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	<title>Ardapedia - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Sieben_Tore_von_Gondolin&amp;diff=101899</id>
		<title>Sieben Tore von Gondolin</title>
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		<updated>2018-07-23T22:49:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Melbarion: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;sieben Tore von Gondolin&#039;&#039;&#039; befanden sich in der [[Orfalch Echor]] und schützen den Zugang zu [[Gondolin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* erbaut zwischen 64 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. S.)]] und 116 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. S.)]]&lt;br /&gt;
* siebtes Tor 471 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. S.)]] erbaut&lt;br /&gt;
* wahrscheinlich 510 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. S.)]] zerstört&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Tal von [[Tumladen (Beleriand)|Tumladen]] und die Stadt Gondolin erreichen zu können, musste man zuerst das Bett des [[Trockener Fluss|Trockenen Flusses]] finden und dann die [[Orfalch Echor]] durchqueren. Diese tiefe Schlucht wurde von sieben Toren versperrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das erste Tor===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sogenannte Tor aus Holz war ein Fallgatter. Es stand zwischen zwei in den Fels gehauenen Säulen und bestand aus gekreuzten Holzstäben, die mit Eisennägeln beschlagen waren.&lt;br /&gt;
Als [[Tuor]] mit [[Voronwe]] nach Gondolin kam, war [[Elemmakil]] der Hüter des ersten Tores.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das zweite Tor===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweite Tor, das Tor aus Stein, befand sich etwa eine halbe Meile steilen Weges hinter dem ersten Tor. Hier war das Tal durch eine große Mauer versperrt, welche von zwei Türmen flankiert wurde. Das Tor bestand aus einem gewaltigen Steinblock, der den Weg versperrte. Allerdings konnte man das Steintor mit einem leichten Schlag um eine Achse drehen, um so vorbei zu kommen.&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;zahlreichen&amp;quot; (Nachrichten aus Mittelerde) Wachen des zweiten Tores waren graugekleidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das dritte Tor===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dritte Tor, das Tor aus Bronze, war von einer noch höheren und stärkeren Mauer umgeben als die vorherigen Tore. Das Tor selber setzte sich aus zwei mit Schilden und Bronzetafeln behangenen Torflügeln zusammen. Auf der Mauer befanden sich drei Türme, welche mit Kupfer überdacht waren.&lt;br /&gt;
Die Wachen, welche noch zahlreicher waren als beim zweiten Tor, waren größtenteils [[Grauelben]] aus [[Nevrast]] und mit Äxten bewaffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das vierte Tor===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das vierte Tor, das Tor aus Schmiedeeisen, war von hohen, dunklen Mauern umgeben. Das Tor bestand aus drei Türgittern, und sah so aus als würde man &amp;quot;durch die Stämme und Äste unvergänglicher Bäume in den fahlen Glanz des Mondes&amp;quot; blicken (Nachrichten aus Mittelerde). Über der Mauer erhoben sich vier Türme und zwischen den inneren Türmen war ein aus Eisen geschmiedetes Bildnis von [[Thorondor]] angebracht.&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Eisernen Wachen&amp;quot; (Nachrichten aus Mittelerde) hatten schwarze Panzer, Mäntel und Schilde. Die Gesichter wurden von Visiren in Form eines Adlerschnabels verdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das fünfte Tor===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das fünfte Tor, das Tor aus Silber, war von einer breiten niedrigen Marmor Mauer umgeben. Die Brustwehr war ein silbriges Gatter zwischen fünf großen Marmorkugeln. Das Tor war dem Mond nachgebildet und hatte die Form eines dreigeteilten Kreises. Zudem war es mit Perlen aus [[Nevrast]] verziert. Über dem Tor, auf der mittlersten Marmoskugel, war ein aus Silber und Malachit gebildetes Bildnis von [[Telperion]]. Die weißen Blüten waren mit weißen Perlen geschmückt.&lt;br /&gt;
Das Tor wurde von etwa 200 Bogenschützen bewacht, die silberne Panzer und Helme mit weißen Kämmen trugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das sechste Tor===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sechste Tor, das Tor aus Gold, war durch eine lange, breite, gerade Straße mit dem fünften Tor verbunden. Der Aufbau der Mauer war dem fünften Tor sehr ähnlich, doch bestand die Mauer aus gelben Marmor und die Brustwehr, sowie die diesmal sechs Kugeln, waren aus rotem Gold. In der Mitte thronte über dem Tor auf einer goldenen Pyramide ein Bild von [[Laurelin]]. Das Tor war mit sonnenähnlichen, goldenen Scheiben geschmückt.&lt;br /&gt;
Etwa 300 Bogenschützen mit &amp;quot;langen Bögen&amp;quot; (Nachrichten aus Mittelerde) bewachten dieses Tor. Die Panzer waren vergoldet, auf den Helmen waren rote Federn und ihre Schilde waren &amp;quot;flammend rot&amp;quot; (Nachrichten aus Mittelerde).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das siebte Tor===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das siebte Tor, das Tor aus Stahl oder auch das große Tor, wurde nicht wie die anderen Tore vor der [[Nirnaeth Arnoediad]] gebaut, sondern erst danach unter der Leitung von [[Maeglin]]. Eine Mauer gab es hier nicht. Vielmehr standen an den Seiten zwei sehr hohe, vielfenstrige Türme. Zwischen den Türmen befand sich ein stählener Zaun. Dort standen sieben große Säulen, die sich, nach oben hin, von der Größe eines starken Baumes zu der Größe einer Nadel zuspitzten. Zwischen diesen sieben Säulen waren sieben Querstreben. Jeder Zwischenraum hatte 77 aufrecht stehende Stahlstäbe, die am oberen Ende wie die Blätter von Speeren geformt waren. Wenn man den Zaun berührte, begann er wie eine vielsaitige Harfe zu erklingen. Über der mittleren Säule prangte eine Nachbildung von [[Turgon (Sohn von Fingolfin)|Turgons]] diamantbesetzter Krone. Der Zaun, der kein Tor erkennen ließ, konnte durch eine Tür in der mittleren Säule betreten werden. Der Hüter des großen Tores war [[Ecthelion, Hauptmann von Gondolin|Ecthelion]]. &lt;br /&gt;
Zu beiden Seiten hinter dem Tor lagen die Heere Gondolins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: [[Nachrichten aus Mittelerde]], herausgegeben von [[Christopher Tolkien]] &lt;br /&gt;
   Teil Eins: Das Erste Zeitalter &lt;br /&gt;
      I. Von Tuor und seine Ankunft in Gondolin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tore und Türen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Seven Gates of Gondolin]]&lt;br /&gt;
[[fi:Gondolinin seitsemän porttia]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Melbarion</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Tore_Gondolins&amp;diff=101898</id>
		<title>Tore Gondolins</title>
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		<updated>2018-07-23T22:42:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Melbarion: Weiterleitung nach Sieben Tore von Gondolin erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#REDIRECT [[Sieben Tore von Gondolin]]&lt;br /&gt;
Die 7 Tore Gondolins beschützten den einzigen Zugang in das [[Tumladen (Beleriand)|Tal von Tumladen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das erste Tor==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sogenannte Tor aus Holz war ein Fallgatter. Es stand zwischen zwei in den Fels gehauenen Säulen und bestand aus gekreuzten Holzstäben, die mit Eisennägeln beschlagen waren.&lt;br /&gt;
Als [[Tuor]] mit [[Voronwe]] nach Gondolin kam, war [[Elemmakil]] der Hüter des ersten Tores.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das zweite Tor==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweite Tor, das Tor aus Stein, befand sich etwa eine halbe Meile steilen Weges hinter dem ersten Tor. Hier war das Tal durch eine große Mauer versperrt, welche von zwei Türmen flankiert wurde. Das Tor bestand aus einem gewaltigen Steinblock, der den Weg versperrte. Allerdings konnte man das Steintor mit einem leichten Schlag um eine Achse drehen, um so vorbei zu kommen.&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;zahlreichen&amp;quot; Wachen des zweiten Tores waren graugekleidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das dritte Tor==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dritte Tor, das Tor aus Bronze, war von einer noch höheren und stärkeren Mauer umgeben als die vorherigen Tore. Das Tor selber setzte sich aus zwei mit Schilden und Bronzetafeln behangenen Torflügeln zusammen. Auf der Mauer befanden sich drei Türme, welche mit Kupfer überdacht waren.&lt;br /&gt;
Die Wachen, welche noch zahlreicher waren als beim zweiten Tor, waren größtenteils [[Grauelben]] aus [[Nevrast]] und mit Äxten bewaffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das vierte Tor==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das vierte Tor, das Tor aus Schmiedeeisen, war von hohen, dunklen Mauern umgeben. Das Tor bestand aus drei Türgittern, und sah so aus als würde man &amp;quot;durch die Stämme und Äste unvergänglicher Bäume in den fahlen Glanz des Mondes zu blicken schien&amp;quot;. Über der Mauer erhoben sich vier Türme und zwischen den inneren Türmen war ein aus Eisen geschmiedetes Bildnis von [[Thorondor]] angebracht.&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Eisernen Wachen&amp;quot; hatten schwarze Panzer, Mäntel und Schilde. Die Gesichter wurden von Visiren in Form eines Adlerschnabels verdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das fünfte Tor==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das fünfte Tor, das Tor aus Silber, war von einer breiten niedrigen Marmor Mauer umgeben. Die Brustwehr war ein silbriges Gatter zwischen fünf großen Marmorkugeln. Das Tor war dem Mond nachgebildet und hatte die Form eines dreigeteilten Kreises. Zudem war es mit Perlen aus [[Nevrast]] verziert. Über dem Tor, auf der mittlersten Marmoskugel, war ein aus Silber und Malachit gebildetes Bildnis von [[Telperion]]. Die weißen Blüten waren mit weißen Perlen geschmückt.&lt;br /&gt;
Das Tor wurde von etwa 200 Bogenschützen bewacht, die silberne Panzer und Helme mit weißen Kämmen trugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das sechste Tor==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sechste Tor, das Tor aus Gold, war durch eine lange, breite, gerade Straße mit dem fünften Tor verbunden. Der Aufbau der Mauer war dem fünften Tor sehr ähnlich, doch bestand die Mauer aus gelben Marmor und die Brustwehr, sowie die diesmal sechs Kugeln, waren aus rotem Gold. In der Mitte thronte über dem Tor auf einer goldenen Pyramide ein Bild von [[Laurelin]]. Das Tor war mit sonnenähnlichen, goldenen Scheiben geschmückt.&lt;br /&gt;
Etwa 300 Bogenschützen mit &amp;quot;langen Bögen&amp;quot; (Nachrichten aus Mittelerde) bewachten dieses Tor. Die Panzer waren vergoldet, auf den Helmen waren rote Federn und ihre Schilde waren &amp;quot;flammend rot&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das siebte Tor==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das siebte Tor, das Tor aus Stahl oder auch das große Tor, wurde nicht wie die anderen Tore vor der [[Nirnaeth Arnoediad]] gebaut, sondern erst danach unter der Leitung von [[Maeglin]]. Eine Mauer gab es hier nicht. Vielmehr standen an den Seiten zwei sehr hohe, vielfenstrige Türme. Zwischen den Türmen befand sich ein stählener Zaun. Dort standen sieben große Säulen, die, nach oben hin, von der Größe eines starken Baumes zu der Größe einer Nadel zuspitzten. Zwischen diesen sieben Säulen waren sieben Querstreben. Jeder Zwischenraum hatte 77 aufrecht stehende STahlstäbe, die am oberen Ende wie die Blätter von Speeren geformt waren. Wenn man den Zaun berührte, begann er wie eine vielsaitige Harfe zu erklingen. Über der mittleren Säule prangte eine Nachbildung von [[Turgon (Sohn von Fingolfin)|Turgons]] diamantbesetzter Krone. Der Zaun, der kein Tor erkennen ließ, konnte durch eine Tür in der mittleren Säule betreten werden. Der Hüter des großen Tores war [[Ecthelion, Hauptmann von Gondolin|Ecthelion]]. &lt;br /&gt;
Zu beiden Seiten hinter dem Tor lagen die Heere Gondolins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: [[Nachrichten aus Mittelerde]], herausgegeben von [[Christopher Tolkien]] &lt;br /&gt;
   Teil Eins: Das Erste Zeitalter &lt;br /&gt;
      I. Von Tuor und seine Ankunft in Gondolin.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Melbarion</name></author>
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		<title>Sieben Tore von Gondolin</title>
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		<updated>2018-07-23T22:39:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Melbarion: /* Das siebte Tor */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;sieben Tore von Gondolin&#039;&#039;&#039; befanden sich in der [[Orfalch Echor]] und schützen den Zugang zu [[Gondolin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* erbaut zwischen 64 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. S.)]] und 116 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. S.)]]&lt;br /&gt;
* siebtes Tor 471 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. S.)]] erbaut&lt;br /&gt;
* wahrscheinlich 510 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. S.)]] zerstört&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Tal von [[Tumladen (Beleriand)|Tumladen]] und die Stadt Gondolin erreichen zu können, musste man zuerst das Bett des [[Trockener Fluss|Trockenen Flusses]] finden und dann die [[Orfalch Echor]] durchqueren. Diese tiefe Schlucht wurde von sieben Toren versperrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das erste Tor===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sogenannte Tor aus Holz war ein Fallgatter. Es stand zwischen zwei in den Fels gehauenen Säulen und bestand aus gekreuzten Holzstäben, die mit Eisennägeln beschlagen waren.&lt;br /&gt;
Als [[Tuor]] mit [[Voronwe]] nach Gondolin kam, war [[Elemmakil]] der Hüter des ersten Tores.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das zweite Tor===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweite Tor, das Tor aus Stein, befand sich etwa eine halbe Meile steilen Weges hinter dem ersten Tor. Hier war das Tal durch eine große Mauer versperrt, welche von zwei Türmen flankiert wurde. Das Tor bestand aus einem gewaltigen Steinblock, der den Weg versperrte. Allerdings konnte man das Steintor mit einem leichten Schlag um eine Achse drehen, um so vorbei zu kommen.&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;zahlreichen&amp;quot; (Nachrichten aus Mittelerde) Wachen des zweiten Tores waren graugekleidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das dritte Tor===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dritte Tor, das Tor aus Bronze, war von einer noch höheren und stärkeren Mauer umgeben als die vorherigen Tore. Das Tor selber setzte sich aus zwei mit Schilden und Bronzetafeln behangenen Torflügeln zusammen. Auf der Mauer befanden sich drei Türme, welche mit Kupfer überdacht waren.&lt;br /&gt;
Die Wachen, welche noch zahlreicher waren als beim zweiten Tor, waren größtenteils [[Grauelben]] aus [[Nevrast]] und mit Äxten bewaffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das vierte Tor===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das vierte Tor, das Tor aus Schmiedeeisen, war von hohen, dunklen Mauern umgeben. Das Tor bestand aus drei Türgittern, und sah so aus als würde man &amp;quot;durch die Stämme und Äste unvergänglicher Bäume in den fahlen Glanz des Mondes&amp;quot; blicken (Nachrichten aus Mittelerde). Über der Mauer erhoben sich vier Türme und zwischen den inneren Türmen war ein aus Eisen geschmiedetes Bildnis von [[Thorondor]] angebracht.&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Eisernen Wachen&amp;quot; (Nachrichten aus Mittelerde) hatten schwarze Panzer, Mäntel und Schilde. Die Gesichter wurden von Visiren in Form eines Adlerschnabels verdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das fünfte Tor===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das fünfte Tor, das Tor aus Silber, war von einer breiten niedrigen Marmor Mauer umgeben. Die Brustwehr war ein silbriges Gatter zwischen fünf großen Marmorkugeln. Das Tor war dem Mond nachgebildet und hatte die Form eines dreigeteilten Kreises. Zudem war es mit Perlen aus [[Nevrast]] verziert. Über dem Tor, auf der mittlersten Marmoskugel, war ein aus Silber und Malachit gebildetes Bildnis von [[Telperion]]. Die weißen Blüten waren mit weißen Perlen geschmückt.&lt;br /&gt;
Das Tor wurde von etwa 200 Bogenschützen bewacht, die silberne Panzer und Helme mit weißen Kämmen trugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das sechste Tor===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sechste Tor, das Tor aus Gold, war durch eine lange, breite, gerade Straße mit dem fünften Tor verbunden. Der Aufbau der Mauer war dem fünften Tor sehr ähnlich, doch bestand die Mauer aus gelben Marmor und die Brustwehr, sowie die diesmal sechs Kugeln, waren aus rotem Gold. In der Mitte thronte über dem Tor auf einer goldenen Pyramide ein Bild von [[Laurelin]]. Das Tor war mit sonnenähnlichen, goldenen Scheiben geschmückt.&lt;br /&gt;
Etwa 300 Bogenschützen mit &amp;quot;langen Bögen&amp;quot; (Nachrichten aus Mittelerde) bewachten dieses Tor. Die Panzer waren vergoldet, auf den Helmen waren rote Federn und ihre Schilde waren &amp;quot;flammend rot&amp;quot; (Nachrichten aus Mittelerde).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das siebte Tor===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das siebte Tor, das Tor aus Stahl oder auch das große Tor, wurde nicht wie die anderen Tore vor der [[Nirnaeth Arnoediad]] gebaut, sondern erst danach unter der Leitung von [[Maeglin]]. Eine Mauer gab es hier nicht. Vielmehr standen an den Seiten zwei sehr hohe, vielfenstrige Türme. Zwischen den Türmen befand sich ein stählener Zaun. Dort standen sieben große Säulen, die sich, nach oben hin, von der Größe eines starken Baumes zu der Größe einer Nadel zuspitzten. Zwischen diesen sieben Säulen waren sieben Querstreben. Jeder Zwischenraum hatte 77 aufrecht stehende Stahlstäbe, die am oberen Ende wie die Blätter von Speeren geformt waren. Wenn man den Zaun berührte, begann er wie eine vielsaitige Harfe zu erklingen. Über der mittleren Säule prangte eine Nachbildung von [[Turgon (Sohn von Fingolfin)|Turgons]] diamantbesetzter Krone. Der Zaun, der kein Tor erkennen ließ, konnte durch eine Tür in der mittleren Säule betreten werden. Der Hüter des großen Tores war [[Ecthelion, Hauptmann von Gondolin|Ecthelion]]. &lt;br /&gt;
Zu beiden Seiten hinter dem Tor lagen die Heere Gondolins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Nachrichten aus Mittelerde]].&#039;&#039; Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Hans J. Schütz. Klett-Cotta, Stuttgart 1983. (Im Original erschienen 1980 unter dem Titel &#039;&#039;Unfinished Tales of Númenor and Middle-earth&#039;&#039;.) Teil 2: „Das Erste Zeitalter“. I „Tuor und seine Ankunft in Gondolin“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tore und Türen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Seven Gates of Gondolin]]&lt;br /&gt;
[[fi:Gondolinin seitsemän porttia]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Melbarion</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Turgon_(Sohn_von_Fingolfin)&amp;diff=101870</id>
		<title>Turgon (Sohn von Fingolfin)</title>
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		<updated>2018-06-26T20:40:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Melbarion: /* Leben und Vermächtnis */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Turgon&#039;&#039;&#039; ist der zweite Sohn [[Fingolfin]]s und der sechste [[Hoher König der Noldor|Hohe König der Noldor]]. &amp;lt;br&amp;gt;  Er war der Urgroßvater [[Elrond|Elronds]], Onkel [[Gil-galad|Gil-galads]] und Erbauer der legendären Stadt [[Gondolin]]. &lt;br /&gt;
[[Bild:Turgon Gondolin .jpg|thumb|300px|Turgon]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* geboren 1300 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. B.)]]&lt;br /&gt;
* gestorben 510 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. S.)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Volk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Elben]], [[Noldor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Vermächtnis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Der Fall Turgons Turm.jpg|thumb|200px|Turgon beim Fall Gondolins]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie sein älterer Bruder [[Fingon]] folgte Turgon dem Rufe [[Feanor|Feanors]] nach Mittelerde. Angeführt von seinem Vater [[Fingolfin]] nahmen er und seine Gefolgsleute den beschwerlichen Weg über die [[Helcaraxe]], den eisigen Pass im Norden, der [[Aman]] mit dem damaligen [[Beleriand]] verband.  &amp;lt;br&amp;gt; Seine Frau [[Elenwe]], eine Vanya, kam wie viele andere bei dem Übergang ums Leben, ihre gemeinsame Tochter [[Idril]] hingegen erreichte den Kontinent unbeschadet. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
An der Küste von [[Mittelerde]] - in Nevrast - gründete Turgon sein Königreich [[Vinyamar]]. In Träumen führte der Vala [[Ulmo]] ihn in das unzugängliche Tal von [[Tumladen (Beleriand)|Tumladen]] und riet ihm, im Verborgenen ein zweites Reich zu gründen, das auf diese Weise vor [[Morgoth|Morgoths]] Streitmacht sicher sein würde. Heimlich ließ Turgon an dieser Stelle eine Stadt in Gedenken an [[Tirion|Tirion im Westen]]  erbauen. Im Jahre 104 [[Erstes Zeitalter|E. Z.]] zog er, nach 52 Jahren Bauzeit, heimlich mit dem größten Teil seines Volkes in die Berge und nahm dort die Stadt, die seitdem [[Gondolin]] hieß, in Besitz. &lt;br /&gt;
Von hier aus regierte er bis zum Ende seines Lebens und hütete mit großer Strenge das Geheimnis um den Standort der Stadt. So gab es nur einen Zugang durch die [[Orfalch Echor]], welcher durch die [[sieben Tore von Gondolin]] beschützt wurde. So bescherte er Gondolin eine lange Friedenszeit; es wurde zur kulturellen Blüte der Elben in Mittelerde. &amp;lt;br&amp;gt; Wegen ihrer Schönheit und Macht und wegen ihrer Rolle als letzte Bastion der Noldor im [[Juwelenkrieg]] entwickelte sich Gondolin in der darauffolgenden Zeit zur legendärsten Elbenstadt aller Zeitalter in Mittelerde.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Turgon mied den Kontakt zu seinen Verwandten im Rest von Beleriand - nur im Jahre 473 [[Erstes Zeitalter|E. Z.]] erschien er völlig überraschend mit einem mächtigen Heer von 10.000 Kämpfern seines Volkes auf dem Schlachtfeld der [[Nirnaeth Arnoediad]], um Fingon bei dem Feldzug gegen Morgoth zu unterstützen, konnte aber die furchtbare Niederlage nicht abwenden. &amp;lt;br&amp;gt; Sein Bruder fiel im Zweikampf gegen den Fürsten der Balrogs, und so ging der Titel des [[Hoher König der Noldor|Hohen Königs der Noldor]] noch im Kampf auf Turgon über. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit danach gestattete er seiner Tochter [[Idril]], sich mit dem Menschen [[Tuor]] zu vermählen, der von Ulmo in die Stadt geführt worden war, um vor dem nahenden Ende Gondolins zu warnen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letzten Endes fiel Gondolin durch den Verrat [[Maeglin|Maeglins]], und Turgon starb in den Trümmern seines Palastes. Der Schlacht um die Verborgene Stadt entkamen nur wenige unter der Führung von [[Idril]] und [[Tuor]]. Dieser Beiden Sohn war [[Earendil der Seefahrer]], Vater von [[Elrond]] und Ahnherr der [[Elros|Linie Númenors]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Name bedeutet übersetzt &#039;&#039;Machtvoller Herrscher&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* Sein [[Quenya]]-Name war Turukáno (Tur- Stärke, Macht; Cáno Herrscher, Beherrscher).&lt;br /&gt;
* Sein Schwert [[Glamdring]] wurde im [[Drittes Zeitalter|Dritten Zeitalter]] von [[Gandalf]] getragen.&lt;br /&gt;
* Der Song &amp;quot;Mirror Mirror&amp;quot; von [[Blind Guardian]] behandelt Turgons Träume, die er von Ulmo gesandt bekam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Externe Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.der-fuchsbau.com/tolkien/familytree/stammbaum.htm Stammbaum der Eldar und Atani]&lt;br /&gt;
* [http://ardapedia.herr-der-ringe-film.de/images/f/f3/Ardapedia_Silmarillon_Genealogie.pdf Silmarillion Stammbaum herunterladen (PDF, ca. 108 kb)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Das Silmarillion]]: Quenta Silmarillion,&lt;br /&gt;
** XIV &#039;&#039;Von Beleriand und seinen Reichen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** XV &#039;&#039;Von den Noldor in Beleriand&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** XX &#039;&#039;Von der Fünften Schlacht: Nirnaeth Arnoediad&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** XXIII &#039;&#039;Von Tuor und dem Fall von Gondolin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Sequence|list=[[Hoher König der Noldor]]|prev=[[Fingon]]|date=471 – 510 [[Erstes Zeitalter|E. Z.]] ([[Jahre der Sonne|J. S.]])|next=[[Gil-galad]]}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Noldor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hohe Könige der Noldor]]&lt;br /&gt;
[[en:Turgon the Wise]]&lt;br /&gt;
[[fi:Turgon (haltia)]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/personnages/elfes/noldor/turukano]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Melbarion</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Laurelin&amp;diff=101869</id>
		<title>Laurelin</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Laurelin&amp;diff=101869"/>
		<updated>2018-06-26T20:36:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Melbarion: /* Sonstiges */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Laurelin.jpg|thumb|Ausschnitt aus &#039;&#039;Creation of the Two Trees&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Laurelin&#039;&#039;&#039; ([[Quenya]] für ‚Goldenlied‘) ist im [[Legendarium]] der jüngere der [[Zwei Bäume]] von [[Valinor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 3500 [[Zeitalter vor den Tagen|Z. T.]] erschaffen &lt;br /&gt;
* 1495 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. B.)]] verdorben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laurelin stand zusammen mit [[Telperion]] auf dem Hügel [[Ezellohar]] in [[Valmar]], der Stadt der [[Valar]] in Valinor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergünde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Errichtung Valinors weihte [[Yavanna]] den Hügel Ezellohar vor der Stadt Valmar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch [[Nienna]]s Tränen, die den Hügel wässerten, und Yavannas Lied wuchsen zwei Bäume auf diesem Hügel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laurelin, der jüngere von beiden, hatte Blätter von frischem Grün, deren Rand golden glänzte. Seine Früchte funkelten wie loderndes Feuer und hatten die Form eines Hornes, aus dem sich goldener Regen ergoss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen seines helleren und heißen Lichtes mochten ihn die [[Eldar]] weniger als Telperion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Melkor zerstörte mithilfe der Riesenspinne Ungoliant die beiden Bäume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur eine einzige Frucht von Laurelin wurde gerettet, aus der [[Varda]] die [[Sonne]] schuf, und die [[Maia]] [[Arien]] wurde auserkoren, die Sonne auf einem Schiff über den Himmel zu fahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Namen ==&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Culúrien&#039;&#039;, &#039;&#039;der rotgolden Glühende&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Malinalda&#039;&#039;, &#039;&#039;Goldbaum&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Lindelokse&#039;&#039;, &#039;&#039;Singende Traube&#039;&#039;, in [[Noldorin]] &#039;&#039;Glingol&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Name Laurelin ist [[Quenya]] und bedeutet übersetzt &#039;&#039;Goldenes Lied&#039;&#039; (Original: &#039;&#039;Song of Gold&#039;&#039;) oder &#039;&#039;Hängendes Gold&#039;&#039; (Original: &#039;&#039;hanging-gold&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
* Die [[Mallorn]]-Bäume in [[Lothlórien]] erinnern an ihn.&lt;br /&gt;
* Der Hügel, auf dem die zwei Bäume standen, wurde auch &#039;&#039;Corollaire&#039;&#039; genannt.&lt;br /&gt;
* [[Turgon (Sohn von Fingolfin)|Turgon]] schmiedete ein goldenes Abbild, das man [[Glingal]] (singendes Gold) nannte und welches in den Gärten von [[Gondolin]] stand. Zudem wurde Laurelin auch eines der [[Sieben Tore von Gondolin|sieben Tore Gondolins]] gewidmet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Das Silmarillion]]: &lt;br /&gt;
