Elben]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1250 (J. B.)&#039;&#039;&#039; In [[Beleriand]] begegnen Zwerge und [[Sindar]] einander zum ersten Mal.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1300 (J. B.)&#039;&#039;&#039; Die Zwerge von [[Belegost]] helfen König [[Thingol]] beim Bau von [[Menegroth]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;um 60-473 ([[Jahre der Sonne|J. S.]])&#039;&#039;&#039; In Beleriand unterstützen die Zwerge die Elben im Kampf gegen [[Morgoth]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;um 100 (J. S.)&#039;&#039;&#039; Zwerge helfen [[Finrod]] beim Bau von [[Nargothrond]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;473 (J. S.)&#039;&#039;&#039; [[Azaghâl]], der Fürst von Belegost, verwundet in der [[Nirnaeth Arnoediad]] den Drachen [[Glaurung]] schwer, er erliegt jedoch seinen Verletzungen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;500 (J. S.)&#039;&#039;&#039; Der letzte bekannte Kleinzwerg [[Mîm]] stirbt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;505 (J. S.)&#039;&#039;&#039; Zwerge aus [[Nogrod]] erschlagen Thingol. Um ihre daraufhin getöteten Verwandten zu rächen, greifen die Zwerge aus Nogrod [[Doriath]] an und verwüsten es. Auf dem Heimweg wird ihr Heer von den [[Laiquendi]] [[Ossiriand]]s und den [[Ent]]s, angeführt von [[Beren Erchamion|Beren]], vernichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Zweite Zeitalter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;ca. 20&#039;&#039;&#039; viele Zwerge aus den zerstörten Städten in den [[Ered Luin]] kommen nach [[Khazad-dûm]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1697&#039;&#039;&#039; Sauron fällt in [[Eriador]] ein und erobert [[Eregion]]. Die Zwerge kämpfen aufseiten der Elben von Lórien, müssen sich jedoch zurückziehen und verschließen die [[Türen von Durin]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;3434&#039;&#039;&#039; Krieg des [[Letztes Bündnis|Letzten Bündnisses]], doch nur wenige Zwerge nehmen teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Dritte Zeitalter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1980-1981&#039;&#039;&#039; Ein [[Durins Fluch|Balrog]] vertreibt die Zwerge aus der großen Zwergenstadt Khazad-dûm.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1999 &#039;&#039;&#039; Gründung des Zwergenreiches am [[Erebor]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2770&#039;&#039;&#039; Der Drache [[Smaug]] erobert den Erebor.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2790–2799&#039;&#039;&#039; Mord an [[Thrór]] in Moria. Daraufhin findet die Musterung der Zwerge und deren Krieg gegen die [[Orks]] statt, der in der [[Schlacht von Azanulbizar]] gipfelt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2850&#039;&#039;&#039; Tod [[Thráin II.|Thráins II.]] in den Verliesen von [[Dol Guldur]]. Als Letzter der verbliebenen [[Zwergenringe|Sieben Ringe der Zwerge]] gelangt sein Ring in Saurons Besitz zurück.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2941&#039;&#039;&#039; Tod Smaugs und Rückeroberung des Erebors, [[Schlacht der Fünf Heere]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;3019&#039;&#039;&#039; In der [[Schlacht von Thal]] kämpfen die Menschen von [[Thal]] und die Zwerge vom Erebor gemeinsam gegen Sauron und seine verbündeten [[Ostlinge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zwerge waren ein Volk von Handwerkern, das in unterirdischen Bauten im Gebirge lebte. Sie waren von kleinem Wuchs, kräftig und trugen volle, lange Bärte. Im Allgemeinen galten Zwerge als tüchtig. Sie verfügten über eine hoch entwickelte Schmiedekunst und waren hervorragende Steinmetze, die prachtvolle Höhlenstädte errichteten und Straßen anlegten. Zwerge galten ebenso als tapfere und starke Krieger, sowie als zuverlässige Verbündete, wenngleich sie sehr eigensinnig, aufdringlich und bisweilen habgierig waren. Sie liebten alles Schöne, solange es aus Metall, Kristall oder Gestein bestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl sie tapfer und unbeirrbar waren, würden Zwerge niemals freiwillig auf Pferden reiten (Stattdessen besaßen einige kleine, kräftige [[Ponys]]). Sie hielten sich auch keine Tiere, nicht einmal Hunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Legenden der Elben zufolge wurden die Zwerge von dem [[Vala]] [[Aule]] erschaffen. Da Aule schwierige Zeiten kommen sah, machte er die Zwerge klein, zäh und stark. Während die Elben der Ansicht waren, dass die Zwerge nach ihrem Tod wieder zu dem Stein werden würden, aus dem sie einst geschaffen wurden, glaubten die Zwerge selbst, dass sie nach ihrem Tod von Aule nach [[Mandos (Gebäude)|Mandos]] in eigene Hallen geführt werden würden. Nach der [[Dagor Dagorath|Letzten Schlacht]], so glaubten die Zwerge, würden sie Aule dabei helfen [[Arda]] wieder aufzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fremden gegenüber hielten sich Zwerge stets sehr bedeckt, sodass unser Wissen über diese Rasse allein auf den Überlieferungen der anderen Völker von Mittelerde basiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die sieben Väter der Zwerge ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Ungeduld die [[Kinder Ilúvatars]] zu sehen erschuf Aule die sieben Väter der Zwerge, die er paarweise in unterirdischen Hallen in verschiedenen Gegenden Mittelerdes schlafen gelegt hatte, ausgenommen [[Durin I.|Durin]], den ältesten von ihnen. Sie sollten auf [[Ilúvatar]]s Wunsch erst nach den Elben erwachen. Von den sieben Stämmen der Zwerge geht je einer auf einen dieser sieben Väter zurück, von denen jeder innerhalb seines eigenen Stammes mehrfach wiederauferstand. Neben den sieben Vätern erwähnt Tolkien sechs Mütter der Zwerge, Durin heiratete bei jedem neuen Erwachen eine Tochter aus einem anderen Stamm, sodass Durins Volk mit allen anderen sechs Zwergenstämmen versippt war &amp;lt;ref&amp;gt;HoME11, Concerning the Dwarves&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die sieben Stämme der Zwerge ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am bekanntesten war der Stamm der [[Durins Volk|Langbärte]] (Original: &#039;&#039;Longbearts&#039;&#039;), der aufgrund seines Stammesvaters Durin auch als &#039;&#039;Durins Volk&#039;&#039; bezeichnet wurde und lange Zeit Khazad-dûm bewohnte. Die Stämme der [[Feuerbärte]] und [[Breitstämme]] erwachten in den Ered Luin und gründeten offensichtlich die Städte Nogrod und Belegost. Weiterhin gab es die Stämme der [[Eisenfäuste]] und [[Steifbärte]], die ihre Hallen weit im Osten hatten. Ebenfalls östlich lebten die [[Schwarzschmiede]] und die [[Steinfüße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine „Unterart“ der Zwerge waren die [[Kleinzwerge]], die vermutlich noch vor dem Ende des Ersten Zeitalters ausstarben. Es handelte sich um Verbannte aus den östlichen Zwergenreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwergenfrauen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zwergenfrauen machten nur etwa ein Drittel der Gesamtzahl aller Zwerge aus. Das Besondere an ihnen war, dass sie ebenfalls Bärte trugen. Auch sonst waren sie den männlichen Zwergen in Stimme, Erscheinung und Kleidung recht ähnlich, sodass andere Völker sie nicht voneinander unterscheiden konnten. Sie gingen nur in Notzeiten auf Reisen und waren daher selten anzutreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzige bekannte Zwergenfrau war [[Dís]], die Tochter von [[Thráin II.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Linie der Familie wurde durch den Mann fortgesetzt, dem sich die  Frau anschloss. Zwergenfrauen heirateten selten, bevor sie 90 Jahre alt  waren, und hatten nur wenig Kinder. Auch ließen sie sich nicht gegen ihren Willen verheiraten. Auch viele Zwergenmänner heirateten  nicht, weil sie lieber ganz ihren Geschäften nachgingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihren Kindern waren die Zwerge leidenschaftlich ergeben. Sie erzogen sie zwar recht streng, damit sie robust, erfahren und unbeirrbar wurden, verteidigten sie aber mit aller Macht gegenüber Feinden, da Eltern Angriffe auf ihre Kinder ernster als auf sich selbst nahmen. Auf der anderen Seite hatten die Kinder die gleiche Einstellung gegenüber ihren Eltern. Jede Verletzung oder Beraubung der Eltern wurde von den Kindern vergolten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ersten Zeitalter pflegten die Zwerge aus Belegost und Nogrod Handelsbeziehungen zu den Sindar und statteten sie insbesondere mit Waffen und Rüstungen aus. Auch ihre architektonischen Fähigkeiten wurden geschätzt, sowie ihr Kampffertigkeiten als Verbündete im Kampf gegen Morgoth. Dank ihrer Standhaftigkeit und ihren vortrefflich gearbeiteten Rüstungen und Masken konnten sie dem Wüten der Feuerdrachen als Einzige in offener Feldschlacht widerstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Erwachen der [[Menschen]] waren die Zwerge noch vor den Elben das erste Volk, das in Kontakt mit den Menschen kam. Die Spur dieses frühen Einflusses auf die Menschen lässt sich selbst in späteren Zeitaltern verfolgen, da viele Sprachen der Ostlinge mehr Ähnlichkeit mit der Sprache der Zwerge aufweisen als mit den elbischen Sprachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Dain_by_turnermohan-d4eyzq7.jpg|thumb|250px|Dain Eisenfuß]]&lt;br /&gt;
Im [[Zweites Zeitalter|Zweiten Zeitalter]] versuchte [[Sauron]] sich die Zwergenkönige mithilfe der [[Ringe der Macht]] gefügig zu machen, doch gegen die legendäre Dickköpfigkeit der Zwerge kamen selbst seine magischen Kräfte nicht an. Durch die Macht der Ringe wurden die Zwerge nur gieriger nach Reichtümern. Sie hatten ansonsten keinen Einfluss auf die Zwerge. Weder machten die Ringe ihre Träger zu Geistern, noch verlängerten oder verkürzten sie deren Leben. Aus diesem Grund hasste Sauron die Zwerge und versuchte, die Ringe wiederzuerlangen. Nur drei konnte er zurückgewinnen; die anderen vier wurden von Drachenfeuer zerstört.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Erstes Buch, Zweites Kapitel: &#039;&#039;Der Schatten der Vergangenheit&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dritten Zeitalter zählten Drachen und Orks, aber auch verschiedene Gruppierungen von Menschen, zu den ärgsten Widersachern der Zwerge, nicht zuletzt, weil sie es auf die zwergischen Reichtümer abgesehen hatten. Die Ermordung Thrórs in Khazad-dûm durch den Orkhäuptling [[Azog]] leitete einen Höhepunkt in der Auseinandersetzung zwischen Zwergen und Orks ein. Nicht nur die Zwerge aus [[Durins Volk]], sondern auch aus den übrigen Zwergenstämmen, beteiligten sich an dem Rachefeldzug, der in der verlustreichen Schlacht von Azanulbizar gipfelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da außer über Durins Volk wenig über die Stämme der Zwerge bekannt ist, lassen sich keine weiteren allgemeingültigen Aussagen über die Zwerge treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Durins Volk ist bekannt, dass es wiederkehrend Bündnisse und Freundschaften mit Elben und vor allem Menschen schloss. Gemeinsam mit den Waldelben aus [[Waldland-Reich|Thranduils Reich]] und den Menschen von Thal besiegten sie eine Ork-Armee in der [[Schlacht der Fünf Heere]]. Unter König [[Dáin Eisenfuß]] kämpften sie im [[Ringkrieg]] erneut an der Seite der Menschen von Thal mit großem Erfolg gegen die mit Sauron verbündeten Ostlinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob und inwieweit die Zwerge der übrigen Stämme Bündnisse mit den Menschen und Elben in ihrer Nachbarschaft schlossen, ist nicht bekannt. Ebenso ist ihre Rolle im Ringkrieg unklar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sprache ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sprache der Zwerge war das [[Khuzdul]], welches neben der gesprochenen Sprache &amp;quot;Agla&amp;quot; auch aus einer Gestensprache, dem sogenannten &amp;quot;Iglishmek&amp;quot; bestand. Aule erdachte die Sprache und brachte sie den Vätern der Zwerge bei. Bis auf wenige Begriffe war das Khuzdul weitgehend unbekannt. Die Zwerge brachten es nur selten anderen Völkern bei, zumal sie es ausschließlich zur Verständigung untereinander und als Gelehrtensprache gebrauchten. Zur Verständigung mit den Völkern in ihrer Nachbarschaft erlernten die Zwerge deren Sprache; dies eher aus praktischem Nutzen denn aus sprachlichem Interesse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um ihren Namen machten die Zwerge ein großes Geheimnis. Deswegen besaßen Zwerge zwei Namen; ihren wahren Khuzdul-Namen, den sie stets vor fremden Völkern geheim hielten, und einen Namen in der mit ihren Nachbarn gemeinsam genutzten Sprache. Selbst auf ihren Grabsteinen standen niemals ihre wirklichen zwergischen, sondern ihre öffentlich bekannten Namen. [[Balin]]s Grab in der [[Kammer von Mazarbul]] ist hierfür ein Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geheimniskrämerei um ihre wahren Namen mag einer der Gründe dafür sein, dass die Zwerge schwer zu verzaubern waren und selbst die Ringe der Macht praktisch keine Wirkung an ihnen zeigten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schrift ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zwerge besaßen kein eigenes Buchstabenalphabet. Stattdessen verfügten sie über eine komplizierte und von ihnen streng geheim gehaltene piktographische bzw. ideographische Schrift. Lediglich die Zwergenstämme der Ered Luin und Durins Volk benutzten die [[Cirth]], ein Runenalphabet der Sindar, das sich für Gravuren in Stein gut eignete. Doch obwohl Zwerge Gefallen an in Stein gearbeitete Inschriften fanden, gebrauchten sie die ihnen geläufigen Schriften nur sehr wenig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Zwergenstädte ==&lt;br /&gt;
[[Bild:IMG - Kopie.jpg|thumb|250px|Zwergenkrieger aus den Eisenhügeln (&amp;quot;Künstler: Fabio Birlmair&amp;quot;)]]&lt;br /&gt;
Zwergenstädte zeichneten sich durch riesige Höhlen und Hallen aus. Zudem siedelten die Zwerge nur in der Nähe von Bodenschätzen. Die drei bekanntesten Zwergenstädte waren [[Nogrod]], [[Belegost]] und vor allem [[Khazad-dûm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin waren Zwergenhallen in [[Gundabad]] und im [[Erebor]] bekannt, sowie diverse Siedlungen in den [[Eisenberge (Rhûn)|Eisenberge]]n, den [[Ered Mithrin]] und den [[Blaue Berge|Blauen Bergen]], darunter auch [[Thorins Hallen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ringkrieg wurde von [[Gimli]] ein kleines Reich in [[Aglarond]] gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Zwergenstädte im Osten Mittelerdes ist nichts überliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Namen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Kinder von Aule&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* In ihrer eigenen Sprache bezeichnen sich die Zwerge als &#039;&#039;Khazâd&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* Auf [[Sindarin]] werden die Zwerge &#039;&#039;Naugrim&#039;&#039; („die Kurzgewachsenen“) &amp;quot;&#039;&#039;der gebräuchlichste Name, insbesondere im Ersten&#039;&#039; &#039;&#039;Zeitalter&#039;&#039;&amp;quot; und &#039;&#039;Gonnhirrim&#039;&#039; („Herren der Steine“) genannt.&lt;br /&gt;
* Auf [[Westron]] werden die Zwerge &#039;&#039;nargian&#039;&#039;, Singular &#039;&#039;narag&#039;&#039;- (?) genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
* Die Feindschaft zwischen Zwergen und Elben scheint sich erst im Laufe der Zeit entwickelt zu haben.&lt;br /&gt;
* Die Zwerge sind keine Kreation J. R. R Tolkiens, sondern stammen aus der nordischen und germanischen Mythenwelt. Deshalb spielen sie auch in den Volksmärchen, die im 19. Jahrhundert gesammelt wurden (z. B. durch die Gebrüder Grimm), eine große Rolle.&lt;br /&gt;
* Im Roman [[Der kleine Hobbit]] spielen die Zwerge eine herausragende Rolle. Allerdings handelt es sich dabei vornehmlich um Zwerge aus Durins Volk.&lt;br /&gt;
* Hinweise deuten darauf, dass die Zwerge als drittes Volk zu den Kindern Ilúvatars gezählt werden können. Im Gespräch mit Aule bezeichnet Ilúvatar die Zwerge als seine „angenommenen Kinder“. (Vgl. J. R. R. Tolkien: Das Silmarillion. Quenta Silmarillion. II „Von Aule und Yavanna“.) Ebenso glauben die Zwerge selbst, dass Ilúvatar ihnen „einen Platz unter den Kindern gewähren“ wird. (Ibid.) &lt;br /&gt;
* In einem Essay über Zwerge vermerkt Tolkien, dass die Wahrscheinlichkeit bestünde, dass die am weitesten östlich lebenden Zwergenstämme unter Morgoths Schatten gerieten und dem Bösen verfallen sein könnten. Wie es um die Zwergenstämme des Nahen Ostens steht, bleibt in diesem Zusammenhang unklar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]].&#039;&#039; Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]]. Übersetzt von [[Wolfgang Krege]]. Klett-Cotta, Stuttgart 1978. (Im Original erschienen 1977 unter dem Titel &#039;&#039;The Silmarillion&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
** „Quenta Silmarillion“,&lt;br /&gt;
*** II „Von Aule und Yavanna“&lt;br /&gt;
*** X „Von den Sindar“&lt;br /&gt;
*** XXI „Von Túrin Turambar“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der kleine Hobbit]]&#039;&#039;. Übersetzt von [[Walter Scherf]]. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1956. (Im Original erschienen 1937 unter dem Titel &#039;&#039;The Hobbit or There and Back Again&#039;&#039;.) &lt;br /&gt;
** „passim“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]].&#039;&#039; Übersetzt von [[Margaret Carroux]] und [[Ebba-Margareta von Freymann]]. Klett-Cotta, Stuttgart 1969/1970. (Im Original erschienen 1954/55 unter dem Titel &#039;&#039;The Lord of the Rings&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
** Zweites Buch, Viertes Kapitel: „Eine Wanderung im Dunkeln“&lt;br /&gt;
** [[Anhänge und Register]]&lt;br /&gt;
*** Anhang A: Annalen der Könige und Herrscher. III „Durins Volk“&lt;br /&gt;
*** Anhang F: I) Sprachen und Völker des Dritten Zeitalters (&#039;&#039;4. Von anderen Rassen, d) „Zwerge“&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The War of the Jewels]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien. [[HarperCollins]]&lt;br /&gt;
**  PART TWO: THE LATER QUENTA SILMARILLION: „Concerning the Dwarves“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The Peoples of Middle-earth]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien. HarperCollins&lt;br /&gt;
** PART ONE: THE PROLOGUE AND APPENDICES TO THE LORD OF THE RINGS: &amp;quot;The Appendix of Languages&amp;quot;&lt;br /&gt;
***  PART TWO: LATE WRITINGS: „Of Dwarves and Men“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zwerge| ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Dwarves]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/peuples/nains/nains]]&lt;br /&gt;
[[fi:Kääpiöt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MrHenryMason</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Zwerge&amp;diff=100621</id>
		<title>Zwerge</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Zwerge&amp;diff=100621"/>
		<updated>2015-07-03T12:05:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MrHenryMason: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Dwarvish_armor_by_turnermohan-d7hgbrm.jpg|thumb|200px|Zwergenkrieger]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Zwerge&#039;&#039;&#039; (Original: &#039;&#039;Dwarves&#039;&#039;; Singular: &#039;&#039;Dwarf&#039;&#039;; [[Sindarin]]: &#039;&#039;Hadhod&#039;&#039;) sind im [[Legendarium]] ein Volk von niedrigem Wuchs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangaben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Erste Zeitalter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;nach 1050 ([[Jahre der Bäume|J. B.]])&#039;&#039;&#039; Die sieben Väter der Zwerge erwachen irgendwann während des [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalters]] nach dem [[Cuivienyarna|Erwachen der Elben]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1250 (J. B.)&#039;&#039;&#039; In [[Beleriand]] begegnen Zwerge und [[Sindar]] einander zum ersten Mal.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1300 (J. B.)&#039;&#039;&#039; Die Zwerge von [[Belegost]] helfen König [[Thingol]] beim Bau von [[Menegroth]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;um 60-473 ([[Jahre der Sonne|J. S.]])&#039;&#039;&#039; In Beleriand unterstützen die Zwerge die Elben im Kampf gegen [[Morgoth]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;um 100 (J. S.)&#039;&#039;&#039; Zwerge helfen [[Finrod]] beim Bau von [[Nargothrond]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;473 (J. S.)&#039;&#039;&#039; [[Azaghâl]], der Fürst von Belegost, verwundet in der [[Nirnaeth Arnoediad]] den Drachen [[Glaurung]] schwer, er erliegt jedoch seinen Verletzungen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;500 (J. S.)&#039;&#039;&#039; Der letzte bekannte Kleinzwerg [[Mîm]] stirbt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;505 (J. S.)&#039;&#039;&#039; Zwerge aus [[Nogrod]] erschlagen Thingol. Um ihre daraufhin getöteten Verwandten zu rächen, greifen die Zwerge aus Nogrod [[Doriath]] an und verwüsten es. Auf dem Heimweg wird ihr Heer von den [[Laiquendi]] [[Ossiriand]]s und den [[Ent]]s, angeführt von [[Beren Erchamion|Beren]], vernichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Zweite Zeitalter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;ca. 20&#039;&#039;&#039; viele Zwerge aus den zerstörten Städten in den [[Ered Luin]] kommen nach [[Khazad-dûm]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1697&#039;&#039;&#039; Sauron fällt in [[Eriador]] ein und erobert [[Eregion]]. Die Zwerge kämpfen aufseiten der Elben von Lórien, müssen sich jedoch zurückziehen und verschließen die [[Türen von Durin]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;3434&#039;&#039;&#039; Krieg des [[Letztes Bündnis|Letzten Bündnisses]], doch nur wenige Zwerge nehmen teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Dritte Zeitalter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1980-1981&#039;&#039;&#039; Ein [[Durins Fluch|Balrog]] vertreibt die Zwerge aus der großen Zwergenstadt Khazad-dûm.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1999 &#039;&#039;&#039; Gründung des Zwergenreiches am [[Erebor]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2770&#039;&#039;&#039; Der Drache [[Smaug]] erobert den Erebor.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2790–2799&#039;&#039;&#039; Mord an [[Thrór]] in Moria. Daraufhin findet die Musterung der Zwerge und deren Krieg gegen die [[Orks]] statt, der in der [[Schlacht von Azanulbizar]] gipfelt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2850&#039;&#039;&#039; Tod [[Thráin II.|Thráins II.]] in den Verliesen von [[Dol Guldur]]. Als Letzter der verbliebenen [[Zwergenringe|Sieben Ringe der Zwerge]] gelangt sein Ring in Saurons Besitz zurück.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2941&#039;&#039;&#039; Tod Smaugs und Rückeroberung des Erebors, [[Schlacht der Fünf Heere]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;3019&#039;&#039;&#039; In der [[Schlacht von Thal]] kämpfen die Menschen von [[Thal]] und die Zwerge vom Erebor gemeinsam gegen Sauron und seine verbündeten [[Ostlinge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zwerge waren ein Volk von Handwerkern, das in unterirdischen Bauten im Gebirge lebte. Sie waren von kleinem Wuchs, kräftig und trugen volle, lange Bärte. Im Allgemeinen galten Zwerge als tüchtig. Sie verfügten über eine hoch entwickelte Schmiedekunst und waren hervorragende Steinmetze, die prachtvolle Höhlenstädte errichteten und Straßen anlegten. Zwerge galten ebenso als tapfere und starke Krieger, sowie als zuverlässige Verbündete, wenngleich sie sehr eigensinnig, aufdringlich und bisweilen habgierig waren. Sie liebten alles Schöne, solange es aus Metall, Kristall oder Gestein bestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl sie tapfer und unbeirrbar waren, würden Zwerge niemals freiwillig auf Pferden reiten (Stattdessen besaßen einige kleine, kräftige [[Ponys]]). Sie hielten sich auch keine Tiere, nicht einmal Hunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Legenden der Elben zufolge wurden die Zwerge von dem [[Vala]] [[Aule]] erschaffen. Da Aule schwierige Zeiten kommen sah, machte er die Zwerge klein, zäh und stark. Während die Elben der Ansicht waren, dass die Zwerge nach ihrem Tod wieder zu dem Stein werden würden, aus dem sie einst geschaffen wurden, glaubten die Zwerge selbst, dass sie nach ihrem Tod von Aule nach [[Mandos (Gebäude)|Mandos]] in eigene Hallen geführt werden würden. Nach der [[Dagor Dagorath|Letzten Schlacht]], so glaubten die Zwerge, würden sie Aule dabei helfen [[Arda]] wieder aufzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fremden gegenüber hielten sich Zwerge stets sehr bedeckt, sodass unser Wissen über diese Rasse allein auf den Überlieferungen der anderen Völker von Mittelerde basiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die sieben Väter der Zwerge ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Ungeduld die [[Kinder Ilúvatars]] zu sehen erschuf Aule die sieben Väter der Zwerge, die er paarweise in unterirdischen Hallen in verschiedenen Gegenden Mittelerdes schlafen gelegt hatte, ausgenommen [[Durin I.|Durin]], den ältesten von ihnen. Sie sollten auf [[Ilúvatar]]s Wunsch erst nach den Elben erwachen. Von den sieben Stämmen der Zwerge geht je einer auf einen dieser sieben Väter zurück, von denen jeder innerhalb seines eigenen Stammes mehrfach wiederauferstand. Neben den sieben Vätern erwähnt Tolkien sechs Mütter der Zwerge, Durin heiratete bei jedem neuen Erwachen eine Tochter aus einem anderen Stamm, sodass Durins Volk mit allen anderen sechs Zwergenstämmen versippt war &amp;lt;ref&amp;gt;HoME11, Concerning the Dwarves&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die sieben Stämme der Zwerge ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am bekanntesten war der Stamm der [[Durins Volk|Langbärte]] (Original: &#039;&#039;Longbearts&#039;&#039;), der aufgrund seines Stammesvaters Durin auch als &#039;&#039;Durins Volk&#039;&#039; bezeichnet wurde und lange Zeit Khazad-dûm bewohnte. Die Stämme der [[Feuerbärte]] und [[Breitstämme]] erwachten in den Ered Luin und gründeten offensichtlich die Städte Nogrod und Belegost. Weiterhin gab es die Stämme der [[Eisenfäuste]] und [[Steifbärte]], die ihre Hallen weit im Osten hatten. Ebenfalls östlich lebten die [[Schwarzschmiede]] und die [[Steinfüße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine „Unterart“ der Zwerge waren die [[Kleinzwerge]], die vermutlich noch vor dem Ende des Ersten Zeitalters ausstarben. Es handelte sich um Verbannte aus den östlichen Zwergenreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwergenfrauen ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Dís.jpg.jpg|thumb|250px|Dís, die Zwergenfrau]]&lt;br /&gt;
