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	<title>Ardapedia - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-17T12:18:48Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Orodreth_(Elb)&amp;diff=84760</id>
		<title>Orodreth (Elb)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Orodreth_(Elb)&amp;diff=84760"/>
		<updated>2010-11-06T20:54:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mirocles: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Orodreth&#039;&#039;&#039; ist im [[Legendarium]] der zweite Sohn von [[Finarfin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* geboren 1315 [[Erstes Zeitalter|E.Z. (JB)]]&lt;br /&gt;
* gestorben 495 [[Erstes Zeitalter|E.Z. (JS)]] in der [[Schlacht von Tumhalad]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Volk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Elben]], [[Noldor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orodreth war der zweite Sohn von Finarfin und [[Earwen]] und wuchs in [[Aman]] auf. Orodreth und seine Brüder waren eng mit den Söhnen ihres Oheims [[Fingolfin]] befreundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie sein Vater sprach auch Orodreth während der Revolte der Noldor als einziger besänftigend und rief zur Besonnenheit auf. Dennoch ging er mit seinen Brüdern und aus Freundschaft zu Fingolfins Söhnen in die Verbannung nach [[Mittelerde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Mittelerde war Orodreth, wie auch seine Brüder [[Angrod]] und [[Aegnor]], Vasall seines ältesten Bruders [[Finrod]]. Nach der Fertigstellung von [[Nargothrond]] übertrug Finrod ca. [[Erstes Zeitalter|100 E.Z.]] Orodreth die Führung seiner Burg [[Minas Tirith (Beleriand)|Minas Tirith]] auf [[Tol Sirion]]. Orodreth hielt die Burg während der [[Dagor Bragollach]] und konnte den [[Sirion-Pass]] noch zwei Jahre danach verteidigen, bis er 457 [[Erstes Zeitalter|E.Z.]]  von [[Sauron]] vertrieben wurde und nach Nargothrond floh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Finrod mit [[Beren Erchamion|Beren]] Nargothrond verließ, um seinen [[Finrods Schwur|Eid]] einzulösen, übernahm Orodreth die Königswürde, war aber ein schwacher Herrscher. Seine Autorität wurde von [[Feanor]]s Söhnen [[Celegorm]] und [[Curufin]] untergraben, die das Volk von Nargothrond beeinflussten, so dass es sich von Orodreth abwandte. Nachdem [[Lúthien]] Saurons Herrschaft über Minas Tirith beendet hatte, berichteten die von dort nach Nargothrond zurückgekehrten Gefangenen von Finrods Tod. Der Einfluss von Feanors Söhnen schwand daraufhin und das Volk wandte sich wieder Orodreth zu. Er verbannte die beiden aus seinem Reich und schwor keinem von Feanors Söhnen Freundschaft zu gewähren. Aus diesem Grunde verweigerte Orodreth [[Maedhros’ Bund]] die Hilfe. Daher zog nur [[Gwindor]], der von Orodreths Tochter [[Finduilas aus Nargothrond|Finduilas]] geliebt wurde, mit einer kleinen Schar und gegen Orodreths Willen in den Krieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später stand [[Túrin Turambar|Túrin]] hoch in Orodreths Gunst. Orodreth nahm Túrins Rat an und wurde zunehmend von ihm beeinflusst. Auf Túrins Betreiben wandten sich die Nargothrondrim von der Geheimhaltung ab und begannen offen Krieg zu führen und die Brücke über den [[Narog]] zu errichten, wodurch die Position Nargothronds verraten wurde. [[Morgoth]] entsandte ein Heer unter der Führung des [[Drachen]] [[Glaurung]] und Orodreth marschierte ihm mit dem Heer von Nargothrond entgegen. In der [[Schlacht von Tumhalad]] fiel Orodreth in der vordersten Schlachtreihe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Späte Konzepte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In späten Texten nahm Tolkien erhebliche Änderungen an der Geschichte Orodreths vor. In Stammbäumen, die im Jahr 1959 entstanden, ist Orodreth (der dort den Namen &#039;&#039;Artanáro Rhodothir&#039;&#039; trägt) nicht mehr der Bruder [[Finrod]]s, sondern zunächst dessen Sohn und dann der Sohn von Finrods Bruder [[Angrod]]. Anschließend änderte Tolkien den Namen von &#039;&#039;Artanáro&#039;&#039; zu &#039;&#039;Artaresto&#039;&#039;. In einer Notiz von 1965 ist der Sindarinname Artarestos &#039;&#039;Rodreth&#039;&#039;, dieser sei wegen der Liebe Artarestos zu den Bergen zu &#039;&#039;Orodreth&#039;&#039; geändert worden ([[Sindarin]] &#039;&#039;orod&#039;&#039; bedeutet „Berg“). Außerdem machte Tolkien in diesem Text [[Gil-galad]] zum Sohn Orodreths. Später ersetzte Tolkien den Namen &#039;&#039;Artaresto&#039;&#039; durch &#039;&#039;Artaher&#039;&#039; ([[Quenya]] „noble lord“, etwa „edler Herr“), Sindarinform &#039;&#039;Arothir&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den letzten Texten Tolkiens zu diesem Thema ist also Arothir (Orodreth) der Sohn von [[Angrod]] und [[Edhellos]], und der Vater von [[Gil-galad]]. Da jedoch Tolkien diese Änderungen nicht in die Erzählungen einarbeitete, die das „Silmarillion“ bildeten, sah sich Tolkiens Sohn [[Christopher Tolkien|Christopher]] nicht dazu in der Lage, sie in das von ihm nach dem Tod seines Vaters zusammengestellte &#039;&#039;[[Das Silmarillion|Silmarillion]]&#039;&#039; einfließen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://ardapedia.herr-der-ringe-film.de/images/f/f3/Ardapedia_Silmarillon_Genealogie.pdf Silmarillion Stammbaum herunterladen (PDF, ca. 108 kb)]&lt;br /&gt;
* [http://gernot-katzers-spice-pages.com/tolkien/edain.pdf Stammbaum der Eldar und Atani]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[The Peoples of Middle-earth]].&#039;&#039; ([[The History of Middle-earth]], Band XII.) Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]]. [[HarperCollins]], London 1996. Part Two: „Late Writings“. XI „The Shibboleth of Fëanor“.&lt;br /&gt;
** „The names of Finwë’s descendants“. 5. „The children of Finarfin“ (S. 346–347).&lt;br /&gt;
** „The parentage of Gil-galad“ (S. 349–351).&lt;br /&gt;
** Anmerkungen 26 (S. 359) und 47 (S. 364).&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]].&#039;&#039; Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von [[Wolfgang Krege]]. [[Klett-Cotta]], Stuttgart 1978. (Im Original erschienen 1977 unter dem Titel &#039;&#039;The Silmarillion&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
** „Quenta Silmarillion“,&lt;br /&gt;
*** V „Von Eldamar und den Fürsten der Eldalië“,&lt;br /&gt;
*** IX „Von der Verbannung der Noldor“,&lt;br /&gt;
***  XIV „Von Beleriand und seinen Reichen“,&lt;br /&gt;
***  XVIII „Vom Verderben Beleriands und von Fingolfions Ende“,&lt;br /&gt;
***  XIX „Von Beren und Lúthien“,&lt;br /&gt;
***  XX „Von der Fünften Schlacht: Nirnaeth Arnoediad“,&lt;br /&gt;
***  XXI „Von Túrin Turambar“&lt;br /&gt;
** Anhang „Elemente in den Quenya- und Sindarin-Namen: „orod“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Noldor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Orodreth of Nargothrond]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/personnages/elfes/noldor/orodreth]]&lt;br /&gt;
[[fi:Orodreth]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mirocles</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Hiril_(Tochter_von_Barahir)&amp;diff=84755</id>
		<title>Hiril (Tochter von Barahir)</title>
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		<updated>2010-11-06T01:45:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mirocles: Inkludiert? Eine etwas weniger verschnörkelte Ausdrucksweise tut&amp;#039;s doch auch.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Hiril&#039;&#039;&#039; sollte die Schwester [[Beren Erchamion|Beren Erchamions]] darstellen, wurde jedoch nicht in die Geschichten des Silmarillions eingearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* lebte im 5. Jahrhundert des [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalters]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Volk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Menschen]], [[Edain]], [[Haus Haleth]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich erdachte [[J. R. R. Tolkien]] Hiril als Schwester für Beren Erchamion, aber er integrierte sie nicht fest in seine Geschichte. Ihr Schicksal nach der [[Dagor Bragollach]] ist ungeklärt. Da sie Berens Schwester ist, ist sie die Tochter von [[Barahir (Vater Beren Erchamions)|Barahir]] und [[Emeldir]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Quellen}}&lt;br /&gt;
* [[The War of the Jewels]], S. 232.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Menschen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Edain]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mirocles</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Diskussion:Kleinzwerge&amp;diff=84669</id>
		<title>Diskussion:Kleinzwerge</title>
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		<updated>2010-11-01T13:16:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mirocles: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Text schreibt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kleinzwerge (orig.: Petty-dwarfes), Sin. &amp;quot;Noegyth Nibin&amp;quot; oder &amp;quot;Nibin Nogrim&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Aber hat Tolkien nicht den plural von Dwarf als Dwarves geschrieben?&lt;br /&gt;
Oder ist das bei den Kleinzwergen eine Ausnahme? könnte jemand, der das Original hat, das mal nachschauen? [[Benutzer:84.173.148.106|84.173.148.106]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Stimmt. Werde es ändern. --[[Benutzer:Miaugion|Miaugion]] 13:00, 1. Mär 2006 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gesamte Artikel ist im Moment völliger Mist. Ich habe zunächst den Absatz entfernt, der die angebliche Legende unter den &amp;quot;West-Elben&amp;quot; darstellt, dass es nach dem Ende des Ersten Zeitalters in den Blauen Bergen immer noch (etwas schüchterne) Kleinzwerge gegeben habe. Die angegebenen Quellen im Artikel geben in diesem Zusammenhang allerdings nichts her, und mir sind keine Stellen bekannt, die eine solche Legende belegen. Aus diesen Gründen sieht mir diese Geschichte sehr nach einer Hinzuerfindung eines Lesers aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber damit sind leider die Probleme noch nicht beendet. Da wäre zunächst der Absatz, der argumentiert, dass die Kleinzwerge nicht aus Belegost, Nogrod oder Moria stammen könnten und ihre Herkunft daher ein Rätsel sei. Interessant dabei ist, dass wir im Widerspruch zu diesem Absatz gar nicht wissen, wann Gabilgathol und Tumunzahar gegründet wurden - bekannt ist lediglich, dass die Zwerge um 1250 (Jahre der Bäume) den Grauelben zum ersten Mal begegnen, was keineswegs ausschließt, dass die Städte bereits seit längerer Zeit existierten und die Kleinzwerge von diesen Städten aus nach Beleriand kamen, bevor die Teleri dieses Gebiet erreichten. Im Übrigen ist eine (sehr wahrscheinliche) Herkunft aus den Stämmen der Feuerbärte und Breitschultern nicht von der Existenz der Höhlenstädte abhängig.&lt;br /&gt;
Warum die Kleinzwerge ferner nicht aus Khazad-dûm stammen können, wird ebenfalls nicht erklärt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz und gut: Die im Absatz ausgeschlossenen Möglichkeiten sind also keineswegs eindeutig ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich wäre da noch die Vermutung, dass die Kleinzwerge verbannt wurde, da sie ihre Khuzdûl-Namen preisgaben. Aber dieses Argument zieht überhaupt nicht - da nach Aussagen Mîms die Kleinzwerge Beleriand bereits besiedelten, &#039;&#039;&#039;bevor&#039;&#039;&#039; die Eldar das Land in Besitz nahmen, gab es in dieser Region niemanden, dem sie ihre Namen hätten erzählen können - wenn wir die Möglichkeit ausschließen wollen, dass die Kleinzwerge gerne mal ein Pläuschchen mit den Dienern Morgoths hielten. &lt;br /&gt;
Außerdem gibt es da noch Azaghâl und Gamil Zirak, die ja nun keine Kleinzwerge waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und erschwerend hinzu kommt, dass Tolkien selbst keinen der oben genannten Punkte diskutiert - wir wissen einfach nichts über die genaue Herkunft der Kleinzwerge (und können so gut wie nichts dabei ausschließen), haben keine Ahnung, warum sie von den anderen Zwergen gedisst wurden (vielleicht, weil sie zu klein waren?), und müssen uns aufgrund der Schilderungen Mîms wohl damit zufrieden geben, dass die Kleinzwerge das Erste Zeitalter nicht überlebten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Problem ist nun, dass nicht viel vom Artikel übrigbleibt, wenn ich diesen ganzen Unfug lösche. Daher möchte ich dies ungern tun, ohne dies abzuklären und zu fragen, wie man den Artikel sinnvoll umschreiben könnte. Danke. [[Benutzer:Mirocles|Mirocles]] 14:14, 1. Nov. 2010 (CET)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mirocles</name></author>
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		<title>Diskussion:Kleinzwerge</title>
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		<updated>2010-11-01T13:14:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mirocles: Artikelumbau.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Text schreibt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kleinzwerge (orig.: Petty-dwarfes), Sin. &amp;quot;Noegyth Nibin&amp;quot; oder &amp;quot;Nibin Nogrim&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Aber hat Tolkien nicht den plural von Dwarf als Dwarves geschrieben?&lt;br /&gt;
Oder ist das bei den Kleinzwergen eine Ausnahme? könnte jemand, der das Original hat, das mal nachschauen? [[Benutzer:84.173.148.106|84.173.148.106]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Stimmt. Werde es ändern. --[[Benutzer:Miaugion|Miaugion]] 13:00, 1. Mär 2006 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gesamte Artikel ist im Moment völliger Mist. Ich habe zunächst den Absatz entfernt, der die angebliche Legende unter den &amp;quot;West-Elben&amp;quot; darstellt, dass es nach dem Ende des Ersten Zeitalters in den Blauen Bergen immer noch (etwas schüchterne) Kleinzwerge gegeben habe. Die angegebenen Quellen im Artikel geben in diesem Zusammenhang allerdings nichts her, und mir sind keine Stellen bekannt, die eine solche Legende belegen. Aus diesen Gründen sieht mir diese Geschichte sehr nach einer Hinzuerfindung eines Lesers aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber damit sind leider die Probleme noch nicht beendet. Da wäre zunächst der Absatz, der argumentiert, dass die Kleinzwerge nicht aus Belegost, Nogrod oder Moria stammen könnten und ihre Herkunft daher ein Rätsel sei. Interessant dabei ist, dass wir im Widerspruch zu diesem Absatz gar nicht wissen, wann Gabilgathol und Tumunzahar gegründet wurden - bekannt ist lediglich, dass die Zwerge um 1250 (Jahre der Bäume) den Grauelben zum ersten Mal begegnen, was keineswegs ausschließt, dass die Städte bereits existierten und die Kleinzwerge von diesen Städten aus nach Beleriand kamen, bevor die Teleri dieses Gebiet erreichten. Im Übrigen ist eine (sehr wahrscheinliche) Herkunft aus den Stämmen der Feuerbärte und Breitschultern nicht von der Existenz der Höhlenstädte abhängig.&lt;br /&gt;
Warum die Kleinzwerge ferner nicht aus Khazad-dûm stammen können, wird ebenfalls nicht erklärt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz und gut: Die im Absatz ausgeschlossenen Möglichkeiten sind also keineswegs eindeutig ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich wäre da noch die Vermutung, dass die Kleinzwerge verbannt wurde, da sie ihre Khuzdûl-Namen preisgaben. Aber dieses Argument zieht überhaupt nicht - da nach Aussagen Mîms die Kleinzwerge Beleriand bereits besiedelten, &#039;&#039;&#039;bevor&#039;&#039;&#039; die Eldar das Land in Besitz nahmen, gab es in dieser Region niemanden, dem sie ihre Namen hätten erzählen können - wenn wir die Möglichkeit ausschließen wollen, dass die Kleinzwerge gerne mal ein Pläuschchen mit den Dienern Morgoths hielten. &lt;br /&gt;
Außerdem gibt es da noch Azaghâl und Gamil Zirak, die ja nun keine Kleinzwerge waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und erschwerend hinzu kommt, dass Tolkien selbst keinen der oben genannten Punkte diskutiert - wir wissen einfach nichts über die genaue Herkunft der Kleinzwerge (und können so gut wie nichts dabei ausschließen), haben keine Ahnung, warum sie von den anderen Zwergen gedisst wurden, und müssen uns aufgrund der Schilderungen Mîms wohl damit zufrieden geben, dass die Kleinzwerge das Erste Zeitalter nicht überlebten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Problem ist nun, dass nicht viel vom Artikel übrigbleibt, wenn ich diesen ganzen Unfug lösche. Daher möchte ich dies ungern tun, ohne dies abzuklären und zu fragen, wie man den Artikel sinnvoll umschreiben könnte. Danke. [[Benutzer:Mirocles|Mirocles]] 14:14, 1. Nov. 2010 (CET)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mirocles</name></author>
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		<title>Kleinzwerge</title>
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		<updated>2010-11-01T12:39:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mirocles: Spekulation entfernt.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Kleinzwerge&#039;&#039;&#039; (orig.: &#039;&#039;Petty-dwarves&#039;&#039;), [[Sindarin|Sin.]] &#039;&#039;&amp;quot;Noegyth Nibin&amp;quot;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&amp;quot;Nibin Nogrim&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zeitangabe==&lt;br /&gt;
* [[Zeitalter der Bäume]] -&lt;br /&gt;
*  gestorben [[Erstes Zeitalter|E.Z. 500 Tod Mîms]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Die Kleinzwerge sind Nachkommen oder Verwandte der [[Zwerge]] aus den östlichen Zwergensiedlungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind von kleiner und gedrungener Gestalt und sind eng mit den richtigen Zwergen verwandt. Die Kleinzwerge galten als scheu und ängstlich. Sie hielten nichts von Gastfreundschaft und sie gaben im Gegensatz zu den anderen Zwergen ihre Khuzdul-Namen bekannt, was ein möglicher Grund für ihre Verstoßung aus den Zwergenstädten gewesen sein könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hintergund==&lt;br /&gt;
Alles was man über die Kleinzwerge sagen kann, steht im [[Silmarillion]]: Sie stammen von jenen Zwergen ab, welche von den östlichen Zwergenstädten ausgestoßen wurden. Welche Zwergenstädte hier gemeint sind, bleibt ein Rätsel, denn sie kamen bestimmt nicht aus [[Nogrod]] oder [[Belegost]], da diese Städte erst später gegründet wurden. Es ist auch unmöglich, dass sich unter den Zwergen von [[Khazad-dûm]] Kleinzwerge befanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bekannte Kleinzwerge===&lt;br /&gt;
*[[Mîm]]&lt;br /&gt;
*[[Khîm]]&lt;br /&gt;
*[[Ibun]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Andere Namen==&lt;br /&gt;
*Nibin-noeg&lt;br /&gt;
*Nibin-Nogrim&lt;br /&gt;
*Noegyth Nibin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* [[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]].&#039;&#039; Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]]. Übersetzt von [[Wolfgang Krege]]. [[Klett-Cotta]], Stuttgart 1978. (Im Original erschienen 1977 unter dem Titel &#039;&#039;The Silmarillion&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
** Kapitel XXI: Von [[Túrin Turambar]]&lt;br /&gt;
** Kapitel XXII: Vom Untergang [[Doriath|Doriaths]]&lt;br /&gt;
* [[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Die Kinder Húrins]].&#039;&#039; Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]]. Übersetzt von [[Hans J. Schütz]] und [[Helmut W. Pesch]]. [[Klett-Cotta]], Stuttgart 2007. (Im Original erschienen 2007 unter dem Titel &#039;&#039;The Children of Húrin&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
** Kapitel 7: Von dem [[Zwerge|Zwerg]] [[Mîm]]&lt;br /&gt;
** Kapitel 8: Das Land von Bogen und Helm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zwerge]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/peuples/nains/noegyth_nibin]]&lt;br /&gt;
[[en:Petty-dwarves]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mirocles</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Aragorn_II.&amp;diff=84666</id>
		<title>Aragorn II.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Aragorn_II.&amp;diff=84666"/>
		<updated>2010-11-01T12:32:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mirocles: Abschnitt über die Reisen Aragorns hinzugefügt.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis&lt;br /&gt;
|NAME=Aragorn II.&lt;br /&gt;
|BESCHREIBUNG=Mitglied der [[Gemeinschaft des Ringes|Ringgemeinschaft]] und späterer König von [[Gondor]] und [[Arnor]]&lt;br /&gt;
|NAME2=Aragorn I.&lt;br /&gt;
|BESCHREIBUNG2=des Sohnes von Aravir&lt;br /&gt;
|BEGRIFFSKLÄRUNG=Aragorn&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:AragornII.jpg|thumb|300px|Aragorn II.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aragorn 1.2.jpg|thumb|250px|Aragorn II. in der Gestalt des Waldläufers Streicher.]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aragorn II.&#039;&#039;&#039; ([[Sindarin]] für ‚Königlicher Mut‘) war ein Mensch vom Stamm der [[Dúnedain]]. Er war der Sohn von [[Arathorn II.]] und [[Gilraen]]. Aragorn war Stammesführer der Dúnedain des Nordens und durch viele Generationen hindurch direkter Nachkomme [[Isildur|Isildurs]], des letzten Hohen Königs von [[Arnor]] und [[Gondor]]. Er wurde zur lebenden Legende, nachdem er die Heere des Westens im [[Ringkrieg]] gegen [[Sauron]] anführte, den [[Der Eine Ring|Einen Ring]] zu zerstören half, die beiden Königreiche Arnor und Gondor wieder vereinte und, seit den Tagen [[Elendil]]s, zum ersten Hochkönig aller Dúnedain gekrönt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* geboren [[1. März]] 2931 [[Drittes Zeitalter|D.Z.]]&lt;br /&gt;
* gestorben [[1. März]] 120 [[Viertes Zeitalter|V.Z.]] (&#039;&#039;er wurde 210 Jahre alt&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* Hochkönig von Arnor und Gondor 3019 [[Drittes Zeitalter|D.Z]] (&#039;&#039;123 Jahre Herrschaft&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aragorn, der sechzehnte Stammesführer der [[Dúnedain]], hatte keine leichte Jugend. Nach dem frühen Tod seines Vaters [[Arathorn II.|Arathorn]] brachte seine Mutter [[Gilraen]] ihn nach [[Bruchtal]], wo sich der Halbelb [[Elrond]], ebenfalls ein Nachkomme [[Earendil der Seefahrer|Earendils]], um seine Erziehung kümmerte. Er wurde unter dem Namen &#039;&#039;Estel&#039;&#039; (Sindarin für ,Hoffnung‘) aufgezogen. Sein wirklicher Name wurde geheimgehalten, denn die Weisen wussten damals, dass der Feind nach [[Isildur]]s Erben suchte. Im Alter von 20 Jahren erfuhr Aragorn, wer er wirklich war, und Elrond übergab ihm die Erbstücke seines Hauses: [[Barahirs Ring]] und das zerbrochene Schwert [[Narsil]], das [[Szepter von Annúminas]] hielt Elrond jedoch noch zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seiner Zeit in Bruchtal begegnete Aragorn [[Arwen]], Elronds Tochter, und verliebte sich in sie. Aber so sehr Elrond seinen Schützling auch schätzte, widerstrebte es ihm doch zutiefst, seine Tochter einem Sterblichen zu überlassen, weshalb er seine Zustimmung zu ihrer Beziehung an die Bedingung knüpfte, Aragorn müsse zunächst zum Erneuerer der Vereinigten Reiche von Arnor und Gondor werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aragorn zog daraufhin los und leistete unter dem Decknamen &#039;&#039;Thorongil&#039;&#039; (Sindarin für ‚Adler des Sterns‘) viele Jahre Kriegsdienste als Feldhauptmann in [[Rohan]] unter König [[Thengel]] und Gondor unter [[Ecthelion II.]], dem vorletzten regierenden [[Truchsess]]. Den Namen Thorongil erhielt er vom Volk auf Grund einer silbernen Brosche in Form eines [[Adler|Adlers]], die er trug. Durch guten Rat und erfolgreiche, oft tollkühne militärische Aktionen machte sich Aragorn beim Volk und Ecthelion beliebt. [[Denethor II.]], Ecthelions Sohn (und später im Ringkrieg Truchsess), stand Thorongil abneigend gegenüber, da er wahrscheinlich dessen wahre Identität erahnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Thorongil gab Aragorn dem Truchsess immer wieder den Rat, auf die Stärke von [[Umbar (Gebiet)|Umbar]] zu achten und es nicht zu stark werden zu lassen, denn die [[Korsaren]] stellten eine große Gefahr dar. Ecthelion stimmte Aragorns Plan zu, eine kleine Armee aufzustellen. Mit kleinen Booten drangen er und seine Männer in den Hafen von Umbar ein und verbrannten unter geringen Verlusten einen großen Teil der Korsarenschiffe. Statt zu der für ihn vorbereiteten Siegesfeier zu erscheinen, schickte Aragorn dem Truchsessen die Nachricht, dass ihn nun andere Aufgaben erwarteten und er viele Gefahren durchstehen müsse, bevor er nach Gondor zurückkehren würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahren bereiste Aragorn die im Westen weitgehend unerforschten Landschaften [[Rhûn]] und [[Harad]], wo er sich mit den dort lebenden Menschen vertraut machte und den Einfluss des Dunklen Herrschers in dieser Region zu schwächen versuchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aragorn erfuhr später von seinem alten Freund, dem [[Zauberer]] [[Gandalf]], dass der [[Der Eine Ring|Eine Ring]] wieder gefunden worden war. In [[Bree]] machte er unter dem Namen &#039;&#039;Streicher&#039;&#039; die Bekanntschaft des Ringträgers [[Frodo Beutlin]] und brachte ihn und seine Freunde heil zu Elrond nach Bruchtal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst als Mitglied, später als Anführer der [[Gemeinschaft des Ringes]] reiste er danach nach [[Mordor]], konnte aber den Zerfall der Gruppe bei den Wasserfällen des [[Rauros]] nicht verhindern. Mit den verbliebenen Gefährten ging er zunächst nach Rohan. Dort spielte er eine wichtige Rolle im Kampf gegen den Zauberer [[Saruman]], der Rohan unter seine Herrschaft bringen wollte. Nachdem dieser Krieg gewonnen war, ritt Aragorn über die [[Pfade der Toten]] und rief am [[Stein von Erech]], unter Berufung der alten Treueeide, die einst von den Bergbewohnern gebrochen worden waren, ein Heer zusammen, eroberte damit die Flotte der [[Korsaren]] bei [[Pelargir]] und erschien in der Stunde der höchsten Not auf dem [[Pelennor]]. Aragorns Eingreifen war maßgeblich für den Ausgang der Schlacht. Im Kampf wurde das Banner des Königs, das seit Elendils Zeit kein Fürst mehr getragen hatte, wieder entrollt, und Aragorn trug den Stern der Dúnedain an der Stirn. Er betrat die Stadt [[Minas Tirith (Gondor)|Minas Tirith]] unerkannt und leistete Dienste als Heiler, indem er die Pflanze [[Athelas]] als Medizin gegen den Schwarzen Atem der [[Nazgûl]] verwendete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er die Truppen Gondors und Rohans zur [[Schlacht am Morannon]] zum Sieg geführt hatte  und der Ring zerstört wurde, wodurch [[Sauron]] besiegt war, wurde Aragorn unter dem Namen &#039;&#039;Elessar&#039;&#039; ([[Quenya]] für ,Elbenstein‘) zum König von Gondor und Arnor gekrönt, wobei er den [[Eid Elendils]] erneuerte, und konnte schließlich um die Hand von Arwen anhalten. Als Hoher König regierte Aragorn das [[wiedervereinigtes Königreich|Wiedervereinigte Königreich]] 123 Jahre edel und weise - dennoch musste er (meist im Bündnis mit Rohan) in seiner Regierungszeit noch viele Kriege im Osten und Süden Mittelerdes führen, wo die Machenschaften Saurons noch nachwirkten. &lt;br /&gt;
Von allen Nachkommen Elendils soll Aragorn diesem am ähnlichsten gewesen sein. Arwen schenkte ihm einen Sohn namens [[Eldarion]], und mehrere Töchter, die aber nicht namentlich erwähnt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmtrilogie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Filmtrilogie wird Aragorn von [[Viggo Mortensen]] verkörpert. In der deutschen Fassung wird er von [[Jacques Breuer]] gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namen und Titel ==&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
* Als König wurde er &#039;&#039;&#039;Elessar&#039;&#039;&#039; (Quenya &#039;&#039;elen-sar&#039;&#039; ‚Elbenstein‘) genannt (auch Sindarin &#039;&#039;&#039;Edhelharn&#039;&#039;&#039;, von &#039;&#039;edhel-sarn&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Streicher&#039;&#039;&#039; (engl. &#039;&#039;Strider&#039;&#039;) wurde Aragorn von den Bewohnern des Breelandes genannt, als er als [[Waldläufer des Nordens|Waldläufer]] unterwegs war. Dieser etwas schäbige Name drückte die Unwissenheit und das Misstrauen der Bewohner von Bree gegenüber des Waldläufern aus, die Isildurs Erben nicht zu erkennen vermochten und ihn für einen zwielichtigen Wegelagerer hielten. [[Frodo Beutlin|Frodo]], [[Samweis Gamdschie|Sam]], [[Peregrin Tuk|Pippin]] und [[Meriadoc Brandybock|Merry]] lernen ihn dort unter diesem Namen kennen und redeten ihn, zum Erstaunen vieler Könige und Edelmänner, im weiteren Verlauf der Geschichte auch konsequent weiterhin mit diesem Namen an.  &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Telcontar&#039;&#039;&#039; ist die Quenya-Übersetzung von &#039;&#039;Streicher&#039;&#039; und bedeutet soviel wie Schreiter (auch das englische &#039;&#039;Strider&#039;&#039; bedeutet soviel wie &#039;&#039;Schreiter&#039;&#039;). So nannte Aragorn sein Haus, das er nach dem Ringkrieg als König gründete. &lt;br /&gt;
::&#039;&#039;&amp;quot;Aber Streicher soll der Name meines Hauses sein, wenn es je gegründet wird. In der Hochsprache wird es nicht übel klingen, und Telcontar werde ich sein und alle Erben meines Leibes&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
::[[Der Herr der Ringe]]: Sechstes Buch, Kapitel &amp;quot;Das Feld von Cormallen&amp;quot; &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Estel&#039;&#039;&#039; (Sindarin/Quenya: Hoffnung) hieß er in seiner Jugend in [[Imladris]] bis er zwanzig Jahre alt wurde. Sein wirklicher Name und Stammbaum wurde auf Wunsch der Weisen geheim gehalten, da sie wussten, dass [[Sauron]] nach einem Erben Isildurs suchte, so es denn auf Erden einen gäbe. &amp;quot;Ónen i-Estel Edain, ú-chebin estel anim&amp;quot; (Sindarin: &amp;quot;Ich gab den Menschen Hoffnung, ich behielt keine Hoffnung für mich&amp;quot;) war der berühmte Ausspruch Aragorns Mutter. &lt;br /&gt;
* Unter dem Namen &#039;&#039;&#039;Thorongil&#039;&#039;&#039; diente er Thengel von Rohan und [[Ecthelion II.]] von [[Gondor]]. Der Name bedeutet &#039;&#039;Eagle of the Star&#039;&#039; (englisch), und wurde Aragorn wegen seiner Schnelligkeit, seiner hervorragenden Sicht und dem silbernen Stern, den er getragen hatte, gegeben.&lt;br /&gt;
* [[Bilbo]] nannte ihn nach seinem Volk &#039;&#039;&#039;Dúnadan&#039;&#039;&#039; (Westmensch).  &lt;br /&gt;
* Éomer nannte ihn &#039;&#039;&#039;Flügelfuß&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* [[Lutz Farning]] nannte ihn &#039;&#039;&#039;Langbein&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
* In den Häusern der Heilung nannte man ihn &#039;&#039;&#039;Envinyatar&#039;&#039;&#039; (der Erneuerer), weil er es vermochte Menschen zu heilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das [[Rätsel über Streicher]] im &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039; bezieht sich nach eigenen Angaben auf ihn.&lt;br /&gt;
* Der &amp;quot;[[Königsbrief]]&amp;quot; von Aragorn an Sam, den Tolkien aus den Anhängen streichen musste.&lt;br /&gt;
* In den Filmen wird der Begriff &amp;quot;Hoffnung&amp;quot; häufig in Anspielung auf Aragorns Jugendnamen &amp;quot;Estel&amp;quot; gebraucht (z.B. &amp;quot;Noch gibt es Hoffnung&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://ardapedia.herr-der-ringe-film.de/images/f/f3/Ardapedia_Silmarillon_Genealogie.pdf Silmarillion Stammbaum herunterladen (PDF, ca. 108 kb)]&lt;br /&gt;
* [http://gernot-katzers-spice-pages.com/tolkien/edain.pdf Stammbaum der Eldar und Atani]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Wolfgang Krege. Klett-Cotta, Stuttgart 1978. (Im Original erschienen 1977 unter dem Titel &#039;&#039;The Silmarillion&#039;&#039;.) &lt;br /&gt;
** &#039;&#039;Von den Ringen der Macht und dem Dritten Zeitalter&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Übersetzt von Margaret Carroux und Ebba-Margareta von Freymann. Klett-Cotta, Stuttgart 1969/1970. (Im Original erschienen 1954/55 unter dem Titel &#039;&#039;The Lord of the Rings&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
** Zweites Buch, ab dem Zehnten Kapitel: &#039;&#039;Streicher&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Anhang A: „Annalen der Könige und Herrscher“. I &#039;&#039;Die Númenorischen Könige&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The Peoples of Middle-earth]].&#039;&#039; (The History of Middle-earth, Band XII.) Herausgegeben von Christopher Tolkien. HarperCollins, London 1996. &lt;br /&gt;
** Foreword, S. xii&lt;br /&gt;
** Part One: „The Prologue and Appendices to The Lord of the Rings“. VII. „The Heirs of Elendil“, S. 192–196.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gefährten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Sequence&lt;br /&gt;
 |list=König von Gondor&lt;br /&gt;
 |prev=[[Earnur]]&lt;br /&gt;
 |next=[[Eldarion]]&lt;br /&gt;
 |date=3019 [[Drittes Zeitalter|D.Z.]] – 120 [[Viertes Zeitalter|V.Z.]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Sequence&lt;br /&gt;
 |list=König von Arnor&lt;br /&gt;
 |prev=[[Earendur]]&lt;br /&gt;
 |next=[[Eldarion]]&lt;br /&gt;
 |date=3019 [[Drittes Zeitalter|D.Z.]] – 120 [[Viertes Zeitalter|V.Z.]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
{{Sequence&lt;br /&gt;
 |list=König des Wiedervereinigten Königreichs&lt;br /&gt;
 |prev=[[Isildur]]&lt;br /&gt;
 |next=[[Eldarion]]&lt;br /&gt;
 |date=3019 [[Drittes Zeitalter|D.Z.]] – 120 [[Viertes Zeitalter|V.Z.]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Sequence&lt;br /&gt;
 |list=Stammesführer der Dúnedain&lt;br /&gt;
 |prev=[[Arathorn II.]]&lt;br /&gt;
 |next=keiner&lt;br /&gt;
 |date=2933 – 3019 [[Drittes Zeitalter|D.Z.]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Menschen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dúnedain]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gefährten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldläufer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Aragorn II]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/personnages/hommes/3a/dunedain/dunedain_du_nord/aragorn_ii]]&lt;br /&gt;
[[fi:Aragorn II]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mirocles</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Aragorn_II.&amp;diff=84665</id>
		<title>Aragorn II.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Aragorn_II.&amp;diff=84665"/>
		<updated>2010-11-01T12:24:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mirocles: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis&lt;br /&gt;
|NAME=Aragorn II.&lt;br /&gt;
|BESCHREIBUNG=Mitglied der [[Gemeinschaft des Ringes|Ringgemeinschaft]] und späterer König von [[Gondor]] und [[Arnor]]&lt;br /&gt;
|NAME2=Aragorn I.&lt;br /&gt;
|BESCHREIBUNG2=des Sohnes von Aravir&lt;br /&gt;
|BEGRIFFSKLÄRUNG=Aragorn&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:AragornII.jpg|thumb|300px|Aragorn II.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aragorn 1.2.jpg|thumb|250px|Aragorn II. in der Gestalt des Waldläufers Streicher.]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aragorn II.&#039;&#039;&#039; ([[Sindarin]] für ‚Königlicher Mut‘) war ein Mensch vom Stamm der [[Dúnedain]]. Er war der Sohn von [[Arathorn II.]] und [[Gilraen]]. Aragorn war Stammesführer der Dúnedain des Nordens und durch viele Generationen hindurch direkter Nachkomme [[Isildur|Isildurs]], des letzten Hohen Königs von [[Arnor]] und [[Gondor]]. Er wurde zur lebenden Legende, nachdem er die Heere des Westens im [[Ringkrieg]] gegen [[Sauron]] anführte, den [[Der Eine Ring|Einen Ring]] zu zerstören half, die beiden Königreiche Arnor und Gondor wieder vereinte und, seit den Tagen [[Elendil]]s, zum ersten Hochkönig aller Dúnedain gekrönt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* geboren [[1. März]] 2931 [[Drittes Zeitalter|D.Z.]]&lt;br /&gt;