** &#039;&#039;Quenta Silmarillion&#039;&#039;, &lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;I Vom Anbeginn der Tage&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;VIII Von der Verdunkelung Valinors&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;XV Von den Noldor in Beleriand&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[The Lost Road and Other Writings]]: &amp;quot;The Etymologies&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bäume]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Laurelin]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/biologie/flore/laurelin]]&lt;br /&gt;
[[fi:Laurelin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Melbarion</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Laurelin&amp;diff=101868</id>
		<title>Laurelin</title>
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		<updated>2018-06-26T20:35:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Melbarion: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Laurelin.jpg|thumb|Ausschnitt aus &#039;&#039;Creation of the Two Trees&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Laurelin&#039;&#039;&#039; ([[Quenya]] für ‚Goldenlied‘) ist im [[Legendarium]] der jüngere der [[Zwei Bäume]] von [[Valinor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 3500 [[Zeitalter vor den Tagen|Z. T.]] erschaffen &lt;br /&gt;
* 1495 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. B.)]] verdorben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laurelin stand zusammen mit [[Telperion]] auf dem Hügel [[Ezellohar]] in [[Valmar]], der Stadt der [[Valar]] in Valinor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergünde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Errichtung Valinors weihte [[Yavanna]] den Hügel Ezellohar vor der Stadt Valmar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch [[Nienna]]s Tränen, die den Hügel wässerten, und Yavannas Lied wuchsen zwei Bäume auf diesem Hügel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laurelin, der jüngere von beiden, hatte Blätter von frischem Grün, deren Rand golden glänzte. Seine Früchte funkelten wie loderndes Feuer und hatten die Form eines Hornes, aus dem sich goldener Regen ergoss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen seines helleren und heißen Lichtes mochten ihn die [[Eldar]] weniger als Telperion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Melkor zerstörte mithilfe der Riesenspinne Ungoliant die beiden Bäume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur eine einzige Frucht von Laurelin wurde gerettet, aus der [[Varda]] die [[Sonne]] schuf, und die [[Maia]] [[Arien]] wurde auserkoren, die Sonne auf einem Schiff über den Himmel zu fahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Namen ==&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Culúrien&#039;&#039;, &#039;&#039;der rotgolden Glühende&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Malinalda&#039;&#039;, &#039;&#039;Goldbaum&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Lindelokse&#039;&#039;, &#039;&#039;Singende Traube&#039;&#039;, in [[Noldorin]] &#039;&#039;Glingol&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Turgon]] widmete Laurelin eines der [[Sieben Tore von Gondolin|sieben Tore Gondolins]].&lt;br /&gt;
* Der Name Laurelin ist [[Quenya]] und bedeutet übersetzt &#039;&#039;Goldenes Lied&#039;&#039; (Original: &#039;&#039;Song of Gold&#039;&#039;) oder &#039;&#039;Hängendes Gold&#039;&#039; (Original: &#039;&#039;hanging-gold&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
* Die [[Mallorn]]-Bäume in [[Lothlórien]] erinnern an ihn.&lt;br /&gt;
* Der Hügel, auf dem die zwei Bäume standen, wurde auch &#039;&#039;Corollaire&#039;&#039; genannt.&lt;br /&gt;
* [[Turgon (Sohn von Fingolfin)|Turgon]] schmiedete ein goldenes Abbild, das man [[Glingal]] (singendes Gold) nannte und welches in den Gärten von [[Gondolin]] stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Das Silmarillion]]: &lt;br /&gt;
** &#039;&#039;Quenta Silmarillion&#039;&#039;, &lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;I Vom Anbeginn der Tage&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;VIII Von der Verdunkelung Valinors&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;XV Von den Noldor in Beleriand&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[The Lost Road and Other Writings]]: &amp;quot;The Etymologies&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bäume]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Laurelin]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/biologie/flore/laurelin]]&lt;br /&gt;
[[fi:Laurelin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Melbarion</name></author>
	</entry>
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		<title>Telperion</title>
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		<updated>2018-06-26T20:31:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Melbarion: /* Sonstiges */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Telperion.jpg|thumb|&amp;lt;center&amp;gt;Ausschnitt aus&amp;lt;/center&amp;gt; &amp;lt;center&amp;gt;&amp;quot;Creation of the Two Trees&amp;quot;&amp;lt;/center&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Telperion&#039;&#039;&#039; ([[Quenya]] für ‚Der Silbrige‘) ist im [[Legendarium]] der ältere der [[Zwei Bäume|Lichtbäume]] von [[Valinor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 3500 [[Zeitalter vor den Tagen|Z. T.]] erschaffen&lt;br /&gt;
* 1495 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. B.)]] zerstört&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Telperion&#039;&#039;&#039; war der ältere der Lichtbäume von Valinor und stand neben [[Laurelin]] vor den Toren der Stadt [[Valmar]] auf dem Hügel [[Ezellohar]]. Seine Blätter waren von dunklem Grün auf der Oberseite, von unten schimmerten sie silbrig bis grau. Der Tau, der aus seinen Blüten troff, war silbernes Licht, aus dem [[Varda]] die [[Neue Sterne|Neuen Sterne]] machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Telperion wurde nach der Gründung Valinors von [[Yavanna]] und [[Nienna]] geschaffen. [[Melkor]] und [[Ungoliant]] vernichteten ihn gemeinsam als die [[Valar]] ein Fest auf dem Gipfel des [[Taniquetil]] feierten. Nur eine einzelne Blüte blieb übrig, aus der Yavanna den [[Mond]] schuf, dessen Insel von dem [[Maiar|Maia]] [[Tilion]] über den Himmel gezogen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Namen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Silpion&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Dämmerglanz&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Ninquelóte&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Weiße Blüte&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Yavanna schuf ihm ein Abbild, das in [[Tirion]] stand, jedoch keinen Glanz abgab. Ihn nannte man [[Galathilion]]. Aus seiner Linie entstammen die Weißen Bäume von [[Númenor]] und [[Tol Eressea|Eressea]] und der [[Weißer Baum von Minas Anor|Weiße Baum von Minas Anor]].&lt;br /&gt;
* [[Turgon (Sohn von Fingolfin)|Turgon]] schmiedete ein weiteres Abbild in [[Gondolin]] aus Silber, das [[Belthil]] (Götterglanz) genannt wurde. Auch wurde ihm eines der  [[sieben Tore von Gondolin]] gewidmet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Das Silmarillion]]: Quenta Silmarillion, &lt;br /&gt;
** I &#039;&#039;Vom Anbeginn der Tage&#039;&#039; &lt;br /&gt;
** VIII &#039;&#039;Von der Verdunkelung Valinors&#039;&#039; &lt;br /&gt;
** XV &#039;&#039;Von den Noldor in Beleriand&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bäume]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Telperion]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/biologie/flore/telperion]]&lt;br /&gt;
[[fi:Telperion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Melbarion</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Thorondor&amp;diff=101866</id>
		<title>Thorondor</title>
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		<updated>2018-06-26T20:29:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Melbarion: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Thorondor&#039;&#039;&#039; ([[Sindarin]] für ‚Adlerkönig‘)&amp;lt;ref&amp;gt;Der Name lautet im [[Quenya]] &#039;&#039;Sorontar&#039;&#039;. Beides sind Komposita aus &#039;&#039;thoron&#039;&#039;/&#039;&#039;soron&#039;&#039; ‚Adler‘ und &#039;&#039;-dor&#039;&#039;/&#039;&#039;-tar&#039;&#039; ‚König‘.&amp;lt;/ref&amp;gt; ist im [[Legendarium]] der König der [[Adler|Großen Adler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thorondor war der alleinige Herrscher über die Adler des Nordens. Vermutlich nahm er zu Beginn des [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalters]] Gestalt an. Er war mit einer Flügelspannweite von etwa 30 Faden&amp;lt;ref&amp;gt;Das entspricht ungefähr 54 Metern.&amp;lt;/ref&amp;gt; der größte aller Adler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thorondor und seine anderen Adler nisteten zu Beginn des Ersten Zeitalters in den [[Thangorodrim]], um über alle Taten [[Melkor]]s zu wachen und [[Manwe]] von ihnen berichten zu können. Er half [[Fingon]] im Jahr 5 [[Erstes Zeitalter|E. Z.]] ([[Jahre der Sonne|J. S.]]) dabei, [[Maedhros]] zu befreien. Maedhros war von Melkor mit einer Hand an eine Klippe in den Thangorodrim gekettet worden; Thorondor trug Fingon zu ihm hinauf, so dass er befreit werden konnte. Anschließend brachte Thorondor beide nach [[Mithrim]] in Sicherheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später verlegten die Adler unter Thorondor ihre Horste in die [[Crissaegrim]] in den [[Echoriath]], wo sie [[Gondolin]] vor Spähern des Feindes schützten. Dort genoss er ein hohes Ansehen und so wurde ihm eines der [[Sieben Tore von Gondolin|sieben Tore von Gondolin]] gewidmet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 455 E. Z. (J. S.) barg Thorondor die Leiche [[Fingolfin]]s, der im Zweikampf mit Melkor vor den Toren [[Angband]]s gefallen war. Dabei zerfetzte Thorondor mit seinen Krallen Melkor das Gesicht, was eine Narbe hinterließ, die nicht verheilte. Fingolfins Leiche brachte Thorondor auf einen hohen Gipfel der nördlichen Echoriath, wo [[Turgon (Sohn von Fingolfin)|Turgon]] ihm aus Steinen ein Grab aufschichtete.&amp;lt;br&amp;gt;Später im selben Jahr fand Thorondor [[Húrin Thalion|Húrin]] und [[Huor]], die sich in [[Dimbar]] verirrt hatten. Er schickte zwei seiner Adler aus, die die beiden nach Gondolin brachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 466 E. Z. (J. S.) retteten Thorondor, [[Gwaihir]] und [[Landroval]] (seine Nachkommen und mächtigsten Vasallen) [[Beren]] und [[Lúthien]], die einen [[Silmarilli|Silmaril]] erbeutet hatten und nun vor den Toren Angbands in Todesgefahr schwebten. Sie flogen mit den beiden über Gondolin hinweg und brachten sie an die Grenze [[Doriath]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 499 oder 500 E. Z. (J. S.) kehrte Húrin auf der Suche nach Gondolin nach Dimbar zurück, wo ihn die Adler entdeckten. Sofort brachte Thorondor diese Nachricht zu Turgon, doch der verweigerte Húrin zunächst den nochmaligen Zutritt zu Gondolin. Als er später seine Meinung änderte, konnten die Adler Húrin nicht mehr finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Krieg des Zorns]] führten Thorondor und [[Earendil der Seefahrer|Earendil]] die Adler erfolgreich in die Schlacht gegen die geflügelten [[Drachen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werkgeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thorondors Vorläufer im &#039;&#039;[[Das Buch der Verschollenen Geschichten|Buch der Verschollenen Geschichten]]&#039;&#039; ist &#039;&#039;Drondor&#039;&#039; oder &#039;&#039;Nornore&#039;&#039;, in dieser frühen Version noch kein Adler sondern einer der [[Valar]], ein Diener Manwes (und Herold der Valar anstelle [[Eonwe|Fionwe]]s, der in den frühen Sagen noch die Position des Sohns von Manwe und Varda einnimmt). Allerdings wird erwähnt, dass Manwes [[Valarindi]], die Manir und Suruli, häufig Vogelgestalt annahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anmerkungen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;. Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Quenta Silmarillion&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** XIII &#039;&#039;Von der Rückkehr der Noldor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** XXII &#039;&#039;Vom Untergang Doriaths&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** XXIV &#039;&#039;Von Earendils Fahrt und dem Krieg des Zorns&#039;&#039;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Sauron Defeated]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
*V &#039;&#039;The Field of Kormallen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Adler]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Thorondor]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/personnages/animaux/aigles/thorondor]]&lt;br /&gt;
[[fi:Thorondor]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Melbarion</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Thorondor&amp;diff=101865</id>
		<title>Thorondor</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Thorondor&amp;diff=101865"/>
		<updated>2018-06-26T20:28:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Melbarion: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Thorondor&#039;&#039;&#039; ([[Sindarin]] für ‚Adlerkönig‘)&amp;lt;ref&amp;gt;Der Name lautet im [[Quenya]] &#039;&#039;Sorontar&#039;&#039;. Beides sind Komposita aus &#039;&#039;thoron&#039;&#039;/&#039;&#039;soron&#039;&#039; ‚Adler‘ und &#039;&#039;-dor&#039;&#039;/&#039;&#039;-tar&#039;&#039; ‚König‘.&amp;lt;/ref&amp;gt; ist im [[Legendarium]] der König der [[Adler|Großen Adler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thorondor war der alleinige Herrscher über die Adler des Nordens. Vermutlich nahm er zu Beginn des [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalters]] Gestalt an. Er war mit einer Flügelspannweite von etwa 30 Faden&amp;lt;ref&amp;gt;Das entspricht ungefähr 54 Metern.&amp;lt;/ref&amp;gt; der größte aller Adler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thorondor und seine anderen Adler nisteten zu Beginn des Ersten Zeitalters in den [[Thangorodrim]], um über alle Taten [[Melkor]]s zu wachen und [[Manwe]] von ihnen berichten zu können. Er half [[Fingon]] im Jahr 5 [[Erstes Zeitalter|E. Z.]] ([[Jahre der Sonne|J. S.]]) dabei, [[Maedhros]] zu befreien. Maedhros war von Melkor mit einer Hand an eine Klippe in den Thangorodrim gekettet worden; Thorondor trug Fingon zu ihm hinauf, so dass er befreit werden konnte. Anschließend brachte Thorondor beide nach [[Mithrim]] in Sicherheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später verlegten die Adler unter Thorondor ihre Horste in die [[Crissaegrim]] in den [[Echoriath]], wo sie [[Gondolin]] vor Spähern des Feindes schützten. Dort genoss er ein hohes Ansehen und so wurde eines der [[Sieben Tore von Gondolin|sieben Tore von Gondolin]] ihm gewidmet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 455 E. Z. (J. S.) barg Thorondor die Leiche [[Fingolfin]]s, der im Zweikampf mit Melkor vor den Toren [[Angband]]s gefallen war. Dabei zerfetzte Thorondor mit seinen Krallen Melkor das Gesicht, was eine Narbe hinterließ, die nicht verheilte. Fingolfins Leiche brachte Thorondor auf einen hohen Gipfel der nördlichen Echoriath, wo [[Turgon (Sohn von Fingolfin)|Turgon]] ihm aus Steinen ein Grab aufschichtete.&amp;lt;br&amp;gt;Später im selben Jahr fand Thorondor [[Húrin Thalion|Húrin]] und [[Huor]], die sich in [[Dimbar]] verirrt hatten. Er schickte zwei seiner Adler aus, die die beiden nach Gondolin brachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 466 E. Z. (J. S.) retteten Thorondor, [[Gwaihir]] und [[Landroval]] (seine Nachkommen und mächtigsten Vasallen) [[Beren]] und [[Lúthien]], die einen [[Silmarilli|Silmaril]] erbeutet hatten und nun vor den Toren Angbands in Todesgefahr schwebten. Sie flogen mit den beiden über Gondolin hinweg und brachten sie an die Grenze [[Doriath]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 499 oder 500 E. Z. (J. S.) kehrte Húrin auf der Suche nach Gondolin nach Dimbar zurück, wo ihn die Adler entdeckten. Sofort brachte Thorondor diese Nachricht zu Turgon, doch der verweigerte Húrin zunächst den nochmaligen Zutritt zu Gondolin. Als er später seine Meinung änderte, konnten die Adler Húrin nicht mehr finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Krieg des Zorns]] führten Thorondor und [[Earendil der Seefahrer|Earendil]] die Adler erfolgreich in die Schlacht gegen die geflügelten [[Drachen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werkgeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thorondors Vorläufer im &#039;&#039;[[Das Buch der Verschollenen Geschichten|Buch der Verschollenen Geschichten]]&#039;&#039; ist &#039;&#039;Drondor&#039;&#039; oder &#039;&#039;Nornore&#039;&#039;, in dieser frühen Version noch kein Adler sondern einer der [[Valar]], ein Diener Manwes (und Herold der Valar anstelle [[Eonwe|Fionwe]]s, der in den frühen Sagen noch die Position des Sohns von Manwe und Varda einnimmt). Allerdings wird erwähnt, dass Manwes [[Valarindi]], die Manir und Suruli, häufig Vogelgestalt annahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anmerkungen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;. Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Quenta Silmarillion&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** XIII &#039;&#039;Von der Rückkehr der Noldor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** XXII &#039;&#039;Vom Untergang Doriaths&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** XXIV &#039;&#039;Von Earendils Fahrt und dem Krieg des Zorns&#039;&#039;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Sauron Defeated]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
*V &#039;&#039;The Field of Kormallen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Adler]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Thorondor]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/personnages/animaux/aigles/thorondor]]&lt;br /&gt;
[[fi:Thorondor]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Melbarion</name></author>
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		<title>Sindar</title>
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		<updated>2018-06-26T20:24:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Melbarion: /* Beschreibung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Navigationsleiste Elben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sindar&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;Grauelben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Volk==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Elben]], [[Nelyar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sindar waren Elben vom Stamm der [[Teleri]], welche die zurückgekehrten [[Noldor]] in [[Beleriand]] vorfanden, ausgenommen die [[Grünelben]] von [[Ossiriand]].&lt;br /&gt;
Sie sind benannt nach ihrem König im Ersten Zeitalter, [[Thingol]] (Graumantel). Die Sindar haben das Licht der [[Zwei Bäume|zwei Bäume]] nie gesehen und wurden deshalb &amp;quot;Elben der Dämmerung&amp;quot; genannt. &lt;br /&gt;
So gut wie alle Elben, die nach Ende des [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalters]] in [[Mittelerde]] lebten, waren Sindar oder [[Waldelben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sindar gliederten sich in mehrere Stämme:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die [[Falathrim]] lebten unter ihrem Fürsten [[Círdan]] in der [[Falas]] und später in [[Lindon]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die [[Eglath]] lebten unter König [[Thingol]] im Reich von [[Doriath]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einige andere Sindar zogen in den Norden Beleriands wo das Land [[Mithrim]] nach ihnen benannt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem sollen einige Sindar aus [[Nevrast]] in Gondolin gelebt haben. So sollen sie dort eines der [[Sieben Tore von Gondolin|sieben Tore]] bewacht haben. Da dies aber nur in [[Nachrichten aus Mittelerde]] genannt wird, ist unklar ob [[Tolkien]] es zu seiner finalen Version zählen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Untergang Beleriands zogen einige Sindar wie die Scharen von [[Oropher]] und [[Amdír]] nach [[Rhovanion]] und lebten unter den [[Waldelben]] des [[Düsterwald]]es und [[Lothlórien]]s. Andere gründeten an der Küste [[Gondor]]s den Hafen [[Edhellond]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit den Avari bilden sie die Moriquendi, die Elben der Dunkelheit die nie das Licht der Bäume gesehen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Äußere Merkmale==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sindar waren etwas kleiner als die Noldor und weniger kräftig. Sie hatten zumeist ebenfalls dunkles Haar, es gab jedoch auch einige Silberhaarige und Goldhaarige unter ihnen, wie die Beispiele [[Celeborn (Elb)|Celeborns]] und [[Thranduil]]s zeigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sprache der Sindar ist das [[Sindarin]], welches sich in drei Hauptdialekte aufteilt, [[Nord-Sindarin]], Doriathrin und die Sprache der Falathrim von Lindon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Andere Namen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Sindar nannten sich selbst &#039;&#039;Edhil&#039;&#039; (Singular: &#039;&#039;Edhel&#039;&#039;) was in ihrer Sprache &#039;&#039;Elben&#039;&#039; bedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Externe Links==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.der-fuchsbau.com/tolkien/familytree/stammbaum.htm Stammbaum der Eldar und Atani]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;. Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]]. &#039;&#039;Quenta Silmarillion&#039;&#039;, X &#039;&#039;Von den Sindar&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Nachrichten aus Mittelerde]].&#039;&#039; Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]].&lt;br /&gt;
** Teil Eins: &#039;&#039;Das Erste Zeitalter&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*** I. &#039;&#039;Von Tuor und seine Ankunft in Gondolin&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teleri]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sindar]]&lt;br /&gt;
[[en:Sindar]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/peuples/elfes/teleri/sindar/sindar]]&lt;br /&gt;
[[fi:Sindar (kansa)]]&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Navigationsleiste Elben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sindar&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;Grauelben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Volk==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Elben]], [[Nelyar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sindar waren Elben vom Stamm der [[Teleri]], welche die zurückgekehrten [[Noldor]] in [[Beleriand]] vorfanden, ausgenommen die [[Grünelben]] von [[Ossiriand]].&lt;br /&gt;
Sie sind benannt nach ihrem König im Ersten Zeitalter, [[Thingol]] (Graumantel). Die Sindar haben das Licht der [[Zwei Bäume|zwei Bäume]] nie gesehen und wurden deshalb &amp;quot;Elben der Dämmerung&amp;quot; genannt. &lt;br /&gt;
So gut wie alle Elben, die nach Ende des [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalters]] in [[Mittelerde]] lebten, waren Sindar oder [[Waldelben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sindar gliederten sich in mehrere Stämme:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die [[Falathrim]] lebten unter ihrem Fürsten [[Círdan]] in der [[Falas]] und später in [[Lindon]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die [[Eglath]] lebten unter König [[Thingol]] im Reich von [[Doriath]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einige andere Sindar zogen in den Norden Beleriands wo das Land [[Mithrim]] nach ihnen benannt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem sollen einige Sindar aus [[Nevrast]] in Gondolin gelebt haben. So sollen sie dort eines der [[Sieben Tore von Gondolin|sieben Tore]] bewacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Untergang Beleriands zogen einige Sindar wie die Scharen von [[Oropher]] und [[Amdír]] nach [[Rhovanion]] und lebten unter den [[Waldelben]] des [[Düsterwald]]es und [[Lothlórien]]s. Andere gründeten an der Küste [[Gondor]]s den Hafen [[Edhellond]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit den Avari bilden sie die Moriquendi, die Elben der Dunkelheit die nie das Licht der Bäume gesehen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Äußere Merkmale==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sindar waren etwas kleiner als die Noldor und weniger kräftig. Sie hatten zumeist ebenfalls dunkles Haar, es gab jedoch auch einige Silberhaarige und Goldhaarige unter ihnen, wie die Beispiele [[Celeborn (Elb)|Celeborns]] und [[Thranduil]]s zeigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sprache der Sindar ist das [[Sindarin]], welches sich in drei Hauptdialekte aufteilt, [[Nord-Sindarin]], Doriathrin und die Sprache der Falathrim von Lindon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Andere Namen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Sindar nannten sich selbst &#039;&#039;Edhil&#039;&#039; (Singular: &#039;&#039;Edhel&#039;&#039;) was in ihrer Sprache &#039;&#039;Elben&#039;&#039; bedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Externe Links==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.der-fuchsbau.com/tolkien/familytree/stammbaum.htm Stammbaum der Eldar und Atani]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;. Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]]. &#039;&#039;Quenta Silmarillion&#039;&#039;, X &#039;&#039;Von den Sindar&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Nachrichten aus Mittelerde]].&#039;&#039; Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]].&lt;br /&gt;
** Teil Eins: &#039;&#039;Das Erste Zeitalter&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*** I. &#039;&#039;Von Tuor und seine Ankunft in Gondolin&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teleri]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sindar]]&lt;br /&gt;
[[en:Sindar]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/peuples/elfes/teleri/sindar/sindar]]&lt;br /&gt;
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Navigationsleiste Elben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sindar&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;Grauelben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Volk==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Elben]], [[Nelyar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sindar waren Elben vom Stamm der [[Teleri]], welche die zurückgekehrten [[Noldor]] in [[Beleriand]] vorfanden, ausgenommen die [[Grünelben]] von [[Ossiriand]].&lt;br /&gt;
Sie sind benannt nach ihrem König im Ersten Zeitalter, [[Thingol]] (Graumantel). Die Sindar haben das Licht der [[Zwei Bäume|zwei Bäume]] nie gesehen und wurden deshalb &amp;quot;Elben der Dämmerung&amp;quot; genannt. &lt;br /&gt;
So gut wie alle Elben, die nach Ende des [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalters]] in [[Mittelerde]] lebten, waren Sindar oder [[Waldelben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sindar gliederten sich in mehrere Stämme:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die [[Falathrim]] lebten unter ihrem Fürsten [[Círdan]] in der [[Falas]] und später in [[Lindon]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die [[Eglath]] lebten unter König [[Thingol]] im Reich von [[Doriath]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einige andere Sindar zogen in den Norden Beleriands wo das Land [[Mithrim]] nach ihnen benannt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem sollen einige Sindar aus [[Nevrast]] in Gondolin gelebt haben. So sollen sie dort eines der [[Sieben Tore von Gondolin|sieben Tore]] bewacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Untergang Beleriands zogen einige Sindar wie die Scharen von [[Oropher]] und [[Amdír]] nach [[Rhovanion]] und lebten unter den [[Waldelben]] des [[Düsterwald]]es und [[Lothlórien]]s. Andere gründeten an der Küste [[Gondor]]s den Hafen [[Edhellond]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit den Avari bilden sie die Moriquendi, die Elben der Dunkelheit die nie das Licht der Bäume gesehen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Äußere Merkmale==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sindar waren etwas kleiner als die Noldor und weniger kräftig. Sie hatten zumeist ebenfalls dunkles Haar, es gab jedoch auch einige Silberhaarige und Goldhaarige unter ihnen, wie die Beispiele [[Celeborn (Elb)|Celeborns]] und [[Thranduil]]s zeigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sprache der Sindar ist das [[Sindarin]], welches sich in drei Hauptdialekte aufteilt, [[Nord-Sindarin]], Doriathrin und die Sprache der Falathrim von Lindon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Andere Namen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Sindar nannten sich selbst &#039;&#039;Edhil&#039;&#039; (Singular: &#039;&#039;Edhel&#039;&#039;) was in ihrer Sprache &#039;&#039;Elben&#039;&#039; bedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Externe Links==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.der-fuchsbau.com/tolkien/familytree/stammbaum.htm Stammbaum der Eldar und Atani]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;. Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]]. &#039;&#039;Quenta Silmarillion&#039;&#039;, X &#039;&#039;Von den Sindar&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Nachrichten aus Mittelerde]].&#039;&#039; Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