Die Zwergenfrauen machten nur etwa ein Drittel der Gesamtzahl aller Zwerge aus. Das Besondere an ihnen war, dass sie ebenfalls Bärte trugen. Auch sonst waren sie den männlichen Zwergen in Stimme, Erscheinung und Kleidung recht ähnlich, sodass andere Völker sie nicht voneinander unterscheiden konnten. Sie gingen nur in Notzeiten auf Reisen und waren daher selten anzutreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzige bekannte Zwergenfrau war [[Dís]], die Tochter von [[Thráin II.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Linie der Familie wurde durch den Mann fortgesetzt, dem sich die  Frau anschloss. Zwergenfrauen heirateten selten, bevor sie 90 Jahre alt  waren, und hatten nur wenig Kinder. Auch ließen sie sich nicht gegen ihren Willen verheiraten. Auch viele Zwergenmänner heirateten  nicht, weil sie lieber ganz ihren Geschäften nachgingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihren Kindern waren die Zwerge leidenschaftlich ergeben. Sie erzogen sie zwar recht streng, damit sie robust, erfahren und unbeirrbar wurden, verteidigten sie aber mit aller Macht gegenüber Feinden, da Eltern Angriffe auf ihre Kinder ernster als auf sich selbst nahmen. Auf der anderen Seite hatten die Kinder die gleiche Einstellung gegenüber ihren Eltern. Jede Verletzung oder Beraubung der Eltern wurde von den Kindern vergolten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ersten Zeitalter pflegten die Zwerge aus Belegost und Nogrod Handelsbeziehungen zu den Sindar und statteten sie insbesondere mit Waffen und Rüstungen aus. Auch ihre architektonischen Fähigkeiten wurden geschätzt, sowie ihr Kampffertigkeiten als Verbündete im Kampf gegen Morgoth. Dank ihrer Standhaftigkeit und ihren vortrefflich gearbeiteten Rüstungen und Masken konnten sie dem Wüten der Feuerdrachen als Einzige in offener Feldschlacht widerstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Erwachen der [[Menschen]] waren die Zwerge noch vor den Elben das erste Volk, das in Kontakt mit den Menschen kam. Die Spur dieses frühen Einflusses auf die Menschen lässt sich selbst in späteren Zeitaltern verfolgen, da viele Sprachen der Ostlinge mehr Ähnlichkeit mit der Sprache der Zwerge aufweisen als mit den elbischen Sprachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Dain_by_turnermohan-d4eyzq7.jpg|thumb|250px|Dain Eisenfuß]]&lt;br /&gt;
Im [[Zweites Zeitalter|Zweiten Zeitalter]] versuchte [[Sauron]] sich die Zwergenkönige mithilfe der [[Ringe der Macht]] gefügig zu machen, doch gegen die legendäre Dickköpfigkeit der Zwerge kamen selbst seine magischen Kräfte nicht an. Durch die Macht der Ringe wurden die Zwerge nur gieriger nach Reichtümern. Sie hatten ansonsten keinen Einfluss auf die Zwerge. Weder machten die Ringe ihre Träger zu Geistern, noch verlängerten oder verkürzten sie deren Leben. Aus diesem Grund hasste Sauron die Zwerge und versuchte, die Ringe wiederzuerlangen. Nur drei konnte er zurückgewinnen; die anderen vier wurden von Drachenfeuer zerstört.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Erstes Buch, Zweites Kapitel: &#039;&#039;Der Schatten der Vergangenheit&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dritten Zeitalter zählten Drachen und Orks, aber auch verschiedene Gruppierungen von Menschen, zu den ärgsten Widersachern der Zwerge, nicht zuletzt, weil sie es auf die zwergischen Reichtümer abgesehen hatten. Die Ermordung Thrórs in Khazad-dûm durch den Orkhäuptling [[Azog]] leitete einen Höhepunkt in der Auseinandersetzung zwischen Zwergen und Orks ein. Nicht nur die Zwerge aus [[Durins Volk]], sondern auch aus den übrigen Zwergenstämmen, beteiligten sich an dem Rachefeldzug, der in der verlustreichen Schlacht von Azanulbizar gipfelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da außer über Durins Volk wenig über die Stämme der Zwerge bekannt ist, lassen sich keine weiteren allgemeingültigen Aussagen über die Zwerge treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Durins Volk ist bekannt, dass es wiederkehrend Bündnisse und Freundschaften mit Elben und vor allem Menschen schloss. Gemeinsam mit den Waldelben aus [[Waldland-Reich|Thranduils Reich]] und den Menschen von Thal besiegten sie eine Ork-Armee in der [[Schlacht der Fünf Heere]]. Unter König [[Dáin Eisenfuß]] kämpften sie im [[Ringkrieg]] erneut an der Seite der Menschen von Thal mit großem Erfolg gegen die mit Sauron verbündeten Ostlinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob und inwieweit die Zwerge der übrigen Stämme Bündnisse mit den Menschen und Elben in ihrer Nachbarschaft schlossen, ist nicht bekannt. Ebenso ist ihre Rolle im Ringkrieg unklar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sprache ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sprache der Zwerge war das [[Khuzdul]], welches neben der gesprochenen Sprache &amp;quot;Agla&amp;quot; auch aus einer Gestensprache, dem sogenannten &amp;quot;Iglishmek&amp;quot; bestand. Aule erdachte die Sprache und brachte sie den Vätern der Zwerge bei. Bis auf wenige Begriffe war das Khuzdul weitgehend unbekannt. Die Zwerge brachten es nur selten anderen Völkern bei, zumal sie es ausschließlich zur Verständigung untereinander und als Gelehrtensprache gebrauchten. Zur Verständigung mit den Völkern in ihrer Nachbarschaft erlernten die Zwerge deren Sprache; dies eher aus praktischem Nutzen denn aus sprachlichem Interesse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um ihren Namen machten die Zwerge ein großes Geheimnis. Deswegen besaßen Zwerge zwei Namen; ihren wahren Khuzdul-Namen, den sie stets vor fremden Völkern geheim hielten, und einen Namen in der mit ihren Nachbarn gemeinsam genutzten Sprache. Selbst auf ihren Grabsteinen standen niemals ihre wirklichen zwergischen, sondern ihre öffentlich bekannten Namen. [[Balin]]s Grab in der [[Kammer von Mazarbul]] ist hierfür ein Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geheimniskrämerei um ihre wahren Namen mag einer der Gründe dafür sein, dass die Zwerge schwer zu verzaubern waren und selbst die Ringe der Macht praktisch keine Wirkung an ihnen zeigten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schrift ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zwerge besaßen kein eigenes Buchstabenalphabet. Stattdessen verfügten sie über eine komplizierte und von ihnen streng geheim gehaltene piktographische bzw. ideographische Schrift. Lediglich die Zwergenstämme der Ered Luin und Durins Volk benutzten die [[Cirth]], ein Runenalphabet der Sindar, das sich für Gravuren in Stein gut eignete. Doch obwohl Zwerge Gefallen an in Stein gearbeitete Inschriften fanden, gebrauchten sie die ihnen geläufigen Schriften nur sehr wenig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Zwergenstädte ==&lt;br /&gt;
[[Bild:IMG - Kopie.jpg|thumb|250px|Zwergenkrieger aus den Eisenhügeln (&amp;quot;Künstler: Fabio Birlmair&amp;quot;)]]&lt;br /&gt;
Zwergenstädte zeichneten sich durch riesige Höhlen und Hallen aus. Zudem siedelten die Zwerge nur in der Nähe von Bodenschätzen. Die drei bekanntesten Zwergenstädte waren [[Nogrod]], [[Belegost]] und vor allem [[Khazad-dûm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin waren Zwergenhallen in [[Gundabad]] und im [[Erebor]] bekannt, sowie diverse Siedlungen in den [[Eisenberge (Rhûn)|Eisenberge]]n, den [[Ered Mithrin]] und den [[Blaue Berge|Blauen Bergen]], darunter auch [[Thorins Hallen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ringkrieg wurde von [[Gimli]] ein kleines Reich in [[Aglarond]] gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Zwergenstädte im Osten Mittelerdes ist nichts überliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Namen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Kinder von Aule&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* In ihrer eigenen Sprache bezeichnen sich die Zwerge als &#039;&#039;Khazâd&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* Auf [[Sindarin]] werden die Zwerge &#039;&#039;Naugrim&#039;&#039; („die Kurzgewachsenen“) &amp;quot;&#039;&#039;der gebräuchlichste Name, insbesondere im Ersten&#039;&#039; &#039;&#039;Zeitalter&#039;&#039;&amp;quot; und &#039;&#039;Gonnhirrim&#039;&#039; („Herren der Steine“) genannt.&lt;br /&gt;
* Auf [[Westron]] werden die Zwerge &#039;&#039;nargian&#039;&#039;, Singular &#039;&#039;narag&#039;&#039;- (?) genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
* Die Feindschaft zwischen Zwergen und Elben scheint sich erst im Laufe der Zeit entwickelt zu haben.&lt;br /&gt;
* Die Zwerge sind keine Kreation J. R. R Tolkiens, sondern stammen aus der nordischen und germanischen Mythenwelt. Deshalb spielen sie auch in den Volksmärchen, die im 19. Jahrhundert gesammelt wurden (z. B. durch die Gebrüder Grimm), eine große Rolle.&lt;br /&gt;
* Im Roman [[Der kleine Hobbit]] spielen die Zwerge eine herausragende Rolle. Allerdings handelt es sich dabei vornehmlich um Zwerge aus Durins Volk.&lt;br /&gt;
* Hinweise deuten darauf, dass die Zwerge als drittes Volk zu den Kindern Ilúvatars gezählt werden können. Im Gespräch mit Aule bezeichnet Ilúvatar die Zwerge als seine „angenommenen Kinder“. (Vgl. J. R. R. Tolkien: Das Silmarillion. Quenta Silmarillion. II „Von Aule und Yavanna“.) Ebenso glauben die Zwerge selbst, dass Ilúvatar ihnen „einen Platz unter den Kindern gewähren“ wird. (Ibid.) &lt;br /&gt;
* In einem Essay über Zwerge vermerkt Tolkien, dass die Wahrscheinlichkeit bestünde, dass die am weitesten östlich lebenden Zwergenstämme unter Morgoths Schatten gerieten und dem Bösen verfallen sein könnten. Wie es um die Zwergenstämme des Nahen Ostens steht, bleibt in diesem Zusammenhang unklar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]].&#039;&#039; Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]]. Übersetzt von [[Wolfgang Krege]]. Klett-Cotta, Stuttgart 1978. (Im Original erschienen 1977 unter dem Titel &#039;&#039;The Silmarillion&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
** „Quenta Silmarillion“,&lt;br /&gt;
*** II „Von Aule und Yavanna“&lt;br /&gt;
*** X „Von den Sindar“&lt;br /&gt;
*** XXI „Von Túrin Turambar“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der kleine Hobbit]]&#039;&#039;. Übersetzt von [[Walter Scherf]]. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1956. (Im Original erschienen 1937 unter dem Titel &#039;&#039;The Hobbit or There and Back Again&#039;&#039;.) &lt;br /&gt;
** „passim“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]].&#039;&#039; Übersetzt von [[Margaret Carroux]] und [[Ebba-Margareta von Freymann]]. Klett-Cotta, Stuttgart 1969/1970. (Im Original erschienen 1954/55 unter dem Titel &#039;&#039;The Lord of the Rings&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
** Zweites Buch, Viertes Kapitel: „Eine Wanderung im Dunkeln“&lt;br /&gt;
** [[Anhänge und Register]]&lt;br /&gt;
*** Anhang A: Annalen der Könige und Herrscher. III „Durins Volk“&lt;br /&gt;
*** Anhang F: I) Sprachen und Völker des Dritten Zeitalters (&#039;&#039;4. Von anderen Rassen, d) „Zwerge“&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The War of the Jewels]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien. [[HarperCollins]]&lt;br /&gt;
**  PART TWO: THE LATER QUENTA SILMARILLION: „Concerning the Dwarves“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The Peoples of Middle-earth]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien. HarperCollins&lt;br /&gt;
** PART ONE: THE PROLOGUE AND APPENDICES TO THE LORD OF THE RINGS: &amp;quot;The Appendix of Languages&amp;quot;&lt;br /&gt;
***  PART TWO: LATE WRITINGS: „Of Dwarves and Men“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zwerge| ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Dwarves]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/peuples/nains/nains]]&lt;br /&gt;
[[fi:Kääpiöt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MrHenryMason</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Zwerge&amp;diff=100620</id>
		<title>Zwerge</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Zwerge&amp;diff=100620"/>
		<updated>2015-07-03T12:04:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MrHenryMason: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Dwarvish_armor_by_turnermohan-d7hgbrm.jpg|thumb|200px|Zwergenkrieger]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Zwerge&#039;&#039;&#039; (Original: &#039;&#039;Dwarves&#039;&#039;; Singular: &#039;&#039;Dwarf&#039;&#039;; [[Sindarin]]: &#039;&#039;Hadhod&#039;&#039;) sind im [[Legendarium]] ein Volk von niedrigem Wuchs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangaben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Erste Zeitalter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;nach 1050 ([[Jahre der Bäume|J. B.]])&#039;&#039;&#039; Die sieben Väter der Zwerge erwachen irgendwann während des [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalters]] nach dem [[Cuivienyarna|Erwachen der Elben]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1250 (J. B.)&#039;&#039;&#039; In [[Beleriand]] begegnen Zwerge und [[Sindar]] einander zum ersten Mal.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1300 (J. B.)&#039;&#039;&#039; Die Zwerge von [[Belegost]] helfen König [[Thingol]] beim Bau von [[Menegroth]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;um 60-473 ([[Jahre der Sonne|J. S.]])&#039;&#039;&#039; In Beleriand unterstützen die Zwerge die Elben im Kampf gegen [[Morgoth]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;um 100 (J. S.)&#039;&#039;&#039; Zwerge helfen [[Finrod]] beim Bau von [[Nargothrond]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;473 (J. S.)&#039;&#039;&#039; [[Azaghâl]], der Fürst von Belegost, verwundet in der [[Nirnaeth Arnoediad]] den Drachen [[Glaurung]] schwer, er erliegt jedoch seinen Verletzungen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;500 (J. S.)&#039;&#039;&#039; Der letzte bekannte Kleinzwerg [[Mîm]] stirbt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;505 (J. S.)&#039;&#039;&#039; Zwerge aus [[Nogrod]] erschlagen Thingol. Um ihre daraufhin getöteten Verwandten zu rächen, greifen die Zwerge aus Nogrod [[Doriath]] an und verwüsten es. Auf dem Heimweg wird ihr Heer von den [[Laiquendi]] [[Ossiriand]]s und den [[Ent]]s, angeführt von [[Beren Erchamion|Beren]], vernichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Zweite Zeitalter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;ca. 20&#039;&#039;&#039; viele Zwerge aus den zerstörten Städten in den [[Ered Luin]] kommen nach [[Khazad-dûm]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1697&#039;&#039;&#039; Sauron fällt in [[Eriador]] ein und erobert [[Eregion]]. Die Zwerge kämpfen aufseiten der Elben von Lórien, müssen sich jedoch zurückziehen und verschließen die [[Türen von Durin]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;3434&#039;&#039;&#039; Krieg des [[Letztes Bündnis|Letzten Bündnisses]], doch nur wenige Zwerge nehmen teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Dritte Zeitalter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1980-1981&#039;&#039;&#039; Ein [[Durins Fluch|Balrog]] vertreibt die Zwerge aus der großen Zwergenstadt Khazad-dûm.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1999 &#039;&#039;&#039; Gründung des Zwergenreiches am [[Erebor]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2770&#039;&#039;&#039; Der Drache [[Smaug]] erobert den Erebor.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2790–2799&#039;&#039;&#039; Mord an [[Thrór]] in Moria. Daraufhin findet die Musterung der Zwerge und deren Krieg gegen die [[Orks]] statt, der in der [[Schlacht von Azanulbizar]] gipfelt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2850&#039;&#039;&#039; Tod [[Thráin II.|Thráins II.]] in den Verliesen von [[Dol Guldur]]. Als Letzter der verbliebenen [[Zwergenringe|Sieben Ringe der Zwerge]] gelangt sein Ring in Saurons Besitz zurück.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2941&#039;&#039;&#039; Tod Smaugs und Rückeroberung des Erebors, [[Schlacht der Fünf Heere]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;3019&#039;&#039;&#039; In der [[Schlacht von Thal]] kämpfen die Menschen von [[Thal]] und die Zwerge vom Erebor gemeinsam gegen Sauron und seine verbündeten [[Ostlinge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zwerge waren ein Volk von Handwerkern, das in unterirdischen Bauten im Gebirge lebte. Sie waren von kleinem Wuchs, kräftig und trugen volle, lange Bärte. Im Allgemeinen galten Zwerge als tüchtig. Sie verfügten über eine hoch entwickelte Schmiedekunst und waren hervorragende Steinmetze, die prachtvolle Höhlenstädte errichteten und Straßen anlegten. Zwerge galten ebenso als tapfere und starke Krieger, sowie als zuverlässige Verbündete, wenngleich sie sehr eigensinnig, aufdringlich und bisweilen habgierig waren. Sie liebten alles Schöne, solange es aus Metall, Kristall oder Gestein bestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl sie tapfer und unbeirrbar waren, würden Zwerge niemals freiwillig auf Pferden reiten (Stattdessen besaßen einige kleine, kräftige [[Ponys]]). Sie hielten sich auch keine Tiere, nicht einmal Hunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Legenden der Elben zufolge wurden die Zwerge von dem [[Vala]] [[Aule]] erschaffen. Da Aule schwierige Zeiten kommen sah, machte er die Zwerge klein, zäh und stark. Während die Elben der Ansicht waren, dass die Zwerge nach ihrem Tod wieder zu dem Stein werden würden, aus dem sie einst geschaffen wurden, glaubten die Zwerge selbst, dass sie nach ihrem Tod von Aule nach [[Mandos (Gebäude)|Mandos]] in eigene Hallen geführt werden würden. Nach der [[Dagor Dagorath|Letzten Schlacht]], so glaubten die Zwerge, würden sie Aule dabei helfen [[Arda]] wieder aufzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fremden gegenüber hielten sich Zwerge stets sehr bedeckt, sodass unser Wissen über diese Rasse allein auf den Überlieferungen der anderen Völker von Mittelerde basiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die sieben Väter der Zwerge ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Ungeduld die [[Kinder Ilúvatars]] zu sehen erschuf Aule die sieben Väter der Zwerge, die er paarweise in unterirdischen Hallen in verschiedenen Gegenden Mittelerdes schlafen gelegt hatte, ausgenommen [[Durin I.|Durin]], den ältesten von ihnen. Sie sollten auf [[Ilúvatar]]s Wunsch erst nach den Elben erwachen. Von den sieben Stämmen der Zwerge geht je einer auf einen dieser sieben Väter zurück, von denen jeder innerhalb seines eigenen Stammes mehrfach wiederauferstand. Neben den sieben Vätern erwähnt Tolkien sechs Mütter der Zwerge, Durin heiratete bei jedem neuen Erwachen eine Tochter aus einem anderen Stamm, sodass Durins Volk mit allen anderen sechs Zwergenstämmen versippt war &amp;lt;ref&amp;gt;HoME11, Concerning the Dwarves&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die sieben Stämme der Zwerge ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am bekanntesten war der Stamm der [[Durins Volk|Langbärte]] (Original: &#039;&#039;Longbearts&#039;&#039;), der aufgrund seines Stammesvaters Durin auch als &#039;&#039;Durins Volk&#039;&#039; bezeichnet wurde und lange Zeit Khazad-dûm bewohnte. Die Stämme der [[Feuerbärte]] und [[Breitstämme]] erwachten in den Ered Luin und gründeten offensichtlich die Städte Nogrod und Belegost. Weiterhin gab es die Stämme der [[Eisenfäuste]] und [[Steifbärte]], die ihre Hallen weit im Osten hatten. Ebenfalls östlich lebten die [[Schwarzschmiede]] und die [[Steinfüße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine „Unterart“ der Zwerge waren die [[Kleinzwerge]], die vermutlich noch vor dem Ende des Ersten Zeitalters ausstarben. Es handelte sich um Verbannte aus den östlichen Zwergenreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwergenfrauen ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Dís.jpg.jpg|thumb|250px|Dís, die Zwergenfrau]]&lt;br /&gt;
Die Zwergenfrauen machten nur etwa ein Drittel der Gesamtzahl aller Zwerge aus. Das Besondere an ihnen war, dass sie ebenfalls Bärte trugen. Auch sonst waren sie den männlichen Zwergen in Stimme, Erscheinung und Kleidung recht ähnlich, sodass andere Völker sie nicht voneinander unterscheiden konnten. Sie gingen nur in Notzeiten auf Reisen und waren daher selten anzutreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzige bekannte Zwergenfrau war [[Dís]], die Tochter von [[Thráin II.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Linie der Familie wurde durch den Mann fortgesetzt, dem sich die  Frau anschloss. Zwergenfrauen heirateten selten, bevor sie 90 Jahre alt  waren, und hatten nur wenig Kinder. Auch ließen sie sich nicht gegen ihren Willen verheiraten. Auch viele Zwergenmänner heirateten  nicht, weil sie lieber ganz ihren Geschäften nachgingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihren Kindern waren die Zwerge leidenschaftlich ergeben. Sie erzogen sie zwar recht streng, damit sie robust, erfahren und unbeirrbar wurden, verteidigten sie aber mit aller Macht gegenüber Feinden, da Eltern Angriffe auf ihre Kinder ernster als auf sich selbst nahmen. Auf der anderen Seite hatten die Kinder die gleiche Einstellung gegenüber ihren Eltern. Jede Verletzung oder Beraubung der Eltern wurde von den Kindern vergolten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ersten Zeitalter pflegten die Zwerge aus Belegost und Nogrod Handelsbeziehungen zu den Sindar und statteten sie insbesondere mit Waffen und Rüstungen aus. Auch ihre architektonischen Fähigkeiten wurden geschätzt, sowie ihr Kampffertigkeiten als Verbündete im Kampf gegen Morgoth. Dank ihrer Standhaftigkeit und ihren vortrefflich gearbeiteten Rüstungen und Masken konnten sie dem Wüten der Feuerdrachen als Einzige in offener Feldschlacht widerstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Erwachen der [[Menschen]] waren die Zwerge noch vor den Elben das erste Volk, das in Kontakt mit den Menschen kam. Die Spur dieses frühen Einflusses auf die Menschen lässt sich selbst in späteren Zeitaltern verfolgen, da viele Sprachen der Ostlinge mehr Ähnlichkeit mit der Sprache der Zwerge aufweisen als mit den elbischen Sprachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweites Zeitalter|Zweiten Zeitalter]] versuchte [[Sauron]] sich die Zwergenkönige mithilfe der [[Ringe der Macht]] gefügig zu machen, doch gegen die legendäre Dickköpfigkeit der Zwerge kamen selbst seine magischen Kräfte nicht an. Durch die Macht der Ringe wurden die Zwerge nur gieriger nach Reichtümern. Sie hatten ansonsten keinen Einfluss auf die Zwerge. Weder machten die Ringe ihre Träger zu Geistern, noch verlängerten oder verkürzten sie deren Leben. Aus diesem Grund hasste Sauron die Zwerge und versuchte, die Ringe wiederzuerlangen. Nur drei konnte er zurückgewinnen; die anderen vier wurden von Drachenfeuer zerstört.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Erstes Buch, Zweites Kapitel: &#039;&#039;Der Schatten der Vergangenheit&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dritten Zeitalter zählten Drachen und Orks, aber auch verschiedene Gruppierungen von Menschen, zu den ärgsten Widersachern der Zwerge, nicht zuletzt, weil sie es auf die zwergischen Reichtümer abgesehen hatten. Die Ermordung Thrórs in Khazad-dûm durch den Orkhäuptling [[Azog]] leitete einen Höhepunkt in der Auseinandersetzung zwischen Zwergen und Orks ein. Nicht nur die Zwerge aus [[Durins Volk]], sondern auch aus den übrigen Zwergenstämmen, beteiligten sich an dem Rachefeldzug, der in der verlustreichen Schlacht von Azanulbizar gipfelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da außer über Durins Volk wenig über die Stämme der Zwerge bekannt ist, lassen sich keine weiteren allgemeingültigen Aussagen über die Zwerge treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Dain_by_turnermohan-d4eyzq7.jpg|thumb|250px|Dain Eisenfuß]]&lt;br /&gt;
Von Durins Volk ist bekannt, dass es wiederkehrend Bündnisse und Freundschaften mit Elben und vor allem Menschen schloss. Gemeinsam mit den Waldelben aus [[Waldland-Reich|Thranduils Reich]] und den Menschen von Thal besiegten sie eine Ork-Armee in der [[Schlacht der Fünf Heere]]. Unter König [[Dáin Eisenfuß]] kämpften sie im [[Ringkrieg]] erneut an der Seite der Menschen von Thal mit großem Erfolg gegen die mit Sauron verbündeten Ostlinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob und inwieweit die Zwerge der übrigen Stämme Bündnisse mit den Menschen und Elben in ihrer Nachbarschaft schlossen, ist nicht bekannt. Ebenso ist ihre Rolle im Ringkrieg unklar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sprache ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sprache der Zwerge war das [[Khuzdul]], welches neben der gesprochenen Sprache &amp;quot;Agla&amp;quot; auch aus einer Gestensprache, dem sogenannten &amp;quot;Iglishmek&amp;quot; bestand. Aule erdachte die Sprache und brachte sie den Vätern der Zwerge bei. Bis auf wenige Begriffe war das Khuzdul weitgehend unbekannt. Die Zwerge brachten es nur selten anderen Völkern bei, zumal sie es ausschließlich zur Verständigung untereinander und als Gelehrtensprache gebrauchten. Zur Verständigung mit den Völkern in ihrer Nachbarschaft erlernten die Zwerge deren Sprache; dies eher aus praktischem Nutzen denn aus sprachlichem Interesse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um ihren Namen machten die Zwerge ein großes Geheimnis. Deswegen besaßen Zwerge zwei Namen; ihren wahren Khuzdul-Namen, den sie stets vor fremden Völkern geheim hielten, und einen Namen in der mit ihren Nachbarn gemeinsam genutzten Sprache. Selbst auf ihren Grabsteinen standen niemals ihre wirklichen zwergischen, sondern ihre öffentlich bekannten Namen. [[Balin]]s Grab in der [[Kammer von Mazarbul]] ist hierfür ein Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geheimniskrämerei um ihre wahren Namen mag einer der Gründe dafür sein, dass die Zwerge schwer zu verzaubern waren und selbst die Ringe der Macht praktisch keine Wirkung an ihnen zeigten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schrift ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zwerge besaßen kein eigenes Buchstabenalphabet. Stattdessen verfügten sie über eine komplizierte und von ihnen streng geheim gehaltene piktographische bzw. ideographische Schrift. Lediglich die Zwergenstämme der Ered Luin und Durins Volk benutzten die [[Cirth]], ein Runenalphabet der Sindar, das sich für Gravuren in Stein gut eignete. Doch obwohl Zwerge Gefallen an in Stein gearbeitete Inschriften fanden, gebrauchten sie die ihnen geläufigen Schriften nur sehr wenig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Zwergenstädte ==&lt;br /&gt;
[[Bild:IMG - Kopie.jpg|thumb|250px|Zwergenkrieger aus den Eisenhügeln (&amp;quot;Künstler: Fabio Birlmair&amp;quot;)]]&lt;br /&gt;
Zwergenstädte zeichneten sich durch riesige Höhlen und Hallen aus. Zudem siedelten die Zwerge nur in der Nähe von Bodenschätzen. Die drei bekanntesten Zwergenstädte waren [[Nogrod]], [[Belegost]] und vor allem [[Khazad-dûm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin waren Zwergenhallen in [[Gundabad]] und im [[Erebor]] bekannt, sowie diverse Siedlungen in den [[Eisenberge (Rhûn)|Eisenberge]]n, den [[Ered Mithrin]] und den [[Blaue Berge|Blauen Bergen]], darunter auch [[Thorins Hallen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ringkrieg wurde von [[Gimli]] ein kleines Reich in [[Aglarond]] gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Zwergenstädte im Osten Mittelerdes ist nichts überliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Namen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Kinder von Aule&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* In ihrer eigenen Sprache bezeichnen sich die Zwerge als &#039;&#039;Khazâd&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* Auf [[Sindarin]] werden die Zwerge &#039;&#039;Naugrim&#039;&#039; („die Kurzgewachsenen“) &amp;quot;&#039;&#039;der gebräuchlichste Name, insbesondere im Ersten&#039;&#039; &#039;&#039;Zeitalter&#039;&#039;&amp;quot; und &#039;&#039;Gonnhirrim&#039;&#039; („Herren der Steine“) genannt.&lt;br /&gt;
* Auf [[Westron]] werden die Zwerge &#039;&#039;nargian&#039;&#039;, Singular &#039;&#039;narag&#039;&#039;- (?) genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