* gestorben [[1. März]] 120 [[Viertes Zeitalter|V.Z.]] (&#039;&#039;er wurde 210 Jahre alt&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* Hochkönig von Arnor und Gondor 3019 [[Drittes Zeitalter|D.Z]] (&#039;&#039;123 Jahre Herrschaft&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aragorn, der sechzehnte Stammesführer der [[Dúnedain]], hatte keine leichte Jugend. Nach dem frühen Tod seines Vaters [[Arathorn II.|Arathorn]] brachte seine Mutter [[Gilraen]] ihn nach [[Bruchtal]], wo sich der Halbelb [[Elrond]], ebenfalls ein Nachkomme [[Earendil der Seefahrer|Earendils]], um seine Erziehung kümmerte. Er wurde unter dem Namen &#039;&#039;Estel&#039;&#039; (Sindarin für ,Hoffnung‘) aufgezogen. Sein wirklicher Name wurde geheimgehalten, denn die Weisen wussten damals, dass der Feind nach [[Isildur]]s Erben suchte. Im Alter von 20 Jahren erfuhr Aragorn, wer er wirklich war, und Elrond übergab ihm die Erbstücke seines Hauses: [[Barahirs Ring]] und das zerbrochene Schwert [[Narsil]], das [[Szepter von Annúminas]] hielt Elrond jedoch noch zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seiner Zeit in Bruchtal begegnete Aragorn [[Arwen]], Elronds Tochter, und verliebte sich in sie. Aber so sehr Elrond seinen Schützling auch schätzte, widerstrebte es ihm doch zutiefst, seine Tochter einem Sterblichen zu überlassen, weshalb er seine Zustimmung zu ihrer Beziehung an die Bedingung knüpfte, Aragorn müsse zunächst zum Erneuerer der Vereinigten Reiche von Arnor und Gondor werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aragorn zog daraufhin los und leistete unter dem Decknamen &#039;&#039;Thorongil&#039;&#039; (Sindarin für ‚Adler des Sterns‘) viele Jahre Kriegsdienste als Feldhauptmann in [[Rohan]] unter König [[Thengel]] und Gondor unter [[Ecthelion II.]], dem vorletzten regierenden [[Truchsess]]. Den Namen Thorongil erhielt er vom Volk auf Grund einer silbernen Brosche in Form eines [[Adler|Adlers]], die er trug. Durch guten Rat und erfolgreiche, oft tollkühne militärische Aktionen machte sich Aragorn beim Volk und Ecthelion beliebt. [[Denethor II.]], Ecthelions Sohn (und später im Ringkrieg Truchsess), stand Thorongil abneigend gegenüber, da er wahrscheinlich dessen wahre Identität erahnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Thorongil gab Aragorn dem Truchsess immer wieder den Rat, auf die Stärke von [[Umbar (Gebiet)|Umbar]] zu achten und es nicht zu stark werden zu lassen, denn die [[Korsaren]] stellten eine große Gefahr dar. Ecthelion stimmte Aragorns Plan zu, eine kleine Armee aufzustellen. Mit kleinen Booten drangen er und seine Männer in den Hafen von Umbar ein und verbrannten unter geringen Verlusten einen großen Teil der Korsarenschiffe. Statt zu der für ihn vorbereiteten Siegesfeier zu erscheinen, schickte Aragorn dem Truchsessen die Nachricht, dass ihn nun andere Aufgaben erwarteten und er viele Gefahren durchstehen müsse, bevor er nach Gondor zurückkehren würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aragorn erfuhr zu dieser Zeit von seinem alten Freund, dem [[Zauberer]] [[Gandalf]], dass der [[Der Eine Ring|Eine Ring]] wieder gefunden worden war. In [[Bree]] machte er unter dem Namen &#039;&#039;Streicher&#039;&#039; die Bekanntschaft des Ringträgers [[Frodo Beutlin]] und brachte ihn und seine Freunde heil zu Elrond nach Bruchtal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst als Mitglied, später als Anführer der [[Gemeinschaft des Ringes]] reiste er danach nach [[Mordor]], konnte aber den Zerfall der Gruppe bei den Wasserfällen des [[Rauros]] nicht verhindern. Mit den verbliebenen Gefährten ging er zunächst nach Rohan. Dort spielte er eine wichtige Rolle im Kampf gegen den Zauberer [[Saruman]], der Rohan unter seine Herrschaft bringen wollte. Nachdem dieser Krieg gewonnen war, ritt Aragorn über die [[Pfade der Toten]] und rief am [[Stein von Erech]], unter Berufung der alten Treueeide, die einst von den Bergbewohnern gebrochen worden waren, ein Heer zusammen, eroberte damit die Flotte der [[Korsaren]] bei [[Pelargir]] und erschien in der Stunde der höchsten Not auf dem [[Pelennor]]. Aragorns Eingreifen war maßgeblich für den Ausgang der Schlacht. Im Kampf wurde das Banner des Königs, das seit Elendils Zeit kein Fürst mehr getragen hatte, wieder entrollt, und Aragorn trug den Stern der Dúnedain an der Stirn. Er betrat die Stadt [[Minas Tirith (Gondor)|Minas Tirith]] unerkannt und leistete Dienste als Heiler, indem er die Pflanze [[Athelas]] als Medizin gegen den Schwarzen Atem der [[Nazgûl]] verwendete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er die Truppen Gondors und Rohans zur [[Schlacht am Morannon]] zum Sieg geführt hatte  und der Ring zerstört wurde, wodurch [[Sauron]] besiegt war, wurde Aragorn unter dem Namen &#039;&#039;Elessar&#039;&#039; ([[Quenya]] für ,Elbenstein‘) zum König von Gondor und Arnor gekrönt, wobei er den [[Eid Elendils]] erneuerte, und konnte schließlich um die Hand von Arwen anhalten. Als Hoher König regierte Aragorn das [[wiedervereinigtes Königreich|Wiedervereinigte Königreich]] 123 Jahre edel und weise, musste aber noch viele Kriege im Osten und Süden Mittelerdes führen. Von allen Nachkommen Elendils soll er diesem am ähnlichsten gewesen sein. Arwen schenkte ihm einen Sohn namens [[Eldarion]], und mehrere Töchter, die aber nicht namentlich erwähnt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmtrilogie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Filmtrilogie wird Aragorn von [[Viggo Mortensen]] verkörpert. In der deutschen Fassung wird er von [[Jacques Breuer]] gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namen und Titel ==&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
* Als König wurde er &#039;&#039;&#039;Elessar&#039;&#039;&#039; (Quenya &#039;&#039;elen-sar&#039;&#039; ‚Elbenstein‘) genannt (auch Sindarin &#039;&#039;&#039;Edhelharn&#039;&#039;&#039;, von &#039;&#039;edhel-sarn&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Streicher&#039;&#039;&#039; (engl. &#039;&#039;Strider&#039;&#039;) wurde Aragorn von den Bewohnern des Breelandes genannt, als er als [[Waldläufer des Nordens|Waldläufer]] unterwegs war. Dieser etwas schäbige Name drückte die Unwissenheit und das Misstrauen der Bewohner von Bree gegenüber des Waldläufern aus, die Isildurs Erben nicht zu erkennen vermochten und ihn für einen zwielichtigen Wegelagerer hielten. [[Frodo Beutlin|Frodo]], [[Samweis Gamdschie|Sam]], [[Peregrin Tuk|Pippin]] und [[Meriadoc Brandybock|Merry]] lernen ihn dort unter diesem Namen kennen und redeten ihn, zum Erstaunen vieler Könige und Edelmänner, im weiteren Verlauf der Geschichte auch konsequent weiterhin mit diesem Namen an.  &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Telcontar&#039;&#039;&#039; ist die Quenya-Übersetzung von &#039;&#039;Streicher&#039;&#039; und bedeutet soviel wie Schreiter (auch das englische &#039;&#039;Strider&#039;&#039; bedeutet soviel wie &#039;&#039;Schreiter&#039;&#039;). So nannte Aragorn sein Haus, das er nach dem Ringkrieg als König gründete. &lt;br /&gt;
::&#039;&#039;&amp;quot;Aber Streicher soll der Name meines Hauses sein, wenn es je gegründet wird. In der Hochsprache wird es nicht übel klingen, und Telcontar werde ich sein und alle Erben meines Leibes&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
::[[Der Herr der Ringe]]: Sechstes Buch, Kapitel &amp;quot;Das Feld von Cormallen&amp;quot; &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Estel&#039;&#039;&#039; (Sindarin/Quenya: Hoffnung) hieß er in seiner Jugend in [[Imladris]] bis er zwanzig Jahre alt wurde. Sein wirklicher Name und Stammbaum wurde auf Wunsch der Weisen geheim gehalten, da sie wussten, dass [[Sauron]] nach einem Erben Isildurs suchte, so es denn auf Erden einen gäbe. &amp;quot;Ónen i-Estel Edain, ú-chebin estel anim&amp;quot; (Sindarin: &amp;quot;Ich gab den Menschen Hoffnung, ich behielt keine Hoffnung für mich&amp;quot;) war der berühmte Ausspruch Aragorns Mutter. &lt;br /&gt;
* Unter dem Namen &#039;&#039;&#039;Thorongil&#039;&#039;&#039; diente er Thengel von Rohan und [[Ecthelion II.]] von [[Gondor]]. Der Name bedeutet &#039;&#039;Eagle of the Star&#039;&#039; (englisch), und wurde Aragorn wegen seiner Schnelligkeit, seiner hervorragenden Sicht und dem silbernen Stern, den er getragen hatte, gegeben.&lt;br /&gt;
* [[Bilbo]] nannte ihn nach seinem Volk &#039;&#039;&#039;Dúnadan&#039;&#039;&#039; (Westmensch).  &lt;br /&gt;
* Éomer nannte ihn &#039;&#039;&#039;Flügelfuß&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* [[Lutz Farning]] nannte ihn &#039;&#039;&#039;Langbein&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
* In den Häusern der Heilung nannte man ihn &#039;&#039;&#039;Envinyatar&#039;&#039;&#039; (der Erneuerer), weil er es vermochte Menschen zu heilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das [[Rätsel über Streicher]] im &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039; bezieht sich nach eigenen Angaben auf ihn.&lt;br /&gt;
* Der &amp;quot;[[Königsbrief]]&amp;quot; von Aragorn an Sam, den Tolkien aus den Anhängen streichen musste.&lt;br /&gt;
* In den Filmen wird der Begriff &amp;quot;Hoffnung&amp;quot; häufig in Anspielung auf Aragorns Jugendnamen &amp;quot;Estel&amp;quot; gebraucht (z.B. &amp;quot;Noch gibt es Hoffnung&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://ardapedia.herr-der-ringe-film.de/images/f/f3/Ardapedia_Silmarillon_Genealogie.pdf Silmarillion Stammbaum herunterladen (PDF, ca. 108 kb)]&lt;br /&gt;
* [http://gernot-katzers-spice-pages.com/tolkien/edain.pdf Stammbaum der Eldar und Atani]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Wolfgang Krege. Klett-Cotta, Stuttgart 1978. (Im Original erschienen 1977 unter dem Titel &#039;&#039;The Silmarillion&#039;&#039;.) &lt;br /&gt;
** &#039;&#039;Von den Ringen der Macht und dem Dritten Zeitalter&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Übersetzt von Margaret Carroux und Ebba-Margareta von Freymann. Klett-Cotta, Stuttgart 1969/1970. (Im Original erschienen 1954/55 unter dem Titel &#039;&#039;The Lord of the Rings&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
** Zweites Buch, ab dem Zehnten Kapitel: &#039;&#039;Streicher&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Anhang A: „Annalen der Könige und Herrscher“. I &#039;&#039;Die Númenorischen Könige&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The Peoples of Middle-earth]].&#039;&#039; (The History of Middle-earth, Band XII.) Herausgegeben von Christopher Tolkien. HarperCollins, London 1996. &lt;br /&gt;
** Foreword, S. xii&lt;br /&gt;
** Part One: „The Prologue and Appendices to The Lord of the Rings“. VII. „The Heirs of Elendil“, S. 192–196.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gefährten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Sequence&lt;br /&gt;
 |list=König von Gondor&lt;br /&gt;
 |prev=[[Earnur]]&lt;br /&gt;
 |next=[[Eldarion]]&lt;br /&gt;
 |date=3019 [[Drittes Zeitalter|D.Z.]] – 120 [[Viertes Zeitalter|V.Z.]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Sequence&lt;br /&gt;
 |list=König von Arnor&lt;br /&gt;
 |prev=[[Earendur]]&lt;br /&gt;
 |next=[[Eldarion]]&lt;br /&gt;
 |date=3019 [[Drittes Zeitalter|D.Z.]] – 120 [[Viertes Zeitalter|V.Z.]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
{{Sequence&lt;br /&gt;
 |list=König des Wiedervereinigten Königreichs&lt;br /&gt;
 |prev=[[Isildur]]&lt;br /&gt;
 |next=[[Eldarion]]&lt;br /&gt;
 |date=3019 [[Drittes Zeitalter|D.Z.]] – 120 [[Viertes Zeitalter|V.Z.]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Sequence&lt;br /&gt;
 |list=Stammesführer der Dúnedain&lt;br /&gt;
 |prev=[[Arathorn II.]]&lt;br /&gt;
 |next=keiner&lt;br /&gt;
 |date=2933 – 3019 [[Drittes Zeitalter|D.Z.]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Menschen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dúnedain]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gefährten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldläufer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Aragorn II]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/personnages/hommes/3a/dunedain/dunedain_du_nord/aragorn_ii]]&lt;br /&gt;
[[fi:Aragorn II]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mirocles</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Gil-galad&amp;diff=84664</id>
		<title>Gil-galad</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Gil-galad&amp;diff=84664"/>
		<updated>2010-11-01T12:20:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mirocles: Formulierung.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Ereinion Gil-galad&#039;&#039;&#039; ist im [[Legendarium]] [[J. R. R. Tolkien]]s der letzte Hohe König des Elbenvolks der [[Noldor]] in [[Mittelerde]]. Im [[Zweites Zeitalter|Zweiten Zeitalter]] ist er einer der bedeutendsten Gegner des Dunklen Herrschers [[Sauron]]. Zusammen mit [[Elendil der Lange|Elendil]] führt er das [[Letztes Bündnis|Letzte Bündnis]] von [[Elben]] und [[Menschen]] an, dem es schließlich gelingt, Sauron zu stürzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erstes Zeitalter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Stammbaum - Gil-galad - Silmarillion.gif|thumb|250px|Vereinfachter Stammbaum Gil-galads nach dem Silmarillion]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Tolkiens Schriften gibt es verschiedene Versionen von Gil-galads Abstammung. Einzelheiten dazu finden sich im Abschnitt „Werkgeschichte“. Im Folgenden soll von der im veröffentlichten &#039;&#039;[[Das Silmarillion|Silmarillion]]&#039;&#039; überlieferten Fassung ausgegangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gil-galad war demnach der Sohn von [[Fingon]], dem ältesten Sohn von [[Fingolfin]]. Dieser wiederum war der ältere Sohn von [[Finwe]], dem [[Hoher König der Noldor|Hohen König der Noldor]] in [[Valinor]], mit dessen zweiter Frau, der [[Vanyar|Vanya]] [[Indis]]. Das Geburtsjahr Gil-galads ist nicht überliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr der Sonne 456 des [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalters]] fiel Fingolfin, der König der Noldor, in [[Beleriand]] im Zweikampf mit [[Melkor|Morgoth]], dem Dunklen Herrscher des Ersten Zeitalters. Fingon wurde sein Nachfolger und schickte seinen jungen Sohn Gil-galad zu den Häfen an der [[Falas]] im Westen Beleriands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fingon wurde im Jahr 472 in der Schlacht [[Nirnaeth Arnoediad]] getötet. König wurde nun sein Bruder [[Turgon (Sohn von Fingolfin)|Turgon]], der sich nach [[Gondolin]] zurückzog. Morgoth ließ die Häfen angreifen. Einige Überlebende, zu denen auch Gil-galad gehörte, konnten mit [[Círdan]] auf die Insel [[Balar (Insel)|Balar]] fliehen. Círdan unterhielt außerdem einen Stützpunkt auf dem Festland, im Mündungsgebiet des [[Sirion]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Beleriand.gif|thumb|400px|Beleriand im Ersten Zeitalter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Turgon beim Fall Gondolins im Jahr 510 starb, erhielt Gil-galad die Würde des Königs der Noldor in Mittelerde und galt als Hoher König aller Elben des Westens. Nach dem Kampf der Söhne [[Feanor]]s gegen die Elben vom Sirion um 538 schlossen sich ihm die Überlebenden an und folgten ihm auf die Insel Balar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Krieg des Zorns]], der vermutlich etwa von 545 bis 587 geschlagen wurde, wurde Morgoth schließlich um 590 mit Hilfe der [[Valar]] gestürzt, sodass das Ende des Ersten Zeitalters eingeläutet wurde. In Folge dieser gewaltigen Schlacht wurde Beleriand weitestgehend zerstört, es versank größtenteils im [[Belegaer|Meer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweites Zeitalter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele der Elben folgten nun dem Aufruf der Valar, nach [[Tol Eressea]] zu kommen, einer großen Insel vor [[Valinor]]. Gil-galad gehörte jedoch zu denjenigen, die in Mittelerde blieben. Im ersten Jahr des Zweiten Zeitalters gründete er das Reich [[Lindon]], das an der Nordwestküste Mittelerdes lag, nördlich und südlich des [[Golf von Lhûn|Golfs von Lhûn]], westlich des Gebirges [[Ered Luin]] – also in dem Gebiet, das im Ersten Zeitalter [[Ossiriand]] genannt wurde. Hier legte er die [[Graue Anfurten|Grauen Anfurten]] an, von wo aus die verbliebenen Elben Mittelerde in Richtung [[Aman]] verlassen konnten. Zu seinem Volk gehörten hauptsächlich Noldor. In [[Harlindon]] jedoch, einem von [[Celeborn (Elb)|Celeborn]] regierten Lehen, lebten vor allem [[Sindar]]. Gil-galads Knappe und Bannerträger zu dieser Zeit war [[Elrond]], ein Sohn [[Earendil der Seefahrer|Earendils]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Sauron, der einst mächtigste Diener Morgoths, erneut an Macht gewann, war Gil-galad dessen bedeutendster Gegner in Mittelerde. Gil-galad hielt Kontakt zu den Menschen, die Mittelerde nach [[Númenor]] verlassen hatten. Diese unterstützten ihn im Kampf gegen Sauron. Eine enge Freundschaft unterhielt er mit [[Tar-Aldarion]], dem sechsten König von Númenor. Dessen Tochter [[Tar-Ancalime]] brach die Beziehungen zu Gil-galad jedoch ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Jahr 1200 des Zweiten Zeitalters versuchte Sauron, unter falschem Namen und in schöner Gestalt, die Elben auf seine Seite zu ziehen. Gil-galad lehnte jeden Kontakt ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Nach einem späten Manuskript über [[Glorfindel]], abgedruckt in &#039;&#039;[[The Peoples of Middle-earth]]&#039;&#039;, empfängt Gil-galad Sauron, geht aber auf dessen Angebot zur Zusammenarbeit nicht ein.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Elben von [[Eregion]] um [[Celebrimbor]] ließen sich allerdings verführen und schmiedeten mit der Hilfe Saurons die [[Ringe der Macht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Krieg gegen Sauron von 1693 bis 1701 des Zweiten Zeitalters schickte Gil-galad Elrond nach Eregion, um die dort lebenden Elben zu unterstützen. Nachdem diese dort zunächst unterlagen, zogen sich die Überlebenden unter Elrond zurück und gründeten 1697 [[Imladris]]. Als Sauron schließlich auch Eriador angriff, konnte ihn Gil-galad mit Hilfe einer von König [[Tar-Minastir]] von Númenor gesandten Flotte besiegen. Es folgte eine lange Zeit des Friedens für den Nordwesten Mittelerdes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sauron war von 3262 bis zum Untergang der Insel im Jahr 3319 als Geisel auf Númenor. Als er zurückkehrte, hatte Gil-galad seine Macht weit ausdehnen können; sie reichte schließlich von der Westküste bis zum [[Düsterwald|Großen Grünwald]], der später Düsterwald genannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Elendil der Lange|Elendil]] gehörte zu den wenigen Menschen, die sich vor dem Untergang Númenors retten konnten. Er landete in Lindon und freundete sich mit Gil-galad an, der für ihn die [[Weiße Türme|Weißen Türme]] von [[Emyn Beraid]] errichtete. Im Jahr 3430 des Zweiten Zeitalters schloss Gil-galad zusammen mit Elendil, der inzwischen König der Menschen von [[Arnor]] und [[Gondor]] war, das so genannte [[Letztes Bündnis|Letzte Bündnis]] von Elben und Menschen, um den wieder erstarkten Dunklen Herrscher Sauron zu stürzen. Ihr Heer marschierte nach Süden und traf 3434 vor [[Mordor]] auf der Ebene [[Dagorlad]] auf Saurons Truppen. Das Letzte Bündnis war erfolgreich und drang nach Mordor ein, wo es Saurons Festung [[Barad-dûr]] belagerte. Nach sieben Jahren stellte sich Sauron selbst zum Kampf. Gil-galad und Elendil besiegten Sauron, mussten dabei aber selbst ihr Leben lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin endet das Zweite Zeitalter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Drittes Zeitalter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten der Überlebenden aus Gil-galads Volk lebten fortan unter Elrond in Imladris, ein Teil aber auch unter Círdan bei den Grauen Anfurten. Den Titel des Hohen Königs der Noldor trug nach Gil-galad niemand mehr. Da der [[Der Eine Ring|Eine Ring]] Saurons nicht zerstört wurde, konnte der Dunkle Herrscher im [[Drittes Zeitalter|Dritten Zeitalter]] wieder mächtig werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Gil-galads entstand ein Gedicht mit dem Titel &#039;&#039;Gil-galads Untergang&#039;&#039; (im Original &#039;&#039;The Fall of Gil-galad&#039;&#039;), verfasst in einer der Elbensprachen. Der [[Hobbits|Hobbit]] [[Bilbo Beutlin]] hörte es vermutlich in Imladris und übersetzte es in die [[Westron|Gemeinsame Sprache]]. In dieser Form lernte es [[Samweis Gamdschie]] kennen, einer der Begleiter des Ringträgers [[Frodo Beutlin]]. Er zitierte einen Teil des Gedichts auf dem Weg von [[Bree]] zur [[Wetterspitze]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namen und Titel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gil-galad ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gil-galad&#039;&#039; ist der Name dieser Figur schon in sehr frühen Manuskripten Tolkiens, in denen sie erwähnt wird. &#039;&#039;Gil-galad&#039;&#039;, ausgesprochen vermutlich in etwa {{IPA|/ËˆgilgÉ‘lÉ‘d/}}, ist kein Geburtsname, sondern ein später verliehener [[Epesse|Beiname]]. Er ist [[Sindarin]] und wird mit ‚Strahlenstern‘ oder ‚Strahlender Stern‘ übersetzt (im Original mit ‚Star of Radiance‘). Es heißt, Gil-galad werde so genannt, weil seine silbern leuchtende Rüstung schon von weitem erkannt werden könne.&amp;lt;ref&amp;gt;In einem Manuskript zur &#039;&#039;[[Quenta Silmarillion]]&#039;&#039;, abgedruckt in &#039;&#039;[[The War of the Jewels]]&#039;&#039; (S. 242), erklärt Tolkien den Namen dagegen mit den strahlenden Augen Gil-galads.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl was die Bedeutung des Namens als auch was die Schreibweise angeht, gibt es in Tolkiens Schriften mehrere Varianten. Frodo Beutlin übersetzt im &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe|Herrn der Ringe]]&#039;&#039; den Namen mit ‚Sternenlicht‘ (im Original mit ‚Starlight‘), ebenso Tolkien in [[Briefe|Brief]] Nr. 211 an Rhona Beare. In Brief Nr. 347 gibt Tolkien die Bedeutung von &#039;&#039;Gil-galad&#039;&#039; mit ‚star of brilliance‘ an, was in der deutschen Übersetzung mit ‚Stern von Leuchten‘ wiedergegeben wird. Tolkien schreibt den Namen manchmal auch ohne Bindestrich – &#039;&#039;Gilgalad&#039;&#039; – beispielsweise in den &#039;&#039;Etymologies&#039;&#039;, in manchen Entwürfen für den &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039; und einigen Briefen, beispielsweise an Milton Waldman.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Element von &#039;&#039;Gil-galad&#039;&#039; ist &#039;&#039;gîl&#039;&#039; ‚Stern‘, von einer Wurzel &#039;&#039;GIL-&#039;&#039; ‚(weiß oder hell) leuchten, glänzen‘, im Original ‚shine (white or pale)‘. Der zweite Bestandteil ist eine Form von &#039;&#039;calad&#039;&#039; ‚Licht‘, von einer Wurzel &#039;&#039;KAL-&#039;&#039; ‚leuchten, glänzen‘, im Original ‚shine‘.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Namen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Beinamen &#039;&#039;Gil-galad&#039;&#039; trägt die Figur in verschiedenen Manuskripten Tolkiens weitere Namen. In den zu Lebzeiten Tolkiens erschienenen Werken wird keiner von ihnen erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Manuskript für &#039;&#039;Aldarion und Erendis&#039;&#039; ist Gil-galads eigentlicher Name zunächst &#039;&#039;Finlachen&#039;&#039;, dann &#039;&#039;Finhenlach&#039;&#039;, und schließlich &#039;&#039;Finellach&#039;&#039;. Die letzte Form erscheint auch im Manuskript für &#039;&#039;Eine Beschreibung der Insel Númenor&#039;&#039;. Beide Texte sind vermutlich um 1960 entstanden. Die Formen sind wohl Sindarin und enthalten vermutlich die Bezeichnungen &#039;&#039;fîn&#039;&#039; ‚Haar‘ und &#039;&#039;lachend&#039;&#039; ‚Noldo‘ (wörtlich ‚flammenäugig‘, im Original ‚flame-eyed‘). In der gedruckten Fassung dieser Texte in den &#039;&#039;[[Nachrichten aus Mittelerde]]&#039;&#039; lässt Herausgeber [[Christopher Tolkien]] den Namen weg oder ersetzt ihn durch &#039;&#039;Ereinion&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien denkt in den &#039;&#039;Grey Annals&#039;&#039; über den Namen &#039;&#039;Findor Gilgalad&#039;&#039; nach. In einer späteren Notiz von 1965&amp;lt;ref&amp;gt;Abgedruckt in &#039;&#039;The Peoples of Middle-earth&#039;&#039; (S. 350).&amp;lt;/ref&amp;gt; sind Gil-galads eigentliche Namen &#039;&#039;Artanáro&#039;&#039; und &#039;&#039;Rodnor&#039;&#039;. Diese beiden sind [[Quenya]] und Sindarin und bedeuten wohl in etwa ‚hohe Flamme‘.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem frühestens 1968 entstandenen Text &#039;&#039;The Shibboleth of Fëanor&#039;&#039; trägt Gil-galad den weiteren Namen &#039;&#039;Ereinion&#039;&#039;, ausgesprochen vermutlich in etwa {{IPA|/É›rËˆeÉªÌ¯nÉªÉ”n/}}. Das ist Sindarin und bedeutet ‚Sprössling der Könige‘ (im Original ‚Scion of Kings‘). Der erste Bestandteil von &#039;&#039;Ereinion&#039;&#039; ist eine Form von &#039;&#039;erain&#039;&#039;, dem Plural von &#039;&#039;aran&#039;&#039; ‚König‘. Der zweite Teil ist die Endung &#039;&#039;-ion&#039;&#039; ‚Sohn‘, von einer gleichbedeutenden Wurzel &#039;&#039;YÔ, YON-&#039;&#039;. Diesen Namen übernimmt Christopher Tolkien in die von ihm zusammengestellten Bücher wie das &#039;&#039;Silmarillion&#039;&#039; und die &#039;&#039;Nachrichten aus Mittelerde&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hoher König ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 510. Jahr der Sonne des Ersten Zeitalters wurde Gil-galad [[Hoher König der Noldor]] in Mittelerde. Da die Noldor in der Hierarchie der Elben Mittelerdes an der Spitze standen, galt er damit gleichzeitig als Hoher König aller Elben des Westens. Diese Position hatte Gil-galad mehr als 3500 Jahre inne, bis zu seinem Tod im Jahr 3441 des Zweiten Zeitalters. Danach trug diesen Titel niemand mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Attribute und Symbole ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ring der Macht ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gil-galad trug den Zauberring [[Vilya]], den mächtigsten der drei [[Elbenringe]]. Kurz vor seinem Tod gab er ihn an seinen Herold Elrond weiter. In einem Konzept Tolkiens findet diese Übergabe schon etwa 1700 Jahre früher statt, nach dem ersten Sieg über Sauron. Dafür behält Gil-galad in diesem Text den Ring [[Narya]], bis er sich als Anführer des Letzten Bündnisses auf den Weg nach Mordor macht. Erst dann gibt er ihn an Círdan weiter, während in anderen Schriften Tolkiens, etwa der &#039;&#039;Aufzählung der Jahre&#039;&#039; im &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039;, Círdan den Ring von Anfang an trägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gil-galads Wappen bestand aus weißen Sternen auf blauem Hintergrund. In &#039;&#039;[[Pictures by J. R. R. Tolkien]]&#039;&#039; ist eine von Tolkien gefertigte Zeichnung des Symbols abgedruckt. Hier besteht es aus zwölf weißen Sternen in einem blauen, auf der Spitze stehenden Quadrat. Im Zentrum stehen vier fünfstrahlige Sterne, in den Ecken je ein vierstrahliger Stern, und zwischen diesen je ein sechsstrahliger Stern. Jeweils ein Strahl der vierstrahligen Sterne ist länger als die anderen, dieser zeigt in Richtung der Ecke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien – Der Künstler]]&#039;&#039; ist diese Zeichnung ebenfalls abgedruckt, daneben eine weitere Fassung, die der ersten sehr ähnlich sieht. Der lange Strahl der vierstrahligen Sterne zeigt hier nicht in die Ecke, sondern nach unten. Außerdem befinden sich zwischen den vier- und sechsstrahligen Sterne insgesamt sechs kleine weiße Kreise.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Zeichnungen hat Tolkien auf einem an ihn adressierten Briefumschlag mit Poststempel vom 13. Dezember 1960 angefertigt, zusammen mit einem Symbol für Earendil.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Waffe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gil-galads bekannteste Waffe war der Speer [[Aeglos (Speer)|Aiglos]], manchmal auch in der Form &#039;&#039;Aeglos&#039;&#039; überliefert. Elrond berichtete beim Rat in Bruchtal im Jahr 3018 des Dritten Zeitalters, dem Speer von Gil-galad und dem Schwert von Elendil habe bei der Schlacht des Letzten Bündnisses niemand widerstehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werkgeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entstehung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Konzept des Elbenführers, der mit den Menschen ein Letztes Bündnis eingeht, um den Dunklen Herrscher zu besiegen, entstand vermutlich um 1936/37 im Rahmen der Arbeit an der Zeitreisegeschichte &#039;&#039;The Lost Road&#039;&#039;. Tolkien entwickelte die Geschichte vom Untergang der Insel Númenor im Zweiten Zeitalter und schrieb mehrere Fassungen des Textes &#039;&#039;The Fall of Númenor&#039;&#039;, dem ersten Vorläufer der &#039;&#039;Akallabêth&#039;&#039;. In der ersten Version kämpfen Elrond und Amroth als Anführer der Elben und Menschen von Beleriand gegen den Dunklen Herrscher Thû. In der zweiten Fassung wurde Elrond zum König der Menschen von Númenor, die Rolle des Elbenkönigs übernimmt jetzt Gil-galad. Dieser schließt mit dem Menschenkönig Elendil das Letzte Bündnis, um Sauron in dessen Land Mordor anzugreifen. Gil-galad und Elendil gelingt es, Sauron niederzuwerfen, und beide kommen dabei um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien machte sich dann daran, einen Nachfolger für den &#039;&#039;[[Der Hobbit|Hobbit]]&#039;&#039; zu schreiben. Schon in frühen Manuskripten für den &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039; nahm er Bezug auf die Geschichte von Gil-galad und Elendil und entwickelte sie weiter. Trotter, der Vorläufer von [[Aragorn II.|Streicher]], erwähnt das Letzte Bündnis, als er mit Bingo, dem Vorläufer von Frodo, und den anderen auf dem Weg zur Wetterspitze ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Im veröffentlichten &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039; im Kapitel &#039;&#039;Ein Messer im Dunkeln&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gedicht über Gil-galad existierte jedoch noch nicht. Es entstand erst 1939, während der von Christopher Tolkien so genannten vierten Phase der Arbeit Tolkiens am &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ausführlichere Fassung der Geschichte vom Letzten Bündnis gab Tolkien als Erzählung von Elrond, die Bingo/Frodo in Bruchtal hört.&amp;lt;ref&amp;gt;Im veröffentlichten &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039; ist sie in überarbeiteter Form ein Bestandteil von Elronds Bericht beim Rat von Bruchtal.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Rolle des ersten Königs von Númenor hat jetzt Elronds Bruder [[Elros]] inne, Elrond wird zum Berater Gil-galads. Im Laufe der Arbeit am &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039; entwickelte Tolkien die Geschichte weiter, beispielsweise im Kapitel &#039;&#039;Ancient History&#039;&#039;, dem Vorläufer von &#039;&#039;Der Schatten der Vergangenheit&#039;&#039; und in den Anhängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den ersten Versuch, Gil-galad in die Erzählungen vom Ersten Zeitalter einzufügen, unternahm Tolkien mit einem Zusatz zur &#039;&#039;Quenta Silmarillion&#039;&#039;. Aufgrund seines niedrigen Alters spielt Gil-galad im Ersten Zeitalter aber keine große Rolle, er wird lediglich an einigen Stellen kurz erwähnt, beispielsweise als sein Vater stirbt und sein Onkel König wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abstammung ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Stammbaum - Gil-galad - Silmarillion - Version 2.gif|thumb|400px|Abstammung Gil-galads nach dem Silmarillion]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Stammbaum - Gil-galad - PM.gif|thumb|250px|Letztes Konzept der Abstammung Gil-galads]]&lt;br /&gt;
Im Laufe der Zeit hat Tolkien mehrfach mit unterschiedlichen Konzepten von Gil-galads Abstammung experimentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gil-galad ist im frühesten Text, &#039;&#039;The Fall of Númenor&#039;&#039;, ein Abkömmling von [[Feanor]], dem ersten Sohn von [[Finwe]]. Genaueres über seine Abstammung wird hier nicht gesagt. Auch in einem frühen Manuskript des &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039;, einer Unterhaltung von Bingo/Frodo mit Elrond, ist Gil-galad ein Abkömmling Feanors.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Arbeit am &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039; nahm Tolkien einige Änderungen an &#039;&#039;The Fall of Númenor&#039;&#039; vor. Gil-galad stammt demnach von Finwes drittem Sohn [[Finarfin]] ab (der zu dieser Zeit noch Finrod heißt). Tolkien präzisierte das später dazu, dass Gil-galad der Sohn von [[Felagund]] sei, dem Sohn von Finarfin. Bei dieser Abstammung blieb es lange, bis nach der Fertigstellung des Manuskripts des &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039;. Ein späterer Zusatz zur &#039;&#039;Quenta Silmarillion&#039;&#039; ist die einzige Stelle, an der ein Name von Gil-galads Mutter genannt wird. Hier wird berichtet, wie Felagund seine Frau Meril und seinen Sohn Gilgalad vor Morgoth in Sicherheit bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann entschied Tolkien jedoch, dass Felagund keine Kinder habe. In einer späteren Ergänzung zum Eintrag für das Jahr 456 des Ersten Zeitalters der &#039;&#039;Grey Annals&#039;&#039;, die 1951 entstanden, machte er Gil-galad zum Sohn [[Fingon]]s, also zu einem Abkömmling von Finwes zweitem Sohn [[Fingolfin]]. Dieses Konzept übernahm Christopher Tolkien später in das von ihm zusammengestellte &#039;&#039;Silmarillion&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Vater fand 1965 jedoch eine andere Lösung für das Problem von Gil-galads Abstammung. Er machte ihn in einer Notiz zu Stammbäumen von 1959 erneut zu einem Abkömmling von Finwes drittem Sohn Finarfin. Gil-galad ist nun aber nicht mehr ein Sohn von Felagund, sondern von [[Orodreth (Elb)|Orodreth]], den Tolkien zuvor von einem Bruder Felagunds und [[Angrod]]s zu einem Sohn von Angrod machte. Gil-galads Mutter ist nach diesem Text eine Sinda, deren Name nicht überliefert ist. Außerdem hat Gil-galad mit [[Finduilas aus Nargothrond|Finduilas]] eine Schwester. Dieses Konzept arbeitete Tolkien aber nicht mehr in die Texte des Silmarillions ein. Auch sein Sohn Christopher sah sich außerstande, dies bei der Vorbereitung der Herausgabe des Silmarillions zu tun, äußerte aber später die Ansicht, es wäre besser gewesen, er hätte Gil-galads Abstammung im &#039;&#039;Silmarillion&#039;&#039; im Dunkeln gelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Adaptionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Peter Jackson]]s Verfilmung des &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039; ist im Prolog des ersten Films, &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe: Die Gefährten (Film)|Die Gefährten]]&#039;&#039;, für einige Momente Gil-galad bei der Schlacht des Letzten Bündnisses zu sehen. Die Bedeutung, die Gil-galad bei Tolkien für die Niederwerfung Saurons hat, ist jedoch nicht ersichtlich. Die von [[Mark Ferguson]] gespielte Figur wird nicht im Film selbst, sondern erst im Abspann als Gil-galad identifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Briefe]]&#039;&#039;. Ausgewählt und herausgegeben von Humphrey Carpenter mit der Hilfe von Christopher Tolkien. Übersetzt von Wolfgang Krege. Klett-Cotta, Stuttgart 1991. (Im Original erschienen 1981 unter dem Titel &#039;&#039;Letters of J. R. R. Tolkien&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