** Teil Eins: &#039;&#039;Das Erste Zeitalter&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*** I. &#039;&#039;Von Tuor und seine Ankunft in Gondolin&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teleri]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sindar]]&lt;br /&gt;
[[en:Sindar]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/peuples/elfes/teleri/sindar/sindar]]&lt;br /&gt;
[[fi:Sindar (kansa)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Melbarion</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Sindar&amp;diff=101861</id>
		<title>Sindar</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Melbarion: /* Beschreibung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Navigationsleiste Elben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sindar&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;Grauelben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Volk==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Elben]], [[Nelyar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sindar waren Elben vom Stamm der [[Teleri]], welche die zurückgekehrten [[Noldor]] in [[Beleriand]] vorfanden, ausgenommen die [[Grünelben]] von [[Ossiriand]].&lt;br /&gt;
Sie sind benannt nach ihrem König im Ersten Zeitalter, [[Thingol]] (Graumantel). Die Sindar haben das Licht der [[Zwei Bäume|zwei Bäume]] nie gesehen und wurden deshalb &amp;quot;Elben der Dämmerung&amp;quot; genannt. &lt;br /&gt;
So gut wie alle Elben, die nach Ende des [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalters]] in [[Mittelerde]] lebten, waren Sindar oder [[Waldelben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sindar gliederten sich in mehrere Stämme:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die [[Falathrim]] lebten unter ihrem Fürsten [[Círdan]] in der [[Falas]] und später in [[Lindon]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die [[Eglath]] lebten unter König [[Thingol]] im Reich von [[Doriath]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einige andere Sindar zogen in den Norden Beleriands wo das Land [[Mithrim]] nach ihnen benannt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem sollen einige Sindar aus [[Nevrast]] in Gondolin gelebt haben. So sollen sie dort eines der [[Sieben Tore von Gondolin|sieben Tore]] bewacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Untergang Beleriands zogen einige Sindar wie die Scharen von [[Oropher]] und [[Amdír]] nach [[Rhovanion]] und lebten unter den [[Waldelben]] des [[Düsterwald]]es und [[Lothlórien]]s. Andere gründeten an der Küste [[Gondor]]s den Hafen [[Edhellond]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit den Avari bilden sie die Moriquendi, die Elben der Dunkelheit die nie das Licht der Bäume gesehen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Äußere Merkmale==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sindar waren etwas kleiner als die Noldor und weniger kräftig. Sie hatten zumeist ebenfalls dunkles Haar, es gab jedoch auch einige Silberhaarige und Goldhaarige unter ihnen, wie die Beispiele [[Celeborn (Elb)|Celeborns]] und [[Thranduil]]s zeigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sprache der Sindar ist das [[Sindarin]], welches sich in drei Hauptdialekte aufteilt, [[Nord-Sindarin]], Doriathrin und die Sprache der Falathrim von Lindon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Andere Namen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Sindar nannten sich selbst &#039;&#039;Edhil&#039;&#039; (Singular: &#039;&#039;Edhel&#039;&#039;) was in ihrer Sprache &#039;&#039;Elben&#039;&#039; bedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Externe Links==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.der-fuchsbau.com/tolkien/familytree/stammbaum.htm Stammbaum der Eldar und Atani]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;. Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]]. &#039;&#039;Quenta Silmarillion&#039;&#039;, X &#039;&#039;Von den Sindar&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teleri]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sindar]]&lt;br /&gt;
[[en:Sindar]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/peuples/elfes/teleri/sindar/sindar]]&lt;br /&gt;
[[fi:Sindar (kansa)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Melbarion</name></author>
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	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Sieben_Tore_von_Gondolin&amp;diff=101860</id>
		<title>Sieben Tore von Gondolin</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Sieben_Tore_von_Gondolin&amp;diff=101860"/>
		<updated>2018-06-26T20:13:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Melbarion: /* Das vierte Tor */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;sieben Tore von Gondolin&#039;&#039;&#039; befanden sich in der [[Orfalch Echor]] und schützen den Zugang zu [[Gondolin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* erbaut zwischen 64 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. S.)]] und 116 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. S.)]]&lt;br /&gt;
* siebtes Tor 471 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. S.)]] erbaut&lt;br /&gt;
* wahrscheinlich 510 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. S.)]] zerstört&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Tal von [[Tumladen (Beleriand)|Tumladen]] und die Stadt Gondolin erreichen zu können, musste man zuerst das Bett des [[Trockener Fluss|Trockenen Flusses]] finden und dann die [[Orfalch Echor]] durchqueren. Diese tiefe Schlucht wurde von sieben Toren versperrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das erste Tor===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sogenannte Tor aus Holz war ein Fallgatter. Es stand zwischen zwei in den Fels gehauenen Säulen und bestand aus gekreuzten Holzstäben, die mit Eisennägeln beschlagen waren.&lt;br /&gt;
Als [[Tuor]] mit [[Voronwe]] nach Gondolin kam, war [[Elemmakil]] der Hüter des ersten Tores.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das zweite Tor===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweite Tor, das Tor aus Stein, befand sich etwa eine halbe Meile steilen Weges hinter dem ersten Tor. Hier war das Tal durch eine große Mauer versperrt, welche von zwei Türmen flankiert wurde. Das Tor bestand aus einem gewaltigen Steinblock, der den Weg versperrte. Allerdings konnte man das Steintor mit einem leichten Schlag um eine Achse drehen, um so vorbei zu kommen.&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;zahlreichen&amp;quot; (Nachrichten aus Mittelerde) Wachen des zweiten Tores waren graugekleidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das dritte Tor===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dritte Tor, das Tor aus Bronze, war von einer noch höheren und stärkeren Mauer umgeben als die vorherigen Tore. Das Tor selber setzte sich aus zwei mit Schilden und Bronzetafeln behangenen Torflügeln zusammen. Auf der Mauer befanden sich drei Türme, welche mit Kupfer überdacht waren.&lt;br /&gt;
Die Wachen, welche noch zahlreicher waren als beim zweiten Tor, waren größtenteils [[Grauelben]] aus [[Nevrast]] und mit Äxten bewaffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das vierte Tor===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das vierte Tor, das Tor aus Schmiedeeisen, war von hohen, dunklen Mauern umgeben. Das Tor bestand aus drei Türgittern, und sah so aus als würde man &amp;quot;durch die Stämme und Äste unvergänglicher Bäume in den fahlen Glanz des Mondes&amp;quot; blicken (Nachrichten aus Mittelerde). Über der Mauer erhoben sich vier Türme und zwischen den inneren Türmen war ein aus Eisen geschmiedetes Bildnis von [[Thorondor]] angebracht.&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Eisernen Wachen&amp;quot; (Nachrichten aus Mittelerde) hatten schwarze Panzer, Mäntel und Schilde. Die Gesichter wurden von Visiren in Form eines Adlerschnabels verdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das fünfte Tor===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das fünfte Tor, das Tor aus Silber, war von einer breiten niedrigen Marmor Mauer umgeben. Die Brustwehr war ein silbriges Gatter zwischen fünf großen Marmorkugeln. Das Tor war dem Mond nachgebildet und hatte die Form eines dreigeteilten Kreises. Zudem war es mit Perlen aus [[Nevrast]] verziert. Über dem Tor, auf der mittlersten Marmoskugel, war ein aus Silber und Malachit gebildetes Bildnis von [[Telperion]]. Die weißen Blüten waren mit weißen Perlen geschmückt.&lt;br /&gt;
Das Tor wurde von etwa 200 Bogenschützen bewacht, die silberne Panzer und Helme mit weißen Kämmen trugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das sechste Tor===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sechste Tor, das Tor aus Gold, war durch eine lange, breite, gerade Straße mit dem fünften Tor verbunden. Der Aufbau der Mauer war dem fünften Tor sehr ähnlich, doch bestand die Mauer aus gelben Marmor und die Brustwehr, sowie die diesmal sechs Kugeln, waren aus rotem Gold. In der Mitte thronte über dem Tor auf einer goldenen Pyramide ein Bild von [[Laurelin]]. Das Tor war mit sonnenähnlichen, goldenen Scheiben geschmückt.&lt;br /&gt;
Etwa 300 Bogenschützen mit &amp;quot;langen Bögen&amp;quot; (Nachrichten aus Mittelerde) bewachten dieses Tor. Die Panzer waren vergoldet, auf den Helmen waren rote Federn und ihre Schilde waren &amp;quot;flammend rot&amp;quot; (Nachrichten aus Mittelerde).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das siebte Tor===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das siebte Tor, das Tor aus Stahl oder auch das große Tor, wurde nicht wie die anderen Tore vor der [[Nirnaeth Arnoediad]] gebaut, sondern erst danach unter der Leitung von [[Maeglin]]. Eine Mauer gab es hier nicht. Vielmehr standen an den Seiten zwei sehr hohe, vielfenstrige Türme. Zwischen den Türmen befand sich ein stählener Zaun. Dort standen sieben große Säulen, die sich, nach oben hin, von der Größe eines starken Baumes zu der Größe einer Nadel zuspitzten. Zwischen diesen sieben Säulen waren sieben Querstreben. Jeder Zwischenraum hatte 77 aufrecht stehende STahlstäbe, die am oberen Ende wie die Blätter von Speeren geformt waren. Wenn man den Zaun berührte, begann er wie eine vielsaitige Harfe zu erklingen. Über der mittleren Säule prangte eine Nachbildung von [[Turgon (Sohn von Fingolfin)|Turgons]] diamantbesetzter Krone. Der Zaun, der kein Tor erkennen ließ, konnte durch eine Tür in der mittleren Säule betreten werden. Der Hüter des großen Tores war [[Ecthelion, Hauptmann von Gondolin|Ecthelion]]. &lt;br /&gt;
Zu beiden Seiten hinter dem Tor lagen die Heere Gondolins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Nachrichten aus Mittelerde]].&#039;&#039; Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Hans J. Schütz. Klett-Cotta, Stuttgart 1983. (Im Original erschienen 1980 unter dem Titel &#039;&#039;Unfinished Tales of Númenor and Middle-earth&#039;&#039;.) Teil 2: „Das Erste Zeitalter“. I „Tuor und seine Ankunft in Gondolin“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tore und Türen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Seven Gates of Gondolin]]&lt;br /&gt;
[[fi:Gondolinin seitsemän porttia]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Melbarion</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Voronwe&amp;diff=101859</id>
		<title>Voronwe</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Voronwe&amp;diff=101859"/>
		<updated>2018-06-26T20:09:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Melbarion: /* Hintergrund */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Voronwe&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;der Standhafte&#039;&#039;, ([[Sindarin]]: &#039;&#039;Bronwe&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Volk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Elben]], [[Noldor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voronwe ist ein Noldo aus [[Gondolin]], in [[Nevrast]] geboren und durch seine Mutter, eine Sinda von den [[Falas]], mit [[Círdan]] verwandt. Sein Vater ist der Noldo [[Aranwe]]. Er hat einen Sohn namens [[Winzigherz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Ulmo rettet Voronwe.jpg|thumb|250px|Voronwe wird von [[Ulmo]] gerettet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war einer der Boten, die [[Turgon (Sohn von Fingolfin)|Turgon]] zu den [[Sirion]]-Mündungen schickte. Voronwe vertrödelte viel Zeit in [[Nan-tathren]], wo es ihm so gut gefiel, dass er fast bereit war seine Mission abzubrechen und dortzubleiben.&lt;br /&gt;
Aber [[Ulmo]] hatte Wichtigeres mit ihm vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er fuhr auf dem letzten der 7 Schiffe, die Círdan in Turgons Auftrag gebaut hatte.&lt;br /&gt;
Alle diese Schiffe scheiterten an den heftigen Stürmen und an den [[Verwunschene Inseln|Verwunschenen Inseln]]. Als Voronwes Schiff in Sichtweite des [[Taras|Taras-Berg]]es kenterte, sorgte Ulmo dafür, dass er lebend davonkam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde in Nevrast ans Ufer gespült und begegnete dort [[Tuor]], den er, über die [[Orfalch Echor]]und die [[sieben Tore von Gondolin]], nach Gondolin führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er soll einer der Flüchtlinge gewesen sein, die nach dem Fall Gondolins mit Tuor und [[Idril]] in den Süden zogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Figur, die am Anfang des Buches der Verschollenen Geschichten Teil 1 nach Tol Eressea kommt. Durch ihn wird das einzige Geschichtsfragment über die Insel [[Tol Eressea]] erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Nachrichten aus Mittelerde]].&#039;&#039; Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]].&lt;br /&gt;
** Teil Eins, Das Erste Zeitalter:&lt;br /&gt;
*** Von Tuor und seiner Ankunft in Gondolin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 1]]&lt;br /&gt;
* [[Das Silmarillion]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Noldor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Voronwë of Gondolin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Melbarion</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Tuor&amp;diff=101858</id>
		<title>Tuor</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Tuor&amp;diff=101858"/>
		<updated>2018-06-26T20:05:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Melbarion: /* Beschreibung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Ulmo.jpg|thumb|200px|Ulmo und Tuor|thumb|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tuor&#039;&#039;&#039; ist im [[Legendarium]] ein Held des [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalters]] aus dem [[Haus Hador|Dritten Haus]] der [[Edain]]. Er spielt unter anderem eine tragende Rolle im Kampf um die geheime Stadt [[Gondolin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem ist er der Sohn Huors, des Bruders von Húrin und somit der Neffe Húrins und Vetter Túrins, Lalaiths und Nienors. &lt;br /&gt;
Ebenso ist Tuor der Großvater von Elrond und Elros.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Volk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Menschen]], [[Edain]], später [[Noldor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangaben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* geboren 472 E. Z. (J. S.)&lt;br /&gt;
* um 560 E. Z. (J. S.) segelte Tuor gen Westen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Heirat von Tuor und Idril.jpg|thumb|150px|Tuor bei seiner Vermählung mit Idril]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Tuor und Othrod.jpg|thumb|150px|&#039;&#039;&#039;Tuor&#039;&#039;&#039; erschlägt [[Othrod]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tuor wurde in [[Hithlum]] als einziger Sohn von [[Huor]] und [[Rían (Mutter von Tuor)|Rían]] geboren. Er wuchs bei seinem Ziehvater [[Annael]] unter den [[Sindar|Grauelben]] auf. Auf der Flucht, nachdem sie von [[Ostlinge]]n überfallen wurden, machte er sich auf die Suche nach Gondolin und erreichte [[Vinyamar]] und die dort gelegenen alten Hallen [[Turgon (Sohn von Fingolfin)|Turgons]]. Dort fand er Rüstung, Schwert, Speer, Bogen und Schild, die Turgon auf Geheiß von [[Ulmo]] für jemanden hinterlassen sollte, der die Rettung für Gondolin bedeuten würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er die Hallen verließ, erschien ihm Ulmo, der ihm die Nachricht eingab, die er Turgon überbringen sollte. Der Elb [[Voronwe]] führte ihn nach Gondolin, damit er Ulmos Nachricht nach dem Passieren der [[sieben Tore von Gondolin]] an Turgon überbringen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er heiratete später Turgons Tochter [[Idril]]. Die beiden hatten einen Sohn, [[Earendil der Seefahrer|Earendil]]. Beim Angriff auf Gondolin erschlug Tuor fünf [[Balrog|Balrogs]] und stieß den Verräter [[Maeglin]] von der Stadtmauer. Danach floh er mit Idril, Earendil und den anderen Überlebenden zu den [[Sirionmündungen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er das Alter spürte, kam die Sehnsucht nach den Weiten des Meeres wieder auf und er erbaute [[Earráme]] (&amp;quot;Meeresschwinge&amp;quot;), ein großes Schiff, das ihn und Idril Celebrindal gen Westen trug. Seitdem wurde er nie wieder gesehen und er verschwand aus den Geschichten und Liedern. Ob er denn wirklich ein Elb wurde oder weiterhin ein Mensch blieb, ist nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Später wurde Tuor zu den Erstgeborenen (Noldor) gezählt.&lt;br /&gt;
* Er besaß eine [[Tuors Harfe|Harfe]] und eine Axt namens [[Dramborleg]].&lt;br /&gt;
* Mit ein wenig Nachdenken, könnte Tuors eigentliches von Ulmo bedachtes Schicksal darin gelegen haben, mit Idril ein Kind zu zeugen: das genug elbischen Blutes ist, um Aman lebend betreten zu können, und doch nicht unter dem Schatten vom Fluch der Noldor stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Externer Link ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://ardapedia.herr-der-ringe-film.de/images/f/f3/Ardapedia_Silmarillon_Genealogie.pdf Silmarillion Stammbaum herunterladen (PDF, ca. 108 kb)]&lt;br /&gt;
* [http://www.der-fuchsbau.com/tolkien/familytree/stammbaum.htm Stammbaum der Eldar und Atani]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;. Quenta Silmarillion, XXIII: &#039;&#039;Von Tuor und dem Fall von Gondolin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 2]]&#039;&#039;. Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]]. III &#039;&#039;Der Fall von Gondolin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Noldor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Menschen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Edain]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Tuor]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/personnages/hommes/1a/peuple_de_hador/tuor]]&lt;br /&gt;
[[fi:Tuor]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Melbarion</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Maeglin&amp;diff=101857</id>
		<title>Maeglin</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Maeglin&amp;diff=101857"/>
		<updated>2018-06-26T20:01:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Melbarion: /* Beschreibung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Maeglin&#039;&#039;&#039;, ist im [[Legendarium]] der Sohn von Eol und Aredhel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* geboren 320 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. S.)]]&lt;br /&gt;
* gestorben 510 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. S.)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Volk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Elben]], [[Noldor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maeglin war der Sohn von [[Eol]], dem Dunkelelben, und [[Aredhel]], [[Turgon (Sohn von Fingolfin)|Turgons]] Schwester. Er wurde in [[Nan Elmoth]] geboren. Äußerlich war er den [[Noldor]], dem Volk seiner Mutter, ähnlich. Er war groß und hatte schwarzes Haar. Seine Haut war weiß, doch waren seine Augen dunkel.&lt;br /&gt;
An Geist und Gemüt ähnelte er seinem Vater. &#039;&#039;&amp;quot;Er sprach nicht viel, außer von Dingen, die ihm nahegingen, und dann hatte seine Stimme die Kraft, die Zuhörer zu bewegen und die Widerstrebenden zu zwingen.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ging mit Eol oft zu den Zwergenstädten im Osten der [[Ered Luin]] und lernte dort viel. Doch soll er seine Mutter mehr geliebt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So geschah es, dass er mit Aredhel heimlich aus Nan Elmoth fortging, um mit ihr nach [[Gondolin]] zurückzukehren. Dort erblickte er [[Idril]], Turgons Tochter, zum ersten Mal und verliebte sich in sie. Doch dies war ein einseitiges Verlangen. Außerdem war eine Verbindung zwischen solch nahen Verwandten, Idril war schließlich seine Cousine, in [[Gondolin]] verboten. Maeglin wurde ein Großer unter den Gondolindrim. Er wurde von allen gerühmt und stand in hoher Gunst bei Turgon. Nicht zuletzt durch den Bau eines Tors, welches mit anderen sechs die [[Sieben Tore von Gondolin]] bildete. Er bewies auch Tapferkeit und Kraft in der [[Nirnaeth Arnoediad]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Tuor]] nach Gondolin kam, war Maeglin der einzige, dessen Herz dieser nicht gewinnen konnte, da Tuor [[Idril]] heiratete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maeglin, der viel in den Gondolin umgebenden Bergen nach Metallen suchte, ging oft mit wenigen seiner Leute über Gondolins Grenzen hinaus, und Turgon wusste nichts von der Missachtung seiner Gesetze. Doch eines Tages wurde Maeglin in den Bergen von [[Orks]] gefangen genommen und zu [[Morgoth]] gebracht. Maeglin wollte auch unter der Folter nichts verraten, doch als Morgoth ihm Idril als Gemahlin versprach, verriet er die genaue Lage Gondolins an Morgoth. So nahm der Untergang Gondolins seinen Lauf. Maeglin wurde von Morgoth zurückgeschickt, damit kein Verdacht aufkomme, und er verriet nichts, denn ihm wurde von Morgoth Idril und ein hoher Posten im Orkheer versprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als schließlich die Stadt angegriffen wurde, wurde Maeglin von [[Tuor]] getötet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot; ... ,und dann packte er [[Tuor]] ihn um die Leibesmitte, sprang mit ihm auf die Mauer und schleuderte ihn weit hinaus. Gewaltig war der Fall seines Körpers, und dreimal prallte er gegen den [[Amon Gwareth]],...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Maeglin erhielt seinen Namen erst im Alter von 12 Jahren von seinem Vater und er bedeutet &amp;quot;der Scharfe Blick&amp;quot;. Seine Mutter gab ihm aber heimlich den Namen Lómion, was in der Sprache der Noldor &amp;quot;Kind der Dämmerung&amp;quot; bedeutet.&lt;br /&gt;
* Maeglin stahl seinem Vater das Schwert [[Anguirel]]. Dieses war das Gegenstück von [[Anglachel]], das Eol widerwillig König Thingol als Preis dafür gab, dass er in Nan Elmoth wohnen durfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Externe Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.der-fuchsbau.com/tolkien/familytree/stammbaum.htm Stammbaum der Eldar und Atani]&lt;br /&gt;
* [http://ardapedia.herr-der-ringe-film.de/images/f/f3/Ardapedia_Silmarillon_Genealogie.pdf Silmarillion Stammbaum herunterladen (PDF, ca. 108 kb)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Das Silmarillion|Das Silmarillion, S. 178-180/186/328-329, Klett-Cotta, 2002]]&lt;br /&gt;
* [[The History of Middle-earth volume II, The Book of Lost Tales, part II|The History of Middle-earth Volume II, &amp;quot;The Book of the Lost Tales II&amp;quot;, The Fall of Gondolin p. 187 &amp;amp; 197]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Noldor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Maeglin]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/personnages/elfes/noldor/maeglin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Melbarion</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Gondolin&amp;diff=101856</id>
		<title>Gondolin</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Gondolin&amp;diff=101856"/>
		<updated>2018-06-26T19:55:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Melbarion: /* Lage */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Gondolin Elbenstadt.jpg|thumb|300px|Gondolin]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gondolin&#039;&#039;&#039; ist im [[Legendarium]] eine [[Noldor|noldorische]] Stadt in [[Beleriand]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangaben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* von 64 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (Jahre der Sonne)]] bis 116 E. Z. (J. S.) erbaut&lt;br /&gt;