* Die Feindschaft zwischen Zwergen und Elben scheint sich erst im Laufe der Zeit entwickelt zu haben.&lt;br /&gt;
* Die Zwerge sind keine Kreation J. R. R Tolkiens, sondern stammen aus der nordischen und germanischen Mythenwelt. Deshalb spielen sie auch in den Volksmärchen, die im 19. Jahrhundert gesammelt wurden (z. B. durch die Gebrüder Grimm), eine große Rolle.&lt;br /&gt;
* Im Roman [[Der kleine Hobbit]] spielen die Zwerge eine herausragende Rolle. Allerdings handelt es sich dabei vornehmlich um Zwerge aus Durins Volk.&lt;br /&gt;
* Hinweise deuten darauf, dass die Zwerge als drittes Volk zu den Kindern Ilúvatars gezählt werden können. Im Gespräch mit Aule bezeichnet Ilúvatar die Zwerge als seine „angenommenen Kinder“. (Vgl. J. R. R. Tolkien: Das Silmarillion. Quenta Silmarillion. II „Von Aule und Yavanna“.) Ebenso glauben die Zwerge selbst, dass Ilúvatar ihnen „einen Platz unter den Kindern gewähren“ wird. (Ibid.) &lt;br /&gt;
* In einem Essay über Zwerge vermerkt Tolkien, dass die Wahrscheinlichkeit bestünde, dass die am weitesten östlich lebenden Zwergenstämme unter Morgoths Schatten gerieten und dem Bösen verfallen sein könnten. Wie es um die Zwergenstämme des Nahen Ostens steht, bleibt in diesem Zusammenhang unklar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]].&#039;&#039; Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]]. Übersetzt von [[Wolfgang Krege]]. Klett-Cotta, Stuttgart 1978. (Im Original erschienen 1977 unter dem Titel &#039;&#039;The Silmarillion&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
** „Quenta Silmarillion“,&lt;br /&gt;
*** II „Von Aule und Yavanna“&lt;br /&gt;
*** X „Von den Sindar“&lt;br /&gt;
*** XXI „Von Túrin Turambar“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der kleine Hobbit]]&#039;&#039;. Übersetzt von [[Walter Scherf]]. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1956. (Im Original erschienen 1937 unter dem Titel &#039;&#039;The Hobbit or There and Back Again&#039;&#039;.) &lt;br /&gt;
** „passim“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]].&#039;&#039; Übersetzt von [[Margaret Carroux]] und [[Ebba-Margareta von Freymann]]. Klett-Cotta, Stuttgart 1969/1970. (Im Original erschienen 1954/55 unter dem Titel &#039;&#039;The Lord of the Rings&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
** Zweites Buch, Viertes Kapitel: „Eine Wanderung im Dunkeln“&lt;br /&gt;
** [[Anhänge und Register]]&lt;br /&gt;
*** Anhang A: Annalen der Könige und Herrscher. III „Durins Volk“&lt;br /&gt;
*** Anhang F: I) Sprachen und Völker des Dritten Zeitalters (&#039;&#039;4. Von anderen Rassen, d) „Zwerge“&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The War of the Jewels]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien. [[HarperCollins]]&lt;br /&gt;
**  PART TWO: THE LATER QUENTA SILMARILLION: „Concerning the Dwarves“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The Peoples of Middle-earth]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien. HarperCollins&lt;br /&gt;
** PART ONE: THE PROLOGUE AND APPENDICES TO THE LORD OF THE RINGS: &amp;quot;The Appendix of Languages&amp;quot;&lt;br /&gt;
***  PART TWO: LATE WRITINGS: „Of Dwarves and Men“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zwerge| ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Dwarves]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/peuples/nains/nains]]&lt;br /&gt;
[[fi:Kääpiöt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MrHenryMason</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;MrHenryMason: {{Bildbeschreibung
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bildbeschreibung&lt;br /&gt;
|QUELLE=http://turnermohan.deviantart.com/art/Dain-267011935&lt;br /&gt;
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		<summary type="html">&lt;p&gt;MrHenryMason: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Schlacht von Thal&#039;&#039;&#039; (orig.: &#039;&#039;Battle of Dale&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangaben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[15. März|15.]] bis [[17. März]] 3019 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]]&lt;br /&gt;
* Belagerung des [[Erebor]] 17. bis ca. [[25. März|25.]]/ [[27. März]] 3019 D. Z.&lt;br /&gt;
* Ende der Kriegshandlungen 27. März 3019 D. Z.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Elf_dwarf_man_by_woutart-d8o31on.png|thumb|Die Krieger von Thal]]&lt;br /&gt;
3018 D. Z. kamen von [[Sauron]] gesandte Boten in das Land um den Einsamen Berg, es waren [[Nazgûl]], die sowohl mit Zwergenkönig [[Dáin II.]] als auch mit König [[Brand]] von [[Thal]] zu verhandeln suchten. Sie baten um Kooperation bei der Suche nach einem [[Hobbits|Hobbit]], der einen unbedeutenden [[Der Eine Ring|Ring]] bei sich trüge. König Dáin, dem für den Fund des &#039;&#039;Diebes&#039;&#039; die Freundschaft Saurons und drei der [[Zwergenringe]] versprochen worden waren, antwortete ausweichend und hinhaltend und sandte schließlich [[Glóin (Sohn von Gróin)|Glóin]] und seinen Sohn [[Gimli]] zum [[Rat von Elrond]] nach [[Bruchtal]], um [[Bilbo Beutlin]] zu warnen und um Rat und Auskunft über den Ring zu bitten. König Brand indes war nach dem Besuch des Boten in Furcht geraten, denn an der Ostgrenze seines Königreiches, dem Fluss [[Carnen|Rotwasser]], schien bereits ein Krieg heraufzuziehen. Beide Herrscher lehnten jedoch eine Kooperation mit dem Dunklen Herrscher ab. So schickte dieser im März 3019 D. Z. seine Nordarmee, [[Ostlinge]] aus [[Rhûn]], um den Widerstand im Norden niederzuschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlachtverlauf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ostlinge drangen mutmaßlich über die Rotwasser in das Königreich Thal ein. Bei Thal trafen sie auf die [[Durins Volk|Zwergen]]- und [[Menschen von Thal|Menschen]]-Heere unter König Dáin und König Brand. Während der dreitägigen Schlacht, gewannen die Ostlinge jedoch die Überhand und die Verteidiger mussten sich in nordwestlicher Richtung zum Erebor zurückziehen. Vor dem Tor des Erebor fiel König Brand und Dáin verteidigte dessen Leichnam bis er im Abendgrauen ebenfalls erschlagen wurde. Der Rest des Heeres, nun unter Befehl von [[Thorin III.]] und [[Bard II.]], zog sich in den Berg zurück, wo die Ostlinge sie belagerten. Am 25. März erfuhren die Heere im Norden von Saurons Sturz. Durch diese Nachricht ermutigt, machten die Belagerten schon bald einen Ausfall und vertrieben am 27. März die durch die Niederlage ihres Herren entmutigten Ostlinge aus Thal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auswirkungen und Folgen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schlacht von Thal begann zu der Zeit, als die [[Schlacht auf den Pelennor-Feldern]] im Süden begann und endete gänzlich nach der [[Schlacht am Morannon]] und Saurons Sturz. Zwar wird über die Schlacht nicht viel berichtet, aber doch war sie eine der Entscheidungsschlachten im [[Ringkrieg]]. [[Gandalf]] selbst gibt dies zu bedenken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=Der Hauptangriff war nach Süden abgelenkt, das ist wahr; und doch hätte Sauron mit seiner weit ausgestreckten rechten Hand im Norden schreckliches Unheil anrichten können, während wir Gondor verteidigten, hätten ihm König Brand und König Dáin nicht im Wege gestanden. Wenn ihr an die große Schlacht von Pelennor denkt, vergesst nicht die Schlacht in Thal. [...]&lt;br /&gt;
|Autor=[[J. R. R. Tolkien]]&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;[[Nachrichten aus Mittelerde]]&#039;&#039;. III &#039;&#039;Die Fahrt zum Erebor&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hätten sich die Heere König Dáins und König Bards dem Nordheer nicht entgegengestellt, so wäre es ihnen wohl ein leichtes gewesen, sämtliche Länder sogar bis nach [[Eriador]] hinein zu erobern und zu verwüsten, da das Hauptaugenmerk aller Streitkräfte der Freien Völker ja im Süden, in [[Gondor]] und [[Mordor]] lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Computerspiel &#039;&#039;[[Die Schlacht um Mittelerde|Die Schlacht um Mittelerde II]]&#039;&#039; lässt sich die Schlacht von Thal nachspielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
** Anhang B: &#039;&#039;Die Aufzählung der Jahre (Zeittafel der Westlande)&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;Nachrichten aus Mittelerde&#039;&#039;. Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]].&lt;br /&gt;
** Teil III, Das Dritte Zeitalter: III &#039;&#039;Die Fahrt zum Erebor&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schlachten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Battle of Dale]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo:evenements:3a:guerres:bataille_de_dale]]&lt;br /&gt;
[[fi:Laakson taistelu]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MrHenryMason</name></author>
	</entry>
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		<title>Datei:Elf dwarf man by woutart-d8o31on.png</title>
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		<updated>2015-07-03T11:55:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MrHenryMason: {{Bildbeschreibung
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|URHEBER=Turner Mohan
|LIZENZ= CC-BY-SA
}}&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bildbeschreibung&lt;br /&gt;
|QUELLE=http://turnermohan.deviantart.com/art/Defenders-of-the-Lonely-Mountain-524182343&lt;br /&gt;
|URHEBER=Turner Mohan&lt;br /&gt;
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}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MrHenryMason</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Orks&amp;diff=100616</id>
		<title>Orks</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Orks&amp;diff=100616"/>
		<updated>2015-07-03T11:41:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MrHenryMason: /* Unterarten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Orcs_debate_color_by_turnermohan-d8l57rp.jpg|thumb|300px| Ork-Späher]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Orks&#039;&#039;&#039; sind eines der zahlreichsten Völker Ardas. Sie dienen seit jeher den dunklen Mächten als willige Vollstrecker. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Orks haben ihren Ursprung in den Kerkern von [[Utumno]] und traten zum ersten Mal in der [[Erstes Zeitalter|Altvorderenzeit]] in [[Beleriand]] auf, wo die [[Sindar]] sie zuerst für verkommene und verwilderte [[Avari]]-Elben hielten. Sie stellten neben Trollen und verdorbenen Menschen immer den Hauptteil der Diener des Bösen dar und waren die traditionellen Erzfeinde der [[Elben]] und [[Zwerge]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Altvorderenzeit dienten sie [[Melkor]]. Nach dem Untergang Beleriands flohen sie in die Wildnis und verwilderten oder bauten sich eigene kleine Zufluchten auf, bis [[Sauron]] sie unter seinem Banner neu zusammenscharte. Im Norden eroberten Orks die alte Zwergenstadt [[Gundabad]] und errichteten dort ihre Hauptstadt, in der sie nach dem Fall von [[Angmar]] in relativer Unabhängigkeit von Mordor lebten; weitere Orkfestungen des Nordens entstanden am [[Orktor]] und am [[Gramberg]]. Nachdem es von den Zwergen aufgegeben worden war, gliederten die Orks auch [[Moria]] in die Reihe ihrer Reiche ein. Weitere Hauptgebiete der Orks waren das Land [[Mordor]] sowie der südliche [[Düsterwald]] im Reich von [[Dol Guldur]]. Jedoch ist es wahrscheinlich, dass es auch im Osten und Süden Mittelerdes Orks gab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Ringkrieg]] kämpften die Orks gegen die freien Völker; nach Saurons Niederlage verloren sie sich in Anomie, verwilderten und wurden zu einem aussterbenden Volk. Bereits wenige Jahrhunderte später waren sie in Gondor zu einem Namen aus der Legende geworden. In der [[Dagor Dagorath]], der letzten Schlacht am Ende der Zeitalter, werden die Orks zurückkehren und auf der Seite Morgoths mitkämpfen, wonach ihre Seelen wahrscheinlich endgültig vernichtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ursprung der Orks ist nicht gänzlich geklärt. Zumeist wird angenommen, die ersten Orks seien aus verdorbenen [[Avari]] gezüchtet und später vielleicht mit Sterblichen vermischt worden. Tolkien diskutiert jedoch auch die Möglichkeit, die Orks seien nur seelenlose Tiere, gefallene [[Maiar]] oder gesteuerte &amp;quot;willenlose Wesen&amp;quot; ohne eigenes Leben gewesen. Später kam er zu der Überzeugung, die Orks seien menschlicher Abkunft gewesen, eventuell jedoch mit einem &amp;quot;elbischen Anteil&amp;quot;. &lt;br /&gt;
Für eine nichtmenschliche Abkunft spricht auch, dass Orks weit über 140 Jahre alt werden konnten, wie das Beispiel [[Bolg]]s beweist, und dass es schon lange vor dem Erwachen der Sterblichen Orks gab. Die Orks können als [[Eruhíni]] angesehen werden. Einige Orks galten als rein von Morgoths Geist besessen. Diese starben jedoch nach seiner Verbannung aus, da sie ohne ihren Meister nicht mehr lebensfähig waren.&lt;br /&gt;
Obwohl nicht von Natur aus böse, gelten die Orks durch ihre Taten und den ihnen eingepflanzten Hass als &amp;quot;nicht erlösbar&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aussehen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orks werden generell als gebeugt, krummbeinig und langarmig mit geschlitzten gelb-, grün- oder rotleuchtenden Augen und dunkler bzw. schwarzer Haut beschrieben. Sie haben schütteres Haar, Fangzähne und bekleiden sich mit schmutziger Kleidung aus Tierhäuten und Fellen.Ihr Kriegsgerät ist aus schwarzem Stahl gefertigt und besteht traditionell aus [[Messer und Dolche|Dolchen]], Picken, Speeren, Krummsäbeln, Schilden und kurzen Hornbögen; dazu tragen sie schwarze Umhänge, Ringpanzer und Helme mit breitem Rand und oft schnabelartigem Nasenschutz. Lediglich die [[Uruk-hai]] waren hochgewachsener und teilweise etwas menschenähnlicher. Diese kleideten sich auch etwas mehr nach menschlicher Weise und trugen menschlichere Rüstungen und Waffen, obgleich trotzdem noch plump und schwer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kultur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angeführt werden die Orks von Fürsten und Häuptlingen, die normalerweise aus den Familien der stärksten und grausamsten Orks stammen. Diese umgeben sich mit Hauptleuten, dienen meist jedoch selbst einer höheren Macht. Obwohl Tolkien erwähnt, dass die Orks sich nicht anders vermehren als Elben und Menschen, sind jedoch keine &#039;&#039;Orkfrauen&#039;&#039; aus den Büchern bekannt. Dafür wird aber im &amp;quot;Hobbit&amp;quot; an einer Stelle ein Ork-Sprössling (sprich Kind) erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Orks keine schönen Gegenstände herstellen, gelten sie als geschickte Handwerker und Bergleute. Außerdem haben sie wirksames Wissen über (wenn auch schmerzhafte) Heilkunst. Auch scheinen sie eine begrenzte Kenntnis der Magie, vor allem  was das Entfachen und Erhalten von Feuer angeht, gehabt zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von anderen Völkern wurden die Orks gefürchtet und verachtet, ein Hass, den die Orks erwiderten. Besonders tief jedoch war ihre Feindschaft zu den Menschen und den Elben, hierbei vor allem gegenüber den &amp;quot;Tarks&amp;quot; (Abkömmlingen Númenors) und den &amp;quot;Golug&amp;quot; ([[Noldor]]), sowie den &amp;quot;Oghor-hai&amp;quot; ([[Drúedain]]). Andererseits kämpften sie jedoch auch mit Menschenvölkern wie den [[Ostlinge]]n, [[Haradrim]], den Menschen [[Angmar]]s oder den [[Dunländer]]n Seite an Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterarten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Ork fertig.jpg|thumb|300px|Moria-Ork]]&lt;br /&gt;
Es existierten verschiedene Zuchten von Orks:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Orks von Mordor waren vor allem Kampforks, breitbrüstige, krummbeinige Orks, mit Armen, die bis zum Boden reichten. Von diesen war [[Grischnákh]] der bekannteste Vertreter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Uruk_hai_champion_by_taurus_chaoslord-d5slxq6.jpg|thumb|300px|Uruk-hai]]&lt;br /&gt;
Neben ihnen existierten auch noch die [[Uruk-hai]] oder kurz Uruks. Diese tauchten am Ende des Dritten Zeitalters zuerst in Mordor und später in Isengart auf. Die von Saruman gezüchteten Vertreter waren wahrscheinlich noch größer und stärker als ihre Verwandten aus Mordor. Die Uruk-hai bildeten unter den Orks eine Art Elite und waren nicht selten die Anführer der niederen Orks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kleinste Art der Orks wurde [[Snaga]]s genannt und ist die am meisten verbreitete Ork-Art. Die Orks der Nebelgebirge gehörten dieser Rasse an. Sie lebten aber auch in Mordor und Isengart als Arbeiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben wird eine breitnasige Rasse von &amp;quot;Schnüfflern&amp;quot; genannt, die besonders als Fährtensucher gezüchtet wurde. Zudem waren sie gute Bogenschützen und Kundschafter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem wird von einer weiteren größeren Ork-Art berichtet, die Berg-Orks. Diese existierten bereits im Zweiten Zeitalter und werden für den Tod von Isildur und seiner Wache verantwortlich gemacht. Sie leben im Nebelgebirge und waren meist die Anführer der dort lebenden Snagas wie etwa [[Azog]] oder [[Bolg]]. Im Hobbit berichtet Gandalf von Hobkobolden, die im [[Ered Mithrin]] leben. Damit sind wahrscheinlich die Berg-Orks gemeint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien erwähnt zudem im Ersten Zeitalter gefallene Maiar, die in Gestalt größerer und besonders schrecklicher Orks als Anführer auftraten und die als [[Boldog]]s bekannt waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Das Buch der Verschollenen Geschichten|Buch der Verschollenen Geschichten]] wird eine weitere Unterart der Orks, die [[Gongs]], genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hin und wieder kam es zur Vermischung von Orks und verdorbenen Menschen. Vor allem Saruman nahm viele dieser [[Halborks]] und [[Bilwiß]]-[[Menschen]] in seine Armee der Weißen Hand auf; jedoch erwähnt Tolkien, dass Saruman die Möglichkeit der Kreuzung von Menschen und Orks nicht als erster herausgefunden, sondern durch das Studium alter Überlieferungen nur wiederentdeckt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Orks hatten von Anbeginn keine eigene Sprache, sondern setzten sich aus den Sprachen anderer Völker zusammen, was immer sie finden konnten. So entstanden zahlreiche Stammessprachen, die zusammenfassend als [[Orkisch]] bezeichnet werden, jedoch häufig so wenig Ähnlichkeit miteinander haben, dass verschiedene Stämme zur Kommunikation miteinander auf das [[Westron]] zurückgreifen müssen. Sauron versuchte zu diesem Zweck die [[Schwarze Sprache]] unter den Orks zu verbreiten, die sich jedoch nur in verderbtem Zustand in Mordor und im Gebiet Dol Guldurs durchsetzen konnte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Filmtrilogie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Filmtrilogie erscheinen verschiedene Arten von Orks, so werden z.B. die &amp;quot;Moria-Orks&amp;quot; als eigenständige Ork-Rasse dargestellt. Davon verschieden sind die niederen Orks Isengarts und Mordors sowie die größeren &amp;quot;Morannon-Orks&amp;quot; des dritten Teils. Besonders spektakulär dargestellt sind die Uruk-hai Isengarts. Generell unterscheiden sich die Orks der Filmtrilogie stark von den Wesen, die Tolkien beschrieb; so scheinen sie z.B. generell geschlechtslos zu sein und werden in Brutgruben künstlich &amp;quot;erschaffen&amp;quot;. Was wohl irgendwie etwas mit schwarzer Magie und Alchemie zutuen haben soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Namen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* burárum (Entisch) (nur eine Kurzform, der volle Name ist laut Baumbart so lang wie ihre Untaten)&lt;br /&gt;
* Glamhoth (Sindarin): &#039;&#039;&amp;quot;Lärmende Horde&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Gorgûn (so genannt von [[Ghân-buri-Ghân]])&lt;br /&gt;
* Orch (Sindarin, Plural: Yrch)&lt;br /&gt;
* Rukhs (Plural: Rakhâs) ([[Khuzdul]])&lt;br /&gt;
* Urc (Plural: Yrc) ([[Nandorin]])&lt;br /&gt;
* Urco ([[Quenya]])&lt;br /&gt;
* Uruk ([[Adûnaïsch]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate über die Orks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Die Orks sind ein grausames, tückisches und herzensböses Volk. Sie machen nichts Schönes, aber viel Zweckmäßiges. Tunnel, Schächte und Stollen anlegen können sie, wenn sie sich Mühe geben, so gut wie die geschicktesten Bergleute unter den Zwergen; meistens aber sind sie schmutzig und schlampig. Hämmer, Äxte, Schwerter, Dolche, Spitzhacken, Zangen und Folterwerkzeuge herzustellen, verstehen sie sehr gut, lassen sie sich aber oft auch nach ihren Entwürfen von anderen anfertigen, von Gefangenen und Sklaven, die für sie schuften müssen, bis sie aus Mangel an Licht und Luft tot umfallen.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;... und so züchtete Melkor das ekle Volk der Orks, in Neid und Hohn den Elben nachgebildet, deren bitterste Feinde sie später waren. Denn die Orks hatten Leben und vermehrten sich ganz so wie die Kinder Ilúvatars; und nichts, was nach eigener Art lebte oder zu leben schien, konnte Melkor je mehr schaffen seit seiner Auflehnung in der Ainulindale vor dem Anbeginn: so sagen die Weisen.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Hobbit]].&#039;&#039; &#039;&#039;passim&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]].&#039;&#039; Übersetzt von [[Margaret Carroux]]. &#039;&#039;passim&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]].&#039;&#039; Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]]. &#039;&#039;passim&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Morgoth’s Ring]].&#039;&#039; ([[The History of Middle-earth]], Band X.). Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orks]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Orcs]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/peuples/orques/orques]]&lt;br /&gt;
[[fi:Örkit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MrHenryMason</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Orks&amp;diff=100615</id>
		<title>Orks</title>
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		<updated>2015-07-03T11:41:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MrHenryMason: /* Unterarten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Orcs_debate_color_by_turnermohan-d8l57rp.jpg|thumb|300px| Ork-Späher]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Orks&#039;&#039;&#039; sind eines der zahlreichsten Völker Ardas. Sie dienen seit jeher den dunklen Mächten als willige Vollstrecker. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Orks haben ihren Ursprung in den Kerkern von [[Utumno]] und traten zum ersten Mal in der [[Erstes Zeitalter|Altvorderenzeit]] in [[Beleriand]] auf, wo die [[Sindar]] sie zuerst für verkommene und verwilderte [[Avari]]-Elben hielten. Sie stellten neben Trollen und verdorbenen Menschen immer den Hauptteil der Diener des Bösen dar und waren die traditionellen Erzfeinde der [[Elben]] und [[Zwerge]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Altvorderenzeit dienten sie [[Melkor]]. Nach dem Untergang Beleriands flohen sie in die Wildnis und verwilderten oder bauten sich eigene kleine Zufluchten auf, bis [[Sauron]] sie unter seinem Banner neu zusammenscharte. Im Norden eroberten Orks die alte Zwergenstadt [[Gundabad]] und errichteten dort ihre Hauptstadt, in der sie nach dem Fall von [[Angmar]] in relativer Unabhängigkeit von Mordor lebten; weitere Orkfestungen des Nordens entstanden am [[Orktor]] und am [[Gramberg]]. Nachdem es von den Zwergen aufgegeben worden war, gliederten die Orks auch [[Moria]] in die Reihe ihrer Reiche ein. Weitere Hauptgebiete der Orks waren das Land [[Mordor]] sowie der südliche [[Düsterwald]] im Reich von [[Dol Guldur]]. Jedoch ist es wahrscheinlich, dass es auch im Osten und Süden Mittelerdes Orks gab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Ringkrieg]] kämpften die Orks gegen die freien Völker; nach Saurons Niederlage verloren sie sich in Anomie, verwilderten und wurden zu einem aussterbenden Volk. Bereits wenige Jahrhunderte später waren sie in Gondor zu einem Namen aus der Legende geworden. In der [[Dagor Dagorath]], der letzten Schlacht am Ende der Zeitalter, werden die Orks zurückkehren und auf der Seite Morgoths mitkämpfen, wonach ihre Seelen wahrscheinlich endgültig vernichtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ursprung der Orks ist nicht gänzlich geklärt. Zumeist wird angenommen, die ersten Orks seien aus verdorbenen [[Avari]] gezüchtet und später vielleicht mit Sterblichen vermischt worden. Tolkien diskutiert jedoch auch die Möglichkeit, die Orks seien nur seelenlose Tiere, gefallene [[Maiar]] oder gesteuerte &amp;quot;willenlose Wesen&amp;quot; ohne eigenes Leben gewesen. Später kam er zu der Überzeugung, die Orks seien menschlicher Abkunft gewesen, eventuell jedoch mit einem &amp;quot;elbischen Anteil&amp;quot;. &lt;br /&gt;
Für eine nichtmenschliche Abkunft spricht auch, dass Orks weit über 140 Jahre alt werden konnten, wie das Beispiel [[Bolg]]s beweist, und dass es schon lange vor dem Erwachen der Sterblichen Orks gab. Die Orks können als [[Eruhíni]] angesehen werden. Einige Orks galten als rein von Morgoths Geist besessen. Diese starben jedoch nach seiner Verbannung aus, da sie ohne ihren Meister nicht mehr lebensfähig waren.&lt;br /&gt;
Obwohl nicht von Natur aus böse, gelten die Orks durch ihre Taten und den ihnen eingepflanzten Hass als &amp;quot;nicht erlösbar&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aussehen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orks werden generell als gebeugt, krummbeinig und langarmig mit geschlitzten gelb-, grün- oder rotleuchtenden Augen und dunkler bzw. schwarzer Haut beschrieben. Sie haben schütteres Haar, Fangzähne und bekleiden sich mit schmutziger Kleidung aus Tierhäuten und Fellen.Ihr Kriegsgerät ist aus schwarzem Stahl gefertigt und besteht traditionell aus [[Messer und Dolche|Dolchen]], Picken, Speeren, Krummsäbeln, Schilden und kurzen Hornbögen; dazu tragen sie schwarze Umhänge, Ringpanzer und Helme mit breitem Rand und oft schnabelartigem Nasenschutz. Lediglich die [[Uruk-hai]] waren hochgewachsener und teilweise etwas menschenähnlicher. Diese kleideten sich auch etwas mehr nach menschlicher Weise und trugen menschlichere Rüstungen und Waffen, obgleich trotzdem noch plump und schwer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kultur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angeführt werden die Orks von Fürsten und Häuptlingen, die normalerweise aus den Familien der stärksten und grausamsten Orks stammen. Diese umgeben sich mit Hauptleuten, dienen meist jedoch selbst einer höheren Macht. Obwohl Tolkien erwähnt, dass die Orks sich nicht anders vermehren als Elben und Menschen, sind jedoch keine &#039;&#039;Orkfrauen&#039;&#039; aus den Büchern bekannt. Dafür wird aber im &amp;quot;Hobbit&amp;quot; an einer Stelle ein Ork-Sprössling (sprich Kind) erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Orks keine schönen Gegenstände herstellen, gelten sie als geschickte Handwerker und Bergleute. Außerdem haben sie wirksames Wissen über (wenn auch schmerzhafte) Heilkunst. Auch scheinen sie eine begrenzte Kenntnis der Magie, vor allem  was das Entfachen und Erhalten von Feuer angeht, gehabt zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von anderen Völkern wurden die Orks gefürchtet und verachtet, ein Hass, den die Orks erwiderten. Besonders tief jedoch war ihre Feindschaft zu den Menschen und den Elben, hierbei vor allem gegenüber den &amp;quot;Tarks&amp;quot; (Abkömmlingen Númenors) und den &amp;quot;Golug&amp;quot; ([[Noldor]]), sowie den &amp;quot;Oghor-hai&amp;quot; ([[Drúedain]]). Andererseits kämpften sie jedoch auch mit Menschenvölkern wie den [[Ostlinge]]n, [[Haradrim]], den Menschen [[Angmar]]s oder den [[Dunländer]]n Seite an Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterarten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Ork fertig.jpg|thumb|300px|Moria-Ork]]&lt;br /&gt;