* Nr. 131 an Milton Waldman von vermutlich Ende 1951&lt;br /&gt;
* Nr. 211 an Rhona Beare vom 14. Oktober 1958&lt;br /&gt;
* Nr. 347 an Richard Jeffrey vom 17. Dezember 1972&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Übersetzt von Margaret Carroux und Ebba-Margareta von Freymann. Klett-Cotta, Stuttgart 1969/1970. (Im Original erschienen 1954/55 unter dem Titel &#039;&#039;The Lord of the Rings&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
* Erstes Buch&lt;br /&gt;
** Zweites Kapitel: &#039;&#039;Der Schatten der Vergangenheit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Elftes Kapitel: &#039;&#039;Ein Messer im Dunkeln&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Zweites Buch&lt;br /&gt;
** Zweites Kapitel: &#039;&#039;Der Rat von Elrond&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Anhang B: &#039;&#039;Die Aufzählung der Jahre&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [Karte:] &#039;&#039;Der Westen von Mittelerde&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The Lost Road and Other Writings]]&#039;&#039;. (The History of Middle-earth, Band V.) Herausgegeben von Christopher Tolkien. Unwin Hyman, London 1987.&lt;br /&gt;
* Part One: &#039;&#039;The Fall of Númenor and The Lost Road&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** I. &#039;&#039;The Early History of the Work&#039;&#039;, S. 7–10&lt;br /&gt;
** II. &#039;&#039;The Fall of Númenor&#039;&#039;, S. 11–35&lt;br /&gt;
* Part Three: &#039;&#039;The Etymologies&#039;&#039;. [Wurzeln] „GIL-“; „KAL-“; „YÔ, YON-“, S. 358; 362; 400&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Nachrichten aus Mittelerde]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Hans J. Schütz. Klett-Cotta, Stuttgart 1983. (Im Original erschienen 1980 unter dem Titel &#039;&#039;Unfinished Tales of Númenor and Middle-earth&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
* Teil Zwei: &#039;&#039;Das Zweite Zeitalter&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** II. &#039;&#039;Aldarion und Erendis: Das Weib des Seefahrers&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** III. &#039;&#039;Die Linie von Elros: Könige von Númenor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** IV. &#039;&#039;Die Geschichte von Galadriel und Celeborn und von Amroth, König von Lórien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;Über Galadriel und Celeborn&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** Anhang E: &#039;&#039;Die Namen von Celeborn und Galadriel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The Peoples of Middle-earth]]&#039;&#039;. (The History of Middle-earth, Band XII.) Herausgegeben von Christopher Tolkien. HarperCollins, London 1996.&lt;br /&gt;
* Part One: &#039;&#039;The Prologue and Appendices to The Lord of the Rings&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** VI. &#039;&#039;The Tale of Years of the Second Age&#039;&#039;, S. 173&lt;br /&gt;
* Part Two: &#039;&#039;Late Writings&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** X. &#039;&#039;Of Dwarves and Men&#039;&#039;, S. 313; 328 (Anm. 65)&lt;br /&gt;
** XI. &#039;&#039;The Shibboleth of Fëanor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;The names of Finwë’s descendants&#039;&#039;, S. 347–348; 362 (Anm. 37); 364 (Anm. 47)&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;The parentage of Gil-galad&#039;&#039;, S. 349–351&lt;br /&gt;
** XIII. &#039;&#039;Last Writings&#039;&#039;. [Kapitel] &#039;&#039;Glorfindel&#039;&#039;, S. 382; 390 (Anm. 14, 15)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Pictures by J. R. R. Tolkien]]&#039;&#039;. Vorwort und Anmerkungen von Christopher Tolkien. George Allen &amp;amp; Unwin, London 1979.&lt;br /&gt;
* Nr. 47: &#039;&#039;Heraldic Devices&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The Return of the Shadow]]&#039;&#039;. (The History of Middle-earth, Band VI.) Herausgegeben von Christopher Tolkien. Unwin Hyman, London 1988.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;The First Phase&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** IX. &#039;&#039;Trotter and the Journey to Weathertop&#039;&#039;, S. 169&lt;br /&gt;
** X. &#039;&#039;The Attack on Weathertop&#039;&#039;, S. 179&lt;br /&gt;
** XII. &#039;&#039;At Rivendell&#039;&#039;, S. 214–216&lt;br /&gt;
** XIII. &#039;&#039;Queries and Alterations&#039;&#039;, S. 226–227&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;The Second Phase&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** XV. &#039;&#039;Ancient History&#039;&#039;, S. 260–262; 271&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Wolfgang Krege. Klett-Cotta, Stuttgart 1978. (Im Original erschienen 1977 unter dem Titel &#039;&#039;The Silmarillion&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Quenta Silmarillion&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** XVIII &#039;&#039;Vom Verderben Beleriands und von Fingolfins Ende&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** XX &#039;&#039;Von der fünften Schlacht: Nirnaeth Arnoediad&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** XXIII &#039;&#039;Von Tuor und dem Fall von Gondolin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** XXIV &#039;&#039;Von Earendils Fahrt und dem Krieg des Zorns&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Akallabêth&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Von den Ringen der Macht und dem Dritten Zeitalter&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Anhänge&lt;br /&gt;
** [Stammbaum] I. &#039;&#039;Das Haus Finwe und die noldorische Abstammung von Elrond und Elros&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;Elemente in Quenya- und Sindarinnamen&#039;&#039;, [Stichworte:] „ar(a)-“; „nár“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The Treason of Isengard]]&#039;&#039;. (The History of Middle-earth, Band VII.) Herausgegeben von Christopher Tolkien. Unwin Hyman, London 1989.&lt;br /&gt;
* III. &#039;&#039;The Fourth Phase (2): From Bree to the Ford of Rivendell&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Chapter XI: &#039;&#039;A Knife in the Dark&#039;&#039;, S. 56; 64–65 (Anm. 25)&lt;br /&gt;
* VI. &#039;&#039;The Council of Elrond (1)&#039;&#039;, S. 110–111; 122–127&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The War of the Jewels]]&#039;&#039;. (The History of Middle-earth, Band XI.) Herausgegeben von Christopher Tolkien. HarperCollins, London 1994.&lt;br /&gt;
* Part One: &#039;&#039;The Grey Annals&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Â§ 157, S. 56; 126&lt;br /&gt;
** Â§ 233, S. 75&lt;br /&gt;
* Part Two: &#039;&#039;The Later Quenta Silmarillion&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** 15 &#039;&#039;Of the Ruin of Beleriand and the Fall of Fingolfin&#039;&#039;, S. 242–243&lt;br /&gt;
* Part Three: &#039;&#039;The Wanderings of Húrin and Other Writings&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** V. &#039;&#039;The Tale of Years&#039;&#039;, S. 342–356&lt;br /&gt;
* Part Four: &#039;&#039;Quendi and Eldar&#039;&#039;, S. 384&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wayne G. Hammond, Christina Scull: &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien – Der Künstler]]&#039;&#039;. Übersetzt von Hans J. Schütz. Klett-Cotta, Stuttgart 1996. (Im Original erschienen 1995 unter dem Titel &#039;&#039;J.R.R. Tolkien: Artist &amp;amp; Illustrator&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
* Nr. 190: &#039;&#039;Earendel and Gil-galad&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wayne G. Hammond, Christina Scull: &#039;&#039;[[The Lord of the Rings: A Reader’s Companion]]&#039;&#039;. HarperCollins, London 2005.&lt;br /&gt;
* [Eintrag:] &#039;&#039;80 (I: 89). Gildor Inglorion of the House of Finrod&#039;&#039;, S. 103&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter Jackson et. al.: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe: Die Gefährten (Film)| Die Gefährten]].&#039;&#039; DVD-Video. Warner Home Video 2002. (Im Original erschienen 2002 unter dem Titel &#039;&#039;The Lord of the Rings: The Fellowship of the Ring&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
* 1. [Szene:] &#039;&#039;Prolog: Ein Ring, sie zu knechten ...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 40. [Szene:] &#039;&#039;Abspann&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.imdb.com/name/nm0272527/ Profil von Mark Ferguson in der Internet Movie Database] &#039;&#039;(englisch; abgerufen am 18. August 2008)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Sequence|list=[[Hoher König der Noldor]]|prev=[[Turgon (Sohn von Fingolfin)|Turgon]]|date=510 [[Erstes Zeitalter|E.Z.]] ([[Jahre der Sonne|J.S.]]) – 3441 [[Zweites Zeitalter|Z.Z.]]|next=—”}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Gilgalad}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Noldor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hohe Könige der Noldor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Exzellent}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Ereinion Gil-galad]]&lt;br /&gt;
[[fi:Gil-galad]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo:personnages:elfes:noldor:gil-galad]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mirocles</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Aravir&amp;diff=84663</id>
		<title>Aravir</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Mirocles: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Aravir&#039;&#039;&#039; ist der vierte [[Stammesführer der Dúnedain|Stammesführer]] der [[Dúnedain]], [[Sindarin|Sin.]] für &#039;&#039;königliches Juwel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* geboren 2156 [[Drittes Zeitalter|D.Z.]]&lt;br /&gt;
* gestorben 2319 [[Drittes Zeitalter|D.Z.]] (&#039;&#039;er wurde 163 Jahre alt&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* Stammesführer der Dúnedain ab 2247 [[Drittes Zeitalter|D.Z.]] (&#039;&#039;72 Jahre Regierungszeit&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Volk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Menschen]], [[Dúnedain]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aravir&#039;&#039;&#039; war der vierte Stammesführer der Dúnedain des Nordens, der Sohn und Nachfolger [[Aranuir]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regierung des 28. Erben [[Elendil der Lange|Elendils]] in der Linie [[Isildur]]s fiel in die Zeit des [[Wachsamer Friede|Wachsamen Friedens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Nachfolger wurde sein Sohn [[Aragorn I.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geburtsjahr wird nur in &#039;&#039;[[The Peoples of Middle-earth]]&#039;&#039; erwähnt und ist daher nicht völlig verlässlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Externe Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gernot-katzers-spice-pages.com/tolkien/edain.pdf Stammbaum der Eldar und Atani]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Der Herr der Ringe]]: Anhang A Annalen der Könige und Herrscher:&amp;lt;br&amp;gt; &#039;&#039;I. Die númenórischen Könige&#039;&#039;: 2. Die Reiche in der Verbannung&lt;br /&gt;
* [[The Peoples of Middle-earth]]: Part One The Prologue and Appendices to the Lord of the Rings: &#039;&#039;VII. The Heirs of Elendil&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Helmut W. Pesch: &#039;&#039;[[Elbisch]]: Grammatik, Schrift und Wörterbuch der Elben-Sprache von J. R. R. Tolkien&#039;&#039;, Bastei Lübbe 2003.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Sequence&lt;br /&gt;
 |list=Stammesführer der Dúnedain&lt;br /&gt;
 |prev=[[Aranuir]]&lt;br /&gt;
 |next=[[Aragorn I.]]&lt;br /&gt;
 |date=2247–2319 [[Drittes Zeitalter|D.Z.]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Menschen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dúnedain]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Aravir]]&lt;br /&gt;
[[fi:Aravir]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mirocles</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Narog&amp;diff=84558</id>
		<title>Narog</title>
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		<updated>2010-10-25T08:50:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mirocles: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Narog.JPG|thumb|300px|So oder ähnlich könnten der Fluss Narog ausgesehen haben. (Eigentlich die Moldau in der Nähe des Å tÄ›chovice-Stausees bei Prag.)]]&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Narog&#039;&#039;&#039; war ein Fluss in [[Beleriand|West-Beleriand]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Narog&#039;&#039;&#039; entsprang bei den [[Eithel Ivrin|Weihern des Ivrin]] in den südlichen Hängen der [[Ered Wethrin]], nicht unweit der östlichen Säume der [[Núath|Wälder von Núath]]. Von dort aus floss er nach Süden und vereinigte sich bei der Ebene von [[Tumhalad]] mit seinem wichtigsten Zufluss, dem [[Ginglith]], wodurch er zu einem reißenden und unüberquerbaren Strom anschwoll. Weiter südlich nahm der Narog den Gebirgsbach [[Ringwil]] auf und durchschnitt das Hochland von [[Taur-en-Faroth]]; hier bildete er mit seinen gefährlichen Stromschnellen eine natürliche Verteidigung für die Hallen von [[Nargothrond]], da kein Heer den Fluss sicher durchschreiten konnte. (Erst der Bau einer steinernen Brücke nach der Ankunft [[Túrin Turambar]]s in Nargothrond ermöglichte es den Armeen [[Morgoth]]s, die Tore der Tiefburg zu erreichen.) Südlich des Hochlandes machte der Strom dann eine Biegung nach Osten, wo er im Waldgebiet von [[Nan-tathren]] in den [[Sirion]] mündete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer Länge von ungefähr 250 Meilen war der Narog der mit Abstand längste Fluss von [[West-Beleriand]] und (neben dem Sirion und dem [[Gelion]]) einer der längsten Flüsse Beleriands überhaupt. Östlich und westlich von ihm erstreckte sich mit dem Reich [[Finrod Felagund]]s das größte zusammenhängende Herrschaftsgebiet der [[Eldar]] im [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalter]]; da der Fluss das beherrschende geographische Merkmal des Reiches war, trugen die Herren von Nargothrond auch den Titel &#039;&#039;König des Narog&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien liefert für den Namen &#039;&#039;Narog&#039;&#039; zwei verschiedene Erklärungen. Die ursprüngliche, ältere Version findet sich in den &#039;&#039;Etymologies&#039;&#039; ([[The Lost Road and Other Writings]], [[History of Middle-earth|HoMe]] V) und führt den Namen des Stromes auf das [[Noldorin]]-Wort &#039;&#039;narog&#039;&#039;, d.h. &#039;&#039;reißend, brausend&#039;&#039; zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Etymologie wurde aber offenbar in seinen späteren Schriften verworfen: In dem Aufsatz &#039;&#039;Words, Phrases and Passages in Various Tongues in The Lord of the Rings&#039;&#039;, der 2007 posthum in der Zeitschrift [[Parma Eldalamberon]] veröffentlicht wurde, sieht Tolkien den Ursprung des Namens in der Zwergensprache [[Khuzdul|Khuzdûl]]. &#039;&#039;Narog&#039;&#039; wäre demnach eine [[Sindarin|sindarisierte]] Form des zwergischen Namens &#039;&#039;Narâk&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;Naruka&#039;&#039;, welcher selbst nicht erklärt wird. Analog dazu ersetzt Tolkien den bisherigen zwergischen Namen Nargothronds (&#039;&#039;Nulukkhizdîn&#039;&#039;) durch die Form &#039;&#039;Narkuthûn&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;Narukthûn&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unklar bleibt dabei allerdings, ob diese Khuzdûl-Namen allgemein unter den Zwergen Beleriands verbreitet waren oder nur im Dialekt der [[Kleinzwerge]] vorkamen. Zudem wurden diese Namen von Tolkien nie in die Erzählungen des Silmarillion integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den Quellen des Narog wurde nach der Rückkehr der [[Noldor]] die [[Mereth Aderthad]], &#039;&#039;das Fest der Versöhnung&#039;&#039;, gefeiert, zu der König [[Fingolfin]] geladen hatte, um die Streitigkeiten unter den Eldar beizulegen und ein Bündnis gegen den gemeinsamen Feind Morgoth zu schmieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;Quenta Silmarillion&#039;&#039;. XIII. &#039;&#039;Von der Rückkehr der Noldor&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* [[The Lays of Beleriand]] &lt;br /&gt;
** &#039;&#039;The Lay of Leithian&#039;&#039;. VI. &#039;&#039;Beren in Nargothrond&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* [[Parma Eldalamberon]] &lt;br /&gt;
** Ausgabe XVII: &#039;&#039;Words, Phrases and Passages in Various Tongues in The Lord of the Rings&#039;&#039;, S. 47.&lt;br /&gt;
* [[Karen Wynn Fonstad]]: &#039;&#039;[[Historischer Atlas von Mittelerde]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;Das Erste Zeitalter&#039;&#039;. &#039;&#039;Beleriand und die Länder im Norden&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flüsse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Narog]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/geographie/eaux/beleriand/narog]]&lt;br /&gt;
[[fi:Narog]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mirocles</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Dorthonion&amp;diff=84552</id>
		<title>Dorthonion</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Dorthonion&amp;diff=84552"/>
		<updated>2010-10-25T00:54:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mirocles: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Dorthonion.jpg|thumb|300px|So oder ähnlich könnten die Wälder von Dorthonion ausgesehen haben. (Eigentlich ein Waldgebiet im Bear Valley National Wildlife Refuge im Südwesten Oregons.)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dorthonion&#039;&#039;&#039; ([[Sindarin]] für ‚Land der Kiefern‘) ist im [[Legendarium]] ein Plateau im Norden [[Beleriand]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dorthonion&#039;&#039;&#039; war der Name des ausgedehnten Hochlandes im Norden von Beleriand, das sich durch seine dichten Kiefernwälder auszeichnete. Im Westen des Landes entsprang der [[Rivil]], der nördlichste Zufluss des großen [[Sirion]], und im Südwesten erhoben sich die [[Echoriath]], die Umzingelnden Berge des Reiches [[Gondolin]]. Im Osten des Landes hingegen befand sich der [[Aeluin]], ein klarer Gebirgssee mit außergewöhnlich reinem Wasser; nördlich davon lag das Tal von [[Ladros]], das unter der Herrschaft [[Finrod Felagund]]s stand und von diesem dem Volk [[Beor]]s als Lehen gegeben wurde. Im Süden schließlich wurde Dorthonion von den [[Ered Gorgoroth]] begrenzt; allerdings konnte man dieses natürliche Hindernis über den Gebirgspass von [[Anach]] passieren, der das Hochland über eine Straße mit [[Dimbar]] verband.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Belagerung von [[Angband]] wurde dieses Gebiet von den Brüdern [[Angrod]] und [[Aegnor]] kontrolliert, die sich meist an den Nordhängen des Plateaus aufhielten, wo Dorthonion in die Ebene von [[Ard-galen]] überging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Dagor Bragollach]], in der Angrod und Aegnor fielen, wurde Dorthonion ein verlassenes Land, das nur noch von [[Orks|Orkbanden]] und wenigen [[Waldläufer]]n wie der Schar [[Barahir]]s und [[Beren]]s durchstreift wurde. Zudem ließ sich [[Sauron]] in Gestalt eines [[Vampire|Vampir]]s in Dorthonion nieder, nachdem er von [[Lúthien]] und [[Huan]] aus seiner Zitadelle [[Tol-in-Gaurhoth]] vertrieben worden war – seit seiner Ankunft wurde das Land Taur-nu-Fuin, der Wald unter dem Nachtschatten, genannt, und selbst die Orks wagten es nicht mehr, sich von den Straßen zu entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der späteren Geschichte Beleriands taucht Dorthonion nur noch einmal auf – hier nämlich fand [[Beleg Cúthalion]] den entlaufenen Sklaven [[Gwindor]] und wurde von [[Túrin Turambar]], den er aus den Händen der Orks zu befreien versuchte, erschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dorthonion gehört zu den wenigen Teilen Beleriands, die aufgrund ihrer Lage oder Höhe nach dem [[Krieg des Zorns]] nicht vollständig im Meer versanken; aus Dorthonion wurde nach dem Untergang Beleriands die Insel [[Tol Fuin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie und andere Namen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name &#039;&#039;Dorthonion&#039;&#039; entstammt der Elbensprache [[Sindarin]] und setzt sich aus den Elementen &#039;&#039;dor&#039;&#039; ‚Land‘, &#039;&#039;thôn&#039;&#039; ‚Kiefer‘ und der Genitiv-Endung &#039;&#039;-ion&#039;&#039; zusammen und bedeutet daher soviel wie ‚Land der Kiefern‘. (Die Endung &#039;&#039;-ion&#039;&#039; ist dabei relativ selten für eine Landesbezeichnung, findet sich aber beispielsweise in den Ortsnamen [[Dorwinion]], [[Eregion]] und [[Rhovanion]] wieder.) [[Baumbart]] verwendete auch den alternativen Namen &#039;&#039;Orod-na-Thôn&#039;&#039; ‚Kiefer-Berg‘; dieser Name könnte allerdings von ihm &#039;&#039;ad hoc&#039;&#039; gebildet worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben &#039;&#039;Taur-nu-Fuin&#039;&#039; ist &#039;&#039;Deldúwath&#039;&#039; ein weiterer Name für Dorthonion nach dem Auftauchen Saurons und bedeutet ‚Schrecken des Nachtschatten‘.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Quenta Silmarillion&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** XVIII &#039;&#039;Vom Verderben Beleriands und von Fingolfins Ende&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* Drittes Buch&lt;br /&gt;
** Viertes Kapitel: &#039;&#039;Baumbart&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Länder und Regionen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Dorthonion]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/geographie/regions/beleriand/dorthonion]]&lt;br /&gt;
[[fi:Dorthonion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mirocles</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Kleinzwerge&amp;diff=84551</id>
		<title>Kleinzwerge</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Kleinzwerge&amp;diff=84551"/>
		<updated>2010-10-25T00:27:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mirocles: Link zur englischen Version hinzugefügt.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Kleinzwerge&#039;&#039;&#039; (orig.: &#039;&#039;Petty-dwarves&#039;&#039;), [[Sindarin|Sin.]] &#039;&#039;&amp;quot;Noegyth Nibin&amp;quot;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&amp;quot;Nibin Nogrim&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zeitangabe==&lt;br /&gt;
* [[Zeitalter der Bäume]] -&lt;br /&gt;
*  gestorben [[Erstes Zeitalter|E.Z. 500 Tod Mîms]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Die Kleinzwerge sind Nachkommen oder Verwandte der [[Zwerge]] aus den östlichen Zwergensiedlungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind von kleiner und gedrungener Gestalt und sind eng mit den richtigen Zwergen verwandt. Die Kleinzwerge galten als scheu und ängstlich. Sie hielten nichts von Gastfreundschaft und sie gaben im Gegensatz zu den anderen Zwergen ihre Khuzdul-Namen bekannt, was ein möglicher Grund für ihre Verstoßung aus den Zwergenstädten gewesen sein könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hintergund==&lt;br /&gt;
Alles was man über die Kleinzwerge sagen kann, steht im [[Silmarillion]]: Sie stammen von jenen Zwergen ab, welche von den östlichen Zwergenstädten ausgestoßen wurden. Welche Zwergenstädte hier gemeint sind, bleibt ein Rätsel, denn sie kamen bestimmt nicht aus [[Nogrod]] oder [[Belegost]], da diese Städte erst später gegründet wurden. Es ist auch unmöglich, dass sich unter den Zwergen von [[Khazad-dûm]] Kleinzwerge befanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verbleib===&lt;br /&gt;
Es heißt, dass die Kleinzwerge im [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalter]] ausgestorben sind, jedoch berichten [[Elben]] aus [[Lindon]], dass sie in den [[Blaue Berge|Blauen Bergen]] immer wieder Zwerge sehen, die sehr viel kleiner als die normalen Zwerge seien. Da diese jedoch sehr scheu seien, sei es bisher unmöglich gewesen, mit ihnen Kontakt aufzunehmen, und so hält sich die Legende von überlebenden Kleinzwergen hartnäckig in den Geschichten der West-Elben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bekannte Kleinzwerge===&lt;br /&gt;
*[[Mîm]]&lt;br /&gt;
*[[Khîm]]&lt;br /&gt;
*[[Ibun]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Andere Namen==&lt;br /&gt;
*Nibin-noeg&lt;br /&gt;
*Nibin-Nogrim&lt;br /&gt;
*Noegyth Nibin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* [[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]].&#039;&#039; Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]]. Übersetzt von [[Wolfgang Krege]]. [[Klett-Cotta]], Stuttgart 1978. (Im Original erschienen 1977 unter dem Titel &#039;&#039;The Silmarillion&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
** Kapitel XXI: Von [[Túrin Turambar]]&lt;br /&gt;
** Kapitel XXII: Vom Untergang [[Doriath|Doriaths]]&lt;br /&gt;
* [[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Die Kinder Húrins]].&#039;&#039; Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]]. Übersetzt von [[Hans J. Schütz]] und [[Helmut W. Pesch]]. [[Klett-Cotta]], Stuttgart 2007. (Im Original erschienen 2007 unter dem Titel &#039;&#039;The Children of Húrin&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
** Kapitel 7: Von dem [[Zwerge|Zwerg]] [[Mîm]]&lt;br /&gt;
** Kapitel 8: Das Land von Bogen und Helm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zwerge]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/peuples/nains/noegyth_nibin]]&lt;br /&gt;
[[en:Petty-dwarves]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mirocles</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Narog&amp;diff=84550</id>
		<title>Narog</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Narog&amp;diff=84550"/>
		<updated>2010-10-25T00:23:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mirocles: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Narog.JPG|thumb|300px|So oder ähnlich könnten der Fluss Narog ausgesehen haben. (Eigentlich die Moldau in der Nähe des Å tÄ›chovice-Stausees bei Prag.)]]&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Narog&#039;&#039;&#039; war ein Fluss in [[Beleriand|West-Beleriand]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Narog&#039;&#039;&#039; entsprang bei den [[Eithel Ivrin|Weihern des Ivrin]] in den südlichen Hängen der [[Ered Wethrin]], nicht unweit der östlichen Säume der [[Núath|Wälder von Núath]]. Von dort aus floss er nach Süden und vereinigte sich bei der Ebene von [[Tumhalad]] mit seinem wichtigsten Zufluss, dem [[Ginglith]], wodurch er zu einem reißenden und unüberquerbaren Strom anschwoll. Weiter südlich nahm der Narog den Gebirgsbach [[Ringwil]] auf und durchschnitt das Hochland von [[Taur-en-Faroth]]; hier bildete er mit seinen gefährlichen Stromschnellen eine natürliche Verteidigung für die Hallen von [[Nargothrond]], da kein Heer den Fluss sicher durchschreiten konnte. (Erst der Bau einer steinernen Brücke nach der Ankunft [[Túrin Turambar]]s in Nargothrond ermöglichte es den Armeen [[Morgoth]]s, die Tore der Tiefburg zu erreichen.) Südlich des Hochlandes machte der Strom dann eine Biegung nach Osten, wo er im Waldgebiet von [[Nan-tathren]] in den [[Sirion]] mündete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer Länge von ungefähr 250 Meilen war der Narog der mit Abstand längste Fluss von [[West-Beleriand]] und (neben dem Sirion und dem [[Gelion]]) einer der längsten Flüsse Beleriands überhaupt. Östlich und westlich von ihm erstreckte sich mit dem Reich [[Finrod Felagund]]s das größte zusammenhängende Herrschaftsgebiet der [[Eldar]] im [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalter]]; da der Fluss das beherrschende geographische Merkmal des Reiches war, trugen die Herren von Nargothrond auch den Titel &#039;&#039;König des Narog&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien liefert für den Namen &#039;&#039;Narog&#039;&#039; zwei verschiedene Erklärungen. Die ursprüngliche, ältere Version findet sich in den &#039;&#039;Etymologies&#039;&#039; ([[The Lost Road and Other Writings]], [[History of Middle-earth|HoMe]] V) und führt den Namen des Stromes auf das [[Noldorin]]-Wort &#039;&#039;narog&#039;&#039;, d.h. &#039;&#039;reißend, brausend&#039;&#039; zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Etymologie wurde aber offenbar in seinen späteren Schriften verworfen: In dem Aufsatz &#039;&#039;Words, Phrases and Passages in Various Tongues in The Lord of the Rings&#039;&#039;, der 2007 posthum in der Zeitschrift [[Parma Eldalamberon]] veröffentlicht wurde, sieht Tolkien den Ursprung des Namens in der Zwergensprache [[Khuzdul|Khuzdûl]]. &#039;&#039;Narog&#039;&#039; wäre demnach eine [[Sindarin|sindarisierte]] Form des zwergischen Namens &#039;&#039;Narâk&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;Naruka&#039;&#039;, welcher selbst nicht erklärt wird. Analog dazu ersetzt Tolkien den bisherigen zwergischen Namen Nargothronds (&#039;&#039;Nulukkhizdîn&#039;&#039;) durch die Form &#039;&#039;Narkuthûn&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;Narukthûn&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unklar bleibt dabei allerdings, ob diese Khuzdûl-Namen allgemein unter den Zwergen Beleriands verbreitet waren oder nur im Dialekt der [[Kleinzwerge]] vorkamen. Zudem wurden diese Namen von Tolkien nie in die Erzählungen des Silmarillion integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den Quellen des Narog wurde nach der Rückkehr der [[Noldor]] die [[Mereth Aderthad]], &#039;&#039;das Fest der Versöhnung&#039;&#039;, gefeiert, zu der König [[Fingolfin]] geladen hatte, um die Streitigkeiten unter den Eldar beizulegen und ein Bündnis gegen den gemeinsamen Feind Morgoth zu schmieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Das Silmarillion]]: Quenta Silmarillion, XIII &#039;&#039;Von der Rückkehr der Noldor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[The Lays of Beleriand]]: The Lay of Leithian, VI &#039;&#039;Beren in Nargothrond&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[Parma Eldalamberon]] XVII: Words, Phrases and Passages in Various Tongues in The Lord of the Rings, S. 47.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flüsse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Narog]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/geographie/eaux/beleriand/narog]]&lt;br /&gt;
[[fi:Narog]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mirocles</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Narog&amp;diff=84549</id>
		<title>Narog</title>
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		<updated>2010-10-25T00:19:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mirocles: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Narog.JPG|thumb|300px|So oder ähnlich könnten der Fluss Narog ausgesehen haben. (Eigentlich die Moldau in der Nähe des Å tÄ›chovice-Stausees bei Prag.)]]&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Narog&#039;&#039;&#039; war ein Fluss in [[Beleriand|West-Beleriand]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Narog&#039;&#039;&#039; entsprang bei den [[Eithel Ivrin|Weihern des Ivrin]] in den südlichen Hängen der [[Ered Wethrin]], nicht unweit der östlichen Säume der [[Núath|Wälder von Núath]]. Von dort aus floss er nach Süden und vereinigte sich bei der Ebene von [[Tumhalad]] mit seinem wichtigsten Zufluss, dem [[Ginglith]], wodurch er zu einem reißenden und unüberquerlichen Strom anschwoll. Weiter südlich nahm der Narog den Gebirgsbach [[Ringwil]] auf und durchschnitt das Hochland von [[Taur-en-Faroth]]; hier bildete er mit seinen gefährlichen Stromschnellen eine natürliche Verteidigung für die Hallen von [[Nargothrond]], da kein Heer den Fluss sicher durchschreiten konnte. (Erst der Bau einer steinernen Brücke nach der Ankunft [[Túrin Turambar]]s in Nargothrond ermöglichte es den Armeen [[Morgoth]]s, die Tore der Tiefburg zu erreichen.) Südlich des Hochlandes machte der Strom dann eine Biegung nach Osten, wo er im Waldgebiet von [[Nan-tathren]] in den [[Sirion]] mündete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer Länge von ungefähr 250 Meilen war der Narog der mit Abstand längste Fluss von [[West-Beleriand]] und (neben dem Sirion und dem [[Gelion]]) einer der längsten Flüsse Beleriands überhaupt. Östlich und westlich von ihm erstreckte sich mit dem Reich [[Finrod Felagund]]s das größte zusammenhängende Herrschaftsgebiet der [[Eldar]] im [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalter]]; da der Fluss das beherrschende geographische Merkmal des Reiches war, trugen die Herren von Nargothrond auch den Titel &#039;&#039;König des Narog&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien liefert für den Namen &#039;&#039;Narog&#039;&#039; zwei verschiedene Erklärungen. Die ursprüngliche, ältere Version findet sich in den &#039;&#039;Etymologies&#039;&#039; ([[The Lost Road and Other Writings]], [[History of Middle-earth|HoMe]] V) und führt den Namen des Stromes auf das [[Noldorin]]-Wort &#039;&#039;narog&#039;&#039;, d.h. &#039;&#039;reißend, brausend&#039;&#039; zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Etymologie wurde aber offenbar in seinen späteren Schriften verworfen: In dem Aufsatz &#039;&#039;Words, Phrases and Passages in Various Tongues in The Lord of the Rings&#039;&#039;, der 2007 posthum in der Zeitschrift [[Parma Eldalamberon]] veröffentlicht wurde, sieht Tolkien den Ursprung des Namens in der Zwergensprache [[Khuzdul|Khuzdûl]]. &#039;&#039;Narog&#039;&#039; wäre demnach eine [[Sindarin|sindarisierte]] Form des zwergischen Namens &#039;&#039;Narâk&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;Naruka&#039;&#039;, welcher selbst nicht erklärt wird. Analog dazu ersetzt Tolkien den bisherigen zwergischen Namen Nargothronds (&#039;&#039;Nulukkhizdîn&#039;&#039;) durch die Form &#039;&#039;Narkuthûn&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;Narukthûn&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unklar bleibt dabei allerdings, ob diese Khuzdûl-Namen allgemein unter den Zwergen Beleriands verbreitet waren oder nur im Dialekt der [[Kleinzwerge]] vorkamen. Zudem wurden diese Namen von Tolkien nie in die Erzählungen des Silmarillion integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den Quellen des Narog wurde nach der Rückkehr der [[Noldor]] die [[Mereth Aderthad]], &#039;&#039;das Fest der Versöhnung&#039;&#039;, gefeiert, zu der König [[Fingolfin]] geladen hatte, um die Streitigkeiten unter den Eldar beizulegen und ein Bündnis gegen den gemeinsamen Feind Morgoth zu schmieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Das Silmarillion]]: Quenta Silmarillion, XIII &#039;&#039;Von der Rückkehr der Noldor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[The Lays of Beleriand]]: The Lay of Leithian, VI &#039;&#039;Beren in Nargothrond&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[Parma Eldalamberon]] XVII: Words, Phrases and Passages in Various Tongues in The Lord of the Rings, S. 47.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flüsse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Narog]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/geographie/eaux/beleriand/narog]]&lt;br /&gt;
