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	<title>Ardapedia - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-06-10T11:08:25Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Gandalf&amp;diff=109743</id>
		<title>Gandalf</title>
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		<updated>2024-03-01T14:40:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Imanuel Roever: /* Namen und Titel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Gandalf_AnkeEißmann.jpg|thumb|250px|Gandalf, &amp;lt;small&amp;gt;Zeichnung: [[Anke Eißmann]]&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Frodo onering.jpg|thumb|Gandalf überreicht Frodo Beutlin den Einen Ring.]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gandalf&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;der Graue&#039;&#039; (später: &#039;&#039;der Weiße&#039;&#039;) ist eine der Hauptfiguren in den Romanen &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039; und &#039;&#039;[[Der kleine Hobbit]]&#039;&#039;. Er ist ein [[Maiar|Maia]], der im [[Drittes Zeitalter|Dritten Zeitalter]] in [[Mittelerde]] als einer der fünf [[Istari]] in Erscheinung tritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangaben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Von [[Ilúvatar]] vor der Schöpfung [[Ea]]s erschaffen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;um 1000 D. Z.&#039;&#039;&#039;: Gandalf kommt in [[Mittelerde]] an und erhält bei seiner Ankunft von [[Círdan]] den [[Narya|Ring des Feuers]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2463&#039;&#039;&#039;: Zusammen mit den anderen Weisen gründet Gandalf den [[Weißer Rat|Weißen Rat]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2941&#039;&#039;&#039;: Gandalf begleitet den [[Hobbit]] [[Bilbo Beutlin]], den Zwerg [[Thorin II.]] Eichenschild und weitere 12 Zwerge auf deren Weg zum [[Erebor]], um den Drachen [[Smaug]] zu vertreiben. Er verlässt die Gruppe vor der Durchquerung des [[Düsterwald]]es, nimmt aber nach Smaugs Tod an der [[Schlacht der Fünf Heere]] teil.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2953&#039;&#039;&#039;: Gandalf nimmt an der letzten Zusammenkunft des Weißen Rates teil.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;3018&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;10. Juli&#039;&#039;&#039;: Gandalf kommt nach [[Isengart]] und wird im [[Orthanc]] gefangen genommen.&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;18. September&#039;&#039;&#039;: Früh am Morgen rettet ihn der große Adler [[Gwaihir]] von Orthancs Zinnen.&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;25. Oktober&#039;&#039;&#039;: Gandalf nimmt am [[Rat von Elrond]] teil.&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;25. Dezember&#039;&#039;&#039;: Als einer der [[Gemeinschaft des Ringes|Neun Gefährten]] bricht Gandalf in der Abenddämmerung von [[Imladris]] auf.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;3019&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;13. Januar&#039;&#039;&#039;: Bei Einbruch der Nacht erreichen Gandalf und die Gefährten das [[Türen von Durin|Westtor Morias]]. &lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;15. Januar&#039;&#039;&#039;: Gandalf wird auf der [[Brücke von Khazad-dûm]] in einen Kampf mit dem [[Durins Fluch|Balrog von Moria]] verwickelt und stürzt in die Tiefe.&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;25. Januar&#039;&#039;&#039;: Er wirft den Balrog nieder und kommt dabei ums Leben. Sein Körper liegt auf dem Gipfel des [[Celebdil]].&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;14. Februar&#039;&#039;&#039;: Gandalf kehrt ins Leben zurück, bleibt jedoch bewusstlos.&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;17. Februar&#039;&#039;&#039;: Gwaihir trägt Gandalf nach [[Lothlórien]].&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;1. März&#039;&#039;&#039;: Gandalf trifft im [[Fangorn]]-Wald auf [[Aragorn II.|Aragorn]], [[Gimli]] und [[Legolas (Thranduils Sohn)|Legolas]]. Gemeinsam reisen sie nach [[Edoras]].&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;5. März&#039;&#039;&#039;: Gandalf macht sich mit [[Peregrin Tuk|Pippin]] nach [[Minas Tirith (Gondor)|Minas Tirith]] auf.&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;9. März&#039;&#039;&#039;: Gandalf erreicht Minas Tirith. &lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;25. März&#039;&#039;&#039;: Gandalf wird mit dem Heer des Westens auf den [[Schlackenhügel]]n vor dem Morannon eingekreist, während [[Frodo Beutlin|Frodo]] die [[Sammath Naur]] erreicht und der [[Der Eine Ring|Eine Ring]] zerstört wird.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;3021&#039;&#039;&#039;: Gandalf fährt mit den anderen Ringträgern in den [[Aman|Westen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Volk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ainur]], [[Maiar]], [[Istari]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gandalf_klein.jpg|thumb|200px|left|Gandalf]]&lt;br /&gt;
Gandalf ist einer der fünf [[Istari]], die nach Norden kamen. Gandalf wie auch die anderen Istari wurden von den [[Valar]] nach [[Mittelerde]] entsandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er spielt eine bedeutende Rolle am Ende des [[Drittes Zeitalter|Dritten Zeitalters]] und trägt entscheidend zum Sturz [[Sauron|Saurons]] bei. In [[Gondor]] wird er &#039;&#039;Mithrandir&#039;&#039; genannt, was ‚grauer Wanderer/Pilger‘ bedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gandalf gilt als besonders weise, im &#039;&#039;[[Das Silmarillion|Silmarillion]]&#039;&#039; (&#039;&#039;Valaquenta&#039;&#039;, &#039;&#039;Von den Maiar&#039;&#039;) wird er sogar als der weiseste Maia bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Hobbits+Gandalf_Auenland_DZ3018.png|right|300px|Gandalf mit Hobbitkindern]]&lt;br /&gt;
Bei den [[Hobbit]]s ist er vor allem wegen seiner Feuerwerke bekannt und weil „er es auf dem Gewissen hat, dass so viele Burschen und Mädchen einfach ins Blaue gingen, verrückte Abenteuer zu erleben.“ (J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;Der kleine Hobbit&#039;&#039;. Kapitel I: &#039;&#039;Eine unvorhergesehene Gesellschaft&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einst in den [[Valinor|Unsterblichen Landen]] lebend, wo er von [[Nienna]] das Mitleid und die Geduld lernte, sowie der weiseste aller Maiar war, kommt Gandalf um das Jahr 1000 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]] als Sendbote der Valar über das Meer nach Mittelerde, jedoch widerstrebte es ihm aus Angst vor Sauron nach  Mittelerde zu gehen. Für 2000 Jahre wandert er umher, berät jene, welche auf der Seite des Guten stehen und bekämpft so das Böse. Ihm ist es wie allen Istari nicht erlaubt, seine Macht offen zu zeigen bzw. seinen Willen dazu einzusetzen, andere zu beherrschen oder ihnen zu befehlen. Dies ändert sich jedoch in seiner Rolle als Gandalf der Weiße, nachdem der [[Ringkrieg]] schon begonnen hat. Allerdings nur, da ihn die Notwendigkeit oder große Not dazu zwingen, enthüllt er seine Macht und übernimmt eine Führungsrolle im Widerstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von [[Círdan]] bekommt er einen der [[Elbenringe]], [[Narya]], den Ring des Feuers, wovon aber außer ihm nur noch die beiden anderen Ringträger [[Elrond]] ([[Vilya]]) und [[Galadriel]] ([[Nenya]]) erfahren, sowie später [[Saruman]]. Er nennt sich selbst „Diener des [[Geheimes Feuer|Geheimen Feuers]]“ und „Gebieter über die [[Flamme von Anor]]“ und trägt das berühmte Schwert [[Glamdring]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:GandalfsRueckkehr_Fangorn_DZ3019.png|left|300px|Gandals Rückkehr als &#039;&#039;Gandalf der Weiße&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
Er begleitet [[Bilbo Beutlin]] auf seiner denkwürdigen Reise zum Hort des Drachen [[Smaug]] und führt später [[Frodo Beutlin]] und die [[Die Gemeinschaft des Ringes|Gemeinschaft des Ringes]] Richtung [[Mordor]]. Der [[Zauberer]] wacht über die Wege der Hobbits und initiiert die Reise zum [[Schicksalsberg]]. Nachdem er aus Sarumans Gefangenschaft mit Hilfe von [[Gwaihir]] entflohen ist, wird er in [[Bruchtal]] zum Führer der Gefährten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Sieg über den [[Durins Fluch|Balrog von Moria]] auf der [[Silberzinne]] kostet ihn sein Leben, doch [[Eru]] schenkt ihm ein neues und schickt ihn nach Mittelerde zurück. Gandalf tritt nun, als &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Gandalf der Weiße&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, offen als einer der Führer des Bündnisses gegen Sauron auf. Er spielt eine wichtige Rolle im weiteren Verlauf des Ringkriegs: Er zerbricht Sarumans Stab und entfernt Saruman somit aus dem Orden, leitet die Abwehr im belagerten [[Minas Tirith (Gondor)|Minas Tirith]] und führt die Verhandlungen mit [[Saurons Mund]]. Sein Pferd ist [[Schattenfell]], das schönste und schnellste Pferd der [[Rohirrim]] und eins der seltenen [[Mearas]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Ringkriegs besteigt er zusammen mit den anderen [[Ringträger|Ringträgern]] an den [[Graue Anfurten|Grauen Anfurten]] ein Elbenschiff und fährt in den [[Aman|Alten Westen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Äußere Erscheinung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gandalf.jpg|thumb|200px|Gandalf der Graue]]&lt;br /&gt;
[[Bild:IanMcKellen.jpg|thumb|200px|Ian McKellen bei der Weltpremiere des dritten Teils in Wellington, Neuseeland (Dezember 2003), Foto: Stefan Servos]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt mehrere Beschreibungen von Gandalfs Äußerem sowohl als grauer, wie auch als weißer Zauberer. Meist wird Gandalf der Graue beschrieben als alter Mann, mit weißem Haupthaar, einem grauen Bart, buschigen Augenbrauen, sowie dunklen Augen und breiten Schultern. Gandalf trägt einen Stab, einen hohen, spitzen blauen Hut, einen langen grauen Mantel mit einem silbernen Halstuch darüber, sowie große schwarze Stiefel. Die Erscheinung Gandalfs des Weißen wird folgendermaßen beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Text=Sein Haar war weiß wie Schnee in der Sonne, und schimmernd weiß war sein Gewand; die Augen unter den dichten Brauen funkelten und waren durchdringend wie die Strahlen der Sonne; Macht war in seiner Hand.|Autor=J. R. R. Tolkien|Quelle=&#039;&#039;Der Herr der Ringe&#039;&#039;. Drittes Buch, Fünftes Kapitel: &#039;&#039;Der Weiße Reiter&#039;&#039;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmtrilogien ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Der Herr der Ringe (Filmtrilogie)|&#039;&#039;Herr der Ringe&#039;&#039;-Filmtrilogie]] wird Gandalf vom britischen Darsteller [[Ian McKellen]] verkörpert. In der deutschen Fassung wird er von [[Achim Höppner]] gesprochen. Aufgrund von Höppners Tod synchronisiert ihn [[Eckart Dux]] in den [[Der Hobbit (Film)|Hobbitfilmen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Name &#039;&#039;Gandalf&#039;&#039; ist der [[Edda|Älteren Edda]] entlehnt. Der genaue Name ist dort &#039;&#039;Gandálfr&#039;&#039;. Seine Bedeutung erläutert [[J. R. R. Tolkien|Tolkien]] folgendermaßen: „Gandalf ist eine Ersatzform in der englischen Erzählung, in der gleichen Art wie auch Hobbit- oder Zwergennamen behandelt werden. Es ist tatsächlich ein altnordischer Name (in der &#039;&#039;[[Völuspá]]&#039;&#039; einem Zwerg beigelegt), [...] der von mir verwendet wurde, weil er &#039;&#039;gandr&#039;&#039; (ein Stab, insbesondere Zauberstab) zu enthalten scheint, so dass man annehmen könnte, dass er &#039;Elbengeschöpf mit einem (Zauber)Stab&#039; bedeutet. Gandalf war kein Elb, doch er wurde von Menschen mit ihnen in Verbindung gebracht, weil sein Bündnis und seine Freundschaft mit Elben wohlbekannt waren.“ (&#039;&#039;[[Nachrichten aus Mittelerde]]&#039;&#039;. Teil Vier, II: &#039;&#039;Die Istari&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zur Figur des Gandalf wurde Tolkien angeblich durch das Bild &#039;&#039;Der Berggeist&#039;&#039; von Josef Madlener inspiriert. ([http://www.houghtonmifflinbooks.com/features/lordoftheringstrilogy/hobbit/1_7insert.shtml &amp;quot;Der Berggeist&amp;quot;])&lt;br /&gt;
** Das Bild, das Tolkien in Form einer Postkarte besaß, zeigt einen alten Mann mit langem  weißen Bart, Umhang und Hut, der im Wald ein Reh füttert. &lt;br /&gt;
** Wie Tolkien genau in den Besitz der Karte kam, ist unklar, doch man vermutet, dass er sie bei einer seiner Reisen in die Schweiz fand. Später schrieb er auf den Umschlag der Karte: &amp;quot;Origin of Gandalf&amp;quot; (= „Ursprung Gandalfs“).&lt;br /&gt;
** Josef Madlener lebte und arbeitete von 1881 bis 1967 in Amendingen bei Memmingen (Allgäu).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namen und Titel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Mithrandir&#039;&#039; ([[Sindarin]] für &#039;&#039;Grauer Pilger&#039;&#039;). Diesen Namen erhält Gandalf bei den [[Elben]] und den [[Dúnedain]]; auch nach seiner Wiederkehr als &#039;&#039;Gandalf der Weiße&#039;&#039; bleibt dieser Name in Verwendung.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Incánus&#039;&#039; im &#039;&#039;Süden&#039;&#039;. Gandalf erwähnt diesen Namen gegenüber [[Faramir]]; allerdings wird weder klar, welche Region in diesem Zusammenhang gemeint ist, noch liefert der Text eine Übersetzung. In den [[Nachrichten aus Mittelerde]] diskutiert Tolkien verschiedene Möglichkeiten: Einerseits könnte es eine an die Elbensprache [[Quenya]] angepasste Wiedergabe des Wortes &#039;&#039;InkÄ-nÅ«sh&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;InkÄ-nÅ«s&#039;&#039; aus der Sprache der [[Haradrim]] sein und soviel wie &#039;&#039;Nord-Spion&#039;&#039; bedeuten; andererseits könnte es ebenso Quenya für &#039;&#039;Beherrscher des Geistes&#039;&#039; und ein Name Gandalfs in Gondor gewesen sein, der über die Jahrhunderte in Vergessenheit geriet. (Auch eine Herkunft des Namen aus dem [[Westron]] schließt Tolkien nicht aus.) Auf Latein bedeutet &#039;&#039;incanus&#039;&#039; übrigens &#039;&#039;grauhaarig&#039;&#039;; [[Christopher Tolkien]] hält diesen Umstand jedoch für einen Zufall.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Olórin&#039;&#039;. Diesen Namen trägt Gandalf in Valinor. Seine Bedeutung ist nicht ganz klar - allerdings beinhaltet der Name das Quenya-Element &#039;&#039;olor&#039;&#039; (bzw. &#039;&#039;olos&#039;&#039;), was soviel wie &#039;&#039;Traum, Phantasie&#039;&#039; bedeutet.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Tharkûn&#039;&#039; ([[Khuzdul]] für &#039;&#039;Mann mit Stab&#039;&#039;). Dieser Name ist unter den Zwergen gebräuchlich; es handelt sich um einen der wenigen bekannten Personennamen in der kaum dokumentierten Zwergensprache. Von [[Gimli]], [[Thorin]] und anderen Zwergen im Dritten Zeitalter wird er allerdings nicht verwendet, da sie ihn stets als &#039;&#039;Gandalf&#039;&#039; bezeichnen; dies ist offenbar auf die Geheimhaltung ihrer Sprache zurückzuführen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Sturmkrähe&#039;&#039; und &#039;&#039;Láthspell&#039;&#039; (altenglisch für &#039;&#039;Schlechte Botschaft&#039;&#039;). So wird Gandalf von [[Gríma Schlangenzunge]] in [[Meduseld]] beschimpft.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Gandalf Graurock&#039;&#039; (Original: &#039;&#039;Greyhame&#039;&#039;). Gandalf wird so von verschiedenen Personen bezeichnet, darunter König [[Théoden]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Weißer Reiter&#039;&#039; (Original: &#039;&#039;White Rider&#039;&#039;). Nach seinem Kampf mit dem Balrog tritt Gandalf, der zuvor mit der Farbe Grau in Verbindung gebraucht wurde, in Weiß gekleidet auf. Der Titel &#039;&#039;Weißer Reiter&#039;&#039; muss dabei als Gegensatz zu den [[Nazgûl]] (den &#039;&#039;Schwarzen Reitern&#039;&#039;) gesehen werden.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Alter Narr&amp;quot; vom Hexenkönig, als dieser in [[Minas Tirith]] einreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links=&lt;br /&gt;
* Gandalf wird erwähnt im [https://www.tolkienin5minuten.de/episode/009-das-hat-tolkien-nie-gesagt Podcast Tolkien in 5 Minuten 009 Das hat Tolkien nie gesagt]&lt;br /&gt;
* Gandalf wird erwähnt im [https://www.tolkienin5minuten.de/episode/010-der-kranke-soldat Podcast Tolkien in 5 Minuten 010 Der kranke Soldat]&lt;br /&gt;
* Gandalf wird erwähnt im [https://www.tolkienin5minuten.de/episode/017-der-zweite-grosse-krieg Podcast Tolkien in 5 Minuten 017 Der Zweite Große Krieg]&lt;br /&gt;
* Gandalf wird erwähnt im [https://www.tolkienin5minuten.de/episode/019-viele-ehrungen-fuer-professor-tolkien Podcast Tolkien in 5 Minuten 019 Viele Ehrungen für Professor Tolkien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]].&#039;&#039; Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Wolfgang Krege. Klett-Cotta, Stuttgart 1978. (Im Original erschienen 1977 unter dem Titel &#039;&#039;The Silmarillion&#039;&#039;.) &lt;br /&gt;
** „Valaquenta“, „Von den Maiar“&lt;br /&gt;
** „Von den Ringen der Macht und dem Dritten Zeitalter“.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Übersetzt von Margaret Carroux und Ebba-Margareta von Freymann. Klett-Cotta, Stuttgart 1969/1970. (Im Original erschienen 1954/55 unter dem Titel &#039;&#039;The Lord of the Rings&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
** Zweites Buch, Fünftes Kapitel: „Die Brücke von Khazad-dûm“ &lt;br /&gt;
** Drittes Buch, Sechstes Kapitel: „Der König der Goldenen Halle“. &lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Nachrichten aus Mittelerde]].&#039;&#039; Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Hans J. Schütz. Klett-Cotta, Stuttgart 1983. (Im Original erschienen 1980 unter dem Titel &#039;&#039;Unfinished Tales of Númenor and Middle-earth&#039;&#039;.) &lt;br /&gt;
** Teil 4, II „Die Istari“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Istari}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Weißer Rat}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Thorin &amp;amp; Co.}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gefährten}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Elronds Rat (Teilnehmer)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ainur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gefährten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maiar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Istari]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Gandalf]]&lt;br /&gt;
[[fi:Gandalf]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo:personnages:ainur:maiar:istari:gandalf]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Imanuel Roever</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Gandalf&amp;diff=109742</id>
		<title>Gandalf</title>
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		<updated>2024-03-01T14:39:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Imanuel Roever: /* Namen und Titel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Gandalf_AnkeEißmann.jpg|thumb|250px|Gandalf, &amp;lt;small&amp;gt;Zeichnung: [[Anke Eißmann]]&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Frodo onering.jpg|thumb|Gandalf überreicht Frodo Beutlin den Einen Ring.]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gandalf&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;der Graue&#039;&#039; (später: &#039;&#039;der Weiße&#039;&#039;) ist eine der Hauptfiguren in den Romanen &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039; und &#039;&#039;[[Der kleine Hobbit]]&#039;&#039;. Er ist ein [[Maiar|Maia]], der im [[Drittes Zeitalter|Dritten Zeitalter]] in [[Mittelerde]] als einer der fünf [[Istari]] in Erscheinung tritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangaben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Von [[Ilúvatar]] vor der Schöpfung [[Ea]]s erschaffen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;um 1000 D. Z.&#039;&#039;&#039;: Gandalf kommt in [[Mittelerde]] an und erhält bei seiner Ankunft von [[Círdan]] den [[Narya|Ring des Feuers]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2463&#039;&#039;&#039;: Zusammen mit den anderen Weisen gründet Gandalf den [[Weißer Rat|Weißen Rat]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2941&#039;&#039;&#039;: Gandalf begleitet den [[Hobbit]] [[Bilbo Beutlin]], den Zwerg [[Thorin II.]] Eichenschild und weitere 12 Zwerge auf deren Weg zum [[Erebor]], um den Drachen [[Smaug]] zu vertreiben. Er verlässt die Gruppe vor der Durchquerung des [[Düsterwald]]es, nimmt aber nach Smaugs Tod an der [[Schlacht der Fünf Heere]] teil.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2953&#039;&#039;&#039;: Gandalf nimmt an der letzten Zusammenkunft des Weißen Rates teil.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;3018&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;10. Juli&#039;&#039;&#039;: Gandalf kommt nach [[Isengart]] und wird im [[Orthanc]] gefangen genommen.&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;18. September&#039;&#039;&#039;: Früh am Morgen rettet ihn der große Adler [[Gwaihir]] von Orthancs Zinnen.&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;25. Oktober&#039;&#039;&#039;: Gandalf nimmt am [[Rat von Elrond]] teil.&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;25. Dezember&#039;&#039;&#039;: Als einer der [[Gemeinschaft des Ringes|Neun Gefährten]] bricht Gandalf in der Abenddämmerung von [[Imladris]] auf.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;3019&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;13. Januar&#039;&#039;&#039;: Bei Einbruch der Nacht erreichen Gandalf und die Gefährten das [[Türen von Durin|Westtor Morias]]. &lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;15. Januar&#039;&#039;&#039;: Gandalf wird auf der [[Brücke von Khazad-dûm]] in einen Kampf mit dem [[Durins Fluch|Balrog von Moria]] verwickelt und stürzt in die Tiefe.&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;25. Januar&#039;&#039;&#039;: Er wirft den Balrog nieder und kommt dabei ums Leben. Sein Körper liegt auf dem Gipfel des [[Celebdil]].&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;14. Februar&#039;&#039;&#039;: Gandalf kehrt ins Leben zurück, bleibt jedoch bewusstlos.&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;17. Februar&#039;&#039;&#039;: Gwaihir trägt Gandalf nach [[Lothlórien]].&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;1. März&#039;&#039;&#039;: Gandalf trifft im [[Fangorn]]-Wald auf [[Aragorn II.|Aragorn]], [[Gimli]] und [[Legolas (Thranduils Sohn)|Legolas]]. Gemeinsam reisen sie nach [[Edoras]].&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;5. März&#039;&#039;&#039;: Gandalf macht sich mit [[Peregrin Tuk|Pippin]] nach [[Minas Tirith (Gondor)|Minas Tirith]] auf.&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;9. März&#039;&#039;&#039;: Gandalf erreicht Minas Tirith. &lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;25. März&#039;&#039;&#039;: Gandalf wird mit dem Heer des Westens auf den [[Schlackenhügel]]n vor dem Morannon eingekreist, während [[Frodo Beutlin|Frodo]] die [[Sammath Naur]] erreicht und der [[Der Eine Ring|Eine Ring]] zerstört wird.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;3021&#039;&#039;&#039;: Gandalf fährt mit den anderen Ringträgern in den [[Aman|Westen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Volk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ainur]], [[Maiar]], [[Istari]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gandalf_klein.jpg|thumb|200px|left|Gandalf]]&lt;br /&gt;
Gandalf ist einer der fünf [[Istari]], die nach Norden kamen. Gandalf wie auch die anderen Istari wurden von den [[Valar]] nach [[Mittelerde]] entsandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er spielt eine bedeutende Rolle am Ende des [[Drittes Zeitalter|Dritten Zeitalters]] und trägt entscheidend zum Sturz [[Sauron|Saurons]] bei. In [[Gondor]] wird er &#039;&#039;Mithrandir&#039;&#039; genannt, was ‚grauer Wanderer/Pilger‘ bedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gandalf gilt als besonders weise, im &#039;&#039;[[Das Silmarillion|Silmarillion]]&#039;&#039; (&#039;&#039;Valaquenta&#039;&#039;, &#039;&#039;Von den Maiar&#039;&#039;) wird er sogar als der weiseste Maia bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Hobbits+Gandalf_Auenland_DZ3018.png|right|300px|Gandalf mit Hobbitkindern]]&lt;br /&gt;
Bei den [[Hobbit]]s ist er vor allem wegen seiner Feuerwerke bekannt und weil „er es auf dem Gewissen hat, dass so viele Burschen und Mädchen einfach ins Blaue gingen, verrückte Abenteuer zu erleben.“ (J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;Der kleine Hobbit&#039;&#039;. Kapitel I: &#039;&#039;Eine unvorhergesehene Gesellschaft&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einst in den [[Valinor|Unsterblichen Landen]] lebend, wo er von [[Nienna]] das Mitleid und die Geduld lernte, sowie der weiseste aller Maiar war, kommt Gandalf um das Jahr 1000 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]] als Sendbote der Valar über das Meer nach Mittelerde, jedoch widerstrebte es ihm aus Angst vor Sauron nach  Mittelerde zu gehen. Für 2000 Jahre wandert er umher, berät jene, welche auf der Seite des Guten stehen und bekämpft so das Böse. Ihm ist es wie allen Istari nicht erlaubt, seine Macht offen zu zeigen bzw. seinen Willen dazu einzusetzen, andere zu beherrschen oder ihnen zu befehlen. Dies ändert sich jedoch in seiner Rolle als Gandalf der Weiße, nachdem der [[Ringkrieg]] schon begonnen hat. Allerdings nur, da ihn die Notwendigkeit oder große Not dazu zwingen, enthüllt er seine Macht und übernimmt eine Führungsrolle im Widerstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von [[Círdan]] bekommt er einen der [[Elbenringe]], [[Narya]], den Ring des Feuers, wovon aber außer ihm nur noch die beiden anderen Ringträger [[Elrond]] ([[Vilya]]) und [[Galadriel]] ([[Nenya]]) erfahren, sowie später [[Saruman]]. Er nennt sich selbst „Diener des [[Geheimes Feuer|Geheimen Feuers]]“ und „Gebieter über die [[Flamme von Anor]]“ und trägt das berühmte Schwert [[Glamdring]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:GandalfsRueckkehr_Fangorn_DZ3019.png|left|300px|Gandals Rückkehr als &#039;&#039;Gandalf der Weiße&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
Er begleitet [[Bilbo Beutlin]] auf seiner denkwürdigen Reise zum Hort des Drachen [[Smaug]] und führt später [[Frodo Beutlin]] und die [[Die Gemeinschaft des Ringes|Gemeinschaft des Ringes]] Richtung [[Mordor]]. Der [[Zauberer]] wacht über die Wege der Hobbits und initiiert die Reise zum [[Schicksalsberg]]. Nachdem er aus Sarumans Gefangenschaft mit Hilfe von [[Gwaihir]] entflohen ist, wird er in [[Bruchtal]] zum Führer der Gefährten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Sieg über den [[Durins Fluch|Balrog von Moria]] auf der [[Silberzinne]] kostet ihn sein Leben, doch [[Eru]] schenkt ihm ein neues und schickt ihn nach Mittelerde zurück. Gandalf tritt nun, als &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Gandalf der Weiße&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, offen als einer der Führer des Bündnisses gegen Sauron auf. Er spielt eine wichtige Rolle im weiteren Verlauf des Ringkriegs: Er zerbricht Sarumans Stab und entfernt Saruman somit aus dem Orden, leitet die Abwehr im belagerten [[Minas Tirith (Gondor)|Minas Tirith]] und führt die Verhandlungen mit [[Saurons Mund]]. Sein Pferd ist [[Schattenfell]], das schönste und schnellste Pferd der [[Rohirrim]] und eins der seltenen [[Mearas]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Ringkriegs besteigt er zusammen mit den anderen [[Ringträger|Ringträgern]] an den [[Graue Anfurten|Grauen Anfurten]] ein Elbenschiff und fährt in den [[Aman|Alten Westen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Äußere Erscheinung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gandalf.jpg|thumb|200px|Gandalf der Graue]]&lt;br /&gt;
[[Bild:IanMcKellen.jpg|thumb|200px|Ian McKellen bei der Weltpremiere des dritten Teils in Wellington, Neuseeland (Dezember 2003), Foto: Stefan Servos]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt mehrere Beschreibungen von Gandalfs Äußerem sowohl als grauer, wie auch als weißer Zauberer. Meist wird Gandalf der Graue beschrieben als alter Mann, mit weißem Haupthaar, einem grauen Bart, buschigen Augenbrauen, sowie dunklen Augen und breiten Schultern. Gandalf trägt einen Stab, einen hohen, spitzen blauen Hut, einen langen grauen Mantel mit einem silbernen Halstuch darüber, sowie große schwarze Stiefel. Die Erscheinung Gandalfs des Weißen wird folgendermaßen beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Text=Sein Haar war weiß wie Schnee in der Sonne, und schimmernd weiß war sein Gewand; die Augen unter den dichten Brauen funkelten und waren durchdringend wie die Strahlen der Sonne; Macht war in seiner Hand.|Autor=J. R. R. Tolkien|Quelle=&#039;&#039;Der Herr der Ringe&#039;&#039;. Drittes Buch, Fünftes Kapitel: &#039;&#039;Der Weiße Reiter&#039;&#039;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmtrilogien ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Der Herr der Ringe (Filmtrilogie)|&#039;&#039;Herr der Ringe&#039;&#039;-Filmtrilogie]] wird Gandalf vom britischen Darsteller [[Ian McKellen]] verkörpert. In der deutschen Fassung wird er von [[Achim Höppner]] gesprochen. Aufgrund von Höppners Tod synchronisiert ihn [[Eckart Dux]] in den [[Der Hobbit (Film)|Hobbitfilmen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Name &#039;&#039;Gandalf&#039;&#039; ist der [[Edda|Älteren Edda]] entlehnt. Der genaue Name ist dort &#039;&#039;Gandálfr&#039;&#039;. Seine Bedeutung erläutert [[J. R. R. Tolkien|Tolkien]] folgendermaßen: „Gandalf ist eine Ersatzform in der englischen Erzählung, in der gleichen Art wie auch Hobbit- oder Zwergennamen behandelt werden. Es ist tatsächlich ein altnordischer Name (in der &#039;&#039;[[Völuspá]]&#039;&#039; einem Zwerg beigelegt), [...] der von mir verwendet wurde, weil er &#039;&#039;gandr&#039;&#039; (ein Stab, insbesondere Zauberstab) zu enthalten scheint, so dass man annehmen könnte, dass er &#039;Elbengeschöpf mit einem (Zauber)Stab&#039; bedeutet. Gandalf war kein Elb, doch er wurde von Menschen mit ihnen in Verbindung gebracht, weil sein Bündnis und seine Freundschaft mit Elben wohlbekannt waren.“ (&#039;&#039;[[Nachrichten aus Mittelerde]]&#039;&#039;. Teil Vier, II: &#039;&#039;Die Istari&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zur Figur des Gandalf wurde Tolkien angeblich durch das Bild &#039;&#039;Der Berggeist&#039;&#039; von Josef Madlener inspiriert. ([http://www.houghtonmifflinbooks.com/features/lordoftheringstrilogy/hobbit/1_7insert.shtml &amp;quot;Der Berggeist&amp;quot;])&lt;br /&gt;
** Das Bild, das Tolkien in Form einer Postkarte besaß, zeigt einen alten Mann mit langem  weißen Bart, Umhang und Hut, der im Wald ein Reh füttert. &lt;br /&gt;
** Wie Tolkien genau in den Besitz der Karte kam, ist unklar, doch man vermutet, dass er sie bei einer seiner Reisen in die Schweiz fand. Später schrieb er auf den Umschlag der Karte: &amp;quot;Origin of Gandalf&amp;quot; (= „Ursprung Gandalfs“).&lt;br /&gt;
** Josef Madlener lebte und arbeitete von 1881 bis 1967 in Amendingen bei Memmingen (Allgäu).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namen und Titel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Mithrandir&#039;&#039; ([[Sindarin]] für &#039;&#039;Grauer Pilger&#039;&#039;). Diesen Namen erhält Gandalf bei den [[Elben]] und den [[Dúnedain]]; auch nach seiner Wiederkehr als &#039;&#039;Gandalf der Weiße&#039;&#039; bleibt dieser Name in Verwendung.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Incánus&#039;&#039; im &#039;&#039;Süden&#039;&#039;. Gandalf erwähnt diesen Namen gegenüber [[Faramir]]; allerdings wird weder klar, welche Region in diesem Zusammenhang gemeint ist, noch liefert der Text eine Übersetzung. In den [[Nachrichten aus Mittelerde]] diskutiert Tolkien verschiedene Möglichkeiten: Einerseits könnte es eine an die Elbensprache [[Quenya]] angepasste Wiedergabe des Wortes &#039;&#039;InkÄ-nÅ«sh&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;InkÄ-nÅ«s&#039;&#039; aus der Sprache der [[Haradrim]] sein und soviel wie &#039;&#039;Nord-Spion&#039;&#039; bedeuten; andererseits könnte es ebenso Quenya für &#039;&#039;Beherrscher des Geistes&#039;&#039; und ein Name Gandalfs in Gondor gewesen sein, der über die Jahrhunderte in Vergessenheit geriet. (Auch eine Herkunft des Namen aus dem [[Westron]] schließt Tolkien nicht aus.) Auf Latein bedeutet &#039;&#039;incanus&#039;&#039; übrigens &#039;&#039;grauhaarig&#039;&#039;; [[Christopher Tolkien]] hält diesen Umstand jedoch für einen Zufall.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Olórin&#039;&#039;. Diesen Namen trägt Gandalf in Valinor. Seine Bedeutung ist nicht ganz klar - allerdings beinhaltet der Name das Quenya-Element &#039;&#039;olor&#039;&#039; (bzw. &#039;&#039;olos&#039;&#039;), was soviel wie &#039;&#039;Traum, Phantasie&#039;&#039; bedeutet.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Tharkûn&#039;&#039; ([[Khuzdul]] für &#039;&#039;Mann mit Stab&#039;&#039;). Dieser Name ist unter den Zwergen gebräuchlich; es handelt sich um einen der wenigen bekannten Personennamen in der kaum dokumentierten Zwergensprache. Von [[Gimli]], [[Thorin]] und anderen Zwergen im Dritten Zeitalter wird er allerdings nicht verwendet, da sie ihn stets als &#039;&#039;Gandalf&#039;&#039; bezeichnen; dies ist offenbar auf die Geheimhaltung ihrer Sprache zurückzuführen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Sturmkrähe&#039;&#039; und &#039;&#039;Láthspell&#039;&#039; (altenglisch für &#039;&#039;Schlechte Botschaft&#039;&#039;). So wird Gandalf von [[Gríma Schlangenzunge]] in [[Meduseld]] beschimpft.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Gandalf Graurock&#039;&#039; (Original: &#039;&#039;Greyhame&#039;&#039;). Gandalf wird so von verschiedenen Personen bezeichnet, darunter König [[Théoden]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Weißer Reiter&#039;&#039; (Original: &#039;&#039;White Rider&#039;&#039;). Nach seinem Kampf mit dem Balrog tritt Gandalf, der zuvor mit der Farbe Grau in Verbindung gebraucht wurde, in Weiß gekleidet auf. Der Titel &#039;&#039;Weißer Reiter&#039;&#039; muss dabei als Gegensatz zu den [[Nazgûl]] (den &#039;&#039;Schwarzen Reitern&#039;&#039;) gesehen werden.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Alter Narr&amp;quot; vom Hexenkönig, als dieser in [[Minas Tirith]] einleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links=&lt;br /&gt;
* Gandalf wird erwähnt im [https://www.tolkienin5minuten.de/episode/009-das-hat-tolkien-nie-gesagt Podcast Tolkien in 5 Minuten 009 Das hat Tolkien nie gesagt]&lt;br /&gt;
* Gandalf wird erwähnt im [https://www.tolkienin5minuten.de/episode/010-der-kranke-soldat Podcast Tolkien in 5 Minuten 010 Der kranke Soldat]&lt;br /&gt;
* Gandalf wird erwähnt im [https://www.tolkienin5minuten.de/episode/017-der-zweite-grosse-krieg Podcast Tolkien in 5 Minuten 017 Der Zweite Große Krieg]&lt;br /&gt;
* Gandalf wird erwähnt im [https://www.tolkienin5minuten.de/episode/019-viele-ehrungen-fuer-professor-tolkien Podcast Tolkien in 5 Minuten 019 Viele Ehrungen für Professor Tolkien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]].&#039;&#039; Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Wolfgang Krege. Klett-Cotta, Stuttgart 1978. (Im Original erschienen 1977 unter dem Titel &#039;&#039;The Silmarillion&#039;&#039;.) &lt;br /&gt;
** „Valaquenta“, „Von den Maiar“&lt;br /&gt;
** „Von den Ringen der Macht und dem Dritten Zeitalter“.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Übersetzt von Margaret Carroux und Ebba-Margareta von Freymann. Klett-Cotta, Stuttgart 1969/1970. (Im Original erschienen 1954/55 unter dem Titel &#039;&#039;The Lord of the Rings&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
** Zweites Buch, Fünftes Kapitel: „Die Brücke von Khazad-dûm“ &lt;br /&gt;
** Drittes Buch, Sechstes Kapitel: „Der König der Goldenen Halle“. &lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Nachrichten aus Mittelerde]].&#039;&#039; Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Hans J. Schütz. Klett-Cotta, Stuttgart 1983. (Im Original erschienen 1980 unter dem Titel &#039;&#039;Unfinished Tales of Númenor and Middle-earth&#039;&#039;.) &lt;br /&gt;
** Teil 4, II „Die Istari“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Istari}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Weißer Rat}}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ainur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gefährten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maiar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Istari]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Gandalf]]&lt;br /&gt;
[[fi:Gandalf]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo:personnages:ainur:maiar:istari:gandalf]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Imanuel Roever</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Tar-Elmar&amp;diff=109297</id>
		<title>Tar-Elmar</title>
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		<updated>2023-12-12T16:02:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Imanuel Roever: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tar-Elmar ist eine unvollendete Geschichte [[J. R. R. Tolkien|Tolkiens]], die dieser vor 1955 begann und die [[Christopher Tolkien]] in [[The Peoples of Middle-earth]] veröffentlichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Idee der Geschichte ===&lt;br /&gt;
Tar-Elmar beschreibt die Kolonisation der [[Numenorer]] im [[Zweites Zeitalter|Zweiten Zeitalter]] aus der Perspektive der [[Wilde Menschen|Wilden Menschen]]. Die nur 16 Seiten lange Geschichte beschreibt das Zusammentreffen des gleichnamigen Protagonisten mit den Numenorern, die per Schiff ankommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geographische und zeitliche Einordnung ===&lt;br /&gt;
Wann und wo genau diese Geschichte einzuordnen ist, wusste auch Tolkien noch nicht sicher und auch Christopher konnte es nicht entschlüsseln. Tolkien hat seine Überlegungen nur als Fragen aufgeschrieben, die darauf hinweisen, dass er überlegte die Geschichte während der Zeit [[Sauron|Saurons]] auf [[Númenor]] anzusiedeln, also nach 3260 Z.Z. Die Geographie ist noch unklarer. Die Geschichte spielt in &amp;quot;Agar&amp;quot; in der Nähe einer ungenannten Küste.  Tolkien überlegte die Geschichte, die auf keine der Orte direkt hinweist, in [[Rhovanion]], am [[Anduin]], in [[Wilderland]] (ein Teil Rhovanions) oder am [[Meer von Rhûn]] anzusiedeln. Er nennt  die [[Furten des Isen]] als möglichen Ort in einer Klammer im Text und nicht, wie die anderen, am Ende des Textes. Allerdings ist dadurch nicht gesagt, dass dieser Ort wahrscheinlicher ist, da auch er nur als Frage formuliert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ablauf der Geschichte ===&lt;br /&gt;
Zu Anfang beschreibt Tolkien den Vater des Protagonisten Hazard Longbeard (Bartlänge ca. 1,50m), der über sein Leben nachdenkt. Vor nicht näher beschriebener Zeit hat sein Vater zusammen mit seinem Volk (die anscheinend die ursprünglichen Einwohner des Landes vertrieben haben) die Numenorer (auch &amp;quot;böse Menschen&amp;quot;) überfallen und Gefangene genommen. Eine dieses war Hazards spätere Frau und Mutter Tar-Elmars.&lt;br /&gt;
Die Menschen Agars dienen Sauron, den sie König, mit den Beinamen &amp;quot;Nördlich&amp;quot;, &amp;quot;Groß&amp;quot;, &amp;quot;Vierter&amp;quot; und &amp;quot;Böse&amp;quot;, nennen. Von dieser Dienerschaft kommt auch die gemeinsame Angst vor der Dunkelheit, da diese die Zeit des Königs sei.&lt;br /&gt;
Von dieser Dunkelheit rührt der Schrecken her, den Tar-Elmar und Hazard empfinden, als sie Schiffe mit weißen und eines mit einem nachtschwarzen Segel am Horizont erblicken. &lt;br /&gt;
Die beiden informieren daraufhin den, ihnen nicht wohlgesonnenen, Häuptling Mogru, um ihnen vor den Schiffen der &amp;quot;Go-hilleg&amp;quot; zu warnen.&lt;br /&gt;
Nachdem sie diesen von deren Existenz überzeugen konnten, schickt dieser Tar-Elmar zum Spionieren zu den Schiffen, eindeutig mit der Absicht, dass dieser dabei umkommt.&lt;br /&gt;