Es existierten verschiedene Zuchten von Orks:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Orks von Mordor waren vor allem Kampforks, breitbrüstige, krummbeinige Orks, mit Armen, die bis zum Boden reichten. Von diesen war [[Grischnákh]] der bekannteste Vertreter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Uruk_hai_champion_by_taurus_chaoslord-d5slxq6.jpg|thumb|300px|Uruk-hai]]&lt;br /&gt;
Neben ihnen existierten auch noch die [[Uruk-hai]] oder kurz Uruks. Diese tauchten am Ende des Dritten Zeitalters zuerst in Mordor und später in Isengart auf. Die von Saruman gezüchteten Vertreter waren wahrscheinlich noch größer und stärker als ihre Verwandten aus Mordor. Die Uruk-hai bildeten unter den Orks eine Art Elite und waren nicht selten die Anführer der niederen Orks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kleinste Art der Orks wurde [[Snaga]]s genannt und ist die am meisten verbreitete Ork-Art. Die Orks der Nebelgebirge gehörten dieser Rasse an. Sie lebten aber auch in Mordor und Isengart als Arbeiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben wird eine breitnasige Rasse von &amp;quot;Schnüfflern&amp;quot; genannt, die besonders als Fährtensucher gezüchtet wurde. Zudem waren sie gute Bogenschützen und Kundschafter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem wird von einer weiteren größeren Ork-Art berichtet, die Berg-Orks. Diese existierten bereits im Zweiten Zeitalter und werden für den Tod von Isildur und seiner Wache verantwortlich gemacht. Sie leben im Nebelgebirge und waren meist die Anführer der dort lebenden Snagas wie etwa [[Azog]] oder [[Bolg]]. Im Hobbit berichtet Gandalf von Hobkobolden, die im [[Ered Mithrin]] leben. Damit sind wahrscheinlich die Berg-Orks gemeint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien erwähnt zudem im Ersten Zeitalter gefallene Maiar, die in Gestalt größerer und besonders schrecklicher Orks als Anführer auftraten und die als [[Boldog]]s bekannt waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Das Buch der Verschollenen Geschichten|Buch der Verschollenen Geschichten]] wird eine weitere Unterart der Orks, die [[Gongs]], genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hin und wieder kam es zur Vermischung von Orks und verdorbenen Menschen. Vor allem Saruman nahm viele dieser [[Halborks]] und [[Bilwiß]]-[[Menschen]] in seine Armee der Weißen Hand auf; jedoch erwähnt Tolkien, dass Saruman die Möglichkeit der Kreuzung von Menschen und Orks nicht als erster herausgefunden, sondern durch das Studium alter Überlieferungen nur wiederentdeckt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Orks hatten von Anbeginn keine eigene Sprache, sondern setzten sich aus den Sprachen anderer Völker zusammen, was immer sie finden konnten. So entstanden zahlreiche Stammessprachen, die zusammenfassend als [[Orkisch]] bezeichnet werden, jedoch häufig so wenig Ähnlichkeit miteinander haben, dass verschiedene Stämme zur Kommunikation miteinander auf das [[Westron]] zurückgreifen müssen. Sauron versuchte zu diesem Zweck die [[Schwarze Sprache]] unter den Orks zu verbreiten, die sich jedoch nur in verderbtem Zustand in Mordor und im Gebiet Dol Guldurs durchsetzen konnte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Filmtrilogie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Filmtrilogie erscheinen verschiedene Arten von Orks, so werden z.B. die &amp;quot;Moria-Orks&amp;quot; als eigenständige Ork-Rasse dargestellt. Davon verschieden sind die niederen Orks Isengarts und Mordors sowie die größeren &amp;quot;Morannon-Orks&amp;quot; des dritten Teils. Besonders spektakulär dargestellt sind die Uruk-hai Isengarts. Generell unterscheiden sich die Orks der Filmtrilogie stark von den Wesen, die Tolkien beschrieb; so scheinen sie z.B. generell geschlechtslos zu sein und werden in Brutgruben künstlich &amp;quot;erschaffen&amp;quot;. Was wohl irgendwie etwas mit schwarzer Magie und Alchemie zutuen haben soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Namen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* burárum (Entisch) (nur eine Kurzform, der volle Name ist laut Baumbart so lang wie ihre Untaten)&lt;br /&gt;
* Glamhoth (Sindarin): &#039;&#039;&amp;quot;Lärmende Horde&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Gorgûn (so genannt von [[Ghân-buri-Ghân]])&lt;br /&gt;
* Orch (Sindarin, Plural: Yrch)&lt;br /&gt;
* Rukhs (Plural: Rakhâs) ([[Khuzdul]])&lt;br /&gt;
* Urc (Plural: Yrc) ([[Nandorin]])&lt;br /&gt;
* Urco ([[Quenya]])&lt;br /&gt;
* Uruk ([[Adûnaïsch]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate über die Orks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Die Orks sind ein grausames, tückisches und herzensböses Volk. Sie machen nichts Schönes, aber viel Zweckmäßiges. Tunnel, Schächte und Stollen anlegen können sie, wenn sie sich Mühe geben, so gut wie die geschicktesten Bergleute unter den Zwergen; meistens aber sind sie schmutzig und schlampig. Hämmer, Äxte, Schwerter, Dolche, Spitzhacken, Zangen und Folterwerkzeuge herzustellen, verstehen sie sehr gut, lassen sie sich aber oft auch nach ihren Entwürfen von anderen anfertigen, von Gefangenen und Sklaven, die für sie schuften müssen, bis sie aus Mangel an Licht und Luft tot umfallen.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;... und so züchtete Melkor das ekle Volk der Orks, in Neid und Hohn den Elben nachgebildet, deren bitterste Feinde sie später waren. Denn die Orks hatten Leben und vermehrten sich ganz so wie die Kinder Ilúvatars; und nichts, was nach eigener Art lebte oder zu leben schien, konnte Melkor je mehr schaffen seit seiner Auflehnung in der Ainulindale vor dem Anbeginn: so sagen die Weisen.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Hobbit]].&#039;&#039; &#039;&#039;passim&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]].&#039;&#039; Übersetzt von [[Margaret Carroux]]. &#039;&#039;passim&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]].&#039;&#039; Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]]. &#039;&#039;passim&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Morgoth’s Ring]].&#039;&#039; ([[The History of Middle-earth]], Band X.). Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orks]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Orcs]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/peuples/orques/orques]]&lt;br /&gt;
[[fi:Örkit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MrHenryMason</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Datei:Uruk_hai_champion_by_taurus_chaoslord-d5slxq6.jpg&amp;diff=100614</id>
		<title>Datei:Uruk hai champion by taurus chaoslord-d5slxq6.jpg</title>
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		<updated>2015-07-03T11:40:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MrHenryMason: {{Bildbeschreibung
|QUELLE=http://taurus-chaoslord.deviantart.com/art/Uruk-Hai-Champion-350383614
|URHEBER=taurus-chaoslord
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}}&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bildbeschreibung&lt;br /&gt;
|QUELLE=http://taurus-chaoslord.deviantart.com/art/Uruk-Hai-Champion-350383614&lt;br /&gt;
|URHEBER=taurus-chaoslord&lt;br /&gt;
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}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MrHenryMason</name></author>
	</entry>
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		<title>Orks</title>
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		<updated>2015-07-03T11:39:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MrHenryMason: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Orcs_debate_color_by_turnermohan-d8l57rp.jpg|thumb|300px| Ork-Späher]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Orks&#039;&#039;&#039; sind eines der zahlreichsten Völker Ardas. Sie dienen seit jeher den dunklen Mächten als willige Vollstrecker. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Orks haben ihren Ursprung in den Kerkern von [[Utumno]] und traten zum ersten Mal in der [[Erstes Zeitalter|Altvorderenzeit]] in [[Beleriand]] auf, wo die [[Sindar]] sie zuerst für verkommene und verwilderte [[Avari]]-Elben hielten. Sie stellten neben Trollen und verdorbenen Menschen immer den Hauptteil der Diener des Bösen dar und waren die traditionellen Erzfeinde der [[Elben]] und [[Zwerge]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Altvorderenzeit dienten sie [[Melkor]]. Nach dem Untergang Beleriands flohen sie in die Wildnis und verwilderten oder bauten sich eigene kleine Zufluchten auf, bis [[Sauron]] sie unter seinem Banner neu zusammenscharte. Im Norden eroberten Orks die alte Zwergenstadt [[Gundabad]] und errichteten dort ihre Hauptstadt, in der sie nach dem Fall von [[Angmar]] in relativer Unabhängigkeit von Mordor lebten; weitere Orkfestungen des Nordens entstanden am [[Orktor]] und am [[Gramberg]]. Nachdem es von den Zwergen aufgegeben worden war, gliederten die Orks auch [[Moria]] in die Reihe ihrer Reiche ein. Weitere Hauptgebiete der Orks waren das Land [[Mordor]] sowie der südliche [[Düsterwald]] im Reich von [[Dol Guldur]]. Jedoch ist es wahrscheinlich, dass es auch im Osten und Süden Mittelerdes Orks gab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Ringkrieg]] kämpften die Orks gegen die freien Völker; nach Saurons Niederlage verloren sie sich in Anomie, verwilderten und wurden zu einem aussterbenden Volk. Bereits wenige Jahrhunderte später waren sie in Gondor zu einem Namen aus der Legende geworden. In der [[Dagor Dagorath]], der letzten Schlacht am Ende der Zeitalter, werden die Orks zurückkehren und auf der Seite Morgoths mitkämpfen, wonach ihre Seelen wahrscheinlich endgültig vernichtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ursprung der Orks ist nicht gänzlich geklärt. Zumeist wird angenommen, die ersten Orks seien aus verdorbenen [[Avari]] gezüchtet und später vielleicht mit Sterblichen vermischt worden. Tolkien diskutiert jedoch auch die Möglichkeit, die Orks seien nur seelenlose Tiere, gefallene [[Maiar]] oder gesteuerte &amp;quot;willenlose Wesen&amp;quot; ohne eigenes Leben gewesen. Später kam er zu der Überzeugung, die Orks seien menschlicher Abkunft gewesen, eventuell jedoch mit einem &amp;quot;elbischen Anteil&amp;quot;. &lt;br /&gt;
Für eine nichtmenschliche Abkunft spricht auch, dass Orks weit über 140 Jahre alt werden konnten, wie das Beispiel [[Bolg]]s beweist, und dass es schon lange vor dem Erwachen der Sterblichen Orks gab. Die Orks können als [[Eruhíni]] angesehen werden. Einige Orks galten als rein von Morgoths Geist besessen. Diese starben jedoch nach seiner Verbannung aus, da sie ohne ihren Meister nicht mehr lebensfähig waren.&lt;br /&gt;
Obwohl nicht von Natur aus böse, gelten die Orks durch ihre Taten und den ihnen eingepflanzten Hass als &amp;quot;nicht erlösbar&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aussehen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orks werden generell als gebeugt, krummbeinig und langarmig mit geschlitzten gelb-, grün- oder rotleuchtenden Augen und dunkler bzw. schwarzer Haut beschrieben. Sie haben schütteres Haar, Fangzähne und bekleiden sich mit schmutziger Kleidung aus Tierhäuten und Fellen.Ihr Kriegsgerät ist aus schwarzem Stahl gefertigt und besteht traditionell aus [[Messer und Dolche|Dolchen]], Picken, Speeren, Krummsäbeln, Schilden und kurzen Hornbögen; dazu tragen sie schwarze Umhänge, Ringpanzer und Helme mit breitem Rand und oft schnabelartigem Nasenschutz. Lediglich die [[Uruk-hai]] waren hochgewachsener und teilweise etwas menschenähnlicher. Diese kleideten sich auch etwas mehr nach menschlicher Weise und trugen menschlichere Rüstungen und Waffen, obgleich trotzdem noch plump und schwer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kultur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angeführt werden die Orks von Fürsten und Häuptlingen, die normalerweise aus den Familien der stärksten und grausamsten Orks stammen. Diese umgeben sich mit Hauptleuten, dienen meist jedoch selbst einer höheren Macht. Obwohl Tolkien erwähnt, dass die Orks sich nicht anders vermehren als Elben und Menschen, sind jedoch keine &#039;&#039;Orkfrauen&#039;&#039; aus den Büchern bekannt. Dafür wird aber im &amp;quot;Hobbit&amp;quot; an einer Stelle ein Ork-Sprössling (sprich Kind) erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Orks keine schönen Gegenstände herstellen, gelten sie als geschickte Handwerker und Bergleute. Außerdem haben sie wirksames Wissen über (wenn auch schmerzhafte) Heilkunst. Auch scheinen sie eine begrenzte Kenntnis der Magie, vor allem  was das Entfachen und Erhalten von Feuer angeht, gehabt zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von anderen Völkern wurden die Orks gefürchtet und verachtet, ein Hass, den die Orks erwiderten. Besonders tief jedoch war ihre Feindschaft zu den Menschen und den Elben, hierbei vor allem gegenüber den &amp;quot;Tarks&amp;quot; (Abkömmlingen Númenors) und den &amp;quot;Golug&amp;quot; ([[Noldor]]), sowie den &amp;quot;Oghor-hai&amp;quot; ([[Drúedain]]). Andererseits kämpften sie jedoch auch mit Menschenvölkern wie den [[Ostlinge]]n, [[Haradrim]], den Menschen [[Angmar]]s oder den [[Dunländer]]n Seite an Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterarten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Ork fertig.jpg|thumb|300px|Moria-Ork]]&lt;br /&gt;
Es existierten verschiedene Zuchten von Orks:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Orks von Mordor waren vor allem Kampforks, breitbrüstige, krummbeinige Orks, mit Armen, die bis zum Boden reichten. Von diesen war [[Grischnákh]] der bekannteste Vertreter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben ihnen existierten auch noch die [[Uruk-hai]] oder kurz Uruks. Diese tauchten am Ende des Dritten Zeitalters zuerst in Mordor und später in Isengart auf. Die von Saruman gezüchteten Vertreter waren wahrscheinlich noch größer und stärker als ihre Verwandten aus Mordor. Die Uruk-hai bildeten unter den Orks eine Art Elite und waren nicht selten die Anführer der niederen Orks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kleinste Art der Orks wurde [[Snaga]]s genannt und ist die am meisten verbreitete Ork-Art. Die Orks der Nebelgebirge gehörten dieser Rasse an. Sie lebten aber auch in Mordor und Isengart als Arbeiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben wird eine breitnasige Rasse von &amp;quot;Schnüfflern&amp;quot; genannt, die besonders als Fährtensucher gezüchtet wurde. Zudem waren sie gute Bogenschützen und Kundschafter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem wird von einer weiteren größeren Ork-Art berichtet, die Berg-Orks. Diese existierten bereits im Zweiten Zeitalter und werden für den Tod von Isildur und seiner Wache verantwortlich gemacht. Sie leben im Nebelgebirge und waren meist die Anführer der dort lebenden Snagas wie etwa [[Azog]] oder [[Bolg]]. Im Hobbit berichtet Gandalf von Hobkobolden, die im [[Ered Mithrin]] leben. Damit sind wahrscheinlich die Berg-Orks gemeint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien erwähnt zudem im Ersten Zeitalter gefallene Maiar, die in Gestalt größerer und besonders schrecklicher Orks als Anführer auftraten und die als [[Boldog]]s bekannt waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Das Buch der Verschollenen Geschichten|Buch der Verschollenen Geschichten]] wird eine weitere Unterart der Orks, die [[Gongs]], genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hin und wieder kam es zur Vermischung von Orks und verdorbenen Menschen. Vor allem Saruman nahm viele dieser [[Halborks]] und [[Bilwiß]]-[[Menschen]] in seine Armee der Weißen Hand auf; jedoch erwähnt Tolkien, dass Saruman die Möglichkeit der Kreuzung von Menschen und Orks nicht als erster herausgefunden, sondern durch das Studium alter Überlieferungen nur wiederentdeckt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Orks hatten von Anbeginn keine eigene Sprache, sondern setzten sich aus den Sprachen anderer Völker zusammen, was immer sie finden konnten. So entstanden zahlreiche Stammessprachen, die zusammenfassend als [[Orkisch]] bezeichnet werden, jedoch häufig so wenig Ähnlichkeit miteinander haben, dass verschiedene Stämme zur Kommunikation miteinander auf das [[Westron]] zurückgreifen müssen. Sauron versuchte zu diesem Zweck die [[Schwarze Sprache]] unter den Orks zu verbreiten, die sich jedoch nur in verderbtem Zustand in Mordor und im Gebiet Dol Guldurs durchsetzen konnte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Filmtrilogie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Filmtrilogie erscheinen verschiedene Arten von Orks, so werden z.B. die &amp;quot;Moria-Orks&amp;quot; als eigenständige Ork-Rasse dargestellt. Davon verschieden sind die niederen Orks Isengarts und Mordors sowie die größeren &amp;quot;Morannon-Orks&amp;quot; des dritten Teils. Besonders spektakulär dargestellt sind die Uruk-hai Isengarts. Generell unterscheiden sich die Orks der Filmtrilogie stark von den Wesen, die Tolkien beschrieb; so scheinen sie z.B. generell geschlechtslos zu sein und werden in Brutgruben künstlich &amp;quot;erschaffen&amp;quot;. Was wohl irgendwie etwas mit schwarzer Magie und Alchemie zutuen haben soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Namen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* burárum (Entisch) (nur eine Kurzform, der volle Name ist laut Baumbart so lang wie ihre Untaten)&lt;br /&gt;
* Glamhoth (Sindarin): &#039;&#039;&amp;quot;Lärmende Horde&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Gorgûn (so genannt von [[Ghân-buri-Ghân]])&lt;br /&gt;
* Orch (Sindarin, Plural: Yrch)&lt;br /&gt;
* Rukhs (Plural: Rakhâs) ([[Khuzdul]])&lt;br /&gt;
* Urc (Plural: Yrc) ([[Nandorin]])&lt;br /&gt;
* Urco ([[Quenya]])&lt;br /&gt;
* Uruk ([[Adûnaïsch]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate über die Orks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Die Orks sind ein grausames, tückisches und herzensböses Volk. Sie machen nichts Schönes, aber viel Zweckmäßiges. Tunnel, Schächte und Stollen anlegen können sie, wenn sie sich Mühe geben, so gut wie die geschicktesten Bergleute unter den Zwergen; meistens aber sind sie schmutzig und schlampig. Hämmer, Äxte, Schwerter, Dolche, Spitzhacken, Zangen und Folterwerkzeuge herzustellen, verstehen sie sehr gut, lassen sie sich aber oft auch nach ihren Entwürfen von anderen anfertigen, von Gefangenen und Sklaven, die für sie schuften müssen, bis sie aus Mangel an Licht und Luft tot umfallen.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;... und so züchtete Melkor das ekle Volk der Orks, in Neid und Hohn den Elben nachgebildet, deren bitterste Feinde sie später waren. Denn die Orks hatten Leben und vermehrten sich ganz so wie die Kinder Ilúvatars; und nichts, was nach eigener Art lebte oder zu leben schien, konnte Melkor je mehr schaffen seit seiner Auflehnung in der Ainulindale vor dem Anbeginn: so sagen die Weisen.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Hobbit]].&#039;&#039; &#039;&#039;passim&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]].&#039;&#039; Übersetzt von [[Margaret Carroux]]. &#039;&#039;passim&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]].&#039;&#039; Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]]. &#039;&#039;passim&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Morgoth’s Ring]].&#039;&#039; ([[The History of Middle-earth]], Band X.). Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orks]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Orcs]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/peuples/orques/orques]]&lt;br /&gt;
[[fi:Örkit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MrHenryMason</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Orks&amp;diff=100612</id>
		<title>Orks</title>
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		<updated>2015-07-03T11:37:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MrHenryMason: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Tolkien_bestiary_project___orc_infantry_by_joshcorpuz85_d79scit.png|thumb|300px|Ork-Krieger]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Orks&#039;&#039;&#039; sind eines der zahlreichsten Völker Ardas. Sie dienen seit jeher den dunklen Mächten als willige Vollstrecker. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Orks haben ihren Ursprung in den Kerkern von [[Utumno]] und traten zum ersten Mal in der [[Erstes Zeitalter|Altvorderenzeit]] in [[Beleriand]] auf, wo die [[Sindar]] sie zuerst für verkommene und verwilderte [[Avari]]-Elben hielten. Sie stellten neben Trollen und verdorbenen Menschen immer den Hauptteil der Diener des Bösen dar und waren die traditionellen Erzfeinde der [[Elben]] und [[Zwerge]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Altvorderenzeit dienten sie [[Melkor]]. Nach dem Untergang Beleriands flohen sie in die Wildnis und verwilderten oder bauten sich eigene kleine Zufluchten auf, bis [[Sauron]] sie unter seinem Banner neu zusammenscharte. Im Norden eroberten Orks die alte Zwergenstadt [[Gundabad]] und errichteten dort ihre Hauptstadt, in der sie nach dem Fall von [[Angmar]] in relativer Unabhängigkeit von Mordor lebten; weitere Orkfestungen des Nordens entstanden am [[Orktor]] und am [[Gramberg]]. Nachdem es von den Zwergen aufgegeben worden war, gliederten die Orks auch [[Moria]] in die Reihe ihrer Reiche ein. Weitere Hauptgebiete der Orks waren das Land [[Mordor]] sowie der südliche [[Düsterwald]] im Reich von [[Dol Guldur]]. Jedoch ist es wahrscheinlich, dass es auch im Osten und Süden Mittelerdes Orks gab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Ringkrieg]] kämpften die Orks gegen die freien Völker; nach Saurons Niederlage verloren sie sich in Anomie, verwilderten und wurden zu einem aussterbenden Volk. Bereits wenige Jahrhunderte später waren sie in Gondor zu einem Namen aus der Legende geworden. In der [[Dagor Dagorath]], der letzten Schlacht am Ende der Zeitalter, werden die Orks zurückkehren und auf der Seite Morgoths mitkämpfen, wonach ihre Seelen wahrscheinlich endgültig vernichtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ursprung der Orks ist nicht gänzlich geklärt. Zumeist wird angenommen, die ersten Orks seien aus verdorbenen [[Avari]] gezüchtet und später vielleicht mit Sterblichen vermischt worden. Tolkien diskutiert jedoch auch die Möglichkeit, die Orks seien nur seelenlose Tiere, gefallene [[Maiar]] oder gesteuerte &amp;quot;willenlose Wesen&amp;quot; ohne eigenes Leben gewesen. Später kam er zu der Überzeugung, die Orks seien menschlicher Abkunft gewesen, eventuell jedoch mit einem &amp;quot;elbischen Anteil&amp;quot;. &lt;br /&gt;
Für eine nichtmenschliche Abkunft spricht auch, dass Orks weit über 140 Jahre alt werden konnten, wie das Beispiel [[Bolg]]s beweist, und dass es schon lange vor dem Erwachen der Sterblichen Orks gab. Die Orks können als [[Eruhíni]] angesehen werden. Einige Orks galten als rein von Morgoths Geist besessen. Diese starben jedoch nach seiner Verbannung aus, da sie ohne ihren Meister nicht mehr lebensfähig waren.&lt;br /&gt;
Obwohl nicht von Natur aus böse, gelten die Orks durch ihre Taten und den ihnen eingepflanzten Hass als &amp;quot;nicht erlösbar&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aussehen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orks werden generell als gebeugt, krummbeinig und langarmig mit geschlitzten gelb-, grün- oder rotleuchtenden Augen und dunkler bzw. schwarzer Haut beschrieben. Sie haben schütteres Haar, Fangzähne und bekleiden sich mit schmutziger Kleidung aus Tierhäuten und Fellen.Ihr Kriegsgerät ist aus schwarzem Stahl gefertigt und besteht traditionell aus [[Messer und Dolche|Dolchen]], Picken, Speeren, Krummsäbeln, Schilden und kurzen Hornbögen; dazu tragen sie schwarze Umhänge, Ringpanzer und Helme mit breitem Rand und oft schnabelartigem Nasenschutz. Lediglich die [[Uruk-hai]] waren hochgewachsener und teilweise etwas menschenähnlicher. Diese kleideten sich auch etwas mehr nach menschlicher Weise und trugen menschlichere Rüstungen und Waffen, obgleich trotzdem noch plump und schwer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kultur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angeführt werden die Orks von Fürsten und Häuptlingen, die normalerweise aus den Familien der stärksten und grausamsten Orks stammen. Diese umgeben sich mit Hauptleuten, dienen meist jedoch selbst einer höheren Macht. Obwohl Tolkien erwähnt, dass die Orks sich nicht anders vermehren als Elben und Menschen, sind jedoch keine &#039;&#039;Orkfrauen&#039;&#039; aus den Büchern bekannt. Dafür wird aber im &amp;quot;Hobbit&amp;quot; an einer Stelle ein Ork-Sprössling (sprich Kind) erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Orks keine schönen Gegenstände herstellen, gelten sie als geschickte Handwerker und Bergleute. Außerdem haben sie wirksames Wissen über (wenn auch schmerzhafte) Heilkunst. Auch scheinen sie eine begrenzte Kenntnis der Magie, vor allem  was das Entfachen und Erhalten von Feuer angeht, gehabt zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von anderen Völkern wurden die Orks gefürchtet und verachtet, ein Hass, den die Orks erwiderten. Besonders tief jedoch war ihre Feindschaft zu den Menschen und den Elben, hierbei vor allem gegenüber den &amp;quot;Tarks&amp;quot; (Abkömmlingen Númenors) und den &amp;quot;Golug&amp;quot; ([[Noldor]]), sowie den &amp;quot;Oghor-hai&amp;quot; ([[Drúedain]]). Andererseits kämpften sie jedoch auch mit Menschenvölkern wie den [[Ostlinge]]n, [[Haradrim]], den Menschen [[Angmar]]s oder den [[Dunländer]]n Seite an Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterarten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Ork fertig.jpg|thumb|300px|Moria-Ork]]&lt;br /&gt;
Es existierten verschiedene Zuchten von Orks:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Orks von Mordor waren vor allem Kampforks, breitbrüstige, krummbeinige Orks, mit Armen, die bis zum Boden reichten. Von diesen war [[Grischnákh]] der bekannteste Vertreter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben ihnen existierten auch noch die [[Uruk-hai]] oder kurz Uruks. Diese tauchten am Ende des Dritten Zeitalters zuerst in Mordor und später in Isengart auf. Die von Saruman gezüchteten Vertreter waren wahrscheinlich noch größer und stärker als ihre Verwandten aus Mordor. Die Uruk-hai bildeten unter den Orks eine Art Elite und waren nicht selten die Anführer der niederen Orks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kleinste Art der Orks wurde [[Snaga]]s genannt und ist die am meisten verbreitete Ork-Art. Die Orks der Nebelgebirge gehörten dieser Rasse an. Sie lebten aber auch in Mordor und Isengart als Arbeiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben wird eine breitnasige Rasse von &amp;quot;Schnüfflern&amp;quot; genannt, die besonders als Fährtensucher gezüchtet wurde. Zudem waren sie gute Bogenschützen und Kundschafter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Orcs_debate_color_by_turnermohan-d8l57rp.jpg|thumb|300px| Ork-Späher]]&lt;br /&gt;