[[fi:Narog]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mirocles</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Narog&amp;diff=84548</id>
		<title>Narog</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Narog&amp;diff=84548"/>
		<updated>2010-10-25T00:11:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mirocles: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Narog.JPG|thumb|300px|So oder ähnlich könnten der Fluss Narog ausgesehen haben. (Eigentlich die Moldau in der Nähe des Å tÄ›chovice-Stausees bei Prag.)]]&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Narog&#039;&#039;&#039; war ein Fluss in [[Beleriand|West-Beleriand]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Narog&#039;&#039;&#039; entsprang bei den [[Eithel Ivrin|Weihern des Ivrin]] in den südlichen Hängen der [[Ered Wethrin]], nicht unweit der östlichen Säume der [[Núath|Wälder von Núath]]. Von dort aus floss er nach Süden und vereinigte sich bei der Ebene von [[Tumhalad]] mit seinem wichtigsten Zufluss, dem [[Ginglith]], wodurch er zu einem reißenden und unüberquerlichen Strom anschwoll. Weiter südlich nahm der Narog den Gebirgsbach [[Ringwil]] auf und durchschnitt das Hochland von [[Taur-en-Faroth]]; hier bildete er mit seinen gefährlichen Stromschnellen eine natürliche Verteidigung für die Hallen von [[Nargothrond]], da kein Heer den Fluss sicher durchschreiten konnte. (Erst der Bau einer steinernen Brücke nach der Ankunft [[Túrin Turambar]]s in Nargothrond ermöglichte es den Armeen [[Morgoth]]s, die Tore der Tiefburg zu erreichen.) Südlich des Hochlandes machte der Strom dann eine Biegung nach Osten, wo er im Waldgebiet von [[Nan-tathren]] in den [[Sirion]] mündete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer Länge von ungefähr 250 Meilen war der Narog der mit Abstand längste Fluss von [[West-Beleriand]] und (neben dem Sirion und dem [[Gelion]]) einer der längsten Flüsse Beleriands überhaupt. Östlich und westlich von ihm erstreckte sich mit dem Reich [[Finrod Felagund]]s das größte zusammenhängende Herrschaftsgebiet der [[Eldar]] im [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalter]]; da der Fluss das beherrschende geographische Merkmal des Reiches war, trugen die Herren von Nargothrond auch den Titel &#039;&#039;König des Narog&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien liefert für den Namen &#039;&#039;Narog&#039;&#039; zwei verschiedene Erklärungen. Die ursprüngliche, ältere Version findet sich in den &#039;&#039;Etymologies&#039;&#039; ([[The Lost Road and Other Writings]], [[History of Middle-earth|HoMe]] V) und führt den Namen des Stromes auf das [[Noldorin]]-Wort &#039;&#039;narog&#039;&#039;, d.h. &#039;&#039;reißend, brausend&#039;&#039; zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Etymologie wurde aber offenbar in seinen späteren Schriften verworfen: In dem Aufsatz &#039;&#039;Words, Phrases and Passages in Various Tongues in The Lord of the Rings&#039;&#039;, der 2007 posthum in der Zeitschrift [[Parma Eldalamberon]] veröffentlicht wurde, sieht Tolkien den Ursprung des Namens in der Zwergensprache [[Khuzdul|Khuzdûl]]. &#039;&#039;Narog&#039;&#039; wäre demnach eine [[Sindarin|sindarisierte]] Form des zwergischen Namens &#039;&#039;Narâk&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;Naruka&#039;&#039;, welcher selbst nicht erklärt wird. Analog dazu ersetzt Tolkien den bisherigen zwergischen Namen Nargothronds (&#039;&#039;Nulukkizdîn&#039;&#039;) durch die Form &#039;&#039;Narkuthûn&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;Narukthûn&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unklar bleibt dabei allerdings, ob diese Khuzdûl-Namen allgemein unter den Zwergen Beleriands verbreitet waren oder nur im Dialekt der [[Kleinzwerge]] vorkamen. Zudem wurden diese Namen von Tolkien nie in die Erzählungen des Silmarillion integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den Quellen des Narog wurde nach der Rückkehr der [[Noldor]] die [[Mereth Aderthad]], &#039;&#039;das Fest der Versöhnung&#039;&#039;, gefeiert, zu der König [[Fingolfin]] geladen hatte, um die Streitigkeiten unter den Eldar beizulegen und ein Bündnis gegen den gemeinsamen Feind Morgoth zu schmieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Das Silmarillion]]: Quenta Silmarillion, XIII &#039;&#039;Von der Rückkehr der Noldor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[The Lays of Beleriand]]: The Lay of Leithian, VI &#039;&#039;Beren in Nargothrond&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[Parma Eldalamberon]] XVII: Words, Phrases and Passages in Various Tongues in The Lord of the Rings, S. 47.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flüsse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Narog]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/geographie/eaux/beleriand/narog]]&lt;br /&gt;
[[fi:Narog]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mirocles</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Narog&amp;diff=84547</id>
		<title>Narog</title>
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		<updated>2010-10-25T00:10:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mirocles: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Narog.JPG|thumb|300px|So oder ähnlich könnten der Fluss Narog ausgesehen haben. (Eigentlich die Moldau in der Nähe des Å tÄ›chovice-Stausees bei Prag.)]]&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Narog&#039;&#039;&#039; war ein Fluss in [[Beleriand|West-Beleriand]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Narog&#039;&#039;&#039; entsprang bei den [[Eithel Ivrin|Weihern des Ivrin]] in den südlichen Hängen der [[Ered Wethrin]], nicht unweit der östlichen Säume der [[Núath|Wälder von Núath]]. Von dort aus floss er nach Süden und vereinigte sich bei der Ebene von [[Tumhalad]] mit seinem wichtigsten Zufluss, dem [[Ginglith]], wodurch er zu einem reißenden und unüberquerlichen Strom anschwoll. Weiter südlich nahm der Narog den Gebirgsbach [[Ringwil]] auf und durchschnitt das Hochland von [[Taur-en-Faroth]]; hier bildete er mit seinen gefährlichen Stromschnellen eine natürliche Verteidigung für die Hallen von [[Nargothrond]], da kein Heer den Fluss sicher durchschreiten konnte. (Erst der Bau einer steinernen Brücke nach der Ankunft [[Túrin Turambar]]s in Nargothrond ermöglichte es den Armeen [[Morgoth]]s, die Tore der Tiefburg zu erreichen.) Südlich des Hochlandes machte der Strom dann eine Biegung nach Osten, wo er im Waldgebiet von [[Nan-tathren]] in den [[Sirion]] mündete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer Länge von ungefähr 250 Meilen war der Narog der mit Abstand längste Fluss von [[West-Beleriand]] und (neben dem Sirion und dem [[Gelion]]) einer der längsten Flüsse Beleriands überhaupt. Östlich und westlich von ihm erstreckte sich mit dem Reich [[Finrod Felagund]]s das größte zusammenhängende Herrschaftsgebiet der [[Eldar]] im [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalter]]; da der Fluss das beherrschende geographische Merkmal des Reiches war, trugen die Herren von Nargothrond auch den Titel &#039;&#039;König des Narog&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien liefert für den Namen &#039;&#039;Narog&#039;&#039; zwei verschiedene Erklärungen. Die ursprüngliche, ältere Version findet sich in den &#039;&#039;Etymologies&#039;&#039; ([[The Lost Road and Other Writings]], [[History of Middle-earth|HoMe]] V) und führt den Namen des Stromes auf das [[Noldorin]]-Wort &#039;&#039;narog&#039;&#039;, d.h. &#039;&#039;reißend, brausend&#039;&#039; zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Etymologie wurde aber offenbar in seinen späteren Schriften verworfen: In dem Aufsatz &#039;&#039;Words, Phrases and Passages in Various Tongues in The Lord of the Rings&#039;&#039;, der 2007 posthum in der Zeitschrift [[Parma Eldalamberon]] veröffentlicht wurde, sieht Tolkien den Ursprung des Namens in der Zwergensprache [[Khuzdul|Khuzdûl]]. &#039;&#039;Narog&#039;&#039; wäre demnach eine [[Sindarin|sindarisierte]] Form des zwergischen Namens &#039;&#039;Narâk&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;Naruka&#039;&#039;, welcher selbst nicht erklärt wird. Analog dazu ersetzt Tolkien den bisherigen zwergischen Namen Nargothronds (&#039;&#039;Nulukkizdîn&#039;&#039;) durch die Form &#039;&#039;Narkuthûn&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;Narukthûn&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unklar bleibt dabei allerdings, ob diese Khuzdûl-Namen allgemein unter den Zwergen Beleriands verbreitet waren oder nur im Dialekt der [[Kleinzwerge]] vorkamen. Zudem wurden diese Namen von Tolkien nie in die Erzählungen des Silmarillion integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den Quellen des Narog wurde nach der Rückkehr der [[Noldor]] die [[Mereth Aderthad]], &#039;&#039;das Fest der Versöhnung&#039;&#039;, gefeiert, zu der König [[Fingolfin]] geladen hatte, um die Streitigkeiten unter den Eldar beizulegen und ein Bündnis gegen den gemeinsamen Feind Morgoth zu schmieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Das Silmarillion]]: Quenta Silmarillion, XIII &#039;&#039;Von der Rückkehr der Noldor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[The Lays of Beleriand]]: The Lay of Leithian, VI &#039;&#039;Beren in Nargothrond&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[Parma Eldalamberon]] XVII: &#039;Words, Phrases and Passages in Various Tongues in The Lord of the Rings, S. 47.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flüsse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Narog]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/geographie/eaux/beleriand/narog]]&lt;br /&gt;
[[fi:Narog]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mirocles</name></author>
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		<title>Narog</title>
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		<updated>2010-10-25T00:09:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mirocles: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Narog.JPG|thumb|300px|So oder ähnlich könnten der Fluss Narog ausgesehen haben. (Eigentlich die Moldau in der Nähe des Å tÄ›chovice-Stausees bei Prag.)]]&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Narog&#039;&#039;&#039; war ein Fluss in [[Beleriand|West-Beleriand]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Narog&#039;&#039;&#039; entsprang bei den [[Eithel Ivrin|Weihern des Ivrin]] in den südlichen Hängen der [[Ered Wethrin]], nicht unweit der östlichen Säume der [[Núath|Wälder von Núath]]. Von dort aus floss er nach Süden und vereinigte sich bei der Ebene von [[Tumhalad]] mit seinem wichtigsten Zufluss, dem [[Ginglith]], wodurch er zu einem reißenden und unüberquerlichen Strom anschwoll. Weiter südlich nahm der Narog den Gebirgsbach [[Ringwil]] auf und durchschnitt das Hochland von [[Taur-en-Faroth]]; hier bildete er mit seinen gefährlichen Stromschnellen eine natürliche Verteidigung für die Hallen von [[Nargothrond]], da kein Heer den Fluss sicher durchschreiten konnte. (Erst der Bau einer steinernen Brücke nach der Ankunft [[Túrin Turambar]]s in Nargothrond ermöglichte es den Armeen [[Morgoth]]s, die Tore der Tiefburg zu erreichen.) Südlich des Hochlandes machte der Strom dann eine Biegung nach Osten, wo er im Waldgebiet von [[Nan-tathren]] in den [[Sirion]] mündete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer Länge von ungefähr 250 Meilen war der Narog der mit Abstand längste Fluss von [[West-Beleriand]] und (neben dem Sirion und dem [[Gelion]]) einer der längsten Flüsse Beleriands überhaupt. Östlich und westlich von ihm erstreckte sich mit dem Reich [[Finrod Felagund]]s das größte zusammenhängende Herrschaftsgebiet der [[Eldar]] im [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalter]]; da der Fluss das beherrschende geographische Merkmal des Reiches war, trugen die Herren von Nargothrond auch den Titel &#039;&#039;König des Narog&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien liefert für den Namen &#039;&#039;Narog&#039;&#039; zwei verschiedene Erklärungen. Die ursprüngliche, ältere Version findet sich in den &#039;&#039;Etymologies&#039;&#039; ([[The Lost Road and Other Writings]], [[History of Middle-earth|HoMe]] V) und führt den Namen des Stromes auf das [[Noldorin]]-Wort &#039;&#039;narog&#039;&#039;, d.h. &#039;&#039;reißend, brausend&#039;&#039; zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Etymologie wurde aber offenbar in seinen späteren Schriften verworfen: In dem Aufsatz &#039;&#039;Words, Phrases and Passages in Various Tongues in The Lord of the Rings&#039;&#039;, der 2007 posthum in der Zeitschrift [[Parma Eldalamberon]] veröffentlicht wurde, sieht Tolkien den Ursprung des Namens in der Zwergensprache [[Khuzdul|Khuzdûl]]. &#039;&#039;Narog&#039;&#039; wäre demnach eine [[Sindarin|sindarisierte]] Form des zwergischen Namens &#039;&#039;Narâk&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;Naruka&#039;&#039;, welcher selbst nicht erklärt wird. Analog dazu ersetzt Tolkien den bisherigen zwergischen Namen Nargothronds (&#039;&#039;Nulukkizdîn&#039;&#039;) durch die Form &#039;&#039;Narkuthûn&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;Narukthûn&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unklar bleibt dabei allerdings, ob diese Khuzdûl-Namen allgemein unter den Zwergen Beleriands verbreitet waren oder nur im Dialekt der [[Kleinzwerge]] vorkamen. Zudem wurden diese Namen von Tolkien nie in die Erzählungen des Silmarillion integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den Quellen des Narog wurde nach der Rückkehr der [[Noldor]] die [[Mereth Aderthad]], &#039;&#039;das Fest der Versöhnung&#039;&#039;, gefeiert, zu der König [[Fingolfin]] geladen hatte, um die Streitigkeiten unter den Eldar beizulegen und ein Bündnis gegen den gemeinsamen Feind Morgoth zu schmieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Das Silmarillion]]: Quenta Silmarillion, XIII &#039;&#039;Von der Rückkehr der Noldor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[The Lays of Beleriand]]: The Lay of Leithian, VI &#039;&#039;Beren in Nargothrond&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[Parma Eldalamberon]] XVII: &#039;&#039;Words, Phrases and Passages in Various Tongues in The Lord of the Rings&#039;&#039;, S. 47.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flüsse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Narog]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/geographie/eaux/beleriand/narog]]&lt;br /&gt;
[[fi:Narog]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mirocles</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Mirocles: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bildbeschreibung&lt;br /&gt;
|BESCHREIBUNG=Ein Kiefernwald im U.S. Bundesstaat Oregon, selbst aufgenommen. Als anschauliches Beispiel für den Artikel [[Dorthonion]] geeignet.&lt;br /&gt;
|QUELLE=Selbst aufgenommen.&lt;br /&gt;
|URHEBER=[[Benutzer:Mirocles|Mirocles]]&lt;br /&gt;
|LIZENZ=PD&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mirocles</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Mirocles: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Narog.JPG|thumb|300px|So oder ähnlich könnten der Fluss Narog ausgesehen haben. (Eigentlich die Moldau in der Nähe des Å tÄ›chovice-Stausees bei Prag.)]]&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Narog&#039;&#039;&#039; war ein Fluss in [[Beleriand|West-Beleriand]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Narog&#039;&#039;&#039; entsprang bei den [[Eithel Ivrin|Weihern des Ivrin]] in den südlichen Hängen der [[Ered Wethrin]], nicht unweit der östlichen Säume der [[Núath|Wälder von Núath]]. Von dort aus floss er nach Süden und vereinigte sich bei der Ebene von [[Tumhalad]] mit seinem wichtigsten Zufluss, dem [[Ginglith]], wodurch er zu einem reißenden und unüberquerlichen Strom anschwoll. Weiter südlich nahm der Narog den Gebirgsbach [[Ringwil]] auf und durchschnitt das Hochland von [[Taur-en-Faroth]]; hier bildete er mit seinen gefährlichen Stromschnellen eine natürliche Verteidigung für die Hallen von [[Nargothrond]], da kein Heer den Fluss sicher durchschreiten konnte. (Erst der Bau einer steinernen Brücke nach der Ankunft [[Túrin Turambar]]s in Nargothrond ermöglichte es den Armeen [[Morgoth]]s, die Tore der Tiefburg zu erreichen.) Südlich des Hochlandes machte der Strom dann eine Biegung nach Osten, wo er im Waldgebiet von [[Nan-tathren]] in den [[Sirion]] mündete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer Länge von ungefähr 250 Meilen war der Narog der mit Abstand längste Fluss von [[West-Beleriand]] und (neben dem Sirion und dem [[Gelion]]) einer der längsten Flüsse Beleriands überhaupt. Östlich und westlich von ihm erstreckte sich mit dem Reich [[Finrod Felagund]]s das größte zusammenhängende Herrschaftsgebiet der [[Eldar]] im [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalter]]; da der Fluss das beherrschende geographische Merkmal des Reiches war, trugen die Herren von Nargothrond auch den Titel &#039;&#039;König des Narog&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien liefert für den Namen &#039;&#039;Narog&#039;&#039; zwei verschiedene Erklärungen. Die ursprüngliche, ältere Version findet sich in den &#039;&#039;Etymologies&#039;&#039; ([[The Lost Road and Other Writings]], [[History of Middle-earth|HoMe]] V) und führt den Namen des Stromes auf das [[Noldorin]]-Wort &#039;&#039;narog&#039;&#039;, d.h. &#039;&#039;reißend, brausend&#039;&#039; zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Etymologie wurde aber offenbar in seinen späteren Schriften verworfen: In dem Aufsatz &#039;&#039;Words, Phrases and Passages in Various Tongues in The Lord of the Rings&#039;&#039;, der 2007 posthum in der Zeitschrift [[Parma Eldalamberon]] veröffentlicht wurde, sieht Tolkien den Ursprung des Namens in der Zwergensprache [[Khuzdul|Khuzdûl]]. &#039;&#039;Narog&#039;&#039; wäre demnach eine [[Sindarin|sindarisierte]] Form des zwergischen Namens &#039;&#039;Narâk&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;Naruka&#039;&#039;, welcher selbst nicht erklärt wird. Analog dazu ersetzt Tolkien den bisherigen zwergischen Namen Nargothronds (&#039;&#039;Nulukkizdîn&#039;&#039;) durch die Form &#039;&#039;Narkuthûn&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;Narukthûn&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unklar bleibt dabei allerdings, ob diese Khuzdûl-Namen allgemein unter den Zwergen Beleriands verbreitet waren oder nur im Dialekt der [[Kleinzwerge]] vorkamen. Zudem wurden diese Namen von Tolkien nie in die Erzählungen des Silmarillion integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den Quellen des Narog wurde nach der Rückkehr der [[Noldor]] die [[Mereth Aderthad]], &#039;&#039;das Fest der Versöhnung&#039;&#039;, gefeiert, zu der König [[Fingolfin]] geladen hatte, um die Streitigkeiten unter den Eldar beizulegen und ein Bündnis gegen den gemeinsamen Feind Morgoth zu schmieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Das Silmarillion]]: Quenta Silmarillion, XIII &#039;&#039;Von der Rückkehr der Noldor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[The Lays of Beleriand]]: The Lay of Leithian, VI &amp;quot;Beren in Nargothrond&amp;quot;&lt;br /&gt;
* [[Parma Eldalamberon]] XVII: &#039;&#039;Words, Phrases and Passages in Various Tongues in The Lord of the Rings&#039;&#039;, S. 47.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flüsse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Narog]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/geographie/eaux/beleriand/narog]]&lt;br /&gt;
[[fi:Narog]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mirocles</name></author>
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		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Narog&amp;diff=84543</id>
		<title>Narog</title>
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		<updated>2010-10-24T23:43:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mirocles: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Narog.JPG|thumb|300px|So oder ähnlich könnten der Fluss Narog ausgesehen haben. (Eigentlich die Moldau in der Nähe des Å tÄ›chovice-Stausees bei Prag.)]]&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Narog&#039;&#039;&#039; war ein Fluss in [[Beleriand|West-Beleriand]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Narog&#039;&#039;&#039; entsprang bei den [[Eithel Ivrin|Weihern des Ivrin]] in den südlichen Hängen der [[Ered Wethrin]], nicht unweit der östlichen Säume der [[Núath|Wälder von Núath]]. Von dort aus floss er nach Süden und vereinigte sich bei der Ebene von [[Tumhalad]] mit seinem wichtigsten Zufluss, dem [[Ginglith]], wodurch er zu einem reißenden und unüberquerlichen Strom anschwoll. Weiter südlich nahm der Narog den Gebirgsbach [[Ringwil]] auf und durchschnitt das Hochland von [[Taur-en-Faroth]]; hier bildete er mit seinen gefährlichen Stromschnellen eine natürliche Verteidigung für die Hallen von [[Nargothrond]], da kein Heer den Fluss sicher durchschreiten konnte. (Erst der Bau einer steinernen Brücke nach der Ankunft [[Túrin Turambar]]s in Nargothrond ermöglichte es den Armeen [[Morgoth]]s, die Tore der Tiefburg zu erreichen.) Südlich des Hochlandes machte der Strom dann eine Biegung nach Osten, wo er im Waldgebiet von [[Nan-tathren]] in den [[Sirion]] mündete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer Länge von ungefähr 250 Meilen war der Narog der mit Abstand längste Fluss von [[West-Beleriand]] und (neben dem Sirion und dem [[Gelion]]) einer der längsten Flüsse Beleriands überhaupt. Östlich und westlich von ihm erstreckte sich mit dem Reich [[Finrod Felagund]]s das größte zusammenhängende Herrschaftsgebiet der [[Eldar]] im [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalter]]; da der Fluss das beherrschende geographische Merkmal des Reiches war, trugen die Herren von Nargothrond auch den Titel &#039;&#039;König des Narog&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien liefert für den Namen &#039;&#039;Narog&#039;&#039; zwei verschiedene Erklärungen. Die ursprüngliche, ältere Version findet sich in den &#039;&#039;Etymologies&#039;&#039; ([[The Lost Road and Other Writings]], [[History of Middle-earth|HoMe]] V) und führt den Namen des Stromes auf das [[Noldorin]]-Wort &#039;&#039;narog&#039;&#039;, d.h. &#039;&#039;reißend, brausend&#039;&#039; zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Etymologie wurde aber offenbar in seinen späteren Schriften verworfen: In dem Aufsatz &#039;&#039;Words, Phrases and Passages in Various Tongues in The Lord of the Rings&#039;&#039;, der 2007 posthum in der Zeitschrift [[Parma Eldalamberon]] veröffentlicht wurde, sieht Tolkien den Ursprung des Namens in der Zwergensprache [[Khuzdûl|Khuzdul]]. &#039;&#039;Narog&#039;&#039; wäre demnach eine [[Sindarin|sindarisierte]] Form des zwergischen Namens &#039;&#039;Narâk&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;Naruka&#039;&#039;, welcher selbst nicht erklärt wird. Analog dazu ersetzt Tolkien den bisherigen zwergischen Namen Nargothronds (&#039;&#039;Nulukkizdîn&#039;&#039;) durch die Form &#039;&#039;Narkuthûn&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;Narukthûn&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unklar bleibt dabei allerdings, ob diese Khuzdûl-Namen allgemein unter den Zwergen Beleriands verbreitet waren oder nur im Dialekt der [[Kleinzwerge]] vorkamen. Zudem wurden diese Namen von Tolkien nie in die Erzählungen des Silmarillion integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den Quellen des Narog wurde nach der Rückkehr der [[Noldor]] die [[Mereth Aderthad]], &#039;&#039;das Fest der Versöhnung&#039;&#039;, gefeiert, zu der König [[Fingolfin]] geladen hatte, um die Streitigkeiten unter den Eldar beizulegen und ein Bündnis gegen den gemeinsamen Feind Morgoth zu schmieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Das Silmarillion]]: Quenta Silmarillion, XIII &#039;&#039;Von der Rückkehr der Noldor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[The Lays of Beleriand]]: The Lay of Leithian, VI &amp;quot;Beren in Nargothrond&amp;quot;&lt;br /&gt;
* [[Parma Eldalamberon]] XVII: &#039;&#039;Words, Phrases and Passages in Various Tongues in The Lord of the Rings&#039;&#039;, S. 47.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flüsse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Narog]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/geographie/eaux/beleriand/narog]]&lt;br /&gt;
[[fi:Narog]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mirocles</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Narog&amp;diff=84542</id>
		<title>Narog</title>
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		<updated>2010-10-24T23:31:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mirocles: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Narog.JPG|thumb|300px|So oder ähnlich könnten der Fluss Narog ausgesehen haben. (Eigentlich die Moldau in der Nähe des Å tÄ›chovice-Stausees bei Prag.)]]&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Narog&#039;&#039;&#039; war ein Fluss in [[Beleriand|West-Beleriand]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Narog&#039;&#039;&#039; entsprang bei den [[Eithel Ivrin|Weihern des Ivrin]] in den südlichen Hängen der [[Ered Wethrin]], nicht unweit der östlichen Säume der [[Núath|Wälder von Núath]]. Von dort aus floss er nach Süden und vereinigte sich bei der Ebene von [[Tumhalad]] mit seinem wichtigsten Zufluss, dem [[Ginglith]], wodurch er zu einem reißenden und unüberquerlichen Strom anschwoll. Weiter südlich nahm der Narog den Gebirgsbach [[Ringwil]] auf und durchschnitt das Hochland von [[Taur-en-Faroth]]; hier bildete er mit seinen gefährlichen Stromschnellen eine natürliche Verteidigung für die Hallen von [[Nargothrond]], da kein Heer den Fluss sicher durchschreiten konnte. (Erst der Bau einer steinernen Brücke nach der Ankunft [[Túrin Turambar]]s in Nargothrond ermöglichte es den Armeen [[Morgoth]]s, die Tore der Tiefburg zu erreichen.) Südlich des Hochlandes machte der Strom dann ein Biegung nach Osten, wo er im Waldgebiet von [[Nan-tathren]] in den [[Sirion]] mündete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer Länge von ungefähr 250 Meilen war der Narog der mit Abstand längste Fluss von [[West-Beleriand]] und (neben dem Sirion und dem [[Gelion]]) einer der längsten Flüsse Beleriands überhaupt. Östlich und westlich von ihm erstreckte sich mit dem Reich [[Finrod Felagund]]s das größte zusammenhängende Herrschaftsgebiet der [[Eldar]] im [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalter]]; da der Fluss das beherrschende geographische Merkmal des Reiches war, trugen die Herren von Nargothrond auch den Titel &#039;&#039;König des Narog&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien liefert für den Namen &#039;&#039;Narog&#039;&#039; zwei verschiedene Erklärungen. Die ursprüngliche, ältere Version findet sich in den &#039;&#039;Etymologies&#039;&#039; ([[The Lost Road and Other Writings]], [[History of Middle-earth|HoMe]] V) und führt den Namen des Stromes auf das [[Noldorin]]-Wort &#039;&#039;narog&#039;&#039;, d.h. &#039;&#039;reißend, brausend&#039;&#039; zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Etymologie wurde aber offenbar in seinen späteren Schriften verworfen: In dem Aufsatz &#039;&#039;Words, Phrases and Passages in Various Tongues in The Lord of the Rings&#039;&#039;, der 2007 posthum in der Zeitschrift [[Parma Eldalamberon]] veröffentlicht wurde, sieht Tolkien den Ursprung des Namens in der Zwergensprache [[Khuzdûl|Khuzdul]]. &#039;&#039;Narog&#039;&#039; wäre demnach eine [[Sindarin|sindarisierte]] Form des zwergischen Namens &#039;&#039;Narâk&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;Naruka&#039;&#039;, welcher selbst nicht erklärt wird. Analog dazu ersetzt Tolkien den bisherigen zwergischen Namen Nargothronds (&#039;&#039;Nulukkizdîn&#039;&#039;) durch die Form &#039;&#039;Narkuthûn&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;Narukthûn&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unklar bleibt dabei allerdings, ob diese Khuzdûl-Namen allgemein unter den Zwergen Beleriands verbreitet waren oder nur im Dialekt der [[Kleinzwerge]] vorkamen. Zudem wurden diese Namen von Tolkien nie in die Erzählungen des Silmarillion integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den Quellen des Narog wurde nach der Rückkehr der [[Noldor]] die [[Mereth Aderthad]], &#039;&#039;das Fest der Versöhnung&#039;&#039;, gefeiert, zu der König [[Fingolfin]] geladen hatte, um die Streitigkeiten unter den Eldar beizulegen und ein Bündnis gegen den gemeinsamen Feind Morgoth zu schmieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Das Silmarillion]]: Quenta Silmarillion, XIII &#039;&#039;Von der Rückkehr der Noldor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[The Lays of Beleriand]]: The Lay of Leithian, VI &amp;quot;Beren in Nargothrond&amp;quot;&lt;br /&gt;
* [[Parma Eldalamberon]] XVII: &#039;&#039;Words, Phrases and Passages in Various Tongues in The Lord of the Rings&#039;&#039;, S. 47.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flüsse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Narog]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/geographie/eaux/beleriand/narog]]&lt;br /&gt;
[[fi:Narog]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mirocles</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Narog&amp;diff=84541</id>
		<title>Narog</title>
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		<updated>2010-10-24T23:29:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mirocles: Bild eingefügt.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Narog.jpg|thumb|300px|So oder ähnlich könnten der Fluss Narog ausgesehen haben. (Eigentlich die Moldau in der Nähe des Å tÄ›chovice-Stausees bei Prag.)]]&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Narog&#039;&#039;&#039; war ein Fluss in [[Beleriand|West-Beleriand]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Narog&#039;&#039;&#039; entsprang bei den [[Eithel Ivrin|Weihern des Ivrin]] in den südlichen Hängen der [[Ered Wethrin]], nicht unweit der östlichen Säume der [[Núath|Wälder von Núath]]. Von dort aus floss er nach Süden und vereinigte sich bei der Ebene von [[Tumhalad]] mit seinem wichtigsten Zufluss, dem [[Ginglith]], wodurch er zu einem reißenden und unüberquerlichen Strom anschwoll. Weiter südlich nahm der Narog den Gebirgsbach [[Ringwil]] auf und durchschnitt das Hochland von [[Taur-en-Faroth]]; hier bildete er mit seinen gefährlichen Stromschnellen eine natürliche Verteidigung für die Hallen von [[Nargothrond]], da kein Heer den Fluss sicher durchschreiten konnte. (Erst der Bau einer steinernen Brücke nach der Ankunft [[Túrin Turambar]]s in Nargothrond ermöglichte es den Armeen [[Morgoth]]s, die Tore der Tiefburg zu erreichen.) Südlich des Hochlandes machte der Strom dann ein Biegung nach Osten, wo er im Waldgebiet von [[Nan-tathren]] in den [[Sirion]] mündete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer Länge von ungefähr 250 Meilen war der Narog der mit Abstand längste Fluss von [[West-Beleriand]] und (neben dem Sirion und dem [[Gelion]]) einer der längsten Flüsse Beleriands überhaupt. Östlich und westlich von ihm erstreckte sich mit dem Reich [[Finrod Felagund]]s das größte zusammenhängende Herrschaftsgebiet der [[Eldar]] im [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalter]]; da der Fluss das beherrschende geographische Merkmal des Reiches war, trugen die Herren von Nargothrond auch den Titel &#039;&#039;König des Narog&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien liefert für den Namen &#039;&#039;Narog&#039;&#039; zwei verschiedene Erklärungen. Die ursprüngliche, ältere Version findet sich in den &#039;&#039;Etymologies&#039;&#039; ([[The Lost Road and Other Writings]], [[History of Middle-earth|HoMe]] V) und führt den Namen des Stromes auf das [[Noldorin]]-Wort &#039;&#039;narog&#039;&#039;, d.h. &#039;&#039;reißend, brausend&#039;&#039; zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Etymologie wurde aber offenbar in seinen späteren Schriften verworfen: In dem Aufsatz &#039;&#039;Words, Phrases and Passages in Various Tongues in The Lord of the Rings&#039;&#039;, der 2007 posthum in der Zeitschrift [[Parma Eldalamberon]] veröffentlicht wurde, sieht Tolkien den Ursprung des Namens in der Zwergensprache [[Khuzdûl|Khuzdul]]. &#039;&#039;Narog&#039;&#039; wäre demnach eine [[Sindarin|sindarisierte]] Form des zwergischen Namens &#039;&#039;Narâk&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;Naruka&#039;&#039;, welcher selbst nicht erklärt wird. Analog dazu ersetzt Tolkien den bisherigen zwergischen Namen Nargothronds (&#039;&#039;Nulukkizdîn&#039;&#039;) durch die Form &#039;&#039;Narkuthûn&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;Narukthûn&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unklar bleibt dabei allerdings, ob diese Khuzdûl-Namen allgemein unter den Zwergen Beleriands verbreitet waren oder nur im Dialekt der [[Kleinzwerge]] vorkamen. Zudem wurden diese Namen von Tolkien nie in die Erzählungen des Silmarillion integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den Quellen des Narog wurde nach der Rückkehr der [[Noldor]] die [[Mereth Aderthad]], &#039;&#039;das Fest der Versöhnung&#039;&#039;, gefeiert, zu der König [[Fingolfin]] geladen hatte, um die Streitigkeiten unter den Eldar beizulegen und ein Bündnis gegen den gemeinsamen Feind Morgoth zu schmieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Das Silmarillion]]: Quenta Silmarillion, XIII &#039;&#039;Von der Rückkehr der Noldor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[The Lays of Beleriand]]: The Lay of Leithian, VI &amp;quot;Beren in Nargothrond&amp;quot;&lt;br /&gt;
* [[Parma Eldalamberon]] XVII: &#039;&#039;Words, Phrases and Passages in Various Tongues in The Lord of the Rings&#039;&#039;, S. 47.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flüsse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Narog]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/geographie/eaux/beleriand/narog]]&lt;br /&gt;
[[fi:Narog]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mirocles</name></author>
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		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Datei:Narog.JPG&amp;diff=84540</id>
		<title>Datei:Narog.JPG</title>
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		<updated>2010-10-24T23:25:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mirocles: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bildbeschreibung&lt;br /&gt;
|BESCHREIBUNG=Die gestaute Moldau im Å tÄ›chovice-Stausee, zur Illustrierung von [[Narog]] geeignet.&lt;br /&gt;
|QUELLE=[http://commons.wikimedia.org/wiki/Image: Wikimedia Commons: Stechovice reservoir.jpg]&lt;br /&gt;
|URHEBER=Lovecz&lt;br /&gt;
|LIZENZ=PD&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mirocles</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Datei:Narog.JPG&amp;diff=84539</id>
		<title>Datei:Narog.JPG</title>
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		<updated>2010-10-24T23:22:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mirocles: {{Bildbeschreibung
|BESCHREIBUNG=Die gestaute Moldau im Štěchovice-Stausee, zur Illustrierung von Narog geeignet.