Tar-Elmar geht tatsächlich und trifft in der Abendsonne auf die Numenorer, die ihn wegen des Lichts zunächst für einen[[Eldar]] halten, bis sie seine Stimme hören. Allerdings erkennt der Kapitän der Numenorer seine Abstammung und als Tar-Elmar ihre Stimmen hört, entdeckt er auch das [[Adûnaïsch]] in sich wieder. Er erfährt nur wenig über ihre Pläne, nur, dass sie die &amp;quot;[[Wilde Menschen|bösen Menschen]]&amp;quot; vertreiben wollen, um das Land zu nutzen, um Sauron unter Druck zu setzten. Tolkien überlegt aber, dass dies zu Saurons Zeit in Numenor unter [[Ar-Pharazôn]] stattfindet, dann wären die Absichten sicherlich andere. &lt;br /&gt;
Am Ende des Textes klären die Numenorer Tar-Elmar über die Bedeutung der schwarzen Segel auf, die sie  Hinterund für die Serne [[Elbereth|Elbereths]] verwenden. Als die Numenorer ankündigen alle Menschen der Dunkelheit in den Hügeln von Agar zu vertreiben oder zu töten, bietet Tar-Elmar sich als Geisel an&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[The Peoples of Middle-earth]], von J.R.R Tolkien, herausgegeben von Christopher Tolkien. Part Four &amp;quot;Unnfinished Tales&amp;quot; XVII &amp;quot;Tar Elmar&amp;quot;, 2015 bei [[Harper Collins]].&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Imanuel Roever</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Tar-Elmar&amp;diff=109296</id>
		<title>Tar-Elmar</title>
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		<updated>2023-12-12T16:00:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Imanuel Roever: /* Geographische und zeitliche Einordnung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tar-Elmar ist eine unvollendete Geschichte [[J. R. R. Tolkien|Tolkiens]], die dieser vor 1955 begann und die [[Christopher Tolkien]] in [[The Peoples of Middle-earth]] veröffentlichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Idee der Geschichte ===&lt;br /&gt;
Tar-Elmar beschreibt die Kolonisation der [[Numenorer]] im [[Zweites Zeitalter|Zweiten Zeitalter]] aus der Perspektive der [[Wilde Menschen|Wilden Menschen]]. Die nur 16 Seiten lange Geschichte beschreibt das Zusammentreffen des gleichnamigen Protagonisten mit den Numenorern, die per Schiff ankommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geographische und zeitliche Einordnung ===&lt;br /&gt;
Wann und wo genau diese Geschichte einzuordnen ist, wusste auch Tolkien noch nicht sicher und auch Christopher konnte es nicht entschlüsseln. Tolkien hat seine Überlegungen nur als Fragen aufgeschrieben, die darauf hinweisen, dass er überlegte die Geschichte während der Zeit [[Sauron|Saurons]] auf [[Númenor]] anzusiedeln, also nach 3260 Z.Z. Die Geographie ist noch unklarer. Die Geschichte spielt in &amp;quot;Agar&amp;quot; in der Nähe einer ungenannten Küste.  Tolkien überlegte die Geschichte, die auf keine der Orte direkt hinweist, in [[Rhovanion]], am [[Anduin]], in [[Wilderland]] (ein Teil Rhovanions) oder am [[Meer von Rhûn]] anzusiedeln. Er nennt  die [[Furten des Isen]] als möglichen Ort in einer Klammer im Text und nicht, wie die anderen, am Ende des Textes. Allerdings ist dadurch nicht gesagt, dass dieser Ort wahrscheinlicher ist, da auch er nur als Frage formuliert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ablauf der Geschichte ===&lt;br /&gt;
Zu Anfang beschreibt Tolkien den Vater des Protagonisten Hazard Longbeard (Bartlänge ca. 1,50m), der über sein Leben nachdenkt. Vor nicht näher beschriebener Zeit hat sein Vater zusammen mit seinem Volk (die anscheinend die ursprünglichen Einwohner des Landes vertrieben haben) die Numenorer (auch &amp;quot;böse Menschen&amp;quot;) überfallen und Gefangene genommen. Eine dieses war Hazards spätere Frau und Mutter Tar-Elmars.&lt;br /&gt;
Die Menschen Agars dienen Sauron, den sie König, mit den Beinamen &amp;quot;Nördlich&amp;quot;, &amp;quot;Groß&amp;quot;, &amp;quot;Vierter&amp;quot; und &amp;quot;Böse&amp;quot;, nennen. Von dieser Dienerschaft kommt auch die gemeinsame Angst vor der Dunkelheit, da diese die Zeit des Königs sei.&lt;br /&gt;
Von dieser Dunkelheit rührt auch der Schrecken her, denn Tar-Elmar und Hazard empfinden, als sie Schiffe mit weißen und eines mit einem nachtschwarzen Segel am Horizont erblicken. &lt;br /&gt;
Die beiden informieren daraufhin den, ihnen nicht wohlgesonnenen, Häuptling Mogru, um ihnen vor den Schiffen der &amp;quot;Go-hilleg&amp;quot; zu warnen.&lt;br /&gt;
Nachdem sie diesen von deren Existenz überzeugen konnten, schickt dieser Tar-Elmar zum Spionieren zu den Schiffen, eindeutig mit der Absicht, dass dieser dabei umkommt.&lt;br /&gt;
Tar-Elmar geht tatsächlich und trifft in der Abendsonne auf die Numenorer, die ihn wegen des Lichts zunächst für einen[[Eldar]] halten, bis sie seine Stimme hören. Allerdings erkennt der Kapitän der Numenorer seine Abstimmung und als Tar-Elmar ihre Stimmen hört, entdeckt er auch das [[Adûnaïsch]] in sich wieder. Er erfährt nur wenig über ihre Pläne, nur, dass sie die &amp;quot;[[Wilde Menschen|bösen Menschen]]&amp;quot; vertreiben wollen, um das Land zu nutzen, um Sauron unter Druck zu setzten. Tolkien überlegt aber, dass dies zu Saurons Zeit in Numenor unter [[Ar-Pharazôn]] stattfindet, dann währen die Absichten sicherlich andere. &lt;br /&gt;
Am Ende des Textes klären die Numenorer Tar-Elmar über die Bedeutung der Segeln auf, als Hinterund für die Sterne [[Elbereth|Elbereths]]. Als die Numenorer ankündigen alle Menschen der Dunkelheit in den Hügeln von Agar zu vertreiben oder zu töten, bietet Tar-Elmar sich als Geisel an&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[The Peoples of Middle-earth]], von J.R.R Tolkien, herausgegeben von Christopher Tolkien. Part Four &amp;quot;Unnfinished Tales&amp;quot; XVII &amp;quot;Tar Elmar&amp;quot;, 2015 bei [[Harper Collins]].&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Imanuel Roever</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Tar-Elmar&amp;diff=109295</id>
		<title>Tar-Elmar</title>
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		<updated>2023-12-12T15:57:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Imanuel Roever: /* Geographische und zeitliche Einordnung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tar-Elmar ist eine unvollendete Geschichte [[J. R. R. Tolkien|Tolkiens]], die dieser vor 1955 begann und die [[Christopher Tolkien]] in [[The Peoples of Middle-earth]] veröffentlichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Idee der Geschichte ===&lt;br /&gt;
Tar-Elmar beschreibt die Kolonisation der [[Numenorer]] im [[Zweites Zeitalter|Zweiten Zeitalter]] aus der Perspektive der [[Wilde Menschen|Wilden Menschen]]. Die nur 16 Seiten lange Geschichte beschreibt das Zusammentreffen des gleichnamigen Protagonisten mit den Numenorern, die per Schiff ankommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geographische und zeitliche Einordnung ===&lt;br /&gt;
Wann und wo genau diese Geschichte einzuordnen ist, wusste auch Tolkien noch nicht sicher und auch Christopher konnte es nicht entschlüsseln. Tolkien hat allerdings seine Überlegungen aufgeschrieben, die darauf hinweisen, dass er überlegte die Geschichte während der Zeit [[Sauron|Saurons]] auf [[Númenor]] anzusiedeln, also nach 3260 Z.Z. Die Geographie ist noch unklarer. Die Geschichte spielt in &amp;quot;Agar&amp;quot; Nahe einer ungenannten Küste.  Tolkien überlegte die Geschichte, die auf keine der Orte direkt hinweist, in [[Rhovanion]], am [[Anduin]], in [[Wilderland]] (ein Teil Rhovanions) oder am [[Meer von Rhûn]] anzusiedeln. Gesondert nennt Tolkien die [[Furten des Isen]] als möglicher Ort, allerdings ist dadurch nicht gesagt, dass dieser Ort wahrscheinlicher ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ablauf der Geschichte ===&lt;br /&gt;
Zu Anfang beschreibt Tolkien den Vater des Protagonisten Hazard Longbeard (Bartlänge ca. 1,50m), der über sein Leben nachdenkt. Vor nicht näher beschriebener Zeit hat sein Vater zusammen mit seinem Volk (die anscheinend die ursprünglichen Einwohner des Landes vertrieben haben) die Numenorer (auch &amp;quot;böse Menschen&amp;quot;) überfallen und Gefangene genommen. Eine dieses war Hazards spätere Frau und Mutter Tar-Elmars.&lt;br /&gt;
Die Menschen Agars dienen Sauron, den sie König, mit den Beinamen &amp;quot;Nördlich&amp;quot;, &amp;quot;Groß&amp;quot;, &amp;quot;Vierter&amp;quot; und &amp;quot;Böse&amp;quot;, nennen. Von dieser Dienerschaft kommt auch die gemeinsame Angst vor der Dunkelheit, da diese die Zeit des Königs sei.&lt;br /&gt;
Von dieser Dunkelheit rührt auch der Schrecken her, denn Tar-Elmar und Hazard empfinden, als sie Schiffe mit weißen und eines mit einem nachtschwarzen Segel am Horizont erblicken. &lt;br /&gt;
Die beiden informieren daraufhin den, ihnen nicht wohlgesonnenen, Häuptling Mogru, um ihnen vor den Schiffen der &amp;quot;Go-hilleg&amp;quot; zu warnen.&lt;br /&gt;
Nachdem sie diesen von deren Existenz überzeugen konnten, schickt dieser Tar-Elmar zum Spionieren zu den Schiffen, eindeutig mit der Absicht, dass dieser dabei umkommt.&lt;br /&gt;
Tar-Elmar geht tatsächlich und trifft in der Abendsonne auf die Numenorer, die ihn wegen des Lichts zunächst für einen[[Eldar]] halten, bis sie seine Stimme hören. Allerdings erkennt der Kapitän der Numenorer seine Abstimmung und als Tar-Elmar ihre Stimmen hört, entdeckt er auch das [[Adûnaïsch]] in sich wieder. Er erfährt nur wenig über ihre Pläne, nur, dass sie die &amp;quot;[[Wilde Menschen|bösen Menschen]]&amp;quot; vertreiben wollen, um das Land zu nutzen, um Sauron unter Druck zu setzten. Tolkien überlegt aber, dass dies zu Saurons Zeit in Numenor unter [[Ar-Pharazôn]] stattfindet, dann währen die Absichten sicherlich andere. &lt;br /&gt;
Am Ende des Textes klären die Numenorer Tar-Elmar über die Bedeutung der Segeln auf, als Hinterund für die Sterne [[Elbereth|Elbereths]]. Als die Numenorer ankündigen alle Menschen der Dunkelheit in den Hügeln von Agar zu vertreiben oder zu töten, bietet Tar-Elmar sich als Geisel an&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[The Peoples of Middle-earth]], von J.R.R Tolkien, herausgegeben von Christopher Tolkien. Part Four &amp;quot;Unnfinished Tales&amp;quot; XVII &amp;quot;Tar Elmar&amp;quot;, 2015 bei [[Harper Collins]].&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Imanuel Roever</name></author>
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		<updated>2023-12-12T15:56:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Imanuel Roever: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tar-Elmar ist eine unvollendete Geschichte [[J. R. R. Tolkien|Tolkiens]], die dieser vor 1955 begann und die [[Christopher Tolkien]] in [[The Peoples of Middle-earth]] veröffentlichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Idee der Geschichte ===&lt;br /&gt;
Tar-Elmar beschreibt die Kolonisation der [[Numenorer]] im [[Zweites Zeitalter|Zweiten Zeitalter]] aus der Perspektive der [[Wilde Menschen|Wilden Menschen]]. Die nur 16 Seiten lange Geschichte beschreibt das Zusammentreffen des gleichnamigen Protagonisten mit den Numenorern, die per Schiff ankommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geographische und zeitliche Einordnung ===&lt;br /&gt;
Wann und wo genau diese Geschichte einzuordnen ist, was auch Tolkien nicht klar und auch Christopher konnte es nicht entschlüsseln. Tolkien hat allerdings seine Überlegungen aufgeschrieben, die darauf hinweisen, dass er überlegte die Geschichte während der Zeit [[Sauron|Saurons]] auf [[Númenor]] anzusiedeln, also nach 3260 Z.Z. Die Geographie ist noch unklarer. Die Geschichte spielt in &amp;quot;Agar&amp;quot; Nahe einer ungenannten Küste.  Tolkien überlegte die Geschichte, die auf keine der Orte direkt hinweist, in [[Rhovanion]], am [[Anduin]], in [[Wilderland]] (ein Teil Rhovanions) oder am [[Meer von Rhûn]] anzusiedeln. Gesondert nennt Tolkien die [[Furten des Isen]] als möglicher Ort, allerdings ist dadurch nicht gesagt, dass dieser Ort wahrscheinlicher ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ablauf der Geschichte ===&lt;br /&gt;
Zu Anfang beschreibt Tolkien den Vater des Protagonisten Hazard Longbeard (Bartlänge ca. 1,50m), der über sein Leben nachdenkt. Vor nicht näher beschriebener Zeit hat sein Vater zusammen mit seinem Volk (die anscheinend die ursprünglichen Einwohner des Landes vertrieben haben) die Numenorer (auch &amp;quot;böse Menschen&amp;quot;) überfallen und Gefangene genommen. Eine dieses war Hazards spätere Frau und Mutter Tar-Elmars.&lt;br /&gt;
Die Menschen Agars dienen Sauron, den sie König, mit den Beinamen &amp;quot;Nördlich&amp;quot;, &amp;quot;Groß&amp;quot;, &amp;quot;Vierter&amp;quot; und &amp;quot;Böse&amp;quot;, nennen. Von dieser Dienerschaft kommt auch die gemeinsame Angst vor der Dunkelheit, da diese die Zeit des Königs sei.&lt;br /&gt;
Von dieser Dunkelheit rührt auch der Schrecken her, denn Tar-Elmar und Hazard empfinden, als sie Schiffe mit weißen und eines mit einem nachtschwarzen Segel am Horizont erblicken. &lt;br /&gt;
Die beiden informieren daraufhin den, ihnen nicht wohlgesonnenen, Häuptling Mogru, um ihnen vor den Schiffen der &amp;quot;Go-hilleg&amp;quot; zu warnen.&lt;br /&gt;
Nachdem sie diesen von deren Existenz überzeugen konnten, schickt dieser Tar-Elmar zum Spionieren zu den Schiffen, eindeutig mit der Absicht, dass dieser dabei umkommt.&lt;br /&gt;
Tar-Elmar geht tatsächlich und trifft in der Abendsonne auf die Numenorer, die ihn wegen des Lichts zunächst für einen[[Eldar]] halten, bis sie seine Stimme hören. Allerdings erkennt der Kapitän der Numenorer seine Abstimmung und als Tar-Elmar ihre Stimmen hört, entdeckt er auch das [[Adûnaïsch]] in sich wieder. Er erfährt nur wenig über ihre Pläne, nur, dass sie die &amp;quot;[[Wilde Menschen|bösen Menschen]]&amp;quot; vertreiben wollen, um das Land zu nutzen, um Sauron unter Druck zu setzten. Tolkien überlegt aber, dass dies zu Saurons Zeit in Numenor unter [[Ar-Pharazôn]] stattfindet, dann währen die Absichten sicherlich andere. &lt;br /&gt;
Am Ende des Textes klären die Numenorer Tar-Elmar über die Bedeutung der Segeln auf, als Hinterund für die Sterne [[Elbereth|Elbereths]]. Als die Numenorer ankündigen alle Menschen der Dunkelheit in den Hügeln von Agar zu vertreiben oder zu töten, bietet Tar-Elmar sich als Geisel an&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[The Peoples of Middle-earth]], von J.R.R Tolkien, herausgegeben von Christopher Tolkien. Part Four &amp;quot;Unnfinished Tales&amp;quot; XVII &amp;quot;Tar Elmar&amp;quot;, 2015 bei [[Harper Collins]].&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Imanuel Roever</name></author>
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		<updated>2023-12-12T15:56:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Imanuel Roever: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tar-Elmar ist eine unvollendete Geschichte [[J. R. R. Tolkien|Tolkiens]], die dieser vor 1955 begonnen hat und die [[Christopher Tolkien]] in [[The Peoples of Middle-earth]] veröffentlicht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Idee der Geschichte ===&lt;br /&gt;
Tar-Elmar beschreibt die Kolonisation der [[Numenorer]] im [[Zweites Zeitalter|Zweiten Zeitalter]] aus der Perspektive der [[Wilde Menschen|Wilden Menschen]]. Die nur 16 Seiten lange Geschichte beschreibt das Zusammentreffen des gleichnamigen Protagonisten mit den Numenorern, die per Schiff ankommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geographische und zeitliche Einordnung ===&lt;br /&gt;
Wann und wo genau diese Geschichte einzuordnen ist, was auch Tolkien nicht klar und auch Christopher konnte es nicht entschlüsseln. Tolkien hat allerdings seine Überlegungen aufgeschrieben, die darauf hinweisen, dass er überlegte die Geschichte während der Zeit [[Sauron|Saurons]] auf [[Númenor]] anzusiedeln, also nach 3260 Z.Z. Die Geographie ist noch unklarer. Die Geschichte spielt in &amp;quot;Agar&amp;quot; Nahe einer ungenannten Küste.  Tolkien überlegte die Geschichte, die auf keine der Orte direkt hinweist, in [[Rhovanion]], am [[Anduin]], in [[Wilderland]] (ein Teil Rhovanions) oder am [[Meer von Rhûn]] anzusiedeln. Gesondert nennt Tolkien die [[Furten des Isen]] als möglicher Ort, allerdings ist dadurch nicht gesagt, dass dieser Ort wahrscheinlicher ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ablauf der Geschichte ===&lt;br /&gt;
Zu Anfang beschreibt Tolkien den Vater des Protagonisten Hazard Longbeard (Bartlänge ca. 1,50m), der über sein Leben nachdenkt. Vor nicht näher beschriebener Zeit hat sein Vater zusammen mit seinem Volk (die anscheinend die ursprünglichen Einwohner des Landes vertrieben haben) die Numenorer (auch &amp;quot;böse Menschen&amp;quot;) überfallen und Gefangene genommen. Eine dieses war Hazards spätere Frau und Mutter Tar-Elmars.&lt;br /&gt;
Die Menschen Agars dienen Sauron, den sie König, mit den Beinamen &amp;quot;Nördlich&amp;quot;, &amp;quot;Groß&amp;quot;, &amp;quot;Vierter&amp;quot; und &amp;quot;Böse&amp;quot;, nennen. Von dieser Dienerschaft kommt auch die gemeinsame Angst vor der Dunkelheit, da diese die Zeit des Königs sei.&lt;br /&gt;
Von dieser Dunkelheit rührt auch der Schrecken her, denn Tar-Elmar und Hazard empfinden, als sie Schiffe mit weißen und eines mit einem nachtschwarzen Segel am Horizont erblicken. &lt;br /&gt;
Die beiden informieren daraufhin den, ihnen nicht wohlgesonnenen, Häuptling Mogru, um ihnen vor den Schiffen der &amp;quot;Go-hilleg&amp;quot; zu warnen.&lt;br /&gt;
Nachdem sie diesen von deren Existenz überzeugen konnten, schickt dieser Tar-Elmar zum Spionieren zu den Schiffen, eindeutig mit der Absicht, dass dieser dabei umkommt.&lt;br /&gt;
Tar-Elmar geht tatsächlich und trifft in der Abendsonne auf die Numenorer, die ihn wegen des Lichts zunächst für einen[[Eldar]] halten, bis sie seine Stimme hören. Allerdings erkennt der Kapitän der Numenorer seine Abstimmung und als Tar-Elmar ihre Stimmen hört, entdeckt er auch das [[Adûnaïsch]] in sich wieder. Er erfährt nur wenig über ihre Pläne, nur, dass sie die &amp;quot;[[Wilde Menschen|bösen Menschen]]&amp;quot; vertreiben wollen, um das Land zu nutzen, um Sauron unter Druck zu setzten. Tolkien überlegt aber, dass dies zu Saurons Zeit in Numenor unter [[Ar-Pharazôn]] stattfindet, dann währen die Absichten sicherlich andere. &lt;br /&gt;
Am Ende des Textes klären die Numenorer Tar-Elmar über die Bedeutung der Segeln auf, als Hinterund für die Sterne [[Elbereth|Elbereths]]. Als die Numenorer ankündigen alle Menschen der Dunkelheit in den Hügeln von Agar zu vertreiben oder zu töten, bietet Tar-Elmar sich als Geisel an&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[The Peoples of Middle-earth]], von J.R.R Tolkien, herausgegeben von Christopher Tolkien. Part Four &amp;quot;Unnfinished Tales&amp;quot; XVII &amp;quot;Tar Elmar&amp;quot;, 2015 bei [[Harper Collins]].&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Imanuel Roever</name></author>
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		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Indrafang&amp;diff=109292</id>
		<title>Indrafang</title>
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		<updated>2023-12-12T12:40:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Imanuel Roever: /* Indrafang */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Das Buch der Verschollenen Geschichten| Buch der Verschollenen Geschichten Teil 2]] ist Indrafang ein besonderer Name der [[Langbärte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Zwerge]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Imanuel Roever</name></author>
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	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Tar-Elmar&amp;diff=109291</id>
		<title>Tar-Elmar</title>
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		<updated>2023-12-12T12:39:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Imanuel Roever: /* Quellen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tar-Elmar ist eine nicht vollendete Geschichte [[J. R. R. Tolkien|Tolkiens]], die dieser vor 1955 begonnen hat und die [[Christopher Tolkien]] in [[The Peoples of Middle-earth]] veröffentlicht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Idee der Geschichte ===&lt;br /&gt;
Tar-Elmar beschreibt die Kolonisation der [[Numenorer]] im [[Zweites Zeitalter|Zweiten Zeitalter]] aus der Perspektive der [[Wilde Menschen|Wilden Menschen]]. Die nur 16 Seiten lange Geschichte beschreibt das Zusammentreffen des gleichnamigen Protagonisten mit den Numenorern, die per Schiff ankommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geographische und zeitliche Einordnung ===&lt;br /&gt;
Wann und wo genau diese Geschichte einzuordnen ist, was auch Tolkien nicht klar und auch Christopher konnte es nicht entschlüsseln. Tolkien hat allerdings seine Überlegungen aufgeschrieben, die darauf hinweisen, dass er überlegte die Geschichte während der Zeit [[Sauron|Saurons]] auf [[Númenor]] anzusiedeln, also nach 3260 Z.Z. Die Geographie ist noch unklarer. Die Geschichte spielt in &amp;quot;Agar&amp;quot; Nahe einer ungenannten Küste.  Tolkien überlegte die Geschichte, die auf keine der Orte direkt hinweist, in [[Rhovanion]], am [[Anduin]], in [[Wilderland]] (ein Teil Rhovanions) oder am [[Meer von Rhûn]] anzusiedeln. Gesondert nennt Tolkien die [[Furten des Isen]] als möglicher Ort, allerdings ist dadurch nicht gesagt, dass dieser Ort wahrscheinlicher ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ablauf der Geschichte ===&lt;br /&gt;
Zu Anfang beschreibt Tolkien den Vater des Protagonisten Hazard Longbeard (Bartlänge ca. 1,50m), der über sein Leben nachdenkt. Vor nicht näher beschriebener Zeit hat sein Vater zusammen mit seinem Volk (die anscheinend die ursprünglichen Einwohner des Landes vertrieben haben) die Numenorer (auch &amp;quot;böse Menschen&amp;quot;) überfallen und Gefangene genommen. Eine dieses war Hazards spätere Frau und Mutter Tar-Elmars.&lt;br /&gt;
Die Menschen Agars dienen Sauron, den sie König, mit den Beinamen &amp;quot;Nördlich&amp;quot;, &amp;quot;Groß&amp;quot;, &amp;quot;Vierter&amp;quot; und &amp;quot;Böse&amp;quot;, nennen. Von dieser Dienerschaft kommt auch die gemeinsame Angst vor der Dunkelheit, da diese die Zeit des Königs sei.&lt;br /&gt;
Von dieser Dunkelheit rührt auch der Schrecken her, denn Tar-Elmar und Hazard empfinden, als sie Schiffe mit weißen und eines mit einem nachtschwarzen Segel am Horizont erblicken. &lt;br /&gt;
Die beiden informieren daraufhin den, ihnen nicht wohlgesonnenen, Häuptling Mogru, um ihnen vor den Schiffen der &amp;quot;Go-hilleg&amp;quot; zu warnen.&lt;br /&gt;
Nachdem sie diesen von deren Existenz überzeugen konnten, schickt dieser Tar-Elmar zum Spionieren zu den Schiffen, eindeutig mit der Absicht, dass dieser dabei umkommt.&lt;br /&gt;
Tar-Elmar geht tatsächlich und trifft in der Abendsonne auf die Numenorer, die ihn wegen des Lichts zunächst für einen[[Eldar]] halten, bis sie seine Stimme hören. Allerdings erkennt der Kapitän der Numenorer seine Abstimmung und als Tar-Elmar ihre Stimmen hört, entdeckt er auch das [[Adûnaïsch]] in sich wieder. Er erfährt nur wenig über ihre Pläne, nur, dass sie die &amp;quot;[[Wilde Menschen|bösen Menschen]]&amp;quot; vertreiben wollen, um das Land zu nutzen, um Sauron unter Druck zu setzten. Tolkien überlegt aber, dass dies zu Saurons Zeit in Numenor unter [[Ar-Pharazôn]] stattfindet, dann währen die Absichten sicherlich andere. &lt;br /&gt;
Am Ende des Textes klären die Numenorer Tar-Elmar über die Bedeutung der Segeln auf, als Hinterund für die Sterne [[Elbereth|Elbereths]]. Als die Numenorer ankündigen alle Menschen der Dunkelheit in den Hügeln von Agar zu vertreiben oder zu töten, bietet Tar-Elmar sich als Geisel an&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[The Peoples of Middle-earth]], von J.R.R Tolkien, herausgegeben von Christopher Tolkien. Part Four &amp;quot;Unnfinished Tales&amp;quot; XVII &amp;quot;Tar Elmar&amp;quot;, 2015 bei [[Harper Collins]].&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Imanuel Roever</name></author>
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		<updated>2023-12-12T12:39:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Imanuel Roever: /* Tar-Elmar */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tar-Elmar ist eine nicht vollendete Geschichte [[J. R. R. Tolkien|Tolkiens]], die dieser vor 1955 begonnen hat und die [[Christopher Tolkien]] in [[The Peoples of Middle-earth]] veröffentlicht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Idee der Geschichte ===&lt;br /&gt;
Tar-Elmar beschreibt die Kolonisation der [[Numenorer]] im [[Zweites Zeitalter|Zweiten Zeitalter]] aus der Perspektive der [[Wilde Menschen|Wilden Menschen]]. Die nur 16 Seiten lange Geschichte beschreibt das Zusammentreffen des gleichnamigen Protagonisten mit den Numenorern, die per Schiff ankommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geographische und zeitliche Einordnung ===&lt;br /&gt;
Wann und wo genau diese Geschichte einzuordnen ist, was auch Tolkien nicht klar und auch Christopher konnte es nicht entschlüsseln. Tolkien hat allerdings seine Überlegungen aufgeschrieben, die darauf hinweisen, dass er überlegte die Geschichte während der Zeit [[Sauron|Saurons]] auf [[Númenor]] anzusiedeln, also nach 3260 Z.Z. Die Geographie ist noch unklarer. Die Geschichte spielt in &amp;quot;Agar&amp;quot; Nahe einer ungenannten Küste.  Tolkien überlegte die Geschichte, die auf keine der Orte direkt hinweist, in [[Rhovanion]], am [[Anduin]], in [[Wilderland]] (ein Teil Rhovanions) oder am [[Meer von Rhûn]] anzusiedeln. Gesondert nennt Tolkien die [[Furten des Isen]] als möglicher Ort, allerdings ist dadurch nicht gesagt, dass dieser Ort wahrscheinlicher ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ablauf der Geschichte ===&lt;br /&gt;
Zu Anfang beschreibt Tolkien den Vater des Protagonisten Hazard Longbeard (Bartlänge ca. 1,50m), der über sein Leben nachdenkt. Vor nicht näher beschriebener Zeit hat sein Vater zusammen mit seinem Volk (die anscheinend die ursprünglichen Einwohner des Landes vertrieben haben) die Numenorer (auch &amp;quot;böse Menschen&amp;quot;) überfallen und Gefangene genommen. Eine dieses war Hazards spätere Frau und Mutter Tar-Elmars.&lt;br /&gt;
Die Menschen Agars dienen Sauron, den sie König, mit den Beinamen &amp;quot;Nördlich&amp;quot;, &amp;quot;Groß&amp;quot;, &amp;quot;Vierter&amp;quot; und &amp;quot;Böse&amp;quot;, nennen. Von dieser Dienerschaft kommt auch die gemeinsame Angst vor der Dunkelheit, da diese die Zeit des Königs sei.&lt;br /&gt;
Von dieser Dunkelheit rührt auch der Schrecken her, denn Tar-Elmar und Hazard empfinden, als sie Schiffe mit weißen und eines mit einem nachtschwarzen Segel am Horizont erblicken. &lt;br /&gt;
Die beiden informieren daraufhin den, ihnen nicht wohlgesonnenen, Häuptling Mogru, um ihnen vor den Schiffen der &amp;quot;Go-hilleg&amp;quot; zu warnen.&lt;br /&gt;
Nachdem sie diesen von deren Existenz überzeugen konnten, schickt dieser Tar-Elmar zum Spionieren zu den Schiffen, eindeutig mit der Absicht, dass dieser dabei umkommt.&lt;br /&gt;
Tar-Elmar geht tatsächlich und trifft in der Abendsonne auf die Numenorer, die ihn wegen des Lichts zunächst für einen[[Eldar]] halten, bis sie seine Stimme hören. Allerdings erkennt der Kapitän der Numenorer seine Abstimmung und als Tar-Elmar ihre Stimmen hört, entdeckt er auch das [[Adûnaïsch]] in sich wieder. Er erfährt nur wenig über ihre Pläne, nur, dass sie die &amp;quot;[[Wilde Menschen|bösen Menschen]]&amp;quot; vertreiben wollen, um das Land zu nutzen, um Sauron unter Druck zu setzten. Tolkien überlegt aber, dass dies zu Saurons Zeit in Numenor unter [[Ar-Pharazôn]] stattfindet, dann währen die Absichten sicherlich andere. &lt;br /&gt;
Am Ende des Textes klären die Numenorer Tar-Elmar über die Bedeutung der Segeln auf, als Hinterund für die Sterne [[Elbereth|Elbereths]]. Als die Numenorer ankündigen alle Menschen der Dunkelheit in den Hügeln von Agar zu vertreiben oder zu töten, bietet Tar-Elmar sich als Geisel an&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[The Peoples of Middle-earth]], von J.R.R Tolkien, herausgegeben von Christopher Tolkien. Part Four &amp;quot;Unnfinished Tales&amp;quot; XVII &amp;quot;Tar Elmanar&amp;quot;, 2015 bei [[Harper Collins]].&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Imanuel Roever</name></author>
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		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Tar-Elmar&amp;diff=109289</id>
		<title>Tar-Elmar</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Tar-Elmar&amp;diff=109289"/>
		<updated>2023-12-12T12:38:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Imanuel Roever: /* Ablauf der Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Tar-Elmar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tar-Elmar ist eine nicht vollendete Geschichte [[J. R. R. Tolkien|Tolkiens]], die dieser vor 1955 begonnen hat und die [[Christopher Tolkien]] in [[The Peoples of Middle-earth]] veröffentlicht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Idee der Geschichte ===&lt;br /&gt;
Tar-Elmar beschreibt die Kolonisation der [[Numenorer]] im [[Zweites Zeitalter|Zweiten Zeitalter]] aus der Perspektive der [[Wilde Menschen|Wilden Menschen]]. Die nur 16 Seiten lange Geschichte beschreibt das Zusammentreffen des gleichnamigen Protagonisten mit den Numenorern, die per Schiff ankommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geographische und zeitliche Einordnung ===&lt;br /&gt;
Wann und wo genau diese Geschichte einzuordnen ist, was auch Tolkien nicht klar und auch Christopher konnte es nicht entschlüsseln. Tolkien hat allerdings seine Überlegungen aufgeschrieben, die darauf hinweisen, dass er überlegte die Geschichte während der Zeit [[Sauron|Saurons]] auf [[Númenor]] anzusiedeln, also nach 3260 Z.Z. Die Geographie ist noch unklarer. Die Geschichte spielt in &amp;quot;Agar&amp;quot; Nahe einer ungenannten Küste.  Tolkien überlegte die Geschichte, die auf keine der Orte direkt hinweist, in [[Rhovanion]], am [[Anduin]], in [[Wilderland]] (ein Teil Rhovanions) oder am [[Meer von Rhûn]] anzusiedeln. Gesondert nennt Tolkien die [[Furten des Isen]] als möglicher Ort, allerdings ist dadurch nicht gesagt, dass dieser Ort wahrscheinlicher ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ablauf der Geschichte ===&lt;br /&gt;
Zu Anfang beschreibt Tolkien den Vater des Protagonisten Hazard Longbeard (Bartlänge ca. 1,50m), der über sein Leben nachdenkt. Vor nicht näher beschriebener Zeit hat sein Vater zusammen mit seinem Volk (die anscheinend die ursprünglichen Einwohner des Landes vertrieben haben) die Numenorer (auch &amp;quot;böse Menschen&amp;quot;) überfallen und Gefangene genommen. Eine dieses war Hazards spätere Frau und Mutter Tar-Elmars.&lt;br /&gt;
Die Menschen Agars dienen Sauron, den sie König, mit den Beinamen &amp;quot;Nördlich&amp;quot;, &amp;quot;Groß&amp;quot;, &amp;quot;Vierter&amp;quot; und &amp;quot;Böse&amp;quot;, nennen. Von dieser Dienerschaft kommt auch die gemeinsame Angst vor der Dunkelheit, da diese die Zeit des Königs sei.&lt;br /&gt;
Von dieser Dunkelheit rührt auch der Schrecken her, denn Tar-Elmar und Hazard empfinden, als sie Schiffe mit weißen und eines mit einem nachtschwarzen Segel am Horizont erblicken. &lt;br /&gt;
Die beiden informieren daraufhin den, ihnen nicht wohlgesonnenen, Häuptling Mogru, um ihnen vor den Schiffen der &amp;quot;Go-hilleg&amp;quot; zu warnen.&lt;br /&gt;
Nachdem sie diesen von deren Existenz überzeugen konnten, schickt dieser Tar-Elmar zum Spionieren zu den Schiffen, eindeutig mit der Absicht, dass dieser dabei umkommt.&lt;br /&gt;
Tar-Elmar geht tatsächlich und trifft in der Abendsonne auf die Numenorer, die ihn wegen des Lichts zunächst für einen[[Eldar]] halten, bis sie seine Stimme hören. Allerdings erkennt der Kapitän der Numenorer seine Abstimmung und als Tar-Elmar ihre Stimmen hört, entdeckt er auch das [[Adûnaïsch]] in sich wieder. Er erfährt nur wenig über ihre Pläne, nur, dass sie die &amp;quot;[[Wilde Menschen|bösen Menschen]]&amp;quot; vertreiben wollen, um das Land zu nutzen, um Sauron unter Druck zu setzten. Tolkien überlegt aber, dass dies zu Saurons Zeit in Numenor unter [[Ar-Pharazôn]] stattfindet, dann währen die Absichten sicherlich andere. &lt;br /&gt;
Am Ende des Textes klären die Numenorer Tar-Elmar über die Bedeutung der Segeln auf, als Hinterund für die Sterne [[Elbereth|Elbereths]]. Als die Numenorer ankündigen alle Menschen der Dunkelheit in den Hügeln von Agar zu vertreiben oder zu töten, bietet Tar-Elmar sich als Geisel an&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[The Peoples of Middle-earth]], von J.R.R Tolkien, herausgegeben von Christopher Tolkien. Part Four &amp;quot;Unnfinished Tales&amp;quot; XVII &amp;quot;Tar Elmanar&amp;quot;, 2015 bei [[Harper Collins]].&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Imanuel Roever</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Tar-Elmar&amp;diff=109288</id>
		<title>Tar-Elmar</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Tar-Elmar&amp;diff=109288"/>
		<updated>2023-12-12T12:37:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Imanuel Roever: Erstellung der nicht vorhandenen Seite zu Tar-Elmanar.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Tar-Elmar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tar-Elmar ist eine nicht vollendete Geschichte [[J. R. R. Tolkien|Tolkiens]], die dieser vor 1955 begonnen hat und die [[Christopher Tolkien]] in [[The Peoples of Middle-earth]] veröffentlicht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Idee der Geschichte ===&lt;br /&gt;
Tar-Elmar beschreibt die Kolonisation der [[Numenorer]] im [[Zweites Zeitalter|Zweiten Zeitalter]] aus der Perspektive der [[Wilde Menschen|Wilden Menschen]]. Die nur 16 Seiten lange Geschichte beschreibt das Zusammentreffen des gleichnamigen Protagonisten mit den Numenorern, die per Schiff ankommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geographische und zeitliche Einordnung ===&lt;br /&gt;
Wann und wo genau diese Geschichte einzuordnen ist, was auch Tolkien nicht klar und auch Christopher konnte es nicht entschlüsseln. Tolkien hat allerdings seine Überlegungen aufgeschrieben, die darauf hinweisen, dass er überlegte die Geschichte während der Zeit [[Sauron|Saurons]] auf [[Númenor]] anzusiedeln, also nach 3260 Z.Z. Die Geographie ist noch unklarer. Die Geschichte spielt in &amp;quot;Agar&amp;quot; Nahe einer ungenannten Küste.  Tolkien überlegte die Geschichte, die auf keine der Orte direkt hinweist, in [[Rhovanion]], am [[Anduin]], in [[Wilderland]] (ein Teil Rhovanions) oder am [[Meer von Rhûn]] anzusiedeln. Gesondert nennt Tolkien die [[Furten des Isen]] als möglicher Ort, allerdings ist dadurch nicht gesagt, dass dieser Ort wahrscheinlicher ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ablauf der Geschichte ===&lt;br /&gt;
Zu Anfang beschreibt Tolkien den Vater des Protagonisten Hazard Longbeard (Bartlänge ca. 1,50m), der über sein Leben nachdenkt. Vor nicht näher beschriebener Zeit hat sein Vater zusammen mit seinem Volk (die anscheinend die ursprünglichen Einwohner des Landes vertrieben haben) die Numenorer (auch &amp;quot;böse Menschen&amp;quot;) überfallen und Gefangene genommen. Eine dieses war Hazards spätere Frau und Mutter Tar-Elmanars.&lt;br /&gt;
Die Menschen Agars dienen Sauron, den sie König, mit den Beinamen &amp;quot;Nördlich&amp;quot;, &amp;quot;Groß&amp;quot;, &amp;quot;Vierter&amp;quot; und &amp;quot;Böse&amp;quot;, nennen. Von dieser Dienerschaft kommt auch die gemeinsame Angst vor der Dunkelheit, da diese die Zeit des Königs sei.&lt;br /&gt;
Von dieser Dunkelheit rührt auch der Schrecken her, denn Tar-Elmanar und Hazard empfinden, als sie Schiffe mit weißen und eines mit einem nachtschwarzen Segel am Horizont erblicken. &lt;br /&gt;
Die beiden informieren daraufhin den, ihnen nicht wohlgesonnenen, Häuptling Mogru, um ihnen vor den Schiffen der &amp;quot;Go-hilleg&amp;quot; zu warnen.&lt;br /&gt;
Nachdem sie diesen von deren Existenz überzeugen konnten, schickt dieser Tar-Elmanar zum Spionieren zu den Schiffen, eindeutig mit der Absicht, dass dieser dabei umkommt.&lt;br /&gt;
Tar-Elmanar geht tatsächlich und trifft in der Abendsonne auf die Numenorer, die ihn wegen des Lichts zunächst für einen[[Eldar]] halten, bis sie seine Stimme hören. Allerdings erkennt der Kapitän der Numenorer seine Abstimmung und als Tar-Elmanar ihre Stimmen hört, entdeckt er auch das [[Adûnaïsch]] in sich wieder. Er erfährt nur wenig über ihre Pläne, nur, dass sie die &amp;quot;[[Wilde Menschen|bösen Menschen]]&amp;quot; vertreiben wollen, um das Land zu nutzen, um Sauron unter Druck zu setzten. Tolkien überlegt aber, dass dies zu Saurons Zeit in Numenor unter [[Ar-Pharazôn]] stattfindet, dann währen die Absichten sicherlich andere. &lt;br /&gt;
Am Ende des Textes klären die Numenorer Tar-Elmanar über die Bedeutung der Segeln auf, als Hinterund für die Sterne [[Elbereth|Elbereths]]. Als die Numenorer ankündigen alle Menschen der Dunkelheit in den Hügeln von Agar zu vertreiben oder zu töten, bietet Tar-Elmanar sich als Geisel an&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[The Peoples of Middle-earth]], von J.R.R Tolkien, herausgegeben von Christopher Tolkien. Part Four &amp;quot;Unnfinished Tales&amp;quot; XVII &amp;quot;Tar Elmanar&amp;quot;, 2015 bei [[Harper Collins]].&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Imanuel Roever</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Sauron&amp;diff=109287</id>
		<title>Sauron</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Sauron&amp;diff=109287"/>
		<updated>2023-12-11T13:38:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Imanuel Roever: /* Herr der Ringe: Ringe der Macht */  In Ringe der Macht kann Sauron sich nicht &amp;quot;viele Tausend Jahre lang&amp;quot; versteckt haben, da nach diesem tausenden Jahren die Numenorer Mittelerde schon längst (seit dem Jahre 600) wieder betreten haben müssten, zudem müsste Bruchtal dann schon existieren. Dies passt zwar nicht mit der Herrschaft Miriels zusammen, aber so ist die Serie....&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Saurons auge.jpg|thumb|300px|Symbol Saurons, das [[Lidloses Auge|Lidlose Auge]]]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sauron&#039;&#039;&#039; ist im [[Legendarium]] ein mächtiger [[Maia]], der sich früh dem Bösen verschrieb. Er wurde, nach [[Morgoth]], zum mächtigsten, grausamsten und gefürchtetsten aller Wesen in [[Mittelerde]]. Sauron wurde im Ersten Zeitalter gleich zweimal überwältigt, konnte sich durch geschicktes Verbergen und durch seine Fähigkeit, die Gestalt zu wechseln, jedesmal wieder erholen und zurückkehren. Im Zweiten Zeitalter errichtet er sein Reich im Lande [[Mordor]] und schmiedet die [[Ringe der Macht]]. Nachdem er zum dritten Mal überwältigt wurde und in [[Númenor]] unterging, kehrt er im Dritten Zeitalter wiederum nach Mittelerde zurück und stellt den Freien Völkern von Mordor aus eine dunkle Streitmacht entgegen. Nach dem [[Ringkrieg]] war der Untergang Saurons mit der Zerstörung des [[Der Eine Ring|Einen Rings]] besiegelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Volk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ainur]], [[Maiar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangabe ==&lt;br /&gt;