Außerdem wird von einer weiteren größeren Ork-Art berichtet, die Berg-Orks. Diese existierten bereits im Zweiten Zeitalter und werden für den Tod von Isildur und seiner Wache verantwortlich gemacht. Sie leben im Nebelgebirge und waren meist die Anführer der dort lebenden Snagas wie etwa [[Azog]] oder [[Bolg]]. Im Hobbit berichtet Gandalf von Hobkobolden, die im [[Ered Mithrin]] leben. Damit sind wahrscheinlich die Berg-Orks gemeint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien erwähnt zudem im Ersten Zeitalter gefallene Maiar, die in Gestalt größerer und besonders schrecklicher Orks als Anführer auftraten und die als [[Boldog]]s bekannt waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Das Buch der Verschollenen Geschichten|Buch der Verschollenen Geschichten]] wird eine weitere Unterart der Orks, die [[Gongs]], genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hin und wieder kam es zur Vermischung von Orks und verdorbenen Menschen. Vor allem Saruman nahm viele dieser [[Halborks]] und [[Bilwiß]]-[[Menschen]] in seine Armee der Weißen Hand auf; jedoch erwähnt Tolkien, dass Saruman die Möglichkeit der Kreuzung von Menschen und Orks nicht als erster herausgefunden, sondern durch das Studium alter Überlieferungen nur wiederentdeckt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Orks hatten von Anbeginn keine eigene Sprache, sondern setzten sich aus den Sprachen anderer Völker zusammen, was immer sie finden konnten. So entstanden zahlreiche Stammessprachen, die zusammenfassend als [[Orkisch]] bezeichnet werden, jedoch häufig so wenig Ähnlichkeit miteinander haben, dass verschiedene Stämme zur Kommunikation miteinander auf das [[Westron]] zurückgreifen müssen. Sauron versuchte zu diesem Zweck die [[Schwarze Sprache]] unter den Orks zu verbreiten, die sich jedoch nur in verderbtem Zustand in Mordor und im Gebiet Dol Guldurs durchsetzen konnte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Filmtrilogie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Filmtrilogie erscheinen verschiedene Arten von Orks, so werden z.B. die &amp;quot;Moria-Orks&amp;quot; als eigenständige Ork-Rasse dargestellt. Davon verschieden sind die niederen Orks Isengarts und Mordors sowie die größeren &amp;quot;Morannon-Orks&amp;quot; des dritten Teils. Besonders spektakulär dargestellt sind die Uruk-hai Isengarts. Generell unterscheiden sich die Orks der Filmtrilogie stark von den Wesen, die Tolkien beschrieb; so scheinen sie z.B. generell geschlechtslos zu sein und werden in Brutgruben künstlich &amp;quot;erschaffen&amp;quot;. Was wohl irgendwie etwas mit schwarzer Magie und Alchemie zutuen haben soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Namen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* burárum (Entisch) (nur eine Kurzform, der volle Name ist laut Baumbart so lang wie ihre Untaten)&lt;br /&gt;
* Glamhoth (Sindarin): &#039;&#039;&amp;quot;Lärmende Horde&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Gorgûn (so genannt von [[Ghân-buri-Ghân]])&lt;br /&gt;
* Orch (Sindarin, Plural: Yrch)&lt;br /&gt;
* Rukhs (Plural: Rakhâs) ([[Khuzdul]])&lt;br /&gt;
* Urc (Plural: Yrc) ([[Nandorin]])&lt;br /&gt;
* Urco ([[Quenya]])&lt;br /&gt;
* Uruk ([[Adûnaïsch]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate über die Orks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Die Orks sind ein grausames, tückisches und herzensböses Volk. Sie machen nichts Schönes, aber viel Zweckmäßiges. Tunnel, Schächte und Stollen anlegen können sie, wenn sie sich Mühe geben, so gut wie die geschicktesten Bergleute unter den Zwergen; meistens aber sind sie schmutzig und schlampig. Hämmer, Äxte, Schwerter, Dolche, Spitzhacken, Zangen und Folterwerkzeuge herzustellen, verstehen sie sehr gut, lassen sie sich aber oft auch nach ihren Entwürfen von anderen anfertigen, von Gefangenen und Sklaven, die für sie schuften müssen, bis sie aus Mangel an Licht und Luft tot umfallen.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;... und so züchtete Melkor das ekle Volk der Orks, in Neid und Hohn den Elben nachgebildet, deren bitterste Feinde sie später waren. Denn die Orks hatten Leben und vermehrten sich ganz so wie die Kinder Ilúvatars; und nichts, was nach eigener Art lebte oder zu leben schien, konnte Melkor je mehr schaffen seit seiner Auflehnung in der Ainulindale vor dem Anbeginn: so sagen die Weisen.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Hobbit]].&#039;&#039; &#039;&#039;passim&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]].&#039;&#039; Übersetzt von [[Margaret Carroux]]. &#039;&#039;passim&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]].&#039;&#039; Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]]. &#039;&#039;passim&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Morgoth’s Ring]].&#039;&#039; ([[The History of Middle-earth]], Band X.). Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orks]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Orcs]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/peuples/orques/orques]]&lt;br /&gt;
[[fi:Örkit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MrHenryMason</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Orks&amp;diff=100611</id>
		<title>Orks</title>
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		<updated>2015-07-03T11:36:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MrHenryMason: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Tolkien_bestiary_project___orc_infantry_by_joshcorpuz85-d79scit.png|thumb|300px|Ork-Krieger]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Orks&#039;&#039;&#039; sind eines der zahlreichsten Völker Ardas. Sie dienen seit jeher den dunklen Mächten als willige Vollstrecker. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Orks haben ihren Ursprung in den Kerkern von [[Utumno]] und traten zum ersten Mal in der [[Erstes Zeitalter|Altvorderenzeit]] in [[Beleriand]] auf, wo die [[Sindar]] sie zuerst für verkommene und verwilderte [[Avari]]-Elben hielten. Sie stellten neben Trollen und verdorbenen Menschen immer den Hauptteil der Diener des Bösen dar und waren die traditionellen Erzfeinde der [[Elben]] und [[Zwerge]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Altvorderenzeit dienten sie [[Melkor]]. Nach dem Untergang Beleriands flohen sie in die Wildnis und verwilderten oder bauten sich eigene kleine Zufluchten auf, bis [[Sauron]] sie unter seinem Banner neu zusammenscharte. Im Norden eroberten Orks die alte Zwergenstadt [[Gundabad]] und errichteten dort ihre Hauptstadt, in der sie nach dem Fall von [[Angmar]] in relativer Unabhängigkeit von Mordor lebten; weitere Orkfestungen des Nordens entstanden am [[Orktor]] und am [[Gramberg]]. Nachdem es von den Zwergen aufgegeben worden war, gliederten die Orks auch [[Moria]] in die Reihe ihrer Reiche ein. Weitere Hauptgebiete der Orks waren das Land [[Mordor]] sowie der südliche [[Düsterwald]] im Reich von [[Dol Guldur]]. Jedoch ist es wahrscheinlich, dass es auch im Osten und Süden Mittelerdes Orks gab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Ringkrieg]] kämpften die Orks gegen die freien Völker; nach Saurons Niederlage verloren sie sich in Anomie, verwilderten und wurden zu einem aussterbenden Volk. Bereits wenige Jahrhunderte später waren sie in Gondor zu einem Namen aus der Legende geworden. In der [[Dagor Dagorath]], der letzten Schlacht am Ende der Zeitalter, werden die Orks zurückkehren und auf der Seite Morgoths mitkämpfen, wonach ihre Seelen wahrscheinlich endgültig vernichtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ursprung der Orks ist nicht gänzlich geklärt. Zumeist wird angenommen, die ersten Orks seien aus verdorbenen [[Avari]] gezüchtet und später vielleicht mit Sterblichen vermischt worden. Tolkien diskutiert jedoch auch die Möglichkeit, die Orks seien nur seelenlose Tiere, gefallene [[Maiar]] oder gesteuerte &amp;quot;willenlose Wesen&amp;quot; ohne eigenes Leben gewesen. Später kam er zu der Überzeugung, die Orks seien menschlicher Abkunft gewesen, eventuell jedoch mit einem &amp;quot;elbischen Anteil&amp;quot;. &lt;br /&gt;
Für eine nichtmenschliche Abkunft spricht auch, dass Orks weit über 140 Jahre alt werden konnten, wie das Beispiel [[Bolg]]s beweist, und dass es schon lange vor dem Erwachen der Sterblichen Orks gab. Die Orks können als [[Eruhíni]] angesehen werden. Einige Orks galten als rein von Morgoths Geist besessen. Diese starben jedoch nach seiner Verbannung aus, da sie ohne ihren Meister nicht mehr lebensfähig waren.&lt;br /&gt;
Obwohl nicht von Natur aus böse, gelten die Orks durch ihre Taten und den ihnen eingepflanzten Hass als &amp;quot;nicht erlösbar&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aussehen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orks werden generell als gebeugt, krummbeinig und langarmig mit geschlitzten gelb-, grün- oder rotleuchtenden Augen und dunkler bzw. schwarzer Haut beschrieben. Sie haben schütteres Haar, Fangzähne und bekleiden sich mit schmutziger Kleidung aus Tierhäuten und Fellen.Ihr Kriegsgerät ist aus schwarzem Stahl gefertigt und besteht traditionell aus [[Messer und Dolche|Dolchen]], Picken, Speeren, Krummsäbeln, Schilden und kurzen Hornbögen; dazu tragen sie schwarze Umhänge, Ringpanzer und Helme mit breitem Rand und oft schnabelartigem Nasenschutz. Lediglich die [[Uruk-hai]] waren hochgewachsener und teilweise etwas menschenähnlicher. Diese kleideten sich auch etwas mehr nach menschlicher Weise und trugen menschlichere Rüstungen und Waffen, obgleich trotzdem noch plump und schwer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kultur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angeführt werden die Orks von Fürsten und Häuptlingen, die normalerweise aus den Familien der stärksten und grausamsten Orks stammen. Diese umgeben sich mit Hauptleuten, dienen meist jedoch selbst einer höheren Macht. Obwohl Tolkien erwähnt, dass die Orks sich nicht anders vermehren als Elben und Menschen, sind jedoch keine &#039;&#039;Orkfrauen&#039;&#039; aus den Büchern bekannt. Dafür wird aber im &amp;quot;Hobbit&amp;quot; an einer Stelle ein Ork-Sprössling (sprich Kind) erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Orks keine schönen Gegenstände herstellen, gelten sie als geschickte Handwerker und Bergleute. Außerdem haben sie wirksames Wissen über (wenn auch schmerzhafte) Heilkunst. Auch scheinen sie eine begrenzte Kenntnis der Magie, vor allem  was das Entfachen und Erhalten von Feuer angeht, gehabt zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von anderen Völkern wurden die Orks gefürchtet und verachtet, ein Hass, den die Orks erwiderten. Besonders tief jedoch war ihre Feindschaft zu den Menschen und den Elben, hierbei vor allem gegenüber den &amp;quot;Tarks&amp;quot; (Abkömmlingen Númenors) und den &amp;quot;Golug&amp;quot; ([[Noldor]]), sowie den &amp;quot;Oghor-hai&amp;quot; ([[Drúedain]]). Andererseits kämpften sie jedoch auch mit Menschenvölkern wie den [[Ostlinge]]n, [[Haradrim]], den Menschen [[Angmar]]s oder den [[Dunländer]]n Seite an Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterarten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Ork fertig.jpg|thumb|300px|Moria-Ork]]&lt;br /&gt;
Es existierten verschiedene Zuchten von Orks:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Orks von Mordor waren vor allem Kampforks, breitbrüstige, krummbeinige Orks, mit Armen, die bis zum Boden reichten. Von diesen war [[Grischnákh]] der bekannteste Vertreter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben ihnen existierten auch noch die [[Uruk-hai]] oder kurz Uruks. Diese tauchten am Ende des Dritten Zeitalters zuerst in Mordor und später in Isengart auf. Die von Saruman gezüchteten Vertreter waren wahrscheinlich noch größer und stärker als ihre Verwandten aus Mordor. Die Uruk-hai bildeten unter den Orks eine Art Elite und waren nicht selten die Anführer der niederen Orks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kleinste Art der Orks wurde [[Snaga]]s genannt und ist die am meisten verbreitete Ork-Art. Die Orks der Nebelgebirge gehörten dieser Rasse an. Sie lebten aber auch in Mordor und Isengart als Arbeiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben wird eine breitnasige Rasse von &amp;quot;Schnüfflern&amp;quot; genannt, die besonders als Fährtensucher gezüchtet wurde. Zudem waren sie gute Bogenschützen und Kundschafter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Orcs_debate_color_by_turnermohan-d8l57rp.jpg|thumb|300px| Ork-Späher]]&lt;br /&gt;
Außerdem wird von einer weiteren größeren Ork-Art berichtet, die Berg-Orks. Diese existierten bereits im Zweiten Zeitalter und werden für den Tod von Isildur und seiner Wache verantwortlich gemacht. Sie leben im Nebelgebirge und waren meist die Anführer der dort lebenden Snagas wie etwa [[Azog]] oder [[Bolg]]. Im Hobbit berichtet Gandalf von Hobkobolden, die im [[Ered Mithrin]] leben. Damit sind wahrscheinlich die Berg-Orks gemeint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien erwähnt zudem im Ersten Zeitalter gefallene Maiar, die in Gestalt größerer und besonders schrecklicher Orks als Anführer auftraten und die als [[Boldog]]s bekannt waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Das Buch der Verschollenen Geschichten|Buch der Verschollenen Geschichten]] wird eine weitere Unterart der Orks, die [[Gongs]], genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hin und wieder kam es zur Vermischung von Orks und verdorbenen Menschen. Vor allem Saruman nahm viele dieser [[Halborks]] und [[Bilwiß]]-[[Menschen]] in seine Armee der Weißen Hand auf; jedoch erwähnt Tolkien, dass Saruman die Möglichkeit der Kreuzung von Menschen und Orks nicht als erster herausgefunden, sondern durch das Studium alter Überlieferungen nur wiederentdeckt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Orks hatten von Anbeginn keine eigene Sprache, sondern setzten sich aus den Sprachen anderer Völker zusammen, was immer sie finden konnten. So entstanden zahlreiche Stammessprachen, die zusammenfassend als [[Orkisch]] bezeichnet werden, jedoch häufig so wenig Ähnlichkeit miteinander haben, dass verschiedene Stämme zur Kommunikation miteinander auf das [[Westron]] zurückgreifen müssen. Sauron versuchte zu diesem Zweck die [[Schwarze Sprache]] unter den Orks zu verbreiten, die sich jedoch nur in verderbtem Zustand in Mordor und im Gebiet Dol Guldurs durchsetzen konnte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Filmtrilogie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Filmtrilogie erscheinen verschiedene Arten von Orks, so werden z.B. die &amp;quot;Moria-Orks&amp;quot; als eigenständige Ork-Rasse dargestellt. Davon verschieden sind die niederen Orks Isengarts und Mordors sowie die größeren &amp;quot;Morannon-Orks&amp;quot; des dritten Teils. Besonders spektakulär dargestellt sind die Uruk-hai Isengarts. Generell unterscheiden sich die Orks der Filmtrilogie stark von den Wesen, die Tolkien beschrieb; so scheinen sie z.B. generell geschlechtslos zu sein und werden in Brutgruben künstlich &amp;quot;erschaffen&amp;quot;. Was wohl irgendwie etwas mit schwarzer Magie und Alchemie zutuen haben soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Namen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* burárum (Entisch) (nur eine Kurzform, der volle Name ist laut Baumbart so lang wie ihre Untaten)&lt;br /&gt;
* Glamhoth (Sindarin): &#039;&#039;&amp;quot;Lärmende Horde&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Gorgûn (so genannt von [[Ghân-buri-Ghân]])&lt;br /&gt;
* Orch (Sindarin, Plural: Yrch)&lt;br /&gt;
* Rukhs (Plural: Rakhâs) ([[Khuzdul]])&lt;br /&gt;
* Urc (Plural: Yrc) ([[Nandorin]])&lt;br /&gt;
* Urco ([[Quenya]])&lt;br /&gt;
* Uruk ([[Adûnaïsch]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate über die Orks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Die Orks sind ein grausames, tückisches und herzensböses Volk. Sie machen nichts Schönes, aber viel Zweckmäßiges. Tunnel, Schächte und Stollen anlegen können sie, wenn sie sich Mühe geben, so gut wie die geschicktesten Bergleute unter den Zwergen; meistens aber sind sie schmutzig und schlampig. Hämmer, Äxte, Schwerter, Dolche, Spitzhacken, Zangen und Folterwerkzeuge herzustellen, verstehen sie sehr gut, lassen sie sich aber oft auch nach ihren Entwürfen von anderen anfertigen, von Gefangenen und Sklaven, die für sie schuften müssen, bis sie aus Mangel an Licht und Luft tot umfallen.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;... und so züchtete Melkor das ekle Volk der Orks, in Neid und Hohn den Elben nachgebildet, deren bitterste Feinde sie später waren. Denn die Orks hatten Leben und vermehrten sich ganz so wie die Kinder Ilúvatars; und nichts, was nach eigener Art lebte oder zu leben schien, konnte Melkor je mehr schaffen seit seiner Auflehnung in der Ainulindale vor dem Anbeginn: so sagen die Weisen.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Hobbit]].&#039;&#039; &#039;&#039;passim&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]].&#039;&#039; Übersetzt von [[Margaret Carroux]]. &#039;&#039;passim&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]].&#039;&#039; Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]]. &#039;&#039;passim&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Morgoth’s Ring]].&#039;&#039; ([[The History of Middle-earth]], Band X.). Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orks]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Orcs]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/peuples/orques/orques]]&lt;br /&gt;
[[fi:Örkit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MrHenryMason</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Orks&amp;diff=100610</id>
		<title>Orks</title>
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		<updated>2015-07-03T11:29:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MrHenryMason: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Orcs_debate_color_by_turnermohan-d8l57rp.jpg|thumb|300px| Streitende Orks]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Orks&#039;&#039;&#039; sind eines der zahlreichsten Völker Ardas. Sie dienen seit jeher den dunklen Mächten als willige Vollstrecker. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Orks haben ihren Ursprung in den Kerkern von [[Utumno]] und traten zum ersten Mal in der [[Erstes Zeitalter|Altvorderenzeit]] in [[Beleriand]] auf, wo die [[Sindar]] sie zuerst für verkommene und verwilderte [[Avari]]-Elben hielten. Sie stellten neben Trollen und verdorbenen Menschen immer den Hauptteil der Diener des Bösen dar und waren die traditionellen Erzfeinde der [[Elben]] und [[Zwerge]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Altvorderenzeit dienten sie [[Melkor]]. Nach dem Untergang Beleriands flohen sie in die Wildnis und verwilderten oder bauten sich eigene kleine Zufluchten auf, bis [[Sauron]] sie unter seinem Banner neu zusammenscharte. Im Norden eroberten Orks die alte Zwergenstadt [[Gundabad]] und errichteten dort ihre Hauptstadt, in der sie nach dem Fall von [[Angmar]] in relativer Unabhängigkeit von Mordor lebten; weitere Orkfestungen des Nordens entstanden am [[Orktor]] und am [[Gramberg]]. Nachdem es von den Zwergen aufgegeben worden war, gliederten die Orks auch [[Moria]] in die Reihe ihrer Reiche ein. Weitere Hauptgebiete der Orks waren das Land [[Mordor]] sowie der südliche [[Düsterwald]] im Reich von [[Dol Guldur]]. Jedoch ist es wahrscheinlich, dass es auch im Osten und Süden Mittelerdes Orks gab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Ringkrieg]] kämpften die Orks gegen die freien Völker; nach Saurons Niederlage verloren sie sich in Anomie, verwilderten und wurden zu einem aussterbenden Volk. Bereits wenige Jahrhunderte später waren sie in Gondor zu einem Namen aus der Legende geworden. In der [[Dagor Dagorath]], der letzten Schlacht am Ende der Zeitalter, werden die Orks zurückkehren und auf der Seite Morgoths mitkämpfen, wonach ihre Seelen wahrscheinlich endgültig vernichtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ursprung der Orks ist nicht gänzlich geklärt. Zumeist wird angenommen, die ersten Orks seien aus verdorbenen [[Avari]] gezüchtet und später vielleicht mit Sterblichen vermischt worden. Tolkien diskutiert jedoch auch die Möglichkeit, die Orks seien nur seelenlose Tiere, gefallene [[Maiar]] oder gesteuerte &amp;quot;willenlose Wesen&amp;quot; ohne eigenes Leben gewesen. Später kam er zu der Überzeugung, die Orks seien menschlicher Abkunft gewesen, eventuell jedoch mit einem &amp;quot;elbischen Anteil&amp;quot;. &lt;br /&gt;
Für eine nichtmenschliche Abkunft spricht auch, dass Orks weit über 140 Jahre alt werden konnten, wie das Beispiel [[Bolg]]s beweist, und dass es schon lange vor dem Erwachen der Sterblichen Orks gab. Die Orks können als [[Eruhíni]] angesehen werden. Einige Orks galten als rein von Morgoths Geist besessen. Diese starben jedoch nach seiner Verbannung aus, da sie ohne ihren Meister nicht mehr lebensfähig waren.&lt;br /&gt;
Obwohl nicht von Natur aus böse, gelten die Orks durch ihre Taten und den ihnen eingepflanzten Hass als &amp;quot;nicht erlösbar&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aussehen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orks werden generell als gebeugt, krummbeinig und langarmig mit geschlitzten gelb-, grün- oder rotleuchtenden Augen und dunkler bzw. schwarzer Haut beschrieben. Sie haben schütteres Haar, Fangzähne und bekleiden sich mit schmutziger Kleidung aus Tierhäuten und Fellen.Ihr Kriegsgerät ist aus schwarzem Stahl gefertigt und besteht traditionell aus [[Messer und Dolche|Dolchen]], Picken, Speeren, Krummsäbeln, Schilden und kurzen Hornbögen; dazu tragen sie schwarze Umhänge, Ringpanzer und Helme mit breitem Rand und oft schnabelartigem Nasenschutz. Lediglich die [[Uruk-hai]] waren hochgewachsener und teilweise etwas menschenähnlicher. Diese kleideten sich auch etwas mehr nach menschlicher Weise und trugen menschlichere Rüstungen und Waffen, obgleich trotzdem noch plump und schwer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kultur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angeführt werden die Orks von Fürsten und Häuptlingen, die normalerweise aus den Familien der stärksten und grausamsten Orks stammen. Diese umgeben sich mit Hauptleuten, dienen meist jedoch selbst einer höheren Macht. Obwohl Tolkien erwähnt, dass die Orks sich nicht anders vermehren als Elben und Menschen, sind jedoch keine &#039;&#039;Orkfrauen&#039;&#039; aus den Büchern bekannt. Dafür wird aber im &amp;quot;Hobbit&amp;quot; an einer Stelle ein Ork-Sprössling (sprich Kind) erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Orks keine schönen Gegenstände herstellen, gelten sie als geschickte Handwerker und Bergleute. Außerdem haben sie wirksames Wissen über (wenn auch schmerzhafte) Heilkunst. Auch scheinen sie eine begrenzte Kenntnis der Magie, vor allem  was das Entfachen und Erhalten von Feuer angeht, gehabt zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von anderen Völkern wurden die Orks gefürchtet und verachtet, ein Hass, den die Orks erwiderten. Besonders tief jedoch war ihre Feindschaft zu den Menschen und den Elben, hierbei vor allem gegenüber den &amp;quot;Tarks&amp;quot; (Abkömmlingen Númenors) und den &amp;quot;Golug&amp;quot; ([[Noldor]]), sowie den &amp;quot;Oghor-hai&amp;quot; ([[Drúedain]]). Andererseits kämpften sie jedoch auch mit Menschenvölkern wie den [[Ostlinge]]n, [[Haradrim]], den Menschen [[Angmar]]s oder den [[Dunländer]]n Seite an Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterarten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Ork fertig.jpg|thumb|300px|Moria-Ork]]&lt;br /&gt;
Es existierten verschiedene Zuchten von Orks:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Orks von Mordor waren vor allem Kampforks, breitbrüstige, krummbeinige Orks, mit Armen, die bis zum Boden reichten. Von diesen war [[Grischnákh]] der bekannteste Vertreter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben ihnen existierten auch noch die [[Uruk-hai]] oder kurz Uruks. Diese tauchten am Ende des Dritten Zeitalters zuerst in Mordor und später in Isengart auf. Die von Saruman gezüchteten Vertreter waren wahrscheinlich noch größer und stärker als ihre Verwandten aus Mordor. Die Uruk-hai bildeten unter den Orks eine Art Elite und waren nicht selten die Anführer der niederen Orks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kleinste Art der Orks wurde [[Snaga]]s genannt und ist die am meisten verbreitete Ork-Art. Die Orks der Nebelgebirge gehörten dieser Rasse an. Sie lebten aber auch in Mordor und Isengart als Arbeiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben wird eine breitnasige Rasse von &amp;quot;Schnüfflern&amp;quot; genannt, die besonders als Fährtensucher gezüchtet wurde. Zudem waren sie gute Bogenschützen und Kundschafter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Ork11.jpg|thumb|150px|ein Ork-Fährtensucher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem wird von einer weiteren größeren Ork-Art berichtet, die Berg-Orks. Diese existierten bereits im Zweiten Zeitalter und werden für den Tod von Isildur und seiner Wache verantwortlich gemacht. Sie leben im Nebelgebirge und waren meist die Anführer der dort lebenden Snagas wie etwa [[Azog]] oder [[Bolg]]. Im Hobbit berichtet Gandalf von Hobkobolden, die im [[Ered Mithrin]] leben. Damit sind wahrscheinlich die Berg-Orks gemeint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Ork6.jpg|thumb|150px|Ein größerer Kampf-Ork]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien erwähnt zudem im Ersten Zeitalter gefallene Maiar, die in Gestalt größerer und besonders schrecklicher Orks als Anführer auftraten und die als [[Boldog]]s bekannt waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Das Buch der Verschollenen Geschichten|Buch der Verschollenen Geschichten]] wird eine weitere Unterart der Orks, die [[Gongs]], genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hin und wieder kam es zur Vermischung von Orks und verdorbenen Menschen. Vor allem Saruman nahm viele dieser [[Halborks]] und [[Bilwiß]]-[[Menschen]] in seine Armee der Weißen Hand auf; jedoch erwähnt Tolkien, dass Saruman die Möglichkeit der Kreuzung von Menschen und Orks nicht als erster herausgefunden, sondern durch das Studium alter Überlieferungen nur wiederentdeckt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Orks hatten von Anbeginn keine eigene Sprache, sondern setzten sich aus den Sprachen anderer Völker zusammen, was immer sie finden konnten. So entstanden zahlreiche Stammessprachen, die zusammenfassend als [[Orkisch]] bezeichnet werden, jedoch häufig so wenig Ähnlichkeit miteinander haben, dass verschiedene Stämme zur Kommunikation miteinander auf das [[Westron]] zurückgreifen müssen. Sauron versuchte zu diesem Zweck die [[Schwarze Sprache]] unter den Orks zu verbreiten, die sich jedoch nur in verderbtem Zustand in Mordor und im Gebiet Dol Guldurs durchsetzen konnte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Filmtrilogie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Filmtrilogie erscheinen verschiedene Arten von Orks, so werden z.B. die &amp;quot;Moria-Orks&amp;quot; als eigenständige Ork-Rasse dargestellt. Davon verschieden sind die niederen Orks Isengarts und Mordors sowie die größeren &amp;quot;Morannon-Orks&amp;quot; des dritten Teils. Besonders spektakulär dargestellt sind die Uruk-hai Isengarts. Generell unterscheiden sich die Orks der Filmtrilogie stark von den Wesen, die Tolkien beschrieb; so scheinen sie z.B. generell geschlechtslos zu sein und werden in Brutgruben künstlich &amp;quot;erschaffen&amp;quot;. Was wohl irgendwie etwas mit schwarzer Magie und Alchemie zutuen haben soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Namen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* burárum (Entisch) (nur eine Kurzform, der volle Name ist laut Baumbart so lang wie ihre Untaten)&lt;br /&gt;