|QUELLE=[http://commons.wikimedia.org/wiki/Image:Stechovice reservoir.JPG Wikimedia Commons: Stechovice reservoir.JPG]
|URHEBER=Lovecz
&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bildbeschreibung&lt;br /&gt;
|BESCHREIBUNG=Die gestaute Moldau im Å tÄ›chovice-Stausee, zur Illustrierung von [[Narog]] geeignet.&lt;br /&gt;
|QUELLE=[http://commons.wikimedia.org/wiki/Image:Stechovice reservoir.JPG Wikimedia Commons: Stechovice reservoir.JPG]&lt;br /&gt;
|URHEBER=Lovecz&lt;br /&gt;
|LIZENZ=Gemeinfrei&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mirocles</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<title>Narog</title>
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		<updated>2010-10-24T23:06:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mirocles: Beschreibung und Sonstiges erweitert, Etymologie hinzugefügt.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der &#039;&#039;&#039;Narog&#039;&#039;&#039; war ein Fluss in [[Beleriand|West-Beleriand]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Narog&#039;&#039;&#039; entsprang bei den [[Eithel Ivrin|Weihern des Ivrin]] in den südlichen Hängen der [[Ered Wethrin]], nicht unweit der östlichen Säume der [[Núath|Wälder von Núath]]. Von dort aus floss er nach Süden und vereinigte sich bei der Ebene von [[Tumhalad]] mit seinem wichtigsten Zufluss, dem [[Ginglith]], wodurch er zu einem reißenden und unüberquerlichen Strom anschwoll. Weiter südlich nahm der Narog den Gebirgsbach [[Ringwil]] auf und durchschnitt das Hochland von [[Taur-en-Faroth]]; hier bildete er mit seinen gefährlichen Stromschnellen eine natürliche Verteidigung für die Hallen von [[Nargothrond]], da kein Heer den Fluss sicher durchschreiten konnte. (Erst der Bau einer steinernen Brücke nach der Ankunft [[Túrin Turambar]]s in Nargothrond ermöglichte es den Armeen [[Morgoth]]s, die Tore der Tiefburg zu erreichen.) Südlich des Hochlandes machte der Strom dann ein Biegung nach Osten, wo er im Waldgebiet von [[Nan-tathren]] in den [[Sirion]] mündete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer Länge von ungefähr 250 Meilen war der Narog der mit Abstand längste Fluss von [[West-Beleriand]] und (neben dem Sirion und dem [[Gelion]]) einer der längsten Flüsse Beleriands überhaupt. Östlich und westlich von ihm erstreckte sich mit dem Reich [[Finrod Felagund]]s das größte zusammenhängende Herrschaftsgebiet der [[Eldar]] im [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalter]]; da der Fluss das beherrschende geographische Merkmal des Reiches war, trugen die Herren von Nargothrond auch den Titel &#039;&#039;König des Narog&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien liefert für den Namen &#039;&#039;Narog&#039;&#039; zwei verschiedene Erklärungen. Die ursprüngliche, ältere Version findet sich in den &#039;&#039;Etymologies&#039;&#039; ([[The Lost Road and Other Writings]], [[History of Middle-earth|HoMe]] V) und führt den Namen des Stromes auf das [[Noldorin]]-Wort &#039;&#039;narog&#039;&#039;, d.h. &#039;&#039;reißend, brausend&#039;&#039; zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Etymologie wurde aber offenbar in seinen späteren Schriften verworfen: In dem Aufsatz &#039;&#039;Words, Phrases and Passages in Various Tongues in The Lord of the Rings&#039;&#039;, der 2007 posthum in der Zeitschrift [[Parma Eldalamberon]] veröffentlicht wurde, sieht Tolkien den Ursprung des Namens in der Zwergensprache [[Khuzdûl|Khuzdul]]. &#039;&#039;Narog&#039;&#039; wäre demnach eine [[Sindarin|sindarisierte]] Form des zwergischen Namens &#039;&#039;Narâk&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;Naruka&#039;&#039;, welcher selbst nicht erklärt wird. Analog dazu ersetzt Tolkien den bisherigen zwergischen Namen Nargothronds (&#039;&#039;Nulukkizdîn&#039;&#039;) durch die Form &#039;&#039;Narkuthûn&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;Narukthûn&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unklar bleibt dabei allerdings, ob diese Khuzdûl-Namen allgemein unter den Zwergen Beleriands verbreitet waren oder nur im Dialekt der [[Kleinzwerge]] vorkamen. Zudem wurden diese Namen von Tolkien nie in die Erzählungen des Silmarillion integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den Quellen des Narog wurde nach der Rückkehr der [[Noldor]] die [[Mereth Aderthad]], &#039;&#039;das Fest der Versöhnung&#039;&#039;, gefeiert, zu der König [[Fingolfin]] geladen hatte, um die Streitigkeiten unter den Eldar beizulegen und ein Bündnis gegen den gemeinsamen Feind Morgoth zu schmieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Das Silmarillion]]: Quenta Silmarillion, XIII &#039;&#039;Von der Rückkehr der Noldor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[The Lays of Beleriand]]: The Lay of Leithian, VI &amp;quot;Beren in Nargothrond&amp;quot;&lt;br /&gt;
* [[Parma Eldalamberon]] XVII: &#039;&#039;Words, Phrases and Passages in Various Tongues in The Lord of the Rings&#039;&#039;, S. 47.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flüsse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Narog]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/geographie/eaux/beleriand/narog]]&lt;br /&gt;
[[fi:Narog]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mirocles</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Trolle&amp;diff=84477</id>
		<title>Trolle</title>
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		<updated>2010-10-20T17:26:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mirocles: Bild entfernt, da im direkten Widerspruch zum Artikeltext. (s. Hautfarbe)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Bergtroll.jpg|thumb|400px|Ein alter Bergtroll, &amp;lt;small&amp;gt;Zeichner: John Bauer (1904)&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Trolle&#039;&#039;&#039; (nord. für &#039;&#039;Unhold, Riese, Zauberwesen&#039;&#039;) sind Schaden bringende Geisterwesen hauptsächlich in Riesen- aber auch in Zwergengestalt. Trolle stammen aus der germanischen bzw. nordischen Mythologie, wo sie oft das männliche Gegenstück zu Feen, Elfen oder Hexen bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Romanen von [[J. R. R. Tolkien]] sind Trolle riesige menschenähnliche Wesen von geringer Intelligenz. Sie wurden von [[Melkor]], dem mächtigsten aller [[Ainur]], gezüchtet als Spott auf die [[Ents]], die von [[Ilúvatar]] geschaffenen Baumhirten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trolle wurden von Melkor noch vor dem Ersten Zeitalter geschaffen. Zum ersten Mal wurden sie im Zusammenhang mit der [[Nirnaeth Arnoediad]], der Schlacht der ungezählten Tränen, im Jahr 471 [[Erstes Zeitalter|E.Z. (JS)]] erwähnt. Sie tauchen im Laufe der Zeitalter immer wieder auf, bis zum [[Ringkrieg]] am Ende des [[Drittes Zeitalter|Dritten Zeitalters]], in dessen Zuge Melkors Diener [[Sauron]] eine neue Trollart züchtete: die sogenannten [[Olog-hai]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Trolle waren bösartig und ungefähr doppelt so groß wie Menschen (3,5 Meter/12 Fuß). Sie besaßen einen massigen Körperbau, wuchtige Schädel, schuppige feste Haut und flache Füße ohne Zehen. Einige Exemplare konnten anscheinend auch mehr als nur einen Kopf haben.&lt;br /&gt;
Die ersten Trolle waren aus Felsgestein erschaffene Nachahmungen der Ents. Sie waren sehr unvollkommen, denn im Sonnenlicht wurden sie wieder zu dem Material, aus dem sie gemacht waren, weshalb sie nur in der Nacht aktiv waren. Gegen Ende der Altvorderenzeit waren Trolle unintelligent und stumpfsinnig. Sie sprachen nur sehr wenig, da sie über keine eigene Sprache verfügten, sondern nur wenige Worte von den [[Orks]] übernahmen. Im Dritten Zeitalter gebrauchten einige wenige Trolle, wie die Steintrolle der Westlande, auch eine verschandelte Form der [[Westron|Gemeinsamen Sprache]]. Die Olog-hai sprachen hingegen nur die [[Schwarze Sprache]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht bekannt wie Melkor (und später auch Sauron) die Trolle züchtete, aber [[Baumbart]] zu Folge wurden sie als Verhöhnung der Ents erschaffen. Dies lässt jedoch nicht darauf schließen, dass das Volk der Baumhirten zur Zucht der Trolle missbraucht wurde. Sicher ist jedenfalls, dass Trolle eine Mutation einer anderen Rasse aus Arda darstellen, da weder Melkor, noch Sauron Zugang zum [[Geheimes Feuer|Geheimen Feuer]] hatten und daher nur schon bestehende Lebewesen verunstalten konnten. Sicher ist auch, dass bestimmte Trollarten mit Hilfe von Stein geschaffen wurden, da es mehrmals als Ursprungsmaterial dieser Rasse genannt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Kriege von [[Beleriand]] hatte [[Gothmog (Balrog)|Gothmog]], der Fürst der [[Balrogs]], eine aus Trollen formierte Leibwache. Während der Nirnaeth Arnoediad  konnte [[Húrin Thalion]] diese Trolle besiegen, jedoch ließ ihr magisches Blut die Axt Húrins schmelzen und so konnten die [[Orks]] den tapferen Kämpfer fesseln und einem Befehl entsprechend an [[Morgoth]] überbringen. Diese Gefangennahme beendete auch die Nirnaeth Arnoediad, in deren Verlauf Morgoth klar über das Bündnis der [[Elben]], [[Menschen]] und [[Zwerge]] triumphierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unzählige Trolle starben im [[Krieg des Zorns]], jene die jedoch überlebten, sammelten sich um Sauron. Im Zweiten und Dritten Zeitalter waren Trolle stets unter Saurons stärksten Kämpfern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien nutzte viele verschiedene Begriffe für Trollarten, wobei nicht auszuschließen ist, dass sich manche Arten überschneiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Namentlich erwähnte Trollarten sind:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(alphabetisch geordnet)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Bergtrolle]]&#039;&#039;&#039; werden erwähnt, als sie im Ringkrieg die Riesenramme [[Grond (Riesenramme)|Grond]] dazu benutzten, um das Haupttor von [[Minas Tirith (Gondor)|Minas Tirith]] zu durchbrechen. Anzunehmen ist, dass sie ursprünglich in den Bergen lebten. Da sie dazu auserwählt wurden, Grond zu tragen, ist es naheliegend, dass sie besonders starke Wesen waren.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Halbtrolle]]&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;Trollmenschen&#039;&#039;&#039; kämpfen in der [[Schlacht auf den Pelennor-Feldern]]. Es ist jedoch ungeklärt, ob diese Wesen trollischen Ursprungs waren oder einfach nur mit ihnen verglichen wurden.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Höhlentrolle]]&#039;&#039;&#039; lebten in [[Moria]]. Sie werden als Trolle mit dunkelgrüner, schuppiger Haut und schwarzem Blut beschrieben. Die [[Gefährten]] mussten in den Höhlen von Moria gegen einen Höhlentroll bestehen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Hügeltrolle]]&#039;&#039;&#039; wurden im Bezug auf den Tod von [[Arador]], dem Großvater von [[Aragorn II.]], erwähnt. Eigentlich beschreibt Tolkien die Trolle des Nordens (auch jene aus &#039;&#039;Der Hobbit&#039;&#039;) als Steintrolle, was darauf schließen lässt, dass Hügeltrolle eine Unterart derselben waren.&lt;br /&gt;
* Die &#039;&#039;&#039;[[Olog-hai]]&#039;&#039;&#039; wurden von Sauron auf unbekannte Art und Weise gegen Ende des Dritten Zeitalters gezüchtet. Im Gegensatz zu den anderen Trollarten besaßen die Olog-hai eine bösartige Intelligenz. Sie waren noch größer und stärker als normale Trolle und ertrugen Sonnenlicht ohne Probleme, weshalb sie fälschlicherweise manchmal für &amp;quot;[[Orks|Riesenorks]]&amp;quot; gehalten wurden.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Schneetrolle]]&#039;&#039;&#039; werden nur im Zusammenhang mit [[Helm Hammerhand]] erwähnt. Da dieser im [[Langer Winter|Langen Winter]] in weißer Kleidung kämpfte, wurde er mit Schneetrollen verglichen. Man kann daraus schließen, dass Schneetrolle weiß waren und in kalten Klimaten lebten. Mehr ist nicht über sie bekannt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Steintrolle]]&#039;&#039;&#039; sind Trolle, die versteinern, sobald sie vom Sonnenlicht getroffen werden (z.B. die Trolle in &#039;&#039;Der Hobbit&#039;&#039;). Sie konnten sprechen und gebrauchten eine verunstaltete Form von [[Westron]] (in Bilbos Tagebuch wurde ihre Sprache in dem englischen &#039;&#039;Cockney&#039;&#039;-Akzent übersetzt.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trolle in Tolkiens Romanen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In &#039;&#039;[[Der kleine Hobbit]]&#039;&#039; werden drei Steintrolle sogar namentlich erwähnt. Es handelt sich dabei um jene Trolle, denen der Hobbit [[Bilbo Beutlin]] und die Zwerge auf ihrer Reise zum [[Erebor]] in den [[Trollhöhen]] begegnen. Nachdem die drei Brüder [[Tom]], [[Bert]] und [[Bill Huggins]] vom [[Nebelgebirge]] heruntergezogen waren, trieben sie in der Nähe der [[Letzte Brücke|Letzten Brücke]] ihr Unwesen. Sie zerstörten auf ihrem Weg ganze Dörfer und fraßen deren Schafsherden. Sie bevorzugten vor allem Fleisch (Lamm, Hobbits und Zwerge) und [[Bier]]. Als sie Bilbo und seine Reisegesellschaft ausmachten, wollten sie auch diese fangen und zu einem köstlichen Mahl zubereiten. Jedoch wurden sie durch eine List des Zauberers [[Gandalf]] dazu gebracht, die Zeit zu vergessen, sodass sie sich bei Tagesanbruch zu Stein verwandelten. Unter ihrem Diebesgut befanden sich unter anderem die Elbenklingen [[Orcrist]], [[Glamdring]] und [[Stich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039; wird jene Szene aus dem Hobbit wiederbelebt, als die Hobbits [[Frodo Beutlin|Frodo]], [[Samweis Gamdschie|Sam]], [[Meriadoc Brandybock|Merry]] und [[Peregrin Tuk|Pippin]] zusammen mit [[Aragorn II.|Streicher]] auf die Lichtung stoßen, an der die drei versteinerten Trolle standen. Die steinernen Statuen hatten die Jahre gut überstanden und so erschrak Pippin, der sie als erster zu Gesicht bekam. Aragorn jedoch, der sich bewusst war, dass zu dieser Tageszeit keine Trolle unterwegs waren, beruhigte die Hobbits indem er seinen Stock an dem gebückten Steintroll zerbrach und sie auf das Vogelnest hinwies, das hinter dem Ohr eines Trolls errichtet worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sie im Schatten der großen Trollbeine zu Mittag aßen, sang Sam seinen Gefährten das [[Trollied]] vor. Das Gedicht, dass Sam (laut Frodo) selbst gedichtet hatte, erzählte von einer Begegnung [[Tom Bombadil]]s mit einem Troll, der an den Gebeinen seines längst verstorbenen Onkels Tim nagte. Am Ende des Gedichts will Tom dem Troll einen Tritt mit seinem Stiefel verpassen, jedoch konnte er diesen damit kaum einschüchtern: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=&#039;&#039;A bump o’ the boot on the seat, Tom thought,&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Would be the way to larn him.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;But harder than stone is the flesh and bone&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Of a troll that sits in the hills alone.&lt;br /&gt;
|Autor=J. R. R. Tolkien&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;The Lord of the Rings&#039;&#039;.&amp;lt;br&amp;gt;Book One, Chapter XII: &#039;&#039;Flight to the Ford&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|Übersetzung=Tom hob den Stiefel voller Genuss&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;den Troll eines bessern zu lehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aber härter als Stein ist Gesäß und Gebein&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;eines Trolls, und fühllos noch obendrein.&lt;br /&gt;
|Übersetzer=Ebba-Margareta von Freymann&lt;br /&gt;
|QuelleÜ=aus:&amp;lt;br&amp;gt;J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;Der Herr der Ringe&#039;&#039;.&amp;lt;br&amp;gt;Erstes Buch, Zwölftes Kapitel: &#039;&#039;Flucht zur Furt&#039;&#039;.}}&lt;br /&gt;
Als die [[Gefährten]] die Minen von [[Moria]] durchquerten, um an das andere Ende des [[Nebelgebirge]]s zu gelangen, trafen sie am Tor zur [[Kammer von Mazarbul]] auf einen Höhlentroll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=Ein riesiger Arm und eine Schulter mit einer dunklen Haut aus grünlichen Schuppen zwängten sich aus dem sich verbreiternden Spalt. Dann kam unten ein großer, flacher, zehenloser Fuß zum Vorschein.&lt;br /&gt;
|Autor=J. R. R. Tolkien&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;Der Herr der Ringe&#039;&#039;. Zweites Buch, Fünftes Kapitel: &#039;&#039;Die Brücke nach Khazad-dûm&#039;&#039;. Übersetztung: Margaret Carroux.}}&lt;br /&gt;
[[Boromir (Sohn von Denethor II.)|Boromirs]] Schwert konnte nichts gegen die feste Haut des Trolles ausrichten. Frodo hingegen rammte dem Troll mit der &amp;quot;Macht des [[Auenland]]es&amp;quot; seinen Dolch Stich in den Fuß und konnte ihn mit dieser beherzten Attacke zurückdrängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Schlacht am Morannon]] kämpften zahlreiche Bergtrolle aus [[Hochebene von Gorgoroth|Gorgoroth]]. Sie schlugen sich brüllend durch die freien Völker &amp;quot;wie Schmiede die auf glühendes Eisen schlagen&amp;quot;. Als ein Trollhäuptling ansetzte, um [[Beregond (Sohn von Baranor)|Beregond]], einem Soldaten aus [[Gondor]], mit seiner kralligen Klaue zu fassen und ihm die Kehle durchzubeißen, tötete ihn der Hobbit Pippin mit einem beherzten Stoß seines Schwertes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=Größer und stämmiger als Menschen waren sie und nur mit einem eng sitzendem Netz aus hornigen Schuppen bekleidet, oder vielleicht war das ihre abscheuliche Haut; aber sie trugen Rundschilde, die groß und schwarz waren, und hatten schwere Hämmer in ihren knorrigen Händen.&lt;br /&gt;
|Autor=J. R. R. Tolkien&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;Der Herr der Ringe&#039;&#039;. Fünftes Buch, Zehntes Kapitel: &#039;&#039;Das Schwarze Tor öffnet sich&#039;&#039;. Übersetzung: Margaret Carroux.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Adaptionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Trolle häufig Bewohner verschiedener Fantasywelten sind, wie eben [[Mittelerde]] oder z.B. der Scheibenwelt von Terry Prachett, erscheinen sie auch in den Verarbeitungen dieser Welten in Filmen oder Computerspielen in unzähligen Ausführungen und Beschreibungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeichentrickfilm von Bakshi ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Troll_cows.png|thumb|Troll stiehlt Kühe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Der Herr der Ringe (Zeichentrickfilm)|Zeichentrickversion]] des [[Herr der Ringe]] von [[Ralph Bakshi]] (1978) wird die Begegnung der Gefährten mit dem Höhlentroll in Moria fast romangetreu wiedergegeben, einziger Unterschied ist, dass der Zeichentrick-Troll Zehen besitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Filmtrilogie von Jackson ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Der Herr der Ringe (Filmtrilogie)|Filmtrilogie]] von [[Peter Jackson]] werden Trolle erstmals in der Szene adaptiert, wo Aragorn und die Hobbits in den Trollhöhen auf die steinernen Statuen der drei Trollbrüder Tom, Bert und Bill stoßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Moria kämpfen die Gefährten ebenfalls gegen einen Höhlentroll. Diese Szene wird im Film aufwendig und spektakulär dargestellt, und nimmt einige Zeit in Anspruch. Boromir sieht den Troll zuerst, danach stürmt dieser durch das offene Tor der Kammer von Mazarbul und zerstört diese während des Kampfes. Er versetzt Frodo einen vermeintlich tödlichen Stoß, dieser wird jedoch durch sein [[Mithril-Hemd]] gerettet. Schließlich wird er durch einen Pfeil von [[Legolas (Thranduils Sohn)|Legolas]] getötet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem kommen in den großen Schlachten zahlreiche Bergtrolle und Olog-hai vor. Jackson erweitert die Rolle der Bergtrolle dabei dadurch, dass sie nicht nur die Ramme Grond bewegen, sondern auch das [[Morannon|Schwarze Tor]] öffnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Wort &#039;&#039;&#039;Troll&#039;&#039;&#039; wird von Tolkien als Übersetzung für das [[Sindarin]]-Wort &#039;&#039;Torog&#039;&#039; verwendet. Die Herkunft dieses Wortes ist unsicher. Es könnte von älteren elbischen Wörtern abstammen: Die Endung &#039;&#039;-rog&#039;&#039;, findet man auch in &#039;&#039;Bal&#039;&#039;&#039;rog&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, diese stammt wiederum von &#039;&#039;rauko&#039;&#039; (&#039;&#039;Dämon&#039;&#039;) ab. Demzufolge und Andeutungen aus &#039;&#039;The Etymologies&#039;&#039; (in [[The Lost Road and Other Writings]]) wäre eine mögliche Namensquelle &#039;&#039;taur rhaug&#039;&#039;, wobei &#039;&#039;taur&#039;&#039; soviel wie &amp;quot;mächtig&amp;quot; bzw. &amp;quot;abscheulich&amp;quot; bedeutet und &#039;&#039;raugh&#039;&#039; seinen Ursprung in &#039;&#039;rog&#039;&#039; (&#039;&#039;Dämon&#039;&#039;) hat. Laut diesen Spekulationen würde der Name &#039;&#039;Torog&#039;&#039; &amp;quot;mächtiger Dämon&amp;quot; bedeuten. Eine alternative Erklärung wäre, dass das Wort &#039;&#039;olog&#039;&#039; imitiert, was der vergleichbare Begriff in der Schwarzen Sprache wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das norwegische Wort &#039;&#039;trollet&#039;&#039; steht für &#039;&#039;boshaft&#039;&#039;, &#039;&#039;hämisch&#039;&#039; oder &#039;&#039;schlimm&#039;&#039;. Das Wort &#039;&#039;trolle&#039;&#039; ist etwas positiver behaftet und bedeutet &#039;&#039;zaubern&#039;&#039;. Weitere nordische Wörter mit Bezug auf Trolle sind &#039;&#039;trollbinde&#039;&#039; (&#039;bezaubernd&#039;), &#039;&#039;trolldom&#039;&#039; (&#039;Zauberei&#039;) oder &#039;&#039;trolsk&#039;&#039; (&#039;zauberhaft&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Olog-hai ist ein Wort der [[Schwarze Sprache|Schwarzen Sprache]] und bedeutet &#039;&#039;Troll-Volk&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In [[The Peoples of Middle-earth]] erwähnt Tolkien in einer Fußnote, dass die Trolle &amp;quot;Steinstatuen&amp;quot; waren, die von &amp;quot;Goblin-Spirit&amp;quot; belebt waren. Es ist unklar, ob er hiermit andeutet, dass in Trollen die Geister verstorbener Orks weiterlebten, oder lediglich meinte, dass die Trolle von &amp;quot;bösem Geist&amp;quot; beseelt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Trolle tauchen in zahlreichen Varianten in vielen kulturellen Produkten auf, die sich mehr oder weniger auf die germanisch-nordische Kultur beziehen. Vor allem in den skandinavischen Ländern Norwegen, Schweden, Dänemark und auch Island sind Trolle tief in der traditionellen Folklore und Literatur verankert. Trolle in Form von holzgeschnitzten Puppen, dekorierten Tannenzapfen, verzierten Steinskulpturen usw. gehören zum Kunsthandwerk und touristischen Erscheinungsbild Skandinaviens und sind beliebte Souvenirs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der kleine Hobbit]]&#039;&#039;. Übersetzt von Walter Scherf. Paulus Verlag, Recklinghausen 1957 (unter dem Titel &#039;&#039;Kleiner Hobbit und der Große Zauberer&#039;&#039;). (Im Original erschienen 1937 unter dem Titel &#039;&#039;The Hobbit or There and Back Again&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
** Zweites Kapitel: &#039;&#039;Eine unvorhergesehene Gesellschaft&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Übersetzt von Margaret Carroux und Ebba-Margareta von Freymann. Klett-Cotta, Stuttgart 1969/1970. (Im Original erschienen 1954/55 unter dem Titel &#039;&#039;The Lord of the Rings&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
** Erstes Buch,&lt;br /&gt;
***Zwölftes Kapitel: &#039;&#039;Flucht zur Furt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Zweites Buch&lt;br /&gt;
***Fünftes Kapitel: &#039;&#039;Die Brücke nach Khazad-dûm&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Fünftes Buch,&lt;br /&gt;
*** Viertes Kapitel: &#039;&#039;Die Belagerung von Gondor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** Zehntes Kapitel: &#039;&#039;Das Schwarze Tor öffnet sich&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Anhang F, I. Sprachen und Völker des Dritten Zeitalters. Von anderen Rassen.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Wolfgang Krege. Klett-Cotta, Stuttgart 1978. (Im Original erschienen 1977 unter dem Titel &#039;&#039;The Silmarillion&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
** Quenta Silmarillion, XX &#039;&#039;Von den Sindar&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The Lost Road and Other Writings]]&#039;&#039;. (The History of Middle-earth, Band V.) Herausgegeben von Christopher Tolkien. HarperCollins, London 1992. &#039;&#039;The Etymologies&#039;&#039; (Hinweise auf die Herkunft des Wortes &#039;&#039;torog&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The Peoples of Middle-earth]]&#039;&#039;. (The History of Middle-earth, Band XII.) Herausgegeben von Christopher Tolkien. HarperCollins, London 1992.&lt;br /&gt;
* Artikel Troll (Mythologie). In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 22. Juli 2008, 10:01 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/wiki/Troll_(Mythologie) (Abgerufen: 12. August 2008, 10:08 UTC).&lt;br /&gt;
* Wikipedia contributors (2006). Article Troll. From:&#039;&#039;Wikipedia, The Free Encyclopedia&#039;&#039;. Retrieved 10:20, August 12, 2008 from http://en.wikipedia.org/wiki/Troll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Trolle| Trolle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesenswert}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Trolls]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/peuples/trolls/trolls]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mirocles</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Durin_VII.&amp;diff=84341</id>
		<title>Durin VII.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Durin_VII.&amp;diff=84341"/>
		<updated>2010-10-14T15:10:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mirocles: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Durin VII.&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;der Letzte&#039;&#039;, altnordisch: &#039;&#039;der Schläfrige&#039;&#039;&lt;br /&gt;
==Zeitangabe==&lt;br /&gt;
* geboren am Anfang des [[Viertes Zeitalter|Vierten Zeitalters]] &lt;br /&gt;
* gestorben unbekannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Volk==&lt;br /&gt;
[[Zwerge]], [[Durins Volk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Durin VII.&#039;&#039;&#039; war einer Prophezeiung der Zwerge nach der letzte König, in dem [[Durin I.|Durin der Unsterbliche]], der Stammvater des Volkes der [[Langbärte]], wiedergeborgen wurde.&lt;br /&gt;
Der Weissagung nach sollte er die Zwerge seines Stammes zurück nach [[Moria]] führen und dort das Königreich von Khazad-dûm wiedererrichten, wo Durins Volk noch einmal eine Blütezeit erleben würde, bevor es ausstarb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zwerge aus dem Volke Durins sind laut Tolkien selbst (trotz dessen Ablehnung von Allegorien) den Juden nachempfunden, insofern sie wie diese ihre Heimat verlassen mussten, sich in der Diaspora ihre eigene Kultur bewahren konnten und (analog zu den Berichten im Alten Testament) als ein kriegerisches Volk auftraten (vgl. [[John D. Rateliff]], [[The History of the Hobbit]], S. 79 f.) Dementsprechend kann man diese Prophezeiung als eine Anspielung auf den Glauben im orthodoxen Judentum verstehen, dass der jüdische Messias in der Endzeit erscheinen und den jüdischen Tempel in Jerusalem wieder aufbauen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stellung dieser Prophezeiung im Werk Tolkiens ist allerdings problematisch - in seinen zu Lebzeiten veröffentlichten Werken ist sie nicht zu finden. Vielmehr wurde sie erstmals von [[Christopher Tolkien]] in [[The Peoples of Middle-earth]] ([[The History of Middle-earth|HoMe]] XIII) veröffentlicht, wo sie in den Entwürfen zum Anhang A III des [[Herr der Ringe|Herrn der Ringe]] auftaucht. &lt;br /&gt;
In der finalen Version dieses Anhangs fehlt sie zwar, jedoch führt der dazugehörige Stammbaum Durin VII. als den letzten König der Langbärte auf. Christopher Tolkien geht in diesem Zusammenhang davon aus, dass die Prophezeiung über die Rückkehr von Durins Volk nach Khazad-dûm von seinem Vater zwar als Teil der Endversion des Anhangs angesehen wurde, allerdings in der Hektik vor der Veröffentlichung nicht eingefügt worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* [[Der Herr der Ringe Roman|Der Herr der Ringe, Anhang A III]]&lt;br /&gt;
* [http://www.glyphweb.com/arda/ The Encyclopedia of Arda]&lt;br /&gt;
* [[The Peoples of Middle-earth]]&lt;br /&gt;
* [[Mittelerde - Tolkien und die germanische Mythologie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Sequence&lt;br /&gt;
 |list=König von Durins Volk&lt;br /&gt;
 |prev=bis [[Thorin III.]] unbekannt&lt;br /&gt;
 |next=—”&lt;br /&gt;
 |date= ? [[Viertes Zeitalter|V.Z.]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zwerge]]&lt;br /&gt;
[[en:Durin VII]]&lt;br /&gt;
[[fi:Durin VII]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mirocles</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Gandalf&amp;diff=84339</id>
		<title>Gandalf</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Gandalf&amp;diff=84339"/>
		<updated>2010-10-14T13:22:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mirocles: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Gandalf_AnkeEißmann.jpg|thumb|250px|Gandalf, &amp;lt;small&amp;gt;Zeichnung: [[Anke Eißmann]]&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Frodo onering.jpg|thumb|Gandalf überreicht Frodo Beutlin den Einen Ring.]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gandalf&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;der Graue&#039;&#039; (später: &#039;&#039;der Weiße&#039;&#039;) ist eine der Hauptfiguren in den Romanen &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039; und &#039;&#039;[[Der kleine Hobbit]]&#039;&#039;. Er ist ein [[Maiar|Maia]], der im [[Drittes Zeitalter|Dritten Zeitalter]] in [[Mittelerde]] als einer der fünf [[Istari]] in Erscheinung tritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangaben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Von [[Ilúvatar]] vor der Schöpfung [[Ea]]s erschaffen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;um 1000 D.Z.&#039;&#039;&#039;: Gandalf kommt in [[Mittelerde]] an und erhält bei seiner Ankunft von [[Círdan]] den [[Narya|Ring des Feuers]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2463&#039;&#039;&#039;: Zusammen mit den anderen Weisen gründet Gandalf den [[Weißer Rat|Weißen Rat]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2941&#039;&#039;&#039;: Gandalf begleitet den [[Hobbit]] [[Bilbo Beutlin]], den Zwerg [[Thorin II.]] Eichenschild und weitere 12 Zwerge auf deren Weg zum [[Erebor]], um den Drachen [[Smaug]] zu vertreiben. Er verlässt die Gruppe vor der Durchquerung des [[Düsterwald]]es, nimmt aber nach Smaugs Tod an der Schlacht der fünf Heere teil.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2953&#039;&#039;&#039;: Gandalf nimmt an der letzten Zusammenkunft des Weißen Rates teil.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;3018&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;10. Juli&#039;&#039;&#039;: Gandalf kommt nach [[Isengart]] und wird im [[Orthanc]] gefangen genommen.&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;18. September&#039;&#039;&#039;: Früh am Morgen rettet ihn der große Adler [[Gwaihir]] von Orthancs Zinnen.&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;25. Oktober&#039;&#039;&#039;: Gandalf nimmt am [[Rat von Elrond]] teil.&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;25. Dezember&#039;&#039;&#039;: Als einer der [[Gemeinschaft des Ringes|Neun Gefährten]] bricht Gandalf in der Abenddämmerung von [[Imladris]] auf.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;3019&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;13. Januar&#039;&#039;&#039;: Bei Einbruch der Nacht erreichen Gandalf und die Gefährten das [[Hulstentor|Westtor Morias]]. &lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;15. Januar&#039;&#039;&#039;: Gandalf wird auf der [[Brücke von Khazad-dûm]] in einen Kampf mit dem [[Durins Fluch|Balrog von Moria]] verwickelt und stürzt in die Tiefe.&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;25. Januar&#039;&#039;&#039;: Er wirft den Balrog nieder und kommt dabei ums Leben. Sein Körper liegt auf dem Gipfel des [[Celebdil]].&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;14. Februar&#039;&#039;&#039;: Gandalf kehrt ins Leben zurück, bleibt jedoch bewusstlos.&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;17. Februar&#039;&#039;&#039;: Gwaihir trägt Gandalf nach [[Lothlórien]].&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;1. März&#039;&#039;&#039;: Gandalf trifft im [[Fangorn]]-Wald auf [[Aragorn II.|Aragorn]], [[Gimli]] und [[Legolas (Thranduils Sohn)|Legolas]]. Gemeinsam reisen sie nach [[Edoras]].&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;5. März&#039;&#039;&#039;: Gandalf macht sich mit [[Peregrin Tuk|Pippin]] nach [[Minas Tirith (Gondor)|Minas Tirith]] auf.&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;9. März&#039;&#039;&#039;: Gandalf erreicht Minas Tirith. &lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;25. März&#039;&#039;&#039;: Gandalf wird mit dem Heer des Westens auf den [[Schlackenhügel]]n vor dem Morannon eingekreist, während [[Frodo Beutlin|Frodo]] die [[Sammath Naur]] erreicht und der [[Der Eine Ring|Eine Ring]] zerstört wird.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;3021&#039;&#039;&#039;: Gandalf fährt mit den anderen Ringträgern in den [[Aman|Westen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Volk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ainur]], [[Maiar]], [[Istari]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gandalf_klein.jpg|thumb|200px|left|Gandalf]]&lt;br /&gt;