[[Zeitalter vor den Tagen]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;ca. 1:&#039;&#039;&#039; Sauron steigt als einer der Maiar auf Arda hinab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erstes Zeitalter]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Anfang des Ersten Zeitalters:&#039;&#039;&#039; Von Melkor verführt, steigt Sauron zu dessen mächtigstem Diener auf.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;ca. 500 E. Z. ([[Jahre der Bäume|J. B.]]):&#039;&#039;&#039; Sauron erhält den Oberbefehl über die Festung Angband.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1091:&#039;&#039;&#039; Die Valar besiegen Sauron und seine Streitkräfte.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1091 bis 1495:&#039;&#039;&#039; Sauron hält sich unter der Erde verborgen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1495:&#039;&#039;&#039; Sauron erfährt von Melkors Rückkehr aus Aman und begibt sich zu ihm.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;457 E. Z. ([[Jahre der Sonne|J. S.]]):&#039;&#039;&#039;  Sauron erobert Tol Sirion.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;465:&#039;&#039;&#039; Von Lúthien und Huan besiegt, muss Sauron Tol Sirion aufgeben.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;465 bis 583:&#039;&#039;&#039; Sauron wütet in Vampirgestalt in [[Dorthonion|Taur-in-Fuin]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;583:&#039;&#039;&#039; Nach dem Krieg des Zorns ergibt sich Sauron bereitwillig Eonwe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Zweites Zeitalter]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;ca. 1 bis ca. 1000 :&#039;&#039;&#039; Sauron verbirgt sich im Norden von Mittelerde.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1000:&#039;&#039;&#039; Sauron geht nach Mordor, steigt zum Dunklen Herrscher auf und beginnt mit dem Bau von Barad-dûr.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1500:&#039;&#039;&#039; Die Ringe der Macht werden von Sauron und den Elben von Eregion geschmiedet.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1600:&#039;&#039;&#039; Im Feuer des Orodruin schmiedet Sauron heimlich den Einen Ring.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1695 bis 1700:&#039;&#039;&#039; Sauron fällt in Eriador ein, wird aber von den Númenórern zurückgeschlagen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;3262:&#039;&#039;&#039; Als Gefangener wird Sauron nach Númenor gebracht. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;3319:&#039;&#039;&#039; Saurons Leib versinkt mit Númenor.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;3429:&#039;&#039;&#039; Gondor wird von Sauron angegriffen, [[Minas Ithil]] erobert und der [[Weißer Baum|Weiße Baum]] zerstört.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;3441:&#039;&#039;&#039; Elendil und Gil-galad besiegen Sauron; Barad-dûr wird teilweise zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Drittes Zeitalter]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;ca. 1100:&#039;&#039;&#039; Dol Guldur wird von Sauron erbaut.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2063 bis 2460:&#039;&#039;&#039; Sauron verbirgt sich im Osten.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2460:&#039;&#039;&#039; Sauron kehrt nach Dol Guldur zurück.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2941:&#039;&#039;&#039; Aus Dol Guldur vertrieben, kehrt Sauron nach Mordor zurück.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2951:&#039;&#039;&#039; Sauron baut Barad-dûr wieder auf.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;3019:&#039;&#039;&#039; Sauron bekriegt die freien Völker Mittelerdes, wird zeitweise zurückgeschlagen und mit der Vernichtung des Einen Ringes endgültig besiegt. Barad-dûr wird endgültig zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sauron.jpg|thumb|200px|Sauron bei der Schöpfung des Meisterrings]]&lt;br /&gt;
Sauron ist ein Maia, der einst im Dienste des Valars [[Aule]] stand und von diesem viel über die Schmiedekunst lernte. Früh jedoch wurde er von [[Melkor]] verführt und stieg zu dessen mächtigstem Diener und Statthalter im Kampf gegen die [[Valar]] und [[Eldar]] auf. Während des Frühlings von [[Arda]] hatte er den Oberbefehl über die Festung [[Angband]] und obwohl sie während des [[Krieg der Mächte|Kriegs der Mächte]] von den Valar zerstört wurde, wurde er nicht wie sein Herr gefangen genommen und konnte sich in tiefen Gewölben unter der Erde verstecken. Nachdem Melkor aus [[Aman]] zurückgekehrt war, gesellte er sich in Angband zu ihm und wurde zum gefürchtetsten Feldherrn des Nordens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 457 [[Erstes Zeitalter|E. Z.]] nahm Sauron die Noldor-Festung [[Minas Tirith (Beleriand)|Minas Tirith]] auf [[Tol Sirion]] ein und bemannte sie mit seinen Werwölfen. Im Jahre 465 E. Z. fasste er [[Finrod]] und [[Beren Erchamion|Beren]] und tötete Finrod und dessen Elben einen nach dem anderen in seinen Verliesen. Doch die Vergeltung folgte bald, als [[Lúthien]] und [[Huan]] zu Berens Rettung kamen. Nachdem Huan Saurons Werwölfe getötet hatte, nahm Sauron selbst Wolfsgestalt an, wurde aber gleichfalls von Huans Stärke und Lúthiens Magie besiegt. Er floh daraufhin in Vampirgestalt nach [[Dorthonion]], wo er als schrecklicher Schatten seiner früheren Macht den Rest des Ersten Zeitalters verbrachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Melkors Sturz wurde Sauron dessen Nachfolger und sollte, nach dessen Verbannung durch die Valar, als dessen Vertreter bis zu Melkors Rückkehr fungieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1000 [[Zweites Zeitalter|Z. Z.]] hatte Sauron genug Macht gewonnen, um sich [[Mordor]] als Bollwerk zu erwählen und mit dem Bau von [[Barad-dûr]] zu beginnen. Er legte sich eine schöne Gestalt zu, nannte sich &#039;&#039;Annatar&#039;&#039; (Herr der Geschenke) und gab sich bei den Elben als Gesandter der Valar aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Saurons Hilfe erschufen die Elbenschmiede von [[Ost-in-Edhil]] die [[Ringe der Macht]], ohne zu ahnen, dass Sauron in den [[Schicksalsklüfte]]n einen [[Der Eine Ring|Meister-Ring]] für sich selbst schmiedete, der alle anderen Ringe beherrschte. Bei der Erschaffung des Einen Rings übertrug Sauron einen großen Teil seiner Macht auf den Ring. Somit war er einerseits der Gefahr ausgesetzt, durch den Verlust des Rings stark geschwächt zu werden. Denn er war eine Verbindung mit dem [[Der Eine Ring|Meister-Ring]] eingegangen als er ihn erschuf und musste nun an dessen Wunden teilhaben. Andererseits verfügte er mit dem Ring nun über ein Machtinstrument, das ihm die Herrschaft über die Völker Mittelerdes ermöglichte. Als die Elben Saurons Verrat entdeckten, eröffnete Sauron den Krieg gegen die Elbenschmiede und fiel in [[Eriador]] ein, wo er der vereinten Macht [[Gil-galad]]s und der Númenórer erlag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach gab Sauron sich offen zu erkennen, scharte Orks und andere Ungeheuer Melkors um sich und schwang sich durch Gewalt und Schrecken zum Herrscher über große Gebiete [[Mittelerde]]s auf. In seinem Stolz legte er sich den Titel &#039;&#039;König der Menschen&#039;&#039; zu, womit er den nicht minderen Stolz der Könige von [[Númenor]] weckte. Im Jahre 3262 Z. Z. landete der Númenórer [[Ar-Pharazôn]] mit einer großen Streitmacht in Mittelerde und nahm Sauron als Gefangenen nach Hause, wo Sauron innerhalb von fünfzig Jahren die Furcht der Númenórer vor dem Tode für sich nutzbar machen konnte und schließlich Ar-Pharazôn überredete, sich die Unsterblichkeit mit Gewalt zu holen. Beim darauf folgendem [[Wandlung der Welt|Untergang von Númenor]] wurde Saurons Körper vernichtet. Er war von nun an außerstande, eine dem Auge gefällige Gestalt anzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saurons Geist floh nach Mordor zurück, wo er sich ein neues Äußeres zulegte: die eines abscheulichen, furchterregenden Kriegers in schwarzer Rüstung mit glühenden Augen und brennender schwarzer Haut. Er trug wieder seinen Meister-Ring am Finger und sammelte seine Kräfte. Nachdem er im Jahre 3429 Z. Z. [[Gondor]] angriff, wurde von Gil-galad und [[Elendil der Lange|Elendil]] das [[Letztes Bündnis|Letzte Bündnis]] zwischen Menschen und Elben gebildet, das Saurons Armeen mehrmals schlug, erst auf der [[Dagorlad]] und dann an den Hängen des [[Orodruin]]. Bei dieser Schlacht gelang es ihm zwar Gil-galad und Elendil zu erschlagen, aber [[Isildur]] schnitt den Ring von Saurons Finger, worauf er auch den Großteil seiner Macht und seine Gestalt verlor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Verlust des Meister-Ringes geisterte Sauron eine lange Zeit als körperloser Schatten durch die Wildnis des Ostens, bis er schließlich die Festung [[Dol Guldur]] errichtete und wieder körperliche Gestalt annahm, jedoch zunächst ohne erkannt zu werden. Er begann, nach dem Einen Ring zu suchen. Er wurde jedoch vom [[Weißer Rat|Weißen Rat]] aus Dol Guldur vertrieben und zog sich – wie er es tatsächlich schon länger geplant hatte – nach Mordor zurück und errichtete den Dunklen Turm neu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von [[Gollum]] erfuhr Sauron, der Ring befände sich bei einem gewissen [[Beutlin]] im [[Auenland]]. All seine Versuche, den Einen Ring wiederzuerlangen – sogar unter Zuhilfenahme der [[Nazgûl|Ringgeister]] – scheiterten. So begann Sauron einen verfrühten Krieg an allen Fronten, um seinen Feinden keine Zeit zu lassen, den Ring gegen ihn zu verwenden. Auf den Gedanken, dass sie versuchen könnten, den Ring zu vernichten, kam er nicht. So konnte es [[Frodo Beutlin|Frodo]] gelingen, den Einen Ring in die Schicksalsklüfte zu dessen Vernichtung zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Vernichtung des Ringes und dem Sturz seiner Festung Barad-dûr am Ende des [[Ringkrieg|Ringkrieges]] erlosch Saurons Macht. Er war von nun an unfähig, sich eine körperliche Gestalt zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namen und Titel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Mairon&#039;&#039; ([[Quenya]] für &#039;&#039;Der Bewundernswerte&#039;&#039;), Saurons ursprünglicher und wahrer Name&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Annatar&#039;&#039; ([[Sindarin]] für &#039;&#039;Herr der Geschenke&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Artano&#039;&#039; ([[Quenya]] für &#039;&#039;Hochschmied&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Auge&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Auge von Barad-dûr&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Aulendil&#039;&#039; (Sindarin für &#039;&#039;Freund Aules&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Dunkle Macht&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Dunkler Herr&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Dunkler Herr von Mordor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Dunkler Herrscher&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Gollum sprach von Sauron aus Furcht nur als &#039;&#039;Er&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Feind&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Geisterbeschwörer&#039;&#039; (in der Kleine Hobbit von Gandalf genannt)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Gorthaur&#039;&#039; ([[Sindarin]] für &#039;&#039;Grausamer&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Herr der Erde&#039;&#039; (im Zweiten Zeitalter)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Herr der Ringe&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Herr des Einen Ringes&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Hexenmeister&#039;&#039; (auch nur &#039;&#039;Hexer&#039;&#039; oder &#039;&#039;Nekromant&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;König der Menschen &#039;&#039; (gab er sich selber)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Lidloses Auge&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Nekromant&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Ringschmied&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Rotes Auge&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Sauron der Große&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Schatten von Dol Guldur&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Schwarze Hand&#039;&#039; (von Gollum)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Tar-Mairon&#039;&#039; Name den Sauron sich selbst in [[Númenor]] gab&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Thû&#039;&#039; (nur im [[Leithian-Lied]])&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Zigûrun&#039;&#039; ([[Adûnaïsch]] für &#039;&#039;Zauberer&#039;&#039;, Saurons Name bei den [[Dúnedain|Númenórer]]n)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmtrilogie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Filmtrilogie erscheint Sauron meist als großes, feuerumlodertes Auge auf der Spitze seines Turms Barad-dûr. In der Einführung zu &amp;quot;Die Gefährten&amp;quot; ist er in der Schlacht des letzten Bundes in seiner körperlichen Gestalt zu sehen: Als großer, schwarzer Kämpfer mit einem Streitkolben. Mit einem einzigen Schlag fegt er dutzende Menschen und Elben beiseite. Darunter auch Elendil, den Vater von Isildur. Anschließend zerbricht Sauron Narsil, Elendils Schwert, jedoch gelingt es Isildur anschließend mit dem Bruchstück den Ring von Saurons Finger zu schneiden, was das vorläufige Ende des &amp;quot;Herrn des Einen Ringes&amp;quot; ist. Saurons Körper explodiert und vernichtet alle Kreaturen, die durch seine Macht gezüchtet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Schlachtszene des letzten Bündnisses spricht Galadriel über Sauron als einen Schatten im Osten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in Sarumans Palantír nimmt Sauron die Form des flammenden Auges an. Saruman spricht über Sauron: „Sein Blick durchbohrt Schatten, Wolken, Erde und Fleisch.“ Dies wird auch bestätigt, als Sauron gegen Ende der Trilogie Frodo in Mordor entdeckt und dieser daraufhin zusammenbricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Verlust seiner körperlichen Form kann Sauron diese nicht wieder annehmen. Er behält für den Rest der Filmtrilogie die Form des feurigen Auges bei, welches am Ende des dritten Teiles explodiert, da der Eine Ring vernichtet wurde. Mit ihm vergeht auch alles, was seine Macht erschaffen hat. Das schwarze Tor stürzt in sich zusammen, genauso wie Saurons Turm [[Barad-dûr]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Specials und dem „Making of“ des Director&#039;s Cut des dritten Films zeigt Peter Jackson eine alternative Sequenz, die er ursprünglich umsetzen wollte. So sollte im Rahmen der Schlacht am Morannon Sauron selbst in physischer Gestalt erscheinen und mit Aragorn kämpfen. Aragorn sollte dabei nur durch die Zerstörung des Ringes gerettet werden. Doch diese Szene wurde Jackson zu kitschig und nicht dem eigentlichen Charakter Aragorns entsprechend angesehen. Es hätte wohl auch nicht Saurons Charakter entsprochen der eher andere für sich kämpfen lässt, als sich selbst in Gefahr zu begeben. Er hat in der Schlacht gegen das letzte Bündnis, in der er den Meisterring verliert, erst nach jahrelanger Belagerung direkt in die Schlacht eingegriffen. Obwohl etliche Szenen abgedreht waren, verwarf er das Konzept und ersetzte Sauron durch einen großen Troll, mit dem Aragorn ringt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://en.wikipedia.org/wiki/The_Lord_of_the_Rings:_The_Return_of_the_King#Comparison_with_the_source_material  englischsprachige Wikipedia (abgerufen Oktober 2009)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs (Film)|Special Extended Edition, Hinter den Kulissen von &#039;&#039;Die Rückkehr des Königs&#039;&#039;]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herr der Ringe: Ringe der Macht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Staffel der Amazon-Serie &amp;quot;Ringe der Macht&amp;quot; welche als Prequel zu den beiden Filmtrilogien fungieren soll und die wichtigsten Ereignisse des zweiten Zeitalters thematisiert, betritt Sauron getarnt als der Mensch [[Halbrand]] von den Südlanden erneut die Bühne Mittelerdes, nachdem sich dieser nach dem [[Krieg des Zorns]]  versteckt hatte. Als Schiffbrüchiger begegnet er scheinbar zufällig Galadriel auf hoher See. Beide werden von [[Elendil]] gefangen genommen und nach [[Númenor]] gebracht. Aber erst gegen Ende der Staffel offenbart sich Halbrand Galadriel gegenüber als Sauron, nachdem dieser zuvor [[Celebrimbor]] dabei geholfen hatte, die drei Elbenringe zu schmieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gespielt wird Sauron/Halbrand von dem australischen Schauspieler Charlie Vickers. Da Amazon im November 2017 nur die Rechte für den Herrn der Ringe inklusive Anhänge erworben hatte, war die Darstellung Saurons im zweiten Zeitalter als Annatar, Herr der Geschenke und Gesandter der Valar rechtlich offenbar nicht möglich. Des weiteren weicht die Handlung in der Serie dahingehend von den Erzählungen im [[Das Silmarillion]] und [[Nachrichten aus Mittelerde]] ab, dass Sauron gemeinsam mit Galadriel bereits lange vor seiner Gefangenschaft durch [[Ar-Pharazôn]] im Jahre 3262 Z. Z. in Númenor gewesen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In einer frühen Fassung der Geschichte von Beren und Lúthien wurde Sauron noch durch den Katzenfürsten [[Tevildo]] dargestellt.&lt;br /&gt;
* Im Videospiel &#039;&#039;[[Schlacht_um_Mittelerde#Der_Herr_der_Ringe_-_Die_Schlacht_um_Mittelerde_II|Schlacht um Mittelerde II]]&#039;&#039; gibt es Sauron als spielbaren Charakter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;. Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]].&lt;br /&gt;
** Valaquenta, &lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;Von den Feinden&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Quenta Silmarillion,&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;Vom Verderben Beleriands und von Fingolfins Ende&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;Von Beren und Lúthien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Akallabêth, &#039;&#039;Der Untergang von Númenor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;Von den Ringen der Macht und dem Dritten Zeitalter&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
** Erstes Buch,&lt;br /&gt;
*** Zweites Kapitel: &#039;&#039;Der Schatten der Vergangenheit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Zweites Buch,&lt;br /&gt;
*** Zweites Kapitel: &#039;&#039;Der Rat von Elrond&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** Zehntes Kapitel: &#039;&#039;Der Zerfall des Bundes&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Drittes Buch,&lt;br /&gt;
*** Elftes Kapitel: &#039;&#039;Der Palantír&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Viertes Buch,&lt;br /&gt;
*** Drittes Kapitel: &#039;&#039;Das Schwarze Tor ist versperrt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** Neuntes Kapitel: &#039;&#039;Kankras Lauer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Sechstes Buch,&lt;br /&gt;
*** Drittes Kapitel: &#039;&#039;Der Schicksalsberg&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** Viertes Kapitel: &#039;&#039;Das Feld von Cormallen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Nachrichten aus Mittelerde]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
** Teil 2: Das Zweite Zeitalter. IV &#039;&#039;Die Geschichte von Galadriel und Celeborn und von Amroth, König von Lórien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Teil 3: Das Dritte Zeitalter. &#039;&#039;Die Jagd nach dem Ring&#039;&#039;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
* [https://www.amazon.de/dp/B09QHB1TTX/?ref_=dvm_DE_sl_tit_mkw_sSxqbja3c-dc_pcrid_618891657766&amp;amp;mrntrk=slid__pgrid_139033532325_pgeo_9044682_x__ptid_kwd-1732449884111 Amazon Prime Video]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ainur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maiar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Sauron]]&lt;br /&gt;
[[fi:Sauron]]&lt;br /&gt;
[[fr:Sauron]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Imanuel Roever</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Pengolodh&amp;diff=109286</id>
		<title>Pengolodh</title>
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		<updated>2023-12-11T13:31:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Imanuel Roever: /* Quellen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Zeitangabe ==&lt;br /&gt;
* Anfang E. Z.&lt;br /&gt;
* —  unsterblich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Volk ==&lt;br /&gt;
[[Elben]], [[Noldor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Pengolodh wurde in [[Turgon (Sohn von Fingolfin)|Turgons]] Volk geboren, als dieses noch in [[Nevrast]] lebte. Er war einer der größten Gelehrten der Noldor, nach [[Rúmil (Valinor)]],  und [[Feanor]]. Er lebte in [[Gondolin]] vom ersten Tag der Gründung an und floh, nachdem Maeglin die Stadt verraten hatte, mit Idril und Tuor durch einen geheimen Tunnel. Danach lebte er einige Zeit in [[Lindon]], auch Ossiriand genannt. Gegen Ende des Ersten Zeitalters fertigte er eine große Sammlung der überlieferten elbischen, aber auch der menschlichen Lieder und Gedichte über die Ereignisse dieses Zeitalters an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweiten Zeitalter lebte er in Gil-Galads Königreich und in [[Eregion]]. Er gehörte zu den wenigen Elben, die nach [[Khazad-dûm]] eingelassen wurden, nachdem er die Zwergensprache Khuzdul erlernt hatte, was nur wenigen Noldor jemals gelang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pengolodh verließ Endor während des Krieges zwischen den Elben und [[Sauron]], nachdem Eregion verwüstet worden war.&lt;br /&gt;
In Aman lebte er auf [[Tol Eressea]], als einer der letzten Lehrmeister, die Mittelerde verließen.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;[[The War of the Jewels]]&#039;&#039;; &#039;&#039;von [[J. R. R. Tolkien]]&#039;&#039;, herausgegeben von &#039;&#039;[[Christopher Tolkien]]&#039;&#039;; Part III; &#039;&#039;Quendi and Eldar&#039;&#039;; Appendix D&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pengolodhs Sammlung stellte für Tolkien die entscheidende (fiktive) Quelle für die Ereignisse des Ersten Zeitalters dar. Dabei gibt es mehrere Versionen darüber, wie diese Sammlung in die spätere Zeit überliefert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der frühesten Variante, die Tolkien noch vor den Arbeiten am Herrn der Ringe entwickelte, gelangte im ersten Jahrtausend unserer realen Zeitrechnung ein angelsächsischer Seefahrer namens [[Ælfwine]] durch Zufall oder Schicksal nach Tol Eressea, sprach dort mit Pengolodh, und übersetzte dessen Bücher ins (alt-)Englische.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Morgoth’s Ring]]: The Later Silmarillion, Part One: The Legends of Aman;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;von [[J. R. R. Tolkien]], herausgegeben von [[Christopher Tolkien]]&#039;&#039;; Part I: &#039;&#039;Ainulindalë&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Seine Werke will Tolkien seinerseits gelesen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer späteren Variante übergab Pengolodh Abschriften während seines Aufenthalts in Gil-Galads Königreich an den ebenfalls dort lebenden [[Elrond]], aus denen viel später [[Bilbo Beutlin]] in [[Bruchtal]] seine berühmten &#039;&#039;[[Übersetzungen aus dem Elbischen]]&#039;&#039; anfertigte; so kamen die Geschichten ins [[Rotes Buch|Rote Buch]] und blieben in dessen Abschriften erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer dritten Variante sah Pengolodh die baldige Entrückung von Tol Eressea voraus und übergab daher [[Elendil]] beim letzten Besuch der Elben kurz vor dem Fall von [[Númenor]] Abschriften, die Elendil dann bei seiner Flucht mit nach [[Gondor]] nahm; diese gelangten nach dem Ringkrieg über König [[Aragorn II.|Elessar]] an Bilbo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Pengolodh war eine Sindarinform vom ehemaligen Quenya-Namen Quendingoldo&amp;lt;ref&amp;gt;[[The Peoples of Middle-earth]] PART THREE: TEACHINGS OF PENGOLOÃ, XIV. Dangweth Pengoloð&amp;lt;/ref&amp;gt; auch Quengoldo&amp;lt;ref&amp;gt;[[The Peoples of Middle-earth]] PART THREE: TEACHINGS OF PENGOLOÃ, XV. Of Lembas&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
* In der History of Middle-earth X, [[Morgoth’s Ring]] erzählt Pengolodh das [[Ainulindale]]&lt;br /&gt;
* Pengolodh wird als der Autor der &#039;&#039;Annalen von Beleriand&#039;&#039; bezeichnet, und er hat Ergänzungen zu den &#039;&#039;[[Annalen von Valinor]]&#039;&#039; vorgenommen. Die &#039;&#039;Annalen von Valinor&#039;&#039; wurden ursprünglich von [[Rúmil (Valinor)]] geschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;[[The Shaping of Middle-earth]]: Part VI: &#039;&#039;The earliest Annals of Valinor&#039;&#039;; von [[J. R. R. Tolkien]], herausgegeben von [[Christopher Tolkien]]&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweis ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Noldor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Pengolodh]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Imanuel Roever</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Amroth&amp;diff=109283</id>
		<title>Amroth</title>
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		<updated>2023-12-11T08:23:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Imanuel Roever: /* Quellen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Amroth&#039;&#039;&#039; war König von [[Lothlórien]] und Geliebter [[Nimrodel (Elbe)|Nimrodels]]. Über seine Abstammung und Herkunft gibt es unterschiedliche Versionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* geboren zwischen 350 und 400 [[Zweites Zeitalter|Z. Z.]]&lt;br /&gt;
* gestorben 1981 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Volk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Elben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amroth ist zu Beginn des Dritten Zeitalters der König [[Lothlórien|Lothlóriens]]. Wie König [[Thranduil]] aus dem [[Düsterwald]] hat er helles, goldenes Haar und ist ein kluger und umsichtiger Herrscher. &lt;br /&gt;
Amroth verliebt sich in die Waldelbe [[Nimrodel (Elbe)|Nimrodel]]. Ihr zuliebe lebt er nach der Art der Waldelben in den Bäumen eines Hügels in Lothlórien, der deshalb nach ihm [[Cerin Amroth]] genannt wird.&lt;br /&gt;
Nimrodel weigert sich lange Zeit Amroth zu heiraten. Als 1981 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]] der [[Durins Fluch|Balrog]] in Moria auftaucht und die Orks die Wohnstätten der Zwerge bevölkern, flieht sie nach Süden zum [[Fangorn]]. Amroth findet sie dort am Waldrand, den sie wegen der &#039;&#039;bösartigen&#039;&#039; Bäume nicht zu überschreiten wagt.&lt;br /&gt;
Nach einer langen Unterredung, verspricht sie ihm den Ehebund, wenn er sie in ein sicheres Land bringt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Verlobten planen, von den Häfen im Süden aus in den Westen zu segeln. Bei der Überquerung des [[Weißes Gebirge|Weißen Gebirges]] werden sie jedoch getrennt. Amroth kommt schließlich am Elbenhafen an und findet nur noch ein Schiff im Hafen (vermutlich der Hafen [[Edhellond]]). Die Besatzung nimmt ihn freudig auf, will aber schon in See stechen. Sie erkennen aber seinen Schmerz und warten deshalb noch mehrere Wochen. Eines Nachts wird das Schiff von einem heftigen Sturm aufs Meer getrieben und kann nicht mehr zurückkehren. Amroth springt daraufhin in die See und versucht die Küste zu erreichen; er wird aber niemals wieder in [[Mittelerde]] gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf König Amroth folgten Galadriel und Celeborn als Herrin und Herr von Lórien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Amroths Abstammung und Wirken im Zweiten Zeitalter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den [[Nachrichten aus Mittelerde]] sind zwei Überlieferungen der Abstammung Amroths bekannt, die sich widersprechen. Nach [[Christopher Tolkien]]s Meinung löste das Konzept Amroths als Sohn des Sinda [[Amdír]] die Idee ab, nach der Amroth der Sohn [[Galadriel]]s und [[Celeborn (Elb)|Celeborns]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Amroth, Galadriels Sohn ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dieser Überlieferung wurde Amroth in der Zeit zwischen 350 und 400 Z. Z. am [[Evendim-See]] als Sohn Galadriels und ihres Gatten Celeborn geboren. Um 700 errichteten seine Eltern und [[Celebrimbor]] das Noldor-Reich [[Eregion]] in Nachbarschaft zur Zwergenstadt [[Khazad-dûm]]. Galadriel nahm zudem Kontakt mit dem jenseits des Nebelgebirge gelegenen, bis dahin herrscherlosen [[Nandor|nandorischen]] Waldelben-Reich Lothlórien (nandorisch: Lórinand) auf und flüchtete mit Amroth und ihrer Tochter [[Celebrían]] dorthin, als [[Sauron]] in verhüllter Gestalt Einfluss auf Celebrimbor und die Schmiede der großen [[Ringe der Macht]] zu nehmen versuchte. &lt;br /&gt;
Im folgenden Krieg und der Verwüstung Eregions wurde Celebrimbor erschlagen, [[Elrond]], der als Gesandter [[Gil-galad]]s in starke Bedrängnis kam, konnte nur durch die Hilfe Amroths nach Norden entfliehen, als dieser als Führer der [[Waldelben]] und in Begleitung der Zwerge Morias herbeieilte. &lt;br /&gt;
Nach Saurons Niederlage übergab Galadriel die Herrschaft Lóriens an Amroth und zog erst mit Celebrían in die von Elrond neu gegründete Zuflucht [[Bruchtal|Imladris]] und später – wieder vereint mit Celeborn – nach [[Belfalas]], wo sie oft von Amroth besucht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Amroth, Amdírs Sohn ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der zweiten Überlieferung ist Amroth der Sohn des Sinda [[Amdír]], der als Flüchtling aus Beleriand zu Beginn des zweiten Zeitalters in den Osten zog und dort als neuer Herrscher, vergleichbar mit der Linie [[Oropher]]s im [[Waldlandreich]], den ersten König des Waldelbenreiches Lórien stellte. Amroth wurde demnach erst König, als er seinem Vater nach dessen Tod in der [[Schlacht auf der Dagorlad|Schlacht von Dagorlad]] im Jahr 3434 auf den Thron folgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Amroth, Celeborns Bruder ===&lt;br /&gt;
In [[The History of Middle-earth]] [[The Peoples of Middle-earth]] findet sich in einem Nebensatz die Aussage, Amroth sei [[Celeborn|Celeborns]] Bruder. Laut [[Christopher Tolkien]] ist dies der einzige Hinweis auf diese Abstammung, die [[J. R. R. Tolkien|Tolkien]] nicht weiter erläutert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Erklärung des Namens Amroth ist die Zusammensetzung aus Quenya &#039;&#039;amba=hinauf&#039;&#039; und einer Ableitung aus dem Stamm &#039;&#039;rath-&#039;&#039;, das ist &#039;&#039;klettern&#039;&#039;. &#039;&#039;Hinaufklettern&#039;&#039; spielte demnach auf Amroths Gewohnheit an, gleich den [[Galadhrim]] auf einem [[Flett|Talan]] zu wohnen. An anderer Stelle heißt es, Amroths Name sei wohl nur aus dem heute vergessenen [[Nandorin]], der alten Sprache der [[Waldelben]] abzuleiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Legolas (Thranduils Sohn)|Legolas]] besingt Amroths Schicksal in Hörweite der Wasserfälle des nach seiner Geliebten benannten Flusses [[Nimrodel (Fluss)|Nimrodel]] im traurigen [[Lied von Nimrodel]].&lt;br /&gt;
* Nach König Amroth ist nicht nur [[Cerin Amroth]] in Lórien, sondern auch [[Dol Amroth]] in Belfalas benannt, eine Festung nahe des Hafens, in dem Amroth vergebens auf Nimrodel wartete. Die Herren Dol Amroths führen ihre Linie auf [[Mithrellas]], eine Elbenfrau aus Nimrodels Gefolgschaft zurück.&lt;br /&gt;
* Der Sturm, der das Elbenschiff wegweht wird als einer der heftigsten in den Annalen Gondors beschrieben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Nachrichten aus Mittelerde]], Teil 2: Das Zweite Zeitalter, IV &#039;&#039;Die Geschichte von Galadriel und Celeborn und von Amroth, König von Lórien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[Der Herr der Ringe]]: Zweites Buch, Sechstes Kapitel: &#039;&#039;Lothlórien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[The History of Middle Earth]] [[The Peoples of Middle Earth]]. Seite 222 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Amroth]]&lt;br /&gt;
[[fi:Amroth]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo:personnages:elfes:teleri:sindar:amroth]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Imanuel Roever</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Amroth&amp;diff=109282</id>
		<title>Amroth</title>
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		<updated>2023-12-11T08:22:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Imanuel Roever: /* Amroth, Celeborns Bruder */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Amroth&#039;&#039;&#039; war König von [[Lothlórien]] und Geliebter [[Nimrodel (Elbe)|Nimrodels]]. Über seine Abstammung und Herkunft gibt es unterschiedliche Versionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* geboren zwischen 350 und 400 [[Zweites Zeitalter|Z. Z.]]&lt;br /&gt;
* gestorben 1981 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Volk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Elben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amroth ist zu Beginn des Dritten Zeitalters der König [[Lothlórien|Lothlóriens]]. Wie König [[Thranduil]] aus dem [[Düsterwald]] hat er helles, goldenes Haar und ist ein kluger und umsichtiger Herrscher. &lt;br /&gt;
Amroth verliebt sich in die Waldelbe [[Nimrodel (Elbe)|Nimrodel]]. Ihr zuliebe lebt er nach der Art der Waldelben in den Bäumen eines Hügels in Lothlórien, der deshalb nach ihm [[Cerin Amroth]] genannt wird.&lt;br /&gt;
Nimrodel weigert sich lange Zeit Amroth zu heiraten. Als 1981 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]] der [[Durins Fluch|Balrog]] in Moria auftaucht und die Orks die Wohnstätten der Zwerge bevölkern, flieht sie nach Süden zum [[Fangorn]]. Amroth findet sie dort am Waldrand, den sie wegen der &#039;&#039;bösartigen&#039;&#039; Bäume nicht zu überschreiten wagt.&lt;br /&gt;
Nach einer langen Unterredung, verspricht sie ihm den Ehebund, wenn er sie in ein sicheres Land bringt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Verlobten planen, von den Häfen im Süden aus in den Westen zu segeln. Bei der Überquerung des [[Weißes Gebirge|Weißen Gebirges]] werden sie jedoch getrennt. Amroth kommt schließlich am Elbenhafen an und findet nur noch ein Schiff im Hafen (vermutlich der Hafen [[Edhellond]]). Die Besatzung nimmt ihn freudig auf, will aber schon in See stechen. Sie erkennen aber seinen Schmerz und warten deshalb noch mehrere Wochen. Eines Nachts wird das Schiff von einem heftigen Sturm aufs Meer getrieben und kann nicht mehr zurückkehren. Amroth springt daraufhin in die See und versucht die Küste zu erreichen; er wird aber niemals wieder in [[Mittelerde]] gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf König Amroth folgten Galadriel und Celeborn als Herrin und Herr von Lórien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Amroths Abstammung und Wirken im Zweiten Zeitalter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den [[Nachrichten aus Mittelerde]] sind zwei Überlieferungen der Abstammung Amroths bekannt, die sich widersprechen. Nach [[Christopher Tolkien]]s Meinung löste das Konzept Amroths als Sohn des Sinda [[Amdír]] die Idee ab, nach der Amroth der Sohn [[Galadriel]]s und [[Celeborn (Elb)|Celeborns]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Amroth, Galadriels Sohn ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dieser Überlieferung wurde Amroth in der Zeit zwischen 350 und 400 Z. Z. am [[Evendim-See]] als Sohn Galadriels und ihres Gatten Celeborn geboren. Um 700 errichteten seine Eltern und [[Celebrimbor]] das Noldor-Reich [[Eregion]] in Nachbarschaft zur Zwergenstadt [[Khazad-dûm]]. Galadriel nahm zudem Kontakt mit dem jenseits des Nebelgebirge gelegenen, bis dahin herrscherlosen [[Nandor|nandorischen]] Waldelben-Reich Lothlórien (nandorisch: Lórinand) auf und flüchtete mit Amroth und ihrer Tochter [[Celebrían]] dorthin, als [[Sauron]] in verhüllter Gestalt Einfluss auf Celebrimbor und die Schmiede der großen [[Ringe der Macht]] zu nehmen versuchte. &lt;br /&gt;
Im folgenden Krieg und der Verwüstung Eregions wurde Celebrimbor erschlagen, [[Elrond]], der als Gesandter [[Gil-galad]]s in starke Bedrängnis kam, konnte nur durch die Hilfe Amroths nach Norden entfliehen, als dieser als Führer der [[Waldelben]] und in Begleitung der Zwerge Morias herbeieilte. &lt;br /&gt;
Nach Saurons Niederlage übergab Galadriel die Herrschaft Lóriens an Amroth und zog erst mit Celebrían in die von Elrond neu gegründete Zuflucht [[Bruchtal|Imladris]] und später – wieder vereint mit Celeborn – nach [[Belfalas]], wo sie oft von Amroth besucht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Amroth, Amdírs Sohn ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der zweiten Überlieferung ist Amroth der Sohn des Sinda [[Amdír]], der als Flüchtling aus Beleriand zu Beginn des zweiten Zeitalters in den Osten zog und dort als neuer Herrscher, vergleichbar mit der Linie [[Oropher]]s im [[Waldlandreich]], den ersten König des Waldelbenreiches Lórien stellte. Amroth wurde demnach erst König, als er seinem Vater nach dessen Tod in der [[Schlacht auf der Dagorlad|Schlacht von Dagorlad]] im Jahr 3434 auf den Thron folgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Amroth, Celeborns Bruder ===&lt;br /&gt;
In [[The History of Middle-earth]] [[The Peoples of Middle-earth]] findet sich in einem Nebensatz die Aussage, Amroth sei [[Celeborn|Celeborns]] Bruder. Laut [[Christopher Tolkien]] ist dies der einzige Hinweis auf diese Abstammung, die [[J. R. R. Tolkien|Tolkien]] nicht weiter erläutert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Erklärung des Namens Amroth ist die Zusammensetzung aus Quenya &#039;&#039;amba=hinauf&#039;&#039; und einer Ableitung aus dem Stamm &#039;&#039;rath-&#039;&#039;, das ist &#039;&#039;klettern&#039;&#039;. &#039;&#039;Hinaufklettern&#039;&#039; spielte demnach auf Amroths Gewohnheit an, gleich den [[Galadhrim]] auf einem [[Flett|Talan]] zu wohnen. An anderer Stelle heißt es, Amroths Name sei wohl nur aus dem heute vergessenen [[Nandorin]], der alten Sprache der [[Waldelben]] abzuleiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Legolas (Thranduils Sohn)|Legolas]] besingt Amroths Schicksal in Hörweite der Wasserfälle des nach seiner Geliebten benannten Flusses [[Nimrodel (Fluss)|Nimrodel]] im traurigen [[Lied von Nimrodel]].&lt;br /&gt;
* Nach König Amroth ist nicht nur [[Cerin Amroth]] in Lórien, sondern auch [[Dol Amroth]] in Belfalas benannt, eine Festung nahe des Hafens, in dem Amroth vergebens auf Nimrodel wartete. Die Herren Dol Amroths führen ihre Linie auf [[Mithrellas]], eine Elbenfrau aus Nimrodels Gefolgschaft zurück.&lt;br /&gt;
* Der Sturm, der das Elbenschiff wegweht wird als einer der heftigsten in den Annalen Gondors beschrieben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Nachrichten aus Mittelerde]], Teil 2: Das Zweite Zeitalter, IV &#039;&#039;Die Geschichte von Galadriel und Celeborn und von Amroth, König von Lórien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[Der Herr der Ringe]]: Zweites Buch, Sechstes Kapitel: &#039;&#039;Lothlórien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Amroth]]&lt;br /&gt;
[[fi:Amroth]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo:personnages:elfes:teleri:sindar:amroth]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Imanuel Roever</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Amroth&amp;diff=109281</id>
		<title>Amroth</title>
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		<updated>2023-12-11T08:22:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Imanuel Roever: /* Amroth, Celeborns Bruder */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Amroth&#039;&#039;&#039; war König von [[Lothlórien]] und Geliebter [[Nimrodel (Elbe)|Nimrodels]]. Über seine Abstammung und Herkunft gibt es unterschiedliche Versionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* geboren zwischen 350 und 400 [[Zweites Zeitalter|Z. Z.]]&lt;br /&gt;
* gestorben 1981 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Volk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Elben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amroth ist zu Beginn des Dritten Zeitalters der König [[Lothlórien|Lothlóriens]]. Wie König [[Thranduil]] aus dem [[Düsterwald]] hat er helles, goldenes Haar und ist ein kluger und umsichtiger Herrscher. &lt;br /&gt;
Amroth verliebt sich in die Waldelbe [[Nimrodel (Elbe)|Nimrodel]]. Ihr zuliebe lebt er nach der Art der Waldelben in den Bäumen eines Hügels in Lothlórien, der deshalb nach ihm [[Cerin Amroth]] genannt wird.&lt;br /&gt;
Nimrodel weigert sich lange Zeit Amroth zu heiraten. Als 1981 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]] der [[Durins Fluch|Balrog]] in Moria auftaucht und die Orks die Wohnstätten der Zwerge bevölkern, flieht sie nach Süden zum [[Fangorn]]. Amroth findet sie dort am Waldrand, den sie wegen der &#039;&#039;bösartigen&#039;&#039; Bäume nicht zu überschreiten wagt.&lt;br /&gt;