* 510 E. Z. (J. S.) zerstört&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Gondolin lag auf dem [[Amon Gwareth]] in der südlichen Hälfte des [[Tumladen (Beleriand)|Tals von Tumladen]]. Das Tal selbst befand sich inmitten der [[Echoriath]], einem Ring hoher und steiler Berge, östlich des [[Sirion]] und nördlich von Beleriand. Den einzigen Zugang bildete ein [[Trockener Fluss|ausgetrocknetes Flussbett]] im Südwesten, das zur Schlucht [[Orfalch Echor]] führte, in der die [[Sieben Tore von Gondolin|sieben Tore von Gondolin]] den Weg vor Eindringlingen schützten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbau ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:GondolinKarte.png|thumb|300px|Stadtplan von Gondolin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gondolin wurde von [[Turgon (Sohn von Fingolfin)|Turgon]] im Andenken an [[Tirion]] in [[Eldamar]] gebaut. Daher ließ Turgon die Stadt von seinen kunstfertigsten Untertanen errichten. In der langen Friedenszeit arbeiteten die Bewohner ständig weiter an ihrer Stadt und schließlich konnten sie sie mit Tirion vergleichen. Daher galt Gondolin als die ruhmreichste und meistbesungene Stadt der [[Elben]] in den [[Mittelerde|Hinnenlanden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt befand sich auf dem abgeflachten Gipfel des Amon Gwareth. Auf diesem Berg entsprangen viele Quellen, die die Gondolindrim in Brunnen und kleine Wasserfälle umwandelten, um die Anlage noch schöner und lebendiger zu gestalten. Im Umfeld der Springbrunnen wurden Plätze angelegt, damit sie für alle sichtbar gehalten werden konnten. Besonders im Süden der Stadt gab es zahlreiche Quellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz Gondolin wurde aus weißem Marmor und weißem Stein erbaut. Durch diese Farbe wirkte die Stadt wie ein eingefasstes, schimmerndes Juwel in dem von Schnee umgebenen Tal. Die Stadtmauern waren hoch und breit, ebenso die beiden darin eingelassenen Tore im Westen und im Norden. Ihre Torflügel bestanden aus massivem Eisen. Die Straßen Gondolins wurden steinern gepflastert und darüber hinaus noch mit Marmor eingefasst. Auch die Häuser waren weiß und verfügten über große Gärten voller Blumen und Bäume. Die Gondolindrim bauten gern hohe Türme, die aus Marmor bestanden, und kunstfertig verziert waren. Am größten [[Platz des Königs|Platz der Stadt]] befand sich das größte Gebäude, der Königspalast. Davor lagen der größte Brunnen und der [[Turm des Königs|höchste Turm der Stadt]], sowie die beiden künstlichen Bäume [[Glingal]] und [[Belthil]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Norden der Stadt befand sich ein besonders steiler, schwarzer Felsvorsprung, der [[Caragdûr]]. Dort wurde [[Eol]], der Dunkelelb, in den Tod gestürzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesellschaft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herrscher ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr und König von Gondolin war Turgon. Die Stadt hatte keine Königin, da Turgons Gemahlin [[Elenwe]] beim Übergang über die [[Helcaraxe]] gestorben war. Daher war Turgons Tochter [[Idril]] die einzige Erbin des Throns. Weitere Mitglieder der Königsfamilie waren die Schwester Turgons, [[Aredhel]], sowie später ihr Sohn [[Maeglin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der König erließ Gesetze, wie das Gesetz, nach dem niemand Gondolin verlassen dürfe, und sprach Urteile, zum Beispiel Eols Todesurteil nach seinem Mord an Aredhel. Dafür besaß der König einen speziellen Gerichtsstab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig war er Oberbefehlshaber der Streitkräfte. Er ließ durch diese Vollmacht Wachen auf den umgebenden Bergen und besonders am Ausgang der Orfalch Echor aufstellen. Das Heer Gondolins war darüber hinaus in [[zwölf Häuser von Gondolin|zwölf sogenannte Häuser]] unterteilt. Dem König stand ein Rat aus Fürsten zur Seite, der jedoch eine rein beratende Funktion hatte und den König nicht überstimmen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Turgons Tod wurde Tuor und nach ihm sein Sohn Earendil von vielen als neuer Anführer akzeptiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bewohner ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anfängliche Bevölkerung bestand zu einem Drittel aus dem Volk von Fingolfin. Dem gegenüber stand eine noch größere Menge an Sindar. In der langen Zeit des Friedens hatten sich die Einwohner entsprechend vermehrt, sodass Turgon in der Nirnaeth Arnoediad ein zehntausend Mann großes Heer aufbieten konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Körperbau her waren die Einwohner Gondolins klein, schlank und geschmeidig. Darüber hinaus konnte sie schnell laufen und verfügten über ein hohes Maß an Bildung. Sie besaßen liebliche Stimmen. Besonders die weiblichen Gondolindrim waren so schön wie die Gestirne am Himmel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gondolindrim waren ein sehr kunstfertiges Volk, was an der langen Friedenszeit lag. Sie schufen viele schöne Dinge, so zum Beispiel den [[Elessar (Edelstein)|Elessar]]. Mit der Zeit wurden die Einwohner Gondolins sehr reich, da sie endlos viele Edelsteine und Metalle fanden. Doch auch Waffen wurden von ihnen geschmiedet. Die dazu benötigten Erze fanden sie in den umliegenden Bergen, besonders im Norden. Beispiele für ihr hohes Können waren die drei Schwerter [[Glamdring]], [[Orkrist]] und das spätere Schwert [[Stich]], die bis weit ins [[Drittes Zeitalter|Dritte Zeitalter]] hinein brauchbar waren. Bei Kämpfen waren die Gondolindrim mit schimmernden Kettenpanzern, langen Schwertern und Speeren ausgerüstet. Auch gab es sehr viele, gute Bogenschützen in Gondolin. Diese hatten genug Pfeile, um jahrelang ununterbrochen damit schießen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Alltagssprache in Gondolin war, wie nach Thingols Bann des [[Quenya]] überall in Beleriand, [[Sindarin]]. Allerdings wurde die Sprache mit einem leichtem Dialekt gesprochen, da die Gondolindrim lange von ihrem Volk getrennt war. Doch auch das Quenya geriet nicht in Vergessenheit und am Ende des Ersten Zeitalters war das Quenya aus Gondolin das einzige, das noch existierte, da alle anderen Noldor vernichtet worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gründung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Dagor-nuin-Giliath]] glaubten die Noldor [[Morgoth]] vorerst besiegt. Trotzdem wurde Turgon, einer ihrer Fürsten, von einem beunruhigenden Traum heimgesucht, der ihm den Untergang seines Volkes voraussagte. Der Vala [[Ulmo]] zeigte ihm daraufhin das versteckte Tal von Tumladen und wies ihn an, dort ein geheimes Reich zu errichten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend führte Turgon die kühnsten und geschicktesten seiner Untertanen in das Tal und unter dem Zeichen größter Geheimhaltung wurde Gondolin errichtet. Nach ungefähr 52 Jahren Bauzeit war die Stadt fertig gestellt. Im Jahr 116 führte Turgon sein Volk von [[Vinyamar]] in [[Nevrast]], wo er zuvor gewohnt hatte, in kleinen Gruppen nach Tumladen. Dort begann Gondolin unter dem Schutz Ulmos und der [[Adler]] [[Manwe]]s, die in den umliegenden Bergen ihre Nester hatten, aufzublühen und im Folgenden eine lange Periode des Friedens zu erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maeglins Ankunft ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über zweihundert Jahre verlebte Gondolin in glücklichem Frieden. Während der Dunkle Herrscher im Norden von den Streitkräften der Noldor belagert wurde, lebten die Bewohner Gondolins unbehelligt von den Ereignissen außerhalb ihrer Stadt. Aredhel, die Schwester des Königs, wurde jedoch der Pracht und Schönheit der Stadt überdrüssig und bat Turgon, Gondolin verlassen zu dürfen. Zunächst lehnte er dies ab, am Ende gab er ihrem Drängen aber nach und ließ sie gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 400 kehrte sie gemeinsam mit ihrem Sohn Maeglin, den sie in der Zwischenzeit in [[Nan Elmoth]] zur Welt gebracht hatte, zurück. Maeglins Vater [[Eol]] jedoch war den beiden heimlich gefolgt und als er versuchte, die Tore der Stadt zu durchschreiten, geriet er in die Gefangenschaft von Turgons Wachen. Als man ihn vor den König brachte, weigerte Eol sich, Turgon als seinen Herrn anzuerkennen. Da er dies auch nicht für seinen Sohn wollte, versuchte er Maeglin zu töten. Der Mordversuch scheiterte jedoch und stattdessen kam Aredhel ums Leben. Als Strafe für seine Tat wurde Eol hingerichtet. &lt;br /&gt;
Maeglin gewann unter Turgons Obhut bald großes Ansehen unter den Bewohnern Gondolins. Vor allem sein handwerkliches Geschick brachte ihm viel Anerkennung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beteiligung an den Kriegen von Beleriand ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Aredhels und Eols Tod folgten einhundert weitere friedliche Jahre für Gondolin. Als Morgoth sich aus der Umklammerung der Noldor befreite, blieben die Bewohner Gondolins in ihrer gut versteckten Stadt von seinem Zorn verschont. Auch beteiligten sie sich nicht an den Kämpfen der [[Dagor Bragollach]]. Auf Ulmos Geheiß musste Turgon jedoch [[Húrin Thalion|Húrin]] und [[Huor]] - zwei [[Menschen]], die Morgoths Handlangern entkommen waren - in seiner Stadt Zuflucht gewähren. Sie waren die ersten Menschen, die Gondolin zu Gesicht bekamen. Ungefähr ein Jahr lang lebten sie dort, bis Turgon sie gehen ließ. Vorher mussten sie ihm aber noch versprechen, niemandem vom Standort Gondolins zu erzählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Morgoths wachsender Macht beunruhigt, begann Turgon, sich Sorgen um die Zukunft seines Volkes zu machen. Im Folgenden entsandte er heimlich Boten in Richtung Valinor, um die [[Valar]] um Vergebung und Hilfe zu bitten. Doch weder erreichte einer dieser Boten das Segensreich noch kamen sie je wieder nach Gondolin zurück. Nach dem Tod [[Fingolfin]]s brachte [[Thorondor]] seine Leiche in die Berge nördlich von Tumladen, wo sein Sohn Turgon ihm ein würdiges Grab bereitete und ihn unter einer Pyramide bestattete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Der Fall Turgons Turm.jpg|thumb|200px|Das Ende von Gondolin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Turgon von den Planungen zu einem gemeinsamen Angriff auf [[Angband]] hörte, sammelte er ein Heer von zehntausend Gondolindrim und unterstützte seinen Bruder [[Fingon]], den [[Hoher König der Noldor|Hohen König der Noldor]], in seinem Vorhaben. Da er bei dem unbedachten Sturmangriff der Noldor nicht teilnahm, konnte er sich nach der Niederlage in der [[Nirnaeth Arnoediad]] mit geringen Verlusten und dem Rest von Fingons Heer nach Gondolin zurückziehen. Dabei wurde das Heer der Gondolindrim von den Menschen unter Húrin und Huor gedeckt. Nachdem Turgon wieder in Gondolin angekommen war, ließ er am Ausgang der [[Orfalch Echor]] von Maeglin ein weiteres Tor schmieden. Turgon war nun Hoher König der Noldor und der letzte Feind Morgoths.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tuors Ankunft ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Fall von [[Nargothrond]] war Gondolin das letzte große Bollwerk der Noldor in Beleriand. Doch trotz seiner Erfolge fand Morgoth keine Ruhe und er bemühte sich stets, den Standort von Turgons verstecktem Reich ausfindig zu machen. Seine Anstrengungen blieben jedoch erfolglos. Als er Húrin, den er vorher in [[Angband]] gefangen gehalten hatte, wieder frei ließ, begab dieser sich nach [[Dimbar]], am Südende der Echoriath. In der Hoffnung, von einem Adler geholt zu werden, rief er Turgon um Hilfe an. Der König von Gondolin fürchtete jedoch um das Leben seines Volkes und versagte Húrin die erhoffte Rettung. Er sollte Recht behalten, denn Morgoths Späher waren Húrin heimlich gefolgt, so dass er durch seine Unwissenheit versehentlich die ungefähre Lage Gondolins verriet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulmo, der den Untergang Gondolins vorhersah, schickte daraufhin Húrins Neffen [[Tuor]] mit der Nachricht nach Gondolin, die Stadt müsse umgehend geräumt werden. Dank Ulmos Führung fand Tuor schließlich den Weg nach Gondolin. Doch als Turgon ihn anhörte, weigerte er sich, ganz auf die Stärke Gondolins und seiner Einwohner vertrauend, auf den Rat des Vala zu hören. Stattdessen ließ er den einzigen Zugang zur Stadt, den Trockenen Fluss, zuschütten. Tuor blieb in Gondolin und erlangte bald großes Ansehen. Nach wenigen Jahren heiratete er die Königstochter Idril. Ein Jahr später, im Jahre 503, kam ihr gemeinsamer Sohn [[Earendil der Seefahrer|Earendil]] der [[Halbelben|Halbelb]] auf die Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verrat durch Maeglin und Zerstörung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Siehe [[Schlacht um Gondolin]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischenzeitlich verriet Húrin, der jahrelang von Morgoth gefangen gehalten worden war, versehentlich die ungefähre Lage Gondolins. Im Jahr 510 kam es dann zum Fall von Gondolin. Maeglin wurde bei einem Ausflug in das Bergwerk [[Anghabar]] von [[Orks]] ergriffen. Er verriet Morgoth die Lage der Stadt und dieser vernichtet die Stadt mit Orks, [[Balrogs]] und [[Drachen]]. Idril und Tuor konnten durch einen geheimen Tunnel fliehen und retteten so rund achthundert Gondolindrim vor dem Untergang der Stadt, bei dem auch König Turgon starb. Bei ihrer Flucht über die nördlichen Berge über die [[Cirith Thoronath]] wurden die Flüchtlinge angegriffen und konnten nur unter Opfern und mit Hilfe der Adler entkommen. Die Überlebenden rund 580 Elben kamen schließlich an den [[Sirion-Mündungen]] an und vermischten sich dort mit dem Volk von [[Elwing]] von [[Doriath]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Aufenthalt Tuors in Gondolin wurden ihm die sieben Namen der Stadt genannt. Einige dieser Namen scheinen gegensätzlich zum Sindarin, dass Tolkien sonst im Ersten Zeitalter verwendete, gebildet zu werden. So sollte es normalerweise nicht &#039;&#039;Gondothlimbar&#039;&#039; sondern &#039;&#039;Gondolindrimbar&#039;&#039; heißen. Diese Abweichungen sind wohl auf den Dialekt zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Ondolinde&#039;&#039;, Quenya für ‚Fels der Wassermusik‘: ursprünglicher Name der Stadt Turgons&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Gondolin&#039;&#039;, Sindarin für ‚Verborgener Fels‘: sprachgeschichtliche Weiterentwicklung von &#039;&#039;Ondolinde&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Gondobar&#039;&#039;, Sindarin für ‚Stadt aus Stein‘&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Gondothlimbar&#039;&#039;, Sindarin für ‚Stadt der Bewohner der Steine‘&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Gwarestrin&#039;&#039;, Sindarin für ‚Turm der Wacht‘&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Gar Thurion&#039;&#039;, Sindarin für ‚Verborgener Ort‘&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Lothengriol&#039;&#039; oder auch &#039;&#039;Lothladen&#039;&#039;, Sindarin für ‚Blume, die auf der Ebene blüht‘&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]].&#039;&#039; Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]].&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;Quenta Silmarillion&#039;&#039;,&lt;br /&gt;
*** XV &#039;&#039;Von den Noldor in Beleriand&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** XVI &#039;&#039;Von Maeglin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** XVIII &#039;&#039;Vom Verderben Beleriands und von Fingolfins Ende&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** XX &#039;&#039;Von der Fünften Schlacht: Nirnaeth Arnoediad&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** XXIII &#039;&#039;Von Tuor und dem Fall von Gondolin&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Nachrichten aus Mittelerde]].&#039;&#039; Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
** Teil Eins: &#039;&#039;Das Erste Zeitalter&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*** I. &#039;&#039;Von Tuor und seine Ankunft in Gondolin&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 2]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
** III &#039;&#039;Der Fall von Gondolin&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Hobbit]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
** Kapitel III: &#039;&#039;Eine kurze Rast&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortschaften]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesenswert}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Gondolin]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/geographie/villes_tours_et_forteresses/beleriand/gondolin]]&lt;br /&gt;
[[fi:Gondolin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Melbarion</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Gondolin&amp;diff=101855</id>
		<title>Gondolin</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Gondolin&amp;diff=101855"/>
		<updated>2018-06-26T19:53:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Melbarion: /* Lage */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Gondolin Elbenstadt.jpg|thumb|300px|Gondolin]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gondolin&#039;&#039;&#039; ist im [[Legendarium]] eine [[Noldor|noldorische]] Stadt in [[Beleriand]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangaben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* von 64 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (Jahre der Sonne)]] bis 116 E. Z. (J. S.) erbaut&lt;br /&gt;
* 510 E. Z. (J. S.) zerstört&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Gondolin lag auf dem [[Amon Gwareth]] in der südlichen Hälfte des [[Tumladen (Beleriand)|Tals von Tumladen]]. Das Tal selbst befand sich inmitten der [[Echoriath]], einem Ring hoher und steiler Berge, östlich des [[Sirion]] und nördlich von Beleriand. Den einzigen Zugang bildete ein [[Trockener Fluss|ausgetrocknetes Flussbett]] im Südwesten, das zur Schlucht [[Cirith Ninniach]] führte, in der die [[Sieben Tore von Gondolin|sieben Tore von Gondolin]] den Weg vor Eindringlingen schützten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbau ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:GondolinKarte.png|thumb|300px|Stadtplan von Gondolin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gondolin wurde von [[Turgon (Sohn von Fingolfin)|Turgon]] im Andenken an [[Tirion]] in [[Eldamar]] gebaut. Daher ließ Turgon die Stadt von seinen kunstfertigsten Untertanen errichten. In der langen Friedenszeit arbeiteten die Bewohner ständig weiter an ihrer Stadt und schließlich konnten sie sie mit Tirion vergleichen. Daher galt Gondolin als die ruhmreichste und meistbesungene Stadt der [[Elben]] in den [[Mittelerde|Hinnenlanden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt befand sich auf dem abgeflachten Gipfel des Amon Gwareth. Auf diesem Berg entsprangen viele Quellen, die die Gondolindrim in Brunnen und kleine Wasserfälle umwandelten, um die Anlage noch schöner und lebendiger zu gestalten. Im Umfeld der Springbrunnen wurden Plätze angelegt, damit sie für alle sichtbar gehalten werden konnten. Besonders im Süden der Stadt gab es zahlreiche Quellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz Gondolin wurde aus weißem Marmor und weißem Stein erbaut. Durch diese Farbe wirkte die Stadt wie ein eingefasstes, schimmerndes Juwel in dem von Schnee umgebenen Tal. Die Stadtmauern waren hoch und breit, ebenso die beiden darin eingelassenen Tore im Westen und im Norden. Ihre Torflügel bestanden aus massivem Eisen. Die Straßen Gondolins wurden steinern gepflastert und darüber hinaus noch mit Marmor eingefasst. Auch die Häuser waren weiß und verfügten über große Gärten voller Blumen und Bäume. Die Gondolindrim bauten gern hohe Türme, die aus Marmor bestanden, und kunstfertig verziert waren. Am größten [[Platz des Königs|Platz der Stadt]] befand sich das größte Gebäude, der Königspalast. Davor lagen der größte Brunnen und der [[Turm des Königs|höchste Turm der Stadt]], sowie die beiden künstlichen Bäume [[Glingal]] und [[Belthil]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Norden der Stadt befand sich ein besonders steiler, schwarzer Felsvorsprung, der [[Caragdûr]]. Dort wurde [[Eol]], der Dunkelelb, in den Tod gestürzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesellschaft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herrscher ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr und König von Gondolin war Turgon. Die Stadt hatte keine Königin, da Turgons Gemahlin [[Elenwe]] beim Übergang über die [[Helcaraxe]] gestorben war. Daher war Turgons Tochter [[Idril]] die einzige Erbin des Throns. Weitere Mitglieder der Königsfamilie waren die Schwester Turgons, [[Aredhel]], sowie später ihr Sohn [[Maeglin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der König erließ Gesetze, wie das Gesetz, nach dem niemand Gondolin verlassen dürfe, und sprach Urteile, zum Beispiel Eols Todesurteil nach seinem Mord an Aredhel. Dafür besaß der König einen speziellen Gerichtsstab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig war er Oberbefehlshaber der Streitkräfte. Er ließ durch diese Vollmacht Wachen auf den umgebenden Bergen und besonders am Ausgang der Orfalch Echor aufstellen. Das Heer Gondolins war darüber hinaus in [[zwölf Häuser von Gondolin|zwölf sogenannte Häuser]] unterteilt. Dem König stand ein Rat aus Fürsten zur Seite, der jedoch eine rein beratende Funktion hatte und den König nicht überstimmen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Turgons Tod wurde Tuor und nach ihm sein Sohn Earendil von vielen als neuer Anführer akzeptiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bewohner ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anfängliche Bevölkerung bestand zu einem Drittel aus dem Volk von Fingolfin. Dem gegenüber stand eine noch größere Menge an Sindar. In der langen Zeit des Friedens hatten sich die Einwohner entsprechend vermehrt, sodass Turgon in der Nirnaeth Arnoediad ein zehntausend Mann großes Heer aufbieten konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Körperbau her waren die Einwohner Gondolins klein, schlank und geschmeidig. Darüber hinaus konnte sie schnell laufen und verfügten über ein hohes Maß an Bildung. Sie besaßen liebliche Stimmen. Besonders die weiblichen Gondolindrim waren so schön wie die Gestirne am Himmel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gondolindrim waren ein sehr kunstfertiges Volk, was an der langen Friedenszeit lag. Sie schufen viele schöne Dinge, so zum Beispiel den [[Elessar (Edelstein)|Elessar]]. Mit der Zeit wurden die Einwohner Gondolins sehr reich, da sie endlos viele Edelsteine und Metalle fanden. Doch auch Waffen wurden von ihnen geschmiedet. Die dazu benötigten Erze fanden sie in den umliegenden Bergen, besonders im Norden. Beispiele für ihr hohes Können waren die drei Schwerter [[Glamdring]], [[Orkrist]] und das spätere Schwert [[Stich]], die bis weit ins [[Drittes Zeitalter|Dritte Zeitalter]] hinein brauchbar waren. Bei Kämpfen waren die Gondolindrim mit schimmernden Kettenpanzern, langen Schwertern und Speeren ausgerüstet. Auch gab es sehr viele, gute Bogenschützen in Gondolin. Diese hatten genug Pfeile, um jahrelang ununterbrochen damit schießen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Alltagssprache in Gondolin war, wie nach Thingols Bann des [[Quenya]] überall in Beleriand, [[Sindarin]]. Allerdings wurde die Sprache mit einem leichtem Dialekt gesprochen, da die Gondolindrim lange von ihrem Volk getrennt war. Doch auch das Quenya geriet nicht in Vergessenheit und am Ende des Ersten Zeitalters war das Quenya aus Gondolin das einzige, das noch existierte, da alle anderen Noldor vernichtet worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gründung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Dagor-nuin-Giliath]] glaubten die Noldor [[Morgoth]] vorerst besiegt. Trotzdem wurde Turgon, einer ihrer Fürsten, von einem beunruhigenden Traum heimgesucht, der ihm den Untergang seines Volkes voraussagte. Der Vala [[Ulmo]] zeigte ihm daraufhin das versteckte Tal von Tumladen und wies ihn an, dort ein geheimes Reich zu errichten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend führte Turgon die kühnsten und geschicktesten seiner Untertanen in das Tal und unter dem Zeichen größter Geheimhaltung wurde Gondolin errichtet. Nach ungefähr 52 Jahren Bauzeit war die Stadt fertig gestellt. Im Jahr 116 führte Turgon sein Volk von [[Vinyamar]] in [[Nevrast]], wo er zuvor gewohnt hatte, in kleinen Gruppen nach Tumladen. Dort begann Gondolin unter dem Schutz Ulmos und der [[Adler]] [[Manwe]]s, die in den umliegenden Bergen ihre Nester hatten, aufzublühen und im Folgenden eine lange Periode des Friedens zu erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maeglins Ankunft ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über zweihundert Jahre verlebte Gondolin in glücklichem Frieden. Während der Dunkle Herrscher im Norden von den Streitkräften der Noldor belagert wurde, lebten die Bewohner Gondolins unbehelligt von den Ereignissen außerhalb ihrer Stadt. Aredhel, die Schwester des Königs, wurde jedoch der Pracht und Schönheit der Stadt überdrüssig und bat Turgon, Gondolin verlassen zu dürfen. Zunächst lehnte er dies ab, am Ende gab er ihrem Drängen aber nach und ließ sie gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 400 kehrte sie gemeinsam mit ihrem Sohn Maeglin, den sie in der Zwischenzeit in [[Nan Elmoth]] zur Welt gebracht hatte, zurück. Maeglins Vater [[Eol]] jedoch war den beiden heimlich gefolgt und als er versuchte, die Tore der Stadt zu durchschreiten, geriet er in die Gefangenschaft von Turgons Wachen. Als man ihn vor den König brachte, weigerte Eol sich, Turgon als seinen Herrn anzuerkennen. Da er dies auch nicht für seinen Sohn wollte, versuchte er Maeglin zu töten. Der Mordversuch scheiterte jedoch und stattdessen kam Aredhel ums Leben. Als Strafe für seine Tat wurde Eol hingerichtet. &lt;br /&gt;
Maeglin gewann unter Turgons Obhut bald großes Ansehen unter den Bewohnern Gondolins. Vor allem sein handwerkliches Geschick brachte ihm viel Anerkennung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beteiligung an den Kriegen von Beleriand ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Aredhels und Eols Tod folgten einhundert weitere friedliche Jahre für Gondolin. Als Morgoth sich aus der Umklammerung der Noldor befreite, blieben die Bewohner Gondolins in ihrer gut versteckten Stadt von seinem Zorn verschont. Auch beteiligten sie sich nicht an den Kämpfen der [[Dagor Bragollach]]. Auf Ulmos Geheiß musste Turgon jedoch [[Húrin Thalion|Húrin]] und [[Huor]] - zwei [[Menschen]], die Morgoths Handlangern entkommen waren - in seiner Stadt Zuflucht gewähren. Sie waren die ersten Menschen, die Gondolin zu Gesicht bekamen. Ungefähr ein Jahr lang lebten sie dort, bis Turgon sie gehen ließ. Vorher mussten sie ihm aber noch versprechen, niemandem vom Standort Gondolins zu erzählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Morgoths wachsender Macht beunruhigt, begann Turgon, sich Sorgen um die Zukunft seines Volkes zu machen. Im Folgenden entsandte er heimlich Boten in Richtung Valinor, um die [[Valar]] um Vergebung und Hilfe zu bitten. Doch weder erreichte einer dieser Boten das Segensreich noch kamen sie je wieder nach Gondolin zurück. Nach dem Tod [[Fingolfin]]s brachte [[Thorondor]] seine Leiche in die Berge nördlich von Tumladen, wo sein Sohn Turgon ihm ein würdiges Grab bereitete und ihn unter einer Pyramide bestattete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Der Fall Turgons Turm.jpg|thumb|200px|Das Ende von Gondolin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Turgon von den Planungen zu einem gemeinsamen Angriff auf [[Angband]] hörte, sammelte er ein Heer von zehntausend Gondolindrim und unterstützte seinen Bruder [[Fingon]], den [[Hoher König der Noldor|Hohen König der Noldor]], in seinem Vorhaben. Da er bei dem unbedachten Sturmangriff der Noldor nicht teilnahm, konnte er sich nach der Niederlage in der [[Nirnaeth Arnoediad]] mit geringen Verlusten und dem Rest von Fingons Heer nach Gondolin zurückziehen. Dabei wurde das Heer der Gondolindrim von den Menschen unter Húrin und Huor gedeckt. Nachdem Turgon wieder in Gondolin angekommen war, ließ er am Ausgang der [[Orfalch Echor]] von Maeglin ein weiteres Tor schmieden. Turgon war nun Hoher König der Noldor und der letzte Feind Morgoths.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tuors Ankunft ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Fall von [[Nargothrond]] war Gondolin das letzte große Bollwerk der Noldor in Beleriand. Doch trotz seiner Erfolge fand Morgoth keine Ruhe und er bemühte sich stets, den Standort von Turgons verstecktem Reich ausfindig zu machen. Seine Anstrengungen blieben jedoch erfolglos. Als er Húrin, den er vorher in [[Angband]] gefangen gehalten hatte, wieder frei ließ, begab dieser sich nach [[Dimbar]], am Südende der Echoriath. In der Hoffnung, von einem Adler geholt zu werden, rief er Turgon um Hilfe an. Der König von Gondolin fürchtete jedoch um das Leben seines Volkes und versagte Húrin die erhoffte Rettung. Er sollte Recht behalten, denn Morgoths Späher waren Húrin heimlich gefolgt, so dass er durch seine Unwissenheit versehentlich die ungefähre Lage Gondolins verriet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulmo, der den Untergang Gondolins vorhersah, schickte daraufhin Húrins Neffen [[Tuor]] mit der Nachricht nach Gondolin, die Stadt müsse umgehend geräumt werden. Dank Ulmos Führung fand Tuor schließlich den Weg nach Gondolin. Doch als Turgon ihn anhörte, weigerte er sich, ganz auf die Stärke Gondolins und seiner Einwohner vertrauend, auf den Rat des Vala zu hören. Stattdessen ließ er den einzigen Zugang zur Stadt, den Trockenen Fluss, zuschütten. Tuor blieb in Gondolin und erlangte bald großes Ansehen. Nach wenigen Jahren heiratete er die Königstochter Idril. Ein Jahr später, im Jahre 503, kam ihr gemeinsamer Sohn [[Earendil der Seefahrer|Earendil]] der [[Halbelben|Halbelb]] auf die Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verrat durch Maeglin und Zerstörung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Siehe [[Schlacht um Gondolin]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischenzeitlich verriet Húrin, der jahrelang von Morgoth gefangen gehalten worden war, versehentlich die ungefähre Lage Gondolins. Im Jahr 510 kam es dann zum Fall von Gondolin. Maeglin wurde bei einem Ausflug in das Bergwerk [[Anghabar]] von [[Orks]] ergriffen. Er verriet Morgoth die Lage der Stadt und dieser vernichtet die Stadt mit Orks, [[Balrogs]] und [[Drachen]]. Idril und Tuor konnten durch einen geheimen Tunnel fliehen und retteten so rund achthundert Gondolindrim vor dem Untergang der Stadt, bei dem auch König Turgon starb. Bei ihrer Flucht über die nördlichen Berge über die [[Cirith Thoronath]] wurden die Flüchtlinge angegriffen und konnten nur unter Opfern und mit Hilfe der Adler entkommen. Die Überlebenden rund 580 Elben kamen schließlich an den [[Sirion-Mündungen]] an und vermischten sich dort mit dem Volk von [[Elwing]] von [[Doriath]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Aufenthalt Tuors in Gondolin wurden ihm die sieben Namen der Stadt genannt. Einige dieser Namen scheinen gegensätzlich zum Sindarin, dass Tolkien sonst im Ersten Zeitalter verwendete, gebildet zu werden. So sollte es normalerweise nicht &#039;&#039;Gondothlimbar&#039;&#039; sondern &#039;&#039;Gondolindrimbar&#039;&#039; heißen. Diese Abweichungen sind wohl auf den Dialekt zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Ondolinde&#039;&#039;, Quenya für ‚Fels der Wassermusik‘: ursprünglicher Name der Stadt Turgons&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Gondolin&#039;&#039;, Sindarin für ‚Verborgener Fels‘: sprachgeschichtliche Weiterentwicklung von &#039;&#039;Ondolinde&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Gondobar&#039;&#039;, Sindarin für ‚Stadt aus Stein‘&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Gondothlimbar&#039;&#039;, Sindarin für ‚Stadt der Bewohner der Steine‘&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Gwarestrin&#039;&#039;, Sindarin für ‚Turm der Wacht‘&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Gar Thurion&#039;&#039;, Sindarin für ‚Verborgener Ort‘&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Lothengriol&#039;&#039; oder auch &#039;&#039;Lothladen&#039;&#039;, Sindarin für ‚Blume, die auf der Ebene blüht‘&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]].&#039;&#039; Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]].&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;Quenta Silmarillion&#039;&#039;,&lt;br /&gt;