Gandalf ist einer der fünf höchsten [[Istari]], die nach Norden kamen. Gandalf wie auch die anderen Istari wurden von den [[Valar]] nach [[Mittelerde]] entsandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er spielt eine bedeutende Rolle am Ende des [[Drittes Zeitalter|Dritten Zeitalters]] und trägt entscheidend zum Sturz [[Sauron|Saurons]] bei. In [[Gondor]] wird er &#039;&#039;Mithrandir&#039;&#039; genannt, was ‚grauer Wanderer/Pilger‘ bedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gandalf gilt als besonders weise, im &#039;&#039;[[Das Silmarillion|Silmarillion]]&#039;&#039; (&#039;&#039;Valaquenta&#039;&#039;, &#039;&#039;Von den Maiar&#039;&#039;) wird er sogar als der weiseste Maiar bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Hobbit]]s ist er vor allem wegen seiner Feuerwerke bekannt und weil „er es auf dem Gewissen hat, dass so viele Burschen und Mädchen einfach ins Blaue gingen, verrückte Abenteuer zu erleben.“ (J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;Der kleine Hobbit&#039;&#039;. Kapitel I: &#039;&#039;Eine unvorhergesehene Gesellschaft&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einst in den [[Valinor|Unsterblichen Landen]] lebend, wo er von [[Nienna]] das Mitleid und die Geduld lernte, sowie der weiseste aller Maiar war, kommt Gandalf um das Jahr 1000 [[Drittes Zeitalter|D.Z.]] als Sendbote der Valar über das Meer nach Mittelerde, jedoch widerstrebte es ihm aus Angst vor Sauron nach  Mittelerde zu gehen. Für 2000 Jahre wandert er umher, berät jene, welche auf der Seite des Guten stehen und bekämpft so das Böse. Ihm ist es wie allen Istari nicht erlaubt, seine Macht offen zu zeigen bzw. seinen Willen dazu einzusetzen, andere zu beherrschen oder ihnen zu befehlen. Dies ändert sich jedoch in seiner Rolle als Gandalf der Weiße, nachdem der [[Ringkrieg]] schon begonnen hat. Allerdings nur, da ihn die Notwendigkeit oder große Not dazu zwingen, enthüllt er seine Macht und übernimmt eine Führungsrolle im Widerstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von [[Círdan]] bekommt er einen der [[Elbenringe]], [[Narya]], den Ring des Feuers, wovon aber außer ihm nur noch die beiden anderen Ringträger [[Elrond]] ([[Vilya]]) und [[Galadriel]] ([[Nenya]]) erfahren, sowie später [[Saruman]]. Er nennt sich selbst „Diener des [[Geheimes Feuer|Geheimen Feuers]]“ und „Gebieter über die [[Flamme von Anor]]“ und trägt das berühmte Schwert [[Glamdring]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er begleitet [[Bilbo Beutlin]] auf seiner denkwürdigen Reise zum Hort des Drachen [[Smaug]] und führt später [[Frodo Beutlin]] und die [[Die Gemeinschaft des Ringes|Gemeinschaft des Ringes]] Richtung [[Mordor]]. Der [[Zauberer]] wacht über die Wege der Hobbits und initiiert die Reise zum [[Schicksalsberg]]. Nachdem er aus Sarumans Gefangenschaft mit Hilfe von [[Gwaihir]] entflohen ist, wird er in [[Bruchtal]] zum Führer der Gefährten. Sein Sieg über den [[Durins Fluch|Balrog von Moria]] auf der [[Silberzinne]] kostet ihn sein Leben, doch [[Eru]] schenkt ihm ein neues und schickt ihn nach Mittelerde zurück. Gandalf tritt nun, als Gandalf der Weiße, offen als einer der Führer des Bündnisses gegen Sauron auf. Er spielt eine wichtige Rolle im weiteren Verlauf des Ringkriegs: Er zerbricht Sarumans Stab und entfernt Saruman somit aus dem Orden, leitet die Abwehr im belagerten [[Minas Tirith (Gondor)|Minas Tirith]] und führt die Verhandlungen mit [[Saurons Mund]]. Sein Pferd ist [[Schattenfell]], das schönste und schnellste Pferd der [[Rohirrim]] und eins der seltenen [[Mearas]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Ringkriegs besteigt er zusammen mit den anderen [[Ringträger|Ringträgern]] an den [[Graue Anfurten|Grauen Anfurten]] ein Elbenschiff und fährt in den [[Aman|Alten Westen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Äußere Erscheinung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gandalf.jpg|thumb|200px|Gandalf der Graue]]&lt;br /&gt;
[[Bild:IanMcKellen.jpg|thumb|200px|Ian McKellen bei der Weltpremiere des dritten Teils in Wellington, Neuseeland (Dezember 2003), Foto: Stefan Servos]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt mehrere Beschreibungen von Gandalfs Äußerem sowohl als grauer, wie auch als weißer Zauberer. Meist wird Gandalf der Graue beschrieben als alter Mann, mit weißem Haupthaar, einem grauem Bart, buschigen Augenbrauen, sowie dunklen Augen und breiten Schultern. Gandalf trägt einen Stab, einen hohen, spitzen blauen Hut, einen langen grauen Mantel mit einem silbernen Halstuch darüber, sowie große schwarze Stiefel. Die Erscheinung Gandalfs des Weißen wird folgendermaßen beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Text=Sein Haar war weiß wie Schnee in der Sonne, und schimmernd weiß war sein Gewand; die Augen unter den dichten Brauen funkelten und waren durchdringend wie die Strahlen der Sonne; Macht war in seiner Hand.|Autor=J. R. R. Tolkien|Quelle=&#039;&#039;Der Herr der Ringe&#039;&#039;. Drittes Buch, Fünftes Kapitel: &#039;&#039;Der Weiße Reiter&#039;&#039;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmtrilogie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Filmtrilogie]] wird Gandalf vom britischen Charakterdarsteller [[Ian McKellen]] verkörpert. In der deutschen Fassung wird er von [[Achim Höppner]] gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Name &#039;&#039;Gandalf&#039;&#039; ist der [[Edda|Älteren Edda]] entlehnt. Der genaue Name ist dort &#039;&#039;Gandálfr&#039;&#039;. Seine Bedeutung erläutert [[J. R. R. Tolkien|Tolkien]] folgendermaßen: „Gandalf ist eine Ersatzform in der englischen Erzählung, in der gleichen Art wie auch Hobbit- oder Zwergennamen behandelt werden. Es ist tatsächlich ein altnordischer Name (in der &#039;&#039;[[Völuspá]]&#039;&#039; einem Zwerg beigelegt), [...] der von mir verwendet wurde, weil er &#039;&#039;gandr&#039;&#039; (ein Stab, insbesondere Zauberstab) zu enthalten scheint, so dass man annehmen könnte, dass er &#039;Elbengeschöpf mit einem (Zauber)Stab&#039; bedeutet. Gandalf war kein Elb, doch er wurde von Menschen mit ihnen in Verbindung gebracht, weil sein Bündnis und seine Freundschaft mit Elben wohlbekannt waren.“ (&#039;&#039;[[Nachrichten aus Mittelerde]]&#039;&#039;. Teil Vier, II: &#039;&#039;Die Istari&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zur Figur des Gandalf wurde Tolkien angeblich durch das Bild &#039;&#039;Der Berggeist&#039;&#039; von Josef Madlener inspiriert. ([http://www.houghtonmifflinbooks.com/features/lordoftheringstrilogy/hobbit/1_7insert.shtml &amp;quot;Der Berggeist&amp;quot;])&lt;br /&gt;
** Das Bild, das Tolkien in Form einer Postkarte besaß, zeigt einen alten Mann mit langem  weißen Bart, Umhang und Hut, der im Wald ein Reh füttert. &lt;br /&gt;
** Wie Tolkien genau in den Besitz der Karte kam, ist unklar, doch man vermutet, dass er sie bei einer seiner Reisen in die Schweiz fand. Später schrieb er auf den Umschlag der Karte: &amp;quot;Origin of Gandalf&amp;quot; (= „Ursprung Gandalfs“).&lt;br /&gt;
** Josef Madlener lebte und arbeitete von 1881-1967 in Amendingen bei Memmingen (Allgäu).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namen und Titel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Mithrandir&#039;&#039;&#039; ([[Sindarin]] für &#039;&#039;Grauer Pilger&#039;&#039;). Diesen Namen erhält Gandalf bei den [[Elben]] und den [[Dúnedain]]; auch nach seiner Wiederkehr als &#039;&#039;Gandalf der Weiße&#039;&#039; bleibt dieser Name in Verwendung.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Incánus&#039;&#039;&#039; im &#039;&#039;Süden&#039;&#039;. Gandalf erwähnt diesen Namen gegenüber [[Faramir]]; allerdings wird weder klar, welche Region in diesem Zusammenhang gemeint ist, noch liefert der Text eine Übersetzung. In den [[Nachrichten aus Mittelerde]] diskutiert Tolkien verschiedene Möglichkeiten: Einerseits könnte es eine an die Elbensprache [[Quenya]] angepasste Wiedergabe des Wortes &#039;&#039;InkÄ-nÅ«sh&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;InkÄ-nÅ«s&#039;&#039; aus der Sprache der [[Haradrim]] sein und sovie wie &#039;&#039;Nord-Spion&#039;&#039; bedeuten; andererseits könnte es auch Quenya für &#039;&#039;Beherrscher des Geistes&#039;&#039; und ein Name Gandalfs in Gondor gewesen sein, der über die Jahrhunderte in Vergessenheit geriet. (Auch eine Herkunft des Namen aus dem [[Westron]] schließt Tolkien nicht aus.) Auf Latein bedeutet &#039;&#039;incanus&#039;&#039; übrigens &#039;&#039;ganz grau&#039;&#039;; [[Christopher Tolkien]] hält diesen Umstand jedoch für einen Zufall.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Olórin&#039;&#039;&#039;. Diesen Namen trägt Gandalf in Valinor. Seine Bedeutung ist nicht ganz klar - allerdings beinhaltet der Name das Quenya-Element &#039;&#039;olor&#039;&#039; (bzw. &#039;&#039;olos&#039;&#039;), was soviel wie &#039;&#039;Traum, Phantasie&#039;&#039; bedeutet.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Tharkûn&#039;&#039;&#039; ([[Khuzdul]] für &#039;&#039;Mann mit Stab&#039;&#039;). Dieser Name ist unter den Zwergen gebräuchlich. Es handelt sich um einen der wenigen bekannten Personennamen in der Zwergensprache. Von [[Gimli]], [[Thorin]] und anderen Zwergen wird er allerdings nicht verwendet, da sie ihn stets als &#039;&#039;Gandalf&#039;&#039; bezeichnen; dies ist offenbar auf die Geheimhaltung ihrer Sprache zurückzuführen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Sturmkrähe&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Láthspell&#039;&#039;&#039; (altenglisch für &#039;&#039;Schlechte Botschaft&#039;&#039;). So wird Gandalf von [[Gríma Schlangenzunge]] in [[Meduseld]] beschimpft.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Gandalf Graurock&#039;&#039;&#039; (orig. &#039;&#039;Greyhame&#039;&#039;). Gandalf wird so von verschiedenen Personen bezeichnet, darunter König [[Théoden]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Weißer Reiter&#039;&#039;&#039; (orig. &#039;&#039;White Rider&#039;&#039;). Nach seinem Kampf mit dem Balrog tritt Gandalf, der zuvor mit der Farbe Grau in Verbindung gebraucht wurde, in Weiß gekleidet auf. Der Titel &#039;&#039;Weißer Reiter&#039;&#039; muss dabei als Gegensatz zu den [[Nazgûl]] (den &#039;&#039;Schwarzen Reitern&#039;&#039;) gesehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]].&#039;&#039; Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Wolfgang Krege. Klett-Cotta, Stuttgart 1978. (Im Original erschienen 1977 unter dem Titel &#039;&#039;The Silmarillion&#039;&#039;.) &lt;br /&gt;
** „Valaquenta“, „Von den Maiar“&lt;br /&gt;
** „Von den Ringen der Macht und dem Dritten Zeitalter“.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Übersetzt von Margaret Carroux und Ebba-Margareta von Freymann. Klett-Cotta, Stuttgart 1969/1970. (Im Original erschienen 1954/55 unter dem Titel &#039;&#039;The Lord of the Rings&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
** Zweites Buch, Fünftes Kapitel: „Die Brücke von Khazad-dûm“ &lt;br /&gt;
** Drittes Buch, Sechstes Kapitel: „Der König der Goldenen Halle“. &lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Nachrichten aus Mittelerde]].&#039;&#039; Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Hans J. Schütz. Klett-Cotta, Stuttgart 1983. (Im Original erschienen 1980 unter dem Titel &#039;&#039;Unfinished Tales of Númenor and Middle-earth&#039;&#039;.) &lt;br /&gt;
** Teil 4, II „Die Istari“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Istari}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste|TITEL=Mitglieder des [[Weißer Rat|Weißen Rates]]|INHALT=[[Saruman]] Â· [[Gandalf]] Â· [[Galadriel]] Â· [[Círdan]] Â· [[Elrond]] Â· [[Erestor]] Â· [[Glorfindel]]}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Thorin &amp;amp; Co.}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gefährten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ainur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gefährten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maiar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Istari]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Gandalf]]&lt;br /&gt;
[[fi:Gandalf]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo:personnages:ainur:maiar:istari:gandalf]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mirocles</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Gandalf&amp;diff=84338</id>
		<title>Gandalf</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Gandalf&amp;diff=84338"/>
		<updated>2010-10-14T13:19:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mirocles: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Gandalf_AnkeEißmann.jpg|thumb|250px|Gandalf, &amp;lt;small&amp;gt;Zeichnung: [[Anke Eißmann]]&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Frodo onering.jpg|thumb|Gandalf überreicht Frodo Beutlin den Einen Ring.]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gandalf&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;der Graue&#039;&#039; (später: &#039;&#039;der Weiße&#039;&#039;) ist eine der Hauptfiguren in den Romanen &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039; und &#039;&#039;[[Der kleine Hobbit]]&#039;&#039;. Er ist ein [[Maiar|Maia]], der im [[Drittes Zeitalter|Dritten Zeitalter]] in [[Mittelerde]] als einer der fünf [[Istari]] in Erscheinung tritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangaben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Von [[Ilúvatar]] vor der Schöpfung [[Ea]]s erschaffen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;um 1000 D.Z.&#039;&#039;&#039;: Gandalf kommt in [[Mittelerde]] an und erhält bei seiner Ankunft von [[Círdan]] den [[Narya|Ring des Feuers]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2463&#039;&#039;&#039;: Zusammen mit den anderen Weisen gründet Gandalf den [[Weißer Rat|Weißen Rat]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2941&#039;&#039;&#039;: Gandalf begleitet den [[Hobbit]] [[Bilbo Beutlin]], den Zwerg [[Thorin II.]] Eichenschild und weitere 12 Zwerge auf deren Weg zum [[Erebor]], um den Drachen [[Smaug]] zu vertreiben. Er verlässt die Gruppe vor der Durchquerung des [[Düsterwald]]es, nimmt aber nach Smaugs Tod an der Schlacht der fünf Heere teil.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2953&#039;&#039;&#039;: Gandalf nimmt an der letzten Zusammenkunft des Weißen Rates teil.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;3018&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;10. Juli&#039;&#039;&#039;: Gandalf kommt nach [[Isengart]] und wird im [[Orthanc]] gefangen genommen.&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;18. September&#039;&#039;&#039;: Früh am Morgen rettet ihn der große Adler [[Gwaihir]] von Orthancs Zinnen.&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;25. Oktober&#039;&#039;&#039;: Gandalf nimmt am [[Rat von Elrond]] teil.&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;25. Dezember&#039;&#039;&#039;: Als einer der [[Gemeinschaft des Ringes|Neun Gefährten]] bricht Gandalf in der Abenddämmerung von [[Imladris]] auf.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;3019&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;13. Januar&#039;&#039;&#039;: Bei Einbruch der Nacht erreichen Gandalf und die Gefährten das [[Hulstentor|Westtor Morias]]. &lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;15. Januar&#039;&#039;&#039;: Gandalf wird auf der [[Brücke von Khazad-dûm]] in einen Kampf mit dem [[Durins Fluch|Balrog von Moria]] verwickelt und stürzt in die Tiefe.&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;25. Januar&#039;&#039;&#039;: Er wirft den Balrog nieder und kommt dabei ums Leben. Sein Körper liegt auf dem Gipfel des [[Celebdil]].&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;14. Februar&#039;&#039;&#039;: Gandalf kehrt ins Leben zurück, bleibt jedoch bewusstlos.&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;17. Februar&#039;&#039;&#039;: Gwaihir trägt Gandalf nach [[Lothlórien]].&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;1. März&#039;&#039;&#039;: Gandalf trifft im [[Fangorn]]-Wald auf [[Aragorn II.|Aragorn]], [[Gimli]] und [[Legolas (Thranduils Sohn)|Legolas]]. Gemeinsam reisen sie nach [[Edoras]].&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;5. März&#039;&#039;&#039;: Gandalf macht sich mit [[Peregrin Tuk|Pippin]] nach [[Minas Tirith (Gondor)|Minas Tirith]] auf.&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;9. März&#039;&#039;&#039;: Gandalf erreicht Minas Tirith. &lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;25. März&#039;&#039;&#039;: Gandalf wird mit dem Heer des Westens auf den [[Schlackenhügel]]n vor dem Morannon eingekreist, während [[Frodo Beutlin|Frodo]] die [[Sammath Naur]] erreicht und der [[Der Eine Ring|Eine Ring]] zerstört wird.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;3021&#039;&#039;&#039;: Gandalf fährt mit den anderen Ringträgern in den [[Aman|Westen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Volk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ainur]], [[Maiar]], [[Istari]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gandalf_klein.jpg|thumb|200px|left|Gandalf]]&lt;br /&gt;
Gandalf ist einer der fünf höchsten [[Istari]], die nach Norden kamen. Gandalf wie auch die anderen Istari wurden von den [[Valar]] nach [[Mittelerde]] entsandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er spielt eine bedeutende Rolle am Ende des [[Drittes Zeitalter|Dritten Zeitalters]] und trägt entscheidend zum Sturz [[Sauron|Saurons]] bei. In [[Gondor]] wird er &#039;&#039;Mithrandir&#039;&#039; genannt, was ‚grauer Wanderer/Pilger‘ bedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gandalf gilt als besonders weise, im &#039;&#039;[[Das Silmarillion|Silmarillion]]&#039;&#039; (&#039;&#039;Valaquenta&#039;&#039;, &#039;&#039;Von den Maiar&#039;&#039;) wird er sogar als der weiseste Maiar bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Hobbit]]s ist er vor allem wegen seiner Feuerwerke bekannt und weil „er es auf dem Gewissen hat, dass so viele Burschen und Mädchen einfach ins Blaue gingen, verrückte Abenteuer zu erleben.“ (J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;Der kleine Hobbit&#039;&#039;. Kapitel I: &#039;&#039;Eine unvorhergesehene Gesellschaft&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einst in den [[Valinor|Unsterblichen Landen]] lebend, wo er von [[Nienna]] das Mitleid und die Geduld lernte, sowie der weiseste aller Maiar war, kommt Gandalf um das Jahr 1000 [[Drittes Zeitalter|D.Z.]] als Sendbote der Valar über das Meer nach Mittelerde, jedoch widerstrebte es ihm aus Angst vor Sauron nach  Mittelerde zu gehen. Für 2000 Jahre wandert er umher, berät jene, welche auf der Seite des Guten stehen und bekämpft so das Böse. Ihm ist es wie allen Istari nicht erlaubt, seine Macht offen zu zeigen bzw. seinen Willen dazu einzusetzen, andere zu beherrschen oder ihnen zu befehlen. Dies ändert sich jedoch in seiner Rolle als Gandalf der Weiße, nachdem der [[Ringkrieg]] schon begonnen hat. Allerdings nur, da ihn die Notwendigkeit oder große Not dazu zwingen, enthüllt er seine Macht und übernimmt eine Führungsrolle im Widerstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von [[Círdan]] bekommt er einen der [[Elbenringe]], [[Narya]], den Ring des Feuers, wovon aber außer ihm nur noch die beiden anderen Ringträger [[Elrond]] ([[Vilya]]) und [[Galadriel]] ([[Nenya]]) erfahren, sowie später [[Saruman]]. Er nennt sich selbst „Diener des [[Geheimes Feuer|Geheimen Feuers]]“ und „Gebieter über die [[Flamme von Anor]]“ und trägt das berühmte Schwert [[Glamdring]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er begleitet [[Bilbo Beutlin]] auf seiner denkwürdigen Reise zum Hort des Drachen [[Smaug]] und führt später [[Frodo Beutlin]] und die [[Die Gemeinschaft des Ringes|Gemeinschaft des Ringes]] Richtung [[Mordor]]. Der [[Zauberer]] wacht über die Wege der Hobbits und initiiert die Reise zum [[Schicksalsberg]]. Nachdem er aus Sarumans Gefangenschaft mit Hilfe von [[Gwaihir]] entflohen ist, wird er in [[Bruchtal]] zum Führer der Gefährten. Sein Sieg über den [[Durins Fluch|Balrog von Moria]] auf der [[Silberzinne]] kostet ihn sein Leben, doch [[Eru]] schenkt ihm ein neues und schickt ihn nach Mittelerde zurück. Gandalf tritt nun, als Gandalf der Weiße, offen als einer der Führer des Bündnisses gegen Sauron auf. Er spielt eine wichtige Rolle im weiteren Verlauf des Ringkriegs: Er zerbricht Sarumans Stab und entfernt Saruman somit aus dem Orden, leitet die Abwehr im belagerten [[Minas Tirith (Gondor)|Minas Tirith]] und führt die Verhandlungen mit [[Saurons Mund]]. Sein Pferd ist [[Schattenfell]], das schönste und schnellste Pferd der [[Rohirrim]] und eins der seltenen [[Mearas]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Ringkriegs besteigt er zusammen mit den anderen [[Ringträger|Ringträgern]] an den [[Graue Anfurten|Grauen Anfurten]] ein Elbenschiff und fährt in den [[Aman|Alten Westen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Äußere Erscheinung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gandalf.jpg|thumb|200px|Gandalf der Graue]]&lt;br /&gt;
[[Bild:IanMcKellen.jpg|thumb|200px|Ian McKellen bei der Weltpremiere des dritten Teils in Wellington, Neuseeland (Dezember 2003), Foto: Stefan Servos]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt mehrere Beschreibungen von Gandalfs Äußerem sowohl als grauer, wie auch als weißer Zauberer. Meist wird Gandalf der Graue beschrieben als alter Mann, mit weißem Haupthaar, einem grauem Bart, buschigen Augenbrauen, sowie dunklen Augen und breiten Schultern. Gandalf trägt einen Stab, einen hohen, spitzen blauen Hut, einen langen grauen Mantel mit einem silbernen Halstuch darüber, sowie große schwarze Stiefel. Die Erscheinung Gandalfs des Weißen wird folgendermaßen beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Text=Sein Haar war weiß wie Schnee in der Sonne, und schimmernd weiß war sein Gewand; die Augen unter den dichten Brauen funkelten und waren durchdringend wie die Strahlen der Sonne; Macht war in seiner Hand.|Autor=J. R. R. Tolkien|Quelle=&#039;&#039;Der Herr der Ringe&#039;&#039;. Drittes Buch, Fünftes Kapitel: &#039;&#039;Der Weiße Reiter&#039;&#039;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmtrilogie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Filmtrilogie]] wird Gandalf vom britischen Charakterdarsteller [[Ian McKellen]] verkörpert. In der deutschen Fassung wird er von [[Achim Höppner]] gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Name &#039;&#039;Gandalf&#039;&#039; ist der [[Edda|Älteren Edda]] entlehnt. Der genaue Name ist dort &#039;&#039;Gandálfr&#039;&#039;. Seine Bedeutung erläutert [[J. R. R. Tolkien|Tolkien]] folgendermaßen: „Gandalf ist eine Ersatzform in der englischen Erzählung, in der gleichen Art wie auch Hobbit- oder Zwergennamen behandelt werden. Es ist tatsächlich ein altnordischer Name (in der &#039;&#039;[[Völuspá]]&#039;&#039; einem Zwerg beigelegt), [...] der von mir verwendet wurde, weil er &#039;&#039;gandr&#039;&#039; (ein Stab, insbesondere Zauberstab) zu enthalten scheint, so dass man annehmen könnte, dass er &#039;Elbengeschöpf mit einem (Zauber)Stab&#039; bedeutet. Gandalf war kein Elb, doch er wurde von Menschen mit ihnen in Verbindung gebracht, weil sein Bündnis und seine Freundschaft mit Elben wohlbekannt waren.“ (&#039;&#039;[[Nachrichten aus Mittelerde]]&#039;&#039;. Teil Vier, II: &#039;&#039;Die Istari&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zur Figur des Gandalf wurde Tolkien angeblich durch das Bild &#039;&#039;Der Berggeist&#039;&#039; von Josef Madlener inspiriert. ([http://www.houghtonmifflinbooks.com/features/lordoftheringstrilogy/hobbit/1_7insert.shtml &amp;quot;Der Berggeist&amp;quot;])&lt;br /&gt;
** Das Bild, das Tolkien in Form einer Postkarte besaß, zeigt einen alten Mann mit langem  weißen Bart, Umhang und Hut, der im Wald ein Reh füttert. &lt;br /&gt;
** Wie Tolkien genau in den Besitz der Karte kam, ist unklar, doch man vermutet, dass er sie bei einer seiner Reisen in die Schweiz fand. Später schrieb er auf den Umschlag der Karte: &amp;quot;Origin of Gandalf&amp;quot; (= „Ursprung Gandalfs“).&lt;br /&gt;
** Josef Madlener lebte und arbeitete von 1881-1967 in Amendingen bei Memmingen (Allgäu).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namen und Titel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Mithrandir&#039;&#039;&#039; ([[Sindarin]] für &#039;&#039;Grauer Pilger&#039;&#039;). Diesen Namen erhält Gandalf bei den [[Elben]] und den [[Dúnedain]]; auch nach seiner Wiederkehr als &#039;&#039;Gandalf der Weiße&#039;&#039; bleibt dieser Name in Verwendung.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Incánus&#039;&#039;&#039; im &#039;&#039;Süden&#039;&#039;. Gandalf erwähnt diesen Namen gegenüber [[Faramir]]; allerdings wird weder klar, welche Region in diesem Zusammenhang gemeint ist, noch liefert der Text eine Übersetzung. In den [[Nachrichten aus Mittelerde]] diskutiert Tolkien verschiedene Möglichkeiten: Einerseits könnte es eine an die Elbensprache [[Quenya]] angepasste Wiedergabe des Wortes &#039;&#039;InkÄ-nÅ«sh&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;InkÄ-nÅ«s&#039;&#039; aus der Sprache der [[Haradrim]] sein und sovie wie &#039;&#039;Nord-Spion&#039;&#039; bedeuten; andererseits könnte es auch Quenya für &#039;&#039;Beherrscher des Geistes&#039;&#039; und ein Name Gandalfs in Gondor gewesen sein, der über die Jahrhunderte in Vergessenheit geriet. (Auch eine Herkunft des Namen aus dem [[Westron]] schließt Tolkien nicht aus.) Auf Latein bedeutet &#039;&#039;incanus&#039;&#039; übrigens &#039;&#039;ganz grau&#039;&#039;; [[Christopher Tolkien]] hält diesen Umstand jedoch für einen Zufall.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Olórin&#039;&#039;&#039;. Diesen Namen trägt Gandalf in Valinor. Seine Bedeutung ist nicht ganz klar - allerdings beinhaltet der Name das Quenya-Element &#039;&#039;olor&#039;&#039; (bzw. &#039;&#039;olos&#039;&#039;), was soviel wie &#039;&#039;Traum, Phantasie&#039;&#039; bedeutet.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Tharkûn&#039;&#039;&#039; ([[Khuzdul]] für &#039;&#039;Mann mit Stab&#039;&#039;). Dieser Name ist unter den Zwergen gebräuchlich. Es handelt sich um einen der wenigen bekannten Personennamen in der Zwergensprache. Von [[Gimli]], [[Thorin]] und anderen Zwergen wird er allerdings nicht verwendet, die ihn stets als &#039;&#039;Gandalf&#039;&#039; bezeichnen; dies ist offenbar auf die Geheimhaltung ihrer Sprache zurückzuführen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Sturmkrähe&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Láthspell&#039;&#039;&#039; (altenglisch für &#039;&#039;Schlechte Botschaft&#039;&#039;). So wird Gandalf von [[Gríma Schlangenzunge]] in [[Meduseld]] beschimpft.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Gandalf Graurock&#039;&#039;&#039; (orig. &#039;&#039;Greyhame&#039;&#039;). Gandalf wird so von verschiedenen Personen bezeichnet, darunter König [[Théoden]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Weißer Reiter&#039;&#039;&#039; (orig. &#039;&#039;White Rider&#039;&#039;). Nach seinem Kampf mit dem Balrog tritt Gandalf, der zuvor mit der Farbe Grau in Verbindung gebraucht wurde, in Weiß gekleidet auf. Der Titel &#039;&#039;Weißer Reiter&#039;&#039; muss dabei als Gegensatz zu den [[Nazgûl]] (den &#039;&#039;Schwarzen Reitern&#039;&#039;) gesehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]].&#039;&#039; Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Wolfgang Krege. Klett-Cotta, Stuttgart 1978. (Im Original erschienen 1977 unter dem Titel &#039;&#039;The Silmarillion&#039;&#039;.) &lt;br /&gt;
** „Valaquenta“, „Von den Maiar“&lt;br /&gt;
** „Von den Ringen der Macht und dem Dritten Zeitalter“.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Übersetzt von Margaret Carroux und Ebba-Margareta von Freymann. Klett-Cotta, Stuttgart 1969/1970. (Im Original erschienen 1954/55 unter dem Titel &#039;&#039;The Lord of the Rings&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
** Zweites Buch, Fünftes Kapitel: „Die Brücke von Khazad-dûm“ &lt;br /&gt;
** Drittes Buch, Sechstes Kapitel: „Der König der Goldenen Halle“. &lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Nachrichten aus Mittelerde]].&#039;&#039; Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Hans J. Schütz. Klett-Cotta, Stuttgart 1983. (Im Original erschienen 1980 unter dem Titel &#039;&#039;Unfinished Tales of Númenor and Middle-earth&#039;&#039;.) &lt;br /&gt;
** Teil 4, II „Die Istari“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Istari}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste|TITEL=Mitglieder des [[Weißer Rat|Weißen Rates]]|INHALT=[[Saruman]] Â· [[Gandalf]] Â· [[Galadriel]] Â· [[Círdan]] Â· [[Elrond]] Â· [[Erestor]] Â· [[Glorfindel]]}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Thorin &amp;amp; Co.}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gefährten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ainur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gefährten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maiar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Istari]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Gandalf]]&lt;br /&gt;
[[fi:Gandalf]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo:personnages:ainur:maiar:istari:gandalf]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mirocles</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Durin_VII.&amp;diff=84337</id>
		<title>Durin VII.</title>
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		<updated>2010-10-14T13:16:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mirocles: Formulierung überarbeitet, Interpretation und Quellendiskussion eingefügt.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Durin VII.&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;der Letzte&#039;&#039;, altnordisch: &#039;&#039;der Schläfrige&#039;&#039;&lt;br /&gt;
==Zeitangabe==&lt;br /&gt;
* geboren am Anfang des [[Viertes Zeitalter|Vierten Zeitalters]] &lt;br /&gt;
* gestorben unbekannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Volk==&lt;br /&gt;
[[Zwerge]], [[Durins Volk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Durin VII.&#039;&#039;&#039; war einer Prophezeiung der Zwerge nach der letzte König, in dem [[Durin I.|Durin der Unsterbliche]], der Stammvater des Volkes der [[Langbärte]], wiedergeborgen wurde.&lt;br /&gt;
Der Weissagung nach sollte er die Zwerge seines Stammes zurück nach [[Moria]] führen und dort das Königreich von Khazad-dûm wiedererrichten, wo Durins Volk noch einmal eine Blütezeit erleben würde, bevor es ausstarb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zwerge aus dem Volke Durins sind laut Tolkien selbst (trotz dessen Ablehnung von Allegorien) den Juden nachempfunden, insofern sie wie diese ihre Heimat verlassen mussten, sich in der Diaspora ihre eigene Kultur bewahren konnten und (analog zu den Berichten im Alten Testament) als ein kriegerisches Volk auftraten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[John D. Rateliff]], [[The History of the Hobbit]], S. 79 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dementsprechend kann man diese Prophezeiung als eine Anspielung auf den Glauben im orthodoxen Judentum verstehen, dass der jüdische Messias in der Endzeit erscheinen und den jüdischen Tempel in Jerusalem wieder aufbauen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stellung dieser Prophezeiung im Werk Tolkiens ist allerdings problematisch - in seinen zu Lebzeiten veröffentlichten Werken ist sie nicht zu finden. Vielmehr wurde sie erstmals von [[Christopher Tolkien]] in [[The Peoples of Middle-earth]] ([[The History of Middle-earth|HoMe]] XIII) veröffentlicht, wo sie in den Entwürfen zum Anhang A III des [[Herr der Ringe|Herrn der Ringe]] auftaucht. &lt;br /&gt;
In der finalen Version dieses Anhangs fehlt sie zwar, jedoch führt der dazugehörige Stammbaum Durin VII. als den letzten König der Langbärte auf. Christopher Tolkien geht in diesem Zusammenhang davon aus, dass die Prophezeiung über die Rückkehr von Durins Volk nach Khazad-dûm von seinem Vater zwar als Teil der Endversion des Anhangs angesehen wurde, allerdings in der Hektik vor der Veröffentlichung nicht eingefügt worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* [[Der Herr der Ringe Roman|Der Herr der Ringe, Anhang A III]]&lt;br /&gt;
* [http://www.glyphweb.com/arda/ The Encyclopedia of Arda]&lt;br /&gt;
* [[The Peoples of Middle-earth]]&lt;br /&gt;
* [[Mittelerde - Tolkien und die germanische Mythologie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Sequence&lt;br /&gt;
 |list=König von Durins Volk&lt;br /&gt;
 |prev=bis [[Thorin III.]] unbekannt&lt;br /&gt;
 |next=—”&lt;br /&gt;
 |date= ? [[Viertes Zeitalter|V.Z.]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zwerge]]&lt;br /&gt;
[[en:Durin VII]]&lt;br /&gt;
[[fi:Durin VII]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mirocles</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=%C3%93in_(Sohn_von_Gl%C3%B3in)&amp;diff=84336</id>
		<title>Óin (Sohn von Glóin)</title>
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		<updated>2010-10-14T12:32:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mirocles: Formulierung.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis&lt;br /&gt;
|NAME=Óin I.&lt;br /&gt;
|BESCHREIBUNG=&lt;br /&gt;
|NAME2=Óin (Sohn von Gróin)&lt;br /&gt;
|BESCHREIBUNG2=des Begleiters von Thórin Eichenschild&lt;br /&gt;
|BEGRIFFSKLÄRUNG=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Óin I.&#039;&#039;&#039; (altnordisch: ,der Furchtsame&#039;) ist im [[Legendarium]] ein König der [[Durins Volk|Langbärte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangaben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* geboren 2238 [[Drittes Zeitalter|D.Z.]]&lt;br /&gt;
* gestorben 2488 [[Drittes Zeitalter|D.Z.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Volk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Zwerge]], [[Durins Volk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Óin war der Sohn von [[Glóin]] Er war der sechste [[König unter dem Berg]] und stammte in direkter männlicher Linie von [[Durin I.|Durin dem Unsterblichen]] ab. Sein Sohn und Nachfolger war [[Náin II.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
** Anhang A (III.): &#039;&#039;Durins Volk&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* [[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. ISBN 3-608-95538-0&lt;br /&gt;
** Anhang A (III.): &#039;&#039;Stammbaum der Zwerge von Erebor&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Simek]]: &#039;&#039;[[Mittelerde - Tolkien und die germanische Mythologie]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
** 3. Personennamen skandinavischer Herkunft: &#039;&#039;Zwerge in der Edda und bei Tolkien&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Sequence&lt;br /&gt;
 |list=König von Durins Volk&lt;br /&gt;
 |prev=[[Glóin I.]]&lt;br /&gt;
 |next=[[Náin II.]]&lt;br /&gt;
 |date=2385 – 2488 [[Drittes Zeitalter|D.Z.]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Oin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zwerge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Óin King of Durin&#039;s Folk]]&lt;br /&gt;
[[fi:Óin (Durinin heimon kuningas)]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo:personnages:nains:3a:oin_i]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mirocles</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Khazad-d%C3%BBm&amp;diff=84335</id>
		<title>Khazad-dûm</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Khazad-d%C3%BBm&amp;diff=84335"/>