Nach einer langen Unterredung, verspricht sie ihm den Ehebund, wenn er sie in ein sicheres Land bringt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Verlobten planen, von den Häfen im Süden aus in den Westen zu segeln. Bei der Überquerung des [[Weißes Gebirge|Weißen Gebirges]] werden sie jedoch getrennt. Amroth kommt schließlich am Elbenhafen an und findet nur noch ein Schiff im Hafen (vermutlich der Hafen [[Edhellond]]). Die Besatzung nimmt ihn freudig auf, will aber schon in See stechen. Sie erkennen aber seinen Schmerz und warten deshalb noch mehrere Wochen. Eines Nachts wird das Schiff von einem heftigen Sturm aufs Meer getrieben und kann nicht mehr zurückkehren. Amroth springt daraufhin in die See und versucht die Küste zu erreichen; er wird aber niemals wieder in [[Mittelerde]] gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf König Amroth folgten Galadriel und Celeborn als Herrin und Herr von Lórien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Amroths Abstammung und Wirken im Zweiten Zeitalter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den [[Nachrichten aus Mittelerde]] sind zwei Überlieferungen der Abstammung Amroths bekannt, die sich widersprechen. Nach [[Christopher Tolkien]]s Meinung löste das Konzept Amroths als Sohn des Sinda [[Amdír]] die Idee ab, nach der Amroth der Sohn [[Galadriel]]s und [[Celeborn (Elb)|Celeborns]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Amroth, Galadriels Sohn ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dieser Überlieferung wurde Amroth in der Zeit zwischen 350 und 400 Z. Z. am [[Evendim-See]] als Sohn Galadriels und ihres Gatten Celeborn geboren. Um 700 errichteten seine Eltern und [[Celebrimbor]] das Noldor-Reich [[Eregion]] in Nachbarschaft zur Zwergenstadt [[Khazad-dûm]]. Galadriel nahm zudem Kontakt mit dem jenseits des Nebelgebirge gelegenen, bis dahin herrscherlosen [[Nandor|nandorischen]] Waldelben-Reich Lothlórien (nandorisch: Lórinand) auf und flüchtete mit Amroth und ihrer Tochter [[Celebrían]] dorthin, als [[Sauron]] in verhüllter Gestalt Einfluss auf Celebrimbor und die Schmiede der großen [[Ringe der Macht]] zu nehmen versuchte. &lt;br /&gt;
Im folgenden Krieg und der Verwüstung Eregions wurde Celebrimbor erschlagen, [[Elrond]], der als Gesandter [[Gil-galad]]s in starke Bedrängnis kam, konnte nur durch die Hilfe Amroths nach Norden entfliehen, als dieser als Führer der [[Waldelben]] und in Begleitung der Zwerge Morias herbeieilte. &lt;br /&gt;
Nach Saurons Niederlage übergab Galadriel die Herrschaft Lóriens an Amroth und zog erst mit Celebrían in die von Elrond neu gegründete Zuflucht [[Bruchtal|Imladris]] und später – wieder vereint mit Celeborn – nach [[Belfalas]], wo sie oft von Amroth besucht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Amroth, Amdírs Sohn ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der zweiten Überlieferung ist Amroth der Sohn des Sinda [[Amdír]], der als Flüchtling aus Beleriand zu Beginn des zweiten Zeitalters in den Osten zog und dort als neuer Herrscher, vergleichbar mit der Linie [[Oropher]]s im [[Waldlandreich]], den ersten König des Waldelbenreiches Lórien stellte. Amroth wurde demnach erst König, als er seinem Vater nach dessen Tod in der [[Schlacht auf der Dagorlad|Schlacht von Dagorlad]] im Jahr 3434 auf den Thron folgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Amroth, Celeborns Bruder ===&lt;br /&gt;
In [[The History of Middle-earth]] [[The Peoples of Middle-earth]] findet sich in einem Nebensatz die Aussage, Amroth sei [[Celeborn|Celeborns]] Bruder. Laut [[Christopher Tolkien]] ist dies der einzige Hinweis auf diese Abstammung, die [[J. R. R. Tolkien|Tolkien]] nicht weiter erläutert.&amp;lt;ref&amp;gt; [The People&#039;s of Middle Earth, 2015, Herausgegeben von Christopher Tolkien, Seite 222 f.].&amp;lt;ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Erklärung des Namens Amroth ist die Zusammensetzung aus Quenya &#039;&#039;amba=hinauf&#039;&#039; und einer Ableitung aus dem Stamm &#039;&#039;rath-&#039;&#039;, das ist &#039;&#039;klettern&#039;&#039;. &#039;&#039;Hinaufklettern&#039;&#039; spielte demnach auf Amroths Gewohnheit an, gleich den [[Galadhrim]] auf einem [[Flett|Talan]] zu wohnen. An anderer Stelle heißt es, Amroths Name sei wohl nur aus dem heute vergessenen [[Nandorin]], der alten Sprache der [[Waldelben]] abzuleiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Legolas (Thranduils Sohn)|Legolas]] besingt Amroths Schicksal in Hörweite der Wasserfälle des nach seiner Geliebten benannten Flusses [[Nimrodel (Fluss)|Nimrodel]] im traurigen [[Lied von Nimrodel]].&lt;br /&gt;
* Nach König Amroth ist nicht nur [[Cerin Amroth]] in Lórien, sondern auch [[Dol Amroth]] in Belfalas benannt, eine Festung nahe des Hafens, in dem Amroth vergebens auf Nimrodel wartete. Die Herren Dol Amroths führen ihre Linie auf [[Mithrellas]], eine Elbenfrau aus Nimrodels Gefolgschaft zurück.&lt;br /&gt;
* Der Sturm, der das Elbenschiff wegweht wird als einer der heftigsten in den Annalen Gondors beschrieben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Nachrichten aus Mittelerde]], Teil 2: Das Zweite Zeitalter, IV &#039;&#039;Die Geschichte von Galadriel und Celeborn und von Amroth, König von Lórien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[Der Herr der Ringe]]: Zweites Buch, Sechstes Kapitel: &#039;&#039;Lothlórien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Amroth]]&lt;br /&gt;
[[fi:Amroth]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo:personnages:elfes:teleri:sindar:amroth]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Imanuel Roever</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<title>Amroth</title>
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		<updated>2023-12-11T08:21:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Imanuel Roever: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Amroth&#039;&#039;&#039; war König von [[Lothlórien]] und Geliebter [[Nimrodel (Elbe)|Nimrodels]]. Über seine Abstammung und Herkunft gibt es unterschiedliche Versionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* geboren zwischen 350 und 400 [[Zweites Zeitalter|Z. Z.]]&lt;br /&gt;
* gestorben 1981 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Volk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Elben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amroth ist zu Beginn des Dritten Zeitalters der König [[Lothlórien|Lothlóriens]]. Wie König [[Thranduil]] aus dem [[Düsterwald]] hat er helles, goldenes Haar und ist ein kluger und umsichtiger Herrscher. &lt;br /&gt;
Amroth verliebt sich in die Waldelbe [[Nimrodel (Elbe)|Nimrodel]]. Ihr zuliebe lebt er nach der Art der Waldelben in den Bäumen eines Hügels in Lothlórien, der deshalb nach ihm [[Cerin Amroth]] genannt wird.&lt;br /&gt;
Nimrodel weigert sich lange Zeit Amroth zu heiraten. Als 1981 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]] der [[Durins Fluch|Balrog]] in Moria auftaucht und die Orks die Wohnstätten der Zwerge bevölkern, flieht sie nach Süden zum [[Fangorn]]. Amroth findet sie dort am Waldrand, den sie wegen der &#039;&#039;bösartigen&#039;&#039; Bäume nicht zu überschreiten wagt.&lt;br /&gt;
Nach einer langen Unterredung, verspricht sie ihm den Ehebund, wenn er sie in ein sicheres Land bringt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Verlobten planen, von den Häfen im Süden aus in den Westen zu segeln. Bei der Überquerung des [[Weißes Gebirge|Weißen Gebirges]] werden sie jedoch getrennt. Amroth kommt schließlich am Elbenhafen an und findet nur noch ein Schiff im Hafen (vermutlich der Hafen [[Edhellond]]). Die Besatzung nimmt ihn freudig auf, will aber schon in See stechen. Sie erkennen aber seinen Schmerz und warten deshalb noch mehrere Wochen. Eines Nachts wird das Schiff von einem heftigen Sturm aufs Meer getrieben und kann nicht mehr zurückkehren. Amroth springt daraufhin in die See und versucht die Küste zu erreichen; er wird aber niemals wieder in [[Mittelerde]] gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf König Amroth folgten Galadriel und Celeborn als Herrin und Herr von Lórien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Amroths Abstammung und Wirken im Zweiten Zeitalter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den [[Nachrichten aus Mittelerde]] sind zwei Überlieferungen der Abstammung Amroths bekannt, die sich widersprechen. Nach [[Christopher Tolkien]]s Meinung löste das Konzept Amroths als Sohn des Sinda [[Amdír]] die Idee ab, nach der Amroth der Sohn [[Galadriel]]s und [[Celeborn (Elb)|Celeborns]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Amroth, Galadriels Sohn ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dieser Überlieferung wurde Amroth in der Zeit zwischen 350 und 400 Z. Z. am [[Evendim-See]] als Sohn Galadriels und ihres Gatten Celeborn geboren. Um 700 errichteten seine Eltern und [[Celebrimbor]] das Noldor-Reich [[Eregion]] in Nachbarschaft zur Zwergenstadt [[Khazad-dûm]]. Galadriel nahm zudem Kontakt mit dem jenseits des Nebelgebirge gelegenen, bis dahin herrscherlosen [[Nandor|nandorischen]] Waldelben-Reich Lothlórien (nandorisch: Lórinand) auf und flüchtete mit Amroth und ihrer Tochter [[Celebrían]] dorthin, als [[Sauron]] in verhüllter Gestalt Einfluss auf Celebrimbor und die Schmiede der großen [[Ringe der Macht]] zu nehmen versuchte. &lt;br /&gt;
Im folgenden Krieg und der Verwüstung Eregions wurde Celebrimbor erschlagen, [[Elrond]], der als Gesandter [[Gil-galad]]s in starke Bedrängnis kam, konnte nur durch die Hilfe Amroths nach Norden entfliehen, als dieser als Führer der [[Waldelben]] und in Begleitung der Zwerge Morias herbeieilte. &lt;br /&gt;
Nach Saurons Niederlage übergab Galadriel die Herrschaft Lóriens an Amroth und zog erst mit Celebrían in die von Elrond neu gegründete Zuflucht [[Bruchtal|Imladris]] und später – wieder vereint mit Celeborn – nach [[Belfalas]], wo sie oft von Amroth besucht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Amroth, Amdírs Sohn ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der zweiten Überlieferung ist Amroth der Sohn des Sinda [[Amdír]], der als Flüchtling aus Beleriand zu Beginn des zweiten Zeitalters in den Osten zog und dort als neuer Herrscher, vergleichbar mit der Linie [[Oropher]]s im [[Waldlandreich]], den ersten König des Waldelbenreiches Lórien stellte. Amroth wurde demnach erst König, als er seinem Vater nach dessen Tod in der [[Schlacht auf der Dagorlad|Schlacht von Dagorlad]] im Jahr 3434 auf den Thron folgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Amroth, Celeborns Bruder ===&lt;br /&gt;
In [[The History of Middle-earth]] [[The Peoples of Middle-earth]] findet sich in einem Nebensatz die Aussage, Amroth sei [[Celeborn|Celeborns]] Bruder. Laut [[Christopher Tolkien]] ist dies der einzige Hinweis auf diese Abstammung, die [[J. R. R. Tolkien|Tolkien]] nicht weiter erläutert. &amp;lt;references /&amp;gt; The People&#039;s of Middle Earth, 2015, Herausgegeben von Christopher Tolkien, Seite 222 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Erklärung des Namens Amroth ist die Zusammensetzung aus Quenya &#039;&#039;amba=hinauf&#039;&#039; und einer Ableitung aus dem Stamm &#039;&#039;rath-&#039;&#039;, das ist &#039;&#039;klettern&#039;&#039;. &#039;&#039;Hinaufklettern&#039;&#039; spielte demnach auf Amroths Gewohnheit an, gleich den [[Galadhrim]] auf einem [[Flett|Talan]] zu wohnen. An anderer Stelle heißt es, Amroths Name sei wohl nur aus dem heute vergessenen [[Nandorin]], der alten Sprache der [[Waldelben]] abzuleiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Legolas (Thranduils Sohn)|Legolas]] besingt Amroths Schicksal in Hörweite der Wasserfälle des nach seiner Geliebten benannten Flusses [[Nimrodel (Fluss)|Nimrodel]] im traurigen [[Lied von Nimrodel]].&lt;br /&gt;
* Nach König Amroth ist nicht nur [[Cerin Amroth]] in Lórien, sondern auch [[Dol Amroth]] in Belfalas benannt, eine Festung nahe des Hafens, in dem Amroth vergebens auf Nimrodel wartete. Die Herren Dol Amroths führen ihre Linie auf [[Mithrellas]], eine Elbenfrau aus Nimrodels Gefolgschaft zurück.&lt;br /&gt;
* Der Sturm, der das Elbenschiff wegweht wird als einer der heftigsten in den Annalen Gondors beschrieben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Nachrichten aus Mittelerde]], Teil 2: Das Zweite Zeitalter, IV &#039;&#039;Die Geschichte von Galadriel und Celeborn und von Amroth, König von Lórien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[Der Herr der Ringe]]: Zweites Buch, Sechstes Kapitel: &#039;&#039;Lothlórien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Amroth]]&lt;br /&gt;
[[fi:Amroth]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo:personnages:elfes:teleri:sindar:amroth]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Imanuel Roever</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Orks&amp;diff=108697</id>
		<title>Orks</title>
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		<updated>2023-07-14T15:52:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Imanuel Roever: /* Quellen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Orcs_debate_color_by_turnermohan-d8l57rp.jpg|thumb|300px| Ork-Späher]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Orks&#039;&#039;&#039; sind eines der zahlreichsten Völker Ardas. Sie dienen seit jeher den dunklen Mächten als willige Vollstrecker. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Orks haben ihren Ursprung in den Kerkern von [[Utumno]] und traten zum ersten Mal in der [[Erstes Zeitalter|Altvorderenzeit]] in [[Beleriand]] auf, wo die [[Sindar]] sie zuerst für verkommene und verwilderte [[Avari]]-Elben hielten. Sie stellten neben Trollen und verdorbenen Menschen immer den Hauptteil der Diener des Bösen dar und waren die traditionellen Erzfeinde der [[Elben]] und [[Zwerge]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Altvorderenzeit dienten sie [[Melkor]]. Nach dem Untergang Beleriands flohen sie in die Wildnis und verwilderten oder bauten sich eigene kleine Zufluchten auf, bis [[Sauron]] sie unter seinem Banner neu zusammenscharte. Im Norden eroberten Orks die alte Zwergenstadt [[Gundabad]] und errichteten dort ihre Hauptstadt, in der sie nach dem Fall von [[Angmar]] in relativer Unabhängigkeit von Mordor lebten; weitere Orkfestungen des Nordens entstanden am [[Orktor]] und am [[Gramberg]]. Nachdem es von den Zwergen aufgegeben worden war, gliederten die Orks auch [[Moria]] in die Reihe ihrer Reiche ein. Weitere Hauptgebiete der Orks waren das Land [[Mordor]] sowie der südliche [[Düsterwald]] im Reich von [[Dol Guldur]]. Jedoch ist es wahrscheinlich, dass es auch im Osten und Süden Mittelerdes Orks gab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Ringkrieg]] kämpften die Orks gegen die freien Völker; nach Saurons Niederlage verloren sie sich in Anomie, verwilderten und wurden zu einem aussterbenden Volk. Bereits wenige Jahrhunderte später waren sie in Gondor zu einem Namen aus der Legende geworden. In der [[Dagor Dagorath]], der letzten Schlacht am Ende der Zeitalter, werden die Orks zurückkehren und auf der Seite Morgoths mitkämpfen, wonach ihre Seelen wahrscheinlich endgültig vernichtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ursprung der Orks ist nicht gänzlich geklärt. Zumeist wird angenommen, die ersten Orks seien aus verdorbenen [[Avari]] gezüchtet und später vielleicht mit Sterblichen vermischt worden. Tolkien diskutiert jedoch auch die Möglichkeit, die Orks seien nur seelenlose Tiere, gefallene [[Maiar]] oder gesteuerte &amp;quot;willenlose Wesen&amp;quot; ohne eigenes Leben gewesen. Später kam er zu der Überzeugung, die Orks seien menschlicher Abkunft gewesen, eventuell jedoch mit einem &amp;quot;elbischen Anteil&amp;quot;. Dafür änderte er den Zeitpunkt des Erwachens der Menschen vom Aufgang der [[Sonne]] zu einem deutlich früheren Zeitpunkt ca. (auch dieser Zeitpunkt variiert) 100 Jahre nach dem [[Erwachen der Elben]] (dann gesetzf auf ca. 850 [[Jahre der Bäume]]), also während [[Melkor|Melkors]] Gefangenschaft in [[Aman]]. Die Menschen wären in diesem Falle in erster Instanz von [[Sauron]] verdorben worden.&lt;br /&gt;
Allerdings hätte sie in diesem Szenario nicht von Melkor betört werden können, wie in [[Morgoth’s Ring]] geschildert, sodass [[Eru]] ihnen die Langlebigkeit nahm. Also müssten die Menschen, damit sie sowohl der Ursprung der Orks wären als auch von Melkor verführt worden wären, ziemlich zeitgleich mit den [[Quendi]] erwacht sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für eine nichtmenschliche Abkunft spricht, dass Orks weit über 140 Jahre alt werden konnten, wie das Beispiel [[Bolg]]s beweist, und dass es schon lange vor dem Erwachen der Sterblichen Orks gab. Die Orks können als [[Eruhíni]] angesehen werden. Einige Orks galten als rein von Morgoths Geist besessen. Diese starben jedoch nach seiner Verbannung aus, da sie ohne ihren Meister nicht mehr lebensfähig waren.&lt;br /&gt;
Obwohl nicht von Natur aus böse, gelten die Orks durch ihre Taten und den ihnen eingepflanzten Hass als &amp;quot;nicht erlösbar&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aussehen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orks sind generell als gebeugt, krummbeinig und langarmig mit geschlitzten gelb-, grün- oder rotleuchtenden Augen und dunkler bzw. schwarzer Haut beschrieben. Sie haben schütteres Haar, Fangzähne und bekleiden sich mit schmutziger Kleidung aus Tierhäuten und Fellen.Ihr Kriegsgerät ist aus schwarzem Stahl gefertigt und besteht traditionell aus [[Messer und Dolche|Dolchen]], Picken, Speeren, Krummsäbeln, Schilden und kurzen Hornbögen; dazu tragen sie schwarze Umhänge, Ringpanzer und Helme mit breitem Rand und oft schnabelartigem Nasenschutz. Lediglich die [[Uruk-hai]] waren hochgewachsener und teilweise etwas menschenähnlicher. Diese kleideten sich auch etwas mehr nach menschlicher Weise und trugen menschlichere Rüstungen und Waffen, obgleich trotzdem noch plump und schwer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kultur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angeführt werden die Orks von Fürsten und Häuptlingen, die normalerweise aus den Familien der stärksten und grausamsten Orks stammen. Diese umgeben sich mit Hauptleuten, dienen meist jedoch selbst einer höheren Macht. Obwohl Tolkien erwähnt, dass die Orks sich nicht anders vermehren als Elben und Menschen, sind jedoch keine &#039;&#039;Orkfrauen&#039;&#039; aus den Büchern bekannt. Dafür wird aber im &amp;quot;Hobbit&amp;quot; an einer Stelle ein Ork-Sprössling (sprich Kind) erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Orks keine schönen Gegenstände herstellen, gelten sie als geschickte Handwerker und Bergleute. Außerdem haben sie wirksames Wissen über (wenn auch schmerzhafte) Heilkunst. Auch scheinen sie eine begrenzte Kenntnis der Magie, vor allem  was das Entfachen und Erhalten von Feuer angeht, gehabt zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von anderen Völkern wurden die Orks gefürchtet und verachtet, ein Hass, den die Orks erwiderten. Besonders tief jedoch war ihre Feindschaft zu den Menschen und den Elben, hierbei vor allem gegenüber den &amp;quot;Tarks&amp;quot; (Abkömmlingen Númenors) und den &amp;quot;Golug&amp;quot; ([[Noldor]]), sowie den &amp;quot;Oghor-hai&amp;quot; ([[Drúedain]]). Andererseits kämpften sie jedoch auch mit Menschenvölkern wie den [[Ostlinge]]n, [[Haradrim]], den Menschen [[Angmar]]s oder den [[Dunländer]]n Seite an Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterarten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Ork fertig.jpg|thumb|300px|Moria-Ork]]&lt;br /&gt;
Es existierten verschiedene Zuchten von Orks:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Orks von Mordor waren vor allem Kampforks, breitbrüstige, krummbeinige Orks, mit Armen, die bis zum Boden reichten. Von diesen war [[Grischnákh]] der bekannteste Vertreter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Uruk_hai_champion_by_taurus_chaoslord-d5slxq6.jpg|thumb|300px|Uruk-hai]]&lt;br /&gt;
Neben ihnen existierten auch noch die [[Uruk-hai]] oder kurz Uruks. Diese tauchten am Ende des Dritten Zeitalters zuerst in Mordor und später in Isengart auf. Die von Saruman gezüchteten Vertreter waren wahrscheinlich noch größer und stärker als ihre Verwandten aus Mordor. Die Uruk-hai bildeten unter den Orks eine Art Elite und waren nicht selten die Anführer der niederen Orks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kleinste Art der Orks wurde [[Snaga]]s genannt und ist die am meisten verbreitete Ork-Art. Die Orks der Nebelgebirge gehörten dieser Rasse an. Sie lebten aber auch in Mordor und Isengart als Arbeiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben wird eine breitnasige Rasse von &amp;quot;Schnüfflern&amp;quot; genannt, die besonders als Fährtensucher gezüchtet wurde. Zudem waren sie gute Bogenschützen und Kundschafter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem wird von einer weiteren größeren Ork-Art berichtet, die Berg-Orks. Diese existierten bereits im Zweiten Zeitalter und werden für den Tod von Isildur und seiner Wache verantwortlich gemacht. Sie leben im Nebelgebirge und waren meist die Anführer der dort lebenden Snagas wie etwa [[Azog]] oder [[Bolg]]. Im Hobbit berichtet Gandalf von Hobkobolden, die im [[Ered Mithrin]] leben. Damit sind wahrscheinlich die Berg-Orks gemeint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien erwähnt zudem im Ersten Zeitalter gefallene Maiar, die in Gestalt größerer und besonders schrecklicher Orks als Anführer auftraten und die als [[Boldog]]s bekannt waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Das Buch der Verschollenen Geschichten|Buch der Verschollenen Geschichten]] wird eine weitere Unterart der Orks, die [[Gongs]], genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hin und wieder kam es zur Vermischung von Orks und verdorbenen Menschen. Vor allem Saruman nahm viele dieser [[Halborks]] und [[Bilwiß]]-[[Menschen]] in seine Armee der Weißen Hand auf; jedoch erwähnt Tolkien, dass Saruman die Möglichkeit der Kreuzung von Menschen und Orks nicht als erster herausgefunden, sondern durch das Studium alter Überlieferungen nur wiederentdeckt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Orks hatten von Anbeginn keine eigene Sprache, sondern setzten sich aus den Sprachen anderer Völker zusammen, was immer sie finden konnten. So entstanden zahlreiche Stammessprachen, die zusammenfassend als [[Orkisch]] bezeichnet werden, jedoch häufig so wenig Ähnlichkeit miteinander haben, dass verschiedene Stämme zur Kommunikation miteinander auf das [[Westron]] zurückgreifen müssen. Sauron versuchte zu diesem Zweck die [[Schwarze Sprache]] unter den Orks zu verbreiten, die sich jedoch nur in verderbtem Zustand in Mordor und im Gebiet Dol Guldurs durchsetzen konnte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Filmtrilogie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Filmtrilogie erscheinen verschiedene Arten von Orks, so werden z.B. die &amp;quot;Moria-Orks&amp;quot; als eigenständige Ork-Rasse dargestellt. Davon verschieden sind die niederen Orks Isengarts und Mordors sowie die größeren &amp;quot;Morannon-Orks&amp;quot; des dritten Teils. Besonders spektakulär dargestellt sind die Uruk-hai Isengarts. Generell unterscheiden sich die Orks der Filmtrilogie stark von den Wesen, die Tolkien beschrieb; so scheinen sie z.B. generell geschlechtslos zu sein und werden in Brutgruben künstlich &amp;quot;erschaffen&amp;quot;. Was wohl irgendwie etwas mit schwarzer Magie und Alchemie zutun haben soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Namen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* burárum (Entisch) (nur eine Kurzform, der volle Name ist laut Baumbart so lang wie ihre Untaten)&lt;br /&gt;
* Glamhoth (Sindarin): &#039;&#039;&amp;quot;Lärmende Horde&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Gorgûn (so genannt von [[Ghân-buri-Ghân]])&lt;br /&gt;
* Orch (Sindarin, Plural: Yrch)&lt;br /&gt;
* Rukhs (Plural: Rakhâs) ([[Khuzdul]])&lt;br /&gt;
* Urc (Plural: Yrc) ([[Nandorin]])&lt;br /&gt;
* Urco ([[Quenya]])&lt;br /&gt;
* Uruk ([[Adûnaïsch]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate über die Orks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;diese ganze Rasse erschuf Melko unter der Erde aus Hitze und Schlamm&amp;quot; (frühere Konzeption Tolkiens über den Ursprung der Orks im [[Das Buch der Verschollenen Geschichten| Buch der Verschollenen Geschichten]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Die Orks sind ein grausames, tückisches und herzensböses Volk. Sie machen nichts Schönes, aber viel Zweckmäßiges. Tunnel, Schächte und Stollen anlegen können sie, wenn sie sich Mühe geben, so gut wie die geschicktesten Bergleute unter den Zwergen; meistens aber sind sie schmutzig und schlampig. Hämmer, Äxte, Schwerter, Dolche, Spitzhacken, Zangen und Folterwerkzeuge herzustellen, verstehen sie sehr gut, lassen sie sich aber oft auch nach ihren Entwürfen von anderen anfertigen, von Gefangenen und Sklaven, die für sie schuften müssen, bis sie aus Mangel an Licht und Luft tot umfallen.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;... und so züchtete Melkor das ekle Volk der Orks, in Neid und Hohn den Elben nachgebildet, deren bitterste Feinde sie später waren. Denn die Orks hatten Leben und vermehrten sich ganz so wie die Kinder Ilúvatars; und nichts, was nach eigener Art lebte oder zu leben schien, konnte Melkor je mehr schaffen seit seiner Auflehnung in der Ainulindale vor dem Anbeginn: so sagen die Weisen.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Hobbit]].&#039;&#039; &#039;&#039;passim&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[J. R. R. Tolkien]]: &amp;quot;[[Das Buch der Verschollenen Geschichten]].&amp;quot; &lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]].&#039;&#039; Übersetzt von [[Margaret Carroux]]. &#039;&#039;passim&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]].&#039;&#039; Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]]. &#039;&#039;passim&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Morgoth’s Ring]].&#039;&#039; ([[The History of Middle-earth]], Band X.). Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
* [[Natur und Wesen von Mittelerde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orks]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Orcs]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/peuples/orques/orques]]&lt;br /&gt;
[[fi:Örkit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Imanuel Roever</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Orks&amp;diff=108696</id>
		<title>Orks</title>
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		<updated>2023-07-14T15:52:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Imanuel Roever: /* Herkunft */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Orcs_debate_color_by_turnermohan-d8l57rp.jpg|thumb|300px| Ork-Späher]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Orks&#039;&#039;&#039; sind eines der zahlreichsten Völker Ardas. Sie dienen seit jeher den dunklen Mächten als willige Vollstrecker. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Orks haben ihren Ursprung in den Kerkern von [[Utumno]] und traten zum ersten Mal in der [[Erstes Zeitalter|Altvorderenzeit]] in [[Beleriand]] auf, wo die [[Sindar]] sie zuerst für verkommene und verwilderte [[Avari]]-Elben hielten. Sie stellten neben Trollen und verdorbenen Menschen immer den Hauptteil der Diener des Bösen dar und waren die traditionellen Erzfeinde der [[Elben]] und [[Zwerge]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Altvorderenzeit dienten sie [[Melkor]]. Nach dem Untergang Beleriands flohen sie in die Wildnis und verwilderten oder bauten sich eigene kleine Zufluchten auf, bis [[Sauron]] sie unter seinem Banner neu zusammenscharte. Im Norden eroberten Orks die alte Zwergenstadt [[Gundabad]] und errichteten dort ihre Hauptstadt, in der sie nach dem Fall von [[Angmar]] in relativer Unabhängigkeit von Mordor lebten; weitere Orkfestungen des Nordens entstanden am [[Orktor]] und am [[Gramberg]]. Nachdem es von den Zwergen aufgegeben worden war, gliederten die Orks auch [[Moria]] in die Reihe ihrer Reiche ein. Weitere Hauptgebiete der Orks waren das Land [[Mordor]] sowie der südliche [[Düsterwald]] im Reich von [[Dol Guldur]]. Jedoch ist es wahrscheinlich, dass es auch im Osten und Süden Mittelerdes Orks gab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Ringkrieg]] kämpften die Orks gegen die freien Völker; nach Saurons Niederlage verloren sie sich in Anomie, verwilderten und wurden zu einem aussterbenden Volk. Bereits wenige Jahrhunderte später waren sie in Gondor zu einem Namen aus der Legende geworden. In der [[Dagor Dagorath]], der letzten Schlacht am Ende der Zeitalter, werden die Orks zurückkehren und auf der Seite Morgoths mitkämpfen, wonach ihre Seelen wahrscheinlich endgültig vernichtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ursprung der Orks ist nicht gänzlich geklärt. Zumeist wird angenommen, die ersten Orks seien aus verdorbenen [[Avari]] gezüchtet und später vielleicht mit Sterblichen vermischt worden. Tolkien diskutiert jedoch auch die Möglichkeit, die Orks seien nur seelenlose Tiere, gefallene [[Maiar]] oder gesteuerte &amp;quot;willenlose Wesen&amp;quot; ohne eigenes Leben gewesen. Später kam er zu der Überzeugung, die Orks seien menschlicher Abkunft gewesen, eventuell jedoch mit einem &amp;quot;elbischen Anteil&amp;quot;. Dafür änderte er den Zeitpunkt des Erwachens der Menschen vom Aufgang der [[Sonne]] zu einem deutlich früheren Zeitpunkt ca. (auch dieser Zeitpunkt variiert) 100 Jahre nach dem [[Erwachen der Elben]] (dann gesetzf auf ca. 850 [[Jahre der Bäume]]), also während [[Melkor|Melkors]] Gefangenschaft in [[Aman]]. Die Menschen wären in diesem Falle in erster Instanz von [[Sauron]] verdorben worden.&lt;br /&gt;
Allerdings hätte sie in diesem Szenario nicht von Melkor betört werden können, wie in [[Morgoth’s Ring]] geschildert, sodass [[Eru]] ihnen die Langlebigkeit nahm. Also müssten die Menschen, damit sie sowohl der Ursprung der Orks wären als auch von Melkor verführt worden wären, ziemlich zeitgleich mit den [[Quendi]] erwacht sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für eine nichtmenschliche Abkunft spricht, dass Orks weit über 140 Jahre alt werden konnten, wie das Beispiel [[Bolg]]s beweist, und dass es schon lange vor dem Erwachen der Sterblichen Orks gab. Die Orks können als [[Eruhíni]] angesehen werden. Einige Orks galten als rein von Morgoths Geist besessen. Diese starben jedoch nach seiner Verbannung aus, da sie ohne ihren Meister nicht mehr lebensfähig waren.&lt;br /&gt;
Obwohl nicht von Natur aus böse, gelten die Orks durch ihre Taten und den ihnen eingepflanzten Hass als &amp;quot;nicht erlösbar&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aussehen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orks sind generell als gebeugt, krummbeinig und langarmig mit geschlitzten gelb-, grün- oder rotleuchtenden Augen und dunkler bzw. schwarzer Haut beschrieben. Sie haben schütteres Haar, Fangzähne und bekleiden sich mit schmutziger Kleidung aus Tierhäuten und Fellen.Ihr Kriegsgerät ist aus schwarzem Stahl gefertigt und besteht traditionell aus [[Messer und Dolche|Dolchen]], Picken, Speeren, Krummsäbeln, Schilden und kurzen Hornbögen; dazu tragen sie schwarze Umhänge, Ringpanzer und Helme mit breitem Rand und oft schnabelartigem Nasenschutz. Lediglich die [[Uruk-hai]] waren hochgewachsener und teilweise etwas menschenähnlicher. Diese kleideten sich auch etwas mehr nach menschlicher Weise und trugen menschlichere Rüstungen und Waffen, obgleich trotzdem noch plump und schwer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kultur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angeführt werden die Orks von Fürsten und Häuptlingen, die normalerweise aus den Familien der stärksten und grausamsten Orks stammen. Diese umgeben sich mit Hauptleuten, dienen meist jedoch selbst einer höheren Macht. Obwohl Tolkien erwähnt, dass die Orks sich nicht anders vermehren als Elben und Menschen, sind jedoch keine &#039;&#039;Orkfrauen&#039;&#039; aus den Büchern bekannt. Dafür wird aber im &amp;quot;Hobbit&amp;quot; an einer Stelle ein Ork-Sprössling (sprich Kind) erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Orks keine schönen Gegenstände herstellen, gelten sie als geschickte Handwerker und Bergleute. Außerdem haben sie wirksames Wissen über (wenn auch schmerzhafte) Heilkunst. Auch scheinen sie eine begrenzte Kenntnis der Magie, vor allem  was das Entfachen und Erhalten von Feuer angeht, gehabt zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von anderen Völkern wurden die Orks gefürchtet und verachtet, ein Hass, den die Orks erwiderten. Besonders tief jedoch war ihre Feindschaft zu den Menschen und den Elben, hierbei vor allem gegenüber den &amp;quot;Tarks&amp;quot; (Abkömmlingen Númenors) und den &amp;quot;Golug&amp;quot; ([[Noldor]]), sowie den &amp;quot;Oghor-hai&amp;quot; ([[Drúedain]]). Andererseits kämpften sie jedoch auch mit Menschenvölkern wie den [[Ostlinge]]n, [[Haradrim]], den Menschen [[Angmar]]s oder den [[Dunländer]]n Seite an Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterarten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Ork fertig.jpg|thumb|300px|Moria-Ork]]&lt;br /&gt;
Es existierten verschiedene Zuchten von Orks:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Orks von Mordor waren vor allem Kampforks, breitbrüstige, krummbeinige Orks, mit Armen, die bis zum Boden reichten. Von diesen war [[Grischnákh]] der bekannteste Vertreter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Uruk_hai_champion_by_taurus_chaoslord-d5slxq6.jpg|thumb|300px|Uruk-hai]]&lt;br /&gt;
Neben ihnen existierten auch noch die [[Uruk-hai]] oder kurz Uruks. Diese tauchten am Ende des Dritten Zeitalters zuerst in Mordor und später in Isengart auf. Die von Saruman gezüchteten Vertreter waren wahrscheinlich noch größer und stärker als ihre Verwandten aus Mordor. Die Uruk-hai bildeten unter den Orks eine Art Elite und waren nicht selten die Anführer der niederen Orks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kleinste Art der Orks wurde [[Snaga]]s genannt und ist die am meisten verbreitete Ork-Art. Die Orks der Nebelgebirge gehörten dieser Rasse an. Sie lebten aber auch in Mordor und Isengart als Arbeiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben wird eine breitnasige Rasse von &amp;quot;Schnüfflern&amp;quot; genannt, die besonders als Fährtensucher gezüchtet wurde. Zudem waren sie gute Bogenschützen und Kundschafter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem wird von einer weiteren größeren Ork-Art berichtet, die Berg-Orks. Diese existierten bereits im Zweiten Zeitalter und werden für den Tod von Isildur und seiner Wache verantwortlich gemacht. Sie leben im Nebelgebirge und waren meist die Anführer der dort lebenden Snagas wie etwa [[Azog]] oder [[Bolg]]. Im Hobbit berichtet Gandalf von Hobkobolden, die im [[Ered Mithrin]] leben. Damit sind wahrscheinlich die Berg-Orks gemeint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien erwähnt zudem im Ersten Zeitalter gefallene Maiar, die in Gestalt größerer und besonders schrecklicher Orks als Anführer auftraten und die als [[Boldog]]s bekannt waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Das Buch der Verschollenen Geschichten|Buch der Verschollenen Geschichten]] wird eine weitere Unterart der Orks, die [[Gongs]], genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hin und wieder kam es zur Vermischung von Orks und verdorbenen Menschen. Vor allem Saruman nahm viele dieser [[Halborks]] und [[Bilwiß]]-[[Menschen]] in seine Armee der Weißen Hand auf; jedoch erwähnt Tolkien, dass Saruman die Möglichkeit der Kreuzung von Menschen und Orks nicht als erster herausgefunden, sondern durch das Studium alter Überlieferungen nur wiederentdeckt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Orks hatten von Anbeginn keine eigene Sprache, sondern setzten sich aus den Sprachen anderer Völker zusammen, was immer sie finden konnten. So entstanden zahlreiche Stammessprachen, die zusammenfassend als [[Orkisch]] bezeichnet werden, jedoch häufig so wenig Ähnlichkeit miteinander haben, dass verschiedene Stämme zur Kommunikation miteinander auf das [[Westron]] zurückgreifen müssen. Sauron versuchte zu diesem Zweck die [[Schwarze Sprache]] unter den Orks zu verbreiten, die sich jedoch nur in verderbtem Zustand in Mordor und im Gebiet Dol Guldurs durchsetzen konnte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Filmtrilogie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Filmtrilogie erscheinen verschiedene Arten von Orks, so werden z.B. die &amp;quot;Moria-Orks&amp;quot; als eigenständige Ork-Rasse dargestellt. Davon verschieden sind die niederen Orks Isengarts und Mordors sowie die größeren &amp;quot;Morannon-Orks&amp;quot; des dritten Teils. Besonders spektakulär dargestellt sind die Uruk-hai Isengarts. Generell unterscheiden sich die Orks der Filmtrilogie stark von den Wesen, die Tolkien beschrieb; so scheinen sie z.B. generell geschlechtslos zu sein und werden in Brutgruben künstlich &amp;quot;erschaffen&amp;quot;. Was wohl irgendwie etwas mit schwarzer Magie und Alchemie zutun haben soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Namen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* burárum (Entisch) (nur eine Kurzform, der volle Name ist laut Baumbart so lang wie ihre Untaten)&lt;br /&gt;
* Glamhoth (Sindarin): &#039;&#039;&amp;quot;Lärmende Horde&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Gorgûn (so genannt von [[Ghân-buri-Ghân]])&lt;br /&gt;
* Orch (Sindarin, Plural: Yrch)&lt;br /&gt;
* Rukhs (Plural: Rakhâs) ([[Khuzdul]])&lt;br /&gt;
* Urc (Plural: Yrc) ([[Nandorin]])&lt;br /&gt;
* Urco ([[Quenya]])&lt;br /&gt;
* Uruk ([[Adûnaïsch]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate über die Orks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;diese ganze Rasse erschuf Melko unter der Erde aus Hitze und Schlamm&amp;quot; (frühere Konzeption Tolkiens über den Ursprung der Orks im [[Das Buch der Verschollenen Geschichten| Buch der Verschollenen Geschichten]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Die Orks sind ein grausames, tückisches und herzensböses Volk. Sie machen nichts Schönes, aber viel Zweckmäßiges. Tunnel, Schächte und Stollen anlegen können sie, wenn sie sich Mühe geben, so gut wie die geschicktesten Bergleute unter den Zwergen; meistens aber sind sie schmutzig und schlampig. Hämmer, Äxte, Schwerter, Dolche, Spitzhacken, Zangen und Folterwerkzeuge herzustellen, verstehen sie sehr gut, lassen sie sich aber oft auch nach ihren Entwürfen von anderen anfertigen, von Gefangenen und Sklaven, die für sie schuften müssen, bis sie aus Mangel an Licht und Luft tot umfallen.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;... und so züchtete Melkor das ekle Volk der Orks, in Neid und Hohn den Elben nachgebildet, deren bitterste Feinde sie später waren. Denn die Orks hatten Leben und vermehrten sich ganz so wie die Kinder Ilúvatars; und nichts, was nach eigener Art lebte oder zu leben schien, konnte Melkor je mehr schaffen seit seiner Auflehnung in der Ainulindale vor dem Anbeginn: so sagen die Weisen.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Hobbit]].&#039;&#039; &#039;&#039;passim&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[J. R. R. Tolkien]]: &amp;quot;[[Das Buch der Verschollenen Geschichten]].&amp;quot; &lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]].&#039;&#039; Übersetzt von [[Margaret Carroux]]. &#039;&#039;passim&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]].&#039;&#039; Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]]. &#039;&#039;passim&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Morgoth’s Ring]].&#039;&#039; ([[The History of Middle-earth]], Band X.). Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orks]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Orcs]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/peuples/orques/orques]]&lt;br /&gt;