*** XV &#039;&#039;Von den Noldor in Beleriand&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** XVI &#039;&#039;Von Maeglin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** XVIII &#039;&#039;Vom Verderben Beleriands und von Fingolfins Ende&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** XX &#039;&#039;Von der Fünften Schlacht: Nirnaeth Arnoediad&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** XXIII &#039;&#039;Von Tuor und dem Fall von Gondolin&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Nachrichten aus Mittelerde]].&#039;&#039; Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
** Teil Eins: &#039;&#039;Das Erste Zeitalter&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*** I. &#039;&#039;Von Tuor und seine Ankunft in Gondolin&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 2]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
** III &#039;&#039;Der Fall von Gondolin&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Hobbit]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
** Kapitel III: &#039;&#039;Eine kurze Rast&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortschaften]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesenswert}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Gondolin]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/geographie/villes_tours_et_forteresses/beleriand/gondolin]]&lt;br /&gt;
[[fi:Gondolin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Melbarion</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Tumladen_(Beleriand)&amp;diff=101854</id>
		<title>Tumladen (Beleriand)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Tumladen_(Beleriand)&amp;diff=101854"/>
		<updated>2018-06-26T19:52:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Melbarion: /* Beschreibung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Tumladen&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;das weite Tal&#039;&#039;, &#039;&#039;Tal der Glätte&#039;&#039;) ist in den Werken [[J. R. R. Tolkien]]s ein großes Tal in den [[Echoriath]] in [[Beleriand]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tal von Tumladen war ursprünglich ein Bergsee, mit dem [[Amon Gwareth]] als felsiger Insel in der Mitte, dessen Wasser zum Zeitpunkt der Ankunft der [[Noldor]] in Beleriand schon lange abgeflossen ist. Zurück blieb ein flaches Tal, dessen Boden hart wie geschmiedeter Stahl ist. Das Tal ist vollständig umgeben von den Echoriath, den Umzingelnden Bergen, die es weitestgehend von der Außenwelt abschotten. Die Berge können nur über wenige, hohe und gefährliche Pässe, wie zum Beispiel die [[Cirith Thoronath]] im Norden des Tals, überquert werden. Außerdem können die Berge durch die [[Orfalch Echor]] im Südwesten des Tals unterquert werden, da dort das Wasser des früheren Sees einen unterirdischen Ausgang aus dem Tal gebahnt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalter]] der Sonne lassen sich die Noldor aus dem Volk König [[Turgon (Sohn von Fingolfin)|Turgons]] in dem Tal nieder und erbauen die Stadt [[Gondolin]] auf dem Amon Gwareth. Sie errichten auch die [[Sieben Tore von Gondolin|sieben Tore von Gondolin]] um die Orfalch Echor zu versperren, ebnen das Tal völlig ein und verlegen Straßen durch Tumladen. Außerdem bewachen sie und die [[Adler]] sämtliche Pässe über die Echoriath streng.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In &#039;&#039;Der Herr der Ringe&#039;&#039; wird ein [[Tumladen (Gondor)|Tal]] in [[Gondor]] mit demselben Namen benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]].&#039;&#039; Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Wolfgang Krege. Klett-Cotta, Stuttgart 1978. (Im Original erschienen 1977 unter dem Titel &#039;&#039;The Silmarillion&#039;&#039;.) „Quenta Silmarillion“, XV „Von den Noldor in Beleriand“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Täler]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Tumladen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Melbarion</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Sieben_Tore_von_Gondolin&amp;diff=101853</id>
		<title>Sieben Tore von Gondolin</title>
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		<updated>2018-06-26T19:48:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Melbarion: /* Das siebte Tor */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;sieben Tore von Gondolin&#039;&#039;&#039; befanden sich in der [[Orfalch Echor]] und schützen den Zugang zu [[Gondolin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* erbaut zwischen 64 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. S.)]] und 116 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. S.)]]&lt;br /&gt;
* siebtes Tor 471 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. S.)]] erbaut&lt;br /&gt;
* wahrscheinlich 510 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. S.)]] zerstört&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Tal von [[Tumladen (Beleriand)|Tumladen]] und die Stadt Gondolin erreichen zu können, musste man zuerst das Bett des [[Trockener Fluss|Trockenen Flusses]] finden und dann die [[Orfalch Echor]] durchqueren. Diese tiefe Schlucht wurde von sieben Toren versperrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das erste Tor===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sogenannte Tor aus Holz war ein Fallgatter. Es stand zwischen zwei in den Fels gehauenen Säulen und bestand aus gekreuzten Holzstäben, die mit Eisennägeln beschlagen waren.&lt;br /&gt;
Als [[Tuor]] mit [[Voronwe]] nach Gondolin kam, war [[Elemmakil]] der Hüter des ersten Tores.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das zweite Tor===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweite Tor, das Tor aus Stein, befand sich etwa eine halbe Meile steilen Weges hinter dem ersten Tor. Hier war das Tal durch eine große Mauer versperrt, welche von zwei Türmen flankiert wurde. Das Tor bestand aus einem gewaltigen Steinblock, der den Weg versperrte. Allerdings konnte man das Steintor mit einem leichten Schlag um eine Achse drehen, um so vorbei zu kommen.&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;zahlreichen&amp;quot; (Nachrichten aus Mittelerde) Wachen des zweiten Tores waren graugekleidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das dritte Tor===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dritte Tor, das Tor aus Bronze, war von einer noch höheren und stärkeren Mauer umgeben als die vorherigen Tore. Das Tor selber setzte sich aus zwei mit Schilden und Bronzetafeln behangenen Torflügeln zusammen. Auf der Mauer befanden sich drei Türme, welche mit Kupfer überdacht waren.&lt;br /&gt;
Die Wachen, welche noch zahlreicher waren als beim zweiten Tor, waren größtenteils [[Grauelben]] aus [[Nevrast]] und mit Äxten bewaffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das vierte Tor===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das vierte Tor, das Tor aus Schmiedeeisen, war von hohen, dunklen Mauern umgeben. Das Tor bestand aus drei Türgittern, und sah so aus als würde man &amp;quot;durch die Stämme und Äste unvergänglicher Bäume in den fahlen Glanz des Mondes zu blicken schien&amp;quot; (Nachrichten aus Mittelerde). Über der Mauer erhoben sich vier Türme und zwischen den inneren Türmen war ein aus Eisen geschmiedetes Bildnis von [[Thorondor]] angebracht.&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Eisernen Wachen&amp;quot; (Nachrichten aus Mittelerde) hatten schwarze Panzer, Mäntel und Schilde. Die Gesichter wurden von Visiren in Form eines Adlerschnabels verdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das fünfte Tor===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das fünfte Tor, das Tor aus Silber, war von einer breiten niedrigen Marmor Mauer umgeben. Die Brustwehr war ein silbriges Gatter zwischen fünf großen Marmorkugeln. Das Tor war dem Mond nachgebildet und hatte die Form eines dreigeteilten Kreises. Zudem war es mit Perlen aus [[Nevrast]] verziert. Über dem Tor, auf der mittlersten Marmoskugel, war ein aus Silber und Malachit gebildetes Bildnis von [[Telperion]]. Die weißen Blüten waren mit weißen Perlen geschmückt.&lt;br /&gt;
Das Tor wurde von etwa 200 Bogenschützen bewacht, die silberne Panzer und Helme mit weißen Kämmen trugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das sechste Tor===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sechste Tor, das Tor aus Gold, war durch eine lange, breite, gerade Straße mit dem fünften Tor verbunden. Der Aufbau der Mauer war dem fünften Tor sehr ähnlich, doch bestand die Mauer aus gelben Marmor und die Brustwehr, sowie die diesmal sechs Kugeln, waren aus rotem Gold. In der Mitte thronte über dem Tor auf einer goldenen Pyramide ein Bild von [[Laurelin]]. Das Tor war mit sonnenähnlichen, goldenen Scheiben geschmückt.&lt;br /&gt;
Etwa 300 Bogenschützen mit &amp;quot;langen Bögen&amp;quot; (Nachrichten aus Mittelerde) bewachten dieses Tor. Die Panzer waren vergoldet, auf den Helmen waren rote Federn und ihre Schilde waren &amp;quot;flammend rot&amp;quot; (Nachrichten aus Mittelerde).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das siebte Tor===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das siebte Tor, das Tor aus Stahl oder auch das große Tor, wurde nicht wie die anderen Tore vor der [[Nirnaeth Arnoediad]] gebaut, sondern erst danach unter der Leitung von [[Maeglin]]. Eine Mauer gab es hier nicht. Vielmehr standen an den Seiten zwei sehr hohe, vielfenstrige Türme. Zwischen den Türmen befand sich ein stählener Zaun. Dort standen sieben große Säulen, die sich, nach oben hin, von der Größe eines starken Baumes zu der Größe einer Nadel zuspitzten. Zwischen diesen sieben Säulen waren sieben Querstreben. Jeder Zwischenraum hatte 77 aufrecht stehende STahlstäbe, die am oberen Ende wie die Blätter von Speeren geformt waren. Wenn man den Zaun berührte, begann er wie eine vielsaitige Harfe zu erklingen. Über der mittleren Säule prangte eine Nachbildung von [[Turgon (Sohn von Fingolfin)|Turgons]] diamantbesetzter Krone. Der Zaun, der kein Tor erkennen ließ, konnte durch eine Tür in der mittleren Säule betreten werden. Der Hüter des großen Tores war [[Ecthelion, Hauptmann von Gondolin|Ecthelion]]. &lt;br /&gt;
Zu beiden Seiten hinter dem Tor lagen die Heere Gondolins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Nachrichten aus Mittelerde]].&#039;&#039; Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Hans J. Schütz. Klett-Cotta, Stuttgart 1983. (Im Original erschienen 1980 unter dem Titel &#039;&#039;Unfinished Tales of Númenor and Middle-earth&#039;&#039;.) Teil 2: „Das Erste Zeitalter“. I „Tuor und seine Ankunft in Gondolin“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tore und Türen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Seven Gates of Gondolin]]&lt;br /&gt;
[[fi:Gondolinin seitsemän porttia]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Melbarion</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Sieben_Tore_von_Gondolin&amp;diff=101852</id>
		<title>Sieben Tore von Gondolin</title>
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		<updated>2018-06-26T19:47:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Melbarion: /* Beschreibung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;sieben Tore von Gondolin&#039;&#039;&#039; befanden sich in der [[Orfalch Echor]] und schützen den Zugang zu [[Gondolin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* erbaut zwischen 64 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. S.)]] und 116 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. S.)]]&lt;br /&gt;
* siebtes Tor 471 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. S.)]] erbaut&lt;br /&gt;
* wahrscheinlich 510 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. S.)]] zerstört&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Tal von [[Tumladen (Beleriand)|Tumladen]] und die Stadt Gondolin erreichen zu können, musste man zuerst das Bett des [[Trockener Fluss|Trockenen Flusses]] finden und dann die [[Orfalch Echor]] durchqueren. Diese tiefe Schlucht wurde von sieben Toren versperrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das erste Tor===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sogenannte Tor aus Holz war ein Fallgatter. Es stand zwischen zwei in den Fels gehauenen Säulen und bestand aus gekreuzten Holzstäben, die mit Eisennägeln beschlagen waren.&lt;br /&gt;
Als [[Tuor]] mit [[Voronwe]] nach Gondolin kam, war [[Elemmakil]] der Hüter des ersten Tores.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das zweite Tor===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweite Tor, das Tor aus Stein, befand sich etwa eine halbe Meile steilen Weges hinter dem ersten Tor. Hier war das Tal durch eine große Mauer versperrt, welche von zwei Türmen flankiert wurde. Das Tor bestand aus einem gewaltigen Steinblock, der den Weg versperrte. Allerdings konnte man das Steintor mit einem leichten Schlag um eine Achse drehen, um so vorbei zu kommen.&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;zahlreichen&amp;quot; (Nachrichten aus Mittelerde) Wachen des zweiten Tores waren graugekleidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das dritte Tor===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dritte Tor, das Tor aus Bronze, war von einer noch höheren und stärkeren Mauer umgeben als die vorherigen Tore. Das Tor selber setzte sich aus zwei mit Schilden und Bronzetafeln behangenen Torflügeln zusammen. Auf der Mauer befanden sich drei Türme, welche mit Kupfer überdacht waren.&lt;br /&gt;
Die Wachen, welche noch zahlreicher waren als beim zweiten Tor, waren größtenteils [[Grauelben]] aus [[Nevrast]] und mit Äxten bewaffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das vierte Tor===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das vierte Tor, das Tor aus Schmiedeeisen, war von hohen, dunklen Mauern umgeben. Das Tor bestand aus drei Türgittern, und sah so aus als würde man &amp;quot;durch die Stämme und Äste unvergänglicher Bäume in den fahlen Glanz des Mondes zu blicken schien&amp;quot; (Nachrichten aus Mittelerde). Über der Mauer erhoben sich vier Türme und zwischen den inneren Türmen war ein aus Eisen geschmiedetes Bildnis von [[Thorondor]] angebracht.&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Eisernen Wachen&amp;quot; (Nachrichten aus Mittelerde) hatten schwarze Panzer, Mäntel und Schilde. Die Gesichter wurden von Visiren in Form eines Adlerschnabels verdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das fünfte Tor===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das fünfte Tor, das Tor aus Silber, war von einer breiten niedrigen Marmor Mauer umgeben. Die Brustwehr war ein silbriges Gatter zwischen fünf großen Marmorkugeln. Das Tor war dem Mond nachgebildet und hatte die Form eines dreigeteilten Kreises. Zudem war es mit Perlen aus [[Nevrast]] verziert. Über dem Tor, auf der mittlersten Marmoskugel, war ein aus Silber und Malachit gebildetes Bildnis von [[Telperion]]. Die weißen Blüten waren mit weißen Perlen geschmückt.&lt;br /&gt;
Das Tor wurde von etwa 200 Bogenschützen bewacht, die silberne Panzer und Helme mit weißen Kämmen trugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das sechste Tor===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sechste Tor, das Tor aus Gold, war durch eine lange, breite, gerade Straße mit dem fünften Tor verbunden. Der Aufbau der Mauer war dem fünften Tor sehr ähnlich, doch bestand die Mauer aus gelben Marmor und die Brustwehr, sowie die diesmal sechs Kugeln, waren aus rotem Gold. In der Mitte thronte über dem Tor auf einer goldenen Pyramide ein Bild von [[Laurelin]]. Das Tor war mit sonnenähnlichen, goldenen Scheiben geschmückt.&lt;br /&gt;
Etwa 300 Bogenschützen mit &amp;quot;langen Bögen&amp;quot; (Nachrichten aus Mittelerde) bewachten dieses Tor. Die Panzer waren vergoldet, auf den Helmen waren rote Federn und ihre Schilde waren &amp;quot;flammend rot&amp;quot; (Nachrichten aus Mittelerde).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das siebte Tor===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das siebte Tor, das Tor aus Stahl oder auch das große Tor, wurde nicht wie die anderen Tore vor der [[Nirnaeth Arnoediad]] gebaut, sondern erst danach unter der Leitung von [[Maeglin]]. Eine Mauer gab es hier nicht. Vielmehr standen an den Seiten zwei sehr hohe, vielfenstrige Türme. Zwischen den Türmen befand sich ein stählener Zaun. Dort standen sieben große Säulen, die, nach oben hin, von der Größe eines starken Baumes zu der Größe einer Nadel zuspitzten. Zwischen diesen sieben Säulen waren sieben Querstreben. Jeder Zwischenraum hatte 77 aufrecht stehende STahlstäbe, die am oberen Ende wie die Blätter von Speeren geformt waren. Wenn man den Zaun berührte, begann er wie eine vielsaitige Harfe zu erklingen. Über der mittleren Säule prangte eine Nachbildung von [[Turgon (Sohn von Fingolfin)|Turgons]] diamantbesetzter Krone. Der Zaun, der kein Tor erkennen ließ, konnte durch eine Tür in der mittleren Säule betreten werden. Der Hüter des großen Tores war [[Ecthelion, Hauptmann von Gondolin|Ecthelion]]. &lt;br /&gt;
Zu beiden Seiten hinter dem Tor lagen die Heere Gondolins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Nachrichten aus Mittelerde]].&#039;&#039; Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Hans J. Schütz. Klett-Cotta, Stuttgart 1983. (Im Original erschienen 1980 unter dem Titel &#039;&#039;Unfinished Tales of Númenor and Middle-earth&#039;&#039;.) Teil 2: „Das Erste Zeitalter“. I „Tuor und seine Ankunft in Gondolin“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tore und Türen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Seven Gates of Gondolin]]&lt;br /&gt;
[[fi:Gondolinin seitsemän porttia]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Melbarion</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Sieben_Tore_von_Gondolin&amp;diff=101851</id>
		<title>Sieben Tore von Gondolin</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Sieben_Tore_von_Gondolin&amp;diff=101851"/>
		<updated>2018-06-26T19:45:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Melbarion: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;sieben Tore von Gondolin&#039;&#039;&#039; befanden sich in der [[Orfalch Echor]] und schützen den Zugang zu [[Gondolin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* erbaut zwischen 64 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. S.)]] und 116 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. S.)]]&lt;br /&gt;
* siebtes Tor 471 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. S.)]] erbaut&lt;br /&gt;
* wahrscheinlich 510 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. S.)]] zerstört&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Tal von [[Tumladen (Beleriand)|Tumladen]] und die Stadt Gondolin erreichen zu können, musste man zuerst das Bett des [[Trockener Fluss|Trockenen Flusses]] finden und dann die Orfalch Echor durchqueren. Diese tiefe Schlucht wurde von sieben Toren versperrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das erste Tor===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sogenannte Tor aus Holz war ein Fallgatter. Es stand zwischen zwei in den Fels gehauenen Säulen und bestand aus gekreuzten Holzstäben, die mit Eisennägeln beschlagen waren.&lt;br /&gt;
Als [[Tuor]] mit [[Voronwe]] nach Gondolin kam, war [[Elemmakil]] der Hüter des ersten Tores.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das zweite Tor===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweite Tor, das Tor aus Stein, befand sich etwa eine halbe Meile steilen Weges hinter dem ersten Tor. Hier war das Tal durch eine große Mauer versperrt, welche von zwei Türmen flankiert wurde. Das Tor bestand aus einem gewaltigen Steinblock, der den Weg versperrte. Allerdings konnte man das Steintor mit einem leichten Schlag um eine Achse drehen, um so vorbei zu kommen.&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;zahlreichen&amp;quot; (Nachrichten aus Mittelerde) Wachen des zweiten Tores waren graugekleidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das dritte Tor===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dritte Tor, das Tor aus Bronze, war von einer noch höheren und stärkeren Mauer umgeben als die vorherigen Tore. Das Tor selber setzte sich aus zwei mit Schilden und Bronzetafeln behangenen Torflügeln zusammen. Auf der Mauer befanden sich drei Türme, welche mit Kupfer überdacht waren.&lt;br /&gt;
Die Wachen, welche noch zahlreicher waren als beim zweiten Tor, waren größtenteils [[Grauelben]] aus [[Nevrast]] und mit Äxten bewaffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das vierte Tor===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das vierte Tor, das Tor aus Schmiedeeisen, war von hohen, dunklen Mauern umgeben. Das Tor bestand aus drei Türgittern, und sah so aus als würde man &amp;quot;durch die Stämme und Äste unvergänglicher Bäume in den fahlen Glanz des Mondes zu blicken schien&amp;quot; (Nachrichten aus Mittelerde). Über der Mauer erhoben sich vier Türme und zwischen den inneren Türmen war ein aus Eisen geschmiedetes Bildnis von [[Thorondor]] angebracht.&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Eisernen Wachen&amp;quot; (Nachrichten aus Mittelerde) hatten schwarze Panzer, Mäntel und Schilde. Die Gesichter wurden von Visiren in Form eines Adlerschnabels verdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das fünfte Tor===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das fünfte Tor, das Tor aus Silber, war von einer breiten niedrigen Marmor Mauer umgeben. Die Brustwehr war ein silbriges Gatter zwischen fünf großen Marmorkugeln. Das Tor war dem Mond nachgebildet und hatte die Form eines dreigeteilten Kreises. Zudem war es mit Perlen aus [[Nevrast]] verziert. Über dem Tor, auf der mittlersten Marmoskugel, war ein aus Silber und Malachit gebildetes Bildnis von [[Telperion]]. Die weißen Blüten waren mit weißen Perlen geschmückt.&lt;br /&gt;
Das Tor wurde von etwa 200 Bogenschützen bewacht, die silberne Panzer und Helme mit weißen Kämmen trugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das sechste Tor===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sechste Tor, das Tor aus Gold, war durch eine lange, breite, gerade Straße mit dem fünften Tor verbunden. Der Aufbau der Mauer war dem fünften Tor sehr ähnlich, doch bestand die Mauer aus gelben Marmor und die Brustwehr, sowie die diesmal sechs Kugeln, waren aus rotem Gold. In der Mitte thronte über dem Tor auf einer goldenen Pyramide ein Bild von [[Laurelin]]. Das Tor war mit sonnenähnlichen, goldenen Scheiben geschmückt.&lt;br /&gt;
Etwa 300 Bogenschützen mit &amp;quot;langen Bögen&amp;quot; (Nachrichten aus Mittelerde) bewachten dieses Tor. Die Panzer waren vergoldet, auf den Helmen waren rote Federn und ihre Schilde waren &amp;quot;flammend rot&amp;quot; (Nachrichten aus Mittelerde).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das siebte Tor===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das siebte Tor, das Tor aus Stahl oder auch das große Tor, wurde nicht wie die anderen Tore vor der [[Nirnaeth Arnoediad]] gebaut, sondern erst danach unter der Leitung von [[Maeglin]]. Eine Mauer gab es hier nicht. Vielmehr standen an den Seiten zwei sehr hohe, vielfenstrige Türme. Zwischen den Türmen befand sich ein stählener Zaun. Dort standen sieben große Säulen, die, nach oben hin, von der Größe eines starken Baumes zu der Größe einer Nadel zuspitzten. Zwischen diesen sieben Säulen waren sieben Querstreben. Jeder Zwischenraum hatte 77 aufrecht stehende STahlstäbe, die am oberen Ende wie die Blätter von Speeren geformt waren. Wenn man den Zaun berührte, begann er wie eine vielsaitige Harfe zu erklingen. Über der mittleren Säule prangte eine Nachbildung von [[Turgon (Sohn von Fingolfin)|Turgons]] diamantbesetzter Krone. Der Zaun, der kein Tor erkennen ließ, konnte durch eine Tür in der mittleren Säule betreten werden. Der Hüter des großen Tores war [[Ecthelion, Hauptmann von Gondolin|Ecthelion]]. &lt;br /&gt;
Zu beiden Seiten hinter dem Tor lagen die Heere Gondolins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Nachrichten aus Mittelerde]].&#039;&#039; Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Hans J. Schütz. Klett-Cotta, Stuttgart 1983. (Im Original erschienen 1980 unter dem Titel &#039;&#039;Unfinished Tales of Númenor and Middle-earth&#039;&#039;.) Teil 2: „Das Erste Zeitalter“. I „Tuor und seine Ankunft in Gondolin“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tore und Türen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Seven Gates of Gondolin]]&lt;br /&gt;
[[fi:Gondolinin seitsemän porttia]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Melbarion</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Tumladen_(Beleriand)&amp;diff=101849</id>
		<title>Tumladen (Beleriand)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Tumladen_(Beleriand)&amp;diff=101849"/>
		<updated>2018-06-26T14:37:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Melbarion: /* Beschreibung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Tumladen&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;das weite Tal&#039;&#039;, &#039;&#039;Tal der Glätte&#039;&#039;) ist in den Werken [[J. R. R. Tolkien]]s ein großes Tal in den [[Echoriath]] in [[Beleriand]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tal von Tumladen war ursprünglich ein Bergsee, mit dem [[Amon Gwareth]] als felsiger Insel in der Mitte, dessen Wasser zum Zeitpunkt der Ankunft der [[Noldor]] in Beleriand schon lange abgeflossen ist. Zurück blieb ein flaches Tal, dessen Boden hart wie geschmiedeter Stahl ist. Das Tal ist vollständig umgeben von den Echoriath, den Umzingelnden Bergen, die es weitestgehend von der Außenwelt abschotten. Die Berge können nur über wenige, hohe und gefährliche Pässe, wie zum Beispiel die [[Cirith Thoronath]] im Norden des Tals, überquert werden. Außerdem können die Berge durch die [[Orfalch Echor]] im Südwesten des Tals unterquert werden, da dort das Wasser des früheren Sees einen unterirdischen Ausgang aus dem Tal gebahnt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalter]] der Sonne lassen sich die Noldor aus dem Volk König [[Turgon (Sohn von Fingolfin)|Turgons]] in dem Tal nieder und erbauen die Stadt [[Gondolin]] auf dem Amon Gwareth. Sie errichten auch die [[Tore Gondolins|sieben Tore Gondolins]] um die Orfalch Echor zu versperren, ebnen das Tal völlig ein und verlegen Straßen durch Tumladen. Außerdem bewachen sie und die [[Adler]] sämtliche Pässe über die Echoriath streng.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In &#039;&#039;Der Herr der Ringe&#039;&#039; wird ein [[Tumladen (Gondor)|Tal]] in [[Gondor]] mit demselben Namen benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]].&#039;&#039; Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Wolfgang Krege. Klett-Cotta, Stuttgart 1978. (Im Original erschienen 1977 unter dem Titel &#039;&#039;The Silmarillion&#039;&#039;.) „Quenta Silmarillion“, XV „Von den Noldor in Beleriand“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Täler]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Tumladen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Melbarion</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Tore_Gondolins&amp;diff=101848</id>
		<title>Tore Gondolins</title>
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		<updated>2018-06-26T14:35:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Melbarion: /* Quellen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die 7 Tore Gondolins beschützten den einzigen Zugang in das [[Tumladen (Beleriand)|Tal von Tumladen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das erste Tor==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sogenannte Tor aus Holz war ein Fallgatter. Es stand zwischen zwei in den Fels gehauenen Säulen und bestand aus gekreuzten Holzstäben, die mit Eisennägeln beschlagen waren.&lt;br /&gt;