* Glamhoth (Sindarin): &#039;&#039;&amp;quot;Lärmende Horde&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Gorgûn (so genannt von [[Ghân-buri-Ghân]])&lt;br /&gt;
* Orch (Sindarin, Plural: Yrch)&lt;br /&gt;
* Rukhs (Plural: Rakhâs) ([[Khuzdul]])&lt;br /&gt;
* Urc (Plural: Yrc) ([[Nandorin]])&lt;br /&gt;
* Urco ([[Quenya]])&lt;br /&gt;
* Uruk ([[Adûnaïsch]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate über die Orks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Die Orks sind ein grausames, tückisches und herzensböses Volk. Sie machen nichts Schönes, aber viel Zweckmäßiges. Tunnel, Schächte und Stollen anlegen können sie, wenn sie sich Mühe geben, so gut wie die geschicktesten Bergleute unter den Zwergen; meistens aber sind sie schmutzig und schlampig. Hämmer, Äxte, Schwerter, Dolche, Spitzhacken, Zangen und Folterwerkzeuge herzustellen, verstehen sie sehr gut, lassen sie sich aber oft auch nach ihren Entwürfen von anderen anfertigen, von Gefangenen und Sklaven, die für sie schuften müssen, bis sie aus Mangel an Licht und Luft tot umfallen.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;... und so züchtete Melkor das ekle Volk der Orks, in Neid und Hohn den Elben nachgebildet, deren bitterste Feinde sie später waren. Denn die Orks hatten Leben und vermehrten sich ganz so wie die Kinder Ilúvatars; und nichts, was nach eigener Art lebte oder zu leben schien, konnte Melkor je mehr schaffen seit seiner Auflehnung in der Ainulindale vor dem Anbeginn: so sagen die Weisen.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Hobbit]].&#039;&#039; &#039;&#039;passim&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]].&#039;&#039; Übersetzt von [[Margaret Carroux]]. &#039;&#039;passim&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]].&#039;&#039; Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]]. &#039;&#039;passim&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Morgoth’s Ring]].&#039;&#039; ([[The History of Middle-earth]], Band X.). Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orks]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Orcs]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/peuples/orques/orques]]&lt;br /&gt;
[[fi:Örkit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MrHenryMason</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;MrHenryMason: /* Unterarten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Ork fertig.jpg|thumb|300px|Ork]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Orks&#039;&#039;&#039; sind eines der zahlreichsten Völker Ardas. Sie dienen seit jeher den dunklen Mächten als willige Vollstrecker. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Orks haben ihren Ursprung in den Kerkern von [[Utumno]] und traten zum ersten Mal in der [[Erstes Zeitalter|Altvorderenzeit]] in [[Beleriand]] auf, wo die [[Sindar]] sie zuerst für verkommene und verwilderte [[Avari]]-Elben hielten. Sie stellten neben Trollen und verdorbenen Menschen immer den Hauptteil der Diener des Bösen dar und waren die traditionellen Erzfeinde der [[Elben]] und [[Zwerge]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Altvorderenzeit dienten sie [[Melkor]]. Nach dem Untergang Beleriands flohen sie in die Wildnis und verwilderten oder bauten sich eigene kleine Zufluchten auf, bis [[Sauron]] sie unter seinem Banner neu zusammenscharte. Im Norden eroberten Orks die alte Zwergenstadt [[Gundabad]] und errichteten dort ihre Hauptstadt, in der sie nach dem Fall von [[Angmar]] in relativer Unabhängigkeit von Mordor lebten; weitere Orkfestungen des Nordens entstanden am [[Orktor]] und am [[Gramberg]]. Nachdem es von den Zwergen aufgegeben worden war, gliederten die Orks auch [[Moria]] in die Reihe ihrer Reiche ein. Weitere Hauptgebiete der Orks waren das Land [[Mordor]] sowie der südliche [[Düsterwald]] im Reich von [[Dol Guldur]]. Jedoch ist es wahrscheinlich, dass es auch im Osten und Süden Mittelerdes Orks gab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Ringkrieg]] kämpften die Orks gegen die freien Völker; nach Saurons Niederlage verloren sie sich in Anomie, verwilderten und wurden zu einem aussterbenden Volk. Bereits wenige Jahrhunderte später waren sie in Gondor zu einem Namen aus der Legende geworden. In der [[Dagor Dagorath]], der letzten Schlacht am Ende der Zeitalter, werden die Orks zurückkehren und auf der Seite Morgoths mitkämpfen, wonach ihre Seelen wahrscheinlich endgültig vernichtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ursprung der Orks ist nicht gänzlich geklärt. Zumeist wird angenommen, die ersten Orks seien aus verdorbenen [[Avari]] gezüchtet und später vielleicht mit Sterblichen vermischt worden. Tolkien diskutiert jedoch auch die Möglichkeit, die Orks seien nur seelenlose Tiere, gefallene [[Maiar]] oder gesteuerte &amp;quot;willenlose Wesen&amp;quot; ohne eigenes Leben gewesen. Später kam er zu der Überzeugung, die Orks seien menschlicher Abkunft gewesen, eventuell jedoch mit einem &amp;quot;elbischen Anteil&amp;quot;. &lt;br /&gt;
Für eine nichtmenschliche Abkunft spricht auch, dass Orks weit über 140 Jahre alt werden konnten, wie das Beispiel [[Bolg]]s beweist, und dass es schon lange vor dem Erwachen der Sterblichen Orks gab. Die Orks können als [[Eruhíni]] angesehen werden. Einige Orks galten als rein von Morgoths Geist besessen. Diese starben jedoch nach seiner Verbannung aus, da sie ohne ihren Meister nicht mehr lebensfähig waren.&lt;br /&gt;
Obwohl nicht von Natur aus böse, gelten die Orks durch ihre Taten und den ihnen eingepflanzten Hass als &amp;quot;nicht erlösbar&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aussehen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orks werden generell als gebeugt, krummbeinig und langarmig mit geschlitzten gelb-, grün- oder rotleuchtenden Augen und dunkler bzw. schwarzer Haut beschrieben. Sie haben schütteres Haar, Fangzähne und bekleiden sich mit schmutziger Kleidung aus Tierhäuten und Fellen.Ihr Kriegsgerät ist aus schwarzem Stahl gefertigt und besteht traditionell aus [[Messer und Dolche|Dolchen]], Picken, Speeren, Krummsäbeln, Schilden und kurzen Hornbögen; dazu tragen sie schwarze Umhänge, Ringpanzer und Helme mit breitem Rand und oft schnabelartigem Nasenschutz. Lediglich die [[Uruk-hai]] waren hochgewachsener und teilweise etwas menschenähnlicher. Diese kleideten sich auch etwas mehr nach menschlicher Weise und trugen menschlichere Rüstungen und Waffen, obgleich trotzdem noch plump und schwer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kultur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angeführt werden die Orks von Fürsten und Häuptlingen, die normalerweise aus den Familien der stärksten und grausamsten Orks stammen. Diese umgeben sich mit Hauptleuten, dienen meist jedoch selbst einer höheren Macht. Obwohl Tolkien erwähnt, dass die Orks sich nicht anders vermehren als Elben und Menschen, sind jedoch keine &#039;&#039;Orkfrauen&#039;&#039; aus den Büchern bekannt. Dafür wird aber im &amp;quot;Hobbit&amp;quot; an einer Stelle ein Ork-Sprössling (sprich Kind) erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Orks keine schönen Gegenstände herstellen, gelten sie als geschickte Handwerker und Bergleute. Außerdem haben sie wirksames Wissen über (wenn auch schmerzhafte) Heilkunst. Auch scheinen sie eine begrenzte Kenntnis der Magie, vor allem  was das Entfachen und Erhalten von Feuer angeht, gehabt zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von anderen Völkern wurden die Orks gefürchtet und verachtet, ein Hass, den die Orks erwiderten. Besonders tief jedoch war ihre Feindschaft zu den Menschen und den Elben, hierbei vor allem gegenüber den &amp;quot;Tarks&amp;quot; (Abkömmlingen Númenors) und den &amp;quot;Golug&amp;quot; ([[Noldor]]), sowie den &amp;quot;Oghor-hai&amp;quot; ([[Drúedain]]). Andererseits kämpften sie jedoch auch mit Menschenvölkern wie den [[Ostlinge]]n, [[Haradrim]], den Menschen [[Angmar]]s oder den [[Dunländer]]n Seite an Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterarten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Orcs_debate_color_by_turnermohan-d8l57rp.jpg|thumb|300px| Streitende Orks]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es existierten verschiedene Zuchten von Orks:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Orks von Mordor waren vor allem Kampforks, breitbrüstige, krummbeinige Orks, mit Armen, die bis zum Boden reichten. Von diesen war [[Grischnákh]] der bekannteste Vertreter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben ihnen existierten auch noch die [[Uruk-hai]] oder kurz Uruks. Diese tauchten am Ende des Dritten Zeitalters zuerst in Mordor und später in Isengart auf. Die von Saruman gezüchteten Vertreter waren wahrscheinlich noch größer und stärker als ihre Verwandten aus Mordor. Die Uruk-hai bildeten unter den Orks eine Art Elite und waren nicht selten die Anführer der niederen Orks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kleinste Art der Orks wurde [[Snaga]]s genannt und ist die am meisten verbreitete Ork-Art. Die Orks der Nebelgebirge gehörten dieser Rasse an. Sie lebten aber auch in Mordor und Isengart als Arbeiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben wird eine breitnasige Rasse von &amp;quot;Schnüfflern&amp;quot; genannt, die besonders als Fährtensucher gezüchtet wurde. Zudem waren sie gute Bogenschützen und Kundschafter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Ork11.jpg|thumb|150px|ein Ork-Fährtensucher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem wird von einer weiteren größeren Ork-Art berichtet, die Berg-Orks. Diese existierten bereits im Zweiten Zeitalter und werden für den Tod von Isildur und seiner Wache verantwortlich gemacht. Sie leben im Nebelgebirge und waren meist die Anführer der dort lebenden Snagas wie etwa [[Azog]] oder [[Bolg]]. Im Hobbit berichtet Gandalf von Hobkobolden, die im [[Ered Mithrin]] leben. Damit sind wahrscheinlich die Berg-Orks gemeint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Ork6.jpg|thumb|150px|Ein größerer Kampf-Ork]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien erwähnt zudem im Ersten Zeitalter gefallene Maiar, die in Gestalt größerer und besonders schrecklicher Orks als Anführer auftraten und die als [[Boldog]]s bekannt waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Das Buch der Verschollenen Geschichten|Buch der Verschollenen Geschichten]] wird eine weitere Unterart der Orks, die [[Gongs]], genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hin und wieder kam es zur Vermischung von Orks und verdorbenen Menschen. Vor allem Saruman nahm viele dieser [[Halborks]] und [[Bilwiß]]-[[Menschen]] in seine Armee der Weißen Hand auf; jedoch erwähnt Tolkien, dass Saruman die Möglichkeit der Kreuzung von Menschen und Orks nicht als erster herausgefunden, sondern durch das Studium alter Überlieferungen nur wiederentdeckt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Orks hatten von Anbeginn keine eigene Sprache, sondern setzten sich aus den Sprachen anderer Völker zusammen, was immer sie finden konnten. So entstanden zahlreiche Stammessprachen, die zusammenfassend als [[Orkisch]] bezeichnet werden, jedoch häufig so wenig Ähnlichkeit miteinander haben, dass verschiedene Stämme zur Kommunikation miteinander auf das [[Westron]] zurückgreifen müssen. Sauron versuchte zu diesem Zweck die [[Schwarze Sprache]] unter den Orks zu verbreiten, die sich jedoch nur in verderbtem Zustand in Mordor und im Gebiet Dol Guldurs durchsetzen konnte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Filmtrilogie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Filmtrilogie erscheinen verschiedene Arten von Orks, so werden z.B. die &amp;quot;Moria-Orks&amp;quot; als eigenständige Ork-Rasse dargestellt. Davon verschieden sind die niederen Orks Isengarts und Mordors sowie die größeren &amp;quot;Morannon-Orks&amp;quot; des dritten Teils. Besonders spektakulär dargestellt sind die Uruk-hai Isengarts. Generell unterscheiden sich die Orks der Filmtrilogie stark von den Wesen, die Tolkien beschrieb; so scheinen sie z.B. generell geschlechtslos zu sein und werden in Brutgruben künstlich &amp;quot;erschaffen&amp;quot;. Was wohl irgendwie etwas mit schwarzer Magie und Alchemie zutuen haben soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Namen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* burárum (Entisch) (nur eine Kurzform, der volle Name ist laut Baumbart so lang wie ihre Untaten)&lt;br /&gt;
* Glamhoth (Sindarin): &#039;&#039;&amp;quot;Lärmende Horde&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Gorgûn (so genannt von [[Ghân-buri-Ghân]])&lt;br /&gt;
* Orch (Sindarin, Plural: Yrch)&lt;br /&gt;
* Rukhs (Plural: Rakhâs) ([[Khuzdul]])&lt;br /&gt;
* Urc (Plural: Yrc) ([[Nandorin]])&lt;br /&gt;
* Urco ([[Quenya]])&lt;br /&gt;
* Uruk ([[Adûnaïsch]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate über die Orks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Die Orks sind ein grausames, tückisches und herzensböses Volk. Sie machen nichts Schönes, aber viel Zweckmäßiges. Tunnel, Schächte und Stollen anlegen können sie, wenn sie sich Mühe geben, so gut wie die geschicktesten Bergleute unter den Zwergen; meistens aber sind sie schmutzig und schlampig. Hämmer, Äxte, Schwerter, Dolche, Spitzhacken, Zangen und Folterwerkzeuge herzustellen, verstehen sie sehr gut, lassen sie sich aber oft auch nach ihren Entwürfen von anderen anfertigen, von Gefangenen und Sklaven, die für sie schuften müssen, bis sie aus Mangel an Licht und Luft tot umfallen.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;... und so züchtete Melkor das ekle Volk der Orks, in Neid und Hohn den Elben nachgebildet, deren bitterste Feinde sie später waren. Denn die Orks hatten Leben und vermehrten sich ganz so wie die Kinder Ilúvatars; und nichts, was nach eigener Art lebte oder zu leben schien, konnte Melkor je mehr schaffen seit seiner Auflehnung in der Ainulindale vor dem Anbeginn: so sagen die Weisen.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Hobbit]].&#039;&#039; &#039;&#039;passim&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]].&#039;&#039; Übersetzt von [[Margaret Carroux]]. &#039;&#039;passim&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]].&#039;&#039; Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]]. &#039;&#039;passim&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Morgoth’s Ring]].&#039;&#039; ([[The History of Middle-earth]], Band X.). Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orks]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Orcs]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/peuples/orques/orques]]&lt;br /&gt;
[[fi:Örkit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MrHenryMason</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;MrHenryMason: {{Bildbeschreibung
|QUELLE=http://turnermohan.deviantart.com/art/Orcs-Debate-Color-519244693
|URHEBER= TurnerMohan
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bildbeschreibung&lt;br /&gt;
|QUELLE=http://turnermohan.deviantart.com/art/Orcs-Debate-Color-519244693&lt;br /&gt;
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}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MrHenryMason</name></author>
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	<entry>
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		<title>Beorn</title>
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		<updated>2015-07-03T11:09:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MrHenryMason: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Beorn_AnkeEißmann.jpg|thumb|300px|Beorn, &amp;lt;small&amp;gt;Zeichnung: [[Anke Eißmann]]&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Beorn&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangaben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* erstmals erwähnt 2941 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]]&lt;br /&gt;
* gestorben vor 3018 D. Z.&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]] selbst erwähnt in einem Brief Beorns Tod: &lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=Beorn ist tot. [...] Er kam im Hobbit vor. Das war im Jahre 2940 (1340 nach dem Auenland-Kalender) des Dritten Zeitalters. Jetzt haben wir die Jahre 3018–3019 (1418–19). Obwohl er die Haut wechseln kann und zweifellos ein bisschen so was wie ein Zauberer ist, war Beorn doch ein Mensch.&lt;br /&gt;
|Autor=J. R. R. Tolkien&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;[[Briefe]]&#039;&#039;. #144 &#039;&#039;An Naomi Mitchison&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Volk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Menschen]], [[Nordmenschen]], [[Bären]], Hautwechsler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beorn war einer jener wenigen Menschen, die zur Zeit von [[Bilbo Beutlin]]s Reise zum [[Erebor|Einsamen Berg]] (2941 bis 2942 D. Z.) nahe den westlichen Säumen des [[Düsterwald]]es in [[Rhovanion|Wilderland]] lebten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war groß, hatte starke Arme und Beine und einen langen schwarzen Bart. Seine Kleidung bestand aus einer wollenen Tunika, die bis zu seinen Knien hinabreichte. Beorn war ein Pelzwechsler (&#039;&#039;skin-changer&#039;&#039;), der die Macht besaß, sich in einen großen schwarzen Bären zu verwandeln, Tolkien bezeichnet ihn als „zweifellos ein bisschen so was wie ein [[Magier|Zauberer]]“. Über seine Herkunft ist wenig bekannt, nur [[Gandalf]] mutmaßte, dass Beorn von den großen [[Bären]] des Gebirges abstammen könnte, die einst von den [[Riesen]] vertrieben wurden, oder aber, dass er doch ein Abkömmling jener [[Edain|ersten Menschen]] war, die bereits in Wilderland lebten, bevor das Böse sich in dieser Gegend ausbreitete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beorn besaß einen [[Beorns Gehöft|Hof]] inmitten eines Gürtels hoher Eichen. Da er nur wenige Freunde hatte, lebte er recht zurückgezogen mit einer Anzahl Tieren zusammen, darunter [[Hunde]], [[Pferde]] und [[Schafe]], die Beorn sehr am Herzen lagen, mit denen er sprach und die ihm auf fast menschliche Weise dienten. Er hatte auch eine Bienenzucht, für die er vor seinem Gehöft weite [[Bienenweiden]] angelegt hatte. Beorn aß kein Fleisch, sondern ernährte sich hauptsächlich von Sahne und Honig. In Bärengestalt verließ er seinen Hof und streifte weit umher, auch um sich mit anderen Bären zu treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einst hatte er dem großen Felsenberg im [[Anduin]] den Namen [[Carrock]] gegeben. Er war es wahrscheinlich auch gewesen, der die Stufen in den Felsen geschlagen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Beorn_by_jmkilpatrick-d6r2enj.jpg|thumb|Beorn in der Schlacht der fünf Heere]]&lt;br /&gt;
Gandalf, Bilbo Beutlin und den dreizehn Zwergen gewährte Beorn 2941 D. Z. Quartier. Als sie ihre Reise fortsetzten, gab Beorn ihnen Proviant und frisches Wasser. Er lieh ihnen auch Pferde, die sie vor dem Betreten des Düsterwaldes auf Beorns Bitte zurückschickten. Bei der [[Schlacht der Fünf Heere]] tauchte er, in Bärengestalt, überraschend auf und entschied den Kampf gegen die [[Orks]] und [[Warge]]. Er trug während des Kampfes den von vielen Speeren getroffenen [[Thorin II.|Thorin]] vom Schlachtfeld. Danach schnappte er sich den Orkanführer Bolg und tötete ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ihrer Rückreise im Winter 2941 D. Z. rasteten Bilbo und Gandalf erneut bei Beorn, wo sie den [[Jul]] feierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Sohn und Häuptling der [[Beorninger]] war [[Grimbeorn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name &#039;&#039;Beorn&#039;&#039; ist Altenglisch und bedeutet &#039;&#039;Bär&#039;&#039; oder im übertragenen Sinne &#039;&#039;Krieger&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmtrilogie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beorn wird in Peter Jacksons [[Der Hobbit (Filmtrilogie)|Hobbit-Filmtrilogie]] vom Schweden Mikael Persbrandt dargestellt. Er ist dabei der letzte Überlebende des Hautwechsler-Volkes, das von [[Azog]] versklavt und ausgerottet worden ist. Daher hilft er den Zwergen, die er eigentlich nicht mag. Sein Aftritt in der [[Schlacht der Fünf Heere]] ist im Film sehr kurz gehalten und auch nicht so verheerend für die Orks und nur sekundär für den Ausgang der Schlacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wissenswertes ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name &#039;&#039;Beorn leggi&#039;&#039;, eine ausgestorbene Bärtierchen-Art, die nur durch ein einziges Exemplar bekannt ist, das sich in kreidezeitlichem Bernstein aus Kanada erhalten hat, wurde von Cooper in Anlehnung an die Figur aus dem Kinderbuch &#039;&#039;[[Der kleine Hobbit]]&#039;&#039; von [[J. R. R. Tolkien]] gewählt. (siehe dazu: [http://de.wikipedia.org/wiki/Beorn_leggi Wikipedia: &#039;&#039;Beorn leggi&#039;&#039;])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Externe Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.der-fuchsbau.com/tolkien/familytree/stammbaum.htm Stammbaum der Eldar und Atani]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;Der Hobbit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Kapitel 7: &#039;&#039;Ein sonderbares Quartier&#039;&#039;,&lt;br /&gt;
** Kapitel 17: &#039;&#039;Die Wolken bersten&#039;&#039;,&lt;br /&gt;
** Kapitel 18: &#039;&#039;Der Weg zurück&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Zweites Buch,&lt;br /&gt;
** Erstes Kapitel: &#039;&#039;Viele Begegnungen&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Briefe]]&#039;&#039;. Herausgegeben von [[Humphrey Carpenter]].&lt;br /&gt;
** Brief 144: &#039;&#039;An Naomi Mitchison&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Menschen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nordmenschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Beorn]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo:personnages:hommes:3a:hommes_du_nord:beornides:beorn]]&lt;br /&gt;
[[fi:Beorn]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MrHenryMason</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;MrHenryMason: {{Bildbeschreibung
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}}&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bildbeschreibung&lt;br /&gt;
|QUELLE= http://insanewarlock.deviantart.com/art/Beorn-408258991&lt;br /&gt;
|URHEBER=JMKilpatrick&lt;br /&gt;
|LIZENZ= CC-BY-SA&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MrHenryMason</name></author>
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		<title>Zwerge</title>
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		<updated>2015-07-02T20:21:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MrHenryMason: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Dwarvish_armor_by_turnermohan-d7hgbrm.jpg|thumb|200px|Zwergenkrieger]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Zwerge&#039;&#039;&#039; (Original: &#039;&#039;Dwarves&#039;&#039;; Singular: &#039;&#039;Dwarf&#039;&#039;; [[Sindarin]]: &#039;&#039;Hadhod&#039;&#039;) sind im [[Legendarium]] ein Volk von niedrigem Wuchs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangaben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Erste Zeitalter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;nach 1050 ([[Jahre der Bäume|J. B.]])&#039;&#039;&#039; Die sieben Väter der Zwerge erwachen irgendwann während des [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalters]] nach dem [[Cuivienyarna|Erwachen der Elben]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1250 (J. B.)&#039;&#039;&#039; In [[Beleriand]] begegnen Zwerge und [[Sindar]] einander zum ersten Mal.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1300 (J. B.)&#039;&#039;&#039; Die Zwerge von [[Belegost]] helfen König [[Thingol]] beim Bau von [[Menegroth]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;um 60-473 ([[Jahre der Sonne|J. S.]])&#039;&#039;&#039; In Beleriand unterstützen die Zwerge die Elben im Kampf gegen [[Morgoth]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;um 100 (J. S.)&#039;&#039;&#039; Zwerge helfen [[Finrod]] beim Bau von [[Nargothrond]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;473 (J. S.)&#039;&#039;&#039; [[Azaghâl]], der Fürst von Belegost, verwundet in der [[Nirnaeth Arnoediad]] den Drachen [[Glaurung]] schwer, er erliegt jedoch seinen Verletzungen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;500 (J. S.)&#039;&#039;&#039; Der letzte bekannte Kleinzwerg [[Mîm]] stirbt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;505 (J. S.)&#039;&#039;&#039; Zwerge aus [[Nogrod]] erschlagen Thingol. Um ihre daraufhin getöteten Verwandten zu rächen, greifen die Zwerge aus Nogrod [[Doriath]] an und verwüsten es. Auf dem Heimweg wird ihr Heer von den [[Laiquendi]] [[Ossiriand]]s und den [[Ent]]s, angeführt von [[Beren Erchamion|Beren]], vernichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Zweite Zeitalter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;ca. 20&#039;&#039;&#039; viele Zwerge aus den zerstörten Städten in den [[Ered Luin]] kommen nach [[Khazad-dûm]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1697&#039;&#039;&#039; Sauron fällt in [[Eriador]] ein und erobert [[Eregion]]. Die Zwerge kämpfen aufseiten der Elben von Lórien, müssen sich jedoch zurückziehen und verschließen die [[Türen von Durin]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;3434&#039;&#039;&#039; Krieg des [[Letztes Bündnis|Letzten Bündnisses]], doch nur wenige Zwerge nehmen teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Dritte Zeitalter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1980-1981&#039;&#039;&#039; Ein [[Durins Fluch|Balrog]] vertreibt die Zwerge aus der großen Zwergenstadt Khazad-dûm.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1999 &#039;&#039;&#039; Gründung des Zwergenreiches am [[Erebor]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2770&#039;&#039;&#039; Der Drache [[Smaug]] erobert den Erebor.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2790–2799&#039;&#039;&#039; Mord an [[Thrór]] in Moria. Daraufhin findet die Musterung der Zwerge und deren Krieg gegen die [[Orks]] statt, der in der [[Schlacht von Azanulbizar]] gipfelt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2850&#039;&#039;&#039; Tod [[Thráin II.|Thráins II.]] in den Verliesen von [[Dol Guldur]]. Als Letzter der verbliebenen [[Zwergenringe|Sieben Ringe der Zwerge]] gelangt sein Ring in Saurons Besitz zurück.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2941&#039;&#039;&#039; Tod Smaugs und Rückeroberung des Erebors, [[Schlacht der Fünf Heere]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;3019&#039;&#039;&#039; In der [[Schlacht von Thal]] kämpfen die Menschen von [[Thal]] und die Zwerge vom Erebor gemeinsam gegen Sauron und seine verbündeten [[Ostlinge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Durin der Unsterbliche.jpg|thumb|250px|Durin der Unsterbliche (&#039;&#039;Künstler: Fabio Birlmair&#039;&#039;)]]&lt;br /&gt;