[[fi:Örkit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Imanuel Roever</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<title>Orks</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Orks&amp;diff=108695"/>
		<updated>2023-07-14T15:51:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Imanuel Roever: /* Herkunft */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Orcs_debate_color_by_turnermohan-d8l57rp.jpg|thumb|300px| Ork-Späher]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Orks&#039;&#039;&#039; sind eines der zahlreichsten Völker Ardas. Sie dienen seit jeher den dunklen Mächten als willige Vollstrecker. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Orks haben ihren Ursprung in den Kerkern von [[Utumno]] und traten zum ersten Mal in der [[Erstes Zeitalter|Altvorderenzeit]] in [[Beleriand]] auf, wo die [[Sindar]] sie zuerst für verkommene und verwilderte [[Avari]]-Elben hielten. Sie stellten neben Trollen und verdorbenen Menschen immer den Hauptteil der Diener des Bösen dar und waren die traditionellen Erzfeinde der [[Elben]] und [[Zwerge]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Altvorderenzeit dienten sie [[Melkor]]. Nach dem Untergang Beleriands flohen sie in die Wildnis und verwilderten oder bauten sich eigene kleine Zufluchten auf, bis [[Sauron]] sie unter seinem Banner neu zusammenscharte. Im Norden eroberten Orks die alte Zwergenstadt [[Gundabad]] und errichteten dort ihre Hauptstadt, in der sie nach dem Fall von [[Angmar]] in relativer Unabhängigkeit von Mordor lebten; weitere Orkfestungen des Nordens entstanden am [[Orktor]] und am [[Gramberg]]. Nachdem es von den Zwergen aufgegeben worden war, gliederten die Orks auch [[Moria]] in die Reihe ihrer Reiche ein. Weitere Hauptgebiete der Orks waren das Land [[Mordor]] sowie der südliche [[Düsterwald]] im Reich von [[Dol Guldur]]. Jedoch ist es wahrscheinlich, dass es auch im Osten und Süden Mittelerdes Orks gab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Ringkrieg]] kämpften die Orks gegen die freien Völker; nach Saurons Niederlage verloren sie sich in Anomie, verwilderten und wurden zu einem aussterbenden Volk. Bereits wenige Jahrhunderte später waren sie in Gondor zu einem Namen aus der Legende geworden. In der [[Dagor Dagorath]], der letzten Schlacht am Ende der Zeitalter, werden die Orks zurückkehren und auf der Seite Morgoths mitkämpfen, wonach ihre Seelen wahrscheinlich endgültig vernichtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ursprung der Orks ist nicht gänzlich geklärt. Zumeist wird angenommen, die ersten Orks seien aus verdorbenen [[Avari]] gezüchtet und später vielleicht mit Sterblichen vermischt worden. Tolkien diskutiert jedoch auch die Möglichkeit, die Orks seien nur seelenlose Tiere, gefallene [[Maiar]] oder gesteuerte &amp;quot;willenlose Wesen&amp;quot; ohne eigenes Leben gewesen. Später kam er zu der Überzeugung, die Orks seien menschlicher Abkunft gewesen, eventuell jedoch mit einem &amp;quot;elbischen Anteil&amp;quot;. Dafür änderte er den Zeitpunkt des Erwachens der Menschen vom Aufgang der [[Sonne]] zu einem deutlich früheren Zeitpunkt ca. (auch dieser Zeitpunkt variiert) 100 Jahre nach dem [[Erwachen der Elben]] (dann gesetzf auf ca. 850 [[Jahre der Bäume]]), also während [[Melkor|Melkors]] Gefangenschaft in [[Aman]]. Die Menschen wären in diesem Falle in erster Instanz von [[Sauron]] verdorben worden.&lt;br /&gt;
Allerdings hätte sie in diesem Szenario nicht von Melkor betört werden können, wie in [[Morgoth’s Ring]] geschildert, sodass [[Eru]] ihnen die Langlebigkeit nahm. Also müssten die Menschen, damit sie sowohl der Ursprung der Orks wären als auch von Melkor verführt worden wären, ziemlich zeitgleich mit den [[Quendi]] erwacht sein.&lt;br /&gt;
Für eine nichtmenschliche Abkunft spricht, dass Orks weit über 140 Jahre alt werden konnten, wie das Beispiel [[Bolg]]s beweist, und dass es schon lange vor dem Erwachen der Sterblichen Orks gab. Die Orks können als [[Eruhíni]] angesehen werden. Einige Orks galten als rein von Morgoths Geist besessen. Diese starben jedoch nach seiner Verbannung aus, da sie ohne ihren Meister nicht mehr lebensfähig waren.&lt;br /&gt;
Obwohl nicht von Natur aus böse, gelten die Orks durch ihre Taten und den ihnen eingepflanzten Hass als &amp;quot;nicht erlösbar&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aussehen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orks sind generell als gebeugt, krummbeinig und langarmig mit geschlitzten gelb-, grün- oder rotleuchtenden Augen und dunkler bzw. schwarzer Haut beschrieben. Sie haben schütteres Haar, Fangzähne und bekleiden sich mit schmutziger Kleidung aus Tierhäuten und Fellen.Ihr Kriegsgerät ist aus schwarzem Stahl gefertigt und besteht traditionell aus [[Messer und Dolche|Dolchen]], Picken, Speeren, Krummsäbeln, Schilden und kurzen Hornbögen; dazu tragen sie schwarze Umhänge, Ringpanzer und Helme mit breitem Rand und oft schnabelartigem Nasenschutz. Lediglich die [[Uruk-hai]] waren hochgewachsener und teilweise etwas menschenähnlicher. Diese kleideten sich auch etwas mehr nach menschlicher Weise und trugen menschlichere Rüstungen und Waffen, obgleich trotzdem noch plump und schwer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kultur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angeführt werden die Orks von Fürsten und Häuptlingen, die normalerweise aus den Familien der stärksten und grausamsten Orks stammen. Diese umgeben sich mit Hauptleuten, dienen meist jedoch selbst einer höheren Macht. Obwohl Tolkien erwähnt, dass die Orks sich nicht anders vermehren als Elben und Menschen, sind jedoch keine &#039;&#039;Orkfrauen&#039;&#039; aus den Büchern bekannt. Dafür wird aber im &amp;quot;Hobbit&amp;quot; an einer Stelle ein Ork-Sprössling (sprich Kind) erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Orks keine schönen Gegenstände herstellen, gelten sie als geschickte Handwerker und Bergleute. Außerdem haben sie wirksames Wissen über (wenn auch schmerzhafte) Heilkunst. Auch scheinen sie eine begrenzte Kenntnis der Magie, vor allem  was das Entfachen und Erhalten von Feuer angeht, gehabt zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von anderen Völkern wurden die Orks gefürchtet und verachtet, ein Hass, den die Orks erwiderten. Besonders tief jedoch war ihre Feindschaft zu den Menschen und den Elben, hierbei vor allem gegenüber den &amp;quot;Tarks&amp;quot; (Abkömmlingen Númenors) und den &amp;quot;Golug&amp;quot; ([[Noldor]]), sowie den &amp;quot;Oghor-hai&amp;quot; ([[Drúedain]]). Andererseits kämpften sie jedoch auch mit Menschenvölkern wie den [[Ostlinge]]n, [[Haradrim]], den Menschen [[Angmar]]s oder den [[Dunländer]]n Seite an Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterarten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Ork fertig.jpg|thumb|300px|Moria-Ork]]&lt;br /&gt;
Es existierten verschiedene Zuchten von Orks:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Orks von Mordor waren vor allem Kampforks, breitbrüstige, krummbeinige Orks, mit Armen, die bis zum Boden reichten. Von diesen war [[Grischnákh]] der bekannteste Vertreter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Uruk_hai_champion_by_taurus_chaoslord-d5slxq6.jpg|thumb|300px|Uruk-hai]]&lt;br /&gt;
Neben ihnen existierten auch noch die [[Uruk-hai]] oder kurz Uruks. Diese tauchten am Ende des Dritten Zeitalters zuerst in Mordor und später in Isengart auf. Die von Saruman gezüchteten Vertreter waren wahrscheinlich noch größer und stärker als ihre Verwandten aus Mordor. Die Uruk-hai bildeten unter den Orks eine Art Elite und waren nicht selten die Anführer der niederen Orks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kleinste Art der Orks wurde [[Snaga]]s genannt und ist die am meisten verbreitete Ork-Art. Die Orks der Nebelgebirge gehörten dieser Rasse an. Sie lebten aber auch in Mordor und Isengart als Arbeiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben wird eine breitnasige Rasse von &amp;quot;Schnüfflern&amp;quot; genannt, die besonders als Fährtensucher gezüchtet wurde. Zudem waren sie gute Bogenschützen und Kundschafter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem wird von einer weiteren größeren Ork-Art berichtet, die Berg-Orks. Diese existierten bereits im Zweiten Zeitalter und werden für den Tod von Isildur und seiner Wache verantwortlich gemacht. Sie leben im Nebelgebirge und waren meist die Anführer der dort lebenden Snagas wie etwa [[Azog]] oder [[Bolg]]. Im Hobbit berichtet Gandalf von Hobkobolden, die im [[Ered Mithrin]] leben. Damit sind wahrscheinlich die Berg-Orks gemeint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien erwähnt zudem im Ersten Zeitalter gefallene Maiar, die in Gestalt größerer und besonders schrecklicher Orks als Anführer auftraten und die als [[Boldog]]s bekannt waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Das Buch der Verschollenen Geschichten|Buch der Verschollenen Geschichten]] wird eine weitere Unterart der Orks, die [[Gongs]], genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hin und wieder kam es zur Vermischung von Orks und verdorbenen Menschen. Vor allem Saruman nahm viele dieser [[Halborks]] und [[Bilwiß]]-[[Menschen]] in seine Armee der Weißen Hand auf; jedoch erwähnt Tolkien, dass Saruman die Möglichkeit der Kreuzung von Menschen und Orks nicht als erster herausgefunden, sondern durch das Studium alter Überlieferungen nur wiederentdeckt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Orks hatten von Anbeginn keine eigene Sprache, sondern setzten sich aus den Sprachen anderer Völker zusammen, was immer sie finden konnten. So entstanden zahlreiche Stammessprachen, die zusammenfassend als [[Orkisch]] bezeichnet werden, jedoch häufig so wenig Ähnlichkeit miteinander haben, dass verschiedene Stämme zur Kommunikation miteinander auf das [[Westron]] zurückgreifen müssen. Sauron versuchte zu diesem Zweck die [[Schwarze Sprache]] unter den Orks zu verbreiten, die sich jedoch nur in verderbtem Zustand in Mordor und im Gebiet Dol Guldurs durchsetzen konnte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Filmtrilogie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Filmtrilogie erscheinen verschiedene Arten von Orks, so werden z.B. die &amp;quot;Moria-Orks&amp;quot; als eigenständige Ork-Rasse dargestellt. Davon verschieden sind die niederen Orks Isengarts und Mordors sowie die größeren &amp;quot;Morannon-Orks&amp;quot; des dritten Teils. Besonders spektakulär dargestellt sind die Uruk-hai Isengarts. Generell unterscheiden sich die Orks der Filmtrilogie stark von den Wesen, die Tolkien beschrieb; so scheinen sie z.B. generell geschlechtslos zu sein und werden in Brutgruben künstlich &amp;quot;erschaffen&amp;quot;. Was wohl irgendwie etwas mit schwarzer Magie und Alchemie zutun haben soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Namen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* burárum (Entisch) (nur eine Kurzform, der volle Name ist laut Baumbart so lang wie ihre Untaten)&lt;br /&gt;
* Glamhoth (Sindarin): &#039;&#039;&amp;quot;Lärmende Horde&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Gorgûn (so genannt von [[Ghân-buri-Ghân]])&lt;br /&gt;
* Orch (Sindarin, Plural: Yrch)&lt;br /&gt;
* Rukhs (Plural: Rakhâs) ([[Khuzdul]])&lt;br /&gt;
* Urc (Plural: Yrc) ([[Nandorin]])&lt;br /&gt;
* Urco ([[Quenya]])&lt;br /&gt;
* Uruk ([[Adûnaïsch]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate über die Orks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;diese ganze Rasse erschuf Melko unter der Erde aus Hitze und Schlamm&amp;quot; (frühere Konzeption Tolkiens über den Ursprung der Orks im [[Das Buch der Verschollenen Geschichten| Buch der Verschollenen Geschichten]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Die Orks sind ein grausames, tückisches und herzensböses Volk. Sie machen nichts Schönes, aber viel Zweckmäßiges. Tunnel, Schächte und Stollen anlegen können sie, wenn sie sich Mühe geben, so gut wie die geschicktesten Bergleute unter den Zwergen; meistens aber sind sie schmutzig und schlampig. Hämmer, Äxte, Schwerter, Dolche, Spitzhacken, Zangen und Folterwerkzeuge herzustellen, verstehen sie sehr gut, lassen sie sich aber oft auch nach ihren Entwürfen von anderen anfertigen, von Gefangenen und Sklaven, die für sie schuften müssen, bis sie aus Mangel an Licht und Luft tot umfallen.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;... und so züchtete Melkor das ekle Volk der Orks, in Neid und Hohn den Elben nachgebildet, deren bitterste Feinde sie später waren. Denn die Orks hatten Leben und vermehrten sich ganz so wie die Kinder Ilúvatars; und nichts, was nach eigener Art lebte oder zu leben schien, konnte Melkor je mehr schaffen seit seiner Auflehnung in der Ainulindale vor dem Anbeginn: so sagen die Weisen.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Hobbit]].&#039;&#039; &#039;&#039;passim&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[J. R. R. Tolkien]]: &amp;quot;[[Das Buch der Verschollenen Geschichten]].&amp;quot; &lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]].&#039;&#039; Übersetzt von [[Margaret Carroux]]. &#039;&#039;passim&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]].&#039;&#039; Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]]. &#039;&#039;passim&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Morgoth’s Ring]].&#039;&#039; ([[The History of Middle-earth]], Band X.). Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orks]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Orcs]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/peuples/orques/orques]]&lt;br /&gt;
[[fi:Örkit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Imanuel Roever</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Orks&amp;diff=108694</id>
		<title>Orks</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Orks&amp;diff=108694"/>
		<updated>2023-07-12T18:08:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Imanuel Roever: /* Herkunft */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Orcs_debate_color_by_turnermohan-d8l57rp.jpg|thumb|300px| Ork-Späher]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Orks&#039;&#039;&#039; sind eines der zahlreichsten Völker Ardas. Sie dienen seit jeher den dunklen Mächten als willige Vollstrecker. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Orks haben ihren Ursprung in den Kerkern von [[Utumno]] und traten zum ersten Mal in der [[Erstes Zeitalter|Altvorderenzeit]] in [[Beleriand]] auf, wo die [[Sindar]] sie zuerst für verkommene und verwilderte [[Avari]]-Elben hielten. Sie stellten neben Trollen und verdorbenen Menschen immer den Hauptteil der Diener des Bösen dar und waren die traditionellen Erzfeinde der [[Elben]] und [[Zwerge]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Altvorderenzeit dienten sie [[Melkor]]. Nach dem Untergang Beleriands flohen sie in die Wildnis und verwilderten oder bauten sich eigene kleine Zufluchten auf, bis [[Sauron]] sie unter seinem Banner neu zusammenscharte. Im Norden eroberten Orks die alte Zwergenstadt [[Gundabad]] und errichteten dort ihre Hauptstadt, in der sie nach dem Fall von [[Angmar]] in relativer Unabhängigkeit von Mordor lebten; weitere Orkfestungen des Nordens entstanden am [[Orktor]] und am [[Gramberg]]. Nachdem es von den Zwergen aufgegeben worden war, gliederten die Orks auch [[Moria]] in die Reihe ihrer Reiche ein. Weitere Hauptgebiete der Orks waren das Land [[Mordor]] sowie der südliche [[Düsterwald]] im Reich von [[Dol Guldur]]. Jedoch ist es wahrscheinlich, dass es auch im Osten und Süden Mittelerdes Orks gab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Ringkrieg]] kämpften die Orks gegen die freien Völker; nach Saurons Niederlage verloren sie sich in Anomie, verwilderten und wurden zu einem aussterbenden Volk. Bereits wenige Jahrhunderte später waren sie in Gondor zu einem Namen aus der Legende geworden. In der [[Dagor Dagorath]], der letzten Schlacht am Ende der Zeitalter, werden die Orks zurückkehren und auf der Seite Morgoths mitkämpfen, wonach ihre Seelen wahrscheinlich endgültig vernichtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ursprung der Orks ist nicht gänzlich geklärt. Zumeist wird angenommen, die ersten Orks seien aus verdorbenen [[Avari]] gezüchtet und später vielleicht mit Sterblichen vermischt worden. Tolkien diskutiert jedoch auch die Möglichkeit, die Orks seien nur seelenlose Tiere, gefallene [[Maiar]] oder gesteuerte &amp;quot;willenlose Wesen&amp;quot; ohne eigenes Leben gewesen. Später kam er zu der Überzeugung, die Orks seien menschlicher Abkunft gewesen, eventuell jedoch mit einem &amp;quot;elbischen Anteil&amp;quot;. Dafür änderte er den Zeitpunkt des Erwachens der Menschen vom Aufgang der [[Sonne]] zu einem deutlich früheren Zeitpunkt ca. (auch dieser Zeitpunkt variiert) 100 Jahre nach dem [[Erwachen der Elben]] (dann gesetzf auf ca. 850 [[Jahre der Bäume]]), also während [[Melkor|Melkors]] Gefangenschaft in [[Aman]]. Die Menschen wären in diesem Falle in erster Instanz von [[Sauron]] verdorben worden.&lt;br /&gt;
Für eine nichtmenschliche Abkunft spricht auch, dass Orks weit über 140 Jahre alt werden konnten, wie das Beispiel [[Bolg]]s beweist, und dass es schon lange vor dem Erwachen der Sterblichen Orks gab. Die Orks können als [[Eruhíni]] angesehen werden. Einige Orks galten als rein von Morgoths Geist besessen. Diese starben jedoch nach seiner Verbannung aus, da sie ohne ihren Meister nicht mehr lebensfähig waren.&lt;br /&gt;
Obwohl nicht von Natur aus böse, gelten die Orks durch ihre Taten und den ihnen eingepflanzten Hass als &amp;quot;nicht erlösbar&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aussehen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orks sind generell als gebeugt, krummbeinig und langarmig mit geschlitzten gelb-, grün- oder rotleuchtenden Augen und dunkler bzw. schwarzer Haut beschrieben. Sie haben schütteres Haar, Fangzähne und bekleiden sich mit schmutziger Kleidung aus Tierhäuten und Fellen.Ihr Kriegsgerät ist aus schwarzem Stahl gefertigt und besteht traditionell aus [[Messer und Dolche|Dolchen]], Picken, Speeren, Krummsäbeln, Schilden und kurzen Hornbögen; dazu tragen sie schwarze Umhänge, Ringpanzer und Helme mit breitem Rand und oft schnabelartigem Nasenschutz. Lediglich die [[Uruk-hai]] waren hochgewachsener und teilweise etwas menschenähnlicher. Diese kleideten sich auch etwas mehr nach menschlicher Weise und trugen menschlichere Rüstungen und Waffen, obgleich trotzdem noch plump und schwer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kultur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angeführt werden die Orks von Fürsten und Häuptlingen, die normalerweise aus den Familien der stärksten und grausamsten Orks stammen. Diese umgeben sich mit Hauptleuten, dienen meist jedoch selbst einer höheren Macht. Obwohl Tolkien erwähnt, dass die Orks sich nicht anders vermehren als Elben und Menschen, sind jedoch keine &#039;&#039;Orkfrauen&#039;&#039; aus den Büchern bekannt. Dafür wird aber im &amp;quot;Hobbit&amp;quot; an einer Stelle ein Ork-Sprössling (sprich Kind) erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Orks keine schönen Gegenstände herstellen, gelten sie als geschickte Handwerker und Bergleute. Außerdem haben sie wirksames Wissen über (wenn auch schmerzhafte) Heilkunst. Auch scheinen sie eine begrenzte Kenntnis der Magie, vor allem  was das Entfachen und Erhalten von Feuer angeht, gehabt zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von anderen Völkern wurden die Orks gefürchtet und verachtet, ein Hass, den die Orks erwiderten. Besonders tief jedoch war ihre Feindschaft zu den Menschen und den Elben, hierbei vor allem gegenüber den &amp;quot;Tarks&amp;quot; (Abkömmlingen Númenors) und den &amp;quot;Golug&amp;quot; ([[Noldor]]), sowie den &amp;quot;Oghor-hai&amp;quot; ([[Drúedain]]). Andererseits kämpften sie jedoch auch mit Menschenvölkern wie den [[Ostlinge]]n, [[Haradrim]], den Menschen [[Angmar]]s oder den [[Dunländer]]n Seite an Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterarten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Ork fertig.jpg|thumb|300px|Moria-Ork]]&lt;br /&gt;
Es existierten verschiedene Zuchten von Orks:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Orks von Mordor waren vor allem Kampforks, breitbrüstige, krummbeinige Orks, mit Armen, die bis zum Boden reichten. Von diesen war [[Grischnákh]] der bekannteste Vertreter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Uruk_hai_champion_by_taurus_chaoslord-d5slxq6.jpg|thumb|300px|Uruk-hai]]&lt;br /&gt;
Neben ihnen existierten auch noch die [[Uruk-hai]] oder kurz Uruks. Diese tauchten am Ende des Dritten Zeitalters zuerst in Mordor und später in Isengart auf. Die von Saruman gezüchteten Vertreter waren wahrscheinlich noch größer und stärker als ihre Verwandten aus Mordor. Die Uruk-hai bildeten unter den Orks eine Art Elite und waren nicht selten die Anführer der niederen Orks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kleinste Art der Orks wurde [[Snaga]]s genannt und ist die am meisten verbreitete Ork-Art. Die Orks der Nebelgebirge gehörten dieser Rasse an. Sie lebten aber auch in Mordor und Isengart als Arbeiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben wird eine breitnasige Rasse von &amp;quot;Schnüfflern&amp;quot; genannt, die besonders als Fährtensucher gezüchtet wurde. Zudem waren sie gute Bogenschützen und Kundschafter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem wird von einer weiteren größeren Ork-Art berichtet, die Berg-Orks. Diese existierten bereits im Zweiten Zeitalter und werden für den Tod von Isildur und seiner Wache verantwortlich gemacht. Sie leben im Nebelgebirge und waren meist die Anführer der dort lebenden Snagas wie etwa [[Azog]] oder [[Bolg]]. Im Hobbit berichtet Gandalf von Hobkobolden, die im [[Ered Mithrin]] leben. Damit sind wahrscheinlich die Berg-Orks gemeint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien erwähnt zudem im Ersten Zeitalter gefallene Maiar, die in Gestalt größerer und besonders schrecklicher Orks als Anführer auftraten und die als [[Boldog]]s bekannt waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Das Buch der Verschollenen Geschichten|Buch der Verschollenen Geschichten]] wird eine weitere Unterart der Orks, die [[Gongs]], genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hin und wieder kam es zur Vermischung von Orks und verdorbenen Menschen. Vor allem Saruman nahm viele dieser [[Halborks]] und [[Bilwiß]]-[[Menschen]] in seine Armee der Weißen Hand auf; jedoch erwähnt Tolkien, dass Saruman die Möglichkeit der Kreuzung von Menschen und Orks nicht als erster herausgefunden, sondern durch das Studium alter Überlieferungen nur wiederentdeckt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Orks hatten von Anbeginn keine eigene Sprache, sondern setzten sich aus den Sprachen anderer Völker zusammen, was immer sie finden konnten. So entstanden zahlreiche Stammessprachen, die zusammenfassend als [[Orkisch]] bezeichnet werden, jedoch häufig so wenig Ähnlichkeit miteinander haben, dass verschiedene Stämme zur Kommunikation miteinander auf das [[Westron]] zurückgreifen müssen. Sauron versuchte zu diesem Zweck die [[Schwarze Sprache]] unter den Orks zu verbreiten, die sich jedoch nur in verderbtem Zustand in Mordor und im Gebiet Dol Guldurs durchsetzen konnte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Filmtrilogie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Filmtrilogie erscheinen verschiedene Arten von Orks, so werden z.B. die &amp;quot;Moria-Orks&amp;quot; als eigenständige Ork-Rasse dargestellt. Davon verschieden sind die niederen Orks Isengarts und Mordors sowie die größeren &amp;quot;Morannon-Orks&amp;quot; des dritten Teils. Besonders spektakulär dargestellt sind die Uruk-hai Isengarts. Generell unterscheiden sich die Orks der Filmtrilogie stark von den Wesen, die Tolkien beschrieb; so scheinen sie z.B. generell geschlechtslos zu sein und werden in Brutgruben künstlich &amp;quot;erschaffen&amp;quot;. Was wohl irgendwie etwas mit schwarzer Magie und Alchemie zutun haben soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Namen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* burárum (Entisch) (nur eine Kurzform, der volle Name ist laut Baumbart so lang wie ihre Untaten)&lt;br /&gt;
* Glamhoth (Sindarin): &#039;&#039;&amp;quot;Lärmende Horde&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Gorgûn (so genannt von [[Ghân-buri-Ghân]])&lt;br /&gt;
* Orch (Sindarin, Plural: Yrch)&lt;br /&gt;
* Rukhs (Plural: Rakhâs) ([[Khuzdul]])&lt;br /&gt;
* Urc (Plural: Yrc) ([[Nandorin]])&lt;br /&gt;
* Urco ([[Quenya]])&lt;br /&gt;
* Uruk ([[Adûnaïsch]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate über die Orks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;diese ganze Rasse erschuf Melko unter der Erde aus Hitze und Schlamm&amp;quot; (frühere Konzeption Tolkiens über den Ursprung der Orks im [[Das Buch der Verschollenen Geschichten| Buch der Verschollenen Geschichten]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Die Orks sind ein grausames, tückisches und herzensböses Volk. Sie machen nichts Schönes, aber viel Zweckmäßiges. Tunnel, Schächte und Stollen anlegen können sie, wenn sie sich Mühe geben, so gut wie die geschicktesten Bergleute unter den Zwergen; meistens aber sind sie schmutzig und schlampig. Hämmer, Äxte, Schwerter, Dolche, Spitzhacken, Zangen und Folterwerkzeuge herzustellen, verstehen sie sehr gut, lassen sie sich aber oft auch nach ihren Entwürfen von anderen anfertigen, von Gefangenen und Sklaven, die für sie schuften müssen, bis sie aus Mangel an Licht und Luft tot umfallen.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;... und so züchtete Melkor das ekle Volk der Orks, in Neid und Hohn den Elben nachgebildet, deren bitterste Feinde sie später waren. Denn die Orks hatten Leben und vermehrten sich ganz so wie die Kinder Ilúvatars; und nichts, was nach eigener Art lebte oder zu leben schien, konnte Melkor je mehr schaffen seit seiner Auflehnung in der Ainulindale vor dem Anbeginn: so sagen die Weisen.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Hobbit]].&#039;&#039; &#039;&#039;passim&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[J. R. R. Tolkien]]: &amp;quot;[[Das Buch der Verschollenen Geschichten]].&amp;quot; &lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]].&#039;&#039; Übersetzt von [[Margaret Carroux]]. &#039;&#039;passim&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]].&#039;&#039; Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]]. &#039;&#039;passim&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Morgoth’s Ring]].&#039;&#039; ([[The History of Middle-earth]], Band X.). Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orks]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Orcs]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/peuples/orques/orques]]&lt;br /&gt;
[[fi:Örkit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Imanuel Roever</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Melkor&amp;diff=108679</id>
		<title>Melkor</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Melkor&amp;diff=108679"/>
		<updated>2023-07-10T06:33:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Imanuel Roever: /* Sonstiges */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Morgoth unfinished by benef-d8cpx8u (1).jpg|thumb|Der Tyrann Morgoth mit den Silmaril]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Melkor&#039;&#039;&#039; ([[Quenya]] für ‚Er, der in Macht ersteht‘) ist in [[J. R. R. Tolkien|Tolkiens]] [[Legendarium]] der große aufrührerische [[Valar|Vala]], der sich aus Selbstsucht und Herrschaftsdrang gegen den Willen [[Ilúvatar]]s wendet und so zum Ursprung alles Bösen wird. Zu Beginn der mächtigste aller [[Ainur]] überzieht er die anderen Valar mit Krieg, verführt viele der [[Maiar]] und verdirbt [[Arda]]. Später unter dem Namen &#039;&#039;&#039;Morgoth&#039;&#039;&#039; ([[Sindarin]] für ‚Schwarzer Feind der Welt‘) bekannt, bestimmt sein Krieg gegen die [[Elben]] und [[Menschen]] von [[Mittelerde]] maßgeblich den Verlauf des [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalters]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Volk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ainur]], [[Valar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1 [[Zeitalter vor den Tagen|Z. T.]]:&#039;&#039;&#039; Melkor steigt auf [[Arda]] herab und macht die Werke der anderen Valar zunichte.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1500:&#039;&#039;&#039; [[Tulkas]] vertreibt Melkor, der daraufhin in die [[Kúma|Äußere Leere]] flieht.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;3400:&#039;&#039;&#039; Melkor kehrt heimlich nach Arda zurück und erbaut [[Utumno]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;3450:&#039;&#039;&#039; Melkor zerstört [[Illuin und Ormal]] und vertreibt die Valar aus [[Mittelerde]]. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1080 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. B.)]]:&#039;&#039;&#039; Melkor entdeckt als erster die neu erwachten [[Elben]] bei [[Cuiviénen]]. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1090 bis 1100:&#039;&#039;&#039; Im [[Krieg der Mächte]] wird Melkor von den Valar belagert und schließlich besiegt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1100 bis 1400:&#039;&#039;&#039; Melkor verbüßt seine Strafe in [[Mandos (Gebäude)|Mandos’ Kerker]] und wird anschließend losgekettet.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1450 bis 1490:&#039;&#039;&#039; Langsam stachelt Melkor die [[Noldor]] gegen die Valar auf und vergiftet so den [[Mittag von Valinor]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1490:&#039;&#039;&#039; Nach Aufdeckung seiner Lügen flieht Melkor vor Tulkas, der ausgeschickt wird, ihn zu suchen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1492:&#039;&#039;&#039; [[Feanor]] wird von Melkor in [[Formenos]] besucht. Er versucht, ihn als Verbündeten zu gewinnen, jedoch vergebens. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1495:&#039;&#039;&#039; Mit [[Ungoliant]]s Hilfe vernichtet Melkor die [[Zwei Bäume]], stiehlt die [[Silmaril]] und flieht anschließend in den Norden von Mittelerde, wo er [[Angband]] wieder aufbaut.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1497:&#039;&#039;&#039; Melkor entsendet eine Streitmacht, um die Elben von [[Beleriand]] zu vernichten. Im selben Jahr schickt er ein Heer aus, das Feanors Volk vernichten soll, es scheitert jedoch.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;60 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. S.)]]:&#039;&#039;&#039; Erneut versucht Melkor, die Elben zu vernichten. Wieder wird er geschlagen und die Noldor beginnen, ihn in seiner Festung zu belagern.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;155:&#039;&#039;&#039; Ein von Melkor nach [[Hithlum]] geschicktes Heer wird von Fingolfin vernichtet.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;455:&#039;&#039;&#039; Melkor befreit sich aus der Umklammerung der Noldor. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;456:&#039;&#039;&#039; Melkor wird von [[Fingolfin]] und [[Thorondor]] schwer verwundet.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;466:&#039;&#039;&#039; Durch [[Beren Erchamion|Beren]] und [[Lúthien]] verliert Melkor einen Silmaril.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;473:&#039;&#039;&#039; Melkor überzieht Beleriand erneut mit Krieg und vernichtet die Elben fast vollständig.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;510:&#039;&#039;&#039; Von [[Maeglin]] erfährt Melkor den Standort von [[Gondolin]], das er daraufhin angreift und zerstört.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;583:&#039;&#039;&#039; Im [[Krieg des Zorns]] wird Melkor endgültig besiegt und anschließend in die Äußere Leere verbannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Melkor war der größte aller Ainur, die von Ilúvatar vor der Schöpfung [[Ea]]s erschaffen wurden. Große Macht war ihm verliehen worden und er war gleichen Ranges mit seinem Bruder [[Manwe]]. An allen Kenntnissen und Fähigkeiten der anderen Ainur hatte er Anteil. Er war von großem Verlangen erfüllt, Dinge zu schaffen, die seinen eigenen Vorstellungen entstammten. So wandte er sich als erster gegen den Willen Ilúvatars. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Arda erschaffen wurde, wollte er wie seine Brüder und Schwestern die Schöpfung vollenden und sie für die [[Eruhíni|Kinder Ilúvatars]] einrichten. Allerdings gedachte er, dabei seine eigenen Vorstellungen zu verwirklichen und alleine, ohne seine Macht mit den anderen zu teilen, über alles zu herrschen. Auch die [[Elben]] und [[Menschen]] wollte er unterwerfen und zu seinen Knechten und Dienern machen. Im Anfang begehrte er das Licht, doch als er erkannte, dass er es nicht beherrschen konnte, begann er es zu fürchten und umgab sich mit Schatten und Dunkelheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn er zu Beginn der schöpferischste aller Ainur war, so besaß er doch wenig Geduld und hatte keinen Sinn für die Feinheiten bei der Schaffung der Welt. Demnach galt seine Vorliebe dem Grellen und Gewaltigen. Dennoch war er bei all seinen Werken von großem Ehrgeiz erfüllt. In besonderem Maße begeistert war Melkor von Qualm und Feuer. Beides bestimmte viele seiner Werke grundlegend. Als seine mächtigsten Waffen galten Kälte und Finsternis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus seiner Unfähigkeit, die Schöpfungen anderer zu achten, resultierte der Verfall seiner anfänglichen Herrlichkeit. Nach und nach wurde er von Neid und Hass zerfressen. Er begann, alles zu verachten, was nicht er selbst geschaffen hatte. Sein Wesen wurde gnadenlos und tyrannisch. Aus seiner Weisheit wurde List. Sein anfangs naiver Eigensinn wandelte sich in List und Tücke. Ohne sich dafür zu schämen wurde er zum Lügner, um sich alles, was ihm nützen könnte, gefügig zu machen. Seine Schöpfungskraft verausgabte er für Zerstörung, Verzerrung und Nachahmung. So bestimmte er das Gesicht der Erde in erster Linie, indem er die Werke der anderen Valar zunichte machte und verdarb. Auch bei den Lebewesen, die er schuf, ahmte er nur die Schaffungen anderer nach. So waren die [[Orks]] den Elben und die [[Trolle]] den [[Ents]] nachgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Äußere Erscheinung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei seinem Eintreten in Ea nahm Melkor eine dunkle und schreckliche Gestalt an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=Und er stieg auf Arda hinab, größer an Macht und Würde als jeder andre der Valar, wie ein Berg, der im Meere watet, das Haupt über den Wolken, in Kleidern von Eis und mit einer Krone von Qualm und Feuer; und das Licht aus Melkors Augen war wie eine Flamme, die mit Hitze sengt und mit schrecklicher Kälte schneidet.&lt;br /&gt;
|Autor=J. R. R. Tolkien&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;Das Silmarillion&#039;&#039;. &#039;&#039;Ainulindale&#039;&#039;, &#039;&#039;Die Musik der Ainur&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Gefangenschaft in Mandos’ Kerker machte Melkor von seiner Fähigkeit, die Gestalt zu wechseln, Gebrauch, um den Bewohnern Valinors seine Heilung vom Bösen vorzutäuschen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=But since in that time all his words and works were fair, and he became in outward form and seeming even as the Valar his brethren, Manwe gave him his freedom within Valinor. &lt;br /&gt;
|Übersetzung=Aber da zu jener Zeit all seine Worte und Taten edel waren und er in äußerer Erscheinung und Art den Valar, seinen Brüdern, gleich wurde, gab ihm Manwe seine Freiheit innerhalb von Valinor.&lt;br /&gt;