Als [[Tuor]] mit [[Voronwe]] nach Gondolin kam, war [[Elemmakil]] der Hüter des ersten Tores.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das zweite Tor==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweite Tor, das Tor aus Stein, befand sich etwa eine halbe Meile steilen Weges hinter dem ersten Tor. Hier war das Tal durch eine große Mauer versperrt, welche von zwei Türmen flankiert wurde. Das Tor bestand aus einem gewaltigen Steinblock, der den Weg versperrte. Allerdings konnte man das Steintor mit einem leichten Schlag um eine Achse drehen, um so vorbei zu kommen.&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;zahlreichen&amp;quot; Wachen des zweiten Tores waren graugekleidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das dritte Tor==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dritte Tor, das Tor aus Bronze, war von einer noch höheren und stärkeren Mauer umgeben als die vorherigen Tore. Das Tor selber setzte sich aus zwei mit Schilden und Bronzetafeln behangenen Torflügeln zusammen. Auf der Mauer befanden sich drei Türme, welche mit Kupfer überdacht waren.&lt;br /&gt;
Die Wachen, welche noch zahlreicher waren als beim zweiten Tor, waren größtenteils [[Grauelben]] aus [[Nevrast]] und mit Äxten bewaffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das vierte Tor==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das vierte Tor, das Tor aus Schmiedeeisen, war von hohen, dunklen Mauern umgeben. Das Tor bestand aus drei Türgittern, und sah so aus als würde man &amp;quot;durch die Stämme und Äste unvergänglicher Bäume in den fahlen Glanz des Mondes zu blicken schien&amp;quot;. Über der Mauer erhoben sich vier Türme und zwischen den inneren Türmen war ein aus Eisen geschmiedetes Bildnis von [[Thorondor]] angebracht.&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Eisernen Wachen&amp;quot; hatten schwarze Panzer, Mäntel und Schilde. Die Gesichter wurden von Visiren in Form eines Adlerschnabels verdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das fünfte Tor==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das fünfte Tor, das Tor aus Silber, war von einer breiten niedrigen Marmor Mauer umgeben. Die Brustwehr war ein silbriges Gatter zwischen fünf großen Marmorkugeln. Das Tor war dem Mond nachgebildet und hatte die Form eines dreigeteilten Kreises. Zudem war es mit Perlen aus [[Nevrast]] verziert. Über dem Tor, auf der mittlersten Marmoskugel, war ein aus Silber und Malachit gebildetes Bildnis von [[Telperion]]. Die weißen Blüten waren mit weißen Perlen geschmückt.&lt;br /&gt;
Das Tor wurde von etwa 200 Bogenschützen bewacht, die silberne Panzer und Helme mit weißen Kämmen trugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das sechste Tor==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sechste Tor, das Tor aus Gold, war durch eine lange, breite, gerade Straße mit dem fünften Tor verbunden. Der Aufbau der Mauer war dem fünften Tor sehr ähnlich, doch bestand die Mauer aus gelben Marmor und die Brustwehr, sowie die diesmal sechs Kugeln, waren aus rotem Gold. In der Mitte thronte über dem Tor auf einer goldenen Pyramide ein Bild von [[Laurelin]]. Das Tor war mit sonnenähnlichen, goldenen Scheiben geschmückt.&lt;br /&gt;
Etwa 300 Bogenschützen mit &amp;quot;langen Bögen&amp;quot; (Nachrichten aus Mittelerde) bewachten dieses Tor. Die Panzer waren vergoldet, auf den Helmen waren rote Federn und ihre Schilde waren &amp;quot;flammend rot&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das siebte Tor==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das siebte Tor, das Tor aus Stahl oder auch das große Tor, wurde nicht wie die anderen Tore vor der [[Nirnaeth Arnoediad]] gebaut, sondern erst danach unter der Leitung von [[Maeglin]]. Eine Mauer gab es hier nicht. Vielmehr standen an den Seiten zwei sehr hohe, vielfenstrige Türme. Zwischen den Türmen befand sich ein stählener Zaun. Dort standen sieben große Säulen, die, nach oben hin, von der Größe eines starken Baumes zu der Größe einer Nadel zuspitzten. Zwischen diesen sieben Säulen waren sieben Querstreben. Jeder Zwischenraum hatte 77 aufrecht stehende STahlstäbe, die am oberen Ende wie die Blätter von Speeren geformt waren. Wenn man den Zaun berührte, begann er wie eine vielsaitige Harfe zu erklingen. Über der mittleren Säule prangte eine Nachbildung von [[Turgon (Sohn von Fingolfin)|Turgons]] diamantbesetzter Krone. Der Zaun, der kein Tor erkennen ließ, konnte durch eine Tür in der mittleren Säule betreten werden. Der Hüter des großen Tores war [[Ecthelion, Hauptmann von Gondolin|Ecthelion]]. &lt;br /&gt;
Zu beiden Seiten hinter dem Tor lagen die Heere Gondolins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: [[Nachrichten aus Mittelerde]], herausgegeben von [[Christopher Tolkien]] &lt;br /&gt;
   Teil Eins: Das Erste Zeitalter &lt;br /&gt;
      I. Von Tuor und seine Ankunft in Gondolin.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Melbarion</name></author>
	</entry>
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		<title>Tore Gondolins</title>
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		<updated>2018-06-26T14:35:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Melbarion: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die 7 Tore Gondolins beschützten den einzigen Zugang in das [[Tumladen (Beleriand)|Tal von Tumladen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das erste Tor==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sogenannte Tor aus Holz war ein Fallgatter. Es stand zwischen zwei in den Fels gehauenen Säulen und bestand aus gekreuzten Holzstäben, die mit Eisennägeln beschlagen waren.&lt;br /&gt;
Als [[Tuor]] mit [[Voronwe]] nach Gondolin kam, war [[Elemmakil]] der Hüter des ersten Tores.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das zweite Tor==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweite Tor, das Tor aus Stein, befand sich etwa eine halbe Meile steilen Weges hinter dem ersten Tor. Hier war das Tal durch eine große Mauer versperrt, welche von zwei Türmen flankiert wurde. Das Tor bestand aus einem gewaltigen Steinblock, der den Weg versperrte. Allerdings konnte man das Steintor mit einem leichten Schlag um eine Achse drehen, um so vorbei zu kommen.&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;zahlreichen&amp;quot; Wachen des zweiten Tores waren graugekleidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das dritte Tor==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dritte Tor, das Tor aus Bronze, war von einer noch höheren und stärkeren Mauer umgeben als die vorherigen Tore. Das Tor selber setzte sich aus zwei mit Schilden und Bronzetafeln behangenen Torflügeln zusammen. Auf der Mauer befanden sich drei Türme, welche mit Kupfer überdacht waren.&lt;br /&gt;
Die Wachen, welche noch zahlreicher waren als beim zweiten Tor, waren größtenteils [[Grauelben]] aus [[Nevrast]] und mit Äxten bewaffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das vierte Tor==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das vierte Tor, das Tor aus Schmiedeeisen, war von hohen, dunklen Mauern umgeben. Das Tor bestand aus drei Türgittern, und sah so aus als würde man &amp;quot;durch die Stämme und Äste unvergänglicher Bäume in den fahlen Glanz des Mondes zu blicken schien&amp;quot;. Über der Mauer erhoben sich vier Türme und zwischen den inneren Türmen war ein aus Eisen geschmiedetes Bildnis von [[Thorondor]] angebracht.&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Eisernen Wachen&amp;quot; hatten schwarze Panzer, Mäntel und Schilde. Die Gesichter wurden von Visiren in Form eines Adlerschnabels verdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das fünfte Tor==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das fünfte Tor, das Tor aus Silber, war von einer breiten niedrigen Marmor Mauer umgeben. Die Brustwehr war ein silbriges Gatter zwischen fünf großen Marmorkugeln. Das Tor war dem Mond nachgebildet und hatte die Form eines dreigeteilten Kreises. Zudem war es mit Perlen aus [[Nevrast]] verziert. Über dem Tor, auf der mittlersten Marmoskugel, war ein aus Silber und Malachit gebildetes Bildnis von [[Telperion]]. Die weißen Blüten waren mit weißen Perlen geschmückt.&lt;br /&gt;
Das Tor wurde von etwa 200 Bogenschützen bewacht, die silberne Panzer und Helme mit weißen Kämmen trugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das sechste Tor==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sechste Tor, das Tor aus Gold, war durch eine lange, breite, gerade Straße mit dem fünften Tor verbunden. Der Aufbau der Mauer war dem fünften Tor sehr ähnlich, doch bestand die Mauer aus gelben Marmor und die Brustwehr, sowie die diesmal sechs Kugeln, waren aus rotem Gold. In der Mitte thronte über dem Tor auf einer goldenen Pyramide ein Bild von [[Laurelin]]. Das Tor war mit sonnenähnlichen, goldenen Scheiben geschmückt.&lt;br /&gt;
Etwa 300 Bogenschützen mit &amp;quot;langen Bögen&amp;quot; (Nachrichten aus Mittelerde) bewachten dieses Tor. Die Panzer waren vergoldet, auf den Helmen waren rote Federn und ihre Schilde waren &amp;quot;flammend rot&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das siebte Tor==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das siebte Tor, das Tor aus Stahl oder auch das große Tor, wurde nicht wie die anderen Tore vor der [[Nirnaeth Arnoediad]] gebaut, sondern erst danach unter der Leitung von [[Maeglin]]. Eine Mauer gab es hier nicht. Vielmehr standen an den Seiten zwei sehr hohe, vielfenstrige Türme. Zwischen den Türmen befand sich ein stählener Zaun. Dort standen sieben große Säulen, die, nach oben hin, von der Größe eines starken Baumes zu der Größe einer Nadel zuspitzten. Zwischen diesen sieben Säulen waren sieben Querstreben. Jeder Zwischenraum hatte 77 aufrecht stehende STahlstäbe, die am oberen Ende wie die Blätter von Speeren geformt waren. Wenn man den Zaun berührte, begann er wie eine vielsaitige Harfe zu erklingen. Über der mittleren Säule prangte eine Nachbildung von [[Turgon (Sohn von Fingolfin)|Turgons]] diamantbesetzter Krone. Der Zaun, der kein Tor erkennen ließ, konnte durch eine Tür in der mittleren Säule betreten werden. Der Hüter des großen Tores war [[Ecthelion, Hauptmann von Gondolin|Ecthelion]]. &lt;br /&gt;
Zu beiden Seiten hinter dem Tor lagen die Heere Gondolins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: [[Nachrichten aus Mittelerde]], herausgegeben von[[Christopher Tolkien]] &lt;br /&gt;
   Teil Eins: Das Erste Zeitalter &lt;br /&gt;
      I. Von Tuor und seine Ankunft in Gondolin.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Melbarion</name></author>
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		<title>Tore Gondolins</title>
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		<updated>2018-06-26T14:34:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Melbarion: /* Das zweite Tor */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die 7 Tore Gondolins beschützten den einzigen Zugang in das [[Tumladen (Beleriand)|Tal von Tumladen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das erste Tor==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sogenannte Tor aus Holz war ein Fallgatter. Es stand zwischen zwei in den Fels gehauenen Säulen und bestand aus gekreuzten Holzstäben, die mit Eisennägeln beschlagen waren.&lt;br /&gt;
Als [[Tuor]] mit [[Voronwe]] nach Gondolin kam, war [[Elemmakil]] der Hüter des ersten Tores.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das zweite Tor==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweite Tor, das Tor aus Stein, befand sich etwa eine halbe Meile steilen Weges hinter dem ersten Tor. Hier war das Tal durch eine große Mauer versperrt, welche von zwei Türmen flankiert wurde. Das Tor bestand aus einem gewaltigen Steinblock, der den Weg versperrte. Allerdings konnte man das Steintor mit einem leichten Schlag um eine Achse drehen, um so vorbei zu kommen.&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;zahlreichen&amp;quot; Wachen des zweiten Tores waren graugekleidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das dritte Tor==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dritte Tor, das Tor aus Bronze, war von einer noch höheren und stärkeren Mauer umgeben als die vorherigen Tore. Das Tor selber setzte sich aus zwei mit Schilden und Bronzetafeln behangenen Torflügeln zusammen. Auf der Mauer befanden sich drei Türme, welche mit Kupfer überdacht waren.&lt;br /&gt;
Die Wachen, welche noch zahlreicher waren als beim zweiten Tor, waren größtenteils [[Grauelben]] aus [[Nevrast]] und mit Äxten bewaffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das vierte Tor==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das vierte Tor, das Tor aus Schmiedeeisen, war von hohen, dunklen Mauern umgeben. Das Tor bestand aus drei Türgittern, und sah so aus als würde man &amp;quot;durch die Stämme und Äste unvergänglicher Bäume in den fahlen Glanz des Mondes zu blicken schien&amp;quot; (Nachrichten aus Mittelerde). Über der Mauer erhoben sich vier Türme und zwischen den inneren Türmen war ein aus Eisen geschmiedetes Bildnis von [[Thorondor]] angebracht.&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Eisernen Wachen&amp;quot; (Nachrichten aus Mittelerde) hatten schwarze Panzer, Mäntel und Schilde. Die Gesichter wurden von Visiren in Form eines Adlerschnabels verdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das fünfte Tor==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das fünfte Tor, das Tor aus Silber, war von einer breiten niedrigen Marmor Mauer umgeben. Die Brustwehr war ein silbriges Gatter zwischen fünf großen Marmorkugeln. Das Tor war dem Mond nachgebildet und hatte die Form eines dreigeteilten Kreises. Zudem war es mit Perlen aus [[Nevrast]] verziert. Über dem Tor, auf der mittlersten Marmoskugel, war ein aus Silber und Malachit gebildetes Bildnis von [[Telperion]]. Die weißen Blüten waren mit weißen Perlen geschmückt.&lt;br /&gt;
Das Tor wurde von etwa 200 Bogenschützen bewacht, die silberne Panzer und Helme mit weißen Kämmen trugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das sechste Tor==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sechste Tor, das Tor aus Gold, war durch eine lange, breite, gerade Straße mit dem fünften Tor verbunden. Der Aufbau der Mauer war dem fünften Tor sehr ähnlich, doch bestand die Mauer aus gelben Marmor und die Brustwehr, sowie die diesmal sechs Kugeln, waren aus rotem Gold. In der Mitte thronte über dem Tor auf einer goldenen Pyramide ein Bild von [[Laurelin]]. Das Tor war mit sonnenähnlichen, goldenen Scheiben geschmückt.&lt;br /&gt;
Etwa 300 Bogenschützen mit &amp;quot;langen Bögen&amp;quot; (Nachrichten aus Mittelerde) bewachten dieses Tor. Die Panzer waren vergoldet, auf den Helmen waren rote Federn und ihre Schilde waren &amp;quot;flammend rot&amp;quot; (Nachrichten aus Mittelerde).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das siebte Tor==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das siebte Tor, das Tor aus Stahl oder auch das große Tor, wurde nicht wie die anderen Tore vor der [[Nirnaeth Arnoediad]] gebaut, sondern erst danach unter der Leitung von [[Maeglin]]. Eine Mauer gab es hier nicht. Vielmehr standen an den Seiten zwei sehr hohe, vielfenstrige Türme. Zwischen den Türmen befand sich ein stählener Zaun. Dort standen sieben große Säulen, die, nach oben hin, von der Größe eines starken Baumes zu der Größe einer Nadel zuspitzten. Zwischen diesen sieben Säulen waren sieben Querstreben. Jeder Zwischenraum hatte 77 aufrecht stehende STahlstäbe, die am oberen Ende wie die Blätter von Speeren geformt waren. Wenn man den Zaun berührte, begann er wie eine vielsaitige Harfe zu erklingen. Über der mittleren Säule prangte eine Nachbildung von [[Turgon (Sohn von Fingolfin)|Turgons]] diamantbesetzter Krone. Der Zaun, der kein Tor erkennen ließ, konnte durch eine Tür in der mittleren Säule betreten werden. Der Hüter des großen Tores war [[Ecthelion, Hauptmann von Gondolin|Ecthelion]]. &lt;br /&gt;
Zu beiden Seiten hinter dem Tor lagen die Heere Gondolins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: [[Nachrichten aus Mittelerde]], herausgegeben von[[Christopher Tolkien]] &lt;br /&gt;
   Teil Eins: Das Erste Zeitalter &lt;br /&gt;
      I. Von Tuor und seine Ankunft in Gondolin.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Melbarion</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Tore_Gondolins&amp;diff=101845</id>
		<title>Tore Gondolins</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Tore_Gondolins&amp;diff=101845"/>
		<updated>2018-06-26T14:31:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Melbarion: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die 7 Tore Gondolins beschützten den einzigen Zugang in das [[Tumladen (Beleriand)|Tal von Tumladen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das erste Tor==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sogenannte Tor aus Holz war ein Fallgatter. Es stand zwischen zwei in den Fels gehauenen Säulen und bestand aus gekreuzten Holzstäben, die mit Eisennägeln beschlagen waren.&lt;br /&gt;
Als [[Tuor]] mit [[Voronwe]] nach Gondolin kam, war [[Elemmakil]] der Hüter des ersten Tores.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das zweite Tor==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweite Tor, das Tor aus Stein, befand sich etwa eine halbe Meile steilen Weges hinter dem ersten Tor. Hier war das Tal durch eine große Mauer versperrt, welche von zwei Türmen flankiert wurde. Das Tor bestand aus einem gewaltigen Steinblock, der den Weg versperrte. Allerdings konnte man das Steintor mit einem leichten Schlag um eine Achse drehen, um so vorbei zu kommen.&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;zahlreichen&amp;quot; (Nachrichten aus Mittelerde) Wachen des zweiten Tores waren graugekleidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das dritte Tor==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dritte Tor, das Tor aus Bronze, war von einer noch höheren und stärkeren Mauer umgeben als die vorherigen Tore. Das Tor selber setzte sich aus zwei mit Schilden und Bronzetafeln behangenen Torflügeln zusammen. Auf der Mauer befanden sich drei Türme, welche mit Kupfer überdacht waren.&lt;br /&gt;
Die Wachen, welche noch zahlreicher waren als beim zweiten Tor, waren größtenteils [[Grauelben]] aus [[Nevrast]] und mit Äxten bewaffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das vierte Tor==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das vierte Tor, das Tor aus Schmiedeeisen, war von hohen, dunklen Mauern umgeben. Das Tor bestand aus drei Türgittern, und sah so aus als würde man &amp;quot;durch die Stämme und Äste unvergänglicher Bäume in den fahlen Glanz des Mondes zu blicken schien&amp;quot; (Nachrichten aus Mittelerde). Über der Mauer erhoben sich vier Türme und zwischen den inneren Türmen war ein aus Eisen geschmiedetes Bildnis von [[Thorondor]] angebracht.&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Eisernen Wachen&amp;quot; (Nachrichten aus Mittelerde) hatten schwarze Panzer, Mäntel und Schilde. Die Gesichter wurden von Visiren in Form eines Adlerschnabels verdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das fünfte Tor==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das fünfte Tor, das Tor aus Silber, war von einer breiten niedrigen Marmor Mauer umgeben. Die Brustwehr war ein silbriges Gatter zwischen fünf großen Marmorkugeln. Das Tor war dem Mond nachgebildet und hatte die Form eines dreigeteilten Kreises. Zudem war es mit Perlen aus [[Nevrast]] verziert. Über dem Tor, auf der mittlersten Marmoskugel, war ein aus Silber und Malachit gebildetes Bildnis von [[Telperion]]. Die weißen Blüten waren mit weißen Perlen geschmückt.&lt;br /&gt;
Das Tor wurde von etwa 200 Bogenschützen bewacht, die silberne Panzer und Helme mit weißen Kämmen trugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das sechste Tor==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sechste Tor, das Tor aus Gold, war durch eine lange, breite, gerade Straße mit dem fünften Tor verbunden. Der Aufbau der Mauer war dem fünften Tor sehr ähnlich, doch bestand die Mauer aus gelben Marmor und die Brustwehr, sowie die diesmal sechs Kugeln, waren aus rotem Gold. In der Mitte thronte über dem Tor auf einer goldenen Pyramide ein Bild von [[Laurelin]]. Das Tor war mit sonnenähnlichen, goldenen Scheiben geschmückt.&lt;br /&gt;
Etwa 300 Bogenschützen mit &amp;quot;langen Bögen&amp;quot; (Nachrichten aus Mittelerde) bewachten dieses Tor. Die Panzer waren vergoldet, auf den Helmen waren rote Federn und ihre Schilde waren &amp;quot;flammend rot&amp;quot; (Nachrichten aus Mittelerde).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das siebte Tor==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das siebte Tor, das Tor aus Stahl oder auch das große Tor, wurde nicht wie die anderen Tore vor der [[Nirnaeth Arnoediad]] gebaut, sondern erst danach unter der Leitung von [[Maeglin]]. Eine Mauer gab es hier nicht. Vielmehr standen an den Seiten zwei sehr hohe, vielfenstrige Türme. Zwischen den Türmen befand sich ein stählener Zaun. Dort standen sieben große Säulen, die, nach oben hin, von der Größe eines starken Baumes zu der Größe einer Nadel zuspitzten. Zwischen diesen sieben Säulen waren sieben Querstreben. Jeder Zwischenraum hatte 77 aufrecht stehende STahlstäbe, die am oberen Ende wie die Blätter von Speeren geformt waren. Wenn man den Zaun berührte, begann er wie eine vielsaitige Harfe zu erklingen. Über der mittleren Säule prangte eine Nachbildung von [[Turgon (Sohn von Fingolfin)|Turgons]] diamantbesetzter Krone. Der Zaun, der kein Tor erkennen ließ, konnte durch eine Tür in der mittleren Säule betreten werden. Der Hüter des großen Tores war [[Ecthelion, Hauptmann von Gondolin|Ecthelion]]. &lt;br /&gt;
Zu beiden Seiten hinter dem Tor lagen die Heere Gondolins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: [[Nachrichten aus Mittelerde]], herausgegeben von[[Christopher Tolkien]] &lt;br /&gt;
   Teil Eins: Das Erste Zeitalter &lt;br /&gt;
      I. Von Tuor und seine Ankunft in Gondolin.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Melbarion</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Tore_Gondolins&amp;diff=101844</id>
		<title>Tore Gondolins</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Tore_Gondolins&amp;diff=101844"/>
		<updated>2018-06-26T14:12:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Melbarion: Die Seite wurde neu angelegt: „Die 7 Tore Gondolins beschützten den einzigen Zugang in das Tal von Tumladen  ==Das erste Tor==  Das sogenannte Tor aus Holz war ein Fal…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die 7 Tore Gondolins beschützten den einzigen Zugang in das [[Tumladen (Beleriand)|Tal von Tumladen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das erste Tor==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sogenannte Tor aus Holz war ein Fallgatter. Es stand zwischen zwei in den Fels gehauenen Säulen und bestand aus gekreuzten Holzstäben, die mit Eisennägeln beschlagen waren.&lt;br /&gt;
Als [[Tuor]] mit [[Voronwe]] nach Gondolin kam, war [[Elemmakil]] der Hüter des ersten Tores.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das zweite Tor==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweite Tor, das Tor aus Stein, befand sich etwa eine halbe Meile steilen Weges hinter dem ersten Tor. Hier war das Tal durch eine große Mauer versperrt, welche von zwei Türmen flankiert wurde. Das Tor bestand aus einem gewaltigen Steinblock, der den Weg versperrte. Allerdings konnte man das Steintor mit einem leichten Schlag um eine Achse drehen, um so vorbei zu kommen.&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;zahlreichen&amp;quot; (Nachrichten aus Mittelerde) Wachen des zweiten Tores waren graugekleidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das dritte Tor==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dritte Tor, das Tor aus Bronze, war von einer noch höheren und stärkeren Mauer umgeben als die vorherigen Tore. Das Tor selber setzte sich aus zwei mit Schilden und Bronzetafeln behangenen Torflügeln zusammen. Auf der Mauer befanden sich drei Türme, welche mit Kupfer überdacht waren.&lt;br /&gt;
Die Wachen, welche noch zahlreicher waren als beim zweiten Tor, waren größtenteils [[Grauelben]] aus [[Nevrast]] und mit Äxten bewaffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das vierte Tor==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das vierte Tor, das Tor aus Schmiedeeisen, war von hohen, dunklen Mauern umgeben. Das Tor bestand aus drei Türgittern, und sah so aus als würde man &amp;quot;durch die Stämme und Äste unvergänglicher Bäume in den fahlen Glanz des Mondes zu blicken schien&amp;quot; (Nachrichten aus Mittelerde). Über der Mauer erhoben sich vier Türme und zwischen den inneren Türmen war ein aus Eisen geschmiedetes Bildnis von [[Thorondor]] angebracht.&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Eisernen Wachen&amp;quot; (Nachrichten aus Mittelerde) hatten schwarze Panzer, Mäntel und Schilde. Die Gesichter wurden von Visiren in Form eines Adlerschnabels verdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das fünfte Tor==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das fünfte Tor, das Tor aus Silber, war von einer breiten niedrigen Marmor Mauer umgeben. Die Brustwehr war ein silbriges Gatter zwischen fünf großen Marmorkugeln. Das Tor war dem Mond nachgebildet und hatte die Form eines dreigeteilten Kreises. Zudem war es mit Perlen aus [[Nevrast]] verziert. Über dem Tor, auf der mittlersten Marmoskugel, war ein aus Silber und Malachit gebildetes Bildnis von [[Telperion]]. Die weißen Blüten waren mit weißen Perlen geschmückt.&lt;br /&gt;
Das Tor wurde von etwa 200 Bogenschützen bewacht, die silberne Panzer und Helme mit weißen Kämmen trugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das sechste Tor==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sechste Tor, das Tor aus Gold, war durch eine lange, breite, gerade Straße mit dem fünften Tor verbunden. Der Aufbau der Mauer war dem fünften Tor sehr ähnlich, doch bestand die Mauer aus gelben Marmor und die Brustwehr, sowie die diesmal sechs Kugeln, waren aus rotem Gold. In der Mitte thronte über dem Tor auf einer goldenen Pyramide ein Bild von [[Laurelin]]. Das Tor war mit sonnenähnlichen, goldenen Scheiben geschmückt.&lt;br /&gt;
Etwa 300 Bogenschützen mit &amp;quot;langen Bögen&amp;quot; (Nachrichten aus Mittelerde) bewachten dieses Tor. Die Panzer waren vergoldet, auf den Helmen waren rote Federn und ihre Schilde waren &amp;quot;flammend rot&amp;quot; (Nachrichten aus Mittelerde).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das siebte Tor==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das siebte Tor, das Tor aus Stahl oder auch das große Tor, wurde nicht wie die anderen Tore vor der [[Nirnaeth Arnoediad]] gebaut, sondern erst danach unter der Leitung von [[Maeglin]]. Eine Mauer gab es hier nicht. Vielmehr standen an den Seiten zwei sehr hohe, vielfenstrige Türme. Zwischen den Türmen befand sich ein stählener Zaun. Dort standen sieben große Säulen, die, nach oben hin, von der Größe eines starken Baumes zu der Größe einer Nadel zuspitzten. Zwischen diesen sieben Säulen waren sieben Querstreben. Jeder Zwischenraum hatte 77 aufrecht stehende STahlstäbe, die am oberen Ende wie die Blätter von Speeren geformt waren. Wenn man den Zaun berührte, begann er wie eine vielsaitige Harfe zu erklingen. Über der mittleren Säule prangte eine Nachbildung von [[Turgon (Sohn von Fingolfin)|Turgons]] diamantbesetzter Krone. Der Zaun, der kein Tor erkennen ließ, konnte durch eine Tür in der mittleren Säule betreten werden. Der Hüter des großen Tores war [[Ecthelion, Hauptmann von Gondolin|Ecthelion]]. &lt;br /&gt;
Zu beiden Seiten hinter dem Tor lagen die Heere Gondolins.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Melbarion</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Gondolin&amp;diff=101843</id>
		<title>Gondolin</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Gondolin&amp;diff=101843"/>
		<updated>2018-06-26T13:04:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Melbarion: /* Lage */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Gondolin Elbenstadt.jpg|thumb|300px|Gondolin]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gondolin&#039;&#039;&#039; ist im [[Legendarium]] eine [[Noldor|noldorische]] Stadt in [[Beleriand]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangaben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* von 64 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (Jahre der Sonne)]] bis 116 E. Z. (J. S.) erbaut&lt;br /&gt;