Die Zwerge waren ein Volk von Handwerkern, das in unterirdischen Bauten im Gebirge lebte. Sie waren von kleinem Wuchs, kräftig und trugen volle, lange Bärte. Im Allgemeinen galten Zwerge als tüchtig. Sie verfügten über eine hoch entwickelte Schmiedekunst und waren hervorragende Steinmetze, die prachtvolle Höhlenstädte errichteten und Straßen anlegten. Zwerge galten ebenso als tapfere und starke Krieger, sowie als zuverlässige Verbündete, wenngleich sie sehr eigensinnig, aufdringlich und bisweilen habgierig waren. Sie liebten alles Schöne, solange es aus Metall, Kristall oder Gestein bestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl sie tapfer und unbeirrbar waren, würden Zwerge niemals freiwillig auf Pferden reiten (Stattdessen besaßen einige kleine, kräftige [[Ponys]]). Sie hielten sich auch keine Tiere, nicht einmal Hunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Legenden der Elben zufolge wurden die Zwerge von dem [[Vala]] [[Aule]] erschaffen. Da Aule schwierige Zeiten kommen sah, machte er die Zwerge klein, zäh und stark. Während die Elben der Ansicht waren, dass die Zwerge nach ihrem Tod wieder zu dem Stein werden würden, aus dem sie einst geschaffen wurden, glaubten die Zwerge selbst, dass sie nach ihrem Tod von Aule nach [[Mandos (Gebäude)|Mandos]] in eigene Hallen geführt werden würden. Nach der [[Dagor Dagorath|Letzten Schlacht]], so glaubten die Zwerge, würden sie Aule dabei helfen [[Arda]] wieder aufzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fremden gegenüber hielten sich Zwerge stets sehr bedeckt, sodass unser Wissen über diese Rasse allein auf den Überlieferungen der anderen Völker von Mittelerde basiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die sieben Väter der Zwerge ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Ungeduld die [[Kinder Ilúvatars]] zu sehen erschuf Aule die sieben Väter der Zwerge, die er paarweise in unterirdischen Hallen in verschiedenen Gegenden Mittelerdes schlafen gelegt hatte, ausgenommen [[Durin I.|Durin]], den ältesten von ihnen. Sie sollten auf [[Ilúvatar]]s Wunsch erst nach den Elben erwachen. Von den sieben Stämmen der Zwerge geht je einer auf einen dieser sieben Väter zurück, von denen jeder innerhalb seines eigenen Stammes mehrfach wiederauferstand. Neben den sieben Vätern erwähnt Tolkien sechs Mütter der Zwerge, Durin heiratete bei jedem neuen Erwachen eine Tochter aus einem anderen Stamm, sodass Durins Volk mit allen anderen sechs Zwergenstämmen versippt war &amp;lt;ref&amp;gt;HoME11, Concerning the Dwarves&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die sieben Stämme der Zwerge ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am bekanntesten war der Stamm der [[Durins Volk|Langbärte]] (Original: &#039;&#039;Longbearts&#039;&#039;), der aufgrund seines Stammesvaters Durin auch als &#039;&#039;Durins Volk&#039;&#039; bezeichnet wurde und lange Zeit Khazad-dûm bewohnte. Die Stämme der [[Feuerbärte]] und [[Breitstämme]] erwachten in den Ered Luin und gründeten offensichtlich die Städte Nogrod und Belegost. Weiterhin gab es die Stämme der [[Eisenfäuste]] und [[Steifbärte]], die ihre Hallen weit im Osten hatten. Ebenfalls östlich lebten die [[Schwarzschmiede]] und die [[Steinfüße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine „Unterart“ der Zwerge waren die [[Kleinzwerge]], die vermutlich noch vor dem Ende des Ersten Zeitalters ausstarben. Es handelte sich um Verbannte aus den östlichen Zwergenreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwergenfrauen ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Dís.jpg.jpg|thumb|250px|Dís, die Zwergenfrau]]&lt;br /&gt;
Die Zwergenfrauen machten nur etwa ein Drittel der Gesamtzahl aller Zwerge aus. Das Besondere an ihnen war, dass sie ebenfalls Bärte trugen. Auch sonst waren sie den männlichen Zwergen in Stimme, Erscheinung und Kleidung recht ähnlich, sodass andere Völker sie nicht voneinander unterscheiden konnten. Sie gingen nur in Notzeiten auf Reisen und waren daher selten anzutreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzige bekannte Zwergenfrau war [[Dís]], die Tochter von [[Thráin II.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Linie der Familie wurde durch den Mann fortgesetzt, dem sich die  Frau anschloss. Zwergenfrauen heirateten selten, bevor sie 90 Jahre alt  waren, und hatten nur wenig Kinder. Auch ließen sie sich nicht gegen ihren Willen verheiraten. Auch viele Zwergenmänner heirateten  nicht, weil sie lieber ganz ihren Geschäften nachgingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihren Kindern waren die Zwerge leidenschaftlich ergeben. Sie erzogen sie zwar recht streng, damit sie robust, erfahren und unbeirrbar wurden, verteidigten sie aber mit aller Macht gegenüber Feinden, da Eltern Angriffe auf ihre Kinder ernster als auf sich selbst nahmen. Auf der anderen Seite hatten die Kinder die gleiche Einstellung gegenüber ihren Eltern. Jede Verletzung oder Beraubung der Eltern wurde von den Kindern vergolten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ersten Zeitalter pflegten die Zwerge aus Belegost und Nogrod Handelsbeziehungen zu den Sindar und statteten sie insbesondere mit Waffen und Rüstungen aus. Auch ihre architektonischen Fähigkeiten wurden geschätzt, sowie ihr Kampffertigkeiten als Verbündete im Kampf gegen Morgoth. Dank ihrer Standhaftigkeit und ihren vortrefflich gearbeiteten Rüstungen und Masken konnten sie dem Wüten der Feuerdrachen als Einzige in offener Feldschlacht widerstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Erwachen der [[Menschen]] waren die Zwerge noch vor den Elben das erste Volk, das in Kontakt mit den Menschen kam. Die Spur dieses frühen Einflusses auf die Menschen lässt sich selbst in späteren Zeitaltern verfolgen, da viele Sprachen der Ostlinge mehr Ähnlichkeit mit der Sprache der Zwerge aufweisen als mit den elbischen Sprachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweites Zeitalter|Zweiten Zeitalter]] versuchte [[Sauron]] sich die Zwergenkönige mithilfe der [[Ringe der Macht]] gefügig zu machen, doch gegen die legendäre Dickköpfigkeit der Zwerge kamen selbst seine magischen Kräfte nicht an. Durch die Macht der Ringe wurden die Zwerge nur gieriger nach Reichtümern. Sie hatten ansonsten keinen Einfluss auf die Zwerge. Weder machten die Ringe ihre Träger zu Geistern, noch verlängerten oder verkürzten sie deren Leben. Aus diesem Grund hasste Sauron die Zwerge und versuchte, die Ringe wiederzuerlangen. Nur drei konnte er zurückgewinnen; die anderen vier wurden von Drachenfeuer zerstört.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Erstes Buch, Zweites Kapitel: &#039;&#039;Der Schatten der Vergangenheit&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dritten Zeitalter zählten Drachen und Orks, aber auch verschiedene Gruppierungen von Menschen, zu den ärgsten Widersachern der Zwerge, nicht zuletzt, weil sie es auf die zwergischen Reichtümer abgesehen hatten. Die Ermordung Thrórs in Khazad-dûm durch den Orkhäuptling [[Azog]] leitete einen Höhepunkt in der Auseinandersetzung zwischen Zwergen und Orks ein. Nicht nur die Zwerge aus [[Durins Volk]], sondern auch aus den übrigen Zwergenstämmen, beteiligten sich an dem Rachefeldzug, der in der verlustreichen Schlacht von Azanulbizar gipfelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da außer über Durins Volk wenig über die Stämme der Zwerge bekannt ist, lassen sich keine weiteren allgemeingültigen Aussagen über die Zwerge treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Durins Volk ist bekannt, dass es wiederkehrend Bündnisse und Freundschaften mit Elben und vor allem Menschen schloss. Gemeinsam mit den Waldelben aus [[Waldland-Reich|Thranduils Reich]] und den Menschen von Thal besiegten sie eine Ork-Armee in der [[Schlacht der Fünf Heere]]. Unter König [[Dáin Eisenfuß]] kämpften sie im [[Ringkrieg]] erneut an der Seite der Menschen von Thal mit großem Erfolg gegen die mit Sauron verbündeten Ostlinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob und inwieweit die Zwerge der übrigen Stämme Bündnisse mit den Menschen und Elben in ihrer Nachbarschaft schlossen, ist nicht bekannt. Ebenso ist ihre Rolle im Ringkrieg unklar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sprache ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sprache der Zwerge war das [[Khuzdul]], welches neben der gesprochenen Sprache &amp;quot;Agla&amp;quot; auch aus einer Gestensprache, dem sogenannten &amp;quot;Iglishmek&amp;quot; bestand. Aule erdachte die Sprache und brachte sie den Vätern der Zwerge bei. Bis auf wenige Begriffe war das Khuzdul weitgehend unbekannt. Die Zwerge brachten es nur selten anderen Völkern bei, zumal sie es ausschließlich zur Verständigung untereinander und als Gelehrtensprache gebrauchten. Zur Verständigung mit den Völkern in ihrer Nachbarschaft erlernten die Zwerge deren Sprache; dies eher aus praktischem Nutzen denn aus sprachlichem Interesse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um ihren Namen machten die Zwerge ein großes Geheimnis. Deswegen besaßen Zwerge zwei Namen; ihren wahren Khuzdul-Namen, den sie stets vor fremden Völkern geheim hielten, und einen Namen in der mit ihren Nachbarn gemeinsam genutzten Sprache. Selbst auf ihren Grabsteinen standen niemals ihre wirklichen zwergischen, sondern ihre öffentlich bekannten Namen. [[Balin]]s Grab in der [[Kammer von Mazarbul]] ist hierfür ein Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geheimniskrämerei um ihre wahren Namen mag einer der Gründe dafür sein, dass die Zwerge schwer zu verzaubern waren und selbst die Ringe der Macht praktisch keine Wirkung an ihnen zeigten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schrift ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zwerge besaßen kein eigenes Buchstabenalphabet. Stattdessen verfügten sie über eine komplizierte und von ihnen streng geheim gehaltene piktographische bzw. ideographische Schrift. Lediglich die Zwergenstämme der Ered Luin und Durins Volk benutzten die [[Cirth]], ein Runenalphabet der Sindar, das sich für Gravuren in Stein gut eignete. Doch obwohl Zwerge Gefallen an in Stein gearbeitete Inschriften fanden, gebrauchten sie die ihnen geläufigen Schriften nur sehr wenig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Zwergenstädte ==&lt;br /&gt;
[[Bild:IMG - Kopie.jpg|thumb|250px|Zwergenkrieger aus den Eisenhügeln (&amp;quot;Künstler: Fabio Birlmair&amp;quot;)]]&lt;br /&gt;
Zwergenstädte zeichneten sich durch riesige Höhlen und Hallen aus. Zudem siedelten die Zwerge nur in der Nähe von Bodenschätzen. Die drei bekanntesten Zwergenstädte waren [[Nogrod]], [[Belegost]] und vor allem [[Khazad-dûm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin waren Zwergenhallen in [[Gundabad]] und im [[Erebor]] bekannt, sowie diverse Siedlungen in den [[Eisenberge (Rhûn)|Eisenberge]]n, den [[Ered Mithrin]] und den [[Blaue Berge|Blauen Bergen]], darunter auch [[Thorins Hallen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ringkrieg wurde von [[Gimli]] ein kleines Reich in [[Aglarond]] gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Zwergenstädte im Osten Mittelerdes ist nichts überliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Namen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Kinder von Aule&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* In ihrer eigenen Sprache bezeichnen sich die Zwerge als &#039;&#039;Khazâd&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* Auf [[Sindarin]] werden die Zwerge &#039;&#039;Naugrim&#039;&#039; („die Kurzgewachsenen“) &amp;quot;&#039;&#039;der gebräuchlichste Name, insbesondere im Ersten&#039;&#039; &#039;&#039;Zeitalter&#039;&#039;&amp;quot; und &#039;&#039;Gonnhirrim&#039;&#039; („Herren der Steine“) genannt.&lt;br /&gt;
* Auf [[Westron]] werden die Zwerge &#039;&#039;nargian&#039;&#039;, Singular &#039;&#039;narag&#039;&#039;- (?) genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
* Die Feindschaft zwischen Zwergen und Elben scheint sich erst im Laufe der Zeit entwickelt zu haben.&lt;br /&gt;
* Die Zwerge sind keine Kreation J. R. R Tolkiens, sondern stammen aus der nordischen und germanischen Mythenwelt. Deshalb spielen sie auch in den Volksmärchen, die im 19. Jahrhundert gesammelt wurden (z. B. durch die Gebrüder Grimm), eine große Rolle.&lt;br /&gt;
* Im Roman [[Der kleine Hobbit]] spielen die Zwerge eine herausragende Rolle. Allerdings handelt es sich dabei vornehmlich um Zwerge aus Durins Volk.&lt;br /&gt;
* Hinweise deuten darauf, dass die Zwerge als drittes Volk zu den Kindern Ilúvatars gezählt werden können. Im Gespräch mit Aule bezeichnet Ilúvatar die Zwerge als seine „angenommenen Kinder“. (Vgl. J. R. R. Tolkien: Das Silmarillion. Quenta Silmarillion. II „Von Aule und Yavanna“.) Ebenso glauben die Zwerge selbst, dass Ilúvatar ihnen „einen Platz unter den Kindern gewähren“ wird. (Ibid.) &lt;br /&gt;
* In einem Essay über Zwerge vermerkt Tolkien, dass die Wahrscheinlichkeit bestünde, dass die am weitesten östlich lebenden Zwergenstämme unter Morgoths Schatten gerieten und dem Bösen verfallen sein könnten. Wie es um die Zwergenstämme des Nahen Ostens steht, bleibt in diesem Zusammenhang unklar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]].&#039;&#039; Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]]. Übersetzt von [[Wolfgang Krege]]. Klett-Cotta, Stuttgart 1978. (Im Original erschienen 1977 unter dem Titel &#039;&#039;The Silmarillion&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
** „Quenta Silmarillion“,&lt;br /&gt;
*** II „Von Aule und Yavanna“&lt;br /&gt;
*** X „Von den Sindar“&lt;br /&gt;
*** XXI „Von Túrin Turambar“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der kleine Hobbit]]&#039;&#039;. Übersetzt von [[Walter Scherf]]. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1956. (Im Original erschienen 1937 unter dem Titel &#039;&#039;The Hobbit or There and Back Again&#039;&#039;.) &lt;br /&gt;
** „passim“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]].&#039;&#039; Übersetzt von [[Margaret Carroux]] und [[Ebba-Margareta von Freymann]]. Klett-Cotta, Stuttgart 1969/1970. (Im Original erschienen 1954/55 unter dem Titel &#039;&#039;The Lord of the Rings&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
** Zweites Buch, Viertes Kapitel: „Eine Wanderung im Dunkeln“&lt;br /&gt;
** [[Anhänge und Register]]&lt;br /&gt;
*** Anhang A: Annalen der Könige und Herrscher. III „Durins Volk“&lt;br /&gt;
*** Anhang F: I) Sprachen und Völker des Dritten Zeitalters (&#039;&#039;4. Von anderen Rassen, d) „Zwerge“&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The War of the Jewels]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien. [[HarperCollins]]&lt;br /&gt;
**  PART TWO: THE LATER QUENTA SILMARILLION: „Concerning the Dwarves“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The Peoples of Middle-earth]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien. HarperCollins&lt;br /&gt;
** PART ONE: THE PROLOGUE AND APPENDICES TO THE LORD OF THE RINGS: &amp;quot;The Appendix of Languages&amp;quot;&lt;br /&gt;
***  PART TWO: LATE WRITINGS: „Of Dwarves and Men“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zwerge| ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Dwarves]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/peuples/nains/nains]]&lt;br /&gt;
[[fi:Kääpiöt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MrHenryMason</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Datei:Dwarvish_armor_by_turnermohan-d7hgbrm.jpg&amp;diff=100604</id>
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		<updated>2015-07-02T20:21:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MrHenryMason: {{Bildbeschreibung
|QUELLE= http://turnermohan.deviantart.com/art/Dwarvish-Armor-452578450
|URHEBER= TurnerMohan
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}}&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bildbeschreibung&lt;br /&gt;
|QUELLE= http://turnermohan.deviantart.com/art/Dwarvish-Armor-452578450&lt;br /&gt;
|URHEBER= TurnerMohan&lt;br /&gt;
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}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MrHenryMason</name></author>
	</entry>
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		<updated>2015-07-02T14:29:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MrHenryMason: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Thangorodrim_by_jonathanguzi-d86wcog.jpg|thumb|Morgoths Truppen sammeln sich beim Thangorodrim]]&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Thangorodrim&#039;&#039;&#039; ([[Sindarin]] für ‚Berg der Tyrannei‘) ist ein Berg im Norden von [[Mittelerde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangaben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1495 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. B.)]] erbaut &lt;br /&gt;
* 583 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. S.)]] zerstört&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Thangorodrim war ein über dem [[Tor von Angband|Haupttor]] von [[Angband]] aufgeschütteter, dreizackiger Berg. Er bestand aus Schlacke und Erde, die bei den Grabungen Angbands angefallen waren. Der schwarze und kahle Gipfel des Berges war vulkanartiger Natur, denn er spie Feuer, giftige Dämpfe und Abgase aus. Über seine genaue Höhe ist nichts bekannt, doch muss er bei einem Durchmesser von fünf [[Meilen]] etwa 35.000 Fuß (ca. 11.000 Meter) hoch gewesen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Melkor|Morgoth]] ließ den Berg errichten, nachdem er mit den [[Silmaril]] aus [[Aman]] zurückgekehrt war. Hier wurde [[Maedhros]] angekettet, bis [[Fingon]] ihn befreite, und hier befand sich auch [[Húrin Thalion|Húrin]]s steinerner Sitz, an den er mit Morgoths Macht gefesselt wurde und von wo aus er das Unheil seiner Familie mit ansehen musste. Im [[Krieg des Zorns]] wurde Thangorodrim  zerschmettert, als [[Ancalagon]], tödlich verwundet durch [[Earendil der Seefahrer|Earendil]] und die [[Adler]], auf den Berg hinabstürzte. Der darauf folgende Tumult war einer der Hauptgründe für die Zerstörung von [[Beleriand]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]].&#039;&#039; Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]].&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;Quenta Silmarillion&#039;&#039;, &lt;br /&gt;
*** IX &#039;&#039;Von der Verbannung der Noldor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** XIII &#039;&#039;Von der Rückkehr der Noldor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** XX &#039;&#039;Von der Fünften Schlacht: Nirnaeth Arnoediad&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
*** XXIV &#039;&#039;Von Earendils Fahrt und dem Krieg des Zorns&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Krege]]: &#039;&#039;[[Handbuch der Weisen von Mittelerde]]&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
** Seite 179, Artikel &#039;&#039;Thangorodrim&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berge und Hügel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Thangorodrim]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/geographie/reliefs/thangorodrim]]&lt;br /&gt;
[[fi:Thangorodrim]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MrHenryMason</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Adler&amp;diff=100602</id>
		<title>Adler</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Adler&amp;diff=100602"/>
		<updated>2015-07-02T12:20:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MrHenryMason: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Eagles_of_manwe_by_jonathanguzi-d86wd87.jpg|thumb|300px|Manwes Adler]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Adler&#039;&#039;&#039;, auch &#039;&#039;Große Adler&#039;&#039; (Original &#039;&#039;Great Eagles&#039;&#039;), &#039;&#039;Adler der Herren des Westens&#039;&#039; (Original &#039;&#039;Eagles of the Lords of the West&#039;&#039;), &#039;&#039;Adler des Königs&#039;&#039; (Original &#039;&#039;Eagles of the King&#039;&#039;) oder &#039;&#039;Manwes Adler&#039;&#039; (Original &#039;&#039;Eagles of Manwe&#039;&#039;) genannt, sind im [[Legendarium]] die Sendboten [[Manwe]]s und Hüter der Tiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Großen Adler waren um ein vielfaches größer als gewöhnliche Adler (die es in [[Arda]] – zumindest in späteren Zeitaltern – auch gab). Sie waren groß genug, um einen ausgewachsenen Menschen zu tragen. Sie konnten über den Wolken und schneller als der Wind fliegen. Mit ihren scharfen Augen sahen sie über weite Entfernungen selbst kleine Lebewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Adler fraßen niemals [[Orks]]; sie ernährten sich von Kleinvieh wie zum Beispiel Schafen. Dies führte im [[Drittes Zeitalter|Dritten Zeitalter]] zu Konflikten mit den viehzüchtenden [[Waldmenschen]], die die Adler mit Pfeil und Bogen angriffen. Ansonsten waren die Adler genauso langlebig wie die [[Ents]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso wie die Ents waren die Adler „[[Geister]]“&amp;lt;ref&amp;gt;Original: „spirits“ (J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;Das Silmarillion&#039;&#039;. &#039;&#039;Quenta Silmarillion&#039;&#039;, II &#039;&#039;Von Aule und Yavanna&#039;&#039;). Es könnte sich um [[Maiar]] handeln.&amp;lt;/ref&amp;gt; die sich Körper nahmen, um andere Lebewesen zu beschützen. Damit erfüllte sich der Wunsch [[Yavanna]]s, dass ihre Geschöpfe, die [[Kelvar|Tiere]] und [[Olvar|Pflanzen]], vor den [[Eruhíni|Kindern Ilúvatars]] geschützt werden sollten. Im Gegensatz zu den Ents, deren Aufgabe der Schutz der Pflanzen war, lagen den Adlern die Tiere mehr am Herzen. Besonders setzten sie sich jedoch in kriegerischen Auseinandersetzungen und zu anderen Gelegenheiten für die Kinder Ilúvatars ein. Daher genossen sie unter gebildeten Völkern hohes Ansehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Adler lebten in einem hierarchischen Sozialgefüge. Sie hatten Könige, Fürsten und Häuptlinge, denen sich Vasallen anschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der traditionelle Abschiedsgruß der Adler lautete: „Fahrt wohl, wohin eure Fahrt auch führt, bis ihr heil wieder in euren Horsten landet!“; und als Erwiderung: „Möge der Wind unter euren Schwingen euch dorthin tragen, wo die [[Sonne]] segelt und der [[Mond]] wandert.“&amp;lt;ref&amp;gt;J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Hobbit]]&#039;&#039;. Übersetzt von [[Wolfgang Krege]]. Kapitel VII: &#039;&#039;Ein seltsames Quartier&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
===Erstes Zeitalter===&lt;br /&gt;
Beim Erwachen der [[Elben]] zu Beginn des [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalters]] nahmen auch die Adler körperliche Gestalt an. Manwe entsandte die Adler unter ihrem König [[Thorondor]] nach [[Beleriand]], wo sie in den [[Thangorodrim]] nisten und gegen [[Morgoth]] Wache halten sollten. Sie brachten Manwe Nachrichten von den Vorgängen in Beleriand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später siedelten sie in die [[Echoriath]] um und nisteten in den [[Crissaegrim]], wo sie dafür sorgten, dass [[Gondolin]] von Spähern unentdeckt blieb. Außerdem brachten sie König [[Turgon (Sohn von Fingolfin)|Turgon]] Nachrichten aus den Landen außerhalb seines Königreiches. Beim Fall von Gondolin kamen sie den Flüchtlingen in der [[Cirith Thoronath]] zur Hilfe, als diese von [[Orks]] angegriffen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Krieg des Zorns]] kämpften die Adler und alle anderen Vögel unter der Führung Thorondors und an der Seite [[Earendil der Seefahrer|Earendil]]s gegen Morgoths [[Drachen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Zweites Zeitalter]]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Heiligtum Erus]] auf dem Gipfel des [[Meneltarma]] auf [[Númenor]] wurde von drei Adlern bewacht, wann immer Besucher dorthin kamen. Auch in der Spitze des Turmes des Königspalastes von [[Armenelos]] nistete immer – bis zur Zeit [[Tar-Ancalimon]]s – ein Adlerpärchen, das vom König versorgt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Untergang Númenors, kurz vor dem Aufbruch der Flotte [[Ar-Pharazôn]]s nach [[Aman]], kamen die Adler als drohende Mahnung aus dem Westen wie zum Kampf geflogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Drittes Zeitalter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Drittes Zeitalter|Dritten Zeitalter]] nisteten die Adler in den Osthängen des [[Nebelgebirge]]s nördlich des [[Hoher Pass|Hohen Passes]], in der Nähe des Hintereingangs der [[Orkstadt im Nebelgebirge|Orkstadt]]. Ihr größter Horst, und der Nistplatz ihres [[Fürst der Adler|Fürsten]], war die [[Große Platte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dort kamen sie 2941 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]] [[Gandalf]], [[Bilbo Beutlin|Bilbo]], [[Thorin &amp;amp; Co.]] zur Hilfe, als diese auf der Fahrt zum [[Erebor]] von Orks und [[Warge]]n angegriffen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später im gleichen Jahr beobachteten sie größere Truppenbewegungen der Orks; sie ahnten die [[Schlacht der Fünf Heere]] voraus. Daher sammelten sie ein großes Heer und flogen zum [[Erebor]], wo sie durch ihr Eingreifen in letzter Minute den [[Waldelben]], [[Menschen]] von [[Esgaroth]] und [[Dáin II.|Dáins]] [[Zwerge]]n zum Sieg über die Orks und Warge verhalfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Bitten [[Radagast]]s, veranlasst von Gandalf, erkundeten die Adler im Großen Jahr des [[Ringkrieg]]s 3019 D. Z. weiträumig das Gebiet rund um das Nebelgebirge. Dabei beobachteten sie, beziehungsweise erfuhren davon, dass die Orks und Warge sich wieder zum Krieg sammelten; dass die [[Nazgûl]] das Tal des [[Anduin]] absuchten; und dass [[Gollum]] den Waldelben entkommen war. Diese Nachrichten sollte [[Gwaihir]] nach [[Isengart]] bringen, wo er aber Gandalf als Gefangenen vorfand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei der [[Schlacht am Morannon]] am [[25. März]] 3019 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]] griffen die Adler unter der Führung ihrer Fürsten [[Landroval]] und Gwaihir ein: sie attackierten die Nazgûl auf ihren [[Geflügelte Wesen|Geflügelten Wesen]]. Nach dem Sturz [[Sauron]]s entsandten sie einen Boten mit der Siegesnachricht nach [[Minas Tirith (Gondor)|Minas Tirith]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adaptionen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für [[Peter Jackson]]s [[Der Herr der Ringe (Filmtrilogie)|Filmtrilogie]] wurde die Rolle der Adler reduziert. Nur zweimal in der Trilogie (bei der Befreiung Gandalfs vom [[Orthanc]] und bei der Schlacht am Morannon) treten überhaupt Adler auf; keiner von ihnen hat eine Sprechrolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich beschränkte man die Auftritte der Adler (neben der Vereinfachung der Handlung und Reduzierung der handelnden Charaktere), damit sich die Zuschauer nicht fragten, warum die [[Gemeinschaft des Ringes|Gefährten]] nicht auf Adlern nach [[Mordor]] flogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Problem sah schon [[J. R. R. Tolkien|Tolkien]] selbst; er schilderte dies auch in einem brieflichen Kommentar zu einem ihm zugesandten Film-Treatment eines geplanten &#039;&#039;Der Herr der Ringe&#039;&#039;-Zeichentrickfilms, in welchem die Adler als dauerhaftes „Transportmittel“ auftauchen sollten:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Text=Die Adler sind ein gefährliches Stück »Maschinerie«. Ich habe sie sparsam verwendet, bis zur absoluten Grenze ihrer Glaubhaftigkeit oder Nützlichkeit.|Autor=J. R. R. Tolkien|Quelle=&#039;&#039;[[Briefe]]&#039;&#039;. Brief 210: &#039;&#039;Aus einem Brief an Forrest J. Ackerman&#039;&#039;.}}&lt;br /&gt;