|Autor=J. R. R. Tolkien&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;Morgoth’s Ring&#039;&#039;. Part Two: &#039;&#039;The Annals of Aman&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|Übersetzer=Ardapedia&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er Ungoliant in [[Avathar]] aufsuchte, nahm Melkor wieder die komplett in Schwarz gekleidete Gestalt des Tyrannen von Utumno an und diese Gestalt behielt er fortan für immer. Im Laufe der Jahrhunderte wurde sie durch die Schandtaten Morgoths jedoch immer kleiner. Am Ende des Ersten Zeitalters, kurz vor seiner Verbannung, war Melkors Aussehen immer noch von Größe und Majestät. Jedoch war er durch die Wunden, die Fingolfin und Thorondor ihm beigebracht hatten, schwer gezeichnet und hatte von der Hitze der Silmaril schwarz gebrannte Hände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen und Symbole ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Kriege von Beleriand war sein Wappen ein ausnahmslos schwarzer Schild, der keine Insignien enthielt. Das Symbol seiner Macht im Norden von Mittelerde war die Eisenkrone, in die die Silmaril eingefasst waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensgeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ainulindale ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch vor der Schaffung Eas wurde Melkor als einer der Ainur, die Ilúvatars Gedanken entsprungen waren, ins Sein gerufen. Unter den anderen stach er am meisten hervor, weil er alle Gaben, die Ilúvatar zu vergeben hatte, auf sich vereinigte. Oft und lange wanderte er in der Äußeren Leere umher und kam dabei auf eigene Gedanken, die den anderen Ainur fremd waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Ainulindale|Musik der Ainur]] versuchte er daher, seine eigenen Vorstellungen in sein Lied mit einzuflechten. Dies verursachte einen Missklang gegen das Thema Ilúvatars und viele der Mitsingenden wurden durch Melkor verunsichert. Manche stockten in ihrem Gesang, andere begannen, sich an Melkors Gedanken anzupassen. Der Missklang breitete sich aus und schließlich gab es nur noch ein Meer wirrer Töne. Ilúvatar schuf daher ein neues Thema. Doch auch gegen dieses kämpfte Melkor erbittert an und er behielt die Oberhand. Schließlich ließ Ilúvatar ein drittes Thema erklingen. Wieder bäumte sich Melkor dagegen auf und obwohl er es diesmal nicht besiegen konnte, so kämpfte er doch dagegen an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schluss ließ Ilúvatar die Musik verstummen. Er wies Melkor zurecht, indem er ihm offenbarte, dass kein Lied gegen Ilúvatars Willen verändert werden könnte. Da war Melkor von Scham und Zorn erfüllt, doch er versteckte seine Gefühle. Ilúvatar zeigte den Ainur nun die von ihnen während des Gesangs geschaffene Welt. Melkor gab er mit auf den Weg, dass er mit der Zeit erkennen würde, dass er seine Vorstellungen nur zum Teil werde verwirklichen können.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eintritt in Ea und Erster Krieg ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Melkor entschloss sich früh, an der Schöpfung teil zu haben und in sie einzutreten. Im Anfang glaubte er von sich selbst, alles zum Wohle der Kinder Erus einrichten zu wollen. Wie zuvor bei der Ainulindale war Melkor auch in Ea der Größte unter den Ainur. Er war in der Lage, die Stürme und die extremen Temperaturen, die in der Welt wüteten, zu bändigen. Bald wurde ihm aber klar, dass er wie Ilúvatar selbst Untertanen haben und über deren Willen gebieten wollte. Die Welt sollte ganz und gar nach seinen eigenen Vorstellungen gestaltet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sich die anderen Ainur, allen voran Melkors Bruder Manwe, sowie [[Ulmo]] und [[Aule]] daran machten, die Schöpfung zu vollenden, versuchte Melkor, alle ihre Werke zu beeinflussen und nach seinen eigenen Wünschen und Plänen zu gestalten. So entfachte er die großen Brände und verordnete den strengen Frost. Das Königreich Arda erklärte er Manwe gegenüber zu seinem Eigentum. Manwe widersprach seinem Bruder jedoch und viele Ainur kamen ihm zu Hilfe. Gemeinsam erreichten sie, dass Melkor sich vorerst in andere Bereiche zurück zog und dort machte, was er wollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er aber bemerkte, dass die Valar und ihre neu versammelte Dienerschaft sich daran machten, die Schöpfung zu vollenden, überzog er sie mit [[Erster Krieg|Krieg]] und behinderte sie, wo immer er nur konnte. Wo sie Länder erbauten, zerstörte er sie. Wo sie Täler gruben, schüttete er sie zu. Wo sie Berge meißelten, warf er sie um. Wo sie Meeren ihr Bett gaben, verspritzte er sie. In diesen Auseinandersetzungen behielt Melkor lange Zeit die Oberhand und herrschte über die meisten Länder der Erde. Glanzvoll war er in jenen Tagen und viele der niederen [[Maiar|Geister]] wurden von seiner Macht angezogen und folgten ihm. Jedoch begann er bereits zu dieser Zeit, sich der Dunkelheit zuzuwenden und alles, was lebte, mit Schrecken zu erfüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vertreibung durch Tulkas und Rückkehr nach Ea ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Tulkas]], ein kühner und starker Geist, der lange Zeit in den Hallen Ilúvatars gewohnt hatte, hörte, dass es in Arda Krieg gab, trat er ebenfalls in die Schöpfung ein. Vor seinen Fäusten und seinem unbändigen Lachen floh Melkor und verbarg sich in der Äußeren Leere. Daraufhin hatte die Welt, trotz der Beschädigungen, die sie hatte erleiden müssen, für lange Zeit Frieden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Melkor blieb nicht untätig und durch seine Spione wusste er von allem, was geschah. Als er sah, wie die Erde unter der Fürsorge und Liebe der anderen Valar zu voller Schönheit aufblühte, wuchs sein Hass auf die Werke seiner Brüder. So versammelte er alle Wesen aus den [[Zeitlose Hallen|Hallen Ilúvatars]], die er verführt hatte, ihm zu dienen, um sich und wartete auf den geeigneten Zeitpunkt für seine Rückkehr. Nachdem sich die Valar auf der Insel [[Almaren]] für eine Zeit zur Ruhe gelegt hatten, sah Melkor seine Stunde gekommen und kehrte mit seiner Gefolgschaft über die [[Mauern der Nacht]] in die Welt zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im hohen Norden, dort, wo das Licht der Leuchten der Valar nur schwach war, grub er unter dem Zaun der [[Ered Engrin]] eine große Festung, die &#039;&#039;Utumno&#039;&#039; geheißen wurde. Von ihr gingen bald Unheil und Schrecken aus, die den [[Frühling von Arda|Frühling Ardas]] verdarben. Dort begann Melkor mit der Züchtung von Ungeheuern unterschiedlichster Gestalt. Schon bald bemerkten die Valar, dass ihr alter Widersacher wieder am Werk war, doch konnten sie ihn nicht finden, da er sich in seiner unterirdischen Festung versteckte und ganz auf die Stärke seiner Diener vertraute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vertreibung der Valar und Herrschaft über Mittelerde ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Valar zuvorkommend, überzog Melkor sie erneut mit Krieg und warf die großen Leuchten Illuin und Ormal um. Ihr Sturz zerstörte den Wohnsitz der Valar, die Insel Almaren, und brachte Länder und Meere in Unordnung. In dem Tumult schaffte es Melkor, nach Utumno zu entkommen. Die Valar konnten ihn damals jedoch nicht finden, da sie zu viel von ihrer Kraft brauchten, um die Erde wieder zu beruhigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um weiteren Auseinandersetzungen mit ihm aus dem Weg zu gehen zogen sie sich nach der Beseitigung des Chaos nach [[Aman]], in den äußersten Westen, zurück und überließen Melkor Mittelerde. Dieser begann daraufhin, den Kontinent mit Dunkelheit und Kälte zu erfüllen und ihn mit seinen Kreaturen zu bevölkern. Und im Norden, in seiner großen Festung, wählte er unter seinen Dienern die mächtigsten aus und stattete sie mit einer Gestalt aus Qualm und Feuer aus. Sein mächtigster Diener jedoch, [[Sauron]], erhielt den Oberbefehl über die Festung Angband, die Melkor unter dem westlichen Zipfel der Eisenberge erbaut hatte, um einem Angriff der Valar im Westen begegnen zu können. Als die Elben bei Cuiviénen [[Cuivienyarna|erwachten]], bemerkte Melkor es als erster, fing einige von ihnen ein und züchtete daraus das Volk der Orks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krieg der Mächte und Gefangenschaft in Valinor ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Valar die Elben entdeckten, die in Cuiviénen unter dem Schatten Melkors lebten, besannen sie sich auf ihre Verantwortung für die Kinder Ilúvatars und entschlossen sich, Mittelerde von Melkors Herrschaft zu befreien. So begann der [[Krieg der Mächte]]. Schnell wurden Melkors Vorposten im Westen zerstört und eine Wache bei Cuiviénen aufgestellt. In Utumno wurde Melkor lange Zeit belagert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende aber wurden die Tore der Festung durchbrochen und Melkor selbst von Tulkas niedergerungen. Anschließend brachte man ihn mit der Kette [[Angainor]] gefesselt nach Valinor. Dort wurde er vor die Throne der Valar geführt. Obwohl er Manwe gegenüber Reue vortäuschte und um Gnade flehte, wurde sie ihm verwehrt. Er wurde verurteilt, drei Zeitalter in der Festung von Mandos als Gefangener verbringen zu müssen. Während dieser Gefangenschaft vergaß Melkor nicht, dass die Elben der Grund für seinen Sturz waren und er schwor insgeheim Rache gegen die älteren Kinder Erus.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freilassung und Betörung der Noldor ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ablauf der drei Zeitalter wurde Melkor erneut vor Manwe geführt. Ihm Angesicht des vor Schönheit blühenden Valinors und der glücklichen Elben, die im Licht der Zwei Bäume bei den Valar lebten, ging sein Herz vor Neid und Hass über. Aber er verschob seine Rache und warf sich erneut vor Manwe in den Staub. Er gelobte, den Valar bei der Heilung der Wunden, die er der Welt zugefügt hatte, zu helfen. Da gewährte Manwe ihm Vergebung. Jedoch wurde es Melkor vorerst verboten, die Stadt Valmar zu verlassen. Gegenüber den anderen Valar täuschte er seine Heilung vom Bösen vor. Trotzdem trauten ihm einige, darunter Ulmo und Tulkas, nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit bemühte sich Melkor stets, den Bewohnern Valinors mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Nach einer Weile erlaubte man ihm, sich frei im Land hinter den [[Pelóri]] zu bewegen. Am meisten bemühte sich Melkor, die Gunst der [[Eldar]] zu gewinnen, denn er gedachte sie zu verderben, weil sie Schuld daran hatten, dass die Valar ihn angegriffen und gefangen genommen hatten. Vor allem die Noldor waren ihm zugetan, denn sie waren ebenso ehrgeizig und wissbegierig wie er selbst. So nahmen sie bereitwillig auf, was er ihnen von seinem Geheimwissen offenbarte. Oft mischte er sich unter sie und sprach zu ihnen. In seine Reden wob er fein und versteckt Worte ein, die in den Noldor das Verlangen weckten, neue Lande zu entdecken und die langsam dazu beitrugen, dass ihnen Valinor zu klein wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Feanor die Silmaril schuf, begehrte Melkor diese zutiefst und er sah sie als sein Eigentum an, denn er glaubte, dass sie ohne seine Hilfe nicht hätten gefertigt werden können. Daraufhin arbeitete er noch energischer darauf hin, die Freundschaft zwischen den Elben und den Valar zu vergiften. Er gaukelte den Noldor vor, von den Valar gefangen gehalten zu werden und der Herrschaft über Mittelerde beraubt worden zu sein. Viele von ihnen glaubten diesen tückischen Reden. Auch innerhalb des Hauses [[Finwe]] stiftete Melkor Unfrieden und Feanor begann, seinen Halbbrüdern zu misstrauen und offen gegen die Valar zu reden. Deswegen wurde er für eine Weile aus Valmar verbannt, doch auch Melkors Intrigen wurden zu jener Zeit aufgedeckt und Tulkas wurde geschickt, ihn zu suchen. Als Melkor die Aufdeckung seiner Lügen erkannte, versteckte er sich eine Zeit lang. Bald darauf jedoch besuchte er Feanor in seinem Exil in Formenos und sprach mit ihm. Er bot ihm seine Freundschaft an und log ihm vor, die Valar würde es nach den Silmaril verlangen. Doch Feanor erkannte seine wahren Absichten und wies ihn ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zerstörung der Zwei Bäume und Flucht aus Aman === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zorn zog Melkor daraufhin nach Avathar und suchte die Riesenspinne Ungoliant auf, die ihm einst gedient hatte. Er versuchte sie zu überreden, ihm dabei behilflich zu sein, die Bäume des Lichts, die Quelle des Glücks von Valinor, zu ermorden. Als die Spinne, die sich vor den Valar fürchtete, zögerte, gelobte er, sie reich für ihre Hilfe zu belohnen. Da spann Ungoliant ein Netz aus Dunkelheit und Furcht um sich selbst und ihren ehemaligen Gebieter und gemeinsam machten sie sich auf den Weg nach Valmar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort fand zu jener Zeit ein Fest statt, so dass die Valar abgelenkt waren und nicht wussten, was Melkor vor hatte. Während sie in Frieden mit den Bewohnern Valinors feierten, begab sich Melkor zum [[Ezellohar]], dem Hügel, auf dem die Lichtbäume standen. Mit seinem schwarzen Speer verwundete er sie tief und Ungoliant trank das Blut, das aus ihnen floss. Als die Bäume tot waren, lag Dunkelheit und Verwirrung über Aman und Melkor machte sich auf den Weg nach Norden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er nach Formenos kam, um die Silmaril zu stehlen, stellte sich ihm Feanors Vater Finwe, der [[Hoher König der Noldor|Hohe König der Noldor]], in den Weg. Doch Melkor erschlug ihn und stahl alle Edelsteine aus der Schatzkammer Feanors, einschließlich der Silmaril. Anschließend ging er nach Norden, passierte gemeinsam mit Ungoliant die [[Helcaraxe]] und gelangte wieder in den Norden von Mittelerde. Feanor jedoch, als er vom Diebstahl seiner Schätze erfuhr, verfluchte Melkor und nannte ihn &#039;&#039;Morgoth&#039;&#039;. Diesen Namen behielt er fortan für immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückkehr nach Mittelerde ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Morgoth das Gebiet erreichte, in dem sich immer noch die Ruinen seiner zerstörten Festung Angband befanden, hielt Ungoliant ihn an. Immer noch war sie hungrig und da sie durch das viele Licht, das sie verschlungen hatte, ungeheuer groß geworden war, überließ Morgoth ihr notgedrungen die Gemmen, die er bei sich trug. Als die Spinne auch die Silmaril für sich verlangte, verweigerte Morgoth sie ihr, da er sie um keinen Preis hergeben wollte. Ungoliant fing daraufhin an, ihn zu erwürgen. In seiner Verzweiflung stieß Morgoth einen gewaltigen Schrei aus, der die Balrogs, die in den Ruinen unter Angband hausten, herbei rief. Sie befreiten ihren Gebieter und vertrieben Ungoliant. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun versammelte Morgoth wieder alle Diener um sich, die er noch finden konnte. Mit ihnen zog er nach Angband und baute die gigantischen Hallen und Verliese der Festung wieder auf. Über ihrem südlichen [[Tor von Angband|Tor]] türmte er den [[Thangorodrim]] auf. Erneut begann er mit dem Züchten von Ungeheuern und Dämonen, deren Zahl rasch anwuchs. In Angband schmiedete Morgoth eine [[Eisenkrone|Krone aus Eisen]], in die er zum Zeichen seiner Würde die Silmaril einsetzte. Im Folgenden schickte er sich erneut an, die Herrschaft über Mittelerde zu übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kriege gegen die Bewohner von Beleriand ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erste Schlacht ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Melkor von den Elben erfuhr, die in Beleriand lebten, entschloss er sich sie mit einem schnellen Schlag zu zerschmettern. Er schickte zwei Heere aus, um zum einen die [[Sindar]] in [[Doriath]] unter [[Elwe|Thingol]], zum anderen die [[Falathrim]] an der [[Falas|Küste]] unter [[Círdan]] zu vernichten. Während die erste Armee erfolgreich gegen Círdans Volk an der Küste vorging, gelang es Thingol, die zweite mit Hilfe der [[Nandor]] zu besiegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Dagor-nuin-Giliath ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgoths Pläne, Beleriand mit ein paar schnellen Schlägen zu erobern, wurden von Feanor durchkreuzt, der mit einer großen Anhängerschaft nach Mittelerde kam, um die Silmaril zurückzuerobern. Als Morgoth davon erfuhr, entschloss er sich, die Noldor mit einem schnellen Angriff zu zerschlagen, bevor sie sich zurechtfinden und Siedlungen erbauen konnten. So schickte er ein Orkheer aus. Er hatte jedoch nicht mit der Stärke der Noldor gerechnet und seine Kreaturen wurden vernichtend geschlagen. Trotzdem hatte Morgoth Grund zur Freude, denn Feanor verfolgte in seinem Hass auf den Dunklen Herrscher die überlebenden Orks bis vor die Tore von Angband. Dort angelangt musste er sich den Balrogs unter [[Gothmog (Balrog)|Gothmog]] stellen, die Morgoth ausgeschickte hatte, um ihn zu töten. Obwohl Feanors Zorn groß war, wurde er schließlich von Gothmog erschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Dagor Aglareb ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald nach Feanors Tod wurde sein Volk von Fingolfins Schar verstärkt. Zusammen gründeten sie neue Reiche in Mittelerde. Morgoth wartete er eine Weile, dann griff er die Elben erneut an. In der [[Dagor Aglareb]] wurde seine Armee von den Truppen Fingolfins und Maedhros’ bezwungen. Danach stellten die Noldor Wachen rund um Dor Daedeloth auf und belagerten Angband von Westen, Süden und Osten. Viele Festungen wurden an den Grenzen von Morgoths Reich erbaut und der Dunkle Herrscher ließ die Tore seiner Festung schließen. Lange Zeit wagte sich keiner seiner Diener mehr aus ihr hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Dagor Bragollach und Kampf gegen Fingolfin ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:morgoth_and_fingolfin_2_by_mentosik8.jpg|thumb|Das Duell zwischen Morgoth und Fingolfin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Belagerung blieb Morgoth nicht untätig: Er schuf neue schreckliche Ungeheuer, schmiedete Pläne und füllte seine Truppen auf. Die einzige militärische Aktion, die er während dieser Zeit unternahm, bestand aus einem Angriff gegen Fingolfin in Hithlum. Jedoch wurde auch diese Armee von den Noldor besiegt. Fast 400 Jahre nach der Dagor Aglareb befreite er sich mit einem schnellen Schlag aus der Umklammerung der Elben. Zuerst schickte Flammenströme, die ganz [[Ard-galen]] verbrannten. Ihnen folgten zahllose Truppen seiner Krieger, angeführt von [[Glaurung]], dem Vater der [[Drachen]], die Morgoth während der Belagerung gezüchtet hatte. Viele Gebiete, darunter [[Dorthonion]] und [[Maglors Lücke]], konnten von seinen Diener erobert werden. Die Hauptfestungen der Noldor jedoch, [[Barad Eithel]] und [[Burg von Maedhros|Maedhros’ Burg]], konnten von ihren Verteidigern gehalten werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings sah Fingolfin angesichts der großen Verluste seines Volkes keine Hoffnung mehr im Kampf gegen Morgoth. So ritt er zum Tor von Angband und forderte den Dunklen Herrscher zum Zweikampf heraus. Dieser hätte sich dem Kampf am liebsten entzogen, wollte vor seiner Dienerschaft aber nicht als Feigling dastehen. So kam er aus seiner Burg hervor und stellte sich Fingolfin. Obwohl der Hohe König der Noldor hoffnungslos unterlegen war, dauerte der Kampf doch lange und siebenmal gelang es ihm, den Dunklen Herrscher zu verwunden. Am Ende musste er sich aber dem [[Grond (Unterwelthammer)|Unterwelthammer]] geschlagen geben. Als Morgoth seinen zerbrochenen Leib aufhob, um ihn an seine Wölfe zu verfüttern, stieß der [[Adler|Adlerkönig]] Thorondor vom Himmel herab, zerfetzte ihm das Gesicht und entriss ihm Fingolfins Leib. Morgoth zog sich daraufhin in seine Festung zurück und aus Furcht vor weiteren Verletzungen verließ er sie bis zum Ende des Ersten Zeitalters nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Beraubung durch Beren und Lúthien ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Zeit nach dem Ende Fingolfins betraten Beren und Lúthien auf ihrer Fahrt nach dem Silmaril, getarnt durch Lúthiens Zauberkraft den Thronsaal Morgoths. Durch die Macht des Dunklen Herrschers wurden beide ihrer Verkleidung beraubt. Als Morgoth jedoch die Schönheit der Tochter Thingols erblickte, verfiel er in lüsterne Gedanken und als sie vor ihm tanzte, erlag er ihrem Schlafzauber. So verlor er einen Silmaril an die beiden. Die anderen blieben jedoch bis zum Krieg des Zorns in seinem Besitz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nirnaeth Arnoediad ==== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestärkt durch die Taten Berens und Lúthiens schloss Maedhros bald danach einen Bund mit den anderen Noldorfürsten, den Zwergen und den inzwischen erwachten Menschen, um Morgoth endgültig zu besiegen. Zunächst vertrieb das Bündnis die Diener des Dunklen Herrschers aus Beleriand und sammelte sich anschließend zum Angriff auf Angband. Durch seine Spione wusste Morgoth aber von allem. Und in der folgenden großen Schlacht war dank des Verrats der [[Ostlinge]], die er mit falschen Versprechungen verführt hatte, der Sieger. So töteten seine Heerführer viele der Edlen unter den Elben und Menschen. Nach der Schlacht war Beleriand fast vollständig von Morgoths Kreaturen besetzt. Nur [[Turgon (Sohn von Fingolfin)|Turgons]] Reich in Gondolin war von ihnen unberührt und Morgoth wusste davon, doch er konnte die Stadt nicht ausfindig machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Eroberung von Gondolin ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Zeit später nahmen Morgoths Diener Maeglin in den Bergen nördlich von Gondolin gefangen und brachten ihn nach Angband. Unter Androhung schlimmster Folter erfuhr der Dunkle Herrscher von ihm den Standort von Turgons Stadt. So schickte er ein Heer von Orks, Balrogs und Drachen gegen das letzte Reich der Noldor in Beleriand. Dem Ansturm konnte die Stadt nicht standhalten. Sie wurden zerstört und ihr König getötet. Obwohl die Elben von Beleriand damit nahezu besiegt waren, war Morgoths Reich doch dem Untergang geweiht, denn [[Earendil der Seefahrer|Earendil]], der Enkel Turgons, entkam dem Untergang der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krieg des Zorns und Verbannung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein paar Jahre nach dem Fall Gondolins segelte Earendil nach Valinor, um die Valar zu bitten, Mittelerde von Morgoths Herrschaft zu befreien. Durch seine Bitten erweicht, rüsteten sich die Valar für eine letzte Schlacht gegen ihren alten Widersacher. Eine gewaltige Streitmacht, angeführt von Manwes Herold [[Eonwe]], kam über das Meer nach Beleriand und zog vor die Tore Angbands. Obwohl Morgoths Streitkräfte mittlerweile auf unvorstellbare Größen  angewachsen waren, hatten sie keine Chance gegen das Heer der Valar. Erst als er die geflügelten Feuerdrachen, seine letzte Verteidigung, losließ, wichen Eonwes Heerscharen zurück. Doch als die Adler unter der Führung Thorondors auf dem Schlachtfeld eintrafen, wurden auch sie besiegt und Morgoth war geschlagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend zerstörten die Valar Angband und stiegen in seine tiefen Hallen hinab. Dort nahmen sie den Dunklen Herrscher gefangen. Obwohl er um Gnade flehte, wurden ihm die Beine unter dem Körper abgeschlagen und er wurde erneut mit der Kette Angainor gefesselt. Aus seiner Krone machte Aule ein Halseisen, mit dem man seinen Kopf auf die Knie bog. Durch das Tor der Nacht stießen die Valar ihn in die Äußere Leere hinaus und an diesem Tor wurde eine ewige Wache aufgestellt, so dass Morgoth nicht in die Welt zurückkehren konnte. Fortan war er gezwungen, in der Leere ziellos umher zu wandern. Trotzdem war Arda für immer von seinen Taten gezeichnet. Und auch die Lügen und der Hass, die er unter die Bewohner Eas gebracht hatte, bestanden fort. Zudem schickte sich Sauron, sein mächtigster Diener, in den nachfolgenden Zeitaltern an, das dunkle Erbe seines Herrn anzutreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namen und Titel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Bauglir&#039;&#039; (Sindarin für ‚Bedrücker‘)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Belegûr&#039;&#039; war die Sindarin-Form seines Namens. Bis auf die bewusst verzerrte Form &#039;&#039;Belegurth&#039;&#039; wurde sie nie verwendet.   &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Dunkle Macht im Norden&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Dunkler Feind der Welt&#039;&#039; (Feanors Fluchname für Melkor, ursprünglich &#039;&#039;Moriñgotho&#039;&#039; oder &#039;&#039;Moringotto&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Morgoth’s Ring]].&#039;&#039; Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]]. &#039;&#039;The later Quenta Silmarillion (II)&#039;&#039; The later Development of Chapter 7&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Feind der Valar&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Dunkler Fürst&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Vater der Lügen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Dunkler König auf dunklem Thron&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Übel des Nordens&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Schwarze Hand&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Schwarzer König&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Schwarzherz&#039;&#039; (von Ungoliant)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der Jäger&#039;&#039; und &#039;&#039;Der Reiter&#039;&#039; wurde Melkor von den [[Elben]] in [[Cuiviénen]] genannt als er sich als Orome ausgab.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Großer Feind&#039;&#039; oder einfach nur &#039;&#039;Feind&#039;&#039; nannten ihn die Bewohner Beleriands in den Kriegen des Ersten Zeitalters.  &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Mulkher&#039;&#039; (Übersetzung des Namens ins [[Adûnaïsch]]e)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Fürst des Dunkels&#039;&#039; und &#039;&#039;Herr und Befreier des Alls&#039;&#039; wurde er von seinem Diener Sauron im Zweiten Zeitalter genannt. Als dieser versuchte, [[Ar-Pharazôn]] von seiner Verehrung für Melkor zu überzeugen, nannte er seinen einstigen Gebieter auch &#039;&#039;Alkar&#039;&#039;. Im Versuch seinen Sohn [[Isildur]] davon zu überzeugen, dass es nicht klug sei, sich gegen die Valar aufzulehnen, nannte [[Elendil der Lange|Elendil]] Melkor &#039;&#039;Alkar den Strahlenden&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* Sich selbst nannte er &#039;&#039;König der Welt&#039;&#039; und &#039;&#039;Meister aller Geschicke von Arda&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Melko&#039;&#039;, &#039;&#039;Belcha&#039;&#039;, &#039;&#039;Melegor&#039;&#039; und &#039;&#039;Meleko&#039;&#039; hieß der Vala in früheren Fassungen der Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Melkor konnte nicht, wie z.B Sauron, endgültig niedergeworfen werden, sondern nur in die [[Leere]] geschleudert werden, da er so viel von seiner Macht in Arda hat hineinfliesen lassen, dass Arda zu seinem &amp;quot;[[Der Eine Ring|Ring]]&amp;quot; wurde. Bevor Arda nicht zestrört würde, würde Melkor nicht verschwinden.&lt;br /&gt;
* Melkors langfristiger Einfluss auf die Welt ist Ursache für [[Arda Marred]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Melkor wurde nach seinen gescheiterten Versuchen, die Macht über Arda zu erlangen, nicht mehr zu den Valar gezählt. Im Folgenden entfernte man seinen Namen aus der Liste der [[Aratar]].&lt;br /&gt;
* Die Figur Melkors weist Parallelen zur Figur Luzifers des Juden- und Christentums auf, indem er anfänglich den Ilúvatar (Gott) gegenüber treuen Ainur/Valar (Engeln) angehört, jedoch bald rebelliert und schließlich gestürzt und verbannt wird.&lt;br /&gt;
* Nach der Niederwerfung Melkors am Ende des Ersten Zeitalters prophezeite Mandos, dass er in der [[Dagor Dagorath]] endgültig besiegt werden wird.&lt;br /&gt;
* Sauron erbaute im Zweiten Zeitalter in [[Armenelos]] einen [[Melkors Tempel|Tempel]], in dem Menschenopfer zu Ehren seines einstigen Gebieters verbrannt wurden.&lt;br /&gt;
* Morgoth wird erwähnt im [https://www.tolkiens-briefe.de/episode/tolkiens-brief-002 Podcast zu Brief 2]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweis ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;. Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]].&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;Ainulindale&#039;&#039;, &#039;&#039;Die Musik der Ainur&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;Valaquenta&#039;&#039;, &lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;Von den Feinden&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;Quenta Silmarillion&#039;&#039;,  &lt;br /&gt;
*** I &#039;&#039;Vom Anbeginn der Tage&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** III &#039;&#039;Vom Erwachen der Elben und Melkors Gefangenschaft&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** VI &#039;&#039;Von Feanor und der Loskettung Melkors&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** VII &#039;&#039;Von den Silmaril und der Unruhe der Noldor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** VIII &#039;&#039;Von der Verdunkelung Valinors&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** IX &#039;&#039;Von der Verbannung der Noldor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** XVIII &#039;&#039;Vom Verderben Beleriands und von Fingolfins Ende&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** XIX &#039;&#039;Von Beren und Lúthien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** XX &#039;&#039;Von der Fünften Schlacht: Nirnaeth Arnoediad&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** XXIII &#039;&#039;Von Tuor und dem Fall von Gondolin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** XXIV &#039;&#039;Von Earendils Fahrt und dem Krieg des Zorns&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;Akallabêth&#039;&#039;, &#039;&#039;Der Untergang von Númenor&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
** Erstes Buch, Elftes Kapitel: &#039;&#039;Ein Messer im Dunkeln&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Morgoth’s Ring]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
** Part Two: &#039;&#039;The Annals of Aman&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Part Three: &#039;&#039;The Later Quenta Silmarillion&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* [[Robert Foster]]: &#039;&#039;[[Das große Mittelerde-Lexikon]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
** Seite 466 bis 470, Artikel &#039;&#039;Melkor&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ainur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Valar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Morgoth]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/personnages/ainur/valar/melkor]]&lt;br /&gt;
[[fi:Melkor]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Imanuel Roever</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Cuivienyarna&amp;diff=108670</id>
		<title>Cuivienyarna</title>
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		<updated>2023-07-09T14:20:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Imanuel Roever: /* Quellen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Cuivienyarna&#039;&#039;&#039; ist die Geschichte vom Erwachen der [[Elben]] am See [[Cuiviénen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1050 (850 in [[Natur und Wesen von Mittelerde]]) [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. B.)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unbemerkt von den [[Valar]] erwachten die Elben in den [[Jahre der Bäume|Jahren der Bäume]] in [[Mittelerde]]. Sie erwachten nicht alle auf einmal, sondern in mehreren Phasen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Imin, Tata und Enel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erstes erwachten [[Imin]], [[Tata]] und [[Enel]] neben ihren zukünftigen Frauen [[Iminyë]], [[Tatië]], [[Enelyë]] in einem kleinen, bewaldeten Tal, am Ufer des Cuiviénen. Als sie die Schönheit ihrer Frauen und der Sterne erblickten, verspürten sie das erste mal das Verlangen nach Kommunikation und formten miteinander die ersten Worte. Nach einer Weile brachen Sie auf, um die Gegend zu erkunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die erste Wanderung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Wanderung führte durch die Wälder zu einem größeren Tal, wo sie eine Gruppe von 12 schlafenden Elben fanden, die Imin für sich beanspruchte und somit die [[Minyar]] begründete. Kurz darauf trafen sie auf 18 Elben, die sich, nachdem sie geweckt wurden, Tata anschlossen und zu den [[Tatyar]] wurden. Die nächsten 24 Elben wurden unter Enel zu den [[Nelyar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese 60 Elben lebten für lange Zeit in Flussnähe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die zweite und die dritte Wanderung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach etlichen Tagen zogen die Elben weiter. Da die Minyar nun die kleinste Gruppe waren, beschloss Imin weitere Elben in den Stamm aufzunehmen. Sie trafen auf 36 dunkelhaarige Elben, die bereits erwacht waren und die Sterne beobachteten. Doch Imin wollte nach weiteren Elben suchen und nahm diese nicht in seine Gruppe auf, sodass sie sich den Tatyar anschließen. Vermutlich stammen die meisten [[Noldor]] von dieser Gruppe ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die nächste Gruppe, auf die sie trafen, war bereits erwacht: 48 Elben, die sangen, auch wenn diese Gruppe noch keine Sprache entwickelt hatte. Und wieder entschied sich Imin dafür weiter zu suchen, sodass Enel die Neulinge in seinen Stamm aufnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nun auf 144 Elben angewachsene Gruppe ließ sich vorerst nieder. Doch Imin drängte vergebens zum Weiterwandern, sodass eines Tages die Minyar allein aufbrachen um weitere Elben zu finden, jedoch erfolglos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die schlafenden Elben lagen immer paarweise bei einander, sodass jedem gleich ein Lebensgefährte zugeordnet war.&lt;br /&gt;
* Während dieser Zeit entwickelte sich die erste [[Elbisch (Sprache)|elbische Sprache]]: Primitives Quendisch (Primitive Quendian). Auch entdeckten die Elben ihre Freude an Dichtkunst und Musik.&lt;br /&gt;
* Aus den Gruppen, in denen sie erwachten, entstanden die ersten Zahlen. So stehen Imin, Tata und Enel für 1 (Eldarin: Min), 2 (Eldarin: Atta/Tata) und 3 (Eldarin: Nel). Außerdem ist die 12 die Basis im elbischen Zahlensystem, da Imin nur eine Gruppe von 12 Elben zu sich nahm und die Gesamtzahl aller Elben 12*12 = 144 betrug. Auch gibt es in den meisten elbischen Sprachen für keine Zahl, die größer als 144 ist, einen eigenen Namen.&lt;br /&gt;
* Aus den Stämmen gingen die Verschiedenen Elbenvölker hervor, als die meisten Elben nach Westen aufbrachen: Aus den Minyar die [[Vanyar]], aus den Tatyar die Noldor und die [[Avari]] und aus den Nelyar die [[Teleri]].&lt;br /&gt;
* Als erster bemerkte [[Melkor]] das Erwachen der Elben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[The War of the Jewels]]&#039;&#039;. Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]]. [[HarperCollins]], 1994.&lt;br /&gt;
** PART FOUR: QUENDI AND ELDAR&lt;br /&gt;
*** APPENDIX: The legend of the Awakening of the Quendi (Cuivienyarna)&lt;br /&gt;
* [[J. R. R. Tolkien]]: &amp;quot;[[Natur und Wesen von Mittelerde]]&amp;quot;. Herausgegeben von [[Carl F. Hostetter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Awakening of the Elves]]&lt;br /&gt;
[[fi:Haltiat#Haltioiden_herääminen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lieder und Gedichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Imanuel Roever</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Cuivienyarna&amp;diff=108669</id>
		<title>Cuivienyarna</title>
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		<updated>2023-07-09T14:18:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Imanuel Roever: /* Zeitangabe */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Cuivienyarna&#039;&#039;&#039; ist die Geschichte vom Erwachen der [[Elben]] am See [[Cuiviénen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1050 (850 in [[Natur und Wesen von Mittelerde]]) [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. B.)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unbemerkt von den [[Valar]] erwachten die Elben in den [[Jahre der Bäume|Jahren der Bäume]] in [[Mittelerde]]. Sie erwachten nicht alle auf einmal, sondern in mehreren Phasen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Imin, Tata und Enel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erstes erwachten [[Imin]], [[Tata]] und [[Enel]] neben ihren zukünftigen Frauen [[Iminyë]], [[Tatië]], [[Enelyë]] in einem kleinen, bewaldeten Tal, am Ufer des Cuiviénen. Als sie die Schönheit ihrer Frauen und der Sterne erblickten, verspürten sie das erste mal das Verlangen nach Kommunikation und formten miteinander die ersten Worte. Nach einer Weile brachen Sie auf, um die Gegend zu erkunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die erste Wanderung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Wanderung führte durch die Wälder zu einem größeren Tal, wo sie eine Gruppe von 12 schlafenden Elben fanden, die Imin für sich beanspruchte und somit die [[Minyar]] begründete. Kurz darauf trafen sie auf 18 Elben, die sich, nachdem sie geweckt wurden, Tata anschlossen und zu den [[Tatyar]] wurden. Die nächsten 24 Elben wurden unter Enel zu den [[Nelyar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese 60 Elben lebten für lange Zeit in Flussnähe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die zweite und die dritte Wanderung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach etlichen Tagen zogen die Elben weiter. Da die Minyar nun die kleinste Gruppe waren, beschloss Imin weitere Elben in den Stamm aufzunehmen. Sie trafen auf 36 dunkelhaarige Elben, die bereits erwacht waren und die Sterne beobachteten. Doch Imin wollte nach weiteren Elben suchen und nahm diese nicht in seine Gruppe auf, sodass sie sich den Tatyar anschließen. Vermutlich stammen die meisten [[Noldor]] von dieser Gruppe ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die nächste Gruppe, auf die sie trafen, war bereits erwacht: 48 Elben, die sangen, auch wenn diese Gruppe noch keine Sprache entwickelt hatte. Und wieder entschied sich Imin dafür weiter zu suchen, sodass Enel die Neulinge in seinen Stamm aufnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nun auf 144 Elben angewachsene Gruppe ließ sich vorerst nieder. Doch Imin drängte vergebens zum Weiterwandern, sodass eines Tages die Minyar allein aufbrachen um weitere Elben zu finden, jedoch erfolglos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die schlafenden Elben lagen immer paarweise bei einander, sodass jedem gleich ein Lebensgefährte zugeordnet war.&lt;br /&gt;
* Während dieser Zeit entwickelte sich die erste [[Elbisch (Sprache)|elbische Sprache]]: Primitives Quendisch (Primitive Quendian). Auch entdeckten die Elben ihre Freude an Dichtkunst und Musik.&lt;br /&gt;
* Aus den Gruppen, in denen sie erwachten, entstanden die ersten Zahlen. So stehen Imin, Tata und Enel für 1 (Eldarin: Min), 2 (Eldarin: Atta/Tata) und 3 (Eldarin: Nel). Außerdem ist die 12 die Basis im elbischen Zahlensystem, da Imin nur eine Gruppe von 12 Elben zu sich nahm und die Gesamtzahl aller Elben 12*12 = 144 betrug. Auch gibt es in den meisten elbischen Sprachen für keine Zahl, die größer als 144 ist, einen eigenen Namen.&lt;br /&gt;
* Aus den Stämmen gingen die Verschiedenen Elbenvölker hervor, als die meisten Elben nach Westen aufbrachen: Aus den Minyar die [[Vanyar]], aus den Tatyar die Noldor und die [[Avari]] und aus den Nelyar die [[Teleri]].&lt;br /&gt;
* Als erster bemerkte [[Melkor]] das Erwachen der Elben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[The War of the Jewels]]&#039;&#039;. Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]]. [[HarperCollins]], 1994.&lt;br /&gt;
** PART FOUR: QUENDI AND ELDAR&lt;br /&gt;
*** APPENDIX: The legend of the Awakening of the Quendi (Cuivienyarna)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Awakening of the Elves]]&lt;br /&gt;
[[fi:Haltiat#Haltioiden_herääminen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lieder und Gedichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Imanuel Roever</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Arda_Hastaina&amp;diff=108605</id>
		<title>Arda Hastaina</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Arda_Hastaina&amp;diff=108605"/>
		<updated>2023-07-07T06:36:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Imanuel Roever: /* Folgen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wortherkunft === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arda Marred setzt sich aus dem Wort [[Arda]] (in etwa „Welt“) und dem englischen Wort „marred“ (verdorben, verunstaltet), bedeutet also in etwa „verdorbene Welt“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ursprung === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch [[Melkor|Melkors]] wirken in der Welt (z.B das Erschaffen von [[Balrog |bösen Kreaturen]], das Errichten von [[Nebelgebirge|Gebirgen ]] oder seinen [[Utumno|Festungen]]) ließ er seine Macht und Bosheit in großen Maßen in Arda einfließen. Sein Einfluss in der Welt wirkte daher noch Jahrtausende nach seinem [[Krieg des Zorns|Fall]] nach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Folgen === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Folgen sind nicht bis ins kleinste Detail von [[J. R. R. Tolkien|Tolkien]] überliefert, in [[Morgoth’s Ring]] gibt es aber Hinweise. So ist zum Beispiel die Möglichkeit, dass die [[Eldar]] sterben können nur durch Arda Marred möglich, dies macht Tolkien am Beispiel [[Míriel|Míriels]] deutlich, so gäbe es ohne Arda Marred auch keine [[Inkarnierter|Inkarnation der Elben]]. Eine Folge, die Elben betreffend ist auch deren Schwinden, das heißt die Teilung von [[Fea und Hroa]] (in etwa Geist und Körper), die dazu führt, dass Elben, die zu lange in [[Mittelerde]] verweilen (vermutlich tritt der Fall im [[Viertes Zeitalter|Vierten Zeitalter]]) schwinden. &lt;br /&gt;
Ursache in Arda Marred hat auch die Sterblichkeit der [[Menschen]], die im [[Das Silmarillion|Silmarillion]] als Gabe [[Ilúvatar|Ilúvatars]] dargestellt wird. In [[Morgoth’s Ring]] stellt Tolkien es so dar, dass die Menschen zunächst auch unsterblich gewesen wären, aber noch vor ihrer Wanderung gen Westen im [[Osten von Mittelerde]] Ilúvatar entsagten und sich stattdessen Morgoth zuwandten. Dieser bestrafte sie daraufhin mit einem kurzen Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Morgoth’s Ring]]; Part Three; „Laws and Customs among the Eldar“ &lt;br /&gt;
* ebd. Part Four; „Athrabeth Finrod Ah Andreth“&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Imanuel Roever</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Arda_Hastaina&amp;diff=108603</id>
		<title>Arda Hastaina</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Arda_Hastaina&amp;diff=108603"/>
		<updated>2023-07-07T05:24:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Imanuel Roever: /* Arda Marred */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wortherkunft === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arda Marred setzt sich aus dem Wort [[Arda]] (in etwa „Welt“) und dem englischen Wort „marred“ (verdorben, verunstaltet), bedeutet also in etwa „verdorbene Welt“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ursprung === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch [[Melkor|Melkors]] wirken in der Welt (z.B das Erschaffen von [[Balrog |bösen Kreaturen]], das Errichten von [[Nebelgebirge|Gebirgen ]] oder seinen [[Utumno|Festungen]]) ließ er seine Macht und Bosheit in großen Maßen in Arda einfließen. Sein Einfluss in der Welt wirkte daher noch Jahrtausende nach seinem [[Krieg des Zorns|Fall]] nach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Folgen === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Folgen sind nicht bis ins kleinste Detail von [[J. R. R. Tolkien|Tolkien]] überliefert, in [[Morgoth’s Ring]] gibt es aber Hinweise. So ist zum Beispiel die Möglichkeit, dass die [[Eldar]] sterben können nur durch Arda Marred möglich, dies macht Tolkien am Beispiel [[Míriel|Míriels]] deutlich, so gäbe es ohne Arda Marred auch keine [[Inkarnierter|Inkarnation der Elben]]. Eine Folge, die Elben betreffend ist auch deren Schwinden, das heißt die Teilung von [[Fea und Hroa]] (in etwa Geist und Körper), die dazu führt, dass Elben, die zu lange in [[Mittelerde]] verweilen (vermutlich tritt der Fall im [[Viertes Zeitalter|Vierten Zeitalter]]) schwinden. &lt;br /&gt;