* 510 E. Z. (J. S.) zerstört&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Gondolin lag auf dem [[Amon Gwareth]] in der südlichen Hälfte des [[Tumladen (Beleriand)|Tals von Tumladen]]. Das Tal selbst befand sich inmitten der [[Echoriath]], einem Ring hoher und steiler Berge, östlich des [[Sirion]] und nördlich von Beleriand. Den einzigen Zugang bildete ein [[Trockener Fluss|ausgetrocknetes Flussbett]] im Südwesten, das zur Schlucht [[Cirith Ninniach]] führte, in der die [[Tore Gondolins]] den Weg vor Eindringlingen schützten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbau ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:GondolinKarte.png|thumb|300px|Stadtplan von Gondolin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gondolin wurde von [[Turgon (Sohn von Fingolfin)|Turgon]] im Andenken an [[Tirion]] in [[Eldamar]] gebaut. Daher ließ Turgon die Stadt von seinen kunstfertigsten Untertanen errichten. In der langen Friedenszeit arbeiteten die Bewohner ständig weiter an ihrer Stadt und schließlich konnten sie sie mit Tirion vergleichen. Daher galt Gondolin als die ruhmreichste und meistbesungene Stadt der [[Elben]] in den [[Mittelerde|Hinnenlanden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt befand sich auf dem abgeflachten Gipfel des Amon Gwareth. Auf diesem Berg entsprangen viele Quellen, die die Gondolindrim in Brunnen und kleine Wasserfälle umwandelten, um die Anlage noch schöner und lebendiger zu gestalten. Im Umfeld der Springbrunnen wurden Plätze angelegt, damit sie für alle sichtbar gehalten werden konnten. Besonders im Süden der Stadt gab es zahlreiche Quellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz Gondolin wurde aus weißem Marmor und weißem Stein erbaut. Durch diese Farbe wirkte die Stadt wie ein eingefasstes, schimmerndes Juwel in dem von Schnee umgebenen Tal. Die Stadtmauern waren hoch und breit, ebenso die beiden darin eingelassenen Tore im Westen und im Norden. Ihre Torflügel bestanden aus massivem Eisen. Die Straßen Gondolins wurden steinern gepflastert und darüber hinaus noch mit Marmor eingefasst. Auch die Häuser waren weiß und verfügten über große Gärten voller Blumen und Bäume. Die Gondolindrim bauten gern hohe Türme, die aus Marmor bestanden, und kunstfertig verziert waren. Am größten [[Platz des Königs|Platz der Stadt]] befand sich das größte Gebäude, der Königspalast. Davor lagen der größte Brunnen und der [[Turm des Königs|höchste Turm der Stadt]], sowie die beiden künstlichen Bäume [[Glingal]] und [[Belthil]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Norden der Stadt befand sich ein besonders steiler, schwarzer Felsvorsprung, der [[Caragdûr]]. Dort wurde [[Eol]], der Dunkelelb, in den Tod gestürzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesellschaft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herrscher ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr und König von Gondolin war Turgon. Die Stadt hatte keine Königin, da Turgons Gemahlin [[Elenwe]] beim Übergang über die [[Helcaraxe]] gestorben war. Daher war Turgons Tochter [[Idril]] die einzige Erbin des Throns. Weitere Mitglieder der Königsfamilie waren die Schwester Turgons, [[Aredhel]], sowie später ihr Sohn [[Maeglin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der König erließ Gesetze, wie das Gesetz, nach dem niemand Gondolin verlassen dürfe, und sprach Urteile, zum Beispiel Eols Todesurteil nach seinem Mord an Aredhel. Dafür besaß der König einen speziellen Gerichtsstab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig war er Oberbefehlshaber der Streitkräfte. Er ließ durch diese Vollmacht Wachen auf den umgebenden Bergen und besonders am Ausgang der Orfalch Echor aufstellen. Das Heer Gondolins war darüber hinaus in [[zwölf Häuser von Gondolin|zwölf sogenannte Häuser]] unterteilt. Dem König stand ein Rat aus Fürsten zur Seite, der jedoch eine rein beratende Funktion hatte und den König nicht überstimmen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Turgons Tod wurde Tuor und nach ihm sein Sohn Earendil von vielen als neuer Anführer akzeptiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bewohner ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anfängliche Bevölkerung bestand zu einem Drittel aus dem Volk von Fingolfin. Dem gegenüber stand eine noch größere Menge an Sindar. In der langen Zeit des Friedens hatten sich die Einwohner entsprechend vermehrt, sodass Turgon in der Nirnaeth Arnoediad ein zehntausend Mann großes Heer aufbieten konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Körperbau her waren die Einwohner Gondolins klein, schlank und geschmeidig. Darüber hinaus konnte sie schnell laufen und verfügten über ein hohes Maß an Bildung. Sie besaßen liebliche Stimmen. Besonders die weiblichen Gondolindrim waren so schön wie die Gestirne am Himmel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gondolindrim waren ein sehr kunstfertiges Volk, was an der langen Friedenszeit lag. Sie schufen viele schöne Dinge, so zum Beispiel den [[Elessar (Edelstein)|Elessar]]. Mit der Zeit wurden die Einwohner Gondolins sehr reich, da sie endlos viele Edelsteine und Metalle fanden. Doch auch Waffen wurden von ihnen geschmiedet. Die dazu benötigten Erze fanden sie in den umliegenden Bergen, besonders im Norden. Beispiele für ihr hohes Können waren die drei Schwerter [[Glamdring]], [[Orkrist]] und das spätere Schwert [[Stich]], die bis weit ins [[Drittes Zeitalter|Dritte Zeitalter]] hinein brauchbar waren. Bei Kämpfen waren die Gondolindrim mit schimmernden Kettenpanzern, langen Schwertern und Speeren ausgerüstet. Auch gab es sehr viele, gute Bogenschützen in Gondolin. Diese hatten genug Pfeile, um jahrelang ununterbrochen damit schießen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Alltagssprache in Gondolin war, wie nach Thingols Bann des [[Quenya]] überall in Beleriand, [[Sindarin]]. Allerdings wurde die Sprache mit einem leichtem Dialekt gesprochen, da die Gondolindrim lange von ihrem Volk getrennt war. Doch auch das Quenya geriet nicht in Vergessenheit und am Ende des Ersten Zeitalters war das Quenya aus Gondolin das einzige, das noch existierte, da alle anderen Noldor vernichtet worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gründung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Dagor-nuin-Giliath]] glaubten die Noldor [[Morgoth]] vorerst besiegt. Trotzdem wurde Turgon, einer ihrer Fürsten, von einem beunruhigenden Traum heimgesucht, der ihm den Untergang seines Volkes voraussagte. Der Vala [[Ulmo]] zeigte ihm daraufhin das versteckte Tal von Tumladen und wies ihn an, dort ein geheimes Reich zu errichten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend führte Turgon die kühnsten und geschicktesten seiner Untertanen in das Tal und unter dem Zeichen größter Geheimhaltung wurde Gondolin errichtet. Nach ungefähr 52 Jahren Bauzeit war die Stadt fertig gestellt. Im Jahr 116 führte Turgon sein Volk von [[Vinyamar]] in [[Nevrast]], wo er zuvor gewohnt hatte, in kleinen Gruppen nach Tumladen. Dort begann Gondolin unter dem Schutz Ulmos und der [[Adler]] [[Manwe]]s, die in den umliegenden Bergen ihre Nester hatten, aufzublühen und im Folgenden eine lange Periode des Friedens zu erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maeglins Ankunft ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über zweihundert Jahre verlebte Gondolin in glücklichem Frieden. Während der Dunkle Herrscher im Norden von den Streitkräften der Noldor belagert wurde, lebten die Bewohner Gondolins unbehelligt von den Ereignissen außerhalb ihrer Stadt. Aredhel, die Schwester des Königs, wurde jedoch der Pracht und Schönheit der Stadt überdrüssig und bat Turgon, Gondolin verlassen zu dürfen. Zunächst lehnte er dies ab, am Ende gab er ihrem Drängen aber nach und ließ sie gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 400 kehrte sie gemeinsam mit ihrem Sohn Maeglin, den sie in der Zwischenzeit in [[Nan Elmoth]] zur Welt gebracht hatte, zurück. Maeglins Vater [[Eol]] jedoch war den beiden heimlich gefolgt und als er versuchte, die Tore der Stadt zu durchschreiten, geriet er in die Gefangenschaft von Turgons Wachen. Als man ihn vor den König brachte, weigerte Eol sich, Turgon als seinen Herrn anzuerkennen. Da er dies auch nicht für seinen Sohn wollte, versuchte er Maeglin zu töten. Der Mordversuch scheiterte jedoch und stattdessen kam Aredhel ums Leben. Als Strafe für seine Tat wurde Eol hingerichtet. &lt;br /&gt;
Maeglin gewann unter Turgons Obhut bald großes Ansehen unter den Bewohnern Gondolins. Vor allem sein handwerkliches Geschick brachte ihm viel Anerkennung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beteiligung an den Kriegen von Beleriand ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Aredhels und Eols Tod folgten einhundert weitere friedliche Jahre für Gondolin. Als Morgoth sich aus der Umklammerung der Noldor befreite, blieben die Bewohner Gondolins in ihrer gut versteckten Stadt von seinem Zorn verschont. Auch beteiligten sie sich nicht an den Kämpfen der [[Dagor Bragollach]]. Auf Ulmos Geheiß musste Turgon jedoch [[Húrin Thalion|Húrin]] und [[Huor]] - zwei [[Menschen]], die Morgoths Handlangern entkommen waren - in seiner Stadt Zuflucht gewähren. Sie waren die ersten Menschen, die Gondolin zu Gesicht bekamen. Ungefähr ein Jahr lang lebten sie dort, bis Turgon sie gehen ließ. Vorher mussten sie ihm aber noch versprechen, niemandem vom Standort Gondolins zu erzählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Morgoths wachsender Macht beunruhigt, begann Turgon, sich Sorgen um die Zukunft seines Volkes zu machen. Im Folgenden entsandte er heimlich Boten in Richtung Valinor, um die [[Valar]] um Vergebung und Hilfe zu bitten. Doch weder erreichte einer dieser Boten das Segensreich noch kamen sie je wieder nach Gondolin zurück. Nach dem Tod [[Fingolfin]]s brachte [[Thorondor]] seine Leiche in die Berge nördlich von Tumladen, wo sein Sohn Turgon ihm ein würdiges Grab bereitete und ihn unter einer Pyramide bestattete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Der Fall Turgons Turm.jpg|thumb|200px|Das Ende von Gondolin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Turgon von den Planungen zu einem gemeinsamen Angriff auf [[Angband]] hörte, sammelte er ein Heer von zehntausend Gondolindrim und unterstützte seinen Bruder [[Fingon]], den [[Hoher König der Noldor|Hohen König der Noldor]], in seinem Vorhaben. Da er bei dem unbedachten Sturmangriff der Noldor nicht teilnahm, konnte er sich nach der Niederlage in der [[Nirnaeth Arnoediad]] mit geringen Verlusten und dem Rest von Fingons Heer nach Gondolin zurückziehen. Dabei wurde das Heer der Gondolindrim von den Menschen unter Húrin und Huor gedeckt. Nachdem Turgon wieder in Gondolin angekommen war, ließ er am Ausgang der [[Orfalch Echor]] von Maeglin ein weiteres Tor schmieden. Turgon war nun Hoher König der Noldor und der letzte Feind Morgoths.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tuors Ankunft ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Fall von [[Nargothrond]] war Gondolin das letzte große Bollwerk der Noldor in Beleriand. Doch trotz seiner Erfolge fand Morgoth keine Ruhe und er bemühte sich stets, den Standort von Turgons verstecktem Reich ausfindig zu machen. Seine Anstrengungen blieben jedoch erfolglos. Als er Húrin, den er vorher in [[Angband]] gefangen gehalten hatte, wieder frei ließ, begab dieser sich nach [[Dimbar]], am Südende der Echoriath. In der Hoffnung, von einem Adler geholt zu werden, rief er Turgon um Hilfe an. Der König von Gondolin fürchtete jedoch um das Leben seines Volkes und versagte Húrin die erhoffte Rettung. Er sollte Recht behalten, denn Morgoths Späher waren Húrin heimlich gefolgt, so dass er durch seine Unwissenheit versehentlich die ungefähre Lage Gondolins verriet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulmo, der den Untergang Gondolins vorhersah, schickte daraufhin Húrins Neffen [[Tuor]] mit der Nachricht nach Gondolin, die Stadt müsse umgehend geräumt werden. Dank Ulmos Führung fand Tuor schließlich den Weg nach Gondolin. Doch als Turgon ihn anhörte, weigerte er sich, ganz auf die Stärke Gondolins und seiner Einwohner vertrauend, auf den Rat des Vala zu hören. Stattdessen ließ er den einzigen Zugang zur Stadt, den Trockenen Fluss, zuschütten. Tuor blieb in Gondolin und erlangte bald großes Ansehen. Nach wenigen Jahren heiratete er die Königstochter Idril. Ein Jahr später, im Jahre 503, kam ihr gemeinsamer Sohn [[Earendil der Seefahrer|Earendil]] der [[Halbelben|Halbelb]] auf die Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verrat durch Maeglin und Zerstörung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Siehe [[Schlacht um Gondolin]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischenzeitlich verriet Húrin, der jahrelang von Morgoth gefangen gehalten worden war, versehentlich die ungefähre Lage Gondolins. Im Jahr 510 kam es dann zum Fall von Gondolin. Maeglin wurde bei einem Ausflug in das Bergwerk [[Anghabar]] von [[Orks]] ergriffen. Er verriet Morgoth die Lage der Stadt und dieser vernichtet die Stadt mit Orks, [[Balrogs]] und [[Drachen]]. Idril und Tuor konnten durch einen geheimen Tunnel fliehen und retteten so rund achthundert Gondolindrim vor dem Untergang der Stadt, bei dem auch König Turgon starb. Bei ihrer Flucht über die nördlichen Berge über die [[Cirith Thoronath]] wurden die Flüchtlinge angegriffen und konnten nur unter Opfern und mit Hilfe der Adler entkommen. Die Überlebenden rund 580 Elben kamen schließlich an den [[Sirion-Mündungen]] an und vermischten sich dort mit dem Volk von [[Elwing]] von [[Doriath]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Aufenthalt Tuors in Gondolin wurden ihm die sieben Namen der Stadt genannt. Einige dieser Namen scheinen gegensätzlich zum Sindarin, dass Tolkien sonst im Ersten Zeitalter verwendete, gebildet zu werden. So sollte es normalerweise nicht &#039;&#039;Gondothlimbar&#039;&#039; sondern &#039;&#039;Gondolindrimbar&#039;&#039; heißen. Diese Abweichungen sind wohl auf den Dialekt zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Ondolinde&#039;&#039;, Quenya für ‚Fels der Wassermusik‘: ursprünglicher Name der Stadt Turgons&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Gondolin&#039;&#039;, Sindarin für ‚Verborgener Fels‘: sprachgeschichtliche Weiterentwicklung von &#039;&#039;Ondolinde&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Gondobar&#039;&#039;, Sindarin für ‚Stadt aus Stein‘&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Gondothlimbar&#039;&#039;, Sindarin für ‚Stadt der Bewohner der Steine‘&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Gwarestrin&#039;&#039;, Sindarin für ‚Turm der Wacht‘&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Gar Thurion&#039;&#039;, Sindarin für ‚Verborgener Ort‘&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Lothengriol&#039;&#039; oder auch &#039;&#039;Lothladen&#039;&#039;, Sindarin für ‚Blume, die auf der Ebene blüht‘&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]].&#039;&#039; Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]].&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;Quenta Silmarillion&#039;&#039;,&lt;br /&gt;
*** XV &#039;&#039;Von den Noldor in Beleriand&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** XVI &#039;&#039;Von Maeglin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** XVIII &#039;&#039;Vom Verderben Beleriands und von Fingolfins Ende&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** XX &#039;&#039;Von der Fünften Schlacht: Nirnaeth Arnoediad&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** XXIII &#039;&#039;Von Tuor und dem Fall von Gondolin&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Nachrichten aus Mittelerde]].&#039;&#039; Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
** Teil Eins: &#039;&#039;Das Erste Zeitalter&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*** I. &#039;&#039;Von Tuor und seine Ankunft in Gondolin&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 2]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
** III &#039;&#039;Der Fall von Gondolin&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Hobbit]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
** Kapitel III: &#039;&#039;Eine kurze Rast&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortschaften]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesenswert}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Gondolin]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/geographie/villes_tours_et_forteresses/beleriand/gondolin]]&lt;br /&gt;
[[fi:Gondolin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Melbarion</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Gondolin&amp;diff=101842</id>
		<title>Gondolin</title>
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		<updated>2018-06-26T12:21:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Melbarion: /* Aufbau */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Gondolin Elbenstadt.jpg|thumb|300px|Gondolin]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gondolin&#039;&#039;&#039; ist im [[Legendarium]] eine [[Noldor|noldorische]] Stadt in [[Beleriand]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangaben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* von 64 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (Jahre der Sonne)]] bis 116 E. Z. (J. S.) erbaut&lt;br /&gt;
* 510 E. Z. (J. S.) zerstört&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Gondolin lag auf dem [[Amon Gwareth]] in der südlichen Hälfte des [[Tumladen (Beleriand)|Tals von Tumladen]]. Das Tal selbst befand sich inmitten der [[Echoriath]], einem Ring hoher und steiler Berge, östlich des [[Sirion]] und nördlich von Beleriand. Den einzigen Zugang bildete ein [[Trockener Fluss|ausgetrocknetes Flussbett]] im Südwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbau ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:GondolinKarte.png|thumb|300px|Stadtplan von Gondolin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gondolin wurde von [[Turgon (Sohn von Fingolfin)|Turgon]] im Andenken an [[Tirion]] in [[Eldamar]] gebaut. Daher ließ Turgon die Stadt von seinen kunstfertigsten Untertanen errichten. In der langen Friedenszeit arbeiteten die Bewohner ständig weiter an ihrer Stadt und schließlich konnten sie sie mit Tirion vergleichen. Daher galt Gondolin als die ruhmreichste und meistbesungene Stadt der [[Elben]] in den [[Mittelerde|Hinnenlanden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt befand sich auf dem abgeflachten Gipfel des Amon Gwareth. Auf diesem Berg entsprangen viele Quellen, die die Gondolindrim in Brunnen und kleine Wasserfälle umwandelten, um die Anlage noch schöner und lebendiger zu gestalten. Im Umfeld der Springbrunnen wurden Plätze angelegt, damit sie für alle sichtbar gehalten werden konnten. Besonders im Süden der Stadt gab es zahlreiche Quellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz Gondolin wurde aus weißem Marmor und weißem Stein erbaut. Durch diese Farbe wirkte die Stadt wie ein eingefasstes, schimmerndes Juwel in dem von Schnee umgebenen Tal. Die Stadtmauern waren hoch und breit, ebenso die beiden darin eingelassenen Tore im Westen und im Norden. Ihre Torflügel bestanden aus massivem Eisen. Die Straßen Gondolins wurden steinern gepflastert und darüber hinaus noch mit Marmor eingefasst. Auch die Häuser waren weiß und verfügten über große Gärten voller Blumen und Bäume. Die Gondolindrim bauten gern hohe Türme, die aus Marmor bestanden, und kunstfertig verziert waren. Am größten [[Platz des Königs|Platz der Stadt]] befand sich das größte Gebäude, der Königspalast. Davor lagen der größte Brunnen und der [[Turm des Königs|höchste Turm der Stadt]], sowie die beiden künstlichen Bäume [[Glingal]] und [[Belthil]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Norden der Stadt befand sich ein besonders steiler, schwarzer Felsvorsprung, der [[Caragdûr]]. Dort wurde [[Eol]], der Dunkelelb, in den Tod gestürzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesellschaft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herrscher ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr und König von Gondolin war Turgon. Die Stadt hatte keine Königin, da Turgons Gemahlin [[Elenwe]] beim Übergang über die [[Helcaraxe]] gestorben war. Daher war Turgons Tochter [[Idril]] die einzige Erbin des Throns. Weitere Mitglieder der Königsfamilie waren die Schwester Turgons, [[Aredhel]], sowie später ihr Sohn [[Maeglin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der König erließ Gesetze, wie das Gesetz, nach dem niemand Gondolin verlassen dürfe, und sprach Urteile, zum Beispiel Eols Todesurteil nach seinem Mord an Aredhel. Dafür besaß der König einen speziellen Gerichtsstab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig war er Oberbefehlshaber der Streitkräfte. Er ließ durch diese Vollmacht Wachen auf den umgebenden Bergen und besonders am Ausgang der Orfalch Echor aufstellen. Das Heer Gondolins war darüber hinaus in [[zwölf Häuser von Gondolin|zwölf sogenannte Häuser]] unterteilt. Dem König stand ein Rat aus Fürsten zur Seite, der jedoch eine rein beratende Funktion hatte und den König nicht überstimmen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Turgons Tod wurde Tuor und nach ihm sein Sohn Earendil von vielen als neuer Anführer akzeptiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bewohner ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anfängliche Bevölkerung bestand zu einem Drittel aus dem Volk von Fingolfin. Dem gegenüber stand eine noch größere Menge an Sindar. In der langen Zeit des Friedens hatten sich die Einwohner entsprechend vermehrt, sodass Turgon in der Nirnaeth Arnoediad ein zehntausend Mann großes Heer aufbieten konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Körperbau her waren die Einwohner Gondolins klein, schlank und geschmeidig. Darüber hinaus konnte sie schnell laufen und verfügten über ein hohes Maß an Bildung. Sie besaßen liebliche Stimmen. Besonders die weiblichen Gondolindrim waren so schön wie die Gestirne am Himmel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gondolindrim waren ein sehr kunstfertiges Volk, was an der langen Friedenszeit lag. Sie schufen viele schöne Dinge, so zum Beispiel den [[Elessar (Edelstein)|Elessar]]. Mit der Zeit wurden die Einwohner Gondolins sehr reich, da sie endlos viele Edelsteine und Metalle fanden. Doch auch Waffen wurden von ihnen geschmiedet. Die dazu benötigten Erze fanden sie in den umliegenden Bergen, besonders im Norden. Beispiele für ihr hohes Können waren die drei Schwerter [[Glamdring]], [[Orkrist]] und das spätere Schwert [[Stich]], die bis weit ins [[Drittes Zeitalter|Dritte Zeitalter]] hinein brauchbar waren. Bei Kämpfen waren die Gondolindrim mit schimmernden Kettenpanzern, langen Schwertern und Speeren ausgerüstet. Auch gab es sehr viele, gute Bogenschützen in Gondolin. Diese hatten genug Pfeile, um jahrelang ununterbrochen damit schießen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Alltagssprache in Gondolin war, wie nach Thingols Bann des [[Quenya]] überall in Beleriand, [[Sindarin]]. Allerdings wurde die Sprache mit einem leichtem Dialekt gesprochen, da die Gondolindrim lange von ihrem Volk getrennt war. Doch auch das Quenya geriet nicht in Vergessenheit und am Ende des Ersten Zeitalters war das Quenya aus Gondolin das einzige, das noch existierte, da alle anderen Noldor vernichtet worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gründung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Dagor-nuin-Giliath]] glaubten die Noldor [[Morgoth]] vorerst besiegt. Trotzdem wurde Turgon, einer ihrer Fürsten, von einem beunruhigenden Traum heimgesucht, der ihm den Untergang seines Volkes voraussagte. Der Vala [[Ulmo]] zeigte ihm daraufhin das versteckte Tal von Tumladen und wies ihn an, dort ein geheimes Reich zu errichten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend führte Turgon die kühnsten und geschicktesten seiner Untertanen in das Tal und unter dem Zeichen größter Geheimhaltung wurde Gondolin errichtet. Nach ungefähr 52 Jahren Bauzeit war die Stadt fertig gestellt. Im Jahr 116 führte Turgon sein Volk von [[Vinyamar]] in [[Nevrast]], wo er zuvor gewohnt hatte, in kleinen Gruppen nach Tumladen. Dort begann Gondolin unter dem Schutz Ulmos und der [[Adler]] [[Manwe]]s, die in den umliegenden Bergen ihre Nester hatten, aufzublühen und im Folgenden eine lange Periode des Friedens zu erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maeglins Ankunft ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über zweihundert Jahre verlebte Gondolin in glücklichem Frieden. Während der Dunkle Herrscher im Norden von den Streitkräften der Noldor belagert wurde, lebten die Bewohner Gondolins unbehelligt von den Ereignissen außerhalb ihrer Stadt. Aredhel, die Schwester des Königs, wurde jedoch der Pracht und Schönheit der Stadt überdrüssig und bat Turgon, Gondolin verlassen zu dürfen. Zunächst lehnte er dies ab, am Ende gab er ihrem Drängen aber nach und ließ sie gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 400 kehrte sie gemeinsam mit ihrem Sohn Maeglin, den sie in der Zwischenzeit in [[Nan Elmoth]] zur Welt gebracht hatte, zurück. Maeglins Vater [[Eol]] jedoch war den beiden heimlich gefolgt und als er versuchte, die Tore der Stadt zu durchschreiten, geriet er in die Gefangenschaft von Turgons Wachen. Als man ihn vor den König brachte, weigerte Eol sich, Turgon als seinen Herrn anzuerkennen. Da er dies auch nicht für seinen Sohn wollte, versuchte er Maeglin zu töten. Der Mordversuch scheiterte jedoch und stattdessen kam Aredhel ums Leben. Als Strafe für seine Tat wurde Eol hingerichtet. &lt;br /&gt;
Maeglin gewann unter Turgons Obhut bald großes Ansehen unter den Bewohnern Gondolins. Vor allem sein handwerkliches Geschick brachte ihm viel Anerkennung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beteiligung an den Kriegen von Beleriand ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Aredhels und Eols Tod folgten einhundert weitere friedliche Jahre für Gondolin. Als Morgoth sich aus der Umklammerung der Noldor befreite, blieben die Bewohner Gondolins in ihrer gut versteckten Stadt von seinem Zorn verschont. Auch beteiligten sie sich nicht an den Kämpfen der [[Dagor Bragollach]]. Auf Ulmos Geheiß musste Turgon jedoch [[Húrin Thalion|Húrin]] und [[Huor]] - zwei [[Menschen]], die Morgoths Handlangern entkommen waren - in seiner Stadt Zuflucht gewähren. Sie waren die ersten Menschen, die Gondolin zu Gesicht bekamen. Ungefähr ein Jahr lang lebten sie dort, bis Turgon sie gehen ließ. Vorher mussten sie ihm aber noch versprechen, niemandem vom Standort Gondolins zu erzählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Morgoths wachsender Macht beunruhigt, begann Turgon, sich Sorgen um die Zukunft seines Volkes zu machen. Im Folgenden entsandte er heimlich Boten in Richtung Valinor, um die [[Valar]] um Vergebung und Hilfe zu bitten. Doch weder erreichte einer dieser Boten das Segensreich noch kamen sie je wieder nach Gondolin zurück. Nach dem Tod [[Fingolfin]]s brachte [[Thorondor]] seine Leiche in die Berge nördlich von Tumladen, wo sein Sohn Turgon ihm ein würdiges Grab bereitete und ihn unter einer Pyramide bestattete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Der Fall Turgons Turm.jpg|thumb|200px|Das Ende von Gondolin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Turgon von den Planungen zu einem gemeinsamen Angriff auf [[Angband]] hörte, sammelte er ein Heer von zehntausend Gondolindrim und unterstützte seinen Bruder [[Fingon]], den [[Hoher König der Noldor|Hohen König der Noldor]], in seinem Vorhaben. Da er bei dem unbedachten Sturmangriff der Noldor nicht teilnahm, konnte er sich nach der Niederlage in der [[Nirnaeth Arnoediad]] mit geringen Verlusten und dem Rest von Fingons Heer nach Gondolin zurückziehen. Dabei wurde das Heer der Gondolindrim von den Menschen unter Húrin und Huor gedeckt. Nachdem Turgon wieder in Gondolin angekommen war, ließ er am Ausgang der [[Orfalch Echor]] von Maeglin ein weiteres Tor schmieden. Turgon war nun Hoher König der Noldor und der letzte Feind Morgoths.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tuors Ankunft ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Fall von [[Nargothrond]] war Gondolin das letzte große Bollwerk der Noldor in Beleriand. Doch trotz seiner Erfolge fand Morgoth keine Ruhe und er bemühte sich stets, den Standort von Turgons verstecktem Reich ausfindig zu machen. Seine Anstrengungen blieben jedoch erfolglos. Als er Húrin, den er vorher in [[Angband]] gefangen gehalten hatte, wieder frei ließ, begab dieser sich nach [[Dimbar]], am Südende der Echoriath. In der Hoffnung, von einem Adler geholt zu werden, rief er Turgon um Hilfe an. Der König von Gondolin fürchtete jedoch um das Leben seines Volkes und versagte Húrin die erhoffte Rettung. Er sollte Recht behalten, denn Morgoths Späher waren Húrin heimlich gefolgt, so dass er durch seine Unwissenheit versehentlich die ungefähre Lage Gondolins verriet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulmo, der den Untergang Gondolins vorhersah, schickte daraufhin Húrins Neffen [[Tuor]] mit der Nachricht nach Gondolin, die Stadt müsse umgehend geräumt werden. Dank Ulmos Führung fand Tuor schließlich den Weg nach Gondolin. Doch als Turgon ihn anhörte, weigerte er sich, ganz auf die Stärke Gondolins und seiner Einwohner vertrauend, auf den Rat des Vala zu hören. Stattdessen ließ er den einzigen Zugang zur Stadt, den Trockenen Fluss, zuschütten. Tuor blieb in Gondolin und erlangte bald großes Ansehen. Nach wenigen Jahren heiratete er die Königstochter Idril. Ein Jahr später, im Jahre 503, kam ihr gemeinsamer Sohn [[Earendil der Seefahrer|Earendil]] der [[Halbelben|Halbelb]] auf die Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verrat durch Maeglin und Zerstörung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Siehe [[Schlacht um Gondolin]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischenzeitlich verriet Húrin, der jahrelang von Morgoth gefangen gehalten worden war, versehentlich die ungefähre Lage Gondolins. Im Jahr 510 kam es dann zum Fall von Gondolin. Maeglin wurde bei einem Ausflug in das Bergwerk [[Anghabar]] von [[Orks]] ergriffen. Er verriet Morgoth die Lage der Stadt und dieser vernichtet die Stadt mit Orks, [[Balrogs]] und [[Drachen]]. Idril und Tuor konnten durch einen geheimen Tunnel fliehen und retteten so rund achthundert Gondolindrim vor dem Untergang der Stadt, bei dem auch König Turgon starb. Bei ihrer Flucht über die nördlichen Berge über die [[Cirith Thoronath]] wurden die Flüchtlinge angegriffen und konnten nur unter Opfern und mit Hilfe der Adler entkommen. Die Überlebenden rund 580 Elben kamen schließlich an den [[Sirion-Mündungen]] an und vermischten sich dort mit dem Volk von [[Elwing]] von [[Doriath]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Aufenthalt Tuors in Gondolin wurden ihm die sieben Namen der Stadt genannt. Einige dieser Namen scheinen gegensätzlich zum Sindarin, dass Tolkien sonst im Ersten Zeitalter verwendete, gebildet zu werden. So sollte es normalerweise nicht &#039;&#039;Gondothlimbar&#039;&#039; sondern &#039;&#039;Gondolindrimbar&#039;&#039; heißen. Diese Abweichungen sind wohl auf den Dialekt zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Ondolinde&#039;&#039;, Quenya für ‚Fels der Wassermusik‘: ursprünglicher Name der Stadt Turgons&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Gondolin&#039;&#039;, Sindarin für ‚Verborgener Fels‘: sprachgeschichtliche Weiterentwicklung von &#039;&#039;Ondolinde&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Gondobar&#039;&#039;, Sindarin für ‚Stadt aus Stein‘&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Gondothlimbar&#039;&#039;, Sindarin für ‚Stadt der Bewohner der Steine‘&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Gwarestrin&#039;&#039;, Sindarin für ‚Turm der Wacht‘&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Gar Thurion&#039;&#039;, Sindarin für ‚Verborgener Ort‘&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Lothengriol&#039;&#039; oder auch &#039;&#039;Lothladen&#039;&#039;, Sindarin für ‚Blume, die auf der Ebene blüht‘&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]].&#039;&#039; Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]].&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;Quenta Silmarillion&#039;&#039;,&lt;br /&gt;