		<updated>2010-10-14T12:24:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mirocles: Die Features eines Computerspiels sind hier nicht relevant - daher entfernt.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Khazad-dûm&#039;&#039;&#039; ([[Khuzdul]]: „Zwergenbinge“; [[Wolfgang Krege|Krege]]: &#039;&#039;Zwergenheim&#039;&#039;; Original: &#039;&#039;Dwarrowdelf&#039;&#039;), auch bekannt unter dem Namen Moria, ist im [[Legendarium]] eine unterirdische Stadt, Festung und Mine der [[Zwerge]] im [[Nebelgebirge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangaben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalter]] (in den [[Jahre der Bäume|Jahren der Bäume]]) wird Khazad-dûm von [[Durin I.]] &amp;quot;dem Unsterblichen&amp;quot; gegründet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;ca. 40 [[Zweites Zeitalter|Z.Z]].&#039;&#039;&#039;: Viele Zwerge der Sippen der Feuerbärte und der Breitschultern verlassen ihre Städte in den [[Ered Luin]] und ziehen nach Moria, dessen Bevölkerung dadurch wächst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1697 Z.Z.&#039;&#039;&#039;: Nach Eregions Verwüstung, als Elrond in seiner neuen Zuflucht [[Imladris]] angegriffen wird, fallen Durins Zwerge Saurons Hauptstreitmacht in den Rücken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1980 [[Drittes Zeitalter|D.Z]].&#039;&#039;&#039;: Die Zwerge graben zu gierig nach [[Mithril]] und erwecken einen [[Durins Fluch|Balrog]] des Ersten Zeitalters. König [[Durin VI.]] wird von ihm erschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:BalinII.jpg|thumb|200px|Balin, Fundins Sohn]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1981 D.Z.&#039;&#039;&#039;: Der Balrog erschlägt auch König [[Náin I.]]. Die Zwerge fliehen aus Moria in die [[Eisenberge (Rhûn)|Eisenberge]] und in das [[Ered Mithrin|Graue Gebirge]]. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1999 D.Z.&#039;&#039;&#039;: [[Thráin I.]] gründet das [[Erebor|Königreich unter dem Berg]]. Moria wird nun von dem Balrog beherrscht, der eifrig [[Orks]] und [[Trolle]] um sich schart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2790 D.Z.&#039;&#039;&#039;: Der greise König [[Thrór]] geht nach Moria, nachdem [[Smaug]] das Königreich unter dem Berg vernichtet hat, und wird dort von einem Ork erschlagen. Der Krieg zwischen Orks und Zwergen beginnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2799 D.Z.&#039;&#039;&#039;: Die [[Schlacht von Azanulbizar|Schlacht des Schattenbachtals]] vor den Osttoren von Moria beendet den Krieg der Zwerge und Orks. Die Zwerge tragen den Sieg davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2989 D.Z.&#039;&#039;&#039;: [[Balin]] verlässt Erebor und geht mit einer Schar nach Moria, dort versucht er die Stadt neu zu bevölkern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2994 D.Z.&#039;&#039;&#039;: Balin wird von einem Ork erschlagen und die Zwergensiedlung wird zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;3019 D.Z.&#039;&#039;&#039;: Die [[Gemeinschaft des Ringes]] durchquert Moria. [[Gandalf]] vernichtet den Balrog.&lt;br /&gt;
* [[Viertes Zeitalter|V.Z.]]: Es ist anzunehmen dass Moria nach dem Ringkrieg neu besiedelt worden ist, da das neue Große Tor von [[Minas Tirith (Gondor)|Minas Tirith]] aus [[Mithril]] gefertigt ist und Moria der einzige Ort in [[Mittelerde]] ist, wo man dieses Metall findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Khazad-dûm lag im Nebelgebirge unter den Bergen [[Caradhras]], [[Celebdil]] und [[Fanuidhol]]. &lt;br /&gt;
Nicht weit davon entfernt lag, im [[Zweites Zeitalter|Zweiten Zeitalter]], die Elbenstadt [[Ost-in-Edhil]], die mit Khazad-dûm durch eine [[Hulstenstraße|Straße]] zum Westtor der Zwergenstadt verbunden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte == &lt;br /&gt;
[[Bild:Minen_von_Moria.jpg|thumb|Die Minen von Moria]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Khazad-dûm war die größte und berühmteste aller Zwergenstädte. Gegründet wurde das prächtige Höhlensystem von Durin I., sein letzter Herrscher war Balin, einer der dreizehn Weggefährten von [[Thorin Eichenschild]] und Verwandter von [[Gimli]], einem der neun Ringgefährten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit jeher war Khazad-dûm die Heimstatt von [[Zwerge|Durins Volk]]. Die Zwerge schürften hier nach Mithril, einem besonders wertvollen und seltenen Metall, das ihnen großen Reichtum brachte und das nirgendwo anders zu finden war. Eine der bekanntesten Hallen ist die [[Kammer von Mazarbul]], die Balin als seine Haupthalle benutzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13. Januar 3019 [[Drittes Zeitalter|D.Z.]] erreichten die neun Gefährten das [[Hulstentor]] und betraten Moria trotz eines Angriffs durch den [[Wächter im Wasser]]. Sie stießen nach Osten vor und überquerten am 15. Januar die [[Brücke von Khazad-dûm]], wo Gandalf dem Balrog entgegentrat und mit ihm in die Tiefe stürzte. Die übrigen Gefährten entkamen durch das [[Schattenbachtor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name &#039;&#039;Khazad-dûm&#039;&#039; ist Khuzdul und bedeutet „Zwergenbinge; Grabung der Zwerge“ (auf Englisch &#039;&#039;Dwarrowdelf&#039;&#039;). Die Bekanntheit Khazad-dûms war so groß, dass es in vielen der Sprachen West-Mittelerdes einen Namen hatte, meist Lehnübersetzungen von &#039;&#039;Khazad-dûm&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Hadhodrond&#039;&#039; im [[Sindarin]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Casarrondo&#039;&#039; im [[Quenya]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Phurunargian&#039;&#039; im [[Westron]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Vertreibung der Bewohner Khazad-dûms durch Durins Fluch wurde die Mine im Allgemeinen nur noch &#039;&#039;Moria&#039;&#039; (Sindarin: „Dunkler Abgrund“) genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Erinnerung an ihren Gründer wurde Khazad-dûm auch &#039;&#039;Durins Hallen&#039;&#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im gesamten [[Herr der Ringe|Herrn der Ringe]] wird Moria ( d.h. &#039;&#039;schwarzer Abgrund&#039;&#039;) als einziger Name der Zwergenstadt behandelt, wobei kein Unterschied zwischen der Zeit vor der Flucht der Zwerge und danach gemacht wird. Erst im posthum erschienenen [[Silmarillion]] findet sich die Version, dass die Zwergenstadt &#039;&#039;Hadhodrond&#039;&#039; nach dem Auftauchen des Balrogs einen neuen Namen erhielt. &lt;br /&gt;
* Die Losung, welche das Westtor Morias öffnete, lautete &#039;&#039;Mellon&#039;&#039; (Sindarin: „Freund“).&lt;br /&gt;
* Die tiefsten aller Gänge wurden nicht von den Zwergen ausgehoben. Man sagt, hier seien [[Namenlose Wesen|namenlose Wesen]] am Werk gewesen.&lt;br /&gt;
* Schon im Ersten Zeitalter war Khazad-dûm die größte aller Zwergenstädte und bereits die [[Sindar]] von [[Beleriand]] kannten sie aus den Erzählungen der Zwerge, doch damals war es für sie nicht mehr als ein Name und ein Gerücht.&lt;br /&gt;
* In der Vertikalen ist Moria von der [[Endlose Treppe|Endlosen Treppe]] durchzogen. Sie führt vom tiefsten Verlies zum höchsten Turm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*„Quenta Silmarillion“,&lt;br /&gt;
** X „Von den Sindar“.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Zweites Buch,&lt;br /&gt;
** Viertes Kapitel: „Eine Wanderung im Dunkeln“&lt;br /&gt;
** Fünftes Kapitel: „Die Brücke von Khazad-Dûm“&lt;br /&gt;
* Drittes Buch,&lt;br /&gt;
** Fünftes Kapitel: „Der Weiße Reiter“&lt;br /&gt;
* Anhang A: „Annalen der Könige und Herrscher“&lt;br /&gt;
** III „Durins Volk“&lt;br /&gt;
* Anhang B: „Zeittafel: Die Jahre der Westlande“&lt;br /&gt;
** „Das Zweite Zeitalter“&lt;br /&gt;
** „Das Dritte Zeitalter“.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The Peoples of Middle-earth]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* PART ONE: THE PROLOGUE AND APPENDICES TO THE LORD OF THE RINGS&lt;br /&gt;
** II „The Appendix of Languages“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortschaften]]&lt;br /&gt;
[[en:Khazad-dûm]]&lt;br /&gt;
[[fi:Moria]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/geographie/villes_tours_et_forteresses/monts_brumeux/khazad-dum]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mirocles</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Dorthonion&amp;diff=84315</id>
		<title>Dorthonion</title>
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		<updated>2010-10-13T09:17:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mirocles: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Dorthonion.jpg|thumb|300px|So oder ähnlich könnten die Wälder von Dorthonion ausgesehen haben. (Eigentlich ein Waldgebiet im Bear Valley National Wildlife Refuge im Südwesten Oregons.)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dorthonion&#039;&#039;&#039; ([[Sindarin]] für &#039;&#039;Land der Kiefern&#039;&#039;) ist im [[Legendarium]] ein Plateau im Norden [[Beleriand]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dorthonion war der Name des ausgedehnten Hochlandes im Norden von Beleriand, das sich durch seine dichten Kiefernwälder auszeichnete. Im Westen des Landes entsprang der [[Rivil]], der nördlichste Zufluss des großen [[Sirion]], und im Südwesten erhoben sich die [[Echoriath]], die Umzingelnden Berge des Reiches [[Gondolin]]. Im Osten des Landes hingegen befand sich der [[Aeluin]], ein klarer Gebirgssee mit außergewöhnlich reinem Wasser; nördlich davon lag das Tal von [[Ladros]], das unter der Herrschaft [[Finrod Felagund]]s stand und von diesem dem Volk [[Beor]]s als Lehen gegeben wurde. Im Süden schließlich wurde Dorthonion von den [[Ered Gorgoroth]] begrenzt; allerdings konnte man dieses natürliche Hindernis über den Gebirgspass von [[Anach]] passieren, der das Hochland über eine Straße mit [[Dimbar]] verband.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Belagerung von [[Angband]] wurde dieses Gebiet von den Brüdern [[Angrod]] und [[Aegnor]] kontrolliert, die sich meist an den Nordhängen des Plateaus aufhielten, wo Dorthonion in die Ebene von [[Ard-galen]] überging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Dagor Bragollach]], in der Angrod und Aegnor fielen, wurde Dorthonion ein verlassenes Land, das nur noch von [[Orks|Orkbanden]] und wenigen [[Waldläufer]]n wie der Schar [[Barahir]]s und [[Beren]]s durchstreift wurde. Zudem ließ sich [[Sauron]] in Gestalt eines [[Vampire|Vampir]]s in Dorthonion nieder, nachdem er von [[Lúthien]] und [[Huan]] aus seiner Zitadelle [[Tol-in-Gaurhoth]] vertrieben worden war - seit seiner Ankunft wurde das Land &#039;&#039;Taur-nu-Fuin&#039;&#039;, &#039;&#039;der Wald unter dem Nachtschatten&#039;&#039; genannt, und selbst die Orks wagten es nicht mehr, sich von den Straßen zu entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der späteren Geschichte Beleriands taucht Dorthonion nur noch einmal auf - hier nämlich fand [[Beleg Cúthalion]] den entlaufenen Sklaven [[Gwindor]] und wurde von [[Túrin Turambar]], den er aus den Händen der Orks zu befreien versuchte, erschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dorthonion gehört zu den wenigen Teilen Beleriands, die aufgrund ihrer Lage oder Höhe nach dem [[Krieg des Zorns]] nicht vollständig im Meer versanken; aus Dorthonion wurde nach dem Untergang Beleriands die Insel [[Tol Fuin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie &amp;amp; andere Namen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name &#039;&#039;Dorthonion&#039;&#039; entstammt der Elbensprache [[Sindarin]] und setzt sich aus den Elementen &#039;&#039;dor&#039;&#039; (&#039;&#039;Land&#039;&#039;), &#039;&#039;thôn&#039;&#039; (&#039;&#039;Kiefer&#039;&#039;) und der Genitiv-Endung &#039;&#039;-ion&#039;&#039; zusammen und bedeutet daher soviel wie &#039;&#039;Land der Kiefern&#039;&#039;. (Die Endung &#039;&#039;-ion&#039;&#039; ist dabei relativ selten für eine Landesbezeichnung, findet sich aber beispielsweise in den Ortsnamen [[Dorwinion]], [[Eregion]] und [[Rhovanion]] wieder.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben &#039;&#039;Taur-nu-Fuin&#039;&#039; ist &#039;&#039;Deldúwath&#039;&#039; ein weiterer Name für Dorthonion nach dem Auftauchen Sauron und bedeutet &#039;&#039;Schrecken des Nachtschattens&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Das Silmarillion]]: Quenta Silmarillion, XVIII &#039;&#039;Vom Verderben Beleriands und von Fingolfins Ende&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Länder und Regionen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Dorthonion]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/geographie/regions/beleriand/dorthonion]]&lt;br /&gt;
[[fi:Dorthonion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mirocles</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Dorthonion&amp;diff=84296</id>
		<title>Dorthonion</title>
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		<updated>2010-10-12T15:44:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mirocles: Bild eingefügt.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Dorthonion.jpg|thumb|300px|So oder ähnlich könnten die Wälder von Dorthonion ausgesehen haben. (Eigentlich ein Kiefernwald im Bear Valley National Wildlife Refuge im Südwesten Oregons.)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dorthonion&#039;&#039;&#039; ([[Sindarin]] für &#039;&#039;Land der Kiefern&#039;&#039;) ist im [[Legendarium]] ein Plateau im Norden [[Beleriand]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dorthonion war der Name des ausgedehnten Hochlandes im Norden von Beleriand, das sich durch seine dichten Kiefernwälder auszeichnete. Im Westen des Landes entsprang der [[Rivil]], der nördlichste Zufluss des großen [[Sirion]], und im Südwesten erhoben sich die [[Echoriath]], die Umzingelnden Berge des Reiches [[Gondolin]]. Im Osten des Landes hingegen befand sich der [[Aeluin]], ein klarer Gebirgssee mit außergewöhnlich reinem Wasser; nördlich davon lag das Tal von [[Ladros]], das unter der Herrschaft [[Finrod Felagund]]s stand und von diesem dem Volk [[Beor]]s als Lehen gegeben wurde. Im Süden schließlich wurde Dorthonion von den [[Ered Gorgoroth]] begrenzt; allerdings konnte man dieses natürliche Hindernis über den Gebirgspass von [[Anach]] passieren, der das Hochland über eine Straße mit [[Dimbar]] verband.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Belagerung von [[Angband]] wurde dieses Gebiet von den Brüdern [[Angrod]] und [[Aegnor]] kontrolliert, die sich meist an den Nordhängen des Plateaus aufhielten, wo Dorthonion in die Ebene von [[Ard-galen]] überging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Dagor Bragollach]], in der Angrod und Aegnor fielen, wurde Dorthonion ein verlassenes Land, das nur noch von [[Orks|Orkbanden]] und wenigen [[Waldläufer]]n wie der Schar [[Barahir]]s und [[Beren]]s durchstreift wurde. Zudem ließ sich [[Sauron]] in Gestalt eines [[Vampire|Vampir]]s in Dorthonion nieder, nachdem er von [[Lúthien]] und [[Huan]] aus seiner Zitadelle [[Tol-in-Gaurhoth]] vertrieben worden war - seit seiner Ankunft wurde das Land &#039;&#039;Taur-nu-Fuin&#039;&#039;, &#039;&#039;der Wald unter dem Nachtschatten&#039;&#039; genannt, und selbst die Orks wagten es nicht mehr, sich von den Straßen zu entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der späteren Geschichte Beleriands taucht Dorthonion nur noch einmal auf - hier nämlich fand [[Beleg Cúthalion]] den entlaufenen Sklaven [[Gwindor]] und wurde von [[Túrin Turambar]], den er aus den Händen der Orks zu befreien versuchte, erschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dorthonion gehört zu den wenigen Teilen Beleriands, die aufgrund ihrer Lage oder Höhe nach dem [[Krieg des Zorns]] nicht vollständig im Meer versanken; aus Dorthonion wurde nach dem Untergang Beleriands die Insel [[Tol Fuin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie &amp;amp; andere Namen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name &#039;&#039;Dorthonion&#039;&#039; entstammt der Elbensprache [[Sindarin]] und setzt sich aus den Elementen &#039;&#039;dor&#039;&#039; (&#039;&#039;Land&#039;&#039;), &#039;&#039;thôn&#039;&#039; (&#039;&#039;Kiefer&#039;&#039;) und der Genitiv-Endung &#039;&#039;-ion&#039;&#039; zusammen und bedeutet daher soviel wie &#039;&#039;Land der Kiefern&#039;&#039;. (Die Endung &#039;&#039;-ion&#039;&#039; ist dabei relativ selten für eine Landesbezeichnung, findet sich aber beispielsweise in den Ortsnamen [[Dorwinion]], [[Eregion]] und [[Rhovanion]] wieder.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben &#039;&#039;Taur-nu-Fuin&#039;&#039; ist &#039;&#039;Deldúwath&#039;&#039; ein weiterer Name für Dorthonion nach dem Auftauchen Sauron und bedeutet &#039;&#039;Schrecken des Nachtschattens&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Das Silmarillion]]: Quenta Silmarillion, XVIII &#039;&#039;Vom Verderben Beleriands und von Fingolfins Ende&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Länder und Regionen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Dorthonion]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/geographie/regions/beleriand/dorthonion]]&lt;br /&gt;
[[fi:Dorthonion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mirocles</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Datei:Dorthonion.jpg&amp;diff=84295</id>
		<title>Datei:Dorthonion.jpg</title>
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		<updated>2010-10-12T15:40:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mirocles: Ein Kiefernwald im U.S. Bundesstaat Oregon, selbst aufgenommen. Als anschauliches Beispiel für den Artikel &amp;quot;Dorthonion&amp;quot; geeignet.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein Kiefernwald im U.S. Bundesstaat Oregon, selbst aufgenommen. Als anschauliches Beispiel für den Artikel &amp;quot;Dorthonion&amp;quot; geeignet.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mirocles</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Gandalf&amp;diff=84294</id>
		<title>Gandalf</title>
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		<updated>2010-10-12T14:23:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mirocles: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Gandalf_AnkeEißmann.jpg|thumb|250px|Gandalf, &amp;lt;small&amp;gt;Zeichnung: [[Anke Eißmann]]&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Frodo onering.jpg|thumb|Gandalf überreicht Frodo Beutlin den Einen Ring.]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gandalf&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;der Graue&#039;&#039; (später: &#039;&#039;der Weiße&#039;&#039;) ist eine der Hauptfiguren in den Romanen &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039; und &#039;&#039;[[Der kleine Hobbit]]&#039;&#039;. Er ist ein [[Maiar|Maia]], der im [[Drittes Zeitalter|Dritten Zeitalter]] in [[Mittelerde]] als einer der fünf [[Istari]] in Erscheinung tritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangaben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Von [[Ilúvatar]] vor der Schöpfung [[Ea]]s erschaffen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;um 1000 D.Z.&#039;&#039;&#039;: Gandalf kommt in [[Mittelerde]] an und erhält bei seiner Ankunft von [[Círdan]] den [[Narya|Ring des Feuers]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2463&#039;&#039;&#039;: Zusammen mit den anderen Weisen gründet Gandalf den [[Weißer Rat|Weißen Rat]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2941&#039;&#039;&#039;: Gandalf begleitet den [[Hobbit]] [[Bilbo Beutlin]], den Zwerg [[Thorin II.]] Eichenschild und weitere 12 Zwerge auf deren Weg zum [[Erebor]], um den Drachen [[Smaug]] zu vertreiben. Er verlässt die Gruppe vor der Durchquerung des [[Düsterwald]]es, nimmt aber nach Smaugs Tod an der Schlacht der fünf Heere teil.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2953&#039;&#039;&#039;: Gandalf nimmt an der letzten Zusammenkunft des Weißen Rates teil.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;3018&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;10. Juli&#039;&#039;&#039;: Gandalf kommt nach [[Isengart]] und wird im [[Orthanc]] gefangen genommen.&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;18. September&#039;&#039;&#039;: Früh am Morgen rettet ihn der große Adler [[Gwaihir]] von Orthancs Zinnen.&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;25. Oktober&#039;&#039;&#039;: Gandalf nimmt am [[Rat von Elrond]] teil.&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;25. Dezember&#039;&#039;&#039;: Als einer der [[Gemeinschaft des Ringes|Neun Gefährten]] bricht Gandalf in der Abenddämmerung von [[Imladris]] auf.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;3019&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;13. Januar&#039;&#039;&#039;: Bei Einbruch der Nacht erreichen Gandalf und die Gefährten das [[Hulstentor|Westtor Morias]]. &lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;15. Januar&#039;&#039;&#039;: Gandalf wird auf der [[Brücke von Khazad-dûm]] in einen Kampf mit dem [[Durins Fluch|Balrog von Moria]] verwickelt und stürzt in die Tiefe.&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;25. Januar&#039;&#039;&#039;: Er wirft den Balrog nieder und kommt dabei ums Leben. Sein Körper liegt auf dem Gipfel des [[Celebdil]].&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;14. Februar&#039;&#039;&#039;: Gandalf kehrt ins Leben zurück, bleibt jedoch bewusstlos.&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;17. Februar&#039;&#039;&#039;: Gwaihir trägt Gandalf nach [[Lothlórien]].&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;1. März&#039;&#039;&#039;: Gandalf trifft im [[Fangorn]]-Wald auf [[Aragorn II.|Aragorn]], [[Gimli]] und [[Legolas (Thranduils Sohn)|Legolas]]. Gemeinsam reisen sie nach [[Edoras]].&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;5. März&#039;&#039;&#039;: Gandalf macht sich mit [[Peregrin Tuk|Pippin]] nach [[Minas Tirith (Gondor)|Minas Tirith]] auf.&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;9. März&#039;&#039;&#039;: Gandalf erreicht Minas Tirith. &lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;25. März&#039;&#039;&#039;: Gandalf wird mit dem Heer des Westens auf den [[Schlackenhügel]]n vor dem Morannon eingekreist, während [[Frodo Beutlin|Frodo]] die [[Sammath Naur]] erreicht und der [[Der Eine Ring|Eine Ring]] zerstört wird.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;3021&#039;&#039;&#039;: Gandalf fährt mit den anderen Ringträgern in den [[Aman|Westen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Volk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ainur]], [[Maiar]], [[Istari]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gandalf_klein.jpg|thumb|200px|left|Gandalf]]&lt;br /&gt;
Gandalf ist einer der fünf höchsten [[Istari]], die nach Norden kamen. Gandalf wie auch die anderen Istari wurden von den [[Valar]] nach [[Mittelerde]] entsandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er spielt eine bedeutende Rolle am Ende des [[Drittes Zeitalter|Dritten Zeitalters]] und trägt entscheidend zum Sturz [[Sauron|Saurons]] bei. In [[Gondor]] wird er &#039;&#039;Mithrandir&#039;&#039; genannt, was ‚grauer Wanderer/Pilger‘ bedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gandalf gilt als besonders weise, im &#039;&#039;[[Das Silmarillion|Silmarillion]]&#039;&#039; (&#039;&#039;Valaquenta&#039;&#039;, &#039;&#039;Von den Maiar&#039;&#039;) wird er sogar als der weiseste Maiar bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Hobbit]]s ist er vor allem wegen seiner Feuerwerke bekannt und weil „er es auf dem Gewissen hat, dass so viele Burschen und Mädchen einfach ins Blaue gingen, verrückte Abenteuer zu erleben.“ (J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;Der kleine Hobbit&#039;&#039;. Kapitel I: &#039;&#039;Eine unvorhergesehene Gesellschaft&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einst in den [[Valinor|Unsterblichen Landen]] lebend, wo er von [[Nienna]] das Mitleid und die Geduld lernte, sowie der weiseste aller Maiar war, kommt Gandalf um das Jahr 1000 [[Drittes Zeitalter|D.Z.]] als Sendbote der Valar über das Meer nach Mittelerde, jedoch widerstrebte es ihm aus Angst vor Sauron nach  Mittelerde zu gehen. Für 2000 Jahre wandert er umher, berät jene, welche auf der Seite des Guten stehen und bekämpft so das Böse. Ihm ist es wie allen Istari nicht erlaubt, seine Macht offen zu zeigen bzw. seinen Willen dazu einzusetzen, andere zu beherrschen oder ihnen zu befehlen. Dies ändert sich jedoch in seiner Rolle als Gandalf der Weiße, nachdem der [[Ringkrieg]] schon begonnen hat. Allerdings nur, da ihn die Notwendigkeit oder große Not dazu zwingen, enthüllt er seine Macht und übernimmt eine Führungsrolle im Widerstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von [[Círdan]] bekommt er einen der [[Elbenringe]], [[Narya]], den Ring des Feuers, wovon aber außer ihm nur noch die beiden anderen Ringträger [[Elrond]] ([[Vilya]]) und [[Galadriel]] ([[Nenya]]) erfahren, sowie später [[Saruman]]. Er nennt sich selbst „Diener des [[Geheimes Feuer|Geheimen Feuers]]“ und „Gebieter über die [[Flamme von Anor]]“ und trägt das berühmte Schwert [[Glamdring]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er begleitet [[Bilbo Beutlin]] auf seiner denkwürdigen Reise zum Hort des Drachen [[Smaug]] und führt später [[Frodo Beutlin]] und die [[Die Gemeinschaft des Ringes|Gemeinschaft des Ringes]] Richtung [[Mordor]]. Der [[Zauberer]] wacht über die Wege der Hobbits und initiiert die Reise zum [[Schicksalsberg]]. Nachdem er aus Sarumans Gefangenschaft mit Hilfe von [[Gwaihir]] entflohen ist, wird er in [[Bruchtal]] zum Führer der Gefährten. Sein Sieg über den [[Durins Fluch|Balrog von Moria]] auf der [[Silberzinne]] kostet ihn sein Leben, doch [[Eru]] schenkt ihm ein neues und schickt ihn nach Mittelerde zurück. Gandalf tritt nun, als Gandalf der Weiße, offen als einer der Führer des Bündnisses gegen Sauron auf. Er spielt eine wichtige Rolle im weiteren Verlauf des Ringkriegs: Er zerbricht Sarumans Stab und entfernt Saruman somit aus dem Orden, leitet die Abwehr im belagerten [[Minas Tirith (Gondor)|Minas Tirith]] und führt die Verhandlungen mit [[Saurons Mund]]. Sein Pferd ist [[Schattenfell]], das schönste und schnellste Pferd der [[Rohirrim]] und eins der seltenen [[Mearas]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Ringkriegs besteigt er zusammen mit den anderen [[Ringträger|Ringträgern]] an den [[Graue Anfurten|Grauen Anfurten]] ein Elbenschiff und fährt in den [[Aman|Alten Westen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Äußere Erscheinung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gandalf.jpg|thumb|200px|Gandalf der Graue]]&lt;br /&gt;
[[Bild:IanMcKellen.jpg|thumb|200px|Ian McKellen bei der Weltpremiere des dritten Teils in Wellington, Neuseeland (Dezember 2003), Foto: Stefan Servos]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt mehrere Beschreibungen von Gandalfs Äußerem sowohl als grauer, wie auch als weißer Zauberer. Meist wird Gandalf der Graue beschrieben als alter Mann, mit weißem Haupthaar, einem grauem Bart, buschigen Augenbrauen, sowie dunklen Augen und breiten Schultern. Gandalf trägt einen Stab, einen hohen, spitzen blauen Hut, einen langen grauen Mantel mit einem silbernen Halstuch darüber, sowie große schwarze Stiefel. Die Erscheinung Gandalfs des Weißen wird folgendermaßen beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Text=Sein Haar war weiß wie Schnee in der Sonne, und schimmernd weiß war sein Gewand; die Augen unter den dichten Brauen funkelten und waren durchdringend wie die Strahlen der Sonne; Macht war in seiner Hand.|Autor=J. R. R. Tolkien|Quelle=&#039;&#039;Der Herr der Ringe&#039;&#039;. Drittes Buch, Fünftes Kapitel: &#039;&#039;Der Weiße Reiter&#039;&#039;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmtrilogie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Filmtrilogie]] wird Gandalf vom britischen Charakterdarsteller [[Ian McKellen]] verkörpert. In der deutschen Fassung wird er von [[Achim Höppner]] gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Name &#039;&#039;Gandalf&#039;&#039; ist der [[Edda|Älteren Edda]] entlehnt. Der genaue Name ist dort &#039;&#039;Gandálfr&#039;&#039;. Seine Bedeutung erläutert [[J. R. R. Tolkien|Tolkien]] folgendermaßen: „Gandalf ist eine Ersatzform in der englischen Erzählung, in der gleichen Art wie auch Hobbit- oder Zwergennamen behandelt werden. Es ist tatsächlich ein altnordischer Name (in der &#039;&#039;[[Völuspá]]&#039;&#039; einem Zwerg beigelegt), [...] der von mir verwendet wurde, weil er &#039;&#039;gandr&#039;&#039; (ein Stab, insbesondere Zauberstab) zu enthalten scheint, so dass man annehmen könnte, dass er &#039;Elbengeschöpf mit einem (Zauber)Stab&#039; bedeutet. Gandalf war kein Elb, doch er wurde von Menschen mit ihnen in Verbindung gebracht, weil sein Bündnis und seine Freundschaft mit Elben wohlbekannt waren.“ (&#039;&#039;[[Nachrichten aus Mittelerde]]&#039;&#039;. Teil Vier, II: &#039;&#039;Die Istari&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zur Figur des Gandalf wurde Tolkien angeblich durch das Bild &#039;&#039;Der Berggeist&#039;&#039; von Josef Madlener inspiriert. ([http://www.houghtonmifflinbooks.com/features/lordoftheringstrilogy/hobbit/1_7insert.shtml &amp;quot;Der Berggeist&amp;quot;])&lt;br /&gt;
** Das Bild, das Tolkien in Form einer Postkarte besaß, zeigt einen alten Mann mit langem  weißen Bart, Umhang und Hut, der im Wald ein Reh füttert. &lt;br /&gt;
** Wie Tolkien genau in den Besitz der Karte kam, ist unklar, doch man vermutet, dass er sie bei einer seiner Reisen in die Schweiz fand. Später schrieb er auf den Umschlag der Karte: &amp;quot;Origin of Gandalf&amp;quot; (= „Ursprung Gandalfs“).&lt;br /&gt;
** Josef Madlener lebte und arbeitete von 1881-1967 in Amendingen bei Memmingen (Allgäu).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namen und Titel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Mithrandir&#039;&#039;&#039; ([[Sindarin]] für &#039;&#039;Grauer Pilger&#039;&#039;). Diesen Namen erhält Gandalf bei den [[Elben]] und den [[Dúnedain]]; auch nach seiner Wiederkehr als &#039;&#039;Gandalf der Weiße&#039;&#039; bleibt dieser Name in Verwendung.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Incánus&#039;&#039;&#039; im &#039;&#039;Süden&#039;&#039;. Gandalf erwähnt diesen Namen gegenüber [[Faramir]]; allerdings wird nicht klar, welche Region in diesem Zusammenhang gemeint ist, noch liefert der Text eine Übersetzung. In den [[Nachrichten aus Mittelerde]] diskutiert Tolkien verschiedene Möglichkeiten: Einerseits könnte es eine an die Elbensprache [[Quenya]] angepasste Wiedergabe des Wortes &#039;&#039;InkÄ-nÅ«sh&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;InkÄ-nÅ«s&#039;&#039; aus der Sprache der [[Haradrim]] sein und sovie wie &#039;&#039;Nord-Spion&#039;&#039; bedeuten; andererseits könnte es auch Quenya für &#039;&#039;Beherrscher des Geistes&#039;&#039; und ein Name Gandalfs in Gondor gewesen sein, der über die Jahrhunderte in Vergessenheit geriet. (Auch eine Herkunft des Namen aus dem [[Westron]] schließt Tolkien nicht aus.) Auf Latein bedeutet &#039;&#039;incanus&#039;&#039; übrigens &#039;&#039;ganz grau&#039;&#039;; [[Christopher Tolkien]] hält diesen Umstand jedoch für einen Zufall.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Olórin&#039;&#039;&#039;. Diesen Namen trägt Gandalf in Valinor. Seine Bedeutung ist nicht ganz klar - allerdings beinhaltet der Name das Quenya-Element &#039;&#039;olor&#039;&#039; (bzw. &#039;&#039;olos&#039;&#039;), was soviel wie &#039;&#039;Traum, Phantasie&#039;&#039; bedeutet.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Tharkûn&#039;&#039;&#039; ([[Khuzdul]] für &#039;&#039;Mann mit Stab&#039;&#039;). Dieser Name ist unter den Zwergen gebräuchlich. Es handelt sich um einen der wenigen bekannten Personennamen in der Zwergensprache. Von [[Gimli]], [[Thorin]] und anderen Zwergen wird er allerdings nicht verwendet, die ihn stets als &#039;&#039;Gandalf&#039;&#039; bezeichnen; dies ist offenbar auf die Geheimhaltung ihrer Sprache zurückzuführen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Sturmkrähe&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Láthspell&#039;&#039;&#039; (altenglisch für &#039;&#039;Schlechte Botschaft&#039;&#039;). So wird Gandalf von [[Gríma Schlangenzunge]] in [[Meduseld]] beschimpft.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Gandalf Graurock&#039;&#039;&#039; (orig. &#039;&#039;Greyhame&#039;&#039;). Gandalf wird so von verschiedenen Personen bezeichnet, darunter König [[Théoden]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Weißer Reiter&#039;&#039;&#039; (orig. &#039;&#039;White Rider&#039;&#039;). Nach seinem Kampf mit dem Balrog tritt Gandalf, der zuvor mit der Farbe Grau in Verbindung gebraucht wurde, in Weiß gekleidet auf. Der Titel &#039;&#039;Weißer Reiter&#039;&#039; muss dabei als Gegensatz zu den [[Nazgûl]] (den &#039;&#039;Schwarzen Reitern&#039;&#039;) gesehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]].&#039;&#039; Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Wolfgang Krege. Klett-Cotta, Stuttgart 1978. (Im Original erschienen 1977 unter dem Titel &#039;&#039;The Silmarillion&#039;&#039;.) &lt;br /&gt;
** „Valaquenta“, „Von den Maiar“&lt;br /&gt;
** „Von den Ringen der Macht und dem Dritten Zeitalter“.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Übersetzt von Margaret Carroux und Ebba-Margareta von Freymann. Klett-Cotta, Stuttgart 1969/1970. (Im Original erschienen 1954/55 unter dem Titel &#039;&#039;The Lord of the Rings&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
** Zweites Buch, Fünftes Kapitel: „Die Brücke von Khazad-dûm“ &lt;br /&gt;
** Drittes Buch, Sechstes Kapitel: „Der König der Goldenen Halle“. &lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Nachrichten aus Mittelerde]].&#039;&#039; Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Hans J. Schütz. Klett-Cotta, Stuttgart 1983. (Im Original erschienen 1980 unter dem Titel &#039;&#039;Unfinished Tales of Númenor and Middle-earth&#039;&#039;.) &lt;br /&gt;
** Teil 4, II „Die Istari“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Istari}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste|TITEL=Mitglieder des [[Weißer Rat|Weißen Rates]]|INHALT=[[Saruman]] Â· [[Gandalf]] Â· [[Galadriel]] Â· [[Círdan]] Â· [[Elrond]] Â· [[Erestor]] Â· [[Glorfindel]]}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Thorin &amp;amp; Co.}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gefährten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ainur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gefährten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maiar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Istari]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Gandalf]]&lt;br /&gt;
[[fi:Gandalf]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo:personnages:ainur:maiar:istari:gandalf]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mirocles</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Gandalf&amp;diff=84293</id>
		<title>Gandalf</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Gandalf&amp;diff=84293"/>