Ursache in Arda Marred hat auch die Sterblichkeit der [[Menschen]], die im [[Das Silmarillion|Silmarillion]] als Gabe [[Ilúvatar|Ilúvatars]] dargestellt wird. In [[Morgoth’s Ring]] stellt Tolkien es so dar, dass die Menschen zunächst auch unsterblich gewesen wären, aber noch vor ihrer Wanderung gen Westen im [[Osten von Mittelerde]] Ilúvatar entsagten und sich stattdessen Morgoth zuwandten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Morgoth’s Ring]]; Part Three; „Laws and Customs among the Eldar“ &lt;br /&gt;
* ebd. Part Four; „Athrabeth Finrod Ah Andreth“&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Imanuel Roever</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Arda_Hastaina&amp;diff=108602</id>
		<title>Arda Hastaina</title>
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		<updated>2023-07-07T05:24:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Imanuel Roever: Neue Seite zu einem bedeutenden Thema, welches bisher keinen Artikel findet&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Arda Marred == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wortherkunft === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arda Marred setzt sich aus dem Wort [[Arda]] (in etwa „Welt“) und dem englischen Wort „marred“ (verdorben, verunstaltet), bedeutet also in etwa „verdorbene Welt“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ursprung === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch [[Melkor|Melkors]] wirken in der Welt (z.B das Erschaffen von [[Balrog |bösen Kreaturen]], das Errichten von [[Nebelgebirge|Gebirgen ]] oder seinen [[Utumno|Festungen]]) ließ er seine Macht und Bosheit in großen Maßen in Arda einfließen. Sein Einfluss in der Welt wirkte daher noch Jahrtausende nach seinem [[Krieg des Zorns|Fall]] nach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Folgen === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Folgen sind nicht bis ins kleinste Detail von [[J. R. R. Tolkien|Tolkien]] überliefert, in [[Morgoth’s Ring]] gibt es aber Hinweise. So ist zum Beispiel die Möglichkeit, dass die [[Eldar]] sterben können nur durch Arda Marred möglich, dies macht Tolkien am Beispiel [[Míriel|Míriels]] deutlich, so gäbe es ohne Arda Marred auch keine [[Inkarnierter|Inkarnation der Elben]]. Eine Folge, die Elben betreffend ist auch deren Schwinden, das heißt die Teilung von [[Fea und Hroa]] (in etwa Geist und Körper), die dazu führt, dass Elben, die zu lange in [[Mittelerde]] verweilen (vermutlich tritt der Fall im [[Viertes Zeitalter|Vierten Zeitalter]]) schwinden. &lt;br /&gt;
Ursache in Arda Marred hat auch die Sterblichkeit der [[Menschen]], die im [[Das Silmarillion|Silmarillion]] als Gabe [[Ilúvatar|Ilúvatars]] dargestellt wird. In [[Morgoth’s Ring]] stellt Tolkien es so dar, dass die Menschen zunächst auch unsterblich gewesen wären, aber noch vor ihrer Wanderung gen Westen im [[Osten von Mittelerde]] Ilúvatar entsagten und sich stattdessen Morgoth zuwandten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Morgoth’s Ring]]; Part Three; „Laws and Customs among the Eldar“ &lt;br /&gt;
* ebd. Part Four; „Athrabeth Finrod Ah Andreth“&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Imanuel Roever</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Grabunholde&amp;diff=108601</id>
		<title>Grabunholde</title>
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		<updated>2023-07-06T05:21:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Imanuel Roever: /* Einzelnachweise */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Grabunholde&#039;&#039;&#039; (Original: &#039;&#039;Barrow-wights&#039;&#039;) sind im [[Legendarium]] böse Geister der Hügelgräberhöhen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Nachdem die letzten der [[Dúnedain]] von [[Cardolan]] 1636 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]] durch die [[Große Pest]] dahingerafft wurden, sandte 1638 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]] der [[Fürst der Nazgûl|Hexenkönig]] böse Geister aus seinem Reich [[Angmar]] und aus dem Reich [[Rhudaur]], damit sie sich auf den [[Hügelgräberhöhen]] in den Hügelgräbern der Dúnedain und [[Edain]] einnisteten und mit bösem Willen beseelt, jene Reisenden aufhalten sollten, die sich auf dem Weg vom Westen in Richtung [[Bruchtal]] befanden. So wurden die Hügelgräber zu einem Ort des Schreckens für die Menschen [[Eriador]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Grabunholde_DZ3018.png|right|300px|Goldbeere]]&lt;br /&gt;
Bis in den September des Jahres 3018 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]] hinein, blieben die Geister anscheinend ungestört. Bis der Hexenkönig, ihr Meister einige Tage an ihrer Heimstatt weilte und sie aufschreckte und unter anderem in den [[Alter Wald|Alten Wald]] aussandte, dort und auf den Höhen sollten sie, voller Heimtücke, auf der Lauer liegen, um den [[Frodo Beutlin|Ringträger]] in die Irre zu führen und ihn zu fassen. Von seinem dortigen Lagerplatz bei [[Andrath]], hatte der Hexenmeister auch die Vorstöße von seinen, ihm untergebenen [[Nazgûl|Schwarzen Reiter]]n, ins [[Auenland]] und die östlichen Grenzländer befohlen und gelenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende September 3018 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]] überqueren die [[Hobbits]] um [[Frodo Beutlin]] die Hügelgräberhöhen. Doch nachdem die Halblinge von ihrem ungewolltem Mittagsschlaf erwachen, werden sie mit jähen Nebel konfrontiert und von den Grabunholden gefangen. Durch [[Tom Bombadil]] werden sie jedoch aus dem Grab befreit, der einen Bann über die Geister des Hügelgrabes spricht, die mit einem Schrei verschwinden. Damit sie nicht zu diesem Hügelgrab zurückkehren, legt Tom die Schätze des Grabes auf das Grab, wo sie von jedem freundlich gesinnten Geschöpf gefunden und behalten werden dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine vage gestaltliche Beschreibung wird nur gegeben, als Frodo von einem der Grabunholde gefangen wird. Offenbar schienen sie dunkel und schattenhaft gewesen zu sein, mit fahl leuchtenden Augen und einem Griff kälter und stärker als Stahl. Indes scheinen ihre Köpfe schädelhaft und knochig gewesen zu sein und wenn sie verschwanden, war es offenbar als vergingen Schatten vor der Sonne. Sie schienen einer Art von Magie mächtig gewesen zu sein oder schafften es wenigstens mit ihren Worten und grausigen Liedern (siehe [[Lied des Grabunholds]]), jene, die sie hörten, zu ängstigen und zu fesseln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Über die Herkunft der Grabunholde wird nichts berichtet. Es könnte sich um Geisterwesen wie [[Maiar]] aber auch um [[Gespenster]] von [[Menschen]] handeln.&lt;br /&gt;
Eine mögliche Herkunft könnte auch in den [[fea]] der [[Elben]]bestehen, die sich nach dem Tod (der Trennung von Frau und [[Hroa]]) weigern in die [[Hallen von Mandos]] überzugehen und in der Welt verbleiben. Tolkien deutet an, dass das besonders bei den [[Avari]] öfter der Fall war. Diese fea wenden sich gelegentlich [[Melkor]] oder [[Sauron]] zu oder werden von ihnen korrumpiert und schließlich okkupiert. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die fea oftmals einen Körper begehren. Daher besteht die Möglichkeit, dass in den Körpern der Grabunholden korrumpierte Elbenseelen leben. &amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt; [[Morgoth’s Ring]]; Parth Three; &#039;&#039;Laws and Customs among the Eldar&#039;&#039;. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensübersetzungen ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Grabunholde&#039;&#039; ([[Margaret Carroux|Carroux]])&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Gräbergäuche&#039;&#039; ([[Ebba-Margareta von Freymann|von Freymann]])&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Hügelgräber-Geister&#039;&#039; ([[Hans J. Schütz|Schütz]])&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Grabwichte&#039;&#039; ([[Wolfgang Krege|Krege]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise== &lt;br /&gt;
* &amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Übersetzt von Margaret Carroux und Ebba-Margareta von Freymann. Klett-Cotta, Stuttgart 1969/1970. (Im Original erschienen 1954/55 unter dem Titel &#039;&#039;The Lord of the Rings&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
*Erstes Buch,&lt;br /&gt;
:*Siebtes Kapitel: &#039;&#039;In Tom Bombadils Haus&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:*Achtes Kapitel: &#039;&#039;Nebel auf den Hügelgräberhöhen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Anhänge und Register]]&lt;br /&gt;
:*Anhang A: &#039;&#039;Eriador, Arnor und Isildurs Erben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Nachrichten aus Mittelerde]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Hans J. Schütz. Klett-Cotta, Stuttgart 1983. (Im Original erschienen 1980 unter dem Titel &#039;&#039;Unfinished Tales of Númenor and Middle-earth&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
:*Teil 3: Das dritte Zeitalter, &#039;&#039;Die Jagd nach dem Ring (Anmerkung 22)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Die Abenteuer des Tom Bombadil]]&#039;&#039;. Übersetzt von Ebba-Margareta von Freymann und Thelma von Freymann. Klett-Cotta, Stuttgart 1984. (Im Original erschienen 1962 unter dem Titel &#039;&#039;The Adventures of Tom Bombadil and other verses from the Red Book&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
:*Gedicht 1: &#039;&#039;Die Abenteuer des Tom Bombadil&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arten]]&lt;br /&gt;
[[en:Barrow-wights]]&lt;br /&gt;
[[fi:Haudanhaamut]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Imanuel Roever</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Grabunholde&amp;diff=108600</id>
		<title>Grabunholde</title>
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		<updated>2023-07-06T05:20:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Imanuel Roever: /* Namensübersetzungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Grabunholde&#039;&#039;&#039; (Original: &#039;&#039;Barrow-wights&#039;&#039;) sind im [[Legendarium]] böse Geister der Hügelgräberhöhen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Nachdem die letzten der [[Dúnedain]] von [[Cardolan]] 1636 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]] durch die [[Große Pest]] dahingerafft wurden, sandte 1638 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]] der [[Fürst der Nazgûl|Hexenkönig]] böse Geister aus seinem Reich [[Angmar]] und aus dem Reich [[Rhudaur]], damit sie sich auf den [[Hügelgräberhöhen]] in den Hügelgräbern der Dúnedain und [[Edain]] einnisteten und mit bösem Willen beseelt, jene Reisenden aufhalten sollten, die sich auf dem Weg vom Westen in Richtung [[Bruchtal]] befanden. So wurden die Hügelgräber zu einem Ort des Schreckens für die Menschen [[Eriador]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Grabunholde_DZ3018.png|right|300px|Goldbeere]]&lt;br /&gt;
Bis in den September des Jahres 3018 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]] hinein, blieben die Geister anscheinend ungestört. Bis der Hexenkönig, ihr Meister einige Tage an ihrer Heimstatt weilte und sie aufschreckte und unter anderem in den [[Alter Wald|Alten Wald]] aussandte, dort und auf den Höhen sollten sie, voller Heimtücke, auf der Lauer liegen, um den [[Frodo Beutlin|Ringträger]] in die Irre zu führen und ihn zu fassen. Von seinem dortigen Lagerplatz bei [[Andrath]], hatte der Hexenmeister auch die Vorstöße von seinen, ihm untergebenen [[Nazgûl|Schwarzen Reiter]]n, ins [[Auenland]] und die östlichen Grenzländer befohlen und gelenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende September 3018 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]] überqueren die [[Hobbits]] um [[Frodo Beutlin]] die Hügelgräberhöhen. Doch nachdem die Halblinge von ihrem ungewolltem Mittagsschlaf erwachen, werden sie mit jähen Nebel konfrontiert und von den Grabunholden gefangen. Durch [[Tom Bombadil]] werden sie jedoch aus dem Grab befreit, der einen Bann über die Geister des Hügelgrabes spricht, die mit einem Schrei verschwinden. Damit sie nicht zu diesem Hügelgrab zurückkehren, legt Tom die Schätze des Grabes auf das Grab, wo sie von jedem freundlich gesinnten Geschöpf gefunden und behalten werden dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine vage gestaltliche Beschreibung wird nur gegeben, als Frodo von einem der Grabunholde gefangen wird. Offenbar schienen sie dunkel und schattenhaft gewesen zu sein, mit fahl leuchtenden Augen und einem Griff kälter und stärker als Stahl. Indes scheinen ihre Köpfe schädelhaft und knochig gewesen zu sein und wenn sie verschwanden, war es offenbar als vergingen Schatten vor der Sonne. Sie schienen einer Art von Magie mächtig gewesen zu sein oder schafften es wenigstens mit ihren Worten und grausigen Liedern (siehe [[Lied des Grabunholds]]), jene, die sie hörten, zu ängstigen und zu fesseln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Über die Herkunft der Grabunholde wird nichts berichtet. Es könnte sich um Geisterwesen wie [[Maiar]] aber auch um [[Gespenster]] von [[Menschen]] handeln.&lt;br /&gt;
Eine mögliche Herkunft könnte auch in den [[fea]] der [[Elben]]bestehen, die sich nach dem Tod (der Trennung von Frau und [[Hroa]]) weigern in die [[Hallen von Mandos]] überzugehen und in der Welt verbleiben. Tolkien deutet an, dass das besonders bei den [[Avari]] öfter der Fall war. Diese fea wenden sich gelegentlich [[Melkor]] oder [[Sauron]] zu oder werden von ihnen korrumpiert und schließlich okkupiert. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die fea oftmals einen Körper begehren. Daher besteht die Möglichkeit, dass in den Körpern der Grabunholden korrumpierte Elbenseelen leben. &amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt; [[Morgoth’s Ring]]; Parth Three; &#039;&#039;Laws and Customs among the Eldar&#039;&#039;. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensübersetzungen ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Grabunholde&#039;&#039; ([[Margaret Carroux|Carroux]])&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Gräbergäuche&#039;&#039; ([[Ebba-Margareta von Freymann|von Freymann]])&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Hügelgräber-Geister&#039;&#039; ([[Hans J. Schütz|Schütz]])&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Grabwichte&#039;&#039; ([[Wolfgang Krege|Krege]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Übersetzt von Margaret Carroux und Ebba-Margareta von Freymann. Klett-Cotta, Stuttgart 1969/1970. (Im Original erschienen 1954/55 unter dem Titel &#039;&#039;The Lord of the Rings&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
*Erstes Buch,&lt;br /&gt;
:*Siebtes Kapitel: &#039;&#039;In Tom Bombadils Haus&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:*Achtes Kapitel: &#039;&#039;Nebel auf den Hügelgräberhöhen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Anhänge und Register]]&lt;br /&gt;
:*Anhang A: &#039;&#039;Eriador, Arnor und Isildurs Erben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Nachrichten aus Mittelerde]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Hans J. Schütz. Klett-Cotta, Stuttgart 1983. (Im Original erschienen 1980 unter dem Titel &#039;&#039;Unfinished Tales of Númenor and Middle-earth&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
:*Teil 3: Das dritte Zeitalter, &#039;&#039;Die Jagd nach dem Ring (Anmerkung 22)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Die Abenteuer des Tom Bombadil]]&#039;&#039;. Übersetzt von Ebba-Margareta von Freymann und Thelma von Freymann. Klett-Cotta, Stuttgart 1984. (Im Original erschienen 1962 unter dem Titel &#039;&#039;The Adventures of Tom Bombadil and other verses from the Red Book&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
:*Gedicht 1: &#039;&#039;Die Abenteuer des Tom Bombadil&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arten]]&lt;br /&gt;
[[en:Barrow-wights]]&lt;br /&gt;
[[fi:Haudanhaamut]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Imanuel Roever</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Grabunholde&amp;diff=108599</id>
		<title>Grabunholde</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Grabunholde&amp;diff=108599"/>
		<updated>2023-07-06T05:18:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Imanuel Roever: /* Sonstiges */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Grabunholde&#039;&#039;&#039; (Original: &#039;&#039;Barrow-wights&#039;&#039;) sind im [[Legendarium]] böse Geister der Hügelgräberhöhen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Nachdem die letzten der [[Dúnedain]] von [[Cardolan]] 1636 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]] durch die [[Große Pest]] dahingerafft wurden, sandte 1638 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]] der [[Fürst der Nazgûl|Hexenkönig]] böse Geister aus seinem Reich [[Angmar]] und aus dem Reich [[Rhudaur]], damit sie sich auf den [[Hügelgräberhöhen]] in den Hügelgräbern der Dúnedain und [[Edain]] einnisteten und mit bösem Willen beseelt, jene Reisenden aufhalten sollten, die sich auf dem Weg vom Westen in Richtung [[Bruchtal]] befanden. So wurden die Hügelgräber zu einem Ort des Schreckens für die Menschen [[Eriador]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Grabunholde_DZ3018.png|right|300px|Goldbeere]]&lt;br /&gt;
Bis in den September des Jahres 3018 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]] hinein, blieben die Geister anscheinend ungestört. Bis der Hexenkönig, ihr Meister einige Tage an ihrer Heimstatt weilte und sie aufschreckte und unter anderem in den [[Alter Wald|Alten Wald]] aussandte, dort und auf den Höhen sollten sie, voller Heimtücke, auf der Lauer liegen, um den [[Frodo Beutlin|Ringträger]] in die Irre zu führen und ihn zu fassen. Von seinem dortigen Lagerplatz bei [[Andrath]], hatte der Hexenmeister auch die Vorstöße von seinen, ihm untergebenen [[Nazgûl|Schwarzen Reiter]]n, ins [[Auenland]] und die östlichen Grenzländer befohlen und gelenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende September 3018 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]] überqueren die [[Hobbits]] um [[Frodo Beutlin]] die Hügelgräberhöhen. Doch nachdem die Halblinge von ihrem ungewolltem Mittagsschlaf erwachen, werden sie mit jähen Nebel konfrontiert und von den Grabunholden gefangen. Durch [[Tom Bombadil]] werden sie jedoch aus dem Grab befreit, der einen Bann über die Geister des Hügelgrabes spricht, die mit einem Schrei verschwinden. Damit sie nicht zu diesem Hügelgrab zurückkehren, legt Tom die Schätze des Grabes auf das Grab, wo sie von jedem freundlich gesinnten Geschöpf gefunden und behalten werden dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine vage gestaltliche Beschreibung wird nur gegeben, als Frodo von einem der Grabunholde gefangen wird. Offenbar schienen sie dunkel und schattenhaft gewesen zu sein, mit fahl leuchtenden Augen und einem Griff kälter und stärker als Stahl. Indes scheinen ihre Köpfe schädelhaft und knochig gewesen zu sein und wenn sie verschwanden, war es offenbar als vergingen Schatten vor der Sonne. Sie schienen einer Art von Magie mächtig gewesen zu sein oder schafften es wenigstens mit ihren Worten und grausigen Liedern (siehe [[Lied des Grabunholds]]), jene, die sie hörten, zu ängstigen und zu fesseln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Über die Herkunft der Grabunholde wird nichts berichtet. Es könnte sich um Geisterwesen wie [[Maiar]] aber auch um [[Gespenster]] von [[Menschen]] handeln.&lt;br /&gt;
Eine mögliche Herkunft könnte auch in den [[fea]] der [[Elben]]bestehen, die sich nach dem Tod (der Trennung von Frau und [[Hroa]]) weigern in die [[Hallen von Mandos]] überzugehen und in der Welt verbleiben. Tolkien deutet an, dass das besonders bei den [[Avari]] öfter der Fall war. Diese fea wenden sich gelegentlich [[Melkor]] oder [[Sauron]] zu oder werden von ihnen korrumpiert und schließlich okkupiert. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die fea oftmals einen Körper begehren. Daher besteht die Möglichkeit, dass in den Körpern der Grabunholden korrumpierte Elbenseelen leben. &amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt; [[Morgoth’s Ring]]; Parth Three; &#039;&#039;Laws and Customs among the Eldar&#039;&#039;. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensübersetzungen ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Grabunholde&#039;&#039; ([[Margaret Carroux|Carroux]])&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Gräbergäuche&#039;&#039; ([[Ebba-Margareta von Freymann|von Freymann]])&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Hügelgräber-Geister&#039;&#039; ([[Hans J. Schütz|Schütz]])&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Grabwichte&#039;&#039; ([[Wolfgang Krege|Krege]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Übersetzt von Margaret Carroux und Ebba-Margareta von Freymann. Klett-Cotta, Stuttgart 1969/1970. (Im Original erschienen 1954/55 unter dem Titel &#039;&#039;The Lord of the Rings&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
*Erstes Buch,&lt;br /&gt;
:*Siebtes Kapitel: &#039;&#039;In Tom Bombadils Haus&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:*Achtes Kapitel: &#039;&#039;Nebel auf den Hügelgräberhöhen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Anhänge und Register]]&lt;br /&gt;
:*Anhang A: &#039;&#039;Eriador, Arnor und Isildurs Erben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Nachrichten aus Mittelerde]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Hans J. Schütz. Klett-Cotta, Stuttgart 1983. (Im Original erschienen 1980 unter dem Titel &#039;&#039;Unfinished Tales of Númenor and Middle-earth&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
:*Teil 3: Das dritte Zeitalter, &#039;&#039;Die Jagd nach dem Ring (Anmerkung 22)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Die Abenteuer des Tom Bombadil]]&#039;&#039;. Übersetzt von Ebba-Margareta von Freymann und Thelma von Freymann. Klett-Cotta, Stuttgart 1984. (Im Original erschienen 1962 unter dem Titel &#039;&#039;The Adventures of Tom Bombadil and other verses from the Red Book&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
:*Gedicht 1: &#039;&#039;Die Abenteuer des Tom Bombadil&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arten]]&lt;br /&gt;
[[en:Barrow-wights]]&lt;br /&gt;
[[fi:Haudanhaamut]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Imanuel Roever</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Grabunholde&amp;diff=108598</id>
		<title>Grabunholde</title>
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		<updated>2023-07-06T05:13:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Imanuel Roever: /* Sonstiges */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Grabunholde&#039;&#039;&#039; (Original: &#039;&#039;Barrow-wights&#039;&#039;) sind im [[Legendarium]] böse Geister der Hügelgräberhöhen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Nachdem die letzten der [[Dúnedain]] von [[Cardolan]] 1636 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]] durch die [[Große Pest]] dahingerafft wurden, sandte 1638 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]] der [[Fürst der Nazgûl|Hexenkönig]] böse Geister aus seinem Reich [[Angmar]] und aus dem Reich [[Rhudaur]], damit sie sich auf den [[Hügelgräberhöhen]] in den Hügelgräbern der Dúnedain und [[Edain]] einnisteten und mit bösem Willen beseelt, jene Reisenden aufhalten sollten, die sich auf dem Weg vom Westen in Richtung [[Bruchtal]] befanden. So wurden die Hügelgräber zu einem Ort des Schreckens für die Menschen [[Eriador]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Grabunholde_DZ3018.png|right|300px|Goldbeere]]&lt;br /&gt;
Bis in den September des Jahres 3018 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]] hinein, blieben die Geister anscheinend ungestört. Bis der Hexenkönig, ihr Meister einige Tage an ihrer Heimstatt weilte und sie aufschreckte und unter anderem in den [[Alter Wald|Alten Wald]] aussandte, dort und auf den Höhen sollten sie, voller Heimtücke, auf der Lauer liegen, um den [[Frodo Beutlin|Ringträger]] in die Irre zu führen und ihn zu fassen. Von seinem dortigen Lagerplatz bei [[Andrath]], hatte der Hexenmeister auch die Vorstöße von seinen, ihm untergebenen [[Nazgûl|Schwarzen Reiter]]n, ins [[Auenland]] und die östlichen Grenzländer befohlen und gelenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende September 3018 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]] überqueren die [[Hobbits]] um [[Frodo Beutlin]] die Hügelgräberhöhen. Doch nachdem die Halblinge von ihrem ungewolltem Mittagsschlaf erwachen, werden sie mit jähen Nebel konfrontiert und von den Grabunholden gefangen. Durch [[Tom Bombadil]] werden sie jedoch aus dem Grab befreit, der einen Bann über die Geister des Hügelgrabes spricht, die mit einem Schrei verschwinden. Damit sie nicht zu diesem Hügelgrab zurückkehren, legt Tom die Schätze des Grabes auf das Grab, wo sie von jedem freundlich gesinnten Geschöpf gefunden und behalten werden dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine vage gestaltliche Beschreibung wird nur gegeben, als Frodo von einem der Grabunholde gefangen wird. Offenbar schienen sie dunkel und schattenhaft gewesen zu sein, mit fahl leuchtenden Augen und einem Griff kälter und stärker als Stahl. Indes scheinen ihre Köpfe schädelhaft und knochig gewesen zu sein und wenn sie verschwanden, war es offenbar als vergingen Schatten vor der Sonne. Sie schienen einer Art von Magie mächtig gewesen zu sein oder schafften es wenigstens mit ihren Worten und grausigen Liedern (siehe [[Lied des Grabunholds]]), jene, die sie hörten, zu ängstigen und zu fesseln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Über die Herkunft der Grabunholde wird nichts berichtet. Es könnte sich um Geisterwesen wie [[Maiar]] aber auch um [[Gespenster]] von [[Menschen]] handeln.&lt;br /&gt;
Eine mögliche Herkunft könnte auch in den [[fea]] der [[Elben]]bestehen, die sich nach dem Tod (der Trennung von Frau und [[Hroa]]) weigern in die [[Hallen von Mandos]] überzugehen und in der Welt verbleiben. Tolkien deutet an, dass das besonders bei den [[Avari]] öfter der Fall war. Diese fea wenden sich gelegentlich [[Melkor]] oder [[Sauron]] zu oder werden von ihnen korrumpiert und schließlich okkupiert. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die fea oftmals einen Körper begehren. Daher besteht die Möglichkeit, dass in den Körpern der Grabunholden korrumpierte Elbenseelen leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensübersetzungen ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Grabunholde&#039;&#039; ([[Margaret Carroux|Carroux]])&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Gräbergäuche&#039;&#039; ([[Ebba-Margareta von Freymann|von Freymann]])&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Hügelgräber-Geister&#039;&#039; ([[Hans J. Schütz|Schütz]])&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Grabwichte&#039;&#039; ([[Wolfgang Krege|Krege]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Übersetzt von Margaret Carroux und Ebba-Margareta von Freymann. Klett-Cotta, Stuttgart 1969/1970. (Im Original erschienen 1954/55 unter dem Titel &#039;&#039;The Lord of the Rings&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
*Erstes Buch,&lt;br /&gt;
:*Siebtes Kapitel: &#039;&#039;In Tom Bombadils Haus&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:*Achtes Kapitel: &#039;&#039;Nebel auf den Hügelgräberhöhen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Anhänge und Register]]&lt;br /&gt;
:*Anhang A: &#039;&#039;Eriador, Arnor und Isildurs Erben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Nachrichten aus Mittelerde]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Hans J. Schütz. Klett-Cotta, Stuttgart 1983. (Im Original erschienen 1980 unter dem Titel &#039;&#039;Unfinished Tales of Númenor and Middle-earth&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
:*Teil 3: Das dritte Zeitalter, &#039;&#039;Die Jagd nach dem Ring (Anmerkung 22)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Die Abenteuer des Tom Bombadil]]&#039;&#039;. Übersetzt von Ebba-Margareta von Freymann und Thelma von Freymann. Klett-Cotta, Stuttgart 1984. (Im Original erschienen 1962 unter dem Titel &#039;&#039;The Adventures of Tom Bombadil and other verses from the Red Book&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
:*Gedicht 1: &#039;&#039;Die Abenteuer des Tom Bombadil&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arten]]&lt;br /&gt;
[[en:Barrow-wights]]&lt;br /&gt;
[[fi:Haudanhaamut]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Imanuel Roever</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Earendil_der_Seefahrer&amp;diff=108594</id>
		<title>Earendil der Seefahrer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Earendil_der_Seefahrer&amp;diff=108594"/>
		<updated>2023-07-02T15:59:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Imanuel Roever: /* Sonstiges */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Earendil.jpg|thumb|370px|Earendil als Stern; Annika Bechmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eärendil&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;der Seefahrer&#039;&#039; (im Original: &#039;&#039;Eärendil the Mariner&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch &#039;&#039;&amp;quot;der Strahlende&amp;quot;&#039;&#039;, &#039;&#039;&amp;quot;Halbelb&amp;quot;&#039;&#039; und &#039;&#039;&amp;quot;der Gesegnete&amp;quot;&#039;&#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* geboren 503 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. S.)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Volk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Halbelben]], [[Elben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eärendil war der Sohn von [[Tuor]] und [[Idril]] Celebrindal und der Ehemann von [[Elwing]].&lt;br /&gt;
Mit sieben Jahren entkam Eärendil mit seinen Eltern dem Fall [[Gondolin|Gondolins]], er wuchs an den Mündungen des [[Sirion]] auf. In ihm vereinigen sich das Geblüt der [[Eldar]] und der Menschen. Er ist der Stammvater der Könige von Númenor. Seine Söhne sind [[Elrond]] und [[Elros Tar-Minyatur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eärendil war ein guter Freund Cirdans des Schiffbauers, der ihm beim Bau von [[Vingilot]], der Schaumblüte, half. Später fuhr Eärendil mit seiner Frau und einem der [[Silmaril]], von [[Beren Erchamion|Beren]] und [[Lúthien]] zurückgewonnen, auf dem Schiff nach [[Aman]] und bat dort die [[Valar]], den Bewohnern Mittelerdes im aussichtslosen Kampf gegen [[Melkor|Morgoth]] zu helfen. Auf dieser Reise wurden sie nur von drei Seeleuten begleitet, deren Namen waren Falathar, Erellont und Aerandir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eärendil war aufgrund seiner Abstammung sowohl ein Fürsprecher der [[Elben]] als auch der [[Menschen]]. Auf seine Bitte hin zogen die Valar gegen Morgoth in den [[Krieg des Zorns]], bei dem [[Beleriand]] in den Fluten des Meeres versank. In diesem Krieg erschlug er [[Ancalagon|Ancalagon den Schwarzen]] (→ [[Drachentöter]]) und brachte so die Türme Angbands zum Einsturz. So endete das [[Erstes Zeitalter|Erste Zeitalter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eärendil war ein Halbelb und Elwing traf für ihn die Entscheidung, ob er fortan zu den Elben oder Menschen gehören sollte. Sie entschied sich für die Unsterblichkeit, was bedeutete, dass Eärendil nicht mehr nach [[Mittelerde]] zu den Sterblichen zurückkehren konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seinem Schiff [[Vingilot]] und dem Silmaril an der Stirn erhob man ihn, den einzigen Sterblichen, der jemals ungestraft [[Valinor]] betrat, als Stern an den Himmel, wo er abends und morgens erscheint, weshalb man annimmt, dass er in unserer aktuellen Bedeutung als der Planet &#039;&#039;Venus&#039;&#039; charakterisiert werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eärendil tauchte mit seinem Schiff in der letzten Schlacht der Valar gegen Morgoth am Himmel als gleißend heller Stern auf und bekämpfte so mit Hilfe der Adler die Drachen Morgoths.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eärendil und Elwing waren Eltern von Elros und Elrond. Als Abkömmling von [[Elben]] wie auch von [[Menschen]] wurde beiden die Wahl gelassen, das Schicksal der Elben oder der Menschen zu wählen. Elrond entschied sich für die Erstgeborenen. Sein Bruder Elros dagegen wählte die Zugehörigkeit zu den Menschen und wurde zum Gründerkönig der Númenórer.&lt;br /&gt;
* Der Bericht über die Fahrten Eärendils ist sehr karg überliefert.&lt;br /&gt;
* Auf all seinen Reisen wurde er von den Seeleuten [[Aerandir]] (&amp;quot;Seewanderer&amp;quot;), [[Erellont]] und [[Falathar]] begleitet.&lt;br /&gt;
* Als die [[Edain]] zum ersten Mal aufbrachen, um die Insel [[Númenor]] zu besiedeln, bestimmten sie ihren Kurs nach Eärendils Stern.&lt;br /&gt;
* Sein Name bedeutet in [[Quenya]] Meeresfreund. Tatsächlich stammt er, so [[J. R. R. Tolkien]], vom Angelsächsischen &#039;&#039;éarendel&#039;&#039; ab und wurde von ihm in das Urelbische umgewandelt.&lt;br /&gt;
* Seine Mutter gab ihm den Namen &#039;&#039;Ardamíre&#039;&#039; ( Kurzform &#039;&#039;Ardamir&#039;&#039;), Quenya für &#039;&#039;Juwel der Welt&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* [[Frodo Beutlin|Frodo]] erhält von [[Galadriel]] eine [[Galadriels Phiole|Phiole]], zu der sie sagt, dass es sich um das &#039;&#039;Licht Eärendils&#039;&#039; handele. Frodo setzt die Phiole und ihr Licht im Kampf mit der [[Spinnen|Spinne]] [[Kankra]] ein.&lt;br /&gt;
* [[Bilbo]] verfasste ein &#039;&#039;[[Lied über Earendil|Lied über Eärendil]]&#039;&#039;, das er zum Fest am Vorabend von [[Elronds Rat]] vortrug und anschließend mit [[Lindir]] diskutierte.&lt;br /&gt;
* Wenn das Licht Eärendils auf ein Neugeborenes fällt, wird es ein &amp;quot;Kind Eärendils&amp;quot; und damit ein Wanderer.&lt;br /&gt;
* Nach einer früheren Version halfen ihm die [[Oarni]] beim Bau von Vingilot.&lt;br /&gt;
* In Tolkiens früheren Versionen ist seine Name noch &amp;quot;Earendel&amp;quot; (ein altenglisches Wort für einen Stern) und seine Geschichte weicht insofern von der späteren Version ab, dass er [[Valinor]] erst erreicht, als die [[Valar]] und die Elben schon nach Mittelerde aufgebrochen sind, um Melkor niederzuwerfen. Earendil kommt dabei keine besondere Rolle zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Ardapedia_Silmarillon_Genealogie.pdf|Silmarillion Stammbaum]] (PDF, ca. 108 kb)&lt;br /&gt;
* [http://gernot-katzers-spice-pages.com/tolkien/edain.pdf Stammbaum der Eldar und Atani]&lt;br /&gt;
* Earendil wird erwähnt im [https://www.tolkiens-briefe.de/episode/tolkiens-brief-002 Podcast zu Brief 2]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]].&#039;&#039; Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Wolfgang Krege. Klett-Cotta, Stuttgart 1978. (Im Original erschienen 1977 unter dem Titel &#039;&#039;The Silmarillion&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;Quenta Silmarillion&#039;&#039;: &#039;&#039;Von Tour und dem Fall von Gondolin&#039;&#039; (Kapitel XXIII) und &#039;&#039;Von Eärendils Fahrt und dem Krieg des Zorns&#039;&#039; (Kapitel XXIV)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[The Peoples of Middle-earth]]&#039;&#039;. &#039;&#039;Part Two: Late Writings: XI The Shibboleth of Fëanor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 2]]&#039;&#039;: &#039;&#039;Die Geschichte von Eärendil&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Drachentöter}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Halbelben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Eärendil the Mariner]]&lt;br /&gt;
[[fi:Eärendil]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo:personnages:elfes:semi-elfes:earendil]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Imanuel Roever</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=R%C3%BBm&amp;diff=108593</id>
		<title>Rûm</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=R%C3%BBm&amp;diff=108593"/>
		<updated>2023-07-02T14:45:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Imanuel Roever: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Rûm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rûm war laut eines frühen Text Tolkiens &amp;quot;die größte Stadt bei den Menschen&amp;quot; &amp;lt;references /&amp;gt;, deren Entsetzen, vermutlich bei einer Eroberung durch [[Melkor]] , nicht mit dem Schrecken der Bewohner [[Gondolin|Gondolins]] vergleichbar war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; [[J. R. R. Tolkien]]&amp;quot;. [[Das Buch der Verschollenen Geschichten]] Teil 2&amp;quot;, herausgegeben von [[Christopher Tolkien]] Seite 304&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Imanuel Roever</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Indrafang&amp;diff=108592</id>
		<title>Indrafang</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Indrafang&amp;diff=108592"/>
		<updated>2023-07-02T14:44:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Imanuel Roever: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Indrafang ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Das Buch der Verschollenen Geschichten| Buch der Verschollenen Geschichten Teil 2]] ist Indrafang ein besonderer Name der [[Langbärte]].&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Imanuel Roever</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Indrafang&amp;diff=108591</id>
		<title>Indrafang</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Indrafang&amp;diff=108591"/>
		<updated>2023-07-02T14:30:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Imanuel Roever: Die Seite wurde neu angelegt: „&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Indrafang&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  Im  Buch der Verschollenen Geschichten Teil 2 ist Indrafang ein besonderer Name der Langbärte.“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Indrafang&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Das Buch der Verschollenen Geschichten| Buch der Verschollenen Geschichten Teil 2]] ist Indrafang ein besonderer Name der [[Langbärte]].&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Imanuel Roever</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Orks&amp;diff=108590</id>
		<title>Orks</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Orks&amp;diff=108590"/>
		<updated>2023-07-02T09:20:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Imanuel Roever: /* Quellen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Orcs_debate_color_by_turnermohan-d8l57rp.jpg|thumb|300px| Ork-Späher]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Orks&#039;&#039;&#039; sind eines der zahlreichsten Völker Ardas. Sie dienen seit jeher den dunklen Mächten als willige Vollstrecker. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Orks haben ihren Ursprung in den Kerkern von [[Utumno]] und traten zum ersten Mal in der [[Erstes Zeitalter|Altvorderenzeit]] in [[Beleriand]] auf, wo die [[Sindar]] sie zuerst für verkommene und verwilderte [[Avari]]-Elben hielten. Sie stellten neben Trollen und verdorbenen Menschen immer den Hauptteil der Diener des Bösen dar und waren die traditionellen Erzfeinde der [[Elben]] und [[Zwerge]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Altvorderenzeit dienten sie [[Melkor]]. Nach dem Untergang Beleriands flohen sie in die Wildnis und verwilderten oder bauten sich eigene kleine Zufluchten auf, bis [[Sauron]] sie unter seinem Banner neu zusammenscharte. Im Norden eroberten Orks die alte Zwergenstadt [[Gundabad]] und errichteten dort ihre Hauptstadt, in der sie nach dem Fall von [[Angmar]] in relativer Unabhängigkeit von Mordor lebten; weitere Orkfestungen des Nordens entstanden am [[Orktor]] und am [[Gramberg]]. Nachdem es von den Zwergen aufgegeben worden war, gliederten die Orks auch [[Moria]] in die Reihe ihrer Reiche ein. Weitere Hauptgebiete der Orks waren das Land [[Mordor]] sowie der südliche [[Düsterwald]] im Reich von [[Dol Guldur]]. Jedoch ist es wahrscheinlich, dass es auch im Osten und Süden Mittelerdes Orks gab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Ringkrieg]] kämpften die Orks gegen die freien Völker; nach Saurons Niederlage verloren sie sich in Anomie, verwilderten und wurden zu einem aussterbenden Volk. Bereits wenige Jahrhunderte später waren sie in Gondor zu einem Namen aus der Legende geworden. In der [[Dagor Dagorath]], der letzten Schlacht am Ende der Zeitalter, werden die Orks zurückkehren und auf der Seite Morgoths mitkämpfen, wonach ihre Seelen wahrscheinlich endgültig vernichtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ursprung der Orks ist nicht gänzlich geklärt. Zumeist wird angenommen, die ersten Orks seien aus verdorbenen [[Avari]] gezüchtet und später vielleicht mit Sterblichen vermischt worden. Tolkien diskutiert jedoch auch die Möglichkeit, die Orks seien nur seelenlose Tiere, gefallene [[Maiar]] oder gesteuerte &amp;quot;willenlose Wesen&amp;quot; ohne eigenes Leben gewesen. Später kam er zu der Überzeugung, die Orks seien menschlicher Abkunft gewesen, eventuell jedoch mit einem &amp;quot;elbischen Anteil&amp;quot;. &lt;br /&gt;