*** XV &#039;&#039;Von den Noldor in Beleriand&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** XVI &#039;&#039;Von Maeglin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** XVIII &#039;&#039;Vom Verderben Beleriands und von Fingolfins Ende&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** XX &#039;&#039;Von der Fünften Schlacht: Nirnaeth Arnoediad&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** XXIII &#039;&#039;Von Tuor und dem Fall von Gondolin&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Nachrichten aus Mittelerde]].&#039;&#039; Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
** Teil Eins: &#039;&#039;Das Erste Zeitalter&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*** I. &#039;&#039;Von Tuor und seine Ankunft in Gondolin&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 2]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
** III &#039;&#039;Der Fall von Gondolin&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Hobbit]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
** Kapitel III: &#039;&#039;Eine kurze Rast&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortschaften]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesenswert}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Gondolin]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/geographie/villes_tours_et_forteresses/beleriand/gondolin]]&lt;br /&gt;
[[fi:Gondolin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Melbarion</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<title>Gondolin</title>
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		<updated>2018-06-26T11:05:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Melbarion: /* Aufbau */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Gondolin Elbenstadt.jpg|thumb|300px|Gondolin]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gondolin&#039;&#039;&#039; ist im [[Legendarium]] eine [[Noldor|noldorische]] Stadt in [[Beleriand]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangaben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* von 64 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (Jahre der Sonne)]] bis 116 E. Z. (J. S.) erbaut&lt;br /&gt;
* 510 E. Z. (J. S.) zerstört&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Gondolin lag auf dem [[Amon Gwareth]] in der südlichen Hälfte des [[Tumladen (Beleriand)|Tals von Tumladen]]. Das Tal selbst befand sich inmitten der [[Echoriath]], einem Ring hoher und steiler Berge, östlich des [[Sirion]] und nördlich von Beleriand. Den einzigen Zugang bildete ein [[Trockener Fluss|ausgetrocknetes Flussbett]] im Südwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbau ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:GondolinKarte.png|thumb|300px|Stadtplan von Gondolin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gondolin wurde von [[Turgon (Sohn von Fingolfin)|Turgon]] im Andenken an [[Tirion]] in [[Eldamar]] gebaut. Daher ließ Turgon die Stadt von seinen kunstfertigsten Untertanen errichten. In der langen Friedenszeit arbeiteten die Bewohner ständig weiter an ihrer Stadt und schließlich konnten sie sie mit Tirion vergleichen. Daher galt Gondolin als die ruhmreichste und meistbesungene Stadt der [[Elben]] in den [[Mittelerde|Hinnenlanden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der einzige Zugang zur Stadt führte durch die Cirith Ninniach. Dieser Felsspalt wurde während den Kriegen der Vala am Anfang der Welt, durch deren unvorstellbaren Mächte, gebildet. Die Schlucht war zu hoch, um von der Sonne erreicht zu werden. In dieser Schlucht versperrten 7 Tore den Zugang zu Gondolin. Das erste Tor bestand aus einem aus Holz geschnitztem Fallgitter. Der steile, in den Fels gehauene, Weg führte nach etwa einer halben Meile zum zweiten Tor. Es war aus Stein und zwei Türme flankierten es. Zudem wurde es von zahlreichen Wachen bewacht. Das dritte Tor war aus Bronze und bestand aus zwei großen Türflügeln, die von drei Türmen bewacht wurden. Die Wachmannschaft war größer als am zweiten Tor. Das vierte Tor war aus Schmiedeeisen und wurde von vier Türmen bewacht, zwischen denen eine Figur von [[Thorondor]] hing. Das fünfte Tor war aus Silber, hatte die Form des Mondes und wurde von einer Marmor Mauer eingeschlossen. Über dem Tor befand sich ein Bildnis Telperions. Bewacht wurde dieses Tor durch zahlreiche Bogenschützen. Das sechste Tor war ähnlich dem fünftem Tor, nur war es Laurelin gewidmet. Das letzte und siebte Tor wurde nicht wie die anderen Tore vor der [[Nirnaeth Arnoediad|Nirnaeth]] erbaut, sondern erst danach unter der Leitung Maeglins. Es war aus Stahl und wurde das Große Tor genannt. Es wurde von einer Nachbildung von [[Turgon (Sohn von Fingolfin)|Turgons]] Krone verschönert. Der Hauptmann dieses Tores war [[Ecthelion, Hauptmann von Gondolin|Ecthelion]], der Herr der Quellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt befand sich auf dem abgeflachten Gipfel des Amon Gwareth. Auf diesem Berg entsprangen viele Quellen, die die Gondolindrim in Brunnen und kleine Wasserfälle umwandelten, um die Anlage noch schöner und lebendiger zu gestalten. Im Umfeld der Springbrunnen wurden Plätze angelegt, damit sie für alle sichtbar gehalten werden konnten. Besonders im Süden der Stadt gab es zahlreiche Quellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz Gondolin wurde aus weißem Marmor und weißem Stein erbaut. Durch diese Farbe wirkte die Stadt wie ein eingefasstes, schimmerndes Juwel in dem von Schnee umgebenen Tal. Die Stadtmauern waren hoch und breit, ebenso die beiden darin eingelassenen Tore im Westen und im Norden. Ihre Torflügel bestanden aus massivem Eisen. Die Straßen Gondolins wurden steinern gepflastert und darüber hinaus noch mit Marmor eingefasst. Auch die Häuser waren weiß und verfügten über große Gärten voller Blumen und Bäume. Die Gondolindrim bauten gern hohe Türme, die aus Marmor bestanden, und kunstfertig verziert waren. Am größten [[Platz des Königs|Platz der Stadt]] befand sich das größte Gebäude, der Königspalast. Davor lagen der größte Brunnen und der [[Turm des Königs|höchste Turm der Stadt]], sowie die beiden künstlichen Bäume [[Glingal]] und [[Belthil]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Norden der Stadt befand sich ein besonders steiler, schwarzer Felsvorsprung, der [[Caragdûr]]. Dort wurde [[Eol]], der Dunkelelb, in den Tod gestürzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesellschaft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herrscher ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr und König von Gondolin war Turgon. Die Stadt hatte keine Königin, da Turgons Gemahlin [[Elenwe]] beim Übergang über die [[Helcaraxe]] gestorben war. Daher war Turgons Tochter [[Idril]] die einzige Erbin des Throns. Weitere Mitglieder der Königsfamilie waren die Schwester Turgons, [[Aredhel]], sowie später ihr Sohn [[Maeglin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der König erließ Gesetze, wie das Gesetz, nach dem niemand Gondolin verlassen dürfe, und sprach Urteile, zum Beispiel Eols Todesurteil nach seinem Mord an Aredhel. Dafür besaß der König einen speziellen Gerichtsstab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig war er Oberbefehlshaber der Streitkräfte. Er ließ durch diese Vollmacht Wachen auf den umgebenden Bergen und besonders am Ausgang der Orfalch Echor aufstellen. Das Heer Gondolins war darüber hinaus in [[zwölf Häuser von Gondolin|zwölf sogenannte Häuser]] unterteilt. Dem König stand ein Rat aus Fürsten zur Seite, der jedoch eine rein beratende Funktion hatte und den König nicht überstimmen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Turgons Tod wurde Tuor und nach ihm sein Sohn Earendil von vielen als neuer Anführer akzeptiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bewohner ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anfängliche Bevölkerung bestand zu einem Drittel aus dem Volk von Fingolfin. Dem gegenüber stand eine noch größere Menge an Sindar. In der langen Zeit des Friedens hatten sich die Einwohner entsprechend vermehrt, sodass Turgon in der Nirnaeth Arnoediad ein zehntausend Mann großes Heer aufbieten konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Körperbau her waren die Einwohner Gondolins klein, schlank und geschmeidig. Darüber hinaus konnte sie schnell laufen und verfügten über ein hohes Maß an Bildung. Sie besaßen liebliche Stimmen. Besonders die weiblichen Gondolindrim waren so schön wie die Gestirne am Himmel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gondolindrim waren ein sehr kunstfertiges Volk, was an der langen Friedenszeit lag. Sie schufen viele schöne Dinge, so zum Beispiel den [[Elessar (Edelstein)|Elessar]]. Mit der Zeit wurden die Einwohner Gondolins sehr reich, da sie endlos viele Edelsteine und Metalle fanden. Doch auch Waffen wurden von ihnen geschmiedet. Die dazu benötigten Erze fanden sie in den umliegenden Bergen, besonders im Norden. Beispiele für ihr hohes Können waren die drei Schwerter [[Glamdring]], [[Orkrist]] und das spätere Schwert [[Stich]], die bis weit ins [[Drittes Zeitalter|Dritte Zeitalter]] hinein brauchbar waren. Bei Kämpfen waren die Gondolindrim mit schimmernden Kettenpanzern, langen Schwertern und Speeren ausgerüstet. Auch gab es sehr viele, gute Bogenschützen in Gondolin. Diese hatten genug Pfeile, um jahrelang ununterbrochen damit schießen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Alltagssprache in Gondolin war, wie nach Thingols Bann des [[Quenya]] überall in Beleriand, [[Sindarin]]. Allerdings wurde die Sprache mit einem leichtem Dialekt gesprochen, da die Gondolindrim lange von ihrem Volk getrennt war. Doch auch das Quenya geriet nicht in Vergessenheit und am Ende des Ersten Zeitalters war das Quenya aus Gondolin das einzige, das noch existierte, da alle anderen Noldor vernichtet worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gründung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Dagor-nuin-Giliath]] glaubten die Noldor [[Morgoth]] vorerst besiegt. Trotzdem wurde Turgon, einer ihrer Fürsten, von einem beunruhigenden Traum heimgesucht, der ihm den Untergang seines Volkes voraussagte. Der Vala [[Ulmo]] zeigte ihm daraufhin das versteckte Tal von Tumladen und wies ihn an, dort ein geheimes Reich zu errichten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend führte Turgon die kühnsten und geschicktesten seiner Untertanen in das Tal und unter dem Zeichen größter Geheimhaltung wurde Gondolin errichtet. Nach ungefähr 52 Jahren Bauzeit war die Stadt fertig gestellt. Im Jahr 116 führte Turgon sein Volk von [[Vinyamar]] in [[Nevrast]], wo er zuvor gewohnt hatte, in kleinen Gruppen nach Tumladen. Dort begann Gondolin unter dem Schutz Ulmos und der [[Adler]] [[Manwe]]s, die in den umliegenden Bergen ihre Nester hatten, aufzublühen und im Folgenden eine lange Periode des Friedens zu erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maeglins Ankunft ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über zweihundert Jahre verlebte Gondolin in glücklichem Frieden. Während der Dunkle Herrscher im Norden von den Streitkräften der Noldor belagert wurde, lebten die Bewohner Gondolins unbehelligt von den Ereignissen außerhalb ihrer Stadt. Aredhel, die Schwester des Königs, wurde jedoch der Pracht und Schönheit der Stadt überdrüssig und bat Turgon, Gondolin verlassen zu dürfen. Zunächst lehnte er dies ab, am Ende gab er ihrem Drängen aber nach und ließ sie gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 400 kehrte sie gemeinsam mit ihrem Sohn Maeglin, den sie in der Zwischenzeit in [[Nan Elmoth]] zur Welt gebracht hatte, zurück. Maeglins Vater [[Eol]] jedoch war den beiden heimlich gefolgt und als er versuchte, die Tore der Stadt zu durchschreiten, geriet er in die Gefangenschaft von Turgons Wachen. Als man ihn vor den König brachte, weigerte Eol sich, Turgon als seinen Herrn anzuerkennen. Da er dies auch nicht für seinen Sohn wollte, versuchte er Maeglin zu töten. Der Mordversuch scheiterte jedoch und stattdessen kam Aredhel ums Leben. Als Strafe für seine Tat wurde Eol hingerichtet. &lt;br /&gt;
Maeglin gewann unter Turgons Obhut bald großes Ansehen unter den Bewohnern Gondolins. Vor allem sein handwerkliches Geschick brachte ihm viel Anerkennung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beteiligung an den Kriegen von Beleriand ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Aredhels und Eols Tod folgten einhundert weitere friedliche Jahre für Gondolin. Als Morgoth sich aus der Umklammerung der Noldor befreite, blieben die Bewohner Gondolins in ihrer gut versteckten Stadt von seinem Zorn verschont. Auch beteiligten sie sich nicht an den Kämpfen der [[Dagor Bragollach]]. Auf Ulmos Geheiß musste Turgon jedoch [[Húrin Thalion|Húrin]] und [[Huor]] - zwei [[Menschen]], die Morgoths Handlangern entkommen waren - in seiner Stadt Zuflucht gewähren. Sie waren die ersten Menschen, die Gondolin zu Gesicht bekamen. Ungefähr ein Jahr lang lebten sie dort, bis Turgon sie gehen ließ. Vorher mussten sie ihm aber noch versprechen, niemandem vom Standort Gondolins zu erzählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Morgoths wachsender Macht beunruhigt, begann Turgon, sich Sorgen um die Zukunft seines Volkes zu machen. Im Folgenden entsandte er heimlich Boten in Richtung Valinor, um die [[Valar]] um Vergebung und Hilfe zu bitten. Doch weder erreichte einer dieser Boten das Segensreich noch kamen sie je wieder nach Gondolin zurück. Nach dem Tod [[Fingolfin]]s brachte [[Thorondor]] seine Leiche in die Berge nördlich von Tumladen, wo sein Sohn Turgon ihm ein würdiges Grab bereitete und ihn unter einer Pyramide bestattete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Der Fall Turgons Turm.jpg|thumb|200px|Das Ende von Gondolin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Turgon von den Planungen zu einem gemeinsamen Angriff auf [[Angband]] hörte, sammelte er ein Heer von zehntausend Gondolindrim und unterstützte seinen Bruder [[Fingon]], den [[Hoher König der Noldor|Hohen König der Noldor]], in seinem Vorhaben. Da er bei dem unbedachten Sturmangriff der Noldor nicht teilnahm, konnte er sich nach der Niederlage in der [[Nirnaeth Arnoediad]] mit geringen Verlusten und dem Rest von Fingons Heer nach Gondolin zurückziehen. Dabei wurde das Heer der Gondolindrim von den Menschen unter Húrin und Huor gedeckt. Nachdem Turgon wieder in Gondolin angekommen war, ließ er am Ausgang der [[Orfalch Echor]] von Maeglin ein weiteres Tor schmieden. Turgon war nun Hoher König der Noldor und der letzte Feind Morgoths.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tuors Ankunft ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Fall von [[Nargothrond]] war Gondolin das letzte große Bollwerk der Noldor in Beleriand. Doch trotz seiner Erfolge fand Morgoth keine Ruhe und er bemühte sich stets, den Standort von Turgons verstecktem Reich ausfindig zu machen. Seine Anstrengungen blieben jedoch erfolglos. Als er Húrin, den er vorher in [[Angband]] gefangen gehalten hatte, wieder frei ließ, begab dieser sich nach [[Dimbar]], am Südende der Echoriath. In der Hoffnung, von einem Adler geholt zu werden, rief er Turgon um Hilfe an. Der König von Gondolin fürchtete jedoch um das Leben seines Volkes und versagte Húrin die erhoffte Rettung. Er sollte Recht behalten, denn Morgoths Späher waren Húrin heimlich gefolgt, so dass er durch seine Unwissenheit versehentlich die ungefähre Lage Gondolins verriet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulmo, der den Untergang Gondolins vorhersah, schickte daraufhin Húrins Neffen [[Tuor]] mit der Nachricht nach Gondolin, die Stadt müsse umgehend geräumt werden. Dank Ulmos Führung fand Tuor schließlich den Weg nach Gondolin. Doch als Turgon ihn anhörte, weigerte er sich, ganz auf die Stärke Gondolins und seiner Einwohner vertrauend, auf den Rat des Vala zu hören. Stattdessen ließ er den einzigen Zugang zur Stadt, den Trockenen Fluss, zuschütten. Tuor blieb in Gondolin und erlangte bald großes Ansehen. Nach wenigen Jahren heiratete er die Königstochter Idril. Ein Jahr später, im Jahre 503, kam ihr gemeinsamer Sohn [[Earendil der Seefahrer|Earendil]] der [[Halbelben|Halbelb]] auf die Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verrat durch Maeglin und Zerstörung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Siehe [[Schlacht um Gondolin]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischenzeitlich verriet Húrin, der jahrelang von Morgoth gefangen gehalten worden war, versehentlich die ungefähre Lage Gondolins. Im Jahr 510 kam es dann zum Fall von Gondolin. Maeglin wurde bei einem Ausflug in das Bergwerk [[Anghabar]] von [[Orks]] ergriffen. Er verriet Morgoth die Lage der Stadt und dieser vernichtet die Stadt mit Orks, [[Balrogs]] und [[Drachen]]. Idril und Tuor konnten durch einen geheimen Tunnel fliehen und retteten so rund achthundert Gondolindrim vor dem Untergang der Stadt, bei dem auch König Turgon starb. Bei ihrer Flucht über die nördlichen Berge über die [[Cirith Thoronath]] wurden die Flüchtlinge angegriffen und konnten nur unter Opfern und mit Hilfe der Adler entkommen. Die Überlebenden rund 580 Elben kamen schließlich an den [[Sirion-Mündungen]] an und vermischten sich dort mit dem Volk von [[Elwing]] von [[Doriath]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Aufenthalt Tuors in Gondolin wurden ihm die sieben Namen der Stadt genannt. Einige dieser Namen scheinen gegensätzlich zum Sindarin, dass Tolkien sonst im Ersten Zeitalter verwendete, gebildet zu werden. So sollte es normalerweise nicht &#039;&#039;Gondothlimbar&#039;&#039; sondern &#039;&#039;Gondolindrimbar&#039;&#039; heißen. Diese Abweichungen sind wohl auf den Dialekt zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Ondolinde&#039;&#039;, Quenya für ‚Fels der Wassermusik‘: ursprünglicher Name der Stadt Turgons&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Gondolin&#039;&#039;, Sindarin für ‚Verborgener Fels‘: sprachgeschichtliche Weiterentwicklung von &#039;&#039;Ondolinde&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Gondobar&#039;&#039;, Sindarin für ‚Stadt aus Stein‘&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Gondothlimbar&#039;&#039;, Sindarin für ‚Stadt der Bewohner der Steine‘&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Gwarestrin&#039;&#039;, Sindarin für ‚Turm der Wacht‘&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Gar Thurion&#039;&#039;, Sindarin für ‚Verborgener Ort‘&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Lothengriol&#039;&#039; oder auch &#039;&#039;Lothladen&#039;&#039;, Sindarin für ‚Blume, die auf der Ebene blüht‘&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]].&#039;&#039; Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]].&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;Quenta Silmarillion&#039;&#039;,&lt;br /&gt;
*** XV &#039;&#039;Von den Noldor in Beleriand&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** XVI &#039;&#039;Von Maeglin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** XVIII &#039;&#039;Vom Verderben Beleriands und von Fingolfins Ende&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** XX &#039;&#039;Von der Fünften Schlacht: Nirnaeth Arnoediad&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** XXIII &#039;&#039;Von Tuor und dem Fall von Gondolin&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Nachrichten aus Mittelerde]].&#039;&#039; Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
** Teil Eins: &#039;&#039;Das Erste Zeitalter&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*** I. &#039;&#039;Von Tuor und seine Ankunft in Gondolin&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 2]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
** III &#039;&#039;Der Fall von Gondolin&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Hobbit]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
** Kapitel III: &#039;&#039;Eine kurze Rast&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortschaften]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesenswert}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Gondolin]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/geographie/villes_tours_et_forteresses/beleriand/gondolin]]&lt;br /&gt;
[[fi:Gondolin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Melbarion</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Simbelmyne&amp;diff=101840</id>
		<title>Simbelmyne</title>
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		<updated>2018-06-26T10:23:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Melbarion: /* Beschreibung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Simbelmyne.jpg|thumb|200px|Simbelmyne, wie sie im Film dargestellt wird.]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Simbelmyne&#039;&#039;&#039; (Altenglisch für ‚Immertreu‘), auch &#039;&#039;&#039;Immertreu&#039;&#039;&#039; (Original: &#039;&#039;Evermind&#039;&#039;) oder &#039;&#039;&#039;Uilos&#039;&#039;&#039; ([[Sindarin]] für ‚Immerweiß‘) genannt, ist im [[Legendarium]] eine [[Olvar|Blume]] [[Arda]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Simbelmyne, wie sie die [[Rohirrim]] nannten, oder Immertreu in der [[Westron|Gemeinsamen Sprache]], war eine kleine weiße Blume. Sie blühte zu allen Jahreszeiten, verwelkte nie, war aber nicht unsterblich. Die Blume gedieh in größeren Teppichen überall dort, wo die Toten ihre letzte Ruhe gefunden hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Tuor]] erblickt sie zuerst in [[Beleriand]], als er nach [[Gondolin]] kam. In [[Mittelerde]] gedieh sie unter anderem auf dem geheimen [[Elendils Grab|Grab Elendils]] auf dem [[Halifirien]] und auf dem [[Gräberfeld]] der verstorbenen Könige von [[Rohan]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In &#039;&#039;[[Nachrichten aus Mittelerde]]&#039;&#039; wird besonders von [[Christopher Tolkien]] verdeutlicht, dass sein [[J. R. R. Tolkien|Vater]] stellenweise widersprüchliche Angaben zu Simbelmyne gemacht hat. Besonders der ebenfalls im Bezug auf Simbelmyne auftauchende und synonym gebrauchte Blumenname Alfirin (Sindarin für ‚unsterblich‘) birgt Ungereimtheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So schreibt Tolkien in seiner &#039;&#039;[[Nomenclature of The Lord of the Rings|Nomenclature]]&#039;&#039;, dass Simbelmyne (der Name soll einen Anklang an Vergissmeinnicht haben) eine imaginäre Art der Anemone sei, eine Wiesenblume ähnlich der gewöhnlichen Kuhschelle (&#039;&#039;Anemone pulsatilla&#039;&#039;), aber kleiner und weiß, wie das Buschwindröschen (&#039;&#039;Anemone nemorosa&#039;&#039;). Als [[Legolas]] über das [[Belegaer|Meer]] singt, erwähnt er jedoch, dass die glockenförmigen Blüten der Alfirin golden seien. Aus diesem Grund mutmaßte Christopher Tolkien, dass es sich bei Alfirin möglicherweise um eine andere Blume handeln könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In &#039;&#039;[[Briefe]]&#039;&#039; äußerte sich Tolkien noch einmal zu Alfirin. Laut ihm „eine Immortelle, aber nicht trocken und strohig: einfach eine schöne glockenähnliche Blume in vielen Farben, aber sanft und zart.“&amp;lt;ref&amp;gt;J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Briefe]]&#039;&#039;, &#039;&#039;Brief #312&#039;&#039; (&#039;&#039;Aus einem Brief an Amy Ronald (16. November 1969)&#039;&#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt;  Eine Immortelle ist eine Strohblume, was Tolkiens vorheriger Angabe, es handele sich bei Simbelmyne um eine Art Anemone widerspricht und Christopher Tolkiens Überlegung, die Alfirin könnte eine eigene Blumenart sein bestärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die altenglische Bezeichnung &#039;&#039;Simbelmyne&#039;&#039; setzt sich zusammen aus den Wörtern &#039;&#039;simbel&#039;&#039; für ‚immer, ewig‘ und &#039;&#039;myne&#039;&#039; für ‚Sinn, Gedanke‘. &#039;&#039;Uilos&#039;&#039; ist eine Sindarin-Bezeichnung und bedeutet ‚Immerweiß‘ (Original: &#039;&#039;Everwhite&#039;&#039;), zusammengesetzt aus &#039;&#039;los&#039;&#039; (‚Schnee, auch im Sinne von schneeweiß‘) und dem adjektivischen Element &#039;&#039;ui&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
** Drittes Buch, Sechstes Kapitel: &#039;&#039;Der König der Goldenen Halle&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
** Anhang A: &#039;&#039;Das Haus von Eorl&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;Nachrichten aus Mittelerde&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
** Teil I, Das Erste Zeitalter: &#039;&#039;Von Tuor und seiner Ankunft in Gondolin&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
** Teil III, Das Dritte Zeitalter: &#039;&#039;Cirion und Eorl und die Freundschaft zwischen Gondor und Rohan&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;Briefe&#039;&#039;. Herausgegeben von [[Humphrey Carpenter]].&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;Brief #312&#039;&#039; (&#039;&#039;Aus einem Brief an Amy Ronald (16. November 1969)&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
* [[Wayne G. Hammond]] und [[Christina Scull]]: &#039;&#039;[[The Lord of the Rings: A Reader’s Companion]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;[[Nomenclature of The Lord of the Rings]]&#039;&#039;, Eintragung für &#039;&#039;Evermind&#039;&#039; (p. 780).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Blumen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Rohirrim)]]&lt;br /&gt;
[[en:Simbelmynë]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo:biologie:flore:symbelmyne]]&lt;br /&gt;
[[fi:Simbelmynë]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Melbarion</name></author>
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