== Wissenswertes ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Neuseeland]], dem Drehort von [[Peter Jackson]]s [[Der Herr der Ringe (Filmtrilogie)|Filmtrilogie]], lebten bis vor knapp 500 Jahren riesige Greifvögel. Diese bereits ausgestorbenen Riesenadler mit einer Flügelspannweite von bis zu drei Metern und einem Gewicht von bis zu 14 Kilogramm machten Jagd auf Moas, bis zu 200 Kilogramm schwere Laufvögel, die heute ebenfalls ausgestorben sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Riesenadler verschwanden etwa 200 Jahre nach dem Eintreffen der ersten Menschen auf der Doppelinsel. Als Grund vermuten Wissenschaftler die Konkurrenz des Menschen bei der Jagd auf Beutetiere sowie Waldbrände, die die Lebensräume der Adler vernichteten. Zurück blieben von den Adlern nur fossile Knochen und die Erzählungen der Ureinwohner Neuseelands, in denen immer wieder Berichte über Riesenvögel auftauchen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,335345,00.html Riesenadler herrschten über Neuseeland] – Spiegel Online Wissenschaft&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Soronúme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;. Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]].&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Quenta Silmarillion&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**II &#039;&#039;Von Aule und Yavanna&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**XIII &#039;&#039;Von der Rückkehr der Noldor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**XVIII &#039;&#039;Vom Verderben Beleriands und von Fingolfins Ende&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**XIX &#039;&#039;Von Beren und Lúthien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**XXII &#039;&#039;Vom Untergang Doriaths&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**XXIII &#039;&#039;Von Tuor und dem Fall von Gondolin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**XXIV &#039;&#039;Von Earendils Fahrt und dem Krieg des Zorns&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Akallabêth&#039;&#039;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Die Kinder Húrins]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
*Kapitel 1: &#039;&#039;Túrins Kindheit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Hobbit]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* Kapitel VI: &#039;&#039;Raus aus der Bratpfanne, rein ins Feuer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Kapitel XVII: &#039;&#039;Die Wolken bersten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* Zweites Buch&lt;br /&gt;
**Zweites Kapitel: &#039;&#039;Der Rat von Elrond&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**Drittes Kapitel: &#039;&#039;Der Ring geht nach Süden&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Drittes Buch&lt;br /&gt;
**Fünftes Kapitel: &#039;&#039;Der weiße Reiter&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Fünftes Buch&lt;br /&gt;
**Zehntes Kapitel: &#039;&#039;Das Schwarze Tor öffnet sich&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Sechstes Buch&lt;br /&gt;
**Viertes Kapitel: &#039;&#039;Das Feld von Cormallen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**Fünftes Kapitel: &#039;&#039;Der Truchsess und der König&#039;&#039;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Nachrichten aus Mittelerde]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
*Teil Zwei: &#039;&#039;Das Zweite Zeitalter&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**I. &#039;&#039;Eine Beschreibung der Insel Númenor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The End of the Third Age]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
*V &#039;&#039;The Field of Kormallen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The History of The Hobbit]]&#039;&#039;. Herausgegeben von [[John D. Rateliff]].&lt;br /&gt;
* The Second Phase&lt;br /&gt;
**VI. &#039;&#039;Wargs and Eagles&#039;&#039;&lt;br /&gt;
***ii. &#039;&#039;The Eagles&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Adler| ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Eagles]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/biologie/faune/aigles]]&lt;br /&gt;
[[fi:Kotkat]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MrHenryMason</name></author>
	</entry>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;MrHenryMason: {{Bildbeschreibung
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bildbeschreibung&lt;br /&gt;
|QUELLE= http://jonathanguzi.deviantart.com/art/Eagles-of-Manwe-495317239?q=gallery%3Ajonathanguzi%2F51953689&amp;amp;qo=12&lt;br /&gt;
|URHEBER= jonathanguzi&lt;br /&gt;
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}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MrHenryMason</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;MrHenryMason: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Thangorodrim_by_jonathanguzi-d86wcog.jpg|thumb|Morgoth Truppen sammeln sich beim Thangorodrim]]&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Thangorodrim&#039;&#039;&#039; ([[Sindarin]] für ‚Berg der Tyrannei‘) ist ein Berg im Norden von [[Mittelerde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangaben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1495 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. B.)]] erbaut &lt;br /&gt;
* 583 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. S.)]] zerstört&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Thangorodrim war ein über dem [[Tor von Angband|Haupttor]] von [[Angband]] aufgeschütteter, dreizackiger Berg. Er bestand aus Schlacke und Erde, die bei den Grabungen Angbands angefallen waren. Der schwarze und kahle Gipfel des Berges war vulkanartiger Natur, denn er spie Feuer, giftige Dämpfe und Abgase aus. Über seine genaue Höhe ist nichts bekannt, doch muss er bei einem Durchmesser von fünf [[Meilen]] etwa 35.000 Fuß (ca. 11.000 Meter) hoch gewesen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Melkor|Morgoth]] ließ den Berg errichten, nachdem er mit den [[Silmaril]] aus [[Aman]] zurückgekehrt war. Hier wurde [[Maedhros]] angekettet, bis [[Fingon]] ihn befreite, und hier befand sich auch [[Húrin Thalion|Húrin]]s steinerner Sitz, an den er mit Morgoths Macht gefesselt wurde und von wo aus er das Unheil seiner Familie mit ansehen musste. Im [[Krieg des Zorns]] wurde Thangorodrim  zerschmettert, als [[Ancalagon]], tödlich verwundet durch [[Earendil der Seefahrer|Earendil]] und die [[Adler]], auf den Berg hinabstürzte. Der darauf folgende Tumult war einer der Hauptgründe für die Zerstörung von [[Beleriand]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]].&#039;&#039; Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]].&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;Quenta Silmarillion&#039;&#039;, &lt;br /&gt;
*** IX &#039;&#039;Von der Verbannung der Noldor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** XIII &#039;&#039;Von der Rückkehr der Noldor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** XX &#039;&#039;Von der Fünften Schlacht: Nirnaeth Arnoediad&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
*** XXIV &#039;&#039;Von Earendils Fahrt und dem Krieg des Zorns&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Krege]]: &#039;&#039;[[Handbuch der Weisen von Mittelerde]]&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
** Seite 179, Artikel &#039;&#039;Thangorodrim&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berge und Hügel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Thangorodrim]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/geographie/reliefs/thangorodrim]]&lt;br /&gt;
[[fi:Thangorodrim]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MrHenryMason</name></author>
	</entry>
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		<updated>2015-07-02T12:15:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MrHenryMason: {{Bildbeschreibung
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|LIZENZ= CC-BY-SA
}}&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bildbeschreibung&lt;br /&gt;
|QUELLE= http://jonathanguzi.deviantart.com/art/Thangorodrim-495316528?q=gallery%3Ajonathanguzi%2F51953689&amp;amp;qo=13&lt;br /&gt;
|URHEBER= jonathanguzi&lt;br /&gt;
|LIZENZ= CC-BY-SA&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MrHenryMason</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Annon-in-Gelydh&amp;diff=100598</id>
		<title>Annon-in-Gelydh</title>
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		<updated>2015-07-02T12:12:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MrHenryMason: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Gate_of_the_noldor_by_jonathanguzi-d87ti10.jpg|thumb|Die Pforte der Noldor]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Annon-in-Gelydh&#039;&#039;&#039; ([[Sindarin]] für ‚Pforte der Noldor‘) war ein tunnelähnlicher, von einem tosenden Strom durchflossener Durchgang in einer Felswand, die zum östlichen Vorgebirge der [[Ered Lómin]] zwischen [[Hithlum]] und Nord-[[Nevrast]] gehörte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbaut worden war die Pforte von den [[Noldor]] im Gefolge [[Turgon (Sohn von Fingolfin)|Turgons]] in der Zeit von dessen Herrschaft in [[Vinyamar]], Jahre vor der Fertigstellung [[Gondolin]]s (116 E. Z. (J. S.)) im Osten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März des Jahres 495 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. S.)]] durchschritt [[Tuor]] sie auf seiner Flucht aus [[Dor-lómin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;. Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]].&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;Quenta Silmarillion&#039;&#039;, XXIII &#039;&#039;Von Tuor und dem Fall von Gondolin&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Nachrichten aus Mittelerde]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
** Teil Eins: &#039;&#039;Das Erste Zeitalter&#039;&#039;. I. &#039;&#039;Von Tuor und seiner Ankunft in Gondolin&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The War of the Jewels]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
** Part One: &#039;&#039;The Grey Annals&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* [[Karen Wynn Fonstad]]: &#039;&#039;[[Historischer Atlas von Mittelerde]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;Das Erste Zeitalter&#039;&#039;, &#039;&#039;Beleriand und die Länder im Norden&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pässe und Pforten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Annon-in-Gelydh]]&lt;br /&gt;
[[fi:Annon-in-Gelydh]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MrHenryMason</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Annon-in-Gelydh&amp;diff=100597</id>
		<title>Annon-in-Gelydh</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Annon-in-Gelydh&amp;diff=100597"/>
		<updated>2015-07-02T12:11:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MrHenryMason: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Sonnenblume mit Biene.jpg&lt;br /&gt;
Gate_of_the_noldor_by_jonathanguzi-d87ti10.jpg|thumb|Die Pforte der Noldor]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Annon-in-Gelydh&#039;&#039;&#039; ([[Sindarin]] für ‚Pforte der Noldor‘) war ein tunnelähnlicher, von einem tosenden Strom durchflossener Durchgang in einer Felswand, die zum östlichen Vorgebirge der [[Ered Lómin]] zwischen [[Hithlum]] und Nord-[[Nevrast]] gehörte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbaut worden war die Pforte von den [[Noldor]] im Gefolge [[Turgon (Sohn von Fingolfin)|Turgons]] in der Zeit von dessen Herrschaft in [[Vinyamar]], Jahre vor der Fertigstellung [[Gondolin]]s (116 E. Z. (J. S.)) im Osten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März des Jahres 495 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. S.)]] durchschritt [[Tuor]] sie auf seiner Flucht aus [[Dor-lómin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;. Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]].&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;Quenta Silmarillion&#039;&#039;, XXIII &#039;&#039;Von Tuor und dem Fall von Gondolin&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Nachrichten aus Mittelerde]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
** Teil Eins: &#039;&#039;Das Erste Zeitalter&#039;&#039;. I. &#039;&#039;Von Tuor und seiner Ankunft in Gondolin&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The War of the Jewels]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
** Part One: &#039;&#039;The Grey Annals&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* [[Karen Wynn Fonstad]]: &#039;&#039;[[Historischer Atlas von Mittelerde]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;Das Erste Zeitalter&#039;&#039;, &#039;&#039;Beleriand und die Länder im Norden&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pässe und Pforten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Annon-in-Gelydh]]&lt;br /&gt;
[[fi:Annon-in-Gelydh]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MrHenryMason</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Datei:Gate_of_the_noldor_by_jonathanguzi-d87ti10.jpg&amp;diff=100596</id>
		<title>Datei:Gate of the noldor by jonathanguzi-d87ti10.jpg</title>
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		<updated>2015-07-02T12:09:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MrHenryMason: {{Bildbeschreibung
|QUELLE= http://jonathanguzi.deviantart.com/art/Thangorodrim-495316528?q=gallery%3Ajonathanguzi%2F51953689&amp;amp;qo=13
|URHEBER= jonathanguzi
|LIZENZ=CC-BY-SA
}}&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bildbeschreibung&lt;br /&gt;
|QUELLE= http://jonathanguzi.deviantart.com/art/Thangorodrim-495316528?q=gallery%3Ajonathanguzi%2F51953689&amp;amp;qo=13&lt;br /&gt;
|URHEBER= jonathanguzi&lt;br /&gt;
|LIZENZ=CC-BY-SA&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MrHenryMason</name></author>
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		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Nargothrond&amp;diff=100595</id>
		<title>Nargothrond</title>
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		<updated>2015-07-02T12:05:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MrHenryMason: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:nargothrond_by_jonathanguzi-d89nsfl.jpg|thumb|Die Tore von Nargothrond]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nargothrond&#039;&#039;&#039; ist in den Werken [[J. R. R. Tolkien]]s eine verborgene Höhlenfestung in [[Beleriand|West-Beleriand]]. Der Name bezeichnet gleichzeitig das Reich [[Finrod|Finrod Felagunds]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Nargothrond liegt auf der Westseite der [[Narog]]-Schlucht, südlich der Einmündung des Bergbaches [[Ringwil]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den äußeren Anlagen wurde sehr auf Sicherheit Wert gelegt.&lt;br /&gt;
Ein großes dreiflügliges Tor, genannt &amp;quot;Felagunds Tore&amp;quot;, führte auf einer Terrasse über den Narog hinaus. Hier war der Fluss wegen seiner Strömung jedoch unpassierbar und man baute einen Übergang weiter nördlich an der Mündung des [[Ginglith]]. Später wurde unmittelbar vor dem Tor eine Brücke über den Narog errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine frühe Zeichnung Tolkiens stellt &amp;quot;Felagunds Tore&amp;quot; nicht als dreiflügliges Tor, sondern als drei einzelne Tore dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nargothrond wurde von Finrod gegründet, der daraufhin den Beinamen &#039;&#039;Felagund&#039;&#039; (Höhlenschleifer) von den ihm helfenden [[Zwerge]]n erhielt. Er befolgte, wie sein Freund [[Turgon (Sohn von Fingolfin)|Turgon]], den Rat [[Ulmo]]s, eine Zuflucht zu schaffen vor [[Morgoth]]s nicht vorhersehbaren Sturm auf Beleriand. Dank der Hilfe [[Elwe|König Thingols]], dessen Hallen ihn zu Nargothrond inspirierten, fand Finrod die geeignete Stelle, eine solche Festung zu erbauen. Die Zwerge aus den [[Ered Luin]] halfen ihm bei dieser Arbeit und wurden dafür reich belohnt. Zuvor waren die Höhlen Nargothronds schon von [[Kleinzwerge]]n bewohnt worden und hießen in der [[Khuzdul|Sprache der Zwerge]] „Nulukkhizdîn“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mächtige Königreich Finrods reichte vom [[Sirion]] und [[Teiglin]] im Osten bis zum [[Nenning]] im Westen und von den [[Núath|Wäldern von Núath]] im Norden bis zum Küstengebiet von [[Arvernien]] im Süden. Auch der Pass des [[Sirion]], wo Finrods alte Festung [[Tol Sirion]] stand, gehörte dazu, ebenso Teile von [[Dorthonion]] wo Finrods jüngste Brüder [[Angrod]] und [[Aegnor]] herrschten. Es war das flächenmäßig größte Elbenreich in Beleriand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 465 kam [[Beren Erchamion|Beren]] nach Nargothrond und bat Finrod den [[Finrods Schwur|Eid]] zu erfüllen, den dieser Berens Vater [[Barahir (Vater Beren Erchamions)|Barahir]] geleistet hatte, indem er ihm bei seiner Aufgabe einen [[Silmaril]] aus Morgoths Krone zu stehlen, helfe. Finrod legte sein Herrscheramt nieder und übergab die Macht seinem Bruder [[Orodreth (Elb)|Orodreth]], der jedoch von zwei Söhnen [[Feanor]]s, [[Curufin]] und [[Celegorm]] stark beeinflusst wurde. Als den Elben Nargothronds das Treiben der Brüder zuviel wurde, jagten sie Celegorm und Curufin davon. Orodreth etablierte seine Herrschaft, Finrod jedoch starb in den Kerkern [[Sauron]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orodreth verweigerte Maedhros und dessen Verbündeten seine Hilfe in der [[Nirnaeth Arnoediad]]. Nur ein kleiner Trupp kam aus Nargothrond, angeführt von [[Gwindor]], doch trug ausgerechnet dessen Anwesenheit in der Schlacht entscheidend zur Niederlage der Elben und ihrer Verbündeten bei.&lt;br /&gt;
Nach der Nirnaeth war Nargothrond lange Zeit eines der letzten Bollwerke gegen Morgoth und verhinderte, dass sich Morgoths Macht über ganz West-Beleriand ausbreite.&lt;br /&gt;
Die Elben von Nargothrond führten eine Art Guerilla-Krieg gegen die Kreaturen Morgoths. &lt;br /&gt;
Um 490 kam [[Túrin Turambar|Túrin]] nach Nargothrond und er stieg hoch in der Gunst des noch immer leicht beeinflussbaren Orodreths. Nargothrond ließ von der Verstohlenheit ab und erklärte offen den Krieg gegen Morgoth. Der Beginn der Offensive lief zunächst gut und West-Beleriand wurde bis zum Teiglin von Feinden befreit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Túrin war es jedoch bald leid, dass das Heer erst am unwegsamen Westufer des Narog nach Norden marschieren musste, bis der Fluss überschritten werden konnte und drängte, vor den Toren Nargothronds eine Brücke über den Narog zu schlagen. So wurde der geheime Standort der Stadt offenbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Dragons_fortress_fire_fantasy_art_silmarillion_jrr_tolkien_nargothrond_wallpaperswa.com_84.jpg|thumb|Morgoth Truppen erobern die Stadt]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 496 E. Z. schickte Morgoth ein gewaltiges Heer gen Süden, angeführt vom Drachen [[Glaurung]]. Orodreth stellte sich dem Feind auf der Ebene von [[Tumhalad]] wurde jedoch in der darauf folgenden [[Schlacht von Tumhalad|Schlacht]] vernichtend geschlagen. Die Feinde eilten nun den Narog entlang nach Süden und konnten den Fluss dank der Brücke rasch überqueren, denn die Verteidiger waren nicht in der Lage gewesen, die Brücke rechtzeitig einzureißen. Mit seinem Feuerodem versengte Glaurung die mächtigen Tore,  die zahllosen Orks strömten hinein. Die Überlebenden wurden verschleppt oder flüchteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hernach ließ sich Glaurung für lange Zeit im Höhlensystem nieder, wo er große Schätze hortete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Glaurungs blieb die Stadt, abgesehen von den Besuchen [[Mîm]]s und [[Húrin Thalion|Húrins]], verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Das Silmarillion]]: Quenta Silmarillion,&lt;br /&gt;
:* XIII &#039;&#039;Von der Rückkehr der Noldor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:* XIV &#039;&#039;Von Beleriand und seinen Reichen&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
:* XV &#039;&#039;Von den Noldor in Beleriand&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
:* XXI &#039;&#039;Von Túrin Turambar&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude und Festungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Nargothrond]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/geographie/villes_tours_et_forteresses/beleriand/nargothrond]]&lt;br /&gt;
[[fi:Nargothrond]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MrHenryMason</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Nargothrond&amp;diff=100594</id>
		<title>Nargothrond</title>
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		<updated>2015-07-02T12:05:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MrHenryMason: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:nargothrond_by_jonathanguzi-d89nsfl.jpg|thumb|Die Tore von Nargothrond]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nargothrond&#039;&#039;&#039; ist in den Werken [[J. R. R. Tolkien]]s eine verborgene Höhlenfestung in [[Beleriand|West-Beleriand]]. Der Name bezeichnet gleichzeitig das Reich [[Finrod|Finrod Felagunds]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Nargothrond liegt auf der Westseite der [[Narog]]-Schlucht, südlich der Einmündung des Bergbaches [[Ringwil]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den äußeren Anlagen wurde sehr auf Sicherheit Wert gelegt.&lt;br /&gt;
Ein großes dreiflügliges Tor, genannt &amp;quot;Felagunds Tore&amp;quot;, führte auf einer Terrasse über den Narog hinaus. Hier war der Fluss wegen seiner Strömung jedoch unpassierbar und man baute einen Übergang weiter nördlich an der Mündung des [[Ginglith]]. Später wurde unmittelbar vor dem Tor eine Brücke über den Narog errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine frühe Zeichnung Tolkiens stellt &amp;quot;Felagunds Tore&amp;quot; nicht als dreiflügliges Tor, sondern als drei einzelne Tore dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nargothrond wurde von Finrod gegründet, der daraufhin den Beinamen &#039;&#039;Felagund&#039;&#039; (Höhlenschleifer) von den ihm helfenden [[Zwerge]]n erhielt. Er befolgte, wie sein Freund [[Turgon (Sohn von Fingolfin)|Turgon]], den Rat [[Ulmo]]s, eine Zuflucht zu schaffen vor [[Morgoth]]s nicht vorhersehbaren Sturm auf Beleriand. Dank der Hilfe [[Elwe|König Thingols]], dessen Hallen ihn zu Nargothrond inspirierten, fand Finrod die geeignete Stelle, eine solche Festung zu erbauen. Die Zwerge aus den [[Ered Luin]] halfen ihm bei dieser Arbeit und wurden dafür reich belohnt. Zuvor waren die Höhlen Nargothronds schon von [[Kleinzwerge]]n bewohnt worden und hießen in der [[Khuzdul|Sprache der Zwerge]] „Nulukkhizdîn“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mächtige Königreich Finrods reichte vom [[Sirion]] und [[Teiglin]] im Osten bis zum [[Nenning]] im Westen und von den [[Núath|Wäldern von Núath]] im Norden bis zum Küstengebiet von [[Arvernien]] im Süden. Auch der Pass des [[Sirion]], wo Finrods alte Festung [[Tol Sirion]] stand, gehörte dazu, ebenso Teile von [[Dorthonion]] wo Finrods jüngste Brüder [[Angrod]] und [[Aegnor]] herrschten. Es war das flächenmäßig größte Elbenreich in Beleriand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 465 kam [[Beren Erchamion|Beren]] nach Nargothrond und bat Finrod den [[Finrods Schwur|Eid]] zu erfüllen, den dieser Berens Vater [[Barahir (Vater Beren Erchamions)|Barahir]] geleistet hatte, indem er ihm bei seiner Aufgabe einen [[Silmaril]] aus Morgoths Krone zu stehlen, helfe. Finrod legte sein Herrscheramt nieder und übergab die Macht seinem Bruder [[Orodreth (Elb)|Orodreth]], der jedoch von zwei Söhnen [[Feanor]]s, [[Curufin]] und [[Celegorm]] stark beeinflusst wurde. Als den Elben Nargothronds das Treiben der Brüder zuviel wurde, jagten sie Celegorm und Curufin davon. Orodreth etablierte seine Herrschaft, Finrod jedoch starb in den Kerkern [[Sauron]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orodreth verweigerte Maedhros und dessen Verbündeten seine Hilfe in der [[Nirnaeth Arnoediad]]. Nur ein kleiner Trupp kam aus Nargothrond, angeführt von [[Gwindor]], doch trug ausgerechnet dessen Anwesenheit in der Schlacht entscheidend zur Niederlage der Elben und ihrer Verbündeten bei.&lt;br /&gt;
Nach der Nirnaeth war Nargothrond lange Zeit eines der letzten Bollwerke gegen Morgoth und verhinderte, dass sich Morgoths Macht über ganz West-Beleriand ausbreite.&lt;br /&gt;
Die Elben von Nargothrond führten eine Art Guerilla-Krieg gegen die Kreaturen Morgoths. &lt;br /&gt;
Um 490 kam [[Túrin Turambar|Túrin]] nach Nargothrond und er stieg hoch in der Gunst des noch immer leicht beeinflussbaren Orodreths. Nargothrond ließ von der Verstohlenheit ab und erklärte offen den Krieg gegen Morgoth. Der Beginn der Offensive lief zunächst gut und West-Beleriand wurde bis zum Teiglin von Feinden befreit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Túrin war es jedoch bald leid, dass das Heer erst am unwegsamen Westufer des Narog nach Norden marschieren musste, bis der Fluss überschritten werden konnte und drängte, vor den Toren Nargothronds eine Brücke über den Narog zu schlagen. So wurde der geheime Standort der Stadt offenbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Dragons_fortress_fire_fantasy_art_silmarillion_jrr_tolkien_nargothrond_wallpaperswa.com_84.jpg|thumb|Morgoth Truppen erobern die Stadt]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 496 E. Z. schickte Morgoth ein gewaltiges Heer gen Süden, angeführt vom Drachen [[Glaurung]]. Orodreth stellte sich dem Feind auf der Ebene von [[Tumhalad]] wurde jedoch in der darauf folgenden [[Schlacht von Tumhalad|Schlacht]] vernichtend geschlagen. Die Feinde eilten nun den Narog entlang nach Süden und konnten den Fluss dank der Brücke rasch überqueren, denn die Verteidiger waren nicht in der Lage gewesen, die Brücke rechtzeitig einzureißen. Mit seinem Feuerodem versengte Glaurung die mächtigen Tore,  die zahllosen Orks strömten hinein. Die Überlebenden wurden verschleppt oder flüchteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hernach ließ sich Glaurung für lange Zeit im Höhlensystem nieder, wo er große Schätze hortete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Glaurungs blieb die Stadt, abgesehen von den Besuchen [[Mîm]]s und [[Húrin Thalion|Húrins]], verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Das Silmarillion]]: Quenta Silmarillion,&lt;br /&gt;
:* XIII &#039;&#039;Von der Rückkehr der Noldor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:* XIV &#039;&#039;Von Beleriand und seinen Reichen&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
:* XV &#039;&#039;Von den Noldor in Beleriand&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
:* XXI &#039;&#039;Von Túrin Turambar&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude und Festungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Nargothrond]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/geographie/villes_tours_et_forteresses/beleriand/nargothrond]]&lt;br /&gt;
[[fi:Nargothrond]]&lt;/div&gt;</summary>
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