Für eine nichtmenschliche Abkunft spricht auch, dass Orks weit über 140 Jahre alt werden konnten, wie das Beispiel [[Bolg]]s beweist, und dass es schon lange vor dem Erwachen der Sterblichen Orks gab. Die Orks können als [[Eruhíni]] angesehen werden. Einige Orks galten als rein von Morgoths Geist besessen. Diese starben jedoch nach seiner Verbannung aus, da sie ohne ihren Meister nicht mehr lebensfähig waren.&lt;br /&gt;
Obwohl nicht von Natur aus böse, gelten die Orks durch ihre Taten und den ihnen eingepflanzten Hass als &amp;quot;nicht erlösbar&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aussehen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orks sind generell als gebeugt, krummbeinig und langarmig mit geschlitzten gelb-, grün- oder rotleuchtenden Augen und dunkler bzw. schwarzer Haut beschrieben. Sie haben schütteres Haar, Fangzähne und bekleiden sich mit schmutziger Kleidung aus Tierhäuten und Fellen.Ihr Kriegsgerät ist aus schwarzem Stahl gefertigt und besteht traditionell aus [[Messer und Dolche|Dolchen]], Picken, Speeren, Krummsäbeln, Schilden und kurzen Hornbögen; dazu tragen sie schwarze Umhänge, Ringpanzer und Helme mit breitem Rand und oft schnabelartigem Nasenschutz. Lediglich die [[Uruk-hai]] waren hochgewachsener und teilweise etwas menschenähnlicher. Diese kleideten sich auch etwas mehr nach menschlicher Weise und trugen menschlichere Rüstungen und Waffen, obgleich trotzdem noch plump und schwer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kultur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angeführt werden die Orks von Fürsten und Häuptlingen, die normalerweise aus den Familien der stärksten und grausamsten Orks stammen. Diese umgeben sich mit Hauptleuten, dienen meist jedoch selbst einer höheren Macht. Obwohl Tolkien erwähnt, dass die Orks sich nicht anders vermehren als Elben und Menschen, sind jedoch keine &#039;&#039;Orkfrauen&#039;&#039; aus den Büchern bekannt. Dafür wird aber im &amp;quot;Hobbit&amp;quot; an einer Stelle ein Ork-Sprössling (sprich Kind) erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Orks keine schönen Gegenstände herstellen, gelten sie als geschickte Handwerker und Bergleute. Außerdem haben sie wirksames Wissen über (wenn auch schmerzhafte) Heilkunst. Auch scheinen sie eine begrenzte Kenntnis der Magie, vor allem  was das Entfachen und Erhalten von Feuer angeht, gehabt zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von anderen Völkern wurden die Orks gefürchtet und verachtet, ein Hass, den die Orks erwiderten. Besonders tief jedoch war ihre Feindschaft zu den Menschen und den Elben, hierbei vor allem gegenüber den &amp;quot;Tarks&amp;quot; (Abkömmlingen Númenors) und den &amp;quot;Golug&amp;quot; ([[Noldor]]), sowie den &amp;quot;Oghor-hai&amp;quot; ([[Drúedain]]). Andererseits kämpften sie jedoch auch mit Menschenvölkern wie den [[Ostlinge]]n, [[Haradrim]], den Menschen [[Angmar]]s oder den [[Dunländer]]n Seite an Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterarten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Ork fertig.jpg|thumb|300px|Moria-Ork]]&lt;br /&gt;
Es existierten verschiedene Zuchten von Orks:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Orks von Mordor waren vor allem Kampforks, breitbrüstige, krummbeinige Orks, mit Armen, die bis zum Boden reichten. Von diesen war [[Grischnákh]] der bekannteste Vertreter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Uruk_hai_champion_by_taurus_chaoslord-d5slxq6.jpg|thumb|300px|Uruk-hai]]&lt;br /&gt;
Neben ihnen existierten auch noch die [[Uruk-hai]] oder kurz Uruks. Diese tauchten am Ende des Dritten Zeitalters zuerst in Mordor und später in Isengart auf. Die von Saruman gezüchteten Vertreter waren wahrscheinlich noch größer und stärker als ihre Verwandten aus Mordor. Die Uruk-hai bildeten unter den Orks eine Art Elite und waren nicht selten die Anführer der niederen Orks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kleinste Art der Orks wurde [[Snaga]]s genannt und ist die am meisten verbreitete Ork-Art. Die Orks der Nebelgebirge gehörten dieser Rasse an. Sie lebten aber auch in Mordor und Isengart als Arbeiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben wird eine breitnasige Rasse von &amp;quot;Schnüfflern&amp;quot; genannt, die besonders als Fährtensucher gezüchtet wurde. Zudem waren sie gute Bogenschützen und Kundschafter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem wird von einer weiteren größeren Ork-Art berichtet, die Berg-Orks. Diese existierten bereits im Zweiten Zeitalter und werden für den Tod von Isildur und seiner Wache verantwortlich gemacht. Sie leben im Nebelgebirge und waren meist die Anführer der dort lebenden Snagas wie etwa [[Azog]] oder [[Bolg]]. Im Hobbit berichtet Gandalf von Hobkobolden, die im [[Ered Mithrin]] leben. Damit sind wahrscheinlich die Berg-Orks gemeint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien erwähnt zudem im Ersten Zeitalter gefallene Maiar, die in Gestalt größerer und besonders schrecklicher Orks als Anführer auftraten und die als [[Boldog]]s bekannt waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Das Buch der Verschollenen Geschichten|Buch der Verschollenen Geschichten]] wird eine weitere Unterart der Orks, die [[Gongs]], genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hin und wieder kam es zur Vermischung von Orks und verdorbenen Menschen. Vor allem Saruman nahm viele dieser [[Halborks]] und [[Bilwiß]]-[[Menschen]] in seine Armee der Weißen Hand auf; jedoch erwähnt Tolkien, dass Saruman die Möglichkeit der Kreuzung von Menschen und Orks nicht als erster herausgefunden, sondern durch das Studium alter Überlieferungen nur wiederentdeckt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Orks hatten von Anbeginn keine eigene Sprache, sondern setzten sich aus den Sprachen anderer Völker zusammen, was immer sie finden konnten. So entstanden zahlreiche Stammessprachen, die zusammenfassend als [[Orkisch]] bezeichnet werden, jedoch häufig so wenig Ähnlichkeit miteinander haben, dass verschiedene Stämme zur Kommunikation miteinander auf das [[Westron]] zurückgreifen müssen. Sauron versuchte zu diesem Zweck die [[Schwarze Sprache]] unter den Orks zu verbreiten, die sich jedoch nur in verderbtem Zustand in Mordor und im Gebiet Dol Guldurs durchsetzen konnte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Filmtrilogie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Filmtrilogie erscheinen verschiedene Arten von Orks, so werden z.B. die &amp;quot;Moria-Orks&amp;quot; als eigenständige Ork-Rasse dargestellt. Davon verschieden sind die niederen Orks Isengarts und Mordors sowie die größeren &amp;quot;Morannon-Orks&amp;quot; des dritten Teils. Besonders spektakulär dargestellt sind die Uruk-hai Isengarts. Generell unterscheiden sich die Orks der Filmtrilogie stark von den Wesen, die Tolkien beschrieb; so scheinen sie z.B. generell geschlechtslos zu sein und werden in Brutgruben künstlich &amp;quot;erschaffen&amp;quot;. Was wohl irgendwie etwas mit schwarzer Magie und Alchemie zutun haben soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Namen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* burárum (Entisch) (nur eine Kurzform, der volle Name ist laut Baumbart so lang wie ihre Untaten)&lt;br /&gt;
* Glamhoth (Sindarin): &#039;&#039;&amp;quot;Lärmende Horde&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Gorgûn (so genannt von [[Ghân-buri-Ghân]])&lt;br /&gt;
* Orch (Sindarin, Plural: Yrch)&lt;br /&gt;
* Rukhs (Plural: Rakhâs) ([[Khuzdul]])&lt;br /&gt;
* Urc (Plural: Yrc) ([[Nandorin]])&lt;br /&gt;
* Urco ([[Quenya]])&lt;br /&gt;
* Uruk ([[Adûnaïsch]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate über die Orks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;diese ganze Rasse erschuf Melko unter der Erde aus Hitze und Schlamm&amp;quot; (frühere Konzeption Tolkiens über den Ursprung der Orks im [[Das Buch der Verschollenen Geschichten| Buch der Verschollenen Geschichten]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Die Orks sind ein grausames, tückisches und herzensböses Volk. Sie machen nichts Schönes, aber viel Zweckmäßiges. Tunnel, Schächte und Stollen anlegen können sie, wenn sie sich Mühe geben, so gut wie die geschicktesten Bergleute unter den Zwergen; meistens aber sind sie schmutzig und schlampig. Hämmer, Äxte, Schwerter, Dolche, Spitzhacken, Zangen und Folterwerkzeuge herzustellen, verstehen sie sehr gut, lassen sie sich aber oft auch nach ihren Entwürfen von anderen anfertigen, von Gefangenen und Sklaven, die für sie schuften müssen, bis sie aus Mangel an Licht und Luft tot umfallen.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;... und so züchtete Melkor das ekle Volk der Orks, in Neid und Hohn den Elben nachgebildet, deren bitterste Feinde sie später waren. Denn die Orks hatten Leben und vermehrten sich ganz so wie die Kinder Ilúvatars; und nichts, was nach eigener Art lebte oder zu leben schien, konnte Melkor je mehr schaffen seit seiner Auflehnung in der Ainulindale vor dem Anbeginn: so sagen die Weisen.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Hobbit]].&#039;&#039; &#039;&#039;passim&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[J. R. R. Tolkien]]: &amp;quot;[[Das Buch der Verschollenen Geschichten]].&amp;quot; &lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]].&#039;&#039; Übersetzt von [[Margaret Carroux]]. &#039;&#039;passim&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]].&#039;&#039; Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]]. &#039;&#039;passim&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Morgoth’s Ring]].&#039;&#039; ([[The History of Middle-earth]], Band X.). Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orks]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Orcs]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/peuples/orques/orques]]&lt;br /&gt;
[[fi:Örkit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Imanuel Roever</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Orks&amp;diff=108589</id>
		<title>Orks</title>
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		<updated>2023-07-02T09:19:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Imanuel Roever: /* Zitate über die Orks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Orcs_debate_color_by_turnermohan-d8l57rp.jpg|thumb|300px| Ork-Späher]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Orks&#039;&#039;&#039; sind eines der zahlreichsten Völker Ardas. Sie dienen seit jeher den dunklen Mächten als willige Vollstrecker. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Orks haben ihren Ursprung in den Kerkern von [[Utumno]] und traten zum ersten Mal in der [[Erstes Zeitalter|Altvorderenzeit]] in [[Beleriand]] auf, wo die [[Sindar]] sie zuerst für verkommene und verwilderte [[Avari]]-Elben hielten. Sie stellten neben Trollen und verdorbenen Menschen immer den Hauptteil der Diener des Bösen dar und waren die traditionellen Erzfeinde der [[Elben]] und [[Zwerge]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Altvorderenzeit dienten sie [[Melkor]]. Nach dem Untergang Beleriands flohen sie in die Wildnis und verwilderten oder bauten sich eigene kleine Zufluchten auf, bis [[Sauron]] sie unter seinem Banner neu zusammenscharte. Im Norden eroberten Orks die alte Zwergenstadt [[Gundabad]] und errichteten dort ihre Hauptstadt, in der sie nach dem Fall von [[Angmar]] in relativer Unabhängigkeit von Mordor lebten; weitere Orkfestungen des Nordens entstanden am [[Orktor]] und am [[Gramberg]]. Nachdem es von den Zwergen aufgegeben worden war, gliederten die Orks auch [[Moria]] in die Reihe ihrer Reiche ein. Weitere Hauptgebiete der Orks waren das Land [[Mordor]] sowie der südliche [[Düsterwald]] im Reich von [[Dol Guldur]]. Jedoch ist es wahrscheinlich, dass es auch im Osten und Süden Mittelerdes Orks gab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Ringkrieg]] kämpften die Orks gegen die freien Völker; nach Saurons Niederlage verloren sie sich in Anomie, verwilderten und wurden zu einem aussterbenden Volk. Bereits wenige Jahrhunderte später waren sie in Gondor zu einem Namen aus der Legende geworden. In der [[Dagor Dagorath]], der letzten Schlacht am Ende der Zeitalter, werden die Orks zurückkehren und auf der Seite Morgoths mitkämpfen, wonach ihre Seelen wahrscheinlich endgültig vernichtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ursprung der Orks ist nicht gänzlich geklärt. Zumeist wird angenommen, die ersten Orks seien aus verdorbenen [[Avari]] gezüchtet und später vielleicht mit Sterblichen vermischt worden. Tolkien diskutiert jedoch auch die Möglichkeit, die Orks seien nur seelenlose Tiere, gefallene [[Maiar]] oder gesteuerte &amp;quot;willenlose Wesen&amp;quot; ohne eigenes Leben gewesen. Später kam er zu der Überzeugung, die Orks seien menschlicher Abkunft gewesen, eventuell jedoch mit einem &amp;quot;elbischen Anteil&amp;quot;. &lt;br /&gt;
Für eine nichtmenschliche Abkunft spricht auch, dass Orks weit über 140 Jahre alt werden konnten, wie das Beispiel [[Bolg]]s beweist, und dass es schon lange vor dem Erwachen der Sterblichen Orks gab. Die Orks können als [[Eruhíni]] angesehen werden. Einige Orks galten als rein von Morgoths Geist besessen. Diese starben jedoch nach seiner Verbannung aus, da sie ohne ihren Meister nicht mehr lebensfähig waren.&lt;br /&gt;
Obwohl nicht von Natur aus böse, gelten die Orks durch ihre Taten und den ihnen eingepflanzten Hass als &amp;quot;nicht erlösbar&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aussehen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orks sind generell als gebeugt, krummbeinig und langarmig mit geschlitzten gelb-, grün- oder rotleuchtenden Augen und dunkler bzw. schwarzer Haut beschrieben. Sie haben schütteres Haar, Fangzähne und bekleiden sich mit schmutziger Kleidung aus Tierhäuten und Fellen.Ihr Kriegsgerät ist aus schwarzem Stahl gefertigt und besteht traditionell aus [[Messer und Dolche|Dolchen]], Picken, Speeren, Krummsäbeln, Schilden und kurzen Hornbögen; dazu tragen sie schwarze Umhänge, Ringpanzer und Helme mit breitem Rand und oft schnabelartigem Nasenschutz. Lediglich die [[Uruk-hai]] waren hochgewachsener und teilweise etwas menschenähnlicher. Diese kleideten sich auch etwas mehr nach menschlicher Weise und trugen menschlichere Rüstungen und Waffen, obgleich trotzdem noch plump und schwer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kultur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angeführt werden die Orks von Fürsten und Häuptlingen, die normalerweise aus den Familien der stärksten und grausamsten Orks stammen. Diese umgeben sich mit Hauptleuten, dienen meist jedoch selbst einer höheren Macht. Obwohl Tolkien erwähnt, dass die Orks sich nicht anders vermehren als Elben und Menschen, sind jedoch keine &#039;&#039;Orkfrauen&#039;&#039; aus den Büchern bekannt. Dafür wird aber im &amp;quot;Hobbit&amp;quot; an einer Stelle ein Ork-Sprössling (sprich Kind) erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Orks keine schönen Gegenstände herstellen, gelten sie als geschickte Handwerker und Bergleute. Außerdem haben sie wirksames Wissen über (wenn auch schmerzhafte) Heilkunst. Auch scheinen sie eine begrenzte Kenntnis der Magie, vor allem  was das Entfachen und Erhalten von Feuer angeht, gehabt zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von anderen Völkern wurden die Orks gefürchtet und verachtet, ein Hass, den die Orks erwiderten. Besonders tief jedoch war ihre Feindschaft zu den Menschen und den Elben, hierbei vor allem gegenüber den &amp;quot;Tarks&amp;quot; (Abkömmlingen Númenors) und den &amp;quot;Golug&amp;quot; ([[Noldor]]), sowie den &amp;quot;Oghor-hai&amp;quot; ([[Drúedain]]). Andererseits kämpften sie jedoch auch mit Menschenvölkern wie den [[Ostlinge]]n, [[Haradrim]], den Menschen [[Angmar]]s oder den [[Dunländer]]n Seite an Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterarten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Ork fertig.jpg|thumb|300px|Moria-Ork]]&lt;br /&gt;
Es existierten verschiedene Zuchten von Orks:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Orks von Mordor waren vor allem Kampforks, breitbrüstige, krummbeinige Orks, mit Armen, die bis zum Boden reichten. Von diesen war [[Grischnákh]] der bekannteste Vertreter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Uruk_hai_champion_by_taurus_chaoslord-d5slxq6.jpg|thumb|300px|Uruk-hai]]&lt;br /&gt;
Neben ihnen existierten auch noch die [[Uruk-hai]] oder kurz Uruks. Diese tauchten am Ende des Dritten Zeitalters zuerst in Mordor und später in Isengart auf. Die von Saruman gezüchteten Vertreter waren wahrscheinlich noch größer und stärker als ihre Verwandten aus Mordor. Die Uruk-hai bildeten unter den Orks eine Art Elite und waren nicht selten die Anführer der niederen Orks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kleinste Art der Orks wurde [[Snaga]]s genannt und ist die am meisten verbreitete Ork-Art. Die Orks der Nebelgebirge gehörten dieser Rasse an. Sie lebten aber auch in Mordor und Isengart als Arbeiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben wird eine breitnasige Rasse von &amp;quot;Schnüfflern&amp;quot; genannt, die besonders als Fährtensucher gezüchtet wurde. Zudem waren sie gute Bogenschützen und Kundschafter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem wird von einer weiteren größeren Ork-Art berichtet, die Berg-Orks. Diese existierten bereits im Zweiten Zeitalter und werden für den Tod von Isildur und seiner Wache verantwortlich gemacht. Sie leben im Nebelgebirge und waren meist die Anführer der dort lebenden Snagas wie etwa [[Azog]] oder [[Bolg]]. Im Hobbit berichtet Gandalf von Hobkobolden, die im [[Ered Mithrin]] leben. Damit sind wahrscheinlich die Berg-Orks gemeint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien erwähnt zudem im Ersten Zeitalter gefallene Maiar, die in Gestalt größerer und besonders schrecklicher Orks als Anführer auftraten und die als [[Boldog]]s bekannt waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Das Buch der Verschollenen Geschichten|Buch der Verschollenen Geschichten]] wird eine weitere Unterart der Orks, die [[Gongs]], genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hin und wieder kam es zur Vermischung von Orks und verdorbenen Menschen. Vor allem Saruman nahm viele dieser [[Halborks]] und [[Bilwiß]]-[[Menschen]] in seine Armee der Weißen Hand auf; jedoch erwähnt Tolkien, dass Saruman die Möglichkeit der Kreuzung von Menschen und Orks nicht als erster herausgefunden, sondern durch das Studium alter Überlieferungen nur wiederentdeckt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Orks hatten von Anbeginn keine eigene Sprache, sondern setzten sich aus den Sprachen anderer Völker zusammen, was immer sie finden konnten. So entstanden zahlreiche Stammessprachen, die zusammenfassend als [[Orkisch]] bezeichnet werden, jedoch häufig so wenig Ähnlichkeit miteinander haben, dass verschiedene Stämme zur Kommunikation miteinander auf das [[Westron]] zurückgreifen müssen. Sauron versuchte zu diesem Zweck die [[Schwarze Sprache]] unter den Orks zu verbreiten, die sich jedoch nur in verderbtem Zustand in Mordor und im Gebiet Dol Guldurs durchsetzen konnte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Filmtrilogie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Filmtrilogie erscheinen verschiedene Arten von Orks, so werden z.B. die &amp;quot;Moria-Orks&amp;quot; als eigenständige Ork-Rasse dargestellt. Davon verschieden sind die niederen Orks Isengarts und Mordors sowie die größeren &amp;quot;Morannon-Orks&amp;quot; des dritten Teils. Besonders spektakulär dargestellt sind die Uruk-hai Isengarts. Generell unterscheiden sich die Orks der Filmtrilogie stark von den Wesen, die Tolkien beschrieb; so scheinen sie z.B. generell geschlechtslos zu sein und werden in Brutgruben künstlich &amp;quot;erschaffen&amp;quot;. Was wohl irgendwie etwas mit schwarzer Magie und Alchemie zutun haben soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Namen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* burárum (Entisch) (nur eine Kurzform, der volle Name ist laut Baumbart so lang wie ihre Untaten)&lt;br /&gt;
* Glamhoth (Sindarin): &#039;&#039;&amp;quot;Lärmende Horde&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Gorgûn (so genannt von [[Ghân-buri-Ghân]])&lt;br /&gt;
* Orch (Sindarin, Plural: Yrch)&lt;br /&gt;
* Rukhs (Plural: Rakhâs) ([[Khuzdul]])&lt;br /&gt;
* Urc (Plural: Yrc) ([[Nandorin]])&lt;br /&gt;
* Urco ([[Quenya]])&lt;br /&gt;
* Uruk ([[Adûnaïsch]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate über die Orks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;diese ganze Rasse erschuf Melko unter der Erde aus Hitze und Schlamm&amp;quot; (frühere Konzeption Tolkiens über den Ursprung der Orks im [[Das Buch der Verschollenen Geschichten| Buch der Verschollenen Geschichten]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Die Orks sind ein grausames, tückisches und herzensböses Volk. Sie machen nichts Schönes, aber viel Zweckmäßiges. Tunnel, Schächte und Stollen anlegen können sie, wenn sie sich Mühe geben, so gut wie die geschicktesten Bergleute unter den Zwergen; meistens aber sind sie schmutzig und schlampig. Hämmer, Äxte, Schwerter, Dolche, Spitzhacken, Zangen und Folterwerkzeuge herzustellen, verstehen sie sehr gut, lassen sie sich aber oft auch nach ihren Entwürfen von anderen anfertigen, von Gefangenen und Sklaven, die für sie schuften müssen, bis sie aus Mangel an Licht und Luft tot umfallen.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;... und so züchtete Melkor das ekle Volk der Orks, in Neid und Hohn den Elben nachgebildet, deren bitterste Feinde sie später waren. Denn die Orks hatten Leben und vermehrten sich ganz so wie die Kinder Ilúvatars; und nichts, was nach eigener Art lebte oder zu leben schien, konnte Melkor je mehr schaffen seit seiner Auflehnung in der Ainulindale vor dem Anbeginn: so sagen die Weisen.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Hobbit]].&#039;&#039; &#039;&#039;passim&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]].&#039;&#039; Übersetzt von [[Margaret Carroux]]. &#039;&#039;passim&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]].&#039;&#039; Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]]. &#039;&#039;passim&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Morgoth’s Ring]].&#039;&#039; ([[The History of Middle-earth]], Band X.). Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orks]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Orcs]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/peuples/orques/orques]]&lt;br /&gt;
[[fi:Örkit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Imanuel Roever</name></author>
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		<title>Rûm</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Imanuel Roever: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Rûm&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rûm war laut eines frühen Text Tolkiens &amp;quot;die größte Stadt bei den Menschen&amp;quot; &amp;lt;references /&amp;gt;, deren Entsetzen, vermutlich bei einer Eroberung durch [[Melkor]] , nicht mit dem Schrecken der Bewohner [[Gondolin|Gondolins]] vergleichbar war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; [[J. R. R. Tolkien]]&amp;quot;. [[Das Buch der Verschollenen Geschichten]] Teil 2&amp;quot;, herausgegeben von [[Christopher Tolkien]] Seite 304&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Imanuel Roever</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Imanuel Roever: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Rûm&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rûm war laut eines frühen Text Tolkiens &amp;quot;die größte Stadt bei den Menschen&amp;quot; &amp;lt;references /&amp;gt;, deren Entsetzen, vermutlich bei einer Eroberung durch [[Melkor]] , nicht mit dem Schrecken der Bewohner [[Gondolin|Gondolins]] vergleichbar war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; [[J. R. R. Tolkien]]&amp;quot;[[Das Buch der Verschollenen Geschichten]] Teil 2&amp;quot;, herausgegeben von [[Christopher Tolkien]]Seite 304&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Imanuel Roever</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=C%C3%ADrdan&amp;diff=108586</id>
		<title>Círdan</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=C%C3%ADrdan&amp;diff=108586"/>
		<updated>2023-07-02T08:43:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Imanuel Roever: /* Filmtrilogie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Cirdan.jpg|thumb|320px|Círdan der Schiffbauer]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Círdan&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;der Schiffbauer&#039;&#039; ist im [[Legendarium]] der Fürst der [[Falas]] (Westküste [[Beleriand]]s) und des Volkes der [[Falathrim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Volk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Elben]], [[Teleri]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Geb. unbekannt, vermutlich lebte er schon seit dem [[Cuivienyarna|Erwachen der Elben]] am See [[Cuiviénen]]. (s. u.)&lt;br /&gt;
* Um das Jahr 1150 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. B.)]] Gründung des Reichs von Falas, dessen Fürst er war.&lt;br /&gt;
* Um das Jahr 472 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. S.)]] Belagerung und Zerstörung der Häfen [[Brithombar]] und [[Eglarest]]. Círdan flieht mit seinem Volk auf die Insel [[Balar (Insel)|Balar]].&lt;br /&gt;
* Nach dem Untergang Beleriands und der Gründung der [[Graue Anfurten|Grauen Anfurten]] im Jahre 1 [[Z. Z.]] geht Círdan dorthin.&lt;br /&gt;
* Der Elbenring [[Narya]] wird Círdan gleich nach der Entdeckung des [[Der Eine Ring|Einen Rings]] oder vor der [[Letztes Bündnis|Schlacht des Letzten Bündnisses]] von [[Gil-galad]] übergeben.&lt;br /&gt;
* Um das Jahr 3430 Z. Z. kämpft Círdan im Letzten Bündnis gegen [[Sauron]] und wird nach Gil-galads Tod Herr der Grauen Anfurten.&lt;br /&gt;
* Bei der Ankunft der  [[Istari]] um das Jahr 1000 [[D. Z.]] wird Narya, der Ring des Feuers, von Círdan an [[Gandalf]] übergeben.&lt;br /&gt;
* —  unsterblich, verlässt [[Mittelerde]] irgendwann im [[Viertes Zeitalter|Vierten Zeitalter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des [[Drittes Zeitalter|Dritten Zeitalters]] ist Círdan wahrscheinlich der älteste Telerin-Elb [[Mittelerde]]s. Da keine Eltern bekannt sind, wird angenommen, dass er zu den Elben gehörte, die bei der Erweckung der Elben in Cuiviénen dabei waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Círdan gehört zu jenen Elben, die auf Bitten [[Osse]]s in Beleriand blieben anstatt nach [[Aman]] zu gehen, damit die Musik der Teleri nicht ganz aus Mittelerde verschwinde. Er war ein großer Schiffbauer und gründete das Königreich der Falas mit den Häfen [[Brithombar]] und [[Eglarest]].&lt;br /&gt;
Nach der Zerstörung der Falas lebte Círdan mit einer Gruppe von Elben im Südwesten [[Beleriand]]s, bei der Insel Balar, wohin er nach der [[Nirnaeth Arnoediad]] mit Gil-galad geflohen war. Damals schon baute er vor allem Schiffe, mit deren Hilfe die [[Noldor]] bei Überfällen aus [[Angband]] im Norden auf die Insel Balar fliehen konnten. Auch das Schiff [[Vingilot]] (&#039;&#039;Schaumblüte&#039;&#039;), mit dem [[Earendil der Seefahrer|Earendil]] versuchte [[Valinor]] zu erreichen, stammte aus Círdans Flotte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Untergang Beleriands siedelte sich Círdan im äußersten Westen des übrig gebliebenen Teils von Mittelerde an, südwestlich der [[Ered Luin|Blauen Berge]]. Zusammen mit [[Bruchtal]], dem [[Waldland-Reich]] und [[Lothlórien]] gehören die Grauen Anfurten im [[Golf von Lhûn]], deren Hüter er im [[Zweites Zeitalter|Zweiten]] und [[Drittes Zeitalter|Dritten Zeitalter]] war, zu den letzten Weilern der [[Eldar]] in Mittelerde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Ankunft der Istari im Dritten Zeitalter übergab er Narya, den Elbenring des Feuers, an Gandalf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Círdan wird neben [[Mahtan]] als einziger Elb mit Bart beschrieben.&lt;br /&gt;
* Er war Mitglied des [[Weißer Rat|Weißen Rates]].&lt;br /&gt;
* Ursprünglich war sein Name Nowe und er gehört damit wahrscheinlich zur selben Generation wie die anderen frühen Fürsten der Eldar z. B. [[Elwe]], [[Olwe]] oder [[Finwe]].&lt;br /&gt;
* Círdan ist einer der wenigen Elben der als silberhaarig beschrieben wird, möglicherweise ein Hinweis auf eine Verwandtschaft zur königlichen Familie der Teleri, für die die Silberhaarigkeit als bezeichnendes Merkmal galt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmtrilogie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Elb Círdan ist in der [[Filmtrilogie|Herr der Ringe Filmtrilogie]] sowohl im Prolog des ersten Teils als auch in der Abschiedszene des dritten Teils zu sehen und wird von [[Michael Elsworth]] dargestellt, er trägt allerdings keinen Bart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Der Herr der Ringe]]:&lt;br /&gt;
:*  Anhang B, Die Aufzählung der Jahre: Das Dritte Zeitalter  &lt;br /&gt;
* [[Das Silmarillion]]:&lt;br /&gt;
:* Quenta Silmarillion,&lt;br /&gt;
::* V &#039;&#039;Von Eldamar und den Fürsten der Eldalië&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::* XIV &#039;&#039;Von Beleriand und seinen Reichen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::* XX &#039;&#039;Von der fünften Schlacht Nirnaeth Arnoediad&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::* XXIV &#039;&#039;Von Earendils Fahrt und dem Krieg des Zorns&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:* Von den Ringen der Macht und dem Dritten Zeitalter&lt;br /&gt;
* [[Nachrichten aus Mittelerde]], &lt;br /&gt;
:* Teil Zwei, &#039;&#039;Das Zweite Zeitalter&#039;&#039;: &lt;br /&gt;
::* IV &#039;&#039;Die Geschichte von Galadriel und Celeborn und von Amroth, König von Lórien, Über Galadriel und Celeborn&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Weißer Rat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teleri]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Círdan]]&lt;br /&gt;
[[fi:Círdan]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo:personnages:elfes:teleri:sindar:cirdan]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Imanuel Roever</name></author>
	</entry>
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		<title>Rûm</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Imanuel Roever: Die Seite wurde neu angelegt: „&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rûm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  Rûm war laut eines frühen Text Tolkiens &amp;quot;die größte Stadt bei den Menschen&amp;quot; &amp;lt;references /&amp;gt;, deren Entsetzen, vermutlich bei einer Eroberung durch Melkor , nicht mit dem Schrecken der Bewohner Gondolins vergleichbar war.   &amp;lt;references /&amp;gt; &amp;quot;Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 2&amp;quot; Seite 304“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Rûm&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rûm war laut eines frühen Text Tolkiens &amp;quot;die größte Stadt bei den Menschen&amp;quot; &amp;lt;references /&amp;gt;, deren Entsetzen, vermutlich bei einer Eroberung durch [[Melkor]] , nicht mit dem Schrecken der Bewohner [[Gondolin|Gondolins]] vergleichbar war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; &amp;quot;Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 2&amp;quot; Seite 304&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Imanuel Roever</name></author>
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		<title>Der Eine Ring</title>
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		<updated>2023-06-30T14:32:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Imanuel Roever: Korrektur: Sam nutzte den Ring, die Eindrücke, wie er Seh- und Hörvermögen beeinflusst, stammen von ihm&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Meisterring digital.png|thumb|Der Eine Ring]]&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Eine Ring&#039;&#039;&#039; ist in den Werken [[J. R. R. Tolkien]]s der mächtigste aller [[Ringe der Macht|Zauberringe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Eine Ring - auch als &#039;&#039;Meister-Ring&#039;&#039; bezeichnet - ist der Ring, den [[Sauron]] in den [[Sammath Naur|Feuerkammern]] des [[Schicksalsberg]]es schmiedete, um die geringeren [[Ringe der Macht]] zu beherrschen. Er ist glatt, schmal und aus einem Metall gefertigt, das zwar wie Gold aussieht, aber so unnachgiebig ist, dass der Ring nur in den Feuern vernichtet werden kann, in denen er einst entstanden ist, den Feuern des Orodruin. Kommt er mit herkömmlichem Feuer in Berührung, werden [[Tengwar]]-Buchstaben sichtbar, die innen und außen in den Ring eingraviert sind und in der [[Schwarze Sprache|Schwarzen Sprache]] seine Bestimmung verheißen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Ash nazg durbatulûk, ash nazg gimbatul, ash nazg thrâkatuluk agh burzum ishi krimpatul &amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Ein Ring, sie zu knechten, sie alle zu finden, Ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es handelt sich hier um einen Auszug aus dem [[Ringgedicht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Macht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sauron den Einen Ring ansteckte, konnte er die Gedanken derer lesen, die einen der anderen Ringe trugen, und ihre Geschicke lenken. Gleichzeitig lag in ihm der Wille Saurons, selbst dann noch, wenn er in andere Hände gelangte, weshalb er auf seinen Besitzer stets einen unheilvollen Einfluss ausübte; er zehrte an den Lebenskräften seines Trägers und zog ihn mit der Zeit ins Reich der körperlosen Schatten hinüber. Außerdem war der Ring imstande, seinen Träger unsichtbar zu machen, jedoch um den Preis, dass der Ring noch mehr an Einfluss gewinnt. Der Ring verstärkte beispielsweise das  Gehör um ein Vielfaches, schränkte aber &lt;br /&gt;
die Sehkraft stark ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ringträger ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sauron den Einen Ring verloren hatte, wechselte er mehrmals den Besitzer: Erst nahm [[Isildur]] ihn an sich, danach fand ihn [[Déagol]], diesem wurde er von Sméagol ([[Gollum]]) abgenommen und zuletzt besaßen ihn die beiden [[Hobbit]]s [[Bilbo Beutlin|Bilbo]] und [[Frodo Beutlin]]. Auch [[Samweis Gamdschie|Sam]] trug ihn für eine kurze Zeit auf der Reise zum Schicksalsberg. Alle Ringträger bis auf Déagol (den Sméagol gleich nach dem Fund ermordete) benutzten den Ring auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Tom Bombadil]] setzte den Ring ebenfalls auf, doch bei ihm zeigte er keine Wirkung und für seine Augen wurde [[Frodo]] nicht unsichtbar. Im Auenland hielt Gandalf den Ring kurzzeitig in der Hand, setzte ihn jedoch nicht auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bilbo und Sam waren die einzigen Ringträger, die den Ring freiwillig wieder hergaben – was im Fall von Bilbo besonders bemerkenswert ist, da er ihn lange Zeit besessen und oft benutzt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bilbo, Frodo und Sam durften in den [[Aman|Alten Westen]] reisen, da sie Ringträger waren. Besonders Bilbo und Frodo mussten von dem Schaden, der ihnen durch den Ring zugefügt wurde, geheilt werden – und diese Heilung konnten sie nur in den Unsterblichen Landen finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vernichtung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während [[Boromir (Sohn von Denethor II.)|Boromir]], [[Denethor II.]] und [[Saruman]] glaubten, der Ring ließe sich auch gegen Sauron einsetzen, waren [[Gandalf]], [[Galadriel]] und [[Elrond]] der Meinung, dass jeder, der den Ring trägt, von Saurons Macht korrumpiert werde, sodass es keine andere Möglichkeit gebe, als den Ring zu vernichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als dies – wie von [[Elronds Rat]] zuvor beschlossen – schließlich geschah, stürzte die Festung [[Barad-dûr]] in sich zusammen, und ein Großteil von Saurons Macht ging verloren. Dadurch wurde er praktisch völlig machtlos und konnte weder körperlich in Erscheinung treten, noch Böses anrichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Bezeichnungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Meister-Ring&#039;&#039; oder &#039;&#039;Meisterring&#039;&#039; (Original: &#039;&#039;Master-Ring&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Zauberring&#039;&#039; (Original: &#039;&#039;magic ring&#039;&#039;) – Bezeichnung für den Ring in &#039;&#039;[[Der kleine Hobbit|Der Hobbit]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Feuerrad&#039;&#039; (Original: &#039;&#039;Wheel of Fire&#039;&#039;) – Eine Art – als großes Rad aus Feuer wahrnehmbare – Manifestation der Macht im Inneren des Ringes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Ring wurde auch als &#039;&#039;Isildurs Fluch&#039;&#039; bezeichnet, da er [[Isildur]] bei dessen Flucht in den [[Schwertelfelder]]n betrog und so den Tod seines Trägers provozierte.&lt;br /&gt;
* In fast allen Ausgaben des &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039; steht ganz am Anfang das sogenannte [[Ringgedicht]].&lt;br /&gt;
* [[Sauron]] erlernte das Ringschmieden von [[Melkor]].&lt;br /&gt;
* Parallelen finden sich zu Wodans Ring, den er für die Valkyre schmiedete, wie er auch als Teil des Nibelungenschatzes erwähnt wird.&lt;br /&gt;
* Im Film bekommt auch [[Boromir]] kurz den Einen Ring.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;. Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]].&lt;br /&gt;
** Von den Ringen der Macht und dem Dritten Zeitalter&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
** Erstes Buch, &lt;br /&gt;
*** Erstes Kapitel: &#039;&#039;Ein langerwartetes Fest&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** Zweites Kapitel: &#039;&#039;Der Schatten der Vergangenheit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** Elftes Kapitel: &#039;&#039;Ein Messer im Dunkeln&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Zweites Buch,&lt;br /&gt;
*** Zweites Kapitel: &#039;&#039;Der Rat von Elrond&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** Siebtes Kapitel: &#039;&#039;Galadriels Spiegel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Viertes Buch,&lt;br /&gt;
*** Zehntes Kapitel: &#039;&#039;Die Entscheidungen von Meister Samweis&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Sechstes Buch,&lt;br /&gt;
*** Drittes Kapitel: &#039;&#039;Der Schicksalsberg&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste|TITEL=[[Ringe der Macht]]|INHALT=[[Der Eine Ring|Herrscherring]] Â· [[Elbenringe]] Â· [[Zwergenringe]] Â· [[Menschenringe]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schmuck]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:The One Ring]]&lt;br /&gt;
[[fi:Sormusten Sormus]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo:artefacts:bijoux:anneaux:anneau_unique]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Imanuel Roever</name></author>
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