		<updated>2010-10-12T14:21:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mirocles: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Gandalf_AnkeEißmann.jpg|thumb|250px|Gandalf, &amp;lt;small&amp;gt;Zeichnung: [[Anke Eißmann]]&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Frodo onering.jpg|thumb|Gandalf überreicht Frodo Beutlin den Einen Ring.]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gandalf&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;der Graue&#039;&#039; (später: &#039;&#039;der Weiße&#039;&#039;) ist eine der Hauptfiguren in den Romanen &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039; und &#039;&#039;[[Der kleine Hobbit]]&#039;&#039;. Er ist ein [[Maiar|Maia]], der im [[Drittes Zeitalter|Dritten Zeitalter]] in [[Mittelerde]] als einer der fünf [[Istari]] in Erscheinung tritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangaben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Von [[Ilúvatar]] vor der Schöpfung [[Ea]]s erschaffen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;um 1000 D.Z.&#039;&#039;&#039;: Gandalf kommt in [[Mittelerde]] an und erhält bei seiner Ankunft von [[Círdan]] den [[Narya|Ring des Feuers]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2463&#039;&#039;&#039;: Zusammen mit den anderen Weisen gründet Gandalf den [[Weißer Rat|Weißen Rat]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2941&#039;&#039;&#039;: Gandalf begleitet den [[Hobbit]] [[Bilbo Beutlin]], den Zwerg [[Thorin II.]] Eichenschild und weitere 12 Zwerge auf deren Weg zum [[Erebor]], um den Drachen [[Smaug]] zu vertreiben. Er verlässt die Gruppe vor der Durchquerung des [[Düsterwald]]es, nimmt aber nach Smaugs Tod an der Schlacht der fünf Heere teil.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2953&#039;&#039;&#039;: Gandalf nimmt an der letzten Zusammenkunft des Weißen Rates teil.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;3018&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;10. Juli&#039;&#039;&#039;: Gandalf kommt nach [[Isengart]] und wird im [[Orthanc]] gefangen genommen.&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;18. September&#039;&#039;&#039;: Früh am Morgen rettet ihn der große Adler [[Gwaihir]] von Orthancs Zinnen.&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;25. Oktober&#039;&#039;&#039;: Gandalf nimmt am [[Rat von Elrond]] teil.&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;25. Dezember&#039;&#039;&#039;: Als einer der [[Gemeinschaft des Ringes|Neun Gefährten]] bricht Gandalf in der Abenddämmerung von [[Imladris]] auf.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;3019&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;13. Januar&#039;&#039;&#039;: Bei Einbruch der Nacht erreichen Gandalf und die Gefährten das [[Hulstentor|Westtor Morias]]. &lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;15. Januar&#039;&#039;&#039;: Gandalf wird auf der [[Brücke von Khazad-dûm]] in einen Kampf mit dem [[Durins Fluch|Balrog von Moria]] verwickelt und stürzt in die Tiefe.&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;25. Januar&#039;&#039;&#039;: Er wirft den Balrog nieder und kommt dabei ums Leben. Sein Körper liegt auf dem Gipfel des [[Celebdil]].&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;14. Februar&#039;&#039;&#039;: Gandalf kehrt ins Leben zurück, bleibt jedoch bewusstlos.&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;17. Februar&#039;&#039;&#039;: Gwaihir trägt Gandalf nach [[Lothlórien]].&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;1. März&#039;&#039;&#039;: Gandalf trifft im [[Fangorn]]-Wald auf [[Aragorn II.|Aragorn]], [[Gimli]] und [[Legolas (Thranduils Sohn)|Legolas]]. Gemeinsam reisen sie nach [[Edoras]].&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;5. März&#039;&#039;&#039;: Gandalf macht sich mit [[Peregrin Tuk|Pippin]] nach [[Minas Tirith (Gondor)|Minas Tirith]] auf.&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;9. März&#039;&#039;&#039;: Gandalf erreicht Minas Tirith. &lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;25. März&#039;&#039;&#039;: Gandalf wird mit dem Heer des Westens auf den [[Schlackenhügel]]n vor dem Morannon eingekreist, während [[Frodo Beutlin|Frodo]] die [[Sammath Naur]] erreicht und der [[Der Eine Ring|Eine Ring]] zerstört wird.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;3021&#039;&#039;&#039;: Gandalf fährt mit den anderen Ringträgern in den [[Aman|Westen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Volk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ainur]], [[Maiar]], [[Istari]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gandalf_klein.jpg|thumb|200px|left|Gandalf]]&lt;br /&gt;
Gandalf ist einer der fünf höchsten [[Istari]], die nach Norden kamen. Gandalf wie auch die anderen Istari wurden von den [[Valar]] nach [[Mittelerde]] entsandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er spielt eine bedeutende Rolle am Ende des [[Drittes Zeitalter|Dritten Zeitalters]] und trägt entscheidend zum Sturz [[Sauron|Saurons]] bei. In [[Gondor]] wird er &#039;&#039;Mithrandir&#039;&#039; genannt, was ‚grauer Wanderer/Pilger‘ bedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gandalf gilt als besonders weise, im &#039;&#039;[[Das Silmarillion|Silmarillion]]&#039;&#039; (&#039;&#039;Valaquenta&#039;&#039;, &#039;&#039;Von den Maiar&#039;&#039;) wird er sogar als der weiseste Maiar bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Hobbit]]s ist er vor allem wegen seiner Feuerwerke bekannt und weil „er es auf dem Gewissen hat, dass so viele Burschen und Mädchen einfach ins Blaue gingen, verrückte Abenteuer zu erleben.“ (J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;Der kleine Hobbit&#039;&#039;. Kapitel I: &#039;&#039;Eine unvorhergesehene Gesellschaft&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einst in den [[Valinor|Unsterblichen Landen]] lebend, wo er von [[Nienna]] das Mitleid und die Geduld lernte, sowie der weiseste aller Maiar war, kommt Gandalf um das Jahr 1000 [[Drittes Zeitalter|D.Z.]] als Sendbote der Valar über das Meer nach Mittelerde, jedoch widerstrebte es ihm aus Angst vor Sauron nach  Mittelerde zu gehen. Für 2000 Jahre wandert er umher, berät jene, welche auf der Seite des Guten stehen und bekämpft so das Böse. Ihm ist es wie allen Istari nicht erlaubt, seine Macht offen zu zeigen bzw. seinen Willen dazu einzusetzen, andere zu beherrschen oder ihnen zu befehlen. Dies ändert sich jedoch in seiner Rolle als Gandalf der Weiße, nachdem der [[Ringkrieg]] schon begonnen hat. Allerdings nur, da ihn die Notwendigkeit oder große Not dazu zwingen, enthüllt er seine Macht und übernimmt eine Führungsrolle im Widerstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von [[Círdan]] bekommt er einen der [[Elbenringe]], [[Narya]], den Ring des Feuers, wovon aber außer ihm nur noch die beiden anderen Ringträger [[Elrond]] ([[Vilya]]) und [[Galadriel]] ([[Nenya]]) erfahren, sowie später [[Saruman]]. Er nennt sich selbst „Diener des [[Geheimes Feuer|Geheimen Feuers]]“ und „Gebieter über die [[Flamme von Anor]]“ und trägt das berühmte Schwert [[Glamdring]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er begleitet [[Bilbo Beutlin]] auf seiner denkwürdigen Reise zum Hort des Drachen [[Smaug]] und führt später [[Frodo Beutlin]] und die [[Die Gemeinschaft des Ringes|Gemeinschaft des Ringes]] Richtung [[Mordor]]. Der [[Zauberer]] wacht über die Wege der Hobbits und initiiert die Reise zum [[Schicksalsberg]]. Nachdem er aus Sarumans Gefangenschaft mit Hilfe von [[Gwaihir]] entflohen ist, wird er in [[Bruchtal]] zum Führer der Gefährten. Sein Sieg über den [[Durins Fluch|Balrog von Moria]] auf der [[Silberzinne]] kostet ihn sein Leben, doch [[Eru]] schenkt ihm ein neues und schickt ihn nach Mittelerde zurück. Gandalf tritt nun, als Gandalf der Weiße, offen als einer der Führer des Bündnisses gegen Sauron auf. Er spielt eine wichtige Rolle im weiteren Verlauf des Ringkriegs: Er zerbricht Sarumans Stab und entfernt Saruman somit aus dem Orden, leitet die Abwehr im belagerten [[Minas Tirith (Gondor)|Minas Tirith]] und führt die Verhandlungen mit [[Saurons Mund]]. Sein Pferd ist [[Schattenfell]], das schönste und schnellste Pferd der [[Rohirrim]] und eins der seltenen [[Mearas]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Ringkriegs besteigt er zusammen mit den anderen [[Ringträger|Ringträgern]] an den [[Graue Anfurten|Grauen Anfurten]] ein Elbenschiff und fährt in den [[Aman|Alten Westen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Äußere Erscheinung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gandalf.jpg|thumb|200px|Gandalf der Graue]]&lt;br /&gt;
[[Bild:IanMcKellen.jpg|thumb|200px|Ian McKellen bei der Weltpremiere des dritten Teils in Wellington, Neuseeland (Dezember 2003), Foto: Stefan Servos]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt mehrere Beschreibungen von Gandalfs Äußerem sowohl als grauer, wie auch als weißer Zauberer. Meist wird Gandalf der Graue beschrieben als alter Mann, mit weißem Haupthaar, einem grauem Bart, buschigen Augenbrauen, sowie dunklen Augen und breiten Schultern. Gandalf trägt einen Stab, einen hohen, spitzen blauen Hut, einen langen grauen Mantel mit einem silbernen Halstuch darüber, sowie große schwarze Stiefel. Die Erscheinung Gandalfs des Weißen wird folgendermaßen beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Text=Sein Haar war weiß wie Schnee in der Sonne, und schimmernd weiß war sein Gewand; die Augen unter den dichten Brauen funkelten und waren durchdringend wie die Strahlen der Sonne; Macht war in seiner Hand.|Autor=J. R. R. Tolkien|Quelle=&#039;&#039;Der Herr der Ringe&#039;&#039;. Drittes Buch, Fünftes Kapitel: &#039;&#039;Der Weiße Reiter&#039;&#039;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmtrilogie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Filmtrilogie]] wird Gandalf vom britischen Charakterdarsteller [[Ian McKellen]] verkörpert. In der deutschen Fassung wird er von [[Achim Höppner]] gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Name &#039;&#039;Gandalf&#039;&#039; ist der [[Edda|Älteren Edda]] entlehnt. Der genaue Name ist dort &#039;&#039;Gandálfr&#039;&#039;. Seine Bedeutung erläutert [[J. R. R. Tolkien|Tolkien]] folgendermaßen: „Gandalf ist eine Ersatzform in der englischen Erzählung, in der gleichen Art wie auch Hobbit- oder Zwergennamen behandelt werden. Es ist tatsächlich ein altnordischer Name (in der &#039;&#039;[[Völuspá]]&#039;&#039; einem Zwerg beigelegt), [...] der von mir verwendet wurde, weil er &#039;&#039;gandr&#039;&#039; (ein Stab, insbesondere Zauberstab) zu enthalten scheint, so dass man annehmen könnte, dass er &#039;Elbengeschöpf mit einem (Zauber)Stab&#039; bedeutet. Gandalf war kein Elb, doch er wurde von Menschen mit ihnen in Verbindung gebracht, weil sein Bündnis und seine Freundschaft mit Elben wohlbekannt waren.“ (&#039;&#039;[[Nachrichten aus Mittelerde]]&#039;&#039;. Teil Vier, II: &#039;&#039;Die Istari&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zur Figur des Gandalf wurde Tolkien angeblich durch das Bild &#039;&#039;Der Berggeist&#039;&#039; von Josef Madlener inspiriert. ([http://www.houghtonmifflinbooks.com/features/lordoftheringstrilogy/hobbit/1_7insert.shtml &amp;quot;Der Berggeist&amp;quot;])&lt;br /&gt;
** Das Bild, das Tolkien in Form einer Postkarte besaß, zeigt einen alten Mann mit langem  weißen Bart, Umhang und Hut, der im Wald ein Reh füttert. &lt;br /&gt;
** Wie Tolkien genau in den Besitz der Karte kam, ist unklar, doch man vermutet, dass er sie bei einer seiner Reisen in die Schweiz fand. Später schrieb er auf den Umschlag der Karte: &amp;quot;Origin of Gandalf&amp;quot; (= „Ursprung Gandalfs“).&lt;br /&gt;
** Josef Madlener lebte und arbeitete von 1881-1967 in Amendingen bei Memmingen (Allgäu).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namen und Titel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Mithrandir&#039;&#039;&#039; ([[Sindarin]] für &#039;&#039;Grauer Pilger&#039;&#039;). Diesen Namen erhält Gandalf bei den [[Elben]] und den [[Dúnedain]]; auch nach seiner Wiederkehr als &#039;&#039;Gandalf der Weiße&#039;&#039; bleibt dieser Name in Verwendung.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Incánus&#039;&#039;&#039; im &#039;&#039;Süden&#039;&#039;. Gandalf erwähnt diesen Namen gegenüber [[Faramir]]; allerdings wird nicht klar, welche Region in diesem Zusammenhang gemeint ist, noch liefert der Text eine Übersetzung. In den [[Nachrichten aus Mittelerde]] diskutiert Tolkien verschiedene Möglichkeiten: Einerseits könnte es eine an die Elbensprache [[Quenya]] angepasste Wiedergabe des Wortes &#039;&#039;InkÄ-nÅ«sh&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;InkÄ-nÅ«s&#039;&#039; aus der Sprache der [[Haradrim]] sein und sovie wie &#039;&#039;Nord-Spion&#039;&#039; bedeuten; andererseits könnte es auch Quenya für &#039;&#039;Beherrscher des Geistes&#039;&#039; und ein Name Gandalfs in Gondor gewesen sein, der über die Jahrhunderte in Vergessenheit geriet. (Auch eine Herkunft des Namen aus dem [[Westron]] schließt Tolkien nicht aus.) Auf Latein bedeutet &#039;&#039;incanus&#039;&#039; übrigens &#039;&#039;ganz grau&#039;&#039;; [[Christopher Tolkien]] hält diesen Umstand jedoch für einen Zufall.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Olórin&#039;&#039;&#039;. Diesen Namen trägt Gandalf in Valinor. Seine Bedeutung ist nicht ganz klar - allerdings beinhaltet der Name das Quenya-Element &#039;&#039;olor&#039;&#039; (bzw. &#039;&#039;olos&#039;&#039;), was soviel wie &#039;&#039;Traum, Phantasie&#039;&#039; bedeutet.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Tharkûn&#039;&#039;&#039; ([[Khuzdul]] für &#039;&#039;Mann mit Stab&#039;&#039;). Dieser Name ist unter den Zwergen gebräuchlich. Es handelt sich um einen der wenigen bekannten Personennamen in der Zwergensprache. Von [[Gimli]], [[Thorin]] und anderen Zwergen wird er allerdings nicht verwendet, die ihn stets als &#039;&#039;Gandalf&#039;&#039; bezeichnen; dies ist offenbar auf die Geheimhaltung ihrer Sprache zurückzuführen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Sturmkrähe&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Láthspell&#039;&#039;&#039; (altenglisch für &#039;&#039;Schlechte Botschaft&#039;&#039;). So wird Gandalf von [[Gríma Schlangenzunge]] in [[Meduseld]] beschimpft.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Gandalf Graurock&#039;&#039;&#039; (orig. &#039;&#039;Greyhame&#039;&#039;). Gandalf wird so von verschiedenen Personen bezeichnet, darunter König [[Théoden]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Weißer Reiter&#039;&#039;&#039; (orig. &#039;&#039;White Rider&#039;&#039;). Nach seinem Kampf mit dem Balrog tritt Gandalf, der zuvor mit der Farbe Grau in Verbindung gebraucht wurde, in Weiß gekleidet auf. Der Titel &#039;&#039;Weißer Reiter&#039;&#039; muss dabei als Gegensatz zu den [[Nâzgul]] (den &#039;&#039;Schwarzen Reitern&#039;&#039;) gesehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]].&#039;&#039; Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Wolfgang Krege. Klett-Cotta, Stuttgart 1978. (Im Original erschienen 1977 unter dem Titel &#039;&#039;The Silmarillion&#039;&#039;.) &lt;br /&gt;
** „Valaquenta“, „Von den Maiar“&lt;br /&gt;
** „Von den Ringen der Macht und dem Dritten Zeitalter“.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Übersetzt von Margaret Carroux und Ebba-Margareta von Freymann. Klett-Cotta, Stuttgart 1969/1970. (Im Original erschienen 1954/55 unter dem Titel &#039;&#039;The Lord of the Rings&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
** Zweites Buch, Fünftes Kapitel: „Die Brücke von Khazad-dûm“ &lt;br /&gt;
** Drittes Buch, Sechstes Kapitel: „Der König der Goldenen Halle“. &lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Nachrichten aus Mittelerde]].&#039;&#039; Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Hans J. Schütz. Klett-Cotta, Stuttgart 1983. (Im Original erschienen 1980 unter dem Titel &#039;&#039;Unfinished Tales of Númenor and Middle-earth&#039;&#039;.) &lt;br /&gt;
** Teil 4, II „Die Istari“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Istari}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste|TITEL=Mitglieder des [[Weißer Rat|Weißen Rates]]|INHALT=[[Saruman]] Â· [[Gandalf]] Â· [[Galadriel]] Â· [[Círdan]] Â· [[Elrond]] Â· [[Erestor]] Â· [[Glorfindel]]}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Thorin &amp;amp; Co.}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gefährten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ainur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gefährten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maiar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Istari]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Gandalf]]&lt;br /&gt;
[[fi:Gandalf]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo:personnages:ainur:maiar:istari:gandalf]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mirocles</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Gandalf&amp;diff=84292</id>
		<title>Gandalf</title>
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		<updated>2010-10-12T14:20:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mirocles: Namen &amp;amp; Titel&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Gandalf_AnkeEißmann.jpg|thumb|250px|Gandalf, &amp;lt;small&amp;gt;Zeichnung: [[Anke Eißmann]]&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Frodo onering.jpg|thumb|Gandalf überreicht Frodo Beutlin den Einen Ring.]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gandalf&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;der Graue&#039;&#039; (später: &#039;&#039;der Weiße&#039;&#039;) ist eine der Hauptfiguren in den Romanen &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039; und &#039;&#039;[[Der kleine Hobbit]]&#039;&#039;. Er ist ein [[Maiar|Maia]], der im [[Drittes Zeitalter|Dritten Zeitalter]] in [[Mittelerde]] als einer der fünf [[Istari]] in Erscheinung tritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangaben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Von [[Ilúvatar]] vor der Schöpfung [[Ea]]s erschaffen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;um 1000 D.Z.&#039;&#039;&#039;: Gandalf kommt in [[Mittelerde]] an und erhält bei seiner Ankunft von [[Círdan]] den [[Narya|Ring des Feuers]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2463&#039;&#039;&#039;: Zusammen mit den anderen Weisen gründet Gandalf den [[Weißer Rat|Weißen Rat]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2941&#039;&#039;&#039;: Gandalf begleitet den [[Hobbit]] [[Bilbo Beutlin]], den Zwerg [[Thorin II.]] Eichenschild und weitere 12 Zwerge auf deren Weg zum [[Erebor]], um den Drachen [[Smaug]] zu vertreiben. Er verlässt die Gruppe vor der Durchquerung des [[Düsterwald]]es, nimmt aber nach Smaugs Tod an der Schlacht der fünf Heere teil.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2953&#039;&#039;&#039;: Gandalf nimmt an der letzten Zusammenkunft des Weißen Rates teil.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;3018&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;10. Juli&#039;&#039;&#039;: Gandalf kommt nach [[Isengart]] und wird im [[Orthanc]] gefangen genommen.&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;18. September&#039;&#039;&#039;: Früh am Morgen rettet ihn der große Adler [[Gwaihir]] von Orthancs Zinnen.&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;25. Oktober&#039;&#039;&#039;: Gandalf nimmt am [[Rat von Elrond]] teil.&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;25. Dezember&#039;&#039;&#039;: Als einer der [[Gemeinschaft des Ringes|Neun Gefährten]] bricht Gandalf in der Abenddämmerung von [[Imladris]] auf.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;3019&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;13. Januar&#039;&#039;&#039;: Bei Einbruch der Nacht erreichen Gandalf und die Gefährten das [[Hulstentor|Westtor Morias]]. &lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;15. Januar&#039;&#039;&#039;: Gandalf wird auf der [[Brücke von Khazad-dûm]] in einen Kampf mit dem [[Durins Fluch|Balrog von Moria]] verwickelt und stürzt in die Tiefe.&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;25. Januar&#039;&#039;&#039;: Er wirft den Balrog nieder und kommt dabei ums Leben. Sein Körper liegt auf dem Gipfel des [[Celebdil]].&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;14. Februar&#039;&#039;&#039;: Gandalf kehrt ins Leben zurück, bleibt jedoch bewusstlos.&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;17. Februar&#039;&#039;&#039;: Gwaihir trägt Gandalf nach [[Lothlórien]].&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;1. März&#039;&#039;&#039;: Gandalf trifft im [[Fangorn]]-Wald auf [[Aragorn II.|Aragorn]], [[Gimli]] und [[Legolas (Thranduils Sohn)|Legolas]]. Gemeinsam reisen sie nach [[Edoras]].&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;5. März&#039;&#039;&#039;: Gandalf macht sich mit [[Peregrin Tuk|Pippin]] nach [[Minas Tirith (Gondor)|Minas Tirith]] auf.&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;9. März&#039;&#039;&#039;: Gandalf erreicht Minas Tirith. &lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;25. März&#039;&#039;&#039;: Gandalf wird mit dem Heer des Westens auf den [[Schlackenhügel]]n vor dem Morannon eingekreist, während [[Frodo Beutlin|Frodo]] die [[Sammath Naur]] erreicht und der [[Der Eine Ring|Eine Ring]] zerstört wird.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;3021&#039;&#039;&#039;: Gandalf fährt mit den anderen Ringträgern in den [[Aman|Westen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Volk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ainur]], [[Maiar]], [[Istari]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gandalf_klein.jpg|thumb|200px|left|Gandalf]]&lt;br /&gt;
Gandalf ist einer der fünf höchsten [[Istari]], die nach Norden kamen. Gandalf wie auch die anderen Istari wurden von den [[Valar]] nach [[Mittelerde]] entsandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er spielt eine bedeutende Rolle am Ende des [[Drittes Zeitalter|Dritten Zeitalters]] und trägt entscheidend zum Sturz [[Sauron|Saurons]] bei. In [[Gondor]] wird er &#039;&#039;Mithrandir&#039;&#039; genannt, was ‚grauer Wanderer/Pilger‘ bedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gandalf gilt als besonders weise, im &#039;&#039;[[Das Silmarillion|Silmarillion]]&#039;&#039; (&#039;&#039;Valaquenta&#039;&#039;, &#039;&#039;Von den Maiar&#039;&#039;) wird er sogar als der weiseste Maiar bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Hobbit]]s ist er vor allem wegen seiner Feuerwerke bekannt und weil „er es auf dem Gewissen hat, dass so viele Burschen und Mädchen einfach ins Blaue gingen, verrückte Abenteuer zu erleben.“ (J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;Der kleine Hobbit&#039;&#039;. Kapitel I: &#039;&#039;Eine unvorhergesehene Gesellschaft&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einst in den [[Valinor|Unsterblichen Landen]] lebend, wo er von [[Nienna]] das Mitleid und die Geduld lernte, sowie der weiseste aller Maiar war, kommt Gandalf um das Jahr 1000 [[Drittes Zeitalter|D.Z.]] als Sendbote der Valar über das Meer nach Mittelerde, jedoch widerstrebte es ihm aus Angst vor Sauron nach  Mittelerde zu gehen. Für 2000 Jahre wandert er umher, berät jene, welche auf der Seite des Guten stehen und bekämpft so das Böse. Ihm ist es wie allen Istari nicht erlaubt, seine Macht offen zu zeigen bzw. seinen Willen dazu einzusetzen, andere zu beherrschen oder ihnen zu befehlen. Dies ändert sich jedoch in seiner Rolle als Gandalf der Weiße, nachdem der [[Ringkrieg]] schon begonnen hat. Allerdings nur, da ihn die Notwendigkeit oder große Not dazu zwingen, enthüllt er seine Macht und übernimmt eine Führungsrolle im Widerstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von [[Círdan]] bekommt er einen der [[Elbenringe]], [[Narya]], den Ring des Feuers, wovon aber außer ihm nur noch die beiden anderen Ringträger [[Elrond]] ([[Vilya]]) und [[Galadriel]] ([[Nenya]]) erfahren, sowie später [[Saruman]]. Er nennt sich selbst „Diener des [[Geheimes Feuer|Geheimen Feuers]]“ und „Gebieter über die [[Flamme von Anor]]“ und trägt das berühmte Schwert [[Glamdring]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er begleitet [[Bilbo Beutlin]] auf seiner denkwürdigen Reise zum Hort des Drachen [[Smaug]] und führt später [[Frodo Beutlin]] und die [[Die Gemeinschaft des Ringes|Gemeinschaft des Ringes]] Richtung [[Mordor]]. Der [[Zauberer]] wacht über die Wege der Hobbits und initiiert die Reise zum [[Schicksalsberg]]. Nachdem er aus Sarumans Gefangenschaft mit Hilfe von [[Gwaihir]] entflohen ist, wird er in [[Bruchtal]] zum Führer der Gefährten. Sein Sieg über den [[Durins Fluch|Balrog von Moria]] auf der [[Silberzinne]] kostet ihn sein Leben, doch [[Eru]] schenkt ihm ein neues und schickt ihn nach Mittelerde zurück. Gandalf tritt nun, als Gandalf der Weiße, offen als einer der Führer des Bündnisses gegen Sauron auf. Er spielt eine wichtige Rolle im weiteren Verlauf des Ringkriegs: Er zerbricht Sarumans Stab und entfernt Saruman somit aus dem Orden, leitet die Abwehr im belagerten [[Minas Tirith (Gondor)|Minas Tirith]] und führt die Verhandlungen mit [[Saurons Mund]]. Sein Pferd ist [[Schattenfell]], das schönste und schnellste Pferd der [[Rohirrim]] und eins der seltenen [[Mearas]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Ringkriegs besteigt er zusammen mit den anderen [[Ringträger|Ringträgern]] an den [[Graue Anfurten|Grauen Anfurten]] ein Elbenschiff und fährt in den [[Aman|Alten Westen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Äußere Erscheinung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gandalf.jpg|thumb|200px|Gandalf der Graue]]&lt;br /&gt;
[[Bild:IanMcKellen.jpg|thumb|200px|Ian McKellen bei der Weltpremiere des dritten Teils in Wellington, Neuseeland (Dezember 2003), Foto: Stefan Servos]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt mehrere Beschreibungen von Gandalfs Äußerem sowohl als grauer, wie auch als weißer Zauberer. Meist wird Gandalf der Graue beschrieben als alter Mann, mit weißem Haupthaar, einem grauem Bart, buschigen Augenbrauen, sowie dunklen Augen und breiten Schultern. Gandalf trägt einen Stab, einen hohen, spitzen blauen Hut, einen langen grauen Mantel mit einem silbernen Halstuch darüber, sowie große schwarze Stiefel. Die Erscheinung Gandalfs des Weißen wird folgendermaßen beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Text=Sein Haar war weiß wie Schnee in der Sonne, und schimmernd weiß war sein Gewand; die Augen unter den dichten Brauen funkelten und waren durchdringend wie die Strahlen der Sonne; Macht war in seiner Hand.|Autor=J. R. R. Tolkien|Quelle=&#039;&#039;Der Herr der Ringe&#039;&#039;. Drittes Buch, Fünftes Kapitel: &#039;&#039;Der Weiße Reiter&#039;&#039;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmtrilogie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Filmtrilogie]] wird Gandalf vom britischen Charakterdarsteller [[Ian McKellen]] verkörpert. In der deutschen Fassung wird er von [[Achim Höppner]] gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Name &#039;&#039;Gandalf&#039;&#039; ist der [[Edda|Älteren Edda]] entlehnt. Der genaue Name ist dort &#039;&#039;Gandálfr&#039;&#039;. Seine Bedeutung erläutert [[J. R. R. Tolkien|Tolkien]] folgendermaßen: „Gandalf ist eine Ersatzform in der englischen Erzählung, in der gleichen Art wie auch Hobbit- oder Zwergennamen behandelt werden. Es ist tatsächlich ein altnordischer Name (in der &#039;&#039;[[Völuspá]]&#039;&#039; einem Zwerg beigelegt), [...] der von mir verwendet wurde, weil er &#039;&#039;gandr&#039;&#039; (ein Stab, insbesondere Zauberstab) zu enthalten scheint, so dass man annehmen könnte, dass er &#039;Elbengeschöpf mit einem (Zauber)Stab&#039; bedeutet. Gandalf war kein Elb, doch er wurde von Menschen mit ihnen in Verbindung gebracht, weil sein Bündnis und seine Freundschaft mit Elben wohlbekannt waren.“ (&#039;&#039;[[Nachrichten aus Mittelerde]]&#039;&#039;. Teil Vier, II: &#039;&#039;Die Istari&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zur Figur des Gandalf wurde Tolkien angeblich durch das Bild &#039;&#039;Der Berggeist&#039;&#039; von Josef Madlener inspiriert. ([http://www.houghtonmifflinbooks.com/features/lordoftheringstrilogy/hobbit/1_7insert.shtml &amp;quot;Der Berggeist&amp;quot;])&lt;br /&gt;
** Das Bild, das Tolkien in Form einer Postkarte besaß, zeigt einen alten Mann mit langem  weißen Bart, Umhang und Hut, der im Wald ein Reh füttert. &lt;br /&gt;
** Wie Tolkien genau in den Besitz der Karte kam, ist unklar, doch man vermutet, dass er sie bei einer seiner Reisen in die Schweiz fand. Später schrieb er auf den Umschlag der Karte: &amp;quot;Origin of Gandalf&amp;quot; (= „Ursprung Gandalfs“).&lt;br /&gt;
** Josef Madlener lebte und arbeitete von 1881-1967 in Amendingen bei Memmingen (Allgäu).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namen und Titel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Mithrandir&#039;&#039;&#039; ([[Sindarin]] für &#039;&#039;Grauer Pilger&#039;&#039;). Diesen Namen erhält Gandalf bei den [[Elben]] und den [[Dúnedain]]; auch nach seiner Wiederkehr als &#039;&#039;Gandalf der Weiße&#039;&#039; bleibt dieser Name in Verwendung.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Incánus&#039;&#039;&#039; im &#039;&#039;Süden&#039;&#039;. Gandalf erwähnt diesen Namen gegenüber [[Faramir]]; allerdings wird nicht klar, welche Region in diesem Zusammenhang gemeint ist, noch liefert der Text eine Übersetzung. In den [[Nachrichten aus Mittelerde]] diskutiert Tolkien verschiedene Möglichkeiten: Einerseits könnte es eine an die Elbensprache [[Quenya]] angepasste Wiedergabe des Wortes &#039;&#039;InkÄ-nÅ«sh&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;InkÄ-nÅ«s&#039;&#039; aus der Sprache der [[Haradrim]] sein und sovie wie &#039;&#039;Nord-Spion&#039;&#039; bedeuten; andererseits könnte es auch Quenya für &#039;&#039;Beherrscher des Geistes&#039;&#039; und ein Name Gandalfs in Gondor gewesen sein, der über die Jahrhunderte in Vergessenheit geriet. (Auch eine Herkunft des Namen aus dem [[Westron]] schließt Tolkien nicht aus.) Auf Latein bedeutet &#039;&#039;incanus&#039;&#039; übrigens &#039;&#039;ganz grau&#039;&#039;; [[Christopher Tolkien]] hält diesen Umstand jedoch für einen Zufall.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Olórin&#039;&#039;&#039;. Diesen Namen trägt Gandalf in Valinor. Seine Bedeutung ist nicht ganz klar - allerdings beinhaltet der Name das Quenya-Element &#039;&#039;olor&#039;&#039; (bzw. &#039;&#039;olos&#039;&#039;), was soviel wie &#039;&#039;Traum, Phantasie&#039;&#039; bedeutet.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Tharkûn&#039;&#039;&#039; ([[Khuzdul]] für &#039;&#039;Mann mit Stab&#039;&#039;). Dieser Name ist unter den Zwergen gebräuchlich. Es handelt sich um einen der wenigen bekannten Personennamen in der Zwergensprache. Von [[Gimli]], [[Thorin]] und anderen Zwergen wird er allerdings nicht verwendet, die ihn stets als &#039;&#039;Gandalf&#039;&#039; bezeichnen; dies ist offenbar auf die Geheimhaltung ihrer Sprache zurückzuführen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Sturmkrähe&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;Láthspell&#039;&#039;&#039; (altenglisch für &#039;&#039;Schlechte Botschaft&#039;&#039;). So wird Gandalf von [[Gríma Schlangenzunge]] in [[Meduseld]] beschimpft.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Gandalf Graurock&#039;&#039;&#039; (orig. &#039;&#039;Greyhame&#039;&#039;). Gandalf wird so von verschiedenen Personen bezeichnet, darunter König [[Théoden]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Weißer Reiter&#039;&#039;&#039; (orig. &#039;&#039;White Rider&#039;&#039;). Nach seinem Kampf mit dem Balrog tritt Gandalf, der zuvor mit der Farbe Grau in Verbindung gebraucht wurde, in Weiß gekleidet auf. Der Titel &#039;&#039;Weißer Reiter&#039;&#039; muss dabei als Gegensatz zu den [[Nâzgul]] (den &#039;&#039;Schwarzen Reitern&#039;&#039;) gesehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]].&#039;&#039; Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Wolfgang Krege. Klett-Cotta, Stuttgart 1978. (Im Original erschienen 1977 unter dem Titel &#039;&#039;The Silmarillion&#039;&#039;.) &lt;br /&gt;
** „Valaquenta“, „Von den Maiar“&lt;br /&gt;
** „Von den Ringen der Macht und dem Dritten Zeitalter“.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Übersetzt von Margaret Carroux und Ebba-Margareta von Freymann. Klett-Cotta, Stuttgart 1969/1970. (Im Original erschienen 1954/55 unter dem Titel &#039;&#039;The Lord of the Rings&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
** Zweites Buch, Fünftes Kapitel: „Die Brücke von Khazad-dûm“ &lt;br /&gt;
** Drittes Buch, Sechstes Kapitel: „Der König der Goldenen Halle“. &lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Nachrichten aus Mittelerde]].&#039;&#039; Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Hans J. Schütz. Klett-Cotta, Stuttgart 1983. (Im Original erschienen 1980 unter dem Titel &#039;&#039;Unfinished Tales of Númenor and Middle-earth&#039;&#039;.) &lt;br /&gt;
** Teil 4, II „Die Istari“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Istari}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste|TITEL=Mitglieder des [[Weißer Rat|Weißen Rates]]|INHALT=[[Saruman]] Â· [[Gandalf]] Â· [[Galadriel]] Â· [[Círdan]] Â· [[Elrond]] Â· [[Erestor]] Â· [[Glorfindel]]}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Thorin &amp;amp; Co.}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gefährten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ainur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gefährten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maiar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Istari]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Gandalf]]&lt;br /&gt;
[[fi:Gandalf]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo:personnages:ainur:maiar:istari:gandalf]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mirocles</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Benutzer_Diskussion:Mirocles&amp;diff=84288</id>
		<title>Benutzer Diskussion:Mirocles</title>
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		<updated>2010-10-12T13:21:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mirocles: Die Seite wurde neu angelegt: „Hallo. Fragen, Anregungen, Kritik und großzügige Geschenke sind mir immer willkommen. Also, raus mit der Sprache! - ~~~~“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hallo. Fragen, Anregungen, Kritik und großzügige Geschenke sind mir immer willkommen. Also, raus mit der Sprache! - [[Benutzer:Mirocles|Mirocles]] 15:21, 12. Okt. 2010 (CEST)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mirocles</name></author>
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		<title>Benutzer:Mirocles</title>
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		<updated>2010-10-12T13:19:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mirocles: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Salve! Du befindest Dich auf der Benutzerseite von &#039;&#039;&#039;Mirocles&#039;&#039;&#039;, einem 23-jährigen Studenten aus dem schönen Städtchen Jena.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls Du irgendwelche Fragen hast, gerne eine Bemerkung oder Kritik zur Artikelarbeit von &#039;&#039;&#039;Mirocles&#039;&#039;&#039; anbringen möchtest oder ihm auch nur ein paar wüste Beschimpfungen um die Ohren schmeißen möchtest - zögere nicht, seine [[Benutzer Diskussion:Mirocles|Diskussionsseite]] zu nutzen und Deinem Herzen Erleichterung zu verschaffen. Vielen Dank.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mirocles</name></author>
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		<title>Benutzer:Mirocles</title>
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		<updated>2010-10-12T13:17:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mirocles: Die Seite wurde neu angelegt: „Salve! Du befindest Dich auf der Benutzerseite von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mirocles&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, einem 23-jährigen Studenten aus dem schönen Städtchen Jena.  Falls Du irgendwelche Fragen ha…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Salve! Du befindest Dich auf der Benutzerseite von &#039;&#039;&#039;Mirocles&#039;&#039;&#039;, einem 23-jährigen Studenten aus dem schönen Städtchen Jena.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls Du irgendwelche Fragen hast, gerne eine Bemerkung oder Kritik zur Artikelarbeit von &#039;&#039;&#039;Mirocles&#039;&#039;&#039; anbringen möchtest oder ihm auch nur ein paar wüste Beschimpfungen um die Ohren schmeißen möchtest - zögere nicht, seine Diskussionsseite zu nutzen und Deinem Herzen Erleichterung zu verschaffen. Vielen Dank.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mirocles</name></author